Diakoniespende 2026/2027: „Dann schauen wir gemeinsam, was los ist und wie man unterstützen kann“
Christian Gröger, Leiter der Evangelischen Beratungsstelle Köln und Region, erklärt, warum die Diakoniespende für die Arbeit der Beratungsstelle Kirche und Köln so wichtig ist, welche Angebote für Kinder und Jugendliche ausgebaut werden sollen und wie Menschen schnell und unkompliziert Unterstützung finden können.
Warum ist die Diakoniespende wichtig für die Beratungsstelle?
Christian Gröger: Wir haben zwei Kernanliegen, um die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen noch einmal deutlich in den Vordergrund zu rücken. Erstens haben wir bei den Eltern einen guten Ruf, aber Jugendliche finden den Weg noch nicht so häufig zu uns. Und das möchten wir verbessern. Dafür planen wir, mit den Schulen zu kooperieren und neue Angebote zu entwickeln. Außerdem haben wir eine Gruppe, KiT, für Kinder von getrennten Eltern. Das ist ein sehr intensives Projekt. Es gibt über Wochen hinweg Treffen, die Eltern werden auch miteinbezogen, und wir möchten zwei Durchläufe im Jahr anbieten. Damit wir das können, brauchen wir mehr Mitarbeitende. Zudem würden wir gern die Ausstattung der Räume für die Kinder und Jugendlichen noch einmal verbessern. Als Beispiel – wir möchten die sehr effektive Sandspieltherapie voranbringen. Und nicht zuletzt geht es uns darum, die Barrierefreiheit hier im Haus in Köln zu verbessern.
Was macht die Evangelische Beratungsstelle aus?
Christian Gröger: Wir sind eines von mehreren Beratungsangeboten, denn eine Millionenstadt wie Köln mit so vielen Kindern und Jugendlichen braucht einfach mehrere Beratungsstellen. Wir leisten dabei eine ganz wichtige niederschwellige Hilfe für Familien. Das heißt, wenn sich jemand um sein Kind Sorgen macht, weil etwas nicht funktioniert, einem Jugendlichen geht es nicht gut oder es gibt irgendeinen Kummer, dann kann man zu uns kommen. Man kann einfach anrufen, bekommt in der Regel sehr schnell einen Termin und hat dann ein Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater. Und dann schauen wir gemeinsam, was los ist und wie man unterstützen kann. Wir stehen unter Schweigepflicht, es muss sich also niemand sorgen, dass etwas weitergetragen wird. Unsere größte Beratungsstelle ist in Köln, zwei weitere gibt es in Bensberg und Frechen. An den kleineren Standorten haben wir etwa 350 Fälle pro Jahr, in Köln sind es etwa 1100 Fälle. Was auch wichtig ist: unsere präventive Arbeit, die Elternabende und Gruppen. Außerdem sind wir gut vernetzt und natürlich auch im Bereich der Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt aktiv.
Wie findet man den Weg zu Ihnen?
Christian Gröger: Wir haben montags bis freitags geöffnet und sind dann auch telefonisch erreichbar. Unsere Sekretärin stellt dann erste Fragen, um die richtige Beraterin, den richtigen Berater zu finden und vereinbart gleich einen Termin. Wir bieten Erziehungsberatung, Ehe-, Paar- und Lebensberatung und Beratung für Menschen im Schwangerschaftskonflikt.
IHRE HILFE WIRKT DOPPELT
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2026 bis zum 30.09.2027.
SPENDEN SIE AN
Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: BERATUNGSSTELLE
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX
Hier geht es zur Online-Spende.
Text: APK
Foto(s): Matthias Pohl
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