Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser?

Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser? Das Vaterunser wird in vielen christlichen Kirchen im Gottesdienst gebetet und ist so auch ein Zeichen für Ökumene. Da sogar der Sprachrhythmus dieses Gebetes in vielen Sprachen ähnlich ist, kann das Vaterunser von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen Sprachen und Akzenten gleichzeitig gesprochen werden. Alles über einen der wichtigsten Texte des christlichen Glaubens erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

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Hier der Text zum Nachlesen:

Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser? Wie können oder sollen Christinnen und Christen eigentlich beten? Auf diese Frage hat Jesus Christus, der Überlieferung des Neuen Testamentes nach, selbst eine Antwort gegeben – das Vaterunser als eine Art Mustergebet. So sind diese Worte zum wichtigsten Gebet für Christinnen und Christen geworden. Das Lukas-Evangelium überliefert das Gebet mit diesen Worten:

Vater!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Gib uns unser täglich Brot Tag für Tag
und vergib uns unsre Sünden;
denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird.
Und führe uns nicht in Versuchung.

Für viele Christinnen und Christen gehört das Vaterunser zu einem festen Bestandteil im Gottesdienst. So wundert es nicht, dass dieses Gebet für viele Reformatoren, darunter auch Martin Luther, zu den wichtigsten Texten des christlichen Glaubens gehörte. Sie alle nahmen das Vaterunser auch in ihre Schriften auf, in denen sie den christlichen Glauben erklären. So ein Buch nannten sie Katechismus. Martin Luther schätzte das Vaterunser sehr, da es die Nöte und Bedürfnisse der Menschen sehr gut zusammenfasst. Das Vaterunser wird in vielen christlichen Kirchen im Gottesdienst gebetet und ist so auch ein Zeichen für Ökumene. Da sogar der Sprachrhythmus dieses Gebetes in vielen Sprachen ähnlich ist, kann das Vaterunser auch von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen Sprachen und Akzenten gleichzeitig gesprochen werden und verbindet so Christinnen und Christen auf der ganzen Welt.

Text: APK
Foto(s): APK

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Eröffnungsgottesdienst zur Wanderausstellung „Kunst trotzt Ausgrenzung“

Die Wanderausstellung „Kunst trotzt Ausgrenzung“ der Diakonie Deutschland ist ein klares Statement gegen Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Arbeiten der mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler mit ganz unterschiedlichen sozialen, ethnischen und kulturellen Hintergründen zeigen die Kraft von Kunst und Kultur. Von Samstag, 25. Juni, bis Freitag, 19. August, sind die Werke der Ausstellung an mehreren Orten in Köln zu sehen.

Die offizielle Eröffnung wird am Sonntag, 26. Juni, 18 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, mit einem Gottesdienst gefeiert.

Mit dabei sind Pfarrerin Susanne Beuth, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte, Pfarrer Mathias Bonhoeffer, Martina Schönhals (Diakonie Köln), Mareike Carlitschek (Diakonie Michaelshoven) sowie Cornel Wachter. Für die musikalische Gestaltung sorgen Kantor Thomas Frerichs und Professorin Annette von Alemann (Blockflöten). Im Anschluss sind alle zur Begegnung bei Käse, Brot, Wein und anderen Getränken eingeladen.

Ausdrucksstarke Köpfe und Büsten

Kurator Andreas Pitz stellt in einer Führung die Fotoarbeiten von Klaus G. Kohn und Julia Krahn, die in der Kartäuserkirche und der angrenzenden Kapelle gezeigt werden, vor. Die Kartäuserkirche ist im Ausstellungszeitraum immer mittwochs bis montags, 12 bis 18 Uhr, geöffnet. Ausdrucksstarke Köpfe und Büsten, die Menschen mit Behinderung in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal aus Ton modelliert haben, zeigt die Antoniterkirche, Schildergasse 57. Interessierte können die Ausstellung in der Antoniterkirche montags bis freitags, 11 bis 18 Uhr, samstags, 11 bis 17 Uhr und sonntags 11 Uhr bis 17.30 Uhr, besuchen. Ein weiterer Ausstellungsort ist die Diakonie Michaelshoven.

„Kunst trotzt Ausgrenzung“ ist eine Wanderausstellung, die bereits in vielen Städten und an unterschiedlichen Standorten deutschlandweit zu Gast war. Mit der Ausstellung wird die öffentliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ausgrenzungsphänomenen gesucht. Künstler und Künstlerinnen, die sich ganz unterschiedlich sozial und kulturell verorten, laden mit ihren Werken ein breites Publikum dazu ein, neue Perspektiven auf eine Gesellschaft der Vielfalt zu gewinnen und einen eigenen Standpunkt in einer zentralen politischen Debatte zu finden.

Die Ausstellung  ist in den Jahren 2018 und 2019 Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gewesen und wurde in diesem Zeitraum vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Sie wurde erstmals in der documenta-Halle in Kassel präsentiert und hat bis Ende 2019 bundesweit in sieben weiteren Städten Station gemacht.

Angesichts des Erfolges des Projektes hat sich die Diakonie Deutschland dazu entschlossen die Wanderausstellung um weitere fünf Jahre bis Ende 2024 zu verlängern.

www.kunst-trotzt-ausgrenzung.de 

www.diakonie-michaelshoven.de

www.kartaeuserkirche-koeln.de

Text: Frauke Komander/APK
Foto(s): Daniel Penschuck

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„Glaube, Hoffnung, Liebe“: Prädikant Wilfried Jepp in der Immanuel-Kirche ordiniert

Verkündigung darf auch schon mal unter die Haut gehen – zumindest könnte einem dieser Gedanke kommen, wenn man die Einladungskarte zum Ordinationsgottesdienst von Prädikant Wilfried Jepp betrachtet. Sie zeigt seinen Unterarm, auf den die bekannten Worte aus 1. Korinther 13, 13 (Jepps Ordinationsspruch) tätowiert sind: „Was für immer bleibt sind Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber am größten unter ihnen ist die Liebe.“

Der 64-jährige ehemalige Bayer-Mitarbeiter ist seit 2006 Mitglied des Presbyteriums, das ihn im Dezember 2018 für die Prädikanten-Ausbildung vorschlug. Für Theologie interessiert sich Jepp schon lange, hat in der Melanchthon-Akademie an dem interreligiösen Projekt „Schrift-Gespür“ teilgenommen. Außerdem liegt ihm das Thema Seelsorge sehr am Herzen und er ist in der Hauskreisarbeit aktiv.

Ausbildung fast vollständig unter Corona-Bedingungen

Der zunächst von Pfarrer Thomas Fresia geleitete Gottesdienst in der Immanuel-Kirche begann mit einem Geburtstagsständchen für Wilfried Jepps Enkelin, die an diesem Tag ihren ersten Geburtstag feierte. Für Superintendentin Andrea Vogel war es die letzte Ordination eines Prädikanten/ einer Prädikantin. Sie betonte, dass Jepp und seine Mitabsolventen und Mitabsolventinnen ihre zweijährige Ausbildung fast vollständig unter Corona-Bedingungen absolvieren mussten, was die Gruppe ganz besonders zusammengeschweißt und zu einem „sehr wertschätzenden Umgang“ geführt habe. Assistiert wurde der Superintendentin des Kirchnkreises Köln-Rechtsrheinisch von Pfarrer Thomas Fresia und der Vorsitzenden des Presbyteriums Christiane Friedrich.

Gleichnis für die sorgende Liebe Gottes

Für seine Antrittspredigt hatte sich Wilfried Jepp Lukas 11, 1-13 ausgesucht, einen sehr dichten Text, der mit einer Kurzfassung des Vaterunsers beginnt und anhand von zwei eindrücklichen Gleichnissen Jesu deutllich macht, was zuversichtliches Beten bedeutet. Gibt es jemanden, zu dem wir mitten in der Nacht kommen können? Mit dieser „Gretchenfrage“ brachte Jepp seinen Predigttext auf die Ebene von Freundschaft und Familie. „Menschliche Beziehungen sind niemals perfekt“, so Jepp. Dennoch können sie ein Gleichnis für die sorgende Liebe Gottes sein

Für einen besonders emotionalen Moment sorgte der spontane „Brückenschlag-Chor“, der sich für das Segenslied „Dass dein Weg dir glückt“ zusammengefunden hatte.

In Anschluss an den Gottesdienst gab es noch Grußworte, persönliche Glückwünsche und Gespräche.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Unsere Wochentipps: Sommerlesung und Tango-Nacht

Unsere Wochentipps werden wieder sommerlich – mit der Sommerlesung „Eine literarische Weltreise“, dem Edelweißpiratenfest „Schwester Widerstand“ und der Tango-Nacht mit Live-Musik. Außerdem im Angebot: die Missionale 2022 im Gürzenich Köln, die Ordination von Prädikant Wolfgang Raspe und das Ökologische Abendgebet „Mensch, Erde!“. Es gibt außerdem einen Abschied von der Philipp Nicolai-Kirche und von Pfarrer Hanser Brandt-von Bülow sowie einen Abschiedsgottesdienst für Pfarrerin Andrea Vogel.

Die Termine in der Übersicht:

17.06.2022, 19:30
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Immanuel-Kirche, Bonhoefferstr. 10, 51061 Köln
Eine literarische Weltreise
Sommerlesung draußen vor der Immanuel-Kirche

Das „Lichtblick – Café + mehr“ lädt am Freitag, 17. Juni, 19.30 Uhr, zu einer Open-Air-Sommerlesung vor die Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, ein. Auf dem Programm stehen literarische Texte von Reisenden auf verschiedenen Kontinenten. Es geht darin sowohl um tatsächlich gemachte Reisen als auch um erdachte Reisen. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

www.brueckenschlag-gemeinde.de

17.06.2022, 20:00
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Edelweißpiratenfest „Schwester Widerstand“
Auftaktkonzert in der Lutherkirche

Das diesjährige Edelweißpiraten Festival steht unter dem Motto starke Frauen im Widerstand. Zum Auftakt gibt es am Freitag, 17. Juni, 20 Uhr, in der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, ein Konzert mit unangepassten Musikerinnen: Marina Iris, Krazy & Cynthia Nikschas. Marina Iris gehört in Rio de Janeiro zu den neuen Stars der Samba-Szene und nutzt ihr Talent auch dafür, Schwarzen, Frauen und Favela-Bewohnern mehr Gehör zu verschaffen. Die Kölner Liedermacherin Krazy gehört zu den besten deutschsprachigen Songpoetinnen und -poeten. Cynthia Nikschas kommt im Trio. Ihr erster Bühnenauftritt fand dereinst auf dem Edelweißpiratenfest statt. Eintrittskarten gibt es für 15 Euro im Vorverkauf unter lutherkirche.ticket.io und für 18 Euro an der Abendkasse.

www.lutherkirche-koeln.de

18.06.2022, 14:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
Gürzenich Köln, Martinstraße 29-37, 50667 Köln
Missionale 2022 im Gürzenich Köln
Ermutigung zu missionarischer Gemeindearbeit

Drei Jahre pausierte die Missionale coronabedingt. Am Samstag, 18. Juni, ist sie wieder da. Neu ist, dass sie im Kölner Gürzenich, Martinstraße 29-37, und komprimierter als in den vorherigen Jahren stattfindet. Zwischen 14 und 15 Uhr wird es Bibelarbeiten an neun verschiedenen Orten rund um den Gürzenich geben. Anschließend finden die Foren von 15 Uhr bis 17.30 Uhr zu drei Themenfeldern statt. Im Anschluss treffen sich alle gemeinsam von 18 bis 19 Uhr zum Segen im Gürzenich. Christinnen und Christen aus evangelischen und katholischen, baptistischen, methodistischen und freien Gemeinden, aus deutsch- und anderssprachigen Gemeinden haben dieses Fest des Glaubens vorbereitet und laden gemeinsam ein.

www.missionale.ekir.de

18.06.2022, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
Prädikant Wolfgang Raspe wird ordiniert
Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Frechen

Die Ordination von Prädikant Wolfgang Raspe wird am Samstag, 18. Juni, 15 Uhr, in einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, gefeiert. Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Simone Drensler, Synodalassessorin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd, geleitet. Prädikantinnen und Prädikanten arbeiten ehrenamtlich als Laienpredigerinnen und -prediger in Kirchengemeinden. Die Ordination ist der Abschluss ihrer mehrjährigen Ausbildung. Sie sind dann berechtigt, Gottesdienste zu leiten und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen vorzunehmen.

www.kirche-frechen.de

18.06.2022, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
Philipp-Nicolai-Kirche, Mauenheim, Nibelungenstraße 62, 50739 Köln
„Siehe, ich mache alles neu“: Abschied von der Philipp Nicolai-Kirche
Entwidmungswochenende in der Kirchengemeinde Mauenheim-Weidenpesch

Anlässlich der Entwidmung der Philipp Nicolai-Kirche Mauenheim, Nibelungenstraße 62, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juni, zu einem bunten Programm in und um die Kirche herum ein. Bei einer Foto-Station „Meine Kirche und ich“, einem Sektempfang, einem Trödelmarkt zugunsten des Neubaus, gemeinsamen Singen, einem Konzert mit Chor und Kammerorchester unter der Leitung von Michael Burt und Annerose Rademann (Samstag, 17 Uhr), einem Entwidmungsgottesdienst (Sonntag, 14 Uhr) mit anschließender Kaffeetafel und vielem mehr können die Besucherinnen und Besucher im Vertrauen auf Gottes Verheißung gemeinsam Abschied nehmen und sich erinnern. Das gesamte Programm kann auf der Homepage www.kirche-mauwei.de eingesehen werden. Die Kirchengemeinde wird ab dem Sommer im Neubau der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, zusammenkommen. Die neue Erlöserkirche versteht sich als Quartierskirche, die zu einem Treffpunkt für alle im Viertel werden soll.

www.kirche-mauwei.de

18.06.2022, 18:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, 50968 Köln
Tango-Nacht mit Live-Musik
Duo „Las Perillas“ spielt zur professionellen Anleitung

Am Samstag, 18. Juni, 20 Uhr, findet im Großen Saal des Martin-Luther-Hauses, Mehlemer Straße 27, eine Tango-Nacht mit Live-Musik, professioneller tänzerischer Anleitung, Snacks und Wein statt. Es spielt das Duo „Las Perillas“ mit Stephan Langenberg (Bandoneon) und Margita Linde (Flügel). Ab 18.30 Uhr gibt es eine Einführung in den Tango Argentino. Durch den Abend führt Frank Saynisch. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 10 Euro.

www.kirche-bayenthal.de

19.06.2022, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Abschiedsgottesdienst für Pfarrerin Andrea Vogel
Präses Thorsten Latzel entpflichtet die Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Pfarrer Thorsten Latzel, wird am Sonntag, 19. Juni, 16 Uhr, in einem Festgottesdienst in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, Superintendentin Pfarrerin Andrea Vogel aus ihrem aktiven Dienst als Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch und als Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein entpflichten. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang an.

www.kirche-koeln-muelheim.de

19.06.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„Mensch, Erde!“ – Ökologisches Abendgebet
Thema in der Antoniterkirche: Sonne und Wind

Die Klimakrise und die damit verbundenen vielfältigen Fragestellungen sind Thema des ökologischen Abendgebets „Mensch, Erde!“ am Sonntag, 19. Juni, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Die Bedeutung von Sonne und Wind stehen im Mittelpunkt. Im Anschluss an einen Informationsteil folgt eine biblisch-theologische Reflexion. Am Ende des Abendgebets werden positive Beispiele zur Bewältigung der Krise aufgezeigt. Zum Vorbereitungsteam gehören Prädikantin Karin-Bettina Encke, Studierendenpfarrer Jörg Heimbach (ESG Köln), Studienleiter Dr. Martin Horstmann (Melanchthon-Akademie Köln), Pfarrer Wolfgang Jacobs, Presbyter Frank Lehmann, Pfarrer Oliver J. Mahn, Presbyter Dirk Reckeweg und andere.

www.antonitercitykirche.de

20.06.2022, 15:30
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Abschied von Pfarrer Hanser Brandt-von Bülow
Gottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann

Pfarrer Hanser Brandt-von Bülow geht in den Ruhestand und wird am Montag, 20. Juni, 15.30 Uhr, in einem Gottesdienst in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, von Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, von seinem Dienst entpflichtet. Er war als Pfarrer beim Pfarramt für Berufskollegs des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region tätig.

Text: APK
Foto(s): APK

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Sommergespräch mit Bernhard Seiger: Ukraine-Krieg das alles beherrschende Thema

Mit dem Ukraine-Krieg stand das derzeit alles beherrschende Thema auch im Mittelpunkt des Sommergesprächs des Stadtsuperintendenten. Ein gutes Dutzend Journalisten aus Print und Funk begrüßte Bernhard Seiger auf der Terrasse des Kasinos im Haus der Evangelischen Kirche. Gemeinsam mit Martina Schönhals, Mitglied der Geschäftsführung des Diakonischen Werks Köln und Region, sowie Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, warf er einen Blick aus protestantischer Sicht auf die brutalen Auseinandersetzungen „nur eine Bustagesreise entfernt“, so Schönhals.

„Es stellen sich die ethischen Fragen nach der Gewaltanwendung“, erklärte Seiger. Die Kirchen müssten aktuell einen Diskurs darüber führen, welche Kriterien sie bei der Urteilsbildung über die Anwendung von Gewalt leiteten. Die evangelische Kirche sei seit Ende des Zweiten Weltkriegs friedensethisch ausgerichtet. Seiger verwies auf die viel beachtete Friedensdenkschrift der EKD von 2007. In der evangelischen Kirche sei eine deutliche Spannung zu spüren zwischen der pazifistischen Ausrichtung und der verantwortungsethischen Argumentation, die Gewalt in Ausnahmesituationen für gerechtfertigt halte. Diese Vielfalt müsse Kirche aushalten. Die Denkschrift greife beide Denkrichtungen auf.

Ziel müsse immer ein gerechter Frieden sein, nicht der Frieden des Stärkeren. Ein Völkerrecht müsse auch durchgesetzt werden können. Sonst sei es kraftlos. Seiger sagte: „Ich positioniere mich klar. Ich halte den Fall der Notwendigkeit rechtserhaltender Gewalt im Ukraine-Krieg für gegeben.“ Denn wenn das Völkerrecht angesichts dieser Aggression nicht wiederhergestellt werde, zerfalle eine ganze Weltordnung. „Insofern halte ich auch deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine für gerechtfertigt, um die Ukraine in der Lage zu versetzen, sich zu wirksam zu wehren.“

Allerdings lade Schuld auf sich, wer Gewalt gegen Menschen anwende. Das habe schon Dietrich Bonhoeffer geschrieben. Zwischen „Schuld und Schuld“ müsse man tapfer wählen. „Denn dem Bedrohten nicht beizustehen, macht auch mitverantwortlich für Leid.“ Es gelte bei allem immer im Blick zu haben, wie eine Friedensordnung mit Russland nach dem Krieg aussehen könne. „Der Primat der Gewaltlosigkeit und die Suche nach einer Friedensordnung muss uns leiten.“

Gemeinsame Friedensperspektive

Mit dem genannten Zwiespalt beschäftigte sich auch Dr. Martin Bock in seinem Statement. Gewaltfreiheit sei ein verantwortungsethisch vertretbares humanistisches Konzept mit dem Ziel und mit der Hoffnung, einander in der Zukunft nicht mehr Feinde sein zu müssen. „In der Tat geht es also darum, Sicherheit neu zu denken – so der Name des Konzepts der badischen Landeskirche auf der Weg des Gerechten Friedens. Es schließt aber ein, dass Menschen in einem Staat das Recht zur Verteidigung der Humanität und der demokratischen Werte haben.“ Und weiter: „Zu unserer europäischen Verantwortung nach der Shoa gehört es meines Erachtens nach, Europa in einer gemeinsamen Friedensperspektive zu gestalten.“

Durch deutsche Schuld sei Osteuropa vom heutigen Polen bis nach Belarus zu einem Haus des Todes geworden. Das dürfe sich niemals wiederholen. Gerade Menschen jüdischer Herkunft, die seit 2022 aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet seien, hätten sehr wohl gewusst, dass sie einen Zug bestiegen, der sie in Sicherheit und Frieden gebracht habe. Und dass ihre Vorfahren Züge nach Osteuropa besteigen mussten, die sie in den sicheren Tod geführt hätten. „Gastfreundschaft, Herberge und Empathie sind die konkreten Gesten der Versöhnung, die nicht durch wohlmeinende aber doch besserwisserische ethische Imperative oder eine Täter-Opfer-Umkehrung unterlaufen werden dürfen. Evangelische Friedensethik sollte davon geprägt sein, die gewaltigen Schuld-Verstrickungs-Zusammenhänge, die der Ukraine-Krieg ausgelöst hat, mit zu bedenken.“

Friedensauftrag des biblischen Evangeliums

Die Melanchthon-Akademie etwa biete 2023 einen ökumenischen Multiplikatoren-Kurs an, der zum Friedenstheologen oder zur Friedenstheologin ausbilde. „Ziel ist es, den Friedensauftrag des biblischen Evangeliums in die ökumenische Gemeindearbeit und in den persönlichen Lebenskontext einzubringen und so einen Baustein für den Weg der Kirchen zum gerechten Frieden zu erarbeiten“, sagte der Akademie-Leiter.

Martina Schönhals warf einen Blick auf die Hilfen für Geflüchtete in Köln. Nachdem die Oberbürgermeisterin das Diakonische Werk, die Caritas und das Deutsche Rote Kreuz um Unterstützung gebeten habe, habe man schnell und unbürokratisch geholfen. „Im Diakonischen Werk arbeiten seit April 6,5 Vollzeitkräfte, zunächst eingesetzt in der Messehalle, seit Ostern dann in der sozialarbeiterischen Beratung der Geflüchteten mit besonderen Bedarfen, die in Hotels untergebracht sind, und seit dem 1. Juni in der Zeltstadt am Südstadion.“

Anders als etwa vor Jahren bei den syrischen Geflüchteten seien die traumatischen Kriegserfahrungen der ukrainischen Menschen, die nach Köln kämen, deutlich präsenter. Als kritisch nehme man bei der Diakonie die Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Behandlung der Geflüchteten wahr. „Es müssen allen die gleichen Möglichkeiten geboten werden: Bei Aufnahme- und Hilfsangeboten, Unterbringung, Aufenthaltstitel, Arbeitserlaubnis und Zugang zu Universitäten und Hochschulen.“

Die Ungleichbehandlung zwischen Geflüchteten aus der Ukraine und denen aus anderen Ländern müsse beendet werden. Schönhals hat auch einen deutlich gestiegenen Beratungsbedarf bei Familien festgestellt, die privat Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen haben. Das Amt für Diakonie hat eine halbe Stelle eingerichtet, deren Inhaberin die Beratung anbietet. „Wir nennen diese Stelle die ,evangelische Stelle‘, weil zahlreiche Gemeindeglieder aus evangelischen Gemeinden privat Geflüchtete aufgenommen haben.“

Zwei besondere evangelische Veranstaltungen – Tauffest und Evangelischer Kirchbautag

Stadtsuperintendent Seiger wies noch hin auf zwei besondere evangelische Veranstaltungen, die in diesem Jahr noch anstehen. Er nannte zum einen das große Tauffest am 13. August im Tanzbrunnen. „Wir haben bereits Anmeldungen von 200 Täuflingen und rechnen mit einer Veranstaltung mit rund 4000 Menschen.“ 50 Pfarrer und Pfarrerinnen werden vor Ort sein. Anmelden kann man sich auf der Internetseite www.tauffest2022.de.

Ein weiterer Höhepunkt im evangelischen Veranstaltungskalender ist der 30. Evangelische Kirchbautag vom 8. bis zum 11. September. Der steht unter dem Motto „Mut baut Zukunft“. Da sei Köln der richtige Ort, sagte der Stadtsuperintendent. „Es wurde bundesweit wahrgenommen, dass wir hier innovative Neubau-Konzepte mutig angehen und umsetzen.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Gedenkstein in der Märchensiedlung erinnert an jüdischen Architekten Manfred Faber

Im Stadtarchiv von Grevenbroich fand sich das einzige Foto Fabers.
Im Stadtarchiv von Grevenbroich fand sich das einzige Foto Fabers.
Bei der Gedenkfeier fanden nicht alle Platz unter dem Kastanienbaum in der Mitte des Plätzchens im Rotkäppchenweg.
Bei der Gedenkfeier fanden nicht alle Platz unter dem Kastanienbaum in der Mitte des Plätzchens im Rotkäppchenweg.

Unter und neben dem blühenden Kastanienbaum auf dem autofreien „Plätzchen“ im Rotkäppchenweg haben sich mehr als 150 Menschen versammelt – dicht an dicht. In einem Vorgarten fand die Stele aus Grauwacke ihren Platz – mit einer Bronzetafel, die jetzt Vorbeigehende an Manfred Faber erinnert. Der jüdische Architekt hatte ab 1920 nach englischem Vorbild im Auftrag der GAG rund 180 Siedlungshäuser für die Märchensiedlung in Holweide und Dellbrück errichtet.

Sie war bisher vor allem mit dem Namen des renommierten Architekten Wilhelm Riphahn verbunden, der im Privatauftrag eine Villa und gegenüber ein Doppelhaus im Rapunzelgässchen plante. Faber erhielt Berufsverbot im Dritten Reich, wurde nach Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Er wurde am 17. Mai 1944 in Auschwitz ermordet.

Die Initiative für den Gedenkstein ging von Wolfgang Rüttgen und Brigitte Seifer-Rüttgen, Erika und Otmar Baumberger aus. Wie beliebt die Märchensiedlung ist, bewies auch die Unterstützung, die sie für ihr Erinnerungsprojekt erfuhren: Durch die Spenden von Institutionen wie der GAG, der Bezirksvertretung, Vereinen und Privatpersonen gibt es nun auch mehrere Informationstafeln über Faber.

www.maerchensiedlung-koeln.de

Text: Christel Boßbach
Foto(s): Dirk-Detlef Krotki / Stadtarchiv von Grevenbroich

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Missionale 2022: mittendrin – neues Konzept für großes Mutmacher-Fest

Die Kirchen gehören dahin, wo die Menschen sind. Das ist die Botschaft der Missionale, die 2022 – nach drei Jahren Corona-Pause – erstmals wieder stattfindet. Das Leitwort „mittendrin“ gibt den Ton an für das große ökumenische Glaubensfest, das am Samstag, 18. Juni, von 14 bis 19 Uhr veranstaltet wird. Erstmals wird die Missionale nicht auf dem Kölner Messegelände stattfinden, sondern dezentral, mit einem Schwerpunkt rund um den Gürzenich.

Neun Themenforen laden dazu ein, sich mit der Gegenwart und Zukunft von Kirchen und christlichen Gemeinschaften zu befassen – und mit ihrer Relevanz für die Gesellschaft. Bei Podiumsveranstaltungen und in Gottesdiensten sowie bei spirituellen und kreativen Angeboten geht es etwa um Kirche im Umbruch, um das Christsein in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft, um Kirche und Digitalisierung sowie um die Zerbrechlichkeit des Lebens.

Im Interview nehmen Pfarrer Christoph Nötzel, Leiter des Missionale-Trägerkreises, und Simone Enthöfer, Landespfarrerin für Missionale Kirche in der EKiR, Stellung dazu, was Mission und missionarisches Wirken heute für sie bedeutet. Und sie geben einen Ausblick auf das, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Missionale erwartet.

Die Missionale findet erstmals dezentral und mitten in der Stadt statt. Welche Hoffnungen und Erwartungen verbinden Sie damit? 

Simone Enthöfer: „mittendrin“ lautet ja auch das Motto und davon erhoffe ich mir zweierlei: zum einen, dass hier und da Menschen, die in der Stadt unterwegs sind, auf die Veranstaltung aufmerksam und neugierig werden und einfach dazu kommen. Noch mehr drückt es aber für mich die Haltung einer zukunftsorientierten Kirche aus. Glaube und die gute Hoffnungsbotschaft gehören nicht nur hinter dicke Kirchenmauern, sondern mitten auf die Alltagswege unseres Lebens und das räumlich und im übertragenen Sinne. Jesus ist vielen Menschen auf ihren Alltagswegen begegnet. Hoffnung, Aufmunterung, Stärkung und Liebe brauchen wir mitten in unseren Lebensthemen, Kirche muss in allen Facetten ihres Verkündigens und Handelns verstärkt auf Alltagswegen und in Alltagsthemen sichtbar und spürbar sein.

Christoph Nötzel: Nach einer langen Pause – die letzte Missionale fand 2019 statt – schauen wir gespannt auf den Neustart. Es fühlt sich wirklich wie ein Neustart an – nicht nur wegen der langen Unterbrechung, sondern auch wegen vieler Veränderungen im Konzept. Die Missionale fand bisher in der Kölner Messe statt, nun erstmals mitten in der Stadt in und um den Gürzenich. Bisher fand Missionale im Februar statt, jetzt im Sommer. Bisher fand Missionale zentral an einem Ort statt, jetzt coronagerecht an verschiedenen Orten – neben dem Gürzenich im Domforum, in der Antoniter- und in der Trinitatiskirche. Das erlaubt auch im Programm mehr Vielfalt. Wir sind also gespannt, wie Missionale nach drei Jahren Unterbrechung und an neuem Ort nun angenommen wird.

Der Begriff Mission wird in den Kirchen und in der Gesellschaft sehr unterschiedlich betrachtet. Jemand, der sich einer Mission verschreibt, wird oft positiv gesehen, etwa Aktivistinnen und Aktivisten für Klimaschutz. Steht der Begriff im Zusammenhang mit den Kirchen wird er oft eher kritisch betrachtet. Für welches Missionsverständnis steht die Missionale? Wie wollen Sie zeigen, dass missionarisches Wirken etwas Gutes ist und will?  

Enthöfer: Missionale steht für ein Missionsverständnis im Sinne der Missio Dei. Das heißt, Mission ist nicht unser, sondern Gottes Wirken in die Welt hinein. Aber unsere Aufgabe ist es, durch unser Leben, unser Reden und unser Handeln, dem Heiligen Geist eine Landebahn zu bauen.  Und das eben so bunt und vielfältig wie die Menschen sind, die sich daran beteiligen mögen. Darum kann die Missionale nur eine partizipative Veranstaltung sein. Es gibt viele offene Formate, in denen es Impulse, Ideen und (In)Fragestellungen gibt, die dann gemeinsam diskutiert oder weiterentwickelt werden können. Es gibt Zeiten zum Kraft tanken und geistliche Zusprüche, also eine Menge Mitgestaltungsangebote für Herz, Geist und Verstand.

Was heißt Mission für Sie persönlich? Und was ist Ihre persönliche Mission mit der Missionale?

Nötzel: Eine Kirche in Mission ist für mich eine Kirche in der Sendung Jesu, die sich aufmacht mit dem Evangelium zu den Menschen. Eine Kirche, die sich von ihrem Auftrag her versteht, nämlich Liebe Frieden, Gerechtigkeit, Versöhnung, Heilung in das Zusammenleben der Menschen zu tragen. Keine selbstgefällige und selbstgenügsame Kirche, sondern eine Kirche die am Evangelium Maß nimmt und es auf Hoffnung hin wagt. Die Missionale will dafür ein ökumenisches Sammelbecken sein: die Vielfalt des christlichen Engagements und der missionalen Möglichkeiten im heutigen gesellschaftlichen Kontext sichtbar zu machen. Diese Missionale wird die letzte sein, die ich als Missionalepastor verantworte. Mir war es wichtig, die Missionale ökumenisch plural und kommunikativ aufzustellen. Mit der Beteiligung der Gemeinden fremder Sprache und Herkunft sowie der Mitwirkung der römisch-katholischen Kirche sind wir da wirklich weitergekommen. Die Foren dieser Missionale sind über zwei Jahre von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Kirchen vorbereitet worden. Sie sind in Gespräch und Zusammenarbeit entstanden und sie wollen in Gespräch und Beteiligung führen.

Enthöfer: In einem Buch „Annette, ein Heldinnenepos“ von Anne Weber las ich zu Beginn den Satz: „Sie glaubte nie an Gott, aber er an sie.“ Dieses Zitat macht meine Haltung deutlich, die ich anderen Menschen gegenüber habe. Ich weiß nicht, ob der Mensch mir gegenüber an Gott glaubt und wenn ja, wie. Aber ich weiß, Gott glaubt an jeden Menschen. Daher habe ich kein Recht zu beurteilen, wie andere Menschen leben, lieben oder glauben. Mission bedeutet für mich immer ein ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Ich erzähle gerne von meinem Glauben an Gott, was mir Kraft und Mut und Hoffnung gibt, aber auch von meinen Fragen und Zweifeln. Genauso interessiere ich mich für die Sichtweise meines Gegenübers, die mich ermutigt, bestärkt, segnet oder infrage stellt.

Warum braucht es gerade in diesen Zeiten so ein Format wie die Missionale?

Nötzel: Nach zwei Jahren Pandemie brauchen wir es alle, wieder zusammenzukommen, uns miteinander zu erleben, Gemeinschaft zu erfahren. In den Gemeinden ist über die zwei Jahre vieles zerbrochen, da tut es gut, bei Großveranstaltungen wie Missionale zu erleben: wir sind gemeinsam mit vielen unterwegs. Es braucht gerade jetzt diese Mut machenden Impulse des Aufbruchs, des Miteinanders und des gemeinsamen kritischen Nachdenkens: was geht noch in Gemeinde, was geht nicht mehr – wo müssen wir uns in Neuland hinein aufmachen.

Was ist – außer dem Format – neu bei der Missionale 2022?

Enthöfer: Ich freue mich sehr, dass die Missionale deutlich ökumenischer, interkultureller und interreligiöser ausgerichtet ist. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat die Federführung übernommen, aber wenn wir auf der Missionale von Kirche sprechen, meinen wir Kirche Jesu Christi, in der wir uns mit evangelischen und katholischen, landeskirchlichen und freien Gemeinden und Gemeinschaften, Werken und Verbänden versammeln. Die Missionale ist deutlich kleinformatiger konzipiert. Wir hoffen, dass dadurch ein intensiverer und individuellerer Austausch möglich ist. In vielen Angeboten atmet deutlich Pioniergeist, der hoffentlich auch mitgenommen und weitergetragen wird.

Worauf freuen Sie sich besonders? Und zu welchen Programmpunkten möchten Sie besonders einladen? 

Nötzel: Ich freue mich besonders auf die Begegnung mit vielen Menschen, auf schöne Musik und andächtige Augenblicke, auf irritierende Impulse, die mir Anstöße in eine neue Richtung geben können. Hochinteressant finde ich das interreligiöse Gespräch unter jungen Menschen „Was mir mein Glaube bedeutet“. Je eine muslimische, jüdische, evangelische und katholische Jugendreferentin führen im Antonitersaal ein Gespräch miteinander, wie sie glauben, was sie spirituell anspricht und wie sie sich mit ihrem Glauben in unserer Gesellschaft erleben. Kreative Inspiration erhoffe ich mir von dem Forum „Kirche mitten in der digitalisierten Welt“ im Isabellensaaal des Gürzenich. Geistliche Vertiefung suche ich in der Trinitatiskirche, wo sich zwei Foren dem Christsein mittendrin in einer zerbrechlichen Welt stellen. Und gespannt sein darf man auf das persönliche theologische Leitprogramm unseres Präses Thorsten Latzel, der sich im Großen Saal des Gürzenich der Frage stellt „Warum ich evangelisch bin!“.

Enthöfer: Ich möchte gar nicht für einzelne Punkte werben. Es ist so ein buntes und reichhaltiges Buffet, dass ich glaube und hoffe, dass jede und jeder etwas nach eigenem Geschmack findet. Wenn größere Gruppen aus einer Gemeinde anreisen, ist es gewiss ratsam, sich aufzuteilen und nachher auszutauschen, was man für die eigene Gemeinde mitnehmen möchte. Ich freue mich jedenfalls über das bunte Angebot und hoffe, viele Impulse werden von denen, die kommen mit nach Hause genommen und mitten in den Gemeindealltag transportiert.

Was erwartet Teilnehmende, die zum ersten Mal zur Missionale kommen?

Nötzel: Missionale ist wie ein Kirchentag im Kleinen: Bibelarbeit, Lieder und Musik, Thematische Podien, Gespräche untereinander – und ein gemeinsamer Abendsegen mit viel Musik um 18 Uhr im Gürzenich. Man kann kommen und gehen, wie man mag – und sich so sein eigenes Programm zusammenstellen. Missionale kostet keinen Eintritt. Wir sind aber für jede Spende dankbar.

Die Missionale

Hinter der Missionale stehen Christinnen und Christen aus evangelischen und katholischen, baptistischen, methodistischen und freien sowie deutsch- und anderssprachigen Gemeinden. Die Intention ist es, den Teilnehmenden Vergewisserung für den eigenen Glauben zu geben, Ermutigung für ihr Engagement und Inspiration für die Gemeindeentwicklung. Nicht zuletzt geht es darum, die große Gemeinschaft der Glaubenden aus verschiedenen Kirchen und Traditionen zu erleben und zu feiern. Der Eintritt zur Missionale ist frei. Für Verpflegung muss selbst gesorgt werden, Kinderbetreuung wird angeboten.

www.missionale.de

Das gesamte Programm finden Sie hier: EL-Missionale2022-D.pdf (ekir.de)

Text: Hildegard Mathies
Foto(s): Enthöfer / Jenny Taenzer

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Kirche2go fragt: Gaben und Talente – was kannst du eigentlich besonders gut?

Kirche2go fragt: Gaben und Talente – was kannst du eigentlich besonders gut? Viele Menschen antworten auf diese Frage kochen, musizieren, organisieren oder auch Menschen helfen. Pfarrer Nico Buschmann fragt sich in dieser Folge von Kirche2go, wo besondere Gaben und Talente herkommen und schenkt einen neuen Blick darauf, was die Menschen mit ihren Gaben und Talenten bewirken können.

Weitere Videos? Dann abonnieren Sie unseren Youtubekanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Hier der Text zum Nachlesen:

Gaben und Talente – was kannst du eigentlich besonders gut? Wenn ich dich fragen würde, was kannst du eigentlich besonders gut? Dann ist die Reaktion, die am häufigsten passiert, dass die Leute erst mal ein bisschen verstummen, kurz überlegen, in sich gehen und so ein bisschen abwägen, was kann ich denn tatsächlich wirklich gut? Einige sagen dann: kochen, backen, musizieren, malen – und das sind alles unterschiedliche Gaben und Talente – und darüber hinaus gibt es wahrscheinlich noch mehr. Denn ganz viele Leute, wenn sie länger drüber nachdenken, antworten zum Beispiel auch zuhören oder organisieren oder Menschen helfen. Ich habe mich mal gefragt, woher kommen eigentlich diese Gaben und diese Talente? Interessante Frage, oder? Wurde man dazu irgendwie erzogen, dass die Eltern einen schon früh in die richtige Bahn geschoben haben? Hat das genetische Ursachen oder haben wir unsere Talente, das was uns begeistert, das was uns tatsächlich in dieser Welt Freude macht, vielleicht woanders her? Ich persönlich glaube, dass ich meine Gaben und Talente nicht einfach nur so habe, sondern dass die ein Geschenk sind, ein Geschenk von Gott an mich, und ein Geschenk, mit dem ich etwas anfangen soll. Und ich tue da tatsächlich mein Bestes, auch wenn mir das nicht immer gelingt. Aber vielleicht denkst du ja auch mal drüber nach, was kannst du besonders gut und was könntest du damit in dieser Welt machen, damit die Welt ein bisschen bunter wird? Ich wette, da gibt es so einiges, was wir tun können.

Text: APK
Foto(s): APK

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Pilger-Stafette „Ökumene am und im Fluss“: Gemeinschaft auf dem Rad erleben

25 Kilometer von Stammheim nach Porz-Zündorf – auf dem Fahrrad. Bei der Zweirad-Aktion „Fahrradpilgern am Rhein“ hat auch Rolf Groh aus Rondorf teilgenommen: „Ich habe noch nie eine ökumenische Pilgerfahrt mitgemacht und wollte mal sehen, wie das so ist.“ Von April bis August findet eine Stafette von ökumenischen Pilgerwegen am Rhein und seinen Nebenflüssen mit Karlsruhe als Ziel statt, wo ab dem 31. August 2022 die elfte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) tagt.

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Köln hatte deswegen dazu eingeladen, bei einer Radtour ökumenische Gemeinschaft zu erleben und ein Zeichen für Versöhnung, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu setzen. Fachleute der Radstation am Kölner Hauptbahnhof, einem Projekt von IN VIA Köln e.V., begleiteten die Tour und standen bei notwendigen Reparaturen respektive mit Ersatzrädern umgehend bereit.

 „Ich fahre sehr gerne Rad“

Pfarrerin Susanne Beuth, Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Mitte und Vorsitzende der veranstaltenden Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Köln (ACK), freute sich über die Radfahrer, die sich im Garten der Immanuelkirche eingefunden hatten. Alle Teilnehmer erhielten vor dem Losfahren ein Leibchen und einen Luftballon, die das Motto der bei Emmerich gestarteten Pilger-Stafette „Ökumene 2022 am und im Fluss“ deutlich veranschaulichten. Die Tour umfasste einen Stopp am Dom zum Mittagsgebet und eine Rast in der Melanchthon-Akademie, bevor sie an der katholischen Kirche St. Mariä Geburt im rechtsrheinischen Porz-Zündorf zu Ende ging. „Ich möchte gerne neue Leute kennenlernen, mit ihnen ins Gespräch kommen, Gemeinschaft erleben und die Aktionen an den anderen Stationen genießen“, sagte Günter Lottner, der hierfür auch die nicht minder umfangreiche An- und Abreise aus dem Kölner Norden ins Rechtsrheinische nicht scheute. „Ja, stimmt. Da kommen noch einige Kilometer obendrauf. Aber das macht nichts. Ich fahre sehr gerne Rad.“

„Ein Zeichen für eine gute Kirche der Zukunft“

Reinhard Voigt, ökumenischer Beauftragter der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg, erklärte: „Ich finde es wichtig, dass die elfte Vollversammlung in Karlsruhe in unseren Gemeinden etwas bekannter wird. Deshalb finde ich diese wie auch die vorangegangene Aktion, eine Schiffsfahrt von Düsseldorf nach Köln unter dem Motto ,Gegen den Strom´, sehr gut, um ein Zeichen zu setzen für eine gute Kirche der Zukunft.“ Früher habe er schon mal an einer Pilger-Radtour von Köln nach Trier mitgewirkt, von der ihm das Erlebnis des Sich-Gegenseitig-Bestärkens im Gedächtnis geblieben ist. „Ökumene ist für mich der Weg in die Zukunft, den alle Gemeinschaften gemeinsam mitgestalten sollten.“

Ökumene: Frieden, weltweite Gerechtigkeit und Anti-Rassismus

Bereits viele Kilometer hat der „Pilgerstab“ zurückgelegt, der von lokalen Ökumenegruppen von Woche zu Woche weitergegeben wurde und natürlich auch Begleiter der Kölner Etappe war. „Der Stab ist eher eine Kapsel, die schon viele Grüße vorheriger Teilnehmer beinhaltet und am Ende der Tour in Karlsruhe einem Vertreter der Versammlung überreicht wird“, erläuterte Pfarrerin Beuth schmunzelnd. „Uns wurde sie letzte Woche nach der Schiffstour übergeben, bevor wir sie heute nachmittag an einen Verantwortlichen der nächsten Etappe weiterreichen, die von der Sieg nach Bonn führen wird. Wir befinden uns auf dem Weg zu einem Großereignis, das nur etwa alle sieben Jahre und nun zum ersten Mal in Deutschland stattfindet.“ Sie unterstrich die zwei Stränge der Ökumene: „Die meisten denken hierbei zunächst an eine evangelisch-katholische Ökumene. Für viele Menschen bedeutet Ökumene aber auch Themen wie Frieden, weltweite Gerechtigkeit oder Anti-Rassismus. Auch diese wie andere Aspekte können unter dem Begriff Ökumene gebündelt werden.“

Text: Holger Hoeck
Foto(s): Holger Hoeck

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Unsere Wochentipps: Gospelnacht, Sommerfest und Orgeltag

Unsere Wochentipps locken nach draußen – mit dem Open-Air-Event Fest der Kinder Abrahams, dem Internationalen Sommerfest in Klettenberg und dem Hello sunshine-Jugendgottesdienst und Kopfhörer-Party „Listen to the beat“. Cornelia Coenen-Marx geht in einem MAK-Seminar den Veränderungen in Familie, Arbeitswelt und Nachbarschaft nach, es gibt den Multimedia-Vortrag „Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“, die Zündorfer Gospelnacht „Praise the Lord! Halleluja!“ und das Konzert mit einem Klavierduo aus der Reihe „Forum AntoniterMusik“ sowie den Orgeltag in Lechenich. Zudem findet das Ökumenische Gespräch in Präsenz und online statt: „Künstliche Intelligenz: Selbstüberschreitung des Menschen oder Götzendienst?“ – und es findet ein Abschiedsgottesdienst für Pfarrerin Andrea Máthé statt, die in den Ruhestand geht.

Die Termine in der Übersicht:

09.06.2022, 19:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Die Neuentdeckung der Gemeinschaft
Chancen und Herausforderungen für Kirche, Quartier und Pflege in Stadt und Land

Als „Gemeinde von Schwestern und Brüdern“ ist die Kirche historisch wie theologisch mit dem Thema „Gemeinschaft“ verknüpft. Während Gemeindehäuser geschlossen und diakonische Gemeinschaften kleiner werden, entstehen neue Nachbarschaftsnetze und Caring Communities. Was gilt es zu lernen, was neu zu entdecken? Im Zuge der Coronapandemie wie bereits in anderen Transformationsprozessen zeigen sich gesellschaftliche Brüche, wachsende Einsamkeit und eine starke Sehnsucht nach Gemeinschaft. Cornelia Coenen-Marx geht in einem Seminar der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, am Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, den Veränderungen in Familie, Arbeitswelt und Nachbarschaft nach, macht auf Herausforderungen für die alternde Gesellschaft aufmerksam und stellt neue Gemeinschaftsprojekte in Quartieren, sozialen Unternehmen und Gemeinden vor. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

09.06.2022, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
„Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“
Multimedia-Vortrag im Basement unter der Christuskirche

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine spült fortwährend neue Bilder und Nachrichten ins Internet und auf die Smartphones. Dabei geben sich echte Nachrichten sowie Fake News und Propaganda die Klinke in die Hand und sind oft kaum voneinander zu unterscheiden. Tom Buschardt, analysiert in seinem Multimedia-Vortrag „Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“ am Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, im Basement unter der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, historische und tagesaktuelle Beispiele. Der Kommunikationstrainer zeigt, wie Internetnutzende manipulierte Nachrichten mit einfachen Mitteln entlarven können. Tom Buschardt arbeitete für verschiedene Fernsehsender und coachte an der Akademie des Auswärtigen Amtes im Bereich „Krisen- und Konfliktkommunikation im Interview“. Von einer Teilnahme unter 15 Jahren wird abgeraten. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für die Unterstützung von Geflüchteten gebeten.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

10.06.2022, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Porzer Bezirksrathaus, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln,
Fest der Kinder Abrahams und Kunstausstellung
Open-Air-Event verschiedener Religionsgemeinschaften

Am Sonntag, 19. Juni, 14 bis 17 Uhr, findet auf dem Platz vor dem Porzer Bezirksrathaus, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, wieder das Fest der Kinder Abrahams statt. Organisiert wird es von einem Arbeitskreis, dem Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften angehören und der sich seit zehn Jahren für ein freundschaftliches und geschwisterliches Zusammenleben der Religionen einsetzt. Im Zusammenhang mit dem Fest, kann ab Freitag, 10. Juni, 16 Uhr, jeweils zu den Öffnungszeiten des Rathauses, auf der Empore im Foyer eine Ausstellung besucht werden, zu der alle Religionsgemeinschaften einen Beitrag geleistet haben.

10.06.2022, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
„Praise the Lord! Halleluja!“
Zündorfer Gospelnacht in der Pauluskirche

Nach langer coronabedingter Pause freut sich die Evangelische Kirchengemeinde Porz am Freitag, 10. Juni, 20 Uhr, wieder zu einer Gospelnacht mit dem Chor „Spirit of Change“ einladen zu können. Das Musikevent mit dem Titel „Praise the Lord! Halleluja!“ findet in der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, statt. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-porz.de

11.06.2022, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Konzert mit einem Klavierduo
Veranstaltung aus der Reihe „Forum AntoniterMusik“

In der Reihe „Forum AntoniterMusik“ laden die Evangelische Gemeinde Köln und die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu einem Konzert mit Klaviermusik am Samstag, 11. Juni, 19 Uhr, in den Antoniussaal im  Citykirchenzentrum, Antoniterstraße 14-16, ein. „Musik trifft auf Lyrik“ ist der Titel der Veranstaltung mit dem Klavierduo Chikako Miyado/Denis Walter Olejak. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

www.antonitercitykirche.de

12.06.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Internationales Sommerfest in Klettenberg
Rund um die Johanneskirche gibt es viele Stände und ein Bühnenprogramm

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg feiert ihr Sommerfest am Sonntag, 12. Juni, 11 bis 18 Uhr, unter dem Motto „Johannesfest International“ als Veedelsfest. Eingeladen sind alle, die zurzeit in den Stadtteilen Sülz und Klettenberg leben. Da sich die Kirchengemeinde stark in der Ukrainehilfe engagiert sie die Einladung gemeinsam zu feiern besonders auch an alle Geflüchteten. Rund um die Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, bieten Menschen aus der Ukraine, Syrien, dem Iran und anderen Ländern Speisen an. An weiteren Ständen werden Salate und Kuchen, Gourmetpommes, Crêpes und Gegrilltes angeboten. Die Willkommensinitiative „Hallo in Sülz“ baut ihre Fahrradwerkstatt auf. Das Bühnenprogramm reicht vom Gospelchor Bonn über Irish Folk bis zum Tanz der „Winzerinnnen und Winzer us Kölle“. Für Kinder gibt es eine Spielerallye bei der zwischen neun Attraktionen gewählt werden kann. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst für alle Generationen.

www.kirche-klettenberg.de

12.06.2022, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Orgeltag in Lechenich
Klangbilder einer neuen Orgel

Der Evangelische Kirchenkreis Köln-Süd lädt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich zum Orgeltag in die Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, am Sonntag, 12. Juni, 14 Uhr ein. Die neue Orgel der Orgelbaufirma Hubert Fasen wird an diesem Tag mit ganz unterschiedlichen Klängen und in vielfältigen Zusammenhängen präsentiert. Los geht es mit dem musikalischen Märchen „Peter un der Wolf“ von Sergei Prokofjew. Ausführende sind Samuel Dobernecker (Orgel) und Mirco Sobetzko (Erzähler). Ab 16.30 Uhr heißt es „Teatime mit der Queen“. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee erklingen Bearbeitungen klassischer Werke, arrangiert für Orgel (Marc Gornetzki) und Klavier (Jori Schulze-Reimpell). Französische und deutsche Orgel-Symphonik mit Werken von Alexandre Guilmant, Gerard Bunk, Arno Landmannn und Louis Vierne erklingt in einem Konzert mit Professor Winfried Bönig, Domorganist zu Köln, das um 19 Uhr beginnt. Der Eintritt zu allen drei Konzerten ist frei.

www.kirche-lechenich.de

14.06.2022, 16:30
Ev. Jugendpfarramt Köln
14. Etage des Galeria-Kaufhof-Hauses, An St. Agatha 19-25, 50667 Köln
„Listen to the beat“
Hello sunshine – Jugendgottesdienst und Kopfhörer-Party

Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung möchte mit Jugendlichen den Sommer begrüßen und lädt am Dienstag, 14. Juni, 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, in luftiger Höhe in der Kölner Innenstadt zum Jugendgottesdienst mit Kopfhörer-Party „Listen to the beat“ ein. Zum Feiern und Beten ist ein Teil der Sonnenetage auf dem Deck in der 14. Etage des Galeria-Kaufhof-Hauses, An St. Agatha 19-25, reserviert. Die Location ist über das Parkhaus B mit dem linken Fahrstuhl zu erreichen. Für Getränke ist gesorgt.

www.jupf.de

14.06.2022, 19:30
Evangelische Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf
Christuskirche Königsdorf, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Präsent und online: „Künstliche Intelligenz: Selbstüberschreitung des Menschen oder Götzendienst?“ ONLINE
Ökumenisches Gespräch in Königsdorf

Das ökumenische Gespräch Königsdorf lädt am Dienstag, 14. Juni, 19.30 Uhr bis 21 Uhr, zu einem kritischen Diskurs über die Entwicklungen Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben ein. Im Evangelischen Gemeindezentrum Frechen-Königsdorf, Pfeilstraße 40, zeigt Johannes von Lüpke, Professor für Systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal, eine theologische Perspektive von KI auf. Von Menschen geschaffen, können die Systeme künstlicher Existenz in vielerlei Hinsicht mehr als die Menschen von Natur aus. Sie verfügen über übermenschliche Kräfte und gewinnen mehr und mehr Macht über den Menschen. Dabei stellt sich die Frage, ob sie in der technischen Welt den Rang von Göttern einnehmen? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 5 Euro. Auch eine digitale Teilnahme per Zoom (Meeting-ID: 666 410 3863; Kenncode: 34194276) ist möglich.

www.melanchthon-akademie.de

15.06.2022, 17:00
Evangelische Immanuelgemeinde Köln-Longerich
Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln
Pfarrerin Andrea Máthé geht in den Ruhestand
Abschiedsgottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann

Pfarrerin Andrea Máthé, Krankenhausseelsorgerin am Heilig-Geist-Krankenhaus, Köln-Longerich und am Krankenhaus St. Hildegardis, Köln-Lindenthal, wird am Mittwoch, 15. Juni, 17 Uhr, in einem Gottesdienst in der Immanuel-Kirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 7-11, durch Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, von ihrem Dienst entpflichtet. Die Pfarrerin geht in den Ruhestand.

www.immanuel-longerich.de

 

Text: APK
Foto(s): APK

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