Wettbewerb: Internationale Orgeltalente kommen nach Köln

Vom 6. bis 8. Oktober veranstaltet der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zum zweiten Mal den internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation. Wie bereits beim ersten Mal findet er an der Klais-Orgel in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, statt. Der Wettbewerb, der 2019 erstmals durchgeführt wurde, sollte eigentlich bereits im März 2020 in die zweite Runde gehen. Dann kam Corona und vereitelte nicht nur diesen Termin, sondern machte auch den geplanten Nachholtermin ein Jahr später im März 2021 unmöglich. „Nun soll es aber im dritten Anlauf im Oktober gelingen!“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, der den Wettbewerb organisiert hat und leitet. „Dank einer steigenden Impfquote können wir in unsere große Kirche einladen und dabei Abstände und notwendige Hygieneauflagen gut einhalten“, sagt Spieler.

Die Ausschreibung erfolgte über Musikhochschulen und Akademien in ganz Europa und wurde über zusätzlich die sozialen Netzwerke weltweit verbreitet. Eingeladen sind junge Künstlerinnen und Künstler, vor allem Studierende bzw. Absolventen der Fachbereiche Kirchenmusik und Orgel. „Auch mit diesem zweiten Wettbewerb möchten wir Organistinnen und Organisten der jüngeren Generation fördern und die Kunst der liturgischen und konzertanten Orgelimprovisation in den Mittelpunkt stellen“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler. „Ich bin sehr froh, dass sich sehr viele interessante Organistinnen und Organisten für die Teilnahme am Wettbewerb angemeldet haben. Nach einem aufwändigen Bewerbungsverfahren, bei dem die jungen Orgeltalente neben einem künstlerischen Lebenslauf auch jeweils einige Hörproben auf CD einschicken mussten, wurden schließlich fünfzehn besonders vielversprechende Teilnehmende zugelassen. Sie kommen aus fast allen Region Deutschlands, aber auch aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Frankreich und aus Polen.“, so Spieler weiter.

Fünfköpfige Jury

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region hat für den Wettbewerb erneut eine fünfköpfige Jury berufen. Deren Mitglieder sind bereits ein eingespieltes Team: Prof. Johannes Geffert, der bis 2015 als Professor für Orgel und Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule gelehrt hat, Melanie Jäger-Waldau, die als Kantorin und Organistin am Münster in Überlingen tätig ist, sowie Otto Maria Krämer, Prof. Thierry Mechler und Wolf-Rüdiger Spieler, die alle drei Orgel bzw. Orgelimprovisation und liturgisches Orgelspiel an der Kölner Musikhochschule unterrichten.

Dreitägiger Orgelmarathon

Der Wettbewerb wird in drei Runden ausgetragen. Am Mittwoch, 6. Oktober, geht es gleich morgens um 9.30 Uhr los. Alle fünfzehn Teilnehmer und Teilnehmerinnen präsentieren sich dann jeweils rund 20 Minuten und versuchen sich für den zweiten Wettbewerbstag zu qualifizieren. Zu dieser zweiten Runde am Donnerstag werden dann noch ungefähr sieben Bewerber und Bewerberinnen zugelassen. Am Freitag, 8. Oktober, spielen die drei Finalisten um die drei Siegerplätze und dürfen sich dann nicht nur über eine Urkunde und einen Pokal, sondern auch über Preisgelder von 1.000, 1.500 und 2.000 Euro freuen. Die Preisverleihung findet noch am Freitag gegen 20.30 Uhr statt. Der oder die Erstplatzierte wird zusätzlich zu einem Konzert in die Trinitatiskirche eingeladen.

Ein inspirierendes Instrument

Orgelimprovisation, also das spontane und kreative Spiel auf der „Königin der Instrumente“ braucht ein ansprechendes Instrument und zugleich einen inspirierenden Raum. Wolf-Rüdiger Spieler dazu: „Unsere Klais-Orgel hat mit 44 Registern eine stattliche Größe und ist stilistisch ein „Allrounder“. Hier lassen sich helle und barocke Klangfarben ebenso finden wie warme, romantische und orchestrale Klänge, die man für sinfonische Musik braucht“, erläutert Wolf-Rüdiger Spieler, und fährt fort: „All diese vielen Klänge und Farben in ganz unterschiedlichen Lautstärken finden in der großzügigen Akustik der klassizistischen Basilika einen langen Wiederhall. Raum und Instrument verschmelzen in der Trinitatiskirche zu einem großen Klang und versprechen ein beeindruckendes Klangerlebnis.“

Die genauen Uhrzeiten der Wettbewerbsvorspiele stehen tagesaktuell online auf der Seite https://trinitatiskirche-koeln.de und die interessierte Öffentlichkeit ist zum Zuhören herzlich eingeladen. Es gelten dabei die bekannten Corona-Regeln: eines der drei G und AHAL.

Text: APK
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Positives Fazit nach dem jüdischen Klutur-Festival „Ssukhat Schalom“ auf dem Gelände der Melanchthon-Akademie

Brian Michaels ist mehr als zufrieden. Das Vorstandsmitglied der jüdischen liberalen Gemeinde Köln Gescher LaMassoret. e.V. zog ein überaus positives Fazit des jüdischen Kultur-Festivals „Ssukhat Schalom“, das auf dem Gelände der Melanchthon-Akademie und in der Kartäuserkirche gefeiert wurde. Zwei Tage lang trafen sich die Gäste unter freiem Himmel, in der Kirche und in einem Zelt im Garten der Akademie, „mit dem wir eine Laubhütte nachahmen möchten“, so Studienleiterin Dorothee Schaper. „Wir haben jüdische Musik, Film, Theater, Performance, Literatur, Humor und viele Ebenen der kritischen Reflexion über die Realität unserer jüdischen Welt heute präsentiert“, fasste Michaels zusammen.

Das Kultur-Festival war Teil des Festjahr-Programms „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Der Verein „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ hatte es organisiert. „Und wir haben den Ort zur Verfügung gestellt“, erklärte Schaper, wofür sich Michaels ausdrücklich bedankte. Der Vorstand von Gescher LaMassoret e.V. kann sich eine Wiederholung des Festivals gut vorstellen. Dann zwar in kleinerem Rahmen, „weil das ja alles viel Geld kostet“, so Michaels, aber „sehr gerne wieder mit der Melanchthon-Akademie und Pfarrer Mathias Bonhoeffer von der Kartäuserkirche“.

Auf dem Programm standen so unterschiedliche Punkte wie jüdische Lyrik aus Europa und den USA aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, die eigens für das Festival vertont worden war und der Dokumentar-Film „Die Goldberg-Bedingung“. Aber auch der Lubitsch-Film „Sein oder Nichtsein“ aus dem Jahr 1942, der seine Fans spät in der Nacht in die Kartäuserkirche lockte. Der in Deutschland geborene Regisseur inszenierte damals in den USA eine Komödie mit Elementen von Thriller und schwarzem Humor, die heute als Klassiker gilt. Moderne jiddische Lyrik stand im Mittelpunkt beim Auftritt von Claudia Brinker und Efrat Gal-Ed in der stilisierten Laubhütte.

Eine poetische Aufführung für Kinder und Erwachsene fand ebenso Anklang wie der jüdische Humor. Junge und alte Mitglieder von Gescher LaMassoret e.V. demonstrierten mit Lachgarantie, wie man einen jüdischen Witz erzählt. Kostprobe? „Was ist der Unterschied zwischen einer italienischen und einer jüdischen Mutter? Die italienische Mama sagt, wenn du nicht alles auf deinem Teller aufisst, bringe ich dich um! Die jüdische Mame sagt, wenn du nicht alles auf deinem Teller aufisst, bringe ich mich um!“ Mit jiddischen Liedern und Instrumentalmusik aus Renaissance und Barock klang das Festival aus. „Ich bin begeistert von dem hohen Niveau der Künstler“, resümierte Michaels. Auch die Auftretenden hätten Gefallen daran gefunden, wie sie wahrgenommen worden seien.

Der Name der von Gescher LaMassoret bedeutet „Brücke zur Tradition“. „Obwohl wir ein modernes Judentum leben wollen, ist uns die jüdische Überlieferungsliteratur sehr wichtig – zum Beispiel die Tora, die weiteren Teile der jüdischen Bibel und der Talmud. Jüdische Tradition und am Puls der Zeit sein: Für uns passt das hervorragend zusammen“, erzählt Michaels. 1996 hat sich die liberale jüdische Gemeinde Köln gegründet. Dort beten Frauen und Männer gemeinsam. Eine Rabbinerin leitet regelmäßig die Gottesdienste. Man legt Wert auf Gleichberechtigung der Geschlechter im Gottesdienst und will ein modernes, zeitgemäßes Judentum leben. Man pflegt ein positives Verhältnis zur Lesben, Schwulen und Transgendern. Außerdem legt die Gemeinde großen Wert auf den Dialog mit anderen Religionen, insbesondere mit Christen und Christinnen sowie Musliminnen und Muslimen.

Die Gottesdienste sind leicht verständlich. Liberale Jüdinnen und Juden beten und sprechen zahlreiche Text in der jeweiligen Landessprache, in Köln also auf Deutsch. Die Tora lesen sie im Original mit Übersetzung. Regelmäßige Gottesdienste am Freitagabend und am Samstagmorgen sind zum Mittelpunkt des religiösen Lebens der Gemeinde geworden, so wie der Kiddusch und das gemeinsame Essen im Anschluss an jeden Gottesdienst Mittelpunkt des gesellschaftlichen Miteinanders in der Gemeinde sind.

Seit 2014 ist Natalia Verzhbovska Rabbinerin der liberalen Gemeinde. Sie lebt in Köln und kümmert sich neben der Kölner Synagoge auch um diejenigen in Unna und Oberhausen. Zur orthodox geprägten Synagogengemeinde an der Roonstraße pflegen die Liberalen ein entspanntes Verhältnis, weiß Brian Michaels. Man hat sogar schon über einen Eintritt der Liberalen in die Synagogengemeinde gesprochen. „Selbstverständlich unter Wahrung unserer liberalen Identität.“ Man werde sehen, ob sich daraus etwas ergebe.

 

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Mobil, flexibel und im Stadtteil präsent – Diakoniespende 2021/2022 für das Jugendhaus TREFFER

Das Jugendhaus TREFFER in Köln-Buchheim erhält die Diakoniespende 2021/2022 des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Zum Start war Stadtsuperintendent Bernhard Seiger nach Buchheim gekommen.  „Diese Diakoniespende“, so verrieten die beiden Leiter des Jugendhauses, Kristina Kilders und Lutz Gebhard, im Gespräch mit dem Stadtsuperintendenten: „wird unter anderem in ein „Gut Drauf – Love life“-Fahrzeug investiert“. Mit diesem elektrisch betriebenen Fahrzeug sollen die Angebote des TREFFER stärker in den Stadtteil hineingetragen werden und sichtbarer sein. Lutz Gebhard sagt: „Wir haben in der Pandemie gespürt, dass die aufsuchende Arbeit noch einmal deutlich an Wichtigkeit gewonnen hat.“

Die Pandemie-Situation hatte auch Einfluss darauf, wer in diesem Jahr die Diakoniespende erhält. „Wir haben die Entscheidung, was wir fördern möchten, natürlich auch unter dem Eindruck von Corona getroffen“, erläuterte der Stadtsuperintendent. Dabei sei schnell klar geworden, dass gerade jetzt Kinder und Jugendliche Unterstützung brauchen, weil sie „auf der Suche nach ihrer Identität von Zukunftsängsten, Unsicherheit und Isolation durch Kontaktbeschränkungen besonders hart getroffen wurden.“ Die Besonderheit der Diakoniespende: Der Kirchenverband Köln verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen von 100.000 Euro.

Etwa 30.000 Euro würde ein, nach den Wünschen des Jugendhauses gestaltetes, „Gut drauf – Love life-Fahrzeug“ kosten, schätzen Gebhard und Kilders. Mit dem Fahrzeug einher geht die Möglichkeit, den Jugendlichen ein gesundes Catering anzubieten, vielleicht auch ein Mobiler Hotspot, und es würde als Akzent in Buchheim wahrgenommen, sind die beiden überzeugt.

Wichtig ist ihnen und ihrem Team aber nicht nur die Gegenwart der Jugendlichen, sondern auch deren Weg in die Zukunft. Und so ist geplant, die Diakoniespende auch dazu nutzen, das schon sehr gut angenommene Life- und Jobcoaching „MACH WAS AUS DIR!“ zu intensivieren. Kristina Kilders hat beobachtet, dass Jugendliche oft nicht umfassend über Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten informiert sind: „Darum versuchen wir, hier Wege aufzuzeigen, ermöglichen Betriebsbesichtigungen oder helfen, Praktikumsplätze zu finden.“ Die Berufsfindung sei ein längerer Prozess, der durch die Pandemie deutlich erschwert wurde, räumte auch der Stadtsuperintendent ein und fügte hinzu: „Umso glücklicher bin ich, dass wir hier mit der Diakoniespende einen hoffentlich großen Beitrag leisten können.“

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger besuchte zum Start der neuen Spendenaktion nicht zum ersten Mal die Einrichtung, dessen Team sich seit rund 15 Jahren um die Jugendlichen in seinem Stadtteil kümmert. Dass das Team des TREFFER stets flexibel und beweglich auf die Wünsche und Sorgen der jungen Menschen reagiere und mit viel Einfühlungsvermögen Lösungen suche, habe ihn schon bei seinem ersten Besuch vor zwei Jahren beeindruckt, betonte Bernhard Seiger. Rund 600 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren finden im Jahr den Weg zum TREFFER und zur TREFFArena, wo sie neben viel Unterstützung auch gesunde Mahlzeiten, Kreativangebote, Gemeinschaft und Sport erleben.

Beeindruckt war Bernhard Seiger im Gespräch mit dem Leitungsteam auch von den prominenten Unterstützern der Spendenaktion, die sich zum Teil seit vielen Jahren dem TREFFER verbunden fühlen. So ist der Musiker Papa Malick Diouf von Anfang an mit musikalischen Angeboten auf die Jugendlichen zugegangen. Dr. Birgit Meyer, Intendantin der Oper Köln, ermöglicht gerne und regelmäßig Besuche der jungen Leute in der Oper und Bürgermeister Dr. Ralf Heinen hat den TREFFER gerade erst besucht, um sich ein Bild der Angebote zu machen. Mit Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung von Viktoria Köln, könnten Kristina Kilders und Lutz Gebhard sich eine Kooperation vorstellen und auch Tuğba Tekkal, ehemalige Profifußballerin und Menschenrechtsaktivistin sagte gleich ihre Unterstützung zu. Ihren Statements, warum sie alle die Arbeit des TREFFER schätzen, ist eines gemein: Das Jugendhaus TREFFER ist ein geschützter Ort, der den Jugendlichen Werte vermittele, an dem sie selbst aber auch wertgeschätzt werden. Darum sei eine solche Einrichtung enorm wichtig.

Weitere Infos finden sich im Internet: www.diakoniespende-koeln.de

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Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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„Einfach mal Danke sagen“ – Erntedankfest in Köln und Region

Das Erntedankfest erinnert Christinnen und Christen an die enge Beziehung zwischen Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte schon zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell schmücken die Kirchengemeinden ihre Gottesdiensträume und Altäre mit Feldfrüchten und anderen Gaben. Termin für das Erntedankfest ist meist der erste Sonntag im Oktober. Auch in Köln und Region feiern viele Gemeinden an diesem Wochenende Erntedank.

Was das Erntedankfest ist, erklärt Kirche2go kurz und kompakt:

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Viele Gottesdienste, Konzerte und andere Veranstaltungen zum Enrtedankfest finden Sie hier:

 

KÖLN

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Mitte:

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Riehl
Petrikirche Niehl, Schlenderhaner Straße 32-34, 50735 Köln
Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrer Uwe Rescheleit

03.10.2021, 09:45 [ONLINE], Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Dr. Martin Gröger
Teilnahme auch per Zoom möglich
www.kartaeuserkirche-koeln.de

 

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrerin Katja Korf
Mit dem Duo „JaJa Kinderlieder“

Der Familiengottesdienst am Sonntag, 3. Oktober, 10 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, wird von Sandra und Lotta von „JaJa Kinderlieder“ musikalisch bereichert. Zum Erntedankfest spielt und singt das Duo, das unter anderem aus der Sendung mit der Maus bekannt ist, einen Mix aus klassischen Erntedankliedern und eigenen Kreationen. www.kirche-lindenthal.de

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
Kapelle der Stille Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln
Frühstücksgottesdienst zu Erntedank
Es gelten die 3-G-Regeln und Anmeldepflicht

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln
AKZENTE-Gottesdienst zum Erntedank mit Pfarrerin Mareike Maeggi
Die Gemeinde bittet um Lebensmittelspenden, die im Supermarkt „geerntet“ werden können und mit denen der Altar geschmückt wird. Dazu gehören Kaffee, Konserven und „Süßes“ sowie haltbares Obst und Gemüse. Die gespendeten Erntegaben werden am Freitag darauf im Tersteegenhaus durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren, die von Altersarmut betroffen sind, verteilt.

03.10.2021, 10:00, Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe am 18. Sonntag nach Trinitatis – Erntedanktag

03.10.2021, 11:00 [ONLINE], Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Ivo Masanek
An diesem Gottesdienst kann man auch per Zoom teilnehmen: https://eu01web.zoom.us, Meeting-ID: 663 6554 9071, Kenncode: 221879
Die Gemeinde bittet um Lebensmittelspenden, die im Supermarkt „geerntet“ werden können und mit denen der Altar geschmückt wird. Dazu gehören Kaffee, Konserven und „Süßes“ sowie haltbares Obst und Gemüse. Die gespendeten Erntegaben werden am Freitag darauf im Tersteegenhaus durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren, die von Altersarmut betroffen sind, verteilt.

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Riehl
Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
Gottesdienst mit Konfirmation mit Pfarrer Uwe Rescheleit

03.10.2021, 11:00 [ONLINE], Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
Gottesdienst Gemeinsam zu Erntedank zum Thema #AlleFürsKlima
Mit Pfarrerin Miriam Haseleu und dem Team „Zeit für Kinder“
Der Gottesdienst kann live und online miterlebt werden bei YouTube und Facebook. Im Anschluss an den Gottesdienst wird im Garten gemeinsam gesungen und etwas zu essen geteilt. www.lutherkirche-nippes.de

03.10.2021, 11:15, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, An der Decksteiner Mühle 1, 50935 Köln
Gottesdienst mit Pfarrer i.R. Quade

03.10.2021, 11:15, Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Gottesdienst zu Erntedank mit den Pänz der Kita Kartause, Pfarrerin Anna Quaas und Prädikantin Alida Pisu

03.10.2021, 18:00, Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Gottesdienst mit Bachkantate
Aufführung der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51) von Johann Sebastian Bach mit Susanne König (Sopran), Peter Scheerer (Trompete) und einem Instrumentalensemble. Die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Johannes Quack. Der Eintritt ist frei www.antonitercitykirche.de

03.10.2021, 18:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Erntedank-Gottesdienst am Abend – „Brotgeschichten!“
Musikalische Gestaltung: Kirchenchor St. Johannes mit Kantor Daniel Konrad

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd:

03.10.2021, 10:00, Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit der Kindertagesstätte und Pfarrer Klaus Eberhard
www.kirche-raderthal.de

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln
Erntedankfest – Pfarrer Miehe predigt über 2. Korinther 9,6-15

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß
Auferstehungskirche Sürth-Weiß, Auferstehungskirchweg 7, 50999 Köln
Erntedank-Gottesdienst mit Pfarrer Gerald Warnecke
Parallel dazu im Gemeindesaal Kinder-Erntedank-Gottesdienst

03.10.2021, 10:30, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Reformationskirche, Mehlemer Straße 29/Ecke Goethestraße, 50968 Köln
Erntedankfest – Familiengottesdienst mit Pfarrer André Kielbik und unter Mitwirkung des Kindergartens
Anschließend Gemeindebrunch
www.kirche-bayenthal.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln
Gottesdienst – Pfarrer Roman Michelfelder predigt über „Die Gefahr des Reichtums“ – „Der reiche Jüngling“ (Predigttext: Markus 10, 17-27).

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Erntedank-Familiengottesdienst mit Pfarrer Oliver J. Mahn, der Melanchthon-Kita und der Hausband
www.melanchthonkirche.de

03.10.2021, 16:00, Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln
Thementag „Synagogale Chormusik“
Kirchenkreise Köln-Süd lädt zu Vortrag und Konzert ein
Am Sonntag, 3. Oktober, findet in der Evangelischen Erlöserkirche in Köln-Rodenkirchen, Sürther Straße 34, der Thementag „Synagogale Chormusik“ statt. Ein Vortrag der um 16 Uhr beginnt führt in die Thematik ein. Ab 18 Uhr schließt sich ein Konzert an mit Werken von Louis Lewandowski, Salomon Sulzer, Emanuel Kirschner, Kurt Weill, Ernest Bloch und anderen. Es musizieren das Lewandowski-Ensemble, das bundesweit auftritt, sowie Amnon Seelig, Kantor der jüdischen Gemeinde Mannheim. Die musikalische Leitung hat Axel Weggen, der als Experte auf dem Gebiet synagogaler Gesänge auch der Referent des Vortrages ist. Der Thementag ist eine Veranstaltung des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. Eine Anmeldung per E-Mail an rodenkirchen@ekir.de oder per Telefon 0221/395334 für den Vortrag und/oder das Konzert ist erforderlich bis Montag, 27. September. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. www.erloeserkirche-rodenkirchen.de

 

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Nord:

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Erntedankgottesdienst

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrer Torsten Sommerfeld

03.10.2021, 09:30, Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Andreas-Kirche, Merkenicher Hauptstraße 195, 50769 Köln
Gottesdienst
Mit Bitte um verbindliche Anmeldung unter https://termine.ekir.de/rueckmeldeformular419-507652

03.10.2021, 10:00, Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Evangelische Kirche Weiden / Gemeindezentrum Jochen-Klepper-Haus, Aachener Straße 1208, 50858 Köln-Weiden
Gottesdienst zum Erntedankfest für Jung bis Alt
Wenn möglich, findet der Gottesdienst unter freiem Himmel statt.

03.10.2021, 10:30, Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbach-Kirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Gottesdienst an Erntedank mit Pfarrerin Ulrike Graupner

03.10.2021, 10:30, Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Ev. Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln-Worringen
Erntedankgottesdienst „Wasser und Düfte“

03.10.2021, 10:45, Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße, 50825 Köln
Erntedankgottesdienst

03.10.2021, 10:45, Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrerin Uta Walger

03.10.2021, 10:45, Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
Gottesdienst mit Prädikant Peter Bartholme

03.10.2021, 11:00, Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Gottesdienst
Mit verbindlicher Anmeldung unter https://termine.ekir.de/rueckmeldeformular420-507972

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Erntedank-Gottesdienst

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Vorstellung des neuen Konfirmandenjahrgangs
Teilnahme nur unter Einhaltung der 3-G-Regel möglich und mit Anmeldung über die Homepage.
www.evkirche-ichthys.de

03.10.2021, 11:30, Evangelische Nathanael-Kirchengemeinde Köln-Bilderstöckchen
Nathanaelkirche Bilderstöckchen, Escher Straße 160, 50739 Köln
Frühstück-Gottesdienst für Jugendliche + Junggebliebene mit Pfarrerin Reinhild Widdig

03.10.2021, 16:00, Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Kammermusikalischer Nachmittag
„Bis auf den Grund“ ist der Titel eines kammermusikalischen Nachmittags am Sonntag, 3. Oktober, 16 Uhr, in der Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39. Das Duo „Gassmann und Wingold“ bestehend aus Martina Gassmann (Gesang) und Frank Wingold (Gitarre) präsentieren den zweiten Teil ihres Programms. Der Eintritt ist frei.
www.gemeinde-bickendorf.de/veranstaltungstipps

03.10.2021, keine Angabe, Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Sohn

 

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Rechtrheinisch:

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Rolf Theobold

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Gottesdienst mit Taufen zum Erntedankfest mit Pfarrer Ulrich-Kock-Blunk
Zum Erntedankfest können Obst, Gemüse, haltbare Lebensmittel und Blumen zur Ausschmückung des Altars der Kirche abgegeben werden. Die Gaben werden später an kranke und bedürftige Gemeindeglieder weitergegeben. Die Spenden können am Freitag und Samstag, 1. und 2. Oktober von 10 bis 12 Uhr in der Kirche abgegeben werden.

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim
Auferstehungskirche, Kopernikusstraße 36, 51065 Köln
Gottesdienst mit Abendmahl

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, 51147 Köln
Gottesdienst mit Pfarrer Kunz

03.10.2021, 10:30 [ONLINE], Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Petruskirche, Kieskauler Weg 53, 51109 Köln
Erntedankfest mit Pfarrer Rösler
Ab 17 Uhr auch online unter https://www.youtube.com/channel/UCKsc1oWK0f5hJ06eg7KfWMA

03.10.2021, 10:30 [ONLINE], Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Immanuel-Kirche, Bonhoefferstr. 8, 51061 Köln
Gottesdienst

03.10.2021, 10:30, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Gemeindehaus der Pauluskirche, Thurner Str. 105, 51069 Köln
Gottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrer Ulrich-Kock-Blunk
Zum Erntedankfest können wieder Obst, Gemüse, haltbare Lebensmittel und Blumen zur Ausschmückung des Altars der Kirche abgegeben werden. Die Gaben werden später an kranke und bedürftige Gemeindeglieder weitergegeben. Die Spenden können am Freitag und Samstag, 1. und 2. Oktober von 10 bis 12 Uhr in der Kirche abgegeben werden.

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim
Kreuzkirche-Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Gottesdienst mit Abendmahl

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Familiengottesdienst mit Pfarrer Baer-Henney

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Friedenskirche Urbach, Kastanienweg 8-10, 51145 Köln
Gottesdienst mit Pfarrer Vanhauer

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Ev. Trinitatiskirche Neubrück, Europaring 31-35, 51109 Köln
Familien-Gottesdienst mit Pfarrerin Stangenberg-Wingerning

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Erlöserkirche, Burgstraße 75, 51103 Köln
Familien-Gottesdienst zum Erntedankfest mit Pastor Wolke

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Familiengottesdienst zu Erntedank mit Pfarrerin Astrid Krall-Packbier

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Ev. Versöhnungskirche Rath-Heumar, Im Wasserblech 1b, 51107 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
www.kirche-rath-ostheim.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Erntedankgottesdienst mit Pfarrerin Ingrid Kibilka und anschließendem kleinen Herbstbasar
Der Erlös des Basarverkaufs geht zu 100 Prozent an den Förderverein an der Johanneskirche e.V.
www.kirche-porz.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche, Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Rolf Theobold

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Hoffnungskirche, Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln
Gottesdienst mit Pfarrer Peter Grafe

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Markuskirche Porz-Eil, Martin-Luther-Straße 38, 51145 Köln
Gottesdienst mit Vikar Diotim Meyer

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus
Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
Erntedankgottesdienst mit Pfarrerin Herrenbrück & Team
Feier eines Schöpfungstages für die ganze Familie mit Verkauf von Produkten aus eigener Herstellung und vielen Ideen zum Probieren, Mitmachen und Mitnehmen. www.kirche-hoehenhaus.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, 51067 Köln
Gottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann
Zum Erntedankfest können wieder Obst, Gemüse, haltbare Lebensmittel und Blumen zur Ausschmückung des Altars der Kirche abgegeben werden. Die Gaben werden später an kranke und bedürftige Gemeindeglieder weitergegeben. Die Spenden können montags bis freitags, 10 bis 16 Uhr, in der Kirche abgelegt werden oder auch zum Gottesdienst mitgebracht werden.

03.10.2021, 11:30, Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Jesus-Christus-Kirche Kalk, Buchforststraße 22-28, 51103 Köln
Familiengottesdienst zu Erntedank mit Pfarrerin Thiesbonenkamp

03.10.2021, 14:00, Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Festgottesdienst zur Eröffnung des Paula-Dürre-Hauses mit Pfarrerin A. Stangenberg
Am Erntedanktag wird ein Mandelbaum gepflanzt

Unter dem Motto „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim am Sonntag, 3. Oktober, 14 Uhr, zu einem Festgottesdienst zur offiziellen Eröffnung der Begegnungsstätte „Paula-Dürre-Haus“ in die Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, ein. Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning geleitet. Anschließend wird im Garten ein Mandelbäumchen gepflanzt und Interessierte können bei Kaffee, Kuchen und Caféhausmusik die neuen Räume kennenlernen. Die behindertengerechte Seniorenbegegnungsstätte auf dem Gelände der Kirchengemeinde wurde bereits im Frühling dieses Jahres eröffnet. Aufgrund von Corona musste die Eröffnungsfeier allerdings verschoben werden. www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

03.10.2021, 19:00, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Markuskirche Porz-Eil, Martin-Luther-Straße 38, 51145 Köln
Jazz-, Pop- und Gospelkonzert in der Markuskirche
Carmen Merce Alvaro begleitet den Projektchor
Thomas Wegst, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Porz hatte Interessierte zu einem Chorprojekt eingeladen. Mit nur fünf Proben haben die rund 60 Teilnehmenden ein komplettes Konzertprogramm mit Gospels, Popsongs und Jazzstandards einstudiert, das sie nun bei einem Konzert am Sonntag, 3. Oktober, 19 Uhr, in der Markuskirche Eil, Martin-Luther-Straße 30, präsentieren. Die Aufführung wird von einer Jazz-Band mit Jakob Lüffe (Piano), Marius Herges (Sax), Vincenz Deckstein (Drums) und Jonas Neumann (Bass) sowie der Sängerin Carmen Merce Alvaro begleitet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. www.kirchenmusik-porz.de

 

RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd:

03.10.2021, 09:00, Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Friesheim, Bolzengasse 23, 50374 Erftstadt
Gottesdienst Friesheim

03.10.2021, 09:00, Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Apostel-Paulus-Kirche, Johann-Josef-Wolf-Straße, 50189 Elsdorf-Heppendorf
Gottesdienst mit Hlg. Abendmahl und Prädikant Hartwig Steege

03.10.2021, 09:30 Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Erntedankgottesdienst mit Feier der Konfirmationsjubiläen mit Pfarrerin Laura Kadur
Es ist mittlerweile schon eine feste Tradition, dass im Erntedankgottesdienst der Kreuzkirche die Konfirmationsjubiläen gefeiert werden. Wer vor 25, 50, 60, 65 oder 70 Jahren zur Konfirmation gegangen ist, egal ob in Wesseling oder in der damaligen Heimatgemeinde, ist zum Festgottesdienst und dem anschließenden Empfang herzlich eingeladen. Die Jubilare werden gebeten, sich bis zum 30.09. im Gemeindebüro unter Telefon 02236/49580 anzumelden.
www.evangelisch-wesseling.de

03.10.2021, 09:45, Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
Gottesdienst zum Erntedankfest

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Gottesdienst

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Horrem
Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
Erntedank-Familiengottesdienst mit Pfarrer Jens Greve

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, 50169 Kerpen-Brüggen
Gottesdienst zum Erntedankfest

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche, Filzengraben, 50171 Kerpen
Erntedankgottesdienst mit Taufe am Tag der Deutschen Einheit mit Pfarrer Ralf Herbertz
Parallel findet Kindergottesdienst statt
www.evangelisch-in-kerpen.de

03.10.2021, 10:15, Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Festgottesdienst am Erntedanktag
Die ursprünglich für Ende Januar geplante Prozession anlässlich der Entwidmung der Johanneskirche Brühl wird nun durch einen Festgottesdienst am Sonntag, 3. Oktober, 10.15 Uhr, in der Christuskirche, Mayersweg 10, nachgeholt. Acht Monate nach dem Abschied soll nun am Erntedanktag nocheinmal danke gesagt und der festliche Einzug in die Christuskirche gefeiert werden. Neben den gottesdienstlichen Gegenständen aus der Johanneskirche wird dabei auch der Altarbehang aus der Martin-Luther-Kirche, die ebenfalls aufgegeben wurde, in die Christuskirche überführt. www.kirche-bruehl.de

03.10.2021, 10:30, Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Emmauskirche, Moselstraße 24, 50374 Erftstadt-Gymnich
Gottesdienst

03.10.2021, 10:30, Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Str. 2 / Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen-Sindorf
Gottesdienst mit Hlg. Abendmahl und Prädikant Steege

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
Gottesdienst zum Erntedankfest

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
Erntedank-Familiengottesdienst „Vom Danken und Sattwerden“ mit Pfarrer Rüdiger Penczeck
Wenn möglich, wird unter freiem Himmel auf dem Vorplatz der Kirche gefeiert.
www.evangelisch-wesseling.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Erdbeerhof Schumacher
Ökumenischer Erntedankgottesdienst auf dem Erdbeerhof
www.kirche-lechenich.de

03.10.2021, 17:00, Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
Gottesdienst zum Erntedankfest

03.10.2021, 17:00, Evangelische Kirchengemeinde Brühl
St. Walburga, Walburgisstraße 26, 53332 Bornheim
Ökumenischer Festgottesdienst
Nachdem die Evangelische Kirchengemeinde Brühl sich von der Martin-Luther-Kirche in Bornheim-Walberberg getrennt hat, freut sie sich nun über die Gastfreundschaft, die die Gemeinde in der katholischen Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26, annehmen kann. Dazu sollen in einem ökumenischen Festgottesdienst am Sonntag, 3. Oktober, 17 Uhr, die Gesangbücher, Lektionar, Osterbibel und das Abendmahlsgeschirr neu beheimatet werden und der neue Ort der Verkündigung in Walberberg gefeiert werden. Anschließend findet ein Empfang statt.
www.kirche-bruehl.de

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Nord:

03.10.2021, 09:30, Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim-Zieverich
Gottesdienst
Es wird um Lebensmittelspenden zum Erntedankgottesdienst gebeten, die nach dem Gottesdienst von der Tafel abgeholt werden.

03.10.2021, 10:15 [ONLINE], Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Bodelschwingh-Gemeindezentrum Glessen, Hohe Straße 49, 50181 Bedburg-Glessen
Gottesdienst mit Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Pfarrer Thorsten Schmitt und Christopher Braun.

03.10.2021, 10:30 [ONLINE], Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Präsenzgottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrer Gebhard Müller und Zoom-Gottesdienst online.kirche-bedburg.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Friedenskirche Sinnersdorf, Horionstraße 9, 50259 Pulheim-Sinnersdorf
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrerin Maike Pungs
Die Erntegaben werden im Anschluss zugunsten der Suppenküche am Appelhofplatz in Köln versteigert.
www.kirche-pulheim.de

03.10.2021, 12:00, Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c, 50259 Pulheim
Ökumenischer Schöpfungsweg zum Erntedank
Information und Aktion in drei Kirchen
Zum Erntedankfest am Sonntag, 3. Oktober, bieten die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Pulheim einen ökumenischen Schöpfungsweg an. Von 12 bis 17 Uhr sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Information und Aktion zu den Themen Kleidung, Verkehr und Essen sowie zu Spiel und Spaß eingeladen. In der Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28, steht das Thema Kleidung im Mittelpunkt. In der Kirche St. Kosmas und Domian, Hackenbroicher Straße 7, dreht sich alles um das Thema Verkehr. In der Kirche im Walzwerk, Rommerskirchener Straße 1, wird über das Thema Essen informiert. Auch für das leibliche Wohl ist an den drei Stationen gesorgt.
www.kirche-pulheim.de

03.10.2021, 18:00, Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Aachener Straße 174, 50189 Elsdorf
Gottesdienst
Es wird um Lebensmittelspenden zum Erntedankgottesdienst gebeten, die nach dem Gottesdienst von der Tafel abgeholt werden.

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch:

03.10.2021, 09:00, Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg
Gottesdienst im Altenberger Dom

03.10.2021, 09:30, Evangelische Kirchengemeinde Delling
Christuskirche Biesfeld, Im Binsenfeld, 51515 Kürten
Gottesdienst mit Pfarrer von Grumbkow

03.10.2021, 09:45, Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Refrath-Vürfels, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Erntedank–Open-Air-Gottesdienst mit Pfarrerin Marion Rauber
Erntedank-Gottesdienst im Kirchgarten mit Abendmahl und fröhlich festlicher Musik. Der Gemeindechor singt. Der Posaunenchor spielt. Anschließend kommt man bei Fingerfood und Getränken zusammen.
www.kirche-bensberg.de

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
Erntedank-Gottesdienst

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach
Erntedank-Gottesdienst mit Pfarrer Samuel Dörr

03.10.2021, 10:00 [ONLINE], Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Präsenzgottesdienst und Live-Stream auf YouTube

03.10.2021, 10:15, Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Erntedank-Open-Air-Familiengottesdienst mit Pfarrer Jörg Schmidt und Team

03.10.2021, 10:00, Evangelische Kirchengemeinde Delling
Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Gottesdienst mit Pfarrer Knapp

03.10.2021, 10:30, Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach-Schildgen
Familiengottesdienst mit der KiTa Schneckenhaus am Erntedanktag
Bitte die 3-G-Regel beachten

03.10.2021, 10:45, Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Open-Air-Gottesdienst zum Erntedankfest mit Pfarrer Robert Dwornicki
Auf dem Platz zwischen Zeltkirche und Pfarrhaus findet im Anschluss ein gemeinsames Kürbissuppen-Essen nach Voranmeldung bis zum 30.09. im Pfarrbüro statt. www.kirche-bensberg.de

03.10.2021, 11:00, Evangelische Kirchengemeinde Delling
Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten
Gottesdienst mit Pfarrer von Grumbkow

03.10.2021, 11:00, Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Christuskirche, Bensberger Straße 238, 51503 Rösrath-Forsbach
Erntedank-Gottesdienst

03.10.2021, 11:00, Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Ev. Kirche Volberg, Volberg 1, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Erntedank-Gottesdienst in der Kirche oder Reithalle am Hofferhof

03.10.2021, 14:30, Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg
Konzert: „Bach only“
Geistliche Musik mit Domorganist Andreas Meisner

In der Reihe „Geistliche Musik im Altenberger Dom“ am Sonntag 3. Oktober, 14.30 Uhr, spielt Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. In dieser Benefizveranstaltung für die evangelische Kirchenmusik im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz, kommt unter anderem die Dorische Toccata (BWV 538), die Fantasie und Fuge g-moll (BWV 542) sowie die Triosonate Es-Dur (BWV 525) zu Gehör. Die Liturgie wird von Pfarrerin Claudia Posche gestaltet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.dommusik-aktuell.de

03.10.2021, 18:00, Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Erntedankvesper in der Zeltkirche Kippekausen
Musik aus der Zeit der Renaissance und des Frühbarocks erklingt
Zu einer musikalischen Erntedankvesper am Sonntag, 3. Oktober, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg ein. Vorgetragen werden Madrigale aus der Zeit der Renaissance und dem Frühbarock sowie Virginal- und Orgelmusik. Ausführende sind DellArteVokale mit Ulla Pillmann und Xaver Hetzenegger. Pfarrer Robert Dwornicki liest Texte zum Erntedankfest. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag „Einfach mal Danke sagen“ – Erntedankfest in Köln und Region erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Wochentipps: Orgelmusik, Eröffnung des Paula-Dürre-Hauses, Kammermusik und Jazz-, Pop- und Gospel

Viel Orgelmusik, ein Festgottesdienst zur Eröffnung des Paula-Dürre-Hauses, ein Kammermusikkonzert, ein Jazz-, Pop- und Gospelkonzert und viele Bildungsveranstaltungen zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ bieten die kommen Tage in den vier Kölner Kirchenkreisen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen! Hier die Wochentipps mit einer kleinen Auswahl:

 

30.09.2021, 20:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orgelkonzert: Bach und die „Maitres anniversaires francais“
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region lädt in die Trinitatiskirche ein
Andy von Oppenkowski, Kantor der Evangelischen Kreuzeskirche in Essen, gibt auf Einladung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln am Donnerstag, 30. September, 20 bis 21 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein Orgelkonzert. Unter dem Titel „Bach und die ‚Maitres anniversaires francais‘“ bringt er das Präludium und Fuge h-moll (BWV 544) von Johann Sebastian Bach in Verbindung mit Werken von Marcel Dupré (1886-1971), Camille Saint-Saëns (1835-1921) sowie Louis Vierne (1870-1937). Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. www.trinitatiskirche-koeln.de

30.09.2021, 19:00
Melanchthon-Akademie
Ostentative Ahnungslosigkeit
Der Antisemitismus im „Kinderfenster“ des Kölner Doms
„Wie ist heute mit Bildwerken, auch aus historisch jüngerer Zeit, umzugehen, die antisemitische Stereotype transportieren?“. Dieser Frage gehen, bei einer Veranstaltung am Donnerstag, 30. September, 19 bis 21 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9, Dr. Bernd Wacker, Patrick Bahners und Professorin Michaela Geiger (alle drei gehören dem Vorstand der Synagogengemeinde Köln an) nach. Seit 2006 findet eine intensive Auseinandersetzung mit den antijüdischen Kunst- und Bildwerken im Kölner Dom statt. Übersehen wurde dabei das sogenannte „Kinderfenster“ an der Südseite des nördlichen Querhauses, das in den 1950er Jahren entstand. Erst ein Artikel von Bernd Wacker (2018) lenkte die Aufmerksamkeit auf ein Bildprogramm, das in Teilen als antisemitisch qualifiziert werden muss. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/931803-0 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich. www.melanchthon-akademie.de

02.10.2021, 18:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orgelvesper mit Superintendentin Andrea Vogel
Michael Burt in der Trinitatiskirche
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region lädt am Samstag, 2. Oktober, 18 Uhr, zu einer Orgelvesper in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Solist an der Orgel ist Michael Burt. Er trägt Werke von Nicolas de Grigny, Johann Sebastian Bach, John Williams sowie Hubert Parry vor. Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Andrea Vogel, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. Die Orgelvespern in der Kölner Innenstadt machen das Angebot zu einer spirituellen Atempause am Wochenende. Abwechselnd in der Trinitatiskirche und der Antoniterkirche werden auf das Kirchenjahr bezogene Orgelwerke in eine sparsame liturgische Gestaltung mit biblischer Lesung und Gebet eingebunden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. www.trinitatiskirche-koeln.de

03.10.2021, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg
Konzert: „Bach only“
Geistliche Musik mit Domorganist Andreas Meisner
In der Reihe „Geistliche Musik im Altenberger Dom“ am Sonntag 3. Oktober, 14.30 Uhr, spielt Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. In dieser Benefizveranstaltung für die evangelische Kirchenmusik im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz, kommt unter anderem die Dorische Toccata (BWV 538), die Fantasie und Fuge g-moll (BWV 542) sowie die Triosonate Es-Dur (BWV 525) zu Gehör. Die Liturgie wird von Pfarrerin Claudia Posche gestaltet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. www.dommusik-aktuell.de/oktober-2021/

03.10.2021, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Festgottesdienst zur Eröffnung des Paula-Dürre-Hauses
Anschließend können die neuen Räume besichtigt werden
Unter dem Motto „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim am Sonntag, 3. Oktober, 14 Uhr, zu einem Festgottesdienst zur offiziellen Eröffnung der Begegnungsstätte „Paula-Dürre-Haus“ in die Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, ein. Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning geleitet. Anschließend wird im Garten ein Mandelbäumchen gepflanzt und Interessierte können bei Kaffee, Kuchen und Caféhausmusik die neuen Räume kennenlernen. Die neue behindertengerechte Seniorenbegegnungsstätte auf dem Gelände der Kirchengemeinde wurde bereits im Frühling dieses Jahres eröffnet. Aufgrund von Corona musste die Eröffnungsfeier allerdings verschoben werden. www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

03.10.2021, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Kammermusikalischer Nachmittag
„Bis auf den Grund“
„Bis auf den Grund“ ist der Titel eines kammermusikalischen Nachmittags am Sonntag, 3. Oktober, 16 Uhr, in der Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39. Das Duo „Gassmann und Wingold“ bestehend aus Martina Gassmann (Gesang) und Frank Wingold (Gitarre) präsentieren den zweiten Teil ihres Programms. Der Eintritt ist frei. www.gemeinde-bickendorf.de/veranstaltungstipps

03.10.2021, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Markuskirche Porz-Eil, Martin-Luther-Straße 38, 51145 Köln
Jazz-, Pop- und Gospelkonzert in der Markuskirche
Carmen Merce Alvaro begleitet den Projektchor
Thomas Wegst, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Porz hatte Interessierte zu einem Chorprojekt eingeladen. Mit nur fünf Proben haben die rund 60 Teilnehmenden ein komplettes Konzertprogramm mit Gospels, Popsongs und Jazzstandards einstudiert, das sie nun bei einem Konzert am Sonntag, 3. Oktober, 19 Uhr, in der Markuskirche Eil, Martin-Luther-Straße 30, präsentieren. Die Aufführung wird von einer Jazz-Band mit Jakob Lüffe (Piano), Marius Herges (Sax), Vincenz Deckstein (Drums) und Jonas Neumann (Bass) sowie der Sängerin Carmen Merce Alvaro begleitet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. www.kirchenmusik-porz.de

05.10.2021, 19:00
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer Straße 3, 50968 Köln
Themenabend zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“
Vortrag und Gespräch mit Esther Bugaeva
„Wie fühlt es sich an, als junge Jüdin in Deutschland zu leben?“, „Welche Traditionen werden gepflegt?“ und „Wie gelingt es, sie in den Alltag zu integrieren?“  – Auf diese und andere Fragen versucht Esther Bugaeva von der Synagogen-Gemeinde Köln in ihrem Vortrag am Dienstag, 5. Oktober, 19 bis 21 Uhr, in der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, Antworten zu geben. Neben dem Vortrag geht es an diesem Abend auch darum, ins Gespräch zu kommen: Neben einem Überblick über die jüdische Geschichte wird die Referentin von ihrem Alltag erzählen und zeigen, wie lebendig und vielfältig das jüdische Leben ist. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung über die Internetseite www.kirche-raderthal.de ist erforderlich. Es gilt die „3-G-Regel“. www.kirche-raderthal.de

06.10.2021, 09:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Die Kunst der Orgelimprovisation“
Internationaler Wettbewerb in der Trinitatiskirche
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region lädt von Mittwoch bis Freitag, 6. bis 8. Oktober, erneut zu einem Wettbewerb im Fach Orgel-Improvisation ein. Mit diesem international ausgeschriebenen Wettbewerb möchte die evangelische Kirche junge Organistinnen und Organisten fördern und zugleich die Kunst der liturgischen und konzertanten Orgelimprovisation in den Mittelpunkt stellen. 15 Teilnehmende wurden zugelassen. Sie kommen aus verschiedenen Regionen Deutschlands, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Polen. Am Freitag, 8. Oktober, spielen drei Finalisten um die drei Siegerplätze und dürfen sich dann nicht nur über eine Urkunde und einen Pokal, sondern auch über Preisgelder in Höhe von 1.000, 1.500 und 2.000 Euro freuen. Die Preisverleihung findet am gleichen Tag, gegen 20.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, statt. Der oder die Erstplatzierte wird zusätzlich zu einem Konzert in die Trinitatiskirche eingeladen. Der Jury gehören Professor Johannes Geffert Kirchenmusikdirektorin Melanie Jäger-Waldau, Otto Maria Krämer, Professor Thierry Mechler sowie Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, an. Der Wettbewerb ist öffentlich und die Teilnahme ist nach den „3-G-Regeln“ bei freiem Eintritt möglich. Die genauen Uhrzeiten der Vorspiele stehen tagesaktuell auf der Internetseite der Trinitatiskirche. www.trinitatiskirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Alle Religionen beten gemeinsam: Weltfriedenstag im Garten der Religionen

An diesem Abend gab es nur ein Thema – den Frieden. Vertreterinnen und Vertreter von sieben Religionen haben sich mit vielen Gästen im Garten der Religionen getroffen, um am Weltfriedenstag der Vereinten Nationen gemeinsam für den Frieden zu beten. Für die evangelische Kirche waren die Pfarrerinnen Dorothee Schaper und  Susanne Beuth mit ihren Gebeten und Gedanken vertreten.

Gebet der Religionen zum Weltfriedenstag

Jedes Jahr zum Weltfriedenstag am 21. September findet das Gebet der Religionen statt. Alle Religionsgemeinschaften und Organisationen des Rates der Religionen sowie interessierte Kölnerinnen und Kölner treffen sich unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit in einer Kirche, einer Moschee, einer Synagoge, einem Zentrum oder einem Versammlungsraum eines der Mitglieder, um gemeinsam zu beten, sich auszutauschen und sich kennenzulernen. In diesem Jahr traf man sich wiederum im Garten der Religionen in der Kölner Südstadt (Stolzestrasse 1a).  Hier findet man an zehn verschiedene Plätzen und Stationen Anregungen, den eigenen Glauben zu reflektieren und mit Menschen aus anderen Religionen ins Gespräch zu kommen.

Ursprung Kölner Friedensverpflichtung

Vor 15 Jahren wurde die Kölner Friedensverpflichtung vom Kölner Rat der Religionen, einem freiwilligen Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften und Organisationen, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner einsetzen, unterzeichnet. In diesem Dokument wird festgehalten, dass Gewalt und Terror um Gottes Willen nicht sein dürfen. Für ihre Religionen gelte das friedliche Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Religion. Weiter verpflichten sich die Unterzeichnerinnen dieses Dokumentes, entsprechende Beiträge zum friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft zu leisten. Als Erstunterzeichner fungierten die Synagogen-Gemeinde Köln, das
katholische Stadtdekanat Köln, der 
Katholikenausschuss in der Stadt Köln, der evangelische Kirchenverband Köln, die türkisch-islamische Union Köln (DITIB), die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Köln sowie der damalige Oberbürgermeister der Stadt Köln.

Gebet der Religionen – Frieden als Kernthema

Nach einer kurzen Begrüßung durch IN VIA-Chefin Andrea Redding (IN VIA hatte den Anstoß zur Gründung des Gartens der Religionen gegeben) eröffnete Bürgermeister Andreas Wolter in Vertretung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Veranstaltung. „Der Text der Friedenserklärung könnte heute nicht aktueller sein. Wir leben in Freiheit, aber sollten nie vergessen, was unsere Eltern und Großeltern erleiden mussten.“ Ein extra Gruß galt der jüdischen Gemeinde, die beim Friedensgebet an diesem Abend nicht dabei sein könnte.

Pfarrerin Schaper eröffnete den Gebetsteil. Hier trugen die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften ihre Gedanken zum Frieden und zum Miteinander vor. Imman Ötztürk trug seine Gedanken aus dem Koran zunächst in Originalsprache vor, übersetzte dann ins Deutsche. Ihm ging es dabei genauso um Frieden, den Schutz vor Gewalt und die Bitte um Vergebung wie den der Vertreterinnen und Vertretern der christlichen Kirchen, der Buddhisten, der alevitischen Gemeinde, den Neuapostolen sowie der Bahai, mit Gründung vor 150 Jahre die jüngste aller Religionen. Pfarrerin Beuth betonte für die evangelische Kirche, dass Gewalt und Terror dem Geist aller Religionen widerspreche. Samuel Dobernecker lockerte mit seinem Saxophon die Veranstaltung etwas auf und gab Raum und Zeit zum Nachdenken. Mit einer gemeinsam vorgetragenen Fragecollage stellten die Vertreterinnen und Vertreter der Religionen 55 Fragen an die Kölner Friedensverpflichtung als Basis für die kommende Arbeit. Mit einem get together und vielen Gesprächen klang die Veranstaltung langsam aus.

Text: Dr. Klemens Surmann/APK
Foto(s): Dr. Klemens Surmann/APK

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Dr. Georg Kalinna: „Theologie muss sich bewähren“

Dr. Georg Kalinna ist seit März persönlicher theologischer Referent von Präses Dr. Thorsten Latzel. „Ich habe im Vikariat gelernt, wie wichtig es ist, Pluralität ernst zu nehmen, Vielfalt stehen zu lassen. Das gilt für die Vielfalt unterschiedlicher Lebenswelten, Wertvorstellungen, aber auch für die vielen Formen, in denen man den Glauben leben kann“, sagt er. Das Interview:

Sie kommen gebürtig aus Bonn und haben in Bonn, Göttingen und Berlin Theologie und Rechtswissenschaften studiert. Ihr Vikariat haben Sie in Köln-Klettenberg absolviert. Wie fühlt es sich an, wieder in Köln zu sein?

Georg Kalinna: Köln fühlt sich für einen Bonner ohnehin direkt wie halbe Heimat an (lacht). Ich war ja schon im Vikariat in Köln und freue mich sehr wieder hier zu sein, ich mag die Mentalität und die Menschen. Meine Frau und ich wohnen seit September 2021 in Kalk. Davor habe ich in der Südstadt gewohnt. Es ist spannend die verschiedenen Seiten von Köln kennenzulernen.

Sie haben in mehreren Städten studiert – wie kam es dazu?

Georg Kalinna: Ich habe in Bonn angefangen zu studieren – das war praktisch und nah (lacht). Danach habe ich in Göttingen weiterstudiert, da ich gerne in einer Unistadt studieren wollte. Ich habe dann noch Rechtswissenschaften dazu genommen und das Theologiestudium abgeschlossen. Und dann hat es mich mit Jura nach Berlin verschlagen.

Theologie und Rechtswissenschaft, ist das eher gegensätzlich oder gibt es auch Überschneidungen?

Georg Kalinna: Für mich sind die Studiengänge keine Gegensätze. Ich würde eher sagen, dass sie sich ergänzen. Beide Fächer fragen danach, wie wir als Menschen zusammen leben wollen. Und beide bemühen sich darum, Texte auszulegen, die sie für unser Zusammenleben für wichtig halten. Im Einzelnen haben sie natürlich andere Herangehensweisen. Das Theologiestudium ist stärker historisch orientiert; in Jura dagegen steht die Technik der Rechtsanwendung im Vordergrund. Hier geht es darum, Fälle zu lösen. Insofern habe ich Jura auch als praxisorientierter erlebt als viele meinen. Beiden Fächern konnte und kann ich viel abgewinnen.

Welchen Stellenwert hat Praxis für Sie?

Georg Kalinna: Theologie muss sich bewähren. Wenn ich am Grab stehe und die richtigen Worte finden muss; wenn ich Menschen taufe oder traue, reicht es nicht, zu sagen, was richtig ist. Es kommt darauf an, was hier und jetzt für mich, für die Situation und für diese Menschen richtig ist. Da kommt Theologie aus der Reflexionshöhe rein in die wirkliche Welt. Das fand ich sehr wichtig für mich, meine Theologie und meine eigene Religiosität. Ich habe im Vikariat gelernt, wie wichtig es ist, Pluralität ernst zu nehmen, Vielfalt stehen zu lassen. Das gilt für die Vielfalt unterschiedlicher Lebenswelten, Wertvorstellungen, aber auch für die vielen Formen, in denen man den Glauben leben kann.

Zwischen 2016 und 2019 haben Sie Ihr Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg absolviert und wurden 2019 als rheinischer Pfarrer ordiniert…

Georg Kalinna: Für mein Vikariat in Köln-Klettenberg bin sehr dankbar. Ich habe dort viele Menschen kennen gelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Und ich habe dort viel gelernt. Neben meiner Tätigkeit im Landeskirchenamt darf ich in der Gemeinde Köln Brück-Merheim arbeiten. Dort mache ich Predigtdienste und bringe mich ein, wo ich kann. Ich habe Kontakt zur Gemeindebasis – das ist ein schöner Ausgleich.

Was bedeutet der Glaube für Sie persönlich?

Georg Kalinna: Glaube bedeutet für mich, in Verbindung zu stehen: in Verbindung mit mir, mit anderen, mit der Natur, mit etwas, was größer ist als ich selbst. Sich zuhause fühlen zu können in den Kontakten und in der Welt, in der ich lebe, das ist für mich Glaube. Ich bin ein Stadtkind und lebe nach wie vor gerne in der Stadt – aber ich merke, dass mir der Kontakt zur Natur wichtiger wird, je länger ich im Straßenlärm lebe.

Nach dem Abschluss des Ersten Theologischen Examens waren Sie von 2013 bis 2016 am Lehrstuhl für Systematische Theologie der Universität Göttingen tätig und wurde dort mit einer Arbeit über die politische Ethik des Protestantismus in der frühen Bundesrepublik promoviert. Was konnten Sie aus Ihrer Promotionszeit mitnehmen?

Georg Kalinna: Das war eine wichtige und schöne, bereichernde Zeit. Mir ist wichtig, den Kontakt zur akademischen Theologie nicht abbrechen zu lassen. Viele Fragen aus dieser Zeit begleiten mich weiterhin, darunter die: Was haben Theologie, Glaube und Kirche über Politik zu sagen?

Nach einer erneuten zweijährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität Göttingen sind Sie seit März persönlicher theologischer Referent des neuen Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel. Was gefällt Ihnen hierbei besonders?

Georg Kalinna: Was ein:e persönliche:r Referent:in macht, hängt sehr von der Persönlichkeit und den Anforderungen der Leitungsperson ab. Ich würde für mich drei Schwerpunkte sehen: Organisation, Beratung und Vermittlung. Organisation, das ist die Steuerung von Prozessen und Abläufen. Ich bin an vielen strategischen Prozessen beteiligt, koordiniere Termine und bin an größeren Projekten mitbeteiligt. Ich berate den Präses und arbeite ihm inhaltlich zu.Vielleicht könnte man sagen: Ich versuche, die Pfade und Wege so auszubauen, dass der Karren darauf gut fahren kann. Ein großer Teil meiner Arbeit hat aber auch damit zu tun, dass man Entscheidungen vermitteln muss – den eigenen Mitarbeitenden im Haus und den Kirchenmitgliedern, für die wir die Arbeit machen. Insofern hat die Arbeit auch eine Art diplomatischen Anteil. Was mich besonders fasziniert, ist der politische Charakter kirchlicher Arbeit. Wir beschäftigen uns viel mit Fragen, wie man Mehrheiten organisiert, wie man Prozesse fördert, welche strategischen Entscheidungen langfristig die richtigen sind, an welche Stelle sie gehören, wie man mit Widerständen umgeht. Spannend finde ich aber auch die Frage, wie Theologie und Organisationsentwicklung zusammenpassen. Ich bin dabei nah an Entscheidungsprozessen bin gespannt, die Folgen zu zu sehen.

Hat die Pandemie das Ankommen beeinflusst?

Georg Kalinna: Ich hatte sehr viel Kontakt zu den Menschen über Telefon und Zoom. Im Augenblick bin ich zwei Mal die Woche vor Ort in Düsseldorf, ansonsten arbeite ich im Homeoffice. Mit fehlt die Begegnung – aber das Homeoffice bietet auch Vorteile.

Worauf freuen Sie sich?

Georg Kalinna: Ich freue mich, wenn die Projekte Früchte tragen, die der Präses anstößt und bei denen ich ihn unterstütze. Die Zusammenarbeit mit den Menschen ist erfüllend und ich freue mich auch darauf, weiter viel in ganz unterschiedlichen Bereichen zu lernen und Erfahrungen zu machen.

Woraus ziehen Sie Ihre Energie?

Georg Kalinna: Unter anderem aus dem Sport. Morgens mache ich Yoga und Meditation. Ich fahre Trekkingrad und gehe gerne mit meiner Frau wandern. Ich ziehe aber auch aus der Gemeindearbeit Energie. Vor kurzem hatten wir einen Gesprächskreis, wo wir sehr gut ins Gespräch gekommen sind und uns gut ausgetauscht haben. Insofern kann man vielleicht sagen: Der Austausch mit Menschen gibt mir Energie.

Text: APK
Foto(s): Kalinna/APK

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Sonntag, 20.15 Uhr: Der Prime-Time-Gottesdienst läuft

Der neue „Prime-Time-Gottesdienst“ der Evangelischen Kirchengemeinde Bickendorf findet alle zwei Wochen sonntags um 20.15 Uhr statt und soll dem Tatort Konkurrenz machen. Das Format richtet sich vor allem an 20- bis 35-Jährige. Ein Gespräch mit Pfarrer Nico Ballmann:

Sonntags um 20.15 Uhr einen Gottesdienst anzubieten – wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Nico Ballmann: Wir haben in der Gemeinde relativ früh aufgrund der Corona-Pandemie Digital-Gottesdienste angeboten. Wir sprechen mit den digitalen Gottesdiensten andere Menschen als mit den analogen Gottesdiensten an. Dazu kommt: Sonntags kommen insgesamt etwa 80 Menschen in die Kirche zu den Gottesdiensten, bei den digitalen Gottesdiensten haben sich 70 bis 100 Menschen zugeschaltet und 200 bis 300 Menschen haben die Gottesdienste im Anschluss on demand angeschaut. Es schalten sich bei den Digital-Gottesdiensten Menschen zu, die sonst nicht in die Kirche gehen, das haben Umfragen ergeben. Das digitale Feld wollen wir – auch nach Corona – noch weiter ausbauen. Dafür haben wir verschiedene Konzepte erarbeitet, u.a. für Social Media.

Wie unterscheiden sich digitale und analoge Gottesdienste?

Nico Ballmann: Wir haben bisher versucht, analoge in digitale Gottesdienste zu transformieren. Einige Teile sind natürlich rausgeflogen und es ist dadurch zu einer Verschlankung gekommen. Die Menschen wünschen sich digital eher eine kurzweilige Aufmachung. Ein weiteres Ziel ist eine Fokussierung auf Milieusensibilität. Mit analogen Gottesdiensten sprechen wir nur ein bis zwei Milieus an – die bürgerliche und konservative Mitte und die ältere Klientel, die mit Gottesdiensten aufgewachsen ist, auch viele 60+-Menschen. Wenn wir nun digitale Gottesdienste anbieten möchten: Dann lasst uns doch noch einmal von ganz von vorne denken. Als erstes haben wir die Zielgruppe festgelegt – für wen machen wir das? Die Hauptzielgruppe ist 20 bis 35 Jahre alt. Für die Gottesdienst-Aufnahme sind wir dabei, ein eigenes Studio einzurichten, das auf diese Zielgruppe hin gestaltet wird – von der Musik bis hin zu Themen. Ob das funktioniert – keine Ahnung. Es ist ein Probelauf, wir wollen das gerne ein halbes Jahr lang ausprobieren. Die Menschen aus der Gemeinde können sich auch beteiligen und Themen vorschlagen. Wir freuen uns, wenn es klappt! Man weiß nie, floppt das, oder wird das toll. Ich rufe ja immer dazu auf, Sachen einfach einmal auszuprobieren.

Wie kann man sich dazu schalten?

Nico Ballmann: Auf unserer Internetseite kann man einfach auf einen Link klicken und ist dabei – und man kann den Gottesdienst dann auch nachträglich anschauen.

Sie möchten Gäste aus dem Veedel einladen und mit ihnen gemeinsam über Glaubensthemen sprechen. Welche Themen schweben Ihnen vor?

Nico Ballmann: Online-Gottesdienste sind für die Predigerinnen und Prediger ein sehr großer Aufwand. Von daher wollen wir einen Content-Plan mit Themen aus der Gemeinde gestalten. Wir haben ein Predigt-Team, und wir haben auch Prädikanten und Prädikantinnen, die über die Themen sprechen können. Wir wollen lebensnahe Themen behandeln, die relevant sind für die Menschen. Zum Beispiel könnte man jemanden aus der JVA einladen, der über Schuldfragen spricht. Dadurch, dass schon sehr früh feststeht, was passieren wird, kann man sich auch besser und länger vorbereiten.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.gemeinde-bickendorf.de

Text: APK
Foto(s): Nico Ballmann/APK

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Kirche2go fragt: Welcher Bibelvers ärgert dich?

„Welcher Bibelvers ärgert dich?“ Dieser Frage widmet sich Diakon Tobias Heinz in dieser Folge von Kirche2go. „Jede und Jeder kennt Bibelstellen, die richtig aufregen und man denkt ,Das geht gar nicht‘.“ Für ihn ist das ein Wort Jesu: „Jesus sagt, wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht. Und ich denke mir: ,So, was hat denn jetzt Religion mit Erniedrigung zu tun?’“ Letztendlich kommt er zu einem erstaunlichen Schluss, der etwas mit wahrer Begegnung zu tun hat:

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Der gesamte Text zum Nachlesen:

Jede und Jeder kennt Bibelstellen, die richtig aufregen und man denkt „Das geht gar nicht“. Für mich ist das ein Wort Jesu. Jesus sagt, wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht. Und ich denke mir: „So, was hat denn jetzt Religion mit Erniedrigung zu tun?“ Also, ein guter Gottesdienst ist zum Beispiel so, dass du zu 5 cm größer raus gehst als du rein gekommen bist.

Irgendwann bin ich draufgekommen, dass es so etwas geben muss wie den Fahrstuhl Gottes. Das hört sich jetzt komisch an, ist aber so. Und ich stelle mir das so vor: Zu demjenigen, der sich immer größer macht als andere und andere klein hält, zu dem sagt Gott: „Komme ein bisschen runter.“ Und zu dem andern, der sich nichts zutraut und sich immer klein macht, zu dem sagt Gott: „Richte dich mal auf, komm ein bisschen hoch.“ Und wenn der eine runter kommt und der andere hoch, dann begegnen sich beide auf Augenhöhe und nur so ist wahre Begegnung möglich.

Text: APK
Foto(s): APK

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Ausstellung zum „Hoffnungsschrank“ der Religionslehrerin Marie Veit: „Verliere niemals die Hoffnung“

Im August wäre die engagierte Kölner Theologin Dr. Marie Veit 100 Jahre alt geworden. Von 1972 bis 1989 bekleidete die gebürtige Marburgerin eine Professur für Didaktik der Religionswissenschaften an der Universität Gießen. Davor unterrichtete die 2004 in Köln verstorbene Veit 25 Jahre Evangelische Religion am Hildegardis-Lyzeum für Mädchen/ Hildegard-von-Bingen-Gymnasium. Ebendort haben Schüler und Schülerinnen nun über die ehemalige Religionspädagogin ihrer Lehranstalt gearbeitet – und die Ausstellung „Hoffnungsschrank“  realisiert. Dafür griffen sie eine von Veits besonderen Ideen auf.

Wie kam es dazu? Dr. Gottfried Orth, bis 2019 Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, hat in diesem Jahr eine Biographie über die bemerkenswerte, gleichwohl selbst in der Fachwelt vernachlässigte Theologin vorgelegt. Orth kontaktierte Dr. Martin Bock, Leiter der Kölner Melanchthon-Akademie, zwecks eines gemeinsamen Projekts über Veit. Bock wiederum bezog in Person von Schulreferent Thomas vom Scheidt das Evangelische Schulreferat mit ein.

„Zum 100. Geburtstag von Marie Veit müssen wir was machen“, waren die drei sich einig. So konzipierte man unter anderem einen Spaziergang zu authentischen oder symbolischen Orten in Veits Leben und Wirken in Köln. Überdies stieß Thomas vom Scheidts Initiative für ein Schüler*innen-Projekt zu Veit bei den drei Lehrerinnen für Evangelische Religion am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium auf offene Ohren.

Nicht nur die Religionspädagoginnen Sigrun Brock (unterrichtet zudem Kunst), Julia Gofferjé (zudem Spanisch, Englisch) und Kristina Heß (zudem Deutsch) waren angetan von der Idee. Die Schüler und Schülerinnen offenbar auch. Jahrgangsübergreifend befassten sie sich in den ersten zwei Wochen nach den Sommerferien im Religionsunterricht mit der Person Marie Veit und ihrem Hoffnungsmöbel. Dieses ist dank Zeitzeuginnen, insbesondere durch das Gedicht „Das tägliche Brot der Ermutigung“ ihrer berühmten Schülerin Dorothee Sölle überliefert.

„Wir ehren eine ehemals an dieser Schule unterrichtende Kollegin“, sprach Brock zur Ausstellungseröffnung. Marie Veit habe sich überlegt, wie sie den Schülerinnen in der bedrückenden Zeit nach dem Krieg Hoffnung geben, Mut machen und sie stärken könne. So habe sie den Hoffnungsschrank eingeführt. In ihm seien schöne Nachrichten gesammelt worden. Ein solcher Schrank sei „genau das, was wir jetzt auch brauchen angesichts der Pandemie, der Flutkatastrophe“ und anderen schrecklichen Geschehnissen in der Welt. „Es ist das erste kleine Fest, das wir seit langem haben“, freute sich Brock im Gespräch. Durchgeführt habe man das Projekt „überwiegend im Präsenzunterricht“, betonte sie. Aber auch in Quarantäne befindliche Schüler und Schülerinnen hätten dazu beigetragen.

„Kinder sind die Zukunft“

Unter den zahlreichen einfallsreichen Arbeiten auf den sechs Stellwänden im Foyer der Schulaula finden sich immer wieder Gedanken und Assoziationen der Schüler und Schülerinnen zum Thema, prägnante Hoffnungssätze und kurze Mutmachtexte. Wir lesen biblische Hoffnungs-Texte und Presseartikeln entnommene „Schlagzeilen“: „Alle für einen“, „Kinder sind die Zukunft“, „Zurück zu alten Freiheiten“, „Jeden Tag geschehen Wunder“, „Verliere niemals die Hoffnung“. Auch zahlreiche ermutigende Fotografien wurden Printmedien entnommen. Und mindestens so viele bunte Motive haben die Teilnehmenden selbst gezeichnet und gemalt. Der Begriff Hoffnung ist in viele Sprachen übersetzt. Ein 15-teiliges interaktives Hoffnungspuzzle mit Begriffen wie Glück, Familie und Liebe, Zukunft, Freunde und Leuchten fordert auf, es immer wieder neu zusammenzusetzen. „Gute Nachrichten aus aller Welt“ verbreiten die Schöpfer*innen einer symbolisch grün gestalteten Weltkarte. Sie hält interessante Informationen zu einzelnen Ländern bereit. So darf man staunen, dass in den Niederlanden der weltweit längste Solar-Radweg viele Haushalte mit nachhaltigem Strom versorgt. Und dass in Russland Frauen „350 neue ´Männer-Berufe´ ausüben“ dürfen. Wer möchte, darf sich aus einem Umschlag mit Witzen bedienen. „Witze machen glücklich“, begründen Kaitlyn und Heydi (7. Jahrgang) ihr pfiffiges Angebot.

„Wir sind sehr beeindruckt, was ihr hier auf die Beine gestellt habt, kreativ, kraftvoll und bunt. Marie Veit wäre sicher sehr erfreut und stolz auf euch“, begrüßte im weiteren Verlauf Thomas vom Scheidt Schüler*innen in der Aula zum Gespräch mit dem Veit-Biographen Gottfried Orth. Veit sei eine Lehrerin der Hoffnung gewesen, mit vielen Verdiensten um ihre Schule und Schülerinnen. Mit der heutigen Fragestunde wolle man eine Tradition Veits fortführen. Bevor die Angesprochenen zu Wort kamen, erklärte Orth, dass ihn beim Buchprojekt auch gereizt habe, dass diese große Theologin in Vergessenheit geraten und wiederzuentdecken sei. „Es gibt praktisch keine Literatur über sie.“

Als er seine Idee theologischen Verlagen angeboten habe, hätten diese mit dem abschätzigen Schlagwort „Ladenhüter“ abgewinkt. Dann sei er beim Institut für Theologie und Politik (ITP) in Münster gelandet. Mit seinem Verlag Edition ITP-Kompass ziele es auf die Veröffentlichung befreiungstheologischer Forschungen. „Sie seien groß geworden mit Veit, haben Mitarbeitende gesagt – und wir machen das Buch.“ Aber es kam noch besser. Die Münsteraner verlegten nicht nur Orths ersten werk-biographischen Band, sondern auch den zweiten, der alle Texte Veits von 1972 bis 2000 umfasst.

Ja, von Veit könnten nicht nur Religionspädagog*innen sicher viel lernen, erwiderte der Autor auf eine entsprechende Frage. Sie habe in einer anderen Zeit unterrichtet, gab er zu bedenken. Damals sei es etwas Besonderes gewesen, wenn Schülerinnen bei Problemen zu ihr nach Hause hätten kommen können, erinnerte Orth. Der enge Kontakt zu ihnen habe sich mit Veits Einstellung gedeckt, jede einzelne Schülerin so ernst zu ernst zu nehmen wie sie jeden Erwachsenen ernst genommen habe. Von den Lehrer*innen habe Veit gefordert, dass insgesamt die Lernbedingungen für die Schülerinnen verbessert würden. „Das gehörte für Veit zum Job dazu.“

Bibelbezogenes Konzept vom Religionsunterricht

Veit habe ein bibelbezogenes Konzept vom Religionsunterricht verfolgt, informierte Orth. Den damals gängigen problemorientierten Religionsunterricht habe sie für ergänzungsbedürftig gehalten. Dieser sei zwar eine tolle Sache, habe sie gesagt, aber wir müssten schwerpunktmäßig das unterrichten, was in keinem anderen Fach gemacht werde, nämlich auch von der Bibel und Luther erzählen. Mit der Bibel läge uns ein tolles Buch vor. Mit auch widersprüchlichen Erzählungen, Gedichten aus dem Leben. Dabei habe Veit das weitergeben wollen, was sie selbst im Christentum, was sie bereits seit ihrer Schulzeit aus dem Neuen Testament erfahren habe. Darin habe sie viele Verheißungen und einen Zuversichts-Trost gefunden, der sie „Mut zum eigenen Leben fassen ließ“, so Orth. „Ihre Erfahrungen mit biblischen Texten wollte sie weitergeben, auf das die Schülerinnen mutige, eigenständige, selbstbewusste junge Frauen werden.“

Veit habe individuell Zuwendung geleistet und zugleich die gesellschaftlichen Bedingungen im Blick gehabt. „Ich treffe meine Option für die Probleme der Masse“, habe sie für sich entschieden. „Veit stellte sich auf die Seite derer, die arm und ausgeschlossen sind, die Leid und Gewalt erfahren haben und setzte sich für deren soziale Sicherheit ein.“ An ihrer Schule habe Veit die Schülermitverwaltung (SMV) mitbegründet und vermutlich auch die später Vertrauenslehrer genannte Funktion.

„Ich kann nicht beten, wenn ich mich nicht für Benachteiligte einsetze“

Als Mitinitiatorin des Politischen Nachgebets an der Antoniterkirche habe Veit ebenso in die Stadt hineingewirkt. Das dort erstmals 1968 veranstaltete Nachtgebet habe politische Rückfragen an die Bibel gestellt. Armut und andere brennende gesellschaftliche Herausforderungen seien im Nachtgebet in Beziehung zur Bibel gesetzt worden. Man habe überlegt, was für die Menschen heute entscheidend sei. „Gebet auf der einen, politisches Engagement auf der anderen Seite.“ Veit habe erklärt, dass man nicht beten könne, wenn man nicht wisse, was in der Welt passiere. „Ich kann nicht beten, wenn ich mich nicht für Benachteiligte einsetze.“ Sie habe einen direkten Zusammenhang gesehen und gefordert: „Seid aktive Christen, dann könnt ihr auch beten.“

„Sie haben uns Marie Veit noch viel lebendiger vor Augen gestellt“, bedankte sich Kristina Heß abschließend bei Orth. Vom Scheidt freute sich über „den anderen Religionsunterricht“. Er ermutigte, die Hoffnungsbotschaft von Veit weiter in die Welt zu tragen. „Bleibt in der guten Tradition verhaftet, Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger zu sein.“

Text: Engelbert Broich/APK
Foto(s): Engelbert Broich/APK

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