Weite Herzen und sichere Wege – der jecke Segen zum Start des Straßenkarnevals von Oliver Kießig

Oliver Kießig ist Pfarrer an der Melanchthonkirche in Köln-Zollstock. Sonntags steht er meist auf der Kanzel – zum Start des Straßenkarnevals aber ist er draußen unterwegs, mitten auf den Straßen Kölns. Als Regimentspastor der Roten Funken Köln begleitet er das närrische Treiben seelsorglich und mit einem besonderen Blick auf Gemeinschaft, Verantwortung und Miteinander.

In diesem Video teilt Oliver den jecken Segen zum Karneval: für weite Herzen, sichere Heimwege, ehrliches Lachen und für all die Menschen, mit denen wir unterwegs sind. Denn Karneval ist mehr als Feiern – er ist Begegnung, Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft.

Der jecke Segen lädt dazu ein, achtsam zu feiern, füreinander da zu sein – und selbst Segen für andere zu werden.

Kölle alaaf!

Text: Oliver Kießig/ APK
Foto(s): Oliver Kießig

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Jeck för de jode Zweck: Dreigestirn sammelt für Krankenstation Caya und engagiert sich gegen die Spaltung der Gesellschaft.

Karnevalistisch-evangelische Einigkeit: Prinz Niklas I., Bauer Clemens, Jungfrau Aenne und Stadtsuperintendent Bernhard Seiger. Der Besuch des Dreigestirns ist seit 20 Jahren Tradition.

Der Kölner Karnevalsprinz Prinz Niklas I. (Niklas Jüngling) pflegt die Ökumene auch im häuslichen Umfeld. „Ich bin ja vom anderen Verein, aber immerhin ist meine Freundin evangelisch“, gestand der katholisch getaufte jecke Würdenträger beim Empfang im Haus der Evangelischen Kirche. Niklas I., Bauer Clemens (Clemens von Blanckart) und Jungfrau Aenne (Stefan Blatt) absolvierten ihren längst traditionellen Besuch bei den protestantischen Blauköpp und wurden von Stadtsuperintendent Bernhard Seiger begrüßt. Zuvor hatte Südstadtkantor Thomas Frerichs mit kölschen Liedern das jecke Schmölzje stimmungsvoll auf den Auftritt der Tollitäten eingestimmt.

„Loss mer all zosamme stonn“ – Appell gegen gesellschaftliche Spaltung

„Wir leben unseren Traum“, rief Niklas I. stellvertretend für seine Kollegen aus dem Dreigestirn. Es sei absolut beeindruckend, wie viel Spaß Köln am Karneval habe. „Dass Menschen aller Couleur gemeinsam feiern, macht unseren Fastelovend so liebenswert.“ Beeindruckend sei der ökumenische Gottesdienst der Karnevalisten Anfang Januar im Dom gewesen. Niklas I. erteilte der Spaltung der Gesellschaft eine Absage. „Loss mer all zosamne stonn. Das können nur wir Lück schaffe.“

Ökumene verbindet – Stadtsuperintendent Seiger im bunten Beffchen

Die Jungfrau tanzt: Stefan Blatt alias Jungfrau Aenne zeigt, dass Karneval ohne Schwoof nur halb so schön wär.

„Es ist die Ökumene, die uns verbindet“, sagte Bernhard Seiger. „Wir stehen für Zuversicht. Wir glauben ans Gelingen.“ Der Stadtsuperintendent trug selbstredend das bunte Beffchen, das an das Richter-Fenster im Dom erinnert und ihm vom Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckenkorn beim Gottesdienst der Karnevalisten überreicht worden war. Seiger erinnerte daran, dass das Dreigestirn für Caya, die Krankenstation für Wohnungslose in Mülheim, sammelt. Selbstverständlich werde der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sich mit einer namhaften Spende beteiligen.

Campus Kartause wird fristgerecht fertig – Jubel im Publikum

Für Jubel im Publikum sorgte die Ankündigung des Stadtsuperintendenten – im Zimmermanns-Kostüm –, dass der Campus Kartause Ende des Jahres fristgerecht fertiggestellt wird. Nachdem Seiger den Tollitäten Blaukopp-Orden überreicht hatte und unter tatkräftiger Hilfe von Thomas Frerichs das Stammbaum-Lied gesungen worden war, hieß es für das Dreigestirn: „Abmarsch, Klatschmarch und raus mit tosendem Applaus.“

Mehr jecke Bilder findet ihr hier:

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Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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KÖLLE ALAAF! Wenn Brauchtum auf Engagement trifft: Das Kölner Dreigestirn zu Gast bei den Blauköpp

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger empfing zusammen mit den Blauköpp das Kölner Dreigestirn 2026. Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne sorgten für herrlich jecke Stimmung bei den Narren im Haus des evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Der Besuch beim Evangelischen Kirchenverband Köln und Region ist seit über 20 Jahren Tradition, auch dieses Mal mit jeder Menge Alaaf, Ordensverleihung durch die Blauköpp und natürlich einer Beffchentorte.
Das diesjährige Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ rückt das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Ein Thema, das Kirche und Karneval verbindet: Beide leben von Menschen, die sich mit Herzblut engagieren.

 

▶ Reinschauen und mitschunkeln!

Text: APK
Foto(s): APK

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„ALAAF – Mer dun et för Kölle!“: Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region laden ein

Unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ feiert Köln in der Session 2026 den Karneval. Das Motto bringt zum Ausdruck, dass in diesem Jahr insbesondere die vielen Ehrenamtlichen, die den Karneval Jahr für Jahr mit Ideen, Herzblut und Einsatz möglich machen, gewürdigt werden sollen. Der Straßenkarneval wird am Donnerstag, 12. Februar, eröffnet und geht bis Dienstag, 17. Februar. Schon in den Wochen davor greifen zahlreiche Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region die fünfte Jahreszeit auf und laden zu karnevalistischen Gottesdiensten, Feiern, Konzerten und Begegnungen ein. Zwischen Alaaf und Amen, Musik und Liturgie, Tanz, Gebet und Gemeinschaft zeigen die Veranstaltungen, wie eng Karneval und kirchliches Leben in Köln miteinander verbunden sind. Hier eine Übersicht:

Köln

Karnevalsgottesdienst: Kölsche Psalmen, Lieder und Café in Vogelsang

Mit kölschen Psalmen, bekannten Liedern und viel „jecker“ Stimmung wird der Karnevalsgottesdienst am Sonntag, 1. Februar, 10.45 Uhr, in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, gefeiert. Noch vor den tollen Tagen verbindet der Gottesdienst karnevalistische Lebensfreude mit evangelischer Tradition. Musikalisch wirken unter anderem Mariechen, Hochwürden und die Vogelsängerinnen mit. Verkleidungen sind willkommen, der Gottesdienst kann aber selbstverständlich auch ohne Kostüm besucht werden. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum karnevalistischen Kirchencafé ins Gemeindehaus ein.
http://www.evangelisch-ehrenfeld.de

Familiengottesdienst zu Karneval. Bunt, fröhlich und familiennah durch die fünfte Jahreszeit

Ein Famwww.evangelisch-ehrenfeld.deiliengottesdienst zu Karneval bringt am Sonntag, 1. Februar, 11.11 Uhr, in der Petruskirche Köln-Merheim, Kieskaulerweg 53, Jung und Alt zusammen und verbindet karnevalistische Freude mit gottesdienstlicher Gemeinschaft. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Daniel Rösler, unterstützt von Hubert und der Ballettschule Herberhold, die mit tänzerischen Beiträgen beteiligt ist.
www.brueck-merheim.de

Einsingen in den Karneval. Mit dem Ukulelen Schmölzje Colonia

Mit alten und neuen Karnevalsliedern startet das Seniorennetzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg am Donnerstag, 5. Februar, 15 Uhr, im Café Lamerdin, Einhardtstraße 5/Ecke Wittekindstraße, in die Karnevalszeit. Das Ukulelen Schmölzje Colonia kommt zu Besuch und begleitet das gemeinsame Singen. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Darin enthalten sind Kaffee, Tee und Berliner. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro unter Telefon 0221/94401313 (Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr) entgegen.
http://www.kirche-klettenberg.de

„Kult-Karnevals-Party“. Karneval mit Live-Musik, Dreigestirn und Tanzgruppen

Mit Live-Musik, Auftritten des Dreigestirns und Tanzgruppen feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Freitag, 6. Februar, 18 bis 23 Uhr, die „Kult-Karnevals-Party“ in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Kinder-Karnevals-Party in der Melanchthonkirche. Buntes Programm für junge Jecken

Ein närrisches Programm für Kinder bietet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Samstag, 7. Februar, mit der „Kinder-Karnevals-Party“, die in zwei Zeitfenstern von 12 bis 14 Uhr sowie von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, stattfindet. Spiel, Musik und karnevalistische Stimmung stehen im Mittelpunkt dieses Angebots für Familien. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Familiengottesdienst zu Karneval mit Taufmöglichkeit. Karnevalistisch, fröhlich und zum Mitmachen für Jung und Alt

Kölsche Musik, Humor und bewegende Momente prägen den „Jecken Mitmachgottesdienst“, der am Samstag, 7. Februar, 14 Uhr, in der Friedenskirche Worringen der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden, Hackenbroicher Straße 59–61, gefeiert wird. Der karnevalistisch geprägte Gottesdienst richtet sich an Menschen jeden Alters und verbindet Spaß und Freude mit nachdenklichen und berührenden Elementen. Wer möchte, kann sich aktiv beteiligen, einen Witz erzählen oder etwas vorführen. So entsteht ein lebendiger Gottesdienst zwischen „Amen und Alaaf“, der Glauben und Karneval auf besondere Weise zusammenbringt.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

Joddesdeens op Kölsch. Gemeinsam mit Karnevalsvereinen

Ein Gottesdienst „op Kölsch“, zusammen mit den Holweider Karnevalsvereinen, mit den Tanzgruppen KG „Die Isenburger“ und der KG „Die Burgwächter“ findet am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Versöhnungskirche, Buschfeldstraße 30, statt. Im Anschluss an den jecken Gottesdienst lädt die Karnevalsgesellschaft (KG) „Die Isenburger“ zu einem karnevalistischen Frühschoppen in ihr Domizil an der Bergisch Gladbacher Straße ein.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein: Mit Musik und gemeinsamem Frühstück

Mit Musik, karnevalistischer Stimmung und einem gemeinsamen Frühstück lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt am Sonntag, 8. Februar, 10.30 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein in das Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße, ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Thiesbonenkamp, musikalisch begleitet von der Gruppe kalkbrass sowie der Biene, die für schwungvolle Akzente sorgen.
http://www.evangelisch-kalk-humboldt.de

„Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“. Karnevalistische Führung mit Günter Leitner

Unter dem Titel „Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“ lädt das Stadtführungsprogramm AntoniterCityTours am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, zu einer karnevalistischen Führung mit Günter Leitner ein. Der Rundgang folgt der Chronologie des Kölner Karnevals und führt zu ausgewählten Stationen wie dem Gürzenich, dem Rote-Funken-Platz, dem Ostermann-Brunnen und dem Jan-von-Werth-Brunnen, an denen Geschichte, Rituale und prägende Figuren des kölschen Brauchtums anschaulich werden. Treffpunkt ist der Gürzenich, Martinstraße 29-37/Günter-Wand-Platz (am Gürzenich Aufzug). Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung zu den Führungen unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich. Tickets können vorab unter www.eventim.de oder www.koelnticket.de erworben werden.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsgottesdienst in der Melanchthonkirche. Gemeinsam mit Vereinen und Gästen

Gemeinsam mit Vereinen, Gästen aus dem Veedel und der Hausband feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, einen Karnevals-Gottesdienst in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, kostümiert zu kommen und Karneval und Glauben miteinander zu verbinden.
http://www.melanchthonkirche.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Gottesdienst mit der Kapelle „Blos mer jet“

Einen Gottesdienst in kölscher Mundart feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Evangelischen Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstraße 1. Unter dem Titel „Joddesdeens op Kölsch“ verbindet der Gottesdienst geistliche Inhalte mit kölscher Sprache und Musik. Mit dabei ist die Gruppe „Blos mer jet“. Pfarrer Otmar Baumberger gestaltet die Liturgie.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

„Kölscher Joddesdienst“ — auch im Livestream. Gottesdienst op Kölsch mit Musik, Predigt und bunten Kostümen

Op Kölsch, mit Musik zum Mitsingen und einer Kirche voller Menschen in bunten Kostümen wird der „Kölsche Joddesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, gefeiert und zugleich per Livestream übertragen. Pfarrer Ivo Masanek gestaltet den Gottesdienst gemeinsam mit einem kölschen Team, die Predigt hält Gemeindemitglied Dr. Karl Beuth in feinstem Kölsch. Das Motto lautet „Kirche un Minsche“. Für die musikalische Gestaltung sorgen kölsche Tön zum Mitsingen mit dem Gerold-Kürten-Singkreis unter der Leitung von Stefan Krüger. Parallel findet ein kölscher Kinderjoddesdienst statt, zu dem Kinder ebenfalls gern kostümiert kommen können. Der Livestream wird über www.kirche-klettenberg.de übertragen.
www.kirche-klettenberg.de

„Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“
Fröhliche Karnevalsparty für Kinder in Longerich

Tanzen, lachen und ausgelassen Karneval feiern heißt es bei der „Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“ am Dienstag, 10. Februar, 17 bis 19 Uhr, in der Immanuelkirche Longerich der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln, Paul-Humburg-Straße 11. Eingeladen sind alle Kinder, die Lust auf Musik, Bewegung und gute Laune haben und gerne im Kostüm feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Tickets kosten 3 Euro und sind ab Dienstag, 21. Januar, im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Eine Anmeldung ist bei Ina Fimpeler unter Telefon 0177 7 20 65 04 oder bei Andrea Zaminer unter Telefon 0174 7 93 09 78 erforderlich.
http://www.begegnungsgemeinde.de

„Melaten Alaaf!“ – Friedhofsführung zu Kölner Karnevalisten. Karnevalsgeschichte zwischen Grabkunst, Musik und Stadtgeschichte

Das Stadtführungsprogramms AntoniterCityTours bietet mit der Führung „Melaten Alaaf!“ am Samstag, 7. Februar, 11 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, eine besondere Entdeckungstour über den Melatenfriedhof an. Stadtführer Günter Leitner führt zu den Grabstätten bekannter Kölner Karnevalisten und erzählt von Leben, Werk und Wirkung prägender Persönlichkeiten der fünften Jahreszeit. Vorgestellt werden unter anderem Marie-Luise Nikuta, Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz, Horst Muys und Thomas Liessem sowie weitere bekannte Namen der Kölner Karnevalsgeschichte. Der Rundgang verbindet kölsche Kultur, Musikgeschichte und Erinnerungsorte und richtet den Blick auf den Karneval aus ungewohnter Perspektive. Treffpunkt ist die Trauerhalle am Eingang Piusstraße. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren. Buntes Tanzvergnügen zum Auftakt der jecken Tage

Mit Musik, Tanz und viel guter Laune stimmt eine Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren am Mittwoch, 11. Februar, 17 bis 19 Uhr, im Gemeindezentrum der Evangelischen Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11, auf die jecken Tage ein. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt dazu ein, im Kostüm und in fröhlicher Atmosphäre zu feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets sind am Mittwoch, 21. und 28. Januar, sowie am Mittwoch, 4. Februar, jeweils von 17 bis 18 Uhr im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Karten können auch über WhatsApp unter der Telefonnummer 0173/3054761 oder per E-Mail an andrea.zaminer@ekir.de oder telefonisch unter 0174/7930978 vorbestellt werden.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Pänz, Alaaf & Halleluja“. Karnevalsparty für Familien

Bunt, laut und fröhlich wird es bei der Karnevalsparty „Pänz, Alaaf & Halleluja“, die am Donnerstag, 12. Februar, 15 Uhr, in der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll gefeiert wird. Kinder und ihre erwachsenen Jecken sind eingeladen, gemeinsam zu tanzen, zu singen und Weiberfastnacht mit viel Bewegung, Musik und guter Stimmung zu erleben. Tickets sind online erhältlich unter „Pänz.Alaaf&Halleluja – Karnevalsparty für Kinder und Familien“ unter www.rausgegangen.de.
http://www.evangelisch-deutzpoll.de

„JECK AS HELL“ – Queere Karnevalsparty in der Kartäuserkirche. Karneval zwischen Glitzer, Musik und Gemeinschaft

Eine queere Karnevalsparty unter dem Titel „JECK AS HELL“ findet am Samstag, 14. Februar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, statt. In besonderer Atmosphäre verbindet die Veranstaltung Karnevalsmusik, Popklassiker und ausgelassenes Feiern mit einem offenen, respektvollen Miteinander und setzt damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft. Neben Tanz und Musik gehört auch ein Kostümwettbewerb zum Programm. Willkommen sind queere Menschen, Freundinnen und Freunde sowie alle, die Karneval jenseits klassischer Konventionen feiern möchten. Ein Awareness-Team ist während der Veranstaltung ansprechbar und sorgt für einen achtsamen Rahmen. Der Eintritt kostet 12 Euro inklusive der Vorverkaufsgebühr bei rausgegangen.de.
http://www.queere-kirche-koeln.de

Ökumenische Karnevalsandacht. Jeck und feierlich den Karnevalssonntag beginnen

Jeck und zugleich feierlich wird der „Ökumenische Karnevalsgottesdienst“ am Sonntag, 15. Februar, 9.30 Uhr, in der Kirche Sankt Pankratius am Worringer Bruch, Sankt Tönnisstraße 33, gefeiert. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt gemeinsam mit den ökumenischen Partnern dazu ein, den Karnevalssonntag mit einer besonderen Andacht zu beginnen, bei der sich Engagierte aus Karnevalsvereinen, Fahnenabordnungen sowie der Prinz mit seinem Hofstaat versammeln.
http://www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Mess op Kölsch“ am Karnevalssonntag. „Alaaf – mer dun et för Kölle“ mit Musik und Kostümen

Kölsche Töne, karnevalistische Atmosphäre und liturgische Tradition verbinden sich am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, bei der „Mess op Kölsch“ unter dem Titel „Alaaf – mer dun et för Kölle“. Gefeiert wird eine evangelische Messe mit kölscher Musik und Kostümen. Die Musik gestaltet Thomas Frerichs, die Liturgie Pfarrer Herzberg.
http://www.antonitercitykirche.de

Karnevalsgottesdienst in der Friedenskirche Mülheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Karnevalsgottesdienst – „Familienkirche bunt kostümiert“. Mit kölschen Liedern, Konfetti und biblischer Geschichte

Mit kölschen Liedern, Konfetti und viel Platz für Klein und Groß wird der Karnevalsgottesdienst der „Familienkirche bunt kostümiert“ am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Pauluskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus, Dreisamweg 9–11, gefeiert. Der Gottesdienst richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbindet eine biblische Geschichte rund ums Feiern mit Musik, Bewegung und fröhlicher Atmosphäre. Teilnehmende in Kostümen sind willkommen, aber kein Muss. Im Anschluss gibt es Kölsch, Limo und kleine Snacks, gern auch ergänzt durch mitgebrachte Beiträge.
www.kirche-hoehenhaus.de

Gottesdienst an Fastelovend. Jeck gefeierter Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé

Mit einem Karnevals-Gottesdienst an Fastelovend wird am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock der närrische Höhepunkt kirchlich gefeiert. Pfarrer Oliver J. Kießig und Prädikant Achim Wenzel gestalten den Gottesdienst, der Glauben, Humor und rheinische Lebensfreude miteinander verbindet. Im Anschluss sind alle zum Kirchencafé eingeladen.
http://www.melanchthonkirche.de

„Kumm, loss mer fiere“. Farbenfroher Karnevalsgottesdienst mit Musik und Buffet

Bunt, kölsch und fröhlich wird der Karnevalsgottesdienst „Kumm, loss mer fiere“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15. Der Gottesdienst verbindet eine gereimte, stellenweise bissige Predigt mit kölschen Karnevalsliedern, gemeinsamem Schunkeln und der Freude an vielen kostümierten Jecken. Im Anschluss wird bei Getränken angestoßen und ein buntes Buffet geteilt. Beiträge zum Buffet sind herzlich willkommen.
http://www.dem-himmel-so-nah.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalsgottesdienst mit Tradition in Widdersdorf

Der „Joddesdeens op Kölsch“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ der Evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde Köln Land, Zum Dammfelde 37, ist seit 1998 fester Bestandteil des Fastelovends im Veedel Widdersdorf und verbindet Glauben, kölsche Sprache und karnevalistische Tradition auf besondere Weise. Im Anschluss daran macht sich eine größere Gruppe aus der Gemeinde gemeinsam auf den Weg zum lokalen Karnevalszug und feiert dort weiter.
www.evkirche-ichthys.de

Joddesdeens „op Kölsch“. Mit Umtrunk im Gemeindehaus

Zu einem Gottesdienst „op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 11.11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Im Anschluss gibt es einen Umtrunk im Gemeindehaus.
http://www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst in der Kreuzkirche Buchheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Karnevalszug in Junkersdorf – „Mer dun et för Kölle“.Gruppe der Kirche geht zum 11. Mal mit
Eine Gruppe der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf beteiligt sich am Dienstag, 17. Februar, 14 Uhr, am Karnevalszug durch das Veedel Junkersdorf und folgt damit dem Kölner Karnevalsmotto „Mer dun et för Kölle“. Die Teilnehmenden mit den blauen Punkten sind im Stadtteil längst bekannt, das bewährte Kostüm kommt erneut zum Einsatz, und erstmals nehmen auch die Fusionsgemeinden aus Braunsfeld sowie Weiden/Lövenich teil. Musikalisch begleitet der Posaunenchor den Zug und sorgt für den typischen karnevalistischen Klang. Im Anschluss an den Umzug klingt der Nachmittag mit Musik, Suppe und Kölsch im Gemeindesaal, Birkenallee 20, aus. Wurfmaterial wird als Gesamtpaket organisiert, die Kosten betragen 10 Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung im Gemeindebüro per Telefon 0221/486794 oder per E-Mail an junkersdorf@ekir.de ist erforderlich.
www.ev-in-junkersdorf.de

 

Rhein-Erft-Kreis

„Hillije Mess met Kölsche Tön“. Karnevalsmesse mit evangelischer Beteiligung

Kölsche Töne und gelebte Ökumene prägen die „Hillije Mess met Kölsche Tön“, die am Sonntag, 1. Februar, 10.11 Uhr, in der katholischen Kirche St. Mariä Geburt, Bachstraße 77–79, in Hürth gefeiert wird. Zu der Karnevalsmesse laden die Evangelische Kirchengemeinde Hürth und die katholische Gemeinde gemeinsam ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Werner Friesdorf und Pfarrerin Franziska Boury. Zudem wirken Prinz Fabian der Erste und die Gruppe Palaver mit und bringen karnevalistische Akzente in Liturgie und Musik ein.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Familiengottesdienst zu Fastelovend. Anschließend Party im Keller

Zu einem Familiengottesdienst zu Fastelovend lädt die Evangelische Heilig Geist Gemeinde Köln Land am Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Pfarrer Volker Meiling und Team gestalten den Gottesdienst, zu dem auch das Dreigestirn erwartet wird. Im Anschluss kann im Keller der Kirche weitergefeiert werden.
http://www.kirchepulheim.de

Ökumenische Fastelovendsvesper. „Mer dun et för Jott und die Minsche“

Eine ökumenische Fastelovendsvesper „Mer dun et för Jott und die Minsche“ wird am Samstag, 7. Februar, 17 Uhr, in der Kirche der Versöhnung der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, gefeiert. In karnevalistischer Atmosphäre verbindet die Vesper rheinische Lebensfreude mit Besinnung und gemeinsamer Andacht und setzt dabei ein ökumenisches Zeichen mitten in der närrischen Zeit. Willkommen sind alle, die Lust haben mitzufeiern, ob verkleidet oder unverkleidet, denn alle Jecken sind eingeladen, diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu erleben.
http://www.kirche-lechenich.de

Fastelovend-Gottesdienst in Pulheim. Jecker Gottesdienst mit Dreigestirn, Musik und Gemeinschaft

Fröhlich, kölsch und gemeinschaftlich wird der „Fastelovend-Gottesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, in der Evangelischen Kirchengemeinde Pulheim gefeiert. Prädikant Sammy Wintersohl gestaltet die Liturgie, begleitet vom Pulheimer Dreigestirn, das unter dem Motto „Mir alle sin Pullem“ den Gottesdienst mitprägt. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Bläsergruppe „Jeck op Blech“, die rheinischen Schwung und gute Stimmung in die Kirche bringt. Der Gottesdienst verbindet Glauben, Lebensfreude und Fastelovend, wie er in Pulheim gelebt wird, und lädt ausdrücklich dazu ein, verkleidet zu kommen. Im Anschluss gibt es für alle noch eine süße Stärkung und Gelegenheit zum Austausch.
http://www.kirchepulheim.de

„Karnevalssingen“. Beliebte Karnevalslieder aus alter Zeit

Fröhliches gemeinsames Singen steht beim „Karnevalssingen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth am Montag, 9. Februar, 15 Uhr, im Gemeindehaus der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, im Mittelpunkt. Das „Karnevalssingen“ lädt dazu ein, bekannte Karnevalslieder aus früheren Zeiten anzustimmen und in geselliger Runde zu genießen. Wer mag, kann kostümiert kommen. Für Knabbereien und Getränke ist gesorgt. Eine Anmeldung im Gemeindebüro unter 02233/33216 oder digital unter eih.digital/karnevalssingen ist erforderlich.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Gottesdienst am Karnevalssonntag. Anschließend Frühschoppen

Am Sonntag, 15. Februar, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling im Anschluss an den Gottesdienst in der Kreuzkirche, Kronenweg 67, zu einem karnevalistischen Frühschoppen ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.
http://www.evangelisch-wesseling.de

Zentralgottesdienst „Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalistisch, herzlich und mitten aus dem Veedel

Kölsch, jeck und gemeinschaftlich wird der „Joddesdeens op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 10.11 Uhr, in der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, gefeiert. Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft lädt dazu ein, den Glauben in kölscher Sprache und karnevalistischer Stimmung zu erleben und gemeinsam zu feiern.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

Rheinisch-Bergischer Kreis

Familienkarnevalsparty.Buntes Karnevalsfest für Kinder und ihre Familien

Buntes Karnevalsfest für Kinder und ihre Familien Mit Musik, Bewegung und kreativen Angeboten wird am Donnerstag, 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Jubilate-Forum, Auf dem Korb, in Lindlar, Karneval gefeiert: Die Familienkarnevalsparty richtet sich an Kinder und alle, die dazugehören, und bietet Raum für gemeinsames Feiern in fröhlicher Atmosphäre. Auf dem Programm stehen eine Minidisco, Bastelangebote sowie ein Mitbringbuffet, zu dem alle Gäste etwas beitragen können. Informationen zur Veranstaltung gibt Pfarrerin Jenny Scheier unter Telefon 01525 6768889. Mit Musik, Bewegung und kreativen Angeboten wird am Donnerstag, 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Jubilate-Forum in Lindlar,  Auf dem Korb, Karneval gefeiert: Auf dem Programm stehen eine Minidisco, Bastelangebote sowie ein Mitbringbuffet, zu dem alle Gäste etwas beitragen können. Die Familienkarnevalsparty richtet sich an Kinder und alle, die dazugehören. Informationen zur Veranstaltung gibt Pfarrerin Jenny Scheier unter Telefon 01525/6768889.
www.ev-kirche-lindlar.de

 

Hier gehts zum Evangelischen Karnevalsnetzwerk der Blauköpp in Köln.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Liebe feiern: Valentinsgottesdienste mit Musik, Segen und Gemeinschaft

Der Valentinstag ist längst mehr als ein Tag für rote Rosen und Pralinen. Rund um den 14. Februar laden in Köln und der Region ganz unterschiedliche Angebote in den Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region dazu ein, Liebe, Nähe und Beziehung auf vielfältige Weise zu feiern – kulinarisch, kulturell, spirituell oder ganz persönlich. Ob bei einem gemeinsamen Kochabend für Paare, auf Spaziergängen durch die Stadt oder über den Melatenfriedhof, bei Segensgottesdiensten oder musikalischen Feiern: Liebe zeigt sich in vielen Formen und Geschichten. Die folgenden Veranstaltungen nehmen den Valentinstag zum Anlass, Raum zu schaffen für Begegnung, Austausch, Erinnerung und Segen – für Paare ebenso wie für Einzelne, Verliebte, Verheiratete oder Erinnernde.

07.02.2026, 18:00
Ev. Familienbildungsstätte Köln
EKV Casino, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
„Date Night – cook memories“
Romantischer Kochkurs zum Valentinstag für Paare
Als besonderes Angebot rund um den Valentinstag lädt die Evangelische Familienbildungsstätte Köln am Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, zu einer „Date Night – cook memories“ in das Casino im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, ein. Der Kochkurs richtet sich an Paare, die gemeinsam einen romantischen Abend verbringen und dabei ein auf das Teilen und Genießen ausgelegtes Menü zubereiten möchten. In entspannter Atmosphäre entstehen Gerichte, die mit Liebe gekocht werden und Raum für gemeinsame Erinnerungen schaffen. Auf dem Menü stehen unter anderem ein Mocktail, Spring Rolls, Sriracha-Limetten-Lachs und Mango-Tiramisu im Glas. Am Ende des Abends können die zubereiteten Speisen gemeinsam probiert werden, zudem gibt es ein kleines essbares Geschenk für zu Hause. Eine Schürze sowie geeignete Behältnisse für Reste sollten mitgebracht werden. Die Teilnahme kostet 44 Euro. Eine Anmeldung unter www.fbs-koeln.org ist erforderlich.
www.fbs-koeln.org

08.02.2026, 14:00
AntoniterCityTours
Eingang zum Hotel Maritim, Heumarkt 20, 50667 Köln
„Köln am Valentinstag“
Liebe, Lust und Leidenschaft in der Kölner Innenstadt
Liebe, Lust und Leidenschaft sind Thema des neuen Rundgangs „Köln am Valentinstag“ der AntoniterCityTours am Sonntag, 8. Februar, 14 Uhr, den Günter Leitner gemeinsam mit Asja Bölke anbietet. Der Spaziergang durch die Kölner Innenstadt verbindet Stadtgeschichte mit Geschichten rund um Beziehungen, Gefühle und besondere Orte der Liebe in Köln. Interessierte treffen sich vor dem Eingang zum Hotel Maritim, Heumarkt 20. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung über www.antonitercitytours.de oder der Kartenvorverkauf über KölnTicket wird empfohlen.
www.antonitercitytours.de

14.02.2026, 15:00
AntoniterCityTours
Eingang Melatenfriedhof, Melatengürtel/Ecke Oskar-Jäger-Straße, 50931 Köln
„Herzensspuren auf Melaten am Valentinstag“
Neue Stadtführung der AntoniterCityTours
Wo Liebe sichtbar wird, davon erzählt Armin Beuscher, Referent der AntoniterCityTours, bei der neuen Friedhofsführung „Herzensspuren auf Melaten am Valentinstag“ am Samstag, 14. Februar, 15 Uhr. Der Rundgang über den Melatenfriedhof widmet sich Liebesgeschichten, Symbolen und Spuren von Zuneigung. Wer mehr erfahren möchte, trifft sich am Eingang Melatenfriedhof, Melatengürtel/Ecke Oskar-Jäger-Straße. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung über www.antonitercitytours.de oder der Kartenvorverkauf über KölnTicket wird empfohlen.
www.antonitercitytours.de

14.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche, Thurner Str. 105, 51069 Köln
„Liebe“ – Musikalischer Segensgottesdienst
Segensfeier zum Valentinstag für die gesamte Gemeinde
Ein musikalischer Segensgottesdienst zum Valentinstag findet am Samstag, 14. Februar, 19 Uhr, in der Pauluskirche, Thurner Straße 105, statt. Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide lädt Menschen ein, die sich persönlich oder als Paar segnen lassen möchten. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Frage, was Liebe trägt, was sie bedeutet und wie sie mit Gottes Segen verbunden ist. Gestaltet wird der Abend von Pfarrerin i. R. Sybille Noack-Mündemann und Pfarrer Klaus Völkl. Die musikalische Gestaltung übernehmen Claudia Groß (Gesang) und Jan Weigelt (Flügel), als Duo „Auralie Blue“. Eine Teilnahme ist auch kostümiert möglich. Im Anschluss besteht Gelegenheit, bei einem Anstoßen miteinander ins Gespräch zu kommen.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

14.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Straße 2, 50170 Kerpen
Valentinstag-Gottesdienst „Forever & Amen“
Segnung, Musik und Begegnung zum Valentinstag
Unter dem Motto „Forever & Amen“ feiern die Evangelische Kirchengemeinde Sindorf und die Evangelische Kirchengemeinde Kerpen am Samstag, 14. Februar, 19 Uhr, gemeinsam einen Valentinstag-Gottesdienst in der Christus-Kirche Sindorf, Carl-Schurz-Straße/Ecke Kerpener Straße 2. Pfarrer Schnabel und Pfarrerin Dr. Brunk gestalten den Gottesdienst, der als etwas andere Form des Valentinstags Raum für Musik, Begegnung und persönliche Segnung bietet. Eingeladen sind alle, die sich einem anderen Menschen in Liebe verbunden fühlen und dies feiern möchten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Segnung, danach klingt der Abend bei einem Sektempfang in geselliger Atmosphäre aus.
www.evangelisch-in-sindorf.de

22.02.2026, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
Valentinstagsgottesdienst mit Segnung
Musik mit „LivingNextDoor“
Am Valentinstag, Sonntag, 22. Februar, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen zu einem Valentinsgottesdienst mit Segnung in den Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, ein. Der Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Posche beginnt um 14 Uhr. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band „LivingNextDoor“.

Text: APK, Stand: 12.01.2026
Foto(s): APK/Canva

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„Diese Aufgabe ist für mich eine große Ehre“ – Holger Reiprich, Leiter der Notfall- und Feuerwehrseelsorge, ist in der Karnevalsgesellschaft „Funkentöter“ der erste Regiments-Pfarrer

Holger Reiprich ist evangelischer Pfarrer und seit über 30 Jahren in der Feuerwehr- und Notfallseelsorge in Köln tätig. In dieser Session wurde der gebürtige Kölner zum Regiments-Pfarrer der Kölschen Funkentöter ernannt – ein Traditionscorps mit enger Verbindung zum Karneval.

Herr Reiprich, was bedeutet die Rolle des Regiments-Pfarrers für Sie?

Holger Reiprich: Die Funktion des Regiments-Pfarrers ist bei den Kölschen Funkentötern neu eingeführt worden. Für mich ist sie vor allem Ausdruck von Vertrauen und Wertschätzung. In dieser Rolle begleite ich die Gesellschaft seelsorglich, bin bei wichtigen Terminen präsent und verstehe mich als Ansprechpartner innerhalb der Gemeinschaft. Gleichzeitig verbindet sich hier mein beruflicher Hintergrund mit dem karnevalistischen Ehrenamt.

Was zeichnet die Kölschen Funkentöter als Karnevalsgesellschaft besonders aus?

Holger Reiprich: Die Kölschen Funkentöter sind ein Traditionschor der Berufsfeuerwehr Köln, gegründet in den 1930er-Jahren. Der Name leitet sich vom „Feuer ausmachen“ ab und verweist auf die enge Verbindung zur Feuerwehr. Diese Verbundenheit zeigt sich nicht nur in den historischen Uniformen, sondern auch in der Zusammensetzung der Gesellschaft: Alle Mitglieder haben einen Bezug zur Feuerwehr, überwiegend zur Berufs- oder Freiwilligen Feuerwehr Köln. Zugleich sind die Funkentöter fest im Kölner Karneval verankert.

Warum haben Sie sich entschieden, dieses Ehrenamt zu übernehmen?

Holger Reiprich: Die Ernennung zum Regiments-Pfarrer empfinde ich als große Ehre. Sie knüpft unmittelbar an meine langjährige Tätigkeit als Feuerwehrseelsorger an. Besonders schätze ich die Möglichkeit, Menschen, denen ich im beruflichen Kontext begegne, in einem anderen, gemeinschaftlichen Rahmen zu erleben. Die Funkentöter sind fast wie eine kleine Gemeinde: Man begleitet sich gegenseitig, nimmt Anteil am Leben des Einzelnen und übernimmt Verantwortung füreinander.

Gab es bereits besondere Momente in Ihrer neuen Funktion?

Beim Chorappell der Kölschen Funkentöter wurde Holger Reiprich offiziell zum Regiments-Pfarrer ernannt.

Holger Reiprich: Ein sehr bewegender Moment war der Karnevalistengottesdienst im Kölner Dom. Dort war ich sowohl als evangelischer Pfarrer als auch als Regiments-Pfarrer präsent. Diese Verbindung von Karneval, Kirche und Glauben, kurz vor der Proklamation des Dreigestirns, hat eine besondere Würde. Ebenso prägend war der Chorappell der Kölschen Funkentöter, bei dem meine Ernennung offiziell erfolgte und ich die große Wertschätzung der Gesellschaft erfahren durfte.

Das aktuelle Sessionsmotto betont die Bedeutung des Ehrenamts. Welche Rolle spielt es aus Ihrer Sicht für Köln?

Holger Reiprich: Das Ehrenamt ist für Köln unverzichtbar – sowohl im Karneval als auch bei der Feuerwehr. In der Notfallseelsorge engagieren sich überwiegend Ehrenamtliche, ohne die eine verlässliche Begleitung von Menschen in Krisensituationen nicht möglich wäre. Auch bei der Feuerwehr leisten die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr einen zentralen Beitrag zum Brandschutz und zur Bewältigung größerer Einsatzlagen. Dieses Engagement trägt wesentlich zum gesellschaftlichen

Holger Reiprich auf der Sitzung der „Kölschen Funkentöter“ mit Präsident Guido Thiemermann

Zusammenhalt in der Stadt bei.

Welche Schwerpunkte möchten Sie in Ihrem Amt setzen?

Holger Reiprich: Neben der repräsentativen Aufgabe ist mir die Vernetzung besonders wichtig. Ich möchte Verbindungen zwischen den Funkentötern, anderen Karnevalsgesellschaften und kirchlichen Initiativen stärken und so Brücken zwischen Feuerwehr, Karneval und Kirche bauen.

Mehr zu den Kölschen Funkentötern:

Text: APK / Holger Reiprich
Foto(s): Holger Reiprich

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Blauköpp mit viel jeckem Segen: Evangelisches Karnevalsnetzwerk lädt ein

Pfarrer, Karnevalist, Netzwerker: Oliver J. Kießig verbindet Kirche und Fastelovend auf besondere Weise. Im Interview spricht der Mitinitiator der „Blauköpp“ über das evangelische Karnevalsnetzwerk, neue Ideen und den ersten eigenen Sessionsorden.

Wer sin die Blauköpp?

Oliver Kießig: Die Blauköpp sind keine klassische Karnevalsgesellschaft mit eigener Uniform und Spielmannszug. Wir sind das evangelische Karnevalsnetzwerk in Köln und Region. Wir vernetzen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen, die evangelisch sind oder sich in der Kirche engagieren und mitten im kölschen Fastelovend mitmischen. Unser Netzwerk verbindet all die kirchlichen Akteur:innen, die feiern, lachen und Glauben mit Karneval verbinden wollen. Wir feiern Sitzungen, Gottesdienste op Kölsch und alles, was dazugehört: mit Augenzwinkern und offenem Herzen.

Woher kommt der Name?

Die Initiatoren Oliver Kießig, Heike Kümpel und Sammy Wintersohl vom evangelischen Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“ engagieren sich für eine fröhliche, glaubensnahe Präsenz der Kirche im Fastelovend.
LINKS: Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl von den "Blauköpp" mit dem Prinzenpaar.RECHTS: Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl (r.) von den „Blauköpp“ mit Dr. Thorsten Latzel (2.v.r), Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Antje Menn, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Der Sessionsorden in Aktion: LINKS: Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl von den „Blauköpp“ mit dem Prinzenpaar.
RECHTS: Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl (r.) von den „Blauköpp“ mit Dr. Thorsten Latzel (2.v.r), Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Antje Menn, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Oliver Kießig: Der Name „Blauköpp“ ist typisch kölsch: ein bisschen Selbstironie, ein bisschen Geschichte und viel Augenzwinkern. Früher wurden evangelische Christen im Rheinland scherzhaft als „Blauköpp“ bezeichnet, angelehnt an die blauen Mützen preußischer Beamter. Preußisch, nüchtern, protestantisch, das passte aus kölscher Sicht wunderbar. Was als Seitenhieb begann, haben wir selbstbewusst übernommen. Heute steht „Blauköpp“ für evangelische Jecke, die wissen: Man kann den Glauben ernst nehmen, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Wir tragen den Namen mit Stolz und einem Lächeln.

Was macht ihr?

Oliver Kießig: Wir vernetzen evangelische Karnevalsaktivitäten in Köln und Region. Wir bringen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen zusammen, teilen Termine, feiern gemeinsam und sorgen dafür, dass evangelische Präsenz im Fastelovend sichtbar bleibt. Ob Gottesdienste op Kölsch, „Prot’s Sitzungen“, Veedelsumzüge oder gemeinsames Feiern: Hauptsach bunt und jeck!

Session im vollen Gange: Was sind eure Highlights?

Oliver Kießig: Unsere Veedel! Die Session lebt davon, dass überall jeckes Leben pulsiert. In den evangelischen Gemeinden wird gesungen, geschunkelt, gebetet und gelacht bei Gottesdiensten op Kölsch, kleinen Sitzungen oder Veedelsaktionen, meist liebevoll selbst gemacht. Ein Highlight ist auch das jährliche Treffen mit dem Dreigestirn im Haus der Kirche. Wenn sich Kirche, Stadt und Karneval auf Augenhöhe begegnen, merkt man: Der Fastelovend lebt in den Veedeln und wir mittendrin.

Was ist diese Session neu?

Oliver Kießig: Wir haben zum ersten Mal einen eigenen Sessionsorden – und der stellt die Jecken in den Mittelpunkt: bunt, vielfältig und mit ganz viel Herz. Die Farben und Formen stehen für die Unterschiedlichkeit der Menschen, die Karneval feiern, glauben, zweifeln und lachen. Gemeinsam mit dem Segensbüro „Hätzjeföhl“ haben wir das Sessionsmotto 2026 kreativ abgewandelt: Aus „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ wurde „SÄJE – Mer dun et för Kölle!“. Unser Beitrag: Segen schenken, gute Worte, offene Herzen.
Neu ist auch unser Outfit: Wir haben ein eigenes „Krätzje“ entworfen, also eine klassische Karnevalsmütze, die wir künftig tragen wollen. Ein Logo bzw. Emblem ist gerade in Arbeit und soll das Krätzchen zieren. Dazu haben wir uns für blaue Fliegen entschieden: evangelisch, kölsch und jeck.

Fastelovend und Kirche: Wie passt das?

Oliver Kießig: Kirche und Karneval gehören zusammen wie Köln und Dom. Die Fastenzeit zeigt es: Ein Teil der christlichen Tradition führt direkt in die fünfte Jahreszeit. Für uns bedeutet Kirche auch Gemeinschaft, Freude und Lachen. In unseren Gottesdiensten trifft Lebensfreude auf Glauben. Humor ist manchmal die schönste Predigt. Wir zeigen: Christ:innen können lachen, feiern und Alaaf sagen und trotzdem ernst im Leben stehen.

Weitere Infos zu den „Blauköpp“ unter: http://www.blaukoepp.de

Text: Oliver Kießig/ APK
Foto(s): Oliver Kießig/ APK

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Evangelischer Karneval vernetzt: Das Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“ verbindet Gemeinden in Köln und im Rhein-Erft-Kreis

Karneval gehört im Rheinland zur DNA – und das gilt auch für die evangelische Kirche. Im Rhein-Erft-Kreis und in Köln engagieren sich viele Gemeinden seit Jahren im Karneval. Jetzt werden diese Aktivitäten gebündelt – im evangelischen Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“.

Pfarrer Oliver Kießig ist einer der Initiatoren. Er sagt: „Wir vernetzen das Karnevalsengagement in den Gemeinden in Köln und Regionen. Die evangelische Kirche ist eigentlich schon immer im Karneval dabei, macht Gottesdienste, Sitzungen, ganz viele andere Veranstaltungen. Und die Idee ist, all das zusammenzubringen und die Leute, die sich im Karneval und in der evangelischen Kirche engagieren, zu vernetzen.“

Für evangelischen Karneval gibt es im Rhein-Erft-Kreis viele Beispiele. Heike Kümpel lebt in Kerpen, ist im offiziellen Karneval aktiv und feiert seit Jahren als Prädikantin Gottesdienste mit dem jeweiligen Kerpener Dreigestirn. Sie erzählt: „Es gibt Gemeinden wie zum Beispiel Elsdorf, Pulheim und Kerpen, in denen es Gottesdienste mit Dreigestirn gibt. Es gibt Gruppen in den Gemeinden, die Karnevalsfeiern machen und es gibt Pfarrsitzungen, in denen auch evangelische Gemeindeglieder zum Beispiel im Elferrat sitzen, und die damit ökumenischen Charakter haben.“

Mit dem Netzwerk Blauköpp sollen genau solche Initiativen sichtbarer werden und Menschen miteinander in Kontakt kommen, die evangelischen Karneval feiern und leben. Pfarrer Oliver Kießig rechnet dabei mit einer Beteiligung von rund zwanzig Kirchengemeinden: „Wir laden die Gemeinden ein und die, die sich engagieren, und vernetzen uns mit ihnen. Dann schauen wir, wohin es sich entwickelt. Vielleicht wird irgendwann eine Karnevalsgesellschaft gegründet und dann ist man ganz offizieller Teil dieses Vereinswesens. Vielleicht bleibt es auch ein Netzwerk.“

Egal in welcher Form – die Blauköpp stehen für evangelischen Karneval, der verbindet: im Rhein-Erft-Kreis, in Köln und der Region. Alle Termine und Informationen zum evangelischen Karneval gibt es online unter www.blaukoepp.de

Dieser Beitrag ist auch zu hören in der Sendung Himmel und Erde bei Radio Erft.

Text: Sammy Wintersohl
Foto(s): Archiv/Collage: APK

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Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust: Gedenkstunde am Löwenbrunnen in Köln

Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz versammelten sich Jung und Alt an der Kindergedenkstätte Löwenbrunnen in der Kölner City. Eingeladen zur Gedenkstunde am ehemaligen Standort des jüdischen Reform-Realgymnasiums Jawne hatten die Synagogen-Gemeinde Köln, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat und Masorti Rheinland in Verbindung mit dem Arbeitskreis „Lern- und Gedenkort Jawne“. Pfarrerin Dr. Dorit Felsch begrüßte nicht nur deren Vertretende. Ebenso willkommen geheißen wurden Mädchen und Jungen von drei weiterführenden Schulen.

Beiträge von jungen Menschen insbesondere zum Schicksal ehemaliger Jawne-Schülerinnen und -Schüler bilden zentrale Elemente der Gedenkstunde. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass ihr heute hier seid“, wandte sich Dr. Rainer Lemaire an die jungen Gäste. Damit würden sie die lange Tradition   der Schülermitwirkung an der Veranstaltung am Löwenbrunnen fortsetzen, so der im Arbeitskreis „Lern- und Gedenkort Jawne“ engagierte evangelische Schulreferent. „Heute übernahmen sie die Verantwortung für das Wachhalten der Erinnerung an das jüdische Gymnasium, an die zum Teil nach England geretteten Schülerinnen und Schüler, und vor allem an die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Menschen auch hier in Köln“, sagte Lemaire. Aus Köln und Umgebung wurden allein 1.100 jüdische Kinder und Jugendliche deportiert und ermordet.

Unerträglich wahrzunehmen, dass Judenfeindlichkeit wieder zunimmt

Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent, eröffnet die Gedenkstunde.
Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent, eröffnet die Gedenkstunde.

Beim Gedenken an die Opfer des Holocaust gehe es auch um „unsere Glaubwürdigkeit als Christinnen und Christen“, eröffnete der stellvertretende Stadtsuperintendent Markus Zimmermann. „Denn wir berufen uns auf Jesus von Nazareth, der Jude war.“ Es gehe für uns immer darum, uns klar zu machen, dass die Wurzel unseres Glaubens das Judentum sei, verwies er auf Paulus (Röm 11,18). Natürlich sei unseren Kirchen das Gedenken auch deswegen ein wichtiges Anliegen, „weil es ein unerträglicher Gedanke bleibt, dass unsere jüdischen Geschwister damals verfolgt und ermordet worden sind. Unerträglich ist es auch heute wahrzunehmen, dass Antisemitismus und Judenfeindlichkeit wieder zunehmen“. Dagegen einzutreten und Zeichen zu setzen, gehöre zu den Kernaufgaben unserer Kirchen. Er bat die jungen Menschen, ebenfalls aufzustehen „gegen jede noch so heiter gemeinte verletzende Bemerkung“.

Grußwort der Stadt Köln

„Das Verbrechen wurde möglich durch Hass, Entmenschlichung und das Schweigen vieler“, stellte Teresa De Bellis-Olinger fest. Die Bürgermeisterin überbrachte Grüße des Stadtrates und Oberbürgermeisters Torsten Burmester. „Dieses Schweigen ist unerträglich, damals wie heute. Wenn Unmenschliches geschieht, darf es keine Gleichgültigkeit geben!“ De Bellis-Olinger bezeichnete den Jahrestag der Befreiung von Auschwitz auch als eine Mahnung an uns alle, Verantwortung zu übernehmen. „Verantwortung als Stadtgesellschaft, die sich erinnert und daraus Haltung für die Gegenwart entwickelt.“ Ihr Dank galt insbesondere den Schülerinnen und Schülern. „Sie haben sich auf das Schicksal einzelner Kinder eingelassen. Sie haben hingeschaut, nachgefragt und den Opfern eine Stimme gegeben. Das ist Mut und das ist lebenswichtig, denn Erinnerung lebt durch uns.“ Angesichts eines wiedererstarkenden Antisemitismus erinnere uns Auschwitz daran, dass „Nie wieder“ ein Auftrag an uns alle sei. Deshalb verbinde das historische Gedenken heute eine klare demokratische Haltung: „Wir stehen zusammen gegen Hass, gegen Ausgrenzung.“

Erinnert an Dr. Erich Klibansky und andere

Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Europaschule Köln bei ihrem Vortrag.
Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Europaschule Köln bei ihrem Vortrag.

Mitglieder der AG Erinnerungskultur am Lessing-Gymnasium Köln-Porz richteten den Blick auf das Leben der Jüdin Anne Adler und ihrer Familie. Jugendliche des 9. Jahrgangs des Paul-Klee-Gymnasiums in Overath gingen unter anderem auf die Biografie von Dr. Erich Klibansky und die Geschichte der Jawne ein. 1929 sei der 28-Jährige zum Direktor des Gymnasiums ernannt worden. Nach 1933 habe er schnell erkannt, dass es für seine Schule keine Zukunft in Deutschland gebe. Sein Plan, die gesamte Jawne nach Großbritannien zu verlegen, habe nicht vollständig umgesetzt werden können. Zumindest seien rund 130 Schülerinnen und Schüler 1939 mit vier sogenannten Kindertransporten vor ihrer fast sicheren Deportation und Ermordung gerettet worden.

Antisemitismus damals und heute

Schülerinnen und Schüler aus dem 12. Jahrgang der Europaschule Köln berichteten unter anderem über das Schicksal von Karla Yaron (geb. Rath, 1925 bis 2017). Dabei spielten sie eindrückliche Passagen eines Interviews des Arbeitskreises mit der gebürtigen Düsseldorferin über Lautsprecher ein. Wie Yaron konnte auch Heinrich Grünebaum (Henry Gruen, 1923 bis 2013) mit einem der Kindertransporte aus Köln emigrieren. „So wenig auffallen wie möglich, so wenig in Erscheinung treten wie möglich. Es war wirklich ein Gang in Richtung Nicht-Existenz“, zitierten die Jugendlichen aus Gruens Erinnerungen an die NS-Zeit. Schließlich blickte ein Schüler auf aktuelle antisemitische Anfeindungen hierzulande, unter anderem ausgelöst durch den israelisch-palästinensischen Konflikt. Er appellierte, füreinander einzustehen. Damit trügen wir alle dazu bei, dass sich jeder wohlfühlen könne.

Dank und Aufforderung, die Stimme zu erheben

Juri Bergrin, Mitglied der gewählten Vertretung der Synagogen-Gemeinde Köln, würdigte die am Lern- und Gedenkort Jawne geleistete Bildungsarbeit und dankte den anwesenden jungen Menschen sehr für ihre engagierten Beiträge. Ergriffen verfolgten sie den Vortrag des jüdischen Gedenk-Gebetes „El Male Rachamin“ („Gott voller Erbarmen“) durch Dr. Annette Böckler von Masorti Rheinland. In sein Schlussgebet nahm Stadtdechant Monsignore Robert Kleine alle Opfer des nationalsozialistischen Regimes auf. Er bat Gott darum, „dass wir uns daran erinnern, was von unserem Land“ an schuldhaftem Verhalten ausgegangen sei. Das solle uns Motivation zum Handeln sein – „damit wir heute nicht schweigen, sondern unsere Stimme erheben“ gegen Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Jetzt anmelden: „Menschen mit Demenz begleiten“ – Qualifizierungskurs für Freiwillige

Ab Dienstag, 3. März, startet in Köln-Nippes der kostenlose Qualifizierungskurs „Menschen mit Demenz begleiten“, der engagierte Bürgerinnen und Bürger auf die ehrenamtliche Unterstützung von Menschen mit Demenz vorbereitet. Angeboten wird der Kurs von den Kölner Wohlfahrtsverbänden Diakonie Köln und Region, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische und Malteser Hilfsdienst, die gemeinsam Besuchsdienste für Menschen mit Demenz organisieren.

Ziel ist es, Menschen mit Demenz ein möglichst langes Leben in der eigenen häuslichen Umgebung zu ermöglichen und gleichzeitig pflegende Angehörige zu entlasten. Im Mittelpunkt des Engagements stehen regelmäßige Besuche, Gespräche, gemeinsames Spazierengehen, Spielen oder das Teilen von Erinnerungen, die den Alltag der Betroffenen bereichern. Der 40-stündige Qualifizierungskurs bereitet praxisnah auf diese Aufgabe vor und kann wahlweise vollständig in Präsenz oder mit anteilig digitalen Modulen absolviert werden.

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und haben die Möglichkeit, sich beispielsweise im Besuchsdienst TANDEm der Diakonie Köln und Region zu engagieren. Begleitend werden Fortbildungen, regelmäßiger Erfahrungsaustausch und eine Aufwandsentschädigung angeboten. Die Teilnahme am Qualifizierungskurs ist kostenfrei.

Katharina Regenbrecht, Koordination TANDEund DemenzNetz Köln-Nippes, erzählt im Interview:

Worauf wird bei der Qualifizierung besonders großen Wert gelegt?

Katharina Regenbrecht: Wir bereiten die Menschen, die sich bei uns engagieren möchten, gut vor. Dafür bieten wir eine 40-stündige Schulung rund um das Thema Demenz an. Das ist zwar eine formale Vorgabe, aber die meisten sagen hinterher, wie viel Sicherheit ihnen diese Vorbereitung gegeben hat. Am Anfang gibt es oft noch Berührungsängste – und genau da hilft die Schulung sehr. Viele Freiwillige berichten beim Schulungsabschluss, wie wertvoll es war, so viel Praktisches von Menschen zu hören, die bereits viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Demenz haben. Neben theoretischem Wissen ist es uns besonders wichtig, dass Teilnehmende selbst erleben können, wie sich Demenz anfühlen könnte. Denn echtes Verständnis entsteht nicht nur durch Wissen, sondern durch Nachempfinden. Wir werben bewusst um Verständnis für Verhaltensweisen, die uns im ersten Moment fremd oder unverständlich erscheinen. Deshalb nehmen Austausch, Diskussion und die Reflexion der eigenen Haltung einen großen Raum ein: Wie begegne ich Menschen mit Demenz? Wie stehe ich zur Erkrankung und zu den Angehörigen? Natürlich vermitteln wir auch Fachthemen wie Biografiearbeit, Aktivierung und Motivation. Doch im Zentrum steht für uns die Kommunikation und die Haltung, die sich darin ausdrückt. Wir möchten vermitteln, dass diese Arbeit trotz aller Herausforderungen auch Freude macht, Beziehung ermöglicht und von echter Begegnung lebt. Unsere Haltung ist geprägt von Respekt, Wertschätzung und Beziehungsgestaltung.

Wie tragen geschulte Ehrenamtliche konkret dazu bei, Menschen mit Demenz zu unterstützen?

Katharina Regenbrecht: Manche gehen zusammen in die Philharmonie, in den Biergarten, joggen miteinander oder gehen spazieren – Spaziergänge sind übrigens sehr beliebt. Freiwillige bringen viel mit: Neugierde auf den anderen Menschen, die Bereitschaft sich einzulassen, Interesse an der Biografie des Menschen, Zeit. Sie kommen regelmäßig jede Woche zu Besuch. Angehörige haben verlässliche Zeitfenster für eigenen Interessen, zur Entspannung oder um in Ruhe Erledigungen machen zu können. Das Bedürfnis des an Demenz erkrankten Menschen steht im Mittelpunkt. Hobbies nachgehen, Hand halten, im Sommer Eis essen, in der Natur sein, in der Stadt unterwegs sein, was alleine nicht mehr geht, zusammen Lachen, zusammensein.

Was bereichert und bewegt die Ehrenamtlichen oft persönlich in ihrem Engagement – welche Erfahrungen und Eindrücke nehmen sie aus der Begleitung von Menschen mit Demenz mit?

Katharina Regenbrecht: Uns ist wichtig, die Tandems so zu vermitteln, dass sie wirklich gut zueinander passen und sich beide jede Woche auf die Treffen freuen. Für die Freiwilligen soll es kein „Dienst“ sein, den sie aufopferungsvoll erfüllen, sondern eine bereichernde Zeit, auf die sie selbst Lust haben. Natürlich gibt es sehr gute Institutionen und professionelle Angebote für Menschen mit Demenz – und es ist wichtig, dass es diese Versorgung gibt. Aber genauso wichtig ist es, Demenz nicht ausschließlich dorthin auszulagern. Demenz betrifft uns alle. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

Freiwillige berichten:

  • „In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass das, was ich eigentlich von älteren Menschen mitbekommen möchte, mir im Alltag oft fehlt. Man sieht sie kaum noch im öffentlichen Leben – sie verschwinden ein Stück weit aus dem Straßenbild. Durch mein Engagement habe ich den Kontakt zu älteren Menschen.“
  • „Dazu gehört auch die Offenheit, dass manches einfach etwas langsamer geht. Dass Begegnungen ihr eigenes Tempo haben dürfen.
    Und auch im Nachhinein merke ich immer wieder, wie bereichernd genau diese Haltung für beide Seiten ist.“
  • „Ich fühle mich vorbereitet auf mein eigenes Leben.“
  • „Dies Engagement ist für mich sinnstiftend.“
  • „Ich fühle mich angebunden und gewertschätzt. Sowohl von den Lebensgemeinschaften als auch von den Koordinatorinnen. Das ist wunderbar.“
  • „Gerade, wenn man selbst noch wenig Berührungspunkte hatte, ist das eine große Hilfe. Gleichzeitig ist es schön zu erfahren, dass Menschen nicht auf ihre Krankheit zu reduzieren sind. Da ist so viel mehr: ein ganzes Leben, viele Erfahrungen, Geschichten und Persönlichkeit.“
  • „Wir spielen zum Beispiel auch zusammen Scrabble. Allerdings nach unseren eigenen Regeln. Nicht so kompliziert, wie es eigentlich gedacht ist – wir spielen einfach drauflos. Und das sogar dreisprachig.“
  • „Die Familien lassen uns teilhaben – und berichten immer wieder, dass ihnen durch die Besuche der Freiwilligen geholfen wird.“
  • „Genau das macht diese Arbeit so schön: zu merken, dass wir wirklich etwas im Leben der Menschen bewirken können.“

Weitere Informationen zum genauen Veranstaltungsort, zu den Uhrzeiten und zur Anmeldung unter Telefon 0221/97623773 oder per E-Mail an tandem@diakonie-koeln.de.

www.diakonie-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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