Demonstration im Vorfeld der Europawahl: „Keine Stimme den Rechtsextremisten“

Unter dem Motto „Keine Stimme den Rechtsextremisten“ laden Arsch Huh e. V. und „Köln stellt sich quer“ (KSSQ) am Samstag, 1. Juni, 15 Uhr, zu einer Demonstration an der Deutzer Werft, 50679 Köln, ein. Im Vorfeld der Europawahl am 9. Juni wollen die Veranstalter ein Zeichen der Vielfalt und des Lautwerdens gegen Rechtsextremismus setzen.

Neben Reden wird es viel Musik von lokalen Künstlerinnen und Künstlern aus Köln geben. Im Bündnis KSSQ haben sich seit 2008 Vertreterinnen und Vertreter aller großen Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, demokratischer Parteien im Kölner Rat, Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen zusammengefunden.

Das gemeinsame Ziel ist es, das demokratische, gleichberechtigte und friedliche Zusammenleben zu fördern – für Menschenwürde, Vielfalt und Freiheit.

Die Europawahl

In Deutschland findet die Europawahl am Sonntag, 9. Juni 2024, statt. Deutsche Staatsangehörige sowie Unionsbürgerinnen und Unionsbürger können ihre Stimme abgeben, sofern sie mindestens 16 Jahre alt und an ihrem Wohnort ins Wählerverzeichnis eingetragen sind. Es ist auch möglich, per Briefwahl oder aus dem Ausland zu wählen. 2024 werden in Deutschland 96 Europaabgeordnete gewählt, genauso viele wie bei der Europawahl 2019.

www.kssq.de

Text: APK
Foto(s): Flyerausschnitt/APK

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Come-Together-Cup Köln: „Fußballfest der Vielfalt“ an Fronleichnam

Beim 30. Come-Together-Cup in Köln am Donnerstag, 30. Mai, 8.30 Uhr bis 20 Uhr, wird die Evangelische Kirche in Köln und Region zum ersten Mal mit einem Fußballteam „Ev. Kirche Köln“ antreten. Die Mannschaft besteht aus Mitarbeitenden des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, des Diakonischen Werks Köln und Region sowie Freunden.

„Es ist etwas Besonderes, beim Come-Together-Cup dabei sein zu dürfen“, freut sich Marco Beumers, Sportbeauftragter des EKV. „Es wird viel zu sehen sein – für Jung und Alt. Das wird ein richtiges Großereignis. Über lautstarke Unterstützung und Anfeuerungsrufe würden wir uns ebenfalls freuen.“

Das „Fußballfest der Vielfalt“ für Jung und Alt wird mit 90 Teams, bestehend aus 30 Frauen-, 36 Männer-, 18 Mixed- und sechs Inklusion-Freizeitfußballteams, in 250 Turnierspielen, geleitet von rund 40 Schiris, auf 15 Rasen-Kleinfeldern, ausgetragen. Die Endspiele beginnen um 18.45 Uhr und werden von der Siegerehrung gekrönt, die um 19.30 Uhr stattfindet.

„Köln ist bunt“

„Zusammenhalt, Gleichberechtigung und Offenheit wird hier gelebt. Sport verbindet, unabhängig der geschlechtlichen Orientierung. Köln ist bunt und wir als Kirche unterstützen und vertreten ebenfalls den Grundgedanken von Leben in Freiheit und Vielfalt“, betont Marco Beumers.

Zum Begleitprogramm des großen Familienfestes auf den Vorwiesen des Rhein-Energie-Stadions gehören Auftritte von Cat Ballou (20.30 Uhr), Kinder-Rockband Pelemele (15.30 Uhr), den Pink Poms (17.30 Uhr), der Stattgarde Colonia Ahoj (18.15 Uhr), DJ Blues (14 Uhr) und vielen anderen. Viele Einrichtungen und Vereine präsentieren sich mit einem Informationsstand auf dem Boulevard der Vielfalt (12 bis 20 Uhr). Die Live-Kommentierung des Promi-Spass-Kicks, der um 16 Uhr beginnt, übernimmt Robby Hunke. „Wer alles beim Promi-Spass-Kicks dabei sein wird, ist abzuwarten, man sieht es sich am besten live vor Ort an“, sagt Marco Beumers. „Ich jedenfalls freue mich sehr darauf, zum ersten Mal mit einem zusammengewürfelten Team beim Come-Together-Cup teilnehmen zu können!“

Im Anschluss an die Spiele wird gemeinsam eine Party gefeiert.

www.come-together-cup.de

Text: APK
Foto(s): Flyerausschnitt/APK

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Kirche2go fragt: Was ist das Abendmahl?

Kirche2go fragt: Was ist das Abendmahl? Pfarrer Nico Buschmann erforscht in seiner inspirierenden Botschaft die Vielschichtigkeit des Abendmahls. Für manche wird Jesus im Brot und Wein real, für andere ist es ein Erinnerungsmahl. Als progressiver Theologe betont er die inklusive Dimension des Abendmahls, wo Inklusion greifbar und schmeckbar wird. Erfahre, wie das Abendmahl Tradition und Gegenwart verbindet, eine Gemeinschaft gleichberechtigter Kinder Gottes schafft und einen Vorgeschmack auf ein von Liebe geführtes Reich Gottes bietet.

Der ganze Text zum Nachlesen:

Was feiern wir eigentlich im Abendmahl? Das Abendmahl ist eines der beiden Sakramente in unserer Kirche, also etwas Heiliges, das wir gemeinsam feiern und besonders zelebrieren. Es gibt ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Abendmahl, seine Bedeutung und was damit transportiert wird. Für einige Menschen wird Jesus im Brot und im Wein oder im Saft ganz real und existiert in diesen Elementen, während andere es als Erinnerungsmal feiern. Für mich als progressiven Theologen ist es noch ein bisschen vielschichtiger. In dieser Erinnerung an das letzte Abendmahl erinnere ich mich daran, dass Jesus mit all den Sündern, mit all den „Missfits“ der damaligen Gesellschaft zusammengesessen und gegessen hat. Im Abendmahl wird für mich also Inklusion plötzlich greifbar und schmeckbar. Dadurch ist es für mich ein ganz heiliges, fast etwas, das auf etwas hindeutet, was schon hier und dort existiert, aber noch nicht ganz. Gleichzeitig verbindet uns das Abendmahl mit der Tradition. Ich feiere mit all den Menschen zusammen, die vor mir gefeiert haben, mit all denen, die gerade präsent sind, und mit all jenen, die noch das Abendmahl feiern werden. Dort werden wir zu einer großen Gemeinschaft, und tatsächlich das, was wir sein sollen: eine Gemeinschaft von gleichberechtigten Kindern Gottes, egal wer gerade da ist, egal wie die Person gerade glaubt, woher sie kommt oder wie sie liebt. Im Abendmahl würden alle eins werden zum Leib Christi. Deswegen ist es für mich eines der heiligsten und besondersten Dinge, die wir in der evangelischen Kirche miteinander feiern können. Dort bekommen wir einen Vorgeschmack auf das, was irgendwann hoffentlich einmal sein wird: ein Reich Gottes in Liebe geführt.

Text: APK
Foto(s): APK

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„Wuffwuff, Miau und Amen“: Gottesdienst für Mensch und Tier

„Wuffwuff, Miau und Amen“: Lea Hehenwarter, Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl, hat am Samstag, 25. Mai, einen besonderen Gottesdienst geplant: Auf dem Außengelände der Andreaskirche Brühl, Andreaskirchplatz 1, findet ein Gottesdienst für Mensch und Tier statt. Alle Tierbesitzerinnen und -besitzer sowie Tierfreundinnen und -freunde sind ab 16.30 Uhr eingeladen, mitzufeiern und ihr Tier mitzubringen.

Haustiere spielen eine bedeutende Rolle im Leben vieler Menschen auf der ganzen Welt. Sie sind nicht nur treue Begleiter, sondern sogar Familienmitglieder, die Freude, Trost und Liebe bieten. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist oft von einer tiefen emotionalen Bindung geprägt, die sich positiv auf das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit des Menschen auswirken kann.

Ob Dogge, Dalmatiner oder Dackel: Tierfreunde jeden Alters können sich auf eine besondere Erfahrung freuen, bei der ihre Haustiere aktiv in den Gottesdienst einbezogen werden.

www.kirche-bruehl.de

Text: APK
Foto(s): Flyerausschnitt/APK

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Erstes Kölner Konficamp in Wegberg: Skamusik, offener Austausch und ganz viel gute Laune

Flora, Luzie und Paulina schütteln den Kopf – nein, sie mussten nicht lange nachdenken, ob sie am ersten KonfiCamp der Kirchengemeinden aus den Kirchenkreisen Köln-Mitte, Köln-Nord und Köln-Rechtsrheinisch teilnehmen wollten. Sie sind sich sehr einig, dass die vier Tage in der Mühlenstadt Wegberg, nahe der holländischen Grenze, unter dem Motto „Beziehungen erleben – RealAtionship“ in Haus St. Georg eine „richtig coole Idee“ waren. Die Mädchen finden es spannend, auf der großen Wiese im Zelt zu schlafen, sind überzeugt, dass die Gemeinschaft mit den anderen rund 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus sieben Gemeinden in drei Kirchenkreisen eine tolle Sache ist. Und sie berichten lachend davon, wie sich nachts der „My Lighthouse-Gesang“ von Zelt zu Zelt fortsetzte.

Paulina lobt vor allem auch die rund 60 Teamerinnen und Teamer, die, wie sie sagt, nicht nur immer ein offenes Ohr haben, sondern auch sehr auf die jungen Leute eingehen und deren Gedanken ernst nehmen. Im Team sind Pfarrpersonen ebenso wie ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden. Alle haben das Gefühl: Wir sind gar nicht so wenige, alle genießen den Austausch auf Augenhöhe miteinander. Luzie fand besonders den Abend mit den drei Bands super, zu dem die christliche Skaband „October Light“ sogar extra aus Kroatien anreiste. Das gemeinsame Tanzen habe die ohnehin schon gute Gemeinschaft weiter gestärkt, ist sie überzeugt. Flora nickt und sagt: „Genau diese Gemeinschaft ist das Besondere an diesem Camp.“

Wie positiv und konstruktiv die Stimmung auf dem großen Gelände rund um das Haus St. Georg ist, spüren auch die Besucher. Torsten Krall, Superintendent in Köln-Rechtsrheinisch, und Markus Zimmermann, Superintendent im Kirchenkreis Köln-Nord, sind zu Gast und kommen schnell ins Gespräch. Torsten Krall (53) blickt auf seine Konfirmandenzeit zurück: „Die Freizeiten damals habe ich als Momente empfunden, in denen ich mit anderen in Ruhe ins Gespräch kommen konnte. Ohne diese Erlebnisse wäre ich vermutlich der Kirche nicht so eng verbunden geblieben. Daher finde ich dieses KonfiCamp hier einfach großartig!“

Ein Gefühl von großer evangelischer Gemeinschaft für Jugendliche

Markus Zimmermann holt das Ganze in die Gegenwart und betont: „Wir werden als Kirche kleiner – umso wichtiger ist es, dass wir uns kennenlernen und vernetzen. Es geht darum, auszuloten, wie wir positiv voneinander profitieren können, denn wir müssen noch viel mehr miteinander unterwegs sein.“ Ein guter Baustein dazu sei das KonfiCamp, indem sich schon die Jugendlichen der unterschiedlichen Gemeinden kennenlernen, in Workshops und beim Sport, beim Essen, Singen und Beten sowie im Gottesdienst miteinander in Kommunikation treten.

Als Steuerungsteam waren Jugendleiterin Ina Fimpeler, Nina Paganotto, Jugendreferentin beim Evangelischen Jugendreferat Köln und Region, und Pfarrer Christoph Rollbühler dabei, die angekündigt hatten: „Wir wollen ein Gefühl von großer evangelischer Gemeinschaft für Jugendliche erlebbar machen“ – was offensichtlich gelungen ist.

Ina Fimpeler hat den Kontakt zum Haus St. Georg hergestellt, weil sie den Ort von einer Schulung schon kannte. Sie ist auch diesmal begeistert darüber, wie gut alles funktioniert und wie wohl die jungen Leute sich fühlen. Anfängliches Heimweh habe sich sehr schnell gelegt, bestätigt Nina Paganotto lachend, während die Jugendlichen Fußball spielen, das Bistro belagern und ohne Scheu von ihrem Glauben erzählen.

So sagt die 13-jährige Luzie, ihr gebe es viel zu beten: „Das Gebet ist ein Zufluchtsort, in dem ich alles ausdrücken kann.“ Paulina (14) beschreibt ihren Freundeskreis als nicht gläubig, erzählt aber davon, dass ihre Freunde und sie voller Respekt darüber sprechen, dass sie in Bezug auf den Glauben unterschiedlich denken. Und Flora definiert ihren Glauben als ein Gefühl des Geborgenseins innerhalb der Gemeinschaft.

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Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl/Claudia Keller

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Unsere Wochentipps: Kirche.läuft und „Searching for peace“

Erleben Sie unsere Wochentipps: vom Workshop „Welche Typen braucht die Kirche“ für Presbyterinnen und Presbyter über „Searching for Peace“ mit Musik und Poesie aus Talmud, Bibel und Koran bis hin zum inklusiven Familien-Stadionlauf Kirche.läuft. Außerdem gibt es eine Fahrradpilgertour im Kölner Norden, den 15. Kölner Ökumenetag in der AntoniterCityKirche, einen Krimi-Abend in der Kulturkirche Hürth und einen Gottesdienst mit Entpflichtung von Jörg Schmidt, Pfarrer der Evangelischen Kirche Herkenrath, der in den Ruhestand geht.

23.05.2024, 18:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6, 50677 Köln
„Welche Typen braucht die Kirche?“
Ein Abend für (neue) Presbyterinnen und Presbyter in Köln und Region
„Von Marie Kondo über Hulk bis Daniel Düsentrieb – welche Vorbilder brauchen wir in Gesellschaft und Kirche heutzutage?“ – Ein Workshop der Melanchthon-Akademie am Donnerstag, 23. Mai, 17 bis 22 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, lädt Presbyterinnen und Presbyter dazu ein, darüber nachzudenken, was und wer in diesen Zeiten gebraucht wird. In Zeiten, in denen alte Sicherheiten wegbrechen und mit ihnen gewachsene Strukturen, Rollenbilder und Vergesellschaftungsformen gewinnt das zunehmend an Bedeutung. Die Teilnehmenden suchen gemeinsam nach Vorbildern, die für dieses verantwortungsvolle ehrenamtliche Amt in Zeiten des Wandels. Dabei geht es auch darum, eine gewisse Starre, die mit Sätzen wie „Aber das haben wir immer schon so gemacht!“ und „Ach, wir wissen doch gar nicht, wie es weitergehen soll“, konstruktiv und kreativ aufzulösen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

24.05.2024, 20:00
Melanchthon-Akademie
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Searching for Peace“
Musik und Poesie aus Talmud, Bibel und Koran
Mit einer Lichtinstallation an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, wird die Veranstaltung „Searching for Peace“ am Freitag und Samstag, 24. und 25. Mai, jeweils 20 bis 24 Uhr, begleitet. Das Zusammengehörigkeitsgefühl von Menschen jüdischen, islamischen und christlichem Glauben möchten die Veranstalter damit stärken. Poesie und Musik mit Bezug auf Talmud, Koran und Bibel werden von verschiedenen Ausführenden vorgetragen. Mit dabei sind Thomas Frerichs (Klavier), Asta Mamikonyan (Geige), Rageed William (Nay), Rita Williams (Gesang) sowie Sharon Blumenthal, Enes Günes, Brian Michaels und Dorothee Schaper (alle Lesung). Der Abend findet in Kooperation mit der Stadt Köln, der Kartäuserkirche, der Melanchthon-Akademie und Ikult statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.melanchthon-akademie.de

25.05.2024, 09:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Fahrradpilgertour im Kölner Norden
Angebot der Konfi-Arbeit für alle Interessierten
Zu einer Fahrrad-Pilgertour durch den Kölner Norden laden Pfarrer Volker Hofmann-Hanke und das Team der Konfiarbeit der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden am Samstag, 25. Mai, ein. Die Tour geht durch das Gebiet mehrerer Kirchengemeinden entlang des Rheins, des Fühlinger Sees, des Blücher Parks und des Worringer Bruchs. In den Kirchen, die auf dem Weg liegen, werden Impulse zu hören sein. Die gesamte Strecke ist etwa 45 Kilometer lang und dauert fünf Stunden inklusive Pausen. Die Teilnahme an Teilstrecken ist möglich. Damit alle die Möglichkeit haben, jeweils von ihrer Kirche aus eine Rundtour zu starten, gibt es folgende Start- und Ankunftszeiten: Friedenskirche Worringen (9 Uhr), Immanuelkirche Longerich (10 Uhr), Erlöserkirche Weidenpesch (10.45 Uhr), Nathanaelkirche Bilderstöckchen (11.30 Uhr), Stadtkirche Chorweiler (12.45 Uhr), Friedenskirche Worringen (13.45 Uhr), Immanuelkirche Longerich (15 Uhr), Erlöserkirche Weidenpesch (15.45 Uhr), Nathanaelkirche Bilderstöckchen (16.30 Uhr), Stadtkirche Chorweiler (17.45 Uhr), Friedenskirche Worringen (18.45 Uhr). Um Anmeldung per E-Mail an hofmann-hanke@hoffnungsgemeinde-koeln.de wird gebeten.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

25.05.2024, 10:00
Melanchthon-Akademie
Antoniter Citykirchenzentrum, Antoniterstr. 14-16
15. Kölner Ökumenetag in der AntoniterCityKirche
„Es geht um alles – Perspektivwechsel für mutiges Christsein“
Der 15. Kölner Ökumenetag am Samstag, 25. Mai, 10 bis 17 Uhr, in der AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, möchte Christinnen und Christen vor Ort miteinander ins Gespräch bringen und zum Perspektivwechsel ermutigen. Immer mehr Menschen spüren, dass die Zusammenarbeit in den Kirchen und Gemeinden, nur Zukunft hat, wenn „Ökumene“ umfassend gedacht wird: Es geht um das Leben auf dem Planeten, die Verantwortung für alle Geschöpfe, eine andere Sprache des Glaubens. Der Evangelisch-Katholische Arbeitskreis für Ökumene im Stadtbereich Köln hat den Ökumenetag vorbereitet, der mit einer interaktiven Klanginstallation des Künstlers Holger Hagedorn und einem Impulsreferat zum Thema von Tobias Faix, Professor für Praktische Theologie, beginnt. In einer Talkrunde unter der Moderation von Pfarrer Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, diskutieren Professor Tobias Faix, Antje Rinecker, Kristell Köhler und Peter Otten. Nach einer Mittagspause mit Imbiss können die Teilnehmenden an einem von fünf Workshops teilnehmen. Zur Auswahl stehen: „Es geht um alles – Konversionen“; „Radikale Umkehr – eine Christin engagiert sich in der ‚Letzten Generation‘“; „Kirche im Dorf lassen – eine ökumenische Initiative für einen verlässlichen kirchlichen Ort im Veedel“; „Du sollst dein Tier lieben wie dich selbst – Bibelarbeit“; „Gesangsworkshop mit dem Ruhama-Trio – Christliche und welt-engagierte Rock- und Popmusik“. Eine musikalische Andacht mit dem deutsch-ghanaischen Projektchor „Kinduku“ beendet den Begegnungstag. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de oder per Telefon 0221/9318030 ist erwünscht.
erwünscht, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

25.05.2024, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
Krimi-Abend in der Kulturkirche Hürth
Zwei Autoren kommen zu Lesung und Gespräch
Die beiden Autoren Christian Gierend und Manuel Konsik sind Autoren von geheimnisvollen und spannenden Geschichten. Am Samstag, 25. Mai, 19 Uhr, lesen beide im Rahmen eines Krimi-Abends in der Kulturkirche Hürth, Am Hofacker 41 aus ihren Veröffentlichungen. Manuel Konsik lebt seit 2005 in seiner Wahlheimat Hürth. Dort spielt auch sein Debütroman „Einsame Wahrheit“. Christian Gierend kommt aus dem Bergischen Land und wohnt seit 15 Jahren in Hürth. Die Idee zu seinem Debütroman „Das Haus der verwunschenen Kinder“ kam ihm im Urlaub mit seiner Familie im Bayrischen Wald. Der Eintritt kostet 10 Euro. Tickets gibt es online unter www.evangelisch-in-huerth.de/kulturkirche/ sowie an der Abendkasse.
www.evangelisch-in-huerth.de

26.05.2024, 10:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
Stadionwiesen, RheinEnergieStadion, 50933 Köln
Stadionlauf für die ganze Familie
Großes Fest in Müngersdorf
Die Veranstaltung evangelisch.läuft ist die Beteiligung der evangelischen Kirchengemeinden und Kirchenkreise in Köln und Region an kirche.läuft.de rund um das RheinEnergieStadion. Der Termin in diesem Jahr für kirche.läuft ist am Sonntag, 26. Mai. Eine Anmeldung ist ab sofort unter www.stadionlauf-koeln.de möglich. Angeboten werden ein Bambinilauf, ein freies Kurzstrecken-Rennen, der 2-km-Schülerlauf, Läufe über eine Distanz von 5 und 10 Kilometer und 10 Meilen sowie der Family & Friends-Lauf. Rund um die Läufe gibt es ein abwechslungsreiches Familien-Spielefest. Die Startgebühren liegen zwischen 4 und 39 Euro. Los geht es mit einer integrativen Messe in der Kirche St. Georg, die um 10.30 Uhr beginnt. Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt ab 12 Uhr. Der Startschuss für den ersten Lauf fällt um 13 Uhr.
www.stadionlauf-koeln.de

26.05.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst mit Entpflichtung von Pfarrer Jörg Schmidt
Pfarrer der Evangelischen Kirche Herkenrath geht in den Ruhestand
Nach fast 29 Jahren Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg, geht Pfarrer Jörg Schmidt zum 1. Juni 2024 in den Ruhestand. Am Sonntag, 26. Mai, 16 Uhr, wird er durch Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, in einem Festgottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, von seinem aktiven Dienst entpflichtet.
www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): APK

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„Searching for Peace“ lädt ein: Musik und Poesie aus Talmud, Bibel und Koran

Auf der Suche nach Frieden: „Der Termin für unseren interreligösen Begegnungsraum rückt nun immer näher“, freut sich Dorothee Schaper auf die Veranstaltung „Searching for Peace. Ein Mensch sind wir alle“. Sie ist Pfarrerin und als Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region zuständig für die Fachbereiche christlich-muslimische und interreligiöse Begegnung.

Mit einer Lichtinstallation wird „Searching for Peace. Ein Mensch sind wir alle“ am Freitag und Samstag, 24. und 25. Mai, begleitet. Die Veranstaltung findet von jeweils 20 bis 24 Uhr an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, statt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl von Menschen jüdischen, islamischen und christlichem Glauben möchten die Veranstalter damit stärken. Poesie und Musik mit Bezug auf Talmud, Koran und Bibel werden von verschiedenen Ausführenden vorgetragen.

Mit dabei sind Thomas Frerichs (Klavier), Asta Mamikonyan (Geige), Rageed William (Nay), Rita Williams (Gesang) sowie Sharon Blumenthal, Enes Günes, Brian Michaels und Dorothee Schaper (alle Lesungen).

Der Abend findet in Kooperation mit der Stadt Köln, der Kartäuserkirche, der Melanchthon-Akademie und Interkultureller Dialog e.V. (ikult) statt.

Aufruf: Sätze und Fragen zu den Themen „Searching for peace“, „We are together“ und „Ein Mensch sind wir alle“

Das We are together-Team sammelt außerdem Fragen und Sätze zu den Themen „Searching for peace“, „We are together“ und „Ein Mensch sind wir alle“. „Sie werden in das Projekt münden“, erklärt Dorothee Schaper. Ideen und Impulse bitte an schaper@melanchthon-akademie.de senden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Dorothee Schaper

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Kirche2go fragt: Was bedeutet Pfingsten? Plus: Unsere Pfingst-Gottesdienste

Kirche2go fragt: Was bedeutet Pfingsten? Der Feiertag gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Der Heilige Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet, wird gefeiert. Was Pfingsten für die Kirche bedeutet – und was die weiße Taube und eine von Feuer zerteilte Zunge mit Pfingsten zu tun haben -, erfahren Sie in dieser Folge von Kirche2go.

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Hier der Text zum Nachlesen:

Was ist Pfingsten? Pfingsten gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Es ist das dritte große Fest im Kirchenjahr, nach Weihnachten und Ostern. An Pfingsten feiern Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet. Dafür haben Künstler früh das Bild einer weißen Taube gefunden. Neben der Taube ist die Zunge ein biblisches Symbol für den Heiligen Geist. Als sich die Jüngerinnen und Jünger von Jesus nach seiner Himmelfahrt in Jerusalem versammeln, hören sie ein merkwürdiges himmlisches Brausen. Daraufhin setzt sich auf jeden von ihnen eine von Feuer zerteilte Zunge. Der Heilige Geist erfüllt sie und sie fangen an, in für sie fremden Sprachen zu sprechen. Diese Sprachen verstehen sogar die umstehenden Ausländer – wie zum Beispiel Perser, Römer und Ägypter. Deshalb ist Pfingsten nicht nur der „Geburtstag der Kirche“, sondern auch der Beginn der weltweiten Mission.

Die Gottesdienste an Pfingsten in Köln und der Region finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): APK

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Kirche2go fragt: Was ist Pfingsten? Plus: Unsere Pfingst-Gottesdienste

Kirche2go fragt: Was ist Pfingsten? Das Fest wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und ist quasi der „Geburtstag“ der Kirche. „Nach der Auferstehung Jesu, und als er in den Himmel aufgefahren ist, saßen die Jünger zusammen. Und Jesus hatte ihnen zuvor gesagt, wenn der heilige Geist kommt, dann werdet ihr in die Welt gesandt, um die frohe Botschaft zu verkünden“, berichtet Pfarrerin Laura Kadur in dieser Folge von Kirche2go. Wie sich daraus das Pfingstfest entwickelt hat, erfahren Sie in diesem Video.

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Der gesamte Text zum Nachlesen:

Pfingsten, Fest des heiligen Geistes, was ist das eigentlich? Pfingsten ist eigentlich kurz erzählt: Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche. Das geht zurück auf eine Geschichte aus der Apostelgeschichte. Nach der Auferstehung Jesu, und als er in den Himmel aufgefahren ist, saßen die Jünger zusammen. Und Jesus hatte ihnen zuvor gesagt, wenn der heilige Geist kommt, dann werdet ihr in die Welt gesandt, um die frohe Botschaft zu verkünden. Und jetzt saßen die Jünger zusammen, alle hatten so ein bisschen Schiss, und in dem Moment rauscht es durch die Fenster und alle sind ergriffen, erleuchtet, können anfangen von dieser Botschaft Jesu zu erzählen – und zwar in allen Sprachen der Welt. Und sie gehen raus und Menschen, die zusammen gekommen sind, die aus ganz unterschiedlichen Kontexten kamen, die unterschiedliche Sprachen gesprochen haben, verstehen das Bild, sie verstehen diese Botschaft. Pfingsten ist herausfordernd für uns, weil es, glaube ich, das Fest ist, was uns eher so ein bisschen lange Wochenenden beschert, würde ich sagen. Aber de facto ist es so: Pfingsten ist eigentlich Geburtstag der Kirche, der heilige Geist ist das, was uns hier gelassen worden ist, dass wir mit dieser Botschaft jetzt tatsächlich in die Welt gehen können, dass wir von der guten Nachricht, von der Auferstehung Jesu erzählen können und deshalb feiern wir Pfingsten. 50 Tage nach Ostern findet Pfingsten statt, das sollte man vielleicht auch noch wissen. Und das Fest Pfingsten hat tatsächlich sogar noch eine eigene Kirche oder eine eigene Glaubensgemeinschaft hervorgebracht, die sich Pfinster nennen. Die also mit dieser Geistbegabung noch mal ganz anders umgehen, die erzählen und freisprechen so wie der Geist es ihnen eingibt. Das ist für uns besonders spannend, weil wir Evangelische hier sitzen alle in den Kirchenbänken und sind ganz still und hören nur zu. Und deshalb glaube ich, dass Pfingstler da ganz oft für uns auch irgendwie so ein positiver Angang sind, weil wir merken, die wie toll das eigentlich sein kann, wenn man so geisterfüllt spricht. Ich glaube, dass wir manchmal mehr Geist brauchen wieder, dass wir uns wieder mehr anstecken lassen müssen, voneinander, und auch von diesem Geist, der uns geschenkt und gegeben ist. Deshalb ist Pfingsten auch immer ein Fest, wo wir uns nochmal neu sortieren können und wo wir sagen: Wir wollen wir eigentlich Kirche sein in der Welt?

Die Gottesdienste an Pfingsten finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): APK

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„Auswärtsspiel“ – Missionale lädt am 8. Juni ein

„Auswärtsspiel“: Neue Inspiration, Motivation und „geistliche Stärkung“ bietet die Missionale am Samstag, 8. Juni, 12.30 Uhr bis 21 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, und an anderen Orten in der Kölner Innenstadt. Während der Eröffnungsveranstaltung mit Predigt von Simone Enthöfer, Missionale-Pastorin und Organisatorin, werden Preise an drei innovative christliche Projekte verliehen. Sie erklärt das Motto der Missionale 2024:  „Am 8. Juni wollen wir uns zu einer neuen Version der Missionale in Köln treffen. Kurz danach startet die Fußball-Europameisterschaft der Männer bei uns im eigenen Land. Anders als bei den Fußballern, soll die Missionale bewusst kein Heimspiel für Kirche sein. Wir starten und enden in der Trinitatiskirche, sind aber zwischendurch an für Kirche eher ungewöhnlichen Orten.“

Spannende Workshops an ungewöhnlichen Orten

So laden Absolventinnen und Absolventen der Pop-Akademie von 14 Uhr bis 15.30 Uhr zu einer Transkulturellen Worship-Session ein. Gemeinsam werden Songs aus Indonesien, Tansania, Amerika, Kamerun, Deutschland und anderen Ländern gesungen. Zur gleichen Zeit findet auf dem Riesenrad am Schokoladenmuseum ein Speeddating mit fünf anderen Teilnehmenden der Missionale statt. In luftiger Höhe haben hier die Teilnehmenden Gelegenheit, durch einen vorgegebenen Impuls über Gott und die Kirche ins Gespräch zu kommen. An einem der elf verschiedenen, spannenden Workshops an unterschiedlichen Orten können die Teilnehmenden der Missionale am Nachmittag, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, teilnehmen.

Angeboten werden zum Beispiel eine Familien-Mitmachshow mit Jonglage und Ballonkunst, ein Besuch im Museum für Angewandte Kunst zum Thema „Design von Alltagsgegenständen und in welchem Zusammenhang das mit spirituellen Bedürfnissen steht“, der Besuch einer Virtual-Reality-Erlebniswelt, der der Frage nach Chancen und Gefahren für den kirchlichen Kontext nachgeht. Weitere Themen sind „Kirche und Sport“ im Boxclub „Kurze Rippe“, „Interkulturelle Kirche“ in der Johanneskirche Klettenberg, eine Lesung im Alten Pfandhaus sowie zu den kirchlichen Erprobungsräumen. Pfarrer Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, kommt zur Abschlussveranstaltung (18.30 Uhr bis 21 Uhr) in der Trinitatiskirche. Mit dabei sind auch Christina Brudereck und Ben Seipel, die ihr Konzert „Goldzwanziger“ geben.

Simone Enthöfer erklärt auf ekir.de weiter, warum die Missionale an für Kirche eher ungewöhnlichen Orten stattfindet: „Jesus traf viele Menschen auf ihren Alltagswegen, damit hat sich seine Botschaft immer mit aktueller Lebensrelevanz für die Leute verbunden. Die Locations, die wir bei der Missionale aufsuchen, sind Orte, die uns auf Themen stoßen, die für viele Leute lebensrelevant sind.“

Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich:

www.missionale.kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): Archiv-Foto

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