Antoniter Siedlungsgesellschaft: Soziales Engagement und erfolgreiche Unternehmensführung im Fokus

Die Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH (ASG) hat ihren Geschäfts- und Sozialbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht. Unter dem Motto „Evangelisch handeln in sozialer Verantwortung“ präsentiert die ASG ihre langjährige Tradition des sozialen Engagements und ihre erfolgreiche Unternehmensführung. Dass die Wohnungsbaugesellschaft diesem Grundsatz seit ihrer Gründung vor 73 Jahren treu geblieben ist, beweist auch der gleichzeitig mit dem Geschäftsbericht erschienene Sozialbericht, der schwerpunkmäßig das soziale Engagement des Unternehmens darstellt. „Wir sind ein verlässlicher und kompetenter Partner für Kirche, Bauherren, Eigentümer und Mieter. Mit der Entwicklung neuer Architektur und Wohnkonzepte reagieren wir auf gesellschaftliche Veränderungen. Als innovatives und soziales Unternehmen bieten wir umfassende immobilienwirtschaftliche Leistungen an“, heißt es im Leitbild.

Die ASG, die zu 100 Prozent der Evangelischen Kirche gehört, setzt sich für die Versorgung von Menschen mit Wohnraum ein, insbesondere für diejenigen, die sonst nur geringe Chancen auf eine passende Wohnung haben.

Wirtschaftlich konnte die ASG das Jahr 2023 erfolgreich abschließen. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem sozialen Engagement der ASG. Kooperationen mit Trägern aus Diakonie und Kirche sowie Initiativen wie „Viadukt“ und „Housing First“ zeigen das Engagement der ASG für Obdachlose. Projekte zur Unterstützung älterer Mieterinnen und Mieter werden ebenfalls intensiv verfolgt, um Einsamkeit vorzubeugen und Gemeinschaft zu stärken. Der Geschäftsbericht würdigt auch den verstorbenen Wolfgang Stenzel, der die Entwicklung und den Erfolg der ASG maßgeblich geprägt hat. Sein Vermächtnis und sein Beitrag zur ASG werden in Erinnerung gehalten und geschätzt. Der Geschäfts- und Sozialbericht der ASG vermittelt einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und Erfolge des Unternehmens im Jahr 2023.

 

Günstige Mieten für Seniorenwohnungen

Die Antoniter Siedlungsgesellschaft gehört als einziges Wohnungsunternehmen in Deutschland zu 100 Prozent ihrer Gesellschaftsanteile der Evangelischen Kirche. Gesellschafter sind der Evangelische Kirchenverband Köln und Region (EKV) und die vier Kölner Kirchenkreise. Die Leitidee der Gesellschaft lautet, Menschen mit Wohnraum zu versorgen, vor allem auch solche, die sonst nur geringe Chancen auf eine passende Wohnung und Unterkunft haben. Dem gesellschaftlichen Prozess des Rückgangs öffentlich geförderter Wohnungen setzt die ASG deutlich etwas entgegen. 38,5 % ihres Wohnungsbestandes waren in 2023 öffentlich gefördert. In Köln lag dieser Anteil nur knapp über 6 % aller Wohnungen. Sichtbar wird dies insbesondere an den spürbar günstigeren Mieten für Seniorenwohnungen, die ca. 40 Prozent des Wohnungsbestandes der ASG ausmachen, der im vergangenen Jahr auf insgesamt 1.757 Mietwohnungen angewachsen ist.

Wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsjahr

Die ASG konnte das vergangene Geschäftsjahr wirtschaftlich wieder mit sehr gutem Erfolg und zufriedenstellenden Zahlen abschließen. Bei Umsatzerlösen von gut 15,2 Mio. Euro (Vorjahr ca. 14,8 Mio. Euro) konnte die Wohnungsbaugesellschaft einen Jahresüberschuss von rund 713.000 Euro erwirtschaften – 47.000 Euro mehr als das im Wirtschaftsplan 2023 prognostizierte Ergebnis. Unter Berücksichtigung eines Eigenkapitals von rund 25,3 Mio. Euro ergab sich eine Eigenkapitalrendite von 2,8 %. Die Investitionen im Bereich der Instandhaltung und Sanierung blieben mit knapp 3,3 Mio. Euro im Vergleich zu ca. 3 Mio. im Vorjahr auf einem hohen Niveau. Rund 3,6 Mio. Euro wurden in den Neubau und die Bestandsmodernisierung investiert. So konnten Anfang 2023 in der Ruwerstraße in Erftstadt-Gymnich in einem Neubau, der auf dem früheren Grundstück der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich errichtet wurde, neun barrierefreie Ein- und Zweiraumwohnungen sowie eine Tagespflege bezogen werden. In Köln-Esch wurden im Herbst auf dem Areal der früheren Jesus-Christus-Kirche 21 Wohnungen in drei Baukörpern fertiggestellt. Geplant ist in 2024 eine Investitionssumme von knapp 4 Mio. Euro für Ankäufe, Neubau und aktivierungspflichtige Modernisierungsmaßnahmen. Bei einem Bilanzgewinn von 849.023 € hat sich die Bilanzsumme um gut 4,3 Mio. Euro, bzw. 4,2 % auf rund 106,8 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: rund 102,4 Mio. €).

Für ökologische Herausforderungen gewappnet

Die ASG sieht sich neben den sozialen und wirtschaftlichen auch für die ökologischen Herausforderungen der kommenden Jahre gewappnet. „Zurzeit erarbeiten wir wie alle Unternehmen der Immobilienwirtschaft unsere Klimastrategie. Die Frage lautet, wie wir die Liquidität für die Dekarbonisierung unserer Bestandsimmobilien erwirtschaften, ohne nach Durchführung der Maßnahmen unsere Mieterinnen und Mieter wirtschaftlich zu überfordern“, so ASG-Geschäftsführer Guido Stephan. Seitens der Kirchengemeinden werde eine erhöhte Nachfrage nach qualifizierter Unterstützung zum Erreichen der von der Landeskirche angestrebten Klimaneutralität bis 2035 erwartet.

Projekte zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit hat die ASG sich bereits seit Langem auf die Fahne geschrieben. Nicht nur bei Neubauten wird auf ökologische Standards geachtet – auch das ASG-Tochterunternehmen Grube & Räther GmbH trägt mit vielen Projekten zum Klimaschutz bei. Nachhaltigkeit und Ökologie sind dem Betriebsleiter Sven Berkowicz ein besonderes Anliegen. Deshalb hat er immer wieder neue Ideen, wie man Ressourcen sinnvoll einsetzen und die Natur schützen kann. „Als immobilienwirtschaftliches Kompetenzzentrum der Evangelischen Kirche gehört es zu unserem Selbstverständnis, dass wir mit der Schöpfung behutsam umgehen“, heißt es im Sozialbericht. Störende Eingriffe in die Umwelt versuche man bei allen Aktivitäten so gering wie möglich zu halten. Über erfolgte und geplante Projekte in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit informiert der Sozialbericht ausführlich.

Hilfe beim Weg aus der Obdachlosigkeit

Im Bereich der Arbeit für Obdachlose kooperiert die Gesellschaft schon lange mit Trägern aus Diakonie und Kirche sowie Initiativen wie „Viadukt“ oder „Housing First“. Wohnen bei „Housing First“ bedeutet, dass obdachlose Menschen zuerst einen eigenen Mietvertrag mit allen Rechten und Pflichten erhalten. Im Anschluss werden ihnen unterstützende professionelle Hilfen angeboten, damit sie die weiteren Ziele zur Gestaltung ihres Lebens erreichen können und ihre Wohnung behalten. Seit 2023 stellt die ASG zwei Wohnungen aus ihrem Bestand für „Housing First“ zur Verfügung. In ihrem Sozialbericht schildert einer der beiden Mieter, wie er dank „Housing First“ und ASG seinen Weg aus der Obdachlosigkeit geschafft hat.

Unterstützung für ältere Mieterinnen und Mieter

Seit langem liegt der Fokus auf der Beratung und Begleitung älterer Menschen ab 60 Jahren. „Diese Personengruppe ist am häufigsten von Einsamkeit betroffen und nicht selten auf fremde Hilfe und Unterstützung angewiesen“, so Stephan. Deshalb kümmern sich in den öffentlich geförderten Seniorenhäusern die drei Mitarbeitenden des ASG-Sozialmanagements um die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner und bieten ihnen individuelle und zielgerichtete Unterstützung an. Zum Regelangebot für die Seniorinnen und Senioren gehören zudem Ausflüge, Freizeiten, Kreativ-, Sport- und Kulturveranstaltungen, die der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und dem Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness zugutekommen.

Nachruf auf Wolfgang Stenzel

Einer wichtigen Persönlichkeit, die die Entwicklung und den Erfolg des Unternehmens entscheidend mitgeprägt hat, widmet der Geschäftsbericht eine Würdigung. Wolfgang Stenzel, der sich von 2002 bis zu seinem Ruhestand 2016 die Geschäftsführung der ASG und ab 2006 auch der Grube & Räther GmbH mit Guido Stephan teilte, verstarb im April diesen Jahres. Viele kannten ihn bereits seit 1982 als Mitarbeiter und ab 1990 als Leiter der früheren Bauabteilung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. „Mein hochgeschätzter und mir in Freundschaft verbundener Kollege ist am 6. April diesen Jahres im Alter von 72 Jahren verstorben, was mich und alle, die ihn kannten, mit großer Trauer erfüllt“, so Stephan.

Wer mehr über die ASG und ihre immobilienwirtschaftlichen Leistungen sowie ihren engagierten Einsatz für soziale Belange und Nachhaltigkeit erfahren möchte, kann den Sozial- und Geschäftsbericht auf der Website www.antoniter.de/infos-aktuelles/ herunterladen oder beides telefonisch oder per Mail anfordern (Andrea Gasper: 0221-931211- 105/107; andrea.gasper@asg.koeln).

 

Text: Susanne Hermanns / APK
Foto(s): ASG

Der Beitrag Antoniter Siedlungsgesellschaft: Soziales Engagement und erfolgreiche Unternehmensführung im Fokus erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Sommer-Lesung im Garten, Oriental Sounds, englische Chormusik

Unsere Wochentipps laden ein: Von einem Orgelkonzert in der Trinitatiskirche über ein Konzert des Universitäts-Kirchen-Chores aus Cambridge in der Antoniterkirche bis hin zu einem internationalen Orgelfestival im Altenberger Dom gibt es eine Vielzahl von musikalischen Ereignissen, die einen Besuch wert sind. Darüber hinaus steht ein orientalisches Konzert in der Christuskirche Brühl und die Verabschiedung von Pfarrerin Almut Giesen auf dem Programm.

25.07.2024, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Konzert des Universitäts-Kirchen-Chores von „Great St. Mary’s“ in Cambridge
„Byrdsong: An Exploration of the English Choral Tradition“
„Great St. Mary´s“, die University Church von Cambridge, zeichnet sich wie viele andere bedeutende englische Kirchen durch ihre große Chortradition aus. Sänger*innen im Alter zwischen 6 und 80 Jahren sind integraler Bestandteil der Gottesdienste und geben Konzerte im In- und Ausland. Am Donnerstag, 25. Juli, 19 Uhr, singt in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, ein Auswahlchor von 25 Kindern und 10 Erwachsenen englische Chormusik. Die Gruppe des „Choir of Great St Mary´s“ unter der Leitung von Alex Berry begleitet Alex Trigg an der Antoniterorgel. Der Eintritt ist frei.
www.antonitercitykirche.de

25.07.2024, 19:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Sommerliches Orgelkonzert“
Margaret Harper aus den USA ist zu Gast in der Trinitatiskirche
Zu einem sommerlichen Orgelkonzert mit am Donnerstag, 25. Juli, 19.30 Uhr, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Die Musikdirektorin des Trinity Episcopal Church in Princeton, New Jersey, USA, bringt Werke von Johann Sebastian Bach (1685–1750), Bengt Hambraeus (1928–2000), Martin Herchenröder (*1961), Arvo Pärt (*1935) sowie Kristina Arakelyan (*1994) zu Gehör. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

25.07.2024, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Internationales Orgelfestival Altenberg
Konzert mit Jisung Kim aus Seoul
Werke von Sigfrid Karg-Elert, Leo Sowerby, Naji Hakim, Sebastian Lee und anderen präsentiert Jisung Kim aus Seoul am Donnerstag, 25. Juli, 20 Uhr, bei einem Konzert im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Straße 2. Das Konzert findet im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals statt. Der Eintritt ist frei.
www.dommusik-aktuell.de

27.07.2024, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Geistliche Musik mit Southend Choirs
Kammermusik erklingt im Altenberger Dom
Der Kammerchor Southend Choirs aus England singt unter der Leitung von Roger Hamphrey und Rosemary Pennington im Rahmen der kirchenmusikalischen Reihe „Geistliche Musik“ am Samstag, 27. Juli, 14 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, Werke von Antonio Vivaldi, John Rutter, William Byrd, Giulio Caccini, Benjamin Britten und Robert „Bob“ Chilcott. Die Liturgie leitet Lektorin Bettina Sonnenschein.
www.dommusik-aktuell.de

27.07.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
„Sommer-Lesung im Garten“
Humoristische Gedichte und Kurzgeschichten werden vorgetragen
Der Kölner Gedichteschreiber Robert Dünkelmann präsentiert am Samstag, 27. Juli, 16 Uhr, im Garten der Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, Gedichte und Kurzgeschichten aus seinem Buch Nasenkorrektur „Lyrische Allüren mit Un- und Hintersinn“. Der Lyriker schreibt erst seit zehn Jahren, vorwiegend humoristische Lyrik und hat dies mit sechzig Jahren als „Spätzünder der Branche“ begonnen. Das Taschenbuch kann bei der Veranstaltung erworben werden. Ebenso sind alle Gäste eingeladen, an diesem Nachmittag eigene Gedichte oder Kurzgeschichten vorzutragen, ob in Hochdeutsch oder kölscher Mundart. Der Eintritt ist frei.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

28.07.2024, 15:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim
Verabschiedung von Pfarrerin Almut Giesen
Zentralgottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann
In einem Gottesdienst am Sonntag, 28. Juli, 15 Uhr, in der Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, wird Pfarrerin Almut Giesen durch Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, von ihrem Dienst als Pfarrerin der Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss an den Gottesdienst findet im Gemeindezentrum Arche eine Abschiedsfeier statt.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

28.07.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Oriental Sounds in der Christuskirche
Reihe „Sommerkonzerte 2024“
Zu einer geistlich – musikalischen Reise auf den Spuren traditioneller arabisch-christlicher, jüdischer und muslimischer Melodien lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Sonntag, 28. Juli, 17 Uhr, ein. In der Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, ist Mohamad Fityan zu Gast. In seiner syrischen Heimat ist er einer der bekanntesten Nay-Spieler. In diesem Konzert begegnet er dem Duo ZIA mit Marcus Rust an der Trompete und Christian Grosch an der Orgel. Den Musikern ist daran gelegen, ihre verschiedenen musikalischen Hintergründe so zu kombinieren, dass sich alles zu einem eigenen Klang ergänzt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
www.kirche-bruehl.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Sommer-Lesung im Garten, Oriental Sounds, englische Chormusik erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Sind alle Partnerschaften erlaubt?

Kirche2go fragt: Sind alle Partnerschaften erlaubt? Kirche und Partnerschaften: Dieses Thema wird immer wieder in unserer Gesellschaft diskutiert. Was ist mit diversen Partnerschaften? Wer darf wen lieben und kann das alles mit Gottes Segen geschehen, wenn wir ein partnerschaftliches Konzept eingehen, welches nicht der „Norm“ entspricht? Pfarrer Nico Ballmann bezieht dazu eine ganz klare Stellung. Welche das ist, verrät er uns bei Kirche2go.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Abonnieren Sie unseren Videokanal auf YouTube: www.youtube.com/kirchekoeln

Der gesamte Text zum Nachlesen

Kirche und Partnerschaften: Ein Haus, ein Mann, eine Frau und zwei Kinder. Das ist irgendwie so ein bisschen noch das Idealbild einer Familiensituation hier in Deutschland und vielleicht ist es auch das, was sich viele Menschen wünschen. Eine Familie, alles geregelte Sicherheit. Ich finde dagegen spricht erst mal nichts. Wenn wir allerdings darauf schauen, was die Bibel sagt zu Partnerschaft, dann ergibt sich ein ganz anderes Bild. Nämlich da ist plötzlich von Vielehe in der Bibel die Rede. Von Abraham und seiner Frau Sarah und seiner Magt Hagai, mit der er noch ein Kind bekommt. Jacob muss sich erstmal ganz viele Frauen anheiraten, damit er letztlich die Frau bekommt, die er eigentlich möchte und so zieht sich eigentlich dieses Bild von Partnerschaft sehr plural und ganz divers durch die ganze Bibel.

Wenn also Menschen heutzutage auf mich zukommen und sagen: Ja, also die Heirat zwischen Mann und Frau, dass die Kinder bekommen, das ist eigentlich das Bild, was die Bibel uns doch mit auf den Weg gibt, das merken wir das schon bei Adam und Eva, da muss man leider sagen: Nein, die Bibel sagt erstmal nichts über das Bild von Partnerschaften.

Sondern das Bild, was wir gerade von Partnerschaften haben, ist ein Bild, das entstanden ist so im 17./18. Jahrhundert, als die Menschen in die Städte geflohen sind, als man nicht mehr in Großfamilien lebte. Und die Idee als eine Verbindung von zwei Menschen, die in Liebe miteinander leben, das ist auch ein Bild, was eigentlich erst mal nur ganz neu ist. Früher waren das eher Zweckehen. Man wollte Sicherheit haben und musste dafür sorgen, dass man möglichst viele Kinder bekommt, damit man auch im Alter noch versichert ist.

Die Bibel sagt also erstmal nichts über Partnerschaften oder die ideale Partnerschaft.

Was die Bibel allerdings sagt, das ist: Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Von daher finde ich, dass wir als Kirche da offener werden sollten. Bei Partnerschaften, die vielleicht nicht der Norm entsprechen oder die wir vielleicht nicht so gewohnt sind. Sondern auch Menschen den Segen zu sprechen, die in anderen Lebenskonstellationen leben, solange sie sich in Liebe begegnen und im gegenseitigen Einverständnis, sehe ich da zumindest keine Probleme.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Sind alle Partnerschaften erlaubt? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Besonderes im Fokus: Das neue Programm der AntoniterCityTours

Köln mit anderen Augen: Das neue Programm für das zweite Halbjahr 2024 der AntoniterCityTours ist erschienen – und lädt Neugierige und Entdecker ein, die Vielfalt der Stadt zu erkunden. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Halbjahr ehemalige Stadtführungen wiederaufleben lassen können, indem wir uns das Severinsviertel ansehen und Oasen der Stille in der Innenstadt besuchen“, so Dirk Vergin, Leiter der AntoniterCityTours. „Wir nähern uns aber auch Fernost an und besuchen einen Aikido-Dojo in den Mauern der alten Dreifaltigkeitskirche in Ossendorf. Außerdem schauen wir uns die Glasmalerei von Gerhard Richter im Kölner Dom an.“

Die Neugier führt auch immer wieder über die städtischen Grenzen hinaus. „In diesem Zuge begeben wir uns in die ,Bonten Kerken‘ im Oberbergischen“, so Dirk Vergin. „Natürlich sollen die Freundinnen und Freunde unserer Friedhofsführungen ebenfalls nicht zu kurz kommen. Wie immer gibt es viel zu bestaunen und zu erleben. Wir freuen uns auf Retrospektive und frischen Wind, genauso wie auf die Dauerbrenner unseres Programms.“

Vielseitige Angebote

Köln mit anderen Augen, das war Slogan und Programmname, mit dem die Evangelische Informationsstelle im Jahre 1989 den Grundstein für die AntoniterCityTours gelegt hat. Seit 35 Jahren, als eines der ersten Stadtführungsprogramme in Köln, sind sie unterwegs. „Mit anderen Augen bedeutet seitdem, die Grenzen des Mainstream-Tourismus zu verlassen, Details und Besonderheiten zu betrachten und selbstverständlich auch, den Fokus immer wieder auf das evangelische Leben in der Domstadt zu richten“, so Dirk Vergin.

Dabei sind die Angebote wieder gewohnt vielseitig: ob „Himmelslicht – Glasmalerei im Kölner Dom zwischen Mittelalter und Gerhard Richter „, „Künstlergräber auf Melaten von Biolek, Polke, Nierhoff und Ungers“, „Kölner Brücken“ oder „Reliquienschreine“.

Interessierte können sich telefonisch oder per E-Mail beraten lassen, um Termine, Themen, Umfang und Preise für individuelle Gruppenführungen zu besprechen. Anmeldungen für öffentliche Führungen sind unter www.antonitercitytours.de möglich.

Text: AntoniterCityTours/APK
Foto(s): Flyer-Zusammenschnitt/APK

Der Beitrag Besonderes im Fokus: Das neue Programm der AntoniterCityTours erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Wie passen Kirche und Sexualität zusammen?

Kirche2go fragt: Wie passen Kirche und Sexualität zusammen? Kirche und Sexualität – ein Reiz-Thema, das seit jeher diskutiert wird. Doch warum ist das so? Pfarrer Nico Buschmann von Kirche2go beschäftigt sich auf seine unverkrampfte Art mit der Frage, warum die Kirche ein gespaltenes Verhältnis zum Thema Sexualität hat. Sexualität wird oft als Tabuthema in der Kirche behandelt. Er sucht für sich selbst eine Antwort auf die Frage und findet sie im „Johannesbrief“. Bei Kirche2go teilt Pfarrer Nico Buschmann seine Erkenntnisse und lädt zum Diskurs ein.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Dann schauen Sie doch rein und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Hier der gesamte Text zum Nachlesen:

Kirche und Sexualität. Das ist ein Thema, das eine ganz schwierige Geschichte hat. Zu mindestens im Christentum. Und ich habe mich immer wieder darüber gewundert, dass wir als Christinnen und Christen oder dass das Christentum als einzige Religion in dieser Welt so ein komisches Verhältnis hat zur Sexualität. Irgendwie unrein, irgendwie sündhaft. Wir haben Stellen in der Bibel, da wird davon geredet, dass das Ehebett unbefleckt sein muss und da haben sich ganz große moralische- und Verhaltensnormen gebildet. Und irgendwie hatte man immer das Gefühl: also Sexualität, das ist sowas, da redet man nicht drüber in Kirche. Und ich finde das schade. Das sagt mir mein Glaube, dass Sexualität etwas wahnsinnig Gutes ist. Gott hat das nicht einfach in die Welt gebracht, ohne sich dabei etwas zu denken und Sexualität ist etwas Schönes. Und ich habe mir überlegt: Vielleicht kann man ja mal anders auf Sexualität schauen. Es gibt diesen einen Spruch in der Bibel, der mir unglaublich viel bedeutet. Der steht im „Johannesbrief“. Da steht: Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Wenn man diesen Satz als Basis legt, Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm, dann glaube ich, ist das eine gute Grundlage, um einander sexuell zu begegnen. Wenn ich dann meinen Partner, meine Partnerin, als ein ebenso wertvolles Geschöpf sehe, wie ich es selber bin, wenn man sich mit Respekt begegnet und wenn man darauf achtet, dass es dem oder der anderen gut geht, dann kann man sich, glaube ich, auch sexuell vollkommen frei bewegen und all die Dinge machen, auf die man so gemeinsam Lust hat. Dann ist Sexualität auch etwas Schönes. Wenn es eben nicht so behaftet ist mit Sünde, mit Zwang, mit Unreinheit, sondern wenn wir es als etwas Natürliches sehen, das zum Leben dazugehört. Und das auch einfach, wenn wir ehrlich sind, ziemlich viel Spaß macht.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Wie passen Kirche und Sexualität zusammen? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Vielfältige musikalische Highlights in Köln und Region unter anderem mit „Kwartett Latäng“, „Bach zur Nacht“ und „Waldwege“ in Brühl

Die kommenden Tage bieten ein abwechslungsreiches Programm für Musikliebhaber in Köln und Umgebung. Von Album-Releasekonzerten über Orgelkonzerte bis hin zu musikalisch-literarischen Veranstaltungen ist für jeden Geschmack etwas geboten. Hier eine Übersicht der kommenden Events:

18.07.2024, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Kwartett Latäng – Das Streichquartett op kölsch
Album-Releasekonzert
„Kwartett Latäng“ das sind: Carlotta Wareham, Johanna Risse, Pauline Buss und Valerie Rathmann. Die vier Musikerinnen bringen kölsche Musik mit klassischen Streichinstrumenten zum Klingen und hüllen altbekannte Klassiker und moderne Kölsch-Hits in ein neues Gewand. Am Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, veröffentlicht das Quartett aus Köln sein erstes Album “Streichquartett op kölsch”. Beim Konzert in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, präsentieren sie stimmungsvolle instrumentale Versionen von kölschen Balladen und mitreißenden Karnevalshits. Im Anschluss an das Konzert kann die CD druckfrisch erworben werden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Um Platzreservierung per E-Mail an kontakt@kwartett-lataeng.de wird gebeten.
www.kwartett-lataeng.de

 

18.07.2024, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Orgelkonzert mit Roger Sayer aus London
Ein Höhepunkt des Internationalen Orgelfestivals
Ein Höhepunkt beim diesjährigen Internationalen Orgelfestival im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, wird das Konzert von Roger Sayer aus London mit Werken von Hans Zimmer, Friedrich Mendelssohn-Bartholdy und Gustav Holst. So erklingt am Donnerstag, 18. Juli, 20 Uhr, der original Film-Soundtrack zu „Interstellar“ von Hans Zimmer, den Roger Sayer an der Orgel der Temple Church in London eingespielt hat.
www.dommusik-aktuell.de

 

19.07.2024, 17:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Lieder von Reinhard Mey, gesungen und gespielt von Georg Tillmann
Open-Air-Veranstaltung von „Herbstgold“
Das Konzert von Georg Tillmann mit Liedern von Reinhard Mey am Freitag, 19. Juli, 17 bis 20 Uhr, auf der „Waldbühne“ der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, wird kulinarisch mit kleinen Speisen und Getränken bereichert. Bei Regen findet das Konzert im Kreuzgangsaal der Kartäuserkirche statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Um Anmeldung bei Sonja Schlegel per Telefon 0151/64129097 oder per E-Mail an sonja.schlegel@ekir.de wird gebeten.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

 

19.07.2024, 18:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orchester und Concert Band aus Brighton zu Besuch in Köln
Konzert mit Filmmusik in der Trinitatiskirche
Das Brighton and East Sussex Youth Orchestra und die Brighton and Hove Youth Concert Band sind in Köln zu Besuch und geben am Freitag, 19. Juli, 18.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein Konzert. Das Programm des Orchesters umfasst das doppelte Violinkonzert von Gustav Holst, Musik aus “West Side Story“, das Cellokonzert von Matthias Georg Monn sowie einige Filmmusiken wie eine Studio Ghibli Filmsuite und Musik aus dem Film „Batman“. Die Concert Band präsentiert zeitgenössische Kompositionen, die speziell für die Band geschrieben und arrangiert wurden, auch Arrangements aus der Pop-, Fernseh- und Filmmusik. Der Eintritt ist frei.
www.trinitatiskirche-koeln.de

 

19.07.2024, 21:30
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Tonspuren: Bach zur Nacht
Kompositionen der Familie Bach
In der kirchenmusikalischen Reihe Tonspuren findet am Freitag, 19. Juli, 21.30 Uhr, das Konzert „Bach zur Nacht“ statt. Frank Stanzl spielt in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20, Kompositionen der Familie Bach. Im Anschluss an das Konzert sind die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einem Umtrunk eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden für die neue Muhleisen-Orgel sind erwünscht.
www.ev-in-junkersdorf.de

 

21.07.2024, 15:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, 50737 Köln
Führung durch die Erlöserkirche
Beim Nachbarschaftsfest wird das besondere Konzept vorgestellt
Mit einer öffentlichen Führung am Sonntag, 21. Juli, 15 Uhr, möchte die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln ihre im November 2022 fertiggestellte Erlöserkirche vorstellen und Einblicke in das besondere Konzept gewähren. Das Gebäude wurde vom Stuttgarter Architektenbüro Harris & Kurrle entworfen. Unter einem Dach befinden sich Kirche und Gemeinderäume, die Kindertagesstätte Spatzennest sowie neun Mietwohnungen. Im Glockenturm hängen die sechs Glocken der alten Erlöserkirche. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Vorplatz der Kirche, Derfflingerstraße 9, oder bei Regen im Eingangsbereich. Das Portal zur Kirche liegt an der Hohenfriedbergstraße. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.begegnungsgemeinde.de

 

21.07.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
„Waldwege“ mit Marion Köhler und Renate Gerhard
Reihe „Sommerkonzerte 2024“
„Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume?“, fragte Günter Eich in seinem Gedicht „Ende des Sommers“. Ob in Dichtung, Malerei oder Musik der Romantik, aber auch in Expressionismus oder Gegenwart – der Wald hat Menschen von jeher fasziniert. In Mythen und Märchen, Gedichten und Geschichten erscheint er idyllisch oder dämonisch, ein Ort der Erleuchtung, Verirrung oder Sehnsucht. Marion Köhler an der Orgel und Pfarrerin Renate Gerhard (Lesung) laden im Rahmen der Reihe der „Sommerkonzerte 2024“ am Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr, zu einem musikalisch-literarischen Streifzug in die Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, ein.
www.kirche-bruehl.de

 

21.07.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Musik verbindet: Lieder aus Europa
Konzert mit Harfe, Guitalele und Gesang
Lieder und Melodien aus allen vier Himmelsrichtungen Europas, von der Ukraine bis Irland und von Schweden bis Spanien präsentiert ein Duo von der norddeutschen Ostseeküste am Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr, in der Evangelischen Kirche Delling, Delling 8. Zu Gast sind Dorothea Brand (Harfe) und Wolfgang Kummerfeldt (Guitalele und Gesang). Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.kirche-delling.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Vielfältige musikalische Highlights in Köln und Region unter anderem mit „Kwartett Latäng“, „Bach zur Nacht“ und „Waldwege“ in Brühl erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Vielfalt, Solidarität und Gemeinschaft – Evangelische Kirche in Köln und Region feiert den Christopher Street Day 2024

Der Cologne Pride, eine Veranstaltung, die sich für die gesellschaftliche Anerkennung von LGBTQI+ Personen einsetzt, findet auch dieses Jahr mit Beteiligung der Evangelischen Kirche in Köln statt. Sie beteiligt sich aktiv am Christopher Street Day (CSD) mit verschiedenen Events und Aktivitäten, um Vielfalt, Toleranz und Solidarität zu feiern.

Den Auftakt macht am Freitag, 19. Juli, um 18:30 Uhr, ein queerer Gottesdienst in der St. Johannes-Kirche in Deutz. Unter dem Motto „Come as you are and get blessed“ sind alle Menschen herzlich eingeladen, sich auf das CSD-Wochenende einzustimmen. Am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. Juli, verwandelt sich die Antoniterkirche in ein buntes Zentrum der Feierlichkeiten. Unter dem Motto „love is schøn“ findet ein CSD Pop-up mit Barbetrieb und Live-DJs statt. Die Besucher können sich auf House-Musik, Drinks und eine entspannte Atmosphäre freuen.

Am Samstag, dem 20. Juli um 18:00 Uhr, lädt die Evangelische Gemeinde Köln zu einem besonderen Gottesdienst in die Antoniterkirche ein. Er wird musikalisch vom Shanty-Chor der StattGarde Colonia Ahoj begleitet und bietet Raum für gemeinsames Feiern und Danken.

Der Höhepunkt und Abschluss des CSD ist die bunte Parade am Sonntag, den 21. Juli. Die Evangelische Kirche wird mit einem eigenen Wagen an der Parade teilnehmen und lädt zur Teilnahme an einem Segnungsgottesdienst zur Aufstellung der Parade in die St. Johannes-Kirche Deutz um 11:00 Uhr ein.

Die Evangelische Kirche in Köln und Region setzt mit ihren Aktivitäten auf dem CSD ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz und freut sich darauf, den Christopher Street Day zu feiern und ein deutliches Signal für eine offene und inklusive Gesellschaft zu setzen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf www.kirche-koeln.de .

————————–

19.07.2024, 18:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll und Queere Kirche
St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Queerer Gottesdienst zum Auftakt des CSD
„Come as you are and get blessed”
Pfarrer Tim Lahr und ein Team laden zum Auftakt des Christopher Street Days (CSD) und zur Einstimmung in das CSD-Wochenende am Freitag, 19. Juli, 18.30 Uhr, zu einem queeren Gottesdienst in die St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, ein. Das Motto lautet „Come as you are and get blessed”.
www.queere-kirche-koeln.de

20.07.2024, 16:00 und 21.07.2024, 14:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„love is schøn.“ CSD Pop-up Barbetrieb und Live-DJs an der Antoniterkirche
„love is schøn“ – unter diesem Motto wird an der Antoniterkirche aus Anlass des Christopher Street Days (CSD) an zwei Tagen gefeiert und getanzt. Der Kirchplatz im AntoniterQuartier, Schildergasse 57, verwandelt sich zu einem bunten Ort mit House-Musik und leckeren Drinks: Am Samstag, 20. Juli, 16 bis 18 Uhr, und 19.30 Uhr bis 22 Uhr, sowie am Sonntag, 21. Juli, 14 bis 22 Uhr, zur großen Parade am Christopher-Street-Day (CSD), wird die bunte Vielfalt mit Barbetrieb und Live-DJs gefeiert. Die Musik kommt von “Selected House & Disco Music by Karlito & Friends”, die Drinks werden von “Pop-up Bar by i´ventro Events & Gastronomie” gemixt. Der Eintritt ist frei.
www.antonitercitykirche.de

20.07.2024, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe zum CSD Gottesdienst in der Antoniterkirche
Die Evangelische Messe am Samstag vor der Parade zum Christopher Street-Day (CSD) ist an der Antoniterkirche seit vielen Jahren gute Tradition. Am Samstag, 20. Juli, 18 Uhr, feiert die Gemeinde mit musikalischer Unterstützung durch den Shanty-Chor der StattGarde Colonia Ahoj in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, diesen besonderen Gottesdienst. Umrahmt wird der CSD-Gottesdienst von Barbetrieb und Live-DJs im Innenhof des Citykirchenzentrums AntoniterQuartier, Antoniterstraße 14-16. Pfarrer Markus Herzberg, Pfarrer Jürgen Wenge und andere gestalten die Liturgie.
www.antonitercitykirche.de

21.07.2024, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll und Queere Kirche
St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Gottesdienst zur Aufstellung der CSD-Parade – Evangelische Kirche ist mit einem Truck beteiligt

Höhepunkt und Abschluss des Christopher-Street-Day (CSD) am Sonntag, 21. Juli, ist eine bunte Parade, die durch die Stadt zieht. Die evangelische Kirche ist in diesem Jahr mit einem eigenen Wagen an der Parade durch die Kölner Innenstadt beteiligt. Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll und die Queere Kirche laden aus diesem Anlass zu einem Segnungsgottesdienst zur Aufstellung zur Parade ein: Am Sonntag, 21. Juli, 11 Uhr, in die St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31.
www.queere-kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Vielfalt, Solidarität und Gemeinschaft – Evangelische Kirche in Köln und Region feiert den Christopher Street Day 2024 erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Orgelabend am 25. Juli mit Margaret Harper: International tätige Solistin konzertiert in Trinitatiskirche

Margaret Harper spielte zum ersten Mal Orgel, als sie 14 Jahre alt war, auf den Philippinen. Am 25. Juli kommt die US-amerikanische Organistin um 19.30 Uhr an die Klais-Orgel des protestantischen Domes am Filzengraben. „Die Orgelkonzertreihe in der Kölner Trinitatiskirche wird immer internationaler“, freut sich Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche. Ein Interview mit der international tätigen Solistin:

Sie kommen aus den USA. Machen Sie in diesem Sommer eine Europa-Tournee?

Margaret Harper: Ich bin aus den USA. Ich lebe in Princeton, New Jersey, obwohl ich an vielen anderen Orten gelebt habe und auf den Philippinen aufgewachsen bin. Diesen Sommer verbringe ich einige Zeit in Europa und trete sowohl in England als auch in Köln auf.

Wie sind Sie auf die Trinitatiskirche in Köln gekommen?

Margaret Harper: Ich wurde von einem lieben Freund und ehemaligen Professor Martin Herchenröder mit der Trinitatiskirche in Köln verbunden. Martin besuchte regelmäßig die Eastman School of Music in New York, wo ich studierte. Er arbeitete mit Studenten daran, neue Musik für die Orgel zu schreiben und aufzuführen. Als er uns besuchte, wanderten wir auch in den schönen State Parks des Bundesstaates New York.

Können Sie etwas über Ihre Ausbildung und Ihren Werdegang sagen? Wer waren Ihre Lehrer?

Margaret Harper: Ich wuchs auf den Philippinen auf und hatte dort meinen ersten Kontakt mit der Orgel und studierte bei José Flores, der der Organist in meiner Kirche war. Ich ging zum College am Wheaton College, setzte dann mein Studium fort und promovierte an der Eastman School of Music. Mein Hauptmentor dort war William Porter, aber ich habe auch bei Michel Bouvard, Edoardo Bellotti und David Higgs studiert. In meiner Karriere nach der Schule habe ich an vielen Orten in den USA gearbeitet. Ich habe Konzerte in den ganzen USA, aber auch in Asien und Europa gegeben. Mein allererstes Orgelkonzert war in der Basilika in Djakovo in Kroatien.

Wann haben Sie das erste Mal Orgel gespielt?

Margaret Harper: Ich spielte zum ersten Mal Orgel, als ich 14 Jahre alt war, auf den Philippinen. Orgeln sind dort nicht sehr häufig, also hatte ich in meiner Kindheit keine gehört. Mein Vater nahm mich mit zu einem Orgelkonzert, als ich 14 war, und ich wusste sofort, dass ich das Instrument ausprobieren wollte. Wir mussten zwei Stunden von zu Hause wegfahren, um jede Woche zur nächsten Orgel zu kommen, um zu üben.

Spielen Sie noch andere Instrumente außer Orgel?

Margaret Harper: Früher habe ich ziemlich gut Klarinette gespielt, aber jetzt spiele ich Orgel, Cembalo und Klavier. Und natürlich leite ich Chöre.

Wie sieht Ihr beruflicher Alltag in den USA aus?

Margaret Harper: Mein tägliches Leben in den USA konzentriert sich hauptsächlich auf Kirchenmusik. Daneben unterrichte ich einige Schüler. Manchmal habe ich mehr oder weniger unterrichtet und war an der Fakultät verschiedener Universitäten tätig. Ich reise, um Konzerte zu geben, in der Regel etwa einmal im Monat. Die Kirche, in der ich Musikdirektorin bin, hat ein sehr großes Musikprogramm mit mehreren Chören und Proben an den meisten Tagen der Woche.

Wohin führten Sie Ihre Konzertreisen und was ist als nächstes geplant?

Margaret Harper: Ich bin in den USA, in Asien und in Europa aufgetreten. Für mich waren meine Lieblingskonzerte und Zeiten, die ich beim Orgelspielen verbracht habe, in Deutschland. Ich verbrachte drei Sommer während meiner Studienzeit in Norddeutschland und wurde sehr stark von den Instrumenten beeinflusst, die ich dort spielte. Die kommenden Konzerte finden in England, in Schweden und in den USA (im kommenden Herbst in Illinois und Virginia) statt.

Wie entstand die Idee zu Ihrem Programm? Was ist der Gedanke dahinter? Auf welche Musik darf sich das Publikum freuen?

Margaret Harper: Die Idee für mein Programm kam eigentlich von Prof. Martin Herchenröder. Weil ich ihn nach vielen Jahren wiedersehen werde, wenn ich Köln besuche, wollte ich etwas von seiner Musik spielen. Dann wollte ich Musik aus verschiedenen Stilen finden, die irgendwie gut zu seiner Musiksprache passen. Das Programm konzentriert sich also auf Erinnerungen, die ich an die Zusammenarbeit habe, und an Dinge, die ich in gewisser Weise mit der musikalischen Sprache verbunden finde, die er verwendet. Das Programm hat eine Menge Abwechslung, und ich denke, es wird sehr ansprechend sein!

Das komplette Konzertprogramm und weitere Informationen sind auf der Internetseite der Trinitatiskirche www.trinitatiskirche-koeln.de nachzulesen. Der Eintritt ist wie bei allen Orgelabenden frei und am Ausgang kann eine Spende gegeben werden.

Text: APK/WRS
Foto(s): Margaret Harper privat

Der Beitrag Orgelabend am 25. Juli mit Margaret Harper: International tätige Solistin konzertiert in Trinitatiskirche erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Zur Belohnung gibt’s ein Leckerli – Prädikant Bernd Flamming lud zur Abendkirche für Menschen und ihre Hunde ein

Es sitzt sich idyllisch unter der hellgrün belaubten Linde, die Vögel zwitschern, zu den Füßen der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher liegen zufrieden braune, schwarze und weiße Vierbeiner. Zum zweiten Mal hat Prädikant Bernd Flamming zum „Abendgottesdienst für Menschen und ihre Hunde“ auf den Platz vor der Pauluskirche in Köln-Höhenhaus eingeladen. Nicht alle Stühle sind besetzt, aber an diesem Abend spielt auch die deutsche Fußballnationalmannschaft im EM-Spiel gegen die Schweiz. Trotzdem sagt Bernd Flamming zum Schluss: „Ich habe mich ehrlich gefreut, dass ihr da wart!“

Natürlich ist seine Mischlingshündin Liesel auch dabei. Der kleine Vierbeiner mit dem rötlich schimmernden Fell lässt sich reihum streicheln, beschnuppert die anderen Hunde und schlabbert geräuschvoll Wasser aus dem Napf.  Derweil erzählt Bernd Flamming, wie es zu diesem besonderen Gottesdienst kam: „Zwei ältere Damen erzählten, sie würden sehr gerne zum Gottesdienst kommen, wüssten aber nicht wohin mit ihren Hunden.“ Also fand 2023 zum ersten Mal dieser besondere Gottesdienst statt, bei dem die Vierbeiner an der Seite ihrer Frauchen und Herrchen Gottesdienst erlebten und zum Ende hin auch den Segen erhielten. „Ich würde diese Art Abendkirche durchaus öfter anbieten, aber so, dass es etwas Besonderes bleibt“, sagt Bernd Flamming. Er war es auch, der Kontakt zum Tierheim Köln-Dellbrück aufnahm. Diana Haase vom Tierheim ist Mitglied der Höhenhauser Gemeinde und lacht, als sie berichtet, dass mit dem Prädikanten plötzlich ihr ehemaliger Religionslehrer vor ihr stand: „Er erzählte uns vom Hundegottesdienst und davon, dass die Kollekte an uns gehen solle. Das hat uns sehr gefreut.“

An diesem Abend ist Diana Haase mit Hund Jogi da, ihre Kollegin Sylvia Hemmerling, Öffentlichkeitsbeauftragte im Tierheim, hat „Bürohund“ Lupo dabei. Diana Haase sagt: „Ich finde, das ist eine ganz tolle Idee, denn mit diesem besonderen Gottesdienst erreichen wir vielleicht auch kirchenferne Menschen. Und ich habe Gelegenheit, an die vielen allein gelassenen Seelen in unserem Tierheim zu erinnern.“ Rund 100 Hunde, 80 Katzen und zahlreiche weitere Tiere versorgt das Team im Tierheim aktuell.

Deutliche Worte zum Umgang mit Tieren findet Prädikant Bernd Flamming in seiner Predigt, nachdem zunächst alle tierischen Gäste namentlich begrüßt wurden. „Natürlich kann ich zwischen der Liebe zu Menschen und zu Tieren unterscheiden. Aber ich kann auch ehrlich zugeben, dass ich meine Hündin liebhabe.“ Tieren eine Seele abzusprechen, sei nicht mehr möglich, wenn man einen Hund, aber auch einem Schwein mit Ferkeln, einmal in die Augen gesehen habe, ist er überzeugt. Und erläutert, er lebe schon viele Jahre vegetarisch: „Alles, was die Werbung der Fleischindustrie uns, unter anderem durch Verpackungen, bedruckt mit idyllischen Bildern, einreden will, ist gelogen!“

Der Prädikant zitiert den katholischen Theologen Eugen Drewermann und Alt-Bundespräsident Theodor Heuss. Drewermanns Zitat „Haben Tiere eine Seele und Gefühle, kann nur fragen, wer über keine der beiden verfügt“ und Heuss‘ Aussage von 1951 „Dass das Wort ,Tierschutz‘ überhaupt erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung“ passen gut in diese unbequeme, aber wichtige Predigt. „Ich lehne den Begriff ,Nutztier‘ entschieden ab“, betont Bernd Flamming und erinnert daran, dass in unserer Welt alles miteinander verknüpft ist, jeglicher Eingriff in das Ökosystem Konsequenzen hat. „Selbst die Mücke oder die Nacktschnecke gehören zur Schöpfung und werden gebraucht.“

Zum Schluss des Abendgottesdienstes verabschieden sich Menschen und Tiere mit dem Lied „Weißt du wie viel Sternlein stehen“ voneinander, im Text tauchen die „Mücklein“ auf und die Zusage, dass Gott jedes seiner Geschöpfe kennt und an allen sein Wohlgefallen hat. Und dann gibt‘s für jeden der Vierbeiner ein Leckerli von Bernd Flamming – ein Augenblick, den auch Liesel richtig toll findet.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

Der Beitrag Zur Belohnung gibt’s ein Leckerli – Prädikant Bernd Flamming lud zur Abendkirche für Menschen und ihre Hunde ein erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das Wort „Amen“?

Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das Wort „Amen“? Für Christinnen und Christen hat ein Wort eine ganz besondere Bedeutung, es ist fast in Fleisch und Blut übergegangen: „Amen“. Die Menschen sprechen es nach jedem Gebet aus. Es hat seinen Weg in die Alltagssprache gefunden: „Der sagt zu allem Ja und Amen“ oder „das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche“. Wo kommt „Amen“ eigentlich her und was bedeutet es genau? Das erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Abonnieren Sie unseren Videokanal auf YouTube: www.youtube.com/kirchekoeln

Der Text zum Nachlesen:

Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das das Wort „Amen“? Wenn Christinnen und Christen beten, egal ob alleine und im Stillen, gemeinsam im Gottesdienst in einer Kirche oder auch einfach bei einem Tischgebet, dann sprechen sie meist am Ende des Gebetes das Wort Amen. „Amen“ ist ein hebräisches Wort und heißt übersetzt: „Ja, so sei es“ oder „ja, so ist es“. In der hebräischen Sprache ist es mit dem Wort für „treu“ beziehungsweise „zuverlässig sein“ verwandt. Das Wort Amen kommt in vielen Versen im Alten und Neuen Testament vor, allein hier sind es mehr als 150 Stellen. In den Erzählungen in der Bibel sprechen Menschen zum Beispiel immer wieder das Wort „Amen“, um auf Worte zu antworten, die Gott gesagt hat. Manchmal antworten sie auch auf das, was jemand über Gott und Jesus Christus gesagt hat. In manchen Bibelübersetzungen wird das Wort „Amen“ auch mit dem kurzen Satz „So sei es.“ übersetzt.

Auch Jesus benutzte das Wort „Amen“. Er sagte es, um seinen Aussagen Kraft und Gewicht zu geben. Viele Sätze von Jesus Christus beginnen mit der Formulierung: „Amen, ich sage euch …“ Die Lutherbibel übersetzt diese Stellen oft mit den Worten: „Wahrlich, ich sage euch …“ Christinnen und Christen haben das Wort „Amen“ aus der jüdischen Tradition übernommen. Das Wort Amin wird auch im Islam verwendet. Ein „Amen“ am Ende eines Gebetes bekräftigt, was gebetet wurde. Wenn es in einer Gemeinschaft ausgesprochen wird, ist es ein starkes Zeichen.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das Wort „Amen“? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.