Christliche Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause: Pfarrerin Charlotte Horn über die Begehung des Rohbaus

Das gemeinschaftliche Wohnprojekt auf dem Campus Kartause nimmt weiter Gestalt an. Die geplante christliche Wohngemeinschaft orientiert sich an der Vision der ökumenischen Community auf Iona und verbindet gemeinsames Leben, Glauben und Alltag. Nun konnten sich Interessierte bei einer Begehung des Rohbaus ein konkretes Bild von den zukünftigen Räumen machen – begleitet wurde der Rundgang von Pfarrerin Charlotte Horn, Leiterin der Evangelischen TelefonSeelsorge Köln.

Frau Horn, wie sieht es aktuell auf dem Campus Kartause und in den Räumlichkeiten aus?

Charlotte Horn: Wir wurden bei schönem Wetter vom Bauleiter über das Gelände geführt – alle ausgestattet mit Bauhelmen. Der Rohbau steht bereits und gibt einen sehr anschaulichen Eindruck davon, wie es später einmal aussehen wird. Es ist ein sehr großzügiger Bau mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Die Wohneinheiten, die wir besichtigt haben – im zweiten und dritten Obergeschoss auf der Nordseite – befinden sich noch im Rohbauzustand. Die Gruppe war sehr interessiert: Man ist durch die einzelnen Wohnungen gegangen, hat sich Notizen gemacht, Fragen gestellt und genau hingeschaut – etwa zur Fenstergröße, zum Lichteinfall, zur Position der Steckdosen oder zur Möglichkeit, eine Küche einzubauen. Außerdem wurden die Gemeinschaftsräume besichtigt, ein sehr großzügiger Wohnbereich. Dort entstand spontan der Wunsch in der Gruppe, eine zusätzliche größere Tür einzubauen, die bisher nicht vorgesehen war.

Was hat Sie bei der Begehung am meisten überrascht oder beeindruckt?

Charlotte Horn: Besonders attraktiv sind die zwei Lofts mit Blick auf den Innenhof. Dort kann man sich gut vorstellen, gemeinsam Zeit zu verbringen – abends zusammenzusitzen oder morgens zu frühstücken. Ein besonderes Detail der Wohnungen auf der Nordseite ist, dass man, wenn man vor die Wohnung tritt, den ganzen Tag über die Sonne von Süden genießen kann.  Diese sogenannten Freigänge bieten viel Platz – etwa für ein großes Sofa oder eine kleine Leseecke. Von dort aus gelangt man in einen großzügigen, überdachten Außenbereich, der sehr attraktiv ist. Dort zu sitzen, ist wirklich etwas Besonderes. Die Lage mitten in der Südstadt, im Severinsviertel, ist kaum zu übertreffen. Es bleibt ein insgesamt attraktives Wohnangebot.

Welche Rolle spielt diese Begehung für die Entscheidungsfindung der Interessierten?

Charlotte Horn: Die Begehung war ein ganz wichtiger Schritt: Sie hat geholfen, der Idee der Wohngemeinschaft eine konkrete räumliche und atmosphärische Vorstellung zu geben. Das war für die Entscheidungsfindung der Einzelnen sehr bedeutsam. Es war spürbar, dass große Lust besteht, diesen Ort mit Leben zu füllen. Gleichzeitig wurde aber auch sehr genau geprüft, ob die Wohnungen zu den eigenen Bedürfnissen passen, etwa in Bezug auf Größe oder Ausstattung.

Das Wohnprojekt wird Anfang 2027 bezugsfertig sein; in naher Zukunft können die ersten Mietverträge geschlossen werden. Mehr Infos: www.campuskartause.de

Text: Charlotte Horn/APK
Foto(s): Archiv-APK

Der Beitrag Christliche Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause: Pfarrerin Charlotte Horn über die Begehung des Rohbaus erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.