Unsere Wochentipps: Jazz-Duo, Joscho Stephan Trio und Konzert für Cello und Klavier

Ob inspirierende Musik, spannende Gespräche, feierliche Gottesdienste oder außergewöhnliche Führungen – auch diese Woche bietet euch die Wochentipps wieder viele Highlights. Freut euch auf das Konzert des Jazz-Duos „Unterwegs“ im Ernst-Flatow-Haus, einen Abend mit dem Joscho Stephan Trio in der Johanneskirche Klettenberg, den Willkommensgottesdienst mit anschließendem Gründungsfest der Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen, ein Konzert für Cello und Klavier in der Christuskirche Dellbrück, einen philosophisch-biblischen Abend zum Thema „Keinerlei Könige!“ in der Melanchthon-Akademie sowie den Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek in der Kartäuserkirche.

Jazz-Duo „Unterwegs“

Das Jazz-Duo „unterwegs“ mit Karsten Zahn (Klarinette) und Conny Brüssel (Klavier und Akkordeon) gibt am Donnerstag, 22. Januar, 19 Uhr, im Ernst-Flatow-Haus, Vogelsanger Straße 153, ein Konzert. Ihre eigenen Kompositionen haben stets einen Bezug zum persönlichen Erleben. Aber auch einige ausgewählte Standards und Stücke zeitgenössischer Musiker gehören zum Repertoire des Duos. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

Joscho Stephan Trio – Konzert auf Jokis Bühne

Das Joscho Stephan Trio ist am Freitag, 23. Januar, 20 Uhr, in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, zu Gast und gibt auf Jokis Bühne ein Konzert zur Präsentation seiner neuen CD. Geprägt vom unverwechselbaren Gitarrenspiel Joscho Stephans entwickelt das Trio den klassischen Swing à la Django Reinhardt eindrucksvoll weiter. Ergänzt durch Sven Jungbeck an der Gitarre und Volker Kamp am Kontrabass verbindet die Formation Swing mit Elementen aus Latin, Klassik, Pop und Rock. Der Eintritt kostet 22,40 Euro, ermäßigt 19,20 Euro, jeweils inklusive Vorverkaufsgebühr. Karten gibt es unter www.jokis-buehne.tickettoaster.de.
www.kirche-klettenberg.de

„Zwei Wege – ein Ziel“: Willkommensgottesdienst der Evangelischen Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen

Mit einem Willkommensgottesdienst feiert die Evangelische Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen am Sonntag, 25. Januar, 14 Uhr, in der Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10–14,  ihre Gründung. Unter dem Leitgedanken „Zwei Wege – ein Ziel“ wird die neue Kirchengemeinde offiziell begrüßt, die aus den bisherigen Gemeinden Brüggen und Horrem hervorgegangen ist, und der Beginn eines gemeinsamen Weges markiert. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Gründungsfest in die Gemeinderäume der Lukaskirche nach Brüggen/Erft, Waldstraße 22, eingeladen, wo bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch besteht. Den Abschluss des Tages bildet ein musikalischer Abendgottesdienst, der um 18 Uhr in der Lukaskirche gefeiert wird und alle anspricht, die den Gründungstag ruhig ausklingen lassen möchten.
www.kirche-horrem.de

„Erinnerung und Hoffnung“ – Konzert für Cello und Klavier

„Erinnerung und Hoffnung“ ist der Titel eines Konzerts am Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr, in der Christuskirche, Dellbrücker Mauspfad 363. Das Konzert für Cello und Klavier mit Ulrike Tiedemann (Violoncello) und Mechthild Brand (Klavier) wird von der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide veranstaltet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

„Keinerlei Könige!“ – Philologie und Philosophie. Königliche Selbstinszenierung aktueller Machthaber

Wie Vorstellungen von Herrschaft entstehen, wie sie legitimiert werden und warum sie immer wieder scheitern, steht im Mittelpunkt des Abends „Keinerlei Könige!“ aus der Reihe „Philologie und Philosophie“, der am Montag, 26. Januar, 18 Uhr bis 21.30 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6, stattfindet. Der Judaist und Philologe Ulrich Berzbach sowie der Philosoph und Theologe Dr. Ralf Buttermann stellen jeweils einen biblischen und einen philosophischen Text zum Thema Herrscher und Herrschaft vor und laden zur gemeinsamen Diskussion ein. Ausgehend von der Hebräischen Bibel wird das biblische Königtum als gescheitertes Modell gelesen, mit Blick auf falsche Erwartungen an königliche Macht, grundlegende Kritik an ihrer Konstruktion und alternative Gegenentwürfe. In philosophischer Perspektive werden anhand von „Fußnoten zu Platon“ Begriffe von Herrschaft und Königtum sowie ihre innere Logik hinterfragt, insbesondere dort, wo behauptete Ausnahmezustände oder apokalyptische Endzeitvorstellungen zur Rechtfertigung von Machtansprüchen dienen. Anhand von Originaltexten wird gemeinsam nachgelesen und diskutiert, warum solche Inanspruchnahmen nicht tragen. Die Teilnahme kostet 17 Euro. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9318030 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
www.melanchthon-akademie.de

Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek

Mit einem Gottesdienst werden Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek am Donnerstag, 29. Januar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, in ihre neuen Ämter eingeführt. Die Einführung nimmt Pfarrer Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent, vor. Pfarrerin Nena Raab übernimmt die 54. Verbandspfarrstelle am Berufskolleg Ehrenfeld. Pfarrer Radomir Nosek übernimmt die Aufgabe als Bezirksbeauftragter im Referat für Berufskollegs im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang statt. Für die Planung wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 22. Januar, per E-Mail an berufskolleg.kirche-koeln@ekir.de oder telefonisch unter 0221/3382278 gebeten.
www.reli-koeln.de

Hier finden Sie alle Veranstaltungshighlights zur Gebetswoche für die Einheit der Christen:

 

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Erinnern an die Opfer der Shoa: Gedenkstunde am Löwenbrunnen und Gedenkveranstaltung in der Antoniterkirche

Wie gelingt Erinnern in einer Zeit, in der die letzten Zeitzeugen verstummen? Zwei Gedenkveranstaltungen in Köln am 27. Januar – am Löwenbrunnen und in der Antoniterkirche – zeigen wie Erinnerung weitergetragen, gestaltet und mit aktuellen Fragen verbunden werden kann. Jugendliche, Wissenschaft, Musik und Stadtgesellschaft begegnen sich an diesem Tag im Zeichen des Gedenkens – und im Zeichen der Verantwortung.

„Gedenken am Holocaustgedenktag“ Erinnerung an deportierte und ermordete jüdische Kinder und Jugendliche aus Köln

Mit dem „Gedenken am Holocaustgedenktag“ wird am Dienstag, 27. Januar, 12.30 Uhr bis 14 Uhr, am Löwenbrunnen am Lern- und Gedenkort Jawne auf dem Erich-Klibansky-Platz an die aus Köln deportierten und ermordeten jüdischen Kinder und Jugendlichen erinnert. Der Löwenbrunnen, dessen eingravierte Namen an mehr als 1.100 Kinder und Jugendliche erinnern, befindet sich an dem Ort, an dem seit 1919 das jüdische Reform-Realgymnasium Jawne stand, das erste jüdische Gymnasium im Rheinland. Heute hält hier der Lern- und Gedenkort Jawne die Geschichte der Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler wach. Im Mittelpunkt der Gedenkstunde stehen inhaltliche Beiträge von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen, die sich mit den Lebensgeschichten deportierter Kinder auseinandergesetzt und diese für die Gedenkveranstaltung aufgearbeitet haben. Organisiert wird das Gedenken vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region in Zusammenarbeit mit der Melanchthon-Akademie sowie mit Beteiligung des Katholischen Stadtdekanats, der Stadt Köln, der Synagogengemeinde Köln, Masorti Rheinland und des Arbeitskreises „Lern- und Gedenkort Jawne“.
http://www.melanchthon-akademie.de

„Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“ Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Ein Bündnis aus zahlreichen Veranstalter*innen und Unterstützer*innen
Am Dienstag, 27. Januar, 18 Uhr, findet in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt, die unter dem Titel „Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“ von einem breiten Bündnis aus Veranstalterinnen, Veranstaltern und Unterstützenden getragen wird. Am Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz steht in diesem Jahr die Geschichte der Universität Köln im Nationalsozialismus im Mittelpunkt und damit die Frage, welche Folgen es hat, wenn kritisches Denken unterdrückt und Wissenschaft politischer Macht untergeordnet wird. Erinnern heißt an diesem Abend auch, an die frühe Rolle der Universität Köln bei der Gleichschaltung der Hochschulen zu erinnern sowie an die Vertreibung jüdischer und politisch unerwünschter Lehrender und Studierender. Zugleich wird das begangene Unrecht in den Blick genommen, das nach 1945 über lange Zeit nicht aufgearbeitet wurde. Grußworte und Beiträge sprechen Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend, Renate Fuhrmann, Klaus Nierhoff und Laura Suderland. Musikalisch gestaltet wird die Gedenkstunde von Akiko Ahrendt (Violine) und Leonhard Huhn (Saxofon). Im Anschluss schließt sich ein Mahngang zum Rautenstrauch-Joest-Museum an, bei dem Dr. Anna Brus spricht.
http://www.antonitercitykirche.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Ein funkelnder Höhepunkt: Blauköpp verleihen Sessionsorden ans Prinzenpaar Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III.

Gemeinsam feiern wir Tradition, Verbundenheit und Frohsinn – Bonn Alaaf! Die „Blauköpp“ haben am Rande der rheinischen Landessynode dem Prinzenpaar Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III. den ersten Sessionsorden der „Blauköpp“ verliehen.

Das Prinzenpaar: Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III.

Prinz Roland I. (bürgerlich: Roland Müller) ist schon seit vielen Jahren ein engagiertes Mitglied der Karnevalsszene. Als waschechter Bonner bringt er nicht nur viel Humor, sondern auch Organisationstalent mit – und ist bekannt für seine schwungvollen Reden und seine Liebe zu den traditionellen Karnevalsliedern.

Seine Prinzessin, Bonna Stephanie III. (bürgerlich: Stephanie Schröder), ist nicht nur die First Lady des Bonner Karnevals, sondern auch im Vereinsleben eine zentrale Figur. Mit Charme, Herz und ihrer ansteckenden Energie begeistert sie Jung und Alt – ob auf der Bühne, beim Moderieren von Veranstaltungen oder hinter den Kulissen.

Das Paar führt durch die Session, repräsentiert die örtliche Narrenkultur und steht für Zusammenhalt, Lebensfreude und echte rheinische Tradition.

 „Blauköpp“: evangelisches Karnevalsnetzwerk

Der Sessionsorden und das „Krätzje“, also eine klassische Karnevalsmütze. Ein Logo bzw. Emblem ist gerade in Arbeit und soll das Krätzche zieren.
Der Sessionsorden und das „Krätzje“, also eine klassische Karnevalsmütze. Ein Logo bzw. Emblem ist gerade in Arbeit und soll das Krätzche zieren.

Das evangelische Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“ verbindet Kirche und Fastelovend auf besondere Weise. „Der Name ‚Blauköpp‘ ist typisch kölsch: ein bisschen Selbstironie, ein bisschen Geschichte und viel Augenzwinkern. Früher wurden evangelische Christen im Rheinland scherzhaft als ‚Blauköpp‘ bezeichnet, angelehnt an die blauen Mützen preußischer Beamter. Preußisch, nüchtern, protestantisch, das passte aus kölscher Sicht wunderbar. Was als Seitenhieb begann, haben wir selbstbewusst übernommen“, erzählt Oliver J. Kießig, Mitinitiator der „Blauköpp“. „Heute steht ‚Blauköpp‘ für evangelische Jecke, die wissen: Man kann den Glauben ernst nehmen, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Wir tragen den Namen mit Stolz und einem Lächeln.“

Die „Blauköpp“  vernetzen evangelische Karnevalsaktivitäten in Köln und Umgebung. Sie bringen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen zusammen, teilen Termine, feiern gemeinsam und sorgen dafür, dass evangelische Präsenz im Fastelovend sichtbar bleibt.

Der Sessionsorden: Ein funkelndes Schmuckstück

Der  Sessionsorden stellt die Jecken in den Mittelpunkt: bunt, vielfältig und mit ganz viel Herz. Die Farben und Formen stehen für die Unterschiedlichkeit der Menschen, die Karneval feiern, glauben, zweifeln und lachen. Gemeinsam mit dem Segensbüro „Hätzjeföhl“ haben die „Blauköpp“ das Sessionsmotto 2026 kreativ abgewandelt: Aus „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ wurde „SÄJE – Mer dun et för Kölle!“. Der Beitrag: Segen schenken, gute Worte, offene Herzen.

Weitere Infos zu den „Blauköpp“ unter: http://www.blaukoepp.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Berufen, um Verantwortung zu übernehmen. Hans Pfau in Kreissynodalvorstand eingeführt – ein Zeichen für gelebtes Ehrenamt

Am ersten Sonntag nach Epiphanias stand der Gottesdienst in der Porzer Friedenskirche im Zeichen der „Epiphanie“, der Offenbarung Gottes in der Person Jesus Christus. Pfarrer Bernd Flamming eröffnete ihn mit dem Wochenspruch aus dem Römerbrief: „Welche der Geist Gottes zeigt, das sind Gottes Kinder“, und widmete sich in seiner Predigt dem Taufritual. Wichtigster Teil des Gottesdienstes war jedoch eine andere Art der Initiation: Hans Pfau wurde feierlich als stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch eingeführt.

Superintendentin Kerstin Herrenbrück und Superintenden Torsten Krall führen Hans Pfau in sein Amt ein.

Superintendentin Kerstin Herrenbrück erklärte: „Wir setzen unsere Kreissynodalvorstände aus haupt- und ehrenamtlichen Leitungspersonen zusammen, die unterschiedliche berufliche und persönliche Kompetenzen haben.“ Gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Superintendent Torsten Krall stand sie zur Einführung im Altarraum. „Wir sind gemeinsam hier, um zu zeigen, dass wir in Gemeinschaft unterwegs sind, im Auftrag Jesu Christi, um seine Kirche zu bauen, zu verändern und weiterzubringen“, so Herrenbrück. „Wir haben uns gefreut, dass du, Hans, von der Kreissynode als neues Vorstandsmitglied gewählt worden bist.“ Pfau sei in der Gemeinde verwurzelt, wisse, wie es laufe, packe an und sei daran interessiert, dass es mit den Partnergemeinden funktioniere.

Superintendentin Herrenbrück: Kirche gestalten im Auftrag Christi

Der 65-jährige ehemalige Sparkassenbetriebswirt und geborene Porzer ist langjähriges Gemeindemitglied, verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit 2020 ist er Presbyter in der Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide, seit 2021 Finanzkirchmeister. Seine Wurzeln liegen in der katholischen Kirche. „Ich bin Anfang 2000 konvertiert“, erzählte Pfau, „weil der Rest der Familie evangelisch war. Ich habe mich aber in der evangelischen Kirche auch immer sehr wohl gefühlt.“ Nun wolle er in der Kreissynode an Veränderungsprozessen mitwirken. „Es gibt eine immer engere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden bei weniger Ressourcen. Das ist ein fließender Prozess.“ Pfau legte im Gottesdienst das Versprechen ab, sein Amt sorgfältig und treu auszuüben, durch Wort und Tat im Glauben an Jesus Christus.

Superintendent Krall betonte, dass er dabei auch Rückhalt vor Ort brauche. „Die Kirche soll und kann nicht von oben regiert werden“, sagte er. „Dazu braucht es Leitende, die sich dessen bewusst sind, und eine Gemeinde, die das lebt und selbst Verantwortung übernimmt.“

Tauferinnerung und Gemeinschaft – Pfarrer Flamming spricht über Berufung und Gnade

Pfarrer Bernd Flamming hält eine Predigt über die Taufe.

Pfarrer Flamming vermittelte in seiner Predigt anschaulich die Bedeutung der Taufe als Aufnahme in die christliche Gemeinschaft. Auch er sei als Baby getauft worden. „Getauft werden müsse man, so habe ich später erfahren, wegen der Sünden. Die müssten abgewaschen werden. Sonst komme man nicht in den Himmel.“ Damals habe er nicht verstanden, warum man Babys taufe. Später im Kindergottesdienst habe er vom Sündenfall gehört: „Niemand hat mir erklärt, warum der liebe Gott allen Menschen böse ist, nur weil Eva einen Apfel von einem Baum gemobst hat.“ Daher habe er beschlossen, die Taufe könne nicht so wichtig sein. Erst später habe er ihre Bedeutung erkannt: Man müsse sich Palästina zur Zeit Jesu vorstellen – unruhige Zeiten, in denen Prediger das Ende der Welt verkündeten. Viele Menschen wollten ihrem Leben eine neue Richtung geben. Johannes taufte sie zur Buße. Als Jesus sich taufen lassen wollte, habe Johannes gezögert: „Eigentlich müsstest du mich taufen, nicht ich dich.“ Doch Jesus bestand darauf – es sei Gottes Wille. Es gehe darum, die Gerechtigkeit zu erfüllen. Das sei wie eine Proklamation gewesen, so Flamming: Der verschlossene Himmel öffnet sich, Gott greift ein, errichtet eine Brücke und wohnt als Christus unter den Menschen.

„Unsere Taufe ist wichtig, weil sich durch uns der schwebende Himmel zeigt, weil wir mit unserem Namen gerufen werden und uns versichert wird, dass wir Gottes geliebte Kinder sind, mit Christus an unserer Seite“, sagte Flamming. Jede Taufe sei unlösbar mit der Jesu verbunden.

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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Bildungsurlaub bei der Melanchthon-Akademie: Bis zu fünf Tage bezahlt weiterbilden und neue Perspektiven entdecken

Raus aus dem Alltag – rein ins Bergische oder in die lebendige Südstadt: Bis zu fünf  Tage bezahlt weiterbilden und neue Perspektiven entdecken. Arbeitnehmer*innen in Nordrhein-Westfalen haben Anspruch auf bis zu fünf Tage bezahlte Freistellung zur persönlichen Fort- und Weiterbildung. Möglich macht das das Bildungsurlaubsgesetz (AWbG NRW) – eine tolle Gelegenheit für alle, die sich persönlich und beruflich weiterentwickeln möchten.

Ein Interview mit Lea Braun, Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie:

Was unterscheidet einen Bildungsurlaub bei der Melanchthon-Akademie von klassischen Weiterbildungen – und was schätzen Teilnehmende besonders daran?

Lea Braun: Neben fachlichem Wissen stehen persönliche Weiterentwicklung, gesellschaftliche Reflexion und ethische Fragestellungen im Fokus. Statt trockener Theorie setzen die Veranstaltungen auf dialogisches Lernen, kreative Ansätze und erfahrungsorientierte Methoden.

Wie reagieren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Praxis auf Bildungsurlaubsanträge – und was raten Sie Teilnehmenden, die sich zum ersten Mal trauen möchten?

Lea Braun: Die wenigsten Arbeitnehmer*innen wissen um dieses Recht. Daher wird es selten genutzt. Dabei liegt darin eine wunderbare Chance, um außerhalb von eigenen Frei- und Urlaubszeiten die eigene Weiterbildung zu fokussieren. Das nutzt sowohl Ihnen persönlich, als auch Ihrem Arbeitgeber. Ich rate Ihnen es einfach mal zu auszuprobieren und Ihr Recht wahrzunehmen.

Warum ist es gerade heute wichtig, sich auch im beruflichen Kontext mit ganz anderen Themen zu beschäftigen?

Lea Braun: In der Zeit des Bildungsurlaubs lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Viele von uns sind in unserem Alltag stark eingespannt und es fehlt an Zeit, um sich mit Routinen, der eigenen Gesundheit oder einem thematischen Schwerpunkt auseinander zu setzen. Der Bildungsurlaub als gesetzlich verankertes Recht bietet die Chance sich für die eigene Persönlichkeitsentwicklung Zeit zu nehmen und mit neuen Gedanken zu gesellschaftlichen oder politischen Themen zurück an den Arbeitsplatz zu kehren.

 

 So einfach geht’s zum Bildungsurlaub

Wählen Sie Ihren Wunschkurs aus dem Programm und nehmen Sie Kontakt mit der Melanchthon-Akademie auf. Sie reservieren Ihren Platz und stellen Ihnen die passenden Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zur Verfügung. Nach dessen Genehmigung steht Ihrem Bildungsurlaub nichts mehr im Weg! Das Angebot reicht von Gesundheitsbildung und Resilienz über theologische Fragestellungen bis hin zu ökologischen Themen. Das gesamte Programm finden Sie online hier – Rubrik Bildungsurlaub & Studienreisen

 

Eine Auswahl:

Mi-Fr, 08.04.-10.04.2026  | 180€ | U390BR | Anke Makai

Stressbewältigung durch Achtsamkeitsschulung

Die Methode der Achtsamkeits-Schulung wurde von Prof. Jon Kabat-Zinn in den 80er Jahren im klinischen Kontext entwickelt und hat sich als hilfreiche, anerkannte und wissenschaftlich wirksam belegte Methode zum Umgang mit Stress, Schmerz, Depression und jeglicher Art von schwierigen Erfahrungen verbreitet. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen werden eine nicht-wertende Haltung, Innehalten, Ruhe, Klarheit und Akzeptanz entwickelt.

 

Mo-Fr, 13.07.-17.07.2026 | 300€ | U301BR | Christiane Schwager

Ressourcen stärken: Selbstmanagement und Selbstsorge

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie selbstbestimmt und souverän auf neue Herausforderungen reagieren können, indem Sie gezielt innere Kraftquellen aktivieren und eine konsequent ressourcen- und lösungsorientierte Haltung entwickeln. Anhand von Techniken und Methoden aus dem systemischen Coaching, der Stressprävention und dem Resilienztraining sowie Übungen zur mentalen Selbststeuerung entwickeln Sie Strategien, um Herausforderungen souverän zu begegnen.

 

Mo-Fr, 20.07.-24.07.2026 | 300€ | U389 | Claudia Satory

Schreiben als Lebenskompass in Beruf und Alltag

Durch schriftliche Reflexion erkunden wir unsere Lebensgeschichte, um den roten Faden unseres Daseins zu entdecken. Das Ziel ist, sich anzunehmen und den persönlichen und beruflichen Weg für ein glückliches Leben zu ebnen. Das Seminar hat einen hohen Selbsterfahrungswert, der uns offenbart, wie die Dinge wirklich liegen und wir in die Lage versetzt werden, unser Leben mit neuen Vorzeichen zu gestalten.

Text: Lea Braun/APK
Foto(s): MAK-Archiv

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Blauköpp mit neuem Orden und viel jeckem Segen: Evangelisches Karnevalsnetzwerk startet in die Session.

Pfarrer, Karnevalist, Netzwerker: Oliver J. Kießig verbindet Kirche und Fastelovend auf besondere Weise. Im Interview spricht der Mitinitiator der „Blauköpp“ über das evangelische Karnevalsnetzwerk, neue Ideen und den ersten eigenen Sessionsorden.

Wer sin die Blauköpp?

Oliver Kießig: Die Blauköpp sind keine klassische Karnevalsgesellschaft mit eigener Uniform und Spielmannszug. Wir sind das evangelische Karnevalsnetzwerk in Köln und Umgebung. Wir vernetzen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen, die evangelisch sind oder sich in der Kirche engagieren und mitten im kölschen Fastelovend mitmischen. Unser Netzwerk verbindet all die kirchlichen Akteur:innen, die feiern, lachen und Glauben mit Karneval verbinden wollen. Wir feiern Sitzungen, Gottesdienste op Kölsch und alles, was dazugehört: mit Augenzwinkern und offenem Herzen.

Woher kommt der Name?

Die Initiatoren Oliver Kießig, Heike Kümpel und Sammy Wintersohl vom evangelischen Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“ engagieren sich für eine fröhliche, glaubensnahe Präsenz der Kirche im Fastelovend.

Oliver Kießig: Der Name „Blauköpp“ ist typisch kölsch: ein bisschen Selbstironie, ein bisschen Geschichte und viel Augenzwinkern. Früher wurden evangelische Christen im Rheinland scherzhaft als „Blauköpp“ bezeichnet, angelehnt an die blauen Mützen preußischer Beamter. Preußisch, nüchtern, protestantisch, das passte aus kölscher Sicht wunderbar. Was als Seitenhieb begann, haben wir selbstbewusst übernommen. Heute steht „Blauköpp“ für evangelische Jecke, die wissen: Man kann den Glauben ernst nehmen, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Wir tragen den Namen mit Stolz und einem Lächeln.

Was macht ihr?

Oliver Kießig: Wir vernetzen evangelische Karnevalsaktivitäten in Köln und Umgebung. Wir bringen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen zusammen, teilen Termine, feiern gemeinsam und sorgen dafür, dass evangelische Präsenz im Fastelovend sichtbar bleibt. Ob Gottesdienste op Kölsch, „Prot’s Sitzungen“, Veedelsumzüge oder gemeinsames Feiern: Hauptsach bunt und jeck!

Session im vollen Gange: Was sind eure Highlights?

Oliver Kießig: Unsere Veedel! Die Session lebt davon, dass überall jeckes Leben pulsiert. In den evangelischen Gemeinden wird gesungen, geschunkelt, gebetet und gelacht bei Gottesdiensten op Kölsch, kleinen Sitzungen oder Veedelsaktionen, meist liebevoll selbst gemacht. Ein Highlight ist auch das jährliche Treffen mit dem Dreigestirn im Haus der Kirche. Wenn sich Kirche, Stadt und Karneval auf Augenhöhe begegnen, merkt man: Der Fastelovend lebt in den Veedeln und wir mittendrin.

Was ist diese Session neu?

Oliver Kießig: Wir haben zum ersten Mal einen eigenen Sessionsorden – und der stellt die Jecken in den Mittelpunkt: bunt, vielfältig und mit ganz viel Herz. Die Farben und Formen stehen für die Unterschiedlichkeit der Menschen, die Karneval feiern, glauben, zweifeln und lachen. Gemeinsam mit dem Segensbüro „Hätzjeföhl“ haben wir das Sessionsmotto 2026 kreativ abgewandelt: Aus „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ wurde „SÄJE – Mer dun et för Kölle!“. Unser Beitrag: Segen schenken, gute Worte, offene Herzen.
Neu ist auch unser Outfit: Wir haben ein eigenes „Krätzje“ entworfen, also eine klassische Karnevalsmütze, die wir künftig tragen wollen. Ein Logo bzw. Emblem ist gerade in Arbeit und soll das Krätzchen zieren. Dazu haben wir uns für blaue Fliegen entschieden: evangelisch, kölsch und jeck.

Fastelovend und Kirche: Wie passt das?

Oliver Kießig: Kirche und Karneval gehören zusammen wie Köln und Dom. Die Fastenzeit zeigt es: Ein Teil der christlichen Tradition führt direkt in die fünfte Jahreszeit. Für uns bedeutet Kirche auch Gemeinschaft, Freude und Lachen. In unseren Gottesdiensten trifft Lebensfreude auf Glauben. Humor ist manchmal die schönste Predigt. Wir zeigen: Christ:innen können lachen, feiern und Alaaf sagen und trotzdem ernst im Leben stehen.

Weiter Infos zu den „Blauköpp“ unter: http://www.blaukoepp.de

Text: Oliver Kießig/ APK
Foto(s): Oliver Kießig/ APK

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Landessynode beginnt heute in Bonn: Finanzstrategie macht die rheinische Kirche handlungsfähig für die Zukunft

Die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der gut zwei Millionen Mitglieder zählenden Evangelischen Kirche im Rheinland, tagt vom heutigen Freitag, 16. Januar, bis Dienstag, 20. Januar, in Bonn.

Torsten Krall, Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Köln-Dünnwald und Superintendent des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, sagt: „Ich erhoffe mir und wünsche mir, dass die kontroverse Frage, wo und wie am besten Kosten reduziert werden, synodal fair und transparent diskutiert werden kann. Mir liegt dabei als Superintendent in Köln besonders die ESG am Herzen. Außerdem wünsche und hoffe ich, dass wir weiter kommen, in unserer Kirche mehr Freiheit zur Gestaltung zu ermöglichen.“

Die Landessynode wurde mit einem Gottesdienst in der Bonner Kreuzkirche eröffnet. Die dreigeteilte Predigt richtete einen hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft der Kirche – wohlwissend um die Schwierigkeiten und Hürden. Die Predigt während des Gottesdienstes teilten sich drei nebenamtliche Kirchenleitungsmitglieder der rheinischen Kirche: Pfarrerin Annette Vetter, Sammy Wintersohl und Prof. Dr. Lorenz Narku Laing.

Wie kann es Kirche gelingen, ihre neuen Wege zu gestalten? Und was braucht es, um Menschen abzuholen? Diese Punkte griff Sammy Wintersohl, Pressesprecher des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, in seiner Predigt auf. „Neulich wurde mir die Frage gestellt: Was ist eigentlich unsere Kernbotschaft als Kirche?“, berichtete er von einem persönlichen Erlebnis. Das sei eine einfache, wenn auch unbequeme Frage aus dem Marketingbereich. „Denn sie zwingt uns, uns auf das zu konzentrieren, was uns wirklich trägt und ausmacht.“ Die Kirche werde kleiner, müsse sparen. „Aus diesem Grund werden wir uns als Synode damit beschäftigen, wie wir uns für die Zukunft aufstellen müssen. Das ist schmerzvoll und bringt uns an unsere Grenzen.“ Auch die Jünger*innen von Jesus hätten sich in einem solchen Grenzbereich befunden: Jesus war tot und das Grab leer. Die Welt war aus den Fugen geraten. „In diesen Moment hinein spricht Jesus sein Vermächtnis, seinen Auftrag – den Taufbefehl: ,Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.‘“ Diese Sätze hätten Kraft, „denn aus dieser kleinen Schar von damals ist eine große Schar geworden und wir sind heute immer noch Teil davon“. Hier liege der Auftrag und vielleicht auch der Markenkern der Kirche. Der Taufbefehl verdeutliche zudem: „Gott geht mit uns. In diesen Change-Prozessen gibt er uns Sicherheit und befähigt uns, neue Wege, Innovationen zu finden.“

Einsparungspläne bei der Landessynode

Im Februar 2025 hatte die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland beschlossen, im landeskirchlichen Haushalt bis 2030 strukturell mindestens 33 Millionen Euro einzusparen. Ein knappes Jahr später legt die Kirchenleitung der Landessynode eine Finanzstrategie zur Beratung und Beschlussfassung vor, die Maßnahmen mit einer Nettoeinsparsumme von 31,8 Millionen Euro umfasst. Das sind rund 20 Prozent des Kirchensteueraufkommens für den Haushalt. Darüber hinaus besteht Potenzial für weitere Einsparungen und Mehreinnahmen durch Prüfaufträge und die Einführung freiwilliger Elternbeiträge in den Schulen.

Insgesamt haben die Maßnahmenvorschläge in der Beschlussvorlage zwar einen Umfang von 35,2 Millionen Euro. Einige Maßnahmen erfordern aber wiederum direkte Investitionen in Höhe von 3,4 Millionen Euro. So ergibt sich die Nettoeinsparsumme. Sie umfasst neben dem strukturellen Haushaltsdefizit auch einen Risikopuffer sowie ein Budget für künftige, noch nicht festgelegte Innovationen. Die Vorlage war von mehr als 60 Personen in einem breit angelegten Prozess erarbeitet und in den synodalen Ausschüssen eingehend beraten worden. Diese Beratungen werden auf der Landessynode in Bonn fortgesetzt, bevor dort voraussichtlich am Montag, 19. Januar, in öffentlicher Plenarsitzung entschieden wird.

Auch als kleinere Kirche weiter für andere da sein

Notwendig wurde der Finanzprozess wegen sinkender Einnahmen und steigender Kosten. So hat die rheinische Kirche im vergangenen Jahr rund 68.500 Mitglieder verloren, etwa je zur Hälfte durch Demografie und Austritte. Ziel ist es, vorausschauend zu handeln, bevor finanzielle Engpässe entstehen. Die kirchliche Arbeit soll unabhängiger von der Kirchensteuer werden. Die Evangelische Kirche im Rheinland will so auch als kleinere Kirche mit weniger Ressourcen weiter für andere da sein. Die Leitkriterien der Finanzstrategie für die Kirche der Zukunft sind zusammengefasst: unmittelbar an der Sache Christi orientiert; nahe bei den Menschen; flexibel in den Formen; effizient im Einsatz der verbleibenden Ressourcen. Darauf basiert das ausgewogene Paket von mehr als 60 Maßnahmenvorschlägen, die sich alle nur auf den landeskirchlichen Haushalt beziehen. Ein Überblick über die wichtigsten Bereiche:

Evangelische Studierendengemeinden (ESGn) und Wohnheime

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist Trägerin von ESGn an insgesamt neun Standorten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Den Kirchenkreisen mit ESG-Standort wird angeboten, die ESGn zu Gemeinden junger Erwachsene in eigener Trägerschaft weiterzuentwickeln, in denen die Studierendenarbeit mitenthalten ist und weitere junge Menschen angesprochen werden. Ziel ist es, neue Räume für Beteiligung, Gemeinschaft und zeitgemäße Formen von Kirche zu eröffnen. Die Verantwortung vor Ort liegt dann bei den Kirchenkreisen, die Landeskirche unterstützt die Arbeit anteilig finanziell. Es sollen zusätzliche Drittmittel akquiriert werden. Der Betrieb der Wohnheime (sechs Wohnheime mit insgesamt 381 Plätzen) soll aufgegeben werden. Dabei wird geprüft, ob die Wohnheime vorrangig auf kirchliche Träger, Studierendenwerke oder andere geeignete Träger übertragen werden können, die den Betrieb und/oder die Gebäude übernehmen. Für Studierende und Uni-Angehörige wird es weiterhin hochschulorientierte Angebote geben.

Evangelische Schulen in landeskirchlicher Trägerschaft

Die Evangelische Kirche im Rheinland trägt zehn evangelische Schulen mit besonderem kirchlichen Bildungsauftrag. Aufgrund sinkender Kirchensteuereinnahmen wird vorgeschlagen, die Finanzierung in substanziellem Umfang auf kontinuierliche, freiwillige Elternbeiträge umzustellen. Ziel ist es, die langfristige Stabilität und Handlungsfähigkeit der Schulen zu sichern und ihre Finanzierung nachhaltig und zukunftsfest aufzustellen. Gleichzeitig gilt auch weiterhin: Niemand wird ausgeschlossen, weil Familien keinen Beitrag leisten können. Die Umsetzung ist ab dem Schuljahr 2027/28 geplant. Zugleich sind Investitionen zur Stärkung des evangelischen Profils sowie in die Gebäude vorgesehen.

Haus der Stille in Rengsdorf

Für das Haus der Stille hat die Kirchenleitung den Vorschlag des Beirats aufgenommen, einer Konzeptgruppe für die Entwicklung eines Finanzplans Zeit bis 2028 zu geben. Ziel ist, dass die Immobilie ab 2029 unabhängig von Kirchensteuermitteln weiterbetrieben werden kann. Die Landeskirche stellt weiterhin Finanzmittel für Personal in der geistlichen Begleitung zur Verfügung.

Vereinte Evangelische Mission (VEM)

Der Zuschuss zur VEM mit ihren 39 Mitgliedern (15 Kirchen in Afrika, 17 in Asien, sechs in Deutschland und die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) soll um 20 Prozent reduziert werden. Die Reduzierung erfolgt in Schritten von jährlich zwei Prozentpunkten bis 2036. Gemeinsame Projekte zum Aufbau regionaler ökologischer Landwirtschaft, zur Traumaheilung oder zum Schutz von Frauen vor Gewalt sollen dadurch nicht gefährdet werden. Die Kürzungen werden für die Landeskirche nur zur Hälfte wirksam, da mehr Geld an den Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) fließen soll. Auf der Vollversammlung der VEM im September 2025 in Daressalam wurde bereits darüber gesprochen, wie alle Mitglieder in gemeinsamer Verantwortung mit der sich verändernden finanziellen Situation in den deutschen Kirchen umgehen können.

Härtefonds und Arbeitslosenfonds

Landeskirchliche Zuschüsse sollen zeitlich gestaffelt abgesenkt werden. Dazu zählen der landeskirchliche Härtefonds und der Arbeitslosenfonds. Hier hat sich die Landeskirche in der Vergangenheit engagiert, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Im Blick auf den Härtefonds soll für diesen Zweck eine landeskirchliche Kollekte in den Kollektenplan aufgenommen werden. Für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen stehen staatliche Programme und Förderinstrumente zur Verfügung. Daher wird vorgeschlagen, den Arbeitslosenfonds aufzugeben.

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Der Maßnahmenvorschlag sieht Verhandlungen über eine schrittweise Reduzierung des Generalzuschusses an das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe vor. Verhandlungsziel ist eine Reduzierung des Zuschusses aus Kirchensteuermitteln im Umfang von 20 Prozent bis 2030. Für die Folgejahre ist eine kontinuierliche Anpassung an die Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen vorgesehen. Bei der Reduzierung des Zuschusses geht es um organisatorische und finanzielle Synergien durch vertiefte Zusammenarbeit und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Das verlangt eine gemeinsame strategische Klärung der Aufgabenverteilung von Kirche und Diakonie.

Verwaltungskosten

Neben zahlreichen Kürzungen in der Verwaltung wird ein Prüfauftrag vorgeschlagen, um Aufgaben und Strukturen des Landeskirchenamts zu vereinfachen und zu reduzieren. Das beinhaltet eine umfassende Aufgabenkritik und Synergien durch Kooperationen mit anderen Landeskirchen.

Landessynode 2026

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland ist das oberste Leitungsgremium der mit gut zwei Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die 80. Landessynode hat 184 stimmberechtigte Mitglieder (sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen) aus den 34 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland. Sie tagt vom 16. bis 20. Januar 2026 im Maritim Hotel Bonn.

Hier mehr über die Landessynode 2025 lesen:

Den Eröffnungsgottesdienst finden Sie hier:

Text: Ekkehard Rüger/ekir.de
Foto(s): APK/Archiv

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Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die Woche der Einheit der Christen ist eine weltweit begangene Gebetswoche, in der Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam für die Einheit der Kirche beten und ökumenische Begegnungen pflegen. In diesem Jahr findet sie von Sonntag, 18. Januar, bis Sonntag, 25. Januar, statt. Auch im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region laden Gemeinden in diesem Zeitraum mit Gottesdiensten, Feiern und besonderen Veranstaltungen dazu ein, ökumenische Gemeinschaft bewusst zu erleben.

„Das Leuchten des Alters“ – Fotografien von Johannes Bichmann. Ausstellungseröffnung zur Woche der Einheit der Christen

Im Rahmen einer ökumenischen Feier zur Eröffnung der Woche der Einheit der Christen wird am Sonntag, 18. Januar, 14.30 Uhr bis 17 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, die Ausstellung „Das Leuchten des Alters“ eröffnet. Gezeigt werden 40 ausdrucksstarke Porträts des Fotografen Johannes Bichmann, die die Schönheit, Würde und Vielschichtigkeit des Alters sichtbar machen – berührend, humorvoll und authentisch. An der Eröffnung wirken Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fotoprojekts mit. Musikalisch gestaltet wird der Nachmittag von Domorganist und Kantor Rolf Müller sowie Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk. Pfarrerin Claudia Posche und Pfarrer Thomas Taxacher begleiten die Eröffnung liturgisch, Mitarbeitende der Caritas RheinBerg geben Einblicke in ihre Arbeit. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung, zu Gesprächen sowie zu einem Empfang im Vorraum des Doms. Die Ausstellung ist bis Samstag, 24. Januar, täglich außerhalb der Gottesdienstzeiten zu sehen.
www.altenberg-dom.de

Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche. Christen beten gemeinsam für Einheit

Zur Gebetswoche für die Einheit der Christen lädt die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft am Mittwoch, 21. Januar, 19 Uhr, in die Kulturkapelle St. Georg, Hauptstraße 67, in Bergheim, ein. Unter dem biblischen Motto „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ (Epheser 4,4) gestalten Pfarrer Martin Trautner, Pfarrer Franz-Josef Freericks und Gemeindevorsteher Thomas Kraus gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener kirchlicher Traditionen den ökumenischen Gottesdienst.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen. Mit Prädikant Hartmut Rösler

Aus Anlass der Woche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Januar) lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 25. Januar, 11.30 Uhr, zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, ein. Prädikant Hartmut Rösler gestaltet die Liturgie.
www.kirche-koeln-muelheim.de

Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christinnen und Christen. Gemeinsames Feiern im Rahmen der weltweiten Gebetswoche

Zum ökumenischen Gottesdienst zur Einheit der Christinnen und Christen lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus am Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr, in die Pauluskirche, Dreisamweg 9, ein. Der Abend steht im Zeichen der weltweiten Gebetswoche, die 2026 von der Armenisch-Apostolischen Orthodoxen Kirche gemeinsam mit der Armenisch-Katholischen und der Evangelischen Kirche vorbereitet wurde. Unter dem Leitwort aus dem Epheserbrief „Ein Leib und ein Geist …“ feiern die Gemeinden aus Höhenhaus und Dünnwald zusammen, lernen einander besser kennen und empfangen die neuen Ökumene-Kerzen für ihre Kirchen. Die gastgebende Gemeinde freut sich auf viele Mitfeiernde.
www.kirche-hoehenhaus.de

Gottesdienst zur „Woche der Einheit der Christen“

Zur Gebetswoche der Einheit der Christen gestaltet Pfarrerin Astrid Krall-Packbier am Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr, in der Kirche „Zur Heiligen Familie“, Am Rosenmaar 1, einen Gottesdienst. Die weltweit begangene Gebetswoche, in der Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam für die Einheit der Kirche beten und ökumenische Begegnungen pflegen, findet von Sonntag bis Sonntag, 18. bis 25. Januar, statt.
www.evangelisch-in-duennwald.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Arbeiten, wo es um mehr geht als nur um Leistung: Kirche als starke Arbeitgeberin 2026

Pflege, Bildung, IT, Verwaltung – das alles klingt nicht sofort nach Kirche. Und doch finden sich genau hier zahlreiche Arbeitsplätze mit Sinn, Perspektive und Verantwortung. Denn was viele nicht ahnen: Gemeinsam mit ihren Wohlfahrtsverbänden gehört die Kirche zu den größten Arbeitgeberinnen Deutschlands. Auch in Köln und Region bietet sie ein breites berufliches Spektrum – für Menschen, die mit Menschen arbeiten wollen. Und für alle, die mehr suchen als nur einen Job.

Berufe mit Wirkung – mitten in Köln und der Region

In der Evangelischen Kirche in Köln und Region kommen die unterschiedlichsten Berufswege zusammen: von der Kita bis zur Krankenhausseelsorge, von der Verwaltung bis zur Veranstaltungsleitung. Gesucht werden regelmäßig engagierte Fachkräfte und Quereinsteiger*innen – für Aufgaben mit Nähe zu Menschen und Sinn für die Gesellschaft. Auch kreative, digitale und technische Berufsbilder finden hier ihren Platz.

Kirchlich – und trotzdem überraschend anders

Was viele erstaunt: Hinter kirchlichen Arbeitgeberinnen stehen oft Berufsfelder, die kaum jemand damit verbindet. Dazu zählen unter anderem:

  • IT-Services und Webentwicklung für kirchliche Institutionen

  • Hauswirtschaft und Gebäudebetreuung in Bildungseinrichtungen

  • Musik- und Kulturprojekte, etwa im kirchenmusikalischen Umfeld

  • Bildungsarbeit mit Erwachsenen und Familien

Hinzu kommen klassische Berufe wie Hausmeisterdienste, Küche, Verwaltung, Erziehung oder Pflege – alle mit dem Ziel, für Menschen da zu sein.

Ausbildung & FSJ: mit Sinn in die Zukunft

Auch im Jahr 2026 setzt die evangelische Kirche auf vielfältige Ausbildungswege und Freiwilligendienste. Wer sich für ein FSJ oder eine Ausbildung entscheidet, profitiert von persönlicher Begleitung, wertschätzendem Miteinander und einer Aufgabe, die mehr bietet als nur ein Gehalt: Sinn, Wirkung und Entwicklung.

Was zählt: Fachlichkeit und Haltung

Die Anforderungen sind so vielfältig wie die Arbeitsfelder selbst. Neben spezifischer Qualifikation – etwa im pädagogischen, pflegerischen oder technischen Bereich – zählen vor allem Soft Skills wie Teamfähigkeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein. Denn bei kirchlicher Arbeit steht immer der Mensch im Mittelpunkt.

https://www.kirche-koeln.de/stellenboerse/

Text: APK/AI
Foto(s): APK/Canva

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Unsere Wochentipps: Begegnungen, Abschiede und ein starkes Miteinander

Ob spielerisch, musikalisch, nachdenklich oder feierlich – die kommende Woche bietet eine Vielfalt an Veranstaltungen, die Gemeinschaft stiften, Geschichte lebendig machen und Raum für persönliche wie spirituelle Impulse schaffen. Die aktuellen Wochentipps zeigen, wo Kirche lebt, hört, feiert und nach vorne schaut.

Brettspielnacht in der Evangelischen Kirche Bensberg

Ein bunter und geselliger Spieleabend erwartet alle Brettspielbegeisterten am Freitag, 16. Januar, 16 Uhr, in der Evangelischen Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, wenn dort die Brettspielnacht beginnt und bis in den 17. Januar hinein andauert. Ob Familien-, Kenner- oder Expertenspiel – jede Art von Spiel kann mitgebracht und ausprobiert werden, zusätzlich hält das Team eine Auswahl bereit. Eingeladen sind Menschen jeden Alters, die gerne spielen. Snacks und Getränke stehen bereit; wer möchte, kann eigenes Essen mitbringen, sonst wird gemeinsam bestellt. Organisiert wird die Nacht vom Spieletreff Frankenforst unter der Leitung von David Haupt und Samuel Dörr.
www.kirche-bensberg.de

Verabschiedung von Susanne Beuth

Mit einer Feier zur Verabschiedung von Pfarrerin Susanne Beuth als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) wird am Freitag, 16. Januar, 18 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, an ihr langjähriges Engagement für die Kölner Ökumene erinnert. Zugleich wird ein weiter Blick in die Geschichte und Gegenwart ökumenischer Frauenarbeit geworfen. Susanne Beuth war von 2019 bis 2026 die erste Frau an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln und hat die ökumenische Zusammenarbeit in der Stadt mit Klarheit, Offenheit und Dialogbereitschaft geprägt. Im Rahmen der Feier wird auch an die erste Weltkonferenz für Praktisches Christentum erinnert, die 1925 in Stockholm stattfand und als „Nicäa der Ethik“ in die Geschichte einging. Unter dem Titel „Stockholm 1925 – Stockholm 2025: Ökumenische HER-Story in Porträts, Reisebericht und Gespräch“ stellen Ursula Thomé und Almuth Voss Frauen vor, die an dieser Konferenz beteiligt waren und deren Beiträge lange kaum wahrgenommen wurden. Sie berichten von ihrer Spurensuche, zeichnen Kurzporträts dieser Frauen nach und geben Einblick in ihre Teilnahme an der Jubiläumsfestwoche 2025 in Stockholm, einschließlich der Begegnung mit der schwedischen Theologin Maria Södling, die zur Geschichte der Weltkonferenz geforscht hat. Die Veranstaltung verbindet Dank, Erinnerung und aktuelle Perspektiven auf die Rolle von Frauen in der weltweiten Ökumene.
www.oekumene-koeln.de

„Zwei Fellnasen ziehen um“ – Autorenlesung mit Axel Beyer

Eine warmherzige Begegnung mit zwei besonderen Hunden erwartet das Publikum am Freitag, 16. Januar, 19.30 Uhr, im „Lichtblick – Café + mehr“, Gisbertstraße 98. Unter dem Titel „Zwei Fellnasen ziehen um“ liest Axel Beyer aus seinem neuen Buch, das auf einer wahren Geschichte beruht und von den Abenteuern der Hunde Freddie und Jonny erzählt, die das Leben ihres Frauchens und schließlich auch das des Autors verändert haben. Gemeinsam mit Nina Vorbrodt gibt der Autor Einblicke in eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die voller Humor, Überraschungen und kleiner Fluchten aus dem Alltag steckt. Der Eintritt ist frei.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

„Herzensanliegen“ – Worte finden für das, was trägt

Dem, was bewegt und begeistert, auf die Spur kommen und dafür Worte finden, können Interessierte am Samstag, 17. Januar, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr, in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9. Unter dem Titel „Herzensanliegen – Worte finden für das, was trägt“ lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln zu einem Ehrenamtstag ein, der sich mit persönlichen Glaubensperspektiven und der eigenen Sprachfähigkeit im Gespräch über Gott, das Miteinander und das eigene Engagement beschäftigt. In spielerischen Trainingseinheiten mit kurzen Impulsen, praktischen Übungen und verschiedenen Werkzeugen geht es darum, eigene „Herzensanliegen“ zu entdecken und weiterzuentwickeln; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Geleitet wird der Tag von Antje Rinecker, Studienleiterin der Melanchthon-Akademie, und Pfarrerin Susanne Zimmermann. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9318030 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
www.melanchthon-akademie.de

Festgottesdienst zur Fusion der Gemeinden Pulheim und Ichthys

Mit einem Festgottesdienst feiern die Evangelischen Kirchengemeinden Pulheim und Ichthys am Sonntag, 18. Januar, 11 Uhr, ihre Fusion zur Evangelischen Heilig Geist Gemeinde Köln Land in der Gnadenkirche und im Gemeindezentrum Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28. Unter dem biblischen Leitwort „Verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist“ aus dem ersten Korintherbrief steht der Gottesdienst für den gemeinsamen Weg der neuen Gemeinde, die zum 1. Januar ihren Dienst aufnimmt. Pfarrerin Maike Pungs, Pfarrerin Liane Scholz, Pfarrer Johannes Böttcher und Pfarrer Volker Meiling gestalten den Fusionsgottesdienst. Für die musikalische Unterhaltung sorgen voraussichtlich der Gospel- und Pop-Chor „Thank God it’s Friday“, das „Saitenschiff-Ensemble“ sowie das Sinnersdorfer Kammerensemble. Im Anschluss ist ein Empfang geplant, der Raum für Begegnung und Austausch bietet.
www.kirchepulheim.de

Abschieds- und Entpflichtungsgottesdienst für Pfarrer Jens Greve

Zur Entpflichtung von Pfarrer Jens Greve lädt die Evangelische Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen am Sonntag, 18. Januar, 15 Uhr, in die Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10–14, ein. Zum Abschied wird sein langjähriges Wirken gewürdigt. Im Anschluss an den Abschieds- und Entpflichtungsgottesdienst lädt das Presbyterium zu einem Empfang ein.
christine.koller.1@ekir.de oder Tel.: 02273 940 704
www.kirche-horrem.de

„Wir leben Vielfalt“ – Ausstellung über queeres Leben

Am Sonntag, 18. Januar, 15 Uhr, wird im Rahmen des Martinée-Gottesdienstes in der Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42, die Wanderausstellung „Wir leben Vielfalt“ eröffnet. Sie möchte queeres Leben sichtbar machen und lädt dazu ein, Menschen mit ihren ganz persönlichen Geschichten zu begegnen. Sechs Frauen und Männer aus der rheinischen Kirche haben sich für dieses Projekt zur Verfügung gestellt. In großen, farbenfrohen Sprechblasen erzählen sie von ihrem Leben, ihrem Glauben, von Verletzungen und Hoffnungen – und davon, wie sie ihren Platz in Kirche und Gesellschaft gefunden haben. Fotos, prägnante Zitate und QR-Codes führen tiefer hinein in die Biografien. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 8. Februar, immer sonntags im Anschluss an die Gottesdienste geöffnet.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

„Magnificat“ in der Paul-Gerhardt-Kirche

Ein festliches Chor- und Orchesterkonzert steht am Sonntag, 18. Januar, 17 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, auf dem Programm, wenn die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal zu dem Konzert „Magnificat“ einlädt. Die Paul-Gerhardt-Kantorei bringt mit Solistinnen und Solisten sowie Orchester Johann Sebastian Bachs berühmtes und vielfach geliebtes „Magnificat“ zur Aufführung, ein Werk für Chor und Orchester mit Pauken und Trompeten. Einen meditativen Kontrast bildet das „Magnificat“ von Arvo Pärt, das mit seiner schlichten Klangsprache berührt. Ergänzt wird das Programm durch ein strahlendes barockes Konzert für drei Solo-Trompeten und Orchester von Georg Philipp Telemann. Die musikalische Leitung liegt bei Berthold Seitzer. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kinder und Jugendliche im Alter unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
www.kirche-lindenthal.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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