Tiefe Bereitschaft dem Ruf Gottes zu folgen: Oliver Klempel als Prädikant eingeführt

In einem musikalischen Festgottesdienst wurde Oliver Klempel in der evangelischen Kirche Zum Heilsbrunnen in Bergisch Gladbach als Prädikant durch Superintendentin Kerstin Herrenbrück in sein Amt eingeführt. Pfarrer Christoph Breer ist die Freude anzumerken. In der Begrüßung zu Beginn des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche zum Heilsbrunnen betonte er: „Es ist ein Schatz, wenn Prädikanten ihre Begabungen in den Dienst der Gemeinde stellen. Oliver Klempel ist seit vielen Jahren Teil der Gemeinde, seine Ordination ist ein Festtag für uns.“

Seit rund 15 Jahren Teil der Kirchengemeinde

Oliver Klempel selbst berichtet, dass er seit rund 15 Jahren Teil der Kirchengemeinde ist und zum Organisationsteam der Willkommensgottesdienste gehört. „Diese Gottesdienste bieten wir speziell für Menschen auf der Suche an. Sie sind interaktiv, so dass unsere Gäste Fragen stellen und in einen Dialog kommen können. Beim anschließenden Mittagessen lassen sich solche Gespräche weiter vertiefen“, berichtet er und sagt: „Ich bin ja selbst ein Suchender, stelle mir viele Fragen, deren Antworten ich oft im Glauben finde.“

Schwerpunkt auf das Sakrament der Taufe

Als Prädikant möchte er zukünftig einen Schwerpunkt auf das Sakrament der Taufe legen. Er lächelt, als der Vater einer Tochter und eines Sohnes davon erzählt, dass er sich auf die oft sehr persönlichen Gespräche mit den jungen Eltern freut. In den Gottesdiensten, die er gestaltet hat und weiterhin gestalten wird, möchte der Bergisch Gladbacher sein eigenes Erleben mit Gott weitergeben, in „einer Tonalität, abseits der allzu sakralen Sprache“ weitergeben. „Gott ist für mich ein Gegenüber, das mich trägt und begleitet. Scheitern im Glauben gehört auch dazu, selbst meine Frage bleiben teilweise offen.“

Für Oliver Klempel, der als Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur im Beruf oft sehr gefordert ist, ist sein Engagement in der Kirchengemeinde ein sehr sinnstiftender Ausgleich. Als er gefragt wurde, ob er die Ausbildung zum Prädikanten in Wuppertal angehen wolle, fiel die Entscheidung daher wenig schwer. Ehefrau Elke Klempel-Fritzen unterstützte ihn. „Sie hält viel von lebenslangem Lernen und ist selbst Christin. Sie wusste, was mir diese Aufgabe bedeuten würde“, schildert Oliver Klempel.

„Christus spricht: Meine Gnade ist alles, was du brauchst!“

Im Festgottesdienst wurde er durch Superintendentin, Pfarrerin Kerstin Herrenbrück in sein Amt eingeführt und gesegnet. Sie nahm Bezug auf den Leitspruch der Ordination aus dem zweiten Buch der Korinther 12,9: „Christus spricht: Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn meine Kraft zeigt sich gerade in deiner Schwäche.“ Es sei ein Vers, der daran erinnere, sich auf Gott als Segen zu besinnen: „Die Gnade Gottes ist ein großartiges Liebesgeschenk ohne Wenn und Aber. Sie ist dann besonders kraftvoll, wenn ich schwach bin.“ Mit dem Segen der Superintendentin verbanden sich viele liebevolle Segenswünsche von Familie und Gemeindemitgliedern. In Gedanken daran, sagt Oliver Klempel: „Ich war regelrecht überwältigt.“

„Der Glaube kann unser Leben verändern und uns Sicherheit geben“

In seiner auf die Ordination folgenden Predigt ging es um die Begegnung der Jünger mit Jesus, nachdem dieser qualvoll den Tod am Kreuz gestorben war. Allgemein ist die Geschichte aus dem Johannesevangelium als „Der ungläubige Thomas“ bekannt. Doch Oliver Klempel sieht das anders. Für ihn hat Thomas berechtigte Zweifel, die er äußert. „Die Auferstehung ist eine Herausforderung für unser Denken. Ich verstehe Thomas, der sich weigert, so etwas ohne echten Beweis zu glauben.“ Als Thomas schließlich Christus gegenübersteht, verliert er den Zweifel und entdeckt dafür das pure Leben. „Das macht ihn unglaublich sympathisch“, findet Oliver Klempel und erklärt: „Schließlich zweifeln wir doch alle mal. Aber der Glaube kann unser Leben verändern und uns Sicherheit geben. Davon bin ich überzeugt.“

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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„Unglaublich. Bekennen heute“ – 1700 Jahre Nicänisches Glaubensbekenntnis am 26.9

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom, Domkloster 4, am Freitag, 26. September, 16.30 bis 17.30 Uhr, und einer anschließenden Soiree im Domforum, Domkloster 3, 18 bis 20 Uhr, wird das 1700-jährige Jubiläum des Nicänischen Glaubensbekenntnisses begangen. Den Auftakt bildet die weltweite Uraufführung „Credo. Six Composers – Six Parts – One Christian Faith“, eine interkulturelle Komposition von sechs Komponistinnen und Komponisten aus aller Welt, die das Bekenntnis musikalisch neu interpretieren. Mit dabei ist auch Samuel Dobernecker, Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. Die Predigt im Gottesdienst hält Erzpriester Radu Constantin Miron, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen von 2019 bis 2025.

 Bedeutung des Nicänischen Glaubensbekenntnisses

Musikalisch gestalten den Gottesdienst das Vokalensemble Kölner Dom unter Leitung von Domkapellmeister Alexander Niehues, der Kammerchor der Propsteimusik Bochum unter Leitung von Professor Christopher Brauckmann sowie der Evangelische Projektchor Kölner Kantoreien unter Leitung von Yuko Nishimura-Kopp und Thomas Frerichs. In der Soiree widmen sich Professor Dirk Ansorge, Superintendentin Susanne Beuth, Dr. Reiner Lerch, Erzpriester Radu Constantin Miron und Landeskirchenrat Markus Schaefer der Frage nach der heutigen Bedeutung des Nicänischen Glaubensbekenntnisses. Das Bekenntnis entstand im 4. Jahrhundert und verbindet Christen weltweit bis heute. Die Moderation übernehmen Norbert Bauer und Pfarrer Dr. Martin Bock.   Der Eintritt ist frei. Anmeldung: http://www.melanchthon-akademie.de

Text: Susanne Maroldt
Foto(s): AI

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Unsere Wochentipps: Erkundungstag „Raum für Risse“, Orgeljubiläum und „Holweide liest“

Unsere Wochentipps stecken diesmal voller vielseitiger Perspektiven auf Spiritualität, Musik, Glaube und Gemeinschaft. Mit „Raum für Risse“ lädt die Melanchthon-Akademie zu einem kreativen Erkundungstag, bei dem Kunst, Klang und Theologie miteinander in Dialog treten. Gleichzeitig stehen besondere musikalische Ereignisse im Fokus: das Orgeljubiläum in Wesseling, das Finale des Internationalen Orgelwettbewerbs in der Trinitatiskirche sowie das Abschlusskonzert „himmelwärts“ in der Clarenbachkirche. Der Kölner Dom wird zum Schauplatz einer ökumenischen Feier anlässlich 1700 Jahre Nicänisches Glaubensbekenntnis. Darüber hinaus: eine literarische Hommage an Mascha Kaléko, ein Ausstellungsauftakt zur „Cafédrale Immanuel“, ein feierlicher Ordinationsgottesdienst sowie sportlicher Teamgeist beim 23. Präses-Cup.

Orgeljubiläum in der Kreuzkirche

Am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling herzlich zum Orgeljubiläum in die Kreuzkirche, Kronenweg 67, ein. Christoph Morschheuser von der Orgelbaufirma Weimbs und Kirchenmusiker Thomas Jung gestalten gemeinsam einen unterhaltsamen Abend und geben Einblicke in die Welt des Orgelbaus, die Geschichte der Orgel sowie die großen und kleinen Pfeifen in und vor der Orgel. Bei kleiner Verpflegung und Getränken gibt es Wissenswertes und Kurioses rund um das Instrument zu entdecken. Weimbs Orgelbau wurde 1927 gegründet, ist ein Familienbetrieb aus der Eifel und baut und restauriert Orgeln in ganz Deutschland. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
www.evangelisch-wesseling.de

Internationaler Orgelwettbewerb in memoriam Albert Schweitzer

Das große Finale des sechsten Internationalen Orgelwettbewerbs findet am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, statt. Junge Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland präsentieren dort ihre musikalische Vielfalt in einem spannenden Abschlusskonzert. Das Publikum erwartet ein künstlerisch hochkarätiger Abend mit Orgelwerken und Improvisationen – ganz im Geist des Namensgebers Albert Schweitzer. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region richtet den Wettbewerb in diesem Jahr in memoriam Albert Schweitzer aus, dessen 150. Geburtstag und 60. Todestag 2025 begangen werden. Schweitzer war nicht nur Theologe, Arzt und Pazifist, sondern auch einer der wichtigsten Bach-Interpreten seiner Zeit und Mitbegründer der Orgelbewegung. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Nach dem Finale am Donnerstag sind Publikum und Teilnehmende zu einem Beisammensein mit Getränken eingeladen. Der Jury gehören Wolf-Rüdiger Spieler (Vorsitz), Melanie Jäger-Waldau, Otto Maria Krämer, Mareile Krumbholz sowie Thierry Mechler an.
www.trinitatiskirche-koeln.de

„Unglaublich. Bekennen heute“ – 1700 Jahre Nicänisches Glaubensbekenntnis

Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom, Domkloster 4, am Freitag, 26. September, 16.30 bis 17.30 Uhr, und einer anschließenden Soiree im Domforum, Domkloster 3, 18 bis 20 Uhr, wird das 1700-jährige Jubiläum des Nicänischen Glaubensbekenntnisses begangen. Den Auftakt bildet die weltweite Uraufführung „Credo. Six Composers – Six Parts – One Christian Faith“, eine interkulturelle Komposition von sechs Komponistinnen und Komponisten aus aller Welt, die das Bekenntnis musikalisch neu interpretieren. Mit dabei ist auch Samuel Dobernecker, Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. Die Predigt im Gottesdienst hält Erzpriester Radu Constantin Miron, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen von 2019 bis 2025. Musikalisch gestalten den Gottesdienst das Vokalensemble Kölner Dom unter Leitung von Domkapellmeister Alexander Niehues, der Kammerchor der Propsteimusik Bochum unter Leitung von Professor Christopher Brauckmann sowie der Evangelische Projektchor Kölner Kantoreien unter Leitung von Yuko Nishimura-Kopp und Thomas Frerichs. In der Soiree widmen sich Professor Dirk Ansorge, Superintendentin Susanne Beuth, Dr. Reiner Lerch, Erzpriester Radu Constantin Miron und Landeskirchenrat Markus Schaefer der Frage nach der heutigen Bedeutung des Nicänischen Glaubensbekenntnisses. Die Moderation übernehmen Norbert Bauer und Pfarrer Dr. Martin Bock. Der Eintritt ist frei.
www.melanchthon-akademie.de

Realisierungswettbewerb: Neubau Cafédrale Immanuel

In der Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, wird am Freitag, 26. September, 18 Uhr, die Ausstellung zum Realisierungswettbewerb „Neubau Cafédrale Immanuel“ eröffnet. Gezeigt werden die Entwürfe für einen Ort, der Café und Kirche miteinander verbindet und als Treffpunkt für alle Generationen, Religionen und Kulturen gedacht ist. Die geplante „Cafédrale Immanuel“ soll zudem künftig Raum bieten für Musik, Co-Working, Ausstellungen, Konzerte, Kinoabende, Meditationen und Andachten. Das Konzept steht für eine neue Form von Kirche, die Spiritualität mit Gastfreundschaft und Kultur zusammenführt. Die Ausstellung mit den Wettbewerbsbeiträgen ist von Samstag, 27. September, bis Donnerstag, 9. Oktober, jeweils dienstags von 9 bis 11 Uhr und samstags von 15 bis 18 Uhr, außerdem zu allen Zeiten, in denen Veranstaltungen im Gemeindezentrum stattfinden, geöffnet.
www.begegnungsgemeinde.de

„Holweide liest“ – Mascha Kaléko

Zum 50. Todestag von Mascha Kaléko spricht die Germanistin und Historikerin Heike Baller am Freitag, 26. September, 19.30 Uhr, in der Evangelischen Versöhnungskirche, Buschfeldstraße 30, über Leben und Werk der Dichterin. Kaléko gilt als prägende Stimme der Neuen Sachlichkeit. Ihr besonderer Schreibstil machte sie bereits in den 1930er-Jahren bekannt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie literarisch aktiv, wenn auch weniger im Rampenlicht. Die Referentin des Abends liest aus ausgewählten Texten und geht der Frage nach, ob Kaléko ihrem Stil bis zuletzt treu blieb. Der Eintritt ist frei.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Raum für Risse – Kreativer Erkundungstag in der Kartäuserkirche

Am Samstag, 27. September, lädt die Melanchthon-Akademie von 11 bis 17 Uhr zu einem besonderen Erkundungsgang in die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln, ein. Unter dem Titel „Raum für Risse“ begegnen sich Kunst und Kultur, Theater und Gebet, Lesung und Klang. Dorothee Schaper, Lena Felde, Lea Braun, Dr. Dorit Felsch und Miriam Haseleu gestalten diesen Tag gemeinsam. Im Mittelpunkt stehen das Aushalten von Brüchen, das Wahrnehmen von Schmerz, aber auch die Suche nach Trost – und eine leise Prise Hoffnung. Der Erkundungstag findet im Rahmen des Semester-Themas „Risse“ der Melanchthon-Akademie statt. Dieser Gedanke liegt der Kooperation der Melanchthon Akademie, der Ausbildung Ehrenamtlicher in Seelsorge und der Lutherkirche Nippes zugrunde, die gemeinsam einen kreativen Erkundungsraum auf dem Gelände der Kartäuserkirche entwickelt haben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/931803-0 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erwünscht.
www.melanchthon-akademie.de

„himmelwärts“ – Abschlusskonzert in der Clarenbachkirche

Am Samstag, 27. September, 18 Uhr, lädt die Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld zu einem Konzert mit Chor und Streichorchester unter der Leitung von Jakob Valder in die Clarenbachkirche, Aachener Straße 458, ein. Im Rahmen seines Studienabschlusses im Fach Dirigieren präsentiert er gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein etwa einstündiges Programm unter dem Titel „himmelwärts“. Der musikalische Blick richtet sich dabei auf den Himmel als physikalische Sphäre wie auch als spirituellen Raum. Werke von Ramy El Ruheibany, Ola Gjeilo, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stephan Seifert, Jakob Valder und Graham Waterhouse spannen einen musikalischen Bogen zwischen Himmelskörpern und spiritueller Sehnsucht. Solistin ist Emilie Siegemund (Sopran), begleitet von Terēza Spogis (Violoncello). Der Eintritt ist frei.
www.clarenbachgemeinde.de

Ordinationsgottesdienst in der Kartäuserkirche

Am Sonntag, 28. September, 18 Uhr, wird Prädikantin Almute Löber durch Pfarrerin Susanne Beuth, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte, ordiniert. Im Gottesdienst in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, wirken darüber hinaus Pfarrer Mathias Bonhoeffer sowie der Lutherchor unter der Leitung von Thomas Frerichs mit. Prädikantinnen und Prädikanten engagieren sich ehrenamtlich in evangelischen Kirchengemeinden und übernehmen dort verantwortungsvoll Aufgaben in der Wortverkündigung sowie der Sakramentsverwaltung. Eine zweijährige Ausbildung bereitet auf das Amt vor.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

23. Präses-Cup der Evangelischen Kirche im Rheinland

Am Montag, 29. September, findet zum 23. Mal der Präses-Cup der Evangelischen Kirche im Rheinland statt. Unter der Schirmherrschaft von Präses Dr. Thorsten Latzel treten Mannschaften aus Kirchenkreisen und Einrichtungen im Leichtathletikstadion von Eintracht Duisburg am Kalkweg neben der MSV-Arena im Fußball gegeneinander an. Gespielt wird ab 9.30 Uhr mit Torwart und sechs Feldspielern, geprüfte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sorgen für faire Partien. Der begehrte Wanderpokal wurde vom früheren Präses Manfred Kock gestiftet. Für das leibliche Wohl sorgt die Kirchengemeinde Duisburg-Wanheimerort mit einem Grillstand. Mit dabei ist auch das Rheinteam aus Köln und der Region, das seit seiner ersten Teilnahme 2022 stets in die Top Drei gespielt hat – 2022 mit dem Turniersieg, 2023 auf Platz drei und 2024 als Vize. Für 2025 ist das Ziel klar: wieder ganz vorne mitzuspielen – mit Einsatz, Teamgeist und fairen Duellen auf dem Kleinfeld. Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos, auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Zwischen Urknall und Apokalypse: Astrophysiker Heino Falcke spricht über Kosmos, Verantwortung und Hoffnung

Dass das Weltall einen Anfang hatte, war bis zur Entdeckung des Urknalls ein eher abwegiger Gedanke, dass es einmal ein Ende haben wird, ist eine (wenn auch in ferner Zukunft liegende) physikalische Tatsache. Die Bibel erzählt von beidem: Die ersten Worte der Genesis lauten „Im Anfang“ und im prophetischen letzten Buch des Neuen Testamentes, der Apokalypse, wird ein schwindelerregend bildreiches Szenario des Weltuntergangs gezeichnet.

Der Astrophysiker und Laienprediger Heino Falcke bewegt sich in seinem neuen Buch „Zwischen Urknall und Apokalypse“ in ebendieser theologisch-astrophysischen Polarität und schreibt Wissenschaftlern die Rolle moderner Propheten zu, deren Aufgabe nicht nur in der bloßen Beschreibung der Wirklichkeit auf dem aktuellen Kenntnisstand bestehe, sondern auch im Erzählen von Geschichten, die eigentlich Unbegreifliches und Unvorstellbares zugänglich machen. In der voll besetzten Kulturkirche Köln/ Lutherkirche in Nippes stellte er seinen druckfrischen  „Reiseführer durch Raum und Zeit“ erstmals vor.

„Wo bin ich als Mensch?“

Moderator Joachim Frank kam zuerst auf „die denkbar größte Dimension“ zu sprechen, die Falcke in seinem Buch zu fassen versuche und der Autor gab zu, dass das Thema wie „ein großer Berg“ vor ihm gelegen habe. Ihn hätten die Fragen interessiert: „Wo bin ich als Mensch?“ und „Wo hat der Kosmos einen Einfluss gehabt?“ Doch wie bringt man hochkomplexe Astrophysik in eine lebendige Sprache jenseits der sprichwörtlichen „astronomischen“ Zahlen? „Mir helfen naturwissenschaftliche Bilder, prophetische  Worte neu zu füllen“, sagt Heino Falcke. Geschichten erzählen, in Gleichnissen reden, das habe er von Jesus gelernt.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von den Songs aus der Feder von Heino Falckes Sohn Niklas (Künstlername FALCKE). Ein wirklicher Glücksfall war Hörbuchsprecher Frank Arnold, mit dem Falcke bereits mehrfach zusammengearbeitet hatte und der einigen Passagen aus Falckes Buch fesselnd seine Stimme verlieh.

Wie würden wir die Genesis heute schreiben?

Begleitet wurde Heino Falcke von seinem Sohn Niklas Falcke, der den Abend musikalisch gestaltete

Jedem Kapitel ist eine prophetische Geschichte vorangestellt. Inspiriert hat Falcke dabei die prophetische Sprache der Genesis, bzw. die Frage: Wie würden wir die Genesis heute schreiben?

Im ersten Kapitel („Der Ursprung“) berichtet Heino Falcke von Georges Lemaître, dem wir die heute beinahe zur Allgemeinbildung zählende Theorie verdanken, dass das Universum sich nach dem Urknall (t = 0) exponentiell ausdehnte. Doch kein Kind würde sich mit dieser Vorstellung von einem „kosmischen Startschuss“ zufrieden geben, sondern neugierig weiterfragen: „Und davor?“ Diesem Unbekannten gelte es, einen Namen zu geben: „das Göttliche“, „der unbewegte Beweger“ oder eben „Gott“.

Heino Falcke erinnerte daran, wie unglaublich unwahrscheinlich die Entstehung von Leben eigentlich ist und betonte: „Es reicht nicht, dass da ein paar Moleküle zusammenkommen!“ Es gebe dazu hunderte von Theorien, aber wie genau aus Molekülen Organismen wurden, sei noch immer nicht abschließend geklärt. Die Spuren frühesten Lebens lassen sich jedoch anhand von Fossilien oder dessen Auswirkungen auf das Klima nachverfolgen. „Nicht ob wir die Einzigen sind, ist entscheidend, sondern, wie das Leben entstanden ist“, setzte der Astrophysiker klare Prioritäten.

Im letzten Gesprächsblock wandten sich Heino Falcke und Joachim Frank einer weiteren höchst unwahrscheinlichen Erfolgsgeschichte zu: dem Aufstieg des Christentums als einer Spielart des Monotheismus. „Jesu Lehre spiegelte so gar nicht den damaligen Zeitgeist wider“, bemerkte Falcke, und dennoch sei erst mit der Konstantinischen Wende von 313 (der Erklärung des Christentums zur Staatsreligion) jener gemeinsame Kulturraum denkbar geworden, den wir heute als „westliche Welt“ bezeichnen. Als Schriftreligion sei das Christentum auch maßgeblich für die Herausbildung einer Erinnerungskultur. „Kein anderes antikes Manuskript ist besser überliefert als das Neue Testament“, erklärte Falcke. Das Christentum charakterisierte er mit den drei Attributen „unwahrscheinlich“, „erfolgreich“ und „einflussreich“.

„Das soziale Miteinander des homo sapiens ist eine seiner Stärken“

Als Erfolgsgeschichte könnte man durchaus auch die Entwicklung des modernen Menschen lesen. Heino Falcke erinnerte daran, dass die Menschheitsgeschichte geprägt war von Migrationsbewegungen und dass friedliche Koexistenz oder gar Kooperation darin eine größere Rolle spielten als gewaltsame Konflikte und Aggression. Im Gemeinsinn sieht Falcke eine „anthropologische Konstante“. Er findet: „Das soziale Miteinander des homo sapiens ist eine seiner Stärken.“

Um der Polarität des Buchtitels gerecht zu werden, kam Joachim Frank schließlich auf den Klimawandel zu sprechen und räumte ein, dass Klimakatastrophen immer auch Evolutionstreiber gewesen seien. Doch was sind die Lehren aus dieser Erkenntnis? Heino Falckes Antwort fiel ein wenig ernüchternd und herausfordernd aus: „Das einzig Konstante in der Erdgeschichte ist der Wandel!“ Dennoch bekannte er: „Ich bin grundsätzlich optimistisch!“ Als Astrophysiker denkt er schließlich in ganz anderen – nämlich kosmischen – Zeiträumen: „Am Ende sind wir Klimaüberlebende. Das, was wir jetzt tun, beeinflusst das Leben vielleicht für Millionen Jahre.“

Bevor FALCKE den Abend musikalisch ausklingen ließ, hatte der Autor das Schlusswort. Heino Falcke appellierte an die Verantwortung, die aus unserer Einzigartigkeit (als Species und als Individuen) erwächst und gab sich im Hinblick auf die Zukunft optimistisch: Wir könnten Hoffnung schöpfen aus den Erfahrungen der Vergangenheit. Auch teile er nicht die negative Sicht auf den Menschen, die sich in Teilen der Klimabewegung etabliert habe. Der Mensch sei, wenn schon nicht die Krone, dann doch so etwas wie „die Baumkrone der Schöpfung“.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Richtfest mit Oberbürgermeisterin auf dem Campus Kartause: Großes Lob für Tempo und Qualität der Bauarbeiten

Es ist wie bei allen Neubauten, und deshalb macht auch der Campus Kartause keine Ausnahme: Am Ende wirkt das Ergebnis viel größer als das Modell. Beeindruckend, was die Mitarbeitenden der Lamers in 18 Monaten im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Boden gestampft haben. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger fand beim Richtfest dementsprechend nur lobende Worte für die Frauen und Männer vom Bau: „Ich bin beeindruckt von dem, was in dieser Zeit nach oben gewachsen ist. Wir erkennen die Arkadenbögen und den Campanile, dazu die Gebäude 1, 2, 3 und 4. Wir sind hier, um ein Stück Zukunft der Evangelischen Kirche mitten in der Stadt zu feiern, um zu beobachten, wie ein neuer Begegnungs- und Lernort entsteht.“ Wichtig sei darüber hinaus: „Wir liegen zu einhundert Prozent im Zeitplan, und wir liegen innerhalb des Budgets.“

Seiger zeigte sich dankbar, dass es auf der Baustelle bisher keine Unfälle gegeben hat. Pannen gab es natürlich. Auf die wollte der Stadtsuperintendent nicht näher eingehen. Bis auf eine: Der Kran, der den Richtkranz hochziehen sollte, war defekt. So stand er also auf Steinen, statt in lichte Höhen zu schweben. „Auch ein würdiger Ort“, befand Seiger.

Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker war zum Richtfest gekommen: „Wir feiern hier heute das Sichtbarmachen einer Vision. Und die sah ja schon als Skizze gut aus.“ Reker beschrieb den Campus als Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens. Damit stehe er in guter Tradition zu seinen Vorgängern, dem Kartäuserkloster St. Barbara und der Melanchthon-Akademie. „Hier war schon immer Bildung verankert.“

„Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe“

Die evangelische Kirche gehe mit dem Campus mutig in die Zukunft. „Ich glaube, dass die Teilhabe an der Stadtgesellschaft immer wichtiger wird. Und Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe“, so die Oberbürgermeisterin. Der Campus sei ein Ort der Orientierung. Dort könne man den Austausch über Werte und Ideen lernen und in Diskussionen andere Perspektiven erleben. Der Campus sei mit seinen knapp 50 Wohnungen aber auch ein Ort des Wohnens. „Die Hälfte der Wohnungen ist öffentlich gefördert. Das ist auch städtebaulich ein starkes Zeichen.“ Und der Campus sei ein Ort der Begegnung. Reker nannte beispielhaft den Brunnen: „Da, wo Wasser sprudelt, fühlen sich die Menschen wohl.“

Die Oberbürgermeisterin lobte den Architekten, Kaspar Kraemer: „Sie haben die richtige Balance gefunden zwischen Offenheit und Rückzugsorten, zwischen Tradition und Moderne.“

Die Grundsteinlegung, das Richtfest und die Einweihung

Der Architekt antwortete, dass es bei einem Neubau drei Feste zu feiern gebe. Die Grundsteinlegung, das Richtfest und die Einweihung. Die Grundsteinlegung feiere die Planer, das Richtfest die Männer und Frauen vom Bau, die dafür gesorgt hätten und weiter sorgten, dass etwas Räumliches in die Welt trete. In diesem Fall in Windeseile, lobte Kraemer das Tempo der Arbeiten und deren Qualität. Es scheine ein besonderer Segen auf der Baustelle zu liegen. Und einen praktischen Nutzen gebe es allemal: „Wir machen hier aus einem Parkplatz einen für alle nutzbaren Raum.“

Dr. Martin Bock, der als Leiter der Melanchthon-Akademie auf den Campus ziehen wird, betonte den Wert der Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen Bildungsinstitutionen wie Evangelische Familienbildungsstätte, Evangelische Jugendreferat, das Schulreferat und das Referat für Berufskollegs. Man richte sich an alle Generationen. Bildung bedeute nicht, Menschen mit Wissen zu überfrachten. Es gehe um die Vermittlung dessen, was ein gutes Leben ermögliche.

Auf Beifall stieß die Mitteilung von Julia Mauersberger, Co-Geschäftsführerin der Familienbildungsstätte, dass das Holz der Bäume, die für den Campus gefällt werden mussten, an den Ort zurückkehren: Als Hocker, etwa für den Raum der Stille.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Zum „Daach der kölschen Sproch“ ein Segen „op kölsch“!

„Gott segne euch und gebe euch seinen Frieden. Amen.“

Kölsch ist nicht nur Alltagssprache auf der Straße oder im Gespräch, sondern kann auch in feierlichen oder geistlichen Momenten Ausdruck finden. Zum „Daach der kölschen Sproch“ am 23. September 2025 schenkt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region seiner Stadt darum diesen kurzen, klaren Segen „op kölsch“.

Der Aktionstag lädt dazu ein, die kölsche Mundart lebendig zu halten und generationenübergreifend weiterzugeben. Mit Lesungen, Konzerten, Verzällcher (Gesprächen) und vielen Mitmachaktionen wird die Sprache in all ihrer Vielfalt in ganz Köln an diesem Wochenende sichtbar gemacht.

Wenn Segen op Kölsch zum Zeichen wird

Auch der Evangelische Kirchenverband Köln und Region beteiligt sich an der Wertschätzung dieses immateriellen Kulturerbes. Denn Sprache ist Träger von Glauben, Kultur und Gemeinschaft. Ein kölscher Segen erinnert daran, dass die Mundart nicht nur Ausdruck von Heimatgefühl ist, sondern auch Hoffnung, Vertrauen und Verbundenheit zum Ausdruck bringen kann.

Mehr Informationen zum Programm in Köln am 23. September gibt es unter: http://www.stadt-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Heiraten am 11.11. – mit Gottes Segen: Spontan oder mit Anmeldung

Am 11.11. läuten in Köln traditionell die Glocken des Karnevals. Viele Paare träumen davon, sich an diesem jecken Datum das Jawort zu geben – doch die Standesämter sind meist schon lange vorher ausgebucht. Manche können aus rechtlichen oder finanziellen Gründen nicht standesamtlich heiraten, andere entscheiden sich bewusst dagegen.

Das Segensbüro Hätzjeföhl der Evangelischen Kirche in Köln und Region bietet deshalb eine Alternative: Am 11. November 2024 sind Paare eingeladen, sich in der Christuskirche am Stadtgarten oder – bei schönem Wetter – vor der Kirche segnen zu lassen.

Ob als Segnung der Beziehung oder als kirchliche Hochzeit für Paare, die bereits standesamtlich verheiratet sind – im Mittelpunkt steht die Liebe zwischen Menschen. Sie ist, so das Haetzjeföhl-Team, „ein Geschenk Gottes, das wir sehr gerne segnen“. Dabei spielt weder die sexuelle Identität noch die Herkunft eine Rolle.

Die Zeremonien dauern etwa eine halbe Stunde. Paare können spontan vorbeikommen oder sich vorab anmelden. Für die musikalische Gestaltung sorgen kölsche Klänge, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Krapfen und Kölsch gehören selbstverständlich dazu.

„Wir feiern Hochzeit am Beginn des Fastelovend – jeck, aber respektvoll, bunt und ernsthaft“, so das Team von Hätzjeföhl. Im vergangenen Jahr wurde dieses besondere Angebot erstmals ausprobiert – und die Resonanz war überwältigend. Viele Paare erlebten eine berührende Feier, die sie noch lange trug.

Die Segnungen werden von Pfarrerinnen und Prädikantinnen der Evangelischen Kirche in Köln und Region durchgeführt.

Infos und Anmeldungen ab dem Spätsommer auf www.hätzjeföhl.de

FAQ:

Wann?
Dienstag, 11.11.2024, von 10-16 Uhr

Wo?
Christuskirche am Stadtgarten: https://maps.app.goo.gl/qJ6gnub2A3NXZNgy9

Wer?
Pfarrer*innen und Prädikant*innen der Evangelischen Kirche in Köln und Region

Für wen?
Paare, die ihre Liebe segnen lassen wollen. Die Segnung und die kirchliche Hochzeit ist unabhängig von eurer sexuellen Identität. Die Liebe zwischen Menschen ist ein Geschenk Gottes, das wir sehr gerne segnen.

Was?
Eure Liebe wird gesegnet: Entweder als Segnung eurer Beziehung oder als eingetragene kirchliche Hochzeit, wenn ihr schon standesamtlich verheiratet seid.

Spontan oder angemeldet? Ihr könnt spontan kommen oder ihr meldet euch an unter

https://www.haetzjefoehl.de/event/heiraten-am-11-11-krapfen-koelschja-ich-will/

Zeitfenster?
Für die Zeremonie solltet ihr eine halbe Stunde einplanen.

Outfit?
Kommt so, wie ihr seid: Zu zweit oder mit Gästen, im Karnevalskostüm oder im Smoking und Brautkleid.

Veranstalter?
Hätzjeföhl. Segensbüro der Evangelischen Kirche Köln und Region, www.haetzjeföhl.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Präses-Cup am 29. September: Fußballturnier in Duisburg mit Teams aus Köln und der Region

Am Montag, 29. September, findet zum 23. Mal der Präses-Cup der Evangelischen Kirche im Rheinland statt. Unter der Schirmherrschaft von Präses Dr. Thorsten Latzel treten Mannschaften aus Kirchenkreisen und Einrichtungen im Leichtathletikstadion von Eintracht Duisburg am Kalkweg neben der MSV-Arena im Fußball gegeneinander an. Gespielt wird ab 9.30 Uhr mit Torwart und sechs Feldspielern, geprüfte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sorgen für faire Partien.

Der begehrte Wanderpokal wurde vom früheren Präses Manfred Kock gestiftet.

Für das leibliche Wohl sorgt die Kirchengemeinde Duisburg-Wanheimerort mit einem Grillstand. Mit dabei ist auch das Rheinteam aus Köln und der Region, das seit seiner ersten Teilnahme 2022 stets in die Top Drei gespielt hat – 2022 mit dem Turniersieg, 2023 auf Platz drei und 2024 als Vize.

Für 2025 ist das Ziel klar: wieder ganz vorne mitzuspielen, mit Einsatz, Teamgeist und fairen Duellen auf dem Kleinfeld. Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos, auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen.

Ein Interview mit dem EKV-Sportbeauftragten Marco Beumers über persönliche Highlights, sportlichen Ehrgeiz und faires Spiel:

Der nächste Präses-Cup 2025 steht bevor – worauf freuen Sie sich besonders?

Marco Beumers: Ich freue mich auf intensiven Kleinfeld-Fußball. Faire Spiele, starke Gegner und ein Turnier, das sportlich jedes Jahr neue Maßstäbe setzt. Auf den Anpfiff, endlich wieder zusammen zu kicken, alles zu geben und zu schauen, wer am Ende erfolgreich vom Platz geht!

Was waren Ihre persönlichen Highlights bei den letzten Turnieren?

Marco Beumers: Unsere Bilanz spricht schon etwas für sich: erste Teilnahme 2022 und direkt den Titel geholt, 2023 Platz 3, 2024 Platz 2. Drei Teilnahmen, dreimal unter den Top Drei, das kann sich durchaus sehen lassen. 2025 wollen wir diese Serie fortsetzen und wieder ganz vorne mitspielen. Dafür werden wir gerne schwitzen! Wir sind jedes Jahr drangeblieben, jetzt heißt es: wieder Gas geben und schauen, dass wir auch diesmal erfolgreich sind.

Welche Rolle spielt der Cup für die kirchliche Gemeinschaft – jenseits des sportlichen Wettbewerbs?

Marco Beumers: Der Cup bringt verschiedene Menschen zusammen, die zeigen wollen, was sie können. Auf dem Platz steht der Sport ganz klar im Mittelpunkt, daneben entstehen Kontakte und Gespräche, die weit über den Turniertag hinausreichen. Auf dem Rasen wird hart und fair gekämpft, genau das macht den Cup aus.

Welche Bedeutung hat der Wanderpokal für die Mannschaften? Ist der sportliche Ehrgeiz groß oder überwiegt die Gemeinschaft?

Marco Beumers: Kurz gesagt, der Wanderpokal symbolisiert den Sieg, aber gleichzeitig auch Zusammenhalt, Ehrgeiz und Teamspirit. Alle Mannschaften trachten danach, das steht fest!

Viele Teams bestehen aus kirchlichen Einrichtungen, Schulen und Diakonie. Was macht diese bunte Mischung so besonders?

Marco Beumers: Die unterschiedlichen Teams sorgen für ein spannendes Turnier, verschiedene Spielweisen treffen aufeinander, jung sowie alt, technisch versiert oder auch mal zu ehrgeizig: Alles wird hier zu finden sein. Genau diese Mischung macht’s immer wieder besonders. Auf dem Platz kann jeder Ball alles entscheiden. Wir, das RHEINTEAM, freuen uns!

Text: APK
Foto(s): APK

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In memoriam Albert Schweitzer: Sechster Orgelwettbewerb in der Trinitatiskirche

Am 24. und 25. September veranstaltet der Evangelische Kirchenverband Köln und Region wieder einen internationalen Orgelwettbewerb in der Trinitatiskirche. „Es ist seit 2019 das sechste Mal, dass junge Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland nach Köln kommen und an unserer Klais-Orgel musizieren“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler, der als Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche und Fachmann für Orgelimprovisation den Wettbewerb organisiert hat und leitet.

In diesem Jahr erhält der Wettbewerb ein etwas verändertes Profil. Wolf-Rüdiger Spieler dazu: „Wir widmen ihn dem berühmten Organisten, Arzt, Theologen und Pazifisten Albert Schweitzer anlässlich seines 150. Geburtsjubiläums und seines 60. Todestages. Schweitzer hat als Musikwissenschaftler besonders das Orgelwerk von Johann Sebastian Bach erforscht und damit die „Orgelbewegung“ begründet. So werden wir den Organistinnen und Organisten die Möglichkeit geben, im Wettbewerb sowohl Orgelliteratur als auch Orgelimprovisationen zu präsentieren.“ Anders als in den Vorjahren findet der Wettbewerb 2025 nur in zwei Runden am Mittwoch, 24. September, ab 10 Uhr und am Donnerstagabend, 25. September, statt. Der Grund dafür ist, dass sich in diesem Jahr aus der Vielzahl der Anmeldungen nur acht Kandidatinnen und Kandidaten zur Teilnahme qualifizieren konnten.

Fachleute für Orgelspiel und Orgelimprovisation

„Wir haben im Auswahlverfahren ganz bewusst die Anforderungen hoch gesetzt, um dem internationalen Anspruch, den der Wettbewerb in Köln hat, gerecht zu werden“, erläutert Wolf-Rüdiger Spieler. Die Jury wird die gleiche sein, die schon einige Jahre zusammenarbeitet. Der Evangelische Kirchenverband hat erneut die Überlinger Münsterkantorin Melanie Jäger-Waldau, die Kölner Orgelprofessorin Mareile Krumbholz und der Kölner Orgelprofessor Thierry Mechler, den vom Niederrhein stammende Otto Krämer und Wolf-Rüdiger Spieler berufen. Die fünf Jurorinnen und Juroren sind ausgewiesen Fachleute für Orgelspiel und Orgelimprovisation und verfügen über große Erfahrung als Lehrkräfte an Musikhochschulen und in Meisterkursen.

Orgelkonzert am Mittwochabend, 19.30 Uhr sein

Ein besonderes Highlight im zweitägigen Wettbewerb wird ein Orgelkonzert am Mittwochabend, 19.30 Uhr sein, welches Jurymitglied Professor Thierry Mechler spielen wird. Dieses Zusatzkonzert findet in Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Gesellschaft statt und präsentiert klangvolle Werke von Johann Sebastian Bach, Louis Couperin, Jean-Philippe Rameau, Clara Schumann, Albert Schweitzer, Claude Debussy und Maurice Ravel sowie eine virtuose Improvisation. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Die Finalisten haben die Möglichkeit, Preisgelder von 2.000, 1.500 und 1.000 Euro zu gewinnen. Außerdem wird es wieder einen Publikumspreis geben. „Im Finale am Donnerstag hat unser Publikum erneut die Möglichkeit, aktiv an der Preisverleihung mitzuwirken“, sagt Spieler. „In geheimer Wahl und per Stimmzettel können die Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmen, wer den Zusatzpreis in Höhe von 500 Euro erhält“. Das Finale beginnt um 18 Uhr und die drei Vorspiele dauern rund eineinhalb Stunden. Danach gibt es eine Beratungspause, die Stimmauszählung und die Preisverleihung. Parallel zur Beratung und nach der Preisverleihung sind alle zum Austausch und zu Begegnung bei Getränken eingeladen.

Literaturstücke von Johann Sebastian Bach, César Franck und Max Reger

Während die vorzutragenden Literaturstücke von Johann Sebastian Bach, César Franck und Max Reger vorab bekannt gegeben wurden, bleiben die Themen für die Improvisationen bis zum letzten Moment geheim. Sie werden spontan zugeteilt und können – wie bei einer Improvisation aus dem Stegreif üblich – nicht vorbereitet werden. „Das erhöht für die Musiker und auch für das Publikum die Spannung, wenn man vorher nicht weiß, was musikalisch passieren wird“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler.

Nicht nur das Finale, sondern auch der erste Wettbewerbstag ist öffentlich. „Orgelfreunde und Orgelfreundinnen sind also herzlich willkommen, am Mittwoch, zwischen 10 und ca. 15 Uhr in der Trinitatiskirche dabei zu sein“, lädt Wolf-Rüdiger Spieler ein.

Text: WRS/APK
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Unsere Wochentipps: „Gebet der Religionen“, Klimawoche und „LIT Kartause“

Von Theater und Lesungen über Musik und Gebet bis hin zu Klimaaktionen und Buchpremieren – unsere Wochentipps zeigen, wo in Köln und der Region in den kommenden Tagen Inspiration, Begegnung und besondere Momente warten. Es gibt Theater mit Clownin Sophia Altklug („Oma Maria oder die erste Geige“ in der Friedenskirche Ehrenfeld), die Lesereihe LIT Kartause in der Kartäuserkirche, die Buchpremiere von Susanne Abel in der Kulturkirche Köln und den Auftakt der Porzer Klimawoche. Außerdem findet der interreligiöse Spaziergang „Archegärten & Lebenszyklus“ in Erftstadt, die Theaterpremiere „Du bestimmst…!“ in der Kulturkirche Hürth und der Radiogottesdienst im Deutschlandfunk aus Hürth statt.

„Oma Maria oder die erste Geige“ in der Friedenskirche

Lebensfreude, Stolpersteine und der Traum, im Leben die erste Geige zu spielen – davon erzählt der Theaterabend am Donnerstag, 18. September, 19 Uhr, in der Friedenskirche, Rothehausstraße 54a. Die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld lädt im Rahmen der Reihe KunstSpuren zu einem besonderen Solo-Stück mit Clownin Sophia Altklug ein. In „Oma Maria oder die erste Geige“ schlüpft Altklug in fünf Frauenfiguren aus fünf Generationen – von der Urgroßmutter bis zur Enkelin. Mit Tanz, Musik und feinem Humor führt sie durch ein ganzes Jahrhundert deutscher Frauengeschichte – von Walzer bis Foxtrott, von Hoffnung bis Revolte, vom Stolpern bis zum Aufstehen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

„LIT Kartause“: Szenische Lesungen und Musik

Mit der Reihe „LIT Kartause“ verwandelt sich der Kreuzgangsaal der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, von Donnerstag, 18. bis Donnerstag, 25. September, jeweils ab 19.30 Uhr in eine Kleinkunstbühne. Im Zentrum stehen vier szenische Lesungen, die Verhältnisse, Dialoge und Protokolle aus der Zeit von 1933 bis 1945 aufgreifen – berührend, hochaktuell und künstlerisch vielfältig interpretiert. Den Auftakt macht am Donnerstag, 18. September, die szenisch-musikalische Lesung „Adressat unbekannt“ mit Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe, Pfarrer Mathias Bonhoeffer und Kirchenmusiker Thomas Frerichs. Am Freitag, 19. September, folgt „Dorothea und Lilli“, ein bewegender Abend über Freundschaft und Versteck mit den Pfarrerinnen Almuth Voss, Dorothee Schaper sowie Kirchenmusiker Thomas Frerichs. Am Samstag, 20. September, wird das große Theater von Peter Weiss gewürdigt, mit „Die Ermittlung“ – einem Leseabend zur Erinnerung an die Auschwitzprozesse. Den Abschluss bildet am Donnerstag, 25. September, die Romanlesung „Das Lied der Stare nach dem Frost“ mit der Autorin Gisa Klönne, moderiert von Pfarrerin Mirijam Haseleu. Die Teilnahme kostet 25 Euro für alle vier Abende, einzeln je 8 Euro. Um Anmeldung unter www.melanchthon-akademie.de wird gebeten. Der Gesamterlös der Benefizreihe geht an das Zentrum für Kirchenasyl in Köln-Bilderstöckchen und das Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza-Stadt.
www.melanchthon-akademie.de

Buchpremiere in der Kulturkirche Köln

Am Freitag, 19. September, 19.30 Uhr, stellt Susanne Abel ihren neuen Roman „Du musst meine Hand fester halten“ in der Kulturkirche Köln, Siebachstraße 85, vor. Im Zentrum der bewegenden Geschichte steht ein kleiner Junge, der am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland gefunden wird – ohne Erinnerung an seine Herkunft. In einem katholischen Heim lernt er die ältere Kriegswaise Margret kennen, und gemeinsam schwören sie sich, einander nie wieder loszulassen. Es liest Vera Teltz, die bereits alle bisherigen Romane von Susanne Abel als Hörbücher eingesprochen hat. Durch den Abend führt Caroline Grafe. Die Veranstaltung ist Teil der lit.COLOGNE Spezial. Tickets kosten 24 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr und sind im Vorverkauf unter www.koelnticket.de erhältlich.
www.kulturkirche-koeln.de

Auftakt zur Porzer Klimawoche – Gespräche auf dem Sofa

Am Samstag, 20. September, startet die vierte Porzer Klimawoche mit einem großen Fest in der Fußgängerzone von Köln-Porz. Unter dem Motto „Wir feiern Veränderung!“ beteiligt sich der Arbeitskreis der Religionen an diesem Auftakt mit einer besonderen Aktion: Auf Sofas mitten im öffentlichen Raum sind alle eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen – über Klima, Wandel und das Miteinander in der Stadtgesellschaft. Das Fest zum „Tag des guten Lebens“ markiert den Beginn einer Woche mit über 80 Mitmachaktionen, Konzerten, Workshops und kreativen Impulsen rund um das Thema Klimaschutz im Veedel. Die Porzer Klimawoche läuft vom 20. bis 28. September und wird von zahlreichen lokalen Initiativen getragen.
www.gutesklimaporz.de

Archegärten & Lebenszyklus – Ein interreligiöser Spaziergang in Erftstadt

Einblicke in Lebenszyklen und religiöse Sichtweisen auf Werden und Vergehen bietet der interreligiöse Spaziergang „Archegärten & Lebenszyklus“ am Samstag, 20. September, 17 Uhr, in Erftstadt. Treffpunkt ist das Gemeindehaus der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Erftstadt, Schlunkweg 52. Nach einer Einführung mit Beiträgen von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionen beginnt um 18.30 Uhr die Exkursion „Der Friedhof lebt – Eine ökologische und interreligiöse Erkundung“ auf dem Alten Friedhof Oberliblar. Ab 20 Uhr schließt sich das Nachtfalterleuchten an, das die faszinierende Welt der Nachtinsekten erlebbar macht. Mitwirken werden unter anderem Pastoralreferent Thomas Blum (Erzbistum Köln), Pfarrerin Andrea Döhrer (Synodalbeauftragte für christlich-jüdische Gespräche im Evangelischen Kirchenkreis Köln-Süd), der buddhistische Lehrer Werner Heidenreich, Irida Kaiser (Frauenkreis Koranstudien Erftstadt) und Dr. Deborah Williger (Institut für Theologische Zoologie, Münster). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per E-Mail an info@der-friedhof-lebt.de ist erforderlich.
www.efkgie.de

„Du bestimmst…!“ – Theaterpremiere in der Kulturkirche Hürth

Mit einer Premiere startet die Kulturkirche Hürth in eine neue Veranstaltungsreihe: Am Samstag, 20. September, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr), feiert das Solo-Theaterstück „Du bestimmst…!“ von und mit Daniel Martin Nowak seine Uraufführung. Veranstaltungsort ist die Kulturkirche Hürth, Martin-Luther-Straße 12. Im Zentrum steht Frank, ein junger Mann, der unerwartet Vater wird – und dabei nicht nur Verantwortung übernimmt, sondern auch mit traditionellen Rollenbildern ins Ringen gerät. Das Stück erzählt seine Geschichte mit Witz, Tiefe und viel Gefühl. Daniel Martin Nowak, bekannt aus Fernsehproduktionen wie „Unter Uns“ oder „Notruf“, bringt seine ganze Bühnenpräsenz in dieses intensive Soloformat ein. Der Eintritt kostet 15 Euro. Tickets sind online unter www.evangelisch-in-huerth.de erhältlich.
www.evangelisch-in-huerth.de

Radiogottesdienst im Deutschlandfunk mit dem Segensbüro „Haare in Öl. Oder: Unerwartet gesegnet“

Aus der Friedenskirche Hürth, Martin-Luther-Straße 12, wird am Sonntag, 21. September, ab 10 Uhr der Radiogottesdienst im Deutschlandfunk übertragen. Unter dem Titel „Haare in Öl. Oder: Unerwartet gesegnet“ gestalten Pfarrerin Inga Waschke und Pfarrer Sebastian Baer-Henney den Gottesdienst gemeinsam mit dem Segensbüro „Hätzjeföhl“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Das Segensbüro begleitet Menschen in besonderen Lebenssituationen und macht erfahrbar, dass Segen zum Leben gehört – von Hochzeit und Taufe bis zu Abschied und Neuanfang.
www.evangelisch-in-huerth.de

Gebet der Religionen – „Den Schmerz und die Hoffnung teilen“

Der Kölner Rat der Religionen in der Stadt Köln lädt am Sonntag, 21. September, 18 Uhr, ins Haus der Kirche, Kartäusergasse 9–11, zum „Gebet der Religionen“ ein. Unter dem Thema „Den Schmerz und die Hoffnung teilen“ versammeln sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften, um gemeinsam ein Zeichen des Friedens zu setzen. Das Gebet findet am Weltfriedenstag der Vereinten Nationen statt. Ziel des Kölner Rates der Religionen ist die Förderung des interreligiösen Dialogs und ein friedliches, gleichberechtigtes Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner. Dies geschieht durch gegenseitiges Kennenlernen unterschiedlicher Religionen und Traditionen, das gemeinsame Eintreten gegen Diskriminierung und Gewalt sowie das öffentliche Bekunden von Friedensabsichten – wie beim „Gebet der Religionen“ oder bei der Verabschiedung gemeinsamer Erklärungen. Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

Internationaler Orgelwettbewerb in memoriam Albert Schweitzer

Am Mittwoch, 24. September, 10 Uhr, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zum sechsten Internationalen Orgelwettbewerb in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Der Wettbewerb steht 2025 im Zeichen von Albert Schweitzer, dessen 150. Geburtstag und 60. Todestag in diesem Jahr begangen werden. Schweitzer gilt als eine der prägenden Persönlichkeiten der Orgelbewegung und als bedeutender Bach-Interpret. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Organistinnen und Organisten. Sie stellen sich an mehreren Tagen der internationalen Jury und präsentieren dabei sowohl Werke der Orgelliteratur als auch Improvisationen – ganz im Sinne Schweitzers. Die Vorspiele sind öffentlich, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Höhepunkt ist das große Finale am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr, das musikalisch spannende Beiträge und eindrucksvolle Klangkunst verspricht. Im Anschluss sind Teilnehmende und Publikum zu einem gemeinsamen Ausklang mit Getränken eingeladen. Die aktuellen Uhrzeiten der einzelnen Wettbewerbstage sind unter www.trinitatiskirche-koeln.de abrufbar. Der Jury gehören Wolf-Rüdiger Spieler (Vorsitz), Melanie Jäger-Waldau, Otto Maria Krämer, Mareile Krumbholz und Thierry Mechler an.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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