Unsere Wochentipps: Pubquiz, Kunst, Musik und ein großes Veedelsfest – die Woche der Diakonie voller Begegnungen
Die kommende Woche hat einiges zu bieten: Beim Pubquiz-Abend in Lechenich kann Wissen mit Spaß verbunden werden, während in der Friedenskirche Mülheim eine beeindruckende Vernissage mit Tanzperformance eröffnet wird. In Klettenberg lädt das Johannesfest Jung und Alt zu einem bunten Veedelsfest ein, und in der Zeltkirche Kippekausen sorgt ein sommerlicher Liederabend für Musikgenuss der besonderen Art. Dazu gastiert der Chamber Chor der Universität Manchester mit einem hochkarätigen Konzert in der Trinitatiskirche. Den roten Faden der Woche bildet die Woche der Diakonie unter dem Motto #raumgeben – zehn Tage lang öffnen kirchliche Einrichtungen in Köln und der Region ihre Türen für Begegnung, Beratung und Gemeinschaft. Schauen Sie vorbei, machen Sie mit – es lohnt sich!
Pubquiz im Bistro der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich
Wissen, Spaß und gute Gespräche in gemütlicher Runde
Wer sein Wissen unter Beweis stellen möchte, ist am Freitag, 12. Juni, 19 Uhr, im Bistro der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, genau richtig: Das Bistro-Team veranstaltet dort einen Pubquiz-Abend mit spannenden Fragen, guten Gesprächen und leckeren Snacks. Ob allein oder im Team – der Abend richtet sich an alle, die Freude an geselliger Unterhaltung haben. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung per E-Mail an barbara.rudolph.1@ekir.de erwünscht; spontanes Vorbeikommen ist ebenfalls willkommen.
www.kirche-lechenich.de
Momentum – Vom Akt des Zeichnens
Vernissage mit Tanzperformance in der Friedenskirche Mülheim
Die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein lädt am Freitag, 12. Juni, 19 Uhr, zur Vernissage in die Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Zu sehen sind Arbeiten von Birgit Schlechtriemen, einer Kölner Künstlerin mit Atelier in Mülheim, die sich der Zeichnung und Malerei widmet. Christiane von Scheven führt in die Werke der Ausstellung ein. Suza Richter gestaltet eine Tanzperformance zur Eröffnung.
www.kirche-koeln-muelheim.de
Woche der Diakonie 2026: #raumgeben
Zehn Tage, viele Orte, ein Thema
Zuhören, begleiten, schützen, stärken: Unter dem Motto #raumgeben findet die Woche der Diakonie von Freitag, 13. Juni, bis Sonntag, 21. Juni, mit zahlreichen Veranstaltungen in Köln und der Region statt. Kirchliche und diakonische Einrichtungen öffnen ihre Türen und schaffen Raum für Beratung, Begegnung, Zuflucht und Fürsorge – auch bei sensiblen Themen wie Demenz, Sucht im Alter, Erziehungsfragen und Trauer. Erstmals dabei sind in diesem Jahr die Melanchthon-Akademie, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zu den Highlights zählen die „Sundowner im Kartäuserhof – Genießen und Gutes tun“ am Donnerstag und Freitag, 18. und 19. Juni, jeweils 17 bis 23 Uhr, im Innenhof der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7: Bei Cocktails, Kölsch, internationalen Snacks und Musik können Besucherinnen und Besucher einen entspannten Feierabend verbringen – und gleichzeitig Menschen im Kirchenasyl unterstützen, denn alle Erlöse kommen dieser Arbeit zugute. Ebenfalls auf dem Programm steht der Gesprächsabend „Krank und unversorgt“ am Montag, 15. Juni, 18 bis 20 Uhr, im Citykirchenzentrum, Antoniterstraße 14–16: Menschen aus Köln berichten aus der Praxis rund um den Anonymen Krankenschein. Am Mittwoch, 17. Juni, lädt die Kirchengemeinde Ehrenfeld von 11 bis 13 Uhr am Lenauplatz dazu ein, auf dem roten Sofa Platz zu nehmen und ins Gespräch zu kommen. Am Donnerstag, 18. Juni, feiert der DiakoniePunkt Chorweiler mit Sozialpsychiatrischem Zentrum und Suchtberatung seine Eröffnung in den Räumen am Pariser Platz 32. Den Abschluss bilden am Sonntag, 21. Juni, gleich mehrere Feste: das Jubiläum 40 Jahre Evangelischer Sozialdienst in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, der Gottesdienst zur Eröffnung des Zentrums für Kirchenasyl in der Kreuzkirche, Wuppertaler Straße 21, sowie der Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.diakonie-koeln.de/woche-der-diakonie.
www.diakonie-koeln.de/woche-der-diakonie
Johannesfest in Klettenberg
Großes Veedelsfest rund um die Johanneskirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg feiert am Sonntag, 14. Juni, 11 Uhr, das Johannesfest rund um die Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78. Den Auftakt macht ein lebendiger Festgottesdienst für alle Generationen mit der Johanneskantorei, Kindergartenkindern, Kantorin Eva-Maria Förster und Pfarrer Ivo Masanek. Ab 12 Uhr verwandelt sich das Gelände in ein buntes Veedelsfest mit Tombola, Steinmalerei, Stockbrot, Hüpfburg, Schminken und Glücksrad. Für das leibliche Wohl sorgen Gegrilltes und Veganes, ukrainische Speisen, Reibekuchen, Gourmet-Pommes, Crèpes, Eis, Waffeln, Popcorn, hundert Kuchen und Salate sowie Kölsch und Softdrinks. Das Bühnenprogramm bietet Irish Folk (12 Uhr), die Johannesbläser (13 Uhr), Club Kreuznach Superstar (13.30 Uhr), Vorlesetheater (13.45 und 14.45 Uhr), Dudelsack und Orgel (14.15 Uhr), eine Orgelführung (14.30 Uhr), Gardetanz (15.15 Uhr), Tänze zum Mitmachen (15.30 Uhr), Stepptanz (16 Uhr) und das Sextett Jazzgarden (16.45 Uhr). Ab 19 Uhr gibt es Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Curaçao mit Gegrilltem und Getränken. Der Erlös des Johannesfestes kommt der Arbeit mit Menschen mit Behinderung in der Gemeinde zugute.
www.kirche-klettenberg.de
Konzert „Summer Cheeks“ in der Zeltkirche Kippekausen
Sommerlicher Liederabend mit Lara Jones und Hannah Morrison
Mit einem sommerlichen Liederabend unter dem Titel „Summer Cheeks“ sind Lara Jones (Klavier) und Hannah Morrison (Gesang) am Sonntag, 14. Juni, 18 Uhr, in der Evangelischen Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, zu erleben. Die beiden Künstlerinnen verbindet seit vielen Jahren nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch die gemeinsame Leidenschaft für die Liedkunst. Das Programm spannt einen weiten Bogen: von Werken Clara Schumanns, Fanny Hensels, Wolfgang Amadeus Mozarts und Edvard Griegs über Musical-Songs von Leonard Bernstein, Rodgers und Hammerstein und Irving Berlin bis hin zu Pop – darunter „Fields of Gold“ von Sting. Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird gebeten.
www.kirche-bensberg.de
Chor- und Orchesterkonzert der Universität Manchester
Chamber Chor und Symphony Orchestra zu Gast in der Trinitatiskirche
Der Chamber Chor und das Symphony Orchestra der Universität Manchester gastieren am Mittwoch, 17. Juni, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Gustav Holst, Eric Whitacre und anderen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de
Text: APK
Foto(s): APK
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Gemeinsam war ein gutes Stichwort. Aus allen drei früheren Kirchenkreisen waren Musikanten, Sängerinnen und Sänger in die Trinitatiskirche gekommen. Großen Applaus erhielt die Junge Kantorei, das neue Jugendprojekt im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch. Sie zog zu Beginn des Konzertes durch den Mittelgang in die Trinitatiskirche ein und begeisterte mit dem „Jubilate Deo“. Die Jugendlichen kommen aus sechs Chören des Kirchenkreises, in denen sie für das gemeinsame Repertoire proben. Nach zwei gemeinsamen Chorfahrten 2024 nach London und 2025 nach Dresden ist für den Herbst dieses Jahres ein Probenwochenende in Trier geplant. Die Jugendkantorei wird bei der zentralen Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region in der Trinitatiskirche singen. Auch ein Auftritt beim nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentag in Düsseldorf im kommenden Jahr ist geplant.
Stadtsuperintendent Bernhard Seiger begrüßte die Mitwirkenden. „Heute sind hier 240 Musikerinnen und Musiker versammelt. Wir feiern in dem Wissen, dass zusammen viel mehr geht als allein.“ 60 Jahre hätten die drei Kirchenkreise bestanden. Es sei gut, „viele verschiedene Stimmen zusammenzubringen“. Dann rief der Stadtsuperintendent die Chöre einzeln auf, die jeweils lautstark auf sich aufmerksam machten. Die Junge Kantorei bestand aus Mitgliedern des Kinder- und Jugendchors Braunsfeld, des Evangelischen Kinder- und Jugendchors Brühl, des Ehrenfelder Jugendchors, der Rondorfer Kurrende, des Kinderchors An der Erft aus Bergheim und des Evangelischen Jugendchors Bayenthal.
Ein gemeinsames Repertoire hat in den vergangenen Monaten auch ein „Chor der Kantoreien“ einstudiert. Folgende Chöre führten dieses Repertoire beim Mitsingkonzert auf: die Johanneskantorei Köln-Klettenberg, die Evangelische Kantorei Brühl, der Lutherchor der Evangelischen Gemeinde Köln, die Kantorei Rodenkirchen, die Evangelische Kantorei Frechen, die Evangelische Kantorei Hürth, der Chor Königsdorf der Evangelischen Christusgemeinde an der Glessener Höhe, der Melanchthon-Gospelchor Köln-Zollstock und das Vokalensemble an der Reformationskirche in Bayenthal. Für die musikalische Begleitung sorgen der Evangelische Posaunenchor Hürth, der Posaunen-Projektchor Köln-Linksrheinisch, David Andres am Kontrabass, Carl Zinsius am Schlagzeug, Felix Zimmermann am Cello sowie Johannes Quack und Wolf-Rüdiger Spieler an der Orgel. Zum Schluss noch einmal Kreiskantor Samuel Dobernecker: „Wer singt, betet doppelt. Im Singen werden wir hörbar zu einer Gemeinschaft, die trägt, die Nähe schafft und einfach gut tut.“






Gefeiert wurde der internationale Pfingstgottesdienst gemeinsam von der Friedenskirchengemeinde Bonn, der Swahili-Gemeinde und dem Regionalen Dienst der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) – unter dem Thema „Verständigung – Understand one another“. In diesem Rahmen wurde Pfarrer Helmut Müller von Almut van Niekerk, Superintendentin des Kirchenkreises an Sieg und Rhein, und vielen Weggefährtinnen und Weggefährten feierlich aus seinem aktiven Dienst entpflichtet.Nach 35 Dienstjahren – davon sieben Jahre mit Schwerpunkt in der weltweiten Ökumene und seit 2022 im Regionalen Dienst der VEM in Köln/Bonn – tritt er in den Ruhestand. Was diesen Abschied so besonders machte, waren nicht nur Worte, sondern eine spürbare Übereinstimmung in den Werten: Wir stehen gemeinsam ein für Frieden und verlernen, Krieg zu führen. Wir glauben an Begegnung. Wir setzen uns für ein gerechtes Finanz- und Wirtschaftssystem ein. Wir sehen Vielfalt als Stärke. Und: Wir begnügen uns nicht damit, darüber zu sprechen – wir gestalten Kirche und Gesellschaft aktiv als Ort dieser Vielfalt. Genau das hat Helmut Müller in seinem Berufsleben verkörpert. Hierarchien abbauen, Menschen auf Augenhöhe begegnen, Räume öffnen für globale Solidarität – und immer wieder daran erinnern, dass Verständigung möglich ist. Seine Predigt nahm die Realität ernst: die Spaltungen, die Ängste, die Herausforderungen unserer Zeit. Und gleichzeitig setzte sie einen anderen Ton dagegen – Hoffnung, die nicht naiv ist, sondern getragen von der Kraft des Heiligen Geistes. Eine Kraft, die nicht trennt, sondern verbindet. Die nicht entmutigt, sondern stärkt. Dass Verständigung kein Automatismus ist, sondern eine Aufgabe – das klang ebenso an wie die Überzeugung: Sie ist möglich.
So war dieser Gottesdienst kein Abschluss im klassischen Sinne, sondern ein Übergang. Ein Moment des Dankes – und zugleich eine Einladung, das weiterzutragen, was gewachsen ist: in der Begegnung, im Engagement für Frieden und Gerechtigkeit, in einer Kirche, die Vielfalt nicht nur aushält, sondern lebt und feiert.Und vielleicht bleibt am Ende genau dieses Bild: Menschen, die gemeinsam singen, lachen, beten – getragen von der Überzeugung, dass niemand zurückgelassen werden soll.
Evangelische Kirche und Diakonie sind zum vierten Mal beim Christopher Street Day (CSD) mit einer Fußgruppe 
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