Soiree zum 50. Todestag von Hans Encke am 2. September
Würdigung eines bedeutenden Kölner Kirchenmanns: Am Mittwoch, 2. September, 18 bis 21 Uhr, erinnert eine Soiree im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, an Hans Encke, der als Pfarrer und erster Stadtsuperintendent des Evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln zu den prägenden Gestalten der Kölner Kirchengeschichte zählt.
Sein Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Der Abend würdigt Enckes Wirken für den Wiederaufbau des evangelischen Lebens in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg, seinen Einsatz für Bedürftige und Notleidende sowie sein Engagement für Jüdinnen und Juden und Judenchristen während des NS-Regimes. Encke war 1958 an der Gründung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beteiligt.
Mit Beiträgen sind vertreten: Professor Dr. Siegfried Hermle, Karin Bettina Encke, Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Dr. Martin Bock, Pfarrerin Dorothee Schaper, Lisa Kluge, Guido Stephan und Kirchenmusikdirektor Johannes Quack.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis Mittwoch, 26. August, per E-Mail an einladung.kirche-koeln@ekir.de wird gebeten.
Engagement des Pfarrers war enorm
Hans Encke zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kölner Geschichte, besonders der evangelischen Kirche in Köln. Das Engagement des Pfarrers für Bedürftige und Notleidende war enorm. Sein Einsatz für Juden und Judenchristen während des NS-Regimes ist unvergessen. Sein Mut, sein Organisations- und Führungstalent haben dazu beigetragen, dass das evangelische Leben in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut werden konnte. Weitere Informationen zu Hans Encke finden Sie hier:
Text: APK
Foto(s): Bild aus der Fotosammlung des Archivs des EKV.
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