„Shalom · Frieden · Salam“: Fest der Religionen lädt am 30. August in Porz ein

Gottesdienst und interkulturelles Fest an zwei Orten: Mit einem regionalen Gottesdienst in der Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, beginnt das Fest der Religionen am Sonntag, 30. August, 12 Uhr, bevor das Programm von 14 bis 17 Uhr auf dem Gelände und im Gebäude des Jugend- und Gemeinschaftszentrums Glashütte, Glashüttenstraße 20, in Köln-Porz weitergeht. Pfarrer Dr. Rolf Theobold begleitet beide Veranstaltungen.

Unter dem Motto „Porzer Religionen begegnen sich – Shalom · Frieden · Salam“ findet das traditionsreiche Fest in diesem Jahr erstmals an neuer Location statt: Die Glashütte bietet mit ihren Außenflächen, den Bäumen und der Lage direkt neben dem neuen Park ideale Voraussetzungen – auch für ein jüngeres Publikum.

Kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Traditionen

Getragen wird das Fest vom Arbeitskreis der Porzer Religionen, dem unter anderem die Alevitische Gemeinde, die Bahá’í-Gemeinde, evangelische und katholische Kirchengemeinden, die Moschee-Gemeinde und die Synagogen-Gemeinde angehören, sowie vom Team der Glashütte. Durch das Programm führt der Vorsitzende des Arbeitskreises Christian Joisten. Die Schirmherrschaft übernimmt Bezirksbürgermeister Lutz Tempel.

Die beteiligten Religionen präsentieren sich mit musikalischen und kulturellen Beiträgen auf der Bühne, verbunden mit kurzen spirituellen Impulsen. Kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Traditionen runden den Nachmittag ab. Die Veranstaltung wird durch die Bezirksvertretung Porz gefördert.

www.kirche-porz.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva/AI

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Herbst voller Möglichkeiten: Die FBS Köln lädt ein zu Kochkursen, Naturworkshops und Frauengesundheit

Der Herbst bringt nicht nur bunte Blätter – er bringt auch eine Fülle von Kursangebote bei der Familienbildungsstätte Köln, bei denen es noch freie Plätze gibt. Ob du als Frau neue Energie für Job und Alltag tanken möchtest, gemeinsam mit deinen Kindern die Natur entdecken willst oder einfach Lust hast, in der Küche neue Welten zu erkunden: Die FBS Köln hat genau das Richtige für dich. Von ayurvedischem Kochen mit Yoga über grünes Sushi bis hin zu Onlinevorträgen rund um die Wechseljahre – unsere neuen Kursangebote laden ein, innezuhalten, zu genießen und zu wachsen. Schau rein und melde dich an, bevor die Plätze weg sind!

Alle Kurse sind einzeln buchbar. Anmeldung und weitere Informationen direkt über die verlinkten Kurse.

Frauenleben:

Online Cooking Jobfood für Frauen

Kursnr. 262F5102
Beginn Mo., 28.09.2026, 19:00 – 21:15 Uhr
Dauer 1 x 3
Gebühr 22,50 €
Dieser Kurs richtet sich an berufstätige Frauen, die Job, Familie und persönliche Weiterentwicklung unter einen Hut bringen möchten. Cleveres Meal Prep spart Zeit, reduziert Stress und sorgt dafür, dass du und deine Liebsten auch an hektischen Tagen gut versorgt seid. Wir setzen auf praktische Strategien, die gesunde Vorbereitung einfach, nachhaltig und stärkend machen. Im Mittelpunkt stehst du und deine Bedürfnisse, damit du energiegeladen, fokussiert und stark durch den Tag kommst – während deine Familie mitversorgt ist.
Jobfood für Frauen mitten im Leben. Energie und Fokus mit Ernährung als deiner Superkraft. Die Einkaufsliste und eine Bedarfsliste für die Kochutensilien erhältst du mit dem Link ca. eine Woche vorher. Die Rezepte schickt dir die Kursleitung am Kurstag per Mail. Bitte halte geeignete Behälter für das Mealpreppen bereit.

https://link.edgepilot.com/x/v_nw8Evrc5R21tBJHvis-xw?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5102/kursname/ONLINE%2520COOKING%2520-%2520Jobfood%2520fuer%2520Frauen%2520Stark%2520und%2520energetisch%2520durch%2520den%2520Tag/kategorie-id/393/

Frauenflowküche

Kursnr. 262F5114
Beginn
Fr., 02.10.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 44,50 €
Tauche ein in deine weibliche Kochkraft. In diesem Kochkurs verbinden wir das Wissen der 5-Elemente-Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin mit der mediterranen Küche: warm, aromatisch und voller Leben.
Gemeinsam kochen wir Gerichte, die deinen natürlichen Rhythmus fördern, dein Hormonsystem sanft unterstützen und Körper, Geist und Seele nähren.
Du lernst, wie du mit den fünf Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) dein inneres Gleichgewicht stärken kannst und wie Olivenöl, Kräuter, Hülsenfrüchte, saisonales Gemüse und aromatische Gewürze dich mit mediterraner Lebensfreude erfüllen. Genieße wohltuende Küchenmomente, inspirierenden Austausch mit anderen Frauen und neue Impulse, um deine Ernährung harmonisch und weiblich-kraftvoll zu gestalten. Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit. Deine Kochworkshop findet hier statt: Kartäusergasse 9-11.

https://link.edgepilot.com/x/WOfDuDgpHzKKsZkhmJDRIJA?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5114/kursname/Frauenflow%2520Kueche%2520-%2520intuitiv%2520staerkend%2520und%2520naehrend/kategorie-id/393/

Onlinevortrag in Balance durch die Wechseljahre

Kursnr. 262F2602
Beginn Do., 29.10.2026, 18:00 – 20:15 Uhr
Dauer 1 x 3
Gebühr 10,00 €

Die Wechseljahre, beginnend mit der Perimenopause, kommen oft früher als man denkt und bringen Veränderungen mit sich: sowohl körperlich und emotional, als auch im (Berufs-)Alltag. In diesem Impulsvortrag erfährst du, wie dich die richtige Ernährung, bewusste Routinen und kleine Impulse mit mehr Balance und Wohlbefinden in dieser Lebensphase unterstützen. Freue dich auf hilfreiche Tipps, neue Perspektiven und einen offenen Austausch in entspannter und geschützter Online-Atmosphäre.
Den Zoom-Link bekommst du rechtzeitig vor Kursbeginn von uns zugeschickt. Stöber gerne auch durch unsere anderen neuen Angebote zum Thema Frauenleben. Ganz Frau Sein.
https://link.edgepilot.com/x/JiyWtkvaFJBvjW2rDT_PKow?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F2602/kursname/Online%2520In%2520Balance%2520durch%2520die%2520Wechseljahre%2520Impulsvortrag/kategorie-id/393/

 

Kochkurse:

Green Sushi – vegan und vegetarisch für Erwachsene

Kursnr. 262F5117
Beginn Di., 15.09.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 47,00 €
Sushi geht nur mit Fisch und Meerestieren? – Von „vegan“. Green Sushi ist mittlerweile auch bei uns angekommen und ganz hoch im Trend!
Egal ob Avocado, Paprika, Rettich, Gurke, Mango oder Frischkäse: beim vegetarischen Sushi ist alles erlaubt! Ob Maki, Nigiri oder Inside-Out, am Ende dieses Kurses seid ihr nicht nur Sushi-Experten, ihr seid auch Meister im Sushi-Rollen.
Bitte bring geeignete Behälter für Reste mit.

https://link.edgepilot.com/x/Oa0RRnftRFPaThhRzeM1TCU?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5117/kursname/Green%2520Sushi%2520-%2520vegan%2520und%2520vegetarisch%2520fuer%2520Erwachsene/kategorie-id/393/

Healing the inner you – Dayretreat

Kursnr. 262F5104
Beginn Sa., 07.11.2026, 10:00 – 16:45 Uhr
Dauer 1 x 9
Gebühr 73,00 €

„Healing the inner you.“ – Deine ganztägige ayurvedische Auszeit, fachkundig und liebevoll begleitet von unserer Kursleiterin Priya. Entdecke die Harmonie von Kochen und Yoga:
Gönne dir einen ganzen Tag Auszeit, Retreat und Zeit für dich. Tauche ein in eine transformative Reise, die die uralten Prinzipien der ayurvedischen Küche mit den beruhigenden Praktiken von Yoga und Achtsamkeit verbindet.
Dieser Workshop ist darauf ausgelegt, deinen Körper und Geist zu nähren, während du lernst, köstliche und gesundheitsfördernde Gerichte zuzubereiten und inneres Gleichgewicht zu finden.
Uns steht neben der Küche ein einladender und lichtdurchfluteter Yogaraum mit Matten zur Verfügung.
Starte mit belebendem Pranayama und Asanas, begleite dein Kochen mit Achtsamkeitsübungen, die das Kocherlebnis bereichern und dir inneren Frieden schenken und entspanne und verdaue mit passenden Asanas nach dem Essen.
https://link.edgepilot.com/x/YKIyb5Lj5cUcMbTdFXorZuI?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5104/kursname/Healing%2520the%2520inner%2520you%2520-%2520indisch%2520ayurvedische%2520Kueche%2520mit%2520Yoga%2520Dein%2520Dayretreat/

Ein Abend in Griechenland – griechisch kochen und genießen mit Fisch und Fleisch

Kursnr. 262F5113
Beginn Sa., 12.09.2026, 17:00 – 20:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 44,50 €
Koche in gemütlicher Atmosphäre authentische griechische Gerichte.
Reise mit unserer Kursleitung Maria kulinarisch in ihr Heimatland Griechenland. Frische Kräuter, Fisch oder Fleisch, gutes Olivenöl und mediterrane Lebensfreude stehen im Mittelpunkt. Lass dich inspirieren vom Duft der Ägäis und entdecke neue Lieblingsrezepte für deine Küche. Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit. Deine Kochworkshop findet hier statt: Kartäusergasse 9-11.

https://link.edgepilot.com/x/WFBIu7LjC5iWOEvnUwYCOkg?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5113/kursname/Ein%2520Abend%2520in%2520Griechenland%2520-%2520griechisch%2520kochen%2520und%2520geniessen%2520mit%2520Fisch%2520und%2520Fleisch/

 

Naturworkshops für Erwachsene und Eltern -Kind

Heimische Tiere im Winter

Kursnr. 262F2304
Beginn Sa., 14.11.2026, 15:00 – 17:15 Uhr
Dauer 1 x 3
Gebühr 20,00 €
Heimische Tiere im Winter. Was machen Fledermaus, Eichhörnchen, Vogel und Frosch im Winter wenn es kalt ist (Überwinterungsstrategien). Wer hinterlässt welche Spuren? Wir sind den Tieren im Winter auf der Spur (im wahrsten Sinne) und gestalten unseren eigenen tierischen Trittsigel aus Ton. Als Begleitperson für die gemeinsame Naturzeit sind Eltern oder Großeltern herzlich Willkommen. Ort: Beethovenpark (Treffpunkt an den Panoramabänken am Sülzer Balkon, von hier spazieren wir zu unserem Waldplatz)
Koordinaten 50°54’45.1″N 6°54’53.8″E Bitte mitbringen: Sitzunterlage, ein warmes Getränk und einen gesunden Snack für zwischendurch. Bei Fragen zu Kursort oder Inhalt könnt ihr die Kursleitung direkt kontaktieren: janina@hacklin.com 0178-3260963

https://link.edgepilot.com/x/T2yhrrzxSoUr9sAF2AnEaBU?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F2304/kursname/Naturworkshop%2520Heimische%2520Tiere%2520im%2520Winter%2520Eltern%2520und%2520Kindern%2520ab%25205%2520Jahre/

Bäume im Herbst und ihre Bewohner. Ab 4 Jahren.

Kursnr. 262F2302
Beginn Sa., 10.10.2026, 15:00 – 17:15 Uhr
Dauer 1 x 3
Gebühr 19,50 €
Bäume im Herbst und ihre Bewohner. Auf unserem Herbstspaziergang durch den Stadtwald lernen wir die Bäume und ihre Bewohner kennen und basteln mit Naturmaterialien. Welche Bäume kennt ihr? Sehen alle Bäume gleich aus? Wer wohnt hier und warum sind Bäume eigentlich so wichtig? Als Begleitperson für die gemeinsame Naturzeit sind Eltern oder Großeltern herzlich Willkommen. Bitte bring mit: eine Sitzunterlage und einen gesunden Snack für zwischendurch. Treffpunkt: Stadtwald, am Eingang Dürener Straße/Gürtel an den Bänken von hier starten wir unseren Spaziergang.
Koordinaten: 50°55’40.4″N 6°54’28.2″E Bei Fragen zu Kursort oder Inhalt könnt ihr die Kursleitung direkt kontaktieren: janina@hacklin.com 0178-3260963

https://link.edgepilot.com/x/Zc7ctu_MfVUf3YtAanFL7s0?u=https://www.fbs-koeln.org/programm/kinder/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F2302/kursname/Naturworkshop%2520Baeume%2520im%2520Herbst%2520und%2520ihre%2520Bewohner%2520Ab%25204%2520Jahren/kategorie-id/392/

Warum mitmachen?

Die Ferienwerkstätten der fbs sind mehr als nur Beschäftigung: Sie sind Orte für Begegnung, Lernen, Kreativität und gemeinsames Erleben. In kleinen Gruppen und unter fachkundiger Anleitung entsteht Raum für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – echte Qualitätszeit miteinander.

Veranstalter:

Evangelische Familienbildungsstätte Köln
Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln
www.fbs-koeln.org

Jetzt anmelden – die Wintermonate werden warm, kreativ und gemeinschaftlich!

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Mitsingen beim Weihnachtsoratorium in Brühl – Evangelische Kantorei sucht Verstärkung für Konzertprojekt

Eindringlich und schlicht zugleich, persönlich und universell – kein Werk besingt die Weihnachtsbotschaft so unverwechselbar wie Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Im Weihnachtsfestkreis 2026/2027 soll es in Brühl in seiner ganzen Fülle erklingen: alle sechs Kantaten, verteilt auf zwei besondere Konzertabende. Wer selbst Teil dieses klingenden Ereignisses sein möchte, hat jetzt die Chance dazu:

Erfahrene Chorsängerinnen und Chorsänger aller Stimmgruppen können ab sofort in das Weihnachtsoratorium-Projekt der Evangelischen Kantorei Brühl einsteigen. Die Proben finden immer dienstags, 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr, im Gemeindesaal an der Christuskirche, Mayersweg 5, statt. Im Weihnachtsfestkreis 2026/2027 erklingen in Brühl alle sechs Kantaten des Werkes von Johann Sebastian Bach in zwei Konzerten: Am 4. Advent, Sonntag, 20. Dezember, führt der Oratorienchor Brühl unter der Leitung von Andreas Bollendorf die Kantaten I bis III in St. Matthäus auf. Am Brühler Krippensonntag, Sonntag, 10. Januar 2027, folgen die Kantaten IV bis VI in der Christuskirche unter der Leitung von Kirchenmusikerin Ruth Dobernecker. Neben der Evangelischen Kantorei wirken das Rhenus Kammerorchester, Solistinnen und Solisten, der Evangelische Kinderchor Brühl sowie voraussichtlich zwei Schulklassen mit. Zusätzlich zu den wöchentlichen Proben finden ein Probentag am Samstag, 19. September, sowie ein Probenwochenende vom 13. bis 15. November statt. Insbesondere Männerstimmen sind willkommen. Die Anmeldung erfolgt schriftlich unter Angabe der Stimmlage und gegebenenfalls Vorkenntnissen per E-Mail an ruth.dobernecker@ekir.de.
https://www.kirche-bruehl.de/

Pressemitteilung Projektaufruf Weihnachtsoratorium

Ruth Dobernecker, Kirchenmusikerin der Evangelischen Kantorei Brühl, leitet das Weihnachtsoratorium-Projekt in der Christuskirche. Kirchenmusikerin Ruth Dobernecker. Foto: Oliver Rindelaub

Text: APK
Foto(s): APK/ Oliver Rindelaub

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„Ade, Du schöne Höviland-Zeit“ – Wenn ein Ferienzeltlager zur zweiten Heimat wird

Das aus Hövilandkindern bestehende Publikum macht bei den Aufführungen auf der Bühne begeistert mit.

Die Kinder auf der Bühne singen: „Ade, Du schöne Höviland-Zeit …“ Und wer im Publikum nicht gerade an seinem Eis knabbert, singt mit, zumeist mit einem pinken Shirt bekleidet. Die Farbe des T-Shirts, das es alljährlich für die dreiwöchige Jugendfreizeit auf der Grünfläche hinter dem Freibad Vingst gibt, wechselt. In diesem Jahr ist sie besonders leuchtend, passend zum diesjährigen Motto: „Was für ein Zirkus“. Und so stehen nach den jungen Sängerinnen und Sängern dann auch die „Akrobaten“ auf der Bühne: die Leiterinnen und Leiter der diversen Kinder- und Jugendgruppen. Sie führen ihren „Leitertanz“ auf, den sich natürlich auch alle Kinder und Jugendlichen, die im diesjährigen Höviland zu Gast waren, bei den Erwachsenen abgeschaut haben. Und so drehen und wiegen sich die Menschen auf der Bühne und im Publikum gemeinsam im Takt.

Eine Gemeinschaft, die über Jahrzehnte zusammenwächst

Jungen Besucherinnen des Hövilandes.

Die tanzende Höviland-Gesellschaft ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die nicht nur über drei Wochen, sondern zu einem großen Teil über Jahrzehnte zusammengewachsen ist. Bereits seit über 30 Jahren schlagen die Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg und die Katholische Kirchengemeinde St. Theodor und Elisabeth auf der Grünfläche ein Ferienzeltlager auf – für Kinder und Jugendliche aus Höhenberg und Vingst, deren Eltern aus finanziellen Gründen nicht mit ihnen in den Urlaub fahren können. Im Höviland können sie drei Wochen lang ausspannen: bei gemeinsamen Ausflügen und Workshops, beim Spielen und Basteln. 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren werden hier drei Wochen lang von 150 bis 200 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern in Gruppen betreut.

Jeweils um 9 Uhr morgens starten sie mit einem Bewegungsprogramm oder einem Tänzchen in den Tag. Danach gibt es Frühstück, und dann steht entweder ein Ausflug auf dem Programm – beispielsweise in den Zoo – oder ein Workshop. Mittags speisen die jungen Menschen zusammen und starten dann in den Nachmittag mit weiteren Programmpunkten. Wenn nichts fest im Stundenplan steht, lassen die Gruppenleiterinnen und -leiter sich etwas einfallen und laden zum Basteln oder gemeinsamen Spielen ein.

Vom Hövi-Kind zur Gruppenleitung – eine echte Karriere

Die Gruppenleiterinnen und -leiter tanzen passend kostümiert zum Motto auf der Bühne.

Die Strukturen und die Organisation sind über die Jahre gewachsen: „Die meisten Kinder, die erstmals in den Ferien dabei sind, kommen jedes Jahr wieder“, erzählt Andreas Helmer, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg. „Viele machen hier regelrecht Karriere als Hövi-Kind“, sagt er. Sie durchlaufen alle Stationen, bis sie schließlich selbst zum Leiter- oder sogar Orga-Team gehören.

Die Organisation des Hövilandes ist klar gegliedert, über die Jahre gewachsen und wird von ehrenamtlicher Mitarbeit getragen. Seit seiner Gründung weist es drei Kontinente auf: den kleinen Kontinent, bestehend aus fünf bis sechs Gruppen für die Sechs- bis Achtjährigen, den mittleren Kontinent, der die Gruppen der Neun- bis Elfjährigen umfasst, und den großen Kontinent der Gruppen für die Zwölf- bis 14-Jährigen. Wer dann noch bleiben möchte, kann für zwei Jahre „Schnupperleiter“ werden und danach eine Leiter- oder Leiterinnenposition übernehmen. Von dort kann man zum Kontinentleiter aufsteigen – und später ins „Mottoministerium“, einem Kreis von vier Menschen, von denen zwei für das Bühnenprogramm und zwei für das Mottofest zuständig sind, eine Feier während des Ferienprogramms. Die Oberhand hat das Orgateam, bestehend aus Mitgliedern der Gemeinden und einem Sozialraumkoordinator.

Zirkus, Clowns und Gänsehaut – das Höviland 2026

Beim „Leitertanz“ tanzt auch das Publikum mit.

15 bis 45 Euro bezahlen die Eltern pro Woche und Kind, je nachdem, wie viel sie sich leisten können. Finanziert wird das umfassende Ferienprogramm zu 80 Prozent aus Spenden, die bislang hauptsächlich von Pfarrer Franz Meurer von der Katholischen Kirchengemeinde akquiriert wurden.

Es haben schon viele verschiedene Hövi-Länder stattgefunden, beispielsweise unter den Mottos „Griechenland“, „Die Römer“, „Köln“ und „Weltraum“, jeweils mit passenden Angeboten. Dieses Jahr gab es beispielsweise einen Clown-, einen Trommel- und einen Kreativworkshop, Kostümbasteln, Akrobatik und Leinwandbemalen. Auch die Gruppennamen waren passend gewählt: „die Hulahoops“, „Zuckerwatte“, „die Lolligruppe“, „die Feuerspucker“, „die Seiltänzerinnen“. Für das Abschiedsfest hatten sich alle Gruppen einen eigenen Beitrag ausgedacht.

Derweil versammeln sich immer mehr abholbereite Eltern am Rand des Geschehens. „Man steht hier jeden Abend mit Gänsehaut“, sagt Annika Ibhaze, Mutter eines teilnehmenden Jungen. „Das ist so schön hier für die Kinder, mit Herzblut organisiert und mit einer Engelsgeduld.“ Dann wird noch das traditionelle Abschiedslied gesungen, denn im Höviland ist es schließlich besonders wahr: „Niemals geht man so ganz.“

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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Unsere Wochentipps: Sommerkonzert mit „Duo Mélange“ und Flöten-Klanggemisch

Musikalisch wird es in unseren Wochentipps in Köln und der Region bei besonderen Konzerten und musikalischen Gottesdiensten: Los geht es am Freitag, 21. August, 21 Uhr, mit einem experimentellen Improvisationskonzert für zwei Orgeln und Elektronik in der Reformationskirche Bayenthal. Am Samstag, 22. August, 18 Uhr, gestaltet das Salon-Ensemble Petersberg einen musikalischen Abendgottesdienst in der Evangelischen Lukaskirche Brüggen. Gleich drei Konzerte stehen am Sonntag, 23. August, auf dem Programm: Um 14.30 Uhr spielt Burkhard Ascherl im Altenberger Dom, um 17 Uhr präsentiert das „Duo Mélange“ in der Christuskirche Brühl Musik für Flöte und Marimbaphon und um 18 Uhr erklingt in der Kartäuserkirche das Konzert „Zwischen|Welten“:

Improvisationskonzert für zwei Orgeln und Elektronik

Ein experimentelles Improvisationskonzert für Truhenorgel, große Orgel und elektronische Live-Effekte gestalten die freischaffende Organistin und Komponistin Annie Bloch sowie Kantor Samuel Dobernecker am Freitag, 21. August, 21 Uhr, in der Reformationskirche Bayenthal, Mehlemer Straße 29, Ecke Goethestraße. Die späte Uhrzeit und ein Getränkeangebot machen das Konzert zu einem besonderen sommerlichen Erlebnis. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.kirche-bayenthal.de

Musik mit dem Salon-Ensemble Petersberg

Einen musikalischen Abendgottesdienst der Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen gestaltet das Salon-Ensemble Petersberg am Samstag, 22. August, 18 Uhr, in der Evangelischen Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7. Das Sextett übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-brueggen.de

Virtuos – zart – monumental: Burkhard Ascherl an der Orgel

Der Organist Burkhard Ascherl aus Bad Kissingen spielt am Sonntag, 23. August, 14.30 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, ein Konzert mit Werken, die die ganze Bandbreite der Orgel ausschöpfen. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart (Fantasie KV 608), Marco Enrico Bossi (Scherzo g-Moll) sowie Joseph Bonnets (Variations de Concert). Der Eintritt ist frei.

www.dommusik-aktuell.de

Sommerkonzert mit „Duo Mélange“

Ein außergewöhnliches Klanggemisch aus Flöte und Marimbaphon präsentiert das „Duo Mélange“ am Sonntag, 23. August, 17 Uhr, in der Christuskirche, Mayersweg 10. Almuth Unger und Thomas Laukel, die seit über 25 Jahren ein Kammermusikduo bilden, spielen Werke von Astor Piazzolla, Edvard Grieg, Joaquín Rodrigo und Carl Maria von Weber – eine vielfarbige Mixtur aus unterschiedlichsten Musikstilen und Epochen. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-bruehl.de

„Zwischen|Welten“ in der Kartäuserkirche

Ein außergewöhnliches Klangerlebnis zwischen den Welten verschiedener Instrumente und Stile bietet das Konzert „Zwischen|Welten“ am Sonntag, 23. August, 18 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. J. P. A. Falzone (Orgel und Klavier) sowie Lea Böse (Saxofon) und Anna Katharina Jakobi (Orgel, Violine, Klavier, Gesang und E-Gitarre), spannen gemeinsam einen weiten musikalischen Bogen. Der Eintritt ist frei.

www.kartaeuserkirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Singen, spielen, staunen: Sing- und Theaterwoche für Kinder in den Herbstferien

Was ist Zeit? Diese große Frage steht im Mittelpunkt einer besonderen Woche für Kinder: Vom 18. bis 23. Oktober 2026 veranstaltet der Evangelische Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch eine Sing- und Theaterwoche in der Jugendherberge und der Evangelischen Auferstehungskirche in Bonn. 25 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren gehen in den Herbstferien gemeinsam auf kreative Spurensuche – und erarbeiten dabei eine eigene musikalisch-szenische Aufführung für Kinderchor und Instrumente.

Anmelden können sich alle Kinder, die Spaß am Singen haben – ganz unabhängig davon, ob sie bereits Chor- oder Schauspielerfahrung mitbringen. Im Mittelpunkt der Woche steht die Arbeit an Stimme und Ausdruck, sowohl in der Gruppe als auch im Einzeltraining. Ein thematisch abgestimmtes freizeitpädagogisches Programm fördert zusätzlich die Begegnung der Kinder untereinander.

Ein eigenes Stück entwickeln – gemeinsam und unvergesslich

Geleitet wird die Woche von Kirchenmusikerin Ruth Dobernecker (Musik) und Marie-Joëlle Wolf (Schauspiel) sowie einem erfahrenen Team. Aus Liedern, Musikstücken, Texten und Szenen entsteht im Laufe der Woche ein eigenes Stück – ein kreativer Prozess, der besonders einprägsam ist und an den sich Kinder und Zuhörende oft jahrelang erinnern.

Die Sing- und Theaterwoche hat in Köln eine gewachsene Tradition: Im Evangelischen Kirchenkreis Köln-Süd fanden seit 2016 regelmäßig Herbstsingwochen für Kinder statt. Der seit Anfang 2026 aus den Kirchenkreisen Köln-Süd, Köln-Nord und Köln-Mitte zusammengewachsene Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch führt dieses Angebot nun als Beitrag zur außerschulischen kulturellen Bildung weiter.

Anmeldung und Kosten

Die Teilnahme kostet 220 Euro, für Geschwisterkinder reduziert sich der Beitrag auf 180 Euro für das zweite Kind. Weitere Informationen und die Anmeldung sind ab sofort möglich unter:

kijufokus@ekir.de

0177 4554439 (Ruth Dobernecker)

0221 3382414 (Susanne Klüsener)

Text: APK
Foto(s): APK

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Sauberes Veedel, grüne Zukunft – Schüler sammeln Müll für den Klimaschutz

Mit großem Engagement haben Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Nelson-Mandela-Schule am vergangenen Freitag Müll im Veedel rund um die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein gesammelt. Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken befreiten sie Straßen, Grünflächen und Wege von achtlos weggeworfenem Abfall und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz. Begleitet wurde die Aktion von der Schulsozialarbeiterin Anne Habicht, Pfarrer Heiko Kruse und Klimaschutzkoordinator Manuel Ernst. Gemeinsam machten sie deutlich, dass Klimaschutz dort beginnt, wo Menschen Verantwortung für ihr unmittelbares Lebensumfeld übernehmen.

Mehr als eine Aktion – ein gemeinsames Projekt mit weiteren Schritten

Die Müllsammelaktion ist Teil eines gemeinsamen Umweltprojekts der Nelson-Mandela-Schule und der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Ein weiterer Meilenstein folgt am 18. September mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion, bei der das Engagement der Schülerinnen und Schüler für Umwelt und Klima nachhaltig sichtbar wird. Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern für ihren tatkräftigen Einsatz sowie allen Beteiligten, die das Projekt begleitet und ermöglicht haben.

Text: Manuel Ernst
Foto(s): Nelson-Mandela-Schule Köln / Manuel Ernst

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„Glauben & Denken“: Pfarrer Tim Lahr spricht über neues Gottesdienstformat

„Glauben & Denken“ ist kein klassischer Sonntagsgottesdienst. „Glauben & Denken“ verbindet biblische Texte mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Warum die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll dieses neue Format ins Leben gerufen hat, welche Idee dahintersteht und welche Erfahrungen das Team bisher gemacht hat, erzählt Pfarrer Tim Lahr im Interview mit Antje Rinecker, Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie.

Warum haben Sie mit „Glauben & Denken“ begonnen?

Tim Lahr: Weil ich gemerkt habe: Die großen Fragen unserer Zeit finden fast nur noch im Internet statt – und dort eskalieren sie oft schneller, als dass sie verstanden werden. Alle haben eine Meinung, aber kaum noch Räume, in denen man sich wirklich begegnet. „Glauben & Denken“ ist unser Versuch, genau so einen Raum zu schaffen: offline, echt, mit Menschen, die sich ansehen, widersprechen und zuhören. Und gleichzeitig orientieren wir uns bewusst am Dreischritt von Dorothee Sölle: Information, Kontemplation, Aktion. Also nicht nur reden – sondern verstehen, reflektieren und daraus etwas machen.

Glauben & Denken gehören doch eigentlich zusammen – warum muss man das extra betonen?

Tim Lahr:  Weil sie im Alltag oft auseinandergerissen sind. Im Netz wird extrem viel gedacht – schnell, zugespitzt, oft aggressiv. In der Kirche wird oft geglaubt –  manchmal zu wenig hinterfragt. Wir versuchen, beides wieder zusammenzubringen. Nicht abstrakt, sondern konkret im Raum. Dass Menschen, die sich sonst vielleicht nur in Kommentarspalten begegnen würden, plötzlich nebeneinandersitzen und merken: Da ist ein Mensch, nicht nur eine Meinung. Auch hier hilft uns dieser Dreischritt: Erst Information – also wirklich verstehen, worum es geht. Dann Kontemplation – aushalten, was das mit mir macht. Und erst dann Aktion – also Position beziehen. Das verändert die Qualität von Gesprächen komplett.

Sie legen biblische Texte und gesellschaftliche Fragen bewusst nebeneinander – was ist das Ziel?

Tim Lahr: Unser Ziel ist nicht Harmonie. Unser Ziel ist Reibung – aber eine konstruktive. Wir bringen bewusst Dinge zusammen, die Spannung erzeugen: ein biblischer Text und eine aktuelle gesellschaftliche Frage. Und dann passiert etwas: Die Diskussion wird tiefer als das, was man aus Social Media kennt. Weil wir eben nicht sofort reagieren müssen. Weil wir Zeit haben. Weil wir uns gegenseitig wahrnehmen. Und weil wir diesen Prozess strukturieren: Information – wir holen alle auf einen Stand. Kontemplation – wir lassen Raum für persönliche Resonanz. Aktion – wir überlegen, was das konkret für unser Handeln bedeutet. Das Ziel ist nicht die schnelle Antwort, sondern eine andere Art zu denken. Weniger reflexhaft, mehr reflektiert.

Wie sind Ihre ersten Erfahrungen?

Tim Lahr: Überraschend stark. Was mich am meisten beeindruckt: Menschen nutzen diesen Raum wirklich anders als das, was sie aus dem Internet kennen. Es wird diskutiert, teilweise auch kontrovers. Aber es kippt nicht so schnell ins Persönliche oder ins Rechthaben. Das liegt genau an diesem Setting: Man sitzt zusammen, man hört einander, man hält auch mal Stille aus. Und viele sagen hinterher: „So habe ich noch nie über das Thema nachgedacht.“ Gleichzeitig merken wir auch: Das Format fordert mehr. Es ist kein Konsumformat, man muss sich einlassen. Genau darin liegt die Kraft: ein Raum, der Menschen wieder ins echte Gespräch bringt – jenseits von Kommentarspalten.

Empfehlungen:

„Glauben & Denken“ Gottesdienst

So., 30. August, 11:00 Uhr

St. Johannes-Kirche, Köln Deutz, Tempelstr. 29

Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

 

„Mensch, Erde!“  Der ökologische Gottesdienst

So., 20. September, 11:00 Uhr

Stadtkirche Köln-Chorweiler, Pariser Platz 32

„Mensch, Erde!“ ist eine besondere Gottesdienstform, die der ökologischen Krise einen geistlichen Ort gibt. Ein Ort für Christ:innen, die von Klimawandel und Schöpfungsliebe bewegt sind. Es ist ein liturgisches Format, in dem der Schmerz um Gottes Schöpfung wahrgenommen und den spirituellen Fragen in dieser Krise Raum gegeben wird.

„Mensch, Erde!“ will dabei auch informieren, inspirieren und unterstützen, ins Handeln zu kommen. Die Verbindung von Spiritualität und praktischem Handeln ist ein zentrales Anliegen. Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

 

Ökumenische Beatmesse – auch im Livestream

So, 27.09.2026, 11:00 – 12.45 Uhr

zum Thema sexualisierte Gewalt in den Kirchen

Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln

Liturgie: Pfarrer Ivo Masanek, Dominikanerpater Diethard Zils.

Musik: RUHAMA.

Predigt: Marcus Bensmann, Investigativjournalist für das Recherchenetzwerk Correctiv. Nach dem Mittagessen folgen der Correctiv-Film „Die Akten des Missbrauchs“ und Austausch mit dem Journalisten. (www.beatmesse.de)

Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

Text: Antje Rinecker/MAK
Foto(s): Archiv

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Soiree zum 50. Todestag von Hans Encke am 2. September

Würdigung eines bedeutenden Kölner Kirchenmanns: Am Mittwoch, 2. September, 18 bis 21 Uhr, erinnert eine Soiree im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, an Hans Encke, der als Pfarrer und erster Stadtsuperintendent des Evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln zu den prägenden Gestalten der Kölner Kirchengeschichte zählt.

Sein Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Der Abend würdigt Enckes Wirken für den Wiederaufbau des evangelischen Lebens in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg, seinen Einsatz für Bedürftige und Notleidende sowie sein Engagement für Jüdinnen und Juden und Judenchristen während des NS-Regimes. Encke war 1958 an der Gründung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beteiligt.

Mit Beiträgen sind vertreten: Professor Dr. Siegfried Hermle, Karin Bettina Encke, Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Dr. Martin Bock, Pfarrerin Dorothee Schaper, Lisa Kluge, Guido Stephan und Kirchenmusikdirektor Johannes Quack.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis Mittwoch, 26. August, per E-Mail an einladung.kirche-koeln@ekir.de wird gebeten.

Engagement des Pfarrers war enorm

Hans Encke zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kölner Geschichte, besonders der evangelischen Kirche in Köln. Das Engagement des Pfarrers für Bedürftige und Notleidende war enorm. Sein Einsatz für Juden und Judenchristen während des NS-Regimes ist unvergessen. Sein Mut, sein Organisations- und Führungstalent haben dazu beigetragen, dass das evangelische Leben in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut werden konnte. Weitere Informationen zu Hans Encke finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): Bild aus der Fotosammlung des Archivs des EKV.

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Unsere Wochentipps: Orgelklang, Stadtgeschichte und Literatur in Köln und Umgebung

Musik, die Grenzen verschiebt – zwischen Jahrhunderten, zwischen akustisch und elektronisch, zwischen Komposition und spontanem Spiel. Stadtteile, die mehr Geschichte bergen, als man ihnen ansieht. Und Abende, die mit Literatur, Erinnerung und der Farbe Rot ins Gespräch einladen. Wer in dieser Woche aufmerksam durch Köln und die Region streift, wird reich belohnt – von der Improvisation im Altenberger Dom bis zu einem intimen Bühnenprogramm voller Poesie und Witz.

Orgelklang im Altenberger Dom – zwei Abende, zwei Welten

Der Altenberger Dom wird in dieser Woche gleich zweimal zum Klangraum: Am Donnerstag, 13. August, 20 Uhr, gestalten die Teilnehmenden der Internationalen Orgelakademie für Improvisation einen gemeinsamen Improvisationsabend – offen, lebendig und unvorhersehbar. Am Sonntag, 16. August, 14.30 Uhr, ist dann die Organistin Gabriele Studer aus Alba zu erleben, die mit Bachs „Passacaglia“, Sätzen aus Prokofjews „Romeo und Julia“, Cocheraus „Scherzo symphonique“ und dem Finale aus Viernes VI. Symphonie ein vielseitiges Programm aus vier Jahrhunderten präsentiert. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

„Deutz, die Sonnenseite der Domstadt“

Neue Veedelführung durch das rechtsrheinische Köln
Was die Kölner liebevoll als „schääl Sick“ bezeichnen, entpuppt sich bei einer Veedelführung mit Dr. Thomas van Nies am Samstag, 15. August, 13 Uhr, als Stadtteil mit großer Geschichte: Deutz war in römischer Zeit Barbarenland, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte von existenzieller Bedeutung für die Metropole am Rhein. Wer dabei sein möchte, trifft sich am Brunnen am Düxer-Bock-Platz, Ecke Gotenring/Lorenzstraße. Die Teilnahme kostet 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Eine Anmeldung unter antonitercitytours.de/kalender/ oder an allen Vorverkaufsstellen von Eventim und Koelnticket wird empfohlen.
www.antonitercitytours.de

Matinee „Schattenwald“ in der Martin-Luther-Kirche

Orgel und Elektronik mit Sarah Proske in Köln-Wahn-Heide
Bei einem Konzert am Sonntag, 16. August, 11.30 Uhr, in der Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, ist zu erleben, wie akustischer und elektronischer Klang ineinandergreifen und die Grenzen zwischen beiden zu verschwimmen beginnen. Unter dem Titel „Schattenwald“ präsentiert Sarah Proske Werke für Orgel und Tonband, bei denen die Elektronik als idealer Spielpartner der Orgel deren reiches Klangspektrum auf faszinierende Weise erweitert. Die vorgestellten Kompositionen nutzen synthetisch erzeugte Klänge ebenso wie poetische Naturaufnahmen, menschliche Sprache und Geräusche, die einst von der Orgel selbst hervorgebracht wurden. Die Matinee ist eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Porz-Wahn-Heide. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-porz-wahnheide.de

Literatur, Erinnerung und die Farbe Rot – zwei Abende in der Christuskirche Brühl

Die Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, lädt in dieser Woche zu zwei sehr persönlichen Literaturabenden ein: Am Sonntag, 16. August, 17 Uhr, erinnert Anna Hüsch mit Gedichten, Texten, Liedern und eigenen Erinnerungen an ihren Vater, den Kabarettisten und Dichter Hanns Dieter Hüsch – begleitet am Klavier von Nicolas Evertsbusch. Am Montag, 17. August, 20 Uhr, lädt Pfarrerin Renate Gerhard mit Texten von Rose Ausländer, Erich Kästner, Mascha Kaléko und Johann Wolfgang von Goethe zu einem Literaturabend über die Farbe Rot ein – vom Morgenrot bis zum Feuerrot, von der Rose bis zum roten Wein. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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