Woche der Einheit der Christen: Gemeinsam beten, feiern, hoffen

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen verbindet weltweit Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen. Jedes Jahr findet sie vom 18. bis 25. Januar statt – eine Zeit, in der Kirchen vieler Traditionen gemeinsam für Versöhnung, Zusammenhalt und ein sichtbares Miteinander beten. Getragen wird die Gebetswoche vom Ökumenischen Rat der Kirchen und von der römisch-katholischen Kirche, inhaltlich vorbereitet wird sie jährlich von wechselnden ökumenischen Gruppen aus aller Welt. Für das Jahr 2026 stammen die Materialien von der Armenisch-Apostolischen Orthodoxen Kirche, der Armenisch-Katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche. Im Mittelpunkt steht das biblische Leitwort „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ aus dem Epheserbrief. In Köln und der Region laden mehrere evangelische Gemeinden zu ökumenischen Gottesdiensten ein, in denen dieses Hoffnungswort aufgegriffen und miteinander gefeiert wird.

21.01.2026, 19:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Kulturkapelle St. Georg, Hauptstraße 67, 50126 Bergheim
Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche
Christen beten gemeinsam für Einheit
Zur Gebetswoche für die Einheit der Christen lädt die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft am Mittwoch, 21. Januar, 19 Uhr, in die Kulturkapelle St. Georg, Hauptstraße 67, in Bergheim, ein. Unter dem biblischen Motto „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ (Epheser 4,4) gestalten Pfarrer Martin Trautner, Pfarrer Franz-Josef Freericks und Gemeindevorsteher Thomas Kraus gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener kirchlicher Traditionen den ökumenischen Gottesdienst.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

25.01.2026, 11:30
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche, Köln-Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen
Mit Prädikant Hartmut Rösler
Aus Anlass der Woche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Januar) lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 25. Januar, 11.30 Uhr, zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, ein. Prädikant Hartmut Rösler gestaltet die Liturgie.
www.kirche-koeln-muelheim.de

25.01.2026, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus
Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christinnen und Christen
Gemeinsames Feiern im Rahmen der weltweiten Gebetswoche
Zum ökumenischen Gottesdienst zur Einheit der Christinnen und Christen lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus am Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr, in die Pauluskirche, Dreisamweg 9, ein. Der Abend steht im Zeichen der weltweiten Gebetswoche, die 2026 von der Armenisch-Apostolischen Orthodoxen Kirche gemeinsam mit der Armenisch-Katholischen und der Evangelischen Kirche vorbereitet wurde. Unter dem Leitwort aus dem Epheserbrief „Ein Leib und ein Geist …“ feiern die Gemeinden aus Höhenhaus und Dünnwald zusammen, lernen einander besser kennen und empfangen die neuen Ökumene-Kerzen für ihre Kirchen. Die gastgebende Gemeinde freut sich auf viele Mitfeiernde.
www.kirche-hoehenhaus.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Evangelische Freizeiten auf kirche.me: Gemeinsam unterwegs, Glauben erleben

Schon jetzt laufen vielerorts die Planungen für den kommenden Sommer. Auf der Internetseite kirche.me/freizeiten finden Kinder, Jugendliche und Eltern eine übersichtliche Sammlung evangelischer Freizeiten in Köln und Region. Die Plattform bündelt die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinden und macht sie zentral auffindbar – von kurzen Angeboten in der Nähe bis zu mehrwöchigen Reisen im In- und Ausland.

Kinder- und Jugendfreizeiten gehören zu den wichtigsten Bausteinen evangelischer Jugendarbeit. Sie bieten nicht nur Erholung, sondern sind intensive Lern- und Erfahrungsräume. Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen, Neues ausprobieren und über sich selbst hinauswachsen – all das prägt diese Angebote. Möglich wird dies durch das große Engagement haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitender in den Gemeinden, die jedes Jahr ein breites, altersgerechtes Angebot auf die Beine stellen.

Die Freizeiten unterscheiden sich in Dauer, Zielgruppe und Ausrichtung, haben aber eines gemeinsam: Sie eröffnen jungen Menschen Freiräume jenseits des Alltags. Gemeinsames Kochen, kreative Projekte, Sport, Naturerlebnisse und spirituelle Impulse fördern Teamgeist, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung. Andachten und Gespräche laden dazu ein, Fragen nach Sinn, Glauben und Zusammenleben zu stellen.

Alle Freizeiten sind offen für Kinder und Jugendliche unabhängig von Herkunft, Religion oder sexueller Identität und tragen bewusst ein christliches Profil. Das Evangelische Jugendreferat Köln und Region unterstützt die Gemeinden organisatorisch, leitet Zuschüsse von Stadt und Land weiter, qualifiziert Mitarbeitende und steht im Hintergrund als verlässliches Backup. Mit kirche.me/freizeiten wird sichtbar, wie vielfältig, engagiert und lebendig evangelische Jugendarbeit in Köln und Region ist.

Text: APK/AI
Foto(s): APK/Screenshot kirche.me/freizeiten

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„Allerhand Alltagsgeschichten“: Klee, Schwein, Schornsteinfeger – viel Glück für 2026!

Pfarrer Dieter Schwirschke hat Schwein gehabt, denn er hat als Kind ein vierblättriges Kleeblatt gesucht und gefunden. Was wünschen wir fürs neue Jahr und warum und welche Bedeutung haben diese Symbole? In „Allerhand Alltagsgeschichten“ erklärt er genau das. „Allerhand Alltagsgeschichten“ erzählt Geschichten aus dem Alltag, die Pfarrerin Dagmar Schwirschke und Pfarrer Dieter Schwirschke mit ihrem Glauben verbinden. Es sind kurze Filme in Gebärdensprache, die auch in Lautsprache übersetzt sind.

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Der gesamte Text zum Nachlesen:

Hallo und herzlich Willkommen bei „Allerhand Alltagsgeschichten“. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr und viel Glück und Gottes Segen. Zum neuen Jahr habe ich auch ein kleines Geschenk bekommen. Was? Schaut mal. Das ist Klee. Ich habe eine kleine Pflanze bekommen und so eine Blüte hat drei Blätter, normalerweise. Manchmal, ganz selten, sind auch vier Blätter zu sehen. Früher bin ich immer auf die Wiese gegangen, habe ein vierblättriges Kleeblatt gesucht. Da waren es nur drei, wieder nur drei – und dann endlich vier. Und ich war glücklich. Deshalb, wenn ihr so einem Menschen ein Kleeblatt schenkt mit vier Blättern dran, dann bedeutet das, dass er mir Glück wünscht. Das ist sehr schön. Andere Leute, die schenken zum Beispiel ein kleines Marzipanschwein. Früher, wenn die Leute Schweine hatten, hatten sie genug zu essen da. Und deshalb sagte: „Oh, du hast Glück, du hast Schwein.“ Oder heute zum neuen Jahr, da schenken andere Leute auch eine kleine Figur: einen schwarzen Mann, einen Schornsteinfeger. Klee oder Marzipanschwein oder auch ein Schornsteinfeger bedeutet: Glück für euch. Ich wünsche Ihnen zum neuen Jahr viel Glück, will man damit sagen. Aber ich wünsche für euch, ja, Glück, aber ich wünsche euch noch mehr: Ich wünsche euch Gottes Segen für das neue Jahr. Es ist natürlich auch möglich, dass es schwierige Zeiten gibt, wo man Sorgen hat, wo Krankheit ein bedrängt, wo man nicht zufrieden ist und dann wünsche ich für euch Gottes Segen: Dass man Trost bekommt, dass Menschen zu einem kommen, dass man Dinge zusammen aushält und dass man das dann schafft und wieder auf den richtigen Weg kommt. Für mich ist das Gottes Segen und Gottes Begleitung. Die wünsche ich euch. Also Glück und Gottes Segen für euch! Tschüss und bis zum nächsten Mal!

Text: APK
Foto(s): APK

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Ein gesegnetes neues Jahr! Die Jahreslosung begleitet uns mit dem Musikvideo von Wolfgang Schulz-Pagel

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“

Starten Sie ins neue Jahr mit Musik und Inspiration: Den Song zur Jahreslosung 2026 von Komponist Wolfgang Schulz-Pagel können Sie auf Youtube hören und ansehen, der Text dazu stammt von Eckart Bücken. „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5): Die Jahreslosung für 2026 stammt aus dem einzigen prophetischen Buch des Neuen Testament.

Sie lädt dazu ein, dem Neuen Raum zu geben – nicht irgendwann, sondern jetzt. „Siehe, ich mache alles neu“ ist kein fernes Versprechen, sondern ein Zuspruch mitten hinein in das, was uns fordert und müde macht. In einer Zeit, in der vieles ins Wanken geraten ist, öffnet dieser biblische Satz den Blick für Hoffnung, Veränderung und einen Neuanfang, der leise beginnt. Der Song zur Jahreslosung bringt diese Hoffnung zum Klingen – als musikalische Erinnerung daran, dass Gott auch dort wirkt, wo wir selbst keine Kraft mehr spüren.

Die Jahreslosungen werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen festgelegt. Die Mitglieder dieses Gremiums stammen aus verschiedenen Kirchen und Werken aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, dem Elsass und Polen. Seit 1934 werden jährlich Jahreslosungen veröffentlicht, um Menschen durch die Bibelimpulse im Alltag zu begleiten.

Jahreslosungen

Eine Übersicht der Jahreslosungen von 1930 bis 2025 können Sie hier herunterladen.

2025

Prüft alles und behaltet das Gute! 1. Thess 5,21 (E)

2024

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. 1 Kor 16,14 (E)

2023

Du bist ein Gott, der mich sieht. Gen 16,13 (L)

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Ein neues Jahr 2026 – ein neuer Segen

Mit einem Segen ins neue Jahr starten – diese persönliche Videobotschaft lädt dazu ein, den Jahresanfang mit Zuversicht und einem Hauch von Glitzer zu erleben. Ein Impuls voller Hoffnung, getragen von dem Wunsch, dass Segen spürbar wird: überraschend, berührend, stärkend. Wir wünschen euch ein gutes, gesundes und friedvolles 2026.

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Kirche2go fragt: Was hat es mit Silvester auf sich?

Kirche2go fragt: Was hat es mit Silvester auf sich? In diesem inspirierenden Beitrag erzählt Pfarrer Nico Buschmann von den überraschenden Begegnungen mit hüpfenden Kindern in La Fortuna. Silvester, ein scheinbar gewöhnlicher Tag, wird durch Buschmanns Perspektive zu einer Zeit des bewussten Reflektierens über das Vergangene und das Potenzial des Neuen. Als Christ teilt er die Hoffnung auf ständige Neuanfänge. Der Beitrag regt dazu an, sich selbst zu hinterfragen: Wo stehe ich im Leben? Welche Ziele setze ich mir für das kommende Jahr? Mit seiner einladenden Art ermutigt Pfarrer Buschmann dazu, bewusst über Veränderungen nachzudenken und die Chance zu nutzen, sich selbst neu zu entdecken. Ein inspirierender Start ins neue Jahr!

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes neues Jahr!

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Text: APK
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: Silvesterkonzert und Neujahrsempfang

Mit Musik, festlichen Klängen und guten Begegnungen geht es beschwingt und besinnlich zugleich ins neue Jahr: Rund um Silvester und die ersten Januartage laden Kirchen in Köln und der Region zu besonderen Konzerten, Gottesdiensten und Begegnungen ein. Ob virtuose Orgelmusik zum Jahreswechsel, elegante Neujahrskonzerte, ökumenische Feiern oder eine spätweihnachtliche Vesper – die aktuellen Wochentipps eröffnen viele Möglichkeiten, das alte Jahr bewusst zu verabschieden und dem neuen mit Hoffnung, Musik und Gemeinschaft zu begegnen.

Silvesterkonzert für Orgel „zu vier Händen und vier Füßen“

Zu einem Silvesterkonzert an der Orgel im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, „zu vier Händen und vier Füßen“ laden Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk (Wuppertal/Altenberg) und Rolf Müller (Domorganist Altenberger Dom) am Mittwoch, 31. Dezember, 15.30 Uhr, ein. Zu hören ist Musik der Komponisten Maurice Ravel (Bolero), Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Georg Albrechtsberger und anderen. Das Konzert wird am Neujahrstag, Donnerstag, 1. Januar, 15.30 Uhr, wiederholt. Der Eintritt ist frei.
www.dommusik-aktuell.de

Silvesterkonzert in der Christuskirche

Mit festlichen Orgelklängen verabschiedet die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Mittwoch, 31. Dezember, 22 Uhr, das alte Jahr. In der Christuskirche, Mayersweg 10, gibt Kirchenmusikerin Ruth Dobernecker ein Silvesterkonzert an der Weimbsorgel. Auf dem Programm stehen Kompositionen von César Franck, Johann Sebastian Bach, Marc Duruflé sowie Thierry Escaich. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.kirche-bruehl.de

Neujahrskonzert mit dem Salon-Ensemble Petersberg

Mit einem eleganten Mix aus Walzer und Tango startet das Salon-Ensemble Petersberg am Donnerstag, 1. Januar, 16 Uhr, in der Evangelischen Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, in das neue Jahr. Unter dem Titel „Von Walzer bis Tango“ verbindet Conférencier Herbert Vietor schwungvolle Moderation mit einem abwechslungsreichen Programm, das das Publikum auf eine musikalische Reise zwischen Leichtigkeit und Leidenschaft mitnimmt. Der Eintritt kostet 20 Euro. Karten sind im Gemeindebüro, Waldstraße 22, erhältlich sowie im Anschluss an den Gottesdienst.
www.kirche-brueggen.de

Neujahrskonzert in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf

Mit heiteren, festlichen und besinnlichen Werken von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Josef Rheinberger, Louis James Alfred Lefébure-Wély und anderen eröffnet Frank Stanzl das neue Jahr an der Muhleisen-Orgel in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20. Das traditionelle Neujahrskonzert der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf findet am Donnerstag, 1. Januar 2026, 17 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.
www.ev-in-junkersdorf.de

Neujahrsempfang in Lechenich

Mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnen die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich und die katholische Nachbargemeinde am Samstag, 3. Januar, 17 Uhr, in der Kirche St. Kilian, Franz-Busbach-Straße 10, das neue Jahr. Im Anschluss laden die Gemeinden zu einem Empfang im Pfarrzentrum St. Kilian ein, bei dem Gelegenheit zu Gesprächen und einem gemeinsamen Jahresauftakt besteht.
www.kirche-lechnich.de

Spätweihnachtliche Vesper in Kippekausen

Zu einer spätweihnachtlichen Vesper mit Ulla Pillmann und Xaver Hetzenegger lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg am Sonntag, 4. Januar, 18 Uhr, in die Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, ein. Pfarrer Robert Dwornicki liest Texte für einen frohen und gesegneten Jahresbeginn.
www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Silvester und Neujahr nicht allein: Evangelische TelefonSeelsorge Köln bietet rund um die Uhr Unterstützung

Die Silvester- und Neujahrszeit, wenn viele Menschen das alte Jahr reflektieren und neue Vorsätze für das kommende Jahr fassen, kann für einige Menschen eine herausfordernde Zeit sein. Wenn Sie sich einsam fühlen, Ängste haben oder jemanden brauchen, der Ihnen zuhört, steht Ihnen die Evangelische TelefonSeelsorge Köln auch während Silvester und Neujahr rund um die Uhr zur Verfügung.

Die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TelefonSeelsorge sind einfühlsame Gesprächspartner, die Ihnen Verständnis entgegenbringen und Ihnen helfen können, mit Ihren Gedanken und Sorgen umzugehen. Sie haben die Möglichkeit, anonym und kostenlos anzurufen unter den Telefonnummern 0800 1110111 und 0800 1110222.

Die Evangelische TelefonSeelsorge Köln ist für Sie da, um Ihnen Unterstützung und Ermutigung zu bieten, während Sie das alte Jahr verabschieden und das neue Jahr willkommen heißen. Sie müssen nicht alleine sein – zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich jemandem anzuvertrauen.

Telefonnummer

Erreichbar ist die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 und 0800 1110222 (kostenfrei und anonym).

Text: APK
Foto(s): APK/Canca

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Tag der Menschenrechte: Weiterleben trotz Flucht – Geschichten von Zuflucht, Mut und Neubeginn

Familie Zeno erzählt ihre Geschichte an dem Ort, wo sie drei Monate lang gelebt hat: in der Nathanael-Kirche. Am Abend des Tages der Menschenrechte und zum Abschluss der Orange Days, sind in der Kirche Erfahrungsberichte und Impulse zu hören, zum Thema „Weiterleben trotz Flucht-, Asyl- und Gewalterfahrungen“. So lautet der Titel der gemeinsamen Veranstaltung des Zentrums Zuflucht und Kirchenasyl und der Melanchthon-Akademie.

Ritta Zeno erzählt in der Nathanael-Kirche von ihrer Flucht aus Syrien und dem Ankommen in Deutschland.

Ritta Zeno erzählt, wie sie als 17-jährige 2022 mit ihrem Vater aus Syrien floh, über Russland und Belarus nach Polen, wo man ihnen vorwarf, illegal eingereist zu sein und sie zwei Monate inhaftierte. Danach ging ihre Flucht weiter nach Deutschland, wo sie in der Nathanael-Kirche Asyl fanden. Zeno und ihr Vater bekamen eine Aufenthaltsgenehmigung, die Mutter und Geschwister konnten ihnen folgen. Ritta arbeitet mittlerweile als Sozialbetreuerin, ihr Vater Tammam als Busfahrer, die Mutter bei der AWO. „Deutschland ist meine Heimat“, sagt Tamman Zeno, „weil ich hier sicher bin.“

Erfahrungen aus dem Kirchenasyl: Stimmen der Hoffnung und des Ankommens

Im Kirchenraum sind zugleich Plakate von anderen Menschen aufgestellt, die Kirchenasyl erhalten haben, mit ihren Fotos und Statements zum Thema „Weiterleben“. Die Gemeinde hat Platz für immerhin zehn Geflüchtete geschaffen und ebenfalls schon vielen auf den Weg in die hiesige Gesellschaft geholfen, erst einmal mit einem Bett und einem Kirchendach über dem Kopf. Über Internet zugeschaltet aus dem Odenwald, betont Nancy Gelb, von der dortigen Diakonie, dass die Anfrage nach Kirchenasyl aufgrund der geänderten politischen Lage stark zugenommen habe, aufgrund neuer Richtlinien und des Dublin-Verfahrens, das Menschen in die Erstaufnahmestaaten zurückschiebe.

Fokus Frauen: Flucht, Verfolgung und der lange Weg zurück ins Leben

An diesem Tag liegt passend zum „Orange Day“ der Fokus auf weiblicher Flucht und Verfolgung, auf dem Weiterleben als Frau. Und so sitzt neben Gelb, ebenfalls zugeschaltet aus dem Odenwald, eine Vertreterin der aktuell besonders verfolgten Frauen in Afghanistan: Die ehemalige Oberstaatsanwältin für Menschenrechte in Kabul, Atefa Zafari, berichtet, dass die Frauen in ihrem Heimatland mit der Herrschaft der Taliban entmenschlicht worden seien. Weiblicher Widerstand würde mit äußerster Gewalt niedergeschlagen. Frauen würden verhaftet, gefoltert, sogar getötet. Sie selbst habe sich nach der Machtübernahme der Taliban 18 Monate lang im Haus verstecken müssen und sei dann über den Iran nach Deutschland geflohen. „Mit meiner Ankunft in Deutschland wusste ich wieder, dass ich ein Mensch bin, keine Ware“, sagt Zafari. Das war vor zwei Jahren.

Bereits knapp 20 Jahre ist es her, seitdem die Presbyterin der Nathanael-Kirche Helene Batemona-Abeke mit ihrem Säugling aus dem Kongo floh. Sie wurde damals, angekommen in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln-Deutz, von einer Sozialarbeiterin dauerhaft sehr unterstützt. „Wem man am Anfang begegnet“, sagt Batemona-Abeke, „entscheidet sehr stark über die Laufbahn der jeweiligen Person in Deutschland.“ Begleitung und Beratung seien wichtig. In ihrer Heimat hat sie internationale Beziehungen studiert. In Köln begann sie selbst als Sozialarbeiterin zu arbeiten – und erfuhr dabei, wie schwer geflüchteten Frauen fällt, Vertrauen zu fassen. Viele fühlten sich nicht verstanden, durch Sprachbarrieren, Tabu-Themen, der Schwierigkeit, fremden Menschen ihre Probleme zu erzählen, sagt Batemona-Abeke. Einige hätten Angst, würden noch viele Jahre die Schlepper weiterbezahlen, die mit Greueltaten gegenüber der Familie in der Heimat drohen und teilweise sogar Kinder als Pfand behalten würden. Und so gründete sie die Initiative „Pamoja Afrika“, die auf die besonderen Bedürfnisse der Frauen aus afrikanischen Herkunftsländern zugeschnitten ist. Sie hat zudem das Konzept „Bewusstsein gegen Rassismus“ entwickelt, mit dem sie Institutionen beratend zur Seite steht. Ein ähnlich wichtiges Frauenprojekt stellt an diesem Abend auch noch Maja Mulanovic vor: Die Beratungsstelle für Migrantinnen und geflüchtete Frauen, die sich in Gewaltverhältnissen befinden und von Sexismus, Rassismus und anderen Unterdrückungsformen betroffen sind.

Symbolische Unterstützung: Ein Scheck für gelebte Solidarität

Pfarrerin Reinhild Widdig (Nathanael-Kirche) und Pfarrerin Dorothee Schaper (Melanchthon-Akademie) bei der symbolischen Scheckübergabe für das Zentrum für Kirchenasyl.

Die Beratungsstellen sind so bedeutsam, wie das erste Dach über dem Kopf, beispielsweise in einer Kirche. Doch, weil das erst einmal finanziert werden muss, gibt es an diesem Abend zum Abschluss noch eine schöne Überraschung: Pfarrerin Dorothee Schaper von der Melanchthon-Akademie übergibt der Pfarrerin der Nathanael-Kirche Reinhild Widdig für das Zentrum für Kirchenasyl einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.811 Euro, die bei der evangelischen Protzsitzung gesammelt wurden, um der Gemeinde dabei zu helfen, die Kirchentüren weiter für geflüchtete Menschen offenzuhalten.

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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Kirche in Bewegung: Rückblick auf ein vielfältiges Jahr in Köln und der Region

Im vergangenen Jahr hat sich die Evangelische Kirche in Köln und der Region an vielen Orten sichtbar, hörbar und wirksam eingebracht: ob im Einsatz für Demokratie und Menschenwürde bei „Köln stellt sich quer“, im gemeinsamen Gedenken gegen Antisemitismus, bei großen Festen des Glaubens wie der Kölner Kirchennacht, dem Kirchentag oder Evangelisch läuft, bei queeren Gottesdiensten zum CSD, jecken Segnungen am 11.11., in der Jugendarbeit, auf dem Campus Kartause oder bei wichtigen Weichenstellungen in Kirche und Leitung. Sie hat Haltung gezeigt, Hoffnung geteilt und Räume geöffnet – für queeres Leben, für junge Menschen, für Engagement in Stadt und Gesellschaft und für mutige Schritte in die Zukunft. Unser Wunsch: Wir möchten Kirche als einen Ort der Nächstenliebe und der Gemeinschaft erfahrbar machen: mitten in Köln und der Region, nah bei den Menschen.

Unser Jahresrückblick:

 

 

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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