Unsere Wochentipps: Gospelnacht, Sommerfest und Orgeltag

Unsere Wochentipps locken nach draußen – mit dem Open-Air-Event Fest der Kinder Abrahams, dem Internationalen Sommerfest in Klettenberg und dem Hello sunshine-Jugendgottesdienst und Kopfhörer-Party „Listen to the beat“. Cornelia Coenen-Marx geht in einem MAK-Seminar den Veränderungen in Familie, Arbeitswelt und Nachbarschaft nach, es gibt den Multimedia-Vortrag „Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“, die Zündorfer Gospelnacht „Praise the Lord! Halleluja!“ und das Konzert mit einem Klavierduo aus der Reihe „Forum AntoniterMusik“ sowie den Orgeltag in Lechenich. Zudem findet das Ökumenische Gespräch in Präsenz und online statt: „Künstliche Intelligenz: Selbstüberschreitung des Menschen oder Götzendienst?“ – und es findet ein Abschiedsgottesdienst für Pfarrerin Andrea Máthé statt, die in den Ruhestand geht.

Die Termine in der Übersicht:

09.06.2022, 19:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Die Neuentdeckung der Gemeinschaft
Chancen und Herausforderungen für Kirche, Quartier und Pflege in Stadt und Land

Als „Gemeinde von Schwestern und Brüdern“ ist die Kirche historisch wie theologisch mit dem Thema „Gemeinschaft“ verknüpft. Während Gemeindehäuser geschlossen und diakonische Gemeinschaften kleiner werden, entstehen neue Nachbarschaftsnetze und Caring Communities. Was gilt es zu lernen, was neu zu entdecken? Im Zuge der Coronapandemie wie bereits in anderen Transformationsprozessen zeigen sich gesellschaftliche Brüche, wachsende Einsamkeit und eine starke Sehnsucht nach Gemeinschaft. Cornelia Coenen-Marx geht in einem Seminar der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, am Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, den Veränderungen in Familie, Arbeitswelt und Nachbarschaft nach, macht auf Herausforderungen für die alternde Gesellschaft aufmerksam und stellt neue Gemeinschaftsprojekte in Quartieren, sozialen Unternehmen und Gemeinden vor. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

09.06.2022, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
„Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“
Multimedia-Vortrag im Basement unter der Christuskirche

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine spült fortwährend neue Bilder und Nachrichten ins Internet und auf die Smartphones. Dabei geben sich echte Nachrichten sowie Fake News und Propaganda die Klinke in die Hand und sind oft kaum voneinander zu unterscheiden. Tom Buschardt, analysiert in seinem Multimedia-Vortrag „Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“ am Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, im Basement unter der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, historische und tagesaktuelle Beispiele. Der Kommunikationstrainer zeigt, wie Internetnutzende manipulierte Nachrichten mit einfachen Mitteln entlarven können. Tom Buschardt arbeitete für verschiedene Fernsehsender und coachte an der Akademie des Auswärtigen Amtes im Bereich „Krisen- und Konfliktkommunikation im Interview“. Von einer Teilnahme unter 15 Jahren wird abgeraten. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für die Unterstützung von Geflüchteten gebeten.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

10.06.2022, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Porzer Bezirksrathaus, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln,
Fest der Kinder Abrahams und Kunstausstellung
Open-Air-Event verschiedener Religionsgemeinschaften

Am Sonntag, 19. Juni, 14 bis 17 Uhr, findet auf dem Platz vor dem Porzer Bezirksrathaus, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, wieder das Fest der Kinder Abrahams statt. Organisiert wird es von einem Arbeitskreis, dem Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften angehören und der sich seit zehn Jahren für ein freundschaftliches und geschwisterliches Zusammenleben der Religionen einsetzt. Im Zusammenhang mit dem Fest, kann ab Freitag, 10. Juni, 16 Uhr, jeweils zu den Öffnungszeiten des Rathauses, auf der Empore im Foyer eine Ausstellung besucht werden, zu der alle Religionsgemeinschaften einen Beitrag geleistet haben.

10.06.2022, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
„Praise the Lord! Halleluja!“
Zündorfer Gospelnacht in der Pauluskirche

Nach langer coronabedingter Pause freut sich die Evangelische Kirchengemeinde Porz am Freitag, 10. Juni, 20 Uhr, wieder zu einer Gospelnacht mit dem Chor „Spirit of Change“ einladen zu können. Das Musikevent mit dem Titel „Praise the Lord! Halleluja!“ findet in der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, statt. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-porz.de

11.06.2022, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Konzert mit einem Klavierduo
Veranstaltung aus der Reihe „Forum AntoniterMusik“

In der Reihe „Forum AntoniterMusik“ laden die Evangelische Gemeinde Köln und die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu einem Konzert mit Klaviermusik am Samstag, 11. Juni, 19 Uhr, in den Antoniussaal im  Citykirchenzentrum, Antoniterstraße 14-16, ein. „Musik trifft auf Lyrik“ ist der Titel der Veranstaltung mit dem Klavierduo Chikako Miyado/Denis Walter Olejak. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

www.antonitercitykirche.de

12.06.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Internationales Sommerfest in Klettenberg
Rund um die Johanneskirche gibt es viele Stände und ein Bühnenprogramm

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg feiert ihr Sommerfest am Sonntag, 12. Juni, 11 bis 18 Uhr, unter dem Motto „Johannesfest International“ als Veedelsfest. Eingeladen sind alle, die zurzeit in den Stadtteilen Sülz und Klettenberg leben. Da sich die Kirchengemeinde stark in der Ukrainehilfe engagiert sie die Einladung gemeinsam zu feiern besonders auch an alle Geflüchteten. Rund um die Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, bieten Menschen aus der Ukraine, Syrien, dem Iran und anderen Ländern Speisen an. An weiteren Ständen werden Salate und Kuchen, Gourmetpommes, Crêpes und Gegrilltes angeboten. Die Willkommensinitiative „Hallo in Sülz“ baut ihre Fahrradwerkstatt auf. Das Bühnenprogramm reicht vom Gospelchor Bonn über Irish Folk bis zum Tanz der „Winzerinnnen und Winzer us Kölle“. Für Kinder gibt es eine Spielerallye bei der zwischen neun Attraktionen gewählt werden kann. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst für alle Generationen.

www.kirche-klettenberg.de

12.06.2022, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Orgeltag in Lechenich
Klangbilder einer neuen Orgel

Der Evangelische Kirchenkreis Köln-Süd lädt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich zum Orgeltag in die Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, am Sonntag, 12. Juni, 14 Uhr ein. Die neue Orgel der Orgelbaufirma Hubert Fasen wird an diesem Tag mit ganz unterschiedlichen Klängen und in vielfältigen Zusammenhängen präsentiert. Los geht es mit dem musikalischen Märchen „Peter un der Wolf“ von Sergei Prokofjew. Ausführende sind Samuel Dobernecker (Orgel) und Mirco Sobetzko (Erzähler). Ab 16.30 Uhr heißt es „Teatime mit der Queen“. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee erklingen Bearbeitungen klassischer Werke, arrangiert für Orgel (Marc Gornetzki) und Klavier (Jori Schulze-Reimpell). Französische und deutsche Orgel-Symphonik mit Werken von Alexandre Guilmant, Gerard Bunk, Arno Landmannn und Louis Vierne erklingt in einem Konzert mit Professor Winfried Bönig, Domorganist zu Köln, das um 19 Uhr beginnt. Der Eintritt zu allen drei Konzerten ist frei.

www.kirche-lechenich.de

14.06.2022, 16:30
Ev. Jugendpfarramt Köln
14. Etage des Galeria-Kaufhof-Hauses, An St. Agatha 19-25, 50667 Köln
„Listen to the beat“
Hello sunshine – Jugendgottesdienst und Kopfhörer-Party

Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung möchte mit Jugendlichen den Sommer begrüßen und lädt am Dienstag, 14. Juni, 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, in luftiger Höhe in der Kölner Innenstadt zum Jugendgottesdienst mit Kopfhörer-Party „Listen to the beat“ ein. Zum Feiern und Beten ist ein Teil der Sonnenetage auf dem Deck in der 14. Etage des Galeria-Kaufhof-Hauses, An St. Agatha 19-25, reserviert. Die Location ist über das Parkhaus B mit dem linken Fahrstuhl zu erreichen. Für Getränke ist gesorgt.

www.jupf.de

14.06.2022, 19:30
Evangelische Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf
Christuskirche Königsdorf, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Präsent und online: „Künstliche Intelligenz: Selbstüberschreitung des Menschen oder Götzendienst?“ ONLINE
Ökumenisches Gespräch in Königsdorf

Das ökumenische Gespräch Königsdorf lädt am Dienstag, 14. Juni, 19.30 Uhr bis 21 Uhr, zu einem kritischen Diskurs über die Entwicklungen Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben ein. Im Evangelischen Gemeindezentrum Frechen-Königsdorf, Pfeilstraße 40, zeigt Johannes von Lüpke, Professor für Systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal, eine theologische Perspektive von KI auf. Von Menschen geschaffen, können die Systeme künstlicher Existenz in vielerlei Hinsicht mehr als die Menschen von Natur aus. Sie verfügen über übermenschliche Kräfte und gewinnen mehr und mehr Macht über den Menschen. Dabei stellt sich die Frage, ob sie in der technischen Welt den Rang von Göttern einnehmen? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 5 Euro. Auch eine digitale Teilnahme per Zoom (Meeting-ID: 666 410 3863; Kenncode: 34194276) ist möglich.

www.melanchthon-akademie.de

15.06.2022, 17:00
Evangelische Immanuelgemeinde Köln-Longerich
Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln
Pfarrerin Andrea Máthé geht in den Ruhestand
Abschiedsgottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann

Pfarrerin Andrea Máthé, Krankenhausseelsorgerin am Heilig-Geist-Krankenhaus, Köln-Longerich und am Krankenhaus St. Hildegardis, Köln-Lindenthal, wird am Mittwoch, 15. Juni, 17 Uhr, in einem Gottesdienst in der Immanuel-Kirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 7-11, durch Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, von ihrem Dienst entpflichtet. Die Pfarrerin geht in den Ruhestand.

www.immanuel-longerich.de

 

Text: APK
Foto(s): APK

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Verabschiedung von Kantorin Susanne Rohland-Stahlke: Abschiedskonzert am 12.6.

Sie war ganze 36 Jahre Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach: In einem Festgottesdienst ist Susanne Rohland-Stahlke, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach, am Pfingstsonntag in der Kirche Zum Frieden Gottes in den Ruhestand verabschiedet worden. „Es hätte wohl niemand – ich am wenigsten – erwartet, dass es eine so lange, reiche Zeit werden würde, als ich im Juni 1986, zunächst für ein Jahr, die Nachfolge von Kantorin Margret Gräber übernahm. Sie war 33 Jahre an der Gnadenkirche tätig gewesen, solch eine Zeitspanne war mir unvorstellbar“, blickt Susanne Rohland-Stahlke zurück.

„Die Frau ist ganz einfach eine Institution“, sagt Presbyterin Gesine Böttcher. „Sie ist ein Mensch mit klaren Vorstellungen, das muss sie ja auch sein, wenn sie Chöre dirigiert. Sie ist bestimmt, aber immer freundlich, fair und mitfühlend. Sie ist neugierig auf Neues und immer allen Musikrichtungen gegenüber aufgeschlossen – und dabei sehr spontan. Sie ist 65 Jahre alt, aber einfach jung geblieben und sehr sportlich.“

Pfarrer i. R. Roland Knuth hat 19 Jahre lang mit ihr zusammengearbeitet und sagt: „Sie ist eine überaus kompetente und hochbegabte Kirchenmusikerin. Man merkt ihr an, dass sie sehr von der Liebe zur evangelischen Kirchenmusik geprägt ist. Sie hat es geschafft, das Qualitätsniveau zu befördern – und das immer über all die Jahre hinweg mit Blick auf die großen Feste im Kirchenjahr. Sie ist mit ihrer Musik immer sehr gottesdienst- und gemeindeorientiert gewesen.“

Bergisch Gladbach wurde zur Heimat

Als nach dem ersten Jahr die kirchenmusikalische Arbeit auf den Bezirk III Heidkamp ausgedehnt wurde und dauerhaft besetzt werden konnte, war es schon keine Frage mehr, dass sie in Bergisch Gladbach bleiben wollte. Im Chor der Gnadenkirche lernte sie ihren Mann Ulf Stahlke kennen. „Für uns und unsere drei Kinder wurden Bergisch Gladbach und die Kirchengemeinde innere und äußere Heimat“, sagt sie.  Zum Orgeldienst an der Gnadenkirche und der Leitung des Chores der Gnadenkirche kam 1987 die Leitung des Chores an der Kirche Zum Frieden Gottes, die Gründung eines Jugendchores und des Ensembles Flötissimo hinzu.

Ein gewichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit war die Mitgestaltung von Gottesdiensten und Amtshandlungen an der Orgel mit den Chören und Solisten und Solistinnen. „Welch ein Reichtum, wenn die verschiedenen Elemente der Verkündigung in Wort und Ton ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken“, schwärmt sie. Die Chöre der Gnadenkirche und der Kirche Zum Frieden Gottes wuchsen im Lauf der Zeit zur „Evangelischen Kantorei Bergisch Gladbach“ zusammen. 1995 gründete sie den „Jungen Chor“ QuirlSingers, später den Kinderchor Quirlspatzen und den Jugendchor Qteens. 1993 wurde das Kammerorchester Concertino ins Leben gerufen, dessen Leitung sie nach der Elternzeit übernahm.

So entwickelte sich ein kirchenmusikalisches Fundament, auf dem viele kleine und große Projekte aufgebaut werden konnten, die immer mehr auch in die anderen Bezirke der Kirchengemeinde und darüberhinaus ausstrahlten.

Das erste „große“ Konzert 1986 war die „Weihnachtshistorie“ von Heinrich Schütz, es folgten zahlreiche Aufführungen des Bach’schen Weihnachtsoratoriums, des Magnificats und der Johannespassion, die Weihnachtsgeschichte von H. von Herzogenberg, Händels Messias (der auch zu meinem Abschied noch einmal erklingen soll), Motetten und Kantaten von Mendelssohn u.v.a. und zahlreiche Kantaten von J. S. Bach in Gottesdiensten in Bergisch Gladbach und in der Antoniterkirche Köln.

„Musik ist die Muttersprache des Menschen“

Nach einer berufsbegleitenden Ausbildung zur Popkantorin 2002/2004 weitete sie das Repertoire der Chöre ins Zeitgenössische aus: die QuirlSingers zeigten Höchstleistung der szenischen, auswendig vorgetragenen Aufführung des Pop-Oratoriums „Eversmiling Liberty“, der Jazz-Kantate „The Little Mermaid“ von John Hoybye und dem für das Luther-Jahr 2017 komponierten Oratorium „Gaff nicht in den Himmel“ von Matthias Nagel. Gemeinsam mit der Evangelischen Kantorei und dem mit einer Band erweiterten Kammerorchester Concertino präsentierte sie unter anderem im Altenberger Dom und in der Trinitatiskirche in Köln das Gospel-Oratorium „Prince of Peace“ von Ralf Grössler und 2016 das große Werk „Peacemakers“ von Karl Jenkins.

„Oft reichte der Platz in der Gnadenkirche oder der Kirche Zum Frieden Gottes nicht aus für die Vielzahl der Musizierenden, so dass wir öfter im ökumenischen Gleichklang in der katholischen Laurentiuskirche zu Gast sein durften“, sagt sie. „Ganz wichtig waren die ,Heidkamper Kulturtage‘. Im Team gestalteten wir mehrwöchige Festtage zu theologischen Themen. Die kollegialen und kongenialen Pläne und Veranstaltungen, z.B. die Aufführung von Mozarts Oper ,Die Zauberflöte‘, gehören zu den Höhepunkten dieser Zeit.“

„Musik ist die Muttersprache des Menschen“ – unter diesem Motto standen die jährlichen, offenen Chorworkshops und zahlreiche Begegnungen im Rahmen der Internationalen Partnerschaften der Gemeinde in Lugau, Bourgoin-Jallieu und Riesi. „Die Musik als verbindendes Element half Sprachgrenzen zu überwinden, Menschen zu verbinden und Freundschaften zu stiften. Dies gilt besonders auch für den Kontakt zwischen dem italienischen Chor ,Cinque Terre-People around‘ und den QuirlSingers“,  erzählt sie.

Abschiedskonzert am 12. Juni

Frau Susanne Rohland-Stahlke wird am Pfingstsonntag, 5.6.2022 um 16 Uhr in einem festlichen und musikalischen Gottesdienst in der Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Str. 13, 51465 Bergisch Gladbach verabschiedet. Am Sonntag, 12.6.2022, gibt Susanne Rohland-Stahlkemit Händels „Messias“ ihr Abschiedskonzert in der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Str. 13, 51465 Bergisch Gladbach um 17 Uhr.

www.zumfriedengottes.de

Text: Frauke Komander
Foto(s): Dorothea Stahlke

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Vortrag am 9. Juni: „Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine findet auch live auf Smartphones und im Internet statt. Echte Nachrichten sowie Fake News und Propaganda geben sich die Klinke in die Hand und sind oft kaum voneinander zu unterscheiden. Den Überblick zu behalten ist auf den ersten Blick schwer – aber machbar: Kommunikationstrainer Tom Buschardt analysiert Beispiele in seinem Vortrag „Augen auf! Fake News und Propaganda in Zeiten von Krieg und Terror“ am 9. Juni.

Mit einfachen Mitteln Fake News entlarven

Er stellt mit zahlreichen historischen und tagesaktuellen Beispielen vor, wie man mit einfachen Mitteln Fake News entlarven kann, welche Rolle Medien im Guten wie im Schlechten spielen und wie der Krieg in der Ukraine medial begleitet wird. Der Vortrag findet am Donnerstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Basement unter der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln, statt. Der Eintritt ist frei. Es werden Spenden für die Unterstützung von Geflüchteten gesammelt.

Von einer Teilnahme unter 15 Jahren wird abgeraten.

Tom Buschardt arbeitete unter anderem in der Nachrichtenredaktion RTL-Aktuell als auch bei einem ARD-Sender und coachte 15 Jahre an der Akademie des Auswärtigen Amtes im Bereich „Krisen- und Konfliktkommunikation im Interview“. Er berät Unternehmen in Krisen und publiziert zu ebenfalls zu Kommunikationsthemen. Sein aktuelles Buch heißt „Workbook Krisenkommunikation – realistische Handlungsempfehlungen für Unternehmen“.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

Text: Claudia Keller
Foto(s): Tom Buschardt

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Countdown: Zu „Kirche läuft“ am 26. Juni anmelden

„Laufen beansprucht Körper und Geist. Wer durchs Ziel kommen möchte, braucht nicht nur den Willen durchzuhalten, sondern muss auch seine Kräfte vernünftig nutzen“, sagt Daniel Phan, Theologischer Referent im Evangelischen Jugendpfarramt in Köln und Teil des Vorbereitungskreises „Kirche läuft“. Die Analogie zur Kirche lässt sich leicht ziehen, findet der 30-Jährige: „Auch Kirche sollte in Bewegung bleiben, uns ganzheitlich fordern. Aber auf eine gute und gesunde Weise, die uns nicht dauerhaft erschöpft.“

Am Sonntag, 26. Juni, wird er natürlich auch am Start sein, wenn mit einem integrativen Wortgottesdienst in St. Georg am Georgsplatz 17 um 10.30 Uhr der diesjährige, 13. Pax-Bank Stadionlauf Köln beginnt. Start und Ziel der unterschiedlich langen Laufstrecken des inklusiven Sportfestes ist am RheinEnergieStadion. Mitorganisiert wird der sportliche Tag durch die Evangelische Kirche Köln und Region unter dem Titel „evangelisch läuft“. Anmelden können sich einzelne Starterinnen und Starter, Familien oder Freundeskreise sowie Teams.

Großes Familien.Spiele.Fest

Rund um das Laufevent, das in jedem Frühsommer tausende Menschen anlockt, findet auch in diesem Jahr wieder das große Familien.Spiele.Fest statt. Dabei geht es weder beim Laufen noch beim gemeinsamen Spaß haben oder beim Ausprobieren unterschiedlicher Trendsportarten darum, siegreich zu sein, andere hinter sich zu lassen. Vielmehr geht es darum, achtsam mit sich und den anderen Teilnehmenden umzugehen und sich kennenzulernen.

Inklusives Sportfest

Das Sportfest ist inklusiv und nimmt bewusst das Miteinander von Menschen aller Glaubensrichtungen in den Fokus. Steht das Wort „Kirche“ unter anderem für Gemeinschaft, soll genau dieser Schwerpunkt hier ebenfalls gesetzt werden. Für Daniel Phan passen auch hier Event und Institution gut zusammen. „Bei ,Kirche läuft‘ möchten wir jeden mitnehmen. Der Vielfaltsgedanke soll spürbar werden. Alle sollen dabei sein und durchs Ziel kommen können. So sehe ich eine zukunftsfähige Kirche: Jede und Jeder kann nach seinen Möglichkeiten teilhaben. Wir sollten in Bewegung bleiben, uns lebendig und unterstützt, aber auch ein Stück weit gefordert fühlen, selbst andere zu unterstützen.“

Menschen mit und ohne Behinderung

Das Format „Kirche läuft“ ist 2009 entstanden. Seitdem sind Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen aller Generationen, gemeinsam auf Strecken von 1,3 Kilometern bis hin zum 10-Meilen-Lauf je nach Kräften und Kondition gestartet. Und es hat Tradition, dass Menschen mit und ohne Behinderung den Tag gemeinsam organisieren. Das Besondere: Organisierende und Teilnehmende waren sich immer bewusst, Teil einer großen, positiv gestimmten Gemeinschaft zu sein.

Freude hat es allen gemacht. 2015 kam das Familien.Spiele.Fest dazu, das ebenfalls alle Generationen zusammenbringt und in Köln und Umgebung eindeutig in den Frühsommer-Kalender gehört.

Meldeschluss für die Anmeldungen ist am Sonntag, 19. Juni. Die Startunterlagen gibt es am 26. Juni ab 11 Uhr im Organisationszelt des Eventgeländes.

Weitere Informationen zum Lauf finden sich unter www.stadionlauf-koeln.de.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Ökumenischer Gottesdienst mit Pfingstfeuer in Köln-Bayenthal

Es dämmerte bereits leicht, als sich die rund fünfzig Teilnehmerinnen und -teilnehmer im Park an der Reformationskirche um das lodernde Feuer versammelten. Im benachbarten Martin-Luther-Haus hatten sie den traditionell vor dem Geburtsfest der Kirche stattfindenden ökumenischen Pfingstfeuer-Gottesdienst der Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal und der Pfarreiengemeinschaft „Köln – Am Südkreuz“ begonnen. Unter freiem Himmel, in grünem Ambiente und mit Blick auf die Flammen beschlossen sie ihn mit Fürbitten, Vaterunser, Segen und dem Lied „Vertraut den neuen Wegen“. Danach genossen die meisten Gäste Gespräche, Gegrilltes und Getränke im Kirchpark.

 

„Liebe ökumenische Pfingstgemeinde“, begrüßte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal, im großen Saal des Gemeindehauses. Gemeinsam mit ihm fungierte als Liturg Andreas Brocke, Leitender Pfarrer des katholischen Pfarreienverbundes „Köln – Am Südkreuz“. Diakon Jens Freiwald, im katholischen Stadtdekanat Köln zuständig für die Ökumene und den Interreligiösen Dialog, hielt die Predigt. Den Gottesdienst feierten wir auf Einladung des ökumenischen Arbeitskreises der beiden Gemeinden, informierte Seiger. Und man feiere ihn im Martin-Luther-Haus, weil das Dach der Reformationskirche bis November saniert werde. „Wir sind dabei, uns an diesen Raum als Gottesdienstraum zu gewöhnen“, stellte er hoffnungsvoll fest.

 

Das Gemeindehaus habe bereits nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wiedereinweihung der Reformationskirche 1961 als Predigtstätte gedient. Seiger zeigte eine schöne Verbindung zwischen den beiden Gebäuden auf: Hier wie dort blickten wir auf großartige Glasfenster von Eugen Keller. Seigers besonderer Dank galt Thomas Jung. Der Kantor der Evangelische Kirchengemeinde Wesseling war kurzfristig eingesprungen, um am Flügel den breiten musikalischen Part zu übernehmen. Die Kollekte, warb Brocke, sei für die Unterstützung von Hilfslieferungen in die Ukraine bestimmt, insbesondere für medizinisches Material, etwa Inkubatoren für Säuglingsstationen.

 

Seiner Predigt zu Matthäus 5,1-12 (Bergpredigt) schickte Jens Freiwald voraus, dass er als Ökumenebeauftragter im Stadtdekanat Köln in diesem ökumenischen Gottesdienst auch über Ökumene reden wolle. Die Bergpredigt charakterisierte er als beispielhaft sowohl für die Heilszusage als auch für die Weisung Jesu, die uns als Christinnen und Christen besonders verpflichte. Deshalb stehe sie auch dafür, „nach welchen Kriterien wir, vielleicht heute mehr denn je, unsere ökumenischen Bemühungen ausrichten sollten“. Freiwald stellte fest, dass wir unter uns Kirchen offenbar ein Stadium einer Einheit in versöhnter Verschiedenheit erreicht hätten. Dennoch beklagten wir bei ökumenischen Anlässen immer wieder die Spaltung der Christenheit. Denn diese widerspreche dem Gebot Jesu, dass alle eins seien.

 

„Müssen wir also nicht um unser aller Glaubwürdigkeit willen alle verbliebenen Unterschiede überwinden und eine wirklich sichtbare Einheit der Kirchen anstreben“, fragte der Diakon in den Raum. Denn eine Einheit in versöhnter Verschiedenheit sieht er auch bei uns noch nicht vollständig erreicht. Gleichwohl erteilte er einer alternativen sichtbaren und auch institutionellen Einheit eine entschiedene Absage. „Denn es gab eine solche sichtbare Einheit nie.“ Zudem entspreche sie auch nicht dem Wesen unserer Religionen und unseres Glaubens. Dass Vielfalt schon zu den Ursprüngen des Christentums gehört habe, belegte er mit der Existenz von vier Evangelien mit jeweiligen theologischen Schwerpunkten. Selbst innerhalb der Kirchen und Konfessionen würden heute schnell Grenzen einer sichtbaren Einheit erkennbar. „Vielfalt gab es schon immer und Vielfalt gibt es auch heute.“

 

„Das sichtbare Leitbild einer Einheit im Sinne einer einheitlichen Erscheinungsform von Kirche ist eine Vorstellung, die der historischen und theologischen Vielfalt christlichen Glaubens nicht gerecht wird“, erklärte Freiwald. Es sei zu fragen, worin denn eine Einheit in der Vielfalt liegen könne, die der Glaubwürdigkeit unserer Verkündigung nicht schade und damit der Weisung Jesu gerecht werde. Er schlug vor, nicht das Trennende, sondern die bereits bestehende Einheit der Christinnen und Christen als Ausgangspunkt aller ökumenischen Überlegungen zu nutzen. „Vereint sind wir durch die Taufe in der einen Kirche Jesu Christi. Gemeinsam glauben wir daran, dass Jesus für die gesamte Menschheit sein Leben am Kreuz hingegeben und uns durch seine Auferstehung die Hoffnung geschenkt hat, dass uns selbst der Tod nicht von Gottes Liebe trennen kann.“ Unsere Kirchen hätten gemeinsam vor allem die Aufgabe, die Erlösungstat Christi durch das Zeugnis der Liebe und der Selbsthingabe bekannt zu machen.

 

Wir lebten in einer alles andere als heilen Welt. Daher existierten leider Gründe genug dafür, als Christinnen und Christen die sich verschenkende Liebe Gottes zu bezeugen. Der Diakon appellierte, dass sie im Einsatz für eine bessere Welt, im Großen und im Kleinen, tatsächlich sichtbar vereint sein sollten. „Der gemeinsame Auftrag für diese Welt sollte der Maßstab sein, an dem sich die Einheit unserer Kirchen auszurichten hat, damit wir in den Augen der Welt tatsächlich glaubwürdig sind.“ Freiwald forderte Kriterien dafür, „wie wir zu unseren Prioritäten und Entscheidungen für unser christliches Engagement kommen“. In diesem Zusammenhang legte er den Fokus auf die Bergpredigt. Sie stehe sowohl für die Heilszusage als auch für die Weisung Jesu. Dieser preise selig unter anderem die, die Frieden stiften, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit. Ebenso die Sanftmütigen und Barmherzigen, die Verschmähten und Verfolgten. Jesus spreche alle an, denen es um Gottes Reich gehe. Und er schließe niemanden aus. Auf diese Weise stifte er Einheit unter den Menschen und Einheit mit Gott. Alles Trennende müsse sich vor dessen Wort und Willen verantworten.

 

Freiwald plädierte „für den Primat der Herausforderung unserer Zeit. Für den Primat unseres Auftrags für diese Welt als Ausgangspunkt auf dem Weg zu einer versöhnten Einheit in der Vielfalt der Kirchen.“ Das erfordere, die Zeichen der Zeit im Lichte der Bergpredigt und der ganzen frohen Botschaft richtig zu deuten. Für ihn bleibt es bedeutsam, „auch auf der theologischen Ebene weiter am gegenseitigen Verständnis zu arbeiten“. Wenn wir unsere gegenwärtigen Herausforderungen und unserer unterschiedlichen konfessionellen Perspektiven ernst nähmen, befänden wir uns laut Freiwald auf einem guten Weg zu einer vertieften Einheit in einer wirklich versöhnten Verschiedenheit. Die Vielfalt theologischer, spiritueller und liturgischer Sichtweisen und Ausdrucksformen müsse unter dem Leitbild einer vertieften Einheit in Vielfalt auch nicht leiden, meinte Freiwald. Eine solche Vielfalt könne sogar viel unvoreingenommener als ein Schatz betrachtet werden, an dem wir uns gegenseitig bereichern könnten. Denn wir müssten keine Angst mehr vor Vereinnahmung von anderen haben, versicherte der Diakon.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Reise durch ein Leben voller Ehrenämter: Bundesverdienstkreuz für Friedel Biebeler

Früher waren die staatlichen Auszeichnungen nur wenigen vorbehalten. „Kaisern, Königen und Heerführern“, so Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. Das habe sich mit Gründung der Bundesrepublik Deutschland grundlegend verändert. Nun würden Menschen geehrt, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht hätten: Menschen wie Friedel Biebeler. Landrat Santelmann war in die Andreaskirche in Altenberg-Schildgen gekommen, um Biebeler das Bundesverdienstkreuz für ihr Jahrzehnte langes Engagement im Bereich der Diakonie zu verleihen.

Santelmann zitierte Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer: „Alles Große entsteht nur, weil jemand mehr tut als er muss.“ Auf wenn träfe das mehr zu als auf Friedel Biebeler? „Sie sind seit 1973 durchgängig und vielfältig in diakonischen Arbeitsgebieten der Kirchengemeinde ,Evangelische Andreaskirche Schildgen‘ aktiv“, erklärte der Landrat bei der Verleihung der Auszeichnung nach dem Sonntagsgottesdienst. „Dort setzten Sie starke und nachhaltige Impulse für die Integration von Menschen mit Behinderung in Kirche und Gesellschaft. So initiierten und leiten Sie seit 1982 verantwortlich einen Freizeit-Treff von Menschen mit und ohne Behinderung“, fuhr Santelmann fort.

Ein Leben für Menschen mit Behinderung

Seit 53 Jahren begleite die verwitwete Friedel Biebeler ihre geistig behinderte Tochter. Bis zu ihrem Renteneintritt arbeitete sie im ambulanten Pflegedienst des Caritasverbandes des Rheinisch-Bergischen Kreises. Der Freizeit-Treff sei ein Ort des Austausches, des menschlichen Halts und der freundschaftlichen Begleitung. Santelmann erwähnte auch den Einsatz der Bundesverdienstkreuzträgerin für den Aufbau einer integrativen Kindertagesstätte. Nicht zuletzt dank ihres Einsatzes wurde das Gemeindezentrum Andreaskirche so ausgebaut, dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen dort alle Veranstaltungen besuchen können. Vom Kindergottesdienst über den Konfirmanden-Unterricht bis zu den Angeboten für Erwachsene würden in der Gemeinde die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt.

Großer zeitlicher Einsatz und komplett ehrenamtlich

Doch damit nicht genug: „Seit 2011 wirken Sie als sachkundiges Mitglied im Bezirksausschuss der Gemeindeleitung des Bezirks Schildgen mit. Und seit 2005 engagieren Sie sich im ,Gemeinsamen Beratungsbüro Caritas und Diakonie‘ in Schildgen.“ Dort hält Friedel Biebeler Sprechstunden für Menschen in Not ab. Sie begleitet Hilfesuchende zu Ämtern und Behörden, hilft beim Ausfüllen von Anträgen und unterstützt die Menschen bei Auseinandersetzungen mit Krankenkassen und Versicherungen. „Das geschieht unter großem zeitlichem Einsatz und komplett ehrenamtlich“, betonte Santelmann.

Und weiter ging die weite Reise durch ein Leben voller Ehrenämter. „Bis 2016 waren Sie unglaubliche 27 Jahre lang Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende in Eltern-, Angehörigen- und Betreuerbeiräten der Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen/Rheinberg gGmbH. Dort gestalteten Sie die Arbeit mit Eltern, Angehörigen und Mitarbeitenden mit Behinderungen großem Maße mit führten Beratungen durch“, so der Landrat. Und: „In einer 2002 neu eröffneten Wohnstätte der Caritas Leverkusen für Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung, an deren Planung Sie engagiert mitgewirkt haben, sind Sie bis heute ehrenamtlich und umfassend in allen Bereichen aktiv.“

Christliche Überzeugung und Lebenshaltung

Das langjährige soziale Engagement sei Ausdruck ihrer zutiefst christlichen Überzeugung und Lebenshaltung. „Der hilfsbedürftige Mensch an sich ist Ihnen eine Herzensangelegenheit, unabhängig davon, welchen Glauben, welche Nationalität und welche Geschichte er hat. Sie begegnen jedem Menschen vorurteilsfrei, offen und arbeiten lösungsorientiert daran, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.“ Santelmann erinnerte daran, dass nicht nur dem Bundespräsidenten das Wirken der Verdienstkreuzträgerin aufgefallen sei. 1993 erhielt Friedel Biebeler für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach, 2020 wurde sie mit dem Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet.

Nun also das Bundesverdienstkreuz, das Santelmann in einer Schatulle überreicht. Angeheftet wird es in Zeiten  von Corona nicht mehr. Zusätzlich zum Kreuz liefert das Bundespräsidialamt übrigens eine mehrseitige Handreichung mit Tipps, wie die Auszeichnung getragen werden sollte. Auch Frank Stein, Bürgermeister von Bergisch Gladbach, war in die Andreaskirche gekommen, um Friedel Biebeler zu würdigen. „Es ist das Verdienst Ihrer Generation, dass die Menschen mit Behinderung in den Blick unserer Gesellschaft genommen wurden. Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen wie Ihnen hingen all die Profis in der Luft, die manchmal schlaue Reden halten.“ Dass viele Dinge in die richtige Richtung gegangen seien, sei nicht abhängig von Politikern und Bürokraten, sondern von ehrenamtlich arbeitenden Menschen wie Friedel Biebeler.

„Es war eine wunderbare Zeit“

Der war soviel Lob sichtlich unangenehm: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ins Herz geschlossen habe ich besonders die Gruppe des Freizeit-Treffs mit den Eltern und ihren Kindern. Wir haben viel gelacht. Und manchmal zusammen geweint. Es war eine wunderbare Zeit.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

Der Beitrag Reise durch ein Leben voller Ehrenämter: Bundesverdienstkreuz für Friedel Biebeler erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Pfingsten: Kirchengemeinden laden ein

Zu Pfingsten am 5. und 6. Juni laden viele Kirchengemeinden in Köln und der Region zu besonderen Gottesdiensten, Konzerten und anderen Veranstaltungen ein. In der Friedenskirche Porz-Urbach zum Beispiel wird das Jubiläum „25 Jahre Edskes-Orgel“ mit einem Galakonzert und anschließendem Empfang gefeiert. Auf dem Gelände der Kartäuserkirche in der Südstadt findet ein Familienflohmarkt statt und in der Antoniterkirche führt die Porzer Kantorei die Bachkantate „Erschallet, ihr Lieder“ auf. Viele Gottesdienste in den Kirchengemeinden werden in ökumenischer Gemeinschaft oder unter freiem Himmel gefeiert, wie etwa der ökumenische Erlebnisgottesdienst im Waldbad Dünnwald:

STADTGEBIET KÖLN

Zwei Pfingstkonzerte mit einem Projektchor
Evangelische Gemeinden in Weiden und Junkersdorf laden gemeinsam ein

Zusammen mit der Evangelischen Gemeinde Weiden/Lövenich hat die Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf einen Projektchor gebildet. Er hat ein Programm mit Motetten und Chorälen von Michael Haydn und anderen sowie ein kleines geistliches Konzert zum Pfingstfest von Heinrich Schütz einstudiert. Unter der Leitung von Frank Stanzl lädt der Chor zu zwei Aufführungen in den Gottesdiensten am Pfingstsonntag, 5. Juni, 9.30 Uhr, in die Evangelische Kirche Weiden, Aachener Straße1208, und am Pfingstmontag, 6. Juni, 11 Uhr, in die Dietrich-Bonhoeffer Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, ein.

www.ev-kirche-weiden.de und www.ekir.de/junkersdorf

Evangelische Messe an Pfingstsonntag
Gottesdienst mit festlicher Musik

Im Pfingstgottesdienst am Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, erklingt in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, festliche Musik. Es musizieren Christoph Fischer (Trompete) und Kirchenmusikdirektor Johannes Quack (Orgel). Prädikantin Karin-Bettina Encke gestaltet die Liturgie.

www.antonitercitykirche.de

Ordination von Prädikantin Dr. Heike Henneken
Gottesdienst mit Superintendentin Susanne Beuth

Dr. Heike Henneken, Mitglied im Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Lindenthal, wird in einem Gottesdienst am Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, von Pfarrerin Susanne Beuth, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte, zur Prädikantin ordiniert. Prädikantinnen und Prädikanten arbeiten ehrenamtlich in den Kirchengemeinden als Laienpredigerinnen und -prediger. Sie sind berechtigt, Gottesdienste zu leiten und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen vorzunehmen.

www.kirche-lindenthal.de

Feier der Goldenen Konfirmation in der Tersteegenkirche Dünnwald
Gottesdienst mit Pfarrerin Astrid Krall-Packbier

Das Fest der Goldenen Konfirmation feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald am Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, in der Tersteegenkirche, Amselstraße 22. Alle Menschen aus der Gemeinde, die vor 50 Jahren konfirmiert wurden – egal an welchem Ort – sind dazu herzlich eingeladen.

www.evangelisch-in-duennwald.de

Tauffest am Rheinufer
Porzer Christinnen und Christen treffen sich in der Groov

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. An diesem Tag, Sonntag, 5. Juni, 10.30 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Porz ein Tauffest am Fähranleger in der Zündorfer Groov. In diesem Open-Air-Gottesdienst wird nicht nur die Taufe von mehreren Kindern im Vordergrund stehen, sondern auch der Blick auf die eigene Taufe und das Verhältnis zum Heiligen Geist im Leben der Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern. Alle Teilnehmenden werden gebeten, sich eine passende Sitzgelegenheit, wie etwa einen Klappstuhl oder eine Decke, mitzubringen. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in die Markuskirche Eil, Martin-Luther-Straße 38, verlegt. Pfarrer Andreas Daniels und Pfarrer Rolf Theobold leiten den Gottesdienst.

www.kirche-porz.de

Familienflohmarkt an der Kartäuserkirche
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt

Ein Familienflohmarkt auf dem Gelände der KiTa Kartause und der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, lädt am Pfingstsonntag, 5. Juni, ab 11 Uhr, zum Stöbern und Verweilen ein. Neben den Ständen mit Kleidung, Spielsachen, Büchern und weiteren Schätzen für Kinder werden Kuchen, Waffeln und Getränke angeboten.

www.kartaeuserkirche-koeln.de

Pfingstgottesdienst mit Feier des Konfirmationsjubiläums
Pfarrerin Siegrid Geiger lädt alle Jubilare zur gemeinsamen Erinnerung ein

Das Konfirmationsjubiläum feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch in einem Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 5. Juni, 11 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15. Wer vor 50, 60, 70, 75 oder sogar vor 80 Jahren konfirmiert worden ist, kann dabei noch einmal an dieses Ereignis zurückdenken und erneut persönlich gesegnet werden. Auch wenn die Konfirmation an einem anderen Ort stattgefunden hat. Da die Feier der Jubelkonfirmation im letzten Jahr corona-bedingt ausgefallen ist, sind auch alle Jubilare aus dem Jahr 2021 eingeladen. Wer hat und möchte, kann gerne den Konfirmationsspruch und Fotos von damals mitbringen. Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Siegrid Geiger gestaltet. Im gesamten Gemeindezentrum gilt weiterhin eine FFP-Maskenpflicht.

www.dem-himmel-so-nah.de

Pfingsten draußen feiern
Ein Familiengottesdienst mit Taufe und Abendmahl

Zu einem Familiengottesdienst mit Taufe und Abendmahl auf dem Spielplatz Manstedten, Sintherner Weg, lädt Pfarrerin Liane Scholz am Pfingstsonntag, 5. Juni, 11 Uhr, ein. Ein Bläserchor sorgt für die musikalische Unterstützung. Alle sind eingeladen, die besondere gottesdienstliche Atmosphäre unter freiem Himmel zu erleben. Wer die Möglichkeit hat, kann sich eine Sitzgelegenheit mitbringen. Da nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen wird darum gebeten, möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen.

www.evkirche-ichthys.de

Ordination von Pfarrer Stefan Dross
Gottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann

Die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld lädt am Pfingstsonntag, 5. Juni, 14 Uhr, zu einem Gottesdienst zur Ordination von Pfarrer Stefan Dross in die Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 31-42, ein. Die Ordination erfolgt durch Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord. Im Anschluss findet ein mit Live-Musik statt. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Kuchen und Burgern gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten.

www.evangelisch-ehrenfeld.de

Bal Folk – Mitmachtanz
Tanzveranstaltung mit Livemusik in der Lutherkirche

Wer Freude an Bewegung und Geselligkeit in einer besonderen Atmosphäre und bei Live-Musik hat, ist am Sonntag, 5. Juni, 15 bis 20 Uhr, in der Lutherkirche Südstadt, Martin-Lutrher-Platz 4, herzlich willkommen. Begleitet mit Musik von der Band Trio14 aus Belgien tanzen alle mit: in Paaren, im Kreis, in Ketten, in Gruppen aus mehreren Personen oder alleine. Die Tanzveranstaltung Bal-Folk beginnt um 15 Uhr mit einer Tanzeinführung. Beim Bal-Folk werden normalerweise die Tänze der französischen Regionen zu Live-Musik getanzt, wobei sich die jeweilige Zusammensetzung der Tanzmischung danach richtet, was die Band spielt. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um die Freude am Tanzen. Die Tänze sind für Menschen unterschiedlichen Alters geeignet, ob mit oder ohne Tanzerfahrung. Für das Büfett sind alle sind eingeladen, dafür etwas an unkompliziertem Fingerfood mitzubringen. Getränke werden wie bei jeder Veranstaltung vom Team der Lutherkirche verkauft. Der Eintritt kostet 13 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse. Tickets gibt es über lutherkirche.ticket.io

www.lutherkirche-koeln.de

25 Jahre Edskes-Orgel in der Friedenskirche Porz-Urbach
Galakonzert mit anschließendem Empfang

Am Pfingstsonntag, 5. Juni, 18 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Porz-Wahn-Heide das Jubiläum „25 Jahre Edskes-Orgel in der Friedenskirche“. Kayo Ohara, Kirchenmusikerin, gibt zusammen mit dem Pleyel Quartett Köln ein Galakonzert. Auf dem Programm in der Friedenskirche, Kastanienweg 8-10, steht das Konzert in F-Dur (Opus 4, Nr. 4) und in B-Dur (Opus 4, Nr. 6) von Georg Friedrich Händel. Im Anschluss gibt es bei einem Sektempfang Gelegenheit zur Begegnung. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per E-Mail bettina.sepcke@ekir.de wird gebeten.

www.kirche-porz-wahnheide.de

Zentraler Gottesdienst zur Jubiläumskonfirmation

Feier zu Pfingsten in der St. Johannes-Kirche
In der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll am Sonntag, 5. Juni, 18 Uhr, einen zentralen Gottesdienst. Gefeiert wird die Jubiläumskonfirmation. Das Konfirmationsjubiläum zu feiern heißt: noch einmal „Ja“ zu sagen zu einem Leben mit Gott. Pfarrer Roger Schwind, Diakonin Kerstin Schneider und ein Team gestalten den Gottesdienst.
www.evangelisch-deutzpoll.churchdesk.com

„Erschallet, ihr Lieder“ von Johann Sebastian Bach
Bachkantaten-Gottesdienst in der Antoniterkirche

„Erschallet, ihr Lieder“ ist der Titel einer Kantate von Johann Sebastian Bach. Am Sonntag, 5. Juni, 18 Uhr, wird sie unter der musikalischen Leitung von Thomas Wegst, Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, zur Aufführung gebracht. Ausführende sind Katharina Leyhe (Sopran), Nina Böhlke (Alt), Nikolaus Borchert (Tenor), Markus Auerbach (Bass), ein Instrumentalensemble sowie die Porzer Kantorei. Pfarrer Andreas Daniels gestaltet die Liturgie dieses Bachkantaten-Gottesdienstes am Pfingstsonntag.

www.antonitercitykirche.de

„Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du“
Gottesdienst auf den Poller Wiesen mit Taufen, Tauferinnerung und Abendmahl

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll freut sich, nach zwei Jahren corona-bedingter Pause, nun wieder zu ihrem zentralen Gottesdienst am Pfingstmontag, 6. Juni, 10 Uhr, auf die Poller Wiesen, Poller Weg 1, nahe der Bus-Haltestelle Alfred-Schütte-Allee, einladen zu können. Der Gottesdienst „Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du“ wird mit Taufen, Tauferinnerung und Abendmahl gefeiert. Im Anschluss bleiben alle zum gemeinsamen Essen und Feiern am Rhein beisammen. Bei Starkregen findet die Pfingstfeier in der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, statt. Am Pfingstmontag-Morgen wird die Ortsangabe auf der Homepage gegebenenfalls aktualisiert.

www.evangelisch-deutzpoll.de

Ökumenischer Gottesdienst für ganz Porz auf dem Kirchenhügel
Gläubige treffen sich an der Hoffnungskirche

Am Pfingstmontag, 6. Juni, 10.30 Uhr, feiern die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden ihren traditionellen ökumenische Gottesdienst für ganz Porz auf dem Kirchenhügel in Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1. Von der Evangelischen Kirchengemeinde Porz ist Pfarrer Dr. Rolf Theobold mit dabei.

www.kirche-porz.de

Ökumenischer Pfingstgottesdienst
Thema: “Was der Geist den Gemeinden sagt“

Inzwischen ist es gute Tradition, dass die römisch-katholische Kirchengemeinde und die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide am zweiten Pfingsttag, Montag, 6. Juni, 11 Uhr, in einem ökumenischen Gottesdienst gemeinsam Pfingsten feiern und danach fragen, „Was der Geist den Gemeinden sagt“ (Offenbarung 2,7). Pfarrer Ulrich Kock Blunk, Pfarrer Sebastian Bremer laden zu diesem Gottesdienst in die katholische Kirche St. Mariae Himmelfahrt, Himmelfahrt Straße, ein.

www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Erlebnisgottesdienst im Waldbad Dünnwald
Evangelische und katholische Kirchengemeinden laden gemeinsam ein

Mehrere evangelische und katholische Kirchengemeinden in Köln-Mülheim, -Dünnwald, – Höhenhaus und -Stammheim/Flittard laden am Pfingstmontag, 6. Juni, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) zu einem Erlebnisgottesdienst im Waldbad Dünnwald, Peter-Baum-Weg 20, ein. Der Eintritt ist frei. Die Teilnahme am Catering und das Baden sind gegen einen Kostenbeitrag möglich.

RHEIN-ERFT-KREIS

Goldkonfirmation Lechenich
Jubiläumsfeier im Gottesdienst in der Kirche der Versöhnung

Das Fest der Goldenen Konfirmation feiert die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich am Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, in der Kirche der Versöhnung Lechenich, An der Vogelrute 8. Pfarrerin Sabine Pankoke und Pfarrerin Friederike Schädlich laden alle Menschen aus der Gemeinde, die vor 50 Jahren konfirmiert wurden – egal an welchem Ort – dazu herzlich ein.

www.kirche-lechenich.de

Kindergottesdienst op jück
Familiengottesdienst mit Pfingst-Picknick

Einen Familiengottesdienst mit Pfingst-Picknick feiert das Team des Kindergottesdienstes der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl am Sonntag, 5. Juni, 11 Uhr, unter freiem Himmel. Auf dem Weg zu einem Picknickplatz in Walberberg wird die Geschichte von einem Windrad und die Schöpfungsgeschichte erzählt und Lieder gesungen. Die Teilnehmenden treffen sich am Parkplatz (oberhalb der ehemaligen Martin-Luther-Kirche und unterhalb des Sportplatzes) in Walberberg, Matthias-Claudius-Weg.

www.kirche-bruehl.de

„Mäuse in der Kirche“ – Kindermusical am Pfingstmontag
Ein Kindermusical für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren und ihre Familien

Wenn die Menschen im Lockdown sind, haben die Mäuse freie Bahn. Und in der Kirche ist viel Platz! Nur leider gehen jetzt die Gottesdienste wieder los und diese Menschen stören ziemlich. „Die Orgel muss weg“, protestieren da die Mäuse. Finden Mäuse und Menschen gemeinsam Platz in der Kirche? Eine Antwort geben die Kinder der Kantorei-Spatzen der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth. Am Pfingstmontag, 6. Juni, 10 Uhr, führen sie das Musical „Mäuse in der Kirche“ in der Friedenskirche Hürth-Efferen, Martin-Luther-Straße 12, auf. An diesem Gottesdienst für Familien sind Veronika Metzger, Pfarrerin Franziska Boury und eine Combo beteiligt.

www.evangelisch-in-huerth.de

Ökumenischer Gottesdienst mit Gang zum Friesheimer Busch

Pfingstgottesdienst drinnen und draußen

Einen Gottesdienst in zwei Teilen feiert die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich am Pfingstmontag, 6. Juni, 10.30 Uhr. Die Gemeinde versammelt sich zunächst im Evangelischen Gemeindezentrum Friesheim, Bolzengasse 23. Von dort aus macht sie sich auf den Weg in den Friesheimer Busch, wo der Gottesdienst unter freiem Himmel fortgesetzt wird.

www.kirche-lechenich.de

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS

Festgottesdienst mit Abendmahl
Am Pfingstsonntag erklingt Musik für Chor, Trompete und Orgel

Der Wochenspruch: “Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ (Sach 4,6b) steht im Mittelpunkt des Festgottesdienstes am Sonntag, 5. Juni, 9 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2. Pfarrerin Claudia Posche gestaltet die Liturgie des Pfingst-Gottesdienstes. Für die musikalische Gestaltung sorgen die Domkantorei Altenberg, Sabine Conin (Trompete) und Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner (Orgel). Es wird darum gebeten, auch weiterhin eine Maske im Gottesdienst zu tragen.

Feier der Jubelkonfirmation in Refrath
Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche am Vürfels

Die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg lädt alle Menschen, die vor 50 oder 60 Jahren in der Evangelischen Kirche Refrath, Vürfels 26, konfirmiert worden sind, ein, am Pfingstsonntag, 5. Juni, 9.45 Uhr in einem Gottesdienst mit Pfarrerin Marion Rauber das Fest der Goldenen oder Diamantenen Konfirmation zu feiern. Das Konfirmationsjubiläum zu feiern heißt: noch einmal „Ja“ zu sagen zu einem Leben mit Gott. Im Anschluss sind alle zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Um Anmeldung, wenn möglich unter der Angabe des Konfirmationsspruches, beim Evangelischen Gemeindebüro Refrath per E-Mail an gemeindebuero-refrath@ekir.de, oder per Telefon 02204/69143 wird gebeten.

www.kirche-bensberg.de

Festgottesdienst mit Abendmahl und besonderer musikalischer Gestaltung
Mitglieder der Domkantorei Altenberg singen in der Andreaskirche

Mitgliedern der Domkantorei Altenberg sorgen für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes am Pfingstsonntag, 5. Juni, 10.30 Uhr, in der Andreaskirche, Voiswinkeler Straße 40. Der Gottesdienst mit Abendmahl wird von Pfarrer Jürgen Manderla geleitet. Es gilt 3G.

www.andreaskirche-schildgen.de

Verabschiedung von Kantorin Susanne Rohland-Stahlke

Festgottesdienst in der Kirche Zum Frieden Gottes

In einem Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 5. Juni, 16 Uhr, wird Susanne Rohland-Stahlke, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, findet ein Empfang statt.

www.zumfriedengottes.de

„He kumme de Pengsjonge“ – Heiteres zum Pfingstfest
Vesper in der Zeltkirche Kippekausen

Am Sonntag, 5. Juni, 18 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr), findet in der Evangelischen Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, die nächste Vesper statt. „He kumme de Pengsjonge“ – Heiteres zum Pfingstfest ist der Titel dieses Musikalischen Gottesdienstes. Ausführende sind das Männerquartett Herkenrath, Barbara Engelbert (Flöte), Ulla Pillmann (Akkordeon) sowie Xaver Hetzenegger (Klavier). Pfarrer Robert Dwornicki liest Texte zu Pfingsten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.kirche-bensberg.de

Ökumenische Pfingstfeier im Kirchgarten
Open-Air-Gottesdienst mit Brunch im Anschluss

Zu einem ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag, 6. Juni, 9.45 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg ein. Der Open-Air-Gottesdienst mit Pfarrerin Marion Rauber findet im Kirchgarten der Evangelischen Kirche Refrath, Vürfels 26, statt. Im Anschluss an den Pfingstgottesdienst sind alle zum gemeinsamen Brunchen eingeladen.

www.kirche-bensberg.de

Einführung von Pfarrer Christoph Breer
Gottesdienst mit Assessor Pfarrer Thorsten Krall

Am Pfingstmontag, 6. Juni, 14 Uhr, wird Pfarrer Thorsten Krall, Assessor des Evangelischen Kirchenkreise Köln-Rechtsrheinisch, Pfarrer Christoph Breer, in einem Gottesdienst in der Kirche am Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, in sein Amt als Inhaber der 4. Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach einführen. Die Einführung kann auch auf dem YouTube-Kanal „Kirche zum Heilsbrunnen“ mitverfolgt werden. Auf einem Sektempfang im Anschluss an den Einführungsgottesdienst besteht die Möglichkeit den neuen Pfarrer persönlich kennenzulernen.

www.heilsbrunnen.de

Konzert „Dancing Queen“
Benefizveranstaltung zugunsten der evangelischen Kirchenmusik im Altenberger Dom

Werke von Gioachino Rossini, Edvard Grieg, Bedrich Smetana (Die Moldau) sowie Pop- und Jazz-Musik erklingen am Montag, 6. Juni, 14.30 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2. Das Benefizkonzert zugunsten der evangelischen Kirchenmusik im Altenberger Dom gestaltet Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner an der Orgel.

www.altenberger-dommusik.de

Musik – eine Sprache – eine Welt
Konzert in der Evangelischen Kirche Delling

Dorothea Brand (keltische Harfe) und Wolfgang Kummerfeldt (Gesang, Gitallele und Gitarre) tragen am Montag, 6. Juni, 17 Uhr, in der Evangelischen Kirche Delling, Delling 8, Melodien und Lieder aus vielen Teilen Europas vor. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

www.kirche-delling.de

Alle weiteren Gottesdienste, Veranstaltungen und Konzerte zu Pfingsten finden Sie unter www.kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Wochentipps: Buntes Sommerfest, Tango und „Dancing Queen“

Bei unseren Wochentipps sind diesmal natürlich auch die Pfingsttage dabei  – mit pfingstlicher Orgelmusik. Außerdem im Angebot:  „Eine poetische Reise“ mit Rafik Schami, die erste Frechener Kirchenmesse, ein buntes Sommerfest im und am AntoniterQuartier, „Klosterchillin“ mit DJane S ́Bin und und das Konzert „Dancing Queen“. Prädikantin Dr. Heike Henneken wird ordiniert, genau wie Pfarrer Stefan Dross – und es findet die Einführung von Pfarrer Christoph Breer statt.

Einen umfangreichen Artikel zu Gottesdiensten, Konzerten und mehr an Pfingsten finden Sie auf kirche-koeln.de.

Alle Wochentipps in der Übersicht:

02.06.2022, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln
„Eine poetische Reise“ mit Rafik Schami
Lesung im Tersteegenhaus

Rafik Schami nimmt an einem Leseabend am Donnerstag, 2. Juni, 20 Uhr, seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf einen poetischen Spaziergang durch seine Geschichten. Zu der Veranstaltung im Tersteegenhaus, Emmastraße 6, unter dem Titel „Eine poetische Reise“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Klettenberg“ ein. Der Eintritt kostet 15 Euro. Tickets sind erhältlich in der Buchhandlung Olitzky/Ruland, Luxemburger Straße 275.

www.kirche-klettenberg.de

03.06.2022, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Pfingstliche Orgelmusik
Orgelmusik in der Antoniterkirche

Andreas Schmidt (Orgel) gibt am Freitag, 3. Juni, 18.15 Uhr, ein Konzert in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, mit pfingstlicher Orgelmusik. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Louis Lefbure-Wély und anderen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.antonitercitykirche.de

04.06.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Stadtsaal Frechen, Kolpingplatz 1, 50226 Frechen
1. Frechener Kirchenmesse
„Kirche kunterbunt“

60 Vereine und Gruppen stellen sich am Samstag, 4. Juni, 10 bis 18 Uhr, bei der 1. Frechener Kirchenmesse im Stadtsaal Frechen, Kolpingplatz 1, vor. Ein buntes Bühnenprogramm mit einer Kölschband sowie Aktionen und Diskussionen ergänzen das Informationsangebot. Für die jüngeren Menschen findet ein Kinderfest statt. Essen und Trinken runden den Tag ab. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-frechen.de

04.06.2022, 16:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterquartier, Schildergasse 57, 50667 Köln
Buntes Sommerfest im und am AntoniterQuartier
Eine Kooperation der AntoniterCityKirche mit „Start with a Friend“

Beim Sommerfest im Antoniterquartier am Samstag, 4. Juni 2022, ab 16 Uhr, geht es besonders um Begegnungen zwischen ganz unterschiedlichen Menschen: Menschen mit Fluchterfahrungen, die neu in Köln sind, und Menschen, die schon lange hier leben. Im und am Citykirchenzentrum, Antoniterstraße 14, bieten die Veranstalter ein buntes Programm an. Dazu gehören drei Konzerte mit Klassik-, Pop- und Weltmusik, Kurzführungen durch das AntoniterQuartier mit den römischen Ausgrabungen, Orgelführungen in der Antoniterkirche mit Kantor Johannes Quack, Essen und Trinken, Spiele, Aktionen, Informationen sowie Tanzen mit „DJ Spotify“.

www.antonitercitykirche.de

04.06.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Klosterchillin ́ mit DJane S ́Bin
Lounge-Musik sorgt für eine entspannte Atmosphäre

Die wunderschöne Klosteroase an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, mitten in der Südstadt lädt bei entspannter Lounge Musik mit DJane S‘Bin, einem kühlen Drink und Snacks dazu ein, entspannt ins Wochenende zu gleiten. Das nächste Klosterchillin ́ findet am Samstag, 4. Juni, 18 bis 23 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

www.kartaeuserkirche-koeln.de

05.06.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Ordination von Prädikantin Dr. Heike Henneken
Gottesdienst mit Superintendentin Susanne Beuth

Dr. Heike Henneken, Mitglied im Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Lindenthal, wird in einem Gottesdienst am Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, von Pfarrerin Susanne Beuth, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte, zur Prädikantin ordiniert. Prädikantinnen und Prädikanten arbeiten ehrenamtlich in den Kirchengemeinden als Laienpredigerinnen und -prediger. Sie sind berechtigt, Gottesdienste zu leiten und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen vorzunehmen.

www.kirche-lindenthal.de

05.06.2022, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße, 50825 Köln
Ordination von Pfarrer Stefan Dross
Gottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann

Die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld lädt am Pfingstsonntag, 5. Juni, 14 Uhr, zu einem Gottesdienst zur Ordination von Pfarrer Stefan Dross in die Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 31-42, ein. Die Ordination erfolgt durch Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord. Im Anschluss findet ein mit Live-Musik statt. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Kuchen und Burgern gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten.

www.evangelisch-ehrenfeld.de

06.06.2022, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche zum Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, 51467 Bergisch Gladbach
Einführung von Pfarrer Christoph Breer
Gottesdienst mit Assessor Pfarrer Thorsten Krall

Am Pfingstmontag, 6. Juni, 14 Uhr, wird Pfarrer Thorsten Krall, Assessor des Evangelischen Kirchenkreise Köln-Rechtsrheinisch, Pfarrer Christoph Breer, in einem Gottesdienst in der Kirche am Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, in sein Amt als Inhaber der 4. Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach einführen. Die Einführung kann auch auf dem YouTube-Kanal „Kirche zum Heilsbrunnen“ mitverfolgt werden. Auf einem Sektempfang im Anschluss an den Einführungsgottesdienst besteht die Möglichkeit den neuen Pfarrer persönlich kennenzulernen.

www.heilsbrunnen.de

06.06.2022, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg
Konzert „Dancing Queen“
Benefizveranstaltung zugunsten der evangelischen Kirchenmusik im Altenberger Dom

Werke von Gioachino Rossini, Edvard Grieg, Bedrich Smetana (Die Moldau) sowie Pop- und Jazz-Musik erklingen am Montag, 6. Juni, 14.30 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2. Das Benefizkonzert zugunsten der evangelischen Kirchenmusik im Altenberger Dom gestaltet Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner an der Orgel.

www.altenberger-dommusik.de

07.06.2022, 20:00
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
„Tango – Die Kunst zu überleben“
Jiddische Lieder treffen auf Argentinischen Tango

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ entstand das Tanz- und Musikprojekt „Tango – Die Kunst zu überleben. Am Dienstag, 7. Juni, 20 Uhr (Einlass 19.15 Uhr), performen Sharon Brauner (Gesang) und Rosalie Wanka (Tanz) in der Lutherkirche Südstadt, Martin-Luther-Platz 4. Mit jiddischen Liedern und berührenden Geschichten sowie Tango tauschen sie sich darüber aus, was jüdisch sein ausmacht und allzu menschlich ist. Das ist der Humor und die Mutter, die man sein Leben lang nicht loswird. Das ist die jiddische Sprache, die den Überlebenden ein Stück Heimat ist. Das ist der jüdisch geprägte argentinische Tango. Begleitet werden sie auf dem Klavier von Harry Ermer. Sabine Steinwender-Schnitzius hatte die Idee zu diesem Projekt und sie realisiert. Der Eintritt kostet 15 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Tickets gibt es über lutherkirche.ticket.io

www.lutherkirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Vernetzen und Ankommen: Zugezogene treffen sich in der Gemeinde

Was kann eine Kirchengemeinde neu zugezogenen Menschen bieten? Das ist zunächst einmal das Kennenlernen und gegenseitige Vernetzen, schließlich ist man ja  fremd in der neuen Umgebung und freut sich über jeden Kontakt. Für diese Menschen hat die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg an der Zeltkirche Kippekausen jetzt zum ersten Mal ein Willkommensfest veranstaltet. Eingeladen waren alle neu zugezogenen Menschen, egal welcher Konfession, um neue Bekanntschaften zu knüpfen – und die Arbeit der Gemeinde kennenzulernen.

Karin-D. Witthöft vom Orga-Team brannte das Thema schon lange auf den Nägeln. „Da besteht ein riesiger Bedarf“, so die engagierte Prädikantin. Bei perfektem Sommerwetter trafen sich viele Neubürgerinnen und Neubürger nun zum Willkommensfest an der Zeltkirche. Das Orga-Team hatte sich viel Mühe gemacht, die Menschen zu der Veranstaltung einzuladen. „Wir haben 300 Leute persönlich angeschrieben“, so Karin-D. Witthöft. „40 Leute habe ich persönlich besucht.“ Auch andere Mitglieder des Teams haben persönliche Einladungen ausgesprochen und so war es wenig verwunderlich, dass sich das Gelände rund um die Zeltkirche immer mehr füllte. Jeder Gast wurde mit einem kleinen Geschenk persönlich begrüßt, damit war der erste Bann auch schon gebrochen.

„Jedem Neuanfang wohnt ein Zauber inne“

Pfarrerin Birgt Dwornicki eröffnete die Veranstaltung: „Jedem Neuanfang wohnt ein Zauber inne. Heute sind Sie in Ihrer Kirchengemeinde. Wir freuen uns, dass Sie hier sind.“ Neben der Vernetzung untereinander stand die Vorstellung des Gemeindelebens im Mittelpunkt. „Wir möchten gerne neue aktive Gemeindemitglieder gewinnen“, so Alexander Doutrelepont vom Orga-Team. „Darum stellen wir uns als Gemeinde vor, fragen aber auch die Menschen nach ihren Wünschen und Erwartungen.“

Dazu zeigten Gemeindemitglieder in vier Gruppen das Angebot der Gemeinde: Ob im Forum am Montag diskutieren, Männeraustausch in „Adams Ecke“,  Kindergottesdienste, die Bücherei mit Kinderbüchern und Krimis nutzen oder in der Jugendgruppe eine abenteuerliche Freizeit unter freiem Himmel erleben – hier konnte jeder etwas finden. Umgekehrt konnten die Gäste an einer Pinwand äußern, wo sie sich gerne einbringen möchten und was sie von der Gemeinde erwarten.

Fingerfood am See

Gerd Pohl vom Puppenpavillon Bensberg machte Musik für die Kids und Sänger und Songwriter Sebastian Liens – übrigens auch Mitglied der Gemeinde – präsentierte Titeln´ aus seinem neuen Album. Am See gab’s dann Fingerfood. Karin-D. Witthöfts Fazit brachte es auf den Punkt: „Ich brenne dafür, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen, auch dafür haben wir dieses Fest organisiert.“ Passend dazu fühlte sich ein Gast derart herzlich aufgenommen, dass er gleich in die Kirche eintreten wollte.

Text: Dr. Klemens Surmann
Foto(s): Dr. Klemens Surmann

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Ökumenisches Gespräch mit Dr. Georg Kalinna: Die Zukunft der Kirche

Nach aktuellen Statistiken gehören 49 Prozent der christlichen Bevölkerung einer der beiden großen Kirchen in Deutschland an. Diese stehen gegenwärtig und zukünftig vor großen Herausforderungen angesichts der Zahl an auf unterschiedlichen Gründen basierenden Kirchenaustritten. Im Rahmen eines ökumenischen Gesprächs in der Petruskirche in Köln-Merheim hat Pfarrer Dr. Georg Kalinna diese Thematik aufgegriffen und mit interessierten Besuchern die Zukunft der Kirche erörtert.

Nach der Begrüßung durch Jane Dunker, Kulturreferentin der Kirchengemeinde Brück-Merheim, stellte der 34-jährige Kalinna zunächst seine Generation mit der eher älteren Generation der Anwesenden gegenüber. „Ich würde vermuten, dass Sie heute hier sind, weil Sie etwas mit Kirche anfangen können und mehr oder weniger aktiv dabei sind. Viele meiner ehemaligen Klassenkameraden haben jedoch keinen Bezug mehr zur Kirche oder sind bereits ausgetreten.“ Der persönliche Referent des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland mutmaßte, dass sich jede Person generell fragen müsse, ob Glaube und Kirche in ihrer Lebenswelt einen Platz hätten und für sie relevant sei, und lud die Teilnehmer zum aktiven Mitmachen in den folgenden 90 Minuten ein. „Ich habe übrigens kein Patentrezept zur Rettung der Kirche“, machte er den Besuchern angesichts möglicher übermäßigen Erwartungen vorneweg klar.

Neue Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten

„Muss sich die Kirche verändern und wenn ja, wo?“, fragte der Pfarrer, seit März 2021 in der Gemeinde Brück-Merheim tätig, danach in die Runde und erntete vielfache Antworten. „Ich finde Kirche sehr steif, und da sind viele ältere Menschen. Das wirkt insbesondere auf Jüngere nicht attraktiv“, argumentierte eine Besucherin, die zudem von Kirchenaustritten in ihrem Umfeld berichtete. „Ich höre dann, dass Kirche nichts bringt und nur Geld kostet. Die Kirche sollte sich daher nach meiner Meinung Gedanken über neue Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten machen.“

Ihre Sitznachbarin wünschte sich indes eine exaktere Differenzierung zwischen den Kirchen. „Gerade die katholische Kirche sollte mehr Demokratie und Partizipation wagen. Hier müssen neue Strukturen und ein frischer Wind rein.“ Die Diskrepanz zwischen den Werten, für die diese Kirche einsteht, und insbesondere den gegenwärtigen Skandalen, die zu drastischen Vertrauensverlusten führen, sei momentan zu groß, worunter letztlich auch das Ansehen der evangelischen Kirche leide.

Kein besonderer Anlass, die Kirche zu verlassen

Angelehnt an eine bekannte Quizshow motivierte Pfarrer Kalinna die Beteiligten mit einer spielerischen Einheit zur Ermittlung aktueller Zahlen, Daten und Fakten anhand vorgefertigter Fragestellungen. „Was ist der häufigste Grund für einen Kirchenaustritt?“, wollte er etwa wissen und erstaunte manchen mit der korrekten Antwort. „Häufig gibt es überhaupt keinen besonderen Anlass, die Kirche zu verlassen. Die Skandale sind hierbei nur ein Oberflächen-Phänomen. Viele dieser Leute hatten sich bereits vorher innerlich von der Kirche abgewendet und nehmen die Vorkommnisse letztlich als Anlass, den Schritt endgültig zu vollziehen.“ Nützlich könne eine Kontaktaufnahme zu den Ausgeschiedenen sein. „Man könnte ihnen wenigstens einen Brief schreiben. Oft hören wir von Leuten, dass für sie das Schlimmste war, dass sich die Kirche noch nicht einmal nach dem Austritt für sie interessiert hat. Daran müssen wir dringend arbeiten“, betonte Dr. Georg Kalinna.

„Kirche gehört daher einfach zu meinem Leben“

Doch natürlich ist nicht alles schlecht an der Kirche, und daher strebte der Präses-Referent anschließend einen Perspektivwechsel an. Mit der Frage, warum Menschen der Kirche zugehören, wandte sich Kalinna zunächst an die Besucher. „Die Eltern haben mich da reingebracht. Kirche gehört daher einfach zu meinem Leben“, anerkannte ein Teilnehmer in der Kirche traditionelle Werte. Auch die rituelle Begleitung, etwa bei Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen, wie auch die gemeinsamen Feiern wiederkehrender Feste (Ostern, Weihnachten) und die Musik wurden als Verweilgründe genannt.

Die statistischen Ergebnisse einer Befragung verraten ein ähnliches Bild, so der Pfarrer. „Der Wunsch nach einer kirchlichen Bestattung steht dabei an oberster Stelle. Die kirchliche Angehörigkeit der Eltern, der karitative Gedanke, dass sich Kirche für Arme, Kranke und Bedürftige einsetzt, sowie die Sehnsucht nach einer kirchlichen Trauung folgen auf den nächsten Plätzen. Erst dann wird der Aussage ´Weil mir der christliche Glaube etwas bedeutet´ zugestimmt.“ Trotz der dargelegten Kritik an der Institution Kirche stelle zudem der Gottesdienstbesuch für viele Gläubige immer noch der krönende Wochenabschluss dar. Die angenehme Atmosphäre, eine interessante Predigt oder die Wertschätzung der Pfarrperson erhielten demnach die meisten Nennungen.

„Kirche bedeutet Vielfalt“

Schließlich brachte Dr. Georg Kalinna die Anwesenden mit einer spielerischen Übung in Bewegung, die zum Nachdenken über andere gedankliche Perspektiven anregen sollte. Hierfür verteilte er im Altarbereich mehrere Zettel mit Nennung verschiedener Örtlichkeiten. „Entscheiden Sie bitte zunächst, wo Sie gerne am liebsten Ihre freie Zeit verbringen würden, danach bitte, welchen Ort Sie hingegen höchst unattraktiv finden.“

Wie die Besucher müsse sich auch die Kirche zu Leuten an Orte hinbewegen, die sie vielleicht weniger reize, schlussfolgerte er abschließend. „Es muss daher Aufgabe der Kirche sein, offener für Neues und für andere Personen mit ihren Interessen zu werden.“ Die Kirche könne natürlich nicht für alle Zielgruppen erreichbar sein, resümierte der Pfarrer. „Kirche bedeutet jedoch Vielfalt, und sie muss auch in Zukunft lebendig bleiben, auch wenn ihre Gemeinde an Quantität einbüßt.“

Text: Holger Hoeck
Foto(s): Holger Hoeck

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