Kirche2go fragt: Ist Karneval protestantisch?

Im Allgemeinen gilt Karneval als katholisches Brauchtum. Hans Mörtter, Pfarrer aus Köln, hat dazu jedoch seine ganz spezielle Meinung. Denn das dem nicht so ohne weiteres  ist, beweist der Protestantismus seit der Zeit Martin Luthers.  „Karneval ist Protest gegen die Obrigkeit“, so Mörtter „daher ein typisches, protestantisches Phänomen“. Er beschreibt den Karneval, wie er ist, eben vor und nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Wieso Mörtter weiß, dass Karneval ganz eindeutig auch protestantische Tradition hat, beweist er diesmal in einer ganz besonderen Ausgabe von Kirche2go – ist Karneval protestantisch?

Weitere Videos? Klicken Sie sich rein und abonnieren Sie unseren Videokanal auf YouTube: www.youtube.com/kirchekoeln

Der ganze Text zum Nachlesen:

Ich werde immer wieder gefragt: können Protestanten Karneval? Da sage ich: guckt mich doch an, na klar. Wir können sagen, der Karneval ist protestantisch! Da kommt natürlich von der katholischen Seite der Protest: auf gar keinen Fall können Protestanten Karneval, der ist urkatholisch. Nein – Schwachsinn, denn wenn man in der Geschichte zurückgeht, dann ist es ja so, dass der Karneval der Protest der Armen gegen die Obrigkeit war. Man hat z. B. die urarmen Mönchen genommen oder einen Obdachlosen, in kardinalsähnliche Fetzen gehüllt, dann auf einen Esel gesetzt, so zur Demütigung eigentlich, als Persiflage des Kardinals. Das fanden die Kardinäle eigentlich damals gar nicht lustig, dass die Leute über sie lachten.

So ging das dann von der Obrigkeit aus, dass sie dachten, wir müssen den Karneval unter Kontrolle bringen, damit der nicht ausufert, so der Sex und das alles – ne, das ist ja alles ganz bah… Und so wurde der Karneval mit der Zeit in die Katholische Kirche hinein assimiliert, sodass sie da drüber guckte, mit lächelten, mitmachten, aber schon immer mehr Kontrolle ausübte, damit das eben braver wurde. Das Anarchische des Karnevals brach dann weg. Bis dann im Dritten Reich natürlich der Karneval dann auch missbraucht wurde und z. B. die Nubbeltradition von den Nazis hervorgeholt wurde. Der Bezug zu den brennenden Nubbeln und denen die dann brannten, der war eindeutig. Ich bin auch Nubbelredner und deswegen sage ich: Der Nubbel ist ein rebellisches Virus, das ist nicht der Sündenbock. Da müssen wir höllisch aufpassen, nicht wieder in die Sündenbockfalle reinzugehen.

Der Karneval hat eine protestantische Dimension, als Kritik an der Obrigkeit oder als Kritik an der Zeit, einer Gesellschaft, eines Geschehens und das Einfordern von Menschlichkeit, von Mitmenschlichkeit von Brüderlichkeit und Geschwisterlichkeit feiern wir dann, wenn wir im Gottesdienst dann Föttchen tanzen. Statt dem Friedensgruß gibts dann bei uns Stippeföttchen: also aufstehen und gucken, wo der nächste leckere Hintern ist und dann „tüp tüp tüp tüp“… und dann als Steigerung darauf ein lecker Bützchen – ist ja völlig klar. Und ganz viel Schunkeln, also anfassen, sich berühren, tanzen, lachen, glücklich sein oder auch ganz fies und fett auch schimpfen auf das, was schiefläuft.

Also von daher kann man gut sagen: Karneval ist eigentlich protestantisch!

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Ist Karneval protestantisch? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Karneval 2022 – Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region

Am Sonntag laden evangelische Kirchengemeinden von früh bis spät zu Karnevalsgottesdiensten ein. Die Gottesdienste finden überwiegend präsentisch, aber auch im Web statt und werden zum Teil auf Hochdeutsch und zum Teil auf Kölsch gefeiert.

Eine Übersicht über alle Angebote finden Sie hier:

Stand: 21.02.2022, 10 Uhr

Bitte beachten Sie, dass einige Gemeinden aufgrund der aktuellen Lage in der Ukraine kurzfristig ihre Gottesdienste geändert haben. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden.

KÖLN

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll

St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
27.02.2022, 18:00
Joddesdeens mit kölsche Tön
WINTER:KIRCHEN:GOTTESDIENST am Abend
Am Karnevalssonntag, 27. Februar, 18 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll in der St. Johanneskirche, Tempelstraße 31, einen „Joddesdeens mit kölsche Tön“. Prädikantin Beate Commer und Prädikant Bernd Franzen gestalten die Liturgie und laden „jecke“ Menschen, aber auch Karnevalsmuffel zu diesem etwas anderen „WINTER:KIRCHEN:GOTTESDIENST am Abend“ ein. Es gilt 2G und Maskenpflicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
www.evangelisch-deutzpoll.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide

– Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
27.02.2022, 10:30
Goddesdeens op Kölsch
Pfarrer Klaus Völkl und Team
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz

– Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
27.02.2022, 11:11
Gesamtgemeindlicher Gottesdienst in Mundart
www.kirche-porz.de

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden

– Ev. Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln-Worringen
27.02.2022, 10:30
Karnevals-Mitmach-Gottesdienst
„Jeck in der Kirche – wir feiern zusammen“
Unter dem Motto „Jeck in der Kirche – wir feiern zusammen“ lädt Pfarrer Volker Hofmann-Hanke am Sonntag, 27. Februar, 10.30 Uhr, zu einem Karnevals-Mittmach-Gottesdienst in die Evangelische Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, ein. In der bunt geschmückten Kirche sind alle, egal ob mit oder ohne Kostüm, willkommen. Und wer möchte, kann mit einem Witz oder einem anderen Beitrag zur guten Stimmung in der Kirche beitragen.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt

– Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße 3-5, 51105 Köln
27.02.2022, 10:30
Karnevalsgottesdienst

– Jesus Christus-Kirche, Buchforststraße 2, 51103 Köln
27.02.2022, 10:30
Familienrallye zu Karneval
Spiel und Spaß im Stadtteil
Die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt lädt Familien mit Kindern am Sonntag, 27. Februar, zu einer Rallye durch Kalk ein. Ab 10.30 Uhr liegen Päckchen mit einer Karte und Material für die Stationen zum Abholen an der Jesus Christus-Kirche, Steinmetzstraße 57, bereit. Gemeinsam kann dann viel entdeckt und gerätselt werden. Wer mag, kann den Weg in Verkleidung gehen und so etwas Karnevalsflair in den Stadtteil bringen.
www.evangelisch-kalk-humboldt.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl

– Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
27.02.2022, 11:00
Gottesdienst mit Fastelovend
Pfarrerin Grit de Boer
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald

– Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
27.02.2022, 11:00
Ökumenischer Karnevalsgottesdienst op Kölsch
Pfarrer Torsten Krall
www.evangelisch-in-duennwald.de

Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal

Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, 50968 Köln
27.02.2022, 10:30
Welcome-Gottesdienst: „Mir Klääve am Lääve“
Der andere Gottesdienst aus Raderthal
„Mir Klääve am Lääve“ ist der Titel eines karnevalistischen Gottesdienstes am Sonntag, 27. Februar, 10.30 Uhr, in der Evangelischen Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5. Jugendpastor Tobias Will und ein Team gestalten den Gottesdienst, der in der Reihe der Welcome-Gottesdienste stattfindet.
www.kirche-raderthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock

– Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
27.02.2022, 11:11 [ONLINE]
Karnevalistischer Familiengottesdienst
„Alles hät sing Zick“
„Alles hät sing Zick“ ist das Motto eines karnevalistischen Familiengottesdienstes, den die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Sonntag, 27. Februar, 11.11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, feiert. Pfarrer Oliver Mahn, Prädikant Achim Wenzel und viele andere sind dabei. Die Hausband sorgt für die musikalische Unterhaltung. Es gilt 3G. Beim sich anschließenden Kirchencafé gilt 2G+. Der Gottesdienst wird auch auf dem Youtube-Kanal der Kirchengemeinde als Livestream gezeigt. Um Anmeldung im Gemeindebüro per Telefon 0221/9364360 wird gebeten.
www.melanchthonkirche.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal

– Matthäuskirche, Dürener Straße 83/ Herbert-Lewin-Straße, 50931 Köln
27.02.2022, 11:11
Karnevals Gottesdienst mit Pfarrer Beuscher
Pfarrer Armin Beuscher
In der Reihe „Kirche kunterbunt“ lädt Pfarrer Armin Beuscher am Sonntag, 27. Februar, 11.15 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst in die Matthäuskirche, Dürener Straße 83, ein. Der Gottesdienst wird unter dem Motto „Mit Humor, Gelassenheit und Abstand“ gefeiert.
www.kirche-lindenthal.de

RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen

27.02.2022, 10:10, hybrid: präsent und [ONLINE]
– Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Joddesdeens op Kölsch – gerne auch im Kostüm
Pfarrer Gebhard Müller
www.kirche-bedburg.de

Evangelische Kirchengemeinde Brühl

– Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
27.02.2022, 10:15
Gesamtgemeindegottesdienst zu Karneval
Motto: „Alles hät sing Zick“
Zu einem gesamtgemeindlichen Gottesdienst in der Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, lädt Pfarrer Stefan Jansen-Haß am Sonntag, 27. Februar, 10.15 Uhr, ein. Das Motto des Gottesdienstes zu Karneval lautet: „Alles hät sing Zick“.
www.kirche-bruehl.de

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft

Petri-Kirche, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim-Quadrath-Ichendorf
27.02.2022, 10:00
Zentral-Gottesdienst gern im Kostüm
Pfarrerin Voldrich

Evangelische Kirchengemeinde Lechenich

Kirche der Versöhnung Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt
27.02.2022, 10:00
Karnevalsgottesdienst Lechenich
Am Sonntag, 27. Februar, 10 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich zu einem ökumenischen, karnevalistischen Familiengottesdienst zum Motto „Alles hät sing Zick“ in die Kirche der Versöhnung Lechenich, An der Vogelrute 8, ein. Pfarrerin Sabine Pankoke heißt alle Menschen – mit und ohne Kostüm – herzlich willkommen.
www.kirche-lechenich.de


Evangelische Kirchengemeinde Hürth

27.02.2022, 15:00
– Martin-Luther-Kirche Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth-Gleuel
Gottesdienst ohne Alaaf und Kamelle: für alle Karnevalsflüchtigen
Pfarrerin Franziska Boury und Kirchenmusikerin Denise Seidel
www.evangelisch-in-huerth.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Karneval 2022 – Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Rheinische Kirche Gastgeberin für den 30. Evangelischen Kirchbautag – Anmeldestart

„Mut baut Zukunft“ – unter diesem Motto ist die Evangelische Kirche im Rheinland vom 8. bis 11. September 2022 Gastgeberin für den 30. Evangelischen Kirchbautag. Der Fachkongress hat eine bundesweit zentrale Bedeutung als Kommunikationsplattform für kreativen Um- und Neubau kirchlicher Gebäude. Die Anmeldephase über die Internetseite kirchbautag.de begann am, Dienstag, 22. Februar, und endet am Samstag, 18. Juni.

„Mut baut Zukunft – das Motto des Kirchbautags ist ein starkes Zeichen. Viele unserer Gebäude und Kirchen sind Schätze, durchbetete Räume, Orte der Einkehr und der Umkehr, die wir als Gesellschaft dringend brauchen und die wir für Menschen zur Verfügung stellen“, sagt Präses Dr. Thorsten Latzel. „Ich freue mich sehr, dass der Kirchbautag auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland stattfindet und die vielen Engagierten in den Gemeinden in ihrem Engagement stärkt.“

Viele Beispiele für kreativen Um- und Neubau kirchlicher Gebäude

In Köln werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Hintergrund notwendiger Reduktion das Bild einer Kirche entwerfen, die daran wächst, dass sie kleiner wird. In der Region Köln entstanden und entstehen bis in die Gegenwart hinein noch immer neue Kirchen und zahlreiche neue Gemeindehäuser mit hoher gestalterischer Qualität. „Mit viel Mut, Ausdauer und Kreativität gehen die Gemeinden ihre Baumaßnahmen an und stellen sich somit ihren anstehenden Aufgaben – trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen“, sagt Landeskirchenbaudirektorin Gudrun Gotthardt. Gemeinden konsolidieren ihren Gebäudebestand, setzen sich kleiner und bringen die Konzepte ihrer inhaltlichen Arbeit mit der dazu passenden Gebäudehülle in Einklang. Gerade durch die notwendigen Strukturveränderungen entsteht so viel Neues. Dabei zeigt sich, dass Bauen auch Gemeindeaufbau sein und zur Quartiersentwicklung beitragen kann.

Stadterkundungen, Exkursionen und 24 Workshops

Der Auftakt des Evangelischen Kirchbautags am Donnerstag bietet nach der Begrüßung in der Antoniterkirche an der Schildergasse rund zwei Dutzend thematisch unterschiedliche Stadterkundungen zur Auswahl an. Ab 18 Uhr folgen der Eröffnungsgottesdienst in der Trinitatiskirche mit Präses Latzel und anschließend ein Abend der Begegnung im Kölner Haus der Kirche. Am Freitag sind vormittags zwei einführende Vorträge vorgesehen, am Nachmittag dann knapp 20 Exkursionen zu ausgewählten Bauprojekten in Köln und Umgebung. Der Samstagvormittag steht im Zeichen von 24 Workshops, ehe die Veranstaltung am Nachmittag mit einer Diskussion unter Moderation des EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen und der Preisverleihung der Stiftung KiBa (stiftung-kiba.de) inhaltlich beendet wird. Der Abschlussgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Kartäuserkirche ist öffentlich.

Kirchbautag zuletzt 2019 in Erfurt zu Gast

Der Evangelische Kirchbautag wurde 1949 gegründet und findet bei wechselnden Gastgeberkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) statt, zuletzt 2014 in München und 2019 in Erfurt. Leitendes Gremium ist das Präsidium, das durch den Rat der EKD berufen wird, derzeitiger Präsident ist Prof. Andreas Barner. Der Kirchbautag ist ein freier Zusammenschluss von Expertinnen und Experten aus Architektur, Theologie, bildender Kunst und Kirchen, die sich für den evangelischen Kirchenbau engagieren und für die Entwicklung des kirchlichen Bauens mitverantwortlich sind.
3423 Zeichen

Stichwort: Teilnahme am Kirchbautag

Eine Anmeldung zum 30. Evangelischen Kirchbautag ist nur online möglich. Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Samstag kosten jeweils 85 Euro, das Ticket für die Gesamtveranstaltung 150 Euro (ermäßigt 70 Euro). Studierende zahlen 25 Euro. Alle Tickets berechtigen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Köln. Nähere Informationen zum Programm finden sich im Internet unter kirchbautag.de.

Text: Ekkehard Rüger (EKiR) / APK
Foto(s): Kirchbautag (EKiR)

Der Beitrag Rheinische Kirche Gastgeberin für den 30. Evangelischen Kirchbautag – Anmeldestart erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Freizeiten leiten – Seminar macht Helferinnen und Helfer für Freizeitleitung

Selbst eine Freizeit leiten – das trauen sich viele Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit oft nicht zu. Hier setzt das Seminar „Freizeiten Leiten“ vom 25.3.-27.3.2022 an. Darin werden Leitungen und Co-Leitungen von Freizeiten fit gemacht für die wichtigsten Maßnahmen, die die Evangelische Jugendarbeit zu bieten hat.

„Du hast schon lange keine Freizeit mehr geleitet und möchtest wieder einsteigen? Du warst bis jetzt immer Mitglied in einem Team und möchtest nun den nächsten Schritt machen?“ fragen die Organisatoren und werden in den drei Tagen Themen rund um Organisation, Planung, Leitung, Vor- und Nachbereitung einer Freizeit und vieles mehr bearbeiten. Wichtige Fragestellungen sind dabei unter anderem: „Wie stelle ich ein geeignetes Team zusammen? Wie gehe ich mit Konflikten im Team oder mit Teilnehmenden um? Wie führe ich professionell Freizeiten durch?“

Das Seminar gliedert sich in folgende Themenbereiche:

  • Leitung und Leitungskompetenz
  • Pädagogische und rechtliche Verantwortung
  • Krisen- und Konfliktmanagement
  • Struktur, Planung und Organisation von Freizeiten

Mit der erfolgreich abgeschlossenen Freizeitleiterschulung sind die Teilnehmenden befähigt, eine Freizeit eigenverantwortlich oder im Team in Bezug auf finanzielle, pädagogische und trägerrelevante Inhalte vorzubereiten, durchzuführen und zu leiten. Sie sollen außerdem über Dritte, die ihnen bei dieser Arbeit unterstützend zur Seite stehen können oder im Krisenfall akute Hilfestellung leisten können, informiert sein.

Die Teilnahme kostet 100 Euro, die Anmeldung ist auf www.jupf.de/online-anmeldung möglich. Durchgeführt wird das Seminar vom Evangelischen Jugendpfarramt. Rückfragen an Daniel Drewes, daniel.drewes@ekir.deoder Christopher Braun, christopher.braun@ekir.de .

Text: Jupf/PK
Foto(s): Jupf

Der Beitrag Freizeiten leiten – Seminar macht Helferinnen und Helfer für Freizeitleitung erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Spenden statt Geschenke: ASG unterstützt Familienhilfe des Diakonischen Werks

Mehr Ausflüge oder Ferienfreizeiten, mehr Hilfe für Familien: Seit neun Jahren unterstützt die Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG) mit ihrer Aktion „Spenden statt Geschenke“ soziale Projekte und bittet Geschäftspartner, zu Weihnachten auf Werbegeschenke zu verzichten und stattdessen mit einer Spende Gutes zu bewirken. Im Jahr 2021 kam der Erlös dieser Aktion dem Diakonischen Werk Köln und Region gGmbH zu Gute. „Wir haben über 5.415 Euro für unseren Fachdienst Kinder, Jugend & Familie erhalten. Und das durch die unglaublich schnelle und spontane Art der ASG, die schon so oft unsere Arbeit unterstützt haben“, bedankte sich Katharina Jagemann, Fundraiserin des Diakonischen Werks.

Förderung des sozialen Miteinanders

Sie betonte, dass ohne Spenden eine Bandbreite von Hilfen für Menschen in Krisensituationen und in sozial benachteiligten Stadtteilen nicht möglich wären: „Wir danken der ASG, dass sie unsere Projekte an ihre Geschäftspartner weitergeleitet hat. Und wir bedanken uns bei jedem einzelnen der 15 Unternehmen für seine Spende. Diese Summe gibt uns die Möglichkeit, kleine Anliegen der Kinder, Ausflüge oder eine Ferienfreizeit zusätzlich anzubieten. Das gibt uns Gestaltungsspielraum und fördert das soziale Miteinander derjenigen, die in der jetzigen Zeit unsere Familienhilfe brauchen. Im Namen unserer Familien ein herzliches Dankeschön.“

Die erfreulich hohe Spendensumme zeige, dass Kinder und Jugendliche, die ja besonders unter der Corona-Pandemie leiden, in der Gesellschaft wahrgenommen werden, stellt ASG-Geschäftsführer Guido Stephan fest. „Vor allem Kinder aus belasteten Familien brauchen in der Familienhilfe nun besondere Beachtung“, sagt er. Deshalb sei es der ASG diesmal ein wichtiges Anliegen gewesen, mit ihrer Spendenaktion diese wertvolle Arbeit des Diakonischen Werks zu unterstützen.

www.antoniter.de

Text: Susanne Hermanns
Foto(s): Diakonisches Werk

Der Beitrag Spenden statt Geschenke: ASG unterstützt Familienhilfe des Diakonischen Werks erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Sebastian Baer-Henney: Fusion ist „ein Zusammenschluss auf Augenhöhe“

„Wenn zwei Menschen heiraten, dann ist das eine weitreichende Entscheidung. Sie verändert viel – und meistens auch zum Besseren. Wenn zwei Gemeinden zusammengehen, dann haben wir dieselbe Hoffnung“, sagt Pfarrer und Presbyteriumsvorsitzender Sebastian Baer-Henney: Im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch  ist zum 01. Januar 2022 die Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim zur Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein gestoßen. Und obwohl der Name der neuen Gemeinde Mülheim am Rhein sein wird, weil historisch gesehen Buchforst-Buchheim eine Ablegerin dieser Gemeinde war, wird das Gemeindeleben nun von zwei Orten her gedacht. „Die Fusion ist formal abgeschlossen, nun findet die Anschlussarbeit statt. Rechtlich gesehen hat sich Köln-Buchforst-Buchheim zwar der Kirchengemeinde Mülheim am Rhein angeschlossen, aber uns war wichtig, dass es ein Zusammenschluss auf Augenhöhe ist“, betont Sebastian Baer-Henney.

So wurde der Begrüßungsgottesdienst bewusst nicht in der Friedenskirche veranstaltet, sondern in der Buchheimer Kirche. An drei Orten gab und gibt es Willkommenskonzerte mit Bachs Klavierübungen, „damit die Orte intensiv wahrgenommen werden können“, sagt Sebastian Baer-Henney: in der Kreuzkirche in Buchheim, in der Auferstehungskirche Buchforst und in der Friedenskirche in Mülheim. Das dritte und letzte Konzert (Clavierübung III. Teil, Orgel) findet am Samstag, 19. Februar 2022, um 19 Uhr in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, 51063 Köln, statt.

Neue Begegnungen und Austausch

„Wir hatten und haben die Bestrebung, die Fusion für die Menschen angstfrei zu gestalten. Es verändert sich viel. Zwei Kulturen finden nun zusammen, die sich gegenseitig bereichern.“ Dies sei für beide Seiten ein großer Gewinn. Von der fusionierten Gemeinde erwartet Sebastian Baer-Henney neue Begegnungen, Austausch und eine Erweiterung des Horizonts. „Wir hatten bereits unsere erste gemeinsame Presbyteriumssitzung und haben die Arbeit als Gesamtgemeinde aufgenommen. Im neuen Presbyterium werden zunächst alle Menschen weiterbeschäftigt, bei der nächsten Wahl regulär in zwei Jahren werden wir uns wieder auf die normale Arbeitsgröße verkleinern“, erklärt Sebastian Baer-Henney, der am Sonntag (13.2.) als Skriba eingeführt worden ist. Es wird mehr gemeinsame Veranstaltungen geben und jeder wird seine Stärken einbringen, um das Leben in der Region mitzugestalten – eine Chance, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und Kirche modern zu denken.

So sind die Presbyterien aus Mülheim und Buchforst-Buchheim bereits seit 2018 dabei, sich besser kennenzulernen. Im Frühjahr 2020 hatten beide Gemeinden dann ihren Willen erklärt, sich 2022 wieder zu vereinen. Und es gibt in diesem Jahr weiterhin viel zu tun: Mehr Menschen bringen Ideen ein und haben Pläne, Homepages müssen aktualisiert werden und vieles mehr. „Wir werden auf unserem gemeinsamen Weg noch manches miteinander regeln müssen. Wenn etwas Neues entsteht, wird dieser Prozess mit Unsicherheit, Sorgen und Hoffnungen begleitet und mit dem Wunsch, dies möge eine gute und richtige Entscheidung sein“, sagte Andrea Vogel, Pfarrerin und Superintendentin in der Sonderausgabe des Gemeindebriefs zur Fusion.

Die Sonderausgabe gibt es als PDF im Netz:

https://www.ekibubu.de/wp-content/uploads/2021/12/Gemeindebrief-Sonderausgabe-Online.pdf

Weitere Informationen auf der Internetseite:

www.kirche-koeln-muelheim.de

Sebastian Baer-Henney

Sebastian Baer-Henney ist seit 2018 Mitglied des Presbyteriums und seit 2020 Vorsitzender. Seine Schwerpunkte sind neben den für Pfarrer üblichen Dingen das Vernetzen des Stadtteils. Das hat er durch seine Arbeit in der Initiative beymeister ebenso getan, wie jetzt als Gemeindepfarrer, wo er unter dem Stichwort #kircheimveedel neue Formate erprobt. Pfarrer ist er geworden, weil er Menschen begleiten und die Kirche für neue Menschen mit kreativen Ansätzen öffnen möchte.

Text: Frauke Komander
Foto(s): Sebastian Baer-Henney/APK

Der Beitrag Sebastian Baer-Henney: Fusion ist „ein Zusammenschluss auf Augenhöhe“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Happy Birthday, Philipp Melanchthon! – Heute Festvortrag in der Melanchthon-Akademie

Mit einem Festvortrag und einer Videobotschaft feiert die Kölner Melanchthon-Akademie heute den 525. Geburtstag ihres Namensgebers. Philipp Melanchthon, der eigentlich Philipp Schwartzerdt hieß, war am 16. Februar 1497 in Bretten in Baden-Württemberg geboren worden. Melanchthon gilt neben Martin Luther als einer der wichtigsten Theologen, Pädagogen und Ethiker der Reformation vor rund 500 Jahren.  In Köln war er maßgeblich zusammen mit Erzbischof Hermann von Wied am Reformationsversuch von 1547 beteiligt.

Prof. Dr. Stefan Heuser von der Technischen Universität Braunschweig wird in seinem Vortrag besonders auf die Ethik des Reformators mit einem Bezug zur Lebenswelt im 21. Jahrhundert eingehen. „Wenn wir heute über die Stadt von morgen nachdenken, stellt sich neben ökologischen, architektonischen, technischen, ökonomischen, sozialen und politischen Fragen auch die Frage nach ethischen Orientierungen“, schreibt Prof. Heuser in der Ankündigung seines Festvortrages.

Mit dem Begriff der „Lebensformen“ bringe die Ethik über Regeln und Prinzipien hinaus auch die Frage ins Spiel, was alles zu einem „guten“ menschlichen Leben gehöre. Daraus ergeben sich für Stefan Heuser, der Prof. für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik ist, die folgenden Fragen: „Was sind die Formen eines Lebens, von dem wir sagen würden, dass es „gut“ ist und dass es den Entwicklungspfaden der Stadt der Zukunft Konturen geben kann?“

Vor dem Hintergrund technischer Entwicklungen widmet sich der Vortrag dieser Frage anhand von Überlegungen zum „guten“ Altern und bezieht dabei auch Einsichten aus Philipp Melanchthons Ethik mit ein. Die Teilnahme an dem Festvortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen unter www.melanchthon-akademie.de .

 

Text: APK
Foto(s): MAK

Der Beitrag Happy Birthday, Philipp Melanchthon! – Heute Festvortrag in der Melanchthon-Akademie erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Wochentipp: “Texte und Gespräche nach Hanau“, „Zeitraffer – eine Köln-Revue“ und „Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“

“Texte und Gespräche nach Hanau“, „Zeitraffer – eine Köln-Revue“ und „Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“ –  das sind nur drei von vielen spannenden und auch karnevalistischen Veranstaltungen in den nächsten Tagen in Köln und Region. Lassen Sie sich einladen und entdecken Sie das vielfältige Angebot in unserer Region.

 

17.02.2022, 19:00

Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
“Texte und Gespräche nach Hanau“
Nachdenken – Gedenken – Weiterdenken
Zwei Jahre nach dem rassistischen und tödlichen Anschlag auf neun junge Menschen in einer Shishabar in Hanau soll am Donnerstag, 17. Februar, 19 Uhr bis 20.30 Uhr, der Opfer und ihren Angehörigen und Zugehörigen in einer Veranstaltung in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, gedacht werden. Anhand von Zitaten von jungen Autorinnen und Autoren aus dem betroffenen Umfeld möchte Pfarrerin Dorothee Schaper mit den Teilnehmenden über den aktuellen Stand der Aufarbeitung des Anschlags, über rassistische Gewalt und die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse ins Gespräch kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

17.02.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
„Zeitraffer – eine Köln-Revue“
Offener Treff am Donnerstag in der Friedenskirche
2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte werden am Donnerstag, 17. Februar, 19 Uhr, in einem unterhaltsamen und spannenden Schnelldurchgang in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Offener Treff am Donnerstag“ erzählt das „ech kölsch Mädche“ Susanne Rauprich, Kunsthistorikerin und Autorin, von Frauen und Männer, die die Stadtgeschichte geprägt haben. Unterstützt wird sie dabei von der Kölner Band „Tough Kid“ mit musikalischen Einwürfen und mit rockig-bluesigen Songs „op kölsch“. Zur Band gehören Uwe Saidowsky (Gitarre, Gesang), Rudolf Kill (Keyboards, Akkordeon) sowie Ernie Jansen (Percussion). Der Eintritt ist frei.

www.evangelisch-ehrenfeld.de

18.02.2022, 19:10
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
„Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“
Kölsche Traditionen unterhaltsam erklärt
Am Freitag, 18. Februar, 19.11 Uhr, klärt Uli Kievernagel in der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, auf unterhaltsame Art und Weise über kölsche Traditionen im Karneval auf. „Wer wählt eigentlich das Dreigestirn?“ und „Welche kölschen Liedklassiker sollte man unbedingt kennen?“ diese und andere Fragen rund um die „fünfte Jahreszeit“ in Köln sollen auf der „kleinsten Sitzung der Welt“ beantwortet werden.

www.kirche-raderthal.de

Mehr karnevalistische Angebote finden Sie auch hier.

18.02.2022, 18:30
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterquartier, Antoniterstr. 14 – 16, 50667 Köln
Konzert „KirchenTöne“
Romantische Entdeckungen am Klavier
Klavierwerke von Christian Heinrich Rinck, Johann Wilhelm Wilms, Ferdinand Hiller und
Friedrich Kiel präsentiert Oliver Drechsel am Klavier am Freitag, 18. Februar, 18.30 Uhr, im Antoniussaal, Antoniterquartier, Antoniterstraße 14-16. Die „Romantischen Entdeckungen“ finden im Rahmen der kirchenmusikalischen Reihe „KirchenTöne“ statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

www.antonitercitykirche.de

19.02.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Bachs „Clavierübungen Teil III“
Orgelkonzert mit Professor Christian Rieger
Die fusionierten Evangelischen Kirchengemeinden Mülheim am Rhein und Köln-Buchforst-Buchheim laden zu einem Konzert mit Professor Christian Rieger ein. Am Samstag, 19. Februar, 19 Uhr, präsentiert der Musiker an der Orgel in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, „Clavierübung III. Teil“ von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt ist frei. Es gilt „2G“.

www.kirche-koeln-muelheim.de

20.02.2022, 14:00
AntoniterCityTours
Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße
„Melaten Alaaf!“
Friedhofs-Führung zu den Grabstätten Kölner Karnevalisten
Mit Blick auf die fünfte Jahreszeit hat der Rundgang über den Melatenfriedhof am Sonntag, 20. Februar, 14 Uhr, seinen Schwerpunkt beim Thema Karneval. Günter Leitner, Referent der AntoniterCityTours, führt die Teilnehmenden zu den Grabstätten berühmter Karnevalisten. Dabei erzählt er von Leben und Werk von Persönlichkeiten wie Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz und anderen. Die Teilnehmenden treffen sich am Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße. Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

www.antonitercitytours.de

20.02.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
„Romea&Julio – die Prequel-Staffel“
Von den „Liebelungen und Wirreleien“ eines berühmten Paares
Musikalisch heiter erzählen, singen und spielen Daniela Bosenius (Gesang und Moderation) und Marion Köhler (Klavier) am Sonntag, 20. Februar, 17 Uhr, im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl, Mayersweg 10, von den Ursprüngen der Tragödie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare. Unter dem Motto „Romea&Julio – die Prequel-Staffel“ werden ganz im Sinne von Heinz Erhard und angelehnt an die Musik von Andrew Lloyd Webber die Geschehnisse im Leben des berühmten Liebespaares aufs Korn genommen. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-bruehl.de

20.02.2022, 18:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
St. Aposteln, Neumarkt 30, 50677 Köln
„40 Jahre auf dem Weg. Aufbrechen – Ankommen – Weitergehen“
Ökumenischer Gottesdienst des Evangelisch-Katholischen Arbeitskreises
Sein 40-jähriges Bestehen feiert der Evangelisch-Katholische Arbeitskreis für Ökumene in der Stadt Köln mit einem Gottesdienst am Sonntag, 20. Februar, 18 Uhr, in der Kirche St. Aposteln, Neumarkt 30. Die Predigt zum Motto „40 Jahre auf dem Weg. Aufbrechen – Ankommen – Weitergehen“ hält Patoralreferent Peter Otten von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Agnes. Er spricht über die gemeinsamen Erfahrungen der ökumenischen Zusammenarbeit im Licht der biblischen Wüstenwanderung, die 40 Jahre dauerte. Pfarrer Dr. Dominik Meiering, Pfarrer Dr. Martin Bock und Mitglieder des Arbeitskreises gestalten die Liturgie. Für die musikalische Untermalung sorgt Kantor Thomas Frerichs. Zu diesem ökumenischen Gottesdienst laden der Evangelisch-Katholische Arbeitskreis für Ökumene im Stadtbereich Köln, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sowie der Katholikenausschuss in der Stadt Köln ein.

www.kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Wochentipp: “Texte und Gespräche nach Hanau“, „Zeitraffer – eine Köln-Revue“ und „Büttenreden, Dreigestirn und Karnevalslieder“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme geben

Kultursensibel in zwölf Sprachen: Das Modellprojekt „Brückenbauer*innen Palliative Care“ unterstützt ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ihre Familie im Bereich Gesundheit, Pflege und Palliative Care. „Ich freue mich sehr darauf, vor allem älteren Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme zu geben,“ sagt Amal Almakhfi. Sie ist eine von insgesamt acht „Brückenbauer*innen“, die seit Februar beim Diakonischen Werk Köln und Region für das Modellprojekt „Brückenbauer*innen Palliative Care“ angestellt sind.

1976 im französischen Straßburg geboren, kam Amal Almakhfi eine Woche nach ihrer Geburt nach Köln zu ihren Großeltern, die aus Marokko stammen. Sie selbst spricht neben Deutsch auch fließend Französisch und Arabisch. „Hauptsächlich durch meine Großeltern weiß ich, wie schwer es ist, die Landessprache zu sprechen.“ Ihre Kollegin Nurten Celiköz ist in der Türkei geboren und kam mit drei Jahren nach Deutschland, wo ihr Vater schon als „Gastarbeiter“ lebte. Sie freut sich, „dass das Diakonische Werk eine Tür geöffnet hat, kultursensibler zu arbeiten.“ Als Brückenbauerin will sie Familien mit türkischem Migrationshintergrund in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Palliativ Care beratend unterstützen. Ihr größtes Ziel ist „eine positive erfolgreiche Verbindung zwischen Ärzten, Pflegern und Patienten zu ermöglichen.“

Die Kölner „Brückenbauer*innen“, sieben Frauen und ein Mann, haben alle eine eigene Zuwanderungsgeschichte und sprechen insgesamt zwölf Sprachen: neben Deutsch auch Albanisch, Arabisch, Aserbaidschanisch, Berberisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Katalanisch, Kurdisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Sie unterstützen pflegebedürftige, schwerstkranke und sterbende Menschen, die ebenfalls eine Zuwanderungsgeschichte haben und im Alter oftmals die mühsam erlernten Deutschkenntnisse wieder vergessen. Bei Hausbesuchen und Gesprächen im Krankenhaus, im Pflegeheim oder im Hospiz begleiten sie und vermitteln sprachlich und kultursensibel. Schon seit September werden sie zu vielen Themen in den Bereichen Gesundheit, Hospiz und Palliativpflege sowie Migration, Kommunikation und Sprachmittlerschaft geschult.

Menschen aus 183 Nationen

In Köln leben Menschen aus 183 Nationen. Daher wird die Beratung, Begleitung und Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Hospizen und in der Palliativpflege an Bedeutung gewinnen. Das neue Projekt will pflegebedürftige Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besser erreichen und informieren, um ihnen einen gleichberechtigten Zugang zu Pflege-, Hospiz- und Palliativversorgung zu ermöglichen. Das Angebot der „Brückenbauer*innen Palliative Care“ ist für Patientinnen und Patienten kostenfrei. Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit in den Städten Köln und in Berlin gefördert.

Irana Hüseynova ist in Baku, der Hauptstadt von Aserbeidschan geboren und in den 1990er Jahren während des Bergkarabach-Krieges nach Deutschland geflohen. Sie freut sich auf die Arbeit als Brückenbauerin, weil sie seit vielen Jahren mit Senioren aus ehemaligen Sowjetrepubliken arbeitet und deren Schwierigkeiten sieht bei Facharzt- oder Krankenhaus-Terminen. „Besonders ältere Menschen verlieren mit zunehmendem Alter ihre Deutschkenntnisse. Oft springen als Dolmetscher Nachbarn oder Bekannte ein, die selber nur schlecht Deutsch verstehen.“ Sie hofft, „dass sie sich mit meiner Hilfe sicherer fühlen und medizinische Angebote besser in Anspruch nehmen können.“

Sohaila El-Jorroudi Askali, in Marokko geboren, ist mit 20 Jahren nach Spanien und vor sechs Jahren nach Deutschland ausgewandert. Sie freut sich darauf „Menschen zu helfen, die wirklich Hilfe brauchen.“ Und der einzige Mann in der Runde, Daham Abdulghani, geboren in Syrien, erinnert sich noch gut daran, dass er anfangs kein Deutsch sprechen konnte und das Gesundheitswesen nicht verstand: „Ich hatte so viele Schwierigkeiten, wenn ich meine Eltern in das Krankenhaus begleitet habe. Deswegen bin ich heute so froh mit dieser Arbeit, weil sie für die diejenigen, die ähnliche Schwierigkeiten haben, sehr hilfreich ist.“

Text: Martina Schönhals
Foto(s): Diakonisches Werk Köln und Region

Der Beitrag Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme geben erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Prävention sexualisierter Gewalt: Vertrauensteam jederzeit kontaktieren

Seit ziemlich genau einem Jahr ist Stefan Jansen-Hass der neue Vertrauensmann (Bereich Prävention sexualisierte Gewalt) neben Siggi Schneider, der Jugendreferentin und Vertrauensperson beim Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd. Und er ist nicht nur Vertrauensmann, die beiden gestalten ihr Präventionskonzept so, dass sie beide die Schulungen für die Gemeinden im Kirchenkreis durchführen – sowohl die Schulungen der Presbyterien und der Mitarbeitenden, als auch die Schulungen für Jugendliche, entweder im Rahmen von Juleica (Jugendleiter-Card, der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeitende in der Jugendarbeit) oder als Einzelveranstaltungen. Sie merken, dass dieses Konzept sehr gut ankommt, sowohl bei den Presbyterien als auch bei den Jugendlichen – sie werden im Nachgang an die Schulungen häufig kontaktiert bei Fragen und Unsicherheiten aus dem Bereich Sexualität und zu dem Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“.

Sie sind  Kontaktpersonen für Kinder und Jugendliche in den Gemeinden, die selbst Opfer, Mitwissende oder Zeuge von sexualisierter Gewalt wurden bzw. deren Eltern, für Haupt-, neben- oder ehrenamtlich Tätige in den Gemeinden, Verantwortliche bei Ferien- und  Freizeitmaßnahmen, die eine Vermutung oder einen konkreten Verdacht über sexualisierter Gewalttätigkeiten gegen Kinder und Jugendliche haben und für Gemeindemitglieder, die Fragen bzw. Informationsbedarf zum Thema „sexualisierte Gewalt“ haben.

Im Bereich der Prävention entwickeln sie einen Verhaltenskodex, erarbeiten Schutzvereinbarungen für spezielle Angebote und führen sexualpädagogische Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche durch bzw können in Bildungsangebote von anderen Jugendverbänden, Stadtjugendringen und Informationsstellen („zartbitter Köln“ etc) vermitteln.

Das Doppelinterview mit Stefan Jansen-Hass und Siggi Schneider:

Wie sind Sie zu Ihrer Aufgabe gekommen?

Stefan Jansen-Hass.
Stefan Jansen-Hass.

Stefan Jansen-Hass: Ich bin Pfarrer in Brühl. Ich bin wie die Jungfrau zum Kinde zu dieser Aufgabe gekommen, man hat mich ausgesucht. Es wurde eine Vertrauensperson männlichen Geschlechts gesucht – und mein Name ist in diesem Zusammenhang gefallen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Sache zur Ehrensache: Denn wenn Jugendliche einem Menschen diese Aufgabe zutrauen, dann musst du einfach dabei sein. Und genau am 1. Januar 2021 ist dann die Berufung erfolgt.

Siggi Schneider: Ich bin seit 2017 Jugendreferentin im Kirchenkreis Köln-Süd  und hatte davor eine Ausbildung zur „Insofern erfahrenen Fachkraft im Kinderschutz“ absolviert. Ich habe die ersten Jahre gemeinsam mit Rüdiger Penczek im Vertrauensteam gearbeitet. Stefan kannte ich vorher nur „vom Parkplatz“, das heißt, wir haben uns nur nebenbei mal ausgetauscht. Jetzt arbeiten wir in einem Team, wo die Inhalte sehr sensibel sind und man gleichzeitig sehr offen und auch mal Klartext reden muss. Dafür, dass unser Team zusammengewürfelt wurde, ist es eine unglaublich gute Zusammenarbeit. Ich glaube, wir machen eine gute Arbeit.

Wie gehen Sie vor?

Siggi Schneider: Bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt gehen wir ins Gespräch, wir hören wir uns alle Seiten der Situation intensiv an und geben anschließend eine Einschätzung zu dem Fall und geben es gegebenenfalls auch an die Polizei weiter. Durch die Schulungen in den Gemeinden lernen uns die Menschen kennen – uns anzurufen ist leichter, weil man uns kennt, als eine anonyme Nummer zu wählen. Wir möchten eine Hilfestellung dazu geben, kritisch auf die eigenen Angebote der Gemeinde zu schauen: Wir möchten ja einen möglichst sicheren Raum für Kinder und Jugendliche schaffen. 100 Prozent Sicherheit kann es leider nicht geben, aber eine größtmögliche Sicherheit.

Stefan Jansen-Hass: Bei diesem Thema gibt es natürlich auch eine größere Hemmschwelle. Du bist an den Punkt gekommen, wo der Schmerz so groß ist, dass du mit jemandem über das, was da passiert ist, reden musst. Wenn du dann eine „gesichtslose“ Telefonnummer anrufen musst, ohne zu wissen, wer am anderen Ende sitzt, ist das sehr schwierig. Wenn wir sagen, wir sind da, ohne die große Welle zu machen, und dass wir gemeinsam darauf schauen können, was passiert ist – dann hilft das nicht nur, es ist das Eintrittstor. Es ist geradezu unerlässlich.

Siggi Schneider: Nach unseren Schulungen whatsappen uns die Jugendlichen auch gerne mal an: „Siggi, können Stefan und du mal vorbeikommen, so dass wir einfach nur über Sex reden können, aber ohne Gewalt?“ Die Jugendlichen möchten sich über das Thema austauschen. Wir sind nicht die Eltern, die Pfarrer, die Lehrer, sondern wir tauschen uns aus – und sind danach auch wieder weg. Das ist für die Jugendlichen ein sehr attraktives Angebot.

Sollte ein Vertrauensteam aus Mann und Frau bestehen?

Stefan Jansen-Hass: Das ist essentiell. Viele Menschen suchen sich sehr bedacht aus, dass sie gerne mit Siggi sprechen wollen.

Siggi Schneider: Aber: Die Jungs sind enttäuscht, wenn Stefan zu manchen Schulungen nicht mitkommt und dann fragen sie: „Warum ist Stefan nicht dabei?“ Mit einem Mann über das Thema „Sexualität“ zu sprechen ist für die Jugendlichen auch sehr gut. Sie möchten sogar über andere Dinge sprechen, z.B. was nach der Schule kommt.

Welche Fragen kommen öfter?

Siggi Schneider.
Siggi Schneider.

Siggi Schneider: Wir sprechen oft mit jugendlichen ehrenamtlichen Teamern über ihre Rolle – sie müssen mit den Jugendlichen, für die sie bei einer Gruppe oder Freizeit verantwortlich sind, anders umgehen, als wenn sie sich mit anderen Jugendlichen auf einer Augenhöhe bei einer Party treffen. Oder: Wie gehe ich als Pfarrer damit um, wenn sich Teilnehmende bei Ferienfreizeiten in Teamer oder Teamerin verlieben? Da ist der Beratungsbedarf sehr hoch. Pfarrer müssen den Spagat zwischen Seelsorge, Seelsorge-Geheimnis und Verantwortung als Chef für Team und Ehrenamtler schaffen.

Stefan Jansen-Hass: Es geht dabei darum, die eigene Rolle sauber zu klären. Wie trete ich auf? Bin ich Seelsorger oder Seelsorgerin, kümmere ich mich um dich, damit du in deinem Herzen klarkommst, was da passiert ist? Oder trete ich als Chef einer Jugendeinrichtung auf, und muss auch mal knallhart sagen, dass da Dinge gelaufen sind, die nicht ok sind? Es ist schwierig, das auseinander zu halten. Man kann uns jederzeit dazu holen – das zu wissen, ist wichtig.

Haben Sie das Gefühl, dass diese Themen Tabuthemen sind?

Stefan Jansen-Hass: Es wird unserer Erfahrung nach nicht gedacht: „Da wollen wir nicht drüber reden.“ Sondern eher: „Das gibt es bei uns doch nicht.“ Wenn wir bei den Schulungen dann allerdings Übungen mit konkreten Beispielen und verschiedenen Handlungsperspektiven durchspielen, dämmert es so langsam. Und anschließend wird gesagt: „Gut, dass wir darüber gesprochen haben.“

Welche Beispiele sind das?

Stefan Jansen-Hass: Ein Beispiel: Wie kommen die Jugendliche nach der Jugendgruppe nach Hause? Die älteren Jugendlichen fahren die? Ist das denn mit den Eltern abgesprochen, akzeptiert – und liegen dafür auch Einverständniserklärungen vor?

Siggi Schneider: Es geht ja nicht darum, überall eine Gefahr lauern zu sehen, wir wollen die Menschen nicht misstrauisch gegenüber machen. Es geht darum, miteinander zu reden und sich Fragen zu stellen und zu beantworten. Ich bin erstaunt und positiv überrascht, wenn eine Stunde um ist, wie intensiv die Teilnehmenden ins Gespräch kommen. Anfänglich trauen sich die Erwachsenen nicht richtig. Die Jugendliche sind es aus der Schule gewöhnt, sich über Sexualität auszutauschen. Bei den Jugendlichen machen wir auch Rollenspiele. Ist das nur Blödsinn oder ist das sexualisierte Gewalt? Dafür müssen Grenzen gesetzt werden, aber ich muss von meinem Gegenüber auch Grenzen mitbekommen.

Stefan Jansen-Hass: Und: Wenn man eine Grenze formuliert, muss das verbal sein? Grenzen zu erkennen und zu erkennen, hier bin ich grenzenlos – das ist ein wichtiges Thema. Das hat auch Überschneidungen mit sexualpädagogischer Bildung und Rollenbildern.

Welche genau?

Stefan Jansen-Hass: Es herrscht zuweilen große Unsicherheit bei der Sicht auf sich selbst und auf andere. Hier möchten wir früher ansetzen: Was können die Jugendlichen von sich selbst erwarten und von anderen? Denn das ist die Grundlage für Prävention – leichter einen Notfall als Notfall zu erkennen. Wir gehen mit Rollenbildern sehr offen um, zum Beispiel als Junge zu erkennen: „Ich will nicht nur rummachen.“

Siggi Schneider: Wir sprechen auch über Frauen als Täterinnen. Wir setzen tradierte Männer- und Frauenbrillen gerne mal ab.

Was ist Ihnen noch wichtig?

Siggi Schneider: Die Risikoanalyse mit den Gemeinden. Es ist vernünftig, sich hier Zeit zu nehmen und Gedanken zu machen und sich in die Rolle des Täters/der Täterin hinein zu versetzen und zu überlegen, wo könnte hier was stattfinden. Das „Reindenken“ ist die halbe Prävention. Was uns persönlich sehr wichtig ist: Stefan und ich wissen sehr zu schätzen, dass wir alle finanziellen und zeitlichen Ressourcen haben, die wir benötigen. Wir bekommen Inhouse-Schulungen für uns alleine, wir haben alle Möglichkeiten zur Fortbildung, die es gibt, damit wir den Job vernünftig machen können. Ich weiß, dass dieses Thema Stadtsuperintendent Bernhard Seiger wirklich wichtig ist. Er ist an dieser Stelle wirklich großartig. Und ohne das alles könnten wir den Job auch nicht richtig machen.

Text: Frauke Komander
Foto(s): Oliver Rindelaub

Der Beitrag Prävention sexualisierter Gewalt: Vertrauensteam jederzeit kontaktieren erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.