Judenhass – Michel Friedman beim AntoniterAbend: „Hass hat immer Hunger und wird nie satt“

Als „Rechtsanwalt, Philosoph, Publizist und Moderator“ hat Pfarrer Markus Herzberg Michel Friedman begrüßt, der Gast war beim AntoniterAbend im voll besetzten Antoniussaal. Friedman wurde 1956 in Paris geboren und war von 2000 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Herausgeber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine sowie von 2001 bis 2003 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Er engagiert sich gegen Rechtsradikalismus und für die Integration Geflüchteter. Friedmans aktuelles Buch trägt den Titel „Judenhass“. Zu Beginn des Abends trug der Autor einige Passagen vor. „Ich bin nicht bereit, mich von Menschen, die hassen, beeinflussen zu lassen. Ich bin nicht bereit, ihnen dieses Machtgefühl zu schenken. Ich bin nicht bereit, einen Teil meiner Identität aufgrund von Drohungen zu löschen.

Ich verstehe nicht, warum Menschen, die selbst keine Juden sind, nicht bemerken, dass dort, wo die autoritäre Geisteshaltung ihren Platz gefunden hat, nicht nur die Minderheiten, sondern auch sie selbst ihre Lebensqualität verlieren. Die Schlinge des Autoritären schließt sich auch um ihr Leben. Ich bin nicht bereit zu akzeptieren, dass der Hass das letzte Wort hat.“ Damit war der Ton für das anschließende Gespräch mit Pfarrer Herzberg gesetzt. Judenhass werde am Ende zum Menschenhass. Seit dem Angriff der Hamas sei klar, dass sich Juden nirgendwo sicher fühlen könnten. Immer noch würden über 100 Jüdinnen und Juden unter der Stadt Gaza festgehalten.

„Der Judenhass in diesem Land ist tief verwurzelt“

Dr. Barbara Slowik-Meisel, die Polizeipräsidentin von Berlin, hat Friedman gesagt, dass sie für die Sicherheit von Juden in ihrer Stadt nicht garantieren könne, wenn sie als Juden erkennbar seien. „Die Shoa war kein Betriebsunfall. Der Judenhass in diesem Land ist tief verwurzelt.“ Die Kinder in den jüdischen Kindergärten und Schulen stünden seit Jahrzehnten unter Polizeischutz. Laut Friedman hat der „radikale politische Judenhass“ zugenommen. Die Hamas und die Hisbollah verfolgten das Ziel, Israel und damit das Judentum auszulöschen. 1948 bei der Gründung Israels habe es auf dem Gebiet keinen Staat gegeben. Deshalb sei es Unsinn, von Kolonialismus in Verbindung mit der Staatsgründung zu reden. Es sei bestürzend, dass der Judenhass, „der nie weg war“, in den vergangenen Monaten „zurück auf unseren Straßen ist“. Und das in einem Land, „in dem die Vorfahren verantwortlich waren für den größten Zivilisationsbruch aller Zeiten“.

„Es gab viel stillschweigendes Einverständnis.“

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sei auch eine Geschichte des latenten Rechtsextremismus. „Es gab viel stillschweigendes Einverständnis.“ Die kürzeste Definition von Antisemitismus stamme von Theodor Adorno: „Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden.“ Das Gerücht über die Ermordung Jesu Christi durch die Juden, das Gerücht über die Geldgier und das Gerücht über die heimliche Weltherrschaft. Die „Protokolle der Weisen von Zion“ seien eines der erfolgreichsten Bücher der Welt. Dabei sei erwiesen, dass sie 1903 vom zaristischen Geheimdienst geschrieben wurden. Friedman erzählte aus seinem Leben: „Ich habe mal einen Mitschüler nicht abschreiben lassen, weil mir der zutiefst unsympathisch war. Dessen Vater hat dann am Abend meinen Vater angerufen und hat gesagt ,Ja so sind die Juden‘.“ Während der Finanzkrise hat Friedman jemand auf die Beteiligten Goldmann-Sachs und Rothschild verwiesen. Jüdische Geldhäuser. Auf Friedmans Verweis, dass auch die Deutsche Bank beteiligt sei, lautete die Antwort: „Aber gehört die nicht auch den Juden.“

„Hass hat immer Hunger und wird nie satt“

Ihm werde häufig vorgeworfen, er reagiere auf Diskriminierung übersensibel, berichtete Friedman. „Aber gibt es den Begriff untersensibel?“ Wenn es den Juden nicht gäbe, würde ihn der Antisemit erfinden. „Hass hat immer Hunger und wird nie satt. Die, die sagen, dass die Juden das Problem sind, sind das Problem.“ Die Demokratie sei schwach, weil die Demokratinnen und Demokraten wenig redeten und „streiten sowieso nicht“. Herzberg erinnerte an den Rosenmontag nach dem russischen Überfall auf die Ukraine: „Da waren eine Million Menschen auf der Straße. Beim Schweigegang nach dem Überfall der Hamas hat man 3000 Menschen gezählt.“

„Ich habe keine Lust mehr, den Leuten zu erklären, wo ihr Problem liegt“

Friedman antwortete mit spürbarer Resignation: „Ich habe keine Lust mehr, den Leuten zu erklären, wo ihr Problem liegt.“ Auf Menschenwürde verzichten könne die Diktatur, die Demokratie könne das nicht. Protestanten hätten die Sätze Luthers goutiert, „und es gibt Länder, in denen ist das II. Vaticanum nicht angekommen“. Man müsse niemanden bitten, sich für die Juden einzusetzen: „Setzen Sie sich für sich selbst ein.“ Und weiter: „Wenn noch mal jemand ,Wehret den Anfängen‘ sagt, stehe ich auf und brülle: Hätte jemand den Anfängen gewehrt, wären wir nicht da, wo wir heute sind.“

Demokratie werde heutzutage konsumiert. Die Demokratie müsse wehrhaft sein. In den nächsten Jahren entscheide sich, ob sich Demokratien gegen Autokraten durchsetzen.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Gaby Gerster

Der Beitrag Judenhass – Michel Friedman beim AntoniterAbend: „Hass hat immer Hunger und wird nie satt“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Diakoniespende 24/25: Malgruppe im Vringstreff bringt in einen oftmals düsteren Alltag bunte Farbe

Eine bunte Ausstellung hat bis vor kurzem die Wände im Bistro des Vringstreff geziert – Katzen sind dort zu sehen, bunte Äffchen à la Franz Marc und auch Abstraktes. Es sind die Werke der Malgruppe, die sich mittwochs unter der Leitung von Kunstpädagogin Marion Schmidt im Vringstreff im Severinsviertel trifft. Die Gruppe existiert als offenes Angebot, seit dieser Ort der Begegnung gestartet ist – seit 25 Jahren, immer wieder gibt es Ausstellungen.

Der Vringstreff ist noch bis Ende September 2025 Empfänger der Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Bis zu einer Höhe von 100.000 Euro Spendenaufkommen, verdoppelt der Kirchenverband die Summe.

Ute ist schon einige Jahre dabei. Sie hat eine grau-weiße Katze gemalt, darunter steht der Spruch „Eine dösende Katze ist das Abbild der Seligkeit“. Diese Katze erzeugt viele lächelnde Gesichter bei der Eröffnung der Ausstellung und Ute erzählt, dass das Tierchen sie an Sternchen erinnert hat, ihre Katze, die nicht mehr bei ihr ist. Der 70-Jährigen sind die kreativen Stunden mit den anderen sechs bis zwölf Teilnehmenden im Vringstreff wichtig. Sie betont: „Wir helfen uns gegenseitig, geben uns Tipps. Die Atmosphäre in der Gruppe ist angenehm, die Leute sind alle sehr nett.“

„Ich mag den liebevollen Umgang innerhalb der Gruppe“

Das empfindet auch Marlon so. Er ist noch nicht so lange dabei, war früher schon als bildender Künstler in unterschiedlichen Stilrichtungen kreativ und beschreibt seine aktuelle Situation aufgrund schwieriger Umstände als „sozial isoliert“. Die Malgruppe lindere diese Isolation, berichtet er. Auch zur Vernissage wollte der 58-Jährige zunächst nicht kommen, dachte sich dann aber: „Hier ist es so nett – also gehe ich doch hin.“ Und nun sitzt Marlon in einer großen Runde, plaudert lächelnd, lobt die Bilder und sagt: „Ich mag den liebevollen Umgang innerhalb der Gruppe. Diese Nachmittage sind für mich ein Ruhepol im Leben, der ganz ohne Druck sehr wohltuend wirkt.“

Marion Schmidt, die den Kunstschaffenden seit rund sechs Jahren mit ihrer Fachkenntnis als Leiterin zur Seite steht, bestätigt diesen Eindruck. Sie erläutert, dass in den gemeinsamen Stunden ausschließlich konstruktive Kritik gepflegt wird, dass es darum geht, in einen oftmals düsteren Alltag bunte Farbe hineinzubringen. Die Ideen kommen in der Regel von den Teilnehmenden selbst, thematischer Schwerpunkt für diese Ausstellung war „Musik und Tiere“. Die Materialien werden gestellt, die Teilnahme ist kostenfrei. Marion Schmidt erläutert: „Wir unterstützen die Teilnehmenden durch hochwertige Farben und gutes Papier. Das ist eine, für uns ganz selbstverständliche Wertschätzung der Kreativität, die hier freigesetzt wird.“

Gegenseitige Inspiration

Manche seien vor ihrer Teilnahme an der Gruppe schon kreativ gewesen und würden sich nun wiederentdecken, andere starten ganz neu, hat sie beobachtet. Gemein ist ihnen allen, dass sie einander inspirieren, dass sie in ihren Bildern ihre nicht immer schönen Erlebnisse, Stress und Druck verarbeiten können. Die Gespräche drehen sich um persönliche Probleme, aber auch um Kunst. Denn auf dem Programm der Gruppe stehen auch Ausflüge in Museen, wie dem Kölner Museum Ludwig.

Und so ist die Vorfreude auf den Mittwoch immer groß, auch die Aufregung, wenn wieder eine Ausstellung ansteht.

Die Malgruppe, die sich immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr trifft, ist ein fester Bestandteil des Vringstreff-Angebots. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Materialien werden gestellt, die Teilnahme ist kostenlos. Wer möchte, kann vorher anrufen (0221) 2785656, um sich anzumelden. Ansonsten gilt: Einfach vorbeikommen!

IHRE HILFE WIRKT DOPPELT

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2024 bis zum 30.09.2025.

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: VRINGSTREFF
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC: COKSDE33XXX

www.diakoniespende-koeln.de

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

Der Beitrag Diakoniespende 24/25: Malgruppe im Vringstreff bringt in einen oftmals düsteren Alltag bunte Farbe erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Gemeinsame Wünsche und Hoffnungen für 2025: Ein Jahr voller Frieden, Toleranz und Zusammenhalt

Evangelisch in Köln und Region: Heute teilen Menschen noch einmal ihre Wünsche und Hoffnungen für 2025. Diese Wünsche zeigen sowohl die Sehnsucht nach Frieden in der Welt als auch das Streben nach positiven Veränderungen im Zusammenleben, in der Kirche und in der Gesellschaft. Ein zentrales Thema ist die Hoffnung auf mehr Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung in der Gesellschaft. Ein weiterer Fokus liegt auf der Seelsorge und der Unterstützung für Menschen in Not. Viele Beiträge betonen die notwendige Entwicklung und Zusammenarbeit innerhalb der Kirche. Der Blick in die Zukunft bringt daher auch konkrete Projekte und Visionen für das kommende Jahr. Viele Stimmen richten ihren Blick auf das große Ziel: Frieden. Deswegen prägt der Wunsch nach mehr Toleranz, Solidarität und positiver Veränderung generell die Hoffnungen für 2025.

Möge 2025 ein Jahr des Friedens, der Solidarität und der Hoffnung für uns alle werden!

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24

previous arrow
next arrow

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Gemeinsame Wünsche und Hoffnungen für 2025: Ein Jahr voller Frieden, Toleranz und Zusammenhalt erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Neujahrsempfang und Gottesdienst zur Jahreslosung 2025

In unseren Wochentipps blicken wir ins neue Jahr: mit Neujahrskonzert, Neujahrsempfang und Gottesdienst zur Jahreslosung 2025. Jecke aufgepasst: Außerdem gibt es einen ökumenischen Gottesdienst für Karnevalistinnen und Karnevalisten.

01.01.2025, 15:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Neujahrskonzert der beiden Domorganisten
Herzliche Einladung zum Neujahrskonzert!
Zu einem Neujahrskonzert im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, laden die beiden Domorganisten Andreas Meisner und Rolf Müller am Mittwoch, 1. Januar 2025, 15.30 Uhr, ein. Sie spielen gemeinsam an der Domorgel. Der Eintritt ist frei.
www.dommusik-aktuell.de

05.01.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen
Andacht mit anschließendem Neujahrsempfang
Gespräche bei Sekt, Kaffee und Kuchen
Im Anschluss an eine Andacht in der Lukaskirche, am Sonntag, 5. Januar, 15 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft zum Neujahrs-Sektempfang in das Gemeindehaus ein. In geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen können alle ins Gespräch kommen.
www.kirche-brueggen.de

05.01.2025, 11:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Gottesdienst zur Jahreslosung mit Abendmahl
„Prüft alles und behaltet das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,21)
„Prüft alles und behaltet das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,21) – Die Jahreslosung für das Jahr 2025 ist Thema in einem Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag, 5. Januar, 11 Uhr, in der Evangelischen Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208. Pfarrerin Monika Crohn gestaltet die Liturgie.
www.ev-kirche-weiden.de

05.01.2025, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Gottesdienst mit Bachkantate „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ BWV 58
Gottesdienst mit Bachkantate „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ BWV 58
Die Kantate „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ (BWV 58) Von Johann Sebastian Bach kommt am Sonntag, 5. Januar, 18 Uhr, im Rahmen eines Gottesdienstes in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, zu Gehör.  Es singen Susanne Duwe (Sopran) und Konstantin Paganetti (Bass), und es musiziert ein Instrumentalensemble unter der Leitung von Johannes Quack. Bach komponierte diese Kantate für den Sonntag nach Neujahr. Sie entstand vermutlich 1727 in Leipzig und wurde 1734 oder 1735 umgearbeitet. Die Uraufführung fiel auf den 5. Januar 1727.
www.antonitercitykirche.de

08.01.2025, 18:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
Kölner Dom, Domkloster 4, 50667 Köln
Ökumenischer Gottesdienst für Karnevalistinnen und Karnevalisten
Segen für die laufende Session
Traditionell bitten die Karnevalistinnen und Karnevalisten am Anfang der Session in einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom, Domkloster 4, um den Segen für die jecken Tage. Er findet am Mittwoch, 8. Januar, 18.30 Uhr (Einlass 17 Uhr) statt. Mit dabei ist das Kölner Dreigestirn, eine Abordnung des Festkomitees Kölner Karneval, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche sowie viele Jecken in bunten Kostümen. Der ökumenische Gottesdienst kann auch im Livestream unter www.domradio.de mit gefeiert werden.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Neujahrsempfang und Gottesdienst zur Jahreslosung 2025 erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2025 – Die Jahreslosung begleitet uns

Das neue Jahr liegt vor uns, mit vielen Möglichkeiten, Chancen und Ereignissen, die uns erwarten. Mit ihrer wertvollen Botschaft lädt uns die

Jahreslosung für 2025:

„Prüft alles und behaltet das Gute.“ (1. Thessalonicher 5,21)

jeden Tag neu dazu ein, ganz bewusst auf das Leben zu schauen: aufmerksam, achtsam und mit einem offenen Herzen. Ein Rat, der im Alltag oft zu kurz kommt und doch so wichtig ist – gerade in herausfordernden Zeiten. Der Vers der Jahreslosung 2025 stammt aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki.

Was bedeutet die Jahreslosung für uns?

Ein neues Jahr ist eine besondere Gelegenheit zum Nachdenken und um unser Leben neu auszurichten, wenn wir dies möchten oder in dieser Lebensphase brauchen. Ein paar Leitfragen könnten sein:

  • Was trägt mich?
  • Was will ich hinter mir lassen?
  • Was will ich erreichen?
  • Wofür/für wen möchte ich mich engagieren?
  • Was schenkt mir Hoffnung und Zuversicht?

Paulus fordert die Gemeinde auf, alles zu prüfen – und nur das Gute zu bewahren. Auch wir sind eingeladen, inmitten von Zweifeln, Sorgen oder Veränderungen bewusst nach dem Guten zu suchen: in Begegnungen, in unserem Glauben, in der Welt um uns herum.

Manchmal ist es ein freundliches Wort, das uns stärkt, oder eine kleine Geste der Nächstenliebe, die uns oder anderen Zuversicht bringt. Es sind die stillen Momente, die uns Kraft schenken, und Gelegenheiten, bei denen wir spüren: Hier ist das Gute, das bleibt.

Unsere Wünsche für Sie im neuen Jahr

Mit diesen Gedanken möchten wir Ihnen von Herzen die besten Wünsche für das neue Jahr 2025 mitgeben:

  • Ein waches Herz: Mögen Sie das Gute in Ihrem Alltag bewusst wahrnehmen und schätzen lernen.
  • Momente der Ruhe: Zeiten, in denen Sie Kraft schöpfen, nachdenken und Gottes Nähe spüren können.
  • Mut zur Veränderung: Möge Ihnen das neue Jahr den Mut schenken, Neues zu wagen und Altes loszulassen, wo es nötig ist.
  • Gemeinschaft und Zusammenhalt: Ob in der Familie, mit Freunden oder in der Gemeinde – möge das Miteinander Sie stärken und bereichern.
  • Hoffnung und Zuversicht: In den kleinen Dingen des Lebens und in der großen Hoffnung, dass Gott uns begleitet – jeden Tag, durch das ganze Jahr hindurch.

Zusammen in das neue Jahr

Die Jahreslosung erinnert uns daran, dass das Leben Prüfungen bereithält – aber auch Gutes, das wir bewahren dürfen. Prüfen bedeutet nicht immer zweifeln, sondern genau hinsehen und das Wertvolle festhalten.

Als Evangelische Kirche in Köln und Region möchten wir Sie ermutigen: Schauen Sie auf das neue Jahr mit Zuversicht. Lassen Sie sich von Gottes Segen tragen und vertrauen Sie darauf, dass auch in herausfordernden Zeiten das Gute zu finden ist.

Ein gesegnetes, friedvolles und gesundes neues Jahr 2025 wünscht Ihnen die Evangelische Kirche in Köln und Region!

„Prüft alles und behaltet das Gute.“ – Lassen Sie uns gemeinsam danach leben und handeln!

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2025 – Die Jahreslosung begleitet uns erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

„Allerhand Alltagsgeschichten“: Klee, Schwein, Schornsteinfeger – viel Glück für 2025!

Pfarrer Dieter Schwirschke hat Schwein gehabt, denn er hat als Kind ein vierblättriges Kleeblatt gesucht und gefunden. Das erzählt er in seinem Silvesterimpuls. Was wünschen wir uns heute zu Silvester und warum und welche Bedeutung haben diese Symbole? In „Allerhand Alltagsgeschichten“ erklärt er genau das. „Allerhand Alltagsgeschichten“ erzählt Geschichten aus dem Alltag, die Pfarrerin Dagmar Schwirschke und Pfarrer Dieter Schwirschke mit ihrem Glauben verbinden. Es sind kurze Filme in Gebärdensprache, die auch in Lautsprache übersetzt sind.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Dann schauen Sie doch rein und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

 

Der gesamte Text zum Nachlesen:

Hallo und herzlich Willkommen bei „Allerhand Alltagsgeschichten“. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr und viel Glück und Gottes Segen. Zum neuen Jahr habe ich auch ein kleines Geschenk bekommen. Was? Schaut mal. Das ist Klee. Ich habe eine kleine Pflanze bekommen und so eine Blüte hat drei Blätter, normalerweise. Manchmal, ganz selten, sind auch vier Blätter zu sehen. Früher bin ich immer auf die Wiese gegangen, habe ein vierblättriges Kleeblatt gesucht. Da waren es nur drei, wieder nur drei – und dann endlich vier. Und ich war glücklich. Deshalb, wenn ihr so einem Menschen ein Kleeblatt schenkt mit vier Blättern dran, dann bedeutet das, dass er mir Glück wünscht. Das ist sehr schön. Andere Leute, die schenken zum Beispiel ein kleines Marzipanschwein. Früher, wenn die Leute Schweine hatten, hatten sie genug zu essen da. Und deshalb sagte: „Oh, du hast Glück, du hast Schwein.“ Oder heute zum neuen Jahr, da schenken andere Leute auch eine kleine Figur: einen schwarzen Mann, einen Schornsteinfeger. Klee oder Marzipanschwein oder auch ein Schornsteinfeger bedeutet: Glück für euch. Ich wünsche Ihnen zum neuen Jahr viel Glück, will man damit sagen. Aber ich wünsche für euch, ja, Glück, aber ich wünsche euch noch mehr: Ich wünsche euch Gottes Segen für das neue Jahr. Es ist natürlich auch möglich, dass es schwierige Zeiten gibt, wo man Sorgen hat, wo Krankheit ein bedrängt, wo man nicht zufrieden ist und dann wünsche ich für euch Gottes Segen: Dass man Trost bekommt, dass Menschen zu einem kommen, dass man Dinge zusammen aushält und dass man das dann schafft und wieder auf den richtigen Weg kommt. Für mich ist das Gottes Segen und Gottes Begleitung. Die wünsche ich euch. Also Glück und Gottes Segen für euch! Tschüss und bis zum nächsten Mal!

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag „Allerhand Alltagsgeschichten“: Klee, Schwein, Schornsteinfeger – viel Glück für 2025! erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Was hat es mit Silvester auf sich?

Kirche2go fragt: Was hat es mit Silvester auf sich? In diesem inspirierenden Beitrag erzählt Pfarrer Nico Buschmann von den überraschenden Begegnungen mit hüpfenden Kindern in La Fortuna. Silvester, ein scheinbar gewöhnlicher Tag, wird durch Buschmanns Perspektive zu einer Zeit des bewussten Reflektierens über das Vergangene und das Potenzial des Neuen. Als Christ teilt er die Hoffnung auf ständige Neuanfänge. Der Beitrag regt dazu an, sich selbst zu hinterfragen: Wo stehe ich im Leben? Welche Ziele setze ich mir für das kommende Jahr? Mit seiner einladenden Art ermutigt Pfarrer Buschmann dazu, bewusst über Veränderungen nachzudenken und die Chance zu nutzen, sich selbst neu zu entdecken. Ein inspirierender Start ins neue Jahr!

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes neues Jahr!

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Dann schauen Sie doch rein und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Was hat es mit Silvester auf sich? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Silvester und Neujahr nicht allein: Evangelische TelefonSeelsorge Köln bietet rund um die Uhr Unterstützung

Die Silvester- und Neujahrszeit, wenn viele Menschen das alte Jahr reflektieren und neue Vorsätze für das kommende Jahr fassen, kann für einige Menschen eine herausfordernde Zeit sein. Wenn Sie sich einsam fühlen, Ängste haben oder jemanden brauchen, der Ihnen zuhört, steht Ihnen die Evangelische TelefonSeelsorge Köln auch während Silvester und Neujahr rund um die Uhr zur Verfügung.

Die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TelefonSeelsorge sind einfühlsame Gesprächspartner, die Ihnen Verständnis entgegenbringen und Ihnen helfen können, mit Ihren Gedanken und Sorgen umzugehen. Sie haben die Möglichkeit, anonym und kostenlos anzurufen unter den Telefonnummern 0800 1110111 und 0800 1110222.

Die Evangelische TelefonSeelsorge Köln ist für Sie da, um Ihnen Unterstützung und Ermutigung zu bieten, während Sie das alte Jahr verabschieden und das neue Jahr willkommen heißen. Sie müssen nicht alleine sein – zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich jemandem anzuvertrauen.

Telefonnummer

Erreichbar ist die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 und 0800 1110222 (kostenfrei und anonym).

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Silvester und Neujahr nicht allein: Evangelische TelefonSeelsorge Köln bietet rund um die Uhr Unterstützung erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Auf dem Weg des Suchens und des Lauschens: Theologe und Lyriker Christian Lehnert im Haus der Evangelischen Kirche

Christian Lehnert ist ein Solitär in der deutschen Lyrik-Landschaft. Seine Texte sind formal nicht experimentell, sondern bedienen sich ganz bewusst eher aus dem traditionellen Formenschatz. Seine Themen findet der 1969 in Leipzig geborene studierte Theologe, ehemalige Pfarrer und Studienleiter sowohl in der Natur als auch an den Grenzbereichen des Lebens. Wo drängende Fragen unbeantwortet bleiben, wo die naturwissenschaftliche Evidenz endet, da übernimmt bei ihm die Poesie, das „dichtende Herz“ (Luther).

Auch in Köln hat Christian Lehnert, der sich seit Oktober aus dem universitären Leben zurückgezogen hat und sich ganz dem Schreiben widmet, offensichtlich eine beachtliche Fangemeinde. Bereits im November 2018 war er für eine Lesung zu Gast im Baptisterium. Im Haus der Evangelischen Kirche las Christian Lehnert nun unter dem Motto „Offen für das Unverfügbare“ aus „Op. 8. Im Flechtwerk“, „Ins Innere hinaus“ und „Das Haus und das Lamm“.

Während es sich bei den anderen beiden Bänden um „suchende, erkundende Prosa“ handele, sei der Gedichtband „Im Flechtwerk“ ein „natürliches Buch“ mit „kurzen Naturbeschreibungen, die sich zu einem Ganzen verweben“. An der Grenze zwischen Beobachtung und Wahrnehmung öffnet Lehnert behutsam das „Buch der Natur“, das für alle, die sehen wollen, so manche Offenbarung bereithält. Die musikalische Struktur der 7 x 7 Gedichtpaare ist dabei ebenso wenig Zufall wie der Titelbestandteil „op. 8“, hat Lehnert doch auch Libretti für den Komponisten Hans Werner Henze verfasst.

Auch Autobiografisches fügt sich nahtlos in dieses Kaleidoskop aus meditativen Naturbetrachtungen und tastend-assoziativen Prosa-Miniaturen ein. So berichtet Lehnert, wie er im Frühjahr 1989 mit anderen wehrdienstverweigernden Bausoldaten in den Chemiewerken Leuna nach einer Havarie eine zähflüssige Substanz zu entfernen hatte und Lehnerts Erinnerungen aus dem „Freigehege“ DDR bieten durchaus Anknüpfungspunkte an aktuelle Freiheitsdiskurse.

Nach dem ersten Lesungsblock kam Christian Lehnert mit Norbert Bauer (Leiter der Karl Rahner Akademie) und Martin Bock (Leiter der Melanchthon Akademie) ins Gespräch. Norbert Bauer berichtete zunächst von einem Aha-Effekt, den eine von Lehnert erzählte Anekdote bei ihm ausgelöst habe. Lehnert berichtete damals von einem Gottesdienstbesuch mit Hans Werner Henze, der bei diesem Anlass gesagt habe: „Ihr Christen macht einen Fehler. Ihr tut so, als hättet ihr Gott verstanden.“ Christian Lehnert entgegnete, dass Gott verstehen „eine paradoxe Formulierung“ sei. Die Kirche sei, so Lehnert, bisweilen „eine Institution zur Transzendenzverhütung“. Martin Bock beschrieb seine Erfahrung mit biblischen Texten „als Räume der Fremdheit und des Nicht-Verstehens“ und stellte dann die angesichts des Mitgliederschwunds scheinbar unvermeidliche Frage: „Was machen unsere Kirchen falsch?“ Christian Lehnert betonte daraufhin, dass er „kein geborener Kirchenkritiker“ sei. Religion bestehe für ihn in „Brucherfahrungen“ und er sei beeindruckt gewesen von der Ernsthaftigkeit von Religion in der ehemaligen DDR.

„Wo beginnt der Gottesdienst?“

Norbert Bauer stellte das binäre Konzept von religiös und säkular infrage und wollte wissen: „Wo beginnt der Gottesdienst?“ Die Antwort ließ einmal mehr Lehnerts Doppelkompetenz als Theologe (ehemaliger Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts) und Schriftsteller erkennen: Wie ein Gedicht brauche der Gottesdienst eine innere Form, eine innere Struktur. Martin Bock äußerte die Vermutung, es handele sich bei der zunehmenden Abwendung von den beiden „großen“ Kirchen nicht um eine Abneigung, sondern um „Entwöhnung“. Christian Lehnert entgegnete im Rückgriff auf seine eigene biografische Erfahrung, Kirchenferne gehöre zum  „traditionellen Selbstverständnis“ in der ehemaligen DDR und wandte sich gleichzeitig gegen etwaige (Re)Missionierungsversuche: „Menschen sind sehr empfindlich, wenn eine Überzeugungsabsicht erkennbar ist“, erklärte er. Die Aufgabe sei vielmehr, Neugier zu erzeugen.

Im zweiten Lesungsblock stellte Lehnert zunächst zwei längere Texte vor. In „Der Wächter“ beschreibt er einen Sonderling (Lehnert bezeichnete ihn als eine Art „religiösen Zeugen“), der, auf den ersten Blick in verwahrlostem Zustand, lange Spaziergänge um das Dorf macht und von seinen Wanderungen allerlei Fundstücke mitbringt, die er manchmal herumzeigt. „Dass niemand ihre geheime Botschaft, ihre Signatur verstand, störte ihn nicht.“ Wird der Kauz gefragt, was er denn da tue, lautet die Antwort: „Ich bewache das Dorf.“ Auf die Nachfrage „Wovor?“ kann er nur erwidern: „Wenn ich das wüsste …“

„Der Tanz“ schildert den Auftritt eines gealterten Ausdruckstänzers in einer Kirche, eine Choreografie zu Bachs „Wohltemperierten Klavier“. In diesem Text wird der Tanz zu „Gebetsversuchen vertieft“ und Aufgang und Abgang von der Bühne werden zu existenziellen Lebensmetaphern. Den Abschluss bildeten drei Gedichte aus „Op. 8. Im Flechtwerk“

Wie sehr Christian Lehnerts Texte auch die Seelen der Zuhörer*innen erreichten, machte eine berührende Wortmeldung aus dem Publikum deutlich. Ein Mann erzählte, dass er vor zwei Wochen seinen Vater verloren habe und er zum ersten Mal wieder ausgegangen sei, weil er sich so sehr auf diese Veranstaltung gefreut habe. Nun fühle er einen unglaublichen Schmerz, aber gleichzeitig sei er auf wunderbare Weise versöhnt. Dann bat er den Dichter, doch etwas zum Tod zu sagen. Dieses Ansinnen hätte allerdings den Rahmen des Abends gesprengt und war wohl auch eher an den Theologen als an den Poeten gerichtet, und so blieb Lehnerts Antwort ziemlich knapp. Der Tod sei die „absolute Grenze“ und „Es gibt über ihn nichts zu wissen!“ Er ist das Unverfügbare schlechthin.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

Der Beitrag Auf dem Weg des Suchens und des Lauschens: Theologe und Lyriker Christian Lehnert im Haus der Evangelischen Kirche erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Rückblick 2024 – Historische Entscheidungen, klare Positionen und Weichen Richtung Zukunft

2024 war ein Jahr voller Bewegung, Wandel und Entscheidungen im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Ein paar Schlaglichter lassen es noch einmal lebendig werden und geben gleichzeitig einen Ausblick auf das, was weitergeht, und das, was kommt.

Die Wahl zur Doppelspitze im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch setzte auch deutschlandweit ein deutliches Zeichen für neue Wege in der kirchlichen Leitung:

Ein weiterer historischer Schritt war die Fusion des Kirchenkreises Köln-Süd mit den Kirchenkreisen Köln-Nord und -Mitte:

Auch der Kirchenkreis Köln-Mitte stimmte auf seiner Kreissynode für die Fusion mit den Kirchenkreisen in Köln-Nord und Köln-Süd:

Der Ökumenische Schweigegang hat einmal mehr deutlich gemacht, dass wir uns gemeinsam entschieden gegen Antisemitismus, Hass und Hetze stellen:

 

In diesem Jahr wurde auch die Grundsteinlegung für das Leuchtturmprojekt Campus Kartause gefeiert, denn die zentralen Bildungseinrichtungen des Evangelischen Kirchenverbands werden ab 2026 am Kartäuserwall gebündelt:

 

Bei der Versammlung der Verbandsvertretung im Herbst ist Stadtsuperintendent Bernhard Seiger mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden:

Seit dem 1. Januar ist Stephan Neugebauer Geschäftsführer und damit auch Verwaltungsleiter des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region:

Vor kurzem haben wir die ersten Briefe und Karten im Rahmen unseres neuesten Projekts zur Mitgliederbindung versendet und die neue Webseite www.kirche.me gestartet:

Innovativ ist auch das neue Segensbüro, das im April eröffnet wurde:

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr ein Camp für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Konfi-Cup statt:

 

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Rückblick 2024 – Historische Entscheidungen, klare Positionen und Weichen Richtung Zukunft erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.