Zwischen Urknall und Apokalypse: Astrophysiker Heino Falcke spricht über Kosmos, Verantwortung und Hoffnung

Dass das Weltall einen Anfang hatte, war bis zur Entdeckung des Urknalls ein eher abwegiger Gedanke, dass es einmal ein Ende haben wird, ist eine (wenn auch in ferner Zukunft liegende) physikalische Tatsache. Die Bibel erzählt von beidem: Die ersten Worte der Genesis lauten „Im Anfang“ und im prophetischen letzten Buch des Neuen Testamentes, der Apokalypse, wird ein schwindelerregend bildreiches Szenario des Weltuntergangs gezeichnet.

Der Astrophysiker und Laienprediger Heino Falcke bewegt sich in seinem neuen Buch „Zwischen Urknall und Apokalypse“ in ebendieser theologisch-astrophysischen Polarität und schreibt Wissenschaftlern die Rolle moderner Propheten zu, deren Aufgabe nicht nur in der bloßen Beschreibung der Wirklichkeit auf dem aktuellen Kenntnisstand bestehe, sondern auch im Erzählen von Geschichten, die eigentlich Unbegreifliches und Unvorstellbares zugänglich machen. In der voll besetzten Kulturkirche Köln/ Lutherkirche in Nippes stellte er seinen druckfrischen  „Reiseführer durch Raum und Zeit“ erstmals vor.

„Wo bin ich als Mensch?“

Moderator Joachim Frank kam zuerst auf „die denkbar größte Dimension“ zu sprechen, die Falcke in seinem Buch zu fassen versuche und der Autor gab zu, dass das Thema wie „ein großer Berg“ vor ihm gelegen habe. Ihn hätten die Fragen interessiert: „Wo bin ich als Mensch?“ und „Wo hat der Kosmos einen Einfluss gehabt?“ Doch wie bringt man hochkomplexe Astrophysik in eine lebendige Sprache jenseits der sprichwörtlichen „astronomischen“ Zahlen? „Mir helfen naturwissenschaftliche Bilder, prophetische  Worte neu zu füllen“, sagt Heino Falcke. Geschichten erzählen, in Gleichnissen reden, das habe er von Jesus gelernt.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von den Songs aus der Feder von Heino Falckes Sohn Niklas (Künstlername FALCKE). Ein wirklicher Glücksfall war Hörbuchsprecher Frank Arnold, mit dem Falcke bereits mehrfach zusammengearbeitet hatte und der einigen Passagen aus Falckes Buch fesselnd seine Stimme verlieh.

Wie würden wir die Genesis heute schreiben?

Begleitet wurde Heino Falcke von seinem Sohn Niklas Falcke, der den Abend musikalisch gestaltete

Jedem Kapitel ist eine prophetische Geschichte vorangestellt. Inspiriert hat Falcke dabei die prophetische Sprache der Genesis, bzw. die Frage: Wie würden wir die Genesis heute schreiben?

Im ersten Kapitel („Der Ursprung“) berichtet Heino Falcke von Georges Lemaître, dem wir die heute beinahe zur Allgemeinbildung zählende Theorie verdanken, dass das Universum sich nach dem Urknall (t = 0) exponentiell ausdehnte. Doch kein Kind würde sich mit dieser Vorstellung von einem „kosmischen Startschuss“ zufrieden geben, sondern neugierig weiterfragen: „Und davor?“ Diesem Unbekannten gelte es, einen Namen zu geben: „das Göttliche“, „der unbewegte Beweger“ oder eben „Gott“.

Heino Falcke erinnerte daran, wie unglaublich unwahrscheinlich die Entstehung von Leben eigentlich ist und betonte: „Es reicht nicht, dass da ein paar Moleküle zusammenkommen!“ Es gebe dazu hunderte von Theorien, aber wie genau aus Molekülen Organismen wurden, sei noch immer nicht abschließend geklärt. Die Spuren frühesten Lebens lassen sich jedoch anhand von Fossilien oder dessen Auswirkungen auf das Klima nachverfolgen. „Nicht ob wir die Einzigen sind, ist entscheidend, sondern, wie das Leben entstanden ist“, setzte der Astrophysiker klare Prioritäten.

Im letzten Gesprächsblock wandten sich Heino Falcke und Joachim Frank einer weiteren höchst unwahrscheinlichen Erfolgsgeschichte zu: dem Aufstieg des Christentums als einer Spielart des Monotheismus. „Jesu Lehre spiegelte so gar nicht den damaligen Zeitgeist wider“, bemerkte Falcke, und dennoch sei erst mit der Konstantinischen Wende von 313 (der Erklärung des Christentums zur Staatsreligion) jener gemeinsame Kulturraum denkbar geworden, den wir heute als „westliche Welt“ bezeichnen. Als Schriftreligion sei das Christentum auch maßgeblich für die Herausbildung einer Erinnerungskultur. „Kein anderes antikes Manuskript ist besser überliefert als das Neue Testament“, erklärte Falcke. Das Christentum charakterisierte er mit den drei Attributen „unwahrscheinlich“, „erfolgreich“ und „einflussreich“.

„Das soziale Miteinander des homo sapiens ist eine seiner Stärken“

Als Erfolgsgeschichte könnte man durchaus auch die Entwicklung des modernen Menschen lesen. Heino Falcke erinnerte daran, dass die Menschheitsgeschichte geprägt war von Migrationsbewegungen und dass friedliche Koexistenz oder gar Kooperation darin eine größere Rolle spielten als gewaltsame Konflikte und Aggression. Im Gemeinsinn sieht Falcke eine „anthropologische Konstante“. Er findet: „Das soziale Miteinander des homo sapiens ist eine seiner Stärken.“

Um der Polarität des Buchtitels gerecht zu werden, kam Joachim Frank schließlich auf den Klimawandel zu sprechen und räumte ein, dass Klimakatastrophen immer auch Evolutionstreiber gewesen seien. Doch was sind die Lehren aus dieser Erkenntnis? Heino Falckes Antwort fiel ein wenig ernüchternd und herausfordernd aus: „Das einzig Konstante in der Erdgeschichte ist der Wandel!“ Dennoch bekannte er: „Ich bin grundsätzlich optimistisch!“ Als Astrophysiker denkt er schließlich in ganz anderen – nämlich kosmischen – Zeiträumen: „Am Ende sind wir Klimaüberlebende. Das, was wir jetzt tun, beeinflusst das Leben vielleicht für Millionen Jahre.“

Bevor FALCKE den Abend musikalisch ausklingen ließ, hatte der Autor das Schlusswort. Heino Falcke appellierte an die Verantwortung, die aus unserer Einzigartigkeit (als Species und als Individuen) erwächst und gab sich im Hinblick auf die Zukunft optimistisch: Wir könnten Hoffnung schöpfen aus den Erfahrungen der Vergangenheit. Auch teile er nicht die negative Sicht auf den Menschen, die sich in Teilen der Klimabewegung etabliert habe. Der Mensch sei, wenn schon nicht die Krone, dann doch so etwas wie „die Baumkrone der Schöpfung“.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Richtfest mit Oberbürgermeisterin auf dem Campus Kartause: Großes Lob für Tempo und Qualität der Bauarbeiten

Es ist wie bei allen Neubauten, und deshalb macht auch der Campus Kartause keine Ausnahme: Am Ende wirkt das Ergebnis viel größer als das Modell. Beeindruckend, was die Mitarbeitenden der Lamers in 18 Monaten im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Boden gestampft haben. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger fand beim Richtfest dementsprechend nur lobende Worte für die Frauen und Männer vom Bau: „Ich bin beeindruckt von dem, was in dieser Zeit nach oben gewachsen ist. Wir erkennen die Arkadenbögen und den Campanile, dazu die Gebäude 1, 2, 3 und 4. Wir sind hier, um ein Stück Zukunft der Evangelischen Kirche mitten in der Stadt zu feiern, um zu beobachten, wie ein neuer Begegnungs- und Lernort entsteht.“ Wichtig sei darüber hinaus: „Wir liegen zu einhundert Prozent im Zeitplan, und wir liegen innerhalb des Budgets.“

Seiger zeigte sich dankbar, dass es auf der Baustelle bisher keine Unfälle gegeben hat. Pannen gab es natürlich. Auf die wollte der Stadtsuperintendent nicht näher eingehen. Bis auf eine: Der Kran, der den Richtkranz hochziehen sollte, war defekt. So stand er also auf Steinen, statt in lichte Höhen zu schweben. „Auch ein würdiger Ort“, befand Seiger.

Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker war zum Richtfest gekommen: „Wir feiern hier heute das Sichtbarmachen einer Vision. Und die sah ja schon als Skizze gut aus.“ Reker beschrieb den Campus als Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens. Damit stehe er in guter Tradition zu seinen Vorgängern, dem Kartäuserkloster St. Barbara und der Melanchthon-Akademie. „Hier war schon immer Bildung verankert.“

„Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe“

Die evangelische Kirche gehe mit dem Campus mutig in die Zukunft. „Ich glaube, dass die Teilhabe an der Stadtgesellschaft immer wichtiger wird. Und Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe“, so die Oberbürgermeisterin. Der Campus sei ein Ort der Orientierung. Dort könne man den Austausch über Werte und Ideen lernen und in Diskussionen andere Perspektiven erleben. Der Campus sei mit seinen knapp 50 Wohnungen aber auch ein Ort des Wohnens. „Die Hälfte der Wohnungen ist öffentlich gefördert. Das ist auch städtebaulich ein starkes Zeichen.“ Und der Campus sei ein Ort der Begegnung. Reker nannte beispielhaft den Brunnen: „Da, wo Wasser sprudelt, fühlen sich die Menschen wohl.“

Die Oberbürgermeisterin lobte den Architekten, Kaspar Kraemer: „Sie haben die richtige Balance gefunden zwischen Offenheit und Rückzugsorten, zwischen Tradition und Moderne.“

Die Grundsteinlegung, das Richtfest und die Einweihung

Der Architekt antwortete, dass es bei einem Neubau drei Feste zu feiern gebe. Die Grundsteinlegung, das Richtfest und die Einweihung. Die Grundsteinlegung feiere die Planer, das Richtfest die Männer und Frauen vom Bau, die dafür gesorgt hätten und weiter sorgten, dass etwas Räumliches in die Welt trete. In diesem Fall in Windeseile, lobte Kraemer das Tempo der Arbeiten und deren Qualität. Es scheine ein besonderer Segen auf der Baustelle zu liegen. Und einen praktischen Nutzen gebe es allemal: „Wir machen hier aus einem Parkplatz einen für alle nutzbaren Raum.“

Dr. Martin Bock, der als Leiter der Melanchthon-Akademie auf den Campus ziehen wird, betonte den Wert der Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen Bildungsinstitutionen wie Evangelische Familienbildungsstätte, Evangelische Jugendreferat, das Schulreferat und das Referat für Berufskollegs. Man richte sich an alle Generationen. Bildung bedeute nicht, Menschen mit Wissen zu überfrachten. Es gehe um die Vermittlung dessen, was ein gutes Leben ermögliche.

Auf Beifall stieß die Mitteilung von Julia Mauersberger, Co-Geschäftsführerin der Familienbildungsstätte, dass das Holz der Bäume, die für den Campus gefällt werden mussten, an den Ort zurückkehren: Als Hocker, etwa für den Raum der Stille.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Zum „Daach der kölschen Sproch“ ein Segen „op kölsch“!

„Gott segne euch und gebe euch seinen Frieden. Amen.“

Kölsch ist nicht nur Alltagssprache auf der Straße oder im Gespräch, sondern kann auch in feierlichen oder geistlichen Momenten Ausdruck finden. Zum „Daach der kölschen Sproch“ am 23. September 2025 schenkt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region seiner Stadt darum diesen kurzen, klaren Segen „op kölsch“.

Der Aktionstag lädt dazu ein, die kölsche Mundart lebendig zu halten und generationenübergreifend weiterzugeben. Mit Lesungen, Konzerten, Verzällcher (Gesprächen) und vielen Mitmachaktionen wird die Sprache in all ihrer Vielfalt in ganz Köln an diesem Wochenende sichtbar gemacht.

Wenn Segen op Kölsch zum Zeichen wird

Auch der Evangelische Kirchenverband Köln und Region beteiligt sich an der Wertschätzung dieses immateriellen Kulturerbes. Denn Sprache ist Träger von Glauben, Kultur und Gemeinschaft. Ein kölscher Segen erinnert daran, dass die Mundart nicht nur Ausdruck von Heimatgefühl ist, sondern auch Hoffnung, Vertrauen und Verbundenheit zum Ausdruck bringen kann.

Mehr Informationen zum Programm in Köln am 23. September gibt es unter: http://www.stadt-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Heiraten am 11.11. – mit Gottes Segen: Spontan oder mit Anmeldung

Am 11.11. läuten in Köln traditionell die Glocken des Karnevals. Viele Paare träumen davon, sich an diesem jecken Datum das Jawort zu geben – doch die Standesämter sind meist schon lange vorher ausgebucht. Manche können aus rechtlichen oder finanziellen Gründen nicht standesamtlich heiraten, andere entscheiden sich bewusst dagegen.

Das Segensbüro Hätzjeföhl der Evangelischen Kirche in Köln und Region bietet deshalb eine Alternative: Am 11. November 2024 sind Paare eingeladen, sich in der Christuskirche am Stadtgarten oder – bei schönem Wetter – vor der Kirche segnen zu lassen.

Ob als Segnung der Beziehung oder als kirchliche Hochzeit für Paare, die bereits standesamtlich verheiratet sind – im Mittelpunkt steht die Liebe zwischen Menschen. Sie ist, so das Haetzjeföhl-Team, „ein Geschenk Gottes, das wir sehr gerne segnen“. Dabei spielt weder die sexuelle Identität noch die Herkunft eine Rolle.

Die Zeremonien dauern etwa eine halbe Stunde. Paare können spontan vorbeikommen oder sich vorab anmelden. Für die musikalische Gestaltung sorgen kölsche Klänge, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Krapfen und Kölsch gehören selbstverständlich dazu.

„Wir feiern Hochzeit am Beginn des Fastelovend – jeck, aber respektvoll, bunt und ernsthaft“, so das Team von Hätzjeföhl. Im vergangenen Jahr wurde dieses besondere Angebot erstmals ausprobiert – und die Resonanz war überwältigend. Viele Paare erlebten eine berührende Feier, die sie noch lange trug.

Die Segnungen werden von Pfarrerinnen und Prädikantinnen der Evangelischen Kirche in Köln und Region durchgeführt.

Infos und Anmeldungen ab dem Spätsommer auf www.hätzjeföhl.de

FAQ:

Wann?
Dienstag, 11.11.2024, von 10-16 Uhr

Wo?
Christuskirche am Stadtgarten: https://maps.app.goo.gl/qJ6gnub2A3NXZNgy9

Wer?
Pfarrer*innen und Prädikant*innen der Evangelischen Kirche in Köln und Region

Für wen?
Paare, die ihre Liebe segnen lassen wollen. Die Segnung und die kirchliche Hochzeit ist unabhängig von eurer sexuellen Identität. Die Liebe zwischen Menschen ist ein Geschenk Gottes, das wir sehr gerne segnen.

Was?
Eure Liebe wird gesegnet: Entweder als Segnung eurer Beziehung oder als eingetragene kirchliche Hochzeit, wenn ihr schon standesamtlich verheiratet seid.

Spontan oder angemeldet? Ihr könnt spontan kommen oder ihr meldet euch an unter

https://www.haetzjefoehl.de/event/heiraten-am-11-11-krapfen-koelschja-ich-will/

Zeitfenster?
Für die Zeremonie solltet ihr eine halbe Stunde einplanen.

Outfit?
Kommt so, wie ihr seid: Zu zweit oder mit Gästen, im Karnevalskostüm oder im Smoking und Brautkleid.

Veranstalter?
Hätzjeföhl. Segensbüro der Evangelischen Kirche Köln und Region, www.haetzjeföhl.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Präses-Cup am 29. September: Fußballturnier in Duisburg mit Teams aus Köln und der Region

Am Montag, 29. September, findet zum 23. Mal der Präses-Cup der Evangelischen Kirche im Rheinland statt. Unter der Schirmherrschaft von Präses Dr. Thorsten Latzel treten Mannschaften aus Kirchenkreisen und Einrichtungen im Leichtathletikstadion von Eintracht Duisburg am Kalkweg neben der MSV-Arena im Fußball gegeneinander an. Gespielt wird ab 9.30 Uhr mit Torwart und sechs Feldspielern, geprüfte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sorgen für faire Partien.

Der begehrte Wanderpokal wurde vom früheren Präses Manfred Kock gestiftet.

Für das leibliche Wohl sorgt die Kirchengemeinde Duisburg-Wanheimerort mit einem Grillstand. Mit dabei ist auch das Rheinteam aus Köln und der Region, das seit seiner ersten Teilnahme 2022 stets in die Top Drei gespielt hat – 2022 mit dem Turniersieg, 2023 auf Platz drei und 2024 als Vize.

Für 2025 ist das Ziel klar: wieder ganz vorne mitzuspielen, mit Einsatz, Teamgeist und fairen Duellen auf dem Kleinfeld. Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos, auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen.

Ein Interview mit dem EKV-Sportbeauftragten Marco Beumers über persönliche Highlights, sportlichen Ehrgeiz und faires Spiel:

Der nächste Präses-Cup 2025 steht bevor – worauf freuen Sie sich besonders?

Marco Beumers: Ich freue mich auf intensiven Kleinfeld-Fußball. Faire Spiele, starke Gegner und ein Turnier, das sportlich jedes Jahr neue Maßstäbe setzt. Auf den Anpfiff, endlich wieder zusammen zu kicken, alles zu geben und zu schauen, wer am Ende erfolgreich vom Platz geht!

Was waren Ihre persönlichen Highlights bei den letzten Turnieren?

Marco Beumers: Unsere Bilanz spricht schon etwas für sich: erste Teilnahme 2022 und direkt den Titel geholt, 2023 Platz 3, 2024 Platz 2. Drei Teilnahmen, dreimal unter den Top Drei, das kann sich durchaus sehen lassen. 2025 wollen wir diese Serie fortsetzen und wieder ganz vorne mitspielen. Dafür werden wir gerne schwitzen! Wir sind jedes Jahr drangeblieben, jetzt heißt es: wieder Gas geben und schauen, dass wir auch diesmal erfolgreich sind.

Welche Rolle spielt der Cup für die kirchliche Gemeinschaft – jenseits des sportlichen Wettbewerbs?

Marco Beumers: Der Cup bringt verschiedene Menschen zusammen, die zeigen wollen, was sie können. Auf dem Platz steht der Sport ganz klar im Mittelpunkt, daneben entstehen Kontakte und Gespräche, die weit über den Turniertag hinausreichen. Auf dem Rasen wird hart und fair gekämpft, genau das macht den Cup aus.

Welche Bedeutung hat der Wanderpokal für die Mannschaften? Ist der sportliche Ehrgeiz groß oder überwiegt die Gemeinschaft?

Marco Beumers: Kurz gesagt, der Wanderpokal symbolisiert den Sieg, aber gleichzeitig auch Zusammenhalt, Ehrgeiz und Teamspirit. Alle Mannschaften trachten danach, das steht fest!

Viele Teams bestehen aus kirchlichen Einrichtungen, Schulen und Diakonie. Was macht diese bunte Mischung so besonders?

Marco Beumers: Die unterschiedlichen Teams sorgen für ein spannendes Turnier, verschiedene Spielweisen treffen aufeinander, jung sowie alt, technisch versiert oder auch mal zu ehrgeizig: Alles wird hier zu finden sein. Genau diese Mischung macht’s immer wieder besonders. Auf dem Platz kann jeder Ball alles entscheiden. Wir, das RHEINTEAM, freuen uns!

Text: APK
Foto(s): APK

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In memoriam Albert Schweitzer: Sechster Orgelwettbewerb in der Trinitatiskirche

Am 24. und 25. September veranstaltet der Evangelische Kirchenverband Köln und Region wieder einen internationalen Orgelwettbewerb in der Trinitatiskirche. „Es ist seit 2019 das sechste Mal, dass junge Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland nach Köln kommen und an unserer Klais-Orgel musizieren“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler, der als Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche und Fachmann für Orgelimprovisation den Wettbewerb organisiert hat und leitet.

In diesem Jahr erhält der Wettbewerb ein etwas verändertes Profil. Wolf-Rüdiger Spieler dazu: „Wir widmen ihn dem berühmten Organisten, Arzt, Theologen und Pazifisten Albert Schweitzer anlässlich seines 150. Geburtsjubiläums und seines 60. Todestages. Schweitzer hat als Musikwissenschaftler besonders das Orgelwerk von Johann Sebastian Bach erforscht und damit die „Orgelbewegung“ begründet. So werden wir den Organistinnen und Organisten die Möglichkeit geben, im Wettbewerb sowohl Orgelliteratur als auch Orgelimprovisationen zu präsentieren.“ Anders als in den Vorjahren findet der Wettbewerb 2025 nur in zwei Runden am Mittwoch, 24. September, ab 10 Uhr und am Donnerstagabend, 25. September, statt. Der Grund dafür ist, dass sich in diesem Jahr aus der Vielzahl der Anmeldungen nur acht Kandidatinnen und Kandidaten zur Teilnahme qualifizieren konnten.

Fachleute für Orgelspiel und Orgelimprovisation

„Wir haben im Auswahlverfahren ganz bewusst die Anforderungen hoch gesetzt, um dem internationalen Anspruch, den der Wettbewerb in Köln hat, gerecht zu werden“, erläutert Wolf-Rüdiger Spieler. Die Jury wird die gleiche sein, die schon einige Jahre zusammenarbeitet. Der Evangelische Kirchenverband hat erneut die Überlinger Münsterkantorin Melanie Jäger-Waldau, die Kölner Orgelprofessorin Mareile Krumbholz und der Kölner Orgelprofessor Thierry Mechler, den vom Niederrhein stammende Otto Krämer und Wolf-Rüdiger Spieler berufen. Die fünf Jurorinnen und Juroren sind ausgewiesen Fachleute für Orgelspiel und Orgelimprovisation und verfügen über große Erfahrung als Lehrkräfte an Musikhochschulen und in Meisterkursen.

Orgelkonzert am Mittwochabend, 19.30 Uhr sein

Ein besonderes Highlight im zweitägigen Wettbewerb wird ein Orgelkonzert am Mittwochabend, 19.30 Uhr sein, welches Jurymitglied Professor Thierry Mechler spielen wird. Dieses Zusatzkonzert findet in Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Gesellschaft statt und präsentiert klangvolle Werke von Johann Sebastian Bach, Louis Couperin, Jean-Philippe Rameau, Clara Schumann, Albert Schweitzer, Claude Debussy und Maurice Ravel sowie eine virtuose Improvisation. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Die Finalisten haben die Möglichkeit, Preisgelder von 2.000, 1.500 und 1.000 Euro zu gewinnen. Außerdem wird es wieder einen Publikumspreis geben. „Im Finale am Donnerstag hat unser Publikum erneut die Möglichkeit, aktiv an der Preisverleihung mitzuwirken“, sagt Spieler. „In geheimer Wahl und per Stimmzettel können die Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmen, wer den Zusatzpreis in Höhe von 500 Euro erhält“. Das Finale beginnt um 18 Uhr und die drei Vorspiele dauern rund eineinhalb Stunden. Danach gibt es eine Beratungspause, die Stimmauszählung und die Preisverleihung. Parallel zur Beratung und nach der Preisverleihung sind alle zum Austausch und zu Begegnung bei Getränken eingeladen.

Literaturstücke von Johann Sebastian Bach, César Franck und Max Reger

Während die vorzutragenden Literaturstücke von Johann Sebastian Bach, César Franck und Max Reger vorab bekannt gegeben wurden, bleiben die Themen für die Improvisationen bis zum letzten Moment geheim. Sie werden spontan zugeteilt und können – wie bei einer Improvisation aus dem Stegreif üblich – nicht vorbereitet werden. „Das erhöht für die Musiker und auch für das Publikum die Spannung, wenn man vorher nicht weiß, was musikalisch passieren wird“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler.

Nicht nur das Finale, sondern auch der erste Wettbewerbstag ist öffentlich. „Orgelfreunde und Orgelfreundinnen sind also herzlich willkommen, am Mittwoch, zwischen 10 und ca. 15 Uhr in der Trinitatiskirche dabei zu sein“, lädt Wolf-Rüdiger Spieler ein.

Text: WRS/APK
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Unsere Wochentipps: „Gebet der Religionen“, Klimawoche und „LIT Kartause“

Von Theater und Lesungen über Musik und Gebet bis hin zu Klimaaktionen und Buchpremieren – unsere Wochentipps zeigen, wo in Köln und der Region in den kommenden Tagen Inspiration, Begegnung und besondere Momente warten. Es gibt Theater mit Clownin Sophia Altklug („Oma Maria oder die erste Geige“ in der Friedenskirche Ehrenfeld), die Lesereihe LIT Kartause in der Kartäuserkirche, die Buchpremiere von Susanne Abel in der Kulturkirche Köln und den Auftakt der Porzer Klimawoche. Außerdem findet der interreligiöse Spaziergang „Archegärten & Lebenszyklus“ in Erftstadt, die Theaterpremiere „Du bestimmst…!“ in der Kulturkirche Hürth und der Radiogottesdienst im Deutschlandfunk aus Hürth statt.

„Oma Maria oder die erste Geige“ in der Friedenskirche

Lebensfreude, Stolpersteine und der Traum, im Leben die erste Geige zu spielen – davon erzählt der Theaterabend am Donnerstag, 18. September, 19 Uhr, in der Friedenskirche, Rothehausstraße 54a. Die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld lädt im Rahmen der Reihe KunstSpuren zu einem besonderen Solo-Stück mit Clownin Sophia Altklug ein. In „Oma Maria oder die erste Geige“ schlüpft Altklug in fünf Frauenfiguren aus fünf Generationen – von der Urgroßmutter bis zur Enkelin. Mit Tanz, Musik und feinem Humor führt sie durch ein ganzes Jahrhundert deutscher Frauengeschichte – von Walzer bis Foxtrott, von Hoffnung bis Revolte, vom Stolpern bis zum Aufstehen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

„LIT Kartause“: Szenische Lesungen und Musik

Mit der Reihe „LIT Kartause“ verwandelt sich der Kreuzgangsaal der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, von Donnerstag, 18. bis Donnerstag, 25. September, jeweils ab 19.30 Uhr in eine Kleinkunstbühne. Im Zentrum stehen vier szenische Lesungen, die Verhältnisse, Dialoge und Protokolle aus der Zeit von 1933 bis 1945 aufgreifen – berührend, hochaktuell und künstlerisch vielfältig interpretiert. Den Auftakt macht am Donnerstag, 18. September, die szenisch-musikalische Lesung „Adressat unbekannt“ mit Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe, Pfarrer Mathias Bonhoeffer und Kirchenmusiker Thomas Frerichs. Am Freitag, 19. September, folgt „Dorothea und Lilli“, ein bewegender Abend über Freundschaft und Versteck mit den Pfarrerinnen Almuth Voss, Dorothee Schaper sowie Kirchenmusiker Thomas Frerichs. Am Samstag, 20. September, wird das große Theater von Peter Weiss gewürdigt, mit „Die Ermittlung“ – einem Leseabend zur Erinnerung an die Auschwitzprozesse. Den Abschluss bildet am Donnerstag, 25. September, die Romanlesung „Das Lied der Stare nach dem Frost“ mit der Autorin Gisa Klönne, moderiert von Pfarrerin Mirijam Haseleu. Die Teilnahme kostet 25 Euro für alle vier Abende, einzeln je 8 Euro. Um Anmeldung unter www.melanchthon-akademie.de wird gebeten. Der Gesamterlös der Benefizreihe geht an das Zentrum für Kirchenasyl in Köln-Bilderstöckchen und das Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza-Stadt.
www.melanchthon-akademie.de

Buchpremiere in der Kulturkirche Köln

Am Freitag, 19. September, 19.30 Uhr, stellt Susanne Abel ihren neuen Roman „Du musst meine Hand fester halten“ in der Kulturkirche Köln, Siebachstraße 85, vor. Im Zentrum der bewegenden Geschichte steht ein kleiner Junge, der am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland gefunden wird – ohne Erinnerung an seine Herkunft. In einem katholischen Heim lernt er die ältere Kriegswaise Margret kennen, und gemeinsam schwören sie sich, einander nie wieder loszulassen. Es liest Vera Teltz, die bereits alle bisherigen Romane von Susanne Abel als Hörbücher eingesprochen hat. Durch den Abend führt Caroline Grafe. Die Veranstaltung ist Teil der lit.COLOGNE Spezial. Tickets kosten 24 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr und sind im Vorverkauf unter www.koelnticket.de erhältlich.
www.kulturkirche-koeln.de

Auftakt zur Porzer Klimawoche – Gespräche auf dem Sofa

Am Samstag, 20. September, startet die vierte Porzer Klimawoche mit einem großen Fest in der Fußgängerzone von Köln-Porz. Unter dem Motto „Wir feiern Veränderung!“ beteiligt sich der Arbeitskreis der Religionen an diesem Auftakt mit einer besonderen Aktion: Auf Sofas mitten im öffentlichen Raum sind alle eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen – über Klima, Wandel und das Miteinander in der Stadtgesellschaft. Das Fest zum „Tag des guten Lebens“ markiert den Beginn einer Woche mit über 80 Mitmachaktionen, Konzerten, Workshops und kreativen Impulsen rund um das Thema Klimaschutz im Veedel. Die Porzer Klimawoche läuft vom 20. bis 28. September und wird von zahlreichen lokalen Initiativen getragen.
www.gutesklimaporz.de

Archegärten & Lebenszyklus – Ein interreligiöser Spaziergang in Erftstadt

Einblicke in Lebenszyklen und religiöse Sichtweisen auf Werden und Vergehen bietet der interreligiöse Spaziergang „Archegärten & Lebenszyklus“ am Samstag, 20. September, 17 Uhr, in Erftstadt. Treffpunkt ist das Gemeindehaus der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Erftstadt, Schlunkweg 52. Nach einer Einführung mit Beiträgen von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionen beginnt um 18.30 Uhr die Exkursion „Der Friedhof lebt – Eine ökologische und interreligiöse Erkundung“ auf dem Alten Friedhof Oberliblar. Ab 20 Uhr schließt sich das Nachtfalterleuchten an, das die faszinierende Welt der Nachtinsekten erlebbar macht. Mitwirken werden unter anderem Pastoralreferent Thomas Blum (Erzbistum Köln), Pfarrerin Andrea Döhrer (Synodalbeauftragte für christlich-jüdische Gespräche im Evangelischen Kirchenkreis Köln-Süd), der buddhistische Lehrer Werner Heidenreich, Irida Kaiser (Frauenkreis Koranstudien Erftstadt) und Dr. Deborah Williger (Institut für Theologische Zoologie, Münster). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per E-Mail an info@der-friedhof-lebt.de ist erforderlich.
www.efkgie.de

„Du bestimmst…!“ – Theaterpremiere in der Kulturkirche Hürth

Mit einer Premiere startet die Kulturkirche Hürth in eine neue Veranstaltungsreihe: Am Samstag, 20. September, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr), feiert das Solo-Theaterstück „Du bestimmst…!“ von und mit Daniel Martin Nowak seine Uraufführung. Veranstaltungsort ist die Kulturkirche Hürth, Martin-Luther-Straße 12. Im Zentrum steht Frank, ein junger Mann, der unerwartet Vater wird – und dabei nicht nur Verantwortung übernimmt, sondern auch mit traditionellen Rollenbildern ins Ringen gerät. Das Stück erzählt seine Geschichte mit Witz, Tiefe und viel Gefühl. Daniel Martin Nowak, bekannt aus Fernsehproduktionen wie „Unter Uns“ oder „Notruf“, bringt seine ganze Bühnenpräsenz in dieses intensive Soloformat ein. Der Eintritt kostet 15 Euro. Tickets sind online unter www.evangelisch-in-huerth.de erhältlich.
www.evangelisch-in-huerth.de

Radiogottesdienst im Deutschlandfunk mit dem Segensbüro „Haare in Öl. Oder: Unerwartet gesegnet“

Aus der Friedenskirche Hürth, Martin-Luther-Straße 12, wird am Sonntag, 21. September, ab 10 Uhr der Radiogottesdienst im Deutschlandfunk übertragen. Unter dem Titel „Haare in Öl. Oder: Unerwartet gesegnet“ gestalten Pfarrerin Inga Waschke und Pfarrer Sebastian Baer-Henney den Gottesdienst gemeinsam mit dem Segensbüro „Hätzjeföhl“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Das Segensbüro begleitet Menschen in besonderen Lebenssituationen und macht erfahrbar, dass Segen zum Leben gehört – von Hochzeit und Taufe bis zu Abschied und Neuanfang.
www.evangelisch-in-huerth.de

Gebet der Religionen – „Den Schmerz und die Hoffnung teilen“

Der Kölner Rat der Religionen in der Stadt Köln lädt am Sonntag, 21. September, 18 Uhr, ins Haus der Kirche, Kartäusergasse 9–11, zum „Gebet der Religionen“ ein. Unter dem Thema „Den Schmerz und die Hoffnung teilen“ versammeln sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften, um gemeinsam ein Zeichen des Friedens zu setzen. Das Gebet findet am Weltfriedenstag der Vereinten Nationen statt. Ziel des Kölner Rates der Religionen ist die Förderung des interreligiösen Dialogs und ein friedliches, gleichberechtigtes Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner. Dies geschieht durch gegenseitiges Kennenlernen unterschiedlicher Religionen und Traditionen, das gemeinsame Eintreten gegen Diskriminierung und Gewalt sowie das öffentliche Bekunden von Friedensabsichten – wie beim „Gebet der Religionen“ oder bei der Verabschiedung gemeinsamer Erklärungen. Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

Internationaler Orgelwettbewerb in memoriam Albert Schweitzer

Am Mittwoch, 24. September, 10 Uhr, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zum sechsten Internationalen Orgelwettbewerb in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Der Wettbewerb steht 2025 im Zeichen von Albert Schweitzer, dessen 150. Geburtstag und 60. Todestag in diesem Jahr begangen werden. Schweitzer gilt als eine der prägenden Persönlichkeiten der Orgelbewegung und als bedeutender Bach-Interpret. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Organistinnen und Organisten. Sie stellen sich an mehreren Tagen der internationalen Jury und präsentieren dabei sowohl Werke der Orgelliteratur als auch Improvisationen – ganz im Sinne Schweitzers. Die Vorspiele sind öffentlich, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Höhepunkt ist das große Finale am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr, das musikalisch spannende Beiträge und eindrucksvolle Klangkunst verspricht. Im Anschluss sind Teilnehmende und Publikum zu einem gemeinsamen Ausklang mit Getränken eingeladen. Die aktuellen Uhrzeiten der einzelnen Wettbewerbstage sind unter www.trinitatiskirche-koeln.de abrufbar. Der Jury gehören Wolf-Rüdiger Spieler (Vorsitz), Melanie Jäger-Waldau, Otto Maria Krämer, Mareile Krumbholz und Thierry Mechler an.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Mitfeiern: Erntedankfest am 5. Oktober in den evangelischen Kirchengemeinden Kölns

Erntedank ist der Sonntag im Kirchenjahr, an dem Kirchengemeinden für die Früchte der Erde und das „tägliches Brot“ danken. Sichtbar gemacht wird das in festlichen Gottesdiensten mit Familien, Musik und oft gemeinsamem Essen, in geschmückten Altären und Sammlungen für soziale Zwecke. In diesem Jahr fällt Erntedank auf den Sonntag, 5. Oktober. Manche Gemeinden feiern bereits eine Woche früher (teils auch schon am 21. September). Rund um Köln und die Region reicht die Palette vom Familiengottesdienst mit Kita-Beteiligung über Abendmahl und Brunch bis zu Gemeindefesten, Konzerten und Aktionen. Das Erntedankfest ist ein guter Anlass, Dankbarkeit zu teilen und gemeinsam zu feiern.

KÖLN

Evangelische Gemeinde Köln

– Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
05.10.2025, 10:00
Evangelische Messe zum Erntedankfest
Im Anschluss gibt es Kartoffelsuppe
Mit einem farbenfrohen Gottesdienst feiert die Evangelische Gemeinde Köln am Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr, das Erntedankfest in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Die Evangelische Messe leitet Pfarrer Markus Herzberg. Die Kirche ist traditionell mit Obst, Gemüse, Sonnenblumen und Kornähren geschmückt. Das Erntedankfest erinnert daran, dass die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nicht gemacht, sondern empfangen werden, wie etwa die Erntegaben. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Gespräch bei einer Kartoffelsuppe eingeladen. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, den Gottesdienst im Livestream unter www.antonitercitykirche.de mitzufeiern.
www.antonitercitykirche.de

– Christuskirche – Evangelische Gemeinde Köln, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
05.10.2025, 18:00
Gottesdienst zu Erntedank mit Begrüßung der neuen Konfis

Pfarrer Christoph Rollbühler

– Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln
05.10.2025, 11:30
Erntedank- Familiengottesdienst mit Abendmahl und Taufen
Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe, KiTa Kartause

– Thomaskirche, Neusser Wall 61, 50670 Köln
05.10.2025, 10:00
Erntedank Familiengottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Christoph Rollbühler

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll

– Kapelle der Stille, Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln
05.10.2025, 10:00
Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl und Frühstück
Pfarrer Roger Brandl & Team

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg

– Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
21.09.2025, 11:00
Erntedank Open-Air an der Johanneskirche
Gottesdienst im Park mit Pfarrer Ivo Masanek und der Kita
Dankbar feiern und teilen: Am Sonntag, 21. September, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg zu einem Erntedankgottesdienst unter freiem Himmel im Park hinter der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, ein. Gemeinsam mit der Kita Grafenwerthstraße gestaltet Pfarrer Ivo Masanek den festlichen Gottesdienst. Damit der Altar reich geschmückt ist, werden haltbare Lebensmittel als Erntegaben erbeten – beispielsweise Kaffee, Konserven, Süßes oder haltbares Obst und Gemüse. Die Spenden werden im Anschluss durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren weitergegeben, die von Altersarmut betroffen sind.
www.kirche-klettenberg.de

05.10.2025, 11:00
Erntedankgottesdienst „Gemüse für alle“
Erntedankfest mit Quiz
In der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, wird am Sonntag, 5. Oktober, 11 Uhr, das Erntedankfest gefeiert. Im Gottesdienst steht neben einem festlich geschmückten Altar die Predigt von Pfarrer Eckhart Altemüller zum Thema „Gemüse für alle“ im Mittelpunkt. Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst lädt die Gemeinde zu einem heiteren „Gemüsequiz“ ein, bei dem es kleine Preise zu gewinnen gibt. Damit der Altar reich geschmückt ist, werden haltbare Lebensmittel als Erntegaben erbeten – beispielsweise Kaffee, Konserven, Süßes oder haltbares Obst und Gemüse. Die Spenden werden im Anschluss durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren weitergegeben, die von Altersarmut betroffen sind.
www.kirche-klettenberg.de

– Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln
28.09.2025, 10:00
Erntedank mit Kita
Pfarrerin Mareike Maeggi und Kita

Am 28.9. laden die Kita Tersteegenhaus und Pfarrerin Mareike Maeggi zum Erntedankfest in das Tersteegenhaus ein. Damit der Altar mit Erntegaben reich geschmückt ist, wird darum gebeten, Lebensmittel mitzubringen. Diese werden am Freitag darauf durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren, die von Altersarmut betroffen sind, im Tersteegenhaus verteilt. Daher bieten sich haltbare Lebensmittel an, die gerne auch im Supermarkt „geerntet“ werden können: z.B. Kaffee, Konserven, „Süßes“, haltbares Obst und Gemüse.

05.10.2025, 10:00
Erntedankfest mit Gottesdienst und Quiz
Im Tersteegenhaus, Emmastraße 6, wird am Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr, das Erntedankfest gefeiert. Im Gottesdienst steht neben einem festlich geschmückten Altar die Predigt von Pfarrer Eckhart Altemüller zum Thema „Gemüse für alle“ im Mittelpunkt. Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst lädt die Gemeinde zu einem heiteren „Gemüsequiz“ ein, bei dem es kleine Preise zu gewinnen gibt. Damit der Altar reich geschmückt ist, werden haltbare Lebensmittel als Erntegaben erbeten – beispielsweise Kaffee, Konserven, Süßes oder haltbares Obst und Gemüse. Die Spenden werden im Anschluss durch das „Sölzer Körvje“ an Seniorinnen und Senioren weitergegeben, die von Altersarmut betroffen sind.
www.kirche-klettenberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes

– Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
05.10.2025, 11:00
Gottesdienst Gemeinsam zu Erntedank
Pfarrerin Dorothea Ugi
www.lutherkirche-nippes.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl

– Stephanuskirche, Brehmstraße 4-6, 50735 Köln
05.10.2025, 11:00
Erntedank-Gottesdienst mit Verabschiedung von Pfarrerin Grit de Boer
Festgottesdienst mit anschließendem Umtrunk
Mit einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 5. Oktober, 11 Uhr, in der Stephanuskirche, Brehmstraße 4–6, verabschiedet die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl Pfarrerin Grit de Boer in den Ruhestand. An diesem Erntedanktag wird sie offiziell von ihren pfarramtlichen Aufgaben entpflichtet. Im Anschluss lädt die Gemeinde zu einem Umtrunk ein, bei dem Gelegenheit besteht, Pfarrerin de Boer persönlich Lebewohl zu sagen. In den vergangenen vier Jahren war sie Pfarrerin in der Kirchengemeinde in Niehl-Riehl.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld

– Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
28.09.2025, 10:45
Erntedankfest in der Emmauskirche
Familiengottesdienst mit Kita-Beteiligung und Herbstfeuer
Am Sonntag, 28. September, 10.45 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld das Erntedankfest in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2. Mit dabei sind Kinder und Familien der Kindertagesstätte. Im Anschluss an den Familiengottesdienst mit Pfarrer Torsten Sommerfeld gibt es ein kleines Gemeindefest mit Stockbrot am Herbstfeuer sowie Essen und Trinken für Groß und Klein. Gaben für den Erntedankaltar sind herzlich willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

– Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
05.10.2025, 10:45
Kindergottesdienst zu Erntedank

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch

– Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
05.10.2025, 18:00
Abendimpuls mit Abendmahl an Erntedank
Erntedank in Köln-Pesch mit anschließendem Beisammensein
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch feiert am Sonntag, 5. Oktober, 18 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum, Montessoristraße 15, Erntedank. Der Gottesdienst mit Abendmahl lädt dazu ein, Dankbarkeit für die Fülle des Lebens und für das tägliche Brot zum Ausdruck zu bringen. Im Anschluss an den Abendimpuls gibt es Gelegenheit zum Beisammensein bei Federweißem und Zwiebelkuchen.
www.dem-himmel-so-nah.de

Evangelische Begegnungsgemeinde Köln

– Ev. Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln-Longerich
27.09.2025, 14:00
Gemeindefest zu Erntedank – Zu Gast im Kaffeehaus Gottes
Erntedankgottesdienst, Begegnung und kulinarische Vielfalt in Longerich
Am Samstag, 27. September, 14 Uhr, lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln zum Erntedankgottesdienst mit anschließendem Gemeindefest auf das Gelände der Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11, ein. Unter dem Motto „Zu Gast im Kaffeehaus Gottes“ wird die Kirche in eine duftende „Cafédrahle“ verwandelt, in der Gastfreundschaft, Genuss und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Im Anschluss an den Gottesdienst mit Pfarrerin Christina Schlarp erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm für alle Generationen. Bei Kaffee, Kuchen, Herzhaftem, Musik, Kreativangeboten und einem gemeinsamen Singen am Abend klingt das Fest in entspannter Atmosphäre aus.
www.begegnungsgemeinde.de

Evangelische Nathanael-Kirchengemeinde Köln-Bilderstöckchen

– Nathanaelkirche Bilderstöckchen, Escher Straße 160, 50739 Köln
28.09.2025, 15:30
Erntedank-Gottesdienst
Pfarrerin Widdig, Pastor Abeke

Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf

– Kirmesparkplatz P6, Salzburger Weg, 50858 Köln-Junkersdorf
05.10.2025, 11:00
Ökumenischer Kirmes-Gottesdienst zu Erntedank
Pfarrerin Judith Schaefer
www.ev-in-junkersdorf.de

Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich

– Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
05.10.2025, 11:00
Familiengottesdienst zu Erntedank mit Taufen
Pfarrerin Dagmar Müller

Evangelische Kirchengemeinde Ichthys

– Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf
05.10.2025, 11:00
Familiengottesdienst zum Erntedankfest, mitgestaltet von den Konfirmanden

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden

– Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
04.10.2025, 14:00
Familiengottesdienst zu Erntedank mit Taufmöglichkeit
Pfarrer Volker Hofmann-Hanke
05.10.2025, 09:30
Frühstücks-Gottesdienst zu Erntedank
Pfarrer Volker Hofmann-Hanke

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim

– Johanneskirche , Köln-Brück, Am Schildchen 15, 51109 Köln
28.09.2025, 10:30
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Daniel Rösler

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide

– Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
05.10.2025, 11:15
Abendmahlsgottesdienst zum Erntedankfest
Prädikant Grube
www.eikdh.de

– Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
05.10.2025, 10:00
Abendmahlsgottesdienst zum Erntedankfest
Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Markt der Möglichkeiten statt.

Pfarrer Kock-Blunk und Team
www.eikdh.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus

– Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
06.10.2025, 11:00
Erntedankfest in der Pauluskirche
Familienkirche und gemeinsamer Brunch
Am Sonntag, 5. Oktober, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus zur Familienkirche in die Pauluskirche, Dreisamweg 9–11, ein. Gemeinsam wird ein festlicher Erntedankgottesdienst gefeiert. Im Anschluss beginnt um 12 Uhr ein Brunch, zu dem jede und jeder etwas mitbringt. Unter dem Motto „Alle werden satt“ entsteht so ein vielfältiges Buffet, das zum Teilen und Genießen einlädt.
www.kirche-hoehenhaus.de

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein

– Kreuzkirche, Köln-Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
28.09.2025, 11:30
Erntedank-Gottesdienst für Klein und Groß mit Kita „Kleine Arche“
Pfarrer Johannes Vorländer und Kita „Kleine Arche“

Evangelische Kirchengemeinde Porz

– Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
05.10.2025, 10:00
Erntedankfest in der Johanneskirche
Gottesdienst und traditioneller Herbstbasar
In der Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Porz am Freitag, 3. Oktober, 10 Uhr, ihren Erntedankgottesdienst. Der Chor wirkt musikalisch mit, das Team gestaltet die Liturgie. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum traditionellen Herbstbazar ein.
www.kirche-porz.de

– Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
28.09.2025, 11:00
Erntedankgottesdienst in der Pauluskirche
Familiengottesdienst mit der Lukas-Kita
Die Evangelische Kirchengemeinde Porz lädt zum Erntedankfest in die Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, ein. Am Sonntag, 21. September, 11 Uhr, gestalten das Team der Lukas-Kita und Pfarrer Theobald gemeinsam den Familiengottesdienst.Im Anschluss sind alle eingeladen, noch beisammenzubleiben und die Erntegaben zu teilen.
www.kirche-porz.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide

– Martin – Luther – Kirche, Sportplatzstraße 63-65, 51147 Köln
05.10.2025, 10:00
Gottesdienst mit Abendmahl zu Erntedank
Pfarrer Dirk Vanhauer

Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt

– Jesus-Christus-Kirche, Köln-Kalk, Buchforststraße 2, 51103 Köln
05.10.2025, 10:30
Gottesdienst für Groß und Klein Erntedank mit Kalkbrass und der Ev. Kita Kalk
Pfarrerin Selma Thiesbonenkamp

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal

– Reformationskirche, Mehlemer Straße 29, 50968 Köln
05.10.2025, 10:30
Gottesdienst und Brunch am Erntedankfest
Familiengottesdienst mit den Kindergartenkindern
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal lädt am Sonntag, 5. Oktober, 10.30 Uhr, zum Erntedankfest in die Reformationskirche, Mehlemer Straße 29, ein. Im Familiengottesdienst mit Pfarrer André Kielbik wirken Kinder aus dem Kindergarten mit und bringen ihren eigenen Dank für die Gaben des Lebens zum Ausdruck. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zum gemeinsamen Brunch im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7.
www.kirche-bayenthal.de

Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal

– Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, 50968 Köln
28.09.2025, 10:00
Familiengottesdienst mit der KiTa zum Erntedankfest und Vorstellung der neuen Katechumen*innen
Pfarrer Klaus Eberhard, Vorbereitungsteam KiTa

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock

– Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
05.10.2025, 10:00
Familiengottesdienst mit anschließendem Kirchencafé und „Kinderkleider-Tausch-Veranstaltung“ im Spökes
Pfarrer Oliver J. Kießig

Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen

– Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln
28.09.2025, 10:00
Erntedankfest und Jubelkonfirmation
Festlicher Gottesdienst mit Kantorei
In der Erlöserkirche, Sürther Straße 34, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen am Sonntag, 28. September, 10 Uhr, einen festlichen Gottesdienst zum Erntedankfest mit Jubelkonfirmation. Die Predigt hält Pfarrer Miehe über 1. Petrus 5, 5b–11. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Kantorei Rodenkirchen unter der Leitung von Barbara Mulack gestaltet.
www.erloeserkirche-rodenkirchen.de

Evangelische Kirchengemeinde Rondorf

– Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln
28.09.2025, 11:00
Erntedank- und Gemeindefest in Rondorf
Familiengottesdienst, Musik und buntes Programm für Groß und Klein
Bunt und fröhlich wird es am Sonntag, 28. September, 11 Uhr, wenn die Evangelische Kirchengemeinde Rondorf ihr Erntedank- und Gemeindefest in und rund um die Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, feiert. Den Auftakt bildet ein Familiengottesdienst, der von den Kindern des Kindergartens mitgestaltet wird. Im Anschluss laden Spiel- und Mitmachangebote für Kinder – darunter Stockbrotbacken, eine Hüpfburg und ein Kasperletheater – zum Mitmachen und Staunen ein. Für das leibliche Wohl sorgen Grillstand, Kaffee- und Kuchenbuffet sowie ein gut bestückter Getränkewagen. Musikalisch wird das Fest von der Band „Cologne Concert Brass“ und der Musikschule Papageno begleitet.
www.rondorf.de

RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Pulheim

– Friedenskirche Sinnersdorf, Horionstraße 12, 50259 Pulheim
05.10.2025, 11:00
Gottesdienst mit Abendmahl zu Erntedank
Anschließend Versteigerung der Gaben zugunsten der Obdachlosen-Suppenküche am Appellhofplatz
Pfarrer Johannes Böttcher

– Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, 50259 Pulheim
05.10.2025, 09:30
Gottesdienst mit Abendmahl zu Erntedank
Pfarrer Johannes Böttcher

– Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, 50259 Pulheim
28.09.2025, 11:00
FamilienKirche Erntedank – nach Möglichkeit open air
Mit anschließendem Kartoffelsuppe-Essen im Garten
Pfarrer Meiling und Team

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft

– Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim-Zieverich
05.10.2025, 10:00
Erntedank mit dem Rad – Gemeinsame Andacht
Ausklang bei Brot und Kartoffeln

Am Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr, lädt die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft zur gemeinsamen Fahrradtour zum Erntedankgottesdienst in der Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, ein. Die Touren starten an den drei Standorten der Kirchengemeinde an der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, an der Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener Straße 172-174, sowie an der Petrikirche, Lutherstraße 27, in Quadrath-Ichendorf, jeweils mit einem geistlichen Impuls. Von dort aus führt die gemeinsame Radtour zur Christuskirche, wo gegen 11 Uhr eine Andacht gefeiert wird. Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst sind alle zum gemeinsamen Essen in geselliger Runde bei Schmalzbroten, Würstchen, Kartoffeln und Getränken eingeladen. Wer nicht mit dem Fahrrad fahren kann, ist eingeladen, direkt zur Christuskirche zu kommen. Bei Unterstützungsbedarf in der Beförderung wird um rechtzeitige Rückmeldung in den Gemeindebüros gebeten.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

Evangelische Kirchengemeinde Brühl

– Jakobuskirche, Unter Eschen 24, 50321 Brühl

05.10.2025, 09:00
Gottesdienst zum Erntedankfest
Anschließend Brunch in gemeinschaftlicher Runde
Die Evangelische Kirchengemeinde Brühl feiert am Sonntag, 5. Oktober, 9 Uhr, in der Jakobuskirche, Unter Eschen 24, Erntedank. Der festliche Gottesdienst lädt dazu ein, gemeinsam Dank zu sagen und die Fülle der Schöpfung zu feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem Brunch eingeladen, bei dem es neben gutem Essen auch Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen gibt. Damit das Buffet bunt und vielfältig wird, sind kleine Beiträge zum Teilen – ob süß oder herzhaft – herzlich willkommen.
www.kirche-bruehl.de

Evangelische Kirchengemeinde Frechen

– Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
28.09.2025, 10:30
Scheckübergabe beim Erntedank-Gottesdienst
Stiftung „Türen zum Nächsten“ unterstützt diakonische Arbeit in Frechen
Am Sonntag, 28. September, 10.30 Uhr, wird im Rahmen des Erntedank-Gottesdienstes in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, eine Scheckübergabe zugunsten der diakonischen Einrichtungen der Evangelischen Kirchengemeinde Frechen stattfinden. Mit der Spende dankt die Stiftung „Türen zum Nächsten“ allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die das diakonische Engagement der Gemeinde seit Jahren mittragen.
www.kirche-frechen.de

Evangelische Kirchengemeinde Horrem

– Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
05.10.2025, 10:00
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Suppenbuffet unter dem Motto „Kunterbunter Herbstzauber“
Am Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Horrem mit Pfarrer Jens Greve ihren Familiengottesdienst zum Erntedankfest in der Evangelischen Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10-14. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem großen Suppenbuffet in das Gemeindehaus eingeladen, das in diesem Jahr unter dem Motto „Kunterbunter Herbstzauber“ steht. Wer möchte, kann sich mit einer Suppe, einem Nachtisch oder tatkräftiger Hilfe beteiligen. Die Speisen können am Festtag ab 9.30 Uhr in der Küche des Gemeindehauses abgegeben werden. Damit besser geplant werden kann, wird um Rückmeldung bis Mittwoch, 1. Oktober, gebeten – telefonisch unter 02235/461092 oder per E-Mail an dagmar.nikolin@gmail.com.
www.kirche-horrem.de

Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt

– Friedenskirche, Schlunkweg 50, 50374 Erftstadt
28.09.2025, 15:00
Erntedankfest rund um die Friedenskirche Liblar
Gottesdienst für Jung und Alt mit Basar und Begegnung
Die Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt lädt am Sonntag, 28. September, 15 Uhr, zu einem festlichen Erntedankgottesdienst in die Friedenskirche Liblar, Schlunkweg 52, ein. Der Gottesdienst richtet sich an Jung und Alt und stellt Dankbarkeit und Freude über die Gaben der Schöpfung in den Mittelpunkt. Im Anschluss sind alle ins Gemeindehaus eingeladen. Dort warten Getränke und Kuchen, ein Basar zugunsten der Partnergemeinde in Durban/Südafrika, Gespräche sowie verschiedene Erntedankstationen.
www.efkgie.de

Evangelische Kirchengemeinde Wesseling

– Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
05.10.2025, 11:00
Erntedankfest in der Kreuzkirche
Gottesdienst „eine(r) für alle“
Die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling lädt am Sonntag, 5. Oktober, 11 Uhr, in die Kreuzkirche, Kronenweg 67, zum Erntedankfest ein. Gefeiert wird ein Gottesdienst „eine(r) für alle“, der Jung und Alt zusammenführt. Das Erntedankfest bietet Gelegenheit, innezuhalten und für die Gaben der Natur, für Gesundheit, Gemeinschaft und vieles mehr Dank zu sagen. In diesem Jahr gilt der besondere Dank den vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden, die sich das ganze Jahr über engagieren.
www.evangelisch-wesseling.de

Evangelische Kirchengemeinde Kerpen

– Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
05.10.2025, 10:00
Gottesdienst – Erntedank (T) – Konfirmandengottesdienst
Pfarrerin Dr. Brunk

Evangelische Kirchengemeinde Hürth

– Friedenskirche in Hürth-Efferen, Martin-Luther-Straße 12, 50354 Hürth
05.10.2025, 09:30, Erntedank mit Abendmahl, Pfarrerin Franziska Boury; Presbyter Manuel Busch

– Mitte: Kaminzimmer, Villering 38, 50354 Hürth
05.10.2025, 11:00
Erntedank und Begrüßung der neuen Konfis
Pfarrerin Christiane Birgden; Presbyter Manuel Busch

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Bensberg

– Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
05.10.2025, 18:00
Erntedank-Vesper mit dem Ensemble „Quinta Plus“
Klassik und Moderne erklingen auf Zupfinstrumenten

Am Sonntag, 5. Oktober, 18 Uhr, findet in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, die Erntedank-Vesper zum Abschluss des Musikalischen Herbstes statt. Das international besetzte Ensemble „Quinta Plus“ spielt klassische und moderne Werke auf Zupfinstrumenten, begleitet von Klavier, Schlagzeug und Gesang. Robert Dwornicki liest dazu passende Texte. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
www.kirche-bensberg.de

– Ev. Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach
28.09.2025, 11:00
Ernte Dank Gottesdienst gemeinsam für Bensberg und Herkenrath
Im Anschluss: Herzliche Einladung zum Kirchenkaffe
Ehepaar Flohr
www.kirche-bensberg.de

– Ev. Kirche Refrath, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach
05.10.2025, 09:45
Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl und anschließendem Kirchenkaffee
Pfarrer i. R. Wolfgang Pöttgen
www.kirche-bensberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach

– Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach
28.09.2025, 11:00
Erntedank-Gottesdienst am 4. Sonntag im Monat

– Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
05.10.2025, 10:00
Familien-Gottesdienst zu Erntedank

Evangelische Kirchengemeinde Delling

– Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
05.10.2025, 10:00
Gemeinschaftsgottesdienst mit Erntedankfest
Buntes Programm für Groß und Klein
Am Sonntag, 5. Oktober, beginnt das Erntedankfest der Evangelischen Kirchengemeinde Delling um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Ralph Knapp in der Evangelischen Kirche Delling, Delling 8. Daran schließt sich ein fröhliches Gemeindefest rund um das Gemeindehaus an. Bis 16 Uhr gibt es ein vielfältiges Programm mit Kindermitmachaktionen, einem Platzkonzert des Musikvereins Olpe, Auftritten der „Jecken Kids“ und vielem mehr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
www.kirche-delling.de

Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath

– Volberger Kirche, Volberg 1, 51503 Rösrath
05.10.2025, 10:30
Erntedank-Gottesdienst mit Live-Stream auf YouTube
Pfarrer Thomas Rusch

Weitere Gottesdienste, Informationen und Angebote unter www.kirche-koeln.de

Text: APK, Stand: 11.09.2025
Foto(s): APK

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Ehrenamt plus Herzblut: Diakonie Köln und Region und Bahnhofsmission beim Kölner Ehrenamtstag

Eric Müller, Sozialarbeiter/ Berater für geflüchtete Menschen, Henrike Baldus, Koordinatorin Ehrenamt Diakonisches Werk Köln und Region, und Karsten Quaschnig vom Kölner Obdachlosenfrühstück.
Eric Müller, Sozialarbeiter/ Berater für geflüchtete Menschen, Henrike Baldus, Koordinatorin Ehrenamt Diakonisches Werk Köln und Region, und Karsten Quaschnig vom Kölner Obdachlosenfrühstück.
Henrike Baldus, Koordinatorin Ehrenamt Diakonisches Werk Köln und Region, und Marina von Ameln, Pfarrerin/ Koordination Gemeindenahe Diakonie. 
Henrike Baldus, Koordinatorin Ehrenamt Diakonisches Werk Köln und Region, und Marina von Ameln, Pfarrerin/ Koordination Gemeindenahe Diakonie.

Blauer Himmel, gute Gespräche und gelebtes Engagement: Beim Ehrenamtstag der Stadt Köln am Rheinauhafen war auch das Diakonische Werk Köln und Region gemeinsam mit der Bahnhofsmission vertreten.

Bei bestem spätsommerlichem Wetter hatten dort interessierte und engagierte Menschen die Zeit und den Raum, sich vorzustellen, zu vernetzen, über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und auch die Möglichkeit, neue Interessierte zu gewinnen. Dieser jährliche Fixpunkt bietet gerade im Bereich des Ehrenamtes und des bürgerlichen Engagements eine gute Möglichkeit, die Vielfältigkeit an möglichen Engagement-Formen für sich zu entdecken.

Vielfalt der diakonischen Bereiche

Das Diakonische Werk Köln und Region und die Bahnhofsmission (unter der Trägerschaft von IN VIA und Diakonie Köln und Region) haben dabei besonders die Vielfalt der diakonischen Bereiche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Unterstützt wurde der Stand von verschiedenen Mitarbeitenden, die den Stand lebendig begleiteten. Sie stellten Angebote wie das Obdachlosenfrühstück, die Demenzinitiative TANDEm, das Projekt Zuflucht sowie das Engagement in den Diakonie-Kitas vor.

Neben den bekannten Wohlfahrts- und Sozialträgern dieser Stadt traf man dort beispielsweise auch auf den Brand- und Katastrophenschutz, den Gesundheits-, Sport-, Natur- und Kultursektor, Städtepartnerschaftsvereine und Selbsthilfevereinigungen. Mehr als 100 der vielfältigen Stände waren vertreten, um sich zu präsentieren und über Wissenswertes der eigenen Tätigkeit zu informieren. Zusätzlich bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, dass kleine Vereine und Initiativen ihre Tätigkeitsfelder vorstellen.

Mehr Informationen auf: www.diakonie-koeln.de.

Text: Henrike Baldus
Foto(s): Henrike Baldus

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Evangelische Kirche trauert um Alt-Präses Manfred Kock

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region trauert um Pfarrer i.R. Manfred Kock, der im Alter von 88 Jahren am 11. September 2025 verstorben ist. Manfred Kock war EKD-Ratsvorsitzender, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord. Ausgezeichnet wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz und dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Als herausragende Persönlichkeit des Protestantismus hat er die zurückliegenden Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Er hat Dinge beim Namen genannt und mit politisch Verantwortlichen, Parteien und Regierungen gesprochen. Er wollte, dass seine Kirche am gesellschaftlichen Diskurs mitwirkt, besonders bei Fragen, die das Gewissen des Menschen berühren. „Kirche kann sich weder das Recht noch die Pflicht absprechen lassen, Stellung zu nehmen.“ Diese Grundhaltung prägte sein Wirken.

„Ich habe Manfred Kock als großen Unterstützer in den Jahren der Reformationsdekade erlebt, als er schon im Ruhestand war und ich die Formate unserer Region als Vorsitzender des Kölner Ausschusses Reformationsdekade 2007-2017 koordiniert habe“, sagt  Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. „Er hat befürwortet, dass wir unsere reformatorischen Schätze in Köln ins Schaufenster stellen. Er hat auch im Jahr 2006 mit seinem Buch „Freiheit. Über das Verständnis evangelischer Freiheit“ eine zeitgemäße Auslegung von Luthers Freiheitsansatz geliefert, die zeigt, dass er tief im reformatorischen Denken verhaftet war und als Superintendent, Präses und Ratsvorsitzender auf hohem theologischem Niveau Orientierung gegeben hat. Mit Manfred Kock verbinde ich neben allem Einsatz für gesellschaftliche und soziale Themen die Liebe zum Geschenk der Freiheit, die ihn vor Enge bewahrt hat.“

Geboren wurde Manfred Kock am 14. September 1936 in Burgsteinfurt im Münsterland. Nach dem Abitur studierte er Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel, Münster und Tübingen. In einer Bergarbeitergemeinde in Recklinghausen trat er 1962 seine erste Pfarrstelle an. 1970 wechselte er zunächst als Jugendpfarrer nach Köln. Er wurde Gemeindepfarrer in Köln-Bickendorf, später Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord. 1988 wählte ihn die Verbandsvertretung zum Stadtsuperintendenten des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, der damals noch „Evangelischer Stadtkirchenverband Köln“ hieß. Manfred Kock fühlte sich in der Domstadt heimisch, er schätzte die lebensfrohe Mentalität der Kölnerinnen und Kölner und deren „großzügigen Gott“.

Eigentlich wollte Manfred Kock nach vielen Arbeitsjahren in unterschiedlichen kirchlichen Leitungsämtern im Jahr 1996 beruflich kürzertreten. Aber als sein Freund, Präses Peter Beier, plötzlich starb, war die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland im Januar 1997 überzeugt, dass nur Manfred Kock das schwere Amt der Nachfolge von Beier antreten könne. Im Herbst des gleichen Jahres war er turnusgemäß Gastgeber der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Wetzlar. Die Synode der EKD suchte einen Nachfolger für den EKD-Ratsvorsitzenden Klaus Engelhardt. Als aussichtsreichster Kandidat galt der Berliner Bischof Wolfgang Huber. Doch unverhofft stimmten 116 von 137 Mitgliedern der Synode für Präses Manfred Kock. Mit ihm wurde erstmals ein Rheinländer höchster Repräsentant der Protestanten in Deutschland. Bis zum Jahr 2003 übte er beide Ämter aus.

Manfred Kock war sein ganzes Pfarrerleben lang ein Mann der Ökumene. Er veröffentlichte mehrere Schriften, unter anderem das immer noch aktuelle Buch „Wider die ökumenische Eiszeit“. Wie kein Zweiter stand er für die „versöhnte Verschiedenheit“ von katholischer und evangelischer Kirche. Dass die Zukunft der Kirche ökumenisch sein werde, stand für ihn fest. Ihn verband ein enges persönliches Verhältnis mit Bischof Karl Lehmann, dem damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Als dieser in Rom die Kardinalswürde empfing, war Präses Kock als persönlicher Gast im Vatikan mit dabei. Das tiefe persönliche Verhältnis der beiden höchsten Kirchenmänner des Landes entschärfte viele ökumenische Fragen, bevor diese zu einem Problem werden konnten. Mit dem Jesuitenpater Friedhelm Mennekes organisierte er gemeinsame Kunstausstellungen und Gottesdienste. Aber Manfred Kock konnte auch unbeugsam sein, zum Beispiel als er im Jahr 2000 eine Erklärung des Vatikans zur katholischen Kirche als „Rückschlag für das ökumenische Miteinander“ kritisierte.

Superintendent Markus Zimmermann erinnert sich wie folgt an ihn: „Ich habe Manfred Kock als Pfarrer; Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord und später – da allerdings mehr aus der Ferne – als Präses und EKD-Ratsvorsitzenden erlebt. Bei der Unterschiedlichkeit seiner Ämter, blieb er sich stets treu: Immer hatte er ein offenes Ohr und nahm sich mit seiner freundlichen und zugewandten Art Zeit für die Menschen, auf die er traf. Besonders lagen ihm auch die am Glauben und der Kirche Zweifelnden am Herzen. Jede Form von Dogmatismus und Bürokratismus in der Kirche lehnte er ab. Er verfügte über eine große Menschenliebe, Zuversicht und Gelassenheit. Neuen, auch unkonventionellen Ansätzen seiner Kolleginnen und Kollegen im Pfarramt gegenüber stand er offen und unterstützend gegenüber. Das hat unseren Kirchenkreis Köln-Nord geprägt und profiliert. Auch die maßgeblich von ihm auf der Ebene des damaligen Ev. Stadtkirchenverband Köln Anfang der 90er Jahre initiierte Kampagne „Misch Dich ein“ hat nicht nur innerkirchlich vieles in Bewegung gebracht, sondern zu einer hohen öffentlichen Aufmerksamkeit geführt, weit über Köln und der Region hinaus.“

Weitere wichtige Themen seiner Amtszeit waren neben dem ökumenischen Dialog und dem Verhältnis von Christen und Juden die Friedensethik und die Medizin- und Bioethik sowie die Zuwanderung und der Wandel des Sozialstaates. In diesem Zusammenhang sprach er sich immer wieder gegen „die Zwänge des Mammons“ aus und solidarisierte sich mit den Armen und Schwachen. Religiös begründete Gewalt und Fanatismus verurteilte er aufs Schärfste, ebenso wie Gewalt gegen Frauen. Er war der Auffassung, dass sich die Kirche stetig erneuern muss, auch 500 Jahre nach der Reformation.

In seiner Amtszeit wirkte Kock als Moderator und Brückenbauer – sowohl zwischen den Interessen und Strömungen der EKD als auch im Dialog zwischen den Kulturen und Religionen. Er bezog klar Stellung und wirkte zugleich bedächtig und ausgleichend. Im Umgang mit dem sichtbaren Islam etwa durch Burka und Burkini riet er zur Gelassenheit: Die Diskussion darüber habe nicht mit realen Integrationsproblemen zu tun und schaffe erst Probleme.

Bis ins hohe Alter war Kock aktiv, hielt Gottesdienste und gab Seminare. Auch in der Melanchthon-Akademie war er regelmäßig als Gast und Dozent anzutreffen. Dort nahm er zuletzt öfter als Gast von Podiumsdiskussionen teil. Der Titel einer Öffentlichkeitskampagne aus seiner Amtszeit als Stadtsuperintendent war auch im hohen Alter für ihn noch Programm: „Misch Dich ein!“

Text: APK
Foto(s): Engelbert Broich

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