Sommergespräch des Stadtsuperintendenten Bernhard Seiger: „Hätzjeföhl“ erprobt neue Segensformen

Die Angebote des Segensbüros „Hätzjeföhl“ richten sich an  Menschen wie Käthe, die neu in der Stadt ist, ein wenig mutlos, und die sich ein Ritual wünscht, mit dem sie das alte Leben hinter sich lassen kann. Und an Finn und Olli, Anfang 30, die heiraten möchten. Am liebsten am Wasser. Für viele Pfarrpersonen ist der Aufwand zu groß. Das Segensbüro kümmert sich in diesen wie in vielen anderen Fällen um die Belange ihrer Mitglieder.

Die Mitgliederbindung stand im Fokus beim Sommergespräch des Kölner Stadtsuperintendenten Bernhard Seiger im Haus der Evangelischen Kirche. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten trafen sich im Garten hinter dem Refektorium zum Austausch. Dass die Kirche Mitglieder verliere, sei seit Jahren zu beobachten, sagte Seiger. „Wir reagieren auf vielfältige Weise auf diese Entwicklung. Wir bemühen uns darum, eine mitglieder- und serviceorientierte Kirche zu sein.“

Niedrigschwelliger Ansatz

Der Stadtsuperintendent nannte zwei Beispiele: Das Segensbüro „Hätzjeföhl“, das vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat, und das Projekt „Mitgliederbindung“, das man vor einem halben Jahr gestartet hat. Im Segensbüro werden individuelle Segensfeiern organisiert. Im vergangenen Sommer konnten sich Paare unabhängig von Kirchenzugehörigkeit rund um die Kölner Christuskirche in der Innenstadt segnen lassen. Auch das Tauffest im Kölner Rheinpark war ein großer Erfolg. Dr. Torsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, taufte wie zahlreiche Pfarrer und Pfarrerinnen bei herrlichem Wetter im Freien. „Wir sehen auf die Einzelne und den Einzelnen und bieten Segen nach Maß an. Wir nehmen wahr, wie vielfältig und bunt das Leben ist, und wollen Menschen darin begleiten.“ Gerade junge Menschen schätzten den frischen Auftritt und die individuelle Zuwendung für „Hätzjeföhl“, die spürbar sei. Das Büro arbeite mit einem niedrigschwelligen Ansatz und vermittle Ansprechpartner und -partnerinnen für Menschen, die mit kirchlichen Strukturen nicht vertraut sind.

Segnungen anlässlich von Umzügen, Jobwechsel, Coming out, Scheidung und Renteneintritt

Inga Waschke, Pfarrerin im Segensbüro, nannte Beispiele: „Wir vom Segensbüro erweitern das kirchliche Repertoire an Segenshandlungen. Bewährtes wie Taufe, Trauung und Beerdigung bleiben. Neues kommt hinzu: Segnungen anlässlich von Umzügen, Jobwechsel, Coming out, Scheidung und Renteneintritt.“ In Leben eines jeden Menschen gebe es Abbrüche und Veränderungen. Viele sehnten sich nach Ritualen, nach dem Gefühl und dem Glauben daran, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gebe, als das, was man sehe. „Sie sehnen sich nach dem Gefühl, dass Gott da ist, und zwar jetzt und hier: Das passiert, wenn wir segnen. Gottes Nähe und Liebe wird in diesem Moment spürbar. Ein Gefühl, das ins Herz geht und manchmal ein Leben lang trägt. Darum heißen wir Hätzjeföhl.“ In vielen Fällen vermittelt das Segensbüro einen Kontakt in die Ortsgemeinde.

Kirche unternimmt den ersten Schritt

Pfarrer Nico Buschmann, Pfarrer in der Kirchengemeinde Ehrenfeld und Mitglied des Arbeitskreises Mitglierbindung, berichtete über das Projekt Mitgliederbindung. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sendet Karten im Namen der entsprechenden Gemeinden an Menschen im Alter von siebzehneinhalb und 22 Jahren. „Darin geht es um Themen wie Umzug, Freizeitangebote, Sinn des Lebens oder Kirchensteuer“, sagte Buschmann. Auf der Karte finden sich ein Foto des Pfarrers oder der Pfarrerin sowie deren Unterschrift. Ein QR-Code führt zu Angeboten der Heimatgemeinde. „Was dann passiert, ist im Grunde ziemlich unspektakulär. Aber genau darum geht es: Ein Mensch kommt mit seinem Pfarrer oder seiner Pfarrerin ins Gespräch.“ So werde eine Beziehung möglich, bei der die Kirche den ersten Schritt unternimmt. „Die Karten verzichten bewusst auf fromme Floskeln oder einfache Antworten. Sie greifen Themen auf, die wirklich interessieren – in einer Sprache, die ernst nimmt und nicht belehrt“, erklärte Buschmann.

Das Projekt sei noch jung. Aber die Resonanz sei vielversprechend. „Wir können nicht länger erwarten, dass Menschen von sich aus auf uns zukommen. Wir müssen den ersten Schritt machen.“

Nähe entstehe nicht durch Institutionen. Nähe entstehe durch Menschen.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Evangelische Beratungsstelle Bensberg – Hilfe für Jugendliche, die still leiden

Sie wüssten gar nicht, was mit ihnen los sei, sagen immer mehr junge Menschen im Beratungsgespräch. Dass sie innerlich traurig und angespannt sind, dass sie Panikattacken haben oder sich selbst verletzen, können sie sich nicht erklären – und erst recht niemandem sagen. Was es mit diesem neuen Phänomen auf sich hat und was den Jugendlichen helfen kann, schreibt Susanne Hucklenbroich-Ley von der Evangelischen Beratungsstelle Bensberg. „Ich weiß auch nicht, was mit mir ist. Eigentlich ist doch alles gut.“ So ähnlich fangen immer mehr Beratungsgespräche mit Jugendlichen an.

In eigener Sache

Neben jungen Menschen mit konkreten Anmeldegründen (Stress mit Eltern oder Freunden, Probleme in der Schule, Mobbingerfahrungen etc.) erscheinen seit einigen Jahren immer öfter junge Menschen, deren Anmeldungsgrund zu Beginn wenig konkret erscheint.

Während sie berichten, wie es ihnen geht, wirken sie zurückhaltend, in sich gekehrt, angespannt und traurig. Wenn man ihnen dies zurückspiegelt, sagen sie in der Regel, dass andere in ihrem Umfeld das so nie bemerken würden:

„Das ist wie eine Maske – die anderen sehen die Maske – wie ich dahinter bin, weiß keiner.“ (Abiturientin, 17 Jahre)
„Von meinen Freunden soll keiner mitbekommen, wie es mir wirklich geht, die denken sonst – mit dem ist etwas nicht in Ordnung.“ (Neuntklässler, 15 Jahre)

Wenn man weiter fragt, wie es ihnen wirklich geht, benennen die meisten eine „tiefe Traurigkeit“ und „hohe innere Anspannung, die irgendwann raus muss“. Manche erzählen, dass sie zu Hause in ihrem Zimmer leise vor sich hin weinen:

„Ich drücke mir ein Handtuch vor den Mund, damit mich keiner hört, bis ich vor Erschöpfung nicht mehr kann.“

Andere berichten von verstärkter Atmung bis hin zur Atemnot, von einer Unfähigkeit sich zu bewegen und großer Angst. Bei diesen Jugendlichen kommt es häufig zu Panikattacken und / oder selbstschädigendem Verhalten, zu aggressiven Ausbrüchen, zu Substanz- oder Alkoholmissbrauch.

Eigentlich alles gut?!

Bei diesen Beschreibungen stellt sich die Frage, weshalb die Jugendlichen und jungen Erwachsenen davon ausgehen, dass „eigentlich alles gut ist“?

Tatsächlich gibt es oberflächlich betrachtet oft keinen Grund, sich schlecht zu fühlen. Die meisten dieser jungen Menschen sind gut in der Schule, besuchen das Gymnasium und leben in geregelten familiären Verhältnissen, als Trennungskinder oder mit Eltern, die oft gut situiert als Doppelverdiener tätig sind.

Innerhalb der Familien wird gut füreinander gesorgt, die Eltern oder Patchworkeltern werden als zugewandt beschrieben. Auch diese berichten bei Rückfragen, man sei bislang gut miteinander im Kontakt gewesen und könne sich nicht erklären, wieso es den Kindern so schlecht gehe. Was ist also der Hintergrund?

Leistung und soziale Kontrolle

Als auslösende Bedingungen benennen die jungen Menschen:

  • Die Sorge, den Anforderungen in der Schule nicht gewachsen zu sein.
  • Ein hohes Maß an sozialer Kontrolle unter Freunden und Mitschüler:innen, insbesondere durch Handychats und soziale Medien.

Darüber hinaus werden in den Gesprächen weitere Stressbedingungen sichtbar:

  • Individuelle Stressmomente innerhalb der Familie. Dazu gehören z.B. Streit und Auseinandersetzungen vor einer Trennung der Eltern, die den jungen Menschen noch gut in Erinnerung sind.
  • Oder die Berufstätigkeit beider Eltern, die an einen sehr klaren und stringenten Tages- und Wochenablauf gebunden ist, in dem alle gut zu funktionieren haben.
  • Manchmal gibt es auch konkrete Traumata, wie Krankheit oder Tod von Familienangehörigen.

Äußere Bedingungen der Gesellschaft: Genannt werden hier die massiven Einschränkungen und Ängste in der Corona-Zeit sowie Ängste vor Kriegsszenarien, Klimakatastrophen und einer ungewissen Zukunft.

Wenn wir über diese auslösenden Bedingungen sprechen, ist es für viele das erste Mal, dass sie sie als „negativ, schlecht, böse“ etc. benennen und beschreiben dürfen. Viele äußern sich darüber erleichtert und sagen, dass sie das so noch nicht gesehen hätten.

Darüber spricht man nicht

Diese Themen auch mit Freunden und Familie anzusprechen, können sich viele aber nicht vorstellen. Sie sagen zum Beispiel:

„Das darf man nicht, dann fliegt man direkt raus oder ist total out“
„So etwas machen wir nicht in unserer Familie“

Es scheint eine Art ungeschriebenes Gesetz zu geben: Man ist nicht böse miteinander, man darf andere nicht angreifen, und man darf seine eigene Sichtweise nicht auf andere übertragen, weil man sie damit verletzen könnte.

Man darf nicht sagen, dass es einem schlecht geht oder dass man sich schlecht fühlt. Da beißt man lieber ins Handtuch, damit das Weinen und die Atemnot nicht gehört werden, oder man greift zu Ersatzhandlungen, die Traurigkeit, Angst und Panik reduzieren sollen.

„Es hilft sowieso nichts und keiner kommt“, sagen viele Jugendliche.

Also machen sie gute Miene zum bösen Spiel, und daraus folgt:

„Wenn ich es mir recht überlege, ist alles doch eigentlich nicht so schlimm – eigentlich ist doch ALLES GUT!“

Emotionaler Perfektionismus: Alles unter Kontrolle

Frustration, Traurigkeit, Ärger – all das darf gar nicht erst gedacht geschweige denn gesagt werden. Man passt sich an, aus Angst allein dazustehen oder negativ aufzufallen. Unangenehme Gefühle werden unterdrückt, dürfen nicht da sein und müssen kontrolliert werden.

Die britische Psychologin Annie Hickox spricht hier von einem „Emotionalen Perfektionismus“:

„Normalerweise denken wir bei einem Perfektionisten an jemanden, der bei der Arbeit, zu Hause oder vielleicht bei seinem Aussehen unmögliche Standards erreichen will. Emotionaler Perfektionismus bedeutet jedoch, dass wir unmögliche Maßstäbe an unsere tatsächlichen Gefühle anlegen („Ich sollte in der Lage sein, meine Emotionen zu kontrollieren“).“ (Stand Januar 2024, Übersetzung mit DeepL)

Emotionaler Perfektionismus führt ihrer Meinung nach zu einem Kreislauf von Angst, negativen Gedanken und Gefühlen und damit zu einer hohen inneren Anspannung, auch ausgelöst durch eine „Hoffnungslosigkeit, nie aus dieser Tretmühle herauszukommen“.

Wie es wirklich gut werden kann

In den Beratungsgesprächen versuchen wir, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und Möglichkeiten zu finden, mit denen man Ärger, Wut, Traurigkeit und andere als „negativ“ konnotierte Gefühle erst einmal zulassen und dann im zweiten Schritt bearbeiten kann.

Die Schweizer Psychoanalytikerin Verena Kast benennt die Fähigkeit, Ärger äußern zu können, als Grundbedingung für Ich-Stärke, Selbstwertgefühl und Beziehungsfähigkeit. Wenn man Ärger äußert, nimmt man sich ernst und zieht gleichzeitig eine Grenze, an der man sich mit anderen reiben und verbinden kann:

„Wer Ärger zulässt, glaubt daran, dass man das Leben noch verändern kann. Wer den Ärger nicht mehr zulässt, glaubt nicht mehr daran.“
(Verena Kast: „Vom Sinn des Ärgers – Anreiz zu Selbstbehauptung und Selbstentfaltung“, Freiburg im Breisgau, 2023)

Auch, wenn dann immer noch Arbeit vor uns liegt: Wenn die jungen Menschen erst einmal Handlungsfähigkeit erleben, in einer für sie gefühlt ausweglosen Situation, ist das eine gute Grundlage dafür, dass eben nicht alles hoffnungslos erscheint – und vielleicht … doch ein bisschen gut werden kann.

Kontakt & weiterführende Informationen

Ev. Beratungsstelle Köln, Bensberg und Frechen
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Milchborntalweg 4, 51429 Bergisch Gladbach
Telefon 02204 54 00 4
www.beratungsstelle-bensberg.de

Beratungszeiten:
Montag bis Freitag nach Vereinbarung
Beratungen sind vertraulich, kostenfrei und unabhängig von Religion oder Herkunft.

Text: Susanne Hucklenbroich-Ley – Dieser Text ist zuerst erschienen im Newsletter „GL Familie“ von Laura Geyer. Der Newsletter richtet sich an Eltern und Großeltern mit jüngeren Kindern in Bergisch Gladbach und Umgebung.
Foto(s): Ev. Beratungsstelle Köln, Bensberg und Frechen

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Unsere Wochentipps: Ukulelenkonzert, Lesung mit Adrian Pourviseh und Installation „About care“

Hier kommen unsere Wochentipps: Das Team „kirche-köln-radelt“ tritt beim Stadtradeln in die Pedale, neue Musik gibt’s beim Sommerkonzert in Buchheim und beim Ukulelenkonzert in Worringen. Kunst trifft auf Kirche bei der performativen Installation „About care“ in Ehrenfeld. Spannende Einblicke bieten die Lesung mit Adrian Pourviseh, das Seminar zu Psalmvertonungen und der Einführungsabend zum „Messiah“. Außerdem: Gemeindefest mit Sitzkissenkonzert in Brühl, die Ökumenische Orgelwanderung, der Tauf-Brückenweg für Familien – und der große Kindersingtag mit Anmeldung bis Sonntag.

11.06.2025, 00:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Köln
Stadtradeln 2025 – „kirche-köln-radelt“ ist dabei
Gemeinsam für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität in die Pedale treten
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region beteiligt sich am Stadtradeln 2025 mit dem Team „kirche-köln-radelt“. Von Mittwoch, 11. Juni, bis Dienstag, 1. Juli, heißt es: Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen, Kilometer sammeln und ein Zeichen für Klimaschutz setzen. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – beim Stadtradeln zählt jeder Kilometer. Wer dabei sein möchte, kann sich ganz einfach unter www.stadtradeln.de registrieren, „Köln“ auswählen und dem Team beitreten. Gefahrene Strecken können per App oder Online eingetragen werden.
www.stadtradeln.de

12.06.2025, 17:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Konzert: „Neue Songs für die Seele – Klassiker für die Kehle“
Ukulele und Gesang: Lieder aus dem Leben
„Neue Songs für die Seele, Klassiker für die Kehle“, und damit Lieder aus dem Leben versprechen Saskia und ihre Freunde ihrem Publikum am Donnerstag, 12. Juni, 17 Uhr, in einem Konzert in der Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61. Die Lieder werden mit Ukulele und Gesang vorgetragen. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

12.06.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
„About care“ – KunstSpuren in der Friedenskirche
Eine performative Installation
„About care“ ist eine bewegte performative Installation im ganzen Raum der Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, am Donnerstag, 12. Juni, 19 Uhr, unter anderem mit den Performerinnen Felicitas Martin und Irmgard Himstedt. Bilder von „Care“ treffen auf Kirche und dabei lässt das Spiel mit dem Alltäglichen recht Erstaunliches und viel Hintergründiges entdecken. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

12.06.2025, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Café Lamerdin, Einhardtstraße 5/Ecke Wittekindstraße, 50937 Köln
Für Interessierte: Ein Einführungsabend zum „Messiah“
Die Texte und ihr biblischer Bezug
Die Frechener Kantorei und die Johanneskantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg führen am Sonntag, 29. Juni, das große Oratorium „Messiah“ von Georg Friedrich Händel in der Trinitatiskirche auf. Aus diesem Anlass lädt die Kirchengemeinde am Donnerstag, 12. Juni, 19.30 Uhr, zu einer Einführung ins Werk in das Café Lamerdin, Einhardtstraße 5/Ecke Wittekindstraße, ein. Pfarrer Eckhart Altemüller wird die Komposition sowie die Texte und ihren biblischen Bezug vorstellen. Die Teilnahme am Einführungsabend ist frei.
www.kirche-klettenberg.de

13.06.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Open-Air-Sommerkonzert in Buchheim
Musik, Begegnung und Gemeinschaftsgefühl in Buchheim
Ant Utama, ein Singer-Songwriter aus Neuseeland, der mittlerweile in Köln lebt, ist bekannt für seine tiefgründigen Texte und seinen mitreißenden Pop-Sound. Am Freitag, 13. Juni, 20 Uhr, gibt er im Rahmen der Reihe „Sommerkonzerte in Buchheim“ ein Open-Air-Konzert auf dem Platz vor der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21. Mit eingängigen Melodien und einer gefühlvollen Stimme behandelt der ehemalige Straßenmusiker in seinen Songs Themen wie Resilienz, Selbstvertrauen und das Verwirklichen von Träumen. Die Konzertreihe organisiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein.  Freitags für eine Stunde zwischen 19 und 22 Uhr, treten unterschiedliche Musikerinnen und Musiker auf. Drumherum gibt es Zeit zur Begegnung und zum Kennenlernen im Veedel, kalte Getränke und einen Schub für das Gemeinschaftsgefühl. Weitere Termine: jeweils freitags am 11. Juli und 29. August.
www.kirche-koeln-muelheim.de

13.06.2025, 20:00
Melanchthon-Akademie
Kirchhof der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Das Schimmern der See“
Lesung mit Adrian Pourviseh (Sea-Watch)
Am Freitag, 13. Juni, 20 Uhr, findet im Kirchhof der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, die Lesung „Das Schimmern der See“ mit Adrian Pourviseh (Sea-Watch) statt. Im Mittelpunkt steht eine Dokumentation über 72 Stunden an Bord der Sea-Watch 3 während einer Rettungsmission im zentralen Mittelmeer im Jahr 2021. Die Lesung schildert eindrücklich die Erlebnisse der Rettungseinsätze vor der Küste Siziliens. Adrian Pourviseh, der als Comiczeichner an Bord war, dokumentierte die Ereignisse. Der gezeichnete Augenzeugenbericht ist ein Aufruf zu mehr Menschlichkeit und gegen das Wegschauen. Die Lesung ist die erste Veranstaltung in der Reihe Sommernächte, die von „Junger Campus“, einer Kooperation der Melanchthon-Akademie und des Evangelischen Jugendreferats organisiert wird und richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Der Eintritt ist frei.
www.melanchthon-akademie.de

14.06.2025, 10:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Theologie und Musik im Gespräch
Psalmvertonungen verschiedener Epochen
Im Seminar „Theologie und Musik im Gespräch“ am Samstag, 14. Juni, 10.30 Uhr bis 13 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, bieten Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, und Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, Interessierten eine theologisch-musikalische Zeitreise zu den Psalmvertonungen verschiedener Jahrhunderte an. Jede musikalische Epoche hat Ihre eigene Tonsprache. Sie ist Ausdruck der Ideengeschichte und oft auch der politischen Verhältnisse ihrer jeweiligen Zeit. Ausgangspunkt des Workshops ist jeweils eine Einführung in den biblischen Text und seinen historischen Kontext. Dann folgen Erläuterungen der unterschiedlichen Vertonungen aus mehreren Jahrhunderten von der frühen Kirchenmusik bis ins 20. Jahrhundert. Eine anschauliche Präsentation und zahlreiche Hörbeispiele begleiten diese Zeitreise. Eine Anmeldung unter www.melanchthon-akademie.de ist erforderlich. Die Teilnahme kostet 8 Euro.
www.melanchthon-akademie.de

15.06.2025, 10:00
Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
Mit Anmeldung bis 15.06.: Kindersingtag im Kirchenkreis Köln-Süd
Ein Tag voller Musik, Gemeinschaft und Freude für Kinder und Eltern
Am Samstag, 28. Juni, lädt der Evangelische Kirchenkreis Köln-Süd von 10 bis 17 Uhr zum Kindersingtag in die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal, Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, ein. Mitmachen können alle Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren – und in diesem Jahr auch ihre Eltern. Nach dem Ankommen startet das gemeinsame Singen um 10.30 Uhr. Es folgen für die Kinder kreative Workshops rund um Mehrstimmigkeit, Spiele, Trommeln und Tanz. Dazwischen bleibt Zeit zum Klettern, Basteln und Ausprobieren von Daffyboards, Diabolos und anderem. Am Nachmittag gibt es ein großes Picknick auf der Wiese, gemeinsam mit den Eltern. Den Abschluss des Kindersingtages bildet eine musikalische Andacht, die um 16.30 Uhr beginnt. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Wer dabei sein möchte, kann sich bis Sonntag, 15. Juni, unter www.kkk-sued.de/kindersingtag-anmeldung anmelden.
www.kkk-sued.de

15.06.2025, 13:30
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK)
Kirche Alt St. Heribert, Köln-Deutz, Urbanstraße 1, 50679 Köln
Ökumenischer Tauf-Brückenweg 2025
Thema: „Wachsen mit Gott“
Anlässlich des 1700-jährigen Jubiläums des Glaubensbekenntnisses von Nicäa lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK) am Sonntag, 15. Juni, 13.30 Uhr, zum 7. Ökumenischen Tauf-Brückenweg unter dem Titel „Wachsen mit Gott“ ein. Zum ersten Mal richtet sich ein ökumenischer Brückenweg in besonderer Weise an Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter. Da das Glaubensbekenntnis von Nicäa im Kern ein Taufbekenntnis ist, wird die Bedeutung der Taufe in vier Stationen veranschaulicht und erlebbar gemacht – unter den Stichworten „Licht“ (orthodoxe Kirche), „Wasser“ (Freie evangelische Kirche), „Name“ (Evangelische Kirche) sowie „Segen und Sendung“ (Kölner Dom). Die Stationen im Einzelnen: Treffpunkt und Eröffnung in der Griechisch-Orthodoxen Kirche „Entschlafen der Gottesmutter“ in Alt St. Heribert, Köln-Deutz, Urbanstraße 1. Anschließend (14.40 Uhr) Gang zur Evangelisch-Freikirchlichen Friedenskirche (Baptisten) in der Rheinaustraße 9–13 und zur Evangelischen Trinitatiskirche (15.20 Uhr), Filzengraben 4. Im Kölner Dom wird der Höhe- und Schlusspunkt in Form eines halbstündigen ökumenischen Familiengottesdienstes stattfinden, der um 16.30 Uhr beginnt.
www.oekumene-koeln.de/brueckenweg

15.06.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Jakobuskirche, Unter Eschen 24, 50321 Brühl
Sitzkissenkonzert für die Kleinsten auf dem Gemeindefest
Musikalische Erzählung rund um Peter und den Wolf
Im Rahmen des Gemeindefestes an der Jakobuskirche, Unter Eschen 24, findet am Sonntag, 15. Juni, 15 Uhr, das nächste Sitzkissenkonzert für Kinder statt. Auf dem Programm steht die musikalische Erzählung der Geschichte von Peter und der Wolf – lebendig dargestellt von Christine Albert und Ruth Dobernecker mit Blockflöten und Klavier.

Am Freitag, 13. Juni, 10.30 Uhr, findet im Gemeindesaal der Christuskirche, Mayersweg, das nächste Sitzkissenkonzert für Kinder in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern statt. Auf dem Programm steht die musikalische Erzählung der Geschichte von Peter und der Wolf – lebendig dargestellt von Christine Albert und Ruth Dobernecker mit Blockflöten und Klavier. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eine Wiederholung des Konzerts gibt es am Sonntag, 15. Juni, 15 Uhr, im Rahmen des Gemeindefestes an der Jakobuskirche, Unter Eschen 24.
www.kirche-bruehl.de

15.06.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Ökumenische Orgelwanderung
Thema: „Dialoge“
„Dialoge“ ist der Titel der 22. Ökumenischen Orgelwanderung am Sonntag, 15. Juni, 15 Uhr, zu der die evangelischen und katholischen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker aus Dellbrück und Holweide einladen. Mechthild Brand, Angelika Müller, Joseph Dahlberg und Thomas Becker präsentieren Musik aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Die Orgelwanderung beginnt in der Pauluskirche, Thurner Straße 105.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Come-Together-Cup in Köln: Evangelische Kirche kickte mit – vielfältig, offen, gemeinsam

Die Stadionvorwiesen des RheinEnergieStadions in Köln haben sich für den Come-Together-Cup (CTC) erneut in ein buntes Fest der Vielfalt verwandelt. Der 31. CTC brachte rund 96 Teams und bis zu 30.000 Besuchende zusammen, um gemeinsam zu kicken, zu diskutieren und zu feiern.

Auch der Evangelische Kirchenverband Köln und Region war mit einem engagierten Team vertreten. Marco Beumers, Sport- und Gleichstellungsbeauftragter des EKV, betonte: „Als Sport- und Gleichstellungsbeauftragter war es mir dabei ein besonderes Anliegen, nicht nur die sportliche Leistung in den Vordergrund zu stellen, sondern den Gemeinschaftsgedanken, die Akzeptanz bunt sein dürfen sowie die Freude am Miteinander zu betonen und genau das hat unser Team auch vorbildlich verkörpert.“

Anspruchsvolle Gegner, starke Haltung

Die Wetterbedingungen zeigten sich durchwachsen: „Zwar blieb es trocken, doch die Temperaturen waren eher frisch. Für die Stimmung auf und neben dem Platz spielte das jedoch kaum eine Rolle, die Atmosphäre war fröhlich, offen und herzlich“, sagte Marco Beumers. Und auch die sportliche Herausforderung war in diesem Jahr nicht zu übersehen: Das Team des EKV traf auf technisch starke und vor allem deutlich jüngere Gegner. Trotz kühler Temperaturen, einer anspruchsvollen Gruppenauslosung und mehrerer Niederlagen blieb die Stimmung positiv. Der Spaß, das faire Miteinander und die gelebte Vielfalt standen stets im Vordergrund – ganz im Sinne des Come-Together-Cups.

Promi-Cup mit Hattrick

Ein persönliches Highlight war für Marco Beumers die Teilnahme am Promi-Cup. Dort erzielte er drei Tore und brachte damit das Publikum zum Jubeln. Er selbst sagt dazu: „Beim Promi-Cup hatte ich die Gelegenheit, selbst aktiv mitzuwirken und konnte dabei sogar einen Hattrick erzielen. Natürlich sollte man das sportlich nicht überbewerten, da in diesem Spiel der Spaß und das Entertainment im Vordergrund standen. Dennoch war es ein schönes Erlebnis, das Publikum auf diese Weise mitreißen zu dürfen und zum positiven Gesamterlebnis dieses besonderen Tages beizutragen.“ Ein Hattrick bezeichnet im Fußball das Kunststück, drei Tore in einem Spiel von derselben Person zu erzielen.

Boulevard der Vielfalt und ein starkes Zeichen

Der Come-Together-Cup wurde 1995 von Andreas Stiene ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem der größten eintägigen Freizeitfußballturniere Europas entwickelt. Neben dem sportlichen Wettkampf lockten zahlreiche Informationsstände und Mitmachaktionen auf dem „Boulevard der Vielfalt“. Ziel der Veranstaltung ist es, aktiv für Toleranz, Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander einzutreten.

Ausblick

Zum Abschluss dankte Marco Beumers allen Mitwirkenden: „Unser Dank gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben, von der engagierten Organisation über die Schiedsrichter*innen bis hin zu den vielen helfenden Händen im Hintergrund. Der Come-Together-Cup bleibt ein herausragendes Beispiel dafür, wie Sport Brücken bauen und Gemeinschaft fördern kann.“

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region freut sich bereits jetzt auf die nächste Teilnahme – und darauf, erneut gemeinsam Haltung zu zeigen.

CTC 2025
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Text: Marco Beumers/APK
Foto(s): Marco Beumers

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„1904 – 1924 – 1964 – 2024 – Evangelisch leben hält Kirche agil“: Ausstellung ist jetzt digital

Die Ausstellung „1904 – 1924 – 1964 – 2024 – Evangelisch leben hält Kirche agil“ ist jetzt digital. Sie thematisiert die Frage: Was macht Kirche aus – damals, heute und morgen? Dabei wird die Entwicklung der evangelischen Kirche in der Zeit von 1904 bis 2024 nachgezeichnet. Beleuchtet werden Meilensteine wie die Gründung eines ersten Kirchenverbandes, die Entstehung des Evangelischen Kirchenverbands, die Aufteilung des Kirchenkreises im Jahr 1964 – und es gibt auch einen Blick auf aktuelle Prozesse wie die Fusion der drei linksrheinischen Kölner Kirchenkreise im Jahr 2026.

Wandel wahrnehmen. Herkunft verstehen. Zukunft gestalten.

Die Evangelische Kirche erlebt derzeit einen dynamischen Wandel: Gemeinden schließen sich zusammen, Standorte werden aufgegeben, finanzielle und personelle Ressourcen schrumpfen. Und doch bleibt etwas Wesentliches: Die Kirche lebt vom Wort Gottes, vom Wirken seines Geistes – und von Menschen, die sich mutig den Aufgaben ihrer Zeit stellen.

Dabei zeigt sich: Kirche war nie starr. Ihre Gestalt verändert sich – immer wieder und oft tiefgreifend. Organisatorische Entscheidungen, wirtschaftliche Solidarität, geistliche Impulse – all das wurde und wird von engagierten Menschen geprägt. Ihre Weichenstellungen haben Generationen von evangelischen Christinnen und Christen beeinflusst. Die äußere Verwaltungsform hat hier immer den Anforderungen der Gemeinden und des und später der Kirchenkreise gedient.

Die Broschüre zur Ausstellung vertieft die Hintergründe und knüpft an frühere Veröffentlichungen wie „Das evangelische Köln“ (1965) an.

Lesen Sie hier mehr:

Text: APK
Foto(s): APK

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Pfingsten in Brauweiler: Ökumenische Tauferinnerung mit Feuer, Gemeinschaft und Segen

Pfingsten – für viele Menschen ist das einfach ein langes Wochenende. Aber für Christinnen und Christen ist es viel mehr: Das Fest des Heiligen Geistes und Geburtstag der Kirche. Für den evangelischen Pfarrer Nils Lombardo aus Brauweiler ist das Geschehen von Pfingsten auch so etwas wie ein Motor für die Kirche. Er sagt: „Pfingsten ist für mich das Fest der Gemeinschaft und des Heiligen Geistes. Und das hängt für mich ganz eng miteinander zusammen: Dass Gott in unser Leben, in die Situation, wo wir zusammen sind, hineinkommt und unsere Gemeinschaft stärkt, mit Lebenskraft versieht und Wind und Feuer und Lebendigkeit hineinbringt.“

In Brauweiler planen Pfarrer Nils Lombardo und seine Kollegen deshalb am morgigen Pfingstmontag eine besondere Aktion: Die evangelische und die katholische Gemeinde feiern gemeinsam in der Abteikirche in Brauweiler. Für den Pfarrer ist dies ein „ganz besonderer Ort“. Es wird zwei Schwerpunkte geben: „Der eine Schwerpunkt ist die Tauferinnerung. Alle Menschen, die kommen, können sich eine Erinnerung in irgendeiner Form an ihre eigene Taufe mitgeben lassen. Der zweite Schwerpunkt ist die Gemeinschaft, weil wir hinterher auf dem Vorplatz oder bei schlechtem Wetter, drinnen bei Feuer und ein bisschen Getränk und Snacks zusammen sein und Gemeinschaft feiern werden.“

Pfingsten, das Fest des Verstandenwerdens

Das Lagerfeuer ist dabei kein Zufall – es steht symbolisch für Pfingsten. Und hat eine ganz besondere Bedeutung und Wirkung: „Feuer, das über den Köpfen der Jünger brennt, ist in der biblischen Geschichte schon als Symbol vorhanden. Bei mir ist es zumindest immer so, dass Lagerfeuer etwas Verbindendes hat. Sich gemeinsam um ein Feuer zu versammeln, das hat etwas Gemeinschaftsstiftendes und lädt dann nochmal in besonderer Weise dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu hören und zu erzählen.“

Pfingsten steht auch für Verständigung – gerade deshalb hat die ökumenische Feier für Lombardo eine wichtige Bedeutung: „Pfingsten ist neben der Gemeinschaft und neben dem Heiligen Geist ja auch das Fest des Verstandenwerdens. Die Jünger werden dann in vielen verschiedenen Sprachen verstanden. Und das, finde ich, ist ökumenisch besonders schön zu feiern, weil wir uns da deutlich machen, dass wir mit der Taufe und mit der gemeinsamen Überlieferung, also der Bibel, ganz, ganz viel gemeinsam haben zwischen evangelischer und katholischer Kirche. Und deshalb passt das für mich total gut, Pfingsten ökumenisch zu feiern.“

Die ökumenische Tauferinnerung beginnt am morgigen Pfingstmontag, 9. Juni, um 18 Uhr in der Abteikirche Brauweiler. Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Brauweiler auf www.evangelische-christusgemeinde.de.

Text: Sammy Wintersohl
Foto(s): Sammy Wintersohl

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Kirche2go fragt: Was ist Pfingsten?

„Kirche2go“ versucht in kurzen und schlüssigen Worten Feste, Begebenheiten oder auch Ereignisse aus der Bibel auf den Punkt zu bringen. Kein Fest, das wir als Christen feiern, ist bei vielen Menschen so erklärungsbedürftig wie Pfingsten.

Wie war das noch mal mit den Feuerzungen? Wie ging das noch mal mit den vielen Sprachen? Und der heiligen Geist? Gehört der auch zu Pfingsten und in welcher Reihenfolge ist was, wann genau wie passiert?

Das Fest, das wir da feiern, gehört zu einem der 3 wichtigsten Ereignisse im Kirchenjahr überhaupt. Also lohnt es sich, mal genauer zu schauen, was es mit der Taube, den heiligen Zungen, den vielen Sprachen und dem sagenumwobenen Rauschen auf sich hat…

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Hier der Text zum Nachlesen:

Was ist Pfingsten? – Pfingsten gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Es ist das dritte große Fest im Kirchenjahr, nach Weihnachten und Ostern. An Pfingsten feiern Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet. Dafür haben Künstler früh das Bild einer weißen Taube gefunden. Neben der Taube ist die Zunge ein biblisches Symbol für den Heiligen Geist. Als sich die Jüngerinnen und Jünger von Jesus nach seiner Himmelfahrt in Jerusalem versammeln, hören sie ein merkwürdiges himmlisches Brausen. Daraufhin setzt sich auf jeden von ihnen eine von Feuer zerteilte Zunge. Der Heilige Geist erfüllt sie und sie fangen an, in für sie fremden Sprachen zu sprechen. Diese Sprachen verstehen sogar die umstehenden Ausländer – wie zum Beispiel Perser, Römer und Ägypter. Deshalb ist Pfingsten nicht nur der „Geburtstag der Kirche“ sondern auch der Beginn der weltweiten Mission.

Text: APK
Foto(s): APK

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Weichen Richtung Zukunft – Baustart für hochmodernes OP-Zentrum am EVK Bergisch Gladbach

Auf dem Gesundheitscampus Quirlsberg ist der Startschuss für „das komplexeste Bauprojekt in der fast 100-jährigen Geschichte“ des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach (EVK) gefallen: „Im Hauptgebäude des Klinikums und im angrenzenden Ärztehaus 1 entsteht auf einer Gesamtfläche von rund 1.500 Quadratmetern eines der modernsten OP-Zentren in Nordrhein-Westfalen mit ambulanten und stationären OP-Sälen“, informiert das EVK. Insgesamt 18,5 Millionen Euro investiert die Klinik in den Neubau. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.

Das Klinikum stellt mit dem Mammut-Projekt die Weichen für die Zukunft, in der integrierte Versorgung auf einem Campus „konsequent gedacht und umgesetzt“ wird, erklärt EVK-Geschäftsführer Sebastian Haeger: „Mit dem neuen OP-Zentrum setzen wir bewusst auf Zusammenarbeit statt Trennung und geben damit die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Medizin von morgen.“ Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung lebe von der engen Verzahnung ambulanter und stationärer Leistungen. „Deshalb vereinen wir beide Versorgungsformen an einem Standort. So schaffen wir kurze Wege, schnelle Abläufe und ein patientenorientiertes Behandlungserlebnis für die Menschen in der Stadt und der Region. Gleichzeitig entsteht eine moderne und effiziente Arbeitsumgebung für unsere Ärztinnen und Ärzte sowie das gesamte OP-Team“, so Haeger.

Einziger OP-Roboter im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im ersten Bauabschnitt werden auf der dritten Etage im Ärztehaus 1 sechs neue OP-Säle errichtet. Einer der neuen OPs wird speziell für den Einsatz von Robotik ausgestattet. Das EVK setzt hier bereits seit über fünf Jahren als erstes und einziges Krankenhaus im Rheinisch-Bergischen Kreis den OP-Roboter daVinci in der Allgemeinchirurgie und Gynäkologie ein. Zudem entsteht ein sogenannter Hybrid-OP für die Gefäßchirurgie. Dieser verfügt über eine fest verbaute digitale Röntgenanlage zur Darstellung der Gefäße live während des Eingriffs.

Der Eingangsbereich des EVK Bergisch Gkadbach.
Der Eingangsbereich des EVK Bergisch Gkadbach.

Auf der vierten Etage des Ärztehauses werden unter anderem Aufenthaltsräume und Umkleiden für das OP-Personal untergebracht. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Sommer 2026 wird der gesamte stationäre OP-Bereich aus dem Hauptgebäude des Krankenhauses in den Neubau verlagert.

Im zweiten Bauabschnitt wird der bestehende OP-Bereich auf der dritten Etage im Hauptgebäude des Klinikums vollständig entkernt und neu errichtet. Hier entstehen unter anderem zwei weitere moderne OP-Säle sowie ein zentraler Bereich für die Einleitung der Narkose und ein zentraler Aufwachraum für stationäre Operationen. Hinzu kommen Anlieferungs- und Entsorgungsbereiche für die OP-Materialien.

140 Kilometer Leitungen und Kabel

Nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts wird der OP-Betrieb in einen stationären und einen ambulanten Bereich aufgeteilt. Der ambulante OP-Bereich ist für Patientinnen und Patienten über das Ärztehaus 1 zugänglich. Er umfasst drei OP-Säle sowie eine eigene Anmeldung nebst Wartebereichen, Aufklärungsräumen sowie einen eigenen Aufwachraum mit sieben Plätzen.

Das neue OP-Zentrum setzt auf modernste und praktische Technik in Kombination mit einer angenehmen Atmosphäre für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle OP-Säle verfügen über Tageslicht und erhalten Deckenversorgungseinheiten für Strom, Druckluft und Narkosegase, sodass Kabel und Anschlüsse an den Wänden oder auf dem Boden entfallen. Fast 140 Kilometer Leitungen und Kabel werden insgesamt im neuen OP-Zentrum verlegt. Hinzu kommen große und hochauflösende Bildschirme, über die während der Eingriffe alle wichtigen Daten, Bilder und Informationen abgerufen werden können.

Hygienische Wände und zeitsparende Technik

Ähnlich wie moderne Badezimmer wird auch in den neuen Operationssälen künftig weitestgehend auf Fliesen und Fugen verzichtet. Möglich wird dies durch speziell hygienische Wände mit spezieller Beschichtung. Die Lüftungsanlage mit sogenannten Air-Flow-Decken speziell für OP-Bereiche sorgt für sauberste Luft.

Unter anderem dank mehrerer steriler Vorbereitungsräume und einem eigenen Diktierraum, in dem die Ärztinnen und Ärzte direkt nach der Operation per Spracherkennung den digitalen OP-Bericht verfassen können, werden die Wartezeiten zwischen einzelnen Operationen künftig deutlich kürzer.

www.evk.de

Text: Daniel Beer/EVK
Foto(s): Daniel Beer/EVK

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Musikalisches Fest zum Abschied: Andreas Meisner verabschiedet sich nach 40 Jahren vom Altenberger Dom

Vier Jahrzehnte lang prägte Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner als Domorganist die Musik der evangelischen Domgemeinde Altenberg. Er begeisterte als Dirigent der Domkantorei mit Aufführungen großer Oratorien, lud Musikschaffende zu Konzerten ein und konzertierte selbst unter anderem in Frankreich, Italien, England oder Norwegen. Nun nahm der Organist seinen Abschied – schweren Herzens, wie er bei der großen Musiknacht im bis auf den letzten Platz besetzten, von der Sonne überstrahlten Altenberger Dom verriet. „Andreas Meisner & Friends“ war das mehr als dreistündige Konzert überschrieben.

Es markierte den Abschluss eines ganzen Prozesses des Abschiednehmens, der im Grunde schon Ende vergangenen Jahres begann. Denn im Dezember dirigierte der Musiker als Leiter der Domkantorei zum letzten Mal das Bach‘sche Weihnachtsoratorium, das vor sage und schreibe 50 Jahren zum ersten Mal von der Domkantorei in Altenberg aufgeführt wurde. Im Mai folgten ein Gottesdienst zur Verabschiedung und schließlich zwei ausverkaufte Aufführungen des Requiems von Giuseppe Verdi, bei denen das Publikum mit minutenlangem Applaus Chor, Orchester, aber vor allem auch das Wirken Meisners würdigte.

Musikalisches „Acht-Gänge-Menü“

Und nun eben die große Musiknacht, ein musikalisches „Acht-Gänge-Menü“ wie Andreas Meisner als Moderator ankündigte. Und nicht ein Gang dieses Gourmet-Menüs lag schwer im Magen – im Gegenteil. Auch wenn der Musiker aus seiner Wehmut durchaus keinen Hehl machte, war das Programm eine wunderbar stimmig-positive Mischung aus festlicher und luftiger Klassik, aus großem Blechbläserklang und zarten Flötentönen.

Harmonic Brass aus München war eingeladen worden und erfüllte Meisners Wunsch, Johann Sebastian Bachs Toccata d-Moll zu interpretieren. Das, was gemeinhin mit raumgreifender Orgelmusik in Verbindung gebracht wird, beeindruckte als Bläsersatz nicht minder. Und schon folgte der erste faszinierende Kontrapunkt. Susanne Ehrhardt ließ solo ihre Blockflöte trillern und jubilieren, interpretierte Jan van Eycks Engels Nachtigall mit hinreißend fröhlichem Gezwitscher.

Vierhändig und vierfüßig klangvoll

Wieder gab es einen Kontrapunkt – Andreas Meisner und Rolf Müller spielten das Allegro moderato aus Gustav Adolf Merkels Orgelsonate Nr. 1, op. 30 für zwei Organisten. Rolf Müller ist seit 2001 Domorganist in Altenberg, der katholische Kollege Meisners, der sich bei ihm für „20 wunderbare Jahre der Zusammenarbeit“ bedankte, bevor es vierhändig und vierfüßig klangvoll wurde. Meisner hatte vorab gesagt, das Stück sei eins der schwierigsten für vier Hände und vier Füße –bemerkbar machte sich das nicht, die beiden Organisten ließen perfekte Tonfolgen durch den Dom schweben.

Den Bogen zu den jährlichen Aufführungen des Weihnachtsoratoriums schlugen die Masterstudierenden der Barocktrompetenklasse der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Leitung von Thibaud Robinne, der mehrfach die erste Trompete im Oratorium spielte. Auf historischen Trompeten brachte das Ensemble Barockmusik von Heinrich Ignaz Franz Biber zu Gehör, unterstützt von Margit Baranyai am Fagott sowie Paukistin Bärbel Hammer-Schäfer.

Ein bisschen quietschte es anschließend. Für Andreas Meisners Zusammenspiel mit Violinistin Gudrun Höbold, Konzertmeisterin des Consortium Musica Sacra Köln, musste der Spieltisch der Orgel, zum Amüsement der Gäste recht geräuschvoll, ein Stück gedreht werden, bevor das Duo die laut Meisner „griffige“ Sonate e-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach spielte.

Töne wie edelster Samt

Töne wie edelster Samt erklangen im Anschluss: Hornist Stefan Fellhauer spielte im Duo mit dem Gastgeber Mozart und Donizetti. Und dann gab es nach dem Auftritt von Hannah Schlubeck an der Panflöte Zwischenapplaus und Bravorufe. Die Musikerin hatte mit dem rumänischen Ciocirlia eine lebhafte Lerche durch den Dom flattern lassen und musikalisch Frühlingsgefühle in den hohen, lichten Raum geholt. „Hannah Schlubeck muss man einmal live erlebt haben. Ich freue mich total über diese Musik“, erklärte der Domorganist begeistert und sprach damit den Zuhörenden aus der Seele.

Nach der zweiten Pause lag der Schwerpunkt erneut auf Musik des Barock. Als Quintett waren Eva Morsbach an der Traversflöte, Ina Stock an der Oboe, Martin Burkhardt am Violoncello und Tatjana Vorobjova am Cembalo zu hören. Solistisch traten Tatjana Vorobjova und Martin Burkhardt daran anschließend jeweils mit wunderbarer Abendmusik von Johann Sebastian Bach und Josef Rheinberger auf. Mit vier Stücken, darunter Maurice Ravels Bolero schloss sich der Kreis – Harmonic Brass und Andreas Meisner an der Orgel bildeten quasi das Dessert eines facettenreichen musikalischen Menüs zu Ehren und zum Abschied eines Domkantors, der sich und andere sicherlich auch weiterhin für Musik begeistern wird.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Unsere Wochentipps: „African Vocals“, persische Musik und Stadtradeln

Pfingsten steht vor der Tür – und damit einhergehend viele Wochentipps voller inspirierender Veranstaltungen in Köln und Region. Ob bewegende A-cappella-Klänge aus Namibia, feinfühlige persische Musik oder eine schillernde Travestieshow – unsere Kirchen öffnen ihre Türen für außergewöhnliche Kulturmomente. Außerdem radeln wir ab dem 11. Juni gemeinsam beim Stadtradeln 2025 für mehr Klimaschutz und nachhaltige Mobilität:

05.06.2025, 19:00 und 06.06.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach und Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach und Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Konzert mit „African Vocals“
Lieder voller afrikanischer Lebensfreude und Spiritualität
Die African Vocals, eine A-cappella-Gruppe aus den Townships von Swakopmund/Namibia, sind auch 2025 wieder in Deutschland auf Tournee und machen Station in Bergisch Gladbach. Das Konzert findet am Donnerstag, 5. Juni, 19 Uhr, in der Gnadenkirche, Hauptstraße 256, statt. Die Sänger im Alter zwischen 20 und 35 Jahren verstehen sich musikalisch als Botschafter der namibischen Kultur, Musik und Traditionen. Mit ihren Liedern voller afrikanischer Lebensfreude und Spiritualität möchten sie ein positives und hoffnungsvolles Bild Afrikas vermitteln. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Und: Am Freitag, 6. Juni, 19 Uhr, gibt die Vokalgruppe „African Vocals“ in der Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, ein Konzert. Die männliche a cappella Gruppe ist bereits zum dritten Mal zu Gast in Dellbrück und verspricht wieder einen unvergesslichen Abend mit viel guter Stimmung. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.gnadenkirche-gl.de
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

06.06.2025, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Konzertabend mit Persischer Musik
Vielfarbige Klänge des Santur, der Setar und des Cellos sind zu hören
Die Musiker Nima Khoshravesh (Setar und Gesang), Poolad Torkamanrad (Santur) sowie Katharina Hoffmann (Cello und Gheychak) tauchen in ihrem Konzert am Freitag, 6. Juni, 19 Uhr, in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, ein in die faszinierende Welt klassischer persischer Musik. Die Musik zeichnet sich durch melodische Kreisbewegungen, ungewöhnliche Taktarten und rhythmische Verschiebungen aus. Kleine verspielte Momente brechen die musikalischen Strukturen auf und schaffen so ein abwechslungsreiches und lebendiges Hörerlebnis. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Tickets können unter Telefon 01799746178 reserviert werden.
www.christuskirche-koeln.de

08.06.2025, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
KulturkircheHürth: Kordula Klabustra – „Do bin isch“ (Ersatztermin)
Jede Menge Glamour in der Kulturkirche Hürth: Auf der Bühne der Martin-Luther-Kirche, Am Hofacker 41, tanzt, singt und plaudert am Sonntag, 8. Juni, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr), Kordula Klabustra mit ihrem Programm „Do bin isch“. Kordula Klabustra ist ein international gefragtes Showgirl. Auf ihrer Tournee macht sie mit ihrer Travestieshow, bei der sie kein Blatt vor den Mund nimmt, auch einen Zwischenstopp in der Kulturkirche Hürth. Der Eintritt kostet 15 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf unter www.evangelisch-in-huerth.de/kulturkirche.
www.evangelisch-in-huerth.de

11.06.2025, 00:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Köln
Stadtradeln 2025 – „kirche-köln-radelt“ ist dabei
Gemeinsam für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität in die Pedale treten
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region beteiligt sich am Stadtradeln 2025 mit dem Team „kirche-köln-radelt“. Von Mittwoch, 11. Juni, bis Dienstag, 1. Juli, heißt es: Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen, Kilometer sammeln und ein Zeichen für Klimaschutz setzen. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – beim Stadtradeln zählt jeder Kilometer. Wer dabei sein möchte, kann sich ganz einfach unter www.stadtradeln.de registrieren, „Köln“ auswählen und dem Team beitreten. Gefahrene Strecken können per App oder Online eingetragen werden.
www.stadtradeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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