Anlässlich des 3. Jahrestags des Überfalls Russlands auf die Ukraine findet am Montag, 24. Februar, eine Demonstration statt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr auf dem Roncalliplatz. Unter anderem werden Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Monsignore Robert Kleine, Stadtdechant von Köln, sowie Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, sprechen.
„Der Krieg ist noch nicht zu Ende. Gemeinsam müssen wir die Öffentlichkeit daran erinnern“, schreibt der Verein „Blau-Gelbes Kreuz“ auf seiner Interntseite. „Auch heute dürfen wir nicht nachlassen und müssen erneut ein starkes und überparteiliches Zeichen der Unterstützung für die Ukraine setzen.“
Blau-Gelbes Kreuz
Blau-Gelbes Kreuz e.V. ist ein staatlich anerkannter, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der bereits seit 2014 die Entwicklung einer freien, demokratischen Ukraine unterstützt und Hilfe für die Opfer des Krieges, insbesondere für Kinder, Binnenflüchtlinge, verletzte und andere stark bedürftige Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen leistet. Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine realisieren sie verschiedenste Maßnahmen um den Ukrainern und ihrem Land Hilfe zu leisten.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/Ukraine-Demo-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-20 23:00:002025-03-02 23:10:04Gedenken an „Drei Jahre Krieg in der Ukraine“: Demo auf dem Roncalliplatz
Ziel der Stiftungsabende in der Evangelischen Kirche Frechen ist es, aktuelle Themen aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen. Dass der zunehmende Antisemitismus nicht nur viele Menschen bewegt, sondern auch jede Menge Redebedarf besteht, zeigte schon der große Zuspruch, den der Vortrag „Antisemitismus im Jahr 2025 … wie kann das 80 Jahre nach der Schoah sein?“ von Dr. Stefan Hößl fand. Der Studienleiter der Melanchthon-Akademie und ehemalige Mitarbeiter des NS-DOK stellte zunächst klar, warum politische Bildungsarbeit und das Wachhalten der Erinnerung an den Holocaust nach wie vor unerlässlich seien: „Es gibt eine Kontinuität rassistischer, antisemitischer und anderer menschenverachtender Gewalt“, erklärte er – und das sei ein Skandal.
Pfarrerin Almuth Koch-Torjuul (r.) begrüßte den Referenten des Abends, Dr. Stefan Hößl, und zahlreiche interessierte Gäste zum Stiftungsabend.
Klischees hätten sich oftmals als gesellschaftlicher Konsens etabliert. Hößl versetzte jeglicher Selbstzufriedenheit in Sachen Antisemitismusbekämpfung einen Dämpfer und fragte: „Was wurde denn getan? Wie kommen wir auf die Idee, dass Antisemitismus beendet sein könnte?“ Es gebe (wie auch jüngste Umfragen unter Jugendlichen ergaben) „Leerstellen bei historischem Wissen“.
Bevor Hößl wirklich in das Thema einstieg, sprach er zunächst eine „Triggerwarnung“ aus, da sein Vortrag nicht ohne die Darstellung physischer und psychischer Gewalt auskommen werde.
„Woher kommt der Hass?“
Antisemitismus sei auch vor dem 7. Oktober 2023 real gewesen. Über Jahrzehnte seien Jüdinnen und Juden „komplett ausgeblendet worden“. Während seiner Zeit am NS-DOK hatte Hößl Erfahrungsberichte von Betroffenen gesammelt, die auf berührende Weise Einblick in verschiedene Aspekte des Antisemitismus geben. Da ist zunächst das „Othering“ („Verandern“), die Ausgrenzung einer Person oder einer Gruppe durch abwertende Distanzierung, von der Emily und Omer berichten, da ist die physische und verbale Gewalt, die bei Emily die verzweifelte Frage aufkommen lässt: „Woher kommt der Hass?“ Dies alles werde von den Betroffenen als reale Belastung und Bedrohung wahrgenommen.
Anhand von Zitaten zeigte Hößl auf, wie stark der 7. Oktober 2023 von Jüdinnen und Juden als Zäsur empfunden wurde. Israel sei seit dem Terrorangriff der Hamas kein Schutzraum mehr. Die Reaktion auf Israels militärisches Vorgehen, vor allem in der arabischen Welt, war ein hasserfüllter Antisemitismus, der sich z.B. in einem Aufkleber Bahn brach, der Benjamin Netanjahu als Vampir zeigte. Doch auch in Deutschland kam es vermehrt zu Anfeindungen und Übergriffen. Allein in den gut vier Wochen zwischen dem 7. Oktober und dem 9. November 2023 habe es laut den RIAS Meldestellen 994 antisemitische Vorfälle gegeben. Auch die Beratungsanfragen hätten zugenommen.
Nach dem Vortrag gab es eine angeregte Diskussion mit sehr persönlichen Redebeiträgen.
Hößl wies auf die Gefahr einer Engführung von Islamismus und Antisemitismus hin, wie sie zum Beispiel von der AfD propagiert wird. Die Warnung vor „importierten“ Antisemitismus sollte nicht blind dafür machen, dass es einen „Sockel“ von mindestens 20% der deutschen Bevölkerung mit antisemitischen Einstellungen gibt.
Anhand historischer Abbildungen machte Stefan Hößl anschaulich deutlich, wie sich antisemitische Stereotype (Juden als „Kindermörder“ und „Blutkultpraktizierer“) über Jahrhunderte fortgeschrieben haben. Der Mythos sei, erklärte Hößl, über 1000 Jahre alt und fand in einer Ausgabe des NS-Propagandablatts „Der Stürmer“ von 1934 dankbare (Wieder)Aufnahme.
Diese Zuschreibungen seien „Phantasmen“ und „mentale Projektionen“ betonte Hößl und illustrierte dies mit einem einprägsamen Vergleich: „Die Juden des Antisemitismus sind Shreks!“
„So wie im Nationalsozialismus darf man heute nicht mehr über Jüdinnen und Juden sprechen“, stellte Hößl fest. Wer dies täte, müsse mit Sanktionen rechnen. Allerdings äußere sich Antisemitismus nicht selten in einer Art „Umwegkommunikation“, z.B. indem Slogans aus der NS-Zeit „recycelt“ werden, an die Stelle der Juden jedoch der Staat Israel tritt.
Am Ende seines Vortrags nahm Hößl die Ursprungsfrage nach dem Warum wieder auf und benannte, was den Antisemitismus als Denkmuster so attraktiv macht: Er erklärt, gibt Orientierung und Sicherheit, entlastet und ermöglicht das Gefühl, auf der (moralisch) guten Seite zu stehen. Wenn antisemitische Stereotype als „geteiltes Wissen“ wahrgenommen werden, können sie sogar „identitätsstiftend“ wirken.
In der anschließenden Diskussion zeigte sich eine der Besucherinnen und Besucher berührt von den „oral statements“, die Hößl zu Beginn seines Vortrags zitiert hatte. Dieser wies darauf hin, dass bei Zeitzeugenberichten die Gefahr der Instrumentalisierung bestehe. Erfahrungen müssten für sich stehen dürfen und sollten nicht in ein, noch so gut gemeintes, pädagogisches Konzept gezwungen werden.
Ein Teilnehmer berichtete von Erfahrungen aus der eigenen Familie, wo die Indoktrination bei einigen Familienmitgliedern bleibende Spuren hinterließ. Eine Stadtarchivarin aus Kerpen wies darauf hin, wie viel Antisemitismus z.B. in den Entschädigungsakten aus den 60er Jahren zu finden sei und erinnerte außerdem daran, dass ein Mahnmal für Deportierte 1988 noch unter Polizeischutz eingeweiht werden musste.
„Eine demokratische Haltung fällt nicht vom Himmel“, bemerkte Stefan Hößl und mahnte: „Wir dürfen nicht bei der Geschichte stehenbleiben!“
Natürlich kam schließlich auch die Differenzierung zwischen Antisemitismus und legitimer Israelkritik zur Sprache. Hößl erläuterte, dass der Unterschied in der Faktenbasis bestehe, gestand jedoch zu, dass die Verunsicherung in dieser Frage auch ein „Problem der Trennschärfe“ sei. Schließlich rief er auch das „Empathiedefizit“ ins Gedächtnis, unter dem viele Jüdinnen und Juden nach dem 7. Oktober zusätzlich gelitten hätten.
Abschließend ließen sich die Ursachen für das hartnäckige Fortleben des Antisemitismus zwar auch an diesem Abend nicht klären, wohl aber zeigte Stefan Hößl Ansatzpunkte auf, an denen sich nicht nur präventive Bildungsmaßnahmen orientieren sollten, sondern die auch das ganz individuelle „Frühwarnsystem“ namens Menschlichkeit stärken könnten, das vor gut achteinhalb Jahrzehnten so kläglich versagte.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/3-2-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-19 23:00:002025-03-01 23:10:04Antisemitismus: Warum fällt es uns schwer, aus der Geschichte zu lernen?
Musikalische Vielfalt, Theaterpremieren und Lesungen – das gibt’s diese Woche in unseren Wochentipps. Beim Konzert der Musikschule in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf zeigen junge Talente ihr Können. Der Valentinsgottesdienst in Lechenich schenkt Paaren einen besonderen Moment der Besinnung und des Segens. Literaturfans kommen in der Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim auf ihre Kosten, wenn Thomas Manns humorvolle Erzählung „Herr und Hund“ im Café Lichtblick gelesen wird. Ein musikalisches Highlight für die ganze Familie bietet das Konzert „Ritter Rost – Orgel-Geschichten“ in der Paul-Gerhardt-Kirche. Wer Theater liebt, sollte sich die Premiere des Stücks „Ausverkauf – Alles muss raus“ in der Johanneskirche Brück nicht entgehen lassen – ein packendes Bühnenstück in Kooperation mit dem Schauspiel Köln.
21.02.2025, 17:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln Konzert der Musikschule
Von Klassik bis Pop mit Klavier, Gitarre und Keyboard
Schülerinnen und Schüler und Gäste der Singschule sowie Jens Rühl präsentieren am Freitag, 21. Februar, 17 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, ein abwechslungsreiches Programm, das aus Musik von Klassik bis Pop besteht. Es erklingen Klavier, Gitarre und Keyboard. Der Eintritt ist frei. www.ev-in-junkersdorf.de
21.02.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt Valentinsgottesdienst in der Kirche der Versöhnung
„Ein Segen für die Liebe“
Aus Anlass des Valentinstags (14. Februar) lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich am Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, zu einem (be)sinnlichen Gottesdienst für verliebte, verlobte und verheiratete Paare, für junge und alte Paare, für fromme und weniger fromme Paare, in die Evangelische Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, ein. Der Gottesdienst unter dem Motto „Ein Segen für die Liebe“ wird von Pfarrerin Sabine Pankoke und einem Team gestaltet. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch bei Getränken und Knabbergebäck. www.kirche-lechenich.de
21.02.2025, 19:30
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
„Lichtblick – Café + mehr“, Gisbertstraße 98, 51061 Köln „Herr und Hund“ von Thomas Mann
Reihe „lesen & lesen lassen“ wird fortgesetzt
Die Literatur von Thomas Mann steht am Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr, auf dem Programm im „Lichtblick – Café + mehr“. Renate Wagner liest aus dem Roman „Herr und Hund“ vor. In seiner Erzählung zeigt sich der Autor als humorvoller und einfühlsamer Hundeliebhaber. Er schreibt über seinen Hund Bauschan, einen Hühnerhund-Mischling. Der Eintritt ist frei. www.brueckenschlag-gemeinde.de
22.02.2025, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln Ritter Rost – Orgel-Geschichten
Konzert für alle Generationen
Die beliebten Lieder der Ritter Rost-Geschichten werden am Samstag, 22. Februar, 16 Uhr, live auf der Orgel in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, gespielt. Berthold Seitzer (Orgel) und Jörg Hilbert, Autor von „Ritter Rost“ und an diesem Nachmittag Sprecher, laden die Teilnehmenden aller Generationen zum Mitsingen ein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. www.evangelisch-in-lindenthal.de
22.02.2025, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Johanneskirche Brück, Am Schildchen 15, 51109 Köln Theateraufführung „Ausverkauf- Alles muss raus“ (Premiere)
Oldschool-Ensemble des Schauspiels Köln in der Johanneskirche
Eine Uraufführung in Kooperation mit dem Schauspiel Köln findet am Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, in der Johanneskirche Brück, Am Schildchen 15, statt. Das Ensemble Oldschool präsentiert das Stück „Ausverkauf – Alles muss raus“. Es geht um eine Art Inventur des Lebens. Immer öfter geht es um Anschaffen, Aufbewahren und Auflösen. Kontinuierlich verändert sich das Eigentum, wächst in alle Richtungen, weist immer neue Löcher des Nicht-Habens auf und umschlingt die Menschen. Besitztümer breiten sich bis in die hintersten Ecken aus, Familienschätze werden streng bewacht oder endlich versteigert, umkämpfte Quadratmeter erweitern und verringern den Lebensraum. Damit setzen sich die 16 Ensemblemitglieder an diesem Abend auseinander. Regie führt David Vogel. Die Choreografie stammt von Nina Mackenthun. Der Eintritt kostet 5 Euro. Tickets gibt es über den Ticketservice des Schauspiels Köln unter www.schauspiel.koeln. www.schauspiel.koeln
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/Wochentipp-Ritter-Rost-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-18 23:00:002025-02-28 23:00:07Unsere Wochentipps: „Herr und Hund“ von Thomas Mann und Ritter Rost
2025 feiert die Diakonie Michaelshoven ihr 75-jähriges Jubiläum in Köln und Region mit zahlreichen Veranstaltungen. Was 1950 mit dem Ziel begann, jungen Kriegswaisen ein neues Zuhause zu geben, hat sich zu einem weitreichenden gesellschaftlichen Engagement entwickelt. Dabei steht die Diakonie nicht nur für 75 Jahre soziale Arbeit, sondern beweist auch in schwierigen Zeiten Stärke: Der jüngste Großbrand im Spendenlager hat gezeigt, wie groß die Solidarität in Köln für die Diakonie Michaelshoven ist.
75 Jahre Dienst am Menschen
Bei der Auftaktveranstaltung für das 75-jährige Jubiläum im Januar sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „75 Jahre Diakonie Michaelshoven – eine unverzichtbare Einrichtung, die wie ein zuverlässiger Schrittmacher des sozialen Herzens unserer Stadt schlägt. Ich finde, das ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Wenn man auf den Campus der Diakonie Michaelshoven fährt, atmet man diese förmlich ein. Die Diakonie Michaelshoven sucht ständig nach Wegen, das Leben der Menschen zu verbessern.“ NRW-Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hob in seiner Festrede die Themen Nächstenliebe und Solidarität sowie die Bedeutung sozialer Einrichtungen hervor. „Ich wünsche der Diakonie weiterhin viel Erfolg und bleiben Sie so, wie Sie sind, dann werden Sie auch die nächsten zehn Jahre gut gestalten,“ so Minister Laumann. Die Vorstände der Diakonie Michaelshoven, Prof. Uwe Ufer und Rainer Schmidt, gaben persönliche Einblicke in ihre Arbeit und Visionen für die Zukunft der Organisation. Prof. Uwe Ufer betonte die Bedeutung nachhaltiger Strukturen: „Je effizienter wir wirtschaften, desto mehr können wir für die Menschen tun, die uns brauchen.“ Rainer Schmidt betonte: „Die Begegnungen mit den Menschen, die hier leben und arbeiten, geben mir die Hoffnung, dass wir auch in Zukunft vielen Menschen neue Perspektiven eröffnen und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen können.“
Menschlichkeit und Nächstenliebe
Seit ihrer Gründung im Jahr 1950 hat die Diakonie Michaelshoven eine beeindruckende Entwicklung genommen: Von der Gründungsphase mit dem Bau von Jugendwohnheimen und Pflegeeinrichtungen über die Etablierung innovativer sozialer Angebote bis hin zur heutigen Rolle als eines der größten Sozialunternehmen in der Region Köln. Mit mehr als 3.100 haupt- und 650 ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterstützt die Diakonie jährlich mehr als 33.000 Menschen. Mehr als 3.000 Mitarbeitende kümmern sich an mehr als 250 Standorten um Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Senioren und Menschen in Krisensituationen. Ihre Grundsätze der Menschlichkeit und Nächstenliebe stehen dabei immer im Vordergrund. Mit einer Investition von 54 Millionen Euro plant die Diakonie weitere Projekte auf ihrem Campus, darunter ein neues Seniorenzentrum, eine innovative Pflegeschule und barrierefreie Wohnprojekte.
Weitere Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr
21.03.2025, 17:00 Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln Ausstellung „Photo-Qubits“ in Michaelshoven Gezeigt werden Fotos von Wolfgang Weiß
Zur Ausstellung „QUBITS“ in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, lädt die Diakonie Michaelshoven am Freitag, 21. März, 17 bis 19 Uhr, ein. Anlässlich des 75. Geburtstages der Diakonie Michaelshoven hat der Künstler Wolfgang Weiß die Fenster der Kirche mit seiner einzigartigen Fotografie transformiert und lässt sie in neuem Licht erscheinen. Er arbeitet mit Spiegeln und lädt die Betrachtenden zu einem Perspektivwechsel ein. Die 1964 von Frère Eric de Saussure, einem Mitglied der evangelischen Communauté de Taizé, entworfenen Fenster der Erzengel-Michael-Kirche beeindrucken seit Jahrzehnten durch ihre Formen und Farben. Doch nun, 60 Jahre später, setzt Wolfgang Weiss diese Motive auf innovative Weise in Szene. Die Ausstellung wird im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.
21.03.2025, 19:00 Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln Lesung: „Der längste Schlaf“ von Melanie Raabe Jubiläum „75 Jahre Diakonie Michaelshoven“
Die Kölner Autorin Melanie Raabe liest am Freitag, 21. März, 19 Uhr, in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, aus ihrem neuen Roman „Der längste Schlaf“ vor. Die Lesung findet im Rahmen des Jubiläums „75 Jahre Diakonie Michaelshoven“ statt. Der Eintritt ist frei. Tickets gibt es unter www.rausgegangen.de.
Bereits ausgebucht: 27.03.2025, 18:00 Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln Café del Mundo – Guitarize the World Mitreißende Gitarrenmusik in Michaelshoven
Café del Mundo – das sind Jan Pascal und Alexander Kilian, zwei hervorragende Flamenco-Gitarristen. Am Donnerstag, 27. März, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr), geben sie ein Konzert in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 7. Die beiden Musiker überzeugen durch eine große musikalische Vielfalt, die Klassik und Jazz, Techno und World-Music in ihre mitreißenden Konzerte mit einbezieht. Der Eintritt kostet 23 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf unter www.Qultor.de/veranstaltungen/cafe-del-mundo.de
06.04.2025, 16:00 Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln Familienkonzert mit „crazy freilach“ Bunter Nachmittag mit Bewegung und Musik
Das Klezmerensemble „crazy freilach“ ist am Sonntag, 6. April, 16 Uhr, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der Diakonie Michaelshoven in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, zu Gast. Mit ihren Improvisationen, lockeren Beats, Grooves und virtuosen Elementen verleihen sie der Klezmermusik einen ganz eigenen Charme. Das Konzert verspricht ein bunter Nachmittag mit viel Musik und Bewegung zu werden. Der Eintritt für Kinder ist frei, Erwachsene zahlen 5 Euro.
27.04.2025, 19:00 Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln Kriminalroman „Das Opern-Phantom“ Lesung mit Maren Friedlaender
Aus ihrem Kriminalroman „Das Opern-Phantom“ liest Maren Friedlaender am Sonntag, 27. April, 19 Uhr, in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, vor. Eine prominente Journalistin liegt tot im Kölner Südpark. Alle Anzeichen deuten auf eine Überdosis Heroin hin. Doch Kommissarin Rosenthal stellt fest, dass es ein Mord war. Seine Ermittlungen führen ihn zum Pfusch bei der Kölner Bühnensanierung, wo bereits eine Milliarde Euro versickerte. Da könnte ein Mord sich lohnen. Als eine Mitarbeiterin des Baudezernats tot im Keller der Opernbaustelle liegt, führt eine heiße Spur in die Politik und zur Mafia. Der Eintritt zur Lesung kostet 8 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Tickets gibt es unter hier oder per E-Mail an stiftung@diakonie-michaelshoven.de.
08.05.2025, 19:00 Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln Mamma Mia – Die Muttertags-Show Charmante Frauenpower und musikalische Highlights
Aus Anlass des Muttertages lädt die Diakonie Michaelshoven am Donnerstag, 8. Mai, 19 Uhr, zu „Mamma Mia – Die Muttertags-Show“ mit Marion Wilmer und Irmgard Knüppel in die Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, ein. Eine zauberhafte Show mit charmanter Frauenpower und musikalischen Highlights, die länger in den Herzen zu bleiben verspricht als die obligatorischen Blumen oder Pralinen, die zu Muttertag verschenkt werden. Der Eintritt ist frei.
Die Zeit zwischen Aschermittwoch (4.3.) und Gründonnerstag (17.4.) wird Passions- oder auch Fastenzeit genannt. In den evangelischen Kirchengemeinden wird mit verschiedenen Schwerpunkten und unterschiedlichen Formaten zu innerer Einkehr und Besinnung auf das Wesentliche eingeladen. Es gibt Fastengruppen, die sich mit dem Thema der Fastenaktion „7 Wochen ohne“ der Evangelischen Kirche befassen oder auch klassische Angebote mit Fasten nach Buchinger. Auch zahlreiche Passionsandachten und -konzerte sowie Veranstaltungen laden in die Kirchen und Gemeindezentren vor Ort in Köln, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis ein:
KÖLN
05.03.2025, 18:00 Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln Aschermittwoch – Ökumenischer Gottesdienst Das Aschenkreuz wird erteilt
Im ökumenischen Gottesdienst am Aschermittwoch, Mittwoch, 5. März, 18 Uhr, wird in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, das Aschenkreuz erteilt. Pfarrer Markus Herzberg und Pater Stephan Kessler SJ von der Jesuitenkirche Sankt Peter feiern den Gottesdienst gemeinsam. Das Aschenkreuz auf der Stirn leitet die Passionszeit ein, eine Zeit der Einkehr und der Besinnung auf das Leiden Jesu Christi. Der Aschermittwoch ruft auch zum Fasten auf. Der Verzicht auf lieb gewordene Gewohnheiten kann zum Wesentlichen führen und muss nicht ernst und traurig sein. Die bundesweite Fastenaktion der Evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“, die am Aschermittwoch eröffnet wird, ermuntert dazu, in der Passionszeit bewusster zu leben. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“. www.antonitercitykirche.de
Trinitatiskirche, Europaring 35, 51109 Köln Sechs Passionsandachten
Im Wechsel in der Erlöser- und der Trinitatiskirche Pastor Jörg Wolke, Prädikantin Christine Winterhoff und Prädikant Andreas Helmer laden zu sechs Passionsandachten in die Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg ein. Zwischen Aschermittwoch, Mittwoch, 5. März, bis einschließlich Mittwoch, 9. April, finden die Andachten immer mittwochs, 18 Uhr, in der Erlöserkirche, Burgstraße 75, (5.3., 19.3., 2.4.) und in der Trinitatiskirche, Europaring 35, (12.3., 26.3., 19.4.) statt.
05.03.2025, 18:30 Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln Fastenaktion 2025: „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“ Sieben Treffen in der St. Johannes-Kirche
Die Fastenzeit ist eine Einladung, innezuhalten und bewusst neue Wege zu gehen. Dieses Jahr steht die Aktion „7 Wochen ohne“ unter dem Motto „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“. Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll lädt Interessierte dazu ein, gemeinsam die Fastenzeit als Chance zu erleben, Druck loszulassen, tief durchzuatmen und Raum für Zuversicht zu schaffen. Mit Impulsen aus der Bibel und in gemeinsamer Reflexion soll an sieben Abenden, jeweils 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr, in der St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, überlegt werden, wie man in stürmischen Zeiten für sich Gelassenheit finden kann. Die einzelnen Themen und Termine: „Fenster auf“ (Bibeltext Genesis 2,7) am 5. März; „Seufzen“ (Bibelstelle Römer 8,26) am 12. März; „Singen“ (Bibelstelle Jona 2,3-11) am 19. März; „Frischer Wind“ (Bibelstelle Johannes 20,21-22) am 26. März; „Dicke Luft“ (Bibelstelle Markus 14,3-5) am 2. April; „Ruhe finden“ (Bibelstelle Markus 4,37-39) am 9. April; „Osterwunderluft“ (Bibelstelle Psalm 1-21) am 16. April. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich. www.evangelisch-deutzpoll.de
05.03.2025, 19:00 Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“
Zum Auftakt der Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“ lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln am Aschermittwoch, Mittwoch, 5. März, 19 Uhr, zum Mit-Fasten in die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, ein. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“. Die sieben Wochen bis zur Osterzeit werden die Teilnehmenden im Takt des Atems angehen: tief Luftholen, Kraft tanken, frischen Wind ins Leben lassen. www.begegnungsgemeinde.de
09.03.2025, 17:00 Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln Konzert zur Passionszeit Orgelkonzert in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche
In der kirchenmusikalischen Reihe „Tonspuren“ in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, gibt Frank Stanzl am Sonntag, 9. März, 17 Uhr, ein Orgelkonzert zur Passionszeit. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Orgel sind erbeten. www.ev-in-junkersdorf.de
11.03.2025, 15:00 Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
SBK | Haus F | Erdgeschoss links, Boltensternstraße 16, 50735 Köln Passionsandachten im Haus F der SBK
Andachten mit Abendmahl
Zu sechs Andachten in der Passionszeit lädt Pfarrer Uwe Rescheleit in das SBK, Haus F, Boltensternstraße 16, ein. Los geht es am Dienstag, 11. März, 15 Uhr. Der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl predigt zum Thema „Geboren werden aus Wasser und Geist“. Bis einschließlich Dienstag, 15. April, finden die Passionsandachten mit Abendmahl immer dienstags, 15 Uhr, statt.
12.03.2025, 19:30 Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Evangelische Kirche Weiden / Gemeindezentrum Jochen-Klepper-Haus, Aachener Straße 1208, 50858 Köln-Weiden Einladung zur Fastenaktion: „7 Wochen ohne“ Fastengruppe in der Evangelischen Kirche Weiden
Zur Teilnahme an einer Fastengruppe in der Evangelischen Gemeinde Weiden/Lövenich lädt Pfarrerin Dagmar Müller ein. Interessierte treffen sich immer mittwochs, 19.30 Uhr bis 21 Uhr, vom 12. März bis 16. April in der Evangelischen Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße, 1208. Am Donnerstag, 17. April, 19.30 Uhr, findet zum Abschluss ein Feierabendmahl statt. Das Motto der Fastenaktion „7 Wochen ohne“ der Evangelischen Kirche in Deutschland ist in diesem Jahr „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“. Wer teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an dagmar.mueller.ev@ekir.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. www.ev-kirche-weiden.de
13.03.2025, 18:00 Melanchthon-Akademie
Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln Jüdisch-christlich-muslimisches Abendbrot Eine Einladung der Melanchthon-Akademie zum Iftar
Iftar ist das Mahl, das während des Fastenmonats Ramadan von Muslimen nach Sonnenuntergang jeden Abend eingenommen wird. Am Donnerstag, 13. März, 18 Uhr, dem Ende eines Fastentages im Ramadan lädt Pfarrerin Dorothee Schaper, Studienleiterin der Melanchthon-Akademie, die muslimischen und jüdischen Freundinnen und Freunde und weitere Interessierte zum Fastenbrechen in das Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, ein. Gemeinsam stärken die Teilnehmenden ihre Mägen mit Speisen und ihren Geist mit Impulsen von Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, Preisträger der Buber Rosenzweig-Medaille 2025. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich. www.melanchthon-akademie.de
16.03.2025, 18:00 Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
ev. Gemeindezentrum Köln-Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln Interkulturelles Fastenbrechen Einladung in die evangelische Kirchengemeinde
Der deutsch-arabische Freundschaftsverein Sadaaka, der SKM und die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden laden zu einem interkulturellen Fest am Sonntag, 16. März, 18 Uhr, in das Evangelische Gemeindezentrum Köln-Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, ein. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet das gemeinsame Essen nach Sonnenuntergang (18.40 Uhr), da die Muslime dann ihr tägliches Fasten brechen und dies gerne in Gemeinschaft mit allen Menschen tun. Zu Hause vorbereitete schweinefleischfreie Speisen aus allen Ländern sind herzlich willkommen. Nach dem gemeinsamen Essen gibt es je nach Wetterlage ein Feuer in der Feuerschale mit Stockbrotbacken und Singen. Beim Fest können Brücken gebaut werden zwischen Christen, Muslimen und anderen interessierten Menschen. www.hoffnungsgemeinde-koeln.de
20.03.2025, 19:00 Melanchthon-Akademie
Ev. Gemeindezentrum Köln Dünnwald, Amselstr.22, 51069 Köln Mit Scheitern leben – Verbundenheit erfahren Ein inspirierender Workshop in der Passionszeit
Das Leben ist nie rundum gelungen oder vollständig gescheitert. In einem Workshop in der Passionszeit im Evangelischen Gemeindehaus Dünnwald, Amselstraße22, am Donnerstag, 20. März, 19 bis 21 Uhr, betrachten die Teilnehmenden die Brüche und Verwundbarkeit des Lebens. Dabei erzählt Antje Rinecker, Referentin der Melanchthon-Akademie, von der heilsamen und aufrichtenden Kraft biblischer Bilder und Texte und vom Kraftfeld christlicher Spiritualität, dem Geheimnis von Jesus Christus. In Anlehnung an die japanische Tradition Kintsugi soll Verbundenheit wahrgenommen und geübt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de wird gebeten. www.melanchthon-akademie.de
23.03.2025, 17:00 Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Gemeindehaus Köln-Dünnwald, Amselstr. 22, 51069 Köln Infoveranstaltung „Kraftquelle Buchingerfasten“ Gruppe startet am 29. März in Dünnwald
Wie bereits eine Woche Fasten die Selbstheilung fördert, können die Teilnehmenden einer begleiteten Fastengruppe nach Buchinger in der Zeit von Samstag, 29. März, bis Samstag, 12. April, oder von Samstag, 26. April, bis Samstag, 10. Mai, erleben. Volker Gehrke bietet die beiden Gruppen mit regelmäßigen Treffen im Evangelischen Gemeindehaus Dünnwald, Amselstraße 22, an. Zur Informationsveranstaltung am Sonntag, 23. März, 17 Uhr, sind Interessierte herzlich eingeladen. Weitere Informationen können per E-Mail an vg@heiter-fasten.de angefordert werden. www.evangelisch-in-duennwald.de
23.03.2025, 17:00 Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln Passionskonzert „Melancholie“ Musik für Cembalo, Orgel und Mezzosopran
Unter dem Motto „Melancholie“ erklingt am Sonntag, 23. März, 17 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, in der Reihe „Tonspuren“ Musik für Cembalo, Orgel und Mezzosopran. Frank Stanzl, Karl-Heinz und Edith Wacker gestalten das Konzert zur Passionszeit. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. www.ev-in-junkersdorf.de
27.03.2025, 19:30 Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln „Carème“ – Französische Musik zur Passion Orgelkonzert mit Michael Bottenhorn
Musik französischer Komponisten wie Charles Marie Widor (1844-1937), Jean Louis Florentz (1947-2004), Gabriel Fauré (1845-1924), Marcel Dupré (1886-1971) erklingt in einem Konzert zur Passionszeit am Donnerstag, 27. März, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Unter dem Motto „Carème“ ist an der Orgel Michael Bottenhorn (*1976) zu hören, der abschließend auch eigene Improvisationen vorträgt. Der Organist gilt als einer der vielseitigsten deutschen Kirchenmusiker seiner Generation. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. www.trinitatiskirche-koeln.de
30.03.2025, 17:00 Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln „Kraftvoll Luft holen“ – Der „Andere Gottesdienst“ mit Abendmahl Betrachtung des Mottos der evangelischen Fastenaktion
„Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“ – so heißt das Motto der diesjährigen Fastenaktion von evangelisch.de. Das Motto soll im „Anderen Gottesdienst“ am Sonntag, 30. März, 17 Uhr, in der Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, genauer betrachtet werden. www.hoffnungsgemeinde-koeln.de
30.03.2025, 17:00 Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln Barockmusik zur Passionszeit Konzert „Miserere“ in der Trinitatiskirche
Im Konzert „Misere“ erklingen am Sonntag, 30. März, 17 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, berühmte Vertonungen des 51. Psalms („Herr, sei mir gnädig“) von Gregorio Allegri (1582-1652) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745) sowie das „Credo“ von Antonio Lotti (1667-1740) mit seinem eindrucksvoll auskomponierten „Crucifixus“. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms ist die doppelchörige Motette „Komm, Jesu, komm“ von J.S. Bach (1685-1750). Ergänzt und bereichert werden diese Chorwerke durch Instrumentalmusik der Zeit. Es musizieren Inga Balzer-Wolf (Sopran), das Originalklangensemble l’arte del mondo mit Konzertmeister Werner Ehrhardt, sowie die Kartäuserkantorei Köln. Die Leitung hat Paul Krämer. Der Eintritt zu diesem Konzert aus der Reihe „Kölner Chorkonzerte EXTRA“ kostet 15 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets sind im Vorverkauf unter kvstickets.com erhältlich. Im Eintrittspreis sind Getränke enthalten, die im Anschluss an das Konzert im Foyer erhältlich sind. www.trinitatiskirche.de
04.04.2025, 19:30 Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln Markuspassion in der Paul-Gerhardt-Kirche Passionskonzert mit der Kantorei
Die barocke Markuspassion von Reinhard Keiser und später auch von Johann Sebastian Bach kommt am Freitag, 4. April, 19.30 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, zur Aufführung. Ausführende sind die Paul-Gerhardt-Kantorei, Vokalsolistinnen und -solisten sowie ein Instrumentalensemble. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. www.evangelisch-in-lindenthal.de
05.04.2025, 18:00 Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion Aufführung in der Trinitatiskirche
Am Samstag, 5. April, 18 Uhr, kommt die Matthäus-Passion (BWV 244) von Johann Sebastian Bach in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, zur Aufführung. Ausführende sind Johanna Zimmer (Sopran), Marion Eckstein (Alt), Joachim Streckfuß (Tenor, Evangelist), Philipp Nicklaus (Tenor), Richard Logiewa Stojanovic (Bass, Jesus) und Daniel Weiler (Bass) sowie das Cölner Barockorchester, der Kammerchor CONSTANT (Köln) und der Südwestdeutsche Kammerchor (Tübingen). Die Leitung hat Judith Mohr. Die Matthäus-Passion ist eine der bedeutendsten Passionsvertonungen der Musikgeschichte, obwohl sie nach Bachs Tod bis 1829 in Vergessenheit geriet und auch zu Lebzeiten des Komponisten kaum beachtet wurde. Heutzutage ist dies kaum vorstellbar, da die Matthäus-Passion in der Kirchenmusik zur Passionszeit dazugehört. Das monumentale Werk umfasst etwa drei Stunden intensivsten Bericht über das Leiden und Sterben Jesu Christi und ist in Arien, Chören, Chorälen und Rezitativen ununterbrochen berührend und bewegend. Der Eintritt kostet 25 Euro, ermäßigt 15 Euro www.trinitatiskirche-koeln.de
06.04.2025, 17:00 Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln Tonspuren zur Passionszeit Text und Musik in Junkersdorf
Frank Stanzl und Pfarrerin Judith Schaefer laden am Sonntag, 6. April, 17 Uhr, zu Text und Musik in der Passionszeit in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, ein. Der Eintritt zu diesem Konzert in der Reihe Tonspuren ist frei. www.ev-in-junkersdorf.de
06.04.2025, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln Passionskonzert der Pauluskantorei „Stabat mater“ von Giovanni Pergolesi
Am Sonntag, 6. April, 18 Uhr, lädt unter dem Titel „Stabat mater“ die Pauluskantorei zu einem Passionskonzert in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Unter der Leitung von Thomas Becker erklingt das „Stabat mater“ von Giovanni Pergolesi. Die Pauluskantorei führt erstmals als Uraufführung „Drei Sätze zum Stabat mater“ für Chor und Klavier von Thomas Becker auf. Solistinnen sind Gertraud Thalhammer (Sopran) und Anna Fischer (Mezzosopran). Sigrid Sachse begleitet die Uraufführung am Flügel. Der Eintritt ist frei. www.eikdh.de
18.04.2025, 15:00 Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42, 50825 Köln Musik zur Todesstunde – Passion Musik von Heinrich von Herzogenberg
Die Passion opus 93, Karfreitagsteil (1896), von Heinrich von Herzogenberg wird am Freitag, 18. April, 15 Uhr, von Vokal- und Instrumentalsolistinnen und -solisten sowie der Ehrenfelder Kanotorei unter der Leitung von Joachim Diessner aufgeführt. Die Musik zur Todesstunde Jesu ist in der Versöhnungskirche, Eisheiligen Straße zu hören. 1897 fand die erste Gesamtaufführung des zweiteiligen Werkes „Die Passion – ein Kirchen-Oratorium“ in Berlin statt. Ganz in der Tradition einer musikalischen Andacht zum Karfreitag wechseln sich Cghöre, Rezitative und die Arien der vier Solisten in konzertanter Form ab, während die Gemeinde die Choräle mit singt. Der Eintritt ist frei.
www.evangelisch-ehrenfeld.de
RHEIN-ERFT-KREIS
06.03.2025, 19:00 Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Gemeindezentrum Arche, Hauptstraße 87, 50126 Bergheim Mit Anmeldung bis 26.02.: Fastenaktion „7 Wochen ohne“ Thema: „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“
Wie viele Kirchengemeinden lädt auch die Evangelische Trinitatiskirchengemeinde an der Erft in der Passionszeit zu besonderen Veranstaltungen ein. Ab Donnerstag, 6. März, 19 Uhr, startet im Gemeindezentrum Arche, Hauptstraße 87, eine Fastengruppe. Inspiriert von der Aktion „7 Wochen ohne“, die in diesem Jahr unter dem Motto „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“ steht. Interessierte treffen sich mit Pfarrerin Ronja Voldrich bis Donnerstag, 10. April wöchentlich und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus, hören auf Gottes Wort und lassen sich inspirieren. Ergänzend dazu, aber auch unabhängig von der Fastengruppe, wird es eine Signal-Gruppe geben, über die regelmäßig Input verschickt wird. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 26. Februar, per E-Mail an ronja.voldrich@ekir.de oder per Telefon 02271/94972 möglich. www.trinitatis-kirchengemeinde.de
06.03.2025, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen Passionsandachten in der Johanneskirche Kerpen
Zu sechs Passionsandachten in der Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, laden Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk und ein Vorbereitungsteam ein. Die Andachten finden immer donnerstags, 19 Uhr, vom 6. März bis zum 10. April statt. www.evangelisch-in-kerpen.de
06.03.2025, 19:30 Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, 50321 Brühl Mit Anmeldung bis 20.02: Fastengruppe „Das jüngste Gericht“ Die Frage nach den letzten Dingen
Ab Donnerstag, 6. März, 19.30 Uhr, sind Interessierte in die Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, eingeladen, der Frage nach den letzten Dingen auf die Spur zu kommen. In Zeiten von Krisen steigt auch die Sorge um die Zukunft. Menschen sehnen sich dann nach einem großen Befreiungsschlag, der alles ins Lot bringt. Nicht selten ist dann auch die Rede vom Jüngsten Gericht. Aber was bedeutet das eigentlich und was hat das mit der Sicht auf die Weltlage und auf jeden selbst zu tun? Darüber soll es immer donnerstags in den sieben Treffen zwischen Aschermittwoch und Ostern gehen. Themen sind „Urteil und Vorurteil“, „Herkunft und Vorstellung vom Jüngsten Gericht“, „Was ist lebens-wert?“, „Schuld und Sühne“. Auch ein Abend mit Musik und Texten mit Kantorin Marion Köhler gehört dazu. Schließlich wird gemeinsam der Gottesdienst mit Tischabendmahl (17. April) vorbereitet. Damit ausreichend Materialien vorliegen, wird um rechtzeitige Anmeldung, möglichst bis Donnerstag, 20. Februar, per E-Mail an stefan.jansen-hass@ekir.de oder per Telefon 02232/153920 gebeten. Eine Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich. www.kirche-bruehl.de
12.03.2025, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl Passionsandachten in der Christuskirche „Sieben Wochen – mal anders“
In der Passionszeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl immer mittwochs, 19 Uhr, zu fünf Passionsandachten in die Christuskirche, Mayersweg 10, ein. Die Termine: 12., 19. und 26. März sowie 2. und 9. April. Die sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern sind eine Zeit der inneren Einkehr und laden dazu ein, bewusst auf das eigene Leben zu schauen. www.kirche-bruehl.de
13.04.2025, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt Passionskonzert der Kantorei www.kirche-lechenich.de
RHEINISCH-BERGISCHER KREIS
06.04.2025, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen Musikalische Vesper zur Passionszeit Mit dem Flötenensemble „Plaisier Musicale“
Unter der Leitung von Barbara Engelhardt gestaltet das Flötenensemble „Plaisier Musicale“ eine musikalische Vesper am Sonntag, 6. April, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1. Pfarrer Robert Dwornicki liest Texte zur Passionszeit. www.kirche-bensberg.de
09.03.2025, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen Musikalische Vesper zur Passionszeit Das „Bergische Cello Quartett“ musiziert
Die musikalische Vesper zur Passionszeit in der Evangelischen Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, wird am Sonntag, 9. März, 18 Uhr, vom „Bergischen Cello Quartett“ gestaltet. Pfarrer Robert Dwornicki liest Texte von Sören Kierkegaard. www.kirche-bensberg.de
Als Passion wird im Christentum die Erinnerung, das Leiden und Sterben von Jesus Christus bezeichnet. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Passionszeit, sie wird auch Fastenzeit genannt. Christinnen und Christen erinnern sich in diesen rund sieben Wochen vor Ostern an die Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung. Die Passionszeit endet am Karfreitag.
Schon im 4. Jahrhundert entwickelte sich eine Tradition, in der Passionszeit auch zu fasten. Gläubige verzichteten in der alten Kirche in dieser Zeit auf Fleisch und Wein, später auch auf Milch, Butter, Käse und Eier und begnügten sich mit einer Mahlzeit am Abend. Viele Christinnen und Christen fasten auch heute noch oder nehmen sich Zeit für Besinnung und Gebet. Die Fastenzeit geht über 40 Tage, wobei die Sonntage nicht mitgezählt werden.
Das Markus- und das Lukas-Evangelium berichten beide davon, dass Jesus 40 Tage in die Wüste ging und dort fastete. Diese Zeit gilt als Zeit der Versuchung. Weitere Hintergründe für die Begehung von 40 Tagen bieten verschiedene Texte des Alten Testamentes. Es sind Zeiten des Übergangs, der Vorbereitung und der Läuterung.
Die Passionszeit lädt Menschen ein, über das Leiden und Sterben von Jesus Christus nachzudenken. So bereiten sie sich zugleich auf das Osterfest vor, an dem die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert wird. Durch dieses Ereignis haben Christinnen und Christen selbst Hoffnung auf das ewige Leben.
„Darf Kirche Werbung machen?“ – Diese Frage – und auch andere Äußerungen – mussten sich zu Beginn der 1990er-Jahre die Initiatoren der Kampagne „misch Dich ein“ anhören. Dabei ging es den Verantwortlichen von vornherein nicht darum, für den Glauben zu werben, vielmehr war das Projekt war als Kommunikationskampagne angelegt. Damit beschritt der Evangelische Stadtkirchenverband (SKV) – der Vorgänger des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region – als erste kirchliche Einrichtung einen neuen Weg. Moderne Kommunikationsmedien und Kommunikationsmethoden sollten den Dialog zwischen evangelischer Kirche und kirchennahen sowie kirchenfernen Personen in Gang setzen. Die Initiative erfuhr von Beginn an (1993) in der bundesweiten Presselandschaft starkes Interesse. 150 Werbeagenturen meldeten sich beim SKV, um das Projekt umzusetzen. Die Agentur Lauk & Partner GmbH aus Frechen setzte sich schließlich durch und erhielt den Auftrag.
Mit provokanten Bildern und Nachrichten wie „Menschenskinder-Orientierung schaffen“ oder „Extra-Klasse Vorurteile abbauen“ oder „Hohl-Kreuz Leben einschalten“ versuchte das Team der Kampagne Menschen anzusprechen und zum Einmischen zu bewegen. Darüber hinaus fand eine Vielzahl an Veranstaltungeen statt: das Abgesandtenforum, der Initiativkreis, Workshops, das Aktionsforum, Plakat-Aktionen sowie das Evangelische Fest, das mit rund 4000 Teilnehmenden einen Höhepunkt darstellte.
Nur Themen von gestern?
In der Kampagnenzeitung „misch Dich ein“ sowie in dem zum Abschluss des Projektes (1994) zusammengestellten Bericht kamen auch kritische Stimmen zu Wort. Die Kritik bezog sich vor allem auf die Themenauswahl, die aus Sicht von einigen kirchlichen Akteuren „nicht realitätsnah“ gewesen sei. Beispielsweise hatte Superintendentin Hannelore Häusler in der zweiten Auflage der Zeitung 1993 geschrieben: „In der ersten Nummer von ,misch Dich ein‘ wurden doch nur Themen von gestern angeboten.“
Zudem schien das gewählte Format zu eng gestrickt, der innere und äußere Druck für einen tiefergehenden Dialog nicht geeignet. Ähnliche Stimmen kamen auch aus den Gemeinden, die rückmeldeten, dass beispielsweise das Bildmotiv des Hohlkreuzes zur Verbildlichung der Transzendenz Gottes von Kindern und Jugendlichen nicht verstanden werde. Ferner seien Plakate an nicht gut sichtbaren Orten aufgestellt worden.
Höchste Auszeichnung der PR-Branche
Eine Auseinandersetzung mit der Kampagne fand in den evangelischen Kirchengemeinden im Verantwortungsbereich des SKV in unterschiedlichem Maße statt. Das ergab eine Umfrage, die von Stadtsuperintendent Manfred Kock zum Projektende initiiert wurde. Manche Gemeinden setzten sich intensiv in Gottesdiensten, Gesprächskreisen und anderen Veranstaltungen damit auseinander. Andere wiederum boten keine Veranstaltungen dazu an. Der Nachhall des Projektes verlief ebenso unterschiedlich.
Die Kampagne wurde dennoch mehrmals ausgezeichnet, beispielsweise 1994 mit dem Preis „Goldene Brücke“, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Public-Relations-Gesellschaft in der Sparte „Konflikt-Kommunikation/Krisen PR“. Und auch in der Wissenschaft diente das sogenannte „Kölner Modell“ als Diskussionsgrundlage und wurde in wissenschaftlichen Beiträgen thematisiert.
Eine Übersicht der vergangenen Artikel finden Sie hier:
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/Zusammen-LEBEN-Gestalten-Praesentation2.jpg10801920https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-14 23:00:002025-02-25 23:10:04Unsere Archivale für Februar – „Darf Kirche Werbung machen?“
Verliebt, verlobt, verheiratet – aus Anlass des Valentinstages am Freitag, 14. Februar, laden Evangelische Kirchengemeinden in Köln und Region zu Gottesdiensten, Segnungen und Empfängen ein. Egal ob frisch verliebt oder seit vielen Jahren zusammen – alle sind eingeladen, Liebe und Zuneigung gemeinsam und in besonderer Weise zu feiern:
Köln
14.02.2025, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß
Auferstehungskirche Sürth-Weiß, Auferstehungskirchweg 7, 50999 Köln Segnung am Valentinstag Einladung an Paare
Paare, egal ob frisch verliebt oder langjährig vereint, ob verheiratet oder nicht, ob hetero, lesbisch oder schwul, ob evangelisch, katholisch oder spirituell ganz anders unterwegs, können sich am Freitag, 14. Februar, 18 Uhr bis 18.30 Uhr, in der Auferstehungskirche Sürth/Weiß, Auferstehungskirchweg 7, segnen lassen. Der Valentinstag, der Tag der Liebenden kann so in ganz besonderer Weise gefeiert werden. Jedes Paar erhält eine Rose und kann mit den anderen mit einem Glas Sekt anstoßen. www.kirche-suerth.de
14.02.2025, 18:00 Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln „Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen!“ Ein Abend für die Liebe am Valentinstag
Zu Musik und Austausch, mit Stationen zum Gespräch, Ermutigung und Segen lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln am Freitag, 14. Februar, 18 Uhr, in die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, ein. Der Abend unter dem Motto „Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen!“ richtet sich sowohl an Paare, ob junge oder in die Jahre gekommene, als auch an alle anderen Menschen, die Danke sagen wollen für eine gelungene Beziehung, eine kostbare Freundschaft, eine gute Nachbarschaft. Zum Ausklang gibt es die Möglichkeit, sich noch weiter im nahegelegenen Brauhaus zu begegnen. Um Anmeldung im Gemeindebüro unter Telefon 0221/74 89 47 oder per E-Mail an begegnungsgemeinde@ekir.de wird gebeten. www.begegnungsgemeinde.de
14.02.2025, 18:30 Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal und Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln Gottesdienst für Liebende Mit der Möglichkeit zum persönlichen Segen
Prädikantin H. Henneken u. Pfarrerin Mareike Maeggi
Zentraler Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinden Köln-Lindenthal und -Klettenberg
www.kirche-lindenthal.de
14.02.2025, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz Ökumenischer Gottesdienst für Verliebte Anschließend gibt es einen Umtrunk
Ein Gottesdienst für Verliebte beginnt am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, in der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32. Eingeladen sind alle Paare jeden Alters. Vorbereitet wird der Gottesdienst am Valentinstag von einem ökumenischen Team. Die Worship-Band Captivated sorgt für die musikalische Unterhaltung. Im Anschluss sind alle zu einem Umtrunk eingeladen. www.kirche-porz.de
14.02.2025, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln Segensgottesdienst am Valentinstag Das Duo „Auralie Blue“ musiziert
Zu einem musikalischen Segnungsgottesdienst für Paare und Verliebte lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide am Valentinstag, Freitag, 14. Februar, 18.30 Uhr, in die Pauluskirche, Thurner Straße 105, ein. Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann und Pfarrer Klaus Völkl segnen Paare und auch Einzelpersonen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Duo „Auralie Blue“ mit Claudia Groß (Gesang) und Jan Weigelt (Piano). www.eikdh.de
14.02.2025, 20:00 Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln Ökumenischer Gottesdienst zum Valentinstag Paare können sich segnen lassen
In einem ökumenischen Gottesdienst zum Valentinstag am Freitag, 14. Februar, 20 Uhr, in der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, können sich Paare segnen lassen. Pfarrer Nico Buschmann und Diakon Tobias Wiegelmann laden zum Tag der Lieben alle Paare ein, egal ob Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau oder nicht binär. Gemeinsam begeben sich die Paare auf eine spannende Reise mit guter Musik. Im Anschluss gibt es noch ein Beisammensein. www.kirche-ehrenfeld.de
Rhein-Erft-Kreis
14.02.2025, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth Gottesdienst für Verliebte zum Valentinstag
Pfarrerin Franziska Boury und Kantorin Denise Seidel laden am Freitag, 14. Februar, 18 Uhr, zu einem Gottesdienst für Verliebte in die Martin-Luther-Kirche Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, ein. www.evangelisch-in-huerth.de
14.02.2025, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Kerpen und
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen Ein Segen für die Liebe Segen und Sekt für Verliebte
Gemeinsam in der Region feiern die Evangelische Kirchengemeinde Kerpen und die Evangelische Kirchengemeinde Sindorf am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr in der Johanneskirche, Filzengraben 19, in einem etwas anderen Gottesdienst, die Liebe. Der Gottesdienst ist gedacht für alle, die sich einander in Liebe verbunden fühlen: verliebt, verlobt, verheiratet; jung oder alt; fromm oder weniger fromm; ganz frisch zusammen oder schon seit Jahren gemeinsam unterwegs. Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk und Pfarrer Hendrik Schnabel gestalten den Abend stimmungsvoll, kreativ und musikalisch. Dazu gibt es Sekt und Segen. Um Anmeldung über das Gemeindebüro in Kerpen (02237/2484) oder das Gemeindebüro Sindorf (02273/53849) wird gebeten. www.evangelisch-in-kerpen.de
Rheinisch-Bergischer Kreis
16.02.2025, 14:00 Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal Ökumenischer Gottesdienst für Verliebte Band „LivingNextDoor“ sorgt für Stimmung
Am Valentinstag, Sonntag, 16. Februar, 14 Uhr, laden die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen und die Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt zu einem ökumenischen Gottesdienst für Verliebte in den Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, ein. Die liturgische Gestaltung übernehmen Pfarrerin Claudia Posche, Pfarrerin Julia-Rebecca Riedel sowie Pfarrer Thomas Taxacher. Die Band LivingNextDoor sorgt für die musikalische Stimmung. www.altenberg-dom.de
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/Valentinstag-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-13 23:00:002025-02-24 23:10:04Liebe feiern: Valentinsgottesdienste mit Musik, Segen und Gemeinschaft
Mit einer Abendmahlsfeier endete am vergangenen Freitag die 79. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Sechs Tage lang berieten die Synodalen aus den 37 Kirchenkreisen intensiv über richtungsweisende Themen für die Zukunft der Kirche. Die Beschlüsse dieser Synode haben teilweise auch Auswirkungen auf die Arbeit in der Evangelische Kirche in Köln und Region.
Finanzen: Einsparungen in Höhe von 33 Millionen Euro geplant
Das Kirchensteueraufkommen der Evangelischen Kirche im Rheinland stieg zwar im Jahr 2024 um 5,3 % auf 745 Millionen Euro. Doch aufgrund gleichbleibender Einnahmen und steigender Ausgaben droht bereits ab 2025 ein Defizit, das bis 2026 auf 18 Millionen Euro wächst. „Die Landessynode hat erst einmal den Grundsatzbeschluss gefasst, mindestens 33 Millionen Euro aus dem für die landeskirchliche Ebene vorgesehenen Budget einzusparen“, berichtet Superintendent Markus Zimmermann, der auch Vorsitzender des Finanzausschusses der Landeskirche ist. „Grund dafür ist, dass der Haushalt defizitär ist und nur noch wenige Jahre durch die Entnahme von Rücklagen ausgeglichen werden kann. 33 Millionen Euro sind sehr viel! Das Sparpaket wird bedeuten, dass Arbeitsbereiche wegfallen werden. Was genau, das wird im Laufe dieses Jahres von Arbeitsgruppen vorgeschlagen und auf der Landessynode 2026 beraten werden.“
Mit Blick auf die Kölner Kirchenkreise sagte Markus Zimmermann: „Ich hoffe, dass das Sparpaket keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Ebene der Kirchenkreise haben wird, da es sich primär um Einsparungen des Haushaltes der landeskirchlichen Ebene handelt. Aber garantieren kann ich das in diesen Zeiten leider nicht. Was die Haushalte der Kirchengemeinden und Kirchenkreise ab 2026 allerdings sehr belasten wird, ist die Erhöhung der Umlage für die Versorgung und Beihilfe der PfarrerInnen und Kirchenbeamten von derzeit 18% auf 23%. Leider ist diese Erhöhung unvermeidlich, da die Versorgungs- und Beihilfeansprüche ein hohes Rechtsgut sind und gewährleistet werden müssen.“
Die Evangelische Kirche im Rheinland plant daher, zukünftig keine Verbeamtungen mehr vorzunehmen, um die steigenden Versorgungskosten zu senken. „Die Landessynode hat allerdings aufgrund der dadurch sehr hohen finanziellen Lasten den Prüfauftrag erteilt, zukünftig – ein genaues Datum steht noch nicht fest – nur noch angestellte Dienstverhältnisse zu schaffen“, erläutert der Vorsitzende des Finanzausschusses diesen Auftrag der Synode. „Das bedeutet, dass in Zukunft in den Dienst gehende Pfarrerinnen und Pfarrer grundsätzlich nur noch im Angestelltenverhältnis tätig sein werden. Die EKiR ist mit diesem Prüfauftrag Vorreiter aller EKD-Landeskirchen. Umso wichtiger ist es, trotz dieser geplanten einschneidenden Veränderung die Attraktivität des Pfarrberufes zu erhalten und alle mit diesem Systemwechsel einhergehenden Fragen zu bedenken und Lösungen zu finden. Auf der Landessynode 2026 soll es konkretere Vorlagen dazu geben. Die Veränderung betrifft die bisherigen Dienstverhältnisse nicht.“
Auch Stadtsuperintendent Bernhard Seiger sieht hier Hausforderungen auf die Gemeinden zukommen: „Besondere Auswirkungen auf die Finanzlage in Köln und Region wird ab 2026 die Erhöhung der Umlage für die Versorgungs- und Beihilfelasten haben. Die Entscheidung der Landessynode ist notwendig gewesen, damit vom künftig kleiner werdenden Steuerkuchen langfristig nicht noch mehr Steuergeld für diese Aufgabe aufgewendet werden muss. Aber die Erhöhung von 18 auf 23 Prozent des Netto-Kirchensteueraufkommens wirkt sich ab dem Haushalt 2026 spürbar negativ für den Kirchenverband und seine Gemeinden auswirken. Es werden über 3 Millionen Euro jährlich weniger für die Verteilung an die Gemeinden und für die Verbandsarbeit zur Verfügung stehen.“
Mit dem Blick auf die Zukunft der Evangelischen Kirche im Rheinland sagt Markus Zimmermann: „Wir haben auch auf dieser Landessynode wieder wahrnehmen müssen, wie stark die Veränderungsnotwendigkeit unserer Kirche ist. Dabei ist mir auch als Vorsitzender des landeskirchlichen Finanzausschusses wichtig, dass zwar Einsparungen, die bitter sind und Menschen enttäuschen werden, unvermeidlich sind. Aber zugleich müssen wir immer die Perspektive voranstellen, was wir als Kirche zukünftig brauchen und wofür wir die zurückgehenden Mittel einsetzen.“
Umwandlung der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal in Bildungscampus
Eine Maßnahme zur Kostenreduzierung hat die Landessynode direkt auf den Weg gebracht. Auf dem Gelände der Kirchlichen Hochschule (KiHo) in Wuppertal soll bis spätestens 1. April 2026 ein theologischer Bildungscampus in Form einer Weiterbildungsgesellschaft gegründet werden. Zugleich wurde die Kirchenleitung beauftragt, sich mit der Evangelischen Kirche von Westfalen zu verständigen, den Betrieb der Kirchlichen Hochschule in ihrer bisherigen Form spätestens Ende März 2027 zu beenden.
„Der Beschluss für den theologischen Bildungscampus ist für mich ein Symbol für den intensiven Veränderungsprozess, in dem wir als Evangelische Kirche im Rheinland unterwegs sind“, sagte Miriam Haseleu, Stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Mitte und Mitglied der Kirchenleitung. „Dass wir uns von der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal verabschieden müssen, tut weh. Aus diesem notwendigen Abschied heraus gestalten wir etwas Neues. Wir wagen Transformation. Ein zeitgemäßer Bildungscampus soll entstehen. Hier wird Aus- und Weiterbildung stattfinden für unterschiedliche Berufsgruppen in unserer Kirche und für ein qualifiziertes Ehrenamt. Das brauchen wir für die Zukunft unserer Kirche.“
Stadtsuperintendent Bernhard Seiger sieht hier ebenfalls eine Chance für die Zukunft: „Der Beschluss zur Schließung der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und der geplante Aufbau eines Theologischen Bildungscampus für weitere kirchliche Berufe und Dienste bietet Chance, im Rückbau nicht nur abzubauen, sondern und fachlich auch für eine multiprofessionelle Kirche aufzustellen, die zeitgemäß und gegründet Theologie treibt.“
Mixed Ecology
Gemeindliche Vielfalt, Mitgliederorientierung, Leitungskompetenz und Personalmarketing – das sind vier von insgesamt neun strategischen Entwicklungsfeldern, in denen die Evangelische Kirche im Rheinland Weichen für die Zukunft von Kirche und Gemeinde stellen will. Die Felder sind im Laufe des vergangenen Jahres entwickelt, beraten und in einzelnen Projekten konkretisiert worden. „Mixed Ecology Church“ ist hier ein Stichwort, das das gleichwertige Miteinander unterschiedlicher Formen gemeindlichen Lebens beschreibt.
.„Die Synode hat in einem Grundsatzbeschluss den Weg zu einer „Mixed Ecology“ eingeschlagen“, sagte Superintendent Torsten Krall. „Der Begriff gewinnt seine Kraft aus dem Bild des Mischwaldes, der viel reichhaltigeres Leben und viel größere Widerstandskraft bietet als eine Monokultur. Besonders die englische Kirche hat sich in den letzten Jahren von diesem Bild prägen lassen. In Köln und Region leben wir an vielen Stellen schon eine gemischte Kirchenkultur. Neben den ,normalen‘ Gemeinden, die sich bilden aus den Evangelischen, die in einem bestimmten Gebiet wohnen, gibt es auch Gemeinden auf Zeit, zum Beispiel aus den Menschen, die jetzt gerade in einem Krankenhaus leben. Und neue Gemeinden sind entstanden über die Grenzen der ,normalen‘ Gemeinden hinaus, zum Beispiel die queere Kirche in Deutz.“
Doch in den Prozessen geht es auch um die Mitbestimmung im Presybterialen-Synodalen Prozess. „Spannend ist die Frage, wie welche Art von Gemeinde an den Entscheidungen in unserer Kirche beteiligt werden. Wer darf z.B. Mitglieder zu unseren Parlamenten, den Synoden, entsenden?“, fragt Torsten Krall. „Und natürlich stellt sich die Frage, wie werden die Ressourcen unter den Gemeinden verteilt? Bei den ,normalen‘ Gemeinden ist dies schon klar geregelt, bei den neuen Gemeinden nicht. Der Beschluss der Landessynode fordert neue Regelungen ein, die jetzt bis zur nächsten Synode entwickelt werden sollen. Oder sie können auch schon von der Kirchenleitung in 2025 erlassen werden, wenn es nötig und sinnvoll erscheint.“ Auch für Stadtsuperintendent Bernhard Seiger ist dies ein guter Weg in die Zukunft: „Ich freue mich außerdem über den Beschluss zur ,Mixed Ecology Church‘, weil er den Umgang mit neuen Formen des Kircheseins jenseits der Parochiedenkens formal erleichtern wird. Wir werden leichter regionale Lösungen schaffen können.“
Darüber hinaus hat die Landessynode verschiedene Veränderungen beschlossen. „Die Landessynode beschäftigt sich mit vielen kleineren und größeren Änderungen in den Gesetzen, die das Leben unserer Gemeinden regeln“, sagte Superintendent Torsten Krall weiter. „Zum Beispiel wurde neu bestimmt, für welche Beschäftigte es wichtig ist, dass sie Mitglied der evangelischen oder einer anderen Kirche sind. Schon vorher galt dies nur für Berufsfelder, die besonders für das evangelische Profil zuständig sind, zum Beispiel Kirchenmusiker*innen, Küster*innen oder auch Erzieher*innen in der KiTa. Jetzt wird noch genauer unterschieden. Entscheidend ist nicht mehr alleine der Beruf, sondern die konkrete Tätigkeit. Für die Presbyterien ist neu, dass sie keine Pflichtausschüsse mehr zu bilden brauchen. Mitglieder der Fachausschüsse können in Zukunft auch Menschen sein, die einer anderen Kirche angehören.“
Flüchtlingspolitik: Kirche positioniert sich klar
Die Evangelische Kirche im Rheinland fordert in der Migrationspolitik „realistische, faktenbasierte und an den Menschenrechten orientierte Lösungen“ von politisch Verantwortlichen, wie es in einem Beschluss der Landessynode der rheinischen Kirche zum 15. Bericht zum Flüchtlingsschutz an den EU-Außengrenzen heißt. „Leider ist es schon eine lange ‚Tradition‘, dass die Landessynode feststellen muss, dass die Situation an den EU-Außengrenzen, im Mittelmeer, aber auch beim Umgang mit Flüchtlingen nicht unserem christlichen Menschenbild von der Achtung der Würde jedes Menschen entspricht, ohne dass es sichtbare Auswirkungen gibt“, sagte Superintendentin Susanne Beuth zu diesem Bericht. „Trotzdem muss es immer wieder – und vor allem in diesem Jahr – gesagt werden. Wegschauen und Schweigen ist keine Option.“
Die Landessynode ruft vor der Bundestagswahl am 23. Februar dazu auf, „zu einer sachlichen Auseinandersetzung über Migration zurückzukehren“. Die Debatte um innere Sicherheit nach den „jüngsten schrecklichen Attentaten“ in Magdeburg und Aschaffenburg dürfe nicht mit der Debatte um Flucht und Migration vermischt werden.
Geschlechtliche Identität: Ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung
Die Evangelische Kirche im Rheinland bekennt sich zu ihrer Verantwortung für begangenes Unrecht gegenüber LGBTQIA+ Menschen. In den Beschlüssen betont die Landessynode die biblische Grundlage für Vielfalt und verpflichtet sich, Gewalt gegen queere Menschen aktiv zu bekämpfen. Die Evangelische Kirche im Rheinland gesteht ein: „Viele Menschen haben in der und durch die Evangelische Kirche im Rheinland aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität und/oder sexuellen Orientierung Diskriminierung erfahren – und erfahren dies bis heute“, wie es in einem Schuldbekenntnis heißt, das Teil des synodalen Beschlusses ist.
„Für mich ist das Schuldbekenntnis der EKiR besonders wichtig“, sagt Superintendentin Susanne Beuth. „Darin wird sehr klar benannt, dass wir uns nicht nur für queere Menschen einsetzen, sondern sie schon lange Mitglieder und Mitarbeitende unserer Kirche sind, sich aber allzu lange nicht zu outen wagten – und auch heute noch an einigen Stellen diskriminiert werden. Umso wichtiger, dass wir mit der Queeren Kirche Köln nicht nur mit Worten beteuern, sondern auch tatsächlich erleben, dass alle Teile der evangelischen Kirche sind.“
Rassismus: Kirche auf dem Weg zu mehr Sensibilität
Auf Vorschlag der Evangelischen Jugend im Rheinland hat sich die Landesynode am Dienstag mit dem Thema „Rassismuskritik“ beschäftigt. Dazu gab es ein völlig neues Format. Mit dabei waren auch 50 junge Menschen aus der Region, eine Gruppe kam auch aus Köln. Neben Dialoggruppen gab es einen Vortrag von Prof. Dr. Paul Mecheril von der Uni Bielefeld. „Der Dienstagabend war für mich das Highlight der Synode. Wir sind als Kirche noch am Anfang eines rassismuskritischen Lernwegs. Die Dialoggruppen im Anschluss an den Vortrag fand ich großartig“, sagt Miriam Haseleu. „Wir haben begonnen, miteinander in einen Austausch zu kommen und Sprache zu finden für rassismuskritischen Blick auf Strukturen, die vielfach unbewusst rassistische Anteile haben. Es wurde deutlich, dass wir uns die Fragen stellen müssen: Wer spricht für uns als Kirche? Wie verteilen wir Macht und Repräsentanz? Wie lernen wir, auch latenten Rassismus bewusst wahrzunehmen, um uns zu verändern? Das ist die Aufgabe, die wir jetzt haben. Und auch, die Beschäftigung mit diesem Thema und das Einüben der Sprachfähigkeit dazu weiter zu tragen in alle Bereiche unserer Kirche.“
Erste Synode von Superintendentin Kerstin Herrenbrück
Kerstin Herrenbrück war als Gast auf der Landessynode. Auch wenn im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch ein geteiltes Leitungsamt gelebt wird, kann zurzeit nur eine Superintendentin oder ein Superintendent den Kirchenkreis auf der Landessynode vertreten. „Es hat mich beeindruckt, wie fair, konstruktiv und wertschätzend die Debattenkultur der Synode ist – in aller kritischen Auseinandersetzung zu Themen wie Asylrecht, Rassismus, Queere Kirche und Finanzstrategie bei deutlich sinkenden Einnahmen“, schildert Kerstin Herrenbrück ihre Eindrücke. „Und in allen Fragen konnte in demokratischer Grundhaltung ein Konsens erreicht werden. Das sind wir aus politischen Kreisen ja gerade nicht flächendeckend gewohnt.“
Besonders die Impulse der „Wirkstatt“, der Weiterarbeit an den inhaltlichen Themen der letzten Synode, haben der rechtsrheinischen Superintendentin Mut für die Zukunft gegeben. „Ich habe die Synode als weitgehend offen gegenüber notwendigen Transformations- und Exnovationsprozessen erlebt. Die oft scheinbar unscheinbaren Impulse in Form von Plakaten, Postkarten, analogem „Menteemeter“ und Gesprächsräumen, die durch die Wirkstatt immer wieder gesetzt wurden, haben die Aufmerksamkeit auf diesen wichtigen Prozess meines Erachtens gestärkt. Auch das eingesetzte Awarenessteam ist für mich ein Zeichen für die Bereitschaft eines Kulturwandels – auch im Leitungsgremium.“
Doch auch die konkrete Arbeit in ihrem Kirchenkreis mit Blick auf das neue geteilte Amt in der Leitung und die finanziellen Veränderungen für die Kirchengemeinden beinhalten aus ihrer Sicht auch Chancen: „Wichtig wird für die Gemeinden sicher die deutliche Kürzung der Umlage und die damit verbundene Frage, wie mit noch weniger finanziellen Ressourcen Gemeinde zukunftsfähig gestaltet werden kann. Der Beschluss, unter der Überschrift ,Mixed ecology church‘ freier zu werden für neue Formen und Strukturen, die dem Wandel in vielerlei Hinsicht Rechnung tragen, wird für Transformationsprozesse in den Gemeinden hilfreich sein.“ Dazu kommen für Kerstin Herrenbrück aber auch andere, wichtige Beschlüsse der Landessynode. „Das Jugendvertretungsgesetz stärkt die Partizipation junger Menschen auch in kirchlichen Gremien – auch in den Gemeinden. Schließlich halte ich die klaren Statements zur Frage der Asyldebatte und zum Umgang mit queren Menschen auch für Gemeinden für wegweisend. Menschenwürde, Nächstenliebe, Zusammenhalt – dafür sollten wir uns auf allen Ebenen stark machen. Wie gut, dass die Landessynode sich da so deutlich positioniert.“
Personalia
Einen Wahlmarathon absolvierte die Landessynode auf ihrer einwöchigen Tagung in Bonn. Nach der Wahl von zwei hauptamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung haben die Synodalen über fünf nebenamtliche Positionen im 15-köpfigen Gremium abgestimmt.
Antje Menn wird neues hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Als Oberkirchenrätin und Vizepräses der Landeskirche wird sie die Abteilung 2, die für den Bereich Personal zuständig ist, leiten. „Die Wahl von Superintendentin Antje Menn als Oberkirchenrätin für den Bereich Personal und als Vizepräses begrüße ich sehr“, sagte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger nach der Synode. „Sie wird die Perspektive der Kirchenkreise in der Kirchenleitung stark einbringen und auch die Themen ,Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche‘ und ,Stärkung der Prävention‘ zusammen mit der Stabsstelle bestimmt weiter mit Energie befördern.“
Dr. Johann Weusmann wurde als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung im Amt bestätigt. Er bleibt auch Vizepräsident der Landeskirche.
Als nebenamtliche Kirchenleitungsmitglieder wurden Dr. Hartmut Sitzler aus Wetzlar, Annette Vetter aus Moers, Lisa Marie Appel aus Bonn, Prof. Dr. Lorenz Narku Laing aus Essen und Sammy Wintersohl aus Pulheim gewählt. „Wir Kölner*innen freuen uns darüber, dass wir auch durch die Wahl von Sammy Wintersohl in die Kirchenleitung in der Landeskirche gut vernetzt sind und unsere Interessen und Perspektiven mit einbringen werden“, freute sich Markus Zimmermann, Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim gehört. Neben Sammy Wintersohl ist auch die stellvertretende Superintendentin Miriam Haseleu aus Nippes nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung.
Die nächste Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland wird von Freitag, 16. Januar, bis Dienstag, 20. Januar 2026 in Bonn stattfinden.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_0903-2-scaled-e1739449376467.jpg14422560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-12 23:00:002025-02-23 23:00:0779. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland: Weichenstellungen für die Zukunft
Opjepass, aufgepasst – das gilt in unseren Wochentipps für Köln und Region nicht nur für die Jecken, sondern auch für Erstwählerinnen und Erstwähler! Sie können am Samstag im Evangelischen Jugendreferat ganz direkt mit Politikerinnen und Politikern diskutieren. Jugendliche sind außerdem eingeladen zur Gamesnight in Bensberg und zu „Loss mer singe“ für #denäxtjeneraeschen, die nächste Generation. Außerdem laden wir in dieser Woche zum Politischen Nachtgebet ein sowie zu Konzerten mit jüdischer Folklore und mit einem Orgelkonzert zur Freude der Seele. Am Freitag feiern viele Gemeinden Gottesdienste zum Valentinstag mit Musik, Segen und Gemeinschaft.
15.02.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Gemeindezentrum Bensberg, Im Bungert 3, 51429 Bergisch Gladbach Gamesnight in Bensberg
Für Jugendliche im Alter ab 12 Jahren
Auch im neuen Jahr wird in der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg wieder gezockt: Am Samstag, 15. Februar, 18 bis 22 Uhr, findet im Evangelischen Gemeindezentrum Bensberg, Im Bungert 3, die nächste Gamesnight statt. Eine große Spielauswahl ist vorhanden: Von Mario Kart bis FIFA wartet eine bunte Mischung auf Kinder und Jugendliche im Alter ab 12 Jahren. Insgesamt werden 12 unterschiedliche Spiele an verschiedenen Konsolen miteinander und gegeneinander gespielt. Außerdem gibt es Turniere, bei denen Preise gewonnen werden können sowie kostenlose Snacks. www.kirche-bensberg.de
15.02.2025, 18:30
Evangelisches Jugendreferat Köln und Region
Alteburg, Alteburger Straße 139, 50968 Köln Opjepass! – Veranstaltung für Erstwählerinnen und Erstwähler
Jugendliche diskutieren mit Politikerinnen und Politikern
Aus Anlass der Bundestagswahl am Sonntag, 23. Februar lädt die Evangelische Jugend Köln und Region zu einer Veranstaltung für Erstwählerinnen und -wähler am Samstag, 15. Februar, 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, in die Alteburg, Alteburger Straße 139, ein. Politikerinnen und Politiker greifen Fragen und Ideen von Jugendlichen auf und diskutieren sie mit ihnen. Mit dabei sind unter anderem Sven Lehmann (Grüne), Daniel Otte (CDU), Renan Demirkan (SPD) und Fardad Hooghoughi (FDP). Zum Einstieg in die Diskussion bekommen die Vertreterinnen und Verterter der Parteien für jeweils fünf Minuten die Gelegenheit, die wichtigsten Themen ihres Wahlprogramms in Form einer Büttenrede zu formulieren.
www.juref.evangelische-jugend.koeln
15.02.2025, 19:00
Evangelisches Jugendreferat Köln und Region
Alteburg, Alteburger Straße 139, 50968 Köln „Loss mer singe – #denäxtjeneraeschen“
Jugendveranstaltung in der Alteburg
Jugendliche und junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren treffen sich am Samstag, 15. Februar, 19 Uhr bis 1 Uhr, zur Karnevals-Einsing-Aktion „Loss mer singe – #denäxtjeneraeschen“. Bereits zum siebten Mal laden die Evangelische Jugend Köln und Region, die ev-angel-isch gGmbH und der Kölner Jugendring e. V. in Kooperation mit dem Loss mer singe e. V. zu dieser Jugendveranstaltung in die Alteburg, Alteburger Straße 139, ein. Der Eintritt kostet 8 Euro. Darin sind zwei Freigetränke enthalten. Tickets gibt es unter www.evangelische-jugend.koeln/online-anmeldungen/. www.evangelische-jugend.koeln
16.02.2025, 17:00 Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln Thema in der Christuskirche: „Wehrhafter Unterricht!?“ Das politische Nachtgebet
Hunderttausende in ganz Deutschland gehen auf die Straßen, um für Demokratie und gegen rechts zu demonstrieren. Menschenrechtsbildung sollte bereits in Familie und Schule beginnen. Ob Lehrkräfte neutral bleiben sollten und wie wehrhafter Unterricht aussehen kann – darüber wird im Politischen Nachtgebet am Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr, in der Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, diskutiert. Zu Gast ist Nicole Schweiß, Gymnasiallehrerin in Köln. Ihr Podcast „Kleine Pause“ ist Aktivismus im Kleinen: Er bietet Raum fürs miteinander sprechen, (Ver)lernen, Zuhören, Diskutieren und Schule neu Denken. An der Diskussion nehmen Pfarrer Christoph Rollbühler, Mitglieder des Arbeitskreises Politisches Nachtgebet, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler teil. Im Anschluss gibt es Fingerfood und Getränke.
www.christuskirche-koeln.de
16.02.2025, 18:00
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln Konzert mit „Kol Colé“
Jüdische Folkloremusik
Das Ensemble Kol Colé präsentiert in einem Konzert am Sonntag, 16. Februar, 18 Uhr, in der Evangelische Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, neue Facetten jüdischer Musik. Die Gruppe besteht aus Musikern unterschiedlicher Herkunft (Ukraine, Russland, Syrien, Deutschland) und trägt jüdische Chansons, Tangomelodien und osteuropäische Folklore vor. Der Eintritt ist frei. www.clarenbachgemeinde.de
16.02.2025, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln Orgelkonzert in der Emmanuelkirche
Frank Stanzl mit „Freu dich sehr, o meine Seele“
Werke von Georg Böhm, Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach und Josef Rheinberger trägt Frank Stanzl unter dem Motto „Freu dich sehr, o meine Seele“ in einem Orgelkonzert in der Emmanuelkirche Rondorf, Carl-Jatho-Straße 1, am Sonntag, 16. Februar, 18 Uhr, vor. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Getränke sind an der Espressobar erhältlich. www.rondorf.de
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/Zusammen-LEBEN-Gestalten-Praesentation-1.jpg10801920https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-11 23:00:002025-02-22 23:00:06Unsere Wochentipps: „Loss mer singe“ und Gamesnight in Bensberg
Von Februar bis Mai 2025 bietet die Melanchthon-Akademie verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Stille“ an. Die Stille ist eine Quelle der Kraft und Verbundenheit, die die Sinne öffnet. Sie kann Selbstreflexion ermöglichen und helfen, das Wesentliche von Überflüssigem zu unterscheiden. In Übungen zur Stille kann das innere Gleichgewicht gefunden werden und spirituelle Erfahrungen gemacht werden.
Mehrere Veranstaltungen unterschiedlicher Formate machen Stille erfahrbar und laden zum Experimentieren ein:
Am Mittwoch, 26. Februar, 18 bis 20 Uhr, gibt die Leiterin des Hauses der Stille, Einblicke in das, was Menschen im Raum der Stille erleben können. In einer Anleitung zur Stille gibt es Gelegenheit für eine eigene Stille-Erfahrung.
Von Montag, bis Freitag, 10. bis 14. März, jeweils 8.30 Uhr bis 9 Uhr, treffen sich Interessierte in den Räumen der Evangelischen Studierendengemeinde, Bachemer Straße 27, um die Stille in der Gemeinschaft zu erfahren und danach wacher und kraftvoller in den Tag zu starten.
Von Mittwoch bis Freitag, 7. bis 9. Mai, jeweils 9.30 Uhr bis 16 Uhr, wird in Form von Bildungsurlaub das ehemalige Klostergelände „Kartause“ erkundet und gemeinsam geschwiegen, gestaunt und geschrieben.
Am Mittwoch, 7. Mai, 18 bis 21 Uhr, wird in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, der Dokumentarfilm „Das große Schweigen“ von Philip Gröning aus dem Jahr 2005 gezeigt. In ihm wird das Leben der Mönche des Kartäuserordens in einer einsamen Gebirgsgegend nördlich von Grenoble gezeigt.
Jeweils Dienstag, 13. und 20. Mai, 19 bis 20.30 Uhr, werden die Teilnehmenden an zwei Abenden zur Meditation und Körperwahrnehmung hingeführt. Der erste Abend steht unter dem Motto „Dem Atem Raum geben, spüren und Spürbewusstsein“, der zweite Abend hat den Titel „Das ‚Wort‘ in der Meditation und das Schweigen, Stille erfahren“.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2025/02/Stille-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2025-02-09 23:00:002025-02-21 23:10:04Melanchthon-Akademie: In fünf Kursen wird Stille erfahrbar