Kreativ, nachhaltig, verbindend – das neue Halbjahresprogramm der fbs Köln für 2026 ist online

Neues Jahr, neue Impulse: Wer mit frischer Energie und guten Ideen ins Jahr 2026 starten möchte, findet im aktuellen Programm der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln (fbs) vielfältige Anregungen. Wenn die Natur langsam erwacht, laden Waldspielgruppen, Kreativkurse und Kochworkshops dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden. Hier ist für alle etwas dabei. Und das Beste: Die gemeinsame Zeit steht im Mittelpunkt.

„Im kommenden Jahr möchten wir das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken und bestehende Formate weiterentwickeln“, erklärt Julia Mauersberger, Geschäftsführerin der fbs Köln. Neben bewährten Angeboten wie den Naturerlebnissen für Eltern mit Kindern gibt es neue Veranstaltungsreihen und kreative Workshops, die Achtsamkeit, Gemeinschaft und Bildung verbinden „Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten möchten wir Orte der Begegnung schaffen, an denen Familien zur Ruhe kommen, sich vernetzen und gemeinsam Kraft schöpfen können“, so Mauersberger weiter. Mit Formaten wie dem „Café für Alleinerziehende“ oder der neuen Outdoor-Reihe „Eltern on tour“ wird dieser Anspruch ganz konkret erfahrbar.

Alle Veranstaltungen sind einzeln buchbar. Anmeldung und weitere Informationen direkt über die verlinkten Kurse.

 

Angebote zum Jahresbeginn: Vorsätze und Pläne – wie komme ich in die Umsetzung und behalte meine Orientierung?

Workshop-Reihe: Im Jahresrhythmus – Jahresbeginn. 
Kursnr. 261F321
Beginn Di., 27.01.2026, 19:00 – 21:15 Uhr
Gebühr 18,00 €

Bei diesen Gesprächsabenden lenken wir unseren Blick auf das, was uns die Jahreszeit anbietet und wie uns die Natur im Alltag damit unterstützen kann. Dabei geht es sowohl um deren natürliche Impulse als auch um damit verbundene Rituale und deren Ursprung. Die Idee ist, dass du anschließend die Impulse der Jahreszeit für dein Leben bewusster nutzen und genießen kannst. Jahresbeginn: Neubeginn, Vorsätze und Pläne – wie komme ich in die Umsetzung, wie behalte ich meine Orientierung?

 https://www.fbs-koeln.org/?s=261F321

Workshop-Reihe: Im Jahresrhythmus – Frühjahr.
Kursnr. 261F322
Beginn Di., 24.03.2026, 19:00 – 21:15 Uhr
Gebühr 18,00 €

Bei diesen Gesprächsabenden lenken wir unseren Blick auf das, was uns die Jahreszeit anbietet und wie uns die Natur im Alltag damit unterstützen kann. Dabei geht es sowohl um deren natürliche Impulse als auch um damit verbundene Rituale und deren Ursprung. Die Idee ist, dass du anschließend die Impulse der Jahreszeit für dein Leben bewusster nutzen und genießen kannst. Frühjahr: Alles entwickelt sich und ist frisch – was ist dran an Frühjahrsputz und Frühjahrsmüdigkeit, was möchte ich als „Saat“ (auch im übertragenen Sinn) ausbringen?

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F322

 

Workshops für Erwachsene:

NEU! Nervensystemregulation. Mit Breathwork ruhig werden.
Kursnr. 261F2619
Beginn. Mo. , 16.03.2026, 19:30 – 21:45 Uhr.
Gebühr 10,00 €

In diesem Online-Vortrag für Eltern und andere Bezugspersonen erhältst du ein verständliches Basiswissen über das Nervensystem und seine zentrale Rolle im Alltag; sowohl für dich selbst als auch für dein Kind. Wir schauen uns gemeinsam an, wie das Nervensystem auf Stress reagiert, welche Signale es sendet und wie wir es gezielt  positiv unterstützen können. Als praktisches Tool führen wir Breathwork ein: Neben der theoretischen Einführung wirst du eine einfache Breathwork-Übung erleben, die du direkt in deinem Alltag anwenden kannst. So bekommst du einen ersten Einblick, wie bewusstes Atmen hilft, die eigene Regulation zu stärken, Gelassenheit in stressigen Momenten zu finden und den Familienalltag positiv zu begleiten. Der Vortrag soll einen Impuls geben, das Thema Nervensystem und Selbstregulation weiter zu erforschen und Inspiration liefern, wie kleine, leicht umsetzbare Methoden wie Breathwork nachhaltig unterstützen können. Die Log-in Daten findest du ab Ende November auf der FBS Homepage

 

Angebote für Eltern mit Kindern:

>NEU  Tanzen mit Baby! Bewegung zur Musik für Mütter mit Babys bis 12 Monate bei Kursstart.
Kursnr. 261F1121
Beginn Fr., 16.01.2026, 11:15 – 12:15 Uhr
Gebühr 62,00 €

 Entspannung trifft auf Energie! Spüren Sie, was Ihnen im Kurs gerade gut tut und geben Sie sich den Raum hierfür. Sie erleben eine Mischung aus Aktivierung mit tänzerischen Elementen, Entspannungseinheiten und Phasen, in denen Sie sich mit Ihrem Baby gemeinsam zur Musik bewegen. Körpernah bei Mama fördert dies die Entwicklung Ihres Babys, hilft bei der Entspannung und macht gute Laune. Eine Tragehilfe unterstützt hierbei, ist aber keine Voraussetzung um mitmachen zu können. Je nachdem kann sich Ihr Kind zwischendurch ausruhen oder sich in einer Spielecke beschäftigen und Sie haben Zeit Ihren Impulsen und verschiedenen Stimmungen über die Bewegung kreativ Ausdruck zu verleihen. Das ist auch eine Form der Work-Life-Balance!

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F1121

 

Kochen mit Kindern NEU!

Eat the Rainbow Kids. Für (Groß-)Eltern und Kinder ab 5 Jahren.
Kursnr. 261F2401
Beginn Sa., 14.03.2026, 11:00 – 14:00 Uhr
Gebühr 31,00 €

Farbenfroh, gesund und voller Spaß: In unserem Familien-Kochkurs Eat the Rainbow dreht sich alles um leckere Gerichte in allen Farben des Regenbogens. Gemeinsam schnippeln, rühren, naschen und genießen – hier entdecken Kinder und (Groß-) Eltern, wie bunt und vielseitig Essen sein kann. Ob knallroter Bete-Hummus, knackige grüne Erbsenpuffer oder ein lilafarbener Beeren-Smoothie – wir zaubern gemeinsam kreative Gerichte, die nicht nur toll aussehen, sondern auch richtig gut schmecken. Ganz nebenbei lernen die Kinder spielerisch, wie spannend Gemüse und Co. sein können – und wie viel Freude gemeinsames Kochen macht. Für alle Familien, die Lust auf bunte Teller und eine gute Portion Küchenabenteuer haben. Bitte bring geeignete Behälntisse für Reste mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2401

KinderKochWerkstatt: Green Sushi für (Groß-)Eltern und Kinder ab 8 Jahren
Kursnr. 261F2404
Beginn Sa., 30.05.2026, 11:00 – 14:00 Uhr
Gebühr 33,00 €
Ein Gruß aus der japanischen Küche! Heute rollt Ihr bunte, vegetarische Sushi-Varianten mit Gemüse, Obst und kreativen Toppings. Ein Kurs zum Mitmachen, Rollen und Naschen! Spielerisch lernst du den Umgang mit Lebensmitteln – und am Ende wird das selbstgemachte Sushi gemeinsam verputzt. Dabei könnt ihr eure eigenen Ideen ausprobieren und eure Teller kunterbunt und kreativ gestalten. Bitte bring geeignete Behälntisse für Reste mit.

Ferienkochworkshop: Sommerpicknick. – coole Drinks und fancy Snacks für Eltern und Kinder ab 5 Jahren.
Kursnr. 261F2405
Beginn Sa., 18.07.2026, 15:30 – 19:15 Uhr
Gebühr 40,00 €

Willkommen in unserer KinderKochWerkstatt! – Was gibt es Schöneres, als an einem warmen Sommertag gemeinsam draußen zu picknicken? In diesem Eltern-Kind-Kochkurs bereiten wir kreative und leckere Snacks zu, die perfekt für ein Sommerpicknick sind! Wir rollen köstliche Egg-Spin Wheels, die nicht nur gut schmecken, sondern auch toll aussehen. Als süße Überraschung gibt es selbstgemachte Schoko-Lollies, die garantiert für leuchtende Kinderaugen sorgen. Zur Erfrischung mixen wir einen gekühlten Kräutertee, der nicht nur lecker, sondern auch gesund ist. Nach dem gemeinsamen Kochen geht es nach draußen, wo wir gemeinsam picknicken und uns mit dem lustigen Bewegungsspiel „Simon sagt“ austoben. Ein Sommerferientag voller Spaß, leckerer Snacks und gemeinsamer Erlebnisse – so macht der Sommer noch mehr Freude. Bitte bringt nach Möglichkeit Schürzen und ein geeignetes Behältnis für Ihr Gebäck mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2405

 

Naturerleben: Workshops für Eltern mit Kindern – Alle neu, Alle in der Kölner Stadtnatur an unterschiedlichen Orten.

Heimische Tiere im Winter. Für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren.
Kursnr. 261F2301
Beginn Sa., 24.01.2026, 10:00 – 12:15 Uhr
Gebühr 18,50 €
Was machen Fledermaus, Eichhörnchen, Vogel und Frosch im Winter wenn es kalt ist (Überwinterungsstrategien). Wer hinterlässt welche Spuren? Wir sind den Tieren im Winter auf der Spur (im wahrsten Sinne) und gestalten unseren eigenen tierischen Trittsigel aus Ton. Als Begleitperson für die gemeinsame Naturzeit sind Eltern oder Großeltern herzlich Willkommen. Ort: Beethovenpark (Treffpunkt an den Panoramabänken am Sülzer Balkon, von hier spazieren wir zu unserem Waldplatz) Bitte mitbringen: Sitzunterlage, ein warmes Getränk und einen gesunden Snack für zwischendurch. Bei Fragen zu Kursort oder Inhalt könnt ihr die Kursleitung direkt kontaktieren: janina@hacklin.com 0178-3260963.

Wir bauen ein Bienenhotel. Für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren.
Kursnr. 261F2302
Beginn Sa., 07.03.2026, 15:00 – 17:15 Uhr
Gebühr 26,00 €

Wir bauen ein Bienenhotel. Was macht die Biene im Hotel? Was brauchen Bienen um sich wohl zu fühlen und wo ist ein geeigneter Standort für ein Insektenhotel? Als Begleitperson für die gemeinsame Naturzeit sind Eltern oder Großeltern herzlich Willkommen. Treffpunkt: Beethovenpark auf dem Pilzberg. Bitte mitbringen: Sitzunterlage, einen gesunden Snack für zwischendurch. Bei Fragen zu Kursort oder Inhalt könnt ihr die Kursleitung direkt kontaktieren: janina@hacklin.com 0178-3260963

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2302

Wildkräuterrallye für (Groß-)-Väter mit Kindern ab 4 Jahren.
Kursnr. 261F2304
Beginn Sa., 18.04.2026, 11:00 – 13:15 Uhr
Gebühr 21,00 €

Kinder und ihre (Groß-) Väter sind eingeladen zu einem erlebnisreichen Vormittag in der Natur! Gemeinsam entdecken wir heimische Wildkräuter, lernen sie zu erkennen und zaubern daraus einen leckeren Wildkräuterquark sowie eine erfrischende Wildkräuterlimonade, die wir zusammen zubereiten und genießen.Im Rahmen einer kleinen Schnitzeljagd erkunden die Kinder die Umgebung, lösen spannende Aufgaben und Rätsel – am Ende wartet eine Überraschung auf sie. Kreative Momente entstehen auch beim gemeinsamen Gestalten eines Mini-Herbariums, das die Kinder mit nach Hause nehmen können. Ein Vormittag voller Abenteuer, Kreativität und Genuss – eine wunderbare Gelegenheit für (Groß-) Väter und Kinder, die Natur gemeinsam zu erleben und besondere Momente miteinander zu teilen. Natürlich darf auch jede andere Betreuungsperson gerne begleiten. Treffpunkt Wildkräuterrallye Stadtwald Kreuzung Fürst-Pückler Strasse/Rautenstrauchstrasse. Im Falle von Fragen oder kurzfristigen Absagen kannst du mit der Dozentin Kontakt aufnehmen: 0176.35481898

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2304

Frühling in der Stadtnatur für Eltern und Kinder ab 4 Jahren
Kursnr. 261F2305
Beginn Sa., 25.04.2026, 15:00 – 17:15 Uhr
Gebühr 18,00 €

Wir suchen die Farben des Frühlings; finden wir alle? Wie riecht der Frühling? Was hören wir? Und was machen die Tiere im Frühling? Auf unserem Spaziergang durch den Stadtwald gibt es viel zu entdecken. Wer hat Lust auf eine Runde Frühlingsbingo? Gemeinsam gehen wir mit einer Stofftasche auf Suche und bedrucken diese am Ende. Als Begleitperson für die gemeinsame Naturzeit sind Eltern oder Großeltern herzlich Willkommen. Bitte bring mit: eine Sitzunterlage und einen gesunden Snack für Zwischendurch. Treffpunkt: Stadtwald, am Eingang Dürener Straße/Gürtel an den Bänken von hier starten wir unseren Spaziergang. Bei Fragen zu Kursort oder Inhalt könnt ihr die Kursleitung direkt kontaktieren: janina@hacklin.com 0178-3260963

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2305

Wir bauen eine eigene Blumenpresse. Für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren.
Kursnr. 261F2307
Beginn Sa., 11.07.2026, 10:00 – 12:15 Uhr
Gebühr 26,00 €

Wir bauen unsere eigene Blumenpresse und bemalen diese. Welche Blüten und Pflanzen eignen sich? Wir sammeln Ideen was wir mit den gepressten und getrockneten Blüten machen können. Als Begleitperson für die gemeinsame Naturzeit sind Eltern oder Großeltern herzlich Willkommen. Bitte bring mit: Spaß am Basteln und Bauen, Schere, Lineal, Bleistift und Radiergummi und einen gesunden Snack für zwischendurch. Bei Fragen könnt ihr die Kursleitung direkt kontaktieren: janina@hacklin.com 0178-3260963.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2307

 

Naturerleben für Gruppen:

Eltern-on-Tour! Wir gehen spazieren. Für (Groß-)Eltern mit Kindern
Kursnr. 261F2601
Beginn So., 11.01.2026, 10:00 – 12:15 Uhr
Gebühr 76,50 €

Möchtest du gemeinsam mit anderen Familien eine schöne Zeit draußen verbringen, euch austauschen und neue Impulse für euren Familienalltag bekommen? Dann ist unser Eltern-Kind-Spaziergang genau das Richtige für dich! Die Kursleitung sorgt für eine offene, wertfreie Atmosphäre, in der du alle Themen rund um Erziehung und Entwicklung ansprechen kannst. Wir treffen uns an vier Terminen am Aachener Weiher und starten gemeinsam einen Spaziergang. Das Ziel ist nicht nur der Weg, sondern das Erlebnis, der Austausch und der Spaß! Je nach Bedarf machen wir kleine oder größere Stopps auf Spielplätzen oder legen eine Picknickpause ein. Geschwisterkinder sind herzlich willkommen! Mit max. 8 teilnehmenden Familien bleibt alles entspannt und persönlich. Bei schlechtem Wetter, wie Regen, Schnee oder Sturm, sorgt die Kursleitung für eine passende Alternative. Du verpflegst dich und deine Kinder selbst, aber keine Sorge: Die Kursleitung hat immer einen Snack und etwas zu trinken dabei. Genieße die Natur, knüpfe neue Kontakte und entdecke gemeinsam mit deinem Kind die vielfältigen Möglichkeiten draußen! Wir freuen uns auf dich! Treffpunkt am Aachener Weiher ist der Frieda-Fischer-Weg, 50674 Köln

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2601

Frühlingsfüchse inklusiv – Waldspielgruppe für Alle! Kinder von 2,5 – 6 Jahre.
Kursnr. 261F2081
Beginn Fr., 20.02.2026, 15:00 – 16:30 Uhr
Gebühr 47,00 €

Wir entdecken zusammen die Natur vor unserer Tür! Mit den Materialien und Ideen, die uns die Natur gerade anbietet, werden wir in der Waldgruppe spielen, singen und kreativ sein. Wir streunen durch den Wald und entdecken, was die Natur zu bieten hat. Da wir bei jedem Wetter draußen sind, erleben wir die Eigenarten der Jahreszeiten hautnah mit. Reich an neuen Erfahrungen und gut durchgepustet kehren wir dann ausgeglichen nach Hause zurück! Die Gruppe soll für Alle zugänglich sein und wird auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst. Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung und Schuhe, Wechselsachen, Rucksack, abfallarmes Essen, Getränk und eine Isomatte/ Sitzkissen. Bei Fragen zur Barrierefreiheit meldet euch gerne direkt bei der Kursleitung Karina Brall: natur.inklusiv@gmail.com. Treffpunkt zur ersten Kursstunde ist hier: am KVB Kiosk direkt an der Endhaltestelle Thielenbruch (Linie 3, Linie 18).

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2081

Löwenherz & Pusteblume – kreative Eltern-Kind-Resilienz-Waldspielgruppe. Für (Groß-)Eltern mit Kindern von 4-7 Jahren.
Kursnr. 261F2091
Beginn Do., 26.02.2026, 16:00 – 17:30 Uhr
Gebühr 56,00 €

Stärke das Selbstvertrauen und die innere Kraft deines Kindes! In unserem besonderen Eltern-Kind-Resilienzkurs entdecken wir gemeinsam in der Natur die einzigartigen Fähigkeiten („Zauberkräfte“) und inneren Ressourcen („Zauberwerkzeuge“) deines Kindes. Im Mittelpunkt stehen dabei die Resilienzfaktoren Selbstwert, positives Selbstbild und Selbstwirksamkeit. Mit kreativen Methoden – wie dem Gestalten einer magischen „Zaubergirlande“ – sowie weiteren stärkenden Impulsen erhaltet ihr wertvolle (Zauber-)Werkzeuge, die sich leicht im Alltag anwenden lassen. Gleichzeitig erlebt ihr eine intensive, verbindende und nährende Zeit zusammen. Denn: Unser inneres Bild von uns selbst, das Wissen um unsere Stärken und die Erfahrung, dass wir aktiv Einfluss auf unser Leben nehmen können, prägen entscheidend unser Denken, Fühlen und Handeln. Wenn wir unser Selbstwertgefühl, unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung und positive Glaubenssätze stärken, können wir Herausforderungen leichter meistern, finden schneller zurück ins innere Gleichgewicht und entwickeln mehr Widerstandskraft – also echte Resilienz. Der Treffpunkt befindet sich am südwestlichen Aus- bzw. Eingang des Tierparks Lindenthal.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2091

Waldwichtel – Waldspielgruppe für (Groß-)Eltern mit Kindern von 1,5 – 3 Jahren.
Kursnr. 261F2085 & 261F2086
Beginn Mo., 02.03.2026, 09:00 – 10:30 Uhr
Gebühr 63,00 €

In der Eltern-Kind-Waldspielgruppe erleben wir die Natur als einen nahezu unbegrenzten Erfahrungsraum. Sie bietet Abwechslung, erweckt Neugier, fördert die Motorik und ist eine ganzheitliche Sinnesschule. In unserer gemeinsamen Draußenzeit haben wir bei Wind und Wetter die Möglichkeit die Natur zu entdecken und zu beobachten. Wir klettern, basteln und spielen. Es gibt viel zu entdecken! Begleitet werden wir von einem kleinen Waldtier, das uns die heimische Natur zeigt. Bitte bring eine Sitzunterlage mit. Treffpunkt zur ersten Kursstunde ist hier: Eingang zum Beethovenpark, Neuenhöfer Allee, an den Bänken.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F2085

 

Nähen für Erwachsene:

Taschen-Nähworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene.
Kursnr. 261F573
Beginn Sa., 14.03.2026, 10:00 – 15:45 Uhr
Gebühr 56,50 €
Du liebst Taschen und hast Lust, endlich mal selbst eine zu nähen? Dann ist dieses Workshop-Wochenende wie für dich gemacht! In unserem Taschen-Nähworkshop zauberst du aus Stoff, Gurtband & Co. dein ganz persönliches Lieblingsstück – mit einem stylischen Schnittmuster der angesagten Designerin oh meèla. Egal ob du Nähanfänger:in bist oder schon Erfahrung mitbringst – unser Workshop bietet dir jede Menge Know-how, kreative Tipps und Unterstützung. Ob knallig bunt oder dezent elegant – du bestimmst, mit welchen Materialien und Farben dein Unikat zum Ausdruck deiner Persönlichkeit wird! Gemeinsam wird geschnitten, gesteckt, genäht und gelacht – und am Ende hältst du dein selbstgenähtes Taschenunikat stolz in den Händen. Ein echter Hingucker, selbstgemacht von dir! Jetzt anmelden & deinen Platz sichern – die Plätze sind begrenzt! Wichtig zu wissen: Zu den Kursgebühren kommt der Erwerb deiner persönlichen Lizenz für ein oh meèla-Schnittmuster dazu. Nach deiner Anmeldung schicken wir dir eine Mail mit Schnittmuster-Empfehlungen und dem passenden Link zum Shop, sowie Infos zur Stoffauswahl und ggf. Zusatzmaterial. Du bist dir unsicher, ob das Schnittmuster zu deinem Nähniveau passt? Fragen und Rücksprachen zu den Projekten können nach Anmeldung direkt mit dem Kursleiter noch vor Workshopbeginn besprochen werden. Bitte mitbringen: Garn, Schere, Maßband, Zuschneidepapier, Nähnadeln, Stecknadeln und/oder Stoffklammern, Trickmarker oder Schneiderkreide sowie gegebenenfalls die eigene Nähmaschine.

 

NEUE KochREIHEN (also mehrere Termine in Folge) für Erwachsene:

Väter kochen. – Genuss, der verbindet.
Kursnr. 261F5003
Beginn Di., 03.02.2026, 19:00 – 22:00 Uhr
Gebühr 153,00 €

Unsere neue Kochreihe richtet sich an alle aktiven Papas, die Lust haben, gemeinsam mit anderen Vätern ein leckeres, familienfreundliches Menü zu zaubern. In entspannter Atmosphäre wird geschnippelt, gebrutzelt und gelacht – Zeit für Austausch inklusive. Nebenbei gibt’s alltagstaugliche Tipps zu gesunder Ernährung und praktischen Kochtechniken, die das Nachkochen zuhause zum Kinderspiel machen. Einfach. Lecker. Gemeinsam. Melde dich jetzt an und sei dabei. Bitte bringt eine Schürze, sowie geeignete Behältnisse für Reste mit.4

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5003

Hormonbalance. – Bringe deine Hormone ins Gleichgewicht:
Kursnr. 261F5002
Beginn Fr., 30.01.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 179,00 €

Komme in Verbindung mit deinem Körper und stelle dein inneres Gleichgewicht wieder her – diese Kursreihe wurde speziell für Frauen in den mittleren Jahren entwickelt. Erlebe, wie Bewegung, Atmung und Soul Food zusammenwirken, um deinen Körper zu harmonisieren, Stress zu reduzieren und deine Vitalität zu steigern. Wir kochen protein- und ballaststoffreich. Wir bewegen und entspannen uns in unserem lichtdurchfluteten Yogaraum. Auf deine Teller kommen in jeder Kurseinheit andere harmonische Köstlichkeiten, die du zuhause wunderbar nachkochen kannst und die u.a. mealprep geeignet. Zum Beispiel gerösteter Kichererbsensalat, Hähnchen, Quinoa- und Linsenpilav, Spinat- und Karottensalat, Chiapudding u.v.m. Durch sanfte, einfache Yogaübungen und achtsame Bewegungen in unserem lichtdurchfluteten Yogaraum kannst du Spannungen lösen, deine hormonelle Gesundheit unterstützen und ein tieferes Wohlbefinden erleben. Diese Session lässt dich zentriert, energetisiert und im Einklang mit dir selbst zurück. Wir sind die selbe Gruppe über alle Kurseinheiten und kommen so in einem geschützten Raum zusammen. Es besteht Raum für Austausch, Auszeit und Ausgeglichenheit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5002

 

NEUE Kochworkshops für Erwachsene:

Date Night für romantische Paare.
Kursnr. 261F5103
Beginn Sa., 07.02.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 44,00 €
Verbringt einen magischen Abend gemeinsam in unserem romantischen Date-Night-Kochkurs, in dem jedes Gericht mit Liebe zubereitet wird und jeder Moment zu einer wertvollen Erinnerung wird. Kocht, lacht und genießt, während ihr ein leckeres, teilbares Menü zubereitet, das speziell für Paare gestaltet wurde. Am Ende des Abends könnt ihr eure Kreationen probieren und ein kleines essbares Geschenk mit nach Hause nehmen – eine süße Erinnerung an einen Abend voller Geschmack, Spaß und gemeinsamer Momente. Macht diesen Valentinstag unvergesslich – die perfekte Mischung aus Romantik, Freude und kulinarischer Magie. Auf eure Teller kommen u.a. ein Mocktail, Spring Rolls, Sriracha-Limetten-Lachs und Mango-Tiramisu im Glas. Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit.

 

Indisch-persische Genussreise
Kursnr. 261F5104
Beginn Fr., 27.02.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 41,00 €

Tauche ein in die Welt der orientalischen Aromen und erlebe, wie die würzige Vielfalt Indiens auf die feine Eleganz der persischen Küche trifft. In diesem vegetarischen Kochkurs entdecken wir eine außergewöhnliche Kombination zweier kulinarischer Kulturen – farbenfroh, duftend und voller Geschmack. Gemeinsam zaubern wir ein abwechslungsreiches Menü, das nicht nur Vegetarier begeistert: Falafel (Linsen-Kebab) – knusprig gebraten und serviert mit einem würzigen Dip, Safranreis – aromatisierter Basmati, Reis mit Ghee, Safran und gerösteten Nüssen – ein echtes Duft-Highlight, Shahi Chole – ein cremiges Kichererbsen-Curry mit königlichen Gewürzen, Khoresh Bademjan – persisches Auberginen-Curry mit einer feinen Tomatenbasis und typisch orientalischen Noten, Afghani Paneer – hausgemachter Frischkäse in einem reichhaltigen Curry mit sanften Gewürzen, Karotten-Kheer – ein zart-süßes Dessert aus Milch, gerösteten Karotten, Nüssen und grünem Kardamom. Ob du neue vegetarische Gerichte entdecken möchtest oder einfach Freude am Kochen und Genießen hast – dieser Kurs nimmt dich mit auf eine aromatische Reise durch zwei faszinierende Küchen. Lass dich verzaubern von einer Fusion aus Genuss, Kultur und Kreativität – ganz ohne Fleisch, aber mit umso mehr Geschmack! Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5104

Mo(h)ntag. – kochen mit Mohn.
Kursnr. 261F5107
Beginn Mo., 23.03.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 35,00 €

Sushi geht nur mit Fisch und Meerestieren? – Von „vegan“. Green Sushi ist mittlerweile auch bei uns angekommen und ganz hoch im Trend! Egal ob Avocado, Paprika, Rettich, Gurke, Mango oder Frischkäse: beim vegetarischen Sushi ist alles erlaubt! Ob Maki, Nigiri oder Inside-Out, am Ende dieses Kurses seid ihr nicht nur Sushi-Experten, ihr seid auch Meister im Sushi-Rollen. Bitte bring geeignete Behälter für Reste mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5107

Indisches Brot und Currys.
Kursnr. 261F5105
Beginn Di., 10.03.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 43,00 €

Entdecke die köstliche Welt der indischen Küche, indem du das Zubereiten traditioneller Brote mit aromatischen Currys meisterst! In diesem Kurs lernst du, verschiedene indische Brote wie fluffiges Naan, knusprige Roa und weiche Parathas von Grund auf zuzubereiten. Entdecke die Geheimnisse, um reichhaltige, aromatische Currys zu kreieren, die perfekt zu diesen Broten passen. Von cremigem Hühnchen bis hin zu würzigem Kichererbsencurry bringt jedes Rezept den authentischen Geschmack Indiens in deine Küche. Mach dich bereit, ein köstliches kulinarisches Erlebnis zu genießen, das die Harmonie von Brot und Curry feiert! Wir kochen gemeinsam u.a. Baigan Bhaja (frittierte Auberginen), Poori (frittiertes Fladenbrot), Naan-Brot, Bahji (Kartoffelcurry), Masala-Huhn und ein Grießdessert. Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5105

Asiatische Streetfood.- Flavours on the go.
Kursnr. 261F5111
Beginn Di., 09.06.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 43,00 €

Tauche ein in die bunte Welt der asiatischen Straßenküche. Entdecke die leckeren Aromen der geschäftigen Märkte in Asien, von knusprigen Wokgerichten, über gefüllte Teigtaschen bis hin zu würzigen Spießen. Schnelle, einfache und authentische Rezepte warten auf dich. Perfekt für alle, die asiatische Küche ausprobieren möchten. Lerne die Techniken und Zutaten kennen, die diese aufregenden Gerichte lebendig machen, direkt in deiner eigenen Küche. Mach dich bereit für einen kulinarischen Trip mit: China-Style Jasmintee, Asiatischer Fried Rice mit Regenbogengemüse, India-Style Chili-Huhn, Japan-Style Gyoza mit Dipsauce, Ananas-Streuselkuchen. Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5111

Dumpling-und Nudelparty.
Kursnr. 261F5113
Beginn Fr., 26.06.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Gebühr 44,00 €

Entdecken Sie die köstliche Welt der asiatischen Nudeln und Dumplings! Dieser praxisnahe Kurs vereint authentische Aromen, frische Zutaten und traditionelle Zubereitungstechniken. Von knusprigen, frittierten Dumplings über herzhafte Nudelgerichte bis hin zu einer süßen, goldenen Nachspeise bietet das Menü ein kulinarisches Abenteuer voller Geschmack und Spaß. Wir bereiten gemeinsam zu: Wontons, Gemüse- und Hühnchendumplings, Omlette Chow Mein, honigglasierte Nudeln. Bitte bring eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste mit.

https://www.fbs-koeln.org/?s=261F5113

 

Warum mitmachen?

Die Ferienwerkstätten der fbs sind mehr als nur Beschäftigung: Sie sind Orte für Begegnung, Lernen, Kreativität und gemeinsames Erleben. In kleinen Gruppen und unter fachkundiger Anleitung entsteht Raum für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – echte Qualitätszeit miteinander.

Veranstalter:

Evangelische Familienbildungsstätte Köln
Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln
www.fbs-koeln.org

Jetzt anmelden – die Wintermonate werden warm, kreativ und gemeinschaftlich!

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

Der Beitrag Kreativ, nachhaltig, verbindend – das neue Halbjahresprogramm der fbs Köln für 2026 ist online erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Einjährige Ausbildung: Menschen beistehen – ehrenamtlich in der Seelsorge

Wer anderen zuhört, tröstet und sie in schwierigen Lebensphasen begleitet, leistet etwas zutiefst Menschliches. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region bietet dafür eine qualifizierte Ausbildung an – für alle, die ihre Zeit und Empathie in seelsorgliches Ehrenamt investieren möchten.

Pfarrerin Dagmar Schwirschke.

Eine neue Pfarrstelle, die sich die Pfarrerinnen Dr. Dorit Felsch und Dagmar Schwirschke teilen, ermöglicht mehrmals im Jahr Ausbildungskurse. Seelsorge ist eine grundlegende Aufgabe der evangelischen Kirche und bedeutet, Menschen in Krisen, Trauer, schwierigen Lebenssituationen und bei Problemen beizustehen. Das geschieht zum Beispiel in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen, in Gefängnissen, im Rahmen von Besuchsdiensten, Trauerbegleitung, anderen Angeboten von Kirchengemeinden und anonym am Telefon und Online. In den evangelischen Einrichtungen und Gemeinden sind Pfarrpersonen und Ehrenamtliche in unterschiedlicher Weise gemeinsam in der Seelsorge tätig. Ehrenamtliche werden während ihrer Tätigkeit durch Supervision und Fortbildungen begleitet.

Pfarrerin Dorit Felsch.

Die Ausbildung umfasst 150 Unterrichtsstunden und ist gemäß den Richtlinien der Evangelischen Kirche im Rheinland eine qualifizierte Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche in verschiedenen Seelsorgefeldern. Am Anfang steht die „große Basisausbildung“ mit 110 Unterrichtsstunden. Anschließend folgt ein Spezialisierungsmodul im Umfang von 40 Unterrichtsstunden, in dem in die Besonderheiten des gewählten Seelsorgefeldes eingeführt wird. Die Ausbildung dauert ca. ein Jahr. Sie findet in einer festen Gruppe statt, die sich an Abenden und Wochenenden trifft.

Die Ausbildung ist kostenlos. Im Gegenzug verpflichten sich die Teilnehmenden dazu, nach ihrem Abschluss mindestens drei Jahre lang in einem Seelsorgefeld ehrenamtlich mitzuarbeiten.

Der nächste Kurs beginnt im Februar 2026. Alle Infos auf: www.lebenswege-begleiten.koeln

Text: APK
Foto(s): Archiv

Der Beitrag Einjährige Ausbildung: Menschen beistehen – ehrenamtlich in der Seelsorge erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Diakoniespende 2025/2026: Ein Podcast über die Arbeit mit Menschen am Tiefpunkt

In der zehnten Folge des Podcasts „SozialBanal“ der Diakonie Köln und Region sprechen Imke Domas und Eric Müller über ihre Arbeit mit Menschen in existenziellen Notlagen und geben so einen ehrlichen Einblick in die soziale Arbeit der Diakonie Köln und Region. Zwischen Wohnungsnotfallhilfe und Geflüchtetenberatung wird deutlich, wie vielfältig und herausfordernd soziale Arbeit im kirchlichen Kontext sein kann – und wie viel Menschlichkeit dahintersteht.

Diakoniespende für das Diakoniehaus am Salierring

Die Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region ermöglicht konkrete Verbesserungen für Menschen, die krank und ohne Wohnung sind. Das Diakoniehaus am Salierring ist noch bis Ende September Empfänger der Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026. Mit diesem Geld sollen unter anderem die Sanitärräume der Krankenwohnung barrierefrei gestaltet werden.

Ein Zuhause auf Zeit für kranke Wohnungslose

Imke arbeitet in der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Köln und Region und betreut in ihrer Arbeit die Krankenwohnung für wohnungslose Menschen. Obdachlose, die einen Krankenhausaufenthalt hinter sich haben, finden hier einen Ort zur gänzlichen Genesung. „Wir versuchen, eine familiäre Stimmung herzustellen – damit sich die Menschen bei uns wohlfühlen, auch wenn sie gerade am Tiefpunkt sind.“

Beratung für Menschen ohne sicheren Aufenthalt

Imkes Gesprächspartner Eric Müller arbeitet bei der Diakonie Köln und Region in der Beratung für Geflüchtete. Hier kümmert er sich vor allem um rechtliche Fragen und Hilfestellungen, die nicht immer einfach sind. „Unsere Arbeit ist oft ein Wechsel zwischen Beratung und Recherche. Wenn die Lösung einfach wäre, wären die Menschen gar nicht bei uns.“ Ihre Arbeit verbindet der Anspruch, Menschen in existenziellen Krisen zu begleiten – sei es durch Krankheit, Wohnungslosigkeit oder einen unsicheren Aufenthaltsstatus.

Beim Podcast „SozialBanal“ der Diakonie Köln und Region treffen in einem Radiostudio zwei der insgesamt 700 Mitarbeitenden der Diakonie Köln und Region aufeinander, die sich vorher noch nie getroffen haben und aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Lebenssituationen stammen. Nach einem kurzen „Warm-up“ zwischen den Teilnehmenden wird es im weiteren Verlauf des Gesprächs tiefgründiger. Es geht um die Motivation, morgens zur Arbeit zu gehen, um den „Dienst am Menschen“, um berührende Erlebnisse im Arbeitsalltag.

Den ganzen Podcast zum Hören finden Sie hier: https://creators.spotify.com/pod/profile/diakonie-koeln-und-region/

Weitere Infos unter: www.diakoniespende-koeln.de

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: Diakoniehaus Salierring
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX

Text: Elisabeth Kausche
Foto(s): Elisabeth Kausche

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87. Jahrestag der Novemberpogrome 1938: Gedenkfeier mit Schülerinnen und Schülern an der Kölner Kindergedenkstätte Löwenbrunnen

Zum 87. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 hieß der evangelische Schulreferent Dr. Rainer Lemaire zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln, Freundinnen und Freunde des Lern- und Gedenkortes Jawne sowie weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger an der Kindergedenkstätte Löwenbrunnen willkommen. „Hier wird an die Deportation und Ermordung von über 1.100 jüdischen Kindern und Jugendlichen aus Köln und Umgebung während des Nationalsozialismus erinnert“, sagte Derya Karadag (Grüne) in ihrem Grußwort. Es war ihr erstes als frisch gewählte Bürgermeisterin.

Die Kölner Bürgermeisterin Derya Karadag am Löwenbrunnen
Die Kölner Bürgermeisterin Derya Karadag am Löwenbrunnen

Erinnerung als gesellschaftliche Verantwortung

Karadag bezeichnete den Löwenbrunnen als Ort des Lernens und Innehaltens. Die Namen auf dem Brunnen machten deutlich, dass Geschichte nicht nur in Büchern stehe. „Hier war einmal Leben, Lachen, Freundschaft – so wie bei euch Schülerinnen und Schülern von heute.“ Die Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte geretteter Jawne-Schüler gebe diesen ihre Stimme zurück. Erinnerung bedeute, hinzuschauen, zu verstehen, Verantwortung zu übernehmen. Dass Jugendliche sich mit der Stadtgeschichte auseinandersetzen und damit an die Öffentlichkeit gehen, sei ein starkes Zeichen.

Haltung zeigen gegen Antisemitismus und Hass

„Ihr beweist, dass Erinnerung lebendig bleibt, wenn Menschen wie ihr sie weitertragt“, so Karadag. Jüdinnen und Juden seien damals wie heute Teil der Kölner Stadtgesellschaft. Die Zunahme von Antisemitismus sei erschreckend. „Ihr setzt mit eurer Stimme, eurer Neugierde, eurem Mut ein Zeichen gegen das Vergessen und den Hass.“ Menschlichkeit sei stärker als Hetze. „Jede Jeck es anders“, zitierte sie das Kölsche Grundgesetz. „Das bedeutet: jede und jeder hat das Recht, so zu leben, zu glauben, zu lieben, wie er oder sie möchte – ohne Angst.“

Schülerbeiträge setzen persönliche Zeichen gegen das Vergessen

Schulreferent Dr. Rainer Lemaire an der Kindergedenkstätte

Auch die Schülerinnen und Schüler betonten, dass dieser Abschnitt deutscher Geschichte niemals vergessen werden dürfe. Man könne das Geschehene nicht ungeschehen machen, aber daraus lernen. Aufklärung sei entscheidend. Strukturen müssten erkannt, Fehlentwicklungen frühzeitig benannt werden. „Antisemitismus taucht nicht einfach auf“, so eine Schülerin. Schweigen bei „kleinen“ Bemerkungen verstärke ihn. Veranstaltungen wie diese seien unverzichtbar, um für die Rechte aller einzutreten.

Jugendliche des Montessori-Gymnasiums Bickendorf erinnerten an Heinz Grünebaum (Henry Gruen), Jahrgang 1923. Er habe früh Ausgrenzung erfahren, in der Pogromnacht die Gewalt der NS-Schergen und das Schweigen der Nachbarn erlebt. 1939 gelang ihm die Flucht mit einem Kindertransport nach England, später in die USA.

Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums Köln-Sülz stellten das Leben von Manfred Simon vor, der 1939 mit seinen Eltern in die USA floh. In einem Audiobeitrag berichtete der 1928 in Köln Geborene von traurigen Erinnerungen an den Schulhof, der ihn an die ermordeten Mitschüler erinnere. Nur dem Glück und der Flucht sei es zu verdanken, dass er überlebte.

Abschließend sprach Kantor Albert Zychlinsky das Gebet „El Male Rachamim“ im Gedenken an die Opfer der Schoa. Lemaire dankte den Jugendlichen ausdrücklich für ihr Engagement. Es sei ein wichtiges Zeichen gegen Judenfeindschaft, Antisemitismus und Rassismus. „Wir tragen keine Verantwortung für 1938 – aber wir tragen Verantwortung für das Heute“, so der Schulreferent.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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„…sie trägt einen sehr weit…“ Leipziger Thomasorganist spielt Bach in der Trinitatiskirche

Am Donnerstag, 27. November, 19.30 Uhr, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zum vorletzten Orgelabend des Jahres 2025 in die Trinitatiskirche am Filzengraben ein. Zu Gast ist dann Thomasorganist Johannes Lang aus Leipzig. Er wird ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach spielen. Bach, der im 18. Jahrhundert stolze 27 Jahre Kantor der Thomaskirche war, zählt damit – im weiteren Sinne – zu den Amtsvorgängern von Johannes Lang.

Lang – ein Ausnahmekünstler

Lang spielt die Orgeln an Bachs Wirkungsstätte nunmehr im dritten Jahr. Der junge, 1989 in Düsseldorf geborene Organist pflegt eine tiefe Verbindung zu Bach: „Es ist erstaunlich und auch das Wunderbare an der Bach’schen Musik, sie trägt einen sehr weit“, sagt Lang. Man kann Lang ohne Übertreibung als Ausnahmekünstler bezeichnen. Der Urenkel des früheren Thomaskantors Günther Ramin (1898–1956) studierte Kirchenmusik, Orgel, Cembalo, Improvisation, Dirigieren und Gesang in Freiburg und schloss seine Ausbildung mit Bestnoten und Auszeichnungen ab. Zwischen 2009 und 2016 war er in Süddeutschland tätig, bevor er Kantor an der Friedenskirche Potsdam-Sanssouci wurde. Seit dem 1. Januar 2022 ist er nun an der Leipziger Thomaskirche als Nachfolger von Ullrich Böhme tätig und wurde 2023 zum Professor der Leipziger Musikhochschule berufen. Lang geht einer intensiven Konzerttätigkeit nach, wirkt als Juror bei Wettbewerben mit, engagiert sich als Glockensachverständiger und hat sich mit ungewöhnlichen Konzertformaten einen Namen gemacht.

22 Stunden Konzert: Gravity Bach

Das letzte Großprojekt fand am Reformationstag und Allerheiligen 2025 in Leipzig statt. Im Rahmen des Projekts „Gravity Bach“ spielte Lang auf der Bach-Orgel der Thomaskirche 22 Stunden nonstop das komplette Orgelwerk von Johann Sebastian Bach. Mehr als 200 Kompositionen erklangen und wurden weltweit im Livestream und bei arte.tv übertragen. Die internationale Orgel-Community konnte dabei nicht nur dem Orgelspieler auf Finger und Füße schauen, sondern auch Live-Bilder aus der Raumstation ISS, Kunstaktionen und Tanzperformances genießen. „Diese lange Phase des Wachbleibens und auch in der Konzentration zu bleiben, ist etwas, was man gut trainieren muss“, sagte Lang im Interview mit dem MDR. Lang verrät, dass er diesen Orgelmarathon nur mit kleinen Pausen und einer Physiotherapeutin durchstehen konnte.

Concertare – Konzerte und Sonaten

Das Orgelkonzert in der Trinitatiskirche wird – verglichen mit „Gravity Bach“ – kurz ausfallen. Das Konzertpublikum erwartet aber eine abwechslungsreiche Stunde mit einem vielseitigen Programm. Johannes Lang hat sein Kölner Konzert unter den Titel „Concertare“ gestellt. Zwei unterschiedliche Bach-Vertonungen des Chorals „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr“ werden von zwei virtuosen Triosonaten und drei dreisätzigen Concerti für Orgel gerahmt. Der Eintritt zum Konzert ist frei – um freiwillige Spenden wird gebeten, und das genaue Programm steht jetzt schon im Jahresprogramm und auf der Internetseite der Trinitatiskirche: https://www.trinitatiskirche-koeln.de/

Die Reihe der Orgelabende 2025 geht am 25. Dezember zu Ende. Wolf-Rüdiger Spieler hat für den ersten Weihnachtstag ein Programm mit weihnachtlicher Orgelmusik vorbereitet. 2026 beginnt das Konzertprogramm mit einem Orgeltriduum im Januar. Die drei Konzerte am 15., 22. und 29. Januar stehen unter der Überschrift „Orgel plus“ und präsentieren die Orgel im Dialog mit Bläsern, Klavier und Bariton.

Text: Wolf-Rüdiger Spieler
Foto(s): Gert Mothes und Webseite der Thomaskirche

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Segnung mit Hätzjeföhl: Jeckes „Ja ich will“ am 11.11. in der Christuskirche

Der Matrose bützt die Matrosin auf Kommando des Kapitäns: Pfarrer Sebastian Baer-Henney. Er hat den Wecker gestellt und dafür gesorgt, dass der Kuss pünktlich um 11 Uhr 11 erfolgt. Ute und Jürgen Selbach haben den besonderen Termin ergattert und lassen sich genau mit dem Startschuss der Session segnen. Sie sind eines von zahlreichen Paaren, die am 11.11. in der Christuskirche „ja“ sagen – bei Krapfen, Kölsch und dem passenden traditionellen Liedgut.

Evangelisches Segensbüro bietet jeckes „Ja“ mit Herz

Das vor anderthalb Jahren gegründete evangelische Segensbüro „Hätzjeföhl“ des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region bietet das karnevalistische Segnungs-Ritual zum zweiten Mal an. Das Büro ist auf Segenswünsche unter jecken Bedingungen spezialisiert, wie im Fall der Selbachs:

Jürgen und Ute Selbach sind bereits seit sieben Jahren standesamtlich verheiratet. Heute lassen sie sich von Sebastian Baer-Henney segnen.

Sie sind bereits seit sieben Jahren standesamtlich verheiratet. Der kirchliche Segen fehlte allerdings bislang. Er ist dem katholischen Paar verwehrt, denn sie waren vorher bereits verheiratet – in einer Kirche, die das Ehesakrament als unauflösbar betrachtet. Scheidung und eine zweite Hochzeit sind dort undenkbar. „Ich gelte dort nun nicht mehr als vollwertiges Mitglied und darf nicht mehr an der Eucharistie teilnehmen“, sagt Ute Selbach. Sie ist deswegen aus der katholischen Kirche ausgetreten. „Meine Verbindung zu Gott ist aber immer noch vorhanden“, betont sie. „Als ich von der Möglichkeit erfahren habe, hier am 11.11. zu heiraten, habe ich uns sofort angemeldet. Das fehlte in unserem Herzen, und wir sind ja beide in Köln geboren und aufgewachsen.“

Das kölsche Mädel aus Deutz und der Jung aus Ehrenfeld kennen und mögen sich aber bereits seit über 33 Jahren. „Wir haben aber immer aneinander vorbeigeheiratet“, erzählt Selbach. Den Fehler haben sie irgendwann korrigiert – und sich nun auch kirchlich getraut, dank der evangelischen Kirche, die die Ehe nicht als unauflösbares Sakrament betrachtet. Und als Matrosenpaar: Das Kostüm ist bewusst gewählt. „Wir sind gemeinsam auf den Wellen des Lebens unterwegs, bei Wind und Sturm“, sagt Ute Selbach. Der Segnungs-Spruch lautet passend: „Zu zweit ist keiner allein.“

Zweiter kirchlicher Segen für Paare mit bewegender Geschichte

Eheringe haben sie schon. Der Pfarrer hat für das jecke Hochzeitsformat aber sowieso ein anderes Ritual vorgesehen als einen Ringtausch.„Einer mag überwältigt werden“, zitiert er den Bibelvers aus dem Buch „Prediger“ 4,12, „aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht.“ Die beiden bekommen drei miteinander verbundene Bänder: „Eine Schnur steht für dich, Ute, eine für dich, Rainer, und eine dritte für Gott“, sagt Baer-Henney. Und beide flechten nun einen Zopf, den sie am Ende mitnehmen. Auch einen Orden gibt es bei der jecken Zeremonie, genauso wie eine Urkunde.

Gabi und Rainer Bausch kennen und lieben sich seit über 50 Jahren.

Eine andere Braut – im rot-weißen Ringeloutfit, mit langer Schlafmütze auf dem Kopf – lässt sich heute zu ihrer eigenen Überraschung mit dem Mann im Partnerlook segnen. Der hat sie unter einem Vorwand in die Christuskirche gelockt. Vor über fünfzig Jahren hat er sie an einer Bushaltestelle im Königsforst angesprochen – und nun wieder einen jecken Plan verfolgt: Am 11.11. erhalten Gabi und Rainer Bausch nun zum zweiten Mal den kirchlichen Segen. In der kommenden Woche feiern sie goldene Hochzeit. Der erneute Segen war sein Überraschungsgeschenk. „Weil wir eine so schöne Zeit miteinander verbracht haben“, erläutert Bausch. Die Tochter war eingeweiht und ist mit Ehemann und Sohn gekommen. Der Mutter stehen die Tränen in den Augen. Pfarrer Baer-Henney kann Bauschs Wunsch verstehen. „Das hat ganz viel mit Dankbarkeit zu tun“, sagt er.

Dreifache Schnur und jecker Zopf: Rituale mit Symbolkraft

Das Segensbüro „Hätzjeföhl“ ist für Segnungen aller Art zuständig. „Wir geben Halt, wenn es wackelt, bei Lebensumbrüchen“, sagt Baer-Henney, „nicht nur bei schönen, wie bei der Geburt eines Kindes oder bei Hochzeiten.“ Er hat schon die verschiedensten Segenswünsche erfüllt: „Ich habe ein Kind gesegnet, das Angst vor der weiterführenden Schule hatte, eine Frau, die sich mit sich selbst aussöhnen wollte.„Wir machen das“, sagt Baer-Henney, „weil wir die Menschen ernst nehmen in ihrem Leben. Oft haben sie ein Bild von Kirche vor Augen, das zu eng ist. Und so dürfen Segnungen auch karnevalistisch sein – wie an diesem Tag, an dem der Pfarrer auch mit den Paaren schunkelt. Spontane sind ebenfalls willkommen. Schnapsideen sind nicht darunter. Die Christuskirche liegt zu abseits vom Trubel und Vollrausch.

Stephanie und Daniel Nagel genießen die Segnung nur zu zweit, bevor sie die Kinder aus der Kita abholen.

Als Nächstes sind Stephanie und Daniel Nagel angemeldet. Auch sie sind bereits standesamtlich und kirchlich verheiratet, haben aber den 11.11. genutzt, weil beide Töchter in der Kita sind. „Wir möchten uns als Paar damit selbst einfach noch einmal etwas Gutes tun“, sagt Stephanie Nagel.

Mehr jeck-verliebte Bilder in unserem Video vom 11.11. aus der Christuskirche Köln: https://youtube.com/shorts/0mItk0ipweM?si=KIUmN0kOq43sLs_U

   https://www.haetzjefoehl.de/

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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Musik zwischen Trauer und Trost in der Christuskirche Brühl– Konzert mit Ruth Dobernecker

Der November ist der Trauermonat, die passende Zeit, um Moll-Töne anzustimmen. In diesem Fall ist es D-Moll. In der evangelischen Christuskirche in Brühl bringt die Kantorin Ruth Dobernecker am Gedenktag „Allerseelen“ Mozarts Requiem und zwei Stücke des zeitgenössischen Komponisten Arvo Pärt zum Erklingen, in Kooperation mit den evangelischen Kantoreien in Wesseling und Mechenich – mit einem riesigen Chor, einem weiteren Vokalensemble, vier professionellen Sängerinnen und Sängern, dem Rhenus-Kammerorchester und einem zweiten Instrumentalensemble. Es ist zugleich das Masterkonzert ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, mit dem Titel „Trauer und Trost“.

Klangvolle Kontraste: Mozart trifft Pärt

Die Sopranistin Maria Portela Larisch und die Altistin Martiniana Antonie

Und so beginnen das Rhenus-Kammerorchester, der Chor der Kantoreien Brühl, Wesseling und Lechenich sowie Sopranistin Maria Portela Larisch den ersten Satz, einen voluminösen Tauergesang. Melancholisch und raumgreifend, trägt er die musikalische Handschrift des berühmten Komponisten. Allerdings wurden nur einige Sätze der Totenmesse von Mozart selbst verfasst. Er starb, bevor er sie vollenden konnte. Das Requiem blieb ein Fragment, und Mozarts Schüler Xaver Süßmayr übernahm die schwierige Aufgabe, das Werk zu komplettieren – die später kritisiert wurde. Einer der Kritiker, der Musikwissenschaftler Robert D. Levine, verfasste im Jahr 1991 eine eigene Version des Requiems. Sie kommt an diesem Abend zur Aufführung: 14 Sätze beantworten auf unterschiedliche Weise die Frage, wie Klage und Trauer – und laden Besucher und Besucherinnen in eine facettenreiche Trauerliederwelt ein: traurig, zornig, verzweifelt, melancholisch, nachdenklich, hoffnungsvoll, majestätisch.

Einen anderen Trauerklang hat Dobernecker dazwischengeschaltet und der Aufführung dadurch einen Akzent verpasst, der die unterschiedlichen Musikstücke durch die Gegensätzlichkeit jeweils besonders glänzen lässt. Nach dem Kyrie-Satz des Mozart-Requiems stimmt ein Vokalensemble auf der Empore, instrumentell untermalt von neun Musikern und Musikerinnen, das Werk „An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten“ des estnischen Komponisten Arvo Pärt an. Es ertönt ein minimalistisch wirkender Klagegesang einzelner Vokale statt ganzer Wörter, ein meditativer, spiritueller Klang, der an die gregorianischen Gesänge erinnert und auf eine ganz eigene Weise beeindruckt. Pärt gilt als Vertreter der Neuen Einfachheit und als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten Neuer Musik. Er hat neben der estnischen auch die österreichische Staatsbürgerschaft, was ihn mit Mozart verbindet. Und während der Salzburger zu seiner Zeit als „Enfant terrible“ galt, sorgt der zeitgenössische Komponist mit seinem eigenen Stil ebenfalls für Diskussionen, in deren Verlauf ihm schon mancher Stempel verpasst wurde – etwa der als „New-Age-Apostel“. Er kreierte seinen eigenen „Tintinnabuli“-Stil, geprägt von Stille, Glauben sowie der Verschmelzung von Musik und Gebet. Später erklingt zwischen dem zwölften und 13. Satz des Requiems noch Pärts „Da pacem Domine“. Die Klarheit und Einfachheit seiner Werke und die musikalische Üppigkeit des Mozart-Werkes fügen sich schließlich zu einem eindrucksvollen Konzertabend zusammen.

Der Kirchenraum ist mit dem Chor der Kantoreien Brüch, Wesseling und Lechenich, Musikern, Sängern, Zuschauern und Zuschauerinnen gefüllt.

Persönliche Verbindung und Ausblick

Dabei hat Dobernecker das Mozart-Requiem für ihr Masterkonzert nicht selbst ausgewählt. „Es war für das Konzert schon gesetzt, bevor ich die Stelle der Kantorin übernommen habe“, sagt sie. Allerdings verbinde sie einiges mit dem Werk: „Ich habe es bereits als Kind gesungen“, so Dobernecker. Bei der Mozart-Messe mit ihrem lateinischen Text handele es sich aber streng genommen um eine Vertonung einer katholischen Liturgie. Deswegen habe sie dem Requiem Stücke von Pärt gegenübergestellt, die sie selbst faszinieren: „Wenn sein erstes Werk erklingt, wirkt es wie ein intoniertes Weinen“, sagt die Kantorin.

Mit ihrem beeindruckenden Konzert hat sie nicht nur eine überzeugende Masterarbeit abgeliefert, sondern viele Zuhörer und Zuhörerinnen motiviert, weitere Konzerte in der Christuskirche zu besuchen. Weitere Aufführungen des Mozart-Requiems in der gleichen Besetzung finden an folgenden Terminen statt: 15. November in der Evangelischen Kreuzkirche Wesseling, 16. November in der Kirche der Versöhnung in Erftstadt-Lechenich. In der Christuskirche in Brühl findet am Sonntag, 21. Dezember, ein Chorkonzert mit dem ukrainischen Chor Namysto statt und am 31. Dezember, um 22 Uhr, das Silvesterkonzert mit Ruth Dobernecker und Orgelwerken von Bach, Franck und Duruflé.

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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Unsere Wochentipps: Wohnzimmerkirche, Frauentag und Doc Esser

Unsere Wochentipps sind wieder randvoll mit inspirierenden Veranstaltungen in Köln und Umgebung! Beim Frauentag in Niehl-Riehl geht es um starke Frauen in der Bibel, in Lindenthal verzaubert das Musiktheater „Liri und der Blauvogel“, und in Weidenpesch lädt ein offenes SoulCollage-Atelier zum kreativen Arbeiten ein. Doc Esser gibt in Bensberg Tipps für ein langes, gesundes Leben, und in Michaelshoven verwandelt sich die Kirche in ein gemütliches Wohnzimmer mit Autorin Carla Berling. In der Trinitatiskirche stehen gleich drei musikalische Highlights auf dem Programm: „Credo. Vom Glauben singen“, Purcells „Funeral Anthems“ und das Konzert „Aufbruch“ mit dem Gürzenich-Chor. Außerdem erklingen Mozarts Requiem in Wesseling und die „Clavier-Spiele“ in Rondorf.

Mit Anmeldung bis 13.11.: Frauentag: „Starke Frauen in der Bibel“

Beim diesjährigen Frauentag der Evangelischen Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl stehen am Samstag, 15. November, 14.30 Uhr, im großen Gemeinderaum, Brehmstraße 4–6, Frauen aus der Bibel im Mittelpunkt. Gabriele Gölz und Barbara Strupp-Müller laden dazu ein, sich mit ihren Lebenswegen und ihrer Stärke auseinanderzusetzen und zu entdecken, welche Bedeutung ihre Geschichten heute haben können. Eine Meditation in der Kirche, gemeinsames Singen und ein zusammen zubereitetes Abendessen runden den Nachmittag ab. Eine Anmeldung bis Donnerstag, 13. November, über das Gemeindebüro oder das Online-Formular unter www.ev-kirche-niehl-riehl.de ist erforderlich.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

Musiktheater „Liri und der Blauvogel“ in Lindenthal

Mehr als 500 Kinder aus Kölner Grundschulen bringen derzeit das Musiktheaterstück „Liri und der Blauvogel“ auf die Bühne – ein Projekt des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd im Rahmen der Initiative „Kirche macht Schule“. Das berührende Stück erzählt von Liri, einem syrischen Mädchen, das nach ihrer Flucht in Deutschland Zuflucht findet und durch die Begegnung mit dem geheimnisvollen Blauvogel neuen Mut schöpft. Musik, Sprache und Spiel verbinden sich zu einer bewegenden Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft und Hoffnung. Am Donnerstag, 13. November, 18 Uhr, ist „Liri und der Blauvogel“ in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, zu erleben. Begleitet werden die Kinder von Schauspielerin Chaymae M’stfa, einem interkulturellen Ensemble mit klassischen und arabischen Instrumenten sowie einer professionellen Lichtregie. Die Regie führt Michael Mienert, die Gesamtleitung liegt bei Kreiskantor Samuel Dobernecker. Das rund 55 Minuten lange Musiktheater richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Gefördert wird das Projekt durch den Evangelischen Kirchenkreis Köln-Süd, den Landschaftsverband Rheinland (LVR), den Landesmusikrat NRW und die Sparkassenstiftung. Weitere Informationen und Gruppenanmeldungen unter ruth.dobernecker@ekir.de.
www.kkk-sued.de

Offenes SoulCollage-Atelier – Resilienz (wieder-)entdecken

Im Rahmen der Ausstellung „Apokalypse“ von Thomas Baumgärtel lädt Pfarrerin Susanne Zimmermann am Donnerstag, 13. November, 19 bis 22 Uhr, in die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, zu einem kreativen Workshop ein. Im offenen SoulCollage-Atelier können die Teilnehmenden ihre inneren Bilder gestalten und der Frage nachgehen, was sie in apokalyptischen Zeiten trägt. Durch das intuitive Arbeiten mit Bildern und Symbolen entsteht Raum, persönliche Stärke und Resilienz neu zu entdecken. Das Material wird gestellt. Eine Anmeldung bei Pfarrerin Susanne Zimmermann per E-Mail an Susanne.Zimmermann@ekir.de ist erbeten.
www.begegnungsgemeinde.de

Doc Esser in der Evangelischen Kirche Bensberg

Am Donnerstag, 13. November, 19 Uhr, ist Doc Esser in der Evangelischen Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, zu Gast. Unter dem Titel „Wie werde ich 100?“ geht er der Frage nach, welche Wege wirklich zu einem langen und gesunden Leben führen können. Dafür hat er verschiedene Ernährungsweisen getestet, mit Altersforschern, Biohackern und vitalen Seniorinnen und Senioren gesprochen. Seine Erkenntnisse teilt er in einem unterhaltsamen Vortrag, der zeigt, welche Faktoren entscheidend sind, um körperlich und geistig fit alt zu werden – vielleicht sogar bis ins biblische Alter von 100 Jahren. Die Teilnahme kostet 23,50 Euro pro Person, inklusive Snack und Getränk. Tickets sind erhältlich im Evangelischen Gemeindezentrum Bensberg, Im Bungert 3 (dienstags 10 bis 14 Uhr), sowie in der Buchhandlung Zeilenreich, Kölner Straße 19–21 (montags bis freitags 9 bis 18.30 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr).
www.kirche-bensberg.de

Wohnzimmerkirche mit Carla Berling

Die Erzengel-Michael-Kirche auf dem Gelände der Diakonie Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh-Straße 7, verwandelt sich am Freitag, 14. November, 16 Uhr (Einlass 15 Uhr), in einen gemütlichen Ort zum Zurücklehnen und Lauschen: Bei Kerzenlicht, Lichterketten, Sofas und Sesseln entsteht eine stimmungsvolle Wohnzimmeratmosphäre, die zum Besinnen, Genießen und Entspannen einlädt. Autorin Carla Berling liest aus ihrem Buch „Der Alte muss weg“ und nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle und zugleich berührende literarische Reise mitten aus dem Leben. Der Eintritt ist frei.
www.diakonie-michaelshoven.de

„Credo. Vom Glauben singen“

Ein Streifzug durch die Vertonungen des Glaubensbekenntnisses erwartet die Teilnehmenden am Samstag, 15. November, 13 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Unter dem Titel „Credo. Vom Glauben singen“ beleuchten Wolf-Rüdiger Spieler und Martin Bock anlässlich des 1700-jährigen Jubiläums des Konzils von Nicäa die theologische und musikgeschichtliche Dimension des Credo. Beginnend bei der Gregorianik führt die musikalische Reise durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden unter anderem Messvertonungen von Palestrina, Johann Sebastian Bach (h-Moll-Messe), Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Frank Martin. Zahlreiche Hörbeispiele machen die Vielfalt der Vertonungen erlebbar. Die Teilnahme kostet 8 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de oder per Telefon 0221/9318030 ist erforderlich.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

Orgelvesper – „Funeral Anthems“ von Purcell

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region lädt zu einem Programm mit Werken von Henry Purcell, Johann Hermann Schein, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms am Samstag, 15. November, 18 Uhr, in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Es musizieren und singen: Vokalensemble Audiamus sowie Svenja Wieschrath und Claudia Sledz (beide Sopran), Barbara Boddenberg-Pätzold und Eva-Maria Förster (beide Alt), Markus Jarchow (Tenor) und Tobias Buscher (Bass). Die musikalische Leitung hat Wolf-Rüdiger Spieler an der Orgel. Pfarrerin Susanne Beuth gestaltet die Liturgie. Neben Purcells „Funeral Anthems“ stehen Scheins Motette „Wie lieblich sind deine Wohnungen“, Mendelssohns „Wer bis an das Ende beharrt“ und Brahms’ Kantate „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ auf dem Programm, ergänzt durch Orgelmusik aus Barock und Romantik. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

„Wandlung und Abschied“ – Mozarts Requiem in Wesseling

In der Kreuzkirche Wesseling, Kronenweg 67, erklingt am Samstag, 15. November, 18 Uhr, Mozarts Requiem in der Fassung von Robert D. Levin. Die Kantoreien aus den Evangelischen Kirchengemeinden Brühl, Wesseling und Lechenich haben sich zu einem außergewöhnlichen Projekt zusammengefunden, um dieses Meisterwerk gemeinsam zur Aufführung zu bringen. Unter der Leitung von Thomas Jung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein eindrucksvolles Konzerterlebnis, getragen von den vereinten Chorstimmen, einem professionellen Orchester und Solistinnen und Solisten. Neben dem Requiem wird auch Mozarts „Ave verum corpus“ aufgeführt, wodurch das Programm eine besondere Ergänzung erfährt. Nähere Informationen zu Eintrittskarten, die auch an der Abendkasse erhältlich sind, finden sich unter www.evangelisch-wesseling.de.
www.evangelisch-wesseling.de

Festival „Clavier-Spiele“ in der Emmanuelkirche Rondorf

Der Verein zur Förderung der Orgelmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde Rondorf lädt am Samstag und Sonntag, 15. und 16. November, jeweils 19 Uhr, zu den „Clavier-Spielen“ in die Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, ein. Das Festival widmet sich dem musikalischen Ausdruck der Epoche des Sturm und Drang, in der Gefühl und Leidenschaft das Denken und Schaffen bestimmten. Am ersten Abend erklingen Werke auf historischen Tasteninstrumenten, gespielt von Frank Stanzl an Harmonium und Orgel, Yuko Inoue und Cristina Esclapez am Hammerflügel, Ketil Haugsand am Cembalo, Johannes Geffert am Clavichord und Boleslav Martfeld am Konzertflügel. Goethes „Werther“, Carl Philipp Emanuel Bachs fein nuancierte Kompositionen und Daniel Gottlob Türks humorvolle Klangbilder bilden den Hintergrund dieses Abends, in dem sich auch Beethovens frühe Virtuosität spiegelt. Der zweite Abend steht im Zeichen des Rodenkirchener Kammerorchesters unter der Leitung von Peter Stein. Zu hören sind Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Johann Christoph Bach und Joseph Martin Kraus. Yuko Inoue tritt als Solistin am Klavier auf, Konzertmeister Go Yamamoto spielt Haydns Violinkonzert und leitet Mozarts Divertimento. Beide Konzerte verbinden feine Empfindsamkeit mit leidenschaftlicher Ausdruckskraft. In den Pausen werden Getränke und Fingerfood angeboten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
www.rondorf.de

Konzert „Aufbruch“ mit Diskussion in der Trinitatiskirche

Ein Konzert über Übergänge, Neubeginn und künstlerische Aufbrüche gestaltet der Gürzenich-Chor Köln am Sonntag, 16. November, 17 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4,. Im Mittelpunkt steht die Uraufführung der Auftragskomposition „Sonst ist Stille“ von Marc L. Vogler, einer Vertonung von Heinrich Bölls Gedicht „Spaziergang am Rhein“ für Chor und Violoncello. Im anschließenden Podiumsgespräch kommen der Komponist und der Cellist Benedict Kloeckner selbst zu Wort. Neben diesem neuen Werk erklingen „In Paradisum“ von Ēriks Ešenvalds und „Stufen“ nach Hermann Hesse von Matthias Bonitz , dazu romantische Klänge wie „Nachtgruß vom Rhein“ von Joachim Raff und „Vorwärts“ von Clara Schumann. Den Abschluss bilden „Six Chansons“ nach Texten von Rainer Maria Rilke von Paul Hindemith, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. Mitwirkende sind Benedict Kloeckner (Violoncello), Marc L. Vogler (Klavier), Anne Cloidt (Viola), Tino Plener (Klarinette), Valerie Haunz (Sopran) sowie der Gürzenich-Chor Köln unter Leitung von Christian Jeub. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Tickets sind online unter www.kvstickets.com/guerzenich-chor-aufbruch und an der Abendkasse erhältlich.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Alaaf und Amen! Heute mit Gottes Segen heiraten

Wenn die Jecken heute in Köln die neue Session eröffnen, herrscht Ausnahmezustand in der Stadt – Musik, Kostüme und gute Laune überall. Schon früh am Morgen klingen die ersten Karnevalshits durch die Straßen, Menschen tanzen, lachen, schunkeln. Die Stadt ist auf den Beinen, bunt, laut, fröhlich – einfach Köln, wie es singt und lacht. Zwischen „Viva Colonia“ und Pappnasenblinken ist das Leben selbst die Bühne – und mittendrin öffnet die Christuskirche am Stadtgarten ihre Türen für einen Moment voller Liebe und Segen.

Das Segensbüro Hätzjeföhl, unter anderem mit Pfarrer Sebastian Baer-Henney, lädt Paare ein, sich im jecken Karnevalsambiente segnen zu lassen. „Das sind Paare, die jeck sind und Karneval feiern wollen – die kriegen einen Jeckensegen“, erklärt der Pfarrer mit einem Augenzwinkern. „Wer sagt: Ich möchte einfach nur so einen Segen haben als Paar, kann das auch gerne machen. Weil ich glaube, dass Paarsein auch immer heißt, an Grenzen zu kommen. Und dann ist es gut, wenn da jemand mit draufguckt – und ich meine nicht uns, sondern den da oben.“

Heiraten am 11.11. mit Gottes Segen

Beim Segens-Event sind alle Liebesgeschichten willkommen – egal ob standesamtlich verheiratet oder nicht. Gesegnet wird, wer einfach „Ja“ zueinander sagen möchte. Und das ganz unkompliziert: Man kann spontan vorbeikommen oder sich vorher anmelden. „Man hat ein kleines Vorgespräch, klärt Dinge, sucht sich einen Bibelvers aus. Und dann ist eine Viertelstunde Ritual. Man kann sich ein kölsches Lied aussuchen, das dann live gespielt wird. Und das alles natürlich in karnevalistischem Surrounding. Es wird bunt und jeck“, sagt Baer-Henney. Einige Paare haben sich bereits verbindlich angemeldet – andere überlegen noch.

Segen, Musik und jede Menge kölsches Lebensgefühl – am 11.11. in der Christuskirche Köln. Das Segensbüro Herzgefühl freut sich über jedes Paar, das sich traut, auch mitten im Karneval „Ja“ zueinander zu sagen. Alle Infos gibt’s unter www.haetzjefoehl.de.

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Jetzt ist Zeit – Kirche im Wandel: Nachrichten von der Herbstsynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch

v.l. Christiane Averbeck und Tim Herzog

„Jetzt ist Zeit, uns geistlich einzustimmen auf das, was vor uns liegt“, eröffneten Pfarrerin Christiane Averbeck aus Kalk-Humboldt und Pfarrer Tim Herzog aus Bergisch Gladbach den Abendmahlsgottesdienst in der Kartäuserkirche zur Herbstsynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. In ihrer gemeinsamen Predigt legten sie das Jesus-Wort „Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen, bittet für die, die euch beleidigen (…)“ (Lukas 6,27-35) aus. 

„Wenn die Welt so wäre, dann wäre sie wirklich sehr anders.“

„Liebt eure Feinde“ – je länger sie darüber nachdenke, desto mehr Fragen habe sie, so Averbeck. Konfis in Kalk hätten etwas ratlos auf diesen Satz geschaut: „Das macht doch keinen Sinn.“ Doch eine Jugendliche habe festgestellt: „Aber wenn die Welt so wäre, dann wäre sie wirklich sehr anders, wenn Menschen so leben würden.“ Averbeck und Herzog warben dafür, in dieser Thematik mutig zu sein und Rollen und Bilder zu überdenken. Schließlich nannten sie Feindesliebe einen Gamechanger. Die Kollekte in Höhe von über 367 Euro ist für das Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V. mit Sitz in Köln bestimmt.

Dank an den Kreiskantor Thomas Wegst

Thomas Wegst

Den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet hatte Thomas Wegst. Zum 31. Dezember scheidet der Kreiskantor aus diesem Amt aus. Superintendentin Kerstin Herrenbrück dankte ihm im Namen der Synodalen herzlich für sein langes, umfangreiches Wirken im und für den Kirchenkreis.  Man werde ihn in dieser Aufgabe vermissen, dürfe ihn – „ein kleiner Trost und ein großes Geschenk“ – aber als Musiker der Kirchengemeinde Porz noch eine Weile im Kirchenkreis behalten, sagte Herrenbrück. Er trainiere sich jetzt schon ein bisschen im Loslassen, so Wegst.

Mitte 2027 verlasse er die Porzer Kirchengemeinde. 

74 stimmberechtigte Mitglieder der Kreissynode

Zur Eröffnung der Synode mit 74 stimmberechtigten Mitgliedern und weiteren Gästen im Haus der Evangelischen Kirche in der Kölner Südstadt nahm Superintendent Torsten Krall Jesu Aufforderung „Liebt eure Feinde“ auf. Er empfand diese in der Predigt verständlich dargelegt, ohne dass die Liturgen es hätten „übergriffig“ werden lassen. „Wir sollten bei uns anfangen.“ Die Mitglieder des flächenmäßig umfangreichen und strukturell vielfältigen rechtsrheinischen Kirchenkreises beschrieb er als ein buntes Völkchen. „Uns verbindet die Aufgabe, in unserer Kirche Verantwortung zu übernehmen.“

Werbung für den Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf

Martin Kran zum Kirchentag

Der Synodalälteste und Ehrenamtskoordinator Dr. Thomas Dräger moderierte die Vorstellung des nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT). Die 40. Auflage findet vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf statt. Das Motto lautet „Du bist kostbar“. Martin Kran vom landeskirchlichen Team, das „als Scharnier dient zwischen dem Kirchentags-Verein und der gastgebenden Landeskirche“, informierte über den Stand der Vorbereitungen und die Mitwirkungsmöglichkeiten. Er warb insbesondere für ein ehrenamtliches Engagement. Die Gruppe der Helfenden, circa 4.000 bis 5.000 Menschen, ermögliche erst den Kirchentag. Grüße richtete er aus von Susanne Hermanns. Sie sei lange im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch aktiv gewesen und nun eine der beiden Beauftragten im landeskirchlichen Team.

Grußwort von Oberkirchenrätin Wibke Janssen 

Oberkirchenrätin Wibke Janssen

In ihrem Grußwort seitens der rheinischen Landeskirche bezog sich Oberkirchenrätin Wibke Janssen auf den Hebräerbrief, dessen Verfasser die große Zahl an Glaubenszeugen als Wolke verbildlicht. Janssen sprach von einer Wolke aus Zugvögeln, die „deutlich gemeinschaftlich unterwegs“ seien in einer Verbindung von Kraft und Anmut, Gelassenheit und Schwung. Diese wünsche sie sich auch für die kirchliche Gemeinschaft, um den Herausforderungen zu begegnen. Oder sie könne als störende Gewitterwolke unterwegs sein, auf die Straße gehen und unangenehme Themen ansprechen.

Gebäudebedarfsplanung  2027/2035 und Gemeindemitgliederentwicklung

Gemeindegliederentwicklung im Kirchenkreis 1975 – 2024

Landeskirchliche Beschlüsse verpflichten Kirchenkreise zu einer kreiskirchlichen Gebäudebedarfsplanung. Danach müssten die Gebäude, die nach dieser bis zum 31. Dezember 2027 vorzulegenden Bedarfsplanung benötigt würden und mittel- und langfristig finanziert werden könnten, bis 2035 klimaneutral ertüchtigt werden, hieß es auf der Synode. Die für den Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch bereits ermittelten grundlegenden Daten würden nun ausgewertet und die erstellten Gebäudesteckbriefe den Presbyterien zur Verfügung gestellt. „Am 31. Januar 2026 finden Regionen-Workshops statt, bei denen jeweils zwei Vertreter*innen der Gemeinden einer jeden Region gemeinsam in die Auswertung gehen.“ Nutzungszeiten allein seien kein Argument für Abriss oder Erhaltung von Gebäuden, gab Krall zu bedenken. 

Die Gemeindegliederentwicklung falle in den vier Regionen sehr unterschiedlich aus, konstatierte Krall. Ebenso wichen der Altersdurchschnitt und die Altersverteilung deutlich voneinander ab. „Die Gemeinden stehen vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen.“ 

Beteiligung an ev-angel-isch gGmbH beschlossen

Manguela Fokuhl

Die von den Kirchenkreisen Köln-Nord und Köln-Mitte gegründete ev-angel-isch gGmbH ist auch im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch tätig. Beispielsweise als Trägerin von Offenen Ganztagsschulen (OGS). Daher beriet der Kreissynodalvorstand (KSV) über eine Beteiligung des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch an der gemeinnützigen Gesellschaft. Als Ergebnis der Gespräche wurde die Beteiligung mit einem Anteil am Stammkapital in Höhe von 6.250 Euro vereinbart. Die Kreissynode stimmte nun dieser Beteiligung und dem Gesellschaftsvertrag zu.

„Zentrales Kirchenasyl im Kirchenkreis“ beschlossen

Sebastian Baer-Henney

Die Zustimmung der Kreissynode erfolgte ebenso für den Beginn des Projekts „Zentrales Kirchenasyl im Kirchenkreis“ gemäß dem vorgelegten Konzept. Es sieht vor, dass in Kooperation mit dem linksrheinischen Projekt „Zuflucht – Zentrum Kirchenasyl“ der Kirchenkreis Träger des auf drei Jahre befristeten Projekts wird. Dabei sollen Räume des Kirchenkreises im Verwaltungshaus in Buchheim genutzt werden. Die entstehenden Kosten von jährlich circa 40.000 € sollen zum Teil durch Spenden und Kooperationen refinanziert werden. Skriba Pfarrer Sebastian Baer-Henney: „Wenn die einzelnen das nicht wuppen können, dann wäre es doch schlau, das zusammen zu machen.“ Da man in zwei Wohnungen bis zu zehn Menschen unterbringen wolle, brauche man für die Koordination der Ehrenamtlichen eine hauptamtliche Kraft, reagierte Krall auf Fragen nach Notwendigkeiten. 

Bericht der Superintendentin Kerstin Herrenbrück und des Superintendenten Torsten Krall

Superintendentin Kerstin Herrenbrück

Ohne Reformation gäbe es uns nicht, sagte Superintendentin Kerstin Herrenbrück anfangs ihres Berichtes. „Sie war und bleibt Geschenk und Segen.“ Evangelische Christinnen und Christen verstünden Reformation vor allem als Auftrag. „Sie ist Auftrag, hinzuschauen, hinzuhören, zu prüfen, was in Kirche noch zeitgemäß ist. Sie ist Auftrag, sich immer wieder neu in die Beziehung mit Gott zu begeben, fragend, suchend, vertrauend.“ Ebenso sei sie Auftrag zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, also auch Auftrag, politisch zu sein.

„Reformation ist Mut zur Veränderung, wo es nötig erscheint oder einfach nötig ist“, so die Pfarrerin. Reformation sei ein Getragen-Sein von der Hoffnung, dass Neues wachsen und es gut werden könne.

„Wir merken alle, dass es offenbar gerade wieder Zeit ist für einen größeren Reformprozess in unserer Landeskirche und auch in allen Landeskirchen der EKD.“ Kirche brauche Reformation. Dies zeigten mehr als deutlich viele Themen, Fragen und Diskussionen auch in der heutigen Versammlung.

Dabei werde immer wieder deutlich, dass es nur gemeinsam gehe: „Auf allen Ebenen und über alle Ebenen hinweg, in denen wir in der Kirche unterwegs sind.“ Die Gemeinschaft im Glauben benannte Herrenbrück als das, „was uns trägt“. Sie ging etwa ein auf das be-geisternde gemeinschaftliche Feiern des 250jährigen Jubiläums der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach. Auf das Feiern von Ordinationen von fünf Prädikantinnen und Prädikanten und einer Pfarrerin. Herrenbrück sprach davon, wie wichtig es sei, „dass Kirchenleitung immer wieder gespiegelt bekommt, was bei den Menschen vor Ort oben aufliegt, und dass „Sie als Gemeindemenschen spüren, dass da – ohne Interessenskonflikte wegreden zu wollen – schon auch Dinge auf den Weg gebracht werden, die für die Gemeinden in ihren unterschiedlichen Formen vor Ort hilfreich sind und die uns dienen“.

Angesichts von Mitgliederschwund stelle niemand die Frage, ob Kirche sich verändern müsse. Auch nicht angesichts der FORUM-Studie, „die aufgedeckt hat, wie sehr manche unserer Strukturen es möglich gemacht haben und machen, dass Menschen, und insbesondere Kinder und Jugendliche, aber auch andere Personen sexualisierte Gewalt in kirchlichen Räumen und durch Kirchenmenschen erfahren haben und leider auch immer noch erfahren“.

Im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region werde gerade mit Menschen aus allen vier Kölner Kirchenkreisen ein neues Schutzkonzept erarbeitet. Es solle für den Verband und die Kirchenkreise gelten. Die Presbyterien hätten die Möglichkeit, das neue Schutzkonzept für ihre Gemeinde zu übernehmen und anzupassen.

Superintendent Torsten Krall

„Warum gibt es uns eigentlich als KSV? Wenn er denn nicht in der Kirchenordnung stehen würde, warum müsste man ihn erfinden?“ Diesen Fragen, so Torsten Krall in seinem Bericht, sei der neue KSV unter der Begleitung von Katharina Haubold nachgegangen. Krall stellte das erarbeitete Leitmotto vor: „Wir glauben, dass Kirche ein lebendiger Raum ist, in dem das Evangelium wirksam bleibt. Deshalb gestalten, begleiten und leiten wir Veränderungen, damit Gemeinden und Mitarbeitende zukunftsfähig bleiben und die Geistkraft Gottes Wirk-Raum findet.” Insgesamt habe man neun Maßstäbe und Ziele formuliert, an denen man die Arbeit des KSV messen lassen wolle. Dazu zählen erstens „Begleiten, beraten, unterstützen: Wir stehen Gemeinden zur Seite, um sie aktiv auf ihrem Weg zu begleiten und zu stärken.“ Zweitens wolle man „vermitteln und vernetzen: Wir fördern den Austausch zwischen Gemeinden und Verantwortlichen, um Synergien zu schaffen.“

Zudem wolle man Rahmenbedingungen so gestalten, „dass Gemeinden sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können“. Man wolle dabei helfen, „Perspektiven zu erweitern und innovative Wege zu finden“. Der KSV ziele darauf ab, nicht hierarchisch zu agieren, sondern unterstützend „vorne und dahinter“ – um den Rücken freizuhalten – zu stehen. Man verfolge „Aufsicht mit Augenmaß: Wir sorgen für Ordnung und Struktur, ohne zu bevormunden“. Es gehe darum, „Kirche anschlussfähig machen: Wir entwickeln die Kirche weiter, damit sie relevant und zukunftsfähig bleibt“. Es gelte, „Erfahrungsaustausch und Innovation zu fördern, Räume für Dialog und neue Ideen zu schaffen“. Schließlich fungiere die „theologische Überzeugung als Grundlage: Unser Handeln basiert auf einer tiefen theologischen Verwurzelung“.

Als KSV wolle man nicht den Mangel verwalten: „Hätte Luther nur den Mangel verwaltet, gäbe es uns nicht.“ Aber es gebe die Evangelische Kirche, „weil sie sich bewegen lässt. Weil sie sich mitnehmen lässt von diesem Gott, der spätestens seit 2000 Jahren sich sichtbar zu den Menschen aufgemacht hat.“ Seit 1517 gehöre der Wandel zu unserer DNA und vielleicht auch zu unserer Kernkompetenz, stellte der Superintendent fest.

„Handreichung für ein gutes Miteinander“ in der Kirchenmusik

Manguela Fokuhl

Die Synodalälteste Manguela Fokuhl informierte über eine „Handreichung für ein gutes Miteinander“ von Presbyterien, Pfarrpersonen und Kirchenmusiker*innen. Sie soll helfen, Zuständigkeiten klar zu regeln, gut zu kommunizieren und so Kirchenmusik als integralen Teil von Gottesdienst, Gemeindeleben und Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Fokuhl betonte, dass sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen müssten. Wichtig sei ein guter, verlässlicher Austausch, um Wege „klar zu machen und zu überprüfen“. Angestoßen haben dieses Projekt laut Herrenbrück die Kantorinnen und Kantoren im Kirchenkreis. Erarbeitet wurde die „Handreichung“ auf Initiative des Kreissynodalvorstandes durch eine AG, zu der Frau Fokuhl als KSV-Mitglied, Herr Wegst als Kreiskantor, Frau Brandt und Frau Lenk als zwei Kantorinnen im Kirchenkreis und Frau Herrenbrück als Superintendentin gehörten. Die Kreissynode beschloss die vorgelegte „Handreichung“ als Empfehlung und Hilfe für die Beteiligten.

Antrag: Arbeitsstelle für geistlichen Aufbruch in der Landeskirche

Janneke Botta

Beschlossen hat die Kreissynode die Weiterleitung eines von „Kalk Kennen“ (Tsegya Hagos/Tobias Diekmeyer) und „Mütopia“ (Katharina Haubold/Janneke Botta) konzipierten Antrags an die Landessynode. In diesem wird beantragt, dass die Landessynode die Einrichtung einer Arbeitsstelle für geistlichen Aufbruch in der Landeskirche beschließen möge. Damit sollen innovative Ausdrucksformen von Kirche als beständige Expertise in der Landeskirche implementiert werden.

Feststellung des Jahresabschlusses 2022 und Entlastung für den Jahresabschluss 2023

Marcel Cossijns

Die Synodalen stellten einstimmig den Jahresabschluss des Kirchenkreises zum 31.12.2022 mit einer Bilanzsumme von 6.921.675,35 Euro und einem positiven Bilanzergebnis von 437.331,99 Euro unter Berücksichtigung der Entnahmen aus Rücklagen in Höhe von 36.219,12 Euro und der Einstellung in Rücklagen in Höhe von 12.291,82 Euro, sowie einem Jahresüberschuss in der Ergebnisrechnung in Höhe von 413.404,69 Euro fest. Ebenso einstimmig wurden auf der Grundlage des festgestellten Jahresabschlusses 2023 und der vorgelegten Entlastungsempfehlung der Rechnungsprüfungsstelle die an der Ausführung des Haushalts Beteiligten entlastet.

Personalien

Torsten Krall und Bernd Flamming

Aus persönlichen Gründen hat der stellvertretende Synodalälteste Jörg Schröder sein Amt niedergelegt. Die Synode wählte als Nachfolger Hans Pfau aus der Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide. 

Niedergelegt hat Bernd Flamming seine gemeinsam mit Pfarrer Andreas Daniels ausgeübte Synodalbeauftragung für Prädikant*innen. Für Flamming wurde Bernd Franzen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll in diese Synodalbeauftragung berufen.

Zurückgetreten ist Jörg Schröder als Vorsitzender des Finanzausschusses des Kirchenkreises. Als sein Nachfolger wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Marcel Cossijns aus der Ev. Kirchengemeinde Porz berufen. Neue stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses ist Katja Gärtner aus der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.

Nächste Synode am 12. Juni 2026

Die nächste Kreissynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch findet statt am Freitag, 12. Juni 2026, im Bürgerzentrum Steinbreche in Refrath.

Mehr Fotos und Impressionen von der Kreissynode













































Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich/APK

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