Campus Kartause – neue Wohnungen für Studierende in Köln

Gute Nachrichten für Studierende in Köln! Auf dem Campus Kartause entstehen bis Ende dieses Jahres mit einem geplanten Bezug Anfang 2027 auf 1.800 qm 41 moderne Wohnplätze, die das Kölner Studierendenwerk langfristig vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region anmietet. Von 1-Zimmer-Apartments über 2-Zimmer-Wohnungen bis hin zu 4-Zimmer-WGs ist alles dabei – perfekt für Einzelpersonen, Paare oder Wohngemeinschaften. Der Mietvertrag wurde heute von Dr. Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, und Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks AöR, unterzeichnet.

Dr. Bernhard Seiger betont die soziale Bedeutung des Campus, der auch das neue Haus der Bildung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region beherbergen wird: „Wir verfolgen als Evangelische Kirche mit dem Campusprojekt sowohl einen Bildungs- als auch einen sozialen Auftrag. Alle Apartments sind staatlich gefördert und werden daher zu den für den sozialen Wohnungsbau festgelegten preiswerten Konditionen an die jungen Leute vermietet. Wir erhoffen uns auch gegenseitige Inspiration unserer Bildungseinrichtungen im Campus Kartause und den Studierenden, mit denen wir den Dialog suchen wollen.“

Jörg J. Schmitz freut sich für das Kölner Studierendenwerk, bald Studierende im Campus Kartause begrüßen zu können: „Die Kooperation hilft uns, neuen bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen, der in Köln so dringend benötigt wird. Wir mieten die Wohnplätze langfristig an. In der Zusammenarbeit mit dem Kirchenverband sehen wir ein flexibles und innovatives Modell zur Schaffung von Wohnraum und eine sehr gute Ergänzung zu unseren Wohnheimen, die weit überwiegend Eigentum des Werks sind.“

www.campuskartause.de

Text: KSTW/APK
Foto(s): KSTW

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Musik, Beleuchtung und Sehnsucht nach Frieden: Kirchen in der Kölner Innenstadt laden ein

Die Evangelische Kirche in Köln öffnet ihre Räume für Musik, Stille, liturgische Formen und Begegnung und lädt dazu ein, ihre Räume einmal anders zu erleben: An der ökumenischen „Langen Nacht der Kirchen“ beteiligen sich am Freitag, 6. März, von 19 bis 23 Uhr, mehrere evangelische Kirchen in der Kölner Innenstadt mit eigenen spirituellen und musikalischen Angeboten.

Vier Stunden lang erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm aus Konzerten, Illuminationen, Lesungen, Andachten und Begegnungen – ökumenisch, offen für alle. Das Programm gliedert sich in vier Kategorien: calm + smooth, pop + beat, experience + adventure und listen + reflect.

Einige Highlights des Abends:

  • Alt-Katholische Pfarrkirche Christi Auferstehung: Licht, Videoinstallation und Kerzenschein, dazu Getränke und Gebäck
  • Basilika St. Aposteln am Neumarkt: Kurzkonzerte mit Chormusik und besonderer Beleuchtung der Basilika
  • Christuskirche: Ruhe, Klang und Kuchen – Nahrung für die Seele mit reduziertem Licht, himmlischen Klängen, Cake-Pops und Tee
  • Kartäuserkirche: Andachten nach der Iona-Liturgie (19–22 Uhr), Brot, Käse und Wein im Kreuzgang
  • Kölner Dom: Musikalische Impulse an ungewöhnlichen Orten des Doms
  • KOLUMBA: Museumsbesuch in nächtlicher Atmosphäre: „make the secrets productive!“
  • St. Johannes Deutz: „THIS IS QUEER CHURCH!“ – Safer Space zwischen Glauben und Identität
  • St. Michael/Kirche für Köln am Brüsseler Platz: Singer-Songwriter auf der Bühne und in der Lounge, dazu Getränke und Gespräche
  • Trinitatiskirche: Gedichte von Yehuda Amichai mit Orgelimprovisationen an der Klais-Orgel

In der AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, prägen von 19 bis 21.30 Uhr eine besondere Illumination des Kirchenraums, Musik und Zeiten der Stille den Abend; den Abschluss bildet um 21.30 Uhr eine Komplet mit gemeinsamem Psalmengesang, Gebet und Stille.

Die Gestaltung der Langen Nacht der Kirchen am Freitag, 6. März, an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, übernehmen in diesem Jahr Mitglieder des Arbeitskreises „Kommunität Campus Kartause“. Zwischen 19 und 22 Uhr findet jeweils zur vollen Stunde eine Andacht nach der Iona-Liturgie in der mit Kerzen beleuchteten Kirche statt. Dazwischen gibt es bei Brot, Käse und Wein Möglichkeiten zur Begegnung im Kreuzgang.

Texte des israelischen Dichters Yehuda Amichai stehen im Mittelpunkt der Langen Nacht der Kirchen am Freitag, 6. März, 19 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region gestaltet den Abend als Einladung zur Besinnung im Kirchenraum und zur Begegnung mit Texten und Musik. Amichais Gedichte, die tief biblisch geprägt sind und von Zweifeln, Liebe und der Sehnsucht nach Frieden erzählen, bilden das lyrische Geflecht des Abends und verbinden sich mit Orgelimprovisationen von Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, an der Klais-Orgel. Pfarrer Dr. Martin Bock. Leiter der Melanchthon-Akademie liest die Texte jeweils zur halben und vollen Stunde. Es besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit einem Geistlichen.

www.langenachtderkirchen.koeln

Text: APK
Foto(s): APK-Archiv

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Passionszeit Mit Gefühl! – 7 Wochen ohne Härte. Markus Zimmermann lädt ein, den Horizont zu weiten.

Die Passionszeit ist eine Zeit, die einlädt, innezuhalten und neu zu schauen – auf sich selbst, auf andere, auf die Welt. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region begleitet diese sieben Wochen mit einer Videoreihe: Jede Woche mit einem persönlichen Impuls unter dem Motto „Passionszeit Mit Gefühl! – 7 Wochen ohne Härte.“

In der zweiten Woche spricht Markus Zimmermann, Stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Er steht hoch oben über der Kölner Südstadt, blickt in die Weite – und spricht über das, was ihn dabei immer wieder neu bewegt: der Horizont, die Schöpfung, das Gefühl, ein kleiner Teil von etwas viel Größerem zu sein.

Für Markus Zimmermann ist die Weite mehr als ein schöner Anblick. Sie ist eine Haltung – im Leben und in der Kirche. Offen zu sein für Menschen, die einen anderen Horizont mitbringen. Ihnen mit Wertschätzung zu begegnen. Sich von ihren Erfahrungen bereichern zu lassen. Und Dinge zu ermöglichen, die über das Vertraute hinausgehen. „Über den eigenen Horizont hinauszublicken – das ist eine wunderbare und bereichernde Erfahrung.“

 Schau jetzt das zweite Video und lass dich für diese Passionszeit inspirieren.

https://youtube.com/shorts/56VUzDyqjjg

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Weltgebetstag 2026: „Kommt! Bringt eure Last.“ – Impulse aus Nigeria

Am ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen weltweit den Weltgebetstag. Diese ökumenische Bewegung verbindet Menschen in über 150 Ländern durch einen gemeinsamen Gottesdienst, dessen Liturgie jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet wird. Der Weltgebetstag steht für gelebte Ökumene, weltweite Solidarität und das Engagement für Gerechtigkeit und Frieden – insbesondere für Frauen und Mädchen.

Nigeria im Mittelpunkt

In diesem Jahr stammt die Gottesdienstordnung aus Nigeria. Unter dem biblischen Leitwort „Kommt! Bringt eure Last.“ (Matthäus 11,28) laden nigerianische Christinnen ein, innezuhalten und Entlastung zu suchen. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und geprägt von einer beeindruckenden kulturellen, sprachlichen und religiösen Vielfalt. Zugleich stehen die Menschen vor großen Herausforderungen: soziale Spannungen, Armut, Gewalt und die Folgen des Klimawandels belasten den Alltag vieler Nigerianerinnen und Nigerianer. In den Texten, Gebeten und Liedern des Weltgebetstags 2026 erzählen die Verfasserinnen von den Lasten, die sie tragen – aber auch von ihrem Glauben, ihrer Hoffnung und ihrer Stärke, mit der sie immer wieder innere Rastplätze finden.

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Region

Im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region laden zahlreiche Gemeinden am Freitag, 6. März 2026, zu ökumenischen Gottesdiensten, Ländernachmittagen und -abenden sowie Begegnungstreffen ein. Die Veranstaltungen bieten Gelegenheit, mehr über Nigeria zu erfahren, gemeinsam zu beten und sich bei Kaffee, Kuchen oder landestypischen Spezialitäten auszutauschen. Alle Interessierten – Frauen und Männer – sind herzlich willkommen.

Veranstaltungen zum Weltgebetstag 2026

Köln

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Ev. Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Andacht zum Weltgebetstag – Das Land Nigeria steht im Mittelpunkt
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Katholische Kirche St. Clemens, Kirchstraße 2, 51063 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
Anschließend sind alle zu Kaffee und Austausch in das Peter-Beier-Haus, Wallstraße 93, eingeladen. www.kirche-koeln-muelheim.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
St. Ägidius, Frankfurter Straße 177, 51147 Köln
Gottesdienst zum Weltgebetstag – „Kommt! Bringt eure Last.“
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen im Ägidiusheim. www.kirche-porz-wahnheide.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
St. Engelbert, Theoderichstraße, 51103 Köln-Humboldt
Weltgebetstag, Frauenteam

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Katholische Kirche St. Nikolaus, Nikolausplatz 17, 50937 Köln
Weltgebetstagsgottesdienst – Nigeria: „Kommt! Bringt eure Last.“
Im Anschluss ist ein Beisammensein im Tersteegenhaus, Emmastraße 6, vorgesehen. www.kirche-klettenberg.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Johanneskirche, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Ökumenischer Gottesdienst

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal und Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3–5, 50968 Köln
Weltgebetstag aus Nigeria
Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal.
www.kirche-raderthal.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Pfarrheim St. Pius X, René-Bohn-Str. 1, 51061 Köln
Weltgebetstag
Themennachmittag mit Andacht in Flittard.
Es gibt eine Länderkunde zum Thema Nigeria sowie eine Andacht mit Liedern und Gebeten zu den Anliegen des nigerianischen Vorbereitungskreises. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch. Der ökumenische Chor „Miteinander“ sorgt für den musikalischen Rahmen.

06.03.2026, 16:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Weltgebetstag 2026: „Kommt! Bringt eure Last.“ – Ökumenischer Gottesdienst
Gestaltet wird der Gottesdienst in Zusammenarbeit mit Frauen der katholischen und philippinischen Gemeinde. www.evangelisch-ehrenfeld.de

06.03.2026, 16:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
St. Theodor, Burgstraße 42, 51103 Köln
Weltgebetstag 2026 – Ökumenischer Gottesdienst – „Kommt! Bringt eure Last.“
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zu Informationen über Nigeria. www.vingstneubrueckhoehenberg.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen
Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln
Weltgebetstag 2026 – Ökumenischer Gottesdienst
Die Predigt hält Pfarrerin im Ruhestand Marianne Leverenz. www.rondorf.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Katholische Kirche St. Albertus-Magnus, Suitbert-Heimbach-Platz 11, 50935 Köln
Weltgebetstag – Frauen laden ein – Nigeria
Prädikantin Dr. H. Henneken

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes und Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
St. Marien, Baudriplatz 17, 50733 Köln
Weltgebetstag 2026 mit Impulsen aus Nigeria – Ökumenischer Gottesdienst
Gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Engelbert und St. Bonifatius sowie der Katholischen „Kirche im Veedel“ Nippes/Bilderstöckchen. www.lutherkirche-nippes.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Katholische Kirche St. Bernhard, Hansenstraße 39, 50739 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinden im Kölner Norden
Katholische Kirche Hl. Johannes XXIII., Kopenhagener Straße 5, 50765 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Hoffnungskirche, Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
www.kirche-porz.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Katholische Kirche Christi Verklärung, Taborplatz 2, 50767 Köln
Gottesdienst zum Weltgebetstag

06.03.2026, 18:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Gustav-Adolf-Haus, Köln-Humboldt, Hachenburger Straße, 51105 Köln
Weltgebetstag
Sibylle Reiche & Team

06.03.2026, 18:30 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Reformationskirche, Mehlemer Straße 29/Ecke Goethestraße, 50968 Köln
Weltgebetstag 2026 in Bayenthal – Gottesdienst nach der Ordnung aus Nigeria
Spenden sind willkommen. www.kirche-bayenthal.de

06.03.2026, 19:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche, Houdainer Straße 32, 51143 Köln
Ökumenischer Gottesdienst

Rhein-Erft-Kreis

06.03.2026, 14:30 Uhr
Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen
Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, 50169 Kerpen-Brüggen
Weltgebetstag 2026 – Ökumenischer Gottesdienst – „Kommt! Bringt eure Last.“
Ab 14.30 Uhr Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, um 16 Uhr Gottesdienst. www.kirche-brueggen.de

06.03.2026, 14:45 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„Kommt! Bringt eure Last.“ – Ökumenischer Weltgebetstag 2026
Ab 14.45 Uhr Ankommen und Stehkaffee, 15.20 Uhr Vortrag mit Bildern, 16.30 Uhr Gottesdienst, anschließend herzhafter Imbiss. www.kirche-frechen.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Pfarrheim St. Martin, Hubert-Vilz-Platz, 50374 Erftstadt
Weltgebetstag – Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken
www.kirche-lechenich.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Pfarrzentrum St. Kilian, Franz-Busbach-Str. 10, 50374 Erftstadt
Weltgebetstag – Kaffeetrinken im Pfarrsaal
Um 15 Uhr Kaffeetrinken, um 16 Uhr Gottesdienst. www.kirche-lechenich.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
St. Kunibert, Gymicher Hauptstraße, 50374 Erftstadt-Gymnich
Weltgebetstag – Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken
www.kirche-lechenich.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
St. Remigius, Kirchstraße 45, 50126 Bergheim
Gottesdienst der Frauen in Bergheim – Ökumenisches Gebet zum Weltgebetstag
Im Anschluss Kaffee und Kuchen. www.trinitatis-kirchengemeinde.de

06.03.2026, 16:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Straße 2, 50170 Kerpen
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Im Anschluss im Pfarrheim St. Maria Königin: Informationen über Nigeria, typisches Essen und Beisammensein. www.evangelisch-in-sindorf.de

06.03.2026, 16:30 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
„Kommt! Bringt eure Last.“ – Weltgebetstag 2026
www.evangelisch-wesseling.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
Friedenskirche Liblar, Schlunkweg 52, 50374 Erftstadt-Liblar
Weltgebetstag der Frauen 2026 – Ökumenischer Gottesdienst
Musikalische Gestaltung durch die CVJM-Band. Im Anschluss Beisammensein im Gemeindehaus. www.kirche-erftstadt.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Franziska Boury. www.evangelisch-in-huerth.de

06.03.2026, 18:00 Uhr
Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen
Katholische Kirche Christus König, Hauptstraße 200, 50169 Kerpen
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
www.kirche-horrem.de

06.03.2026, 18:00 Uhr
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
St. Laurentius Quadrath, Graf-Otto-Str. 5, 50127 Bergheim
Weltgebetstag der Frauen – Ökumenischer Gottesdienst in Quadrath-Ichendorf
Im Anschluss Beisammensein im Pfarrheim.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

Rheinisch-Bergischer Kreis

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Kirche St. Servatius, Gartenstraße 13, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Ökumenischer Weltgebetstag 2026
Um 15 Uhr Landesvorstellung bei Kaffee, um 17 Uhr Gottesdienst. www.evkirche-roesrath.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Katholische Kirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 20a, 51427 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst in Refrath
Im Anschluss Kaffeetrinken im Gemeindezentrum. www.kirche-bensberg.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Ev. Andreaskirche Schildgen, Voiswinkeler Str. 40, 51467 Bergisch Gladbach
Gottesdienst zum Weltgebetstag – anschließend Kaffeetrinken
Der Frauenchor Schildgen und Andreas Meisner (Orgel) übernehmen die musikalische Gestaltung. www.andreaskirche-schildgen.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst in Herkenrath
Im Anschluss geselliges Beisammensein mit Verkostung nigerianischer Spezialitäten. www.kirche-bensberg.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
„Kommt! Bringt eure Last.“ – Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026
www.altenberg-dom.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Unsere Wochentipps: Keltische Musiktradition und Experimentalvortrag „Blasen und Schäume“

Diese Woche haben wir wieder abwechslungsreiche Wochentipps für Sie: Beim Literaturkreis „Be hope. Sei Hoffnung!“ der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln dreht sich alles um das Thema Hoffnung in der Literatur, während das „Duo PLANXTIES & AIRS“ in der Kartäuserkirche mit traditionellen irischen und englischen Melodien für einen besonderen Klanggenuß sorgt. Die Antoniterkirche feiert das 60-jährige Jubiläum der 10-Minuten-Andacht mit einem musikalischen Rahmenprogramm, und die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde blickt stolz auf 30 Jahre „Lichtblick – Café + mehr“ in Köln-Stammheim zurück. Den Abschluss bildet ein unterhaltsamer Experimentalvortrag über „Blasen und Schäume“ in der Andreaskirche Schildgen – der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei!

Literaturkreis „Be hope. Sei Hoffnung!“

Mit dem Literaturkreis „Be hope. Sei Hoffnung!“ lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln zu zwei Abenden ein, die sich literarisch mit dem Thema Hoffnung auseinandersetzen. Die Auftakttreffen finden am Donnerstag, 26. Februar, 19 Uhr, sowie am Donnerstag, 19. März, 19 Uhr, in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, statt. Vorgestellt werden unterschiedliche Bücher, die Hoffnung aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, darunter Titel zur Geschichte der Hoffnung, Romane mit zuversichtlichem Blick sowie Texte aus dem Bereich der Lebenshilfe. Gemeinsam entscheidet die Gruppe, welche Bücher im weiteren Verlauf gelesen und welche ausführlicher vorgestellt und besprochen werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.begegnungsgemeinde.de

„Duo PLANXTIES & AIRS“

Traditionelle Melodien aus Irland und England erklingen bei einem Konzert mit dem „Duo PLANXTIES & AIRS“ am Samstag, 28. Februar, 17 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Ulrike von Weiß (Orgel) und Claus von Weiß (Whistles und Low Whistles) verbinden historische Tanz- und Liedmelodien mit eigenen Kompositionen von Claus von Weiß zu einem farbigen Klangbild zwischen sakralem Raum und keltischer Musiktradition. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

„60 Jahre 10-Minuten-Andacht“

Seit sechs Jahrzehnten bieten die 10-Minuten-Andachten mitten in der Kölner Innenstadt Raum für Stille, Musik und Besinnung, und dieses Jubiläum wird am Freitag, 27. Februar, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, gefeiert. Louisa Noack und Pfarrer Markus Herzberg gestalten die Jubiläumsandacht „60 Jahre 10-Minuten-Andacht“, die an die Anfänge des Formats im Jahr 1966 erinnert und zugleich seine Aktualität für Menschen im Alltag der Großstadt aufgreift. Im Anschluss erklingen im Antonius Saal des Citykirchenzentrums KirchenTöne mit Jaroslava Ihnatenko an der Gitarre und Vera Nebylova am Violoncello. Auf dem Programm stehen Werke von Franz Schubert, Niccolò Paganini und Astor Piazzolla. Der Eintritt ist frei.
www.antonitercitykirche.de

30 Jahre „Lichtblick – Café + mehr“ in Köln-Stammheim

Mit einem Festgottesdienst feiert die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim am Sonntag, 1. März, 10.30 Uhr, in der Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, das 30-jährige Bestehen des „Lichtblick – Café + mehr“, Gisbertstraße 98. Was vor drei Jahrzehnten als innovativer Erprobungsraum für Kirche im Alltag begann, ist heute ein fester Bestandteil des Veedels: Das „Lichtblick“ bringt Menschen zusammen, steht mit offenem Ohr zur Seite und gestaltet einen Willkommensraum mit Café, Buchhandlung, Eine-Welt-Verkauf und Kleiderkammer. Im Anschluss an den Gottesdienst wird bei einem Glas Sekt auf drei Jahrzehnte „Lichtblick“ angestoßen.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

Experimentalvortrag „Blasen und Schäume“

Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen lädt am Sonntag, 1. März, 17 Uhr, zu einem Benefizvortrag in den Gemeindesaal der Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, ein. Dr. Gerhard Heywang, Vorsitzender des Fördervereins des Gemeindezentrums Andreaskirche, nimmt das Publikum mit auf eine unterhaltsame und lehrreiche Reise in die Welt von Blasen und Schäumen. Der Experimentalvortrag verbindet anschauliche Versuche mit wissenschaftlichen Erklärungen. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang werden Spenden für den Förderverein gesammelt.
www.andreaskirche-schildgen.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Warum werden Menschen rechtsradikal? Frühjahrstagung im März beleuchtet Ursachen, Motive und Prävention

Rechtsradikale Einstellungen sind längst kein Randphänomen mehr. Wahlerfolge extremistischer Parteien, rassistische Gewalt und antisemitische Ressentiments stellen Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor enorme Herausforderungen. Was treibt Menschen in rechtsradikale Denk- und Gefühlswelten? Welche psychologischen, sozialen und theologischen Faktoren wirken dabei – und wie kann Prävention gelingen?

Diesen Fragen widmet sich die Frühjahrstagung 2026 „Warum rechtsradikal? Ursachen, Motive und Prävention“, die am 13. und 14. März 2026 in Köln stattfindet. Veranstaltet wird sie gemeinsam von der Melanchthon-Akademie und der C. G. Jung-Gesellschaft Köln.

Die Tagung bringt Expert*innen aus Psychologie, Medizin, Theologie und politischer Bildungsarbeit zusammen und verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisnahen Perspektiven. Ziel ist es, Radikalisierungsprozesse besser zu verstehen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Gesellschaft, Kirche und Zivilgesellschaft aufzuzeigen.

Zum Auftakt am Freitag, 13. März, wird im ODEON-Lichtspieltheater der Spielfilm „Mit der Faust in die Welt schlagen“ gezeigt. Im anschließenden Filmgespräch gibt ein Berater von NinA NRW Einblicke in Ausstiegsarbeit aus extrem rechten Strukturen.

Am Samstag, 14. März, stehen Fachvorträge und Workshops im Mittelpunkt. Dr. Matthias Gabriel analysiert rechtsextreme Mythen im 21. Jahrhundert und ihr Radikalisierungspotenzial. Die Theologin Philine Lewek beleuchtet das Phänomen eines „neurechten Christentums“ und politische Deutungsmachtkonflikte.

Praxisnahe Workshops widmen sich dem Umgang mit rechten Parolen, den psychologischen Mechanismen von Fremdenangst sowie der Stärkung von Menschen und Organisationen in Bedrohungssituationen.

Termin: 13.–14. März 2026
Ort: Haus der evangelischen Kirche, Köln
Kosten: 95 Euro (inkl. Catering)

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.melanchthon-akademie.de
www.cgjung.org

Text: Lea Braun/APK
Foto(s): APK/AI

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Kirche in der (Klima)Krise – Zwischen unbequemen Wahrheiten und Handlungsspielräumen

„Was, wenn nicht alles gut geht?“ – Diese Frage stand über dem Fachtag „Über Leben in Kollapsen. Kirche und Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurinnen angesichts von Krieg, Faschismus und Klima-Endgame“, veranstaltet von der Melanchthon-Akademie (MAK), der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen (VRK) in Kassel sowie der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), Ev. Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. (Berlin).

MAK-Studienleiter Dr. Martin Horstmann beschrieb das Chaos als einen beherrschenden Zustand unserer Gegenwart und warf die Frage auf, ob das Chaos nicht auch als Chance wahrgenommen werden könne und „neue Gestaltungskraft“ wecken könne. Damit war auch der emotionale Rahmen der Veranstaltung im Haus der Ev. Kirche gesetzt: den ökologischen und politischen Tatsachen ins Auge blickend, aber auf der Suche nach Kraftquellen, Gestaltungsräumen und Resilienz.

Anmerkungen bzw. Fragen an die Referierenden konnten auf Zettel geschrieben werden.
Anmerkungen bzw. Fragen an die Referierenden konnten auf Zettel geschrieben werden.

Gabriela Hund vom „Netzwerk Tiefe Anpassung“ stellte Dr. Thomas Köhler als ersten Keynote Speaker vor. Der Politikwissenschaftler (Pestel Institut für Systemforschung und Prognose gGmbH) fragte: „Wie sprechen wir über eine Welt, die zerfällt, über Climate Endgame, Krieg und Faschismus?“ Köhler berichtete von der auch psychisch belastenden Arbeit am „Climate-Endgame-Projekt“ in den Jahren 2023/24. „Das ist nichts, was die Lebensqualität steigert!“, bekannte er und fasste die gewonnenen Erkenntnisse prägnant zusammen: „Es wird fies und bösartig, aber wir können auch gewinnen.“ Als historisches Beispiel für eine Kollapssituation führte Thomas Köhler die unmittelbare Nachkriegszeit in Deutschland an, eindrücklich illustriert durch eine Aufnahme des Berliner Reichstags aus dem Juni 1946.

„Klima Doom-Porn verkauft sich gut“

Dabei ist sich Köhler des schmalen Grats zwischen faktenbasierter, warnender Aufklärung und angstlustgetriebener Faszination für apokalyptische Szenarien sehr wohl bewusst: „Klima Doom-Porn verkauft sich gut“, bemerkte er. Köhler erinnerte an Greta Thunbergs denkwürdige Rede („How dare you!“) vor den vereinten Nationen im Jahr 2019, in der die junge Schwedin Panik als einzig adäquate Reaktion auf die drohende Klimakatastrophe geradezu einforderte.

Als wesentliche Messpunkte für den Grad der Akutheit der klimatischen Entwicklungen haben sich die 16 sogenannten „Kipppunkte“ (tipping points) etabliert, die Johan Rockström auf dem World Economic Forum 2023 formulierte. „This is a planetary crisis“, konstatierte der Direktor des Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) damals.

Den Zusammenhang zwischen Klimakatastrophe und Faschismus formulierten Naomi Klein und Astra Taylor in ihrem Buch „End times fascism“. Die Autorinnen machen in Bezug auf diese Bedrohung vier relevante Personengruppen aus: „Brutalisten“ (z.B. Donald J. Trump), Milliardäre (z.B. Elon Musk), „Opportunisten“ (z.B. J. D. Vance) und christliche Fundamentalisten.

Der zweite Teil der Keynote war der Progressiven Öko-/ Degrowth-Moderne gewidmet und rückte die ermutigenden Transformationsschritte in den Fokus, die in den vergangenen Jahren vollzogen wurden. Disruptiver Wandel im Energiesektor durch die Entwicklung von Speichermethoden, im Ernährungssektor (z.B. durch „Laborfleisch“) und im Mobilitätssektor (E-Mobilität).

„Über Kollaps reden: Was löst das in mir aus?“

Um dem Gehörten nachzuspüren, konnten sich die Teilnehmenden einige Minuten lang mit der Frage auseinandersetzen: „Über Kollaps reden: Was löst das in mir aus?“ Anschließend  bildeten sich Kleingruppen zum Austausch. Dabei ging es unter anderem darum, wie und wo man in seiner Betroffenheit und seinem Engagement Verbündete findet und was trotz allem Hoffnung gibt. Zwischen Ohnmachtsgefühlen und Inseln des Gelingens, zwischen individueller Verantwortung und systemischen Fehlsteuerungen wurde gemeinsam nach Standpunkten, Perspektiven und Kommunikationsstrategien gesucht.

Die zweite Keynote des Tages kam von Philipp Ackermann. Er befasste sich mit der „Theologie im Klimakollaps“ und suchte (noch) nicht nach Antworten, sondern zunächst nach den richtigen Fragen. Auch Ackermann nahm Bezug auf Greta Thunbergs berühmte Rede von 2019 und wies auf die Ambivalenz des Hoffnungsbegriffs hin. Die „christliche Hoffnung“ als Balsam auf einer Wunde, die eigentlich schmerzen sollte?

Studienleiter Dr. Martin Horstmann begrüßte die Teilnehmenden des Studientages.
Studienleiter Dr. Martin Horstmann begrüßte die Teilnehmenden des Studientages.

Ackermann bezeichnete Klimagerechtigkeit als sein Lebensthema und gab zu, dass er mit der damaligen Öko-Theologie nichts anfangen konnte, sie als „realitätsfern“ wahrgenommen habe. Daraus ergaben sich für den Theologen zahlreiche Fragen: Wie können Theologie und Seelsorge die Klimafrage adäquat thematisieren? Was bedeutet es heute noch, von der Bewohnbarkeit der Erde zu sprechen? Wie können wir konkret leben, wenn die klimatischen Bedingen immer instabiler werden? Und nicht zuletzt: Was können die Kirchen tun?

Philipp Ackermann wies darauf hin, dass – in klimatischen Hinsicht – die letzten 11.700 Jahre relativ stabil waren. Anhand einer Grafik zeigte er, dass die CO2-Konzentration durchgängig bei etwa 280 ppm gelegen habe. Seit 200 Jahren, also mit Beginn der Industrialisierung, sei dieser Wert um 50% angestiegen. 2023 war das heißeste Jahr seit 100.000 Jahren, stellte Ackermann fest. Die Folgen: Überflutungen, Waldbrände, Trinkwasserknappheit (und in deren Folge bewaffnete Konflikte) sowie jene kollektive Gereiztheit, sich unter dem Oberbegriff „sozialer Stress“ zusammenfassen lässt.

Autoritäre Bewegungen (z.B. die Brexit-Kampagne) nutzen, so Ackermann, die Angst vor Kontrollverlust. Dabei sei Stabilität nie der Normalzustand gewesen. Geflüchtete als unfreiwillige „Expert*innen“ im Umgang mit Unsicherheit und Kontrollverlust könnten eine wertvolle Quelle für Resilienstrategien sein, vermutete er. „Kirchen haben Schätze“, ist Ackermann überzeugt, allerdings dürfe die Hoffnung (als eine der christlichen Tugenden) nicht als „Pflaster“ dienen. Viel spannender sei im Krisenkontext die Erzählung von der Arche Noah. Dabei legte Ackermann den Fokus nicht auf die göttliche Rettung, sondern auf konkretes Handeln und die daraus erwachsende Selbstwirksamkeit. Ackermann brachte das auf die prägnante Formel: „Krisenmanagement statt Happy End“. Als „Lehre für heute“ konstatierte der Theologe, dass es wichtig sei, „Räume zu schaffen, um Krisen besprechbar zu machen“, so wie das Projekt „Caritas macht Klima“ in Essen. Seine Empfehlung: „Wir sollten nicht auf Wunder hoffen, sondern Archen bauen!“

Was das bedeuten kann, formulierte Ackermann in drei konkreten Forderungen: Erstens ein Perspektivwechsel vom (passiven) Opfermodus in den (aktiven) Gestaltungsmodus, zweitens die Etablierung einer Klimapastoral und drittens eine Hinwendung zu Sozialraumorientierung und lokalen Netzwerken in der caritativen Arbeit.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Hoffnung – Vertrauen – Zuversicht: Frauentag des Kirchenkreises Köln-Linksrheinisch im Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven

Eine Stirnlampe hängt im kahlen Hoffnungsbaum auf der Bühne – ein leuchtendes Symbol für das, was rund achtzig Frauen an diesem Tag suchen: Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht. Diese drei Begriffe prägten den ersten Frauentag im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch, der zum Jahresbeginn aus den drei linksrheinischen Kirchenkreisen Köln-Nord, Köln-Mitte und Köln-Süd entstanden ist. Im Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven im südlichen Kölner Stadtteil Rodenkirchen begrüßte die Hürther Pfarrerin Franziska Boury für das Organisationsteam die Teilnehmerinnen. „Es ist zwar der erste Frauentag im fusionierten Kirchenkreis, aber noch das alte Team von Köln-Süd und damit der 31. Frauentag, den wir für sie vorbereitet haben“, informierte Boury. Im Austausch mit den Kolleginnen aus den beiden weiteren ehemaligen Kirchenkreisen schaue man, was sich aus dieser Verschmelzung für die Frauenarbeit entwickeln könne.

Musikalische Premiere und gemeinsamer Feiertag

Am Beginn „der Auszeit vom Alltag und Stärkung für den Alltag“ stand eine Premiere: Das Organisationsteam hatte sich erstmals zu einem musikalischen Ensemble geformt, das die Lieder zum Auftakt der Andacht auf verschiedenen Instrumenten begleitete. Boury charakterisierte die knapp achtstündige Veranstaltung als gemeinsam begangenen Feiertag. „Wir feiern und denken daran: Gott ist die Fülle unseres Lebens“, betete sie. „Wir wissen nicht, was die Zukunft uns bringt. Lass uns niemals die Hoffnung aufgeben und darauf vertrauen, dass du uns für die Zuversicht stärkst.“

Stirnlampe als Symbol für Handeln, Ziele, Wünsche – und das Hoffen

Pfarrerin Simone Semmelmann-Werner und die Konzertsängerin Christa Menke hatten die Stirnlampe in den kahlen Hoffnungsbaum gehängt. „Sie ist ein Symbol für zukunftsgerichtetes Handeln, für Ziele und Wünsche. Dafür, dass wir wachsam sein wollen für das Wesentliche in unserem Leben und in der Welt“, erläuterte die Pfarrerin. Das habe viel mit Hoffnung zu tun. Eine Art der Hoffnung sei, für andere zu hoffen, wobei „in meinem Hoffen bleibe ich bei mir“. Eine zweite Form sei, für andere und ihrer statt zu hoffen, weil ihnen gerade die Hoffnung fehle. Was man sich wünsche, „gilt es auch in den Blick zu nehmen“, legte Menke ermutigend „Fußspuren“ hin zum Baum. Es gehe darum, „dass wir erste Schritte wagen dorthin, wo wir das Glück ahnen“, sprach sie mit Psalm 139 „Hoffnung für alle“ aus.

Experiment zum Thema Vertrauen

Was hat es mit dem Vertrauen auf sich? Die Tanz- und Religionspädagogin Marlene Preuß lud mittels eines Experiments ein, dies zu überprüfen. Pärchen wurden gebildet, wobei eine Person ihre Augen schloss, um von der zweiten wortlos eine Minute sicher durch den belebten Saal geführt zu werden. „Als sie die Augen geschlossen hatten, konnten sie den Weg nicht mehr sehen und mussten vertrauen“, beschrieb die Kirchenmusikerin Veronika Metzger. „Vertrauen, dass jemand da ist, der hält, der es gut mit uns meint. Im Leben ist es oft ähnlich.“ Vertrauen bedeute, trotzdem weiterzugehen – nicht immer alles selbst in der Hand zu haben, sondern sich führen zu lassen.

Kindernothilfe: Stärkung und Schutz von Kindern weltweit

Die Kirchenmusikerin Barbara Banasch und die Religionspädagogin Magdalene Otto brachten das Logo der Kindernothilfe e.V. am Hoffnungsbaum an. Beide berichteten von ihrer langjährigen Unterstützung der christlichen Kinderrechtsorganisation, von Patenschaften und ihrer Förderung von Heimen und Projekten. „Wir unterstützen die Kinder in ihrer Hoffnung auf eine gute Zukunft durch Bildung, Friedensarbeit und zum Wachsen zur Selbstbestimmung“, fasste Banasch zusammen. Vor zwei Jahren wurde das Ehepaar Otto auf das Projekt „Stoppt Genitalverstümmelung bei Mädchen“ aufmerksam. Speziell in Somalia seien damals neunzig Prozent der Mädchen Opfer eines solchen Eingriffs geworden, mit zumeist lebenslangen Wunden an Körper und Seele. Es wecke Zuversicht, mit unserem Geld das Leid von Mädchen und Frauen verringern zu können, griff Otto eines der zentralen Worte des Tages auf. „Zuversicht für die Betroffenen, Zuversicht aber auch bei uns, dass wir die Welt zum Guten ändern können.“ Die Kollekte erzielte die stattliche Summe von gut 800 Euro.

Acht Workshops für individuelle Vertiefung

In acht Workshops, von denen jede Teilnehmerin zwei besuchte, wurde in unterschiedlicher Weise auf „die sich gegenseitig bestärkenden, miteinander verwobenen“ drei Worte des Tagesthemas eingegangen. In der Beschäftigung mit Bibel- und anderen Texten, im Umgang mit Instrumenten und Stimme, mittels Tanz und weiteren kreativen Methoden beleuchteten die Frauen individuell und gemeinsam die Bedeutung der Begriffe für das eigene (Er-)Leben. Am Ende des Tages leuchtete die Stirnlampe noch immer im Hoffnungsbaum – als Ermutigung, erste Schritte zu wagen.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Ehrenamtliche Seelsorge: Zuhören, begleiten, da sein – jetzt neue Ausbildungskurse

Wenn Menschen in schwierige Lebensphasen geraten, sind es oft leise Begegnungen, die zählen. In der ehrenamtlichen Seelsorge der Evangelischen Kirche in Köln und Region engagieren sich Frauen und Männer, die genau dort ansetzen: im persönlichen Gespräch, im aufmerksamen Zuhören, im verlässlichen Dasein – im Pflegeheim, im Krankenhaus, im Gefängnis oder in der Notfallseelsorge.

Begleitung im Pflegeheim

Ulrike Riemer aus Kürten besucht regelmäßig Menschen in einem Pflegeheim. Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, hört zu, hält auch Stille aus. Dabei erlebt sie sehr unterschiedliche Formen des Umgangs mit dem Älterwerden und dem nahenden Lebensende. „Es ist sehr spannend, zu sehen, wie unterschiedlich diese Menschen mit ihrer Situation umgehen. Ich habe so den Eindruck, dass die Menschen, so wie sie ihr Leben gelebt haben, so leben sie dann auch diese schwierige Phase am Ende des Lebens.“

Auf die Ausbildung zur ehrenamtlichen Seelsorgerin wurde sie eher zufällig aufmerksam – durch eine kleine Anzeige in der Zeitung. „Ich habe das Bergische Handelsblatt und ich wollte es gerade ins Altpapier tun. Und dann fällt mir ein Blick auf eine Anzeige, bei den kleinen Anzeigen ehrenamtliche Seelsorge.“ Aus einem kleinen Moment wurde eine bewusste Entscheidung für ein langfristiges Engagement.

Seelsorge hinter Gefängnismauern

Rolf Kruczinna aus Bensberg engagiert sich ebenfalls ehrenamtlich – allerdings an einem anderen Ort: Er besucht Gefangene in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf. Dort sucht er das Gespräch mit Männern, die oft schwere Brüche in ihrer Biografie erlebt haben. „Sie da ein Stück weit zu begleiten und überhaupt ihnen zu zeigen, dass jemand sie versteht oder diese Gefühle mitträgt, ist schon eine ganze Menge, auch wenn ich vieles nicht ändern kann.“ Für ihn bedeutet Seelsorge vor allem: Präsenz zeigen, Verständnis signalisieren, Gefühle ernst nehmen – auch dort, wo äußere Umstände kaum veränderbar sind.

Ausbildung zur ehrenamtlichen Seelsorge

Grundlage für dieses Engagement ist eine rund einjährige, kostenfreie Ausbildung der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Die Kurse werden jeweils im Frühjahr und im Herbst angeboten. Inhalte sind unter anderem Selbsterfahrung, Gesprächsführung und praktische Übungen. Begleitende Supervision unterstützt die Teilnehmenden in ihrem Lernprozess. Wer sich für die ehrenamtliche Seelsorge interessiert, findet weitere Informationen unter: www.lebenswege-begleiten.koeln

Ehrenamtliche Seelsorge lebt von Menschen, die bereit sind zuzuhören – und anderen in schwierigen Momenten ihres Lebens zur Seite zu stehen.

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Passionszeit Mit Gefühl! – 7 Wochen ohne Härte. Ein persönlicher Impuls von Torsten Krall

Die Passionszeit ist eine Zeit des Innehaltens – zwischen dem Trubel des Karnevals und der Stille vor Ostern. Sieben Wochen, in denen wir einladen, einmal tiefer zu schauen. Nicht auf Superhelden und große Gesten, sondern auf das, was uns wirklich bewegt. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region startet dazu eine besondere Videoreihe: Jede Woche gibt ein Stellvertretender Stadtsuperintendent einen persönlichen Impuls – ehrlich, nachdenklich und nah am Leben.

Den Auftakt macht Torsten Krall, Stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Er stellt eine Frage, die zunächst spielerisch klingt – und dann überraschend tief geht: Welche Superkraft hättest du dir gewünscht? Und was hat das mit einem König, einem Gebet und deiner eigenen Sehnsucht zu tun? König Salomo bat Gott einst nicht um Macht oder Reichtum – sondern um ein hörendes Herz. Ein Wunsch, der uns auch heute noch etwas sagen kann.

Torsten Krall lädt ein, in dieser Passionszeit genau das zu wagen: in sich hineinzuhören, der eigenen Sehnsucht nachzuspüren und ehrlich zu sich selbst zu sein.

 Schau jetzt das erste Video und lass dich für diese Passionszeit inspirieren.

 

 

Text: APK
Foto(s): APK

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