Diakoniespende: Kölner Dreigestirn im Jugendhaus TREFFER

Das Jugendhaus TREFFER in Köln-Buchheim ist der Empfänger der Diakoniespende 2021/22 des evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Das Besondere an der Diakoniespende: Der Kirchenverband Köln verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen von 100.000 Euro. Der TREFFER bietet Jugendlichen – nicht nur aus dem Stadtteil Buchheim – ein Zuhause und Möglichkeiten, aktiv zu werden. Sei es durch Musik, Kreativangebote, durch Diskussionen oder die Chance, Einblicke in die Politik zu nehmen und an der Gestaltung der eigenen Stadt mitzuwirken. Und knallbunt geht es im TREFFER auch zu – zumal dann, wenn sich das Kölner Dreigestirn die Ehre gibt. Mit einem herzlichen „Willkommen bei den Evangelischen“, begrüßte der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Bernhard Seiger, das Kölner Dreigestirn am Buchheimer TREFFER. Die 2022-er Tollitäten aus der Domstadt, Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie, waren gern ins Jugendhaus gekommen.

Und weil der Besuch solch hoher Gäste natürlich nicht unbemerkt bleibt und etwas durchaus Besonderes ist, hatten die Viertklässler von der benachbarten Grundschule ihre Lehrerin Anke Moch darum gebeten, nicht nur gucken kommen zu dürfen, sondern auch zu singen. Kunterbunt kostümiert wuselten sie aufgeregt durcheinander, um vor dem Besuch des Dreigestirns noch einmal ihre Lieder zu üben. Beim Bläck Fööss-Klassiker „Unser Stammbaum“ sangen aus vollem Herzen schließlich nicht nur die Kinder, sondern alle Gäste des Jugendhauses gemeinsam mit dem Dreigestirn und schunkelten was das Zeug hielt.

Um Bewegung geht es auch bei einem Herzensprojekt des TREFFER-Teams, das durch die Diakoniespende finanziert wird. „Das gewünschte E-Tuk, ein elektrisch betriebenes Dreirad, kann in jedem Fall angeschafft werden. Damit kann der TREFFER sich im Stadtteil noch sichtbarer präsentieren“, versprach Bernhard Seiger und verriet die Höhe der aktuellen Spendensumme. Zu seiner großen Freude seien schon 35.000 Euro zusammengekommen, es dürfe aber gerne noch mehr werden.

Für Kinder und Jugendliche stark machen

Ob es nun daran lag, dass auf dem Gelände des TREFFER fröhliche Ökumene gelebt wurde oder daran, dass der Regen einfach müde war – die Sonne lachte warmherzig auf das gerade so selten gewordene Karnevalstreiben hinab und entlockte dem Stadtsuperintendenten ein verschmitztes Eigenlob: „Heute ist wettermäßig der beste Tag der Woche! So sollte es auch sein, wenn ihr uns in unserem TREFFER besucht.“

Ernster wurde Bernhard Seiger, als er die soziale Komponente des Karnevals thematisierte und darauf hinwies, dass sich auch Prinz, Bauer und Jungfrau – wie das Team des TREFFER – für Kinder und Jugendliche stark machen. Das Herzensprojekt des Trifoliums, die Aktion „Grundschulen in Bewegung“ geht unter anderem auf die Stiftung des ehemaligen Fußballspielers des 1. FC Köln, Matthias Scherz, zurück, will Kids im Grundschulalter in Bewegung bringen und wird auch vom Evangelischen Kirchenverband unterstützt.

Ja, und dann gab es Geschenke. Das Dreigestirn erhielt nicht nur selbstgemachte TREFFER-Orden, sondern auch eine Torte. Diese süße Gabe zeuge ebenfalls von echter Ökumene, betonte der Superintendent: „Eine evangelische Beffchentorte von einem türkischen Bäcker für ein katholisches Dreigestirn!“ Prinz Sven I. nahm die gehaltvolle Stärkung gerne entgegen, bedankte sich für die kölschen Lieder, für Musik, gemeinsames lachen und tanzen, denn: „Das ist es doch, was den Karneval für uns alle ausmacht.“

Redaktioneller Hinweis: Der Termin hat vor Weiberfastnacht und dem Angriff auf die Ukraine stattgefunden.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Beten für die Menschen in der Ukraine

„Der Krieg ist nach Europa zurückgekommen. Mit tiefer Sorge blicken wir nach Osteuropa. Und die Angst vor weiterer Eskalation steckt im Nacken“, schreibt die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim in ihrem Newsletter und lädt wie viele andere Gemeinden in Köln und Region zu Gebeten für den Frieden ein.

„Seit 1945 herrscht in Europa eine Friedensordnung, die Menschen nach den beiden Weltkriegen mit unermesslichen äußeren und inneren Leid Erfahrungen des Friedens beschert hat, für die man nur dankbar sein – nach den aktuellen Erfahrungen umso mehr“, schreibt Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region zu dem Krieg in der Ukraine. „Diese Friedensordnung wurde gefährdet in Zeiten des Kalten Krieges und der Bürgerkriegsjahre im Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens. Mit dem Fall der Mauer 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands wurden uns Jahrzehnte einer neuen Friedenslage geschenkt. Es war ein langer Frühling der Freiheit und des Friedens in der Mitte Europas. Das scheint Vergangenheit zu sein. Die Sicht Russlands auf Europa hat sich in den letzten Jahren offenbar tiefgreifend gewandelt. Präsident Putin bringt nun mit seinem Einmarsch, dem Krieg gegen die Ukraine großes Leid, Tod, Unsicherheit und Angst zu den Völkern Europas. Es ist nicht erkennbar, welche Haltepunkte die Aggression Russlands gegen die souveräne Ukraine finden könnte.“

Weiter schreibt Bernhard Seiger: „Es erfüllt mich mit großer Sorge, dass das Völkerrecht in Europa so massiv gebrochen wird. Es ist erschütternd, wie unverhohlen der Hass, der Zynismus und die Häme Russlands bzw. seines Präsidenten gegenüber dem Nachbarvolk sichtbar wird. Wir können diese Not Gott klagen, im Gebet an die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine und ihrer Nachbarländer denken und für die politisch Verantwortlichen auf allen Seiten beten. Es ist ein Ausdruck unseres Mitgefühls und der Nähe zu den Leidtragenden, dass in vielen unserer Gemeinden, evangelisch, katholisch, orthodox und ökumenisch, nun Friedensgebete stattfinden. Wir spüren die Ohnmacht und Angst angesichts dieser militärischen Gewalt. Wir wissen, dass friedliches Zusammenleben der Völker Europas möglich ist und hoffen trotz allem darauf, dass dieser Frieden wieder zu gewinnen ist.“

Auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, hat die Kirchengemeinden zum Gebet für den Frieden in der Ukraine aufgerufen. „Als Christinnen und Christen erinnern wir an die Hoffnung, dass Christus uns entgegen den Erfahrungen von Krieg und Gewalt in der Welt seinen Frieden zusagt“, heißt es in seinem Schreiben. „Aus der Kraft dieses Friedens Christi setzen wir uns konsequent für den Frieden in der Welt ein: Wir beten, demonstrieren, schweigen, engagieren uns dafür. Wir sind in Gedanken und Gebeten bei den Menschen in der Ukraine und in Russland.“

Auf der Synode der Evangelische Kirche im Rheinland im Januar hatte Miriam Haseleu, stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Mitte ein Gebet für den Frieden in der Ukraine gesprochen, das auch in den Gottesdiensten der Gemeinden verwendet werden kann:

Gott,
mit Sorge schauen wir in die Ukraine und nach Russland.
Wir bitten dich für alle, die in die politischen und diplomatischen Verhandlungen involviert sind.
Wir bitten dich um Weisheit und Geduld und den unbeirrbaren Willen zum Frieden.

Wir bitten dich für die Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Osteuropa:
Wo Härte und militärische Stärke vorherrschen, schaffe du, Gott, dir Raum mit deiner Sanftheit und Güte und der Liebe zum Kleinen und Schwachen.
Wo Angst und Misstrauen sind, schaffe dir Raum mit deiner Großzügigkeit, mit der Hoffnung und dem Vertrauen.
Wo vergangene Ereignisse und Entfremdung Wunden geschlagen haben, da schaffe dir Raum mit deinem heilsamen Geist der Versöhnung.

Schaffe dir Raum, Gott, und deinem Shalom, deinem Frieden, der alle Menschen sieht und allen gilt.
Amen.

 
Viele evangelische Kirchengemeinden in Köln und Region laden spontan zu Friedensgebeten ein.

Einige Angebote finden Sie hier:

Brühl
Friedensgebete angesichts des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine jeden Freitag um 11:45 Uhr, www.kirche-bruehl.de

Erftstadt
Ökumenisches Friedensgebet, Samstag 26.2.2022, 12 Uhr St. Kilian, www.kirche-lechenich.de
Friedensgebet in die Friedenskirche, 24.02.2022 18:00 Uhr Friedenskirche, Schlunkweg 50, www.kirche-erftstadt.de

Frechen
In der Evangelischen Kirche Frechen finden Andachten für den Frieden statt: Donnerstag, den 24. Februar 2022 um 18 Uhr, Sonntag, den 27. Februar 2022 um 18 Uhr, www.kirche-frechen.de

Köln Bayenthal:
Friedensgebet für die Ukraine, Donnerstag 24. Februar, 19:00 Uhr, in der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Str. 3-5, Pfr. Eberhard, Pfr. Kielbik, Pfr. Mahn, www.kirche-bayenthal.de

Köln-Bickendorf
24.02.2022, um 18:00 Uhr in der Epiphaniaskirche
Wir sind alle schockiert. Krieg in Europa. Gemeinsam laden wir heute Abend, 18:00 Uhr, zum Friedensgebet in die Epiphaniaskirche ein. www.gemeinde-bickendorf.de

Köln-Flittard/Stammheim
Februar 2022 19:00 Uhr, Immanuel-Kirche, Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim, www.brueckenschlag-gemeinde.de

Köln-Junkersdorf
Politisches Friedensgebet “Frieden in der Ukraine, Russland und Europa”, Mittwoch, 2.3.2022, 19:00 Uhr, www.junkersdorf.ekir.de

Köln-Weiden / Lövenich
Friedensgebet, Freitag, 25.2.2022, 19 Uhr Evangelische Kirche Weiden, www.ev-kirche-weiden.de

Pulheim
Offene Gnadenkirche, jeden Donnerstag 17:00 – 18:00 Uhr, Gnadenkirche Pulheim
Gottesdienst für den Frieden, Sonntag 27. Februar um 9:30 Uhr, Gnadenkirche Pulheim
Gottesdienst für den Frieden, Sonntag 27. Februar um 11:00 Uhr, Friedenskirche Sinnersdorf
Friedensgebet, Mittwoch 2. März um 19:00 Uhr, Gnadenkirche Pulheim
www.kirchepulheim.de

Pulheim-Brauweiler / Frechen-Königsdorf
Donnerstag, den 24. Februar 2022 um 19.00 Uhr, gleichzeitig in der Christuskirche Königsdorf und der Gnadenkirche Brauweiler www.evangelische-christusgemeinde.de

Weitere Friedensgebete und Angebote finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden. Eine Auflistung aller Gemeinden in Köln und Region finden Sie hier.

Text: APK
Foto(s): Shutterstock

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Kirche2go fragt: Ist Karneval protestantisch?

Im Allgemeinen gilt Karneval als katholisches Brauchtum. Hans Mörtter, Pfarrer aus Köln, hat dazu jedoch seine ganz spezielle Meinung. Denn das dem nicht so ohne weiteres  ist, beweist der Protestantismus seit der Zeit Martin Luthers.  „Karneval ist Protest gegen die Obrigkeit“, so Mörtter „daher ein typisches, protestantisches Phänomen“. Er beschreibt den Karneval, wie er ist, eben vor und nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Wieso Mörtter weiß, dass Karneval ganz eindeutig auch protestantische Tradition hat, beweist er diesmal in einer ganz besonderen Ausgabe von Kirche2go – ist Karneval protestantisch?

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Der ganze Text zum Nachlesen:

Ich werde immer wieder gefragt: können Protestanten Karneval? Da sage ich: guckt mich doch an, na klar. Wir können sagen, der Karneval ist protestantisch! Da kommt natürlich von der katholischen Seite der Protest: auf gar keinen Fall können Protestanten Karneval, der ist urkatholisch. Nein – Schwachsinn, denn wenn man in der Geschichte zurückgeht, dann ist es ja so, dass der Karneval der Protest der Armen gegen die Obrigkeit war. Man hat z. B. die urarmen Mönchen genommen oder einen Obdachlosen, in kardinalsähnliche Fetzen gehüllt, dann auf einen Esel gesetzt, so zur Demütigung eigentlich, als Persiflage des Kardinals. Das fanden die Kardinäle eigentlich damals gar nicht lustig, dass die Leute über sie lachten.

So ging das dann von der Obrigkeit aus, dass sie dachten, wir müssen den Karneval unter Kontrolle bringen, damit der nicht ausufert, so der Sex und das alles – ne, das ist ja alles ganz bah… Und so wurde der Karneval mit der Zeit in die Katholische Kirche hinein assimiliert, sodass sie da drüber guckte, mit lächelten, mitmachten, aber schon immer mehr Kontrolle ausübte, damit das eben braver wurde. Das Anarchische des Karnevals brach dann weg. Bis dann im Dritten Reich natürlich der Karneval dann auch missbraucht wurde und z. B. die Nubbeltradition von den Nazis hervorgeholt wurde. Der Bezug zu den brennenden Nubbeln und denen die dann brannten, der war eindeutig. Ich bin auch Nubbelredner und deswegen sage ich: Der Nubbel ist ein rebellisches Virus, das ist nicht der Sündenbock. Da müssen wir höllisch aufpassen, nicht wieder in die Sündenbockfalle reinzugehen.

Der Karneval hat eine protestantische Dimension, als Kritik an der Obrigkeit oder als Kritik an der Zeit, einer Gesellschaft, eines Geschehens und das Einfordern von Menschlichkeit, von Mitmenschlichkeit von Brüderlichkeit und Geschwisterlichkeit feiern wir dann, wenn wir im Gottesdienst dann Föttchen tanzen. Statt dem Friedensgruß gibts dann bei uns Stippeföttchen: also aufstehen und gucken, wo der nächste leckere Hintern ist und dann „tüp tüp tüp tüp“… und dann als Steigerung darauf ein lecker Bützchen – ist ja völlig klar. Und ganz viel Schunkeln, also anfassen, sich berühren, tanzen, lachen, glücklich sein oder auch ganz fies und fett auch schimpfen auf das, was schiefläuft.

Also von daher kann man gut sagen: Karneval ist eigentlich protestantisch!

Text: APK
Foto(s): APK

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Karneval 2022 – Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region

Am Sonntag laden evangelische Kirchengemeinden von früh bis spät zu Karnevalsgottesdiensten ein. Die Gottesdienste finden überwiegend präsentisch, aber auch im Web statt und werden zum Teil auf Hochdeutsch und zum Teil auf Kölsch gefeiert.

Eine Übersicht über alle Angebote finden Sie hier:

Stand: 21.02.2022, 10 Uhr

Bitte beachten Sie, dass einige Gemeinden aufgrund der aktuellen Lage in der Ukraine kurzfristig ihre Gottesdienste geändert haben. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden.

KÖLN

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll

St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
27.02.2022, 18:00
Joddesdeens mit kölsche Tön
WINTER:KIRCHEN:GOTTESDIENST am Abend
Am Karnevalssonntag, 27. Februar, 18 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll in der St. Johanneskirche, Tempelstraße 31, einen „Joddesdeens mit kölsche Tön“. Prädikantin Beate Commer und Prädikant Bernd Franzen gestalten die Liturgie und laden „jecke“ Menschen, aber auch Karnevalsmuffel zu diesem etwas anderen „WINTER:KIRCHEN:GOTTESDIENST am Abend“ ein. Es gilt 2G und Maskenpflicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
www.evangelisch-deutzpoll.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide

– Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
27.02.2022, 10:30
Goddesdeens op Kölsch
Pfarrer Klaus Völkl und Team
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz

– Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
27.02.2022, 11:11
Gesamtgemeindlicher Gottesdienst in Mundart
www.kirche-porz.de

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden

– Ev. Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln-Worringen
27.02.2022, 10:30
Karnevals-Mitmach-Gottesdienst
„Jeck in der Kirche – wir feiern zusammen“
Unter dem Motto „Jeck in der Kirche – wir feiern zusammen“ lädt Pfarrer Volker Hofmann-Hanke am Sonntag, 27. Februar, 10.30 Uhr, zu einem Karnevals-Mittmach-Gottesdienst in die Evangelische Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, ein. In der bunt geschmückten Kirche sind alle, egal ob mit oder ohne Kostüm, willkommen. Und wer möchte, kann mit einem Witz oder einem anderen Beitrag zur guten Stimmung in der Kirche beitragen.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt

– Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße 3-5, 51105 Köln
27.02.2022, 10:30
Karnevalsgottesdienst

– Jesus Christus-Kirche, Buchforststraße 2, 51103 Köln
27.02.2022, 10:30
Familienrallye zu Karneval
Spiel und Spaß im Stadtteil
Die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt lädt Familien mit Kindern am Sonntag, 27. Februar, zu einer Rallye durch Kalk ein. Ab 10.30 Uhr liegen Päckchen mit einer Karte und Material für die Stationen zum Abholen an der Jesus Christus-Kirche, Steinmetzstraße 57, bereit. Gemeinsam kann dann viel entdeckt und gerätselt werden. Wer mag, kann den Weg in Verkleidung gehen und so etwas Karnevalsflair in den Stadtteil bringen.
www.evangelisch-kalk-humboldt.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl

– Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
27.02.2022, 11:00
Gottesdienst mit Fastelovend
Pfarrerin Grit de Boer
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald

– Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
27.02.2022, 11:00
Ökumenischer Karnevalsgottesdienst op Kölsch
Pfarrer Torsten Krall
www.evangelisch-in-duennwald.de

Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal

Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, 50968 Köln
27.02.2022, 10:30
Welcome-Gottesdienst: „Mir Klääve am Lääve“
Der andere Gottesdienst aus Raderthal
„Mir Klääve am Lääve“ ist der Titel eines karnevalistischen Gottesdienstes am Sonntag, 27. Februar, 10.30 Uhr, in der Evangelischen Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5. Jugendpastor Tobias Will und ein Team gestalten den Gottesdienst, der in der Reihe der Welcome-Gottesdienste stattfindet.
www.kirche-raderthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock

– Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
27.02.2022, 11:11 [ONLINE]
Karnevalistischer Familiengottesdienst
„Alles hät sing Zick“
„Alles hät sing Zick“ ist das Motto eines karnevalistischen Familiengottesdienstes, den die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Sonntag, 27. Februar, 11.11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, feiert. Pfarrer Oliver Mahn, Prädikant Achim Wenzel und viele andere sind dabei. Die Hausband sorgt für die musikalische Unterhaltung. Es gilt 3G. Beim sich anschließenden Kirchencafé gilt 2G+. Der Gottesdienst wird auch auf dem Youtube-Kanal der Kirchengemeinde als Livestream gezeigt. Um Anmeldung im Gemeindebüro per Telefon 0221/9364360 wird gebeten.
www.melanchthonkirche.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal

– Matthäuskirche, Dürener Straße 83/ Herbert-Lewin-Straße, 50931 Köln
27.02.2022, 11:11
Karnevals Gottesdienst mit Pfarrer Beuscher
Pfarrer Armin Beuscher
In der Reihe „Kirche kunterbunt“ lädt Pfarrer Armin Beuscher am Sonntag, 27. Februar, 11.15 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst in die Matthäuskirche, Dürener Straße 83, ein. Der Gottesdienst wird unter dem Motto „Mit Humor, Gelassenheit und Abstand“ gefeiert.
www.kirche-lindenthal.de

RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen

27.02.2022, 10:10, hybrid: präsent und [ONLINE]
– Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Joddesdeens op Kölsch – gerne auch im Kostüm
Pfarrer Gebhard Müller
www.kirche-bedburg.de

Evangelische Kirchengemeinde Brühl

– Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
27.02.2022, 10:15
Gesamtgemeindegottesdienst zu Karneval
Motto: „Alles hät sing Zick“
Zu einem gesamtgemeindlichen Gottesdienst in der Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, lädt Pfarrer Stefan Jansen-Haß am Sonntag, 27. Februar, 10.15 Uhr, ein. Das Motto des Gottesdienstes zu Karneval lautet: „Alles hät sing Zick“.
www.kirche-bruehl.de

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft

Petri-Kirche, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim-Quadrath-Ichendorf
27.02.2022, 10:00
Zentral-Gottesdienst gern im Kostüm
Pfarrerin Voldrich

Evangelische Kirchengemeinde Lechenich

Kirche der Versöhnung Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt
27.02.2022, 10:00
Karnevalsgottesdienst Lechenich
Am Sonntag, 27. Februar, 10 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich zu einem ökumenischen, karnevalistischen Familiengottesdienst zum Motto „Alles hät sing Zick“ in die Kirche der Versöhnung Lechenich, An der Vogelrute 8, ein. Pfarrerin Sabine Pankoke heißt alle Menschen – mit und ohne Kostüm – herzlich willkommen.
www.kirche-lechenich.de


Evangelische Kirchengemeinde Hürth

27.02.2022, 15:00
– Martin-Luther-Kirche Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth-Gleuel
Gottesdienst ohne Alaaf und Kamelle: für alle Karnevalsflüchtigen
Pfarrerin Franziska Boury und Kirchenmusikerin Denise Seidel
www.evangelisch-in-huerth.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Rheinische Kirche Gastgeberin für den 30. Evangelischen Kirchbautag – Anmeldestart

„Mut baut Zukunft“ – unter diesem Motto ist die Evangelische Kirche im Rheinland vom 8. bis 11. September 2022 Gastgeberin für den 30. Evangelischen Kirchbautag. Der Fachkongress hat eine bundesweit zentrale Bedeutung als Kommunikationsplattform für kreativen Um- und Neubau kirchlicher Gebäude. Die Anmeldephase über die Internetseite kirchbautag.de begann am, Dienstag, 22. Februar, und endet am Samstag, 18. Juni.

„Mut baut Zukunft – das Motto des Kirchbautags ist ein starkes Zeichen. Viele unserer Gebäude und Kirchen sind Schätze, durchbetete Räume, Orte der Einkehr und der Umkehr, die wir als Gesellschaft dringend brauchen und die wir für Menschen zur Verfügung stellen“, sagt Präses Dr. Thorsten Latzel. „Ich freue mich sehr, dass der Kirchbautag auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland stattfindet und die vielen Engagierten in den Gemeinden in ihrem Engagement stärkt.“

Viele Beispiele für kreativen Um- und Neubau kirchlicher Gebäude

In Köln werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Hintergrund notwendiger Reduktion das Bild einer Kirche entwerfen, die daran wächst, dass sie kleiner wird. In der Region Köln entstanden und entstehen bis in die Gegenwart hinein noch immer neue Kirchen und zahlreiche neue Gemeindehäuser mit hoher gestalterischer Qualität. „Mit viel Mut, Ausdauer und Kreativität gehen die Gemeinden ihre Baumaßnahmen an und stellen sich somit ihren anstehenden Aufgaben – trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen“, sagt Landeskirchenbaudirektorin Gudrun Gotthardt. Gemeinden konsolidieren ihren Gebäudebestand, setzen sich kleiner und bringen die Konzepte ihrer inhaltlichen Arbeit mit der dazu passenden Gebäudehülle in Einklang. Gerade durch die notwendigen Strukturveränderungen entsteht so viel Neues. Dabei zeigt sich, dass Bauen auch Gemeindeaufbau sein und zur Quartiersentwicklung beitragen kann.

Stadterkundungen, Exkursionen und 24 Workshops

Der Auftakt des Evangelischen Kirchbautags am Donnerstag bietet nach der Begrüßung in der Antoniterkirche an der Schildergasse rund zwei Dutzend thematisch unterschiedliche Stadterkundungen zur Auswahl an. Ab 18 Uhr folgen der Eröffnungsgottesdienst in der Trinitatiskirche mit Präses Latzel und anschließend ein Abend der Begegnung im Kölner Haus der Kirche. Am Freitag sind vormittags zwei einführende Vorträge vorgesehen, am Nachmittag dann knapp 20 Exkursionen zu ausgewählten Bauprojekten in Köln und Umgebung. Der Samstagvormittag steht im Zeichen von 24 Workshops, ehe die Veranstaltung am Nachmittag mit einer Diskussion unter Moderation des EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen und der Preisverleihung der Stiftung KiBa (stiftung-kiba.de) inhaltlich beendet wird. Der Abschlussgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Kartäuserkirche ist öffentlich.

Kirchbautag zuletzt 2019 in Erfurt zu Gast

Der Evangelische Kirchbautag wurde 1949 gegründet und findet bei wechselnden Gastgeberkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) statt, zuletzt 2014 in München und 2019 in Erfurt. Leitendes Gremium ist das Präsidium, das durch den Rat der EKD berufen wird, derzeitiger Präsident ist Prof. Andreas Barner. Der Kirchbautag ist ein freier Zusammenschluss von Expertinnen und Experten aus Architektur, Theologie, bildender Kunst und Kirchen, die sich für den evangelischen Kirchenbau engagieren und für die Entwicklung des kirchlichen Bauens mitverantwortlich sind.
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Stichwort: Teilnahme am Kirchbautag

Eine Anmeldung zum 30. Evangelischen Kirchbautag ist nur online möglich. Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Samstag kosten jeweils 85 Euro, das Ticket für die Gesamtveranstaltung 150 Euro (ermäßigt 70 Euro). Studierende zahlen 25 Euro. Alle Tickets berechtigen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Köln. Nähere Informationen zum Programm finden sich im Internet unter kirchbautag.de.

Text: Ekkehard Rüger (EKiR) / APK
Foto(s): Kirchbautag (EKiR)

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Freizeiten leiten – Seminar macht Helferinnen und Helfer für Freizeitleitung

Selbst eine Freizeit leiten – das trauen sich viele Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit oft nicht zu. Hier setzt das Seminar „Freizeiten Leiten“ vom 25.3.-27.3.2022 an. Darin werden Leitungen und Co-Leitungen von Freizeiten fit gemacht für die wichtigsten Maßnahmen, die die Evangelische Jugendarbeit zu bieten hat.

„Du hast schon lange keine Freizeit mehr geleitet und möchtest wieder einsteigen? Du warst bis jetzt immer Mitglied in einem Team und möchtest nun den nächsten Schritt machen?“ fragen die Organisatoren und werden in den drei Tagen Themen rund um Organisation, Planung, Leitung, Vor- und Nachbereitung einer Freizeit und vieles mehr bearbeiten. Wichtige Fragestellungen sind dabei unter anderem: „Wie stelle ich ein geeignetes Team zusammen? Wie gehe ich mit Konflikten im Team oder mit Teilnehmenden um? Wie führe ich professionell Freizeiten durch?“

Das Seminar gliedert sich in folgende Themenbereiche:

  • Leitung und Leitungskompetenz
  • Pädagogische und rechtliche Verantwortung
  • Krisen- und Konfliktmanagement
  • Struktur, Planung und Organisation von Freizeiten

Mit der erfolgreich abgeschlossenen Freizeitleiterschulung sind die Teilnehmenden befähigt, eine Freizeit eigenverantwortlich oder im Team in Bezug auf finanzielle, pädagogische und trägerrelevante Inhalte vorzubereiten, durchzuführen und zu leiten. Sie sollen außerdem über Dritte, die ihnen bei dieser Arbeit unterstützend zur Seite stehen können oder im Krisenfall akute Hilfestellung leisten können, informiert sein.

Die Teilnahme kostet 100 Euro, die Anmeldung ist auf www.jupf.de/online-anmeldung möglich. Durchgeführt wird das Seminar vom Evangelischen Jugendpfarramt. Rückfragen an Daniel Drewes, daniel.drewes@ekir.deoder Christopher Braun, christopher.braun@ekir.de .

Text: Jupf/PK
Foto(s): Jupf

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Spenden statt Geschenke: ASG unterstützt Familienhilfe des Diakonischen Werks

Mehr Ausflüge oder Ferienfreizeiten, mehr Hilfe für Familien: Seit neun Jahren unterstützt die Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG) mit ihrer Aktion „Spenden statt Geschenke“ soziale Projekte und bittet Geschäftspartner, zu Weihnachten auf Werbegeschenke zu verzichten und stattdessen mit einer Spende Gutes zu bewirken. Im Jahr 2021 kam der Erlös dieser Aktion dem Diakonischen Werk Köln und Region gGmbH zu Gute. „Wir haben über 5.415 Euro für unseren Fachdienst Kinder, Jugend & Familie erhalten. Und das durch die unglaublich schnelle und spontane Art der ASG, die schon so oft unsere Arbeit unterstützt haben“, bedankte sich Katharina Jagemann, Fundraiserin des Diakonischen Werks.

Förderung des sozialen Miteinanders

Sie betonte, dass ohne Spenden eine Bandbreite von Hilfen für Menschen in Krisensituationen und in sozial benachteiligten Stadtteilen nicht möglich wären: „Wir danken der ASG, dass sie unsere Projekte an ihre Geschäftspartner weitergeleitet hat. Und wir bedanken uns bei jedem einzelnen der 15 Unternehmen für seine Spende. Diese Summe gibt uns die Möglichkeit, kleine Anliegen der Kinder, Ausflüge oder eine Ferienfreizeit zusätzlich anzubieten. Das gibt uns Gestaltungsspielraum und fördert das soziale Miteinander derjenigen, die in der jetzigen Zeit unsere Familienhilfe brauchen. Im Namen unserer Familien ein herzliches Dankeschön.“

Die erfreulich hohe Spendensumme zeige, dass Kinder und Jugendliche, die ja besonders unter der Corona-Pandemie leiden, in der Gesellschaft wahrgenommen werden, stellt ASG-Geschäftsführer Guido Stephan fest. „Vor allem Kinder aus belasteten Familien brauchen in der Familienhilfe nun besondere Beachtung“, sagt er. Deshalb sei es der ASG diesmal ein wichtiges Anliegen gewesen, mit ihrer Spendenaktion diese wertvolle Arbeit des Diakonischen Werks zu unterstützen.

www.antoniter.de

Text: Susanne Hermanns
Foto(s): Diakonisches Werk

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Sebastian Baer-Henney: Fusion ist „ein Zusammenschluss auf Augenhöhe“

„Wenn zwei Menschen heiraten, dann ist das eine weitreichende Entscheidung. Sie verändert viel – und meistens auch zum Besseren. Wenn zwei Gemeinden zusammengehen, dann haben wir dieselbe Hoffnung“, sagt Pfarrer und Presbyteriumsvorsitzender Sebastian Baer-Henney: Im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch  ist zum 01. Januar 2022 die Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim zur Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein gestoßen. Und obwohl der Name der neuen Gemeinde Mülheim am Rhein sein wird, weil historisch gesehen Buchforst-Buchheim eine Ablegerin dieser Gemeinde war, wird das Gemeindeleben nun von zwei Orten her gedacht. „Die Fusion ist formal abgeschlossen, nun findet die Anschlussarbeit statt. Rechtlich gesehen hat sich Köln-Buchforst-Buchheim zwar der Kirchengemeinde Mülheim am Rhein angeschlossen, aber uns war wichtig, dass es ein Zusammenschluss auf Augenhöhe ist“, betont Sebastian Baer-Henney.

So wurde der Begrüßungsgottesdienst bewusst nicht in der Friedenskirche veranstaltet, sondern in der Buchheimer Kirche. An drei Orten gab und gibt es Willkommenskonzerte mit Bachs Klavierübungen, „damit die Orte intensiv wahrgenommen werden können“, sagt Sebastian Baer-Henney: in der Kreuzkirche in Buchheim, in der Auferstehungskirche Buchforst und in der Friedenskirche in Mülheim. Das dritte und letzte Konzert (Clavierübung III. Teil, Orgel) findet am Samstag, 19. Februar 2022, um 19 Uhr in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, 51063 Köln, statt.

Neue Begegnungen und Austausch

„Wir hatten und haben die Bestrebung, die Fusion für die Menschen angstfrei zu gestalten. Es verändert sich viel. Zwei Kulturen finden nun zusammen, die sich gegenseitig bereichern.“ Dies sei für beide Seiten ein großer Gewinn. Von der fusionierten Gemeinde erwartet Sebastian Baer-Henney neue Begegnungen, Austausch und eine Erweiterung des Horizonts. „Wir hatten bereits unsere erste gemeinsame Presbyteriumssitzung und haben die Arbeit als Gesamtgemeinde aufgenommen. Im neuen Presbyterium werden zunächst alle Menschen weiterbeschäftigt, bei der nächsten Wahl regulär in zwei Jahren werden wir uns wieder auf die normale Arbeitsgröße verkleinern“, erklärt Sebastian Baer-Henney, der am Sonntag (13.2.) als Skriba eingeführt worden ist. Es wird mehr gemeinsame Veranstaltungen geben und jeder wird seine Stärken einbringen, um das Leben in der Region mitzugestalten – eine Chance, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und Kirche modern zu denken.

So sind die Presbyterien aus Mülheim und Buchforst-Buchheim bereits seit 2018 dabei, sich besser kennenzulernen. Im Frühjahr 2020 hatten beide Gemeinden dann ihren Willen erklärt, sich 2022 wieder zu vereinen. Und es gibt in diesem Jahr weiterhin viel zu tun: Mehr Menschen bringen Ideen ein und haben Pläne, Homepages müssen aktualisiert werden und vieles mehr. „Wir werden auf unserem gemeinsamen Weg noch manches miteinander regeln müssen. Wenn etwas Neues entsteht, wird dieser Prozess mit Unsicherheit, Sorgen und Hoffnungen begleitet und mit dem Wunsch, dies möge eine gute und richtige Entscheidung sein“, sagte Andrea Vogel, Pfarrerin und Superintendentin in der Sonderausgabe des Gemeindebriefs zur Fusion.

Die Sonderausgabe gibt es als PDF im Netz:

https://www.ekibubu.de/wp-content/uploads/2021/12/Gemeindebrief-Sonderausgabe-Online.pdf

Weitere Informationen auf der Internetseite:

www.kirche-koeln-muelheim.de

Sebastian Baer-Henney

Sebastian Baer-Henney ist seit 2018 Mitglied des Presbyteriums und seit 2020 Vorsitzender. Seine Schwerpunkte sind neben den für Pfarrer üblichen Dingen das Vernetzen des Stadtteils. Das hat er durch seine Arbeit in der Initiative beymeister ebenso getan, wie jetzt als Gemeindepfarrer, wo er unter dem Stichwort #kircheimveedel neue Formate erprobt. Pfarrer ist er geworden, weil er Menschen begleiten und die Kirche für neue Menschen mit kreativen Ansätzen öffnen möchte.

Text: Frauke Komander
Foto(s): Sebastian Baer-Henney/APK

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Happy Birthday, Philipp Melanchthon! – Heute Festvortrag in der Melanchthon-Akademie

Mit einem Festvortrag und einer Videobotschaft feiert die Kölner Melanchthon-Akademie heute den 525. Geburtstag ihres Namensgebers. Philipp Melanchthon, der eigentlich Philipp Schwartzerdt hieß, war am 16. Februar 1497 in Bretten in Baden-Württemberg geboren worden. Melanchthon gilt neben Martin Luther als einer der wichtigsten Theologen, Pädagogen und Ethiker der Reformation vor rund 500 Jahren.  In Köln war er maßgeblich zusammen mit Erzbischof Hermann von Wied am Reformationsversuch von 1547 beteiligt.

Prof. Dr. Stefan Heuser von der Technischen Universität Braunschweig wird in seinem Vortrag besonders auf die Ethik des Reformators mit einem Bezug zur Lebenswelt im 21. Jahrhundert eingehen. „Wenn wir heute über die Stadt von morgen nachdenken, stellt sich neben ökologischen, architektonischen, technischen, ökonomischen, sozialen und politischen Fragen auch die Frage nach ethischen Orientierungen“, schreibt Prof. Heuser in der Ankündigung seines Festvortrages.

Mit dem Begriff der „Lebensformen“ bringe die Ethik über Regeln und Prinzipien hinaus auch die Frage ins Spiel, was alles zu einem „guten“ menschlichen Leben gehöre. Daraus ergeben sich für Stefan Heuser, der Prof. für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik ist, die folgenden Fragen: „Was sind die Formen eines Lebens, von dem wir sagen würden, dass es „gut“ ist und dass es den Entwicklungspfaden der Stadt der Zukunft Konturen geben kann?“

Vor dem Hintergrund technischer Entwicklungen widmet sich der Vortrag dieser Frage anhand von Überlegungen zum „guten“ Altern und bezieht dabei auch Einsichten aus Philipp Melanchthons Ethik mit ein. Die Teilnahme an dem Festvortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen unter www.melanchthon-akademie.de .

 

Text: APK
Foto(s): MAK

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Wochentipp: “Texte und Gespräche nach Hanau“, „Zeitraffer – eine Köln-Revue“ und „Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“

“Texte und Gespräche nach Hanau“, „Zeitraffer – eine Köln-Revue“ und „Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“ –  das sind nur drei von vielen spannenden und auch karnevalistischen Veranstaltungen in den nächsten Tagen in Köln und Region. Lassen Sie sich einladen und entdecken Sie das vielfältige Angebot in unserer Region.

 

17.02.2022, 19:00

Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
“Texte und Gespräche nach Hanau“
Nachdenken – Gedenken – Weiterdenken
Zwei Jahre nach dem rassistischen und tödlichen Anschlag auf neun junge Menschen in einer Shishabar in Hanau soll am Donnerstag, 17. Februar, 19 Uhr bis 20.30 Uhr, der Opfer und ihren Angehörigen und Zugehörigen in einer Veranstaltung in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, gedacht werden. Anhand von Zitaten von jungen Autorinnen und Autoren aus dem betroffenen Umfeld möchte Pfarrerin Dorothee Schaper mit den Teilnehmenden über den aktuellen Stand der Aufarbeitung des Anschlags, über rassistische Gewalt und die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse ins Gespräch kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

17.02.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
„Zeitraffer – eine Köln-Revue“
Offener Treff am Donnerstag in der Friedenskirche
2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte werden am Donnerstag, 17. Februar, 19 Uhr, in einem unterhaltsamen und spannenden Schnelldurchgang in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Offener Treff am Donnerstag“ erzählt das „ech kölsch Mädche“ Susanne Rauprich, Kunsthistorikerin und Autorin, von Frauen und Männer, die die Stadtgeschichte geprägt haben. Unterstützt wird sie dabei von der Kölner Band „Tough Kid“ mit musikalischen Einwürfen und mit rockig-bluesigen Songs „op kölsch“. Zur Band gehören Uwe Saidowsky (Gitarre, Gesang), Rudolf Kill (Keyboards, Akkordeon) sowie Ernie Jansen (Percussion). Der Eintritt ist frei.

www.evangelisch-ehrenfeld.de

18.02.2022, 19:10
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
„Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“
Kölsche Traditionen unterhaltsam erklärt
Am Freitag, 18. Februar, 19.11 Uhr, klärt Uli Kievernagel in der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, auf unterhaltsame Art und Weise über kölsche Traditionen im Karneval auf. „Wer wählt eigentlich das Dreigestirn?“ und „Welche kölschen Liedklassiker sollte man unbedingt kennen?“ diese und andere Fragen rund um die „fünfte Jahreszeit“ in Köln sollen auf der „kleinsten Sitzung der Welt“ beantwortet werden.

www.kirche-raderthal.de

Mehr karnevalistische Angebote finden Sie auch hier.

18.02.2022, 18:30
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterquartier, Antoniterstr. 14 – 16, 50667 Köln
Konzert „KirchenTöne“
Romantische Entdeckungen am Klavier
Klavierwerke von Christian Heinrich Rinck, Johann Wilhelm Wilms, Ferdinand Hiller und
Friedrich Kiel präsentiert Oliver Drechsel am Klavier am Freitag, 18. Februar, 18.30 Uhr, im Antoniussaal, Antoniterquartier, Antoniterstraße 14-16. Die „Romantischen Entdeckungen“ finden im Rahmen der kirchenmusikalischen Reihe „KirchenTöne“ statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

www.antonitercitykirche.de

19.02.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Bachs „Clavierübungen Teil III“
Orgelkonzert mit Professor Christian Rieger
Die fusionierten Evangelischen Kirchengemeinden Mülheim am Rhein und Köln-Buchforst-Buchheim laden zu einem Konzert mit Professor Christian Rieger ein. Am Samstag, 19. Februar, 19 Uhr, präsentiert der Musiker an der Orgel in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, „Clavierübung III. Teil“ von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt ist frei. Es gilt „2G“.

www.kirche-koeln-muelheim.de

20.02.2022, 14:00
AntoniterCityTours
Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße
„Melaten Alaaf!“
Friedhofs-Führung zu den Grabstätten Kölner Karnevalisten
Mit Blick auf die fünfte Jahreszeit hat der Rundgang über den Melatenfriedhof am Sonntag, 20. Februar, 14 Uhr, seinen Schwerpunkt beim Thema Karneval. Günter Leitner, Referent der AntoniterCityTours, führt die Teilnehmenden zu den Grabstätten berühmter Karnevalisten. Dabei erzählt er von Leben und Werk von Persönlichkeiten wie Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz und anderen. Die Teilnehmenden treffen sich am Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße. Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

www.antonitercitytours.de

20.02.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
„Romea&Julio – die Prequel-Staffel“
Von den „Liebelungen und Wirreleien“ eines berühmten Paares
Musikalisch heiter erzählen, singen und spielen Daniela Bosenius (Gesang und Moderation) und Marion Köhler (Klavier) am Sonntag, 20. Februar, 17 Uhr, im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl, Mayersweg 10, von den Ursprüngen der Tragödie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare. Unter dem Motto „Romea&Julio – die Prequel-Staffel“ werden ganz im Sinne von Heinz Erhard und angelehnt an die Musik von Andrew Lloyd Webber die Geschehnisse im Leben des berühmten Liebespaares aufs Korn genommen. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-bruehl.de

20.02.2022, 18:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
St. Aposteln, Neumarkt 30, 50677 Köln
„40 Jahre auf dem Weg. Aufbrechen – Ankommen – Weitergehen“
Ökumenischer Gottesdienst des Evangelisch-Katholischen Arbeitskreises
Sein 40-jähriges Bestehen feiert der Evangelisch-Katholische Arbeitskreis für Ökumene in der Stadt Köln mit einem Gottesdienst am Sonntag, 20. Februar, 18 Uhr, in der Kirche St. Aposteln, Neumarkt 30. Die Predigt zum Motto „40 Jahre auf dem Weg. Aufbrechen – Ankommen – Weitergehen“ hält Patoralreferent Peter Otten von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Agnes. Er spricht über die gemeinsamen Erfahrungen der ökumenischen Zusammenarbeit im Licht der biblischen Wüstenwanderung, die 40 Jahre dauerte. Pfarrer Dr. Dominik Meiering, Pfarrer Dr. Martin Bock und Mitglieder des Arbeitskreises gestalten die Liturgie. Für die musikalische Untermalung sorgt Kantor Thomas Frerichs. Zu diesem ökumenischen Gottesdienst laden der Evangelisch-Katholische Arbeitskreis für Ökumene im Stadtbereich Köln, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sowie der Katholikenausschuss in der Stadt Köln ein.

www.kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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