Weihnachten: Licht im Dunkel, Hoffnung im Jetzt

Inmitten der Dunkelheit wird ein Licht sichtbar – leise, aber kraftvoll. Die Weihnachtsbotschaft erzählt von einer Geburt, die alles verändert: ein Kind in der Krippe, Zeichen für Hoffnung, Geborgenheit und einen neuen Anfang.

Weihnachten ist mehr als ein historisches Ereignis. Es ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung – damals wie heute. Die Geburt Jesu erinnert daran, dass Hoffnung auch im Kleinen, Unscheinbaren wohnt. Dort, wo Wärme, Licht und Liebe geteilt werden, wird Weihnachten lebendig. Das zeigt dieses Video der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD).

Text: APK
Foto(s): APK/ Screenshot der Webseite

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Kirche2go fragt: Woher kommt das Christkind?

Kirche2go fragt: Woher kommt das Christkind? In vielen Bildern wird das Christkind als blond gelocktes Kind mit weißem Kleid dargestellt. Ob das Christkind eher an das Jesuskind oder an einen kleinen Engel erinnern soll, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Seit dem 16. Jahrhundert wird das Christkind erwähnt. Wie sich der Brauch entwickelte, wird in diesem Video beantwortet.

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Der gesamte Text zum Nachlesen:

Woher kommt das Christkind? Schon im Mittelalter erhielten Kinder am Nikolaustag, dem 6. Dezember, Geschenke. Oft waren dies nur ein Apfel oder eine Nuss, denn viele Menschen waren sehr arm. Da bei den Protestantinnen und Protestanten keine Heiligen verehrt werden – auch nicht der Sankt Nikolaus – brauchte man eine alternative Figur, die den Kindern Geschenke brachte. Seit dem 16. Jahrhundert ist dies das Christkind. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich dieser Brauch. Die Bescherung verlagerte sich vom 6. Dezember auf den Heiligabend und so rückte die Geburt Jesu stärker in den Vordergrund. In vielen Bildern war das Christkind als blond gelocktes Kind mit weißem Kleid dargestellt. Ob nun das Christkind eher an das Jesuskind oder an einen kleinen Engel erinnern soll, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Fest steht nur, dass seit vielen Jahren unzählige Kinder Briefe an das Christkind schreiben und so ihre Weihnachtswünsche mitteilen. Wenn dann ein Wunsch in Erfüllung geht, freuen sie sich und ihre Augen strahlen, wenn der Brief vom Christkind beantwortet wurde.

Text: APK
Foto(s): APK

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Diakoniespende 2025/2026: Mit Herz und Engagement. Schenken Sie mehr als nur Kleidung

Kleiderkammer des Diakoniehauses am Salierring

Ein Besuch in der Kleiderkammer am Diakoniehaus am Salierring: Das Diakoniehaus ist noch bis Ende September Empfänger der Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Bis zu einem Spendenaufkommen von 100.000 Euro verdoppelt der Kirchenverband die Summe. Im Diakoniehaus gibt es einen Tagestreff, eine Kleiderkammer und seit 1998 auch eine Krankenwohnung mit ärztlicher und pflegedienstlicher Versorgung für obdachlose und wohnungslose Menschen. Vornehmlich die Erweiterung der Krankenwohnung sowie die Sanierung des Badezimmers sollen durch die Spende finanziert werden.

Hilfe mit Herz

Klaus Hibbeln kümmert sich um den Tagestreff und die Kleiderkammer. Vor allem die Kleiderkammer ist auf dem Weg in die Wintermonate für viele Menschen, die auf der Straße leben, wichtig. Denn dort gibt es immer mal wieder – neben warmen Jacken und Mänteln, neben Pullovern und Socken – auch Schlafsäcke oder Isomatten.

Dienstags und donnerstags öffnet die Kleiderkammer jeweils von 10 bis 12 Uhr. Klaus Hibbeln berät die Menschen, die sich für einen Euro im Monat mit Oberbekleidung, Strümpfen, Unterwäsche oder T-Shirts versorgen können. Dieses Angebot des Diakoniehauses liegt dem 60-Jährigen sehr am Herzen. Er verrät, dass er auch schon mal einfach Schuhe von sich mitgebracht hat, wenn sonst nichts Passendes im Angebot war. Und er ist überzeugt: „Wenn ich das Strahlen der Menschen sehe, weil sie etwas Schönes gefunden haben, das zu ihnen passt, bin ich auch froh. Sie gewinnen so ein Stück Würde zurück.“

Kleiderspenden gesucht

Meist sind es Männer, die zur Kleiderkammer kommen. Einer kam vor einiger Zeit, weil er zur Beerdigung seines Adoptivvaters gehen wollte. Als Obdachloser verfügt man aber in der Regel eher nicht über einen Satz Trauerkleidung, und in seiner Not kam er zum Diakoniehaus. Ein passender schwarzer Anzug, ein weißes Hemd sowie Socken nebst Krawatte fanden sich in der Kleiderkammer – der Mann war glücklich. „Er sagte, so habe er noch nie ausgesehen“, blickt Klaus Hibbeln zufrieden zurück. Kommt eine Frau und möchte sich etwas aussuchen, bittet er die Hauswirtschafterin um die entsprechende Einzelberatung, denn damit fühlen die Frauen sich wohler.

Dienstags und donnerstags öffnet die Kleiderkammer jeweils von 10 bis 12 Uhr

Wichtiger Anlaufpunkt -nicht nur in den Wintermonaten

Gerne nimmt er noch Kleiderspenden an – möglichst jetzt aber zur kalten Jahreszeit passende Kleidung. „Es liegt in der Natur der Sache, dass die meisten Menschen nicht saisonal spenden – wer sortiert schon vor dem Winter seine Wintersachen aus. Doch uns helfen jetzt gerade keine luftigen Sachen, sondern nur wirklich Wärmendes.“ Auch der Vorrat an Schlafsäcken und Isomatten ist längst dahingeschmolzen. Hier wäre Nachschub sehr willkommen, betont Klaus Hibbeln. Und er bittet darum, bei Kleiderspenden darauf zu achten, dass die Dinge nicht zu alt, nicht zerschlissen oder zu sehr aus der Mode sind. „Auch Menschen in Not möchten nämlich gerne etwas Farbenfrohes tragen!“

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: Diakoniehaus Salierring
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026.

m vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026.

 

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Unsere Wochentipps: Bühnenstück „Pinocchio“ und Liedernacht mit buddhistischen Nonnen und Mönchen

Kunst, Musik, gemeinsames Singen und spirituelle Begegnungen: Die kommenden Tage laden in Köln und der Region zu ganz unterschiedlichen, stimmungsvollen Veranstaltungen ein. Ob poetisches Theater in der Kirche, große Bach’sche Weihnachtsmusik, ein offenes Adventssingen unter freiem Himmel, eine interreligiöse Liedernacht oder ein ökumenischer Fernsehgottesdienst – die aktuellen Wochentipps zeigen, wie vielfältig, berührend und offen Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit sein kann. Herzliche Einladung, vorbeizukommen, mitzusingen, zuzuhören oder einfach einen Moment innezuhalten!

KunstSpuren in der Friedenskirche – „Pinocchio“

Die Erzählerin und Schauspielerin Antonella Simonetti präsentiert am Freitag, 19. Dezember, 19 Uhr, in der Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, im Rahmen der Reihe KunstSpuren ihr Bühnenstück „Pinocchio“. In dieser poetischen Inszenierung verwandelt Simonetti die bekannte Geschichte in eine eindrucksvolle Metapher für das Menschsein – zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und inneren Sehnsüchten, zwischen Regeln und Spontaneität. Begleitet von einer atmosphärischen musikalischen Kulisse entfaltet sich eine 90-minütige Reise voller Energie, Humor und Tiefgang, die Jung und Alt gleichermaßen berührt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium im Altenberger Dom

Die Domkantorei Altenberg präsentiert gemeinsam mit dem Consortium Musica Sacra Köln sowie den Solistinnen und Solisten Mirella Hagen, Sita Grabbe, Ilja Aksionov und Michael Borth in zwei Konzerten im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Unter der Leitung von Minga Chrystal Seo erklingen am Samstag, 20. Dezember, 14.30 Uhr, die Kantaten I bis III und am Sonntag, 21. Dezember, 14.30 Uhr, der Eingangschor der ersten Kantate sowie die Kantaten IV bis VI. Der Eintritt kostet je nach Sitzplatz 35, 30, 25 oder 20 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei Helga Thien unter Telefon 02202/84064), Christian Eich unter Telefon 0172/2622488, im Altenberger Domladen unter Telefon 02174/419-930, an der Theaterkasse Bergischer Löwe sowie in der Bücherscheune Bärenz in Schildgen.
www.dommusik-aktuell.de

Offenes Adventssingen am Goltsteinforum

Ein Offenes Adventssingen auf dem Platz vor dem Goltsteinforum, Goltsteinstraße 89–91, bringt am Samstag, 20. Dezember, 16 Uhr, die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal sowie Passantinnen und Passanten zum gemeinsamen Advents- und Weihnachtsliedersingen zusammen. Musikalisch gestaltet wird das „Adventssingen am Goltsteinforum“ vom Bayenthaler Blechbläserquartett BBQ, vom Chor Kinduku und vom Vokalensemble an der Reformationskirche unter der Leitung von Kantor Samuel Dobernecker. Neben einzelnen Stücken der Chöre steht das Singen bekannter Advents- und Weihnachtslieder im Mittelpunkt, alle Teilnehmenden erhalten dafür ein Liedblatt und eine Kerze. In der anbrechenden Dunkelheit erzählen Lieder und Texte die Botschaft vom Licht, das kein Ende kennt und auch jenseits der Kirchentüren hörbar werden soll. Im Anschluss an das Offene Adventssingen wärmen Glühwein und Kinderpunsch von „Edel im Veedel“ und laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
www.kirche-bayenthal.de

Liedernacht mit buddhistischen Nonnen und Mönchen

Spirituelle Lieder und Mantren stehen im Mittelpunkt einer spirituellen Liedernacht am Samstag, 20. Dezember, 19 Uhr, in der Thomaskirche, Neusser Wall 61, zu der die Evangelische Gemeinde Köln einlädt. Wie bereits in den vergangenen Jahren geben Nonnen und Mönche aus dem Kloster des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh in Waldbröl Einblick in ihre spirituelle Praxis und singen gemeinsam mit den Teilnehmenden Lieder und Mantren ihrer Tradition. Das Motto des Abends lautet: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg“. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis mit einem empfohlenen Beitrag von 15 Euro. Der Erlös kommt dem EIAB, dem Kloster in Waldbröl, zugute.
www.singen-wie-im-Himmel.de

Ökumenischer Fernsehgottesdienst zu Heiligabend (ARD)

Der ökumenische Weihnachtsgottesdienst für die ARD wird am Dienstag, 23. Dezember, 16 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, aufgezeichnet. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Domkantorei Altenberg unter der Leitung von Minga Chrystal Seo sowie von Jens-Peter Enk und Rolf Müller an der Orgel. Pfarrerin Claudia Posche gestaltet die Liturgie.
www.dommusik-aktuell.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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ARD-Weihnachtsgottesdienst kommt aus Altenberg – mit Pfarrerin Claudia Posche

Pfarrerin Claudia Posche und Presbyterin und Lektorin Tanja Schmidt (l.), die auch im TV-Gottesdienst mitwirken wird.
Pfarrerin Claudia Posche und Presbyterin und Lektorin Tanja Schmidt (l.), die auch im TV-Gottesdienst mitwirken wird.

Der ökumenische Weihnachtsgottesdienst für die ARD wird am Dienstag, 23. Dezember, 16 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, aufgezeichnet – mit Pfarrerin Claudia Posche. Ausgestrahlt wird der Gottesdienst am Dienstag, 24. Dezember, 16 Uhr, im Programm „Das Erste“.

Der Legende nach haben die Zisterzienser-Mönche, die aus Frankreich kamen, ihren Klosteresel losgeschickt, einen schönen Platz für ihr neues Kloster zu finden. 1259 wurde der Grundstein für den Altenberger Dom gelegt – im Tal der Dhünn, das dem Esel gut gefallen hatte. Die Mönche trauten einem Tier, das von der Geburt Christi bis zu seinem Tod eine Rolle spielte, offenbar zu, die beste Wahl für die Zukunft ihrer religiösen Gemeinschaft zu treffen.

Der imposante gotische Bau wird heute sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Gemeinde genutzt. Die evangelische Pfarrerin Claudia Posche und ihr katholischer Kollege Pfarrer Thomas Taxacher halten in der Christvesper auch gemeinsam die Predigt. Ihre Botschaft ist, dass an Weihnachten, wo viele vom Frieden auf Erden träumen, auch Gott uns träumt: Als friedfertige und gerechte Menschen – damit alle eine Zukunft haben auf der Erde.

Die Weihnachtsgeschichte lesen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Musikalisch leiten den Gottesdienst Domkantor und Organist Rolf Müller (katholisch) und Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk (evangelisch) mit der Domkantorei unter der Leitung von Minga Seo. Trompete spielt Thibaud Robinne.

Pfarrerin Claudia Posche spricht über die Freude und Aufregung, an Weihnachten vielen Menschen Hoffnung und die frohe Botschaft nahebringen zu dürfen. Im Mittelpunkt stehen Frieden und Gerechtigkeit als gemeinsame Aufgabe aller, gestärkt durch die Weihnachtsbotschaft.

Was bedeutet es für Sie persönlich, den ARD-Weihnachtsgottesdienst mit zu gestalten – an einem so besonderen Ort wie dem Altenberger Dom?

Claudia Posche: Ich finde es ganz toll und auch ein bisschen aufregend,  an diesem besonderen Tag im Jahr, sehr vielen Menschen die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes „frei Haus“ bringen zu dürfen; dazu noch aus meiner Lieblingskirche, dem Altenberger Dom. Ich freue mich besonders, dass es erstmalig ein ökumenischer Gottesdienst sein wird. Mein Kollege am Dom, Pfarrer Taxacher und ich, arbeiten sehr gern und gut zusammen und hoffen, dass man das im Gottesdienst auch merkt.

In Ihrer Predigt sprechen Sie davon, dass Gott an Weihnachten uns träumt: von friedfertigen und gerechten Menschen. Was heißt das ganz konkret für unser Zusammenleben heute?

Claudia Posche: Frieden und Gerechtigkeit sind  die großen Herausforderungen unserer Zeit. Aber das ist nicht nur eine Sache für Politikerinnen und Politiker. In unserer Kirche und in den vielen so unterschiedlichen Gemeinden unserer Region werden wir uns weiterhin  für einen friedvollen und gerechten Umgang einsetzen. Trotz aller Schreckensmeldungen. Bei uns und in den vielen Projekten, die die Gemeinden unterstützen. Weihnachten stärkt uns dafür den Rücken.

Welche Rolle spielt Musik, gerade in einem Fernsehgottesdienst, dabei, die Weihnachtsbotschaft Menschen nahe zu bringen?

Claudia Posche: Musik ist Verkündigung mit anderen Mitteln. Sie erreicht uns eher auf der Gefühls – bzw. Körperebene. Schöne Gottesdienste sind die, wo beides zusammenkommt: Kopf und Herz. Oder salopp ausgedrückt: message und Massage. Im TV-Weihnachtsgottesdienst werden die beiden Domorganisten Jens-Peter Enk und Rolf Müller vierhändig und vierfüßig Orgel spielen. Es wird Sologesang von Kindern der Wuppertale Kurrende geben, die Domkantorei Altenberg singt aus dem Weihnachtsoratorium, der Trompeter Thibaud Robinne wirkt mit und natürlich hat die Gemeinde auch Gelegenheit mitzusingen. Es ist also für jede/n etwas dabei! Nur „Last Christmas“ kommt leider nicht vor (lacht).

 

Text: APK/ARD
Foto(s): APK/Canva

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Entdecken Sie vielfältige Bildungsformate im neuen Programm der Melanchthon-Akademie!

Reparieren von Rissen, kollektive Krisenresilienz und Widerstand für die Demokratie: Soeben ist das neue Programm der Melanchthon-Akademie für das erste Halbjahr 2026 erschienen. Neben den vielen bekannten und bewährten theologischen, gesellschaftspolitischen und kulturellen Fokussierungen finden sich im aktuellen Programm viele neue Akzente. In allen Fachbereichen der Akademie ist den Verantwortlichen klar: Ein zentrales Anliegen ist und bleibt das Engagement für Demokratie, Frieden und Nachhaltigkeit. Denn all das ist gerade mehr bedroht denn je.

Doch mittlerweile drängen sich auch neue Fragen auf: Was, wenn nicht alles gut geht? Wie können wir als Gesellschaft resilienter in der Krise werden? Eines der Highlights im kommenden Programm ist in diesem Zusammenhang der Fachtag „ÜberLeben in Kollapsen“ am 5. Februar 2026, bei dem die Rolle von Kirche und Diakonie in Krisenzeiten ausgelotet wird. Die un/reparier/bar am 13. Juni 2026 ab 17 Uhr im Innenhof des Hauses der Ev. Kirche erkundet, wie Menschen in unserer Lebenswelt, die ständig Risse zu Tage fördert, Verantwortung übernehmen und Handlungsspielräume schaffen können.

Nachdem die Akademie im letzten Programm „Risse“ in den Mittelpunkt gerückt hat, richtet sich der Blick nun auf die „Un-/Reparierbarkeit“. Was kann repariert werden – und was nicht? Was muss neu gedacht werden – und wie? Welche Möglichkeiten liegen im Reparieren? Auch im theologischen Bereich liegt ein Fokus in diesem Themenfeld: Vor dem Hintergrund der Gefährdungen von Demokratie fragt ein mehrteiliges Seminar: „Brauchen wir eine Theologie des Widerstandes?“. Angesichts des Ringens um eine aktuelle Friedensethik widmen sich zwei Veranstaltungen (in Kooperation mit der Karl Rahner-Akademie) dem Mentalitätswandel zwischen „Friedensfähigkeit“ und „Kriegstüchtigkeit“.

„Friedensbotschafter oder Konfliktverschärfer? Die evangelischen Kirchen und der Nahostkonflikt“ ist der Titel eines Diskussionsforums, das die Akademie gemeinsam mit der AntoniterCityKirche anbietet. Das neue Programm ist ab sofort online sowie in gedruckter Version an der Melanchthon Akademie erhältlich: www.melanchthon-akademie.de. Die Anmeldung ist telefonisch, schriftlich per Mail, Fax, Post oder online möglich.

Melanchthon-Akademie

Die Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region ist eine anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung im Sinne des WBG-NRW und hält ein umfangreiches und vielseitiges Programm vor. In der Kölner Südstadt gelegen hat die Melanchthon-Akademie im Sinne Ihres Namensgebers Philipp Melanchthon den Auftrag, Bildungsangebote zwischen Himmel und Erde zu ermöglichen. In der Akademie arbeiten 13 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 150 Dozenten und Dozentinnen, in jedem Semester finden rund 300 Angebote statt.

Text: MAK
Foto(s): APK/MAK

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Meine KircheKöln&Region: Nicht die KI entscheidet – die Krippe gehört allen

Fragen Sie einmal die KI, Ihnen eine Krippe zu zeigen. Immer das Gleiche. Drei Weiße, hetero, weichgespült. Aber Weihnachten hat viele Gesichter. Es findet uns, so wie wir sind. Die KI ist nicht das Problem, sondern das, was wir ihr beibringen. Genau da, mitten im Chaos, kommt Licht in die Welt. Weihnachten ist nicht nur für manche da. Weihnachten ist für Sie, für mich, für alle. Für die, die lieben. Für die, die zweifeln. Für die, die einfach sie selbst sind.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Heute protestiert die 200. Mahnwache in Dellbrück gegen Krieg

Wenn es eines Beispiels für Ausdauer und Verlässlichkeit bedürfte, so würde man dies derzeit in Dellbrück finden. Dort treffen am zentral gelegenen Mühlenbrunnen, gleich neben der Straßenbahnhaltestelle Dellbrücker Hauptstraße, seit fast vier Jahren Samstag für Samstag um 12 Uhr zwischen 50 und 200 Menschen zu einer „Mahnwache“ zusammen, um ihre Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine und seit Oktober 2023 auch in Israel und Palästina zum Ausdruck zu bringen.

Zum 200. Mal wird diese Mahnwache am heutigen Samstag, 13. Dezember, sein. Angefangen hatte es am Samstag vor dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde riefen zu einer „Mahnwache“ am Mühlenbrunnen auf. Es kamen mehr als 150 Menschen. Damals hofften noch viele, dass es nicht wirklich zu dem befürchteten Überfall kommen würde, doch schon eine halbe Woche später überfiel die russische Armee unter Präsident Putin die Ukraine. Und so begann eine lange Geschichte des stillen Widerstands und des Protestes. Anfangs hofften die Initiatorinnen und Initiatoren aus der evangelischen und der katholischen Kirche in Dellbrück noch, dass der Krieg nicht lange dauern würde, aber bald zeichnete sich ab, dass der Grund für dieses Zusammentreffen länger bestehen würde. Und er besteht auch heute noch weiter.

Deshalb kommen, wie an jedem Samstag, auch am 13. Dezember wieder Menschen zusammen, die sich mit der Brutalität von Krieg und Gewalt nicht abfinden wollen. Niemand von ihnen ist so naiv zu glauben, dass diese Mahnwachen Kriege beenden und die Raketen stoppen würden. Aber sie wollen sich nicht abfinden mit dem sinnlosen Sterben und der Vernichtung von Lebensgrundlagen so vieler Menschen. Sie wollen nicht stumm hinnehmen, dass Terroristen Menschen jagen, verschleppen, vergewaltigen und ermorden. Sie wollen nicht resignieren angesichts der Gewalt in Gaza, in der Ukraine oder anderswo. Sie widersprechen der Logik jedes Krieges, die immer mehr Waffen fordert – inzwischen auch in unserem Land.

Die 200. Mahnwache ist wahrlich kein Grund zum Feiern. Doch ist sie ein Grund zu jubeln, nicht im freudigen Sinne, sondern so, wie eine Übersetzung des lateinischen Worts „jubilare“ auch lautet: laut und wild lärmen, ein wildes Geschrei erheben. Das nämlich wollen die Menschen mit ihrer Mahnwache: laut protestieren und der Logik von Gewalt und Gegengewalt die Botschaft des Friedens entgegensetzen, von der in den kommenden Weihnachtstagen so viel die Rede sein wird. Denn, so sind sie überzeugt: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.

Kontakt:

Pfarrer Ulrich Kock-Blunk
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Dellbrücker Mauspfad 361, 51069 Köln
Mail: ulrich.kock-blunk@ekir.de
Telefon: 0221-68 21 55

Text: Ulrich Kock-Blunk/APK
Foto(s): APK/Canva

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Kirche2go fragt: Woher kommt der Weihnachtsbaum?

Kirche2go fragt: Woher kommt der Weihnachtsbaum? Seit dem 15. Jahrhundert existiert nachweislich der erste christliche Weihnachtsbaum. Die Tradition geht vermutlich auf einen vorchristlichen heidnischen Brauch zurück. Wofür die grünen Zweige, die Kerzen und die (Glas-)Kugeln – der Weihnachtsbaumschmuck – stehen, erfahren Sie in diesem Video.

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Der gesamte Text zum Nachlesen:

Woher kommt der Weihnachtsbaum? Warum stellen sich viele Menschen weltweit einen Baum an Weihnachten ins Wohnzimmer? Die Tradition geht vermutlich auf einen vorchristlichen heidnischen Brauch zurück. Zur Wintersonnenwende wurden in der kalten Jahreszeit grüne Zweige gesammelt und als Fruchtbarkeitszeichen ins Haus geholt. Seit dem 15. Jahrhundert existiert nachweislich der erste christliche Weihnachtsbaum. Die runden Glaskugeln erinnern an Äpfel und stellen so eine Verbindung zur Frucht des Baumes der Erkenntnis im Paradies dar. Die Kerzen sind ein Licht-Zeichen. Ihr Schein soll Licht ins Dunkel der Welt bringen. Zunächst war der Weihnachtsbaum ein evangelisches Symbol, doch im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Tradition über alle Konfessionen hinweg und ist jetzt weltweit zu finden. Seit 1891 steht der Weihnachtsbaum zum Beispiel auch vor dem weißen Haus in Washington. Er verleiht den Wohnungen der Menschen Frische und ein wenig Natur. So werden die vielen geschmückten Wohnzimmer mit dem Weihnachtsbaum oft zum Dreh- und Angelpunkt des Weihnachtsfestes.

Text: APK
Foto(s): APK

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Personality-Quiz: Welche Figur der Weihnachtsgeschichte sind Sie?

Sind Sie Maria, Josef, Hirte, Stern oder doch der Esel? Mit unserem heiteren Quiz können Sie herausfinden, welcher Figur aus der Weihnachtsgeschichte Ihrer Persönlichkeit am ehesten entspricht. Das Ergebnis können Sie mit Familie und Freunden teilen.

Text: APK
Foto(s): sinnundsegen.de/APK-Collage

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