Iona-Andacht in der Kartäuserkirche: Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit im Einklang mit der Natur

Die Arbeitsgemeinschaft Kommunität lädt am Freitag, 6. September, 19 Uhr, zu einer Andacht nach der Liturgie von Iona in die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, ein. Anschließend sind alle zu Brot, Wein und Käse in das Refektorium des Hauses der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, eingeladen. Dabei kommen die Teilnehmenden über die schottische Insel und das internationale ökumenische Leben der Iona-Gemeinschaft ins Gespräch.

Die Iona-Kommunität ist eine christliche Gemeinschaft von Menschen, die für eine gewisse Zeit in einer alten Benediktinischen Abtei mit dazugehöriger Klosteranlage auf der schottischen Insel Iona lebt. Sie ist überkonfessionell und international. Ziel der Arbeit ist es, das Bekenntnis der Religion in der Mitverantwortung für Umwelt und Gesellschaft zu leben. Die Gemeinschaft tut das unter anderem durch Jugendarbeit, neue Gottesdienstformen und Lieder sowie den Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden. Die Arbeitsgemeinschaft Kommunität plant eine Wohn- und Lebensgemeinschaft auf dem Campus Kartause in der Kölner Südstadt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der (englischsprachigen) Internetseite der Community:

https://iona.org.uk/

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Text: APK
Foto(s): Bernhard Seiger/APK

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Große Freude: „Lokal Vielfalt“ startet dank Diakoniespende 2023/2024 im DiakoniePunkt Nippes durch – mit Lastenfahrrad

Das „Lokal Vielfalt“ des Diakonischen Werkes Köln und Region ist im Herbst vor zwei Jahren als Modellprojekt gestartet, um Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache und Nationalität, die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Anliegen und Ideen auf Augenhöhe zu begegnen. Diese Möglichkeit gab es bislang im Turmcafé in Köln-Bilderstöckchen, wo aber schnell klar war, dass der Platz nicht reichen würde. Die Diakoniespende 2023/2024 in Höhe von 24.920,33 Euro sollte helfen, einen neuen Standort zu finden. Außerdem wünschte sich das Team rund um Projektleiterin Fenja Petersen ein Lastenfahrrad, um das Angebot „Lokal Vielfalt“ in die Veedel hineintragen zu können. Beide Wünsche konnten durch die finanzielle Hilfe der Diakoniespende zur großen Freude von Fenja Petersen realisiert werden. Das Lastenrad war schon beim Sommerfest Veedel4All, beim Internationalen Tag gegen Rassismus und in Bilderstöckchen im Einsatz.

Planung für die Gestaltung der Räumlichkeiten

Die neuen Räume fanden sich letztlich im DiakoniePunkt Nippes in der Yorckstraße 10. „Für das Lokal Vielfalt werden hauptsächlich die Küche, der große Saal, ein Lagerraum und ein Beratungsraum genutzt. Außerdem gibt es einen sehr großen Garten“, berichtet die Projektleiterin begeistert und fügt hinzu: „Wir stecken aktuell im Umbau und in der Planung für die Gestaltung der Räumlichkeiten. „Lokal Vielfalt“ steht vor allem der Saal zur Verfügung, der durch eine Wand in zwei kleinere Räume geteilt werden kann. Dies bietet sich für die offene Sprechstunde für Menschen ohne sicheren Aufenthaltstitel und Bleiberecht sowie Bastel- und Kreativ-Angebote an. Wir sind außerdem mit Hochdruck dabei, die neuen Angebote zu koordinieren und eine Eröffnungsfeier zu planen.“ Im Garten soll zudem ein Radunterstand entstehen.

Einzelne Angebote, so verrät Fenja Petersen, verbleiben im Turmcafé in der Escherstraße. Die Diakoniespende wird auch für den Umzug eingesetzt und  soll zudem einen Teil der Miete sichern.

Die aktuellen Kooperationspartnerschaften des Lokals Vielfalt bestehen mit der Gemeinde Nippes, der Gemeinde Bilderstöckchen, der Melanchthon-Akademie sowie den Willkommensinitiativen Nippes und Selbstorganisationen für Menschen mit Migrationshintergrund.

Alles zur Diakoniespende auf www.diakoniespende-koeln.de.

Text: Katja Pohl
Foto(s): APK

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Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe für das „Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche“

Große Anerkennung und Würdigung der Arbeit erfuhr das „Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche“: Superintendentin Susanne Beuth verlieh in der Christuskirche Vertretenden des Netzwerks die Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vom Kirchenkreis Köln-Mitte vergeben und ist nach dem Pfarrer Georg Fritze benannt, der sich den Nazis widersetzte und deshalb aus seinem Amt an der Kartäuserkirche entfernt wurde.

Jahrzehntelange Tradition des Kirchenasyls

Synodalassessorin Miriam Haseleu, Pfarrerin in Nippes, und Christoph Rollbühler, Pfarrer an der Christuskirche, begrüßen die Gäste. Rollbühler erinnerte daran, dass das Kirchenasyl in seiner Gemeinde eine jahrzehntelange Tradition hat. Auf die Historie des Kirchenasyls ging Bürgermeister Andreas Wolter ein. Schon im Tempel in Jerusalem habe man Menschen aufgenommen, die Schutz suchten. „Diese Jahrhunderte alte Tradition gibt dem Kirchenasyl viel Kraft.“

Das Netzwerk gibt es seit 31 Jahren. Und die Zahl der Härtefälle werde nicht geringer. Das liege auch daran, „dass das Ausländeramt am absoluten Limit arbeitet“. Die allermeisten Geflüchteten wollten arbeiten und Teil der Gesellschaft sein, betonte der Bürgermeister. Gerade nach dem Attentat von Solingen müsse man sagen: „Opfer sind auch die Geflüchteten, die Integration wollen. Ich schäme mich für die Ministerien, die sich von Xenophoben vor sich hertreiben lassen. Ich wünsche mir in der Debatte weniger Hysterie und mehr gesunden Menschenverstand.“

Zahl der Kirchenasyle hat zugenommen

Rafael Nikodemus sprach ein zweites Grußwort. Er ist Kirchenrat im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Als theologischer Dezernent in der Abteilung III (Ökumene, Mission, Religionen) ist er zuständig für die Arbeitsbereiche Christen und Muslime, Innereuropäische Ökumene und Catholica. Er nannte die Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe eine wichtige Anerkennung der Arbeit. Das Kirchenasyl sei eine Basisbewegung und immer eine Basisentscheidung in den Gemeinden. „Das Netzwerk und die Landeskirche haben in den vergangenen Jahren gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet.“ Und weiter: „Politisch weht uns der Wind ins Gesicht. Es herrscht ein hoher Abschiebedruck. Das Asylrecht soll verschärft werden. Die Zahl der Kirchenasyle hat zugenommen. Gründe sind Menschenrechtsverletzungen an den europäischen Grenzen. Dort wird das Recht an die Praxis angepasst und nicht wie sonst üblich die Praxis an das Recht.“

Die Anfragen wegen Kirchenasyl übersteige bei weitem, was die Gemeinden zu leisten in der Lage seien. Das Kirchenasyl sei eine Zone am Rande des Rechtsstaats. „Dessen große Stärke ist, dass er solche Korrekturen aushält. Die Kirchenleitung unterstützt Kirchenasyle vorbehaltlos. Das ist eine ganz wichtige humanitäre Arbeit.“

Homeira Ayobi: „Ich hatte große Angst, dass ich zurückmusste. Es galt: Bleiben oder Tod“

Homeira Ayobi ist vor sechs Jahren von Afghanistan nach Deutschland geflohen. Sie fand Unterschlupf im Kirchenasyl in der Thomaskirche im Agnesviertel. Sie hat mittlerweile den Führerschein gemacht, eine eigene Wohnung gefunden und eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen. „Ohne dieses Netzwerk wäre ich nicht hier. Ich hatte große Angst, dass ich zurückmusste. Es galt: Bleiben oder Tod. Ich bedanke mich, ist ein viel zu kleines Wort.“

„Kirchenasyl ist kein rechtsfreier Raum“

Thomas Kutschaty, Mitglied der SPD-Fraktion im Landtag und Staatsminister a.D., hielt die Laudatio. Er erinnerte daran, dass Georg Fritze Mitglied der SPD war: „Ich bin stolz, dass wir Menschen wie Georg Fritze als Mitglieder in der SPD hatten. Sie geben der Sozialdemokratie ihre Identität, sind Vorbild und verpflichten nachfolgende Generationen.“ Als Jurist und ehemaliger NRW-Justizminister nahm Kutschaty zunächst eine rechtliche Einordnung vor: „Das Kirchenasyl ist nicht explizit rechtlich normiert. Es ist jedoch ein Gewohnheitsrecht mit christlich-humanitärer Tradition. Bei diesem geht es übrigens nicht darum, jemandem endgültig Asyl in Deutschland zu gewähren. Sondern darum, diesen Menschen den Zugang zum deutschen Asylverfahren zu eröffnen. Ein großer Unterschied. Kirchenasyl ist kein rechtsfreier Raum.“

„Kirchenasyl gibt den Menschen Hoffnung“

Der Minister a.D. erklärte, er sei ein kritischer römisch-katholischer Christ. „Das Thema „Flucht“ ist schon früh im Alten Testament durch die Flucht des Stammes Israel aus der Sklaverei in Ägypten verwurzelt. Im Buch Levitikus werden dann auch die christlichen Lehren aus dieser Vergangenheit gezogen: „Und wenn ein Fremdling bei dir weilt in eurem Lande, so sollt ihr ihn nicht bedrücken. Wie ein Eingeborener unter euch soll euch der Fremdling sein, der bei euch weilt, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremdlinge seid ihr gewesen im Lande Ägypten.“

Entscheidend sei die Menschenwürde, die laut Kant jeder Mensch aufgrund seines Menschseins besitze. Man könne sie nicht verlieren. „Kirchenasyl gibt den Menschen Hoffnung. Wie oben geschrieben: Es geht hier aber nicht um rechtsfreie Räume. Es geht darum, Zeit zu gewinnen, bevor unwiderrufbare Fakten durch eine Abschiebung geschaffen werden. Zeit für eine eingehende Prüfung der Fälle und weitere Verhandlungen mit den Behörden. Und zwar für Menschen, denen durch eine Abschiebung Gefahren für Leib, Leben oder Freiheit drohen, oder für die mit einer Abschiebung nicht hinnehmbare humanitäre Härten verbunden sind.“

Migration: Gegen Fluchtursachen vorgehen

Der Druck auf das Kirchenasyl wachse in dem Maße, in dem die gesellschaftliche Stimmung, das Miteinander vergiftet würden. „Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Natürlich müssen wir auch über Migration reden. Wir müssen auch darüber reden, wie wir sie regeln. Wir müssten auch mal wieder darüber reden, wie wir sie vermeiden, indem wir gegen Fluchtursachen vorgehen. Hier müssen wir uns aber auch fragen, inwieweit unser Wohlstand auf der Armut in anderen Ländern gebaut ist.“ Und an die Preisträger gewandt: „Die Flüchtlinge sind keine Zahlen, sie sind Personen: Sie sind Gesichter, Namen, Geschichten – und als solche müssen sie behandelt werden. Ich bin mir sicher, dass Ihre Arbeit, insbesondere der letzte Punkt, selten so schwer war wie heute. Deshalb nehmen Sie den heutigen Tag, diesen Preis und auch die vielen Menschen, die sich hier mit Ihnen solidarisch machen, auch einmal als Selbstvergewisserung, dass Sie nicht alleine sind und etwas Richtiges und Wichtiges tun.“

Jan Henkel und Jan Niklas Collet sprachen für das Netzwerk. Henkel berichtete, dass es in Deutschland im vergangenen Jahr 2000 Kirchenasyle in Deutschland gegeben habe, davon 600 in Nordrhein-Westfalen. Wer nach dem Dublin-Verfahren in andere europäische Länder verwiesen werde, erlebe dort meistens katastrophale Bedingungen. Wer sich allerdings sechs Monate in Deutschland aufhalte, habe ein Recht darauf, dass sein Asylantrag dort bearbeitet werden. Die Kirchenasyle seien für die Überbrückung der sechs Monate sehr wichtig.

„Mit dem Kirchenasyl werden wir die Welt nicht retten. Aber wir können sie ein Stück gerechter machen“

„Angesichts des Relevanzverlustes der Kirchen wird das mit dem Kirchenasyl nicht besser“, befürchtet Henkel. Collet berichtete von sieben Räumungen von Kirchenasylen in diesem Jahr. „Das sind mehr als im vergangenen Jahrzehnt zusammen.“ Er berichtete auch, dass man ein sogenanntes Dossierverfahren eingeführt habe, um pragmatische Lösungen für Härtefälle zu finden. Das Netzwerk erläutere in Dossiers, warum Geflüchtete dringend Schutz in Deutschland bekommen müssten. 2016 habe man viele positive Entscheidungen von Behörden erlebt. „Seit 2018 wurde kein Dossierverfahren mehr positiv entschieden.“ Henkel nannte das Dublin-Verfahren ein „menschenverachtendes System der Verantwortungslosigkeit, das einen regelrechten Abschiebezirkus inszeniert“. Abschiebung dürfe niemals eine Strafe sein. „Mit dem Kirchenasyl werden wir die Welt nicht retten. Aber wir können sie ein Stück gerechter machen.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Woche der Diakonie im Rheinisch-Bergischen Kreis: „100 Jahre Diakonie Köln und Region“ – #einefüralle

Die Diakonie im Rheinisch-Bergischen Kreis lädt in diesem Jahr erstmals zu einer „Woche der Diakonie“ ein. Während der Aktionswoche von Samstag bis Sonntag, 7. bis 15. September, laden verschiedene Veranstaltungen in den acht bergischen Kommunen und den ansässigen Kirchengemeinden zum Kennenlernen diakonischer Angebote und zum Gespräch ein. Anlass ist das Jubiläum „100 Jahre Diakonie Köln und Region“ unter dem  Motto „#einefüralle“.

Eröffnet wird die Woche am Samstag, 7. September, 10 bis 18 Uhr, mit einem Aktionsstand zum Thema „Würde unantastbar“ auf dem Stadtfest Bergisch Gladbach. Die Ausstellung „100 Jahre Diakonie in Köln und Region“ am Sonntag, 8. September, 10 Uhr bis 14.30 Uhr, im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1, gibt Einblicke zur Diakonie- und Zeitgeschichte aus 100 Jahren. Die diakonischen Einrichtungen Rösraths stellen sich am Sonntag, 8. September, 12 bis 17 Uhr, in der Diakonie-Sozialstation, Hauptstraße 204, vor.

Eine Kaffeerunde zum informellen Austausch für Betroffene der Hochwasserkatastrophe findet am Dienstag, 10. September, 16 bis 18 Uhr, statt. An Jugendliche im Alter von 12 bis 27 Jahren richtet sich das Event „Q1 meets friends – 100 Jahre für die Menschen“ mit Konzert, Tanz, Snacks, Getränken und Chillen am Freitag, 13. September, 16.30 Uhr bis 22 Uhr im Q1 Jugend- und Kulturzentrum Bergisch Gladbach, Quirlsberg 1.

Den Abschluss der Woche gestaltet die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg mit zwei Angeboten: Am Samstag, 14. September, 15 bis 18 Uhr, findet im Evangelischen Gemeindezentrum Bensberg, Im Bungert 3, ein Diakonie-Nachmittag statt. Gruppen und Vereine stellen sich vor. Am Sonntag, 15. September, 11 Uhr, sind alle zu einem Diakonie-Gottesdienst unter dem Motto „Wir für Euch“ in die Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, eingeladen.

Das ganze Programm findet sich unter www.diakonie-im-rbk.de.

Text: APK
Foto(s): www.diakonie-im-rbk.de

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Tag des offenen Denkmals lädt am 7. und 8. September in evangelische Kirchen ein

Viele Kölner Denkmäler sind normalerweise nur eingeschränkt oder gar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Doch jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals® öffnen sich diese besonderen Orte für Besucher. Am 7. und 8. September finden in Köln an mehr als 160 Standorten, auch in mehreren evangelischen Kirchen, spannende Veranstaltungen rund um die Denkmäler der Stadt statt. Die zahlreichen ikonischen Bauwerke dienen als Zeitzeugen der reichen Geschichte Kölns und laden dazu ein, ihre Geschichten und Bedeutungen näher kennenzulernen:

07.09.2024, 11:00
Evangelische Gemeinde Köln
Geusenfriedhof, Kerpener Straße, 50931 Köln
Der Geusenfriedhof – Das unbekannte Juwel Kölner Friedhöfe
Friedhofsführung am Tag des offenen Denkmals
Dagny Lohff
Am Tag des offenen Denkmals, Samstag, 7. September, 11 Uhr und 12.30 Uhr, laden die AntoniterCityTours bei freiem Eintritt zu zwei Führungen über den Geusenfriedhof mit Referentin Dagny Lohff ein. Im Jahr 1576 angelegt, war der Geusenfriedhof bis 1829 die ausschließliche Begräbnisstätte der Protestanten in Köln. Eine katholische Adelige hatte ein Grundstück vor dem Weyertor gestiftet, auf dem Protestanten nach damaliger Vorschrift außerhalb der Stadtmauern beerdigt werden konnten. 1875 fand auf dem Geusenfriedhof die letzte Beerdigung statt. Festes Schuhwerk und Bein-bedeckende Kleidung werden empfohlen. Die Teilnehmenden treffen sich am Eingang zum Friedhof, Kerpener Straße.
www.antonitercitytours.de

07.09.2024, 15:00
Evangelische Gemeinde Köln
Dreifaltigkeitskirche Ossendorf, Rochusstraße 216, 50827 Köln
Raum und Stille – Ein Gang durch die ehemalige Dreifaltigkeitskirche
Pfarrerin i.R. Uta Walger und Aikidolehrer Dirk Kropp geben Einblicke
Ute Walger, Dirk Kropp
Dirk Kropp, Leiter des Dojos, und Uta Walger, viele Jahre Pfarrerin der ehemaligen Gemeinde Bickendorf, leiten am Samstag, 7. September, 15 Uhr, eine Führung durch die Dreifaltigkeitskirche Ossendorf, Rochusstraße 216. Sie laden dazu ein, gemeinsam die ehemalige Kirche zu erkunden, Stille zu genießen und auch ins Gespräch zu kommen über Raum und Spiritualität. Heute wird die Kirche als Dojo genutzt, in dem Aikido geübt wird. 1963 wurde die Dreifaltigkeitskirche erbaut, 2019 entwidmet und nach den Plänen des Architekten Paul Böhm umgebaut. Die zwei großen Kirchenfenster tauchen den Übungsraum in ein besonderes Licht. Betreten des Dojos nur ohne Schuhe, zum Sitzen auf dem Mattenboden gibt es Sitzkissen. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Vorplatz, Rochusstraße 218. Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt frei.
www.antonitercitytours.de

07.09.2024, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Vor St. Agnes, Neusser Platz 18, 50670 Köln
Tag des offenen Denkmals: Die Agneskirche und das Agnesviertel
Veedel-Führung mit Günter Leitner
Günter Leitner
Günter Leitner führt am Samstag, 7. September, 19 Uhr, durch das Agnesviertel – mit Rosengarten, Geschichten über das Viertel nördlich der Innenstadt und der Agneskirche im Zentrum. Im Agnesviertel ist die Kölner Schriftstellerin Hilde Domin geboren und Heinrich Böll hat hier gelebt. Auch von diesen bekannten Kölner Persönlichkeiten soll auf der Runde durch das Viertel mit seinen schönen Gründerzeitbauten berichtet werden. Der Treffpunkt ist vor der Kirche St. Agnes, Neusser Platz 18. Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt frei.
www.antonitercitytours.de

08.09.2024, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
Expedition Heimat 2.0 „Altenberger Dom und Klosterlandschaft“
Besonderes Programm am Tag des offenen Denkmals
„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ ist in diesem Jahr das Thema des Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, und damit auch das Motto von „Expedition Heimat 2.0!“, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Rund um den Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, gibt es den ganzen Tag über verschiedene Angebote, die zu Entdeckungen einladen. Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen beteiligt sich mit vier Veranstaltungen. Pfarrerin Claudia Posche, Pfarrerin Marina von Ameln, Diakonisches Werk Köln und Region, sowie die Domkantorei Altenberg unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner gestalten den evangelischen Gottesdienst, der um 9 Uhr im Dom beginnt. Von 10 Uhr bis 14.30 Uhr kann die Ausstellung „Liebe geht durch den Magen“ zum Jubiläum „100 Jahre Diakonie“ im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, bei einem Milchkaffee besucht werden. Die Führung für Kinder und Begleitpersonen „Auf Samtpfoten – Kirchenkatze Elsalotte zeigt uns die Tiere im Altenberger Dom“ mit Pfarrerin Claudia Posche beginnt um 13.30 Uhr und dauert etwa 30 Minuten. Den Altenberger Dom zur Zeit des Barock stellen Katrin Riebel, Liturgin der Evangelischen Domgemeinde, und Susanne Heydasch-Lehmann (beide Altenberger Domführungsgesellschaft) in einer Kirchenführung vor. Eine Anmeldung für beide Führungen ist erforderlich per E-Mail an kultur@rbk-online.de oder per Telefon 02202/13-2770. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist an diesem Tag frei. Das ganze Programm kann unter www.rbk-direkt.de/expedition-heimat.aspx heruntergeladen werden.

08.09.2024, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Gottesdienst und Vortrag von Nies
Pfarrer Dr. Rolf Theobold
Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Porz zu einem Gottesdienst mit anschließendem Vortrag ein. Die Liturgie in der Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, gestaltet Pfarrer Dr. Rolf Theobold. Den anschließenden Vortrag über die Kirche hält Dr. Thomas van Nies, Kunsthistoriker und Referent der AntoniterCityTours. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-porz.de

08.09.2024, 11:00
Evangelische Gemeinde Köln
Geusenfriedhof, Eingang an der Kerpener Straße, Kerpener Straße, 50931 Köln
Der Geusenfriedhof – Das unbekannte Juwel Kölner Friedhöfe – Tag des offenen Denkmals
Friedhofsführung mit Dagmar Lutz
Dagmar Lutz
Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September, 11 und 12 Uhr, laden die AntoniterCityTours bei freiem Eintritt zu zwei Führungen über den Geusenfriedhof mit Referentin Dagny Lohff ein. Im Jahr 1576 angelegt, war der Geusenfriedhof bis 1829 die ausschließliche Begräbnisstätte der Protestanten in Köln. Eine katholische Adelige hatte ein Grundstück vor dem Weyertor gestiftet, auf dem Protestanten nach damaliger Vorschrift außerhalb der Stadtmauern beerdigt werden konnten. 1875 fand auf dem Geusenfriedhof die letzte Beerdigung statt. Festes Schuhwerk und Bein-bedeckende Kleidung werden empfohlen. Die Teilnehmenden treffen sich am Eingang zum Friedhof, Kerpener Straße.
www.antonitercitytours.de

08.09.2024, 12:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Tag des offenen Denkmals: Die Trinitatiskirche öffnet Ihre Türen
Kirchen- und Orgelführung mit Wolf-Rüdiger Spieler
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region gemeinsam mit dem Förderverein Kultur an der Trinitatiskirche
Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, lädt am Sonntag, 8. September, 12 Uhr, zu einer einstündigen Führung mit Orgelmusik in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Danach ist die Kirche noch bis 14 Uhr zu freien Besichtigung geöffnet. Die Trinitatiskirche wurde im Jahr 1860 als erster Neubau einer evangelischen Kirche in Köln eingeweiht. Die Führung findet im Rahmen von „Tag des offenen Denkmals“ statt. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Förderverein Kultur an der Trinitatiskirche sind erwünscht.
www.trinitatiskirche-koeln.de

08.09.2024, 13:00
AntoniterCityTours
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Die Kartäuserkirche – Von Mönchen, Engeln und Protestanten – Tag des offenen Denkmals
Kirchenführung mit Pfarrer Mathias Bonhoeffer
Mathias Bonhoeffer
Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September, werden zwei Führungen durch die Kartäuserkirche und ihre Umgebung (Kartause) angeboten. Sie geben jeweils Einblick in deren wechselvolle Geschichte, von der Zeit und dem Wirken der Kartäusermönche, der Fremdnutzung als Lazarett und Lagerhaus zur Zeit der französischen Besatzung bis zur heutigen Nutzung als evangelische Predigtstätte und Sitz des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Die Rundgänge mit Pfarrer Mathias Bonhoeffer beginnen um 13 und um 15 Uhr. Die Teilnehmenden treffen sich am Eingang der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.antonitercitytours.de

08.09.2024, 16:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Tag des offenen Denkmals
Führung durch die Melanchthonkirche
Die Melanchthonkirche wurde von 1929 bis 1930 nach Plänen des Kölner Architekten Theodor Merrill errichtet. Sie ist eines der wenigen Beispiele in Köln für einen Kirchbau im Stil des Neuen Bauens und besitzt ein ungewöhnliches und interessantes Raumkonzept. Im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock zu einer Kirchenführung am Sonntag, 8. September, 16.30 Uhr, mit Jakob Scheffel, wissenschaftlicher Referent im Amt für Denkmalpflege im Landschaftsverband Rheinland. Die Teilnehmenden treffen sich vor dem Hauptportal auf dem Kirchenvorplatz, Breniger Straße 18. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.melanchthonkirche.de

08.09.2024, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
Expedition Heimat 2.0 „Altenberger Dom und Klosterlandschaft“
Besonderes Programm am Tag des offenen Denkmals
„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ ist in diesem Jahr das Thema des Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, und damit auch das Motto von „Expedition Heimat 2.0!“, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Rund um den Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, gibt es den ganzen Tag über verschiedene Angebote, die zu Entdeckungen einladen. Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen beteiligt sich mit vier Veranstaltungen. Pfarrerin Claudia Posche, Pfarrerin Marina von Ameln, Diakonisches Werk Köln und Region, sowie die Domkantorei Altenberg unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner gestalten den evangelischen Gottesdienst, der um 9 Uhr im Dom beginnt. Von 10 Uhr bis 14.30 Uhr kann die Ausstellung „Liebe geht durch den Magen“ zum Jubiläum „100 Jahre Diakonie“ im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, bei einem Milchkaffee besucht werden. Die Führung für Kinder und Begleitpersonen „Auf Samtpfoten – Kirchenkatze Elsalotte zeigt uns die Tiere im Altenberger Dom“ mit Pfarrerin Claudia Posche beginnt um 13.30 Uhr und dauert etwa 30 Minuten. Den Altenberger Dom zur Zeit des Barock stellen Katrin Riebel, Liturgin der Evangelischen Domgemeinde, und Susanne Heydasch-Lehmann (beide Altenberger Domführungsgesellschaft) in einer Kirchenführung vor. Eine Anmeldung für beide Führungen ist erforderlich per E-Mail an kultur@rbk-online.de oder per Telefon 02202/13-2770. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist an diesem Tag frei. Das ganze Programm kann unter www.rbk-direkt.de/expedition-heimat.aspx heruntergeladen werden.

08.09.2024, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Tag des offenen Denkmals
Vorträge und Führungen in der Lukaskirche Porz
Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, wird auch die Türe der Evangelischen Lukaskirche Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Wahr-Teichen. Zeitzeugen der Geschichte“. Das Programm in der Lutherkirche: Vortrag „Die Lukaskirche in Porz im Spiegel der Zeit“ (11 Uhr) – Dr. Thomas van Nies gibt Einblick in den zeitgenössischen protestantischen Sakralbau vor 1945. Vortrag „Was Judentum und Christentum heute bedeuten“ (12.30 Uhr) von Pfarrer i.R. Harald Klimek. Ab 13.30 Uhr bieten Stefan Schuh und Mitglieder des Fördervereins Lukaskirche Köln Porz e.V. Führungen durch die Kirche und Turmbesteigungen an. Die Teilnahme ist jeweils kostenlos.
www.kirche-porz.de

08.09.2024, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Gottesdienst und Vortrag von Dr. Thomas van Nies
Veranstaltung am Tag des offenen Denkmals
Pfarrer Dr. Rolf Theobold
Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Porz zu einem Gottesdienst mit anschließendem Vortrag ein. Die Liturgie in der Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, gestaltet Pfarrer Dr. Rolf Theobold. Den anschließenden Vortrag über die Kirche hält Dr. Thomas van Nies, Kunsthistoriker und Referent der AntoniterCityTours. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-porz.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Orgelimprovisation verbindet: Internationaler Wettbewerb in der Kölner Trinitatiskirche

Junge Talente im Rampenlicht: Vom 24. bis 26. September findet in der Kölner Trinitatiskirche der Internationale Wettbewerb für Orgelimprovisation statt. Er ist bereits der fünfte, den der Evangelische Kirchenverband Köln und Region ausrichtet. Dass diese gute Tradition fortgesetzt wird, freut Wolf-Rüdiger Spieler, der als Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche und Fachmann für Orgelimprovisation den Wettbewerb seit 2019 organisiert und leitet: „Ich bin sehr dankbar, dass der Evangelische Kirchenverband erneut die Finanzierung sichergestellt hat, damit die improvisierte Orgelmusik ein prominentes Forum hat und wir hier in der Trinitatiskirche Begegnungen für junge Künstlerinnen und Künstler schaffen können.“

Teilnehmende und internationales Interesse

In diesem Jahr wurden von der Wettbewerbsjury nach einem aufwändigen Auswahlverfahren zehn Teilnehmende – acht Männer und zwei Frauen – zur Teilnahme zugelassen. „Auch 2024 haben wir wieder großes internationales Interesse gefunden“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler. „Die Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus Dänemark, verschiedenen Teilen Deutschlands, aus England, den Niederlanden und aus Polen. Sogar zwei Anfragen aus den USA und eine aus Frankreich haben uns erreicht.“

Förderung junger Künstlerinnen und Künstler

Die Evangelische Kirche setzt mit diesem Wettbewerb ein deutliches Zeichen für die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler und zugleich der konzertanten und liturgischen Orgelmusik. „Die Preisgelder von 2.000, 1.500 und 1.000 Euro sowie ein zusätzlicher Publikumspreis in Höhe von 500 Euro bewegen sich zwar international gesehen eher im unteren Bereich für Wettbewerbe, allerdings zeigt uns das fortwährende Interesse aus dem In- und Ausland, dass wir mit diesem Wettbewerb richtig liegen und die Preisgelder von den jungen Organistinnen und Organisten als wirksame Unterstützung Ihres Studiums oder des Karrierestarts empfunden werden“, erläutert Wolf-Rüdiger Spieler.

Die große Klais-Orgel

Auch das Instrument, an dem die Wettbewerbsvorspiele vorgetragen werden, ist für Organistinnen und Organisten sehr attraktiv: Die große Klais-Orgel passt mit ihren drei Manualen und dem Pedal perfekt in die große Akustik des „protestantischen Doms“ und bietet für die Musiker und das Publikum eine Fülle von inspirierenden Klangfarben vom zarten Pianissimo bis hin zum großen Forte.

Die Jury und die Wettbewerbsatmosphäre

„Ich bin sehr froh, dass ich die bewährte Jury des letzten Jahres erneut gewinnen konnte: Die Überlinger Kantorin Melanie Jäger-Waldau, die beiden Kölner Orgelprofessoren Mareile Krumbholz und Thierry Mechler, der vom Niederrhein kommende Otto Maria Krämer und ich freuen uns schon wieder sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Spieler. „Wir kennen uns gut von der gemeinsamen Arbeit an der Hochschule. Ein solches Team, das untereinander gut harmoniert, das professionell arbeitet und objektiv bewertet und stets voller Wertschätzung den Teilnehmerinnen und Teilenehmern gegenüber agiert, ist ein großer Glücksfall. Es ist die Voraussetzung für eine gute Atmosphäre, in der spontane Kunst entstehen kann und für viele positive Begegnungen beim Wettbewerb.“

Themen sind aus dem Moment heraus zu vertonen

Die Aufgaben, die den jungen Improvisatorinnen und Improvisatoren ohne große Vorbereitungszeit gestellt werden, bleiben bis zum Schluss geheim. Die Jury hat verschiedene musikalische Themen, Texte und sogar einen Stummfilmausschnitt vorbereitet. Diese Themen sind dann aus dem Moment heraus zu vertonen. „Das macht es natürlich auch für das Publikum ungemein spannend, dass man – anders als bei einem Literaturprogramm – vorher überhaupt nicht weiß, was musikalisch passieren wird“, sagt Wolf-Rüdiger Spieler.

Spontane Improvisation und Publikumseinbindung

Schließlich ist auch das Publikum wieder zur aktiven Mitwirkung eingeladen. Alle Zuhörende können im Finaldurchgang mit abstimmen, wer den Publikumspreis erhalten soll. Wolf-Rüdiger Spieler dazu: „Damit auch die Möglichkeit des Austausches zwischen Musikern und Publikum entsteht, gibt es für alle in der Beratungspause der Jury und nach der Preisverleihung Getränke.“

Die öffentlichen Vorspielrunden beginnen den beiden ersten Wettbewerbstagen am 24. und 25. September jeweils um 10 Uhr und enden am Nachmittag. Das Finale am 26. September startet um 18 Uhr und die Preisverleihung ist gegen 20.30 Uhr vorgesehen.

Für weitere Infos hier klicken: www.trinitatiskirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Präses-Cup entschieden – Köln macht den zweiten Platz

Am Ende des Spieltags war der Jubel groß. Die Mannschaft Köln und Region konnte sich über den wohlverdienten zweiten Platz des diesjährigen Präses-Cups freuen. Sie unterlagen im Finale mit 0:4 dem Team der Versorgungskassen. Ausgetragen wurde das traditionsreiche Kleinfeldturnier kirchlicher und diakonischer Mannschaften am Montag, 26. August, im Leichtathletikstadion von Eintracht Duisburg. 15 Teams waren bei der 22. Auflage des Turniers dabei.

Die Mannschaft Köln und Region war im vergangenen Jahr auf dem dritten Platz gelandet und konnte sich in diesem Jahr auf den zweiten Platz steigern, worüber sich alle Teilnehmenden sehr freuten.

„Wir haben als Mannschaft und dank Nik stark gespielt, mussten im Finale allerdings auf zwei Spieler – Stephan und Thomas – verzichten, die sich im vorherigen Spiel verletzt haben. Somit war keine Auswechslung mehr möglich“, erzählt EKV-Sportbeauftragter Marco Beumers von der Mannschaft Köln und Region. „Die langen Pausen – knapp eine Stunde – bis zum nächsten Spiel hat unserer Muskulatur geschadet. Am Ende lief es nicht mehr rund, andernfalls hätten wir die Versorgungskasse vom Platz gefegt.“ Er ergänzt lächelnd: „Nächstes Jahr greifen wir wieder an und holen uns den ersten Platz!“

Präses überreichte den Wanderpokal

Präses Dr. Thorsten Latzel übergab dem siegreichen Team der BSG Versorgungskassen am Nachmittag den Wanderpokal. Platz drei sicherte sich überraschend der Kirchenkreis Essen im Elfmeterschießen gegen die Mannschaft der Diakonie Vohwinkel. Erstmals gab es für die Spielenden der Teams auf den Plätzen eins bis drei auch Medaillen. Sie waren von der Bank für Kirche und Diakonie gestiftet worden.

Präses-Cup begann mit Schweigeminute

Vor Spielbeginn bat Präses Latzel alle Anwesenden um eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer und Angehörigen der Toten und Verletzten des Anschlags am vergangenen Freitagabend in Solingen: „Die menschenverachtende Attacke in Solingen mitten vor einer unserer Kirchen hat viele Menschen tief erschüttert. Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Angehörigen der Verstorbenen, den Verletzten, den Trauernden.“ Der Präses hatte am Wochenende bereits in den sozialen Medien dazu aufgerufen, Solingen nicht als politisches Schlagwort zu missbrauchen.

Teamgeist: 15 Mannschaften spielten um den Präses-Cup

Insgesamt 15 Mannschaften aus der Evangelischen Kirche im Rheinland und verbundenen Einrichtungen waren in diesem Jahr angetreten, darunter die Kirchenkreise Essen, Lennep, Leverkusen, Jülich und Düsseldorf. Aus Wuppertal kamen sogar zwei Teams, dazu die Mannschaft aus Köln und Region. Darüber hinaus schickten das landeskirchliche Theodor-Fliedner-Gymnasium Düsseldorf-Kaiserswerth, die BSG Versorgungskassen, die Evangelische Altenhilfe Krefeld, die Diakonie Vohwinkel, der CVJM Oberhausen, die Diakonie Michaelshoven und das Landeskirchenamt je ein Team.

Präses-Cup – das Fußballturnier

Der Präses-Cup wird seit 1999 ausgetragen. Der Wanderpokal wurde vom damaligen Präses Manfred Kock gestiftet. Traditionell treten Mannschaften aus verschiedenen Kirchenkreisen, kirchlichen Organisationen und der Diakonie gegeneinander an.

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Hier klicken für den Präses-Cup von 2023:

 

Text: Julia Uhlig/APK
Foto(s): Marco Beumers/Canva/APK

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Unsere Wochentipps: Jazz-Konzert „It’s Freedom“ und KunstSpuren in der Friedenskirche

Unsere Wochentipps – spannende und inspirierende Veranstaltungen in Köln und Umgebung, die Kunst, Musik und Gemeinschaft miteinander verbinden. Von eindrucksvollen Performances über kreative Koch-Events bis hin zu bereichernden Ausstellungen: Für jeden ist etwas dabei!

29.08.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
KunstSpuren in der Friedenskirche
Siglinde Kallnbach mit „a performancelife“
In der Reihe KunstSpuren in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, ist am Donnerstag, 29. August, 19 bis 20 Uhr, die Künstlerin Siglinde Kallnbach mit „a performancelife“ zu Gast. Ihr Aufruf zu Solidarität und Empathie mit krebskranken Menschen durch ihr lebenslanges internationales Kunstprojekt „a performancelife“ bleibt aktuell. Der Abend gibt Einblick in ihre Arbeit. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

30.08.2024, 17:00
Ev. Familienbildungsstätte Köln
Evangelische Familienbildungsstätte Köln (fbs), Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
„Offener Kochtopf“- eine Schnibbel-Disco für alle
Ein Angebot des Kölner Ernährungsrates
Ein leckeres, kostenfreies Event für Groß und Klein, der „offene Kochtopf“ des Kölner Ernährungsrates, ist am Freitag, 30. August, 17 bis 20 Uhr, in der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln (fbs), Kartäusergasse 9-11, zu Gast. Er wandert von Ort zu Ort und stellt regelmäßig ein saisonales Lebensmittel ins Rampenlicht. Alle sind willkommen, Erwachsene genauso wie Kinder und Jugendliche, wenn im Haus der Evangelischen Kirche unter fachkundiger Leitung das Gemüse der Spätsommerküche geschnibbelt und zu Köstlichkeiten verarbeitet wird. Auf den Teller werden an diesem Tag Corn Chowder, eine Mais-Suppe, wie in Amerika beliebt, Mangold beziehungsweise Spitzkohl-Flammkuchen sowie zum Nachtisch ein Pflaumen-Crumble. Für Musik und gute Laune sorgt DJ Maik, auch bekannt als Torben, vom Gorilla-Ernährungstheater. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine Anmeldung über die Homepage www.fbs-koeln.org oder per Telefon 0221/4744550 ist erforderlich.
www.fbs-koeln.org

30.08.2024, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
Citykirchenzentrum AntoniterQuartier, Antoniterstraße 14-16, 50667 Köln
Buch „Die Spiritualität des Jazz“ und Konzert zu Ehren von Duke Ellington
Buchvorstellung und Konzert in der Antoniterkirche
Vor zehn Jahren wurde auf Initiative des Musikers Uwe Steinmetz an der Antoniterkirche der erste Jazz-Gottesdienst, aus dem die Reihe „Changes – Jazz trifft Liturgie“ hervorgegangen ist, ins Leben gerufen. Mit seinem Projekt „Blue Church“ hat der Saxophonist das Thema Jazz in der Kirche immer weiter vorangetrieben. In diesem Jahr erscheint sein Buch „Die Spiritualität des Jazz“. Am Freitag, 30. August, 18.15 Uhr, wird es im Antonius Saal im Citykirchenzentrum, Antoniterstraße 14-16, vorgestellt. Um 20 Uhr schließt sich das Konzert „It’s Freedom – Duke Ellington’s Legacy of Sacred Jazz“ in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, an. Zu hören sind Arne Jansen an der Gitarre, Daniel Stickan an der Orgel sowie Uwe Steinmetz am Saxophon. Das Konzert findet zu Ehren von Duke Ellington statt, der vor 50 Jahren gestorben ist. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
www.antonitercitykirche.de

01.09.2024, 18:30
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Vernissage zur Ausstellung aus der Reihe „Apokalypse“
„Klaffende Höhe“ mit Ursula Molitor und Vladimir Kuzmin
„Klaffende Höhe“ ist der Titel einer Kunstausstellung mit Werken von Ursula Molitor und Vladimir Kuzmin, die am Sonntag, 1. September, 18.30 Uhr, in der Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, eröffnet wird. Die Vernissage findet im Rahmen einer von der Evangelischen Kirche im Rheinland gestalteten und groß angelegten Kunstausstellung mit dem Titel „Apokalypse“ statt. Kunstwerke renommierter Künstlerinnen und Künstler werden an sechs Standorten (Düsseldorf, Saarbrücken, Köln, Essen, Trier und Mönchengladbach) zu sehen sein. Dabei sind: Angelika J. Trojnarski, Bettina Mauel, Ursula Molitor, Vladimir Kuzmin, Margareta Hesse, Thomas Baumgärtel und Ernesto Marques. Das Thema „Apokalypse“ ist angesichts des Klimawandels, der Pandemien und der Kriege aktuell und zugleich herausfordernd. In der Pop-Kultur steht Apokalypse oft für Weltuntergangsszenarien. Die christliche Tradition ist eine andere, denn in den biblischen Texten der Offenbarung (Apokalypse) des Johannes findet sich auch eine große Hoffnung. Die Ausstellung in der Christuskirche wird bis voraussichtlich Montag, 30. September, gezeigt.
www.kunst.ekir.de

21.07.2024, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Jesus-Christus-Kirche Kalk, Buchforststraße 22-28, 51103 Köln
Ausstellung „Teilen wird die Welt retten“
Überlegungen der Besuchenden können Teil der Ausstellung werden
Die Evangelische Jesus Christus-Kirche, Buchforststraße 14-18, zeigt noch bis zum Welternährungstag am Mittwoch, 16. Oktober, die Wanderausstellung „Teilen wird die Welt retten“. Jeweils nach den Gottesdiensten werden 9 von 42 schwarz-weiß Fotoreproduktionen mit Zitaten auf Deutsch und Englisch von Menschen des öffentlichen Lebens zum Thema Teilen gezeigt. Sie sind den Rückseiten der internationalen Zeitschrift Share International entnommen. Die Ausstellung regt an, selbst Teil einer zukünftigen Ausstellung zu werden, indem vor Ort die eigenen Gedanken und Darstellungen zum Thema auf ein Blatt Papier gebracht werden können. Leitfrage dabei ist: „Wo teile ich wann, wie und mit wem und was bewegt, beziehungsweise befriedigt es in mir“. Material dafür wird bereitgestellt. Ausgewählte Beiträge werden für die Wanderausstellung auf Hartschaumplatte geklebt und mit einer Folie beschichtet. Die nächste Besichtigung ist am Sonntag, 21. Juli, 11.30 Uhr, möglich.
www.evangelisch-kalk-humboldt.de

01.09.2024, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Gottesdienst mit Ausstellungseröffnung „Herzensdinge“
Musikalische Unterhaltung durch den Gospelchor
Im Gottesdienst am Sonntag, 1. September, 10 Uhr, in der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, ist viel los: Der Gospelchor tritt auf und die Wanderausstellung „HerzensDinge“ wird eröffnet. Die Ausstellung zeigt in Collagen 40 Biografien und Geschichten zum jeweiligen Herzensgegenstand. Sie ist aus der Dokumentation eines Projekts der Herzenssprechstunde der Nachbarschaftshilfe „Kölsch Hätz“ entstanden. Dabei haben Pfarrerin Susanne Zimmermann und Diplom-Pädagogin Dorothee Agena während der Corona-Pandemie mit alten Menschen am Telefon über ihren jeweiligen Herzensgegenstand gesprochen, einem Gegenstand, der in ihrem Leben eine besondere Bedeutung hat oder hatte. Anhand des Herzensgegenstandes wurde Vergangenes erinnert, Gegenwärtiges entdeckt und Künftiges entworfen.
www.evangelisch-in-duennwald.de

01.09.2024, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Einführung von Pfarrer Eckhart Altemüller
Gottesdienst in der Johanneskirche Klettenberg
Am Sonntag, 1. September, 11 Uhr, wird Pfarrer Eckhart Altemüller in einem Gottesdienst in der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, durch Synodalassessorin Pfarrerin Miriam Haseleu in die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg eingeführt. Im Anschluss können die Teilnehmenden bei Getränken und Kuchen mit Eckhart Altemüller ins Gespräch kommen.
www.kirche-klettenberg.de

03.09.2024, 18:00
Melanchthon-Akademie
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Buch & Brot“ und die Kartäuserhöfe
Klänge im Zwischenraum
Zu Beginn des neuen Semesters lädt das Team der Melanchthon-Akademie am Dienstag, 3. September, 18 bis 20 Uhr, zur Veranstaltung „Buch & Brot“ in die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, ein. Erkundet werden einige der malerischen Innenhöfe des Kartäusergeländes und dabei Lieblingsbücher der Studienleitenden vorgestellt. Darin geht es um Kultur und Natur in Irland und die Lösung eines Kriminalfalls, die Modernität Immanuel Kants, das Sprechen in schwierigen Zeiten, die arabische Revolte gegen das Osmanische Reich sowie um postkoloniale Literatur aus Afrika. Im Anschluss sind die Teilnehmenden zu einem Snack mit Brot und Getränken eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
www.melanchthon-akademie.de

Wanderausstellung des Kirchenkreises Köln-Süd: „500 Jahre Evangelisches Gesangbuch“

Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd
Verschiedene Orte im Kirchenkreis Köln-Süd

Sechs Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker aus dem Evangelischen Kirchenkreis Köln-Süd haben gemeinsam ihre Gesangbuchschätze zusammengetragen, um sie für eine interessierte Öffentlichkeit aufzuschließen. In einer Wanderausstellung werden Faksimiles historischer Gesangbücher aus dem 16. bis 18. Jahrhundert – darunter das Achtliederbuch, auch zum käuflichen Erwerb – genauso wie Originalausgaben seit dem 19. Jahrhundert gezeigt. Sie werden durch eröffnende Texte vorgestellt und laden zum Blättern ein. QR-Codes zu Aufnahmen bestimmter Lieder machen das Gelesene „anhörlicher“. Außerdem steht ein Lesesofa bereit, um längere Zeit in einem bestimmten Buch zu versinken. Als Kuriosum gibt es Nachbildungen sogenannter Liedertische zu sehen: Im Original sind dies Kalksteintische, in die Partituren beziehungsweise Psalmlieder eingeätzt sind zum direkten Ablesen. Auch Hintergrundliteratur zur Lied- und Gesangbuchgeschichte sowie Verweise auf das in der Entstehung befindliche neue Gesangbuch runden die Ausstellung ab. Die Ausstellung ist zwischen August und Dezember an folgenden Orten zu sehen: Sonntag, 25. August, bis Freitag, 6. September, in der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth (www.evangelisch-in-huerth.de), Sonntag bis Sonntag, 8. bis 22. September in der Evangelischen Kirchengemeinde Horrem (www.kirche-horrem.de), Samstag, 28. September, bis Sonntag, 13. Oktober, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock (www.melanchthonkirche.de), Samstag, 26. Oktober, bis Sonntag, 10. November, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal (www.kirche-bayenthal.de), Samstag, 23. November, bis Sonntag, 8. Dezember in der Evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen (www.erloeserkirche-rodenkirchen.de).

Bis 1. September: Schnell noch zur Herbstsingwoche 2024 des Kirchenkreises Köln Süd anmelden!

01.09.2024, 00:00
Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd
Jugendherberge Kloster Leutesdorf, Rheinstraße 25, 56599 Leutesdorf

Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren singen und spielen gemeinsam: Der Evangelische Kirchenkreis Köln-Süd lädt unter dem Motto „Let’s sing together“ Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, die Spaß am Singen haben, zu einer Singwoche ein. Egal ob mit oder ohne Chorerfahrung: In der Zeit von Montag bis Freitag, 21. bis 25. Oktober, stehen Spaß am Singen, das spielerische Entdecken und Weiterentwickeln der eigenen Stimme und der schauspielerischen Fähigkeiten im Vordergrund. In der Jugendherberge Kloster Leutesdorf werden Lieder und eigene Szenen erarbeitet, die die Kinder am Samstag, 26. Oktober, 16 Uhr, in der Evangelischen Emmanuelkirche Rondorf, Carl-Jatho-Straße, präsentieren. Auch die gemeinsame Freizeit, Spiele und Ausflüge kommen während der Herbstsingwoche nicht zu kurz. Ruth Dobernecker (Musik), Jonah Engelhardt (pädagogisches Rahmenprogramm) und Marie-Joelle Wolf (Schauspiel) leiten die Woche. Die Teilnahme kostet 180 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an kinderchorprojekt.kkk-sued@ekir.de bis Sonntag, 1. September, ist erforderlich.
www.kkk-sued.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Mut und Zuversicht zum Schuljahresbeginn: Gottesdienst in der Kartäuserkirche inspiriert

„Mut“ lautete das Thema des Gottesdienstes zum Schuljahresbeginn, zu dem das Evangelische Schulreferat und das Referat für Berufskollegs in die Kartäuserkirche eingeladen hatten. „Der Beginn eines neuen Schuljahres ist immer etwas Besonderes“, betonte Claudia von Aswegen vom Referat für Berufskollegs in ihren Begrüßungsworten und setzte damit dem allgegenwärtigen Krisenmodus Zuversicht, Neugier und Aufbruchstimmung entgegen. Durch Musik, Gebete und thematische Impulse galt es, Zuspruch zu erfahren, Mut zu schöpfen und sich stärken zu lassen für die kommenden Herausforderungen.

„Mutig zu sein hat viel mit den eigenen Grenzen zu tun“, erklärte Thomas vom Scheidt, Pfarrer im Schulreferat, in seinem ersten Impuls. Die Aufforderung „Sei doch mal mutig!“ sei in der Regel kontraproduktiv. Zu der Aufforderung müsse der Zuspruch kommen, erläuterte er am Beispiel von Josua. „Erst steht die Zusage und auf dieser Grundlage kann man mutig sein.“

Zahlreiche Beispiele des Mutes und der Ermutigung

Beispiele für Mut gibt es reichlich in der Bibel, machte Schulreferent Dr. Rainer Lemaire im zweiten Impuls deutlich und erinnerte an Josua, Ruth, Maria, Esther und die Prophet*innen aus dem Alten Testament. Auch im Neuen Testament finden sich zahlreiche Beispiele des Mutes und der Ermutigung. Er nannte unter anderem das Abendmahl als Zeichen der Ermutigung wider alle äußeren Umstände und Petrus, bei dem in puncto Mut eigener Anspruch und Wirklichkeit nicht immer zusammenpassten.

„Sie alle waren nicht allein. Gott erweist sich auch für uns als der Ich-bin-da!“ Petrus allerdings wollte sich ganz auf sich und seinen Mut verlassen – und scheiterte. „Offensichtlich gibt es Mut nicht im Voraus, sondern nur im Modus der Verheißung“, folgerte und auf das bekannte Glaubensbekenntnis von Dietrich Bonhoeffer, in dem genau diese Erfahrung formuliert ist.

Mut durfte sich auch Carina Milles-Boenigk vom Berufskolleg Ehrenfeld zusprechen lassen, die von Superintendent Markus Zimmermann in ihr Amt als Bezirksbeauftragte eingeführt wurde. Dieser gab ihr Worte aus dem Epheserbrief mit auf den Weg, in denen der Apostel Paulus die Vielfalt der Ämter ebenso betont wie die Notwendigkeit der Einheit im Heiligen Geist. Mut für die neue Aufgabe machen Milles-Boenigk aber auch ihre „Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Wünschen kommen und ihren Anregungen “.

Beim anschließenden Abendmahl mit Einzelsegnung wurde die Bedeutung dieses Sakraments als „Ermutigungsmahl“ noch einmal besonders spürbar.

Den dritten Impuls gestalteten Claudia von Aswegen und Jost Klausmeier-Saß vom Pfarramt für Berufskollegs gemeinsam. Klausmeier-Saß zitierte aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 6. Juli, wo auf sechs Spalten das gesamte Elend der maroden Kölner Schulgebäude ausgebreitet wurde. „Wir brauchen vielleicht eine große Portion Mut, um unter solchen Bedingungen zu arbeiten“, kommentierte Claudia von Aswegen. Dabei seien die vielen anderen Baustellen noch gar nicht erwähnt, ergänzte Klausmeier-Saß: die Schere zwischen Arm und Reich, die fehlende Bildungsgerechtigkeit oder die zunehmenden psychischen Probleme bei Schülerinnen und Schülern nach Corona.

Mit dem Spiritual „Nobody knows the trouble I´ve seen“ entließ Kantor Thomas Frerichs, der den Gottesdienst am Klavier begleitete, die Anwesenden beschwingt und ermutigt in das neue Schuljahr.

Am Ausgang durften sich alle Besuchenden einen handbemalten Mut-Stein aussuchen – als sicht- und fühlbare Erinnerung für die Hosentasche oder das Bücherregal, dann war bei einem kleinen Imbiss und Getränken Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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MAK: Einladung zur Semestereröffnung „Buch und Brot & Kartäuserhöfe – Klänge im Zwischenraum“

„Buch und Brot & Kartäuserhöfe – Klänge im Zwischenraum“: Die Melanchthon-Akademie lädt herzlich zur Semestereröffnung in die Kartäusergasse 7 ein. Am Dienstag, 3. September 2024, von 18 bis 20 Uhr, haben Interessierte die Gelegenheit, einige der versteckten Innenhöfe des historischen Kartäusergeländes zu erkunden und dabei in die Welt der Literatur einzutauchen. In der malerischen Umgebung der Kölner Südstadt präsentieren die Studienleiter*innen der Akademie eine Auswahl ihrer Lieblingsbücher und bringen diese in Verbindung mit Veranstaltungen im neuen Semester.

Die stimmungsvollen Höfe bieten den idealen Rahmen, um sich von den vorgestellten Texten inspirieren zu lassen und in den Zwischenräumen des Alltags neue Klänge zu entdecken. Ganz nach dem Motto „Buch und Brot“ sind die Teilnehmenden im Anschluss eingeladen, in entspannter Atmosphäre Brot und Getränke zu genießen und in den gemeinsamen Austausch zu kommen.

Der Treffpunkt für die Veranstaltung ist die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsdetails:

  • Titel: Buch und Brot & Kartäuserhöfe – Klänge im Zwischenraum
  • Datum: Dienstag, 3. September 2024
  • Zeit: 18 – 20 Uhr
  • Ort: Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7

Kontakt:

Melanchthon-Akademie Köln, Bildungsangebote zwischen Himmel und Erde, Sachsenring 6, 50677 Köln, 0221 931803-0

Text: MAK/APK
Foto(s): APK/Photoshop AI/Stock Collage

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