Dreifacher Grund zur Freude: Neues Lichtkonzept für St. Andreas, ein Dienstjubiläum und Diakoniekreuze für engagierte Ehrenamtliche

Menschliche und elektronische Lichtbringer standen am Andreastag im Mittelpunkt eines feierlichen Gottesdienstes in St. Andreas, Schildgen. Die ehrenamtlich engagierten Sieglinde Batt, Lieselkotte Elgeti, Margot Heywang und Elfriede Ottmüller erhielten das Kronenkreuz der Diakonie in Gold aus der Hand der stellvertretenden Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, Pfarrerin Kerstin Herrenbrück. Außerdem feierte die Gemeinde, dass Gerhard Heywang seit 40 Jahren den Posaunenchor Altenberg leitet, der in Schildgen probt. Zudem wurde zum 55-jährigen Jahrestag der Kirchweihe die neue Lichtanlage eingeweiht.

Die vier Ehrenamtlichen engagieren sich seit drei Jahrzehnten im Diakoniekreis. Zu den besonderen Aufgaben gehört der Besuch von Seniorinnen und Senioren an ihrem Geburtstag ab 76 Jahre. „Dieser Dienst wird sehr geschätzt“, sagt Pfarrer Jürgen Manderla. „Die alten Menschen freuen sich immer sehr über den Besuch.“ Er werde umso wichtiger, je mehr Menschen im Alter alleine leben und zu vereinsamen drohen.

Das goldene Kronenkreuz der Diakonie gehört zu den besonderen Auszeichnungen und wird als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung verliehen. Sieglinde Batt, Lieselkotte Elgeti, Margot Heywang und Elfriede Ottmüller haben es auch bekommen, „weil sie die Gemeinde auf vielfältige Weise diakonisch prägen“, so Manderla.

Engagierter Förderverein

Gerhard Heywang leitet nicht nur den Posaunenchor, sondern ist auch in der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste engagiert sowie bei Konzerten und besonderen Ereignissen wie Martinszügen, bei denen er ebenfalls für die musikalische Gestaltung verantwortlich ist. „Außerdem ist er als Obmann für den ganzen Kölner Bereich tätig und Vorsitzender des Fördervereins“, erzählt Pfarrer Manderla.

St. Andreas in Schildgen wurde mit modernen Leuchtmitteln ausgestattet.

Der „Förderverein Gemeindezentrum Andreaskirche“ hat seit seiner Gründung im Jahr 2002 dem Gemeindebezirk „schon fast 500.000 Euro übergeben können“, heißt es auf der Homepage der Gemeinde. Finanziert und unterstützt wurden beispielsweise die Umgestaltung der Krypta, der Jugendräume und der sanitären Anlagen. Des Weiteren wurde die Erweiterung des Bürotrakts, eine neue Möblierung in den Gemeindesälen und auf der Empore sowie die Umgestaltung des oberen und unteren Foyers und eine neue Küche gefördert. Mikrofonanlage und Schließanlage sowie jetzt das neue Lichtkonzept wurden ebenfalls vom Förderverein unterstützt. 87.000 Euro der Gesamtsumme von rund 100.000 Euro für die neue Beleuchtungsanlage wurden vom Förderverein aufgebracht.

Modernste LED-Technik

Die neue Beleuchtung in St. Andreas bietet viele Möglichkeiten der Lichtgestaltung.

„Das neue Lichtkonzept bietet uns unglaubliche Möglichkeiten“, schwärmt Pfarrer Jürgen Manderla, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Pfarrerin Eva Manderla im Bezirk Schildgen tätig ist. Farbiges Licht, gedimmtes Licht, Kerzenatmosphäre – das und mehr bietet die neue Beleuchtung, die von der Firma „Mailänder Licht Köln“ entworfen wurde. „Die Kerzenatmosphäre ist besonders schön für Abendgottesdienste“, sagt Manderla.

Die Pläne für das neue Lichtkonzept gab es schon länger, Corona verzögerte die Umsetzung. Nun aber sind 16 individuell gebaute Quadrat-Leuchten im Einsatz. Sie entsprechen der Formensprache der 1967 nach Entwürfen des Bremer Architekten Bert Gielen eingeweihten Kirche. Jede Leuchte ist mit vier Strahlern und Uplight ausgestattet und entspricht modernster, energiesparender LED-Technik, erläutert Pfarrer Jürgen Manderla. „Per Bluetooth ist jeder einzelne Strahler steuerbar und dimmbar. Eine RGB- Wand ermöglicht es uns, die Altarhinterwand farblich auf jede Farbe einzustellen.“ Die Mitfeiernden im Gottesdienst dürfen also gespannt sein.

www.andreaskirche-schildgen.de

Text: Hildegard Mathies
Foto(s): Kirchengemeinde St. Andreas/Schildgen

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