Wochentipps: Forum AntoniterMusik“ mit dem „Niklas Roever Quartett“ und Ökologie-Abend

Unsere Wochentipps für diejenigen, die in den Herbstferien Ausflugtipps für unsere Region suchen: Es gibt das „Forum AntoniterMusik“ mit dem „Niklas Roever Quartett“ und „Deep Improvisation“ in der Johanneskirche. Außerdem finden eine Lesung mit Musik „Männer in Kamelhaarmänteln“, die Lesung „True Crime“, das Konzert „Wagner in Venedig“ und der Online-Ökologie-Abend „Grüne Raben“ statt.

Die Termine in der Übersicht:

6.10.2022, 19:00 Uhr
Antonius Saal im Citykirchenzentrum, Zugang von der Schildergasse über den Innenhof des AntoniterQuartiers, Antoniterstr. 14-16, 50667 Köln
True Crime
Beim AntoniterAbend bringt der Journalist und Autor Dr. Anselm Weyer Licht in spannende Kriminalfälle im Köln der 1920er Jahre

Einen ebenso unterhaltsamen wie spannenden Abend verspricht die Lesung mit Dr. Anselm Weyer aus seinem jüngst im Kölner Greven Verlag erschienen Titel „Die Insel der Seligen Köln 1918-1926“ aus der Reihe True Crime. Die Kölner Kriminalfälle und anderen Gesetzesverstöße sowie die dazugehörigen Einzelschicksale hat Weyer auf der Basis zeitgenössischer Quellen zusammen getragen. Diese sind schon für sich genommen interessant genug, um sie zu erzählen. Gleichzeitig spiegeln sie auch die Übergangszeit nach dem Ersten Weltkrieg wider, die auch in Köln von Unsicherheit, politischen Unruhen, Hunger und Inflation geprägt war. Die Lesung verspricht Aufschluss und Einblick in ein Stück Kölner Alltagsgeschichte. Erhellt werden die Sorgen und Nöte, Hoffnungen und Wünsche der Menschen jener Zeit. Für die passende Stimmung sorgt Kantor Johannes Quack am Klavier. Er spielt Stücke von Richard Wagner, Franz Liszt und Richard Strauss, die damals in bürgerlichen Haushalten beliebt waren. Moderiert wird der AntoniterAbend von Ciykirchenpfarrer Markus Herzberg. Im gemeinsamen Gespräch erschließen sich Hintergründe zur Entstehung des Buches. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe AntoniterAbend statt. Einmal im Quartal bietet dieser Abend Lesungen, Themenabende, Filme und Musik. Der nächste Termin folgt in 2023.

07.10.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Johanneskirche Brück, Am Schildchen 15, 51109 Köln
„Deep Improvisation“ in der Johanneskirche
Dreitägiger Workshop mit Carl Ludwig Hübsch

Zu einem Improvisations-Workshop mit dem Musiker Carl Ludwig Hübsch lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. Oktober, in die Johanneskirche, Am Schildchen 15, ein. Alles, was mit Improvisation zu tun hat, ist Thema des Workshops mit dem Titel „Deep Improvisation“. Dazu gehören auch Konzepte und Komposition für Improvisierende. Aber vor allen Dingen wird viel Musik gemacht. Erfahrene Improvisierende können hier ihr Material verfeinern, über ihre Musik sprechen und neue Ideen sammeln. Die Teilnahme kostet 150 Euro, ermäßigt zwischen 80 und 120 Euro je nach Selbsteinschätzung. Die Teilnehmenden treffen sich am Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Samstag ganztägig und am Sonntag von 11 bis 13 Uhr. Der Workshop schließt am Sonntag, 9. Oktober, 20 Uhr, mit einem Werkstattkonzert in der Kirche ab. Anmeldungen können per E-Mail an jane.dunker@ekir.de gerichtet werden.

www.brueck-merheim.de

08.10.2022, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Lesung mit Musik „Männer in Kamelhaarmänteln“
Nach dem Bestseller von Elke Heidenreich

Helgard Eckardt und Pfarrerin i. R. Sabine Petzke lesen am Samstag, 8. Oktober, 16 Uhr (Einlass 15 Uhr) in der Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger-Zentrum 39, aus dem Buch von Elke Heidenreich „Männer in Kamelhaarmänteln“. Die Autorin öffnet darin den Kleiderschrank und erzählt von Jacke und Hose, Rock und Hut – aber vor allem von den Menschen. Wolfgang Schulz-Pagel spielt Klavier und hat dazu passend verschiedene Stücke von Klassik bis Pop ausgesucht. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Das Foyer-Café öffnet eine Stunde vor den Veranstaltungen sowie in den Pausenzeiten.

www.gemeinde-bickendorf.de

08.10.2022, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„Forum AntoniterMusik“ mit dem „Niklas Roever Quartett“
Konzertreihe vereint Kammermusik und Jazz

Das „Niklas Roever Quartett“ mit Lina Knörr (Vocals), Niklas Roever (Piano), Roger Kintopf (Bass) und Leo Asal (Drums) ist am Samstag, 8. Oktober, 19 Uhr, im Antonius Saal im AntoniterQuartier, Antoniterstraße 14-16, zu Gast. Die Konzertreihe „Forum AntoniterMusik“ findet in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. In ihr treten junge Musikstudentinnen und -studenten auf. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. „Wir wollen durch die Musik in diesem schönen Saal auch Menschen auf uns aufmerksam machen, im Sinne von Gemeindeaufbau“, sagt Kirchenmusikdirektor Johannes Quack. Niklas Roever ist ein deutscher Jazzpianist und Komponist. Seine Musik orientiert sich an Vorbildern wie Bill Evans, Paul Bley, Bill Carrothers und John Taylor, bezieht sich aber auch auf Elemente klassischer Musik. Im Fokus steht ein klarer Sound, Spielfreude, improvisatorische Freiheit und eine detailreiche Klangsprache. Niklas Roever wuchs im oberbayerischen Landkreis Mühldorf a. Inn auf. 2019-2020 studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Hervé Sellin und Pierre de Bethmann. Ab 2016 studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei, unter anderen, Prof. Hendrik Soll, Prof. Hubert Nuss und Roland Höppner. Er studierte von 2013-2016 als Jungstudent bei Prof. Tizian Jost an der Hochschule für Musik und Theater München. Im Quartett mit Sängerin Lina Knörr, Bassist Roger Kintopf und Schlagzeuger Simon Bräumer wird besonderer Fokus auf das gesangliche Element der kompositorischen Arbeit des Pianisten Niklas Roever gelegt. Beeinflusst von der Musik von Vorbildern wie John Taylor, Norma Winstone, Bill Carrothers und Maurice Ravel entstanden im Laufe der letzten Monate Stücke mit und ohne Text, die den Anspruch stellen, verschiedene Merkmale, Spielweisen und Konzepte des Modern Jazz auszuloten, neu zu beleuchten und auf diese Weise musikalische Tiefe zu erzeugen. Die symbiotische Beziehung zwischen Komposition und Improvisation wird hinterfragt, erforscht und immer wieder neu definiert. Es entstehen in sich geschlossene Klangräume, die es den Musikern und Musikerinnen ermöglichen, sich frei im Moment auszudrücken und sich auf mehr oder weniger abstrakte Formen der Interaktion einzulassen. Im Fokus steht zu jedem Zeitpunkt die Freude an der gemeinsamen Kreation.

www.antonitercitykirche.de

Mehr zur Freihe „Forum AntoniterMusik“ lesen Sie hier:

09.10.2022, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Konzert: „Wagner in Venedig“
Eine Veranstaltung der Reihe „Ehrenfelder Abendmusiken“

Musik von Richard Wagner und Lesungen aus den Tagebüchern Cosima Wagners können die Zuhörerinnen und Zuhörer am Sonntag, 9. Oktober, 18 Uhr, in der Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, erleben. Seine letzten Lebensmonate verbrachte Richard Wagner in Venedig, wo er am 12. Februar 1883 verstarb. Thomas Höft liest aus den Tagebuchaufzeichnungen von Cosima Wagner, die die künstlerischen Ansichten ihres Mannes, das Verhältnis zu Franz Liszt und die Lebenspfade seiner letzten Jahre beschreiben. Das „Quatuor Romantique“ spielt und Almuth Herbst, Mezzosopranistin, singt Musik aus den Werken Richard Wagners wie etwa Parsifal, Die Meistersinger von Nürnberg sowie Tristan und Isolde. „Le Quatuor Romantique“ das sind: Vassili Voronin (Violine), Edward John Semon (Violoncello), Joachim Diessner (Harmonium) sowie Pascal Schweren (Klavier). Der Eintritt kostet 10 Euro.

www.ehrenfelder-abendmusiken.de

11.10.2022, 19:30
Melanchthon-Akademie
Online-Abend „Grüne Raben“
Unterstützung für Öko-Pioniere in der Kirchengemeinde

Die regelmäßig stattfindenden Online-Abende „Grüne Raben“ der Melanchthon-Akademie wollen dazu ermutigen, das Engagement in Kirchengemeinden in Sachen Ökologie, Nachhaltigkeit und Schöpfungsspiritualität voranzutreiben. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 11. Oktober, 19.30 Uhr bis 21 Uhr statt. Hier geht es darum, Unterstützung und die Möglichkeit zum Austausch für Öko-Pioniere in den Kirchengemeinden anzubieten. Ziel ist es, Ökologie als attraktives Thema in der Gemeinde zu platzieren. Wer schon Ideen hat, soll mithilfe der „Grünen Raben“ befähigt werden, diese umzusetzen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de wird gebeten.

Anmeldung erfoderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

Text: Frauke Komander/APK
Foto(s): APK

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Neuer Kurs der Melanchthon-Akademie: „Bibel und Koran. Was zwischen den Zeilen mitschwingt.“

Die Melanchthon-Akademie bietet am Sonntag, 16. Oktober, den Kurs „Zwischentöne. Bibel und Koran. Was zwischen den Zeilen mitschwingt“ an. In der zweistündigen Veranstaltung von 16 bis 18 Uhr wird es unter anderem um Übersetzungen gehen. Diese sind Verwandlungsprozesse – sie verwandeln etwas in dem Menschen, der übersetzt und verwandeln das, was übersetzt wird.

Seit Januar 2020 gibt es eine Lesegemeinschaft derjenigen, die mehr oder weniger tägliche Übersetzungs- und Leseerfahrungen aus dem Ersten Buch Mose und seit Dezember 2020 auch ausgewählte Suren aus dem Koran mitverfolgen. Sie sind eingeladen, die Erfahrungen beim Lesen und Übersetzen/Übertragen dieser Abschnitte zu teilen.

Im Mittelpunkt der Hybrid-Veranstaltung steht der Austausch über diese Erfahrungen und Beobachtungen. Als Texte dienen die Jakob-Esau-Novelle, hier besonders das Kapitel 32f und die Suren 89 und 92.

Die Veranstaltung wird von Dr. Martin Bock und Dr. Matthias-W. Engelke geleitet. Sie ist kostenlos, eine Anmeldung unter der Nummer 1209B ist erforderlich.

Kontakt

Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region
Kartäuserwall 24b
50678 Köln
Telefon 0221 / 931803-0
Fax 0221 / 931803-20

anmeldung@melanchthon-akademie.de
info@melanchthon-akademie.de

www.melanchthon-akademie.de

Text: Frauke Komander
Foto(s): APK

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„Lasst uns Paradiese neu erschaffen“: Appelle im Ökumenischen Gottesdienst der ACK Köln zum Tag der Schöpfung

Klimawandel, Corona-Pandemie, Energiekrise, Kriege und Postkolonialismus – und nicht zuletzt das Paradies auf Erden. Darum ging es im ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Schöpfung (23. September). Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Köln hatte ihren traditionellen Gottesdienst im Rahmen der Dreikönigswallfahrt unter das Thema gestellt „An der Grenze – Zum Paradies“. Prediger war Dr. Constantin Gröhn, Pastor Diakonie und Bildung im Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost und neben Dr. Sarah Köhler Co-Autor des Konzeptpapiers „Paradising. Warum wir eine alte Vorstellung für die Zukunft zurückerobern wollen“.

Die Vorsitzende der ACK Köln, Superintendentin Susanne Beuth, verwies zu Beginn des Gottesdienstes darauf, dass dieser in verunsichernden Zeiten gefeiert werde: „Das Corona-Virus gefährdet Menschen, der Krieg in der Ukraine und so viele weitere Kriege und Unruhen hinterlassen Tote und Traumatisierte. Der Klimawandel fordert immer unübersehbarere Opfer. Das alles hat Auswirkungen auf uns selbst.“ Ein eurozentrischer Blick könne niemanden schützen. Beuths Forderung und ihr Appell: „Wir brauchen eine weltweite Solidarität in den bedrängenden Fragestellungen der Zeit. Es gibt nur diese eine Erde. Und gerade deshalb dürfen wir Christinnen und Christen die Vision vom Paradies Gottes nicht untergehen lassen. Wir sind gerufen, paradiesische Zustände zu erschaffen.“

Aktiv kämpfen gegen die Zerstörung der Welt

Die Apokalypse und das Paradies seien „in diesen Tagen wie zwei Nachbarländer“, konstatierte Pastor Constantin Gröhn in seiner Ansprache. Sich für eine ökologisch intakte Welt einzusetzen, wie Gott sie gewollt habe, heiße „in diesem fortgeschrittenen Stadium der Krise“, aktiv gegen ihre Zerstörung zu kämpfen. Dabei sei jede und jeder gefordert, der Einzelne wie die Gemeinschaft.

Gröhn zitierte dazu die britische Psychoanalytikerin Sally Weintrobe, deren Schwerpunkt psychoanalytische und interdisziplinäre Perspektiven beim Umgang mit dem Klimawandel sind. Es gebe zwei Wege damit umzugehen, „wenn man aus dem Augenwinkel sieht, was los ist und sich vor den Waldbränden, dem sinkenden Grundwasserspiegel und dem massenhaften Tiersterben fürchtet“. Ein Weg sei, „sich der unbequemen Wirklichkeit zu stellen und sie anzunehmen. Das ist ein ganzes Stück Arbeit. Dieser Weg stellt die eigenen Urlaubspläne, die Ernährungsweise, im Grunde das gesamte Konsumverhalten von mir und von uns als Gesellschaft in Frage“.

Ein anderer Weg führe in die gesellschaftliche Spaltung. Menschen würden sich „In-Gruppen“ schaffen, „die einen bestätigen, dass der eigene Anspruch gerechtfertigt ist, und man verteufelt außenstehende Gruppen als Fanatiker und extremistisch“, so Gröhn im Kölner Dom. „Nicht die Klimakrise selbst, sondern alle, welche die eigene Lebensweise – individuell und gesellschaftlich – in Frage stellen, sind dann das Problem.“

„Den Kolonialherren in uns bekämpfen“

Besonders groß aber sei die gesellschaftliche Verdrängung, wenn es um „Stimmen des Globalen Südens“ gehe, um die Menschen, die bis heute unter den Folgen des Kolonialismus und Imperialismus europäischer und US-amerikanischer Mächte leiden, kritisiert der Theologe. Es werde zu wenig über die Dürren und Fluten im Globalen Süden – den Entwicklungs- und Schwellenländern vor allem in Afrika, Asien, Ozeanien und Latein- beziehungsweise Südamerika – berichtet, hatte er bereits zu Beginn bemängelt. Sie erlebten die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise. „Die gut 20 Prozent der Weltbevölkerung im Globalen Norden, also die Länder, die vom Kolonialismus nachhaltig profitierten, sind für über 90 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Die restlichen 80 Prozent der Weltbevölkerung aber tragen historisch und gegenwärtig nur gut 10 Prozent der CO2-Emissionen bei“, so Gröhn. „Das sagt auch etwas über Privilegien aus. Ein Haus am Meer jedenfalls ist für Menschen in Bangladesch kein Urlaubs-Luxus, sondern lebensgefährlich.“

„Wir“ hätten verlernt, „über Sünde in der globalen Umwelt- und Klimakrise zu sprechen“. Es gebe etwas „in unserer Lebensweise, das uns darin bestärkt, uns als Ausnahme des großen, allgemeinen Lebenskreislaufes zu verstehen, etwas, das Eigennutz und Gier befördert“, sagte Constantin Gröhn weiter. Seine Forderung an die Versammelten ist eindeutig: „Wir haben den Kolonialherren in uns zu bekämpfen, welcher sagt: Wenn Menschen leiden müssen, damit es mir gut geht, dann muss es so sein. Nein, liebe Gemeinde, das muss es nicht. In Christus sind wir eins.“

„Bilder vom Paradies“

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine, ACK-Vorsitzende Susanne Beuth und ACK-Bundesvorsitzender Erzpriester Radu Constantin Miron (v.li.).

Gröhne nannte vier „Bilder, welche uns helfen, die Erde wieder mehr zum Paradies werden zu lassen“:

1.) Paradiese sind schon da – die Wahner Heide vor den Toren der Stadt, mitten in der zentralen Einflugschneise des Köln-Bonner Flughafens. Nur ein Grenzgebiet zum Paradies oder doch mehr. Lasst es uns wahrnehmen!

2.) Paradiese entstehen – die Selbstheilungskräfte ökologischer Systeme, wenn der Ausstieg aus fossiler Energie vollzogen ist. Lasst uns darauf vertrauen!

3.) Lasst uns die Paradiese schützen, die wir noch haben! Ich selbst werde mir nicht verzeihen, als ich als junger Pfarrer in einem Ausschuss der gängigen Logik baulicher und ökonomischer Erwägungen zustimmte. Ein schöner Ahorn musste einem neubetonierten Vorplatz weichen. Heute denke ich: Unsere Paradiese dürfen nicht an unserer eigenen Ungefährlichkeit zugrunde gehen. Die Keruben vor den Toren Edens trugen der Bibel nach flammende Schwerter.

4.) Lasst uns Paradiese neu erschaffen, ökologisch wie sozial. Wir dürfen uns nicht allein am Bestehenden ausrichten, Gott schuf uns auch zu Mitschöpferinnen und Mitschöpfern. Aus jedem Kirchgarten wird ein kleiner Garten Eden: Oasen der Biodiversität, abgerungen den Betonwüsten unserer Stadt.

„Wenn uns das gelingt, werden die Paradiese, von denen wir singen, träumen und die wir auf ausgewaschenen T-Shirts tragen, anders sein: nicht mehr inhaltlich entleert wie ein kurzlebiger Konsum- oder Wellnesstrend“, betonte Pastor Gröhn. „Nein, sie werden die Realität eines Versprechens sein, eines Versprechens, das wir uns im Gespräch miteinander und mit Gott geben können.“

www.umkehr-zum-leben.de

 

Text: Hildegard Mathies
Foto(s): Bernhard Raspels

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Jugendverbandsvollversammlung lädt ein – mit Food-Truck und Kneipen-Quiz

Die zweite Jugendverbandsvollversammlung (JVV) findet am 22. und 23. Oktober statt. Bei der ersten JVV waren im April rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren der Einladung der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung gefolgt, sich an zwei Tagen Gedanken zu machen, wie Partizipation innerhalb der Gemeinden und Verbände, aber auch der Politik und der Stadt selbst aussehen könnte. Warum diese Veranstaltung – nicht nur für Jugendliche – so wichtig ist und was dort genau passiert, erklärt Julia Körfgen, Referentin für Partizipation bei der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung:

Warum braucht es eine Jugendverbandsvollversammlung (JVV)? 

Julia Körfgen: Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung ist der Jugendverband des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Der Jugendverband ist ein Zusammenschluss junger Menschen, welche sich mit dem Ziel der Organisation von Kinder- und Jugendarbeit zusammengefunden haben. Die Leitlinien sind hierbei insbesondere Selbstorganisation, Gemeinschaftsgestaltung, Eigenverantwortung, Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit.

Warum ist die JVV so wichtig?

Julia Körfgen: Damit die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinden an den Zuschüssen für die Jugendverbandsarbeit partizipieren kann, müssen vor Ort die Strukturen eines Jugendverbandes vorhanden sein. Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung wird durch die Jugendverbandsvollversammlung und dessen ehrenamtlichen Vorstand vertreten. Dieser vertritt die Belange der Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Jugendverbandes gegenüber kirchlichen, staatlichen und sonstigen öffentlichen Stellen gegebenenfalls zusammen mit anderen Jugendverbänden, entscheidet unter anderem auch über Richtlinien zu der Verteilung von Zuschüssen und entwickelt jugendpolitische Positionen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen und mischt so in der politischen Landschaft der jeweiligen Kommune mit – nicht zuletzt auch über den Kölner Jugendring e.V.

Wie läuft die Jugendverbandsvollversammlung ab?

Julia Körfgen: Die Kirchengemeinden und die dem Jugendverband angeschlossenen Vereine haben die Pflicht, Menschen in die Jugendverbandsvollversammlung zu delegieren. Durch die Delegation in die Jugendverbandsvollversammlung erklären die Kirchengemeinden und angeschlossenen Vereine ihre Zugehörigkeit zur Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung. In der JVV werden aktuelle Themen besprochen, Anträge von Jugendlichen diskutiert und Schwerpunktthemen für die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung festgelegt.

Was kann ich als Jugendlicher in der evangelischen Kirche bewirken?

Julia Körfgen: Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung ist einer der drei größten Jugendverbände Kölns, dementsprechend werden Äußerungen und Entscheidungen der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung im politischen Raum von der Kommune Köln und der Umgebung gehört und verstanden. Die wichtigste Aufgabe eines oder einer Delegierten ist es die Themen der Kirchengemeinde/ den angeschlossenen Verein in der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung zu vertreten und die Informationen und Themen der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung zu kommunizieren.

Wann findet sie in diesem Jahr statt?

Julia Körfgen: In diesem Jahr findet die JVV am 22. und 23. Oktober statt.  “Getagt wird im EKV – gefeiert im Jupf – gebetet in Deutz”. Interessante Workshops zur Jugendverbandsarbeit, Arbeitsweise des Jugendverbandes und kommunaler Jugendpolitik erwarten die Delegierten. Spannend wird es bei Wahl des neuen ehrenamtlichen Vorstandes der Evangelischen Jugend Köln und Umgebung. Abends gibt es neben einem Foodtruck mit leckeren Wraps und Burritos auch ein lustiges Kneipen-Quiz. Wer Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen, mit uns in der Jugendherberge in Deutz zu übernachten – dies ist für die Delegierten selbstverständlich kostenlos. Am Sonntag, 23. Oktober feiern wir einen Gottesdienst in der St. Johannes Kirche in Deutz. Dort wird die “alte” AEJ Köln und Umgebung verabschiedet und der neu gewählte Vorstand in seinem Amt begrüßt.

https://jupf.evangelische-jugend.koeln/jetzt-noch-ehrenamtliche-delegieren/

Mehr über die erste Jugendverbandsvollversammlung lesen Sie hier:

Text: Frauke Komander
Foto(s): Tom Kemmerling

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„Zuhören und beten“: Gebet der Religionen

Gebete sind gelebter Ausdruck des Glaubens: „Zuhören und beten“ lautete der Titel des diesjährigen „Gebets der Religionen“. Der Titel war Programm – viele verschiedene Religionsvertreterinnen und -vertreter trafen sich mit Gästen in der Neuapostolische Kirche, um am 21.September dem Weltfriedenstag  der Vereinten Nationen gemeinsam für den Frieden zu beten. Am Programm beteiligten sich in diesem Jahr Bahai‘s, Buddhisten und Buddhistinnen, Christen und Christinnen verschiedener Konfessionen sowie Muslime und Musliminnen und Juden und Jüdinnen.

Die ukrainischen und syrischen Geflohenen berichten von sehr unterschiedlichen Flucht- und Aufnahmeerfahrungen. Sie werden vom Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen unterstützt oder arbeiten dort.

Für die evangelische Kirche waren die Superintendentin Susanne Beuth als Vertreterin für die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Pfarrerin Dorothee Schaper als Vertreterin des Vorbereitungskreises und Moderatorin des Gebetes der Religionen vertreten. Das Gebetshaus der neuapostolischen Kirche, die dieses Jahr gastgebend eingeladen hatte, war voll. Abweichend zu den vorherigen Jahren waren in diesem Jahr Gäste aus Köln eingeladen, um aus eigener Erfahrung von ihren Kriegs- und Fluchterfahrungen zu berichten.

So berichteten Studierende afrikanischer Herkunft, die aus der Ukraine geflohen waren, über ihre desolate Situation und ihre Angst das Land verlassen zu müssen. Die Studierenden werden hier von Pamoja e.V. und dem Soulsolution Center in der Nathanaelkirche begleitet. Sie brauchen eine sichere Aufenthaltsperspektive und die Option ihre Studienabschlüsse hier beenden zu können. Sie verfassten eine eigene Petition an die Bundesinnenministerin ( https://weact.campact.de/petitions/schutzfuralle-gebt-uns-eine-chance), die auch jetzt noch von Unterstützern und Unterstützerinnen unterzeichnet werden kann. Ukrainer und Ukrainerinnen mit ukrainischem Pass erzählten von ihren Sorgen um ihre Verwandten in der Ukraine – berichteten aber auch von ihrer guten Aufnahme in Köln.

Isabel Schayani redet über die Repressionen gegen die Bahai und die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Iran. Links Pfarrerin Dorothee Schaper.

Ein Geflohener aus Syrien sprach über seinen Weg über die Balkanroute und sein Ankommen in Köln. Isabel Schayani, Journalistin beim WDR und ARD, berichtete über die Situation der Bahai im Iran, die seit einigen Monaten aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit vermehrt von Repressionen betroffen sind. Im Nordosten des Irans wurden ihre Häuser in einem kleinen Dorf staatlicherseits zerstört. Außerdem sprach sie über den Schmerz und den großen Mut in vielen iranischen Städten, der durch den Tod von Mahsa Amini losgetreten wurde.  Weil ihr Kopftuch nicht all ihre Haare bedeckte, wurde die 22-jährige Kurdin durch die Sittenpolizei festgenommen. Kurze Zeit später kam sie in Haft unter ungeklärten Umständen zu Tode.

„Sorgen teilen und in Gebete hineinnehmen“

Oberbürgermeisterin Henriette Reker spricht.

Nach diesen bewegenden Berichten legte die Oberbürgermeisterin Henriette Reker ihr Manuskript beiseite und sprach frei. Sie dankte für die Nächstenliebe, die die ehrenamtlichen Bürger und Bürgerinnen mit ihrem Engagement in Köln zeigen. Sie betonte, wie sehr die Stadt vom Ehrenamt profitiere.

Der Chor der gastgebenden Gemeinde rahmte die Gebete. Pfarrerin Dorothee Schaper bedankte sich  bei allen Gästen: „Wir müssen uns mehr unsere Geschichten und Sorgen, die jede und jeder von uns in ganz unterschiedliche Weise hat, erzählen, teilen und gemeinsam aushalten und dann in unsere verschiedenen Gebete hineinnehmen – das hat eine andere Dimension als das Schauen und Hören von Nachrichten auf den diversen Bildschirmen.“

Muslime tragen Gebete und Koranverse vor.

Gebetsbeiträge kamen von:

  • Buddhistischer Text (Werner Heidenreich)
  • Bahaigebet zu Universalität  (Gisela Schneider)
  • Muslimischer Beitrag/Gebete und Koranrezitation (Rafet Oeztürk, DITIB und Hanim Ezder BFMF, Mahmood  Malhi, Amadiyyagemeinde)
  • Jüdisches Gebet (Frau Ibrahimova von der liberalen jüdische Gemeinde Gescher lamassoret)
  • Christliches gemeinsames Gebet:  „Vater Unser“ (Superintendentin Susanne Beuth ACK, Stadtdechant Robert Kleine, Diakon Jens Freiwald Stadtdekanat, Erzpriester Constantin Miron, Bernd Skoppek Neuapostolische Kirche)
  • Das Gebet der UN wurde gemeinsam von allen gesprochen

Gebet der Religionen zum Weltfriedenstag

Christen und Christinnen beten das „Vater Unser“.

Jedes Jahr zum Weltfriedenstag am 21. September findet das Gebet der Religionen statt. Alle Religionsgemeinschaften und Organisationen des Rates der Religionen sowie interessierte Kölnerinnen und Kölner treffen sich unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit in einer Kirche, einer Moschee, einer Synagoge, einem Zentrum oder einem Versammlungsraum eines der Mitglieder, um gemeinsam zu beten, sich auszutauschen und sich kennenzulernen. Die Vereinten Nationen (UN) beschlossen seinerzeit am 30. November 1981, den 21. September als internationalen Tag des Friedens („International day of Peace“) auszurufen (http://www.un.org/peaceday). Interessierte sind jetzt schon eingeladen am 21. September 2023 beim nächsten gemeinsamen Gebet der Religionen dabei zu sein.

Ursprung Kölner Friedensverpflichtung

Pfarrerin Dorothee Schaper lädt alle dazu ein, den jeweils anderen zuzuhören und zu beten.

In diesem Jahr verweist der Rat der Religionen ganz besonders auf die Kölner Friedensverpflichtung. Im Jahr 2006 wurde die Kölner Friedensverpflichtung vom Kölner Rat der Religionen, einem freiwilligen Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften und Organisationen, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner einsetzen, unterzeichnet. In diesem Dokument wird festgehalten, dass Gewalt und Terror um Gottes Willen nicht sein dürfen. Für ihre Religionen gelte das friedliche Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Religion. Weiter verpflichten sich die Unterzeichnerinnen dieses Dokumentes, entsprechende Beiträge zum friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft zu leisten. Als Erstunterzeichner fungierten die Synagogen-Gemeinde Köln, das 
katholische Stadtdekanat Köln, der 
Katholikenausschuss in der Stadt Köln, der evangelische Kirchenverband Köln, die türkisch-islamische Union Köln (DITIB), die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Köln sowie der damalige Oberbürgermeister der Stadt Köln. Das Dokument finden Sie im Internet unter:

Kölner Friedensverpflichtung

Text: Dorothee Schaper/Frauke Komander
Foto(s): Dorothee Schaper

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Diakoniespende 22/23: Das GULLIVER hilft vom Überleben ins Leben zurück

Eigentlich ist das GULLIVER gar nicht so auffällig. Die Räume schmiegen sich in den Bahnbogen 1 an der Kölner Trankgasse und fallen Passantinnen und Passanten erst einmal nur durch das große Schild am Eingang ins Auge. Viel mehr entdeckt der Vorbeieilende zunächst nicht. Doch was in den Räumen hinter diesem Eingang geleistet wird, welche Schicksale und Geschichten sich mit ihnen verbinden, rechtfertigt den Namen „Überlebensstation“.

Am 5. Januar 2001 wurde das GULLIVER feierlich eröffnet. Seitdem finden täglich rund 200 Menschen den Weg zum Bahnbogen – sie sind obdachlos, machen Platte, wurden vom Leben hart geschlagen und erleben täglich, was es heißt, von einer Wohlstandsgesellschaft ausgegrenzt zu werden. Diese Männer und Frauen finden hier, in der Trankgasse, wieder ein Stück Hoffnung, gewinnen ihre Würde zurück, denn im GULLIVER erfahren sie Unterstützung und Respekt. Sie erhalten Beratungsangebote und die Möglichkeit, durch niederschwellige Beschäftigungsprojekte wieder Fuß zu fassen.

Die Hektik der ,Platte‘ für einen Augenblick vergessen

„Tagesschlafraum, Kleiderkammer, Friseurangebot, Akkuladestation und vieles mehr: Das GULLIVER unterstützt obdachlose Menschen mit zahlreichen niedrigschwelligen Angeboten. Die Diakoniespende 2022/2023 will dabei helfen, dass die Überlebensstation noch mehr Menschen in Not helfen kann. Ab dem Frühjahr möchte das GULLIVER seine Türen an 365 Tagen im Jahr von 8 bis 18 Uhr öffnen können – statt von 8 bis 15 Uhr. In den zusätzlichen drei Stunden können dann zu jeweils passenden Zeiten noch mehr obdachlose Menschen das umfassende Angebot an psychischer und physischer  Unterstützung in Anspruch nehmen. Die bisher rund 150 bis 200 Gäste, die pro Tag zur Überlebensstation GULLIVER kommen, können an diesem Ort  unter dem Bahnbogen am Hauptbahnhof die Hektik der ,Platte‘ für einen Augenblick vergessen“, sagt Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.

Die Liste der Angebote ist durch die Corona-Pandemie zwar etwas geschrumpft, doch immer noch umfassend. Karl-Heinz Iffland, Pfarrer im Ruhestand und Vorsitzender des Trägervereins des GULLIVERS, des Kölner Arbeitslosenzentrums (KALZ), sowie Bernd Mombauer, Geschäftsführer im KALZ, zählen die Angebote auf: „Es gibt Möglichkeiten zu duschen, sich zu rasieren und die Toilette zu nutzen. Wir stellen Seife und Handtücher, bieten Fußpflege und das Schneiden der Haare. Wir haben Waschmaschinen sowie eine Kleiderkammer. Im Café im ersten Stock gibt es für kleine Beträge Frühstück oder Mittagessen.“

Auch Hunde sind willkommen

Dazu kommt die Möglichkeit, seine Habe in Schließfächern zu verstauen. Computer können ebenso wie die Ladestationen für Handys genutzt werden, das GULLIVER kann zudem als Postadresse fungieren. Auch Hunde sind willkommen – eine Besonderheit des GULLIVER, wie Bernd Mombauer, lächelnd verrät. „Wir versuchen, für das psychische und das leibliche Wohl unserer Gäste zu sorgen und ihnen einen strukturierten Tag zu ermöglichen.“

„Das GULLIVER bietet auch einen Einstieg in die ,Kölner Hilfekette‘ für Obdachlose. Darüber hinaus ist es ein Beschäftigungsprojekt, das für   Langzeitarbeitslose und Obdachlose befristete und unbefristete Arbeitsplätze anbietet. Nicht umsonst ist ,Gullivers Reisen‘, das weltbekannte Kinderbuch, der Namensgeber der Überlebensstation im Hauptbahnhof Köln. Genau wie in dem berühmten Werk von Jonathan Swift werden an diesem Ort Mitmenschen unterstützt, die von der Gesellschaft ausgegrenzt oder sogar ignoriert werden. Das Leben auf der Straße ist hart. Tagtäglich niedrigschwellige, ganz praktische Hilfe für obdachlose Männer und Frauen anzubieten, das ist seit mehr als 20 Jahren das Ziel vom GULLIVER“, sagt Bernhard Seiger.

„Ohne Spenden geht hier gar nichts“

Im Winter bedeutet das GULLIVER übrigens auch, sich in Ruhe aufzuwärmen, im Sommer hilft es, der Hitze zu entkommen. Dinge, die im Alltag eines  Großteils der Menschen selbstverständlich und jederzeit erreichbar sind, für Obdachlose das GULLIVER aber im Wortsinn als Überlebensstation  definieren. Karl-Heinz Iffland und Bernd Mombauer haben bei ihrem täglichen Engagement für die Überlebensstation immer auch die Finanzen im Blick.

„Ohne Spenden geht hier gar nichts“, betont Iffland. 500.000 Euro im Jahr werden für den Betrieb des GULLIVER gebraucht. Der Eigenanteil liegt bei 20 Prozent. Die Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region ermöglichte damals eine dringend notwendige Sanierung des  Sanitärbereichs.

Spendenziel für das GULLIVER

Das GULLIVER will die Öffnungszeiten zu Beginn des Jahres verlängern – statt von 8 Uhr bis 15 Uhr soll es künftig heißen: Von 8 Uhr bis 18 Uhr an allen Tagen der Woche, 365 Tage im Jahr! Dazu müssen aber mehr Mitarbeitende eingestellt werden – und genau dafür wird Ihre Spende als Anschubfinanzierung benötigt. Übrigens – so ist das GULLIVER im Jahre 2001 auch an den Start gegangen: mit einer Erstfinanzierung des damals Ev. Stadtkirchenverbandes Köln in Höhe von 10.000 DM. Spenden können so hilfreich sein!

Bernhard Seiger sagt: „Neben den erweiterten Öffnungszeiten braucht das GULLIVER jährlich auch Unterstützung, um einen Eigenanteil zu seinem Unterhalt aufzubringen. Die Überlebensstation ist darum dringend auf Spenden angewiesen. Mit der Diakoniespende 2022/2023 hilft der Evangelische Kirchenverband Köln und Region dieser wichtigen Einrichtung im Zentrum von Köln und damit auch den Menschen, die meist nur am äußersten Rand der Gesellschaft stehen.  Daher freuen wir uns auch über die prominenten Patinnen und Paten unserer Diakoniespende! Damit Ihre Spende noch wirksamer wird, verdoppelt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region bis Ende September 2023 jeden Beitrag an die Diakoniespende bis zu einer Gesamtsumme in Höhe von 100.000 Euro. Bitte helfen Sie mit, Menschen, die in Not sind, wieder ein Stück Lebensqualität und Würde zu schenken.“

Anke Bruns.
Anke Bruns.

Anke Bruns, Journalistin

„Das Gulliver ist mit das Beste, was in den letzten Jahrzehnten rund um den Hauptbahnhof entstanden ist. Hier bekommen alle, die an die Kante unseres Gesellschaftssystems gespült worden sind, das, was ihnen oft versagt wird: nämlich Respekt und Würde. Wer ins Gulliver kommt, ist kein Kunde oder Klient. Er ist Gast. Ein Gast, der für kleines Geld etwas essen und diverse Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann. Ein Gast, der im Betrieb auch selbst mit anpacken darf,  wenn er möchte. Dieses Ineinandergreifen von Bedürftigkeit erkennen, Grundbedürfnisse befriedigen, Würde erhalten und Perspektiven aufzeigen ist es, weshalb  ich das Gulliver immer wieder gerne unterstütze.“

Prof. Dr. Frank Überall.
Prof. Dr. Frank Überall.

Prof. Dr. Frank Überall, Medien- und Sozialwissenschaftler und Journalist mit Schwerpunkt Politik

„Armut kann jede/n treffen. Und Armut macht krank. GULLIVER hilft betroffenen Menschen, das schlimmste Elend abzuwenden. Diese Einrichtung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Station fürs Überleben. Menschen, die auf der Straße leben, haben zum Teil unvorstellbare Herausforderungen zu meistern. Dabei darf der Teil der Gesellschaft, der nicht arm ist, die Augen nicht verschließen. GULLIVER kümmert sich um die Menschen von der Straße. Lasst uns helfen, diese Arbeit durch Spenden zu sichern!“

Henriette Reker.
Henriette Reker.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

„Die Überlebensstation GULLIVER am Hauptbahnhof kümmert sich seit vielen Jahren kompetent und in großer Verantwortung um die  Unterstützungsbedürftigsten in unserer Gesellschaft – um Menschen ohne ein Zuhause. Sie leisten Großartiges für die unmittelbar Betroffenen und damit letztlich für das soziale Miteinander in Köln. Für diese anspruchsvolle Aufgabe und diesen wertvollen Dienst gebührt GULLIVER mein ganz persönlicher Respekt und meine Anerkennung. Ohne das persönliche und finanzielle Engagement von Firmen und Einzelpersonen wäre der Betrieb des GULLIVER nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen, damit Menschen in schwierigster Situation Hilfe erhalten können. Das soziale Miteinander ist also angewiesen auf Ihre Großzügigkeit. Aus diesem Grunde unterstütze ich diesen Spendenaufruf des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.“

Die HÖHNER.

Die HÖHNER

„Alles verlore – kein Wonnung – kein Arbeit – kei‘ Jeld. Se nenne‘ sich Berber – verachtet vum Rest der Welt. Dobei litt et Schicksal nitt immer en de eijene Häng, janz schön fädig – heiß noch lang nit am Eng!“ GULLIVER – die Überlebensstation für Obdachlose – ist ein ganz besonderes Beispiel für gelebte Solidarität mit den Armen und Schwachen in unserer Stadt Köln. Obdachlose Menschen erhalten hier nicht nur direkte Hilfe, sondern auch Unterstützung zur Verbesserung ihrer Zukunftschancen. GULLIVER ist ein Beispiel für praktizierte Nächstenliebe, ein Zeichen gegen die Ausgrenzung und das Vergessen sowie ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Menschenwürde für Menschen am Rande der Gesellschaft. Und viele Menschen tragen inzwischen ehrenamtlich als „stille Helden“ zum Gelingen dieses Projekts bei. Aus diesen Gründen unterstützen wir schon seit 1994 das LObby-REstaurant LORE als Schirmherren sowie seit 2001 auch die Überlebensstation GULLIVER mit Spenden, Auftritten und Aktionen. Mit der Diakoniespende 2022/2023 können Sie etwas richtig Gutes tun – „Wenn nicht jetzt, wann dann …“

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt bis zum 30. September 2023 jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro für die Überlebensstation GULLIVER.

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: GULLIVER
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX

www.diakoniespende-koeln.de

Text: Katja Pohl/APK
Foto(s): APK/Höhner/Reker/Werner Siess, HMKW Hochschule/Anke Bruns/Matthias Pohl

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Kirche2go fragt: Was ist das Erntedankfest?

Kirche2go fragt: Was ist das Erntedankfest? Obst, Gemüse und Feldfrüchte: In vielen Kirchen in unserem Land wird an diesem Sonntag Erntedankfest gefeiert. Es markiert den Beginn des Herbstes und kündigt die kalte Jahreszeit an. Doch was genau feiern wir an Erntedank, was für ein Brauchtum pflegen wir da? Das erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

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Der Text im Wortlaut:

Das Erntedankfest ist ein fester Bestandteil unseres Kirchenjahres. Es markiert den Beginn des Herbstes und kündigt die kalte Jahreszeit an. „Kirche2go“ erklärt kurz und bündig, was sich hinter dem Erntedankfest verbirgt. Und die Antwort ist eigentlich ganz einfach – beim Erntedankfest feiern die Kirchen Gottes Schöpfung. An dem Fest erinnern Christinnen und Christen an das enge Verhältnis von Mensch und Natur.

Der ursprüngliche Gedanke war, Gott an diesem Tag für die Ernte zu danken. Dieser Brauch gehört schon seit Jahrtausenden zu den religiösen Grundbedürfnissen der Menschen. In der christlichen Tradition schmücken die Gemeinden ihre Altäre in den Kirchen zum Abschluss der Erntezeit festlich mit Obst, Gemüse und Feldfrüchten. Eine besondere Bedeutung hat in vielen Gottesdiensten die Bitte aus dem Vaterunser „unser tägliches Brot gib uns heute“. Oft erinnern die Gottesdienste am Erntedankfest daher an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde. Im christlichen Verständnis gehören Danken und Teilen zusammen. Der Termin für das Erntedankfest ist in der Regel am ersten Sonntag im Oktober.

Text: APK
Foto(s): APK

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Kirche mal ganz anders: „Licht-Nacht“ in der Christuskirche mit Gespräch, Musik, Lesung und Lichtshow

Einen besonderen Abend, eine besondere Nacht erlebten insgesamt gut hundert Besuchern und Besucherinnen in der Christuskirche in Köln-Dellbrück. „Es ist hier heute alles anders“, stellte Vikar Simon Manderla in seiner Begrüßung ein „tolles Programm“ unter dem Titel „Licht-Nacht“ in Aussicht. Sprechen über und hören von Licht, Schatten und Dunkelheit. Und die Christuskirche selbst „als einen Ort voller Licht und Leben“ erfahren. „Licht und Nacht“, so Manderla, das Thema passe ganz gut in diese wechselhafte Zeit mit positiven bis hin zu schrecklichen Nachrichten. „Es geht darum, ein bisschen Licht in die Dunkelheit zu bringen, vielleicht auch in die Welt.“

Den vielen Zuhörenden und Zuschauenden jedenfalls sagte der Mix aus Gespräch, Musik, Lesung und Lichtshow sehr zu. Deren Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus. Toll, großartig, professionell lauteten nur einige der Kommentare. Mit stimmungsvoll bis einzigartig wurde die Atmosphäre charakterisiert. Schon zu Beginn war den Machern und Macherinnen mit stürmischem Applaus gedankt worden. Laut Manderla haben ein knappes halbes Jahr die Küsterin, Presbytern und Presbyterinnen, Jugendliche und andere Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide diese Veranstaltung vorbereitet. „Noch viel mehr gemacht“ hätten sechs junge Menschen, nannte der Vikar und Projektleiter die Namen Emely, Felix, Mats, Nora, Rafael und Simon. Fünfmal habe sich das Kernteam getroffen und überlegt, wie das Vorhaben insgesamt und im Detail gestaltet werden solle – „etwa wann wo welche Lichtfarbe zu sehen ist“. Dafür hätten die Jugendlichen unter anderem am PC 3D-Modelle zur Computersteuerung erstellt.

Zum Auftakt interpretierte der Jugendchor Singaholics unter Leitung und mit Klavierbegleitung von Kantorin Mechthild Brand unter anderem das Gewinnerlied des Eurovision Song Contest 1997 „Love Shine A Light“ von Katrina and The Waves. Zudem brachte sich eine Kerze ins Spiel. Aus einem Karton befreit, bat sie, dass man sie anzünde und ihr zu festgelegten Zeiten zuhöre. Und so sprach die erleuchtete und zudem mit einem Lichtkegel inszenierte Kerze mit weiblicher Stimme jeweils ruhig und klar fast meditative Worte wie beispielsweise: „Ich bin die Kerze und leuchte in der Nacht. Ich bin anders, als elektrisches Licht, manchmal erscheint mein Licht wärmer… Du brauchst nur ein Streichholz. Wann hast du zuletzt ein Streichholz angezündet… Meine Aufgabe ist es, in dein Leben zu leuchten.“

Ein zauberhaftes Gute-Nacht-Lied

Dann lud Manderla Clemens Tewinkel zum Gespräch. Der Mitbegründer des sehr erfolgreichen Kölner A-cappella-Ensembles Wise Guys gab sich authentisch, offen, erfrischend humorvoll – und auch musikalisch voll auf der Höhe. Einleitend interpretierte er, sich am Klavier begleitend, einen Song über einen „richtig fiesen Nerd“, der unterm Sternenhimmel wissenschaftlich ambitioniert eine romantische Zweisamkeit sprengt. Zum Ausgang sang er als „Weltpremiere“ ein zauberhaftes Gute-Nacht-Lied.

Tewinkel, Jahrgang 1970, verließ die 2017 aufgelöste Vokal-Gruppe bereits Ende 2008. In der Christuskirche blickte er auf die Anfänge der Wise Guys als Schülerband am Hildegard von Bingen-Gymnasium zurück. Er schilderte seine Erfahrungen mit dem Erfolg und seine Überlegungen rund um seinen Ausstieg. Durch eine Folge von kuriosen Zufällen sei man zur bundesweit erfolgreichsten A-cappella-Band geworden. Zwar sei schon bei einem frühen Schulkonzert ein A-cappella-Stück gut angekommen. Aber es habe eine Weile gedauert, „bis wir die Instrumente nach und nach weggelegt haben“. Dass mit den Jahren dann alles so groß geworden sei, sei nicht geplant gewesen.

Entgegen der Vermutung Manderlas habe es nicht den einen Durchbruch-Moment gegeben, so Tewinkel. „Vielmehr hatten wir jedes Jahr zwanzig Prozent mehr Besucher.“ Der Podiumsgast erinnerte unter anderem den Moment, als er mit seiner Frau, damals Wise Guys-Managerin mit abgeschlossenem Musikstudium, über die Deutzer Brücke mit Dom- und Museumsblick fuhr und zu ihr sagte: „Wenn das so weitergeht, könnten wir erfolgreich werden. Vielleicht singen wir mal in der Philharmonie“. Sie habe ihn schallend ausgelacht. „Jahre später hat sie den Vertrag unterschrieben für unser Konzert in der Philharmonie.“ „Und es wurde immer mehr. Dabei habe ich nie vorgehabt, das hauptberuflich zu machen.“ Gymnasiallehrer habe er werden wollen. Zudem sei er wirklich ein ganz schlimmer Nerd. „Das ist mein Ding.“ An der Uni Köln studierte Tewinkel Physik und Mathematik, an der Kölner Musik-Hochschule Schulmusik für die Sekundarstufe I und II. „Tatsächlich habe ich in den Lehrerberuf kurz reingeschnuppert und dann entschieden, doch kein Lehrer zu werden.“ Noch in der Zeit bei den Wise Guys hängte er ein Informatikstudium an der Fernuni Hagen dran. Das habe super funktioniert, weil es auf Tourneen relativ viel „tote“ Zeit gebe.

Tewinkel: „Ich habe mich dann durchgerungen zu gehen“

Aber irgendwann sei die Frage aufgekommen, was er beruflich weitermachen solle. Die Wise Guys seien immer erfolgreicher geworden und wahrscheinlich, so seine Gedanken, „werde ich nie wieder in einem Beruf so viel Geld verdienen“. So habe er sich entschieden, erst mal im Vollzeitjob als Musiker weiterzumachen. Ob ihm das Singen nicht langweilig geworden sei, fragte Manderla. „Nein, das Singen war schon toll.“ Und man könne schon fragen, weshalb er denn mit fast 39 Jahren aufgehört habe. Trotz des Erfolges habe er Torschlusspanik bekommen, nannte er das Hauptargument. Mitgründer Eddi (Edzard Hüneke) habe immer gesagt, „er macht das auf keinen Fall ein Leben lang. Daniel Dickopf, der die ganzen tollen Sachen geschrieben hat, sagte, wenn Eddi aufhört, höre ich auch auf“, verglich er die Situation mit einer „tickenden Zeitbombe“. Leider sei sein Vorschlag abgelehnt worden, statt 170 Konzerte im Jahr „irgendwie nebenher“ nur noch dreißig bis fünfzig zu singen. „Ich habe mich dann durchgerungen zu gehen.“ Dies seien aber nur zehn Prozent der ganzen Geschichte, relativierte Tewinkel. „Es war viel komplizierter.“

Selbstverständlich sei es ein Schock für die Gruppe gewesen. Denn der Erfolg der Wise Guys habe darauf basiert, „dass wir als Gruppe so gut funktioniert haben“. Er beschrieb das Ensemble als eine Ehe zu Fünft. Da gehe eine Trennung nicht ohne Schmerzen ab. Trotz des angespannten Verhältnisses und trotz der Reduzierung persönlicher Kontakte mit den ehemaligen Kollegen über Jahre, habe er den Fortgang des Ensembles verfolgt. Im Oktober wolle er mit Eddi sogar wieder auf die Bühne gehen.

Wie fühlt es sich an, wenn so viele Menschen einen bejubeln, wollte Manderla wissen. „Das ist natürlich toll, aber auch anstrengend.“ In jedem Fall sei es ein interessantes Phänomen. Und je mehr Menschen, desto anstrengender, zumindest für ihn. Ein Beispiel: Nach Ende des Konzerts mit 70.000 Besuchenden während des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2007 in Köln auf den Poller Rheinwiesen seien seine Kollegen zehn Zentimeter über dem Boden geschwebt. Er habe vor allen Dingen Erleichterung verspürt. „Ich habe das immer nüchtern behandelt.“ Und er sei froh gewesen, dass dieses Open-Air-Konzert, das eine fragile akustische Angelegenheit dargestellt habe, so gut über die Bühne gegangen sei. Tewinkel sprach auch über die Routine im Musikeralltag. „Natürlich immer mit der Herausforderung, die Leute zum Toben zu bringen. Wir haben es fast immer geschafft, die Leute zum Aufstehen zu bewegen.“ Das habe die Gruppe als sportliche Herausforderung betrachtet.

Nein, so wirklich gelitten habe er nicht unter dem Tourleben, bekannte Tewinkel. Als eine potentielle Schattenseite beschrieb er jedoch die Gefahr, dass einem der Erfolg zu Kopf steige. Er habe erlebt, dass dieser die Leute verändere, nicht unbedingt zum Besseren. Es sei schwer, sich dem zu entziehen. Wenn man dem widerstehen könne, gebe es nicht so viele Schattenseiten. „Es war schon richtig geil“, konnte Tewinkel glaubhaft versichern.

„Ich würde im Rückblick auf die Zeit bei den Wise Guys nicht viel anders machen“, erwiderte Tewinkel nach längerem Nachdenken auf Manderlas entsprechende Frage. Es gebe zwar ein paar Dinge, aber darüber wolle er nicht reden. Seinen Abschied betreffend habe er den richtigen Zeitpunkt gewählt. Heute arbeitet der dreifache Vater hauptberuflich bei einer Kölner IT-Firma. Nebenberuflich, quasi als Hobby, bietet er Workshops für Chöre und kleinere Ensembles. „Nicht, damit sie besser singen, das können die meisten sehr gut.“ Vielmehr arbeite er mit ihnen an deren Bühnen-Präsenz, daran, bei Auftritten besser auszusehen.

Lichtshow „Ein Licht in uns“

Auf das erhellende Eröffnungsgespräch folgte nach einer Stärkungs- und Erfrischungspause Musik vom Duo Margo. Nina Ruchatz (Stimme, Klavier) und Holger Ruchatz (Stimme, Gitarre) zogen die Gäste mit Jazz und Pop in ihren Bann. Nach der gerne genutzten Möglichkeit, die dunkle Christuskirche mit Schwarzlichtlampen auf eigene Faust zu erkunden und vom Kirchturm auf das Veedel zu schauen, las der vielseitige Kölner Autor und Drehbuchschreiber Christian Schnalke Passagen aus seinem berührenden wie ermutigenden aktuellen Roman „Louma“. Zudem ging Schnalke, Jahrgang 1965, ausführlich ein auf Fragen aus dem Publikum zur Entstehung und Motivwahl seines Buches über eine von Licht und Schatten geprägte Familienbande. Den Abschluss bildete die von Felix konzipierte musikalische Lichtshow „Ein Licht in uns“. In dieser tanzten ab Mitternacht für etliche Minuten bunte Lichter über die weißen Innenwände, und bildete sie mit ihren Farben einen deutlichen Kontrast zum nächtlichen Dunkel. Zum Schluss schmückte ein Sternenhimmel das Gewölbe. Minutenlang honorierten die Besuchenden mit „stehenden Ovationen“ diese phänomenale Darbietung. Einige von ihnen nutzen bis zur Schließung der Kirche gegen halb eins die einkehrende Stille.

Resümee: „Richtig zufrieden“

„Richtig zufrieden“ zeigte sich Manderla in seinem Resümee über die Veranstaltung im August. „Ich bin positiv überrascht, wie gut alles gelaufen ist“, dankte er insbesondere dem engagierten, ehrenamtlichen Team aus jungen Erwachsenen. Gefreut hat ihn sehr, dass zwei der Jugendlichen, die ursprünglich früher zu einem Geburtstag wechseln wollten, trotzdem bis zum Schluss geblieben sind. Und bei dem zum Ende der Nacht morgens um halb sechs gestarteten Gottesdienst zählte Manderla inklusive der Choralschola-Mitglieder einen kleinen Kreis von dreißig Personen.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Erntedankfest: Gottesdienste, Feste und Konzerte

Am ersten Sonntag im Oktober wird wieder in vielen christlichen Gemeinden das Erntedankfest gefeiert. Es drückt die Verbundenheit der Menschen mit der Natur und ihre Dankbarkeit für die reiche Ernte von Obst und Gemüse aus. Die Kirchen nehmen Erntedank oft auch zum Anlass, um an die menschengemachte Klimakrise und an einen ökologischen Umgang mit der Natur zu erinnern. Auch an die Menschen, die von Hungersnöten und Armut bedroht sind, wird gedacht. Lebensmittelspenden, mit denen die Altäre bunt geschmückt werden, werden im Anschluss an die Gottesdienste an Bedürftige verteilt. Da das Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober, in diesem Jahr in die Schulherbstferien fällt, laden einige Evangelische Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region bereits eine Woche vorher zu Erntedank-Gottesdiensten und Erntedankfesten ein.

Gottesdienste, Feste und Konzerte am Erntedanktag Sonntag, 2. Oktober:

KÖLN

  1. Oktober 2022

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Erntedankfest mit der Kindertagesstätte in der Lukaskirche
Schön für Familien mit kleinen Kindern

Das Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober, wird in der Lukaskirche Porz, Mühlenstraße 2, mit einem Familiengottesdienst gefeiert, der um 9.30 Uhr beginnt und der von der Kindertagesstätte vorbereitet und gestaltet wird. Der Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Rolf Theobold ist ideal für Familien mit kleinen Kindern.

www.kirche-porz.de

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Erntedankfest mit dem Kindergottesdienstteam
Familiengottesdienst in der Pauluskirche Zündorf

Das Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober, wird in der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, mit einem Familiengottesdienst für Kinder im Grundschulalter gefeiert. Das Kindergottesdienstteam wird gemeinsam mit Pfarrer Dr. Rolf Theobold den Gottesdienst vorbereiten und gestalten. Beginn ist um 11 Uhr.

www.kirche-porz.de

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Prädikant Marcel Voldrich

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, 51147 Köln
Gottesdienst zu Erntedank mit Abendmahl
Pfarrer Dirk Vanhauer

02.10.2022, 09:45
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Gottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrerin Nicola Landgrebe lädt ein

Der kalendarische Herbst hat begonnen. Es ist Zeit der Ernte und des Dankens.

02.10.2022, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe
Erntedankfest mit Pfarrer Markus Herzberg
Der Gottesdienst wird von Sibylle Hahn (Oboe) und Johannes Quack (Orgel) musikalisch gestaltet. Im Anschluss wird gemeinsam Kartoffelsuppe gegessen. Der Gottesdienst wird live gestreamt.

02.10.2022, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Thomaskirche, Neusser Wall 61, 50670 Köln
Erntedankfest mit Pfarrer Tim Lahr
Familiengottesdienst – im Anschluss mit Kaffee

„Danke“ – ein Wort, das Wertschätzung ausdrückt. Die ist wichtig, deshalb bringen wir unseren Kindern bei, sich immer für Gutes zu bedanken. Am Erntedankfest sagen wir „Danke“ für Gottes Schöpfung. In diesen Zeiten hat das Wort aber auch einen bitteren Beigeschmack, schließlich gehen wir Menschen nicht wirklich wertschätzend mit Gottes Schöpfung um. Im Gottesdienst danken, singen und tanzen wir, aber wir halten auch inne, um anders zu handeln.

02.10.2022, 10:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Gottesdienst zu Erntedank für Jung bis Alt
Anschließend Gemeindeversammlung und Gemeindeessen
(mit Maskenpflicht – empfohlen FFP2-Masken)

Pfarrerin Monika Crohn
www.ev-kirche-weiden.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Familiengottesdienst an Erntedank mit Abendmahl
www.melanchthonkirche.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedank

Pfarrerin Korf

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Erntedanksonntag: Familiengottesdienst mit Kindermusical
„Und siehe, es war gut – die Welt, die Menschen und überhaupt…“

Familiengottesdienst mit Kindermusical zum Abschluss des Kinder-Sing- und Bibelewochenendes.

Pfarrer Ulrich Kock-Blunk und Team

www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln
Zentraler Gottesdienst zum Erntedankfest mit Abendmahl und Frühstück
Pfarrer Roger Brandl, Prädikant Bernd Franzen & Team

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Jesus Christus-Kirche, Buchforststraße 2, 51103 Köln
Abendmahlgottesdienst & Erntedank

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Erntedanksonntag: Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft)
Im Erntedankgottesdienst am Sonntag, 2. Oktober, 10.30 Uhr, in der Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, singt die Pauluskantorei unter der Leitung von Thomas Becker festliche Chormusik. Pfarrer i. R. Hermann Kotthaus gestaltet die Liturgie.

Pfarrer i. R. Hermann Kotthaus

www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
Erntedankfest im Martin-Luther-Haus mit dem Kindergarten
Mitbringbüfett lädt zum Verweilen ein

Mit einem Familiengottesdienst, an dem auch die Kinder des Kindergartens mitwirken werden, beginnt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal am Sonntag, 2. Oktober, 10.30 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, das Erntedankfest. Im Anschluss kommen alle bei einem großen Mitbringbüfett zusammen. Von Süß bis salzig und leicht bis deftig sind alle Kuchen und Speisen willkommen. Die Getränke stellt die Gemeinde.

Pfr. Kielbik
www.kirche-bayenthal.de

02.10.2022, 10:30
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbach-Kirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Gottesdienst zu Erntedank
Pfarrer Zimmermann

02.10.2022, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Gaben für den Erntealtar können vorher abgegeben werden. Nach dem Gottesdienst werden sie gemeinnützig weitergegeben.

Pfarrer Torsten Sommerfeld

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche/Gemeindesaal UG
Kinderkirche zu Erntedank
Alle Kindergarten- und Grundschulkinder sind herzlich zur Kinderkirche im Gemeindesaal der Stephanuskirche am Sonntag, 2. Oktober, 11 Uhr, eingeladen. Im Mittelpunkt der Kinderkirche steht eine Bibelgeschichte. Zum Thema wird erzählt, gemalt, gesungen und sich bewegt.

Rebekka Cuhls, Gabriele Gölz, Niklas Wischerath

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Trinitatiskirche Neubrück, Europaring 31-35, 51109 Köln
Familien-GD zum Erntedankfest mit der KiTa Regenbogen und Taufe

Pfarrerin A. Stangenberg

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Erlöserkirche, Burgstraße 75, 51103 Köln
Familien-GD zum Erntedankfest

Pastor J. Wolke

02.10.2022, 11:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrerin Friederike Fischer

02.10.2022, 11:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Familiengottesdienst mit Taufgelegenheit zum Erntedank

Versteigerung von Gemüse und Selbstgebasteltem

Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden feiert am Sonntag, 2. Oktober, 11 Uhr, das Erntedankfest unter Mitwirkung der Villa Maus in der Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Str. 59-61. Pfarrer Volker Hofmann-Hanke gestaltet unter Mitwirkung der Villa Maus den Gottesdienst. Anschließend gibt es ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Das gespendete Gemüse zur Schmückung des Altars sowie Selbstgebasteltes wird bei einer Versteigerung an die Gäste abgegeben. Bei schönem Wetter wird für die Kinder eine Hüpfburg aufgebaut.

www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Ev. Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstr. 1, 51107 Köln
Familiengottesdienst „Krumme Dinger“ zum Erntedankfest

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Erntedank- Familiengottesdienst
Pfarrerin

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Uwe Rescheleit

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Erntedankfest und Herbstbasar in der Johanneskirche
Kirchengemeinde Porz lädt ein

Am Sonntag, 2. Oktober, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Porz zum Erntedankgottesdienst mit anschließendem Herbstbasar ein. Nach dem Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, öffnet das „Kirchen-Café“. Auf dem Herbstbasar wird Kleines und Feines, Köstliches und Buntes sowie Nützliches und Schmückendes angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Förderverein an der Johanneskirche e.V. zugute.

www.kirche-porz.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
#AlleFürsKlima – Gottesdienst Gemeinsam zu Erntedank
Im Anschluss wird im Garten gemeinsam ein Lied gesungen und etwas zu essen geteilt
Juliane Czessack (Musik), Team von ‚Zeit für Kinder‘ und Pfarrerin Miriam Haseleu
www.lutherkirche-nippes.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Friedenskirche Urbach, Kastanienweg 8-10, 51145 Köln
Gottesdienst zu Erntedank mit anschließendem Kirchencafé
Pfarrer Dirk Vanhauer

02.10.2022, 11:15
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln
Gottesdienst zum Erntedank
Pfarrerin Anna Quaas, Prädikantin Alida Pisu

02.10.2022, 11:30
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Multikultureller Festgottesdienst zu Erntedank
„Die Ernte feiern!“

Einen multikulturellen Festgottesdienst zu Erntedank feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln am Sonntag, 2. Oktober, 11.30 Uhr, gemeinsam mit der Gastgemeinde Preach Christ International Bible Church in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1. Die Leitung des Gottesdienstes haben Pfarrer Rollbühler und Pfarrer Opia. Leckeres Essen für alle gibt es beim anschließenden Erntedank-Empfang.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

02.10.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Queerer Erntedank-Gottesdienst
„Die Früchte sind reif!“

„Der Sommer ist vorbei! Nicht alles ist gereift, was wir gesät haben. Doch manches ist auch aufgegangen.“ – Mit diesen Worten lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln am Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr, zu einem queeren Erntedank-Gottesdienst in die Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, ein. Die Community möchte für alles was sie erreicht hat Gott dafür danken. Pfarrer Tim Lahr hält die Predigt und Robin Eichinger wird singen.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

KONZERTE:

02.10.2022, 17:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Konzert für Orgel und Orchester mit der Kammerphilharmonie St. Petersburg
„Orgel-Festwochen Junkersdorf“ würdigen die neue Muhleisen-Orgel

Die Kammerphilharmonie St. Petersburg ist im Rahmen der „Orgel-Festwochen Junkersdorf“ zu Gast in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20. Das Konzert für Orgel und Orchester am Sonntag, 2. Oktober, 17 Uhr, mit Werken von František Xaver Brixi, Josef Gabriel Rheinberger und Frank Stanzl findet unter der Leitung von Frank Stanzl statt. An der Orgel musiziert Johannes Geffert. Der Eintritt kostet 29 Euro, ermäßigt 19 Euro. Mit den „Orgel-Festwochen Junkersdorf“ feiert die Gemeinde die Indienstnahme der neuen Muhleisen-Orgel.

www.ekir.de/junkersdorf.de

www.junkersdorf.ekir.de

02.10.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Bachkantate zum Mitsingen in der Antoniterkirche
„Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (BWV 117)

Die Kantate zum Mitsingen „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (BWV 117) von Johann Sebastian Bach wird am Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, aufgeführt. Es singen und spielen: Carola Günther (Alt), Peter Schmitz (Tenor), Gustav Muthmann, Bass) sowie ein Instrumentalensemble unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes Quack. Pfarrer Markus Herzberg gestaltet die Liturgie des Bachkantatengottesdienstes.

www.antonitercitykirche.de

RHEIN-ERFT-KREIS

  1. Oktober 2022

02.10.2022, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Apostel-Paulus-Kirche, Johann-Josef-Wolf-Straße, 50189 Elsdorf-Heppendorf
Gottesdienst zum Erntedank

02.10.2022, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Gerhard

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, 50259 Pulheim
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Organist Wolfgang Schulz-Pagel

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Gottesdienst zu Erntedank mit Abendmahl und Jubelkonfirmation
Pfarrerin Laura Kadur

02.10.2022, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 – 174, 50189 Elsdorf
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrer Trautner

02.10.2022, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Petrikirche Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Voldrich

02.10.2022, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Giesen

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen
Familiengottesdienst zum Erntedankfest, anschließend Suppenessen
Pfarrerin Gesa Francke

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche, Filzengraben, 50171 Kerpen
Erntedank-Gottesdienst
Prädikant Dr. Weiß

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Horrem
Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Greve und das KiGo-Team

02.10.2022, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Erlöserkirche Niederaußem, Oberaußemer Straße 80, 50181 Bedburg-Niederaußem
Familiengottesdienst am Erntedanktag
Diakonin Frauke Leist, Pfarrer Thorsten Schmitt, Stephan Bertram (Musik)
Anschließend findet ein gemeinsames Gemeindeessen in den Räumen der Erlöserkirche sowie im Gemeindegarten statt.
www.kirche-niederaussemglessen.de

02.10.2022, 10:15
Evangelische Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf
Christuskirche Königsdorf, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Erntedankgottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Christoph Nötzel

02.10.2022, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Gerhard

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Str. 2 / Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen-Sindorf
Gottesdienst zum Erntedank

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Friedenskirche Sinnersdorf, Horionstraße 12, 50259 Pulheim
Gottesdienst zum Erntedankfest
Prädikant Wintersohl, Organist Schulz-Pagel

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
Festgottesdienst zu Erntedank und Glockenturmeinweihung
Einladung in die Martin-Luther-King-Kirche

Mit einem Festgottesdienst weiht die Evangelische Kirchengemeinde Hürth ihren neuen Glockenturm an der Martin-Luther-King-Kirche Hürth-Mitte, Villering 38, ein. Der Gottesdienst Am Sonntag „Erntedank“, 2. Oktober, beginnt um 11 Uhr. Bürgermeister und Schirmherr Dirk Breuer sowie weitere Gäste werden den Gottesdienst mitgestalten.

www.evangelisch-in-huerth.de

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS

  1. Oktober 2022

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrer Graf

02.10.2022, 09:45
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Refrath, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach
Erntedank-, Abendmahls- und Segensgottesdienst mit anschließendem Brunch

Pfarrerin Marion Rauber
www.kirche-bensberg.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Samuel Dörr und Kita

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
Erntedank-Gottesdienst

02.10.2022, 10:00 [ONLINE]
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Familiengottesdienst zum Erntedank
Präsenz und Live-Stream auf YouTube

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Festgottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Knapp

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Lindlar
Jubilate-Kirche, Auf dem Korb, 51789 Lindlar
Gottesdienst an Erntedank mit Abendmahl
Pfarrerin Jennifer Scheier

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Pfarrbezirk Schildgen – Andreaskirche, Voiswinkeler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach
Familiengottesdienst am Erntedanktag mit KiTa Schneckenhaus und KiK
Pfarrer Jürgen Manderla und Team

02.10.2022, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
Erntedank-Gottesdienst

Pfarrer Robert Dwornicki
www.kirche-bensberg.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Hofferhof, Hofferhof 62, 51503 Rösrath
Herbstkirche mit Open-air-Erntedank-Gottesdienst mit dem Sülztaler Blasorchester

Lebensmittelspenden gehen an die Tafel e.V.

Pfarrer Rusch

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Christuskirche Biesfeld, Im Binsenfeld, 51515 Kürten
Gottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Graf

02.10.2022, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
Erntedank-Vesper in Kippekausen
Ensemble „Melange“ gibt ein Konzert in der Zeltkirche

Der Singer-Songwriter Sebastian Leins und das Ensemble „Melange“ singen am Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, Pop-, Jazz-und Barbershop-Musik. Pfarrer Robert Dwornicki liest in der musikalischen Vesper Texte zum Erntedankfest vor. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: Pantomime, Kita-Einweihung und Orgelkonzert

Unsere Wochentipps haben zum ersten Mal seit langem Pantomime im Angebot: „Clown schaun!“ bietet viel Musik und Zauberei. Es gibt ein Orgelkonzert mit Rolf Müller in der Trinitatiskirche, die Evangelische Kirchengemeinde Brühl weiht die Kindertagesstätte ein und der Kammerchor Rhein Erft und Orgelmusik laden in die Antoniterkirche. Orgel, Musik und Begegnung läuten den Abschluss der Kirchenmusiktage Rhein-Erft 2022 ein. Außerdem werden 20 Jahre häusliche Unterstützungsdienste für Menschen mit Demenz in Köln mit einer Jubiläumsfeier mit Mitmach-Aktionen und Talkrunden gefeiert.

Die Erntedankgottesdienste finden Sie gesondert in unserem zweiten Artikel auf www.kirche-koeln.de zusammengefasst!

Die Termine in der Übersicht:

29.09.2022, 20:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Barock – Galant – Symphonisch“
Orgelkonzert mit Rolf Müller in der Trinitatiskirche

Einen Querschnitt durch die Jahrhunderte bieten die Werke von Dietrich Buxtehude (1637-1707), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784), Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), Josef Renner jun. (1868-1934), Felix Alexandre Guilmant (1839–1911) sowie  August Gottfried Ritter (1811-1885). Ausgewählte Stücke der Komponisten bringt Rolf Müller, Domorganist und Kantor am Altenberger Dom, am Donnerstag, 29. September, 20 Uhr, bei seinem Konzert „Barock – Galant – Symphonisch“ in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, zu Gehör. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.trinitatiskirche-koeln.de

30.09.2022, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Evangelischen Kindertagesstätte am Rodderweg, Rodderweg 70, 50321 Brühl
Evangelische Kirchengemeinde Brühl weiht die Kindertagesstätte ein
Festliches und unterhaltsames Programm am Rodderweg

Zur feierlichen Einweihung der Evangelischen Kindertagesstätte am Rodderweg, Rodderweg 70, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Freitag, 30. September, 15 bis 18 Uhr, ein. Nach Neubau und Sanierung erstrahlt sie nun in neuem Glanz. Nach einer Ansprache, Grußworten und der offiziellen Einweihung gibt es Zeit für die Besichtigung der neuen Räume sowie für Begegnungen und Gespräche. Live Musik und Spiel und Spaß sorgen für Unterhaltung. Auch für das leibliche Wohl wird mit Essen und Trinken gesorgt. Erstmals startet die Kita am Rodderweg dreigruppig. Auf dem ehemaligen Gelände der Johanneskirche entstand innerhalb eines Jahres ein neuer Gebäudeteil für eine dritte Kita-Gruppe. Gleichzeitig erfuhr das Bestandsgebäude eine grundlegende Sanierung, wobei auch Raum für eine neue größere Küche und einen Personalraum geschaffen wurden.

www.kirche-bruehl.de
30.09.2022, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Kammerchor Rhein Erft und Orgelmusik in der Antoniterkirche
Konzert in der Reihe „KirchenTöne“

Werke von Wolfgang A. Mozart (Zwei deutsche Kirchenlieder), Franz Schubert (Deutsche Messe) und Josef Rheinberger (Deutsche Orgelmesse) spielt Kirchenmusikdirektor Johannes Quack am Freitag, 30. September, 18.15 Uhr, an der Orgel in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Unter der Leitung von Norbert Keßler singt der Kammerchor Rhein Erft. Der Eintritt zum Konzert in der Reihe „KirchenTöne“ ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.antonitercitykirche.de

30.09.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Orgel und mehr – Musik und Begegnung
Abschluss der Kirchenmusiktage Rhein-Erft 2022

Zum Abschluss der Kirchenmusiktage Rhein-Erft 2022 bieten die Kirchenmusikerinnen und -musiker der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Rhein-Erft-Kreis am Freitag, 30. September, 19 Uhr, in der Evangelischen Kreuzkirche Wesseling, Kronenweg 67, ein abwechslungsreiches musikalisches Programm an. Mitwirkende sind Marion Köhler, Peter Klasen, Thomas Pehlken, Thomas Jung, Lambert Kleesattel, Christoph Hintermüller, Michael Utz, Jungmin Bae, Yuko Nishimura-Kopp und Helmut Kopp, Thomas Dieker, Donatus Haus, Andrew Tessman sowie Michael Pagitsch. Der Eintritt ist frei. Die nächsten Kirchenmusiktage finden im Jahr 2024 statt.

www.kirchenmusik-rhein-erft.de

30.09.2022, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
„Clown schaun!“ – Pantomime mit viel Musik
Abendprogramm im Gemeindezentrum Lechenich

Ein fünfzügiges Pantomime-Programm mit eigens dafür arrangierter und komponierter Musik für Cello, Trompete, Vibraphon, Xylophon und Drumset erwartet die Besucherinnen und Besucher bei „Clown schaun!“ am Freitag, 30. September, 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8. „Clown schaun!“ das sind Andreas Baumann als Clown Cirillo sowie die Musiker Lasse Lemmer, Martin Schädlich und Cornelius Stutz. Helde Frey führt Regie und die Arrangements und Kompositionen stammen von Johannes Meures. Erzählt wird die Geschichte vom einsamen Tramp und Clown Cirillo, der aufbricht, seine Herzenzdame Erika zu erobern. Auf der Bühne zeigt er sich als zaubernder und Flügelhorn spielender Tausendsassa. Begleitet und in Szene gesetzt wird er dabei von seinem kleinen Circus-Orchester, das eine verzaubernde Atmosphäre kreiert. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse.

www.kirche-lechenich.de

01.10.2022, 13:00
Diakonisches Werk Köln und Region
Diakonisches Werk Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
20 Jahre häusliche Unterstützungsdienste für Menschen mit Demenz in Köln
Jubiläumsfeier mit Mitmach-Aktionen und Talkrunden

Seit 20 Jahren vermitteln häusliche Unterstützungsdienste in ganz Köln freiwillig Helfende, die Menschen mit Demenz zuhause besuchen, um die Angehörigen zu entlasten. Anlässlich dieses runden Geburtstags findet am Samstag, 1. Oktober, 13 Uhr, eine Jubiläumsfeier im Diakonischen Werk Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, statt. Im Rahmen des Programms interviewt die Journalistin und Moderatorin Marlis Schaum pflegende Angehörige, freiwillig Helfende und Koordinatorinnen der Besuchsdienste und lässt Geschichten aus 20 Jahren lebendig werden. Umrahmt werden die Interviews von Mitmach-Aktionen wie einem Parcours und Informationen rund um das Thema Demenz.

www.diakonie-koeln.de

 

Text: APK
Foto(s): APK

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