„Ich habe mich immer als Suchende, als Fragende gesehen“ – Pfarrerin Grit de Boer in der Stephanuskirche entpflichtet

Ein Strahlen zum Abschied. Foto: Priska Mielke

Auf das Abenteuer Gemeinde hat sich Pfarrerin Grit de Boer erst gegen Ende ihres Berufslebens eingelassen. Nach Stationen als Diakoniepfarrerin, Leiterin der Bahnhofsmission und Krankenhausseelsorgerin in der Onkologie kam sie vor vier Jahren nach Riehl – in eine Gemeinde im Aufbruch, den Fusionsprozess mit der Nachbargemeinde Niehl vor Augen. Am Erntedanksonntag – so hatte es sich Grit de Boer gewünscht – wurde sie mit einem Gottesdienst in der Stephanuskirche verabschiedet.

„Ein Raum zum Rückblick“

Ihre Abschiedspredigt begann Grit de Boer mit einer Urlaubsepisode aus dem Montafon. Was eigentlich nur ein „Abendspaziergang“ zur „Kanzel“ (einem beliebten Aussichtspunkt) werden sollte, endete in einer nicht ganz ungefährlichen Rutschpartie und Stoßgebeten gen Himmel, da sich das Gelände durch Witterungseinflüsse stark verändert hatte.

„Am Ende einer Lebensphase, des Berufslebens, öffnet sich ein Raum zum Rückblick“, stellte de Boer fest. „Mir ist lange nicht bewusst gewesen, woher meine Frömmigkeit kam“, erinnerte sich die leidenschaftliche Life-Skript-Praktizierende. Erst als sie in diesem Rahmen einen Text zu dem Thema „Was ich als Kind schon wusste“ verfasste, wurde ihr klar, dass ihr späterer Werdegang in der selbstverständlichen und naturverbundenen Frömmigkeit ihrer friesischen Heimat bereits angelegt war. „Ich habe mich in meinem Beruf immer als Suchende, als Fragende gesehen“, bekannte Grit de Boer und betonte, wie sehr sie auch die Menschen geprägt hätten, denen sie auf ihrem Weg begegnet sei: „Was wir sind und tun, sind wir immer durch die Menschen, mit denen wir zu tun haben.“

In ihrer Arbeit als Krankenhausseelsorgerin lernte Grit de Boer, was es bedeutet, Leid gemeinsam auszuhalten. Dabei seien es eher „innerliche Worte“ gewesen, durch die Verbindung entstand und Trost möglich wurde. Besonders wichtig sei ihr ein Wort des Propheten Jeremia geworden: „Heile mich, Jahwe, dann bin ich heil; hilf du mir, Herr, dann ist mir geholfen!“ (Jeremia 17,14). Heilung sei hier sowohl gesundheitlich als auch beziehungstechnisch gemeint. Begleitet habe sie auch der Satz des Niederländers Huub Osterhuis: „Ich blicke neben mich – und da bist Du!“ Dieses Du sei für sie immer das Dasein Gottes auf ihrem Lebensweg gewesen, erklärte de Boer. Im Rückblick bekannte sie: „Ich stehe wie ein kleines Kind davor und staune! Es ist, als ob die Dinge sich gerundet haben.“ Sie habe viele bewegende Momente erlebt, und an die Stelle der Ungeduld sei die Erkenntnis getreten, dass jedes Ding seine Zeit habe.

Dankbarkeit für vier Jahre Riehl

„Ich gehe aus eurer Gemeinde mit der beruhigenden Einsicht, dass hier viele Menschen guten Willens sind.“ Sie schaue dankbar auf die vergangenen vier Jahre zurück. Das letzte Wort ließ Grit de Boer dem „schwarzen Schaf vom Niederrhein“, Hanns Dieter Hüsch:
„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit. / Gott nahm in seine Hände meine Zeit, / mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen, / mein Triumphieren und Verzagen, / das Elend und die Zärtlichkeit. / Was macht, dass ich so fröhlich bin / in meinem kleinen Reich? / Ich sing und tanze her und hin / vom Kindbett bis zur Leich.“

„Es lohnt sich, zuzuhören“

Assesorin Miriam nahm die Entpflichtung vor. Foto: Priska Mielke

Die Entpflichtung nahm Assessorin Miriam Haseleu vor, die Grit de Boer für den neuen Lebensabschnitt ein Wort aus dem 1. Johannesbrief zusprach: „Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“ De Boers Wirken sei getragen gewesen von einer festen Grundhaltung. Haseleu erinnerte an sieben Jahre als Diakoniepfarrerin und 15 Jahre als Krankenhausseelsorgerin. De Boer habe ihren Dienst aus der Überzeugung heraus versehen, „dass jeder Mensch viel weiß und es sich lohnt, zuzuhören.“ Miriam Haseleu erwähnte auch Grit de Boers Leidenschaft für die Life-Skript-Arbeit (eine Form der kreativen, potenzialorientierten Biografiearbeit), der sie sich nun noch intensiver widmen könne.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Diakoniespende 2025/2026: Damit die Krankenwohnung am Salierring weiter Hoffnung gibt

Elhadji lebt seit gut einem Jahr in der Krankenwohnung des Diakoniehauses am Salierring

Ein Blick ins Diakoniehaus am Salierring: Elhadji macht sich in aller Ruhe einen Kaffee, bevor er zum Esstisch kommt. In der Krankenwohnung duftet es noch nach Mittagessen, Elhadji rührt in seiner Tasse, während er von sich erzählt. Der 56-Jährige lebt seit gut einem Jahr in der Krankenwohnung des Diakoniehauses am Salierring. In der Regel liegt die Verweildauer bei knapp drei Monaten. Elhadji ist eine Ausnahme und berichtet, dass er dank seines längeren Aufenthalts Menschen, die neu ankommen, gut unterstützen kann. Das Diakoniehaus am Salierring ist noch bis Ende September 2026 Empfänger der Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Bis zu einem Spendenaufkommen von 100.000 Euro verdoppelt der Kirchenverband die Summe. Im Diakoniehaus gibt es einen Tagestreff, eine Kleiderkammer und eine Krankenwohnung für obdachlose und wohnungslose Menschen. Vornehmlich die Erweiterung der Krankenwohnung sowie die Sanierung des Badezimmers sollen durch die Spende finanziert werden.

Leben mit Prothese und Pflegebedarf

Dem Kölner wurde aufgrund seines Diabetes der rechte Unterschenkel amputiert. Er sitzt nach einem mehrmonatigen Krankenhausaufenthalt nun im Rollstuhl, übt aber, mit Prothese wieder sicher zu gehen. Der Pflegedienst versorgt eine hartnäckige Wunde am Kreuzbein. „Während meiner Zeit im Krankenhaus wurde die Miete nicht überwiesen, ich hatte vorher schon meine Arbeit bei einem Sicherheitsdienst verloren und stand dann auch ohne Wohnung da“, berichtet er. Die Krankenwohnung wurde zur Lösung, doch nicht alles funktioniert für ihn. Denn das Duschen und der Gang zur Toilette werden dadurch erschwert, dass die Sanitärräume noch nicht barrierefrei sind – hier soll die Diakoniespende helfen.

Perspektive und Alltag im Diakoniehaus

André Uwe wird nach einem Schlaganfall in der Krankenwohnung betreut

Elhadji fühlt sich im Diakoniehaus gut aufgehoben. Vormittags besucht er den Tagestreff, liest oder sieht fern, und er erhält Unterstützung bei der Jobsuche. „Mein großer Wunsch wäre es, irgendwo als Pförtner zu arbeiten“, sagt er.

André Uwe wurde im November 23 obdachlos. Davon erzählt er, als er sich zu Elhadji an den großen Tisch setzt. Nach einem Schlaganfall wird er nun seit Juni 2025 in der Krankenwohnung betreut. Zum Tagestreff geht der 67-Jährige nicht, er ist tagsüber lieber für sich. Manchmal fährt er nach Flittard, wo er als Kind einer Pflegefamilie aufgewachsen ist. Kontakt zum Diakoniehaus am Salierring bekam der Kölner über das Johanneshaus im Severinsviertel. Er ist froh, dass er in der Krankenwohnung unterkommen konnte und nun ärztlich und durch den Pflegedienst gut versorgt wird, denn auch er hat Diabetes.

Ein besonderer Ort mit Zukunft

Mit Elhadji ist er sich einig, dass die Krankenwohnung eine sehr besondere Einrichtung ist, und beide freuen sich, dass dank der Diakoniespende demnächst noch mehr Menschen von ihr profitieren können.

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: Diakoniehaus Salierring
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026.

 

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Unsere Wochentipps: Orgelkonzert mit Dominique Proust und „The Theory of Everything“

Unsere Wochentipps führen euch diesmal auf eine spannende musikalisch-kulturelle Entdeckungsreise durch Köln! In der Tersteegenkirche Dünnwald wird beim Projekt „The Theory of Everything“ der Kirchenraum selbst zum Klanglabor – mit Musik, Sprache und Bewegung im Wechselspiel von Improvisation und Komposition. In der Philippuskirche Raderthal lädt die Ausstellung „Wein und Bibel“ dazu ein, die genussvolle und humorvolle Verbindung von Glauben und Reben zu entdecken. In der Kulturkirche Nippes steht mit GOODWIN (The Slow Show Frontman) feat. Lambert Peekaboo ein emotionales Indie-Pop-Konzert auf dem Programm, das unter die Haut geht. Und in der Johanneskirche Klettenberg verbindet der französische Astrophysiker und Organist Dominique Proust bei einem außergewöhnlichen Orgelkonzert Wissenschaft und Musik zu einem einzigartigen Erlebnis. Kommt vorbei, lasst euch inspirieren – und genießt die Vielfalt von Kunst, Klang und Kirche in Köln!

„The Theory of Everything“ in der Tersteegenkirche

Ein Kirchenraum als Klanglabor: Am Donnerstag, 16. Oktober, 20 Uhr, wird die Tersteegenkirche Dünnwald, Amselstraße 22, zum Schauplatz des Projekts „The Theory of Everything“. Hier dehnen Musikerinnen und Musiker die Mittel der Musik auf Raum, Sprache und Bewegung aus – im Spannungsfeld zwischen kompositorischen Vorgaben und improvisatorischem Freigeist. Fragen wie „Sind Klänge sichtbar?“, „Kann Musik zu Text werden?“ oder „Ist Bewegung Musik im Raum?“ stehen im Zentrum. Carl Ludwig Hübsch (Tuba), Elisabeth Coudoux (Cello), Marlies Debacker (Tasteninstrumente), Matthias Schubert (Tenorsaxophon) sowie ein Überraschungsgast machen mit Humor, Präzision, Freude am Verzetteln und überraschende Wendungen jede Fragestellung zu einem Geschenk.
www.evangelisch-in-duennwald.de

Ausstellung ‚Wein und Bibel‘

Vom Freitag, 17. Oktober, bis Montag, 3. November, ist in der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3–5, die Ausstellung „Wein und Bibel“ zu sehen. Besucherinnen und Besucher können Spannendes, Humorvolles und Überraschendes rund um das Thema erfahren. Begleitend wird es eine Auftaktveranstaltung geben sowie eine Andacht mit Weinprobe.
www.kirche-raderthal.de

GOODWIN (The Slow Show Frontman) feat. Lambert Peekaboo

Am Freitag, 17. Oktober, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), tritt Rob Goodwin mit seinem Soloprojekt GOODWIN in der Kulturkirche Köln-Nippes, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, auf. Der Sänger und Bariton der britischen Indie-Pop-Band „The Slow Show“ zeigt sich dabei von seiner ganz persönlichen Seite. Begleitet von Lambert Peekaboo präsentiert Goodwin eindringliche Songs, die intime Einblicke in sein künstlerisches Schaffen geben. Der Eintritt kostet 28 Euro. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich.
www.kulturkirche-koeln.de

Orgelkonzert mit Dominique Proust

Der französische Astrophysiker und Organist Dominique Proust ist zu Gast in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78. Am Samstag, 18. Oktober, 18 Uhr, gestaltet er ein Konzert mit Werken von William Herschel (1738–1822) und Pierre Moreau (1907–1991), darunter mehrere Weltpremieren. Proust ist nicht nur promovierter Astrophysiker an der Pariser Sternwarte, sondern zugleich international gefeierter Organist, der auf zahlreichen Festivals in Europa, Nord- und Südamerika sowie Australien konzertierte. Seine einzigartige Verbindung von Wissenschaft und Musik macht jedes seiner Konzerte zu einem besonderen Erlebnis. Im Anschluss an das Konzert sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Imbiss und Umtrunk in den Gemeindesaal eingeladen. Der Abend steht im Zeichen einer deutsch-französischen Begegnung mit Gästen der protestantischen Kirchengemeinde Lille-centre (EPuDf). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.kirche-klettenberg.de

Text: APK/AI
Foto(s): APK/AI

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Evangelisches Leben am Reformationstag 2025 – Gottesdienste, Musik und Begegnung in Köln, dem Rhein-Erft- und dem Bergischen Kreis

Der Reformationstag am Freitag, 31. Oktober, erinnert an den Thesenanschlag Martin Luthers von 1517 und gilt als Beginn der Reformation. Gefeiert wird das Evangelium von der Freiheit eines Christenmenschen, das bis heute Kirche und Gesellschaft prägt. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region lädt zur zentralen Reformationsfeier in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Beginn ist um 18 Uhr. Im Zeichen des 1700. Jubiläums des Nizänischen Glaubensbekenntnisses predigt Erzpriester Radu Constantin Miron, die musikalische Gestaltung übernehmen die Chöre aus Volberg-Forsbach-Rösrath. Auch in vielen Gemeinden in Köln, im Rhein-Erft-Kreis und im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es Gottesdienste, Musik und Angebote für Jugendliche. In Köln etwa findet ein Jugendgottesdienst in der Innenstadt statt, in Bayenthal wird ein Singenachmittag mit Liedern aus dem digitalen Gesangbuch gestaltet, in der Erlöserkirche Weidenpesch findet ein Mitsing-Konzert mit dem Titel „Ein Feste Burg ist unser Gott – Singen gegen den täglichen Weltuntergang“ statt und in Junkersdorf erklingen bei einem Orgelkonzert unter dem Titel „Leid und Liebe – Luthers Lieder“ Werke von Bach, Buxtehude und anderen. Im Rhein-Erft-Kreis feiern mehrere Gemeinden gemeinsam, so in Kerpen-Sindorf, wo nach dem Gottesdienst zu Kürbissuppe und Jugendübernachtung ins Gemeindehaus eingeladen wird und in Hürth steht Mendelssohns „Lobgesang“ im Mittelpunkt. In Bergisch Gladbach findet ein zentraler Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche statt. So zeigt sich am 31. Oktober die Vielfalt evangelischen Lebens und Feierns in der Region.

Stand: 07.10.2025

Köln

31.10.2025, 18:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Reformationsfeier in der Trinitatiskirche
Das Nizänische Glaubensbekenntnis: Christentum – Glaube und Denken – Orthodoxe Kirche
Im Zeichen des 1700. Jubiläums des Nizänischen Glaubensbekenntnisses lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, zur Reformationsfeier in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Die Predigt hält Erzpriester Radu Constantin Miron von der Griechisch-Orthodoxen Kirche, seit 2019 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln. Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von der Kantorei und dem Kammerchor der Evangelischen Kirchengemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath unter der Leitung von Kantorin Katharina Wulzinger. Die rund 50 Sängerinnen und Sänger widmen sich schwerpunktmäßig der klassischen Kirchenmusik. Zur Aufführung kommt unter anderem ein Werk des argentinischen Komponisten und Dirigenten Martin Palmeri. Im Anschluss sind alle zur Begegnung und zum Austausch im Foyer bei Getränken und Gesalzenem eingeladen.
www.trinitatiskirche-koeln.de

31.10.2025, 18:00
Evangelisches Jugendreferat Köln und Region
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Jugendgottesdienst re:Form in der Kartäuserkirche
Von Jugendlichen für Jugendliche – mit Musik der Be Real-Band
Mitreißende Musik, junge Perspektiven und ein starkes Bibelwort prägen den Jugendgottesdienst re:Form am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Unter dem Motto „Doch prüft alles und behaltet das Gute“ (1. Thess 5,21) lädt das Evangelische Jugendreferat Köln und Region gemeinsam mit der Jugendkirche geistreich zur Feier des Reformationstags ein. Von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet, verbindet der Gottesdienst aktuelle Fragen des Glaubens mit einer jugendgerechten Sprache und Atmosphäre. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Be Real-Band.
www.juref.evangelische-jugend.koeln

31.10.2025, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, 50968 Köln
Singen am Reformationstag in Bayenthal
Nachmittag und Abend in Kirche und Gemeindehaus
Ein musikalischer Singenachmittag erwartet Interessierte am Freitag, 31. Oktober, im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, und in der Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal. Der erste Teil beginnt um 16 Uhr im Großen Saal des Martin-Luther-Hauses, anschließend gibt es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch. Um 18 Uhr folgt der zweite Teil der Veranstaltung in der Kirche. Gegen 19 Uhr klingt der Abend bei Wein oder Schorle bei Gesprächen aus. Auf dem Programm stehen Lieder aus dem digitalen Gesangbuch. Materialien zum digitalen Gesangbuch sind ab September unter www.mitsingen.de verfügbar.
www.kirche-bayenthal.de

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Erlöserkirche, Köln-Vingst, Burgstraße 75, 51103 Köln
Predigt-GD mit Posaunenchor
Pastor Jörg Wolke

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Jugendraum im UG, Brehmstraße 4-6, 50735 Köln
Jugendabend zu Halloween in Niehl-Riehl
Spiel, Wettbewerb und Gruselspaß an der Stephanuskirche
Am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl alle Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren in die Stephanuskirche, Jugendraum im Untergeschoss, Brehmstraße 4–6, zu einem Halloween-Jugendabend ein. Kostümwettbewerb, Schrei-Contest, Mumienwickeln und weitere Spiele sorgen für Spaß und Gruselstimmung. Der Abend gehört zum neuen Konzept: Einmal im Monat treffen sich Jugendliche zu einem thematischen Jugendabend. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Martin – Luther – Kirche, Sportplatzstraße 63 – 65, 51147 Köln
Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche am Reformationstag
Pastorin Heike Marzusch

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Gottesdienst

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Jesus-Christus-Kirche, Köln-Kalk, Buchforststraße 2, 51103 Köln
Gottesdienst zum Reformationstag
Musik mit Kalkbrass
Pfarrerin Selma Thiesbonenkamp

31.10.2025, 19:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Orgelkonzert zum Reformationstag in Junkersdorf
„Leid und Liebe – Luthers Lieder“
Ein Orgelkonzert unter dem Titel „Leid und Liebe – Luthers Lieder“ erklingt am Reformationstag, Freitag, 31. Oktober, 19 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20. Kantor Frank Stanzl spielt Bearbeitungen von Lutherliedern sowie Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Pachelbel, Johann Gottfried Walther, Johann Sebastian Bach und anderen. Das Konzert ist Teil der Junkersdorfer Orgelfestwochen an der Mühleisen-Orgel. Der Eintritt ist frei.
www.ev-in-junkersdorf.de

31.10.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Abendmahlsgottesdienst zum Reformationsfest
Pfarrer Völkl und Vikar Halm
Abendmahlsgottesdienst mit dem Ensemble „Heilix Blechle“ unter Leitung von Christian Vosseler
www.eikdh.de

31.10.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Köln-Mülheim, Wallstraße 70, 51063 Köln
Gottesdienst Reformationstag mit Pfarrer Heiko Kruse
Anschließend Konzert: „Bach-Portrait in Wort und Ton“

31.10.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Abendmahlgottesdienst

31.10.2025, 19:30
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln
„Ein feste Burg ist unser Gott“ – Singen gegen den täglichen Weltuntergang
Mitsing-Konzert zum Reformationstag
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Apokalypse“ von Thomas Baumgärtel lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln am Freitag, 31. Oktober, 19.30 Uhr, zum Mitsing-Konzert unter dem Motto „Ein feste Burg ist unser Gott“ – Singen gegen den täglichen Weltuntergang in die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, ein. Kirchenmusiker Gerhard Blum und die Philipp Nicolai-Kantorei führen musikalisch durch den Abend und setzen mit reformatorischen Liedern ein kraftvolles Zeichen der Ermutigung.
www.begegnungsgemeinde.de

 

Rhein-Erft-Kreis

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Gottesdienst am Reformationstag
Einladung in die Kreuzkirche Wesseling
Einen Gottesdienst zum Reformationstag feiert die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Kreuzkirche, Kronenweg 67. Dazu sind auch Menschen aus anderen Gemeinden, Kirchen und Glaubensgemeinschaften herzlich eingeladen.
www.evangelisch-wesseling.de

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c, 50259 Pulheim
Reformationstag in der Gnadenkirche Pulheim
Gottesdienst und Gemeindeversammlung am 31. Oktober
Am Freitag, 31. Oktober, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim den Reformationstag in der Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c. Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss folgt um 19 Uhr die Gemeindeversammlung im Saal.
www.kirchepulheim.de

31.10.2025, 18:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 – 174, 50189 Elsdorf
Zentralgottesdienst zum Reformationstag in Elsdorf
Abendmahl und Predigt mit Pfarrer Trautner und Dr. Höver
Zum Reformationstag lädt die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, in die Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172–174, ein. Gefeiert wird ein festlicher Abendgottesdienst mit Abendmahl. Die Predigt halten Pfarrer Martin Trautner und Prädikant Dr. Ulrich Höver. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf geistliche Impulse und gemeinsame Besinnung freuen.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf und
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft und

Evangelische Kirchengemeinde Kerpen und
Evangelische Kirchengemeinde Horrem
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Straße 2, 50170 Kerpen
Reformationsgottesdienst Musik und Kürbissuppe
Vier Kerpener Gemeinden feiern gemeinsam
Zu einem gemeinsamen Gottesdienst zum Reformationstag in der Christus-Kirche Sindorf, Carl-Schurz-Straße 2, am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, laden die Evangelischen Kirchengemeinden Sindorf, Kerpen, Horrem und Brüggen/Erft ein. Mit besonderer Musik sowie Mira und Martin gestaltet die Gemeinde ein festliches Programm. Im Anschluss sind alle Gäste zu Käthes Kürbissuppe eingeladen. Ab 20 Uhr beginnt für Konfirmandinnen, Konfirmanden und andere junge Menschen eine Übernachtung im Gemeindehaus. Anmeldung und weitere Informationen zur Übernachtung bei Pfarrer Hendrik Schnabel, hendrik.schnabel@ekir.de.
www.evangelisch-in-sindorf.de

31.10.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Gottesdienst zum Reformationstag in der Christuskirche Brühl
Mit Liedern von Martin Luther feiern und singen
„Nun freut euch, lieben Christen g’mein“ – mit diesem bekannten Lied Martin Luthers beginnt am Freitag, 31. Oktober, 19 Uhr, der Gottesdienst zum Reformationstag in der Christuskirche Brühl, Mayersweg 10. Die Gemeinde feiert gemeinsam den Tag der Reformation, an dem das Singen und die Freude am Glauben im Mittelpunkt stehen.
www.kirche-bruehl.de

31.10.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche in Hürth-Mitte, Villering 38, 50354 Hürth
Festgottesdienst zum Reformationstag in Hürth
Mendelssohns „Lobgesang“ in besonderer Form
Am Reformationstag, Freitag, 31. Oktober, 19 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Hürth zu einem musikalischen Festgottesdienst in die Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, ein. Unter dem Titel „Mendelssohn Lobgesang hoch 2“ erklingen Auszüge aus Felix Mendelssohns Werk in einer Fassung mit Klavierbegleitung, vorgetragen von der Evangelischen Kantorei Hürth unter der Leitung von Kantorin Denise Seidel. Pfarrerin Franziska Boury gestaltet die Liturgie.
www.evangelisch-in-huerth.de

31.10.2025, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt
Orgelkonzert

 

Rheinisch-Bergischer Kreis

31.10.2025, 10:30
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Wöllnerstift, Bahnhofstraße 26, 51503 Rösrath
Gottesdienst
Pfarrer Thomas Rusch

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Reformationsgottesdienst in der Zeltkirche Kippekausen
Mit Gemeinde- und Posaunenchor Refrath
„Sola gratia, sola scriptura, sola fide, solus Christus“ – unter diesem reformatorischen Leitwort lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg am Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr, zum Gottesdienst in die Evangelische Zeltkirche, Jakobstraße 133, ein. Pfarrerin Ulrike Ritgen und Prädikantin Claudia Heidkamp gestalten die Feier gemeinsam mit dem Gemeindechor und dem Posaunenchor Refrath. Im Mittelpunkt steht die Erinnerung an den Reformationstag als ein Fest des Glaubens, der Freiheit und der Gnade Gottes. Wer danach noch eine Halloween-Feier besuchen möchte, geht gestärkt in den Abend – mit der Gewissheit, dass sich dunkle Mächte mit dem Glauben überwinden lassen.
www.kirche-bensberg.de

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Gottesdienst an der Heilig-Geist-Kirche
Zentralgottesdienst für alle Bezirke

31.10.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Christuskirche Biesfeld, Im Binsenfeld, 51515 Kürten
Gemeinschaftsgottesdienst
Pfarrer Ralph Knapp

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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„Raum für Risse. Kreativer Erkundungstag“ auf dem Gelände der Kartäuserkirche

Das „große Rahmenthema“ der Melanchthon-Akademie (MAK) im 2. Halbjahr lautet „Raum für Risse“. Nun luden auf dem Gelände der Kartäuserkirche in der Kölner Südstadt Lea Braun, Lena Felde und Dorothee Schaper, Studienleiterinnen der evangelischen Bildungseinrichtung, zu einem kreativen Erkundungstag ein. Dieser fand statt in Kooperation mit Pfarrerin Dr. Dorit Felsch, Leiterin Ausbildung Ehrenamtlicher in Seelsorge, und Pfarrerin Miriam Haseleu von der Lutherkirche Nippes.

Betitelt war dieser Tag ebenfalls mit „Raum für Risse“. Bei Angeboten innen wie außen „begegneten“ sich Kunst und Kultur, Theater und Gebet, Lesung, Klang, Meditation und Stille. Brüche aushalten, Schmerz wahrnehmen, Trost suchen und Hoffnung keimen lassen – das stand im Mittelpunkt.

„Ob sich ein Riss danach anders anfühlt oder nicht, vermag niemand hier zu sagen“, schickte Haselau in der Begrüßung voraus. Risse machten uns im Leben ja besonders sensibel. Für uns selber, für andere, für den Dialog, für das Stillsein, für die Worte, die möglich und auch für die, die nicht möglich seien. „In der Vorbereitung haben wir gedacht, heute sei der Zielpunkt dieses Themas“, so Schaper. Aber nun erkenne man, „heute ist der Anfang, weil vieles schon passiert ist an Gesprächen sowie Resonanzen“.

„Was machst Du, wenn es dir nicht gut geht?“

Im September hatten Teilnehmende des Workshops „Vorraum für Risse“ Kunst-, Kreativ- und Wortwerke angefertigt. Einige von diesen, vor allem auf Pappen geschriebene Fragen, hingen am Erkundungstag am Baum im Großen Galiläa und „sprachen“ Besuchende direkt an: Was ist deine Zerreißprobe? Welche Risse müssen offen bleiben? Oder, elementar: Wer bist du? Wer mochte, konnte im „stillen Baum-Gespräch“ eigene Werke dazu hängen.

Inspirierende Fragen mit der Möglichkeit, sie auf Notizzetteln umgehend zu beantworten, erwarteten die Gäste auch im Gemeindesaal. „Was machst Du, wenn es dir nicht gut geht?“: Darauf reagierte eine Person, „ schreibend versuchen ,es‘ in Worte zu fassen“. „Mit meiner Freundin telefonieren“, eine andere. „Was kommt nach dem Tod?“ Diese Frage wurde beantwortet etwa mit „Stille“, „Das werde ich sehen, wenn es soweit ist“, „Weiß nicht, ein warmes Gefühl“.

Ausgestellt fanden sich auch Ergebnisse des Projekts „Die Stadt aus meiner Perspektive“. Darin haben Klienten der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie am Salierring mit Einwegkameras eine Vielzahl von Motiven fotografiert. Alltagsmomente, die Einblick geben in die Lebenswelt von wohnungslosen Menschen. Persönlichen Geschichten erzählt ganz ohne Worte.

„Der ,Raum für Risse‘ war ein besonderer, ungewöhnlicher Erfahrungsraum“, stellten Braun und Felde am Abend für das Risse-Team fest. „Auf vielfältige Weise haben wir uns über verschiedene Kunstformen und -sprachen biografischen und gesellschaftlichen Rissen angenähert.“

Text: Engelbert Broich/APK
Foto(s): Engelbert Broich

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Mit LEGO die Welt gestalten – Kinder bauen ihre Stadt: LEGO-Bautag in der Gemeinde Ehrenfeld

Sie sind klein, bunt und inspirieren zu großen Ideen: LEGO-Steine. In der zweiten Herbstferienwoche verwandeln sie sich für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren in das Material, aus dem Zukunft entsteht. Beim nächsten LEGO-Bautag in der Evangelischen Kirchengemeinde Ehrenfeld bauen Kinder gemeinsam eine ganze Stadt – Stein für Stein, Idee für Idee. Das Projekt gehört zur Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Köln und Region und wird vom Jugendreferat betreut. Hinter der Idee steht Jörn Ruchmann, Jugendreferent im Bergischen Land. „Die LEGO-Bautage sind ein Ferienprojekt für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Ziel ist, dass sie mit LEGO-Steinen eine eigene, kindergerechte Stadt bauen – und so zeigen, wie sie sich das Leben in ihrer Stadt wünschen“, erklärt Ruchmann.

Ein Erfolgsmodell aus dem Bergischen

Getestet wurde das Konzept erstmals in Lindlar – mit großem Erfolg. „Sofort war das Ding nach zwei Wochen ausgebucht“, erinnert sich Ruchmann. Seitdem ist das Projekt in vielen Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises unterwegs. Besonders schön: Am Ende werden die LEGO-Städte nicht nur den Eltern, sondern meist auch der Stadtverwaltung und der Lokalpolitik präsentiert. So bekommen Kinder eine Stimme – und Erwachsene einen neuen Blick auf Stadtentwicklung. „Wir hatten einmal eine Gruppe, die Bushaltestellen mit Dächern gebaut hat“, erzählt Ruchmann. „Das klingt erstmal unspektakulär – aber tatsächlich waren die echten Haltestellen dort ohne Dach. Die Stadtpolitik hat sich das angeschaut und entschieden: Da müssen wir ran!“

Bauen bedeutet Beteiligung

Neben der Freude am Spielen und Bauen steht vor allem eines im Mittelpunkt: Gemeinschaft. Dabei lernen die Kinder, sich abzustimmen, Verantwortung zu übernehmen und Ideen gemeinsam umzusetzen. Das Projekt wird von einem Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen begleitet und begeistert Kinder wie Eltern gleichermaßen. „LEGO spricht alle Generationen an“, sagt Ruchmann. „Und wenn Kinder beim Bauen entdecken, dass ihre Ideen zählen, dann ist das gelebte Beteiligung.“

Herbstferienprojekt in Köln-Ehrenfeld

Der nächste LEGO-Bautag findet vom 21. bis 24. Oktober 2025 in der Evangelischen Kirchengemeinde Ehrenfeld (Erlenweg 39, 50827 Köln) statt. Täglich von 10:00 bis 15:00 Uhr wird gebaut, gestaltet und geplant – und am Freitag, dem 24. Oktober, präsentieren die Kinder ihre fertige Stadt ab 13:00 Uhr ihren Familien und Gästen. Interessierte Eltern können sich beim Evangelischen Jugendreferat Köln und Region melden.

Text: APK
Foto(s): Jörn Ruchmann

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Kreativ, lecker und naturverbunden – fbs-Angebote für Groß und Klein im Herbst

Ob kölsche Näh-Ideen, kulinarische Reisen oder Familienabenteuer im Blätterwald – dank der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln hat der Herbstblues keine Chance. Denn die fbs lädt im Oktober und November zu abwechslungsreichen Workshops und Kursen ein. Egal, ob für Kinder, Eltern oder Erwachsene – jeder bekommt die Gelegenheit, Neues auszuprobieren, kreativ zu werden und diese Jahreszeit bunt zu gestalten und zu genießen.

Und das Beste: Die gemeinsame Zeit steht im Mittelpunkt. Anmeldung und Infos direkt über die verlinkten Kurse.

Nähen & Kreativ – Selbstgemachtes mit Stil

Kölle Alaaf! Näh dir deine Narrenkappe
Für Erwachsene
Start: Samstag, 11. Oktober 2025, 10:00–16:45 Uhr
Im Oktober startet die jecke Vorbereitung: In diesem Kurs entstehen individuelle Narrenkappen – ein Nähprojekt mit kölschem Flair.
Gebühr: 37,50 €
Zur Anmeldung ➜

Ferienspiel & Spaß im Herbst

Ferienspiel und Spaß im Herbst – für (Groß-)Eltern mit Kindern von 1–3 Jahren
Für Familien mit kleinen Kindern
Start: Montag, 13. Oktober 2025, 09:00–12:00 Uhr
Ein farbenfroher Kurs rund um die Natur des Herbstes: Mit Musik, Tanz, Basteln und Spiel erleben (Groß-)Eltern und Kinder die Jahreszeit auf kreative Weise.
Gebühr: 56,00 €
Zur Anmeldung ➜

Kulinarischer Herbst für Erwachsene

Österreichische Alpenküche meets süddeutsches Soulfood
Für Erwachsene
Start: Montag, 27. Oktober 2025, 18:00–21:45 Uhr
Ein Abend für Genießerinnen und Genießer: Schnitzel, Strudel, Knödel und mehr – Klassiker aus Österreich und Süddeutschland treffen auf moderne Ideen.
Gebühr: 38,00 €
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Koreanische, vegane Küche – wärmend und vielfältig
Für Erwachsene
Start: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 18:00–21:45 Uhr
Aromenreich, gesund und bunt – dieser Kurs führt in die koreanische Pflanzenküche ein und zeigt, wie Vielfalt und Wärme auf den Teller kommen.
Gebühr: 41,00 €
Zur Anmeldung ➜

Natur erleben für Familien

Wald im Dunkeln inklusiv – ein Abendspaziergang für Familien mit Kindern von 3–6 Jahren
Ort: Lindenthal
Start: Freitag, 14. November 2025, 17:00–18:30 Uhr
Wenn die Sonne untergeht, beginnt im Wald ein ganz eigenes Leben – ein abendlicher Spaziergang für Familien mit allen Sinnen.
Gebühr: 11,50 €
Zur Anmeldung ➜

Warum mitmachen?

Die Ferienwerkstätten der fbs sind mehr als nur Beschäftigung: Sie sind Orte für Begegnung, Lernen, Kreativität und gemeinsames Erleben. In kleinen Gruppen und unter fachkundiger Anleitung entsteht Raum für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – echte Qualitätszeit miteinander.

Veranstalter

Evangelische Familienbildungsstätte Köln
Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln
www.fbs-koeln.org

Jetzt anmelden – die Plätze sind begrenzt. Wer Lust auf kulinarische und kreative Herbstmomente hat, sollte sich frühzeitig einen Platz sichern.

Text: APK
Foto(s): APK/AI/Canva

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Tag des offenen Denkmals: Führung und Konzert in der Melanchthonkirche in Köln-Zollstock

Barbara Bannasch ist Kirchenmusikerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock. Am Tag des offenen Denkmals war die Organistin aber nicht allein mit ihrem Konzertabend „Zwischen Raum, Zeit und Ewigkeit“ in der Melanchthonkirche anzutreffen. Die Komponistin begeisterte zahlreiche Besuchende mit einer Führung durch Sakralbau und denkmalgeschütztes Gemeindezentrum.

Der 1891 in Köln gebürtige Architekt Theodor Merill („Ein Haus soll gleich wie eine Schale sein“) habe die Kirche im Stil des „Neuen Bauens“ entworfen. In diesem sei auch die umgebende Wohnsiedlung errichtet worden, so Bannasch. Die nach Westen ausgerichtete Melanchthonkirche gelte als einer der ersten mehrgeschossigen Sakralbauten in Deutschland. Sie verfüge über einen Kirchsaal im Obergeschoss und ein Gemeindezentrum im Erdgeschoss. Mit der Nutzung des zusätzlichen Untergeschosses konnte sie im Verlauf des Rundgangs durchaus verblüffen.

Eingeweiht wurde das Gebäude im Juni 1930. Später erst, 1936, erlangte der Pfarrbezirk Zollstock der Evangelischen Gemeinde Köln-Bayenthal seine Eigenständigkeit. Bannach machte aufmerksam auf eine durch Kriegszerstörung verursachte markante Veränderung des Erscheinungsbildes. Ursprünglich war der westliche Abschluss halbkreisförmig und nahm die sogenannte Feierkirche für Abendmahl, Konfirmation oder Taufe auf. Diese war verbunden mit der Predigtkirche und dem Gemeindesaal. Beim Wiederaufbau verzichtete man auf den separaten Raum. Der stattdessen auf rechteckigem Grundriss errichtete neue Anbau fungiert heute im Obergeschoss als Altarraum des Kirchsaales.

Das von Bildhauer Lambert Schmithausen in italienischem Nussbaum 1932 geschaffene Hauptportal im Osten zeigt im Zentrum den von Hilfesuchenden flankierten thronenden Christus. „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken“, zitierte Bannasch die Inschrift nach Matthäus 11,28: „Das könnte ein Schlüssel sein zu der Mentalität dieser Kirchengemeinde.“  Viele Jahre sei im Zentrum werktäglich ein Mittagstisch für ältere Menschen angeboten, aber mangels Teilnehmerzahl irgendwann eingestellt worden. Dagegen bestehe bis heute die wöchentliche Ausgabe von gespendeten Lebensmitteln an einen Bedürftige.

Bannasch erläuterte das Raumangebot des Zentrums. Dessen Geschosse können seit 2001 barrierefrei mit einem Aufzug erreicht werden. Überraschendes präsentierte sie also im Keller: eine 70 qm messende Turnhalle. Diese sei der Sportbegeisterung in den 1920er Jahren geschuldet und werde unverändert genutzt.

Gemälde von „Banansprayer“ Thomas Baumgärtel

Durchgehende Kirchenbänke habe es in dieser Kirche nie gegeben, sondern stets eine Bestuhlung, so Bannasch. „Denn der Saal ist seit Beginn an nicht nur für den Gottesdienst verwendet worden.“ Den von der ersten Orgel überspannten Durchgang von der Predigt- zur Feierkirche habe man mit einem großen Vorhang verdeckt. Die Stühle seien umgedreht worden, sodass auf der in östlicher Richtung vorhandenen Bühne Veranstaltungen verschiedener Art verfolgt werden konnten. Ebenso habe der Kirchsaal für Versammlungen und Feste gedient.

Die Fragerunde thematisierte unter anderem das Gemälde, das den Reformator Philipp Melanchthon zeigt. Es habe 2022 als Dauerleihgabe einer Privatperson hier Einzug gehalten, erläuterte Bannach. Das Großformat des Namenspatrons der Kirche stamme von Thomas Baumgärtel, bekannt als „Banansprayer“. Tatsächlich hat es eine Banane auch in dieses Werk geschafft, eingearbeitet in den Gelehrtenhut.

Text: Engelbert Broich/APK
Foto(s): Engelbert Broich

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Melanchthon-Akademie: Studienleitende stellen Bücher vor und geben Impulse

Bei „Brot & Buch & Innenhof“ haben die fünf Studienleitenden und der Akademieleiter der Melanchthon-Akademie (MAK) rund um das Haus der Evangelischen Kirche und der Kartäuserkirche je ein Buch vorgestellt und Impulse gesetzt. „Im letzten Jahr haben wir uns mit Kintsugi in der Trauerarbeit beschäftigt“, begrüßte Studienleiterin Lea Braun. Kintsugi sei die japanische Reparaturkunst des Zusammenfügens zerbrochener Gegenstände in einem sehr aufwändigen Prozess mittels Goldlack. In diesem Semester wolle man in den Fachbereichen schauen, wo gesellschaftliche, biografische und ökologische Risse auszumachen seien. „Wie begegnen wir ihnen, wie halten wir sie aus?“

Lena Marie Felde führte mit einer philosophischen Auseinandersetzung in die Mehrdimensionalität von Rissen ein. Nietzsche beschreibe den Menschen als doppelt, zerrissen zwischen Natur und Kultur. Aber seine Antwort darauf sei nicht wie bei vielen Philosophen, diesen Riss zu kitten oder zu überwinden. „Nietzsche möchte den Riss tanzen.“ Das von ihm aufgeworfene Bild des Dionysischen werde zur Bejahung der Zerrissenheit. Tanz und Spiel seien die leibliche Geste der Affirmation. Dazu trug Felde eine Passage aus „Nietzsche. Ein Lesebuch“ von Gilles Deleuze vor.

Teilnehmende lauschen im kleinen Galiläa Dr. Martin Bock.
Teilnehmende lauschen im kleinen Galiläa Dr. Martin Bock.

Mit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n. Chr. habe das jüdische Volk sozusagen den Mittelpunkt seines Lebens verloren, sagte Akademieleiter Martin Bock. Jüdinnen und Juden hätten einfach nicht mehr gewusst, wie sie den biblisch-jüdischen zentralen Versöhnungstag überhaupt noch hätten feiern müssen und können. Auf diese absolute Katastrophe, diesen plötzlich aufgetretenen Riss habe der Autor des Hebräerbriefes reagiert in dem Sinne: „Wenn es schon keinen Tempel mehr gibt, keinen normalen Versöhnungstag, dann verlege ich den einfach in den Himmel.“ Der Neutestamentler Klaus Wengst sei an dieser anspruchsvollen Schrift nicht vorbeigegangen, sondern habe im hohen Alter mit „Messias und Hohepriester. Jesus im Hebräerbrief“ ein inspirierendes Buch verfasst.

„Wie können wir uns gegen die Zerrissenheit stellen, was hilft uns, mit diesen Rissen umzugehen?“, fragte Antje Rinecker angesichts insbesondere der weltpolitischen Lage. Im großen Galiläa präsentierte die Publikation „Good Vibrations. Die heilende Kraft der Musik“ von Prof. Stefan Kölsch. Der Psychologe und Neurowissenschaftler ist obendrein studierter Musiker. Vor kurzem verbrachte Rinecker ein Woche in der internationalen geistlichen Gemeinschaft auf der schottischen Insel Iona. „Nur in Gemeinschaft und mit Gemeinschaft können wir überhaupt etwas für den Frieden tun“, laute deren These. Das passe sehr gut zu „Good Vibrations“, dessen „sehr angenehm und leicht schreibenden“ Autor die Studienleiterin einen Hort des Wissens nannte.

Akademieleiter Dr. Martin Bock spielt auf der Klarinette „Autumn in New York“.
Akademieleiter Dr. Martin Bock spielt auf der Klarinette „Autumn in New York“.

„Risse sind omnipräsent“, stellte Dr. Stefan Hößl fest. Wichtig ist dem Studienleiter, sich dafür immer wieder selbst zu sensibilisieren. Viele Risse seien offensichtlich. Dass man andere überhaupt nicht erkenne, zumindest nicht unmittelbar, liege etwa daran, „wie ich aufgewachsen bin, wie ich auf die Welt gucke“. Besonders deutlich geworden sei ihm das zuletzt auf einer Tagung zu internationalen Konflikten. Zahlreiche Ereignisse hätten dort im Fokus gestanden, „aber, wie sie oft, andere überhaupt gar nicht“. Darunter viele insbesondere in afrikanischen Regionen. Von seinem Vorgänger Joachim Ziefle habe er den Asientag in der MAK „geerbt“ und schon zwei Mal in Kooperation unter anderem mit der Stiftung Asienhaus hier im Haus umsetzen dürfen. Hößl sprach von einem tollen Lernansatz, weil er Impulse erhalten habe, noch mehr über Regionen und Bewegungen in dieser Welt nachzudenken. Das Handbuch Myanmar sei von Ute Köster, Phuong Le Trong und Christina Grein 2015 herausgegeben worden, in einer sehr hoffnungsfrohen Zeit mit demokratischem Aufbruch. In den zehn Jahren danach habe sich das mit Militärputsch, Massakern an der islamischen Minderheit und Bürgerkrieg merklich geändert.

Vor dem Abschluss mit Gesprächen bei Brot und Wein im Refektorium hatte Dorothee Schaper im angrenzenden Kastanienhof drei Mäntel an Bäumen und Wänden im Dreieck angeordnet. Die Pfarrerin zitierte aus dem Buch Jesaja. Der Prophet beschreibt in biblischen Krisenzeiten das Bild, „dass Gott Menschen mit dem Mantel der Gerechtigkeit kleidet“. Mit dem Dreieck der Mäntel, die den ganzen Abend als Merkposten dienten, wies Schaper auf die gegenseitige Verstrickung und Verantwortung von Deutschen, Israelis und Palästinensern hin. „The Moral Triangle“ ist das von ihr präsentierte Buch betitelt, in der deutschen Übersetzung „Israelis, Palästinenser und Deutsche in Berlin“.

Text: Engelbert Broich/APK
Foto(s): Engelbert Broich

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Tagung, Impulse und Diskussionsrunden: Der Beitrag des Dalai Lama zu Dialog und Verständigung

Anlässlich des 90. Geburtstags des Dalai Lama lädt die Melanchthon-Akademie am Samstag, 11. Oktober, 10 bis 16.30 Uhr, ins Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, zu einer interreligiösen Tagung ein. Unter dem Titel „Mitgefühl ohne Grenzen: Der Beitrag des Dalai Lama zu Dialog und Verständigung“ setzen sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen religiösen und wissenschaftlichen Kontexten mit dem Wirken des Friedensnobelpreisträgers auseinander. Zu den Referierenden gehören Achim Riggert, Martin Bock, Carola Roloff, Perry Schmidt-Leukel, Abdülkerim Senel, Werner Höbsch, Hans-Christoph Goßmann, Marien van den Boom, Werner Heidenreich und Mathias Schneider.

„Ethik ist wichtiger als Religion“

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Impulse der Dalai Lama mit seiner Haltung der Gewaltlosigkeit, seiner Betonung des Mitgefühls und seinem Eintreten für eine globale Ethik dem interreligiösen Dialog gegeben hat. Neben einem einführenden Vortrag in das Werk des Dalai Lama beleuchten Impulse und Diskussionsrunden, welche Bedeutung spirituelles Wachstum, ökologische Verantwortung und ethische Prinzipien für Verständigung und Frieden haben können. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Satz des Dalai Lama, „Ethik ist wichtiger als Religion“, der die Grundlagen seines Verständigungsansatzes prägt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit INTR°A, dem Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildungswerk, dem oikos-Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Karl-Rahner-Akademie Köln statt. Zum Abschluss der Tagung wird der mit 5.000 Euro dotierte Projektpreis der Interreligiösen Arbeitsstelle INTR°A verliehen, mit dem jährlich ein innovatives interreligiöses Projekt ausgezeichnet wird. Die Teilnahme kostet 20 Euro (online 10 Euro). Eine Anmeldung per Telefon 0221/9318030 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.

Hier geht es zur Onlineteilnahme: https://www.melanchthon-akademie.de/programm/kurs/20313-mitgefuehl-ohne-grenzen

Text: APK
Foto(s): APK

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