Rombergs „Das Lied von der Glocke“ erklingt am 20. September in der Trinitatiskirche

Ein besonderes Festkonzert erwartet die Besucher*innen am Sonntag, 20. September 2026, um 19 Uhr in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4: Anlässlich der Gründung des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Linksrheinisch wird Andreas Rombergs Vertonung von Schillers berühmter Ballade „Das Lied von der Glocke“ aufgeführt.

Andreas Romberg (1767–1821), der als Geiger neben Beethoven Mitglied der Bonner Hofkapelle war, überträgt Schillers eindrucksvolle Sprachbilder in die Musik. Das Werk erzählt vom Glockengießen und verbindet diesen Vorgang mit verschiedenen Stationen des menschlichen Lebens, die immer wieder vom Klang der Glocken begleitet werden. Nachdem die Komposition bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts häufig aufgeführt worden war, geriet sie zunächst in Vergessenheit. Seit einigen Jahren erlebt sie eine Renaissance. Es singen Elisabeth Menke (Sopran), Sita Grabbe (Alt), Henning Jendritza (Tenor), Norbert Keßler (Bass) und David Jerusalem (Bass). Es musizieren das Neue Rheinische Kammerorchester und die Kreiskantorei Köln-Linksrheinisch unter der Leitung von Kreiskantor Thomas Pehlken.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Weitere Informationen gibt es unter www.trinitatiskirche-koeln.de.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva/AI

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