Diakoniespende 2025/2026: Ausbildung, Job, Wohnung – eine Erfolgsgeschichte aus dem Diakoniehaus Salierring
26 Plätze gibt es im Ambulant betreuten Wohnen in Außenwohnprojekten der Diakonie Köln und Region, die die Mitarbeitenden, Sonja Walbert und Florian Grüters, vom Diakoniehaus Salierring aus betreuen. Aufgeteilt sind diese Plätze auf drei Wohnprojekte – eins in Rath, zwei in Dünnwald. Florian Grüters skizziert die Erfolgsgeschichte eines 27 Jahre alten Mannes, der rund zweieinhalb Jahre im Wohnprojekt in Rath lebte. Er erläutert: „Der junge Mann ist aufgewachsen bei der Mutter, ohne Kontakt zum Vater. Eine Ausbildung im sozialen Bereich musste er wegen Mobbings abbrechen.“ Die abgebrochene Ausbildung führte zu Konflikten mit der Mutter, er musste ausziehen und kam bei Familie wie auch Freunden zeitweise unter. Der junge Mann geriet in Schulden, verlor zeitweise den Krankenversicherungsschutz, arbeitete in Minijobs und erhielt Leistungen des Jobcenters.
Hilfe zur Selbsthilfe: Ein neuer Weg beginnt
Im Diakoniehaus Salierring startete dann eine Zusammenarbeit, die das Leben des Kölners wieder positiv auf den Weg brachte. Florian Grüters berichtet: „Wir legten den Fokus auf die Hilfe zur Selbsthilfe für die zunehmende Verselbstständigung des Mannes.“ Das hieß konkret: Zunächst beim Berufskolleg bewerben, es kam zur Aufnahme und später zum erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung zum Sozialassistenten. Die Regelung der Verschuldung mit einer Vereinbarung von Ratenzahlungen und der Beantragung weiterer Leistungen gehörte dazu. Die Wiederaufnahme der Krankenversicherungsleistungen und anschließende gesundheitliche Abklärung und Behandlung bei Fachärzten ebenso.
Ausbildung, Arbeit, eigene vier Wände – Schritt für Schritt
Der Aufbau einer Tagesstruktur und Aktivitäten neben der Ausbildung war wichtig. Das beinhaltete den Besuch im Fitnessstudio als Ausgleich und die Pflege sozialer Kontakte. Auch die Jobsuche für eine Vollzeitstelle als Sozialassistent war letztlich erfolgreich. Der Kölner fand eine Anstellung in einer KiTa. „Vorher war das gemeinsame Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungen erfolgt, mit dem Ziel, dass der junge Mann sich in Eigeninitiative um das Versenden der Bewerbungen kümmert.“ Und dann der Glücksfall mit einer gefundenen Wohnung in der Kölner Innenstadt, mit der Voraussetzung für Mieter, dass eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle und eine geklärte Verschuldung beziehungsweise positive Schufa-Auskunft vorhanden war – beides funktionierte dank der Unterstützung durch das Diakoniehaus Salierring.
Jeder gespendete Euro schreibt weitere Erfolgsgeschichten
„Die Person wurde in eigenem Wohnraum noch für drei Monate weiter betreut, wir kümmerten uns für die Mietwohnung gemeinsam um wichtige Dinge wie Privathaftpflichtversicherung, Stromversorger und vieles mehr“, freut sich Florian Grüters. Das Diakoniehaus Salierring ist noch bis Ende September Empfänger der Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region. Jeder Euro, der in diese wichtige Arbeit fließt, könnte helfen, weitere Erfolgsgeschichten wie diese zu schreiben.
SPENDEN SIE AN
Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: Diakoniehaus Salierring
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX
Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl
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