Adventskalender, 22.12.2020

Wie gut kennen Sie eigentlich die Weihnachtsgeschichte? Und, wussten Sie, dass diese im Grunde genommen aus zwei Überlieferungen zusammengesetzt ist? Heute werfen wir einen Blick auf die Geschichte, die aus dem Lukas-Evangelium stammt.

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Eine Tüte Weihnachten

„Einmal kurz die Zeit anhalten. Nur für 10 Minuten“.

Die Evangelische Familienbildungsstätte, die Melanchthon-Akademie und das Evangelische Jugendpfarramt haben eine „Tüte Weihnachten“ gepackt. Am Zaun des Kartäuserwalls finden Spaziergänger „Weihnachten“ zum Mitnehmen.
Unter dem Motto „Mache dich auf und werde Licht“ möchten die drei Bildungseinrichtungen den Menschen in der Südstadt ein paar Ideen mitgeben, wie sie in dieser ungewöhnlichen Zeit Licht füreinander sein können.

Inhalt der Weihnachtstüten

Spannendes und entspannendes Material für die Vorweihnachtszeit wartet in den „Weihnachtstüten“
 
Mit besinnlichen Worten für die Erwachsenen und Bastelbögen und Spiele für die Kinder wünschen sie „Frohe Weihnachten“.

Text: Claudia Klein-Adorf
Foto(s): Claudia Klein-Adorf

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Kölner Ökumene-Aktion „Füreinander da sein“ ruft zur Solidarität auf

Weihnachten ist nicht allen nach feiern zumute. Es gibt die Einsamen, Obdachlosen oder Geflüchteten, die sich danach sehnen, nicht übersehen zu werden. Mit einem Altenheim-Besuch setzten der Kölner Stadtdechant Msgr. Robert Kleine, Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und der Vorsitzende des Katholikenausschusses in der Stadt Köln, Gregor Stiels, jetzt ein Zeichen der Verbundenheit.

 Gertrud Teubner laufen unaufhörlich Tränen über die Wangen. Dann vergräbt sie ihr Gesicht in den Händen und erzählt von ihren zwei an Krebs verstorbenen Kindern. Und davon, dass sie schon Mitte 30 Witwe geworden ist und seitdem alleinerziehend war. Mit einem Mal ist die Vergangenheit wieder ganz präsent, und alle Traurigkeit über die schmerzlichen Verlusterfahrungen bricht förmlich aus der zierlichen Frau heraus. Dann betrachtet sie fast zärtlich die Nussschale mit der winzigen Krippendarstellung in ihrer Hand. „Die bekommt einen Ehrenplatz bei mir“, versichert die 84-Jährige. Und mit dem Anflug eines Lächelns fügt sie hinzu: „Sie wird mir Mut und Kraft geben.“

Erst wenige Monate lebt die Seniorin, die sich in ihrer Wohnung alleine nicht mehr versorgen konnte, im Marie Juchacz-Zentrum, einer Altenpflegeeinrichtung der AWO in Köln-Chorweiler. „Zuhause war ich in den letzten Jahren sehr einsam, hier habe ich wenigstens Gesellschaft“, macht sie sich selbst Mut. Und trotzdem legen die nahende Weihnachtszeit und die gemütliche Kaffeerunde im Wohnbereich „Oase“ des Hauses „Meine Welt“, wo auf mehreren Etagen in den Aufenthaltsräumen mit üppigem Weihnachtsschmuck eine heimelige Atmosphäre geschaffen wurde, wieder alle seelischen Wunden offen, die ihr das Leben in den letzten 50 Jahren geschlagen hat. Zuletzt auch noch das mühsame Eingeständnis, ohne Hilfe den Alltag alleine nicht mehr bewältigen zu können und unter diesem Druck in eine Senioreneinrichtung umziehen zu müssen.

 

Seiger: „Wir wollen aneinander denken. Besonders jetzt.“

Wie wichtig es ist, dass sich jemand für ihre Geschichte interessiert, ihr aufmerksam zuhört und einen Moment der Zuwendung schenkt, ist der Heimbewohnerin deutlich anzusehen. Lange bleibt Gregor Stiels, der Vorsitzende des Katholikenausschusses in der Stadt Köln, daher auch an ihrem Tisch. Er hat Zeit, ihr ein wenig Trost zu spenden. Genauso machen es Stadtsuperintendent Seiger und Stadtdechant Kleine auch. Beide Seelsorger nehmen sich an diesem Nachmittag bewusst mehr als nur einen flüchtigen Moment für ein ermunterndes Wort oder einen kurzweiligen Plausch bei ihrem Rundgang durch das AWO-Heim. Dafür ist eigens dieser Besuch gedacht. Und als Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche in Köln bringen sie jeweils mit dem Krippchen einen kleinen Gruß der Verbundenheit mit.

„Wir wollen solidarisch füreinander da sein, aneinander denken. Besonders jetzt. Und Ihnen die frohe Botschaft von Weihnachten bringen“, wendet sich Seiger den alten Menschen zu. „Wir wollen Ihnen sagen, dass Sie in dieser schweren Zeit, in der wir alle unsere Kontakte einschränken müssen, dennoch nicht alleine sind, wir in unseren Weihnachtsgottesdiensten an Sie denken und Sie in unsere Gebete einschließen“, versichert Kleine.

 

Stiels: „Wir wollen ein bisschen Wärme bringen. 

Im Wohnbereich „Chlodwigsplatz“ – bekannte Kölner Straßennamen sollen den Heimbewohnern die Orientierung innerhalb des weitläufigen Hauses erleichtern – geht es aufgekratzter zu. Iris Asholt von der Sozialen Betreuung übt gerade mit einer Tischrunde Senioren zur großen Belustigung aller Beteiligten eine Weihnachtsgeschichte zum Mitspielen ein. Auf das Stichwort „Maria“ soll Rosemarie Kuske, 83 Jahre, mit einem „Oh Jott, oh Jott, et kütt, et kütt“ reagieren und Rudolf Blonsker – in der Rolle des Josef – an der ihn bestreffenden Stelle ein besänftigendes „Et hätt noch immer jot jejange“ beitragen. Wenn in der Geschichte von den Engeln die Rede ist, muss jemand schnell mit „blink, blink“ einspringen, und ist der Heilige Geist an der Reihe, ruft es aus den hinteren Reihen mit nicht nachlassender Begeisterung: „Hauptsache, es hätt Spaß gemacht.“ Asholt und ihre Kollegin aus der Pflege geben sich alle Mühe, die Gruppe aus der Reserve zu locken und zu aktivieren. Nicht ganz einfach, aber irgendwie macht dann doch allen das pointensichere Verwirrspiel um den pünktlichen Einsatz dieser Zwischenrufe erkennbar Freude.

Auch in diesem Kreis stellen die drei Vertreter der christlichen Kirchen in Köln ihr Anliegen vor, das auf Solidarität mit- und untereinander abzielt. Einfühlsam beteuern sie, dass angesichts der besonderen Herausforderungen dieses zu Ende gehenden Corona-Jahres niemand vergessen wird. Auch das Pflegepersonal bedenken sie gezielt mit Anerkennung für ihren Dienst und vorbereiteten Weihnachtsgrüßen.

„Die Pflegenden ersetzen in Pandemie-Zeiten oft die Angehörigen und sind die echten Helden des Alltags“, unterstreicht Gregor Stiels. „Unsere Aktion wollen wir als symbolische Geste verstanden wissen und damit konkret zeigen, dass wir Kontakt zu den Menschen in den Heimen, die unter Corona besonders zu leiden haben, aber eben auch zu denen, die sich dort tagtäglich um sie kümmern, herstellen und gleichzeitig ein bisschen Wärme in ihr Leben bringen wollen.“

 

Kleine: „Menschliche Nähe ist gerade zu Weihnachten wichtig.“

„Weihnachten ist das Fest der Gemeinschaft – in Familie und mit Freunden. Aber es gibt immer auch Menschen, für die das eine schwere Zeit ist und die dann umso schmerzhafter erfahren, dass sie niemanden haben, und für die sich ihre Einsamkeit durch Corona und die geltenden Kontaktbeschränkungen noch potenziert hat. Sie dürfen in dieser Zeit nicht aus dem Blick geraten und gesellschaflich hinten überfallen“, erklärt Robert Kleine zu dieser ökumenischen Initiative. „Im Gegenteil. Sie sollen spüren, dass sie dazugehören und wahrgenommen werden. Dieser Besuch soll auf andere ausstrahlen und möglichst viele dazu animieren, ebenfalls für kleine Gesten der menschlichen Nähe, die gerade zu Weihnachten so wichtig ist, zu sorgen.“

Es gehe um Menschlichkeit, betont der Kölner Dom- und Stadtdechant weiter, „und darum, dass wir unseren Blick, der sich durch die Pandemie gerade verengt, auch für diejenigen weiten, die wir gar nicht kennen, aber die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft leben oder die – wie die Obdachlosen – am Heiligen Abend nicht in einem beheizten Wohnzimmer behütet unter einem Tannebaum sitzen.“ Jesus Christus sei vor 2000 Jahren in einem Stall zur Welt gekommen, erinnern Seiger und Kleine. „Underdogs“ und Menschen fremder Kulturen hätten ihn damals gefunden. „Das soll uns Beispiel sein und ist auch für uns heute noch als Christen eine Herausforderung, die Freude über die Geburt Christi mit Menschen zu teilen, die für uns manchmal eher unsichtbar sind oder am Rande unserer Gesellschaft stehen.“

 

Beide Kirchen senden eine Botschaft der Verbundenheit

„Vereinsamung ist die große Not unserer Zeit, die nicht klein zu reden ist“, betont Stadtsuperintendent Seiger. „Wir dürfen sie nicht übersehen.“ Daher wollen in diesen Tagen beide Kirchen in Köln eine Botschaft der Verbundenheit senden. An Weihnachten zeige Gott, dass ihm nichts Menschliches fremd sei, dass er sich einlasse auf diese Not, so der Repräsentant der evangelischen Kirche. „Gott ist an unserer Seite“, unterstreicht Seiger. „In diesen besonderen Zeiten geht es darum, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass es so viele Menschen gibt, die in den Blick genommen werden sollten.“

 

 

 

 

 

Text: Beatrice Tomasetti
Foto(s): Beatrice Tomasetti

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Adventskalender, 21.12.2020

„O du fröhliche“ erklingt es hinter dem 21. Türchen. Kreiskantor und Komponist Thomas Pehlken spielt das Klavier und wird dabei gesanglich begleitet. Wie wundervoll das zusammen klingt, hört ihr in dem heutigen Video.

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Video:

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Adventskalender, 20.12.2020

Tochter Zion, das ist ein sehr bekanntes Adventslied und eines der Lieblingslieder von Superintendent Markus Zimmermann. Kraftvoll ist seine Melodie, die auf einen Choral von Händel zurückgeht, kraftvoll ist auch der Text, der sich auf den Propheten Sacharja bezieht, auf dessen Verheißung des neuen Friedensreiches. Für Zimmermann sind es diese drei Dinge, die dieses Lied in einer klaren und eindeutigen Botschaft zum Ausdruck bringt.

Tochter Zions Botschaft

Erstens „Siehe dein König kommt, der Friedenskönig.“ In der zweiten Strophe bitten wir darum, dass dieses Reich nun gegründet wird und die dritte Strophe, die Zuversicht, dieses ewige Friedensreich wird ewig halten. Zimmermann liebt dieses Lied: „weil es unseren Horizont weitet und uns erkennen lässt, dass das was wir für real und wirklich halten, eben nicht das ist, was in Gottes Augen Wirklichkeit bedeutet. Die ist nämlich viel weiter und ganz anders, als wir es im Alltag erfahren.“ Und weiter: „Gott ist uns nahe und kommt zu uns und sein Reich wird ganz anders sein, als die Reiche in unserer Welt. Das Friedensreich Gottes wird kommen. Ewig wird es Bestand haben und dieses Reich Gottes ist ungleich mehr und besser als das, was wir erleben auf dieser Welt.“

„Gott kommt zu uns“

„Gerade in diesem Jahr“, so der Superintendent „in diesen Zeiten haben wir allen Grund einzustimmen in diese Zuversicht und uns die Botschaft des Propheten Sacharja, die in dem Lied so wunderbar zum Ausdruck kommt, sagen zu lassen: ‚Tochter Zion der Friedenskönig kommt.‘ Darauf dürfen wir uns verlassen. Schade eigentlich, dass wir es nur in der Advents- und vielleicht auch Weihnachtszeit singen und nicht das ganze Jahr hindurch. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, eine weitere gesegnete Adventszeit und vor allem auch ein gesegnetes Weihnachtsfest, das zwar anders sein wird, als wir sonst gewohnt sind, aber wo die Botschaft bleibt: ‚Gott kommt zu uns.’“

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Text: Markus Zimmermann / APK
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„Füreinander da sein“ – ein Weihnachatsgruß der christlichen Kirchen in Köln

Die christlichen Kirchen in Köln wünschen allen Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus gesegnete und frohe Weihnachten. Hinter der gemeinsamen Anzeige im Kölner Wochenspiegel an diesem Wochenende stehen der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat Köln, der Katholikenausschuss in der Stadt Köln und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln.

Unter dem Motto „füreinander da sein, aneinander denken, besonders jetzt“ laden die christlichen Kirchen in Köln ein, an diesem Weihnachtsfest inmitten der Corona-Pandemie auch auf Distanz für andere Menschen da zu sein. Egal ob durch einen Telefonanruf, eine E-Mail, einen Brief oder eine Weihnachtskarte – auch so können Begegnungen zwischen Menschen möglich werden. Und man kann dem anderen zeigen, dass man an ihn denkt. Und auch die evangelische und die katholische Telefonseelsorge sind an Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen und danach rund um die Uhr erreichbar. Hier finden Anruferinnen und Anrufer auch in einsamen Zeiten Menschen, die ihnen zuhören und beistehen.

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Adventskalender, 19.01.2020

Heute wird es etwas besinnlicher in unserem Adventskalender. „Gloria“ heißt das Lied, dass Sie hinter dem 19. Türchen hören. Wir laden Sie herzlich ein, es mit uns mitzusummen.

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Diakoniespende – Hilfe schenken mit den Ambulanten Hospizdienst im Kölner Süden

„Bei Anruf Hilfe“ – so könnte das Motto des Ambulanten Hospizdienstes im Kölner Süden lauten, der zu den Johannitern gehört. Mit viel Elan und Engagement organisieren Barbara Malásek, Bärbel Fischer und Inge Sauren die Betreuung von Menschen und Angehörigen, die gerne Unterstützung auf dem letzten Weg des Lebens haben möchten. Rund 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind in den Stadtteilen Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Immendorf, Marienburg, Meschenich, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Rondorf, Sürth, Weiß und Zollstock im Einsatz, um im ambulanten Hospizdienst Menschen zu begleiten.

Ambulanter Hospizdienst im Kölner Süden

Barbara Malásek hat den Hospizdienst, der 1997 gegründet wurde, mit aufgebaut. Er gehört zu einem flächendeckenden Netz von Hospizdiensten in Köln. Seit 2005 kooperiert der Dienst im Kölner Süden mit dem stationären Hospiz der Alexianer in Rodenkirchen. Auch dort betreuen die Ehrenamtlichen Menschen, die auf dem letzten Weg ihres Lebens sind.

Jüngstes Mitglied im Team der hauptamtlichen Hospiz-Koordinatorinnen ist Inge Sauren. Ihr Vater, ihre Mutter und ihre Tante sind in das Hospiz im Süden Kölns eingezogen und hier auch gestorben. Die herzliche Atmosphäre in diesem Haus, in dem Menschen ihre letzten Tage verbringen können, hat sie hier festgehalten und so wurde sie Teil des Teams. Zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen koordiniert sie die Einsätze der vielen Heferinnen und Helfer.

Die drei Koordinatorinnen sind für die rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeitenden jederzeit ansprechbar. Sie veranstalten fachliche Fortbildungen und begleiten die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit. Die meisten Begleitungen von schwer kranken Menschen erfolgen im häuslichen Umfeld. Die Betreuungen gehen über unterschiedliche Zeiträume und können bis zu einem Jahr dauern. Aber auch, wenn Menschen verstorben sind, hat der Hospizdienst ein Angebot für die Angehörigen. Neben einem Trauercafé bieten sie individuelle Trauerbegleitungen an.

Ambulante Hospiz-Netzwerke in allen Bereichen

„Es ist gut, dass es in Köln in allen Bereichen ambulante Hospiz-Netzwerke gibt, in denen Fachleute zusammen sind, die Begleitungen am Lebensende fachlich durchführen können. Das sind Palliativmediziner, sind Psychologen und ganz viele ehrenamtlich ausgebildete Menschen“, berichtet Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, der den Ambulanten Hospizdienstes im Kölner Süden im Dezember besuchte. Die Johanniter werden zusammen mit fünf anderen Hospizdiensten mit der Diakoniespende 2020/2021 des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region unterstützt. „Der Evangelische Kirchenverband verdoppelt die Spenden bis zu einer Gesamthöhe von 100.000 Euro“, sagt Seiger weiter. Im Hospizdienst im Kölner Süden soll das Geld unter anderem Fortbildungen in Trauerbegleitung eingesetzt werden.

Diakoniespende

Alle Informationen zur Diakoniespende finden Sie unter: www.diakoniespende-koeln.de

 

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Der gesamte Beitrag zum Nachlesen

Wer begleitet mich am Lebensende?
Diese Frage stellt sich für viele Menschen ganz plötzlich und unvorbereitet. In vielen Fällen aber auch mit langem Vorlauf. Da ist es gut, dass es in Köln in allen Bereichen ambulante Hospiznetzwerke gibt, in denen Fachleute zusammen sind die Begleitungen am Lebensende fachlich durchführen können. Das sind Palliativmediziner, sind Psychologen und ganz viele ehrenamtlich ausgebildete Menschen. Ich bin hier im Kölner Süden am Hospiz Sankt Hedwig. Es wird getragen von den Alexianern, die Betreuung der Menschen hier im Haus erfolgt durch die Johanniter die einen ambulanten Hospizdienst unterhalten und Menschen in dem Haus betreuen aber auch ganz viele Menschen die zuhause versterben. Die meisten Begleitungen erfolgen durch Menschen die im häuslichen Umfeld sterben. Die Betreuung geht über unterschiedliche Zeiträume, oft für ein Jahr in vielen Fällen im Zeitraum von zwei bis sechs Monaten oder auch nur für einen ganz kurzen Zeitraum. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter, es sind hier ungefähr 50 Personen, werden begleitet von drei Koordinatorinnen, die jederzeit ansprechbar sind, die fachliche Fortbildung vornehmen, die miteinander beraten, wie die Einzelbegleitungen gut stattfinden können und die auch da sind, wenn dann eine Begleitung abgeschlossen ist. Wenn menschen verstorben sind, dann setzt für die Angehörigen die Trauerzeit ein. Auch hier bieten die Johanniter ein Serviceangebot: das Trauercafé und individuelle Trauerbegleitung, so dass dann die Erlebnisse miteinander besprochen und verarbeitet werden können. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt diese ambulante Hospizarbeit in sechs verschiedenen Standorten als evangelisch und ökumenisch getragene ambulante Hospizdienste. Sie können diese Arbeit unterstützen durch eine Spende im Rahmen unserer Diakonie Spendenaktion. Der Evangelische Kirchenverband verdoppelt die spenden bis zu einer höhe von 100.000 Euro

Wenn die Arbeit hier unterstützt wird, dann wird das eingehende Geld unter anderem dazu verwendet, Fortbildungen in Trauerbegleitung zu finanzieren.

Text: APK/Bernhard Seiger
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Seien Sie mit dabei: Zusammen mit Björn Heuser singen wir „O du fröhliche“ – Einsendeschluss 20.12.2020

Weihnachten ohne Singen, das geht gar nicht! Zwar ist uns das gemeinsame Singen im Gottesdienst aktuell nicht möglich, aber das heißt nicht, dass wir nicht doch gemeinsam singen können. Daher singen wir alle zusammen in einem Video.

„Bekanntlich singe ich hier am liebsten mit euch zusammen und gerade zur Weihnachtszeit macht das besonders viel Spaß“, sagt Björn Heuser im Video. „Deswegen rufe ich euch auf und laden euch ein, singt mit mir „O du fröhliche“! Schickt uns eure Videos und dann freue ich mich auf eure Stimmen und wir basteln ein tolles Video daraus! Danke schon jetzt fürs Mitmachen und schöne Weihnachten!“

Mitmachen

Wir laden alle ein, mitzumachen! Egal, ob alleine, in der Familie oder mit angemessenem Abstand zu anderen Menschen – singen Sie mit Björn Heuser und uns. Senden Sie uns Ihr Videoaufnahme, in dem Sie „O du fröhliche“ singen und schon sind Sie dabei! Aus allen eingesendeten Videos erstellen wir ein Video, das wir an Heiligabend, in unseren Kirchen, auf den Internetseiten, im Social Media und per E-Mail teilen.

Und so geht’s:

Sie benötigen ein Handy und ein zweites Gerät, das kann ein Laptop, PC oder einfach ein zweites Handy sein. Mit dem einen Smartphone filmen Sie sich selbst, mit dem anderen Gerät spielen Sie das Lied „O du fröhliche“, gesungen von Björn Heuser, ab und singen einfach mit. Den Link wie es geht finden Sie hier:

Sie können den Vorgang beliebig häufig wiederholen. Senden Sie uns anschließend das Video, das Ihnen am besten gefällt bis spätestens 20. Dezember 2020.

Hier geht es direkt zum Mitsing-Video:

Senden Sie uns Ihr Video an:

Mit dem Hochladen und senden des Videos an uns, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Video in einem Gesamtvideo für das Lied „O du fröhliche“ verarbeitet und im Internet zum Beispiel auf Sozialen Netzen wie Instagram, Facebook, Twitter, auf Videoplattformen wie YouTube und auf Internetseiten veröffentlicht werden darf.

So geht’s weiter

Alle eingesandten Videos werden in unterschiedlichen Collagen zusammengeschnitten, damit am Ende ein schöner Chor entsteht. Daraus erstellen wir ein Video, seinen Sie mit dabei! Wir singen gemeinsam „O du fröhliche“!

 

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Text: APK
Foto(s): Björn Heuser/APK

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Adventskalender, 18.01.2020

Wie kommt es eigentlich dazu, dass wir Weihnachten mit Engeln verbinden? Engel spielen in der Bibel an vielen Stellen eine zentrale Rolle. Sie handeln im Auftrag Gottes und bringen den Menschen Botschaften. Das passt zu Weihnachten! Engel sind aus Weihnachten eigentlich nicht wegzudenken.

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