Gedenken an den Völkermord an Sinti und Roma Impulsvortrag und Podiumsdiskussion zum „Samudaripen“
Über 500.000 Sinti und Roma wurden während des Nationalsozialismus im gesamten deutschen Herrschaftsbereich ermordet. Bis heute ist der „Samudaripen“, das Romanes-Wort für den vollständigen Mord, kaum im gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Eine Gedenkveranstaltung der Melanchthon-Akademie und ihrer Kooperationspartner thematisiert dies am Donnerstag, 21. Mai, 19 bis 20.30 Uhr, im Kölner VHS-Forum, Cäcilienstraße 29–33. Den Auftakt macht ein Impulsvortrag von Dr. Isidora Randjelovic (RomaniPhen e. V.) über die NS-Verfolgung in Kroatien, die dort tätigen Kollaborateure sowie die Erinnerungskultur. Anschließend diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Vereine RomaniPhen e. V., Carmen e. V. und des Bundesromaverbands e. V. über das Gedenken und die fehlende politische und gesellschaftliche Anerkennung in Deutschland. Die Moderation übernimmt Radoslav Ganev (Romanity e. V.), die musikalische Begleitung gestalten J. Heilig und S. Hartmann. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von NS-DOK, Kölner Volkshochschule, Kommunalem Integrationszentrum Köln, Verein EL-DE-Haus e. V., Melanchthon-Akademie Köln und Rom e. V. mit Unterstützung der Evangelischen Kirche Köln und Region, Carmen e. V. und des Rautenstrauch-Joest-Museums. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter Telefon 0221/9318030 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de wird gebeten.
Hier der Flyer zur Veranstaltung:
Text: MAK
Foto(s): MAK
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