„Wenn Dräum widder blöhe“: Evangelisch feiern in Köln und Region!

An den Karnevalstagen und auch in den Wochen davor ist viel los in den evangelischen Kirchengemeinden in Köln, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Eine Auswahl an fröhlichen Gottesdiensten zum Schunkeln und im Kostüm, auf Kölsch und mit kölscher Musik haben wir für Sie zusammengestellt. Wer möchte kann sich aber auch „jecken“ Stadtführungen, Mitsing-Veranstaltungen, Partys, Karnevalsumzügen und beim gemeinsamen Zugweg-Gucken anschließen.

Köln

12.02.2025, 17:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln
Kinderkarnevalsdisco für Kinder ab 5 Jahren
Eine Kinderkarnevalsdisco für Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren zum Einstimmen auf die jecken Tage bietet das Jugendteam der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden am Mittwoch, 12. Februar, 17 Uhr, an. Die Disco findet im Gemeindezentrum der Evangelischen Immanuelkirche in Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, statt. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt, gute Laune und ein lustiges Kostüm sind unbedingt erwünscht. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets gibt es per E-Mail an annika.boden@ekir.de oder unter Telefon 0173 30 54 761 und per E-Mail an andrea.zaminer@ekir.de oder unter Telefon 0174 793 0978.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

15.02.2025, 19:00
Evangelisches Jugendreferat Köln und Region
Alteburg, Alteburger Straße 139, 50968 Köln
„Loss mer singe – #denäxtjeneraeschen“
Jugendveranstaltung in der Alteburg
Jugendliche und junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren treffen sich am Samstag, 15. Februar, 19 Uhr bis 1 Uhr, zur Karnevals-Einsing-Aktion „Loss mer singe – #denäxtjeneraeschen“. Bereits zum siebten Mal laden die Evangelische Jugend Köln und Region, die ev-angel-isch gGmbH und der Kölner Jugendring e. V. in Kooperation mit dem Loss mer singe e. V. zu dieser Jugendveranstaltung in die Alteburg, Alteburger Straße 139, ein. Der Eintritt kostet 8 Euro. Darin sind zwei Freigetränke enthalten. Tickets gibt es unter www.evangelische-jugend.koeln/online-anmeldungen/.
www.evangelische-jugend.koeln

16.02.2025, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
Karnevalsgottesdienst
Leichtigkeit und Fröhlichkeit in der Emmauskirche
Pfarrer Thorsten Sommerfeld lädt alle Jecken in Vogelsang am Sonntag, 16. Februar, 10.45 Uhr, zu einem fröhlichen Karnevalsgottesdienst in die Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, ein. In diesem Gottesdienst soll die Leichtigkeit und Fröhlichkeit des Karnevals in die Kirche gebracht werden. Es wird gesungen und gelacht.
www.kirche-ehrenfeld.de

16.02.2025, 11:11
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Petruskirche Merheim, Kieskaulerweg 53, 51109 Köln
Karnevalsgottesdienst
Pfarrer Rösler mit der Tanzgruppe und „Hubert“
Der Karnevalsgottesdienst der Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim lädt am Sonntag, 16. Februar, 11.11 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst in die Petruskirche Merheim, Kieskaulerweg 53, ein. Der Gottesdienst op Kölsch wird von Hubert und der Tanzgruppe Rheinlandsterne sowie Pfarrer Daniel Rösler gestaltet.
www.brueck-merheim.de

21.02.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Gemeindesaal der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18,50969 Köln
Melanchthon-Karnevalsparty für Erwachsene
Mit Dreigestirn, Bands und vielem mehr
Die Kult-Karnevalsparty für Erwachsene der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock findet am Freitag, 21. Februar, 18 bis 23 Uhr, im Gemeindesaal der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, statt. Für gute Stimmung sorgen Live-Bands, der Besuch des Dreigestirns, Auftritte von verschiedenen Tanzgruppen und vieles mehr. Essen und Trinken wird zum kleinen Preis angeboten. Der Eintritt kostet 15 Euro. Tickets gibt es im Gemeindebüro, Bornheimer Straße 1a, immer freitags, 10 bis 14 Uhr, und im Anschluss an die Gottesdienste.
www.melanchthonkirche.de

22.02.2025, 12:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Gemeindezentrum, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Melanchthon-Kinder-Karnevals-Party
Spaß, Musik und Tanz im Gemeindesaal
Eine Karnevalsparty für Kinder findet am Samstag, 22. Februar, 12 bis 14 Uhr, im Gemeindesaal der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, statt. Der Eintritt kostet für Kinder 3 Euro und für Erwachsene 7 Euro. Eintrittskarten für die Zollstocker Pänz-Party mit tollem Programm gibt es im Gemeindebüro, Bornheimer Straße 1a, immer freitags von 10 bis 14 Uhr, und im Anschluss an die Gottesdienste.
www.melanchthonkirche.de

22.02.2025, 14:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Karnevals-Mitmach-Gottesdienst mit Taufmöglichkeit
Ein fröhlich-jecker Familiengottesdienst
Ein fröhlich-jecker Familiengottesdienst in der bunt geschmückten Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, findet am Samstag, 22. Februar, 14 Uhr, statt. Wer möchte, darf gerne mit Verkleidung kommen und wer Lust hat, kann einen eigenen Beitrag wie etwa einen erzählten Witz, ein Lied oder Tanz vortragen. Weitere Informationen und Anmeldungen zur Taufe per E-Mail an hofmann-hanke@hoffnungsgemeinde-koeln.de oder unter Telefon 0221/786034.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

23.02.2025, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, 51067 Köln
Goddesdeens op Kölsch
„Wenn Dräum widder blöhe“
Ein Gottesdienst „op Kölsch“ findet am Sonntag, 23. Februar, 10 Uhr, in der Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, statt. Pfarrer Ulrich Kock-Blunk feiert den „Goddesdeens op Kölsch“ gemeinsam mit den Tanzgruppen der Karnevalsgesellschaft (KG) „Die Isenburger“ und der KG „Die Burgwächter“. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die KG „Die Isenburger“ zu einem Frühschoppen in ihr Domizil an der Bergisch Gladbacher Straße ein.
www.eikdh.de

23.02.2025, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße 3-5, 51105 Köln
Karnevalsgottesdienst mit Frühstück
„FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“
Zu einem Karnevalsgottesdienst mit Frühstück am Sonntag, 23. Februar, 10.30 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt in das Gustav-Adolf-Haus, Hachenburger Straße 3–5, ein. Der Gottesdienst steht unter dem Motto der diesjährigen Karnevalssession „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“.
www.evangelisch-kalk-humboldt.de

23.02.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Kölscher Gottesdienst – auch im LIVESTREAM
Ob in der Kirche, oder per Livestream: Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg feiert am Sonntag, 23. Februar, 11 Uhr, einen Gottesdienst auf kölsche Art und freut sich auf eine Kirche voller Menschen in bunten Kostümen. Die Predigt in der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78 hält Dr. Karl Beuth, Gemeindemitglied, in feinstem Kölsch. Das Motto lautet „Musik! Ne jute Jabe Joddes!“. Passend dazu gibt es Kölsche Tön zum Mitsingen mit dem Gerold-Kürten-Singkreis, geleitet von Stefan Krüger. Der Karnevalsgottesdienst wird im Internet unter www.kirche-klettenberg.de live übertragen. Zur gleichen Zeit findet auch ein kölscher Kinderjoddesdienst im Gemeindehaus statt.
www.kirche-klettenberg.de

23.02.2025, 11:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20, 50858 Köln
Karnevalsgottesdienst
Gerne im Kostüm!
Zu einem Karnevalsgottesdienst im Kostüm lädt Pfarrerin Judith Schaefer am Sonntag, 23. Februar, 11 Uhr, in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, ein.
www.ev-in-junkersdorf.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Gottesdienst mit Reimpredigt
Pfarrerin Ulrike Graupner

23.02.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Evangelische Versöhnungskirche Rath-Heumar, Erlöserkirchstraße 1, 51107 Köln
Gemeinsamer „Joddesdeens op kölsch“
Kapelle „Blos mer jet“ spielt auf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim findet am Sonntag, 23. Februar, 11 Uhr, ein „Joddesdeens op kölsch“ mit Pfarrer i. R. Otmar Baumberger statt. Die Kapelle „Blos mer jet“ begleitet den Karnevalsgottesdienst in der Versöhnungskirche Rath-Heumar, Erlöserkirchstraße 1, musikalisch. Anschließend findet ein Umtrunk statt.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

23.02.2025, 14:00
AntoniterCityTours
Günter-Wand-Platz (am Gürzenich Aufzug), Martinstraße 27, 50667 Köln
Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals
Karnevalistische Führung mit Günter Leitner
Zu einer karnevalistischen Stadtführung mit Günter Leitner am Sonntag, 23. Februar, 14 Uhr, laden die „AntoniterCityTours“ ein. Anhand ausgewählter Stationen wird die Chronologie des Kölner Karnevals vorgestellt. Unter anderem geht es zum Dionysos-Mosaik, dem Rote-Funken-Platz sowie zum Ostermann-Brunnen. Die Teilnehmenden treffen sich am Aufzug vor dem Gürzenich, Günter-Wand-Platz. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de/kalender ist erwünscht.
www.antonitercitytours.de

23.02.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Karnevals-Gottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein
Vereine und Gruppen aus dem Veedel beteiligen sich
Am Sonntag, 23. Februar, 19 Uhr, findet in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, ein Karnevals-Gottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein statt. An der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligen sich Vereine und Gruppen aus dem Veedel sowie die Hausband.
www.melanchthonkirche.de

27.02.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Gemeindehaus der Christuskirche, Dellbrücker Mauspfad 345, 51069 Köln
Weiberfastnachtsparty
Jung und Alt feiern gemeinsam
Wie in jedem Jahr feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide an Weiberfastnacht, Donnerstag, 27. Februar, 15 Uhr, ein rauschendes Fest im Gemeindehaus der Christuskirche, Dellbrücker Mauspfad 345. Jung und Alt feiern gemeinsam bis in die Nacht Karneval.
www.eikdh.de

27.02.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Pänz, Alaaf und Halleluja – Familienkarneval
Karnevalsparty in der St. Johannes-Kirche Deutz
In der Johannes-Kirche wird es dieses Jahr richtig Jeck. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 27. Februar, 15 Uhr (Einlass 14.30 Uhr) bis 18 Uhr, findet in der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraßw 31, unter dem Motto „Pänz, Alaaf & Halleluja“ eine Karnevals-Party für Kinder im Alter ab vier Jahren und ihre Familien statt. Kinder und ihre großen Jecken sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu tanzen, zu singen und das Beste aus Weiberfastnacht zu machen. Für die Kleinen gibt’ es lustige Spiele, die keine Langeweile aufkommen lassen. Ein Kostümwettbewerb rundet die Party ab. Einlass nur mit gültigem Ticket. Die Eintrittskarten kosten zwischen 2 und 5 Euro und können vorab unter www.rausgegangen.de gekauft werden.
www.evangelisch-deutzpoll.de

27.02.2025, 15:11
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Gemeindesaal der Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, 50968 Köln
Philippus Alaaf im Gemeindesaal
Bunte Karnevalsveranstaltung für jedes Alter
Wer Weiberfastnacht dem Straßenkarneval fernbleibt, aber trotzdem feiern möchte, für den bietet die Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal, an Weiberfastnacht, Donnerstag, 27. Februar, 15.11 Uhr, ein buntes Programm im Gemeindesaal der Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, an. Musikkapellen, Büttenreden, Gesang und Tanz sorgen für beste Stimmung. Dazu gibt es Essen und Getränke. Der Eintritt ist frei, Spenden und Verkleidung sind erwünscht.
www.kirche-raderthal.de

01.03.2025, 14:00
AntoniterCityTours
Melatenfriedhof, Piusstraße, 50931 Köln
Melaten Alaaf!
Friedhofsführung mit Günter Leitner
Eine Friedhofs-Führung zu den Grabstätten Kölner Karnevalisten bieten die AntoniterCityTours am Samstag, 1. März, 14 Uhr, an. Mit Blick auf die fünfte Jahreszeit hat der Rundgang über den Melatenfriedhof seinen Schwerpunkt beim Thema Karneval. Günter Leitner erzählt über Leben und Werk von Persönlichkeiten wie Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz und vielen anderen. Interessierte treffen sich am Melatenfriedhof, Trauerhalle, Eingang Piusstraße. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de/kalender ist erwünscht.
www.antonitercitytours.de

01.03.2025, 16:00
Queere Kirche Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, 50678 Köln
„Jeck as Hell“ – queere Karnevalsparty
Tanzen bis zum Abwinken
Am Karnevalssamstag, 1. März, 16 Uhr, öffnen sich die Pforten der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, für die queere Karnevalsparty „Jeck as hell!“ – ein Mix aus Glitzer und Gemeinschaft, bunt und kommunikativ. Karnevalsmusik und Pop-Klassiker laden zum Tanzen ein. Bier, Drinks und Softgetränke werden angeboten. Beim Kostümwettbewerb wird das kreativste Kostüm mit dem Titel der queeren Karnevalsprinz*essin gekürt. Alle sind willkommen – Queers, Allies sowie Freundinnen und Freunde. Bützen ist bei Konsens erlaubt. Ein Awareness-Team steht zur Ansprache bereit. Tickets kosten 10 Euro im Vorverkauf unter www.rausgegangen.de und 12 Euro an der Abendkasse.
www.queere-kirche-koeln.de

02.03.2025, 09:30
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
St. Pankratius am Worringer Bruch, St. Tönnisstr. 33, 50769 Köln
Ökumenischer Karnevals-Gottesdienst in St. Pankratius
Pastor Thomas Wolff und Pfarrer Volker Hofmann-Hanke

02.03.2025, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Gottesdienst an Fastelovend mit anschließendem Kirchencafé
Wer mag, kommt im Kostüm
Am Sonntag, 2. März, 10 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock zu einem Gottesdienst an Fastelovend in die Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, ein. Alle sind eingeladen, im Kostüm teilzunehmen. Anschließend gibt es ein Beisammensein im Kirchencafé.
www.melanchthonkirche.de

02.03.2025, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Karnevalssonntag – Mess op Kölsch
„FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“
Wie in jedem Jahr lädt die AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, am Karnevalssonntag, 2. März, 10 Uhr, zu einem traditionellen „Fastelovends-Joddesdeens“ als „Mess op Kölsch“ ein. Thema ist das Sessionsmotto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“. Die Leitung hat Pfarrer Markus Herzberg. Zum Gottesdienst mit viel kölscher Musik sind alle, die möchten im Kostüm willkommen. Wer nicht dabei sein kann, kann den bunten Gottesdienst im Livestream unter www.antonitercitykirche.de verfolgen.
www.antonitercitykirche.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche, Brehmstraße 4-6, 50735 Köln
Goddesdeens met Fastelovend
Groß und Klein sind zum „Goddesdeens met Fastelovend“ am Sonntag, 2. März, 11 Uhr, in die Stephanuskirche, Brehmstraße 4-6, eingeladen. Pfarrerin Grit de Boer von der Evangelischen Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl würzt den Gottesdienst mit einer Prise Karneval und verspricht gute Laune.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf
Joddesdeens op Kölsch
Für alle mit Spaß an d’r Freud
Mit viel Spaß an d’r Freud wird der Gottesdienst am Karnevalssonntag, 2. März, 11 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ in Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, gefeiert. Pfarrerin Liane Scholz predigt in kölscher Mundart.
www.evkirche-ichthys.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Gottesdienst op Kölsch
Pfarrer Torsten Krall predigt in kölscher Mundart
Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, lädt am Sonntag, 2. März, 11 Uhr, zu einem Gottesdienst „op Kölsch“ in die Tersteegenkirche, Amselstraße 22, ein.
www.evangelisch-in-duennwald.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Evangelisches Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Karnevalsgottesdienst in Pesch
Pfarrerin Sylvia Wacker hält eine gereimte Predigt
Einen bunten und fröhlichen Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch am Sonntag, 2. März, 11 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15. Pfarrerin Sylvia Wacker hält eine gereimte Predigt und freut sich auf viele kostümierte Jecken, die zu Karnevalsliedern schunkeln. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Getränke und einen kleinen Imbiss. Gemeinsam kann dann noch der Karnevalszug in Esch besucht werden.
www.dem-himmel-so-nah.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Gottesdienst mit Reimpredigt
Pfarrerin Ulrike Graupner

02.03.2025, 11:10
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Matthäuskirche, Dürener Straße 83/ Herbert-Lewin-Straße, 50931 Köln
Karnevalsgottesdienst in Lindenthal
Pfarrer Maeggi u. Prädikantin Dr. Henneken
www.kirche-lindenthal.de

02.03.2025, 11:10
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Goddesdeens op Kölsch
„Wenn Dräum widder blöhe“
Angelehnt an das Motto der Karnevalssession „Wenn Dräum widder blöhe“ bietet Pfarrer Klaus Völkl am Sonntag, 2. März, 11.10 Uhr, in der Pauluskirche, Thurner Straße 105, einen Gottesdienst in kölscher Mundart an. Im Anschluss an den „Goddesdeens op Kölsch“ gibt es einen Umtrunk im Gemeindehaus.
www.eikdh.de

02.03.2025, 11:11
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Karnevalsgottesdienst
www.kirche-ehrenfeld.de

02.03.2025, 13:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Karnevalsparty im Hof der Lukaskirche
Veedelszug geht durch Porz
Wenn am Sonntag, 2. März, der Karnevalszug durch Porz geht, dann feiert auch die Kirchengemeinde an der Lukaskirche kräftig mit. Im Hof der Kirche, Mühlenstraße 2, findet ab 13 Uhr eine Karnevalsparty statt.
www.kirche-porz.de

02.03.2025, 14:00
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Lichtblick – Café + mehr, Gisbertstraße 98, 51061 Köln
Karneval im Lichtblick
Das Team bietet Würstchen und Kölsch an
Wenn am Sonntag, 2. März, der Stammheimer Veedelszoch durch die Straßen zieht, dann kommt er auch am „Lichtblick Café + mehr“ der Evangelischen Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim vorbei. Das Lichtblick-Team beteiligt sich mit einem Stand vor dem Café mit Würstchen und Kölsch. Auch drinnen sind die Jecken herzlich willkommen. Der Karnevalsumzug startet um 14 Uhr an der Elias-Gut-Straße.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

04.03.2025, 00:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Gemeindebüro, Bornheimer Straße 1a, 50969 Köln
Zollstocker Dienstagszug
Musikwagen mit Melanchthon-Hausband zieht mit
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock beteiligt sich am Dienstag, 4. März, mit einer eigenen Gruppe am Veedelszug in Zollstock. Jung und Alt sind eingeladen, sich dem Musikwagen mit „Melanchthon-Hausband“ und Trommelgruppe anzuschließen. Der Dienstagszug stellt sich an der Kendenicher Straße auf. Wer mitgehen möchte, kann sich im Gemeindebüro unter Telefon 0221/936 436 -10 melden.
www.melanchthonkirche.de

04.03.2025, 14:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Gemeindehaus, Birkenallee 20, 50858 Köln
Karnevalsumzug durchs Veedel in Junkersdorf
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde stellt eine eigene Gruppe
Am Dienstag, 4. März, 14 Uhr, ist es wieder soweit – dann läuft der Karnevalszug durch das Veedel in Junkersdorf. Und mit dabei in einheitlichen Kostümen ist eine Gruppe der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf. Dieses Jahr wird das 60. Kirchen-Jubiläum gefeiert. Die Kinder und das Team der Kita basteln dazu einen Hingucker fürs Kostüm. Wer mitlaufen möchte, bekommt ein Kostüm gestellt. Auch der Posaunenchor der Kirchengemeinde läuft mit und sorgt musikalisch für Stimmung. Im Anschluss an den Zug gibt es einen gemeinsamen Ausklang mit Musik, Suppe und Kölsch im Gemeindesaal der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20. Wurfmaterial wird als Gesamtpaket bestellt und kostet pro Person 10 Euro. Eine Anmeldung ist im Gemeindebüro bei Susanne Beckmann unter Telefon 0221/486794 oder per E-Mail an junkersdorf@ekir.de möglich.
www.ev-in-junkersdorf.de

04.03.2025, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Karnevalsgottesdienst „ProtsPorz“
Der Veilchendienstag vor der Pauluskirche
Angelehnt an die protestantische Karnevalssitzung „Prot’s“ feiert die Evangelische Kirchengemeinde Porz am Dienstag, 4. März, 16 Uhr, einen ProtsPorz Karnevalsgottesdienst vor der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32. Es wird geschunkelt, gesungen, gebetet und gelacht. Anschließend können die Teilnehmenden den Zündorfer Veedelszug gemeinsam schauen. Für die Zugparty wird vor der Pauluskirche mit Essen und Trinken für das leibliche Wohl gesorgt.
www.kirche-porz.de

Rhein-Erft-Kreis

09.02.2025, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 – 174, 50189 Elsdorf
Zentralgottesdienst mit dem Elsdorfer Dreigestirn
Jecke Trinitatis-Kirchengemeinde
Zu einem Karnevalsgottesdienst mit dem Dreigestirn aus Elsdorf lädt die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft am Sonntag, 9. Februar, 10 Uhr, in die Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172-174, ein.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

09.02.2025, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
Gottesdienst mit Dreigestirn
Evangelische Gemeinde heißt Jecke im Kostüm willkommen
Das Kerpener Stadtdreigestirn, in dieser Session von der 1. Kerpener Hunnenhorde gestellt, wird in einem jecken Gottesdienst am Sonntag, 9. Februar, 10 Uhr, in der Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, empfangen. Viele Menschen in bunten Kostümen sind gerne gesehen. Aber auch ohne Kostüm heißt die Gemeinde alles herzlich willkommen.
www.evangelisch-in-kerpen.de

09.02.2025, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, 50259 Pulheim
Fastelovend-Gottesdienst
Pulheimer Dreigestirn feiert mit
In Köln blühen wieder Träume, in Pulheim litt Fastelovend em Bloot – und in der Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28, soll aus diesem Anlass am Sonntag, 9. Februar, 10 Uhr, entsprechend bunt und fröhlich gefeiert werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim lädt alle kleinen und großen Jecken zum Karnevalsgottesdienst mit vielen kölschen Kirchen- und Karnevalsliedern in den Gemeindesaal ein. Auch das Pulheimer Dreigestirn ist mit dabei und „Jeck op Blech“ begleitet musikalisch den Gottesdienst. Wer möchte, darf gerne kostümiert mitfeiern.
www.kirchepulheim.de

14.02.2025, 20:00
Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
Gemeindehaus Liblar, Schlunkweg 52, 50374 Erftstadt-Liblar
Karnevalsparty
Für Freundinnen und Freunde des Karnevals
Eine Karnevalsparty“ veranstaltet die Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt am Freitag, 14. Februar, 20 Uhr. Tanzen, Musik und Spaß stehen im Gemeindehaus der Friedenskirche, Schlunkweg 52, auf dem Programm. Das Motto der Karnevalssession lautet „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“.
www.efkgie.de

16.02.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, 50259 Pulheim
Familiengottesdienst Fastelovend
Das Dreigestirn kommt zu Besuch
Am Sonntag, 16. Februar, 11 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim einen Fastelovend Familiengottesdienst in der Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2. Mit dabei ist die KiTa Regenbogen. Auch das Dreigestirn der KG Stommeler Buure stattet den protestantischen Jecken einen Besuch ab. Für die Musik sorgen die „Spätzünder“. Kostümierungen sind ausdrücklich erwünscht. Anschließend veranstaltet der Förderverein der KiTa einen Familienkarneval in den Räumen der Kreuzkirche. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
www.kirchepulheim.de

21.02.2025, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Jugendkeller Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
Kinder-Café – Karnevalsparty
Für Kinder im Grundschulalter
Die Evangelische Kirchengemeinde Kerpen lädt am Freitag, 21. Februar, 17 bis 19 Uhr, alle Kinder im Grundschulalter zur jährlichen Karnevalsparty in den Gemeindesaal der Johanneskirche (Eingang hinter der Kirche) Filzengraben 19, ein. Gemeinsam wird gelacht, gesungen, getanzt und gespielt. Der Eintritt zur Kostümparty ist kostenlos. Jedes Kind sollte seine eigene Trinkflasche mitbringen und falls möglich, einen kleinen Snack (Chips oder ähnliches) beisteuern.
www.evangelisch-in-kerpen.de

22.02.2025, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt
Ökumenische Fastelovendsvesper in Lechenich
Das Dreigestirn kommt zu Besuch
Die Pfarrerinnen Sabine Pankoke und Friederike Schädlich laden am Samstag, 22. Februar, 17 Uhr, zu einer ökumenischen Fastelovendsvesper in das Evangelische Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8, ein. Dann sind in Lechenich wieder die Jecken los und bereichern den musikalisch heiteren Gottesdienst. Das Dreigestirn aus Ahrem kommt zu Besuch und gemeinsam wird gebetet, gesungen, geschunkelt und geträumt, ganz getreu dem diesjährigen Sessionsmotto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“.
www.kirche-lechenich.de

23.02.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
St. Mariä-Geburt, Bachstraße 77-79, 50354 Hürth
Gottesdienst mit den Karnevalisten in St. Mariä Geburt
Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrerin Franziska Boury
www.evangelisch-in-huerth.de

24.02.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
Karnevalssingen in der Martin-Luther-King-Kirche
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
Ein Wunschkonzert mit karnevalistischen Liedern veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Hürth am Montag, 24. Februar, 15 bis 17 Uhr, im Kaminzimmer der Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38. Auch für das leibliche Wohl ist dem Anlass entsprechend gesorgt. Freundinnen und Freunde dürfen mitgebracht werden – gerne mit karnevalistischem Hut, Pappnase oder Kostüm. Der Nachmittag wird von Denise Seidel (Kantorin) und Iris Fränzel (Mitarbeiterin der Diakonie) gestaltet.
www.evangelisch-in-huerth.de

02.03.2025, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
St. Hubertus, Kölner Str. 76, 50259 Pulheim-Sinnersdorf
Kölsche Messe
Ökumenische Feier in St. Hubertus
Am Karnevalssonntag, 2. März, 10 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim, Bezirk Friedenskirche, gemeinsam mit den katholischen Nachbarn eine kölsche Messe in der Kirche St. Hubertus, Kölner Straße 76. Auf dem Programm stehen kölsche Lieder und eine humoristische Predigt. Schunkeln und Lachen sind selbstverständlich erlaubt.
www.kirche-pulheim.de

02.03.2025, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Frühschoppen am Karnevalssonntag
Am Sonntag, 2. März, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling im Anschluss an den Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, zu einem karnevalistischen Frühschoppen in die Kreuzkirche, Kronenweg 67, ein.
www.kirche-wesseling.de

02.03.2025, 10:11
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Zentralgottesdienst op Kölsch
Zu einem zentralen Gottesdienst in kölscher Mundart lädt die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft ein. Der „Joddesdeenst op Kölsch“ findet am Sonntag, 2. März, 10.11 Uhr, in der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, statt.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

23.02.2025, 09:30
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
St. Nikolaus Rösrath, Hauptstraße 68, 51503 Rösrath
Ökumenischer Mundart-Gottesdienst
Pfarrerin i.R. Juckel u. Pastor Gerards
www.evkirche-roesrath.de

02.03.2025, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst am Karnevalssonntag
Ein fröhlicher Gottesdienst mit viel Humor
Pfarrer Wolfgang Graf und Claudia Heidkamp gestalten am Karnevalssonntag, 2. März, 9.30 Uhr, einen fröhlichen Gottesdienst im Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54. Es wird keine Karnevalssitzung. Aber eine Prise Humor ist auf jeden Fall dabei.
www.kirche-bensberg.de

02.03.2025, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst am Karnevalssonntag
Ein fröhlicher Gottesdienst mit viel Humor
Pfarrer Wolfgang Graf und Claudia Heidkamp gestalten am Karnevalssonntag, 2. März, 11 Uhr, einen fröhlichen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9. Es wird keine Karnevalssitzung. Aber eine Prise Humor ist auf jeden Fall dabei.
www.kirche-bensberg.de

04.03.2025, 19:10
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Brauhaus am Kloster, Brühler Straße 108, 50968 Köln
Feierliche Sündenverbrennung
Ritual mit anschließender Feier
Im Karneval sammelt der oder die ein oder andere so manchen „Eintrag ins Sündenregister“. Mit der feierlichen Sündenverbrennung am Dienstag, 4. März, 19.11 Uhr, lösen sich mit Unterstützung von Pfarrer Klaus Eberhard und Pfarrer Thomas Frings die Sünden auf dem Vorplatz des Klosters der Benediktinerinnen, Brühler Straße 74, in Rauch auf. Martin Kühnen unterstützt die Veranstaltung musikalisch. Danach wird im Assada (ehemals Café Baumhaus), Brühler Straße 26, weiter gefeiert. „Sünden“, die verbrannt werden sollen, können auf Flyern notiert werden, die im Veedel verteilt werden oder an karneval@raderbergundthal.de geschickt werden. Die Veranstaltung wird vom Bürgerverein „RADERBERG und -THAL e. V.“ organisiert.
www.raderbergundthal.de

Text: APK, Stand: 06.02.2025
Foto(s): APK/Canva

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Große Solidarität nach Brand im Spendenlager der Diakonie Michaelshoven – um Sachspenden wird gebeten

Nach dem verheerenden Brand des Spendenlagers in Köln-Kalk arbeitet die Diakonie Michaelshoven nun mit großer Unterstützung daran, Ersatz zu finden und dringend benötigte Sach- und Geldspenden zu sammeln. „In den Geschäften erleben wir große Solidarität – viele Kund*innen sprechen uns auf die Situation an und bieten ihre Hilfe an“, berichtet Susanne Hahmann, Geschäftsführerin der Sozialen Hilfen, Diakonie Michaelshoven.

Das Team arbeitet mit großem Einsatz daran, die Situation zu bewältigen. Ein provisorisches Spendenlager wurde in der fairstore-Filiale Köln-Kalk eingerichtet und das Team aus dem ehemaligen Spendenlager ist nun dort im Einsatz. Die Warenauslieferung an die fairstore-Läden läuft wieder regelmäßig. Die Sparkasse Köln-Bonn hat finanzielle Unterstützung angeboten, Netto stellte 120 Bananenkisten bereit und Oxfam und Caritas boten Hilfe u.a. mit Sachspenden an. Neben der vielen Anteilnahme gab es auch zahlreiche Hinweise auf leerstehende Lagerhallen.  „Dank euch blicken wir optimistisch nach vorn. Vielen, vielen Dank für eure Solidarität“, sagt Susanne Hahmann.

In der Nacht vom 19. Januar hatte ein verheerender Großbrand das Spendenlager in Köln-Kalk vollständig zerstört. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus und ermittelt in diese Richtung. Die Schadenshöhe lässt sich nicht genau beziffern.

Lagersuche und Herausforderungen

Die Diakonie Michaelshoven befindet sich aktuell in der Besichtigungsphase für potenzielle Ersatzlagerhallen, sowohl rechtsrheinisch als auch linksrheinisch. Allerdings sind die Mietpreise erheblich gestiegen, und einige Standorte wurden bereits ausgeschlossen – sei es wegen schlechter Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, hohen Investitionskosten für Sanitäranlagen oder unpassender Größe.

Ein rechtsrheinisches Lager hinterlasse aber bereits einen sehr guten Eindruck: „Die Anbindung ist top, der Eigentümer sehr kooperativ; jetzt überlegen wir kreativ, wie wir den Mietpreis refinanzieren können und ob wir vielleicht auch noch zusätzliche, neue Angebote schaffen, mit denen wir noch mehr Menschen erreichen können“ sagt Ina Winkler, Standortentwicklerin der Diakonie Michaelshoven. Eine endgültige Entscheidung soll so schnell wie möglich fallen. Bis dahin finden weitere Besichtigungen statt.

So können Sie helfen: Infos gibt es hier zum Download

Die Diakonie Michaelshoven benötigt dringend folgende Sachspenden für die Sozialkaufhäuser:

  • Hausrat, Kleinmöbel, Spielzeug, Porzellan, Dekorationsartikel, Töpfe & Pfannen
  • Textilien, insbesondere Übergangs- und Sommerkleidung
  • Heimtextilien, Karnevalskostüme, Bildbände
  • Winterkleidung kann aktuell nicht gelagert werden, da es noch Bestände in den Sozialkaufhäusern gibt

Abgabeorte für Spenden:

  • Kleine Mengen: Direkt in den sechs fairstore-Läden
  • Größere Mengen: Bitte in Kalk oder Nippes abgeben

Spendenannahmestellen:

Große Mengen:

  • Kalk: Kalker Hauptstraße 177, 51103 Köln
  • Nippes: Sechzigstraße 5-11, 50733 Köln

Kleinere Mengen:

  • Eigelstein: Eigelstein 117, 50668 Köln
  • Mülheim: Buchheimer Straße 46, 51063 Köln
  • Porz: Hermannstraße 1, 51143 Köln
  • Südstadt: Severinstraße 57, 50678 Köln

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr
  • Samstag: 10 bis 16 Uhr

Geldspenden:

Spendenkonto: Stiftung der Diakonie Michaelshoven
IBAN: DE77 3506 0190 0000 1113 33
BIC: GENODED1DKD
Bank für Kirche und Diakonie
Verwendungszweck: fairstore

www.diakonie-michaelshoven.de

Text: APK
Foto(s): Diakonie Michaelshoven

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Melanchthon-Akademie: Dozentin Hannelore Gabor-Molitor über Humor, Vertrauen und die Freude am Wachsen

Hannelore Gabor-Molitor ist Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Seit über 30 Jahren ist sie leidenschaftlich als Dozentin, Kommunikationstrainerin und Coach in verschiedenen Bildungseinrichtungen und Organisationen tätig. Ihre Schwerpunkte sind Rhetorik, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsbildung, Intuitionsschulung und Frauenbildung.

Frau Gabor-Molitor, was reizt Sie an der Arbeit mit Erwachsenen?

Hannelore Gabor-Molitor: Erwachsene kommen oft aus eigener Motivation in meine Seminare, weil sie ein bestimmtes Anliegen haben. Das kann zum Beispiel ein Konflikt sein, den sie lösen möchten, oder der Wunsch, ihr Selbstvertrauen zu stärken. Es entsteht schnell ein Klima des Miteinanders und Vertrauens. Alle verfolgen ein gemeinsames Ziel, und während des Seminars gibt es oft Aha-Momente, die den Teilnehmenden helfen, ihre Sichtweise zu ändern oder neue Verhaltensweisen auszuprobieren.

Wie wählen Sie die Themenschwerpunkte für Ihre Seminare? Kommen die Themen zu Ihnen oder suchen Sie sie aktiv?

Hannelore Gabor-Molitor: Das ist eine Mischung. Ich versuche, den Puls der Zeit zu spüren und Themen zu wählen, die Menschen weiterbringen können. Oft sind es auch Themen, die mir selbst wichtig erscheinen, um ein selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben zu führen.

Wie hat sich Ihr Ansatz im Laufe der Zeit verändert?

Hannelore Gabor-Molitor: Zu Beginn meiner Laufbahn lag mein Fokus auf Frauenbildungsarbeit – es ging viel um Emanzipation, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Später wollte ich sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen ansprechen. Mein pädagogischer Ansatz hat sich dabei über die Jahre weiterentwickelt. Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) von Ruth Cohn bildet den Kern meiner Arbeit. Dabei geht es um die Balance zwischen der sachlichen und emotionalen Ebene sowie um den Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls. Ergänzt habe ich diesen Ansatz durch die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg und das Focusing-Modell von Gene Gendlin.

Gab es Schlüsselmomente in Ihrem Leben, die Ihre berufliche Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben?

Hannelore Gabor-Molitor: Ja, mehrere. Ein prägender Moment war die Entdeckung des Buches Dein Körper weiß die Antwort. Das ermöglichte mir den Zugang zur inneren Stimme der Intuition. Auch die Begegnung mit Marshall Rosenberg, als er die Akademie besuchte, und seine Arbeit zur Gewaltfreien Kommunikation hat meinen Weg stark beeinflusst. Wir haben sogar einmal gemeinsam in einer kleinen Runde am Chlodwigplatz in einer Pizzeria gegessen – eine unvergessliche Begegnung!

Mit welcher Grundhaltung begegnen Sie den Menschen in Ihren Seminaren?

Hannelore Gabor-Molitor: Respekt, Wertschätzung und eine offene, unvoreingenommene Haltung sind für mich zentral. Ich glaube daran, dass Vertrauen entsteht, wenn Menschen zusammen lachen können. Ein wenig Humor hilft, schwierige Situationen zu entspannen. Ein Leitsatz, der mich begleitet, lautet: „Man könnte sich jeden Tag ärgern, ist aber nicht dazu verpflichtet!“ Humor kann uns im Alltag viel Leichtigkeit schenken.

Was ist das Wesentliche bei Ihren aktuellen Seminarthemen?

Hannelore Gabor-Molitor: In meinen Seminaren – ob es um das Überwinden von Einsamkeit, das Lösen von Konflikten oder ums Zuhören geht – ist es mir wichtig, das Vertrauen zu uns selbst und zu anderen zu stärken. Diese innere Verbundenheit zu vertiefen und in sinnvolles Handeln umzusetzen, das ist mein Ziel und meine Motivation.

VERANSTALTUNGEN BEI DER MELANCHTHON-AKADEMIE

Fr., 21.02.2025, 18:00–20:30 Uhr
Von der Kunst aufmerksamen Zuhörens
Qualität echten Zuhörens
1 Termin | 2 Ustd | 16,00€ | Nr. 3135BR

Sa., 08.03.2025, 10:00–16:30 Uhr
Unterstützung bei Konfliktlösungen
Konfliktfähigkeit: Regeln, Techniken, Strategien
1 Termin | 6 Ustd | 35,00€ | Nr. 3136BR

Mi., 12.03.2025, 18:30–21:00 Uhr
Einsamkeit überwinden, Alleinsein genießen
Verbindung und Verbundenheit mit sich selbst und Anderen
1 Termin | 2 Ustd | 16,00€ | Nr. 3138BR

Fr., 04.04.2025, 18:30–21:00 Uhr
„Abschiedlich leben lernen“
Phasen des Loslassens bewusst gestalten
1 Termin | 2 Ustd | 16,00€ | Nr. 3195BR

Text: Lea Braun
Foto(s): Hannelore Gabor-Molitor

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Köln fotografiert von Wohnungslosen – „Es werden Blickwinkel sichtbar, die sonst nicht sichtbar sind“

Wenn in der sogenannten Street Photography Obdachlosigkeit thematisiert wird, dann oft in einer ästhetisierenden Weise, die das Elend irgendwie „dekorativ“ ins Bild setzt. Wohnungs- bzw. Obdachlose dienen dann höchstens dazu, der Urbanität einen edgy touch zu verleihen. Doch was geschieht, wenn Wohnungslose von Objekten zu kreativen Subjekten werden? Ein Projekt der Diakonie und der Melanchthon-Akademie, unterstützt von der Aktion Mensch, hat genau das möglich gemacht.

Im Februar 2022 begannen Klienten und Klientinnen der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie mit Einwegkameras zu fotografieren. Thematische Vorgaben gab es nicht, vielmehr haben die Teilnehmenden „ihr“ Thema gefunden. Jeden Monat wurden die 100 besten Fotos ausgewählt. Einige davon sind in der Ausstellung „Die Stadt aus meiner Perspektive“ zu sehen, die am 2. Februar in der Melanchthonkirche (Breniger Straße 18) in Zollstock eröffnet wurde.

„Wir möchten sichtbar machen, ermächtigen und beteiligen!“

Lena Felde (Studienleiterin der Melanchthon-Akademie), Maja Schumacher (stellvertretende Fachdienstleitung) und Michael Lampa (Fachdienstleitung) (v.l.) wünschen sich eine Sensibilisierung für das Thema Wohnungslosigkeit.
Lena Felde (Studienleiterin der Melanchthon-Akademie), Maja Schumacher (stellvertretende Fachdienstleitung) und Michael Lampa (Fachdienstleitung) (v.l.) wünschen sich eine Sensibilisierung für das Thema Wohnungslosigkeit.

Die Aufnahmen erzählen aus dem Alltag der Wohnungslosen, sind manchmal schwer zu ertragen, aber dennoch respektvoll und voller Kraft. „Es werden Blickwinkel sichtbar, die sonst nicht sichtbar sind“, erklärt Lena Felde, Studienleiterin der Melanchthon-Akademie. Was das Projekt bewirken soll, fasst sie prägnant in drei Stichpunkten zusammen: „Wir möchten sichtbar machen, ermächtigen und beteiligen!“

Einer der Fotografen und Fotografinnen (Künstlername „Ẑ“) war ein Jahr lang mit der Kamera in Köln unterwegs. Er wolle „den Menschen zeigen“, sagt er, und gibt zu, dass seine Aufnahmen bisweilen „brutal“ seien. Es gehe ihm um „körperliche Dinge“ und während seiner fotografischen Streifzüge seien bei ihm „viele Fragezeichen aufgetaucht“. Worauf es ihm bei seinen Bildern ankomme, sei „die Verbindung zwischen Mensch und Motiv“. Vieles erschließe sich erst auf den zweiten Blick. Dass seine Fotos nun Teil einer Ausstellung sind, sieht er eher gelassen: „Ich will immer alles gut machen. Das ist mein Anspruch. Dann bin ich happy!“

„In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?“

Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung von Studienleiterin Lena Felde und Michael Lampa. Lena Felde erinnerte sich zunächst daran, wie sie vor 15 Jahren, während ihres Studiums in Hamburg, zum ersten Mal mit dem Begriff „defensive Architektur“ in Berührung gekommen sei. Dabei handelt es sich um ein spezielles Design, das „unerwünschten Personengruppen“ den Aufenthalt an bestimmten Orten so unbequem wie möglich machen soll. „In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?“, habe sie sich damals gefragt. Wer aus der Leistungsgesellschaft herausfalle, werde vertrieben und im Stadtbild unsichtbar gemacht. „Heute bin ich froh, dass ich für Organisationen arbeite, die das anders sehen!“, erklärte Lena Felde.

„Schonungslos und dennoch sensibel, und dabei absolut kraftvoll!“

Wichtig sei bei der Konzeption des Projektes gewesen, die Teilnehmenden „ihre Geschichte selber erzählen zu lassen“. Während des einen Jahres seien circa 1000 Fotos entstanden. Diese seien „schonungslos und dennoch sensibel, und dabei absolut kraftvoll!“

Michael Lampa (Fachdienstleitung) und Lena Felde (Studienleiterin Melanchthon-Akademie) (v.l.) eröffneten gemeinsam die Ausstellung „Die Stadt aus meiner Perspektive“.
Michael Lampa (Fachdienstleitung) und Lena Felde (Studienleiterin Melanchthon-Akademie) (v.l.) eröffneten gemeinsam die Ausstellung „Die Stadt aus meiner Perspektive“.

Fachdienstleiter Michael Lampa berichtete vom Betreuten Wohnen im Diakoniehaus Salierring, in dem bis zu sechs Personen Unterkunft finden können, und der Wohnungsnotfallhilfe. Das Diakoniehaus Salierring stellt insgesamt 23 möblierte Einzelzimmer für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und Männer zwischen 21 und 65 Jahren zur Verfügung. „Ich ärgere mich immer, wenn ich in öffentlichen Darstellungen klischeehafte Abbildungen sehe!“, monierte Lampa und wies darauf hin, dass Obdachlosigkeit kein Randgruppenphänomen sei, sondern „ein großes Thema, dass viele Menschen betrifft“. In Köln gebe es etwa 10.000 Wohnungslose und etwa 500 Menschen (hier ist es schwer, an verlässliche Zahlen zu kommen) übernachten im Freien.

Für das Thema Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit zu sensibilisieren, dazu möchte auch die Ausstellung „Die Stadt aus meiner Perspektive“ beitragen. Lena Felde wünscht sich, dass es nicht bei der einen Präsentation bleibt, sondern aus den Exponaten eine Wanderausstellung wird und auf weiteren Stationen noch mehr der während des Projektes entstandenen Bilder zu sehen sein werden.  Im Februar lohnt sich jedenfalls noch ein Besuch in der Melanchthonkirche in Zollstock. Sowohl die Aufnahmen (Materialpreis + 50%) als auch Kalender in verschiedenen Größen und Ausführungen können erworben werden. Der Erlös kommt der Wohnungslosenhilfe der Diakonie zugute. Wer einem der Fotos in der eigenen Wohnung einen Ehrenplatz an der Wand einräumen möchte, kann sich, am besten mit einer Angabe zur gewünschten Größe des Abzuges, an Lena Felde (felde@melanchthon-akademie.de) wenden.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Diakoniespende 24/25 – Künstler Cornel Wachter im Vringstreff: „Jeder Atemzug ist ein Geschenk“

Das Leben sei ein Wahnsinnsgeschenk, jeder Atemzug sei schon ein Geschenk für sich, jeder Tag ein Gottesdienst, ist der Künstler Cornel Wachter überzeugt. Ein Geschenk, das nicht verschwendet werden darf. Und so engagiert er sich als Netzwerker seit Jahrzehnten für andere. „Das Talent, auf jeden zuzugehen und offen für alle Menschen zu sein, habe ich von meiner Mutter“, berichtet er. In seiner Familie habe es immer ein soziales Gewissen gegeben, erläutert Cornel Wachter und erzählt von seiner Verbindung zum Vringstreff, die damit begann, dass er sich neugierig an einen der Tische setzte, um etwas zu essen.

Der Vringstreff im Vringsveedel ist noch bis September 2025 Empfänger der Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region. Bis zu einer Summe von 100.000 Euro verdoppelt der Kirchenverband die Summe.

Diakoniespende: Was kann man tun?

Bei einem Benefizkonzert des Kölner Bläserquartetts Talking Horns hatte der Künstler zu seinem Bedauern kein Geld dabei, wurde von Pfarrer i.R. Hans Mörtter, Vorsitzender des Vereins Vringstreff, gebeten, sich stattdessen doch mal den Vringstreff anzuschauen. „Ich wurde da gleich angesprochen und um Hilfe beim Ausfüllen von Unterlagen gebeten. Ich war sofort auf Augenhöhe dabei“, erinnert der Preisträger des Kölner Ehrenamtspreises 2022 sich lächelnd. Vier schlichte Worte tauchten daran anschließend in seinen Gedanken auf: Was kann man tun?

Diese Worte motivieren den Bildhauer und Maler seither, den Vringstreff bekannter zu machen, Menschen in den Treff zu holen. „Kommt doch auf ein Mittagessen vorbei“, ist die Bitte, die oft dazu führt, dass Prominente wie Mariele Millowitsch, Wolf Maahn oder Gitarrist Steve Hackett, in den 1970er Jahren Mitglied der Band Genesis, vorbeischauen und sich wohlfühlen. Geschäftsleute habe er schon gebeten, ihre Geschäftsessen im Vringstreff abzuhalten, sagt der Künstler – das Essen gibt es für einen überschaubaren Betrag, meist wird das, was so weniger ausgegeben wurde, gleich an den Ort der Begegnung gespendet, freut sich Cornel Wachter. „Ich kenne so viele Menschen in Köln und habe schon so viele in den Treff geholt, um dann dort zu spüren, dass sie auf der derselben Wellenlänge schwingen.“

Kölner Dreigestirn wird den Vringstreff besuchen

Cornel Wachter.
Cornel Wachter.

Auch die seit 2007 bestehende Tradition, dass das Kölner Dreigestirn den Vringstreff besuchen kommt, geht auf seine Initiative zurück. „Damals war Jacky Beumling Prinz Karneval, Jacky I. aus dem Traditionskorps der Roten Funken. Ich sprach ihn an und bat ihn, einen Besuch im Severinsveedel auf die Liste zu setzen. Es klappte.“ Und so wurde seitdem in jeder Session der Vringstreff Gastgeber des Dreigestirns. In diesem Jahr schauen Prinz René I., Bauer Michael und Jungfrau Marlis von der StattGarde Colonia Ahoj am Dienstag, 11. Februar, 14 Uhr, vorbei. Auch in diesem Jahr erhält das Dreigestirn, der Tradition gemäß, ein Kunstwerk von Cornel Wachter. Es passt zu Köln und es passt in eine Hand: Wachter hat eigens für diese Gelegenheit den „Bronzenen Rievkooche“ geschaffen, der als „Vringstreff-Preis“ verliehen wird.

Jeder, der einmal da gewesen sei, habe später zugunsten des Vringstreff „nach außen gefunkt“, freut der Künstler sich. Und er betont als gläubiger Mensch, dass sein irdischer Besuch einen Sinn gehabt habe, wenn er Menschen zusammenbringen konnte. „Ein Leben muss etwas für andere ergeben haben, wenn es schließlich endet“, so seine Überzeugung.

Wachter hat den „Bronzenen Rievkooche“ geschaffen, der als „Vringstreff-Preis“ verliehen wird.
Wachter hat den „Bronzenen Rievkooche“ geschaffen, der als „Vringstreff-Preis“ verliehen wird.

Cornel Wachter ist in seinem Veedel, zu dem eben auch der Vringstreff gegenüber St. Severin gehört, sehr verwurzelt. Er ist sicher: „Ich muss hier nicht raus, denn hier ist bisher noch alles, was ich brauche. Momentan funktioniert das sehr gut.“

IHRE HILFE WIRKT DOPPELT

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2024 bis zum 30.09.2025.

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: VRINGSTREFF
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC: COKSDE33XXX

www.diakoniespende-koeln.de

Text: Katja Pohl
Foto(s): Stefan Schmitz/Matthias Pohl

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Unsere Wochentipps: Sitzkissenkonzert für die Kleinsten und „Gottesdienst trifft Kunst“

Schulung, Vortrag und Konzert: Hier kommen unsere Wochentipps für Köln und Umgebung! Morgen startet der Schulungskurs „Leben mit Demenz“ in der Begegnungsstätte Paula-Dürre-Haus in Köln-Rath-Ostheim. Die Melanchthon-Akademie eröffnet morgen ihr neues Semester mit dem Vortrag „Diakonisches Engagement für eine offene und demokratische Gesellschaft“. In der Erlöserkirche Weidenpesch gibt es einen Länder- und Projektabend zu „Ägypten und das Straßenkinderprojekt ‚Children at Risk‘ “. Am 7. Februar lädt die Kulturkirche Hürth zur Vernissage von Gisela Althoff ein. Familien mit kleinen Kindern können sich am 9. Februar auf das Sitzkissenkonzert „Frederick die Maus“ in Brühl freuen. Und wer sich für jüdische Geschichte interessiert, kann sich bereits jetzt für die fünftägige Busreise zu den Schum-Städten Speyer, Worms und Mainz vom 18. bis 22. Juni anmelden:

06.02.2025
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Begegnungsstätte Paula-Dürre-Haus, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Mit Anmeldung bis 6.2.: Schulungskurs „Leben mit Demenz“
Für Angehörige von Menschen mit Demenz, Ehrenamtliche und Interessierte
Ein Leben mit Menschen mit Demenz ist eine besondere Herausforderung. Der Schulungskurs „Leben mit Demenz“ soll die Situation für pflegende Angehörige erleichtern und helfen, die Veränderungen des erkrankten Angehörigen besser zu verstehen. Der kostenlose Kurs umfasst vier Kurstage, jeweils dienstags von 18 bis 21 Uhr am 11., 18 und 25. Februar sowie am 18. März, und findet in der Begegnungsstätte Paula-Dürre-Haus, Heppenheimer Straße 7, statt. Mit dem Schulungskurs werden auch bürgerschaftlich engagierte Menschen qualifiziert, um Menschen mit Demenz im Rahmen der Nachbarschaftshilfe zu Hause zu unterstützen und pflegende Angehörige zu entlasten. In acht Einheiten mit jeweils 90 Minuten wird die Möglichkeit gegeben, sich über die Erkrankung Demenz, Verhaltensformen der Erkrankung, den Umgang mit Menschen mit Demenz, die Bewältigung von Krisensituationen, rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige zu informieren. Der Kurs wird vom Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e. V. in Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/ Hamburg und der Begegnungsstätte Paula-Dürre-Haus angeboten. Um Anmeldung bis Donnerstag, 6. Februar, unter Telefon 0157/52951936 oder per E-Mail an pdh.koeln-ostheim@ekir.de wird gebeten. Weitere Informationen gibt es unter www.alzheimer-nrw.de.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

06.02.2025, 18:30
Melanchthon-Akademie
Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
Diakonisches Engagement für eine offene und demokratische Gesellschaft
Semestereröffnung der Melanchthon-Akademie
Die Melanchthon-Akademie eröffnet am Donnerstag, 6. Februar, 18.30 Uhr bis 20 Uhr, das neue Semester mit dem Vortrag „Diakonisches Engagement für eine offene und demokratische Gesellschaft“. Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, spricht im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, mit den Studienleiterinnen und Studienleitern sowie den Gästen über den Umgang mit demokratie- und menschenfeindlichen Positionen.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

06.02.2025, 19:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln
Ägypten und das Straßenkinderprojekt „Children at Risk“
Ein Länder- und Projektabend
Bei einem Länder- und Projektabend am Donnerstag, 6. Februar, 19 Uhr, in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, schildern Dr. Matthias und Beate Engelke anhand von Bildern ihre Eindrücke von einer Reise nach Kairo. Mit einer kleinen Reisegruppe sind sie in das geschichtsträchtige und kulturell vielfältige Ägypten gereist. Unter anderem auch, um Projekte zu besuchen, in die der Erlös eines Adventsmarktes der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln geflossen ist. Dazu gehört beispielsweise das Straßenkinderprojekt „Children at Risk“ in Alexandrien. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.begegnungsgemeinde.de

07.02.2025, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
Kulturkirche Hürth: Vernissage
Gisela Althof stellt in der Kirche aus
Die Kulturkirche Hürth, Am Hofacker 41, lädt am Freitag, 7. Februar, 19.30 Uhr, zur Ausstellungseröffnung ein. Starke Farben prägen die abstrakten Bilder von Gisela Althoff, in denen die Freude beim Entstehungsprozess sichtbar wird. Gisela Althoff ist 1949 in Nürnberg geboren und lebt seit Anfang der 80er Jahre zunächst in Köln und seit 2001 in Hürth. Nach einem Gespräch zwischen Kulturkircheninitiator Pfarrer Jan Ehlert und Gisela Althoff, besteht auch die Gelegenheit zum Gespräch mit der Künstlerin. Die Ausstellung ist dann wochentags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr frei zugänglich, sowie im Anschluss an Gottesdienste und nach Absprache. Am Tag der Vernissage stehen bereits beim Gottesdienst, der um 18.30 Uhr beginnt, Gisela Althoffs Werke im Mittelpunkt des Gottesdienstformats „Gottesdienst trifft Kunst“ mit Pfarrer Jan Ehlert.
www.evangelisch-in-huerth.de

09.02.2025, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Gemeindesaal Mayersweg, Mayersweg 5-7, 50321 Brühl
Frederick die Maus
Sitzkissenkonzert für die Kleinsten
In Anlehnung an das Kinderbuch „Frederick die Maus“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Sonntag, 9. Februar, 15 Uhr, Familien mit Kindern im Alter bis etwa fünf Jahren zu einem Sitzkissenkonzert ein. Ruth Dobernecker, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl, und Franziska Pieper haben für die Teilnehmenden ein musikalisch und farblich buntes Programm vorbereitet. Die Geschichte wird mit Geige, Bratsche, Klavier, Percussion und Gesang erzählt. Die Kinder können bequem auf Sitzkissen Platz nehmen und dem Konzert lauschen. Für die Eltern stehen Stühle bereit. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-bruehl.de

19.02.2025, 00:00
Evangelische Gemeinde Köln
Busreise nach Speyer, Worms und Mainz
Anmeldung ab sofort möglich: Auf den Spuren jüdischer Geschichte am Rhein
Fünftägige Busreise
Eine fünftägige Busreise zu den „Schum-Städten“ Speyer, Worms und Mainz bietet die Evangelische Gemeinde Köln von Mittwoch bis Sonntag, 18. bis 22. Juni, an. Als „Schum“ wird der Verbund bezeichnet, den die jüdischen Gemeinden der oberrheinischen Städte Speyer, Worms und Mainz im Mittelalter bildeten. Die Reisegruppe begibt sich mit Pfarrer Mathias Bonhoeffer und Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe auf die Spuren jüdischer Geschichte am Rhein. Organisiert wird die Reise von Tobit Reisen. Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel in Worms. Von dort fährt der Bus die weiteren Städte an. Die Teilnahme kostet 855 Euro pro Person im Doppelzimmer. Im Reisepreis ist Halbpension enthalten. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es ab sofort per E-Mail an heidi.humann@ekir.de oder per Telefon 0221/17043655.
www.tobit-reisen.de/schum-kartaeuserkirche

Text: APK
Foto(s): APK

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„Gott braucht unsere Liebe“ – Ökumenischer Gottesdienst der ACK Köln zum Jahresauftakt

Unter dem Motto „Gewagt! Was hindert’s, dass ich mich taufen lasse?“ stand kürzlich der ökumenische Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK) in der Alt-Katholischen Kirche Christi Auferstehung an der Jülicher Straße. Ökumenepfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, erinnerte in seiner Ansprache an Thomas von Imbroich. Der Mennonit wurde am 5. März 1558 in Köln hingerichtet, nachdem er am 23. Dezember des Vorjahres verhaftet worden war. Imbroich war radikaler Pazifist, erklärte Bock. Auch deshalb sei seine Hinrichtung ein „bedauerlicherweise notwendiges Exempel“, habe ein Sprecher des damaligen Bischofs verlautbaren lassen.

Im Gefängnis schrieb Imbroich ein umfassendes Glaubensbekenntnis, das hinausgeschmuggelt wurde und sich sehr schnell verbreitete. Darin schreibt der Mennonit über die Säuglingstaufe und bekennt sich zur sogenannten Glaubenstaufe, die Erwachsenen vorbehalten ist. Tausende Christen, als Wiedertäufer zusammengefasst, wurden in jenen Jahren mit kirchlichem Segen und auf kirchliches Drängen ermordet. Darunter waren Adolf Clarenbach und Peter von Fliesteden die in Köln bekanntesten.

Gerhard Westerburg gründete in Köln eine Täufergemeinde, die bis zu 700 Mitglieder gezählt haben soll. Er war begeistert vom sogenannten „Täuferreich“ in Münster und spendete auch selbst die Taufe. Westerburg wurde der Häresie angeklagt und verurteilt, konnte jedoch flüchten. In jener Zeit war es verboten, Wiedertäufern eine Wohnung zu bieten. Auch die Aufnahme in die Zünfte wurde ihnen verwehrt. „Wir suchen kein Reich auf Erden. Unser Schwert ist das Wort Gottes. Mit dieser Waffe werden wir das Reich des Teufels zerstören“, sei das Motto der Wiedertäufer gewesen.

„Wer war mein erster Missionar?“

Oberkirchenrätin in Ruhe Barbara Rudolph hielt die Predigt.

Oberkirchenrätin in Ruhe Barbara Rudolph hielt die Predigt. In der Apostelgeschichte 8,26-40, tauft Philippus einen Kämmerer aus Äthiopien an einer Wasserstelle auf dem Weg zwischen Jerusalem und Gaza. Ein Engel sagte Philippus, er solle dem Wagen des Kämmerers folgen. Philippus hörte, dass jener den Propheten Jesaja las. Er fragte ihn, ob er denn auch verstehe, was er lese. Der Kämmerer antworte: „Wie könnte ich, wenn mich niemand anleitet?“

In der Apostelgeschichte heißt es dann weiter: „Da tat Philippus seinen Mund auf und, ausgehend von diesem Schriftwort, verkündete er ihm das Evangelium von Jesus. Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Siehe, hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg? Er ließ den Wagen halten und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr und er zog voll Freude auf seinem Weg weiter. Den Philippus aber sah man in Aschdod wieder. Und er wanderte durch alle Städte und verkündete das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.“

„Glaube und Taufe können wir nicht selbst machen“, sagte Barbara Rudolph. Für jeden selbst stelle sich die Frage: „Wer war mein Philippus? Wer hat meinen Glauben gestärkt oder verändert? Jeder begegnet auf seinem Lebensweg so vielen Menschen. Wer war mein erster Missionar? Oder war es eine Frau? Die Mutter?“ Der Kämmerer werde in der Lutherbibel Eunuchos genannt. „Dieser fragende Mensch steht für alle, die in ihren Möglichkeiten beschnitten sind.“ Als Eunuch habe er den Tempel in Jerusalem nicht betreten dürfen. „Erst als er auf dem Rückweg ist, beginnt sein Leben für ihn neu“, erklärte Rudolph. „Wenn er nicht zu Gott kann, kommt Gott zu ihm. Das nennen wir heute nachgehende Seelsorge. Der Eunuch erkennt durch die Auslegung der Schrift seine Beziehung zu Gott. Im Schutzraum Jesu Christi wird sein Rückweg sein Lebensweg.“ Aber auch zum Hinweg, wenn in der Apostelgeschichte auch das Bekenntnis fehle: „Ohne unsere Liebe kann sich nicht erfüllen, was Gott mit uns vorhat. Es bewegt uns alle, wie wir unseren Kindern zu einem lebendigen Glauben verhelfen.“

Unterstützung für Äthiopisch-Orthodoxe Gemeinde Köln

Rudolph berichtete, dass sie in einer Baptistengemeinde groß geworden sei. „Und ich habe meinen Platz in der evangelischen Landeskirche gefunden.“ Die ehemalige Oberkirchenrätin wies darauf hin, dass der Kämmerer auf dem Weg von Jerusalem nach Gaza unterwegs war. „Die Straße war öde“, steht in der Bibel. „Auf der öden Straße wird Gottes Wort ausgelegt. Dass die Menschen sich bei all ihrem Leid mit Gott verbunden fühlen, das macht uns Hoffnung trotz aller Sorge“, nahm sie zu der Lage im Gazastreifen Stellung.

Chöre der Äthiopisch-Orthodoxen Gemeinde gestalteten den Gottesdienst mit.

Die Kollekte war für die Äthiopisch-Orthodoxe Gemeinde in Köln bestimmt, deren Chöre im Gottesdienst gesungen hatten. Eine Vertreterin der Gemeinde wies auf die desolate Situation in Äthiopien hin und verwies auf den faktischen Kriegszustand, in dem sich das Land befinde. „Hungersnöte und ansteckende Krankheiten sind dort an der Tagesordnung. Jede Hilfe ist vonnöten angesichts der Grausamkeiten der Regierung. Volksgruppen werden mit Drohnen bombardiert, Soldaten verbrennen die Felder. Orthodoxe Christen werden gepeinigt und verfolgt.“ Die Vertreterin bedankte sich ausdrücklich bei den Kölner Mitchristen und -christinnen für ihre Unterstützung, etwa bei der Einrichtung von Produktionsstätten für Getreidemühlen. „Die Zusammenarbeit in der ACK ist wirklich wunderbar“, sagte sie.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Landessynode 2025: Weichenstellung für die Zukunft der Evangelischen Kirche im Rheinland

Die Evangelische Kirche im Rheinland steht vor wichtigen Entscheidungen für die Zukunft: Vom 2. Februar bis zum 7. Februar tagt die Landessynode in Bonn, um über zentrale Zukunftsfragen der Kirche zu beraten. Auf der Agenda stehen unter anderem die Mitgliederorientierung, die Finanzstrategie angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen, das neue Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt sowie die Neuausrichtung der Theologischen Ausbildung und die Zukunft der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal.

Präses Dr. Thorsten Latzel betont im Vorfeld der Synode die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Wandels: „Wir sind Kirche in einem Transformationsprozess von einer kulturgestützten Volkskirche hin zu einer geistlich profilierten, weltoffenen Großkirche.“ Dabei gehe es darum, den Glauben in einer sich wandelnden Gesellschaft erfahrbar zu machen und neue Formen der Gemeindearbeit zu entwickeln. Bei einem Pressetermin nannte der Präses zentrale Anliegen für die Zukunft der Kirche: „Dass wir geistlich vom Glauben reden und den Menschen Hoffnung geben. Dass wir nahe bei den Menschen sind und dabei Mitgliederorientierung und Sozialraumorientierung immer zusammendenken. Und dass wir in den Formen flexibel sind, also auch den Gemeindebegriff flexibilisieren.“ Im Fokus der Synode stehen daher neue Konzepte, um Menschen im Lebensverlauf stärker zu begleiten – wie zum Beispiel durch Tauffeste, Segensaktionen oder Pop-Up-Hochzeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wahl neuer Leitungspersonen: Zwei hauptamtliche Positionen in der Kirchenleitung werden unter anderem neu besetzt. Außerdem steht die Debatte über gesellschaftspolitische Herausforderungen im Fokus – insbesondere die Auseinandersetzung mit Rassismus, die auf Initiative der evangelischen Jugend diskutiert wird. Zu diesem Tagesordnungspunkt hat die Kirchenleitung 50 junge Menschen eingeladen, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter aus Köln. Weiter wird auf der Synode auch der 15. Bericht zum Flüchtlingsschutz an den EU-Außengrenzen vorgelegt. Außerdem wird sich die Landessynode mit dem Thema Vielfalt und Gleichberechtigung befassen. Dazu gehören ein Positionspapier, ein Schuldbekenntnis gegenüber LGBTQIA+ Menschen sowie eine Resolution, die Gewalt gegen diese Gruppen verurteilt.

Die Landesynode, das oberste Leitungsgremium der gut 2,1 Millionen Mitglieder zählenden Evangelischen Kirche im Rheinland, tagt von Sonntag, 2. Februar, bis Freitag, 7. Februar, in Bonn. Unter den 191 stimmberechtigten Mitglieder aus den 37 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland sind auch die Delegierten aus den vier Kölner Kirchenkreisen. Die Landessynode beginnt am 2. Februar 2025 um 15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche in Bonn und wird im Maritim Hotel fortgesetzt. Die öffentlichen Plenarsitzungen werden live im Internet übertragen (www.ekir.de).

Text: Sammy Wintersohl
Foto(s): Sammy Wintersohl

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Köln stellt sich quer – Zehntausende gehen für Demokratie und gegen Rechts auf die Straße

„Laut werden für die Demokratie“ hieß das Motto der Kundgebung, zu der das „Bündnis Köln stellt sich quer“ aufgerufen hatte – und laut war es, vor allem dank der Trommel-Combo „Samba de Coloñia“, tatsächlich auf dem Heumarkt, von wo aus sich am vergangenen Samstag um 11.55 Uhr ein bunter Zug, quer durch die Kölner Stadtgesellschaft, vom Schulkind bis zur „Oma gegen Rechts“, auf den Weg durch die Innenstadt machte. Auch die Kirchen waren wieder mit dabei.

Statt der angemeldeten 5.000 Teilnehmenden waren es laut polizeilichen Schätzungen etwa 40.000, die ihr „5 vor 12-Gefühl“ angesichts des Rechtsrucks in Politik und Gesellschaft zum Ausdruck bringen wollten. Die Veranstalter selbst gehen von bis zu 75.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus. Dabei brauchten die Teilnehmenden zunächst einmal Geduld, denn rund um den Heumarkt war eher Stehen beziehungsweise Fortbewegung in „Slow motion“ angesagt. Trotzdem war die Stimmung locker und gelöst.

Das elfte Gebot

Der Artikel 1 des Grundgesetzes – „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – wurde als Mahnung auf vielen Schildern zitiert und den bekannten Zehn Geboten fügten die Kölner*innen ein elftes hinzu: „Du sollst nicht gleichgültig sein!“

Ein unterwegs immer wieder anklingendes Gesprächsthema waren die anstehenden Bundestagswahlen: Was soll beziehungsweise kann man wählen? Welche Konsequenzen hätte eine Regierungsbeteiligung der AfD? Offensichtlich hatte auch das bedenkliche Wackeln von Friedrich Merz‘ „Brandmauer“ gegen die AfD die Kölnerinnen und Kölner mobilisiert, denn auf gleich mehreren Transparenten war zu lesen: „Merz ist mitgemeint“.

Gemeinsam für eine bunte Gesellschaft

Pfarrerin Miriam Haseleu

Von Heumarkt ging es langsam, zum Teil mit Fahrrädern oder vereinzelt sogar im Rollstuhl, über den Neumarkt, die Richmodisstraße, Auf dem Berlich, Zeughausstraße, Magnusstraße, über den Friesenplatz in Richtung Ringe. Aufgrund des großen Andrangs war die Bühne für die Abschlusskundgebung kurzfristig vom Heumarkt auf den Hohenzollernring (Höhe Rudolfplatz) verlegt worden.

Die stellvertretende Superintendentin Miriam Haseleu war begeistert, wie viele Menschen dem Aufruf gefolgt waren, ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt, Menschlichkeit und Solidarität zu setzen. „Gemeinsam bauen wir an einer Gesellschaft, die davon lebt, dass sie bunt ist und dass wir als Menschen mit all unserer Verletzlichkeit darin Platz finden. An einer Gesellschaft, in der wir den Frieden suchen“, erklärte sie und betonte: „Wir dulden keine Form von Antisemitismus und Rassismus.“

Haseleu machte deutlich, dass diese Kundgebung auch ein Antidot, ein Gegengift gegen Angst und Ohnmacht sei. Sie zitierte die jüdische Dichterin Mascha Kaléko, die in einem ihrer Gedichte den Appell formuliert: „Jage die Ängste fort/ Und die Angst vor den Ängsten“.

Mut zum Widerspruch, Mut zu Solidarität

Miriam Haseleu räumte ein, dass es bisweilen Mut brauche: Mut zum Widersprechen, Mut, füreinander einzustehen, Mut „unsere Vielfalt zu begrüßen und zu feiern“, Mut zu Toleranz, Respekt und Solidarität.

„Wir sind vielfältig. Das ist gut so! So ist Leben. Divers und bunt und wunderbar.
Das ist eine der Grundhaltungen der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Als
 evangelische Kirche freuen wir uns im Zusammenspiel mit Menschen anderer Religionen und
Organisationen hier zu sein“, machte sie deutlich. Es gelte Widerstand zu leisten gegen die „Versuchung einfacher Antworten“, zitierte sie die Journalistin und Autorin Duzen Tekkal. Dass so viele Menschen, bereit seien, diesen Widerstand zu leisten, mache ihr Mut.

Fassungslosigkeit und Düsternis überwinden

Brigitta von Bülow verlas das Grußwort des designierten Kölner Schauspielintendanten Kay Voges, der wegen einer Premiere in Wien nicht persönlich anwesend sein konnte. Er verwies auf die gescheiterte Regierungsbildung in Österreich und den Ausgang der Wahlen in den USA und forderte: „Wir dürfen nicht bei Fassungslosigkeit und Düsternis stehenbleiben!“

Der Wahlkölner, Jazzmusiker und Multiinstrumentalist Matthias Schriefl bereicherte die Abschlusskundgebung nicht nur musikalisch, sondern machte den vor der Bühne Versammelten auch eine ganz persönliche Liebeserklärung: „Ohne euch würde ich nicht mehr in Köln wohnen!“ Schriefl mahnte an: „Wir brauchen Glauben, Hoffnung, Liebe!“ und stellte den Protest in einen größeren Zusammenhang. „Wir kämpfen nicht nur für uns“, stellte er fest und erinnerte daran, dass nur 1800 Kilometer von Köln, in der Ukraine, Menschen dafür sterben, in Freiheit und Demokratie leben zu dürfen. „Wir hätten heute keine Demokratie, wenn unsere Vorfahren nicht dafür auf die Straße gegangen wären“, rief Schriefl den Teilnehmenden ins Gedächtnis.

Denjenigen, die sich an diesem trüben und regnerischen Januartag auf den Weg gemacht hatten, brauchte er das wohl nicht mehr zu erklären. Sie hatten verstanden, dass Demokratie Wachsamkeit braucht und engagierte Verteidiger*innen. Und doch: Bei aller Ernsthaftigkeit war auch die kölsche Lebensfreude immer gegenwärtig – bis zum „Finale“ mit Brings und Eko Fresh.

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Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke/Sammy Wintersohl

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80 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz – „Sind wir heute wach genug, damit es nie wieder passiert?“

Am 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz standen Jung und Alt dicht gedrängt an der Kindergedenkstätte Löwenbrunnen in der Kölner City zusammen. Zur Gedenkstunde für die aus Köln deportierten und ermordeten jüdischen Kinder hieß Pfarrerin Ulrike Gebhardt herzlich Vertretende der Veranstalter willkommen: Repräsentanten der Synagogen-Gemeinde Köln, des Katholischen Stadtdekanates und des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region in Verbindung mit dem Arbeitskreis „Lern- und Gedenkort Jawne“. Gebhardt würdigte nicht minder die regelmäßige Mitwirkung der Stadt Köln. „Hier ist ein so wichtiger Ort für Köln“, nannte sie die Teilnahme von Oberbürgermeisterin Henriette Reker „sehr gut und unterstützend“.

Eine sehr herzliche Begrüßung erfuhren auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler von diesmal vier Kölner Gymnasien. Junge Menschen, die regelmäßig wesentlich das Gedenken mit ihren Beiträgen mitgestalten, bezeichnete Gebhardt als die „Herzkammer“ der Veranstaltung. Diese wurde nach vielen Jahren von ihr zum letzten Mal organisiert. Gebhardts Nachfolge in dieser „Herzensangelegenheit“ tritt Pfarrerin Dr. Dorit Felsch an. Der Gedenkstunde wohnte ebenso die 95-jährige Renate Friedländer bei. Damals von Berlin mit einem Kindertransport nach England gerettet, lebt sie heute in Köln.

Mit der von Dieter und Irene Corbach initiierten Gedenkstätte auf dem Erich-Klibansky-Platz an der Helenenstraße wird namentlich der über 1.100 deportierten und ermordeten jüdischen Kinder und Jugendlichen aus Köln und Umgebung gedacht. Der achteckige Brunnen steht in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Areal des einstigen jüdischen Reform-Realgymnasium Jawne und der Synagoge der orthodoxen Gemeinde in Köln. Dort befand sich ein Zentrum jüdischen Lebens und Lernens.

Stadtsuperintendent Seiger: „Sind wir wach?“

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger appelierte an jede und jeden Einzelnen.

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, der laut Gebhardt in ganz großer Treue dafür stehe, dass „Nie wieder ist Jetzt“ zu unserem christlichen Glauben gehöre, begann sein Grußwort mit drei wiederkehrenden Fragen: „Haben wir aus der Vergangenheit gelernt? Sind wir wach? Seid ihr wach?“ Wüssten wir um die schrecklichen Grausamkeiten, die in Auschwitz, in vielen anderen Konzentrationslagern und an vielen anderen Orten geschehen seien? „Haben wir gelernt, wie es zu dieser Menschenverachtung und Gewaltherrschaft kam? Wissen wir, dass es auch daran lag, dass die Demokratie zu schwach war?“ Es habe kein Aufbäumen der Aufrechten gegeben. Auch die Kirchen hätten versagt. Ausgeblieben sei ein Zusammenwirken der gesellschaftlichen Kräfte zur Verhinderung des extrem rechten Gedankengutes der Nazis.

„… viel, viel stärker als vor über 90 Jahren“

Es gebe kein Zuviel an Wissen über das, was gewesen sei, brachte es der Stadtsuperintendent auf den Punkt. Er betonte die Notwendigkeit, weiter zu lernen. „Daher ist es gut, dass ihr hier seid“, richtete er sich insbesondere an die Heranwachsenden. In den Dreißigerjahren, vor und nach der Machtergreifung, seien Menschen in Deutschland nicht wach genug gewesen, sprach Seiger von Überzeugungstätern und Mitläufern, von solchen, die ohnmächtig gewesen seien oder sich zumindest so gefühlt hätten. „Wir sind heute nicht ohnmächtig!“ Aber seien wir auch wach in unserer wunderbaren Demokratie mit Meinungs- und Versammlungsfreiheit? Seien wir wach in diesem so wertvollen politischen Rahmen, wollte Seiger wissen. Zwei Tage zuvor hätten bis zu 50.000 Menschen auf der „Demo gegen Rechts“ in Köln ein klares Zeichen gesetzt. „Demokraten stehen friedlich zusammen, über alle Milieugrenzen (…) hinweg. Dieses Bündnis der Aufrechten macht uns viel, viel stärker als vor über 90 Jahren!“

„Es kommt auf jeden von uns an“

In Deutschland habe es 2024 über 30.000 rechtsradikal motivierte Straftaten gegeben, informierte Seiger. Die Zahl der Holocaust-Leugner steige. Zwölf Prozent der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland wüssten nichts von der Shoa, berief er sich auf eine Umfrage der „Jewish Claims Conference“, einem Zusammenschluss jüdischer Organisationen, die sich für Entschädigungszahlungen an die jüdischen Opfer der Nationalsozialisten einsetzt. „Das muss uns wach machen!“, forderte Seiger. „Sind wir in der Lage, in den Familien, mit unseren Nachbarn, Gefährten in Schule und Sport über Politik und die Lehren der deutschen Geschichte zu sprechen? Sind wir in der Lage, bei der Wahrheit zu bleiben und uns zu wehren, wenn es egal zu sein scheint, ob man Fakten oder nur Meinungen vertritt?“ Seiger ist überzeugt: „Ja, wir sind wach. Wir wissen, was weltweit und in Europa an Rechtsruck passiert.“ Aber zur Verteidigung der Menschenwürde und des Rechts benötigten wir Mut. „Und wir brauchen uns gegenseitig.“ Um heute das Richtige zu tun, müssten wir uns täglich fragen, ob „wir wach genug sind – denn es kommt auf jeden uns an!“, schloss Seiger.

„Wir stehen alle schaudernd und mit Entsetzen davor“

„Es waren damals Rechtsextremisten, die faschistisch dachten, die nationalsozialistisch dachten“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Wir stünden alle schaudernd und mit Entsetzen vor den Geschehnissen. Doch wir seien glücklich darüber, dass ein Teil der Menschen, die so gelitten hätten, durch die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und vieler anderer Konzentrationslager überlebt habe. Reker erinnerte an ein Treffen mit Kurt Marx vor einigen Monaten, dem zweiten in ihrer Amtszeit. Der ehemalige Jawne-Schüler, der 13-jährig mit einem Kindertransport nach England flüchten konnte, habe ihr von seiner Kindheit in Köln erzählt. Auch davon, dass man in den USA ein Hologramm von ihm angefertigt habe, das in Amerika in Schulen erlebbar sei. Aufgrund Künstlicher Intelligenz könne es alle Fragen beantworten, die Jugendliche zur Shoa haben. Gerade weil es immer weniger lebende Zeitzeugen gebe, sei es wichtig, dass diese technischen Möglichkeit die Erinnerungen an die damaligen Geschehnisse auf lebendige Weise bewahrten.

Auch Reker bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern, „dass ihr euch darum kümmert, was geschehen ist. Dass ihr das nicht vergesst, sondern weitererzählt und euch damit auseinandersetzt“. Wir lebten nämlich in sehr schwierigen Zeiten. Auch heute fühlten sich viele Menschen benachteiligt und suchten dafür „Schuldige“. Die „Schuldigen“ seien oft Menschen am Rande der Gesellschaft, häufig Geflüchtete und Menschen mit einem anderen Glauben. Die Oberbürgermeisterin beklagte einen erneuten Anstieg des Antisemitismus und von entsprechenden Taten. Es sei so wichtig, Diskriminierung von Juden im Keim zu ersticken. In entsprechenden Situationen müssten wir eingreifen und uns an die Seite der Opfer stellen, forderte Reker Zivilcourage. „Wir tragen alle dafür die Verantwortung, dass das nie wieder passiert. Nicht in Deutschland und nicht in Köln.“

Erinnerung ist Widerstand gegen das Vergessen – das Erinnern hat eine Kraft

Schüler des Kölner Schiller-Gymnasiums befassten sich mit der Lebensgeschichte von Kurt Marx.

Der im Arbeitskreis „Lern- und Gedenkort Jawne“ mitwirkende evangelische Schulreferent Dr. Rainer Lemaire leitete mit einem Impuls zu den Schüler-Beiträgen über. „Die Erinnerung ist Widerstand gegen das Vergessen und Widerstand gegen jede Form der Judenfeindschaft heute.“ Dabei sei Erinnern eine Aufgabe und Verantwortung über Generationsgrenzen hinweg. „Wie das gelingen kann“, könne man an den vielen und unterschiedlichen Menschen bei der Gedenkstunde sehen. Ebenso an „eurer Bereitschaft, teilzunehmen und mitzuwirken“. Die Generation der Schülerinnen und Schüler trage selbstverständlich keine Schuld an den Nazi-Verbrechen. „Ihr stellt euch der bleibenden Verantwortung des Erinnerns“, so Lemaire. Er ist überzeugt, dass das Erinnern eine Kraft hat. „Eine Kraft, die nach vorne weist. Eine Kraft, die Zukunft als Miteinander und nicht als Gegeneinander zu gestalten.“

Achtklässler des Gymnasiums Schaurtestraße hatten sich am Vormittag in einem Workshop am Lern- und Gedenkort mit dem anspruchsvollen Thema „Antisemitismus damals und heute“ beschäftigt. Nun kommentierten sie etwa ein judenfeindliches Zitat von 1934. Erinnerten an spätere Aussagen des überlebenden Schülers Heinz Grünebaum (Henry Grün), dass bereits vor der Machtergreifung Lieder mit erschreckenden Inhalten gesungen worden seien. „Genau vor zwei Jahren wurde an diesem Gedenktag an einer Schule einem jüdischen Schüler von einem Mitschüler zugerufen: Ab nach Auschwitz“, katapultierte ein Schüler die Zuhörenden in die Gegenwart. „Bis heute gibt es Judenhass und kein Jude kann hundertprozentig in Sicherheit leben. Alles ohne Grund. Das finden wir unmenschlich“, äußerte eine Schülerin. „Also seid wachsam und behandelt Menschen so, wir ihr behandelt werden möchtet“, ergänzte ihre Nachbarin.

Von der katholischen Schulreferentin Christina Zimmermann angekündigte Schüler eines Geschichtskurses am Montessori-Gymnasiums trugen ebenfalls umfangreich und beeindruckend Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit Biografien von Kindern und Jugendlichen der Kindertransporte vor. Für Paula „ist es kaum vorstellbar, was sie damals durchmachten mussten“.

Ehemaliger Jawne-Schüler Kurt Marx mit Audio-Grußwort

Neuntklässler des Schiller-Gymnasiums skizzierten die Biografie von Kurt Marx. Der einstige Jawne-Schüler wurde ebenfalls gerettet durch einen Kindertransport nach England, wo er noch heute lebt. In einer eigens für die Veranstaltung mit einer Kölner Freundin erstellten Tonaufnahme bedankte sich der fast Hundertjährige für die Einladung. In seinem Grußwort findet er es „wunderbar“, dass man das Gedenken an der Jawne fortsetze. Er dankte allen Anwesenden. „Ich habe Glück gehabt, dass ich zur Jawne ging und Klibanksky es fertig gebracht hat, uns nach England zu bringen.“ Das sei 85 Jahre her, eine lange Zeit. „Meine Enkeltochter ist schon dreißig, mein Sohn ist 65.“ Seine Eltern seien erst in den vierziger Jahren gewesen, als man sie umgebracht habe. „Das ist alles gar nicht zu verstehen“, war Marx zu vernehmen. „Aber es ist gut zu sehen“, dass man die Ereignisse nicht vergesse und sich erinnere. Wie lange das noch gehe, wisse er nicht. Aber es sei „bestimmt wichtig, dass der Jawne-Gedenkort bleibt“.

Kinder und Jugendliche im Ghetto und Durchgangslager Theresienstadt

Schülerinnen der Erzbischöflichen Ursulinenschule hatten sich ein Jahr lang intensiv mit Schicksalen und dem Alltag von Kindern und Jugendlichen im Ghetto und Durchgangslager Theresienstadt auseinandergesetzt. Jetzt erzählten die Gymnasiastinnen von ihrer Recherche. Die jungen Menschen dort hätten mit der ständigen Angst gelebt, weiter deportiert zu werden. „Sie mussten mit dem ständigen Mangel an Lebensmitteln zurechtkommen und mit dem Verlust von Freunden und Familienmitgliedern.“ Die Schülerinnen haben aber auch erkannt, „dass diese Kinder oftmals sehr kreativ und mutig waren. Dass sie tolle Freundschaften geschlossen haben, und wie, wenn sie überlebt haben, ihr Leben nach dem Krieg weiterging.“

Gebhardt begrüßte von der Synagogen-Gemeinde Köln das Vorstandsmitglied Dr. Michael Rado und den Rabbiner Yechiel Brukner. „Schulen, die gegen Antisemitismus sind, sind Schulen mit Courage“, dankte Rado allen Beteiligten für deren Initiative. „Das hier ist eine Crème de la Crème. Da darf ich dabeistehen, finde ich ganz wunderbar.“ Er sei nur eine Woche nach der Befreiung von Auschwitz in Palästina geboren worden, bezeichnet er sich als „echten Palästinenser“ und „britischen Eingeborenen eines Commonwealth-Anteils“. Bald wechselte Rado vom Persönlich-Familiären ins Pädagogische und fragte: „Wie kann man das Gedenken verstärken?“

Auf das heutige Gedenken muss eine aktive Handlung folgen

„Warum sind denn die Juden damals umgebracht worden? Weil man der Ansicht war, sie sind Ungeziefer, sind Ratten. Und Ratten muss man umbringen“, so Rado. Daraus habe man eine komplette Politik gemacht. „Deshalb hat man die Juden zusammengesammelt und umgebracht.“ Rado fragte nach, was denn wäre, wenn die Schülerinnen und Schüler heute von einem solchen Szenario persönlich betroffen wären? Betroffen davon, wenn eine andere große Bevölkerungsgruppe in Köln und egal wo in gleicher Weise verfolgt würde. Wenn der Schulkamerad Mohammed und seine Familie auf einmal nicht mehr da wären. Wenn Geschäfte leer stünden, wenn man markante Gebetshäuser wie die Ehrenfelder Zentralmoschee niederbrenne. „Jeder könnte das sehen, jeder von euch wüsste das und in jeder Zeitung weltweit wäre das zu lesen. Das war die Situation damals.“ Deswegen müsse auf das heutige Gedenken eine aktive Handlung folgen, eine Initiative, meinte Rado. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl bat er etwa darum: „Redet mit euren Eltern für deren Seelenheil, für euer eigenes Seelenheil und das eigene Überleben. Passt auf, dass das nicht wieder passiert.“

Rabbiner Brukner: „Wir können uns nur auf Gott verlassen und auf uns selbst“

Rabbiner Yechiel Brukner betonte Israels Recht, sich zu verteidigen.

„Kol hakavod“, übermittelte Rabbiner Yechiel Brukner auf Hebräisch den Schülern, Schulen und Lehrenden eingangs seines Grußwortes: „Alle Ehre“ oder einfach „Chapeau“, übersetzte er ins Deutsche. Brukner erinnerte an den 7. Oktober 2023. An den Tag des „fürchterlichen, unbeschreiblichen, sadistischen“ Überfalls der Hamas auf Israel und der Verschleppung von zahlreichen Geiseln. Die Reaktion Israels beruhe auf dessen Staatsräson, die als eine Konsequenz aus der Shoa zu verstehen sei. Das jüdische Volk habe verstanden: „Wir können uns auf dieser Welt auf niemanden verlassen“, stellte Brukner eindringlich fest. „Wir können uns nur auf Gott verlassen und auf uns selbst. Wir kämpfen für unser Leben.“ Israel verteidige sich gegen Leute, die versuchten, genau dort weiterzumachen, „was schon die Nazis gemacht haben“.

„Ein bedeutungsvoller Beitrag der Schüler dazu, dass ihre Seelen in Frieden ruhen“

„Ihr alle hier seid Multiplikatoren“, richtete Brukner sich vor allem an die jungen Zuhörenden. Jeder von ihnen solle das vielfach weitergeben, was er hier erlebt, erfahren und verstanden habe. In Vertretung des verhinderten Kantors sprach der Rabbiner das Gebet „El Male Rachamin“ („Gott voller Erbarmen“). Es werde im Andenken an die Seelen und für den Frieden derer gebetet, deren Körper nicht mehr da seien. „Mein Gebet wird hoffentlich ein bisschen wirken. Aber was ihr heute oder in den letzten Wochen und Monaten gemacht habt, ist ganz bestimmt ein bedeutungsvoller Beitrag dazu, dass ihre Seelen in Frieden ruhen. Wenn sie sehen, dass man sie nicht vergisst und ihre Geschichte weiterträgt, dann ruhen die Seelen in Frieden“, dankte Brukner „von ganzem Herzen“.

Stadtdechant Kleine: „Politik braucht den Mut zu konkreten Schritten“

Dass auch bei diesem Gedenken hebräische Gebetsworte erklangen, empfand Gebhardt als widerständiges und hoffnungsvolles Zeichen. Obendrein stellte sie als ein gutes ökumenisches Zeichen heraus, dass beide großen christlichen Kirchen gemeinschaftlich demonstrierten, wie wichtig ihnen dieser Ort sei. So betete Stadtdechant Monsignore Robert Kleine am Schluss zu Gott: „Wohin sollen wir uns wenden mit unserem Entsetzen, unserer Trauer, unserer Hilflosigkeit angesichts des Leids, das in der Zeit des Nationalsozialismus über unzählige Menschen gekommen ist. Über viele allein aufgrund ihrer Herkunft und ihres Glaubens. So viele Kinder, Frauen und Männer, die wie wir in Frieden leben wollten, wurden bedroht, vertrieben, getötet.“ Er bat den barmherzigen und guten Gott für alle Menschen: „Erfülle die Verantwortlichen in der Politik mit dem Mut zu konkreten Schritten zu einem dauerhaften Frieden.“

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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