Unsere Wochentipps: Orgelradtour, Mitsingkonzert und Gospel-Jazz-Night

Musik, Bewegung, Gemeinschaft und festliche Gottesdienste: Unsere Wochentipps für Köln und der Region bieten viele besondere Veranstaltungen. Los geht es am Donnerstag mit französischer Orgelmusik in der Trinitatiskirche. Am Samstag wird die Auswahl schwierig, es gibt viele Highlights: eine Orgelradtour durch Porz, der Ordinationsgottesdienst für Johanna Menzemer, ein festliches Mitsingkonzert des neuen Kirchenkreises Köln-Linksrheinisch, ein Marienkonzert in Bergisch Gladbach sowie eine Gospel-Jazz-Night in Rösrath.

Une heure français – Orgelkonzert mit Stefan Emanuel Knauer

Ein Abend mit französischer Orgelmusik steht am Donnerstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, auf dem Programm. Stefan Emanuel Knauer, Kantor an St. Lambertus in Erkelenz, spielt Werke von Camille Saint-Saëns, Charles-Marie Widor, Marcel Dupré, Louis Vierne, Pierre Cochereau, Jehan Alain und Maurice Duruflé. Es ist ein Streifzug durch die reiche Tradition französischer Orgelkomposition vom späten 19. bis ins 20. Jahrhundert. Knauer studierte Kirchenmusik, Konzertfach Orgel und Musikpädagogik an den Musikhochschulen Detmold, Heidelberg und Frankfurt am Main und ist als Konzertorganist in bedeutenden Kirchen und Kathedralen im In- und Ausland zu erleben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Orgelradtour durch Porz und Porz-Wahn-Heide

Die Evangelische Kirchengemeinde Porz und die Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide veranstalten am Samstag, 30. Mai, 10 bis 15 Uhr, eine gemeinsame Orgelradtour. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5. Per Fahrrad geht es durch beide Gemeinden von Kirche zu Kirche – von der Hoffnungskirche Finkenberg über die Lukaskirche Porz-Mitte, die Markuskirche Porz-Eil, die Pauluskirche Zündorf, die Friedenskirche Urbach und die Martin-Luther-Kirche. An jeder Station werden die Orgeln klanglich und musikalisch vorgestellt und erläutert. Für die Mittagszeit ist ein gemeinsames Essen eingeplant. Wer nicht mit dem Fahrrad teilnehmen möchte, kann sich einer Fahrgemeinschaft mit dem Auto anschließen. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende für das Mittagessen wird gebeten.
www.kirche-porz.de

Gottesdienst zur Ordination von Johanna Menzemer

Die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln feiert am Samstag, 30. Mai, 15 Uhr, in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, den Ordinationsgottesdienst für Vikarin Johanna Menzemer. Die Ordination erfolgt durch Pfarrer Markus Zimmermann, Stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Menzemer war zweieinhalb Jahre lang in der Begegnungsgemeinde tätig: Sie feierte Gottesdienste, taufte, traute und bestattete, begleitete Konfirmandinnen und Konfirmanden, erlebte das Zusammenwachsen zweier Gemeinden und gestaltete Feste mit. Nun schließt sie ihre Ausbildung zur Pfarrerin mit der Ordination ab. Anschließend wechselt sie in die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling und ans Uniklinikum Köln. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Gelegenheit, ihr zu gratulieren und mit ihr anzustoßen.
www.begegnungsgemeinde.de

Festliches Mitsingkonzert in der Trinitatiskirche

Mit einem festlichen Mitsingkonzert feiert der neu gegründete Evangelische Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch am Samstag, 30. Mai, 17 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, seine Entstehung auch musikalisch. Der neue Kirchenkreis ist zum 1. Januar 2026 aus der Fusion der Kirchenkreise Köln-Mitte, Köln-Nord und Köln-Süd hervorgegangen und steht für eine neue Form evangelischen Lebens und Zusammenarbeitens in Köln. Im Zentrum des Konzerts steht die neu gegründete Junge Kantorei Köln-Linksrheinisch mit mehr als 50 Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Kirchenkreis. Hinzu kommen ein Projektchor mit über 200 Sängerinnen und Sängern aus den Kantoreien der linksrheinischen Kirchengemeinden, Bläserchöre, eine Band, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie die große Klais-Orgel der Trinitatiskirche. Das etwa einstündige „Festliche Mitsingkonzert“ verbindet Chorstücke mit gemeinsam gesungenen Liedern und macht so Gemeinschaft, Aufbruch und Zuversicht hörbar. Die Gesamtleitung hat Kreiskantor Samuel Dobernecker. Im Anschluss gibt es im Foyer und im Hof der Trinitatiskirche Gelegenheit zu Austausch und Begegnung bei einem Umtrunk und Imbiss. Der Eintritt ist frei.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Marienkonzert in der Gnadenkirche Bergisch Gladbach

Die Sopranistin Marion ter Wey und der Organist Leo Wildauer gestalten am Samstag, 30. Mai, 19 Uhr, in der Gnadenkirche, Hauptstraße 256, ein Konzert im Zeichen des Marienmonats Mai. Das Programm umfasst Lieder, Arien und Orgelmusik von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Matthias Weckmann. Es werden Werke präsentiert, die sich auf unterschiedliche Weise der Gottesmutter Maria und ihren Eigenschaften nähern, darunter einige der schönsten Stücke der Vokalmusik. Marion ter Wey gehört zum Kölner Ensemble Vokalexcursion und hat sich mit Auftritten in der Region und deutschlandweit einen Namen gemacht. Leo Wildauer ist Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl. Der Eintritt ist frei.
www.gnadenkirche-gl.de

Gospel-Jazz-Night in der Versöhnungskirche

In der Versöhnungskirche, Hauptstraße 16, findet am Samstag, 30. Mai, von 19 bis 22 Uhr eine Gospel-Jazz-Night statt. Der Gospelchor Jubilate Singers Lindlar und der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath gestalten den Abend gemeinsam. Als Solistin ist Philippa Goya (Vocal) zu erleben, begleitet von Roger Hanschel (Saxophon) und Laia Genc (Piano), die zugleich die Chorleitung übernimmt. Katharina Wulzinger leitet den zweiten Chor. Der Eintritt ist frei.
www.evkirche-roesrath.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Come-Together-Cup am 4. Juni: Fußball, Musik und Begegnungen

Fußball, Musik und Begegnungen auf den Vorwiesen des RheinEnergieSTADION: Der 32. Come-Together-Cup findet am Donnerstag, 4. Juni, ab 8.30 Uhr, auf den Vorwiesen des RheinEnergieSTADION, Aachener Straße 999, statt. „Wir sind in diesem Jahr ebenfalls wieder mit einem Team der evangelischen Kirche dabei“, freut sich Marco Beumers, Sportbeauftragter des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.

Über 95 Mannschaften, rund 25.000 Besucherinnen und Besucher sowie ein ganztägiges Rahmenprogramm machen das Turnier zu weit mehr als einem Fußballwettkampf. Der Come-Together-Cup zeigt, was Köln gut kann: offen sein, herzlich sein und Menschen zusammenbringen, unabhängig von Herkunft, Lebensrealität oder Fußball-Sachverstand. „Genau deshalb lohnt es sich nicht nur für Fußballfans oder aktive Spieler*innen. Ehrlich gesagt, man kann dort auch wunderbar einfach als Besuchender auftauchen“, erklärt Marco Beumers. „Zwischen Spielfeldern, Bühnenprogramm und Gesprächen am Rand merkt man ziemlich schnell, dass es hier weniger um Tabellen und Ergebnisse geht, sondern mehr um Perspektiven, Begegnungen und das gute Gefühl, Teil eines bunten und respektvollen Miteinanders zu sein.“

Ab 12 Uhr öffnet der „Boulevard der Vielfalt“, ab 13.30 Uhr beginnt das Bühnenprogramm mit DJ Blues, zwei Kinderkonzerten der Bands „Pelemele“ und „Planschemalöör“, dem Promi-Spaßkick um 16.30 Uhr sowie Auftritten der Veedelperlen, der BoKa der StattGarde Colonia Ahoj und Planschemalöör. Den Abschluss bildet Cat Ballou um 20.45 Uhr. Durch den Tag führen Moderatorin Julie Voyage und Kommentator Manni Breuckmann.

Dass der Come-Together-Cup seit vielen Jahren so viele Menschen begeistert, hat für Marco Beumers vor allem mit der offenen und entspannten Atmosphäre zu tun. „Vielleicht ist das sogar das Schönste an diesem Tag, mal bewusst aus der eigenen Bubble herauszukommen. Mal zuzuschauen statt nur mitzulaufen. Mal andere Geschichten, Lebensrealitäten und Blickwinkel mitzunehmen, und dabei festzustellen, dass Vielfalt oft gar nicht kompliziert ist, sondern einfach ziemlich sympathisch“, sagt Marco Beumers. Er fügt hinzu: „Natürlich freuen wir uns über Unterstützung am Spielfeldrand, lautstarke Anfeuerung und jede Person, die Lust hat, vorbeizuschauen. Keine Sorge: Fußball-Sachverstand ist keine Voraussetzung. Gute Laune reicht völlig.“

Mehr Informationen: www.come-together-cup.de

Text: APK
Foto(s): Archiv-APK

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Stadtradeln 2026: „Kirche radelt“ macht mit

Mit dem Start des Stadtradeln am Mittwoch, 10. Juni, geht das Team „Kirche radelt“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region in seine zweite Runde – drei Wochen lang können alle Interessierten mitradeln und gemeinsam Kilometer für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität sammeln. Im vergangenen Jahr nahmen 42 Personen teil und legten zusammen über 10.000 Kilometer zurück; in der städtischen Wertung erreichte das Team Platz 49. Für 2026 ist das Ziel, mehr als 100 Mitradelnde zu gewinnen. Alle Fahrten, die während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt werden zählen – ob im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, unabhängig vom Ort. Eingetragen werden die Kilometer online im Kilometer-Buch oder über die Stadtradeln-App. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Kilometer wöchentlich per Erfassungsbogen melden. Ausgeschlossen sind lediglich Fahrten bei Radwettkämpfen sowie Einheiten auf stationären Fahrrädern. Nach Ende des Aktionszeitraums können Kilometer noch sieben Tage lang nachgetragen werden. Die Anmeldung zum Team „Kirche radelt“ ist hier möglich. Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, spricht im Interview über die Verbindung von Kirche, gesellschaftlicher Verantwortung, praktischem Klimaschutz und gemeinschaftlichem Engagement:

Warum ist es Ihnen wichtig, dass sich der Evangelische Kirchenverband Köln und Region an Aktionen wie STADTRADELN beteiligt?

Bernhard Seiger: Viele Christinnen und Christen und viele Gemeinden legen Wert auf Klimaschutz und treffen diesbezüglich viele Alltagsentscheidungen. Es bleibt aber damit oft rein privat, was Einzelne tun, z.B. beim Mobilitätsverhalten, Heizen oder der Ernährung. Da ist es gut, Anlässe zu schaffen, bei denen man gemeinsam zeigt, dass wir als Kirche im Alltag unseren kleinen, aber eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der EKV ist die geeignete Plattform für eine solche Aktion wie das Stadtradeln, um viele Gleichgesinnte zusammen zu bringen.

Welche Verbindung sehen Sie zwischen Glauben, Gemeinschaft und Engagement für den Klimaschutz?

Bernhard Seiger: Unser Glaube muss praktisch werden, an vielen einzelnen Stellen. Die Anliegen der Schöpfung zu achten ist Teil der Liebe zur Mitwelt. Und wenn wir das gemeinsam und mit vielen tun, überzeugt das mehr Menschen und hat eine echte Wirkung.

Was würden Sie Kolleginnen und Kollegen sagen, die noch überlegen, ob sie mitmachen sollen?

Bernhard Seiger:  1. Gibt es Ideen zum Klimaschutz, die leichter umsetzbar sind als die Teilnahme beim Projekt Stadtradeln, wenn man sowieso viel Rad fährt? 2. Was spricht dagegen, dass wir auch angesichts aktueller anderer Krisen öffentlich zeigen, dass wir alle bleibend eine hohe Verpflichtung für die Einhaltung der Klimaziele haben und das Thema nicht von der Agenda genommen ist? 3. Die eigene Gesundheit ist ein hohes Gut und kommt nicht von allein. Wenn wir jeden Tag im Alltag von Beruf und Familie etwas Rad fahren, tut das der eigenen Fitness auf jeden Fall gut, oder?

Text: APK
Foto(s): Klima-Bündnis Services/STADTRADELN/kirchekoeln/ Felix Krammer

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Pfingsten: Was feiern wir heute und was bedeutet dieser Tag?

Heute ist Pfingsten – der 50. Tag nach Ostern und damit einer der ältesten und bedeutendsten Feiertage des christlichen Kirchenjahres. Aber was steckt eigentlich dahinter?

Die Bibel erzählt: Nachdem Jesus zu Gott zurückgekehrt war – das feierten wir vor zehn Tagen an Christi Himmelfahrt – warteten seine Jüngerinnen und Jünger. Sie waren verunsichert, vielleicht auch ängstlich. Würden sie wirklich in der Lage sein, die frohe Botschaft weiterzutragen? Dann geschah etwas Unerwartetes: Der Heilige Geist kam zu ihnen – als Brausen wie ein starker Wind, als Feuerzungen über ihren Köpfen, so beschreibt es die Apostelgeschichte. Der Geist gab ihnen Mut und Kraft, von Jesus zu erzählen – und zwar so, dass Menschen aus allen Ländern sie verstehen konnten. Aus einer kleinen, verunsicherten Gruppe wurde an diesem Tag eine Gemeinschaft, die sich aufmachte, die Welt zu verändern.
Genau deshalb gilt Pfingsten als der Geburtstag der Kirche. Die Taube – das Symbol des Heiligen Geistes – steht für Frieden, Aufbruch und den Atem Gottes, der Menschen bewegt. Pfingsten ist kein ruhiger Feiertag. Es ist ein Fest des Aufbruchs, der Kraft und der Gemeinschaft.

In Köln und Region feiern heute viele Gemeinden diesen besonderen Tag – mit Gottesdiensten, Musik und gemeinsamen Festen. Denn der Auftrag von damals gilt noch heute: die frohe Botschaft weitertragen.

Hier eine Übersicht aller Gottesdienste heute:

KÖLN

25.05.2026, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Kath. Kirche St. Albertus-Magnus, Suitbert-Heimbach-Platz 11, 50935 Köln
Ökumenischer Gottesdienst
Pfarrerin Korf und Pfarrer Hünten

25.05.2026, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe am Pfingstmontag.
Der Gottesdienst kann auch im Livestream unter www.antonitercitykirche.de mitgefeiert werden.
Prädikant Martin Weiler

25.05.2026, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Petruskirche , Köln-Merheim, Kieskaulerweg 53, 51109 Köln
Gottesdienst
Pfarrer i. R. Gehring

25.05.2026, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Kirche St. Marien Kalk, neben der Kapelle, Kalker Hauptstraße 228, 51103 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
Koptisch, katholisch und evangelisch gemeinsam feiern in Kalk
Die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt gestaltet am Montag, 25. Mai, 10.30 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Marien Kalk, neben der Kapelle, Kalker Hauptstraße 228. Der Gottesdienst bringt koptische, katholische und evangelische Christinnen und Christen zusammen und richtet sich an Jung und Alt. Im Anschluss gibt es bei Essen und Trinken Gelegenheit zu Gesprächen und einem gemeinsamen Beisammensein. Für Kinder findet außerdem eine Schatzsuche statt.
www.evangelisch-kalk-humboldt.de

25.05.2026, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Reformationskirche, Mehlemer Straße 29/Ecke Goethestraße, 50968 Köln
Jane Austen zum 250. Geburtstag
Besonderer Predigtgottesdienst zu Pfingsten
Ein besonderer Predigtgottesdienst zu Ehren der englischen Schriftstellerin Jane Austen (geboren am 16.12.1775) steht am Pfingstmontag, 25. Mai, 10.30 Uhr, in der Reformationskirche, Mehlemer Straße 29, auf dem Programm. Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal nimmt damit den 250. Geburtstag Austens in den Blick – etwa ein halbes Jahr nach dem eigentlichen Geburtstag, aber passend zum Geburtstag der Kirche. Als Pfarrerstochter früh an Literatur herangeführt, verfasste Austen sechs Romane, in denen sie mit spitzer Feder und liebevollem Sarkasmus das Landleben im England des frühen 19. Jahrhunderts skizzierte. Vordergründig heiter, hintergründig tiefsinnig, gab sie Frauen eine Stimme, prangerte Missstände an und wies Dummheit und Herrschsucht in die Schranken. Privat verfasste sie Gebete, die ihren tiefen Glauben widerspiegeln.
www.kirche-bayenthal.de

25.05.2026, 10:30 und 12 Uhr und 15.30 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Wiedereinweihung der Orgel in der Christuskirche Köln-Dellbrück
Festgottesdienst, Orgelfest und Konzert

Mit einem Festgottesdienst, einem Orgelfest und einem Orgelkonzert wird die Orgel der Christuskirche, Bergisch Gladbacher Straße 848, am Pfingstmontag, 25. Mai, wieder in Dienst genommen. Den Auftakt macht um 10.30 Uhr der Festgottesdienst mit der neuen Orgel und der Kantorei „Coro con Spirito“. Ab 12 Uhr folgt das Orgelfest mit Orgelführung, Essen und Getränken. Den Abschluss des Tages bildet um 15.30 Uhr ein Orgelkonzert mit Professor Christian Rieger. Die Orgel war vollständig ausgebaut und von den Orgelbauern um Hubert Fasen in deren Werkstatt gereinigt, überholt, ersetzt und ergänzt worden.
www.eikdh.de

25.05.2026, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Hoffnungskirche, Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln
Ökumenischer Pfingstgottesdienst in Porz-Finkenberg
Evangelische und katholische Gemeinde feiern gemeinsam
Die evangelischen und die katholischen Kirchengemeinden in Porz feiern am Pfingstmontag, 25. Mai, 10.30 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst für ganz Porz auf dem Kirchenhügel der Hoffnungskirche Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1.
www.kirche-porz.de

25.05.2026, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstr. 32-42, 50825 Köln
Tauferinnerungsgottesdienst

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Erlöserkirche, Köln-Vingst, Burgstraße 75, 51103 Köln
Abendmahl-Gottesdienst mit Jubelkonfirmation
Pastor J. Wolke

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Neuapostolische Kirche, Wuppertaler Straße 11, 51067 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
Neuapostolische Kirche lädt zum Gottesdienst mit Kanzeltausch
In bewährter Tradition der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein feiern evangelische, römisch-katholische, altkatholische und neuapostolische Christinnen und Christen am Montag, 25. Mai, 11 Uhr, einen ökumenischen Pfingstgottesdienst mit Kanzeltausch. Gastgeberin ist diesmal die Neuapostolische Gemeinde, Wuppertaler Straße 11 in Köln-Buchheim. Den Predigtpart übernimmt Wolfgang Obermann vom Erzbistum Köln, die liturgischen Elemente gestalten die befreundeten Konfessionen gemeinsam.
www.kirche-koeln-muelheim.de

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Ev. Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstr. 1, 51107 Köln
Gemeinsamer Abendmahlgottesdienst Pfarrer Dr. Wenzel

25.05.2026, 11:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Köln-Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Familiengottesdienst
Pfarrerin Judith Schaefer

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
Poller Wiesen, 50679 Köln
Gottesdienst mit Verabschiedung von Pfarrer Roger Brandl
Open-Air auf den Poller Wiesen
Zum Gottesdienst mit Entpflichtung von Pfarrer Roger Brandl lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll am Pfingstmontag, 25. Mai, 11 Uhr, auf die Poller Wiesen ein. Nach 18 Jahren im Dienst der Gemeinde tritt Pfarrer Brandl zum 1. Juli in den Ruhestand. Die Entpflichtung nimmt Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, vor. Zu dem Open-Air-Gottesdienst sind alle herzlich willkommen.
www.evangelisch-deutzpoll.de

25.05.2026, 11:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Gottesdienst mit Taufmöglichkeit
Pfarrer Till-Karsten Hesse

25.05.2026, 11:30
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Heilig-Geist-Kirche, Bunzlauer Straße 25, 50858 Köln
Ökumenischer Gottesdienst
Pfarrerin Dagmar Müller

25.05.2026, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Emmauskirche, Birkhuhnweg 2b, 50829 Köln
Ökumenischer Pfingstgottesdienst
Am Geburtstag der Kirche feiern wir traditionell einen ökumenischen Gottesdienst in Vogelsang. Im Anschluss wird zum ökumenischen Beisammensein im Kirchgarten der Emmauskirche eingeladen.

25.05.2026, 17:00
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim und
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald und
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus

Waldbad Dünnwald, Peter-Baum-Weg 20, 51069 Köln
Waldbad-Gottesdienst am Pfingstmontag
Erlebnisgottesdienst im Freibad Dünnwald
Zum Erlebnisgottesdienst der Region am Pfingstmontag, 25. Mai, 17 Uhr, im Waldbad Dünnwald, Peter-Baum-Weg 20, laden die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim, Köln-Höhenhaus und Köln-Dünnwald ein. Mit Musik, bunten Aktionen und guten Gedanken richtet sich das Angebot an Jung und Alt.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

25.05.2026, 18:00
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst
Pfarrerin Graupner

25.05.2026, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
Gottesdienst zur Entpflichtung von Pfarrer Thomas Diederichs
„Pfingston Town – The Last Waltz“ in der Kulturkirche Nippes
Mit einem besonderen Gottesdienst wird Pfarrer Thomas Diederichs am Pfingstmontag, 25. Mai, 20 Uhr, in der Kulturkirche Nippes, Siebachstraße 85/Merheimer Straße 112, von Stadtsuperintendent Bernhard Seiger entpflichtet. Nach 36 Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes tritt Diederichs zum 1. September in den Ruhestand. Den Rahmen bildet „Pfingston Town – The Last Waltz“ – ein Gottesdienst zum Mitsingen und Mitfeiern, gestaltet mit der Familie Love and Friends.
www.lutherkirche-nippes.de

RHEIN-ERFT-KREIS:

25.05.2026, 10:00
Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen
Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen
Gottesdienst mit Begrüßung aller neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden
Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Grillen eingeladen.
Pfarrerin Gesa Francke und Diakon Joachim Richter

25.05.2026, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim
Zentralgottesdienst
Pfarrerin Voldrich

25.05.2026, 10:00
Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
Friedenskirche, Schlunkweg 50, 50374 Erftstadt
Gottesdienst
Pfarrerin Andrea Döhrer

25.05.2026, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johannes-Rau-Haus der AWO Kerpen, Nordring 40-44, 50171 Kerpen
Gottesdienst zu Pfingsten
Pfarrerin Koch-Torjuul

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche in Hürth-Mitte, Villering 38, 50354 Hürth
Gottesdienst mit Abendmahl und Chor und Band GOOD NEWS
Pfarrer Jan Ehlert, Kirchenmusikerin Veronika Metzger

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
An St. Severin, 50226 Frechen
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
Gemeinsamer Gottesdienst in St. Severin Frechen
Die Evangelische Kirchengemeinde Frechen feiert am Pfingstmontag, 25. Mai, 11 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Severin, An St. Severin, in Frechen. Pfarrerin Bettina Straetmanns und Pfarrer Dr. Hajo Kenkel gestalten den Gottesdienst gemeinsam.
www.kirche-frechen.de

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Umweltzentrum Friesheimer Busch, Friesheimer Busch 1, 50374 Erftstadt
Ökumenischer Gottesdienst zum Pfingstmontag
Feier unter freiem Himmel im Umweltzentrum Friesheimer Busch
Zum Pfingstfest feiert die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich am Montag, 25. Mai, 11 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst im Umweltzentrum Friesheimer Busch, Friesheimer Busch 1. Bei schönem Wetter findet der Gottesdienst unter freiem Himmel statt, sodass die besondere Atmosphäre der Natur Teil der Feier wird. Diakonin Ulrike Gottlieb gestaltet die Liturgie. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Posaunenchor. Im Anschluss gibt es Würstchen vom Grill und Zeit zum gemeinsamen Beisammensein. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Salate oder andere kulinarische Beiträge mitzubringen, aus denen ein gemeinsames Buffet entsteht. Teller und Besteck sind selbst mitzubringen.
www.kirche-lechenich.de

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Kirche St. Maria Königin, Kerpener Str. 36, 50170 Kerpen
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Anschließend Imbiss, Getränke und gute Gespräche

25.05.2026, 18:00
Evangelische Christusgemeinde an der Glessener Höhe
Abteikirche St. Nikolaus, Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim-Brauweiler
Ökumenischer Gottesdienst
Pfarrer Nils Lombardo

RHEINISCH-BERGISCHER-KREIS

25.05.2026, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Refrath, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Pfingstgottesdienst Ev. Kirche Refrath
Gottesdienst in der Ev. Kirche in Refrath
Im ökumenischen Pfingstgottesdienst am Pfingstmontag, 25. Mai, 10 Uhr, in der Evangelischen Kirche Refrath, Vürfels 26, wird das Pfingstwunder gefeiert. In diesem Jahr unter Einbeziehung von Gedanken einer der ältesten Kirchen der Welt, der Kirche Armeniens. Pfarrerin Marion Rauber gestaltet die Liturgie. Im Anschluss gibt es einen leckeren Imbiss.
www.kirche-bensberg.de

25.05.2026, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Kreuz-Kapelle Klasmühle, Kapellenweg 6, 51519 Odenthal-Klasmühle
Pfingstmontag: Abendmahls-Gottesdienst in Odenthal-Klasmühle

25.05.2026, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Lindlar
Jubilate-Kirche, Auf dem Korb, 51789 Lindlar
Gottesdienst mit Abendmahl am Pfingstmontag
Pfarrerin Jenny Scheier

25.05.2026, 10:30
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Volberger Kirche, Volberg 1, 51503 Rösrath
Gottesdienst mit Konfirmanden-Anmeldung
Pfarrer Rusch

25.05.2026, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten
Gemeinschaftsgottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer v. Grumkow

25.05.2026, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Orgelkonzert „Dancing Queen“ im Altenberger Dom
Benefizkonzert für die evangelische Dommusik
Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen präsentiert am Montag, 25. Mai, 14.30 Uhr, in der Reihe „Geistliche Musik“ das Benefizkonzert „Dancing Queen“ im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2. Jens-Peter Enk (Orgel) spielt Werke von Abba, Georges Bizet (Carmen-Suite) und Dmitri Schostakowitsch. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Der Erlös kommt der evangelischen Dommusik zugute.
www.dommusik-aktuell.de

25.05.2026, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
St. Nikolaus, Nikolausstraße, 51429 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Wandergottesdienst an Pfingstmontag
Von der Kirche St. Nikolaus zur St. Rochus Kapelle in Bensberg
Ein ökumenischer Wandergottesdienst findet am Pfingstmontag, 25. Mai, 14.30 Uhr, mit Start an der katholischen Kirche St. Nikolaus, Nikolausstraße, in Bergisch Gladbach-Bensberg statt. Von dort führt der Weg zur St. Rochus Kapelle. Unterwegs werden immer wieder Pausen zum gemeinsamen Singen und zu Gesprächen eingelegt. Die reine Wanderzeit beträgt ca. eine Stunde. Um 16 Uhr wird die Gruppe an der Kapelle mit einem Imbiss und einer Andacht erwartet. Den Rückweg kann jeder im eigenen Tempo antreten. Bei schlechtem Wetter weichen die Teilnehmenden in eine der beiden Kirchen aus.
www.kirche-bensberg.de

Text: APK, Stand: 5.5.2026
Foto(s): APK

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Kirche2go fragt: Was ist Pfingsten?

„Kirche2go“ versucht in kurzen und schlüssigen Worten Feste, Begebenheiten oder auch Ereignisse aus der Bibel auf den Punkt zu bringen. Kein Fest, das wir als Christen feiern, ist bei vielen Menschen so erklärungsbedürftig wie Pfingsten.

Wie war das noch mal mit den Feuerzungen? Wie ging das noch mal mit den vielen Sprachen? Und der heiligen Geist? Gehört der auch zu Pfingsten und in welcher Reihenfolge ist was, wann genau wie passiert?

Das Fest, das wir da feiern, gehört zu einem der 3 wichtigsten Ereignisse im Kirchenjahr überhaupt. Also lohnt es sich, mal genauer zu schauen, was es mit der Taube, den heiligen Zungen, den vielen Sprachen und dem sagenumwobenen Rauschen auf sich hat…

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Hier der Text zum Nachlesen:

Was ist Pfingsten? – Pfingsten gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Es ist das dritte große Fest im Kirchenjahr, nach Weihnachten und Ostern. An Pfingsten feiern Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet. Dafür haben Künstler früh das Bild einer weißen Taube gefunden. Neben der Taube ist die Zunge ein biblisches Symbol für den Heiligen Geist. Als sich die Jüngerinnen und Jünger von Jesus nach seiner Himmelfahrt in Jerusalem versammeln, hören sie ein merkwürdiges himmlisches Brausen. Daraufhin setzt sich auf jeden von ihnen eine von Feuer zerteilte Zunge. Der Heilige Geist erfüllt sie und sie fangen an, in für sie fremden Sprachen zu sprechen. Diese Sprachen verstehen sogar die umstehenden Ausländer – wie zum Beispiel Perser, Römer und Ägypter. Deshalb ist Pfingsten nicht nur der „Geburtstag der Kirche“ sondern auch der Beginn der weltweiten Mission.

Text: APK
Foto(s): APK

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„Aufarbeitung braucht Haltung, Struktur und Mut“: Fachtag „Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Kirchengemeinden“ findet im September statt

Sexualisierte Gewalt in kirchlichen Kontexten hinterlässt tiefe Spuren – bei Betroffenen, in Gemeinden und in der Institution Kirche. Viele Kirchengemeinden stehen vor der Aufgabe, Altfälle verantwortungsvoll aufzuarbeiten und dabei sensibel, rechtssicher und transparent zu handeln. Der Fachtag am 10. September 2026 bietet Pfarrpersonen sowie Mitgliedern der Presbyterien von 15.30 bis 19 Uhr im Evangelischen Jugendreferat einen fundierten und praxisorientierten Rahmen, um diesen herausfordernden Prozess professionell zu gestalten.

Im Mittelpunkt steht die konkrete Umsetzung von Aufarbeitungsprozessen vor Ort:

  • Wie gelingt ein respektvoller und unterstützender Umgang mit Betroffenen?
  • Welche arbeitsrechtlichen Aspekte sind unbedingt zu beachten?
  • Wie kommuniziert die Gemeinde verantwortungsvoll nach innen und außen – insbesondere gegenüber Presse und Öffentlichkeit?
  • Welche Rollen und Zuständigkeiten haben Interventionsteams in diesem sensiblen Kontext?
  • Und wie lassen sich gruppendynamische Prozesse im Presbyterium konstruktiv steuern, damit der Aufarbeitungsprozess nicht ins Stocken gerät?

Für dieses Interview sprechen wir mit Jugendreferentin Siggi Schneider und Pfarrer Stefan Jansen-Haß. Seit vier Jahren bilden sie gemeinsam das Vertrauensteam des Kirchenkreises Köln linksrheinisch und sind sowohl mit aktuellen Verdachtsfällen als auch mit der Aufarbeitung zurückliegender Ereignisse aus den Gemeinden intensiv befasst.

Warum ist ein Fachtag zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Kirchengemeinden derzeit so wichtig?

Sexualisierte Gewalt in kirchlichen Kontexten hat tiefe Verletzungen hinterlassen – bei Betroffenen, in Gemeinden und in der Kirche als Institution. Viele Kirchengemeinden stehen aktuell vor der Aufgabe, sich mit Altfällen auseinanderzusetzen. Das ist emotional belastend, rechtlich komplex und organisatorisch herausfordernd. Der Fachtag möchte Verantwortliche darin stärken, diesen Prozess sensibel, transparent und professionell zu gestalten.

An wen richtet sich der Fachtag besonders?

Der Fachtag richtet sich ausdrücklich an Pfarrpersonen sowie an Mitglieder der Presbyterien. Sie tragen in den Gemeinden Verantwortung für Entscheidungen, Kommunikation und Prozesse. Ziel ist es, ihnen praxisnahe Orientierung und Handlungssicherheit für die konkrete Aufarbeitung vor Ort zu geben.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Tages?

Im Mittelpunkt steht die konkrete Umsetzung von Aufarbeitungsprozessen in Kirchengemeinden. Es geht um den respektvollen und unterstützenden Umgang mit Betroffenen, um arbeitsrechtliche Fragestellungen sowie um eine verantwortungsvolle interne und externe Kommunikation – insbesondere auch im Umgang mit Presse und Öffentlichkeit. Außerdem werden die Rollen und Zuständigkeiten von Interventionsteams thematisiert.

Ein weiterer Punkt sind gruppendynamische Prozesse in Presbyterien. Warum ist das relevant?

Aufarbeitung findet nie im luftleeren Raum statt. Unterschiedliche Perspektiven, Unsicherheiten oder auch Konflikte im Presbyterium können Prozesse verlangsamen oder blockieren. Der Fachtag nimmt diese Dynamiken bewusst in den Blick und zeigt Wege auf, wie sie konstruktiv gestaltet werden können, damit Aufarbeitung gelingen kann.

Was sollen die Teilnehmenden aus dem Fachtag mitnehmen?

Die Teilnehmenden sollen mehr Sicherheit im Umgang mit einem sehr sensiblen Thema gewinnen. Neben fachlichem Wissen geht es um Haltung, Verantwortung und Klarheit in den eigenen Rollen. Ziel ist es, Kirchengemeinden handlungsfähig zu machen – im Sinne der Betroffenen und für eine glaubwürdige, transparente kirchliche Praxis.

Warum lohnt es sich, als Gemeinde an diesem Fachtag teilzunehmen?

Weil Aufarbeitung kein Randthema ist, sondern eine zentrale Aufgabe kirchlicher Verantwortung. Der Fachtag bietet Raum für Information, Austausch und Orientierung. Er unterstützt Gemeinden dabei, schwierige Prozesse nicht allein bewältigen zu müssen, sondern gut vorbereitet und professionell anzugehen.

Mehr Informationen und Anmeldung:

Ev. Jugendreferat Köln und Region
Telefon: 015204740266

Text: APK/Jugendreferat
Foto(s): Jugendreferat

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Pop-up-Hochzeit in Rösrath am 11. Juli: Paare können sich segnen lassen

Paare, die ihre Beziehung segnen lassen möchten, sind am Samstag, 11. Juli, ab 10 Uhr an der Volberger Kirche, Volberg 1, in Rösrath willkommen. Das Segensbüro „Hätzjeföhl“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region richtet dort eine Pop-up-Hochzeit aus. Paare können spontan vorbeikommen oder vorab eine feste Uhrzeit vereinbaren.

Was erwartet die Paare?

Rund ein Dutzend segnende Personen gestalten persönliche kleine Rituale für Paare. Die Segnungen können in der Kirche, draußen im Grünen, an stillen Orten oder mitten im Dorf stattfinden. Auch die musikalische Begleitung ist frei wählbar – etwa mit Stehgeiger, Gitarre oder Orgel. Vor der Segnung gibt es ein Kennenlerngespräch, danach ein Glas Sekt und ein Erinnerungsfoto.

Warum wurde die Volberger Kirche als Ort ausgewählt?

Die kleine Dorfkirche in Volberg liegt mitten in einer idyllischen Landschaft und bietet einen besonderen Rahmen für die Pop-up-Hochzeit. Die Umgebung soll bewusst Teil der Aktion sein: Paare können sich nicht nur in der Kirche, sondern auch draußen in der Natur segnen lassen.

Wer kann sich segnen lassen?

Willkommen sind alle Menschen, die sich als Paar verstehen – unabhängig davon, ob sie heterosexuell oder queer sind, standesamtlich verheiratet oder nicht. Das Segensbüro möchte bewusst Menschen ansprechen, die sich Begleitung und Zuspruch für ihre Beziehung wünschen, auch wenn sie keinen klassischen kirchlichen Weg gehen möchten.

Wer spricht den Segen?

Mehrere Personen werden an diesem Tag im Einsatz sein, damit Paare auswählen können, wer sie begleiten soll. Die kleinen Zeremonien werden individuell gestaltet und finden an verschiedenen Orten rund um die Kirche statt.

Was kostet die Teilnahme?

Die Segnung ist kostenlos.

Muss man Kirchenmitglied sein?

Nein. Auch Menschen ohne Kirchenmitgliedschaft können sich segnen lassen. Wer evangelisch ist und bereits standesamtlich geheiratet hat, kann die Segnung anschließend auf Wunsch als offizielle kirchliche Trauung eintragen lassen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es unter www.haetzjefoehl.de

Text: APK
Foto(s): Haetzjeföhl

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Crack, Angst und Hoffnung: Melanchthon-Akademie und Karl-Rahner-Akademie diskutieren Kölns neues Suchthilfezentrum

Die Drogenszene am Neumarkt ist omnipräsent. Sie ist stark gewachsen, unter anderem weil der Konsum von Crack drastisch gestiegen ist. Die Droge macht sehr schnell sehr stark abhängig. Konsumierende vernachlässigen daher oft die eigenen Grundbedürfnisse, verelenden und verwahrlosen schnell. Der Drogenkonsumraum vor Ort stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Der Stadtrat hat daher gerade beschlossen, dass ein neues großes Suchthilfezentrum am Perlengraben entstehen soll. Das weckt Ängste bei der Anwohnerschaft. Die Melanchthon- und die Karl-Rahner-Akademie hatten sie daher zu einer Diskussion in die Kartäuserkirche geladen. Moderatorin Sandra Dybowski, selbst Anwohnerin und Mitglied der Initiative „Südi bleibt solidarisch“, fasste das geplante Angebot in dem neuen Drogenzentrum noch einmal zusammen: Es soll einen Konsumraum geben, einen Kontaktladen, einen Ruheraum, ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot, Essens- und Getränkeausgaben, Raum für Hygiene, medizinische Behandlung und Notschlafstellen. Das Zentrum soll 24 Stunden, sieben Tage lang offen sein.

Bis zu 400 Besuche täglich – und kein Platz zum Ausruhen

Sven Lehmann berichtete, warum ein größeres Suchthilfezentrum gebraucht wird.

Mehrere Experten waren gekommen, um die Anwohner und Anwohnerinnen aufzuklären, was das große Suchthilfezentrum vor Ort für sie bedeutet: Sozialarbeiter Stefan Lehmann, der den Konsumraum am Neumarkt leitet, erläuterte zunächst die räumliche Veränderung: Aktuell habe man 125 Quadratmeter im Gesundheitsamt zur Verfügung, mit einem kleinen Kontaktladen, zwei kleinen Konsumräumen, außerdem sanitären Anlagen und einem Raum für medizinische Behandlungen. „Wir haben am Tag zwischen 80 und 130 verschiedene Nutzer und Nutzerinnen“, schilderte Lehmann, „die bis zu 300 Mal konsumieren und bis zu 400 Mal die Einrichtung aufsuchen, weil sie auf die Toilette gehen wollen, etwas essen und trinken wollen oder weil sie auch soziale Beratung und Vermittlung in Anspruch nehmen.“ Man habe keinen Ruheraum. Die Klienten und Klientinnen müssten sich auf Bänke und Tische legen, was allemal besser sei als ein Platz auf der Straße. Bei dem Hilfezentrum handele es sich auch um einen Schutzraum für die Menschen. „Der Großteil unserer Nutzer ist obdachlos beziehungsweise wohnungslos“, betonte Lehmann. Er würde mit dem neuen Suchthilfezentrum gerne in erster Linie die offene Drogenszene auflösen, vor allem aber auch dafür sorgen, dass die Menschen überleben und dass ihr Zustand nicht schlimmer wird.

Krefeld als Vorbild – und die Erfahrungen anderer Städte

Sebastian Dückers schilderte seine Erfahrungen aus Krefeld.

Sebastian Dückers, Sachbereichsleiter der Caritas Krefeld in der Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenfragen, konnte von einem solchen Erfolg in seiner Heimatstadt berichten. Nach dem Einrichten eines Suchthilfezentrums vor Ort habe sich die offene Drogenszene tatsächlich aufgelöst. „Wir sind natürlich eine viel kleinere Stadt“, gab er zu bedenken. Angelika Schels-Bernards, Vorsitzende des Arbeitsausschusses Drogen und Sucht der freien Wohlfahrtspflege in NRW, fügte an, dass man auch in anderen Städten im Land positive Erfahrungen mit Konsumzentren gemacht habe, etwa in Düsseldorf. Dort befinde es sich etwa 200 Meter weit entfernt von einer Schule und einem Seniorenwohnheim. „Da hat es zunächst viel Stress gegeben“, erzählte sie. „Bürgerinitiativen haben sich gegründet, und jetzt, nachdem es eine Weile in Betrieb ist, sieht man, dass sich viele Sorgen auch aufgelöst haben.“

„Ein freundliches Gesicht hilft meist“ – Tipps für den Alltag

Das Team auf dem Podium bestehend aus Stefan Lehmann, Sebastian Dückers, Moderatorin Sandra Dybowski, Angelika Schels-Bernards und Torsten Zelgert (v.l.).

Die Anwohner und Anwohnerinnen hatten zahlreiche kritische Fragen, etwa, ob im Umfeld des Konsumzentrums nicht auch gedealt würde oder ob der Perlengraben zu weit weg vom Neumarkt sei und von schwer Crackabhängigen demnach gar nicht aufgesucht würde. Sie würden dann ausschließlich in der Öffentlichkeit konsumieren und auch sterben. Auch wie man mit den Drogenkonsumierenden umgehen solle, wollten manche wissen. Die Experten betonten zunächst, das Geschehen werde vom Ordnungsdienst und der Polizei überwacht, mit denen man eng kooperiere. Sie würden notfalls eingreifen, wenn sie Drogendeals beobachten. Stefan Lehmann hatte ein einfaches Rezept für den Umgang: „Meist hilft einfach ein freundliches Gesicht, ein Lächeln, eine wertschätzende Ansprache, aber auch eine Klarheit“, sagte er. Wenn man aggressiv angeschaut würde, solle man Abstand halten und nicht auf die Aggression eingehen, versuchen, freundlich zu sein und dann einfach gehen. Torsten Zelgert vom JES-Netzwerk von Drogen gebrauchenden Menschen, Ehemaligen und Substituierten konnte seine eigenen Erfahrungen beisteuern: „Wir wollen den anderen Menschen nichts. Wir wollen eigentlich unsere Ruhe haben.“ Niemand würde freiwillig so leben wie die Drogensüchtigen. Daher sei er sich auch ganz sicher, dass das neue Suchthilfezentrum am Perlengraben von der Drogenszene angenonmen wird: „Wenn ein solches Angebot besteht, wird es auch genutzt“, sagte Torsten Zelgert.

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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Unsere Wochentipps: Braunsfelder Forum, ZAMUS-Festival und theologisch-musikalische Zeitreise

Wir laden wieder zu besonderen Wochentipps in Köln und der Region ein: Am Donnerstag stehen in Köln und der Region musikalische, gesellschaftspolitische und kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm: Pfarrer Dr. Martin Bock lädt zu einer musikalisch-theologischen Reise durch die Welt der Psalmen ein, das Braunsfelder Forum diskutiert die Gefahren des christlichen Nationalismus, und in der Trinitatiskirche eröffnet das ZAMUS-Festival mit internationaler Alter Musik. Am Pfingstmontag wird in Köln-Dellbrück die restaurierte Orgel der Christuskirche feierlich wiedereingeweiht. Außerdem verabschieden die Gemeinden Pfarrer Roger Brandl auf den Poller Wiesen sowie Pfarrer Thomas Diederichs in der Kulturkirche Nippes in den Ruhestand.

„Gesungenes Lob. Gesungene Klage.“

Psalmen und ihre Musik aus verschiedenen Epochen stellt Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, am Donnerstag, 21. Mai, 16.30 Uhr bis 18 Uhr, in der Evangelischen Johanneskirche Brück, Am Schildchen 15, vor. Der Vortrag mit Musikbeispielen unternimmt eine theologisch-musikalische Zeitreise von der frühen Kirchen- und Konzertmusik bis ins 20. Jahrhundert, mit einem Seitenblick in die jüdische Vertonungswelt in Synagoge und Konzertsaal. Ausgangspunkt ist jeweils eine Einführung in den biblischen Text und seinen historischen Kontext. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der Melanchthon-Akademie und des Ökumenekreises Brück-Merheim. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, hilft jedoch bei der Planung; sie ist möglich unter Telefon 0221/843387.
www.brueck-merheim.de

Braunsfelder Forum: „Religion als Waffe“

„Wie gefährlich ist der christliche Nationalismus?“ – Dieser Frage geht das Braunsfelder Forum am Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr, im Gemeindehaus der Evangelischen Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld, Peter-von-Fliesteden-Straße 2, nach. Unter dem Titel „Religion als Waffe“ diskutieren der Journalist Arnd Henze und Angela Denker, Pfarrerin in Minneapolis in den USA, die per Livestream zugeschaltet wird, wie religiöse Überzeugungen politisch instrumentalisiert werden und welche Bedrohung davon ausgeht. Der Publizist hat viele Jahre in den USA gelebt und gearbeitet und zum Thema das Buch „Mit Gott gegen die Demokratie – Warum der christliche Nationalismus uns alle angeht“ veröffentlicht. Der Eintritt ist frei.

Eröffnungsabend des ZAMUS-Festivals in der Trinitatiskirche

Den Eröffnungsabend des zamus: early music festival gestalten am Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr, zwei internationale Ensembles in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Den Auftakt macht das Collective of Unfinished Creation mit „Paradise re-load – Die Geschichte von Luzifers Sturz“: Inspiriert von John Miltons „Paradise Lost“ verbindet das Ensemble Musik von John Dowland, Barbara Strozzi und Giulio Caccini mit einer audiovisuellen Installation von Christina C. Messner. Im Zentrum steht die Idee der Transformation menschlicher Zustände, dargestellt durch Luzifers Sturz aus dem Himmel. Ab 20.30 Uhr interpretiert das Vokalensemble Cinquecento die Klagelieder des biblischen Propheten Jeremia von Giovanni Pierluigi da Palestrina. Es handelt sich um polyphone Chormusik der Renaissance, die sich den Begriffspaaren Ordnung und Chaos, Heimat und Exil künstlerisch annähert. Eintrittskarten sind ausschließlich über den Veranstalter ZAMUS erhältlich unter www.zamus.de.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Wiedereinweihung der Orgel in der Christuskirche Köln-Dellbrück

Nach 17 Monaten Bauzeit wird die sanierte und erweiterte Orgel der Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, am Pfingstmontag, 25. Mai, 10.30 Uhr, mit einem Festgottesdienst, einem Orgelfest und einem Konzert wieder in Dienst genommen. Den Auftakt macht der Festgottesdienst mit der Kantorei „Coro con Spirito“, bei dem das Instrument feierlich eingeweiht wird. Ab 12 Uhr folgt das Orgelfest mit Führungen an der Orgel, Essen und Getränken sowie Aktionen für Kinder, die selbst ein „Organetto“, eine kleine Pfeifenorgel, bauen können. Um 15.30 Uhr beginnt ein Orgelkonzert mit Professor Christian Rieger. Die 1965 von der Orgelwerkstatt Willi Peter erbaute Orgel war vollständig ausgebaut und von der Orgelbaufirma Hubert Fasen aus der Eifel in deren Werkstatt gereinigt, überholt und grundlegend erneuert worden: Windladen und Register wurden neu angeordnet, eine mechanische Spieltraktur neu erstellt und zusätzliche Register eingebaut. Das Instrument verfügt nun über 32 Register, 1.645 Pfeifen und eine MIDI-Schnittstelle. Zur Wiedereinweihung erscheint eine Festschrift mit Beiträgen von Pfarrer Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, und weiteren Autorinnen und Autoren.
www.eikdh.de

Gottesdienst mit Verabschiedung von Pfarrer Roger Brandl

Zum Gottesdienst mit Entpflichtung von Pfarrer Roger Brandl lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll am Pfingstmontag, 25. Mai, 11 Uhr, auf die Poller Wiesen ein. Nach 18 Jahren im Dienst der Gemeinde tritt Pfarrer Brandl zum 1. Juli in den Ruhestand. Die Entpflichtung nimmt Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, vor. Zu dem Open-Air-Gottesdienst sind alle herzlich willkommen.
www.evangelisch-deutzpoll.de

Gottesdienst zur Entpflichtung von Pfarrer Thomas Diederichs

Mit einem besonderen Gottesdienst wird Pfarrer Thomas Diederichs am Pfingstmontag, 25. Mai, 20 Uhr, in der Kulturkirche Nippes, Siebachstraße 85/Merheimer Straße 112, von Stadtsuperintendent Bernhard Seiger entpflichtet. Nach 36 Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes tritt Diederichs zum 1. September in den Ruhestand. Den Rahmen bildet „Pfingston Town – The Last Waltz“ – ein Gottesdienst zum Mitsingen und Mitfeiern, gestaltet mit der Familie Love and Friends.
www.lutherkirche-nippes.de

Mehr zu unseren Pfingst-Angeboten:

Text: APK
Foto(s): APK

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Ab sofort anmelden: Evangelische Jugend sucht Ehrenamtliche für Gamescom-Stand im August

Die Evangelische Jugend Köln und Region sucht ab sofort Jugendliche und junge Erwachsene, die sich ehrenamtlich beim diesjährigen Gamescom-Auftritt engagieren möchten. Die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele findet vom 26. bis 30. August 2026 in der Kölnmesse statt.

Die Evangelische Jugend gestaltet erneut einen großen Mitmach-Stand. Besucherinnen und Besucher erwartet dort ein Bewegungsangebot mit Großspielgeräten. Ziel ist es, mitten im Messetrubel Raum für Begegnung, Bewegung und Austausch zu schaffen.

Für die Betreuung des Standes werden zahlreiche Ehrenamtliche gesucht. Bereits seit vielen Jahren engagieren sich Jugendliche aus evangelischen Gemeinden und Jugendeinrichtungen in Köln und der Region auf der Gamescom. Sie unterstützen die Spielangebote, kommen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und geben Einblicke in ihre Arbeit in der Evangelischen Jugend.

Die Helfenden werden vor Ort in Schichten eingeteilt und haben daneben auch Zeit, die Gamescom selbst zu besuchen. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Geplant ist außerdem ein Kennenlerntag am 25. August, bei dem die Ehrenamtlichen den Stand bereits vor Messebeginn kennenlernen können.

Interessierte können sich ab sofort hier beim Evangelischen Jugendreferat Köln und Region anmelden.

Gamescom

Die Gamescom ist das weltweit größte Games-Event und öffnet jedes Jahr ihre Tore für hunderttausende Gaming-Enthusiasten und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Auf der Messe werden die neuesten Trends und Entwicklungen in der Gaming-Branche präsentiert und bieten so Gelegenheit, sich über aktuelle und kommende Spiele zu informieren, neue Produkte auszuprobieren und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen:

www.gamescom.de

Text: APK
Foto(s): APK-Archiv

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