Große Betroffenheit angesichts der Gewalt im Iran, Israel und Nahen Osten – Beten für Frieden
Viele Menschen sind derzeit tief bewegt von den Bildern und Nachrichten aus dem Iran, Israel und dem Nahen Osten. In den vergangenen Wochen haben sich Proteste und kriegerische Auseinandersetzungen im Land weiter zugespitzt. Zahlreiche Menschen sind Opfer von Gewalt geworden, Familien wurden getrennt, Städte und Dörfer wurden getroffen und unzählige Leben sind in Gefahr – all das erfüllt viele von uns mit Sorge und Mitgefühl.
„Wir erleben angesichts der Kriege unserer Zeit Verunsicherung, große Sorge, Erschütterung, aber auch den Rückzug ins Private, weil die Erfahrungen und Bilder kaum auszuhalten sind“, sagt Stadtsuperintendent Bernhard Seiger. „Der aktuelle Angriff auf den Iran stellt dazu noch verstärkter vor die Frage, worauf diese Angriffsschritte und die zunehmende Eskalation hinauslaufen. Es ist laut in der Welt. Oft unerträglich laut. Das macht etwas mit unserer Seele. Wir wissen um die Möglichkeit, in Kirchen und geschützten Gebetsräumen Ruhe zu finden. Einige Gemeinden laden gezielt zu Friedensgebeten ein, um für die Opfer und ein Ende der Gewalt zu beten.“
Die Situation bleibt weiterhin unübersichtlich, und es ist noch vieles in Bewegung, sowohl politisch als auch humanitär. Unser Mitgefühl gilt allen, die unter dieser Gewalt leiden – den Verletzten und Getöteten, ihren Angehörigen und Freundinnen und Freunden, denjenigen, die ihre Heimat verlassen mussten, und allen, die in Angst leben. Deshalb beten wir, halten inne und suchen gemeinsam Orte des Friedens und der Hoffnung.
Wir sind derzeit dabei, eine Übersicht aller aktuellen Friedensgottesdienste, Gebetszeiten und Veranstaltungen in Köln und Region zusammenzustellen. Diese Liste wird kontinuierlich aktualisiert. Hier finden Sie ab sofort die aktuellen Termine und Informationen:
Text: APK
Foto(s): APK/Canva
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