Musikliebhaber aufgepasst! Bei unseren Wochentipps ist diesmal viel Musikalisches dabei: Am Freitag kann man ein Orgelkonzert in der Antoniterkirche genießen, bei dem Marcus Strümpe Werke von Bach, Liszt und Alain spielen wird. Am selben Tag findet in der Kartäuserkirche ein musikalisch-literarischer Abend zum Thema Krieg und Frieden statt. Am Samstag lädt die Lutherkirche zum traditionellen Stadtteilfest für Jung und Alt ein, während es in der Friedenskirche in Ehrenfeld am Sonntag eine Abendmusik mit Orgelmusik von verschiedenen Komponisten gibt:
06.10.2023, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln Kirchentöne: Orgelkonzert in der Antoniterkirche
Mit Marcus Strümpe an der Orgel
Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Jehan Alain und anderen erklingen am Freitag, 6. Oktober, 18.15 Uhr, an der Orgel in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Solist des Konzerts in der Reihe „Kirchentöne“ ist Marcus Strümpe. Der Eintritt ist frei. www.antonitercitykirche.de
06.10.2023, 20:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln „IMAGINE“ – Konzert und Lesung
Musik und Texte zum Thema Krieg und Frieden
Der von Winfrid Bode und Thomas Frerichs gestaltete Abend mit dem Titel „IMAGINE“ am Freitag, 6. Oktober, 20 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, widmet sich in Musik und Wort dem Thema Krieg und Frieden. Der Kölner Sänger, Gitarrist und Song-Schreiber Winfried Bode spielt einen individuellen Stilmix aus Acoustic-Rock, Blues, Country und Folk. Sein Repertoire umfasst sowohl Interpretationen berühmter Songs, vorwiegend aus den 1950er und 1960er Jahren, als auch eigene Kompositionen und Texte in englischer und deutscher Sprache. Gelesen werden unter anderem Auszüge aus „Ich höre keine Sirenen mehr“ von Daniel Schulz, „Joseph Kerkhovens dritte Existenz“ von Jakob Wassermann und „Will aus der Mühle“ von Robert Louis Stevenson. Thomas Frerichs, Kantor der Evangelischen Gemeinde Köln, begleitet ihn dabei am Flügel. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. www.kartaeuserkirche-koeln.de
07.10.2023, 12:00
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt Traditionelles Stadtteilfest für Jung und Alt
Seniorennetzwerke laden in die Lutherkirche ein
Das SeniorenNetzwerk Altstadt -Süd lädt in Kooperation mit dem SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd am Samstag, 7. Oktober, 12 bis 17 Uhr zum traditionellen Stadtteilfest für Jung und Alt in die Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, ein. Es bietet Seniorinnen und Senioren sowie Angehörigen aller anderen Altersgruppen ein buntes Unterhaltungsprogramm mit kostenlosen Rikschafahrten, einer Tombola ohne Nieten, Informationsständen der Seniorenvertretung, der Verbraucherzentrale, der Kriminalprävention der Polizei und weiteren Trägern der Seniorenarbeit in der Innenstadt. Für das leibliche Wohl wird mit kulinarischen internationalen Spezialitäten, Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst vom Grill gesorgt. www.lutherkirche-koeln.de
08.10.2023, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln „Nun danket alle Gott“
Einladung zur Ehrenfelder Abendmusik
Orgelmusik zu Erntedank von Dieterich Buxtehude, Sigfrid Karg-Elert, Max Reger und anderen mit Kirchenmusikdirektor i. R. Udo Witt an Orgel in der Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, erklingt am Sonntag, 8. Oktober, 18 Uhr. Diese Folge der Reihe „Ehrenfelder Kirchenmusik“ steht unter dem Motto „Nun danket alle Gott“. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. www.evangelisch-ehrenfeld.de
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/10/Neutral-Minimalist-Modern-Classical-Music-Youtube-Video1-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-10-03 22:00:002023-10-14 23:10:04Unsere Wochentipps: Musik zum Thema Krieg und Frieden, Orgelkonzert und Stadtteilfest
Die Hospiz- und Palliativwochen in Köln finden in diesem Jahr von Samstag bis Donnerstag, 7. bis 19. Oktober, statt. Eröffnet wird die Themenwoche am Samstag, 7. Oktober, 11 Uhr, in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, mit der Ausstellung “Sie hat mir der Himmel geschickt – Humor in der Hospiz- und Palliativarbeit“. Im Anschluss an die Grußworte von Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, und Pfarrer Stefan Wagner führt die Cartoonistin und Autorin Petra Kaster in das Thema der Karikaturen ein. In den Bildern und ihrem Buch „Wenn die Linie witzig wird“ reflektiert sie Funktion und Wirkung von Humor in kritischen, belastenden Situationen und stellt Gevatter Tod als einen der Stars der Cartoonszene vor. Dabei gibt es eine Live-Präsentation von ihr.
Die Karikaturenausstellung “Sie hat mir der Himmel geschickt – Humor in der Hospiz- und Palliativarbeit“ betrachtet die Themen Sterben, Tod und Trauer von ihrer bisweilen komischen, oft makabren Seite. Ob man das darf, ob man das mag oder ob nicht: In jedem Fall laden die Zeichnungen unterschiedlicher Cartoonisten und Karikaturistinnen dazu ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Hospiz-Akademie Bamberg hat 2012 diese Ausstellung entwickelt. Die Themen Sterben, Tod und Trauer werden hier durch humorvolle und nachdenkliche Karikaturen einem breiten Publikum nähergebracht. Standort der Karikaturenausstellung ist die Christuskirche am Stadtgarten, die für die Besichtigung rund um die Veranstaltungstermine geöffnet ist.
Am Montag, 9. Oktober, gibt es den Vortrag „Humor in der Sterbebegleitung – Geht das?“ mit Christoph Gilsbach. Er studierte Pantomime, Physical Theater und Performancekunst an der Folkwang Hochschule in Essen. Seit 1998 leistet er wichtige Arbeit als Klinik-Clown am Universitäts-Klinikum Münster, leitet Workshops und Seminare in Hospizen und anderen Institutionen und ist gefragter Performancekünstler bei Kulturveranstaltungen. Der Vortrag findet von 19 bis 20.30 Uhr im Eduardus-Krankenhaus, Custodisstraße 3-17, 50679 Köln-Deutz, Haus A, 3. Etage, Raum 321, Hospiz Köln-Deutz e.V. statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich unter mail@hospiz-deutz.de, Tel. 0221 8274-3399.
Am Dienstag, 10. Oktober, findet der Vortrag „Bewusstsein bei Nahtoderfahrungen – Blick in eine andere Welt. Aktuelle Antworten der Wissenschaft“ statt. Dr. med. Wolfgang Knüll, Facharzt für Allgemeinmedizin, wird von 17 bis 19 Uhr im St. Vinzenzhaus, Olpener Str. 863-865, 51109 Köln-Brück, sprechen. Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht.
„Alle Jläser huh!“: Am Donnerstag, 12. Oktober, geht es beim Talk am Dom um Humor und kölsches Brauchtum in der Abschieds- und Trauerkultur. Uta Vorbrodt moderiert, Gäste sind Klinikclown Sven Wolfers, Wolfgang Oelsner, Pädagoge, Psychotherapeut und Karnevalsphilosoph, und Christoph Kuckelkorn, Bestatter und Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. Die Veranstaltung läuft von 17.30 bis 18.30 Uhr im Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln. Kostenlose Tickets unter www.domforum.de/veranstaltungen/ticketseite
Bei „Am Ende wissen, wie es geht“ wird das „kleine 1 x 1 der Sterbebegleitung“ gemäß den Kursen von Letzte Hilfe Deutschland gGmbH vermittelt. Der „Letzte-Hilfe-Kurs“ findet am 12. Oktober von 18 bis 22 Uhr im Ökumenischen Hospizdienst im Kölner Westen, Goldammerweg 40, 50829 Köln-Vogelsang statt. Am Freitag, 13.Oktober, gibt es einen „Letzte-Hilfe-Kurs“ von 14 bis 18 Uhr im Malteser Schulungszentrum, Stolberger Str. 364, 50933 Köln-Braunsfeld, und von 17 bis 21 Uhr im Ökumenischen Hospizdienst, Thurner Str. 105a, 51069 Köln-Dellbrück. „Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen, erfordert Mut und Wissen“: In den „Letzte Hilfe Kursen“ wird beides vermittelt: Sie vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Die Kursleitenden möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was Menschen am Ende des Lebens am meisten brauchen. Der Kurs besteht aus vier Teilen: Sterben ist ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen. Die Kurse werden von zertifizierten Kräften nach der Ausbildung durch die Letzte Hilfe Deutschland gGmbH durchgeführt. Mehr Informationen: www.letztehilfe.info
„Eine Frage der Haltung!?“ heißt der Impulsvortrag am 12. Oktober mit anschließendem Austausch: „Wie das Miteinander in unserer Gesellschaft auch gestaltet werden kann! Hospizliche Haltung als Maßstab für das Miteinander?“. Referent und Moderator ist Gerhard Stolz. Der Impulsvortrag läuft von 19 bis 21 Uhr im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, Merheimer Str. 312, 50733 Köln-Nippes. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter www.akhd-koeln.de.
Über „Todeswünsche“ spricht Thomas Montag, Organisatorische Leitung SAPV, am 12. Oktober um 18 Uhr im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln, Kerpener Str. 62, Gebäude 70, Raum 5.3, 50937 Köln-Lindenthal. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.
„Sing, swing and shake – Singen belebt“: Am Samstag, 14. Oktober, findet der Mitsing-Workshop mit Norbert Hermanns statt. Norbert Hermanns ist Musiktherapeut, Sänger und Singleiter bei „Singende Krankenhäuser e.V.“ Nach mehr als 20 Jahren als Musiktherapeut am Palliativzentrum der Uniklinik Köln und Sänger im Chor der Oper Köln arbeitet er jetzt in einer psychosomatischen Klinik im Allgäu. Der Workshop läuft von 16 bis 17.30 Uhr in der Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 5, 50672 Köln. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
„Death Café: Von Sterben, Tod und Trauer wollen wir erzählen und uns zuhören – in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Kuchen“ – diese Veranstaltung mit Hildegard Schüren und Karin Ohler findet am Sonntag, 15. Oktober statt. Dabei handelt es sich ausdrücklich um keine Trauergruppe oder therapeutisches Angebot. Das Death Café geht von 17 bis 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche am Stadtgarten,
Dorothee-Sölle-Platz 5, 50672 Köln. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich auf www.caringcommunity.koeln
„Humor in der Hospiz- und Palliativarbeit“: Humor in Krisen, Leid und Trauer ist der Schwerpunkt des Vortrages von Martina Kern, Leiterin Zentrum für Palliativmedizin, am 17. Oktober. Sie zeigt authentisch und wissenschaftlich unterlegt die wichtigen kommunikativen und psychologischen Funktionen von Humor auf: Es sei wichtig auszuloten, wie in Krisensituationen Humor eine Kraftquelle sein kann und es erfordere Mut, wenn es jedoch gelinge, „trägt Humor die Seele über Abgründe hinweg“. Der Vortrag findet um 18 Uhr in der Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 5, 50672 Köln, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Natalie Poschen und Gerhard Stolz moderieren der Vortrag und die Gesprächsrunde „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ am 17. Oktober von 19 bis 21 Uhr beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, Merheimer Straße 312, 50733 Köln-Nippes. Der Eintritt ist frei, Anmeldung auf www.akhd-koeln.de.
„Wenn der Humor dem Ernst ein Lächeln schenkt“: Am Donnerstag, 19. Oktober, gibt es eine Lesung mit Musik mit Christa Gustson, Kathrin Grewe Heidfeld und Jutta Piehler – um 18 Uhr am Hospiz St. Hedwig, Am Höfchen 17, 50997 Köln-Rondorf. Der Eintritt ist frei.
Zum Abschluss der Themenwoche des Palliativ- und Hospiznetzwerks Köln e.V. sind alle zur Finissage im Rahmen eines Gottesdienstes mit Pfarrer Christoph Rollbühler und Pfarrer Dr. Dominik Meiering eingeladen. Beginn ist am Donnerstag, 19. Oktober, 18 Uhr, in der Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 5, 50672 Köln.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/10/hospiz-e1694681885836.jpg6571166https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-10-03 08:00:002023-10-13 23:10:04Hospiz- und Palliativwochen: Vorträge und Kunstausstellung zum Thema Sterben und Humor
Vier Tage lang kamen junge Künstlerinnen und Künstler nach Köln und pflegten die hohe Kunst der konzertanten Orgelimprovisation: Nach 2019, 2021 und 2022 war es nun der vierte internationale Orgelmarathon, den der Evangelische Kirchenverband Köln und Region an der Klais-Orgel in der Trinitatiskirche durchführte. Trotz aller Kontinuität gab es in diesem Jahr einige Neuerungen. Der 2023 eingebaute mobile Konzertspieltisch bot die Voraussetzung dafür, dass die Kandidatinnen und Kandidaten im Angesicht des Publikums und der Jury musizieren konnten. Dies ermöglichte auch erstmals, dass ein Teil eines Stummfilms in der Apsis des Altarraums gezeigt und von den drei Finalisten vertont werden konnte. Die Jury hatte dazu das Finale des vor rund 100 Jahren entstandenen Stummfilms „Der Golem“ ausgewählt.
Ins Finale schafften es zwei Deutsche und ein Schweizer. Den ersten Preis errang der Schweizer Organist Johannes Fankhauser. Fankhauser studierte in Basel Klavier und Orgel und legte bei Guy Bovet das Konzertexamen an der Orgel ab. Über den zweiten Preis konnte sich Johannes Fiedler aus Herrenberg bei Stuttgart freuen. Fiedler ist dort bereits als Bezirkskantor tätig und unterrichtet als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen. Der dritte Preis ging an den 27-jährigen Thomas Frey aus Günzburg, der bereits seine Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen verbrachte. Seine Studien führten ihn nach München, wo er auch eine Kirchenmusikerstelle innehat.
Thomas Frey war es auch, der sich über den mit zusätzlichen 500 Euro dotierten Publikumspreis freuen konnte. Das zahlreich erschienene und begeisterte Publikum wählte in per Stimmzettel in geheimer Wahl. Während der Beratungspause der Jury und nach der Preisverleihung gab es bei Getränken noch reichlich Gelegenheit zum Austausch mit den Preisträgern und den Mitgliedern der Jury.
Elf junge Künstlerinnen und Künstler
Die Teilnehmenden aus dem In- und Ausland waren von der Jury in einem aufwändigen Auswahlverfahren bestimmt worden. Insgesamt elf junge Künstlerinnen und Künstler waren zum Wettbewerb zugelassen worden und stellten sich in drei Runden den spontan gegebenen Aufgaben. Die musikalischen Themen wurden jeweils ausgelost und kurz vor dem Auftritt bekannt gegeben. Gefordert waren neben klassischen Formen wie Partita, Suite, Choral oder Präludium und Fuge auch größere Werke wie mehrteilige Sonaten, große Choralfantasien, freie Stücke in modernen Klangfarben und eben auch die Stummfilmvertonung.
Geleitet und organisiert wurde der Wettbewerb erneut von Wolf-Rüdiger Spieler, der als Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche tätig ist und selbst auch die Orgelimprovisation lehrt und in Konzerten pflegt. Mit ihm in der Jury saßen die Münsterkantorin und Kirchenmusikdirektorin Melanie Jäger-Waldau aus Überlingen am Bodensee und Otto Maria Krämer, der Orgelimprovisation an der Hochschule unterrichtet und als Kantor im niederrheinischen Straelen wirkt. Erstmals dabei war die Kölner Orgelprofessorin Mareile Krumbholz, die an der Musikhochschule ebenfalls Orgel und Orgelimprovisation unterrichtet und die Abteilung für evangelische Kirchenmusik der Hochschule leitet. Aus dem Elsass angereist war Professor Thierry Mechler. Der gleichermaßen als Organist und Pianist bekannte Musiker lehrt bereits seit 25 Jahren an der Kölner Hochschule und ist obendrein Organist der Kölner Philharmonie.
Text: Wolf-Rüdiger Spieler Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_2077-e1695980061701.jpeg7201280https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-10-01 22:00:002023-10-12 23:00:09Orgelmarathon in der Trinitatiskirche: Junge Künstler aus Europa beim Improvisationswettbewerb
Sich auf Augenhöhe begegnen – unabhängig von Herkunft, Sprache und Nationalität: Die diesjährige Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region wird ab dem 1. Oktober dem „Lokal Vielfalt“ zugutekommen. Das „Lokal Vielfalt“ ist Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen mit und ohne internationale Geschichte, für ehrenamtlich Engagierte und gemeinnützige Initiativen. „Es soll unsere Region noch ein Stück bunter machen und ein wichtiger Baustein für eine tolerante Gesellschaft sein“, sagt Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. „Das ,Lokal Vielfalt‘ will Hass und Hetze entgegenwirken, indem es Räume schafft für das Kennenlernen anderer Kulturen, ein partnerschaftliches Miteinander und praktische Demokratiearbeit.“
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Spendenaufkommen von 100.000 Euro im Zeitraum der Diakoniespende vom 1.Oktober 2023 bis zum 30. September 2024.
Das im Herbst 2022 gestartete Modellprojekt des Diakonischen Werkes Köln und Region ist schnell zum Renner im Turmcafé der Evangelischen Nathanael-Gemeinde in der Escher Straße in Köln-Bilderstöckchen geworden. Schon jetzt wird das noch junge Projekt gut angenommen, werden Workshops ebenso wie Beratungsangebote für Geflüchtete und Räume für ehrenamtlich engagierte Gruppen nachgefragt. Und weil das so ist, möchte das Team, bestehend aus der Projektleiterin Fenja Petersen und vielen ehrenamtlich Engagierten verschiedener Initiativen mit der Unterstützung der am 1. Oktober startenden Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region die Arbeit erweitern. Ein weiteres Ladenlokal wird gesucht, das zentral gelegen sein soll, damit möglichst viele Menschen im Vorübergehen auf das Projekt aufmerksam werden und sich eingeladen fühlen, mitzumachen. Nächster Standort soll Nippes sein, denn die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes hat die Idee zum „Lokal Vielfalt“ mit aus der Taufe gehoben.
Zusätzlich soll es ein fahrbares Kaffeemobil geben, das in Köln und Region bei unterschiedlichen Gelegenheiten zum Gespräch einladen und auf die festen Standorte aufmerksam machen soll. Geplant ist, das „Lokal-Mobil“ im Rahmen eines transkulturellen Projekts mit interessierten Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zusammenzubauen, zu bemalen und auch zu fahren. Anschließend steht es den im „Lokal Vielfalt“ engagierten Gruppen für öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Verfügung. Projektleiterin Fenja Petersen berichtet voller Begeisterung davon, wie gut das Projekt bislang angenommen wird. „Wir erhalten Anfragen für Sprachkurse für geflüchtete Menschen, werden um fachliche Beratung und Begleitung gebeten, ehrenamtlich tätige Teams suchen nach Räumlichkeiten.“
Bislang erfolgt die Finanzierung vor allem durch Mittel des Diakonischen Werks, durch Fördermittel der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Landes NRW plus einer Unterstützung durch Kirchengemeinden. Um das Projekt langfristig zu sichern und auszubauen, sind Spendenmittel nötig.
„Für Miete und Lastenrad, aber auch für Beratung, Workshops und Koordination der ehrenamtlichen Initiativen werden Spenden benötigt. Jede Spende hilft, lebendige Vielfalt als Teil unserer demokratischen -Gesellschaft sichtbar werden zu lassen und Haltung gegen Rassismus und Rechtspopulismus zu zeigen“, erklärt Bernhard Seiger. „Damit das ,Lokal Vielfalt‘ seine Strahlkraft vergrößern kann, verdoppelt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region jede Spende bis zu einer Gesamtsumme von 100 000 Euro. Bitte unterstützen Sie das ,Lokal Vielfalt‘, gegen Ausgrenzung und für ein zugewandtes Miteinander.“
Ein deutliches Zeichen gegen Populisten
Denn Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln finden durch das „Lokal Vielfalt“ zusammen, lernen von- und miteinander, setzen so ein deutliches Zeichen gegen Populisten, die Menschen anderer Herkunft öffentlich ausgrenzen. „Wir hoffen, dass unser Lokal Vielfalt nicht nur unsere Veedel bunter macht, sondern Menschen aus Köln und der Region anzieht“, betont die Projektleiterin. So könnte die Idee des Lokals Vielfalt weitere transkulturelle Projekte in der ganzen Region befördern. Im Projekt arbeiten neben dem Diakonischen Werk Köln und Region und mehreren Kirchengemeinden auch die Melanchthon-Akademie und weitere Bildungseinrichtungen, Vereine und Initiativen mit.
Die aktuellen Angebote des „Lokal Vielfalt“ beinhalten Gesprächsrunden für Menschen aller Nationalitäten, Unterstützung für aus der Ukraine Geflüchtete, Spendensammelaktionen für die Menschen in der Ukraine sowie für Geflüchtete, die aktuell auf der griechischen Insel Samos leben. Dazu kommen Trainings und Workshops zu demokratischer Teilhabe, zu kritischem Denken in Bezug auf Rassismus, Bildungs- und Kulturveranstaltungen. Die Angebote zu Demokratiearbeit und Stärkung der Partizipation richten sich an jedes Alter, auch Programme für Kinder sind dabei. Im und durch das „Lokal Vielfalt“ begegnen sich so Menschen mit ihren unterschiedlichen persönlichen und zum Teil auch internationalen Geschichten. Dadurch entstehen Antworten auf die Frage, wie wir gemeinsam leben können und wollen.
Was sich alles innerhalb des Projekts „Lokal Vielfalt“ tut und wie man selbst Teil des Projekts werden kann, können Interessierte auf Facebook und Instagram verfolgen.
Diakoniespende
Ev. Kirchenverband
Köln und Region
Stichwort: LOKAL VIELFALT
Kreditinstitut: Kreissparkasse Köln
IBAN: DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC: COKSDE33XXX
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Der Titel des Projektes „Lokal Vielfalt“ beschreibt eines der zentralen Ziele für unsere Stadt: Nämlich für und mit den Menschen, die in unserer Stadt leben, eine lebendige, vielfältige Gemeinschaft zu gestalten. So steht Köln für Werte, die auch im Projekt gefördert, verstärkt und gemeinsam weiterentwickelt werden sollen: Vielfalt der Stadtgesellschaft, Offenheit der Herzen, Akzeptanz unterschiedlicher Kulturen und die Bereitschaft, miteinander und voneinander zu lernen. Alle Kölner*innen sollen sich angenommen und zu Hause fühlen können. Das Projekt „Lokal Vielfalt“ leistet dazu einen wertvollen Beitrag und bringt Menschen zusammen – als Begegnungsort, der sowohl Treffpunkt als auch Anlaufstelle für alle Kulturen sein möchte. Ich freue mich über dieses Angebot und unterstütze somit gerne den Spendenaufruf des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.
Planschemalöör, Kölner Band
Wir glauben, Vielfalt ist etwas, was man durch Bücher und Videos lernen kann, aber um es zu erleben und zu fühlen, braucht es direkte Begegnungen. Nur so lassen sich Stigmata und Klischees abbauen und etwas Fremdes, wovor man sich unsicher gefühlt hat, wird zu etwas Schönem. Vielfalt ist keine Gefahr, sondern eine kulturelle als auch menschliche Bereicherung!
Fatih Çevikkollu, Schauspieler und Kabarettist
Die beste Definition von Vielfalt, die ich kenne, lautet: Gesellschaft ist die Gleichzeitigkeit von Unterschiedlichkeiten.
Text: APK Foto(s): APK, Stadt Köln, Fatih Çevikkollu, Planschmalöör
Heute, am ersten Sonntag im Oktober, wird traditionell Erntedank gefeiert – ein Fest, das Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und Dankbarkeit für die Ernte zum Ausdruck bringt. Die Kirchengemeinden in Köln und Region laden daher zu Erntedank-Gottesdiensten und Erntedankfesten ein. Es ist eine Zeit, um die Schönheit der Natur zu würdigen und sich bewusst zu werden, wie wichtig es ist, respektvoll mit Ressourcen umzugehen und nachhaltigen Anbauzu fördern. Erntedank ist auch ein Moment, um sich darüber zu freuen, dass man genug zu essen hat und um die Bedeutung von Teilen und Helfen hervorzuheben, indem man mit Menschen in Not teilt.
Ein Dank für Gottes gute Gaben „Ja, das sieht alles so selbstverständlich aus – und ist doch so ein Wunder!“ singen die Kinder im Singkreis. Für das immer weniger selbstverständliche Wunder einer guten Ernte und aller anderen guten Gaben Gottes danken die Besucherinnen und Besucher in einem Festgottesdienst am Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, in der Thomaskirche, Neusser Wall/Lentstaße. Im Erntedankgottesdienst mit Diakon Andreas Mittmann, der KiTa Thomaskirche und dem Kinder-Singkreis wird das Abendmahl mit Brot und Traubensaft gefeiert.
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
01.10.2023, 10:00 – Kapelle der Stille Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl und Frühstück
Prädikant Bernd Franzen und Team
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
01.10.2023, 11:00
– Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln Erntedankgottesdienst
Lebensmittelspenden gehen an das „Sölzer Körvje“
01.10.2023, 10:00 – Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln Erntedankgottesdienst im Tersteegenhaus
Lebensmittelspenden gehen an das „Sölzer Körvje“ Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg lädt zu einem Erntedankgottesdienst mit Pfarrerin Mareike Maeggi am Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, in das Tersteegenhaus, Emmastraße 6, ein. Der Gottesdienst wird von den Kindern der Kindertagesstätte mitgestaltet. Damit der Altar reich geschmückt werden kann, bittet die Kirchengemeinde um Lebensmittelspenden. Diese werden später durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren weitergegeben, die von Altersarmut betroffen sind.
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
01.10.2023, 11:15, – Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Lindenthal, An der Decksteiner Mühle 1, 50935 Köln Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrer Maeggi
01.10.2023, 10:00 – Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrerin Korf
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
01.10.2023, 11:00 – Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln Gottesdienst Gemeinsam zum Erntedank
Thema: #AlleFürsKlima Einen Gottesdienst Gemeinsam zu Erntedank feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes am Sonntag, 1. Oktober, 11 Uhr, in der Lutherkirche, Siebachstraße 85. Das Motto lautet #AlleFürsKlima. Im Anschluss an den Gottesdienst wird gemeinsam im Garten gegessen. Gerne können die Teilnehmenden vegetarische Speisen zum Teilen mitbringen. Der Gottesdienst mit Taufe wird von Pfarrerin Dorothea Ugi und dem Team von Zeit für Kinder gestaltet.
– Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln Gottesdienst „Brot und Rosen“ zum Erntedankfest
Das politische Potential des Christentums Zum Abendgottesdienst „Brot und Rosen“ mit Abendmahl am Erntedanktag, Sonntag, 1. Oktober, 18 Uhr, lädt Pfarrer Stefan Dross in die Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, ein.
Los geht es mit Cafébar, Snacks und Gesprächen. Anschließend nähern sich die Gottesdienstbesuchenden dem politischen Potential des Christentums. Der Abend nach dem Gottesdienst klingt bei einem Kölsch aus.
www.evangelisch-ehrenfeld.de
Die Kinderkirchen in Ehrenfeld feiern Gottes Schöpfung In einem Familiengottesdienst zu Erntedank mit Pfarrer Stefan Dross am Sonntag, 1. Oktober, 10.45 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld in der Versöhnungskirche, Eisheiligenstaße 32-42, die Schönheit von Gottes Schöpfung und versucht, die Welt durch die Augen der Kinder zu sehen: „Das hat Gott wunderbar geschaffen – Fledermaus und Affen – Mit langem Hals Giraffen – und auch noch die Kuh – Muh… – Doch das Beste, dass bist Du!“. Gemeinsam danken die Gottesdienstbesuchenden Gott für all das, was im Alltag oft so selbstverständlich ist: die Luft, das Brot, das Wasser. Wie jedes Jahr sammelt die Kirchengemeinde Lebensmittelspenden. Spenden können am Samstag, 30. September, zwischen 10 und 12 Uhr in der Versöhnungskirche abgegeben werden.
www.evangelisch-ehrenfeld.de
01.10.2023, 11:00 – Köln-Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln Familiengottesdienst mit Taufe an Erntedank
Pfarrerin Doffing
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
01.10.2023, 11:00 – Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Erntedankgottesdienst Jung bis Alt
Pfarrerin Monika Crohn
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
01.10.2023, 17:00 – Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln Erntedank- und Abschieds-Gottesdienst mit Chören
Pfarrer Wilfried Seeger geht in den Ruhestand
Pfarrer Wilfried Seeger wird im Erntedankgottesdienst am Sonntag, 1. Oktober, 17 Uhr, in der Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, von der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden und dem Evangelischen Kirchenkreis Köln-Nord in den Ruhestand verabschiedet. Die Chöre der Kirchengemeinde übernehmen die musikalische Gestaltung des Erntedank- und Abschieds-Gottesdienstes. Im Anschluss sind alle zu einem Empfang eingeladen.
01.10.2023, 11:15 – Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln Erntedankgottesdienst mit Abendmahl mit Traubensaft und musikalischer Begleitung durch die Pauluskantorei Pfarrer Kock-Blunk
01.10.2023, 10:00, – Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln Erntedankgottesdienst mit Abendmahl mit Traubensaft Pfarrer Kock-Blunk
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
01.10.2023, 11:00,
– Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln Gottesdienst zu Erntedank mit Instrumentalprojekt
01.10.2023, 11:00 – Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Erntedank mit Herbstbasar
Trödel kann auf Spendenbasis erworben werden Am Sonntag, 1. Oktober, 11 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Porz in der Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, einen Erntedankgottesdienst mit anschließendem Herbstbasar mit Cafeteria. Auf Spendenbasis wird Kleines und Feines, Köstliches und Buntes sowie Schmückendes und Nützliches angeboten. Der Erlös kommt dem Förderverein an der Johanneskirche e.V. zugute.
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
01.10.2023, 09:30 – Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, 51147 Köln Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Erntedank-Gottesdienst und Fest „10 Jahre Immanuel-Kirche“
Begegnungstag in Stammheim Bereits im März hat die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim das zehnte Jubiläum ihrer Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, mit einem Gottesdienst gefeiert. Nun holt sie auch noch eine Feier in Form eines Begegnungstages am Sonntag, 1. Oktober, nach. Im Anschluss an den Erntedank-Gottesdienst, der um 10.30 Uhr beginnt, bleiben alle zusammen zur Begegnung und zum gemeinsamen Essen und Trinken.
01.10.2023, 10:30 – Reformationskirche, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
Gottesdienst und Brunch am Erntedankfest
Alle tragen etwas zum bunten Buffet mit bei Am Sonntag, 1. Oktober, 10.30 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal in der Reformationskirche, Mehlemer Straße 27, einen Familiengottesdienst, in dem der Kindergarten mitwirkt und die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden vorgestellt werden. Die Liturgie wird von Pfarrer Andre Kielbik gehalten. Im Anschluss sind alle zu einem Gemeindebrunch in das Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, eingeladen. Die Getränke werden von der Kirchengemeinde gestellt. Um kulinarische Koch- und Backbeiträge für das Mitbringbuffet wird gebeten. Mitgebrachtes kann vor dem Gottesdienst im Gemeindehaus abgegeben werden.
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
30.09.2023, 11:00
– Marktplatz, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Ökumenischer Familiengottesdienst auf dem Zollstocker Herbstfest Erntedank der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Am Tag vor Erntedank, am Samstag, 30. September, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengenmeinde Köln-Zollstock im Rahmen des Zollstocker Herbstfestes zu einem ökumenischen Gottesdienst auf den Marktplatz, Höniger Weg, ein. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Oliver J. Mahn und Gemeindereferent Mark Kusters gestaltet. Die Melanchthon-Hausband sorgt für die musikalische Unterstützung. Für die wöchentliche Diakoniesprechstunde werden haltbare Lebensmittel gesammelt, die die Besucherinnen und Besucher zum Altar auf der Bühne bringen können.
01.10.2023, 10:00 – Auferstehungskirche Sürth-Weiß, Auferstehungskirchweg 7, 50999 Köln Familiengottesdienst zu Erntedank
Ausstellung mit Stilleben wird eröffnet Zu einem Familiengottesdienst mit Pfarrer Gerald Warnecke am Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß in die Auferstehungskirche, Auferstehungskirchweg 7, ein. Im Anschluss an den Gottesdienst wird eine Gemäldeausstellung der Künstlerin Astrid Probst, Grafik-Designerin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, mit kleinen Stilleben eröffnet. Zu sehen sind passend zu Erntedank die Motive Obst und Gemüse: Erntedank erinnert daran, dass sich alle dem, was zur Verfügung steht, verpflichtet fühlen sollten. Jeder Apfel, jede Möhre, jeder kleine Zweig ist ein Geschenk, einer Würdigung und (Be-)Achtung wert. Auch die Kinder des Kindergartens stellen passende Bilder aus. Die Ausstellung wird bis Sonntag, 29. Oktober, während der Öffnungszeiten der Kirche zu sehen sein.
Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
01.10.2023, 10:00
– Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln Gottesdienst zum Erntedankfest mit der Rodenkirchener Kantorei
Die musikalische Leitung hat Barbara Mulack Zu einem Erntedank-Gottesdienst mit der Kantorei Rodenkirchen unter der Leitung von Barbara Mulack am Sonntag, 1.Oktober, 10 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen in die Erlöserkirche, Sürther Straße 34, ein.
01.10.2023, 10:15, – Erlöserkirche Niederaußem, Oberaußemer Straße 80, 50181 Bedburg-Niederaußem Familiengottesdienst am Erntedankfest
Ein gemeinsames Mittagessen schließt sich an Das Erntedankfest am Sonntag, 1. Oktober, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen mit einem Familiengottesdienst in der Erlöserkirche Niederaußem, Oberaußemer Straße 80, der um 10.15 Uhr beginnt. Frauke Leist, Leiterin der KiTa, und Pfarrer Thorsten Schmitt gestalten die Liturgie des Gottesdienstes. Die musikalische Gestaltung übernimmt Stephan Bertram. Bei schönem Wetter wird im Garten unter freiem Himmel gefeiert. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Eine Rolle wird an diesem Tag auch das große Tipi spielen, das in der Evangelischen Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf entstanden ist und auf dem Gelände aufgebaut wird. Wer zum Mittagessen bleiben möchte, kann sich zur besseren Planung bis Montag, 25. September, per Telefon unter 02271/56520 in der KiTa bei Frau Leist oder per E-Mail an thorsten.schmitt@ekir.de anmelden.
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
01.10.2023, 11:00 – Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim Gottesdienst zum Erntedank mit Abendmahl – Bei schönem Wetter mit anschließendem Kartoffelfeuer im Kirchhof.
01.10.2023, 09:30 – Petrikirche Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim Familiengottesdienst zum Erntedank mit Abendmahl – Im Anschluss Kirchenkaffee mit Schmalzbroten
Pfarrerin Voldrich
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
01.10.2023, 10:00, – Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen Erntedank-Familiengottesdienst mit anschließendem Suppenessen
Pfarrerin Gesa Francke
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
01.10.2023, 10:15 – Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl Festgottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Renate Gerhardt
www.kirche-bruehl.de
01.10.2023, 11:30
– Jakobuskirche, Unter Eschen 24, 50321 Brühl „ErnteBrunch“-Gottesdienst
Gottesdienst an gedeckten Tischen In Gemeinschaft brunchen und Gott für Speis und Trank danken, dazu lädt Pfarrerin Sandra Nehring am Sonntag, 1. Oktober, 11.30 Uhr, in die Jakobuskirche Brühl, Unter Eschen 24, ein. Dabei gilt das Prinzip „bring and share“: Die Evangelische Kirchengemeinde Brühl stellt Brötchen und Getränke zur Verfügung. Die Teilnehmenden bringen Leckereien mut, die bei einem Brunch nicht fehlen dürfen. Der Gottesdienst findet an gedeckten Tischen statt.
Evangelische Kirchengemeinde Horrem
01.10.2023, 10:00 – Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem Familiengottesdienst zum Erntedank mit Abendmahl
Pfarrer Greve
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
01.10.2023, 10:00
– Burg Redinghoven, Niederweg 66, 50374 Erftstadt Ökumenischer Erntedank-Gottesdienst auf Burg Redinghoven
Kirche unterwegs An einem besonderem Ort und in ökumenischer Gemeinschaft feiert die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich den diesjährigen Erntedank-Gottesdienst. Am Sonntag, 1. Oktober, 11 Uhr, treffen sich die Christinnen und Christen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden auf der Burg Redinghoven, Niederweg 66, in Erftstadt-Friesheim. Die Liturgie wird von Pfarrerin Friederike Schädlich mitgestaltet.
01.10.2023, 10:00 – Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen Gottesdienst mit Taufe zum Erntedank
„Der reiche Kornbauer und die Einsicht: Wer teilt, hat mehr vom Leben“ Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk und ein Team laden am Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, zu einem Erntedankgottesdienst für Jung und Alt in die Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, ein. Das Motto des Gottesdienstes lautet: „Der reiche Kornbauer und die Einsicht: Wer teilt, hat mehr vom Leben“.
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
01.10.2023, 09:30, – Friedenskirche in Hürth-Efferen, Martin-Luther-Straße 12, 50354 Hürth Gottesdienst an Erntedank
Pfarrerin Franziska Boury, Kantorin Denise Seidel
01.10.2023, 11:00 – Martin-Luther-King-Kirche in Hürth-Mitte, Villering 38, 50354 Hürth Gottesdienst an Erntedank
Gottesdienst mit Abendmahl am Erntedanktag mit Domkantorei
Pfarrer Jürgen Manderla, KMD Andreas Meisner
01.10.2023, 09:00 – Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg Festgottesdienst zu Erntedank mit dem Posaunenchor Altenberg unter der Leitung von Gerhard Heywang
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
01.10.2023, 16:00
– Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach Festlicher Erntedankgottesdienst
Eine neue Mitarbeiterin wird eingeführt In einem festlichen Erntedankgottesdienst mit viel Musik am Sonntag, 1. Oktober, 16 Uhr, in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, am Sonntag, 3. September, 18 Uhr, wird Julia Krämer-Walter von Pfarrer Robert Dwornicki in ihr Amt als neue Mitarbeiterin in der Sozialberatungsstelle eingeführt. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
– Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach Gottesdienst zu Erntedank
Pfarrerin Margot Hennig
Evangelische Kirchengemeinde Delling
01.10.2023, 10:00, – Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten Erntedankfest in Delling
Festgottesdienst und Gemeindefest Die Evangelische Kirchengemeinde Delling lädt zum Erntedankfest am Sonntag, 1. Oktober, ein. Im Anschluss an den Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche Delling, Delling 8, der um 10 Uhr beginnt, unterhält der Musikverein Olpe die Gäste mit einem Platzkonzert. Am frühen Nachmittag schwingen die „jecken Kids“ ihr Tanzbein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit Kaffee und Kuchen, Bier, alkoholfreien Getränken sowie Würstchen vom Grill.
Evangelische Kirchengemeinde Lindlar
01.10.2023, 10:30 – Jubilate-Kirche, Auf dem Korb, 51789 Lindlar Gottesdienst mit Abendmahl zu Erntedank
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/09/Brown-And-Yellow-Thanksgiving-Flayer-Portrait-Praesentation-169-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-09-30 23:00:002023-10-12 06:00:09Erntedankfeste in Köln und Region laden am 1. Oktober ein
Anlässlich des heutigen „Internationalen Tags der älteren Menschen“ wirft das Senioren-Internet-Café der Evangelischen Begegnungsstätte in Bergisch Gladbach ein Licht auf seine Angebote zur Förderung der digitalen Teilhabe von Seniorinnen und Senioren. Das Senioren-Internet-Café, ein digitaler Lernort, bietet kompetente Unterstützung für ältere Menschen, unabhängig von ihren Vorkenntnissen im Umgang mit neuen Medien.
Das ehrenamtliche Team des Senioren-Internet-Cafés steht den Senioren bei Fragen und Problemen zur Seite, egal ob es um den Umgang mit Smartphones, Tablets, PCs oder anderen Geräten geht. Bereits seit vielen Jahren bietet das Café Beratung und Schulung an, um ältere Generationen dabei zu unterstützen, ihre Digitalkompetenz zu erweitern.
Die Angebote des Senioren-Internet-Cafés finden jeden Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr statt. Dabei erhalten die Teilnehmer individuellen Einzelunterricht, um den Unterricht noch besser an die individuellen Bedürfnisse und Kenntnisse anzupassen. Damit soll älteren Menschen die Möglichkeit gegeben werden, in einer entspannten und vertrauensvollen Umgebung ihre Fragen zu stellen und sich mit den neuen Technologien vertraut zu machen.
Um an den Schulungen teilnehmen zu können, ist eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 02202/56011 erforderlich. Das Team des Senioren-Internet-Cafés freut sich über jeden Interessierten, der seine digitalen Fähigkeiten ausbauen oder einfach nur Fragen stellen möchte.
Internationaler Tag der älteren Menschen
Der Internationale Tag der älteren Menschen dient als Erinnerung daran, dass ältere Menschen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen und ihre Erfahrungen und Fähigkeiten wertgeschätzt werden sollten. Das Senioren-Internet-Café in Bergisch Gladbach trägt dazu bei, dass ältere Menschen mit den Herausforderungen des digitalen Zeitalters Schritt halten können und sich selbstbewusst in der digitalen Welt bewegen können.
Weitere Informationen zu den Angeboten und zum Senioren-Internet-Café finden Sie auf der Website der Evangelischen Begegnungsstätte unter www.heilig-geist-kirche.de.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/10/Elfenbein-Schwarz-Minimalistisch-Unternehmen-Forschungsarbeit-Titelseite-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-09-30 22:00:002023-10-10 23:10:04Senioren-Internet-Café in Bergisch Gladbach: Digitale Teilhabe für Senioren
Rund 200 Gäste suchen täglich die Überlebensstation GULLIVER in der Trankgasse am Kölner Hauptbahnhof auf. Sie alle haben die Härten des Lebens kennengelernt, werden als obdachlose Menschen von der Gesellschaft kaum wahrgenommen. Im GULLIVER erfahren sie an 365 Tagen im Jahr Fürsorge und Unterstützung. Und nun dank der Diakoniespende täglich drei Stunden länger. Denn das war der Wunsch vieler Gäste: statt bis 15 Uhr bis 18 Uhr zur Überlebensstation kommen zu können, um zu duschen, Wäsche zu waschen, etwas Warmes zu essen, die Computer zu nutzen, ein Gespräch zu führen oder auszuruhen.
Beeindruckende 150.000 Euro sind schon in den ersten sechs Monaten des Spendenzeitraums ab Oktober 2022 zusammengekommen. Zum Stichtag 1. September 2023 waren dies insgesamt 161.883,93 Euro. Der Kirchenverband legte wie versprochen noch einmal 100.000 Euro drauf. So gingen durch die Diakoniespende insgesamt 261.883,93 Euro an die Überlebensstation GULLIVER.
„Die Freude und Dankbarkeit unserer Gäste ist riesengroß“
Damit wurde es möglich, vier neue Mitarbeitende für die nächsten anderthalb Jahre zu finanzieren. Und so konnte die durch das Kölner Arbeitslosenzentrum (KALZ) getragene Einrichtung ihre Öffnungszeiten schon im Frühjahr 2023 ausweiten. Die neuen Mitarbeitenden kommen zur großen Freude von Karl-Heinz Iffland und Bernd Mombauer von der Geschäftsführung des GULLIVER aus dem Kreis der Gäste. Sie wissen, was es bedeutet, obdachlos zu sein, erhalten nun durch ihre Arbeit eine Tagesstruktur und ein regelmäßiges Einkommen, wollten etwas von dem zurückgeben, was sie Gutes im GULLIVER erfahren haben.
Karl-Heinz Iffland hat beobachtet: „Die Freude und Dankbarkeit unserer Gäste ist riesengroß. Auch wir sind begeistert von all den großen und kleinen Zuwendungen.“ Und Bernd Mombauer ergänzt: „Es ist doch wunderbar, dass wir im Winter drei Stunden länger Wärme schenken können und im Sommer Schutz vor der Hitze.“
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2022/11/20220929-DiakonieSpende_Gulliver_KickOff-5-scaled-e1667827502612.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-09-30 08:00:002023-10-08 15:00:09Diakoniespende 2022/2023: GULLIVER ist glücklich über 261.883,93 Euro
Köstlich und kostenlos – der „Offene Kochtopf“ des Kölner Ernährungsrates lädt zu einer musikalischen Schnibbel-Disco für alle ein! Am 27. Oktober 2023 findet das Koch-Event von 17 bis 20 Uhr in der Küche der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln (fbs) in der Kölner Südstadt statt.
Der „Offene Kochtopf“ ist bekannt dafür, regelmäßig saisonale Lebensmittel ins Rampenlicht zu stellen und von Ort zu Ort zu wandern. Dieses Mal wird der Fokus auf die Helden der Herbstküche gelegt: Kartoffeln, rote Beete und Kürbis. Die regionalen Zutaten kommen in der Regel durch Geld- und Sachspenden Kölner Landwirt*innen, des Kölner Ernährungsrates oder mithilfe der Veranstaltungsorte zusammen.
Kreativ in den Töpfen rühren
Gemeinsam mit allen Anwesenden werden die Initiatoren des offenen Kochtopfs kreativ in den Töpfen rühren. Das Event bietet für Groß und Klein etwas zu entdecken: von Rosenkohlsalat mit roter Beete über selbstgemachte Pommes und Ketchup bis hin zu einem leckeren Kürbis-Grießdessert. Für die passende Disco-Stimmung ist DJ Maik dabei, auch bekannt als Torben vom Gorilla-Ernährungstheater. Mit groovigen Beats sorgt er für eine tolle Atmosphäre.
Egal ob Erwachsene, Kinder oder Jugendliche – jeder ist bei der Schnibbel-Disco herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet in der Küche der fbs in der Südstadt statt, Kartäuserwall 24 b, 50678 Köln. Der „Offene Kochtopf“ ist kostenlos, aber die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung über die Homepage, per E-Mail oder telefonisch wird empfohlen. Teilnehmende sollten eine Schürze und geeignete Behälter für eventuelle Reste mitbringen, auch passende Lebensmittelspenden sind willkommen.
Der „Offene Kochtopf“
Beim „Offenen Kochtopf“ dreht sich alles um regionale Lebensmittelversorgung und gesunde Ernährung. Im hektischen Alltag kaufen viele Menschen ihre Nahrungsmittel oft, ohne groß darüber nachzudenken, woher sie genau kommen und wie sie sich auf den Klimawandel auswirken könnten. Der „Offene Kochtopf“ lädt deshalb Menschen ein, sich in einem kommunikativen und kreativen Austausch intensiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen. An verschiedenen Orten in der Stadt steht jeweils ein bestimmtes Lebensmittel im Mittelpunkt, das besonders hervorgehoben wird.
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die Gerichte gemeinsam zuzubereiten und anschließend gemeinsam zu essen. Währenddessen wird angeregt über Ernährung und den Umgang mit Lebensmitteln diskutiert. Fragen wie „Wie können wir unsere Ernährung nachhaltiger gestalten?“ oder „Wie können wir den Genuss und die Wertschätzung für gesunde Lebensmittel steigern?“ werden dabei zur Diskussion gestellt.
Bei den Gesprächen spielen Werte wie Regionalität, Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Genuss eine zentrale Rolle. Es geht darum, das Bewusstsein für die Herkunft von Lebensmitteln zu schärfen und über die Auswirkungen des Konsums auf den Klimawandel aufzuklären. Denn eine bewusste Ernährung hat nicht nur positive Effekte auf die eigene Gesundheit, sondern kann auch einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten.
Der Ernährungsrat für Köln und Umgebung
Der „Offene Kochtopf“ ist ein Projekt des „Ernährungsrats für Köln und Umgebung e.V.“. Gegründet im März 2016 als erster Ernährungsrat in Deutschland, hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, die Ernährungspolitik zurück in die Region zu bringen. Mit einem Fokus auf die Kommune Köln arbeitet der Ernährungsrat daran, langfristig und nachhaltig die Strukturen einer regionalen Lebensmittelversorgung zu stärken.
Eine der Hauptaufgaben des Ernährungsrats ist es, einen aktiven Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Erzeuger und -innen, Vertrieben und Verbraucher und -innen zu fördern. Durch diesen engen Austausch sollen faire Partnerschaften zwischen Kommunen und Landwirten und -innen entstehen sowie einfache Zugänge für Städter und -innen zu lokalen Produkten aus bäuerlicher Landwirtschaft ermöglicht werden. Ein weiteres Ziel ist es, den Marktzugang für familiäre Landwirtschaftsbetriebe zu vereinfachen und somit Alternativen zur Zentralisierung am Lebensmittelmarkt zu schaffen.
Der Ernährungsrat agiert als Informations- und Aktionsplattform für engagierte Bürger und -innen, die sich für ein regionales Ernährungssystem einsetzen möchten. Durch den Austausch unter Akteur und -innen, Ehrenamtlichen und Bildungsträgern werden Ideen und Initiativen entwickelt, um den regionalen Kreislauf zu stärken und den Kontrollverlust bei der Herkunft von Lebensmitteln zu verhindern.
Neben der politischen Arbeit führt der Ernährungsrat auch Bildungskampagnen durch, um ein Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln und nachhaltiger Landwirtschaft zu schaffen. Durch die Vermittlung von Wissen und Informationen unterstützt der Ernährungsrat Bürger und -innen dabei, informierte Entscheidungen in Bezug auf Ernährung und Konsum zu treffen.
Gorilla-Ernährungstheater
Das Gorilla-Ernährungstheater ist ebenfalls in Sachen gesunder Ernährung als Theaterensemble unterwegs. Mit Ihrem Programm „Das Geheimnis der Gemüsesuppe“ besuchen sie gemeinsam mit Gorilla „Serge“ Kitas und Grundschulen in und um Köln und machen Kindern regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel in Form eines Theaterstücks mit anschließender Verkostung schmackhaft.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/09/Green-Yellow-Modern-Minimalist-Cook-YouTube-Thumbnail1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-09-29 22:00:002023-10-08 09:10:04Die „Schnibbel-Disco“ vereint bei der fbs regionales Essen und gute Musik
Auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 haben die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) die Charta Oecumenica unterzeichnet. Das Ziel sei ein praktisches, hieß es damals: Die Kirchen wollten das ökumenische Miteinander auf dem europäischen Kontinent intensivieren, indem sie gemeinsame Regeln für die Praxis festlegten. Das kommt im Untertitel der Charta Oecumenica zum Ausdruck: „Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa“. Der 20. Jahrestag der Unterzeichnung war nun ein willkommener Anlass für einen ökumenischen Gottesdienst im Binnenchor des Kölner Doms unter dem Motto „Meilenstein der Ökumene“ im Rahmen der diesjährigen Domwallfahrt.
Domdechant Robert Kleine begrüßte die Gäste. Kleine freute sich, dass die zahlreichen Kirchen nunmehr schon in guter Tradition durch „den gemeinsamen Glauben verbunden“ seien. Susanne Beuth, Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Mitte und Kölner ACK-Vorsitzende, erinnerte an die Unterzeichnung der Charta. Sie begrüßte besonders Manfred Kock, damals Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der seinerzeit auch seine Unterschrift unter die Charta gesetzt habe und den man als Prediger für den Jubiläumsgottesdienst gewinnen konnte. Auch Stadtsuperintendent Bernhard Seiger war in den Dom gekommen.
Völker und Kulturen zu versöhnen, formuliere die Charta als Auftrag
Beuth sprach vor dem Ökumenekreuz, das seit 25 Jahren die geschwisterliche Verbindung zwischen den christlichen Kirchen in Köln symbolisiert und ökumenische Ereignisse begleitet. „Charta Oecumenica ist die Selbstverpflichtung der Kirchen, im ökumenischen Geist der Einheit zu feiern, zu sprechen und zu handeln in ganz Europa.“ Völker und Kulturen zu versöhnen, formuliere die Charta als Auftrag. Wie dringlich diese Aufgabe sei, sei allen seit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine „schmerzlich bewusst“. In Köln sei durch das Zusammenleben mit Gemeinde etwa aus Afrika, Südamerika und Asien deutlich, „dass unser Auftrag nicht an den Grenzen Europas enden kann“.
Der frühere Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Kock, predigte über das 17. Kapitel aus dem Johannes-Evangelium, in dem Jesus sein Vermächtnis für die Seinen, für die Welt und die Kirche in Form eines Gebetes gebe. Wer Jesus bei diesem Gebet zuhöre, merke, „wir sind nicht ein isoliertes Grüppchen, und von einer religiösen Anhängerschaft umgeben. Sondern wir sind im Namen Jesu seine Vision für die Welt.“ Und weiter: „“Erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien wie wir.“ Das Gebet beschäme ihn angesichts der Zerrissenheit der Welt und auch der Kirche, sagte der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende. „Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit meine Freude in ihnen, also in uns Menschen, vollkommen sei.“ Wie kleinkariert die Streitigkeiten auf Erden wirkten angesichts der Größe dieses Gebets, dessen Weitherzigkeit die Menschen fast hilflos mache.
„Aber unsere Einheit in Jesus‘ Vision für die Welt ist seine Vision für uns.“ Angesichts der Realität sei dies allerdings auch eine Provokation. „Es gibt heute zwei Arten, dem Problem der getrennten Kirchen und der Provokation zu entkommen: eine oberflächliche und eine ernsthafte. Die oberflächliche ist gefährlich. Sie empfindet die Trennung der Kirchen nicht als einen Schmerz. ,Wir haben doch alle einen Herrgott‘, sagen sie leichthin. ,Lass doch die Theologen sich zanken, lass die Politiker sich streiten, mich interessiert das nicht, solange ich meine Ruhe habe.’“ Wer so spreche, gehöre zu denen, die den lieben Gott einen guten Mann sein ließen. Eine Gleichgültigkeit, die keine Schmerzen bereite, sei für die Kirchen und ihre Zukunft gefährlich, weil es sie unwichtig mache. Und gefährlich für die Menschen: „Denn wohin kommen sie, wenn sie gar nicht mehr merken, was sie an spirituellem Reichtum und an ethischer Orientierung, an Trost und Ermutigung verloren haben?“ Er denke, dass es auch eine ernsthafte Weise gibt, die Trennung und Spaltungen und inneren Streitigkeiten, zu betrachten. „Sie stellen die Unterschiede nicht in den Vordergrund, denn die uneingelösten Konflikte des 16. Jahrhunderts und die unvollendeten Auseinandersetzungen in der Aufklärung des 17. und 18. Jahrhunderts dürfen nicht den Blick dafür verstellen, für das, was heute dran ist.“ Angesichts der Leiden der Menschen könne man sich die Fixierung auf die Spaltung der Kirchen nicht mehr leisten. Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage in vielen Bereichen, nicht zuletzt vor der Bedrohung der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen, müssten die Kirchen zusammenarbeiten. Und das täten sie ja auch an vielen Stellen in erheblichem Maße.
Die Liebe Gottes in die Welt tragen
„Es gibt eine neue Ökumene in dieser Welt, eine Ökumene der Ermutigung und des Kampfes für Gerechtigkeit. Menschen, die sich dieser Ökumene verpflichtet fühlen, sind aktiv und engagiert. Denn sie beziehen ihre Kraft aus der Kraft des Geistes. Und so entspricht es im Gebet Jesu: Eine Konfession lockt die andere aus ihrem Schatz und ihrem Reichtum etwas mitzuteilen, dass sie alle eins seien, damit die Welt glaube. Das ist das Ziel des Gebetes Jesu.“ Kock erklärte zum Schluss: „Der Mann am Kreuz hat die Liebe Gottes, die wir empfangen. Die gilt es in die Welt zu tragen, gleich in welcher Konfession wir leben. ,Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.‘ Diese Fürsprache Jesu ist größer als unser Herz und auch größer als unser Verstand. In dieser Fürsprache ist unsere ganze Zerrissenheit aufgehoben. Sein Wort macht froh im Leben und trägt uns auch durchs Sterben.“
Text: Stefan Rahmann Foto(s): Engelbert Broich (Archiv-Bild)
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/09/20180413_Manfred_Kock_Broich_Top.jpg420770https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-09-28 22:00:002023-10-06 23:00:07Ökumenischer Gottesdienst im Dom mit Manfred Kock: Vor 20 Jahren wurde die Charta Oecumenica unterzeichnet
Heute (28. September) ist „Safe Abortion Day“ – der internationale Aktionstag für das Recht auf sicheren und legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen. „Wir beraten mit der Frau, nicht gegen sie“, sagt Catharina Backes. Für die Schwangerenberaterin beim Evangelischen Kirchenverband Köln und Region bedeutet das: Jede Frau erhält den Beratungsschein, den sie für eine Abtreibung benötigt. Im Gespräch erhält die Frau alle Informationen, die sie braucht, um für sich eine gute Entscheidung zu treffen. Ob sie mit dem Beratungsschein dann zu einem Arzt oder einer Ärztin geht, liegt in ihrer Hand. Wenn sie möchte, ist Psychologin Catharina Backes weiterhin für sie da: „Wir begleiten sie auf ihrem Weg.“
Beim „Safe Abortion Day“ in Deutschland wird darauf aufmerksam macht, dass der Schwangerschaftsabbruch in Deutschland immer noch durch den Paragraphen 218 des Strafgesetzbuches kriminalisiert wird. Bei diesem Aktionstag wird für das Recht auf Selbstbestimmung und die Abschaffung des § 218 demonstriert. Ziel ist es, die geschlechtsspezifische Kriminalisierung zu beenden und für reproduktive Rechte sowie eine angemessene Gesundheitsversorgung einzustehen. Durch Veranstaltungen und Aktionen in verschiedenen Städten wird auf das Thema aufmerksam gemacht und ein breites gesellschaftliches Bewusstsein dafür geschaffen.
Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland gemäß § 218 Strafgesetzbuch (StGB) grundsätzlich für alle Beteiligten strafbar. Diese Ausnahmen gelten.
Weltweit oft kein sicherer und legaler Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen
In vielen Ländern weltweit haben Frauen, Mädchen und alle, die schwanger werden können, keinen sicheren und legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen. Dies führt dazu, dass Schwangere und Ärzte und Ärztinnen oft mit strafrechtlichen Konsequenzen konfrontiert werden, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch in Betracht ziehen. Trotz dieser Kriminalisierung finden weiterhin Schwangerschaftsabbrüche statt – allerdings auf unsichere Weise. Diese unsicheren Schwangerschaftsabbrüche gehen mit einem erhöhten Risiko für Müttersterblichkeit einher. Ungewollt Schwangere werden gezwungen, ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel zu setzen, da ihnen der sichere Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch verwehrt wird.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2023/09/Backes-e1695196435622.jpg9631715https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2023-09-27 22:00:002023-10-05 23:10:04Frauenorientierte Schwangerenkonfliktberatung: Unterstützung auf dem individuellen Entscheidungsweg