Unser Adventskalender: Krippe in der Kapelle des Krankenhauses Merheim

In der Kapelle des Krankenhauses Merheim, Haus 25, Ostmerheimer Straße 200 erwartet Patientinnen und Patienten, Besuchende und Mitarbeitende jedes Jahr eine Weihnachtskrippe. Die Kapelle wird von der evangelischen und katholischen Kirche für Gottesdienste und Gebetsstunden genutzt. Die Heilige Familie steht auf einem weißen Tuch, um sie herum sind zahlreiche weiße und rote, kleine und größere Weihnachtssterne zu sehen. Der Weihnachtsstern, neben der Amaryllis die beliebteste Blume zum Weihnachtsfest, steht für Liebe und Wohlwollen.

Die Krippe symbolisiert auch den Kreislauf des Lebens, der in einem Krankenhaus besonders spürbar ist. Sie erinnert uns daran, dass sowohl das Leben mit allen Höhen und Tiefen als auch der Tod Teil des Menschseins sind und vermittelt eine Atmosphäre der Hoffnung. Sie ist ein Zeichen dafür, dass jeder einzelne Mensch wertvoll ist. Die Krippe schafft eine Atmosphäre des Friedens und der Ruhe, die den Menschen inmitten ihrer herausfordernden Lebenssituationen Trost und Kraft spendet.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Kapelle des Krankenhauses Merheim, Haus 25, Ostmerheimer Straße 200, 51109 Köln

Text: APK
Foto(s): Pfr. Rolf Apholte

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Unser Adventskalender: Friedenskrippe im Kölner Hauptbahnhof

Die Friedenskrippe im Kölner Hauptbahnhof gibt es seit 2005 in jedem Jahr wieder. Sie steht in der C-Passage / Markthalle, Trankgasse 11. Hier wird die Weihnachtsgeschichte im Jahr 1946 inmitten der zerstörten Kölner Altstadt dargestellt. In den Ruinen der romanischen Kirche Groß St. Martin findet die Heilige Familie Schutz. Trümmerfrauen, Kinder und Heimkehrer bringen Geschenke zum Jesuskind. Sogar Messdiener kommen vom Dom, wo die Reliquien der Heiligen Drei Könige verehrt werden, zur Krippe. Die Friedenskrippe ist ein Werk der Krippenfreunde Region Köln e. V.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

C-Passage / Markthalle, Trankgasse 11, 50667 Köln-Innenstadt

Text: APK
Foto(s): Canva/Nina Rebhan/APK

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Unser Adventskalender: Mauerkrippe aus Bethlehem im Vringstreff

In der Kölner Südstadt wird die Krippe mit dem Namen „Mauerkrippe aus Bethlehem“ im Vringstreff im Fenster ausgestellt. Die Krippe wurde im Jahr 2016 in Bethlehem von lokalen Olivenholz-Schnitzern der Werkstatt Jack Giacaman hergestellt. Sie ist Teil der 27-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Köln und Bethlehem und wurde zum 20-jährigen Jubiläum dieser Partnerschaft geschaffen. Die Darstellung in der Krippe zeigt einen Ausschnitt der Realität in Bethlehem mit der symbolträchtigen Mauer zwischen Bethlehem und dem angrenzenden Jerusalem.

Die Gestaltung der Krippe im Schaufenster des Vringstreffs wird jedes Jahr von den Vereinsmitgliedern unter einem anderen Bethlehem-bezogenen Thema durchgeführt. Der Vringstreff e.V. ist eine Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Wohnung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Integration und Teilhabe an der Gesellschaft durch seine Angebote zu ermöglichen. Der Verein ist eine Initiative der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden „rund um den Chlodwigplatz“, der Bürgerinitiative Südliche Altstadt (BISA) und des Johannesbundes e.V.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Vringstreff (im Fenster), Im Ferkulum 42, 50678 Köln

Text: APK
Foto(s): Stefan Dencker

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Unser Adventskalender: Lebende Tiere in der Krippe im Lindenthaler Tierpark

Die Krippe im Lindenthaler Tierpark ist eine besondere Attraktion zur Weihnachtszeit: Denn im Lindenthaler Tierpark, Marcel-Proust-Promenade 1, Ecke Kitschburger Straße, leisten lebende Tiere der Heiligen Familie Gesellschaft. Kühe und Esel teilen sich den Stall mit Josef und Maria und die Schafe stupsen neugierig das Jesuskind in der Krippe an. Vor zwei Jahren sind auch die Heiligen Drei Könige hinzugekommen, die während der Adventszeit an verschiedenen Orten im Park stehen und zu Weihnachten an der Krippe ankommen.

Die lebensgroßen Figuren sind aus dem Stamm eines Mammutbaumes mit der Kettensäge gefertigt worden. Diese einzigartige Handwerkskunst verleiht der Krippe eine besondere Note. Die beiden Schnitzkünstler Dennis Remiger und Meinolf Zavelberg haben die Krippe gestaltet.

Die Krippe im Lindenthaler Tierpark ist vom 1. Dezember 2023 bis zum 10. Januar 2024 geöffnet. Ganz besonders Familien mit Kindern schätzen die Möglichkeit, Tiere im Lindenthaler Tierpark aus der Nähe beobachten zu können. Der Tierbestand im Tierpark variiert in der Anzahl. Rund 26 Stück Damwild, 25 Ziegen, Hochlandrinder, viele Schafe, Truthähne und Truthühner, Pfauen, Wassergeflügel, Enten- und Gänsearten und verschiedene Hühnerarten sind ständig untergebracht.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Lindenthaler Tierpark, Marcel-Proust-Promenade 1, Ecke Kitschburger Straße, 50935 Köln-Lindenthal

Text: Lindenthaler Tierpark/APK
Foto(s): Lindenthaler Tierpark/APK

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Unser Adventskalender: „Menschen aus aller Welt kommen und beten an“ – Krippe im Gemeindehaus Widdersdorf

Im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Weiden, Zum Dammfelde 37, ist eine Erlebniskrippe aufgebaut, die unter dem Motto steht „Menschen aus aller Welt kommen und beten an“. Menschen aus vielen Ländern wandern auf dem Weg, der sich durch die in der Krippe dargestellten Länder zieht, und dessen Ziel der Stall von Bethlehem ist. Das Besondere: Im wöchentlichen Wechsel „erzählen“ die – überwiegend aus Urlaubsländern mitgebrachten – Krippenfiguren Geschichten aus dem alltäglichen Leben.

Die Krippe ist nicht nur eine traditionelle Darstellung der Weihnachtsgeschichte, sondern auch eine Hommage an die Vielfalt der Menschen aus aller Welt. Die vielseitige Krippe ist meterlang und es gibt vieles zu bestaunen. Die Bereiche könnten unterschiedlicher nicht sein: So gibt es beispielsweise eine Eislandschaft mit auf dem Wasser treibenden Eisschollen, wo Pinguine, Eisbären und Seehunde zu sehen sind. Auch eine afrikanische Wüstenlandschaft mit Lagerfeuer und Zebra ist ausgestellt, ebenso wie asiatische Figuren in Kimonos.

Es gibt einen kleinen Weihnachtsbasar mit Teddybär, Weihnachtsmann und Schaukelpferd – und auch ein großes Fest mit vielen feiernden Püppchen und Flamencotänzerinnen. Bei einer Teegesellschaft spielt eine Puppe Cello und kleine Puppenkinder spielen Fußball.

Der Aufbau der Krippe ist eine Gemeinschaftsaktion. Viele fleißige Helferinnen und Helfer kommen zusammen, um die einzelnen Teile zu tragen und an den richtigen Stellen zu platzieren: Alle Jahre wieder wird am Sonntag vor dem 1. Advent im Gemeindehaus die Krippe aufgebaut. Dafür werden immer viele helfende Hände benötigt, die auch kräftig zupacken können, um die einzelnen Teile zu tragen und zu platzieren, weil der gesamte Aufbau aus so vielen einzelnen Teilen und Figuren besteht.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen.

In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Gemeindehaus, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf

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Text: APK
Foto(s): Sabine Blume/APK

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„Ein Abend, an dem der Tod das Leben berührt“: Trauerwoche in Mülheim

„Heute ist der Abend, an dem sich Leichtes und Schweres berühren“, sagte der Mülheimer Pfarrer Sebastian Baer-Henney an die zahlreichen Zuschauer in der Herz-Jesu-Kirche gewandt. „Heute ist der Abend, an dem der Tod das Leben berührt.“ Angesichts der kühlen Temperaturen in der Kirche empfahl er „als lebensrettende Maßnahmen Decken, Punsch und Glühwein“, die am Eingang vorgehalten wurden.

Der Abend war Teil der Trauerwoche in Mülheim, seit Jahren organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein, der Katholischen Pfarrgemeinde St. Clemens und St. Mauritius sowie vom Hospizverein Köln Mülheim.

Das Thema Sterben wollen sie mitten ins Leben holen und Berührungsängste abbauen. Baer-Henney kündigte einen vergnüglichen Abend mit Stefan Weiller an. Bei der Trauerwoche durfte nämlich auch gerne auch gelacht werden. Beispielsweise, als der Autor Stefan Weiller ein Foto eines Plattencovers von Cindy & Bert aus den 70ern zeigte. Vor quietschbunter Tapete und mit echten Prilblumen-Aufklebern aus jener Zeit.

Revue voller Geschichten über das Leben kurz vor dem Tod

Weiller präsentierte in der Herz-Jesu-Kirche eine lebendige, lustige, kluge und anrührende Revue voller Geschichten über das Leben kurz vor dem Tod. Er hat mit vielen Menschen in Hospizen oder auf dem Sterbebett gesprochen und die Frage gestellt: „Von welchem Lied werden Sie am Ende des Lebens sagen: Das war mein Lied?“ Herausgekommen ist ein sich stetig wandelndes multimediales Programm über das Sterben und die Frage, was am Ende wichtig ist.

Bei der älteren Dame, die er in einem Hospiz besucht hat, war klar: „Immer wieder sonntags“ war lebenslang ihr Favorit. Mit dieser Begegnung fing alles an. Weiller war freier Mitarbeiter beim Wiesbadener Kurier und hatte den Auftrag, eine 180-Zeilen-Reportage über ein Hospiz zu schreiben. „Ich dachte, dort würde es aussehen wie in einem Krankenhaus“, erzählte Weiller. „War aber gar nicht so“, erinnerte sich der gelernte Sozialpädagoge und Innenarchitekt. Das habe eher Ikea-Schick gehabt. Begrüßt habe ihn der riesige Hospizhund. Dann sei eine Pflegerin gekommen und habe ihn begrüßt: „Schön, dass Sie da sind. Sie werden erwartet.“ Die Pflegerin habe ihn zu einer Tür geführt, Weiller drückte die Klinke und: „Immer wieder sonntags.“

Weiller berichtete von der ersten Schallplatte seines Lebens. „Woman in love.“ Ausschlaggebend für den Kauf der Platte war, dass Streisand die gleiche Frisur hatte wie sein Patenonkel Heinz. „Ich dachte, wenn die sich an der Frisur von Onkel Heinz orientiert, kann die Musik nicht schlecht sein.“ Später kamen dann T-Rex und Madonna hinzu – beide eher ohne Bezüge zu Onkel Heinz. Madonna habe mit ihrer Musik und ihrer Lebenshaltung sein Outing befördert: „Deren Credo war: Mach dein Ding, lass dir nicht soviel Angst einreden.“

„Ich will den Tod nicht, aber ich nehme ihn an“

Nach dem Besuch der Frau in dem Wiesbadener Hospiz hat Weiler das Projekt mit den Lebensliedern gestartet. Eine Frau Mitte 60 traf er unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt in einem Hamburger Hospiz. „Sie war starke Raucherin. Die Heimleitung hatte ihr gesagt, sie habe Angst, dass sie ihnen die Bude abfackele. Sie dürfe nicht rauchen, wenn sie allein sei. Von da ab stand ihre Tür ständig und für alle offen, sie hatte ständig Besuch und geraucht ohne Ende.“

Auch sie hat Weiller nach ihrem Lied befragt. Die Hamburgerin hat „Stark wie Zwei“ von Udo Lindenberg gewählt. Das hatte einen tragischen Hintergrund. Ihr Mann war ein halbes Jahr zuvor auch an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Sie habe keine Angst vor dem Tod. Da kommt was Tolles auf mich zu, habe sie gesagt. „Ich will den Tod nicht, aber ich nehme ihn an. Und ich wünsche mir eine schöne Pinacolada mit nicht zu wenig Rum.“ „Ich geh‘ die Straße runter, stark wie zwei. Egal, wohin ich geh, Du bist dabei“, heißt es bei Lindenberg. Der hat dieses Lied geschrieben, nachdem sein Bruder unerwartet gestorben war.

Weiller hat auch den vierjährigen Ole getroffen, dem nicht wirklich klar war, wie es um ihn stand. Er hat sich „Weißt du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt“ ausgesucht. Und seine etwas ältere Schwester ist sicher, dass ihr Ole in Kürze von einem Stern herab zuwinkt. Sie wird ihn dann sehen können.  Weiller ist mit dem Pfarrer der deutschen evangelischen Gemeinde im schwedischen Malmö verheiratet. Dort hat er eine ältere Frau beim Sterben begleitet und in einem Film dokumentiert, wie ihre Asche ins Meer versenkt wurde. In einer Urne aus gepresstem Sand.

Interaktiver Trauerparcours

Es gab zahlreiche Veranstaltungen während der Trauerwoche, die unter dem Motto „Trauer in dir – Eine Woche voller Kraft“ stand. Die Ausstellung „Trauertattoos“ zeigte, wie Menschen sich Erinnerungen im wahrsten Sinne des Wortes in die Haut einprägen.

Ein interaktiver Trauerparcours stand unter dem Motto „So sad – so good“. Auf dem Parcours stand auch ein Sarg bereit: zum „Probeliegen“. Die  Trauerclownin Sophia Altklug führte einfühlsam und humoristisch Kinder und Erwachsene in die Kunst des Kicherns ein, obwohl man traurig ist. Einer der Höhepunkte war das „Fest der Toten“. Dabei ließ man auf dem Alten Evangelischen Friedhof in Bergisch Gladbach die Toten wieder aufleben, indem man ihrer gedachte bei Live-Musik, gutem Essen und vielen Geschichten aus ihrem Leben.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Unser Adventskalender: Krippe im Altenberger Dom ist von Tannenbäumen gesäumt

Im Altenberger Dom am Eugen-Heinen-Platz 2 steht eine wunderschöne Krippe, die von mehreren großen Tannenbäumen umgeben ist. Die immergrünen Bäume, die eng mit der Weihnachtstradition verbunden sind, strahlen eine festliche Atmosphäre aus. Die Krippe selbst ist ein Meisterwerk der Handwerkskunst. Jede Figur, vom sanft lächelnden Jesuskind bis hin zu den majestätischen Heiligen Drei Königen und den liebevoll geformten Maria und Josef, ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.

Die prächtige Krippe und die Tannenbäume symbolisieren den Geist von Weihnachten: Liebe, Frieden und Hoffnung. Sie laden die Gläubigen ein, sich in der Kirche zu versammeln und die wundersame Geburt Jesu zu feiern. Die Krippe erzählt die Geschichte der Geburt eines kleinen Kindes, das die Welt verändern sollte, während die Tannenbäume die immergrünen Hoffnungen der Menschen verkörpern.

Von einem Holzschnitzer aus Oberammergau stammen die Figuren der Krippe im Altenberger Dom. Die ca. 60 Zentimeter hohen Gliederfiguren stammen von einem Oberammergauer Holzschnitzer, die Gewänder schuf die Textilkünstlerin Tony Bachem-Heinen in den Jahren 1941 bis 1951. Das Gewand des Engels besticht durch eine in Gold und weiß schimmernde Albe, ebenso wertvoll sind die Seiden-Gewänder der Könige gestaltet.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg

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Text: APK
Foto(s): Adam Mainusch/APK

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Unsere Wochentipps: Viel weihnachtliche Musik in Köln und Region

Konzerte und Möglichkeiten zum Mitsingen bieten viele evangelische Kirchengemeinden am Wochenende des 3. Advents an. Gleich mehrere Aufführungen des Weihnachtsoratoriums laden Menschen zum Hören und Genießen ein.  Hier eine kleine Auswahl unserer Wochentipps. Mehr Konzerte finden Sie auf: www.kirche-koeln.de/konzerttermine/

 

13.12.2023, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
„Licht in der Nacht“
Musikalischer Herbst in Kippekausen
Der Projektchor Bensberg lädt am Mittwoch, 13. Dezember, 19.30 Uhr, zum adventlichen Chorkonzert mit stimmungsvollen Liedern aus England, Skandinavien und Deutschland in die Evangelische Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, ein. Der Eintritt ist frei. www.kirche-bensberg.de/kippekausen

 

14.12.2023, 19:00
Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln
Vorweihnachtliche Stimmung in der Diakonie Michaelshoven
Kleiner Weihnachtsmarkt und Konzert mit dem Chor R(h)einklang
Am Donnerstag, 14. Dezember, 19 Uhr, singt der Chor R(h)einklang in der Erzengel-Michael-Kirche Michaelshoven, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung. Das Programm reicht von klassischer Musik bis zu einem Arrangement aus Pop & Rockmusik. Der Chor ist ein junges, gemischtes Vocalensemble, das 2004 von einer Gruppe Ehemaliger des Kölner Jugendchors St. Stephan gegründet wurde. Schon ab 17 Uhr öffnet ein kleiner Weihnachtsmarkt vor der Kirche mit kleinen Verkaufsständen, warmen Getränken und leckerem Essen. Der Eintritt ist frei. Es werden Spenden für Projekte der Diakonie Michaelshoven gesammelt.

 

14.12.2023, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Kölsche Weihnacht in der Kartäuserkirche Köln
Kleinkunst-Duo lädt ein
Am Donnerstag, 14. Dezember, 19 Uhr, findet in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, eine Kölsche Weihnacht mit dem Kleinkunst-Duo Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau statt. Als Gäste mit dabei sind Maria Yüksel (Querflöte) und der Mut-Mach-Chor-Köln. Es erklingen Lieder und Texte in kölscher Mundart und hochdeutscher Sprache. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

 

15.12.2023, 19:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Orgelkonzert Tonspuren – „Nun komm, der Heiden Heiland“
Bearbeitungen des ältesten Kirchenliedes aus 4 Jahrhunderte
„Nun komm, der Heiden Heiland“ – Frank Stanzl spielt am Freitag, 15. Dezember, 19 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, an der neuen Muhleisen-Orgel (Elsass) Bearbeitungen des ältesten Kirchenliedes aus Barock, Empfindsamkeit und Romantik, von Dietrich Buxtehude und Johannes Sebastian Bach bis Max Reger. Der Eintritt ist frei, Spenden für die neue Orgel sind erwünscht.
www.ev-in-junkersdorf.de

 

15.12.2023, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterquartier, Antoniterstraße 14 – 16, 50667 Köln
Konzert KirchenTöne
24 x Weihnachtliches vom Mittelalter bis „White Christmas“
Zum musikalischen Adventskalender lädt die Antoniterkirche am Freitag, 15. Dezember, 19 Uhr, in das Antoniterquartier, Antoniterstraße 14-16, ein. Theresa Nelles (Sopran), Stefan Horz (Orgel und Keyboards) sowie Matthias Höhn (Dudelsack, Saxophon, Blockflöte und Melodica) tragen 24 weihnachtliche Musikstücke vom Mittelalter bis „White Christmas“ vor. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.
www.antonitercitykirche.de

 

16.12.2023, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Weihnachtsoratorium Kantaten I bis III
Domkantorei Altenberg singt im Altenberger Dom
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach besteht aus sechs Teilen. Die Kantaten I bis III führen die Domkantorei Altenberg und das Consortium Musica Sacra Köln unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner am Samstag, 16. Dezember, 14.30 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, auf. Die Solostimmen werden von Netta Or (Sopran), Bettina Schaeffer (Alt), Leonhard Reso (Tenor), sowie Thomas Laske (Bass) gesungen. Eintrittskarten zum Preis von 35 Euro, 30 Euro, 25 Euro und 20 Euro gibt es an der Tageskasse sowie im Vorverkauf bei Helga Thien unter Telefon 02202/84064, bei Christian Eich unter Telefon 0172/2622488, im Altenberger Domladen, Eugen-Heinen-Platz, in der Theaterkasse Bergischer Löwe, Konrad-Adenauer-Platz, in der Buchhandlung Hentschel in Burscheid, Hauptstraße 26, und in der Bücherscheune Bärenz in Schildgen, Altenberger-Dom-Straße 153. Die Kantaten IV bis VI werden in einem weiteren Konzert am Sonntag, 17. Dezember, 14.30 Uhr, aufgeführt.
www.dommusik-aktuell.de

 

16.12.2023, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Reformationskirche, Mehlemer Straße 29, 50968 Köln
Weihnachtsoratorium von J.S. Bach Kantaten I bis III
Erwachsene und Kinder singen gemeinsam
Anna Fischer (Alt), Johannes Klüser (Tenor), Joachim Höchbauer (Bass), Nicole Ferrein (Sopran), das Vokalensemble an der Reformationskirche, der Evangelische Kinderchor Bayenthal, eine Schulklasse der Maria Sibylla Merian-Schule sowie das Neue Rheinische Kammerorchester führen am Samstag, 16. Dezember, 17 Uhr, in der Reformationskirche, Mehlemer Straße 29, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach gemeinsam auf. Zu hören sind die Kantaten I bis III. Die Leitung hat Kantor Samuel Dobernecker. Der Eintritt beträgt je nach Sitzplatzkategorie 25 Euro, 20 Euro oder 15 Euro und ermäßigt entsprechend 15 Euro, 10 Euro oder 5 Euro. Der Vorverkauf erfolgt in der Buchhandlung Goltsteinstraße.
www.kirche-bayenthal.de

 

16.12.2023, 19:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
Konzert mit dem Rheinischen Kammerchor Köln, dem Consortium musica sacra, Solistinnen und Solisten
Der Rheinische Kammerchor Köln, unter der Leitung von Wolfgang Siegenbrink, Kantor und Orchesterdirigent, lädt zur Aufführung des Weihnachtsoratoriums (Teil 1 bis 3) von Johann Sebastian Bach am Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr, in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Die Solostimmen werden von Julia Reckendrees (Sopran), Filippa Möres-Busch (Alt), Fabian Strotmann (Tenor) sowie Ferdinand Krumbügel (Bass) gesungen. Das Consortium musica sacra spielt auf Originalinstrumenten. Der Eintritt kostet 24 Euro, ermäßigt 18 Euro.
www.rkk-ev.de

 

17.12.2023, 16:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Adventliches Mitsingkonzert
Der Spontanchor aus Brauweiler lädt zu einem adventlichen Mitsingkonzert ein
Zur musikalischen Einstimmung auf das Weihnachtsfest lädt der Spontanchor aus Brauweiler zu einem adventlichen Mitsingkonzert am Sonntag, 17. Dezember, 16 Uhr, in die Evangelische Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, ein. Die Leitung haben Ute Krause und Gitta Schölermann. Im Anschluss gibt es einen Umtrunk.
www.ev-kirche-weiden.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Unser Adventskalender: Vielvölkerkrippe in der Hoffnungskirche in Finkenberg

Die Vielvölkerkrippe in der Hoffnungskirche in Finkenberg hat eine bewegte Geschichte: Anfang der 1980er Jahre fand die evangelische Kirchengemeinde im Erdgeschoss eines Hochhauses – im Kirchenladen – ihr erstes Zuhause in Finkenberg. Der einfache Raum wurde von vielen kreativen Händen geschmückt und ziemlich bald kam die Idee für eine Weihnachtskrippe auf. Finkenberg, damals noch das „DEMO“ genannt, ist ein Wohngebiet, in dem Menschen aus zahlreichen Nationen eine neue Heimat gefunden haben.

So war es dem damaligen Pfarrer Walter Löbecke wichtig, auch in der Krippe darzustellen, wie aus allen Teilen der Welt Menschen zum Stall ziehen, um den neugeborenen Messias zu begrüßen und anzubeten. Er bat die Menschen aus der Gemeinde, aus ihren Urlauben Figuren mitzubringen – Figuren in einer Größe zwischen 25 und 30 Zentimeter. Schnell entwickelte sich die Idee der Krippe weiter und auch die unmittelbare Umwelt Finkenbergs sollte in die Krippe einbezogen werden und die Finkenberger Hochhaussiedlung wurde aus Styropor nachgebaut. Es gibt sogar die Fußgängerbrücke, die in Finkenberg hinüber zum Kirchenhügel führt.

Seit vielen Jahren steht die Krippe auch immer unter einem besonderen Thema. Die alte Geschichte von der Geburt im Stall wird immer wieder neu interpretiert und aktualisiert: Denn – das will die Krippe jedes Jahr wieder zeigen – diese Geburt vor mehr als 2000 Jahren hat auch uns heute noch etwas zu sagen.

Seit den 1980er Jahren bis 2018 gab es einen Krippenbauverein an der Hoffnungskirche. Seit 2019 kümmert sich ein Team von Ehrenamtlichen um die Vielvölkerkrippe. 2022 waren das Beate Bowien-Jansen, Sabine und Jens Foryta, Heike Leonhardt, Detlef Mauritz, Christina Rönn sowie Kirsten und Reinhard Voppel.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Hoffnungskirche, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln-Finkenberg

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Text: Beate Bowien-Jansen/APK
Foto(s): Beate Bowien-Jansen/APK

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Unser Adventskalender: Panoramakrippe in der Reformationskirche in Marienburg

Die Reformationskirche in der Goethestraße 25, 50968 Köln, zeigt eine Krippe mit besonderer Ausstrahlung und Naturgetreue – eingebettet in eine Südtiroler Landschaft in den Maßen 4 Meter mal 1,20 Meter mal 1 Meter (Länge, Breite, Höhe). Sie wurde der Evangelischen Gemeinde Bayenthal im Jahr 2011 vom früheren Bayenthaler Geschäftsmann, Modellbauer, Restaurator und Krippenfreund Hermann Nick (1933-2022) überlassen. Er hat sie von 1978 bis 1997 in liebevoller Kleinarbeit und Detailgetreue gebastelt bzw. anfertigen lassen. Die Gemeinde hat bei einer Schlosserfirma eine stabile Spezialvitrine bauen lassen, mit der die Krippe in der Adventszeit in der Reformationskirche gezeigt werden kann.

Die Krippe zeigt zunächst die adventliche Erwartung. Das Jesuskind kommt natürlich erst zu Weihnachten auf die Welt.

Im Jahr 1978 wurde Hermann Nick bei einem Ferienaufenthalt auf die Maloar-Schwaige in Südtirol aufmerksam. Sie war damals 150 Jahre alt und wurde inzwischen wegen Baufälligkeit abgerissen. Sie inspirierte ihn zu einem Krippennachbau und wurde zur Keimzelle seiner Panorama-Krippe. Die interessante Architektur mit dem aparten Aufgang zur Heutenne schien ihm geeignet als Rahmen für die Krippenszene. Er beschäftigte sich fortan mit Krippenfiguren und gab die Anfertigung von fünf Hirtenfiguren in Auftrag, die von Hand durch die Holzbildhauer Hans und Adolf Heinzeller in Oberammergau gefertigt wurden. Nach diesen Maßen fertigte Herr Nick in passender Größe den Stall.

Alles sollte möglichst originalgetreu und aus Naturmaterialien erstellt werden. So sammelte er altes kerniges Lärchenholz von eingestürzten Heuschobern in Südtirol. Über 700 Einzelteile wurden in herkömmlicher Zimmermannsarbeit vom Grundriss bis zum Dachfirst verbaut: Bretter, Balken, Stützen und Träger. Er fertigte zudem etwa 60 Werkzeuge und bäuerliche Arbeitsgeräte nach zuvor fotografierten Originalen maßstabsgetreu aus massivem Eisen und Holz. Die Oberammergauer Holzbildhauer fertigten 1979 die dreiteilige heilige Familie für den neuen alten Stall.

Bald kam ein weiteres Gebäude hinzu: die Fötschermühle. Mit dem angrenzenden Schuppen, hölzernen Wasserzuführungen und den ausrangierten Mühlsteinen bildet sie ein interessantes Ensemble. Gemeinsam mit Wanderfreunden trug Nick neun ausgesuchte Felssteine in Rücksäcken kilometerweit ins Tal, sie bilden im rechten Landschaftsteil eine Gebirgslandschaft. Sie erinnern diejenigen, die die Region kennen, an die Bergregion um Lang- und Plattkofel am Rande der Seiseralm. Die Krippe lebt auch von vielen kleinen Details wie Zäunen, Wegweisern, Heuständern und Tieren. Im Jahr 1986 fertigte der Kunstmaler Otto Schorer aus Krumbach/Schwaben zu den vorhandenen Bauteilen eine mehrteilige typische Südtiroler Landschaft, die den Hintergrund bildet.

Nach der Fertigstellung ergaben sich für Nick mehrfach Möglichkeiten, die Krippe in der Weihnachtszeit auszustellen, so zum Beispiel in der Bayenthaler Filiale der Stadtsparkasse, in der Krippana in Monschau-Höfen, in Münsterland, im Funkhaus der Deutschen Welle und beim Aachener Krippenweg. Zweimal war sie auch bei Ausstellungen im Ausland: in Rio de Janeiro und Süditalien.

Unser Adventskalender: Krippenkunst in Köln

In den zahlreichen Kirchen dieser Stadt findet man Krippendarstellungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Wunderschön geschnitzte Figuren, kunstvolle Kulissen und liebevoll gestaltete Details erwecken die Weihnachtsgeschichte zum Leben. Diese Krippen laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die wundervolle Atmosphäre der Weihnachtszeit zu spüren und sich daran zu erfreuen. In unserem Adventskalender möchten wir Ihnen diese besonderen Krippen vorstellen. Täglich öffnen wir ein Türchen und präsentieren Ihnen eine neue Krippe aus Köln und der Region.

Wo steht die Krippe?

Reformationskirche in der Goethestraße 25, 50968 Köln

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Text: Bernhard Seiger/APK
Foto(s): Bernhard Seiger/APK

Der Beitrag Unser Adventskalender: Panoramakrippe in der Reformationskirche in Marienburg erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.