Musik, Kunst und Infos im „ZWISCHEN.ZEIT.RAUM“: Kreativität in der MAK

Pfarrerin und MAK-Studienleiterin Dorothee Schaper erinnerte daran, wie alles begann. Es begab sich im Jahr 2012, als die Melanchthon-Akademie 50 Jahre alt wurde. „Damals haben wir uns gefragt: Wie inklusiv sind wir eigentlich?“ Bei der Suche nach Antworten wurde schnell deutlich, dass ein Aufzug her müsse, damit Gehbeeinträchtigte auch die oberen Geschosse erreichen könnten. „Der Aufzug war mit 300.000 Euro zu teuer.“ Man habe weiter überlegt, das Projekt sei gewachsen, erstmal vor allem in den Köpfen und dann auf dem Papier. Ende vergangenen Jahres hat die Verbandsvertretung ohne Gegenstimme den Campus Kartause beschlossen. Und damit den Abriss des Gebäudes am Kartäuserwall, in dem neben der Melanchthon-Akademie die Evangelische Familienbildungsstätte, das Evangelische Jugendreferat, das Schulreferat und das Pfarramt für Berufskollegs untergebracht waren. Alle Institutionen haben Interims-Standort gefunden.

Die Akademie hatte nun zur Abschiedsfeier eingeladen. Das Motto lautete „ZWISCHEN.ZEIT.RAUM“. „Die archäologische Erschließung des Geländes hat begonnen, die Bäume im Garten sind schon und werden noch gefällt, der Umzug der Melanchthon-Akademie ins Interim ist vollzogen, die Übergangs- und Bauzeit ist eingeleitet“, fasste Schaper zusammen. Sie hatte die Organisation zusammen mit den Studienleiterinnen Lea Braun und Lena Felde übernommen. „Ein Raum im Dazwischen entsteht. Mit den Gästen verwandelt sich das leere Gebäude in einen Erkundungsraum, eine temporäre Kultur- und Begegnungszone zwischen Zeiten und Welten, zwischen Himmel und Erde. Menschen im Umfeld von Flucht und Migration, Kulturschaffende aus dem Akademieumfeld, Dozierende und Studienleitende der Akademie werden das Haus auf ihre jeweils eigene Art beleben und bespielen.“

Lea Braun erklärte: „Wir wollen das Fragile beatmen.“ Die Details habe man erst kurz vor Vorbereitungsschluss festlegen können. „Wir haben vor vier Minuten noch geplant“, sagte Braun. Immer mehr kreative Menschen hätten sich für die Teilnahme angemeldet. „Was nehmen wir mit? Was bleibt hier?“ Man wolle offene Räume schaffen. „Hoffentlich haben Sie einen Filzstift dabei. Dann können Sie sich auf einer der Wände verewigen. Auf Zeit.“ Dorothee Schaper interpretierte die Zwischenräume bei der Eröffnung wörtlich: „Wir stehen hier im Foyer genau zwischen dem ehemaligen Jugendpfarramt und der Melanchthon-Akademie. Zwischen dem Haus der Evangelischen Kirche und unserem Interim am Sachsenring.“ Die Studienleitern stand auf der Treppe zur ersten Etage und wie auf das Glasbild in ihrem Rücken und erinnerte an die „großartigen Frauen in den 60er Jahren“. Das Bild stammt wie andere in der Akademie von Elfriede Fulda. „Es trägt den Titel ,Nachdenken über die Zukunft‘. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Kunst jener Jahre nicht hoch genug wertgeschätzt wird“, sagte Schaper. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger schätzt Elfriede Fulda sehr wohl: „Wir haben da einen großen Kunstschatz. Die Glasbilder werden fachmännisch ausgebaut und eingelagert. Wir werden sie im Campus Kartause wiederfinden. Wo, ist noch nicht klar. Vielleicht im Souterrain und hinterleuchtet zum Empfang der Gäste.“

Werke für „Dazwischen“ im wahrsten Sinne des Wortes

Und dann konnte es losgehen. Das Angebot reichte von Musikperformances über Info-Angebote bis hin zu zahlreichen Kunstausstellungen – von Aquarellen bis zu Graffitis. Du Pham war mit einem Graffiti vertreten. „Ich bin im Mail-Verteiler der Kölner Freiwilligen Agentur. Die hat auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Ich habe mich beworben, und jetzt bin ich hier.“ Mit einem Werk, das schon in wenigen Tagen für immer zerstört sein wird. Ein Werk für „dazwischen“ im wahrsten Sinne des Wortes. Geflüchtete standen in zahlreichen ehemaligen Büros und anderen Räumen im Mittelpunkt. Die Initiativen Sea Eye und Sea Watch informierten über ihre Rettungsaktionen auf dem Mittelmeer. Asyl in der Kirche gab Auskunft über ihre Arbeit und Susanne Rabe-Rahman und Claus-Ulrich Prölß berichteten über ihr Engagement für Geflüchtete. Beeindruckende Blumenbilder zeigt Irmgard Esch. Und immer wieder Musik. Und wenn Stille herrschte, sangen die Gäste im Treppenhaus einfach mal einen Kanon. Da wurde dann nach Antworten auf die Frage gesucht, wo die Blumen sind.

Ein durch und durch positives Fazit zogen die Organisatorinnen Lea Braun, Dorothee Schaper und Lena Felde: „Wir sind voll Freude über die riesige Resonanz von so viel unterschiedlichen Gruppen und Menschen, sowohl auf der mitmachende als auch auf der besuchenden Seite. So viele Menschengeschichten, die sowohl gestern als auch heute im Dazwischen zutage traten, ins Haus eingetragen und auch herausgetragen wurden. Großes Interesse, große Freude im Abschiedsschmerz. Unterschiedlichste Menschen sind sich begegnet. Unsere großen Themenbereiche Kultur, Kunst, Musik, Politik, Theologie, Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung, Nachhaltigkeit und die interessierten Menschen von überall her haben sich für 48 Stunden in unserem Zwischen.Zeit.Raum getroffen und haben im Dazwischen gelauscht, dem was war und dem was kommt und vor allem dem, was gerade ist. Das Haus wird gehen, aber die Erkenntnisse, Geschichten und Begegnungen werden bleiben.“

Haben auch Sie Verbindungen, Geschichten und Kommentare zum Haus am Kartäuserwall?  Senden Sie sie gerne an zwischenraum@melanchthon-akademie.de.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Stadtsuperintendent Bernhard Seiger führt Stephan Neugebauer als neuen Verwaltungsleiter ein

Jetzt ist es nicht nur amtlich, jetzt steht es auch unter einem guten Segen. Seit dem 1. Januar ist Stephan Neugebauer Geschäftsführer und damit auch Verwaltungsleiter des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Nun wurde er in einem Gottesdienst in der Kartäuserkirche von Stadtsuperintendent Bernhard Seiger in sein Amt eingeführt.

„Die Leitung der Verwaltung ist in unserer Kirche auch ein geistlicher Beruf“, erklärte Seiger. „Die Beauftragung stellt uns vor Augen, in wessen Auftrag wir handeln.“ Allerdings stellten sich die Dinge nicht so einfach dar, sagte der Stadtsuperintendent in seiner Ansprache: „Die Arbeit als Verwaltungsleitung wird ja in der Bibel nicht beschrieben.“

Seiger warf einen Blick in die christliche Geschichte. Die ersten Jünger hätten ganz bescheiden gelebt, ihren Handwerksberuf ausgeübt und sich sozusagen privat und ehrenamtlich um die entstehenden Gemeinden gekümmert. Das sei aber bald nicht mehr möglich gewesen. Man habe Kollekten organisiert, um Witwen und Waisen zu unterstützen. Das Geld habe verwaltet werden müssen. „Kein Kloster, keine Gemeinde kann existieren, ohne dass Menschen sich um die Organisation kümmern. Wo wären wir heute in Sachen Kirchensteuer ohne fachkundige Verwaltung?“

Der Stadtsuperintendent warf einen Blick auf das berufliche Leben von Neugebauer. Geboren wurde er 1977 in Seelscheid. Vor 25 Jahren begann er als Auszubildender beim Kirchenverband. Bei seiner Bewerbung habe er zwei Hobbys angegeben, so Seiger. Hard- und Software für Computer und Rollenspiele. Letzteres sorgte für Gelächter. Nach der Ausbildung, der Bundeswehrzeit und zwei Verwaltungsprüfungen bei der Landeskirche wurde Neugebauer Projektleiter für das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) und später Leiter der Finanzabteilung. In der Kartäuserkirche saßen einige, die Neugebauer seit 25 Jahren kennen.

„Dienstleister der Gemeinden“

„Stephan Neugebauer sieht sich als Dienstleister der Gemeinden. Er arbeitet lösungsorientiert, wie etwa bei der Planung des Campus Kartause. Er ist kreativ, orientiert sich aber immer an den kirchlichen Regeln. Er ist optimistisch und kompetent in Details“, lobte Seiger den neuen Chef der Verwaltung.

Zusammen waren die beiden im vergangenen Sommer am Start bei „Kirche läuft“. „Laufen dient natürlich in erster Linie der eigenen Gesunderhaltung. Es ist mit Disziplin verbunden. Man läuft alleine, wie man ja auch in der Verwaltung viele Dinge alleine macht. Manchmal braucht man aber auch die Unterstützung anderer, wenn etwa das Knie schmerzt“, sagte der Stadtsuperintendent und blieb bei dem Lauf-Bild: „Es gibt Sprintstrecken wie etwa die Verwaltungslehrgänge, Langstrecken wie das NKF, aber auch Genießerpassagen im Windschatten anderer. Es gibt auch Etappenziele wie die zwei Verbandsvertretungssitzungen pro Jahr und auch die Finanzierung des Campus Kartause, Entspannungsphasen wie die Feier an Karneval, und Querfeldeinläufe wie Corona, in denen keiner wusste, wie wir zusammenbleiben und wie wir die Arbeit schaffen. Vielleicht ist die kirchliche Arbeit in den kommenden Jahren ja auch so ein Querfeldeinlauf.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Lange Nacht der Kirchen: Kirchen öffnen ihre Türen

Die besondere Atmosphäre der Kölner Langen Nacht der Kirchen können die Besuchenden am Freitag, 1. März 2024, 19 bis 23 Uhr, in 31 Kirchen der Kölner Innenstadt erleben. Der Kirchengemeindeverband Köln-Mitte und der Evangelische Kirchenverband Köln und Region laden dazu ein, den Alltag für einen Abend zu unterbrechen und je nach Standort mit unterschiedlichen Impulsen wohltuende Begegnungen und Erfahrungen zu machen.

Von Seiten des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region sind die Christuskirche am Stadtgarten, die AntoniterCityKirche auf der Schildergasse, die St. Johannes-Kirche Deutz, die Kartäuserkirche in der Südstadt sowie die Trinitatiskirche an der Langen Nacht der Kirchen beteiligt.

Den Alltag einen Abend lang hinter sich lassen

„In Zeiten tiefgreifender, gesellschaftlicher Verwerfungen, verheerender Naturkatastrophen und grausamer Kriege möchten wir Gelegenheiten bieten, den Alltag einen Abend lang hinter sich zu lassen und wohltuende Begegnungen und Erfahrungen in unseren zahlreichen Kirchen zu erleben“, so die Veranstalter Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, und Dominik Meiering, Leitender katholischer Pfarrer Köln-Mitte. „Das Angebot reicht von klassischer zu moderner Musik, von Kurzführungen zu spirituellen Impulsen, von Lesungen zu Mitmachangeboten. Und auch das leibliche Wohl kommt an vielen Orten nicht zu kurz.“

„Ich freue mich, dass in diesem Jahr in unserem ökumenischen Projekt neben den zahlreichen katholischen Kirchen auch wieder mehrere evangelische Kirchen, die Baptistengemeinde in der Rheinaustraße und die Altkatholische Gemeinde beteiligt sind und ein Angebot machen. In der Kartäuserkirche bietet die AG Evangelische Kommunität in diesem Jahr erstmals Andachten nach der Iona-Liturgie in der mit Kerzen beleuchteten Kirche an. Dazwischen gibt es die Möglichkeit, im Kreuzgang bei Brot, Käse und Wein zusammen zu kommen“, so Seiger weiter. „Die Lange Nacht der Kirchen ist eine spirituelle Entdeckungsreise durch die Kölner Innenstadt.“

Im übersichtlichen Veranstaltungsflyer sind die teilnehmenden Kirchen nach ihrem Veranstaltungsprogramm sortiert:

Erfahren Sie die Kirchenräume und lassen Sie Harmonie und Hoffnung zu: Stille und leise Musik werden in der Reihe „calm and smooth“ in elf Kirchen angeboten. Atmosphärische Musik aller Richtungen, die die Herzen höher schlagen lässt und die Stimmung hebt, erklingen unter dem Motto „pop + beat“ in drei Kirchen. Mögen Sie Aktion, beteiligen Sie sich gerne und wollen Räume einmal mit anderen Augen betrachten lernen? Dann suchen Sie die Kirchen auf, die zum Thema „experience + adventure“ Erfahrungen anbieten. Unter diesem Motto werden in neun Räumen Aktionen angeboten, die die Möglichkeiten bieten, den Kirchraum einmal mit anderen Augen zu betrachten. Nehmen Sie sich Zeit für interessante Texte und Inhalte mit Mehrwert – zum Zuhören, Reflektieren und neue Kraft für den Alltag finden: Wort, Text und Austausch bietet die Reihe „listen and reflect“, die an acht Standorten angeboten wird.

Auch für das leibliche Wohl wird in einigen Kirchen gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Alle Informationen können auf der Webseite www.langenachtderkirchen.de nachgelesen werden.

Die Lange Nacht der Kirchen 2023:

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Text: APK
Foto(s): APK

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Ökumenischer Weltgebetstag am 1. März: Gebete für Frieden und Versöhnung in Palästina

Beim ökumenischen Weltgebetstag am 1. März geht es um das Land Palästina, in dem Jesus gelebt und gelehrt hat, ein Land mit langer Tradition und großer kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt, aber auch mit schwerwiegenden historischen Konflikten, unter denen die Menschen bis heute leiden. Die Liturgie für die Gottesdienste, die weltweit an diesem Tag gefeiert werden, wurde noch vor der aktuellen politischen Eskalation von christlichen Frauen aus Palästina verfasst. Das deutsche ökumenische Weltgebetstags-Komitee hat eine modifizierte Ausgabe veröffentlicht, die die Grundlage vieler Gottesdienste sein wird.

„Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ‚… durch das Band des Friedens‘ (Eph 4, 1-7) so wichtig wie nie zuvor“, schreibt die evangelische Vorstandsvorsitzende des deutschen Weltgebetstags-Komitees, Brunhilde Raiser.

Ganz besonders nach den Ereignissen vom Oktober 2023 laden die Kirchengemeinden dazu ein, gemeinsam über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg dafür zu beten, dass Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen Osten und in Deutschland.

KÖLN

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Alt Mülheim, Kirchstr. 2, 51063 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Prädikantin Christine Winterhoff

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche Buchheim, Alte Wipperfürther Str. 53, 51065 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Ökumenisches Team

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
St. Bruno, Klettenberggürtel 71, 50939 Köln
Ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst

„… durch das Band des Friedens“

Ein ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März, 15 Uhr, mit Pfarrerin Susanne Beuth, findet in St. Bruno, Klettenberggürtel 71, statt. In diesem Jahr wurde die Liturgie für den Gottesdienst von christlichen Frauen aus Palästina erarbeitet. Das Motto lautet „… durch das Band des Friedens“. Das deutsche ökumenische Weltgebetstags-Komitee hat eine modifizierte Ausgabe veröffentlicht, die die Grundlage vieler Gottesdienste sein wird. Frauen, über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg, engagieren sich für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft überall auf der Welt. Evangelische und katholische Christinnen und Christen in Sülz und Klettenberg wollen im Gottesdienst die Perspektiven der Frauen in Israel und den palästinensischen Gebieten wahrnehmen und mit ihnen für das Band des Friedens beten.
www.kirche-klettenberg.de

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Team

01.03.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Kath. Kirche St. Stephan, Bachemer Str. 104 A, 50935 Köln
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Frauen aus Palästina gestalten die Gottesdienstordnung
Zu einem ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März, 16 Uhr, laden die Evangelische Kirchengemeinde Lindenthal und die katholische Nachbargemeinde in die Kirche St. Stephan, Bachemer Straße 104 A, ein. Die Liturgie für den Gottesdienst mit Pfarrerin Ulrike Gebhardt haben in diesem Jahr Frauen aus Palästina vorbereitet.
www.kirche-lindenthal.de

01.03.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
St. Mariae Himmelfahrt, Himmelfahrt Str., 51067 Köln
Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
Die evangelische und katholische Kirchengemeinde feiern zusammen den Weltgebetstag, Im Anschluss an den Gottesdienst mit Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann sind alle zu einem Austausch über das, was Jede und Jeden bewegt, eingeladen.
www.eikdh.de

01.03.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
Kirche St. Johannes Deutz, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Weltgebetstag der Frauen
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll lädt zum Weltgebetstags-Gottesdienst am Freitag, 1. März, 16 Uhr, in die Kirche St. Johannes, Tempelstraße 31, ein. Im Anschluss findet im Bistro der Gemeinde ein Austausch statt bei Kuchen und Tee.

01.03.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus und

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
Ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst
Beten für den Frieden auf der ganzen Welt
Die Evangelischen Kirchengemeinden in Höhenhaus und Dünnwald laden zum Weltgebetstag 2024 unter dem Motto „…durch das Band des Friedens“ ein. Die Teilnehmenden treffen sich am Freitag, 1. März, 16 Uhr, in der Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9. Bei Kaffee und Kuchen werden Informationen zum gastgebenden Land gegeben und neue Lieder werden eingeübt. Im Anschluss beginnt um 17 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrerin Astrid Krall-Packbier. In diesem Jahr geht es um eine Reise durch das geografische Land Palästina, in dem Jesus gelebt und gelehrt hat, ein Land mit langer Tradition und großer kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt, aber auch mit schwerwiegenden historischen Konflikten, unter denen die Menschen bis heute leiden. Die Liturgie für die Gottesdienste, die weltweit an diesem Tag gefeiert werden, wurde noch vor der aktuellen politischen Eskalation, verfasst. Darin erzählen palästinensische Christinnen von ihren schwierigen Lebensbedingungen und teilen mit uns ihre Sehnsucht nach einem Leben in Menschenwürde und nach gerechtem Frieden für die ganze Region. Ganz besonders nach den Ereignissen vom Oktober 2023 laden die Kirchengemeinden dazu ein, gemeinsam über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg dafür zu beten, dass Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen Osten und in Deutschland.

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Evangelisches Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Weltgebetstag 2024
Ökumenischer Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum
Am Freitag, 1. März, 17 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch anlässlich des Weltgebetstages zu einem ökumenischen Gottesdienst in das Evangelische Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15, ein. Im Anschluss gibt es ein Beisammensein. In diesem Jahr haben christliche Frauen aus Palästina die Liturgie für die weltweit stattfindenden Gottesdienste vorbereitet. Das deutsche ökumenische Weltgebetstags-Komitee hat die Vorlage modifiziert veröffentlicht.
www.dem-himmel-so-nah.de

01.03.2024, 17:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Katholischen Kirche St. Quirinus, Bergstraße 91, 50739 Köln
Weltgebetstag in Mauenheim
Ökumenischer Gottesdienst in St. Quirinus
„… durch das Band des Friedens“ lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2024. In ökumenischer Vielfalt haben christliche Frauen in Palästina die Liturgie des Gottesdienstes, der weltweit am Freitag, 1. März, gefeiert wird, erarbeitet. Die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln und ihre katholische Nachbargemeinde feiern an diesem Tag einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Quirinus in Mauenheim, Bergstraße 91, der um 17 Uhr beginnt.

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Kirchengemeinde St. Gereon, Vom-Eltz-Platz 6, 51109 Köln
Ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
Auch Männer sind herzlich willkommen
Die Evangelische Kirchengemeinde Ichthys in Pulheim-Geyen, -Sinthern, -Manstedten und Köln-Widdersdorf lädt am Freitag, 1. März, 17 Uhr, zum ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag in das Evangelische Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“, Zum Dammfelde 37, ein. Jedes Jahr bereiten christliche Frauen aus einem anderen Land den Gottesdienst zum Weltgebetstag vor. In diesem Jahr sind es Frauen aus Palästina. Auch Männer sind herzlich willkommen. Anschließend sind alle zum Essen eingeladen.
www.evkirche-ichtys.de

01.03.2024, 17:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Weltgebetstags-Gottesdienst mit anschließendem Essen und Trinken
„… durch das Band des Friedens“
Ein Hoffnungszeichen gegen Gewalt und Hass möchte der Weltgebetstag 2024 senden. „… durch das Band des Friedens“ ist das diesjährige Motto. Christliche Frauen aus Palästina haben die Liturgie des Gottesdienstes entworfen. In der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden beginnt der Gottesdienst in der Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, beginnt mit einer Tasse Kaffee. Anschließend erfahren die Teilnahmenden etwas über das Land Palästina und speziell zur Situation der Frauen dort. Im Gottesdienst geben dann drei christliche Frauen einen Einblick in ihr Leben und Leiden und erzählen von ihren Hoffnungen in den besetzten Gebieten. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung danach ausdrücken. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit, bei arabischer Kost, mit einander ins Gespräch zu kommen. „Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ‚… durch das Band des Friedens‘ (Eph 4, 1-7) so wichtig wie nie zuvor“, schreibt die evangelische Vorstandsvorsitzende des deutschen Weltgebetstags-Komitees, Brunhilde Raiser.

01.03.2024, 17:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Weltgebetstags-Gottesdienst
„… durch das Band des Friedens“
Ein Hoffnungszeichen gegen Gewalt und Hass möchte der Weltgebetstag 2024 senden. „… durch das Band des Friedens“ ist das diesjährige Motto. Christliche Frauen aus Palästina haben die Liturgie des Gottesdienstes entworfen. In der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden beginnt der Gottesdienst in der Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, am Freitag, 1. März, 17 Uhr. „Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ‚… durch das Band des Friedens‘ (Eph 4, 1-7) so wichtig wie nie zuvor“, schreibt die evangelische Vorstandsvorsitzende des deutschen Weltgebetstags-Komitees, Brunhilde Raiser.

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Hoffnungskirche, Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Team

01.03.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
Weltgebettag der Frauen
„… durch das Band des Friedens“ – so ist der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2024 überschrieben. Die Liturgie wurde von christlichen Frauen aus Palästina gestaltet. Interessierte sind zu zwei Gottesdiensten am Freitag, 1. März, eingeladen: In der Kirche Christi Geburt, Görlinger Zentrum, trifft man sich um 15 Uhr zum gemeinsamen Gebet. Der Weltgebetstags-Gottesdienst in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss wird jeweils zu einem ökumenischen Beisammensein eingeladen.

01.03.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Team

01.03.2024, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
St. Maria Königin, Goethestraße 84, 50968 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Frauen aus den kath. u. ev. Gemeinden

Rhein-Erft-Kreis

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
St. Martinus
Weltgebetstag – St. Martinus
Weltgebetstag

01.03.2024, 15:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
St. Hubertus, Hubertusstraße, 50126 Bergheim
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
WGT Team Kenten

01.03.2024, 15:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Kath. Kirche Heilig-Kreutz, Fischbachstr. 25, 50127 Bergheim
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen

01.03.2024, 15:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 – 174, 50189 Elsdorf
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Friesheim, Bolzengasse 23, 50374 Erftstadt
Gottesdienst zum Weltgebetstag in Friesheim

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
St. Kilian, Franz-Busbach-Straße 10 , 50374 Erftstadt
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag

01.03.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen
Ökumenischer Weltgebetstag
„… durch das Band des Friedens“ – so lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2024. Gefeiert wird der Weltgebetstag in diesem Jahr weltweit am Freitag, 1. März. Frauen aus Palästina haben die Liturgie vorbereitet. Die Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft lädt aus diesem Anlass zu einem Gottesdienst mit Pfarrerin Gesa Francke in die Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, ein, der um 16 Uhr beginnt. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.
www.kirche-brueggen.de

01.03.2024, 16:30
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Der ökumenische Frauenarbeitskreis für den Weltgebetstag lädt am Freitag, 1. März, 16.30 Uhr, zu einem Gottesdienst mit Pfarrerin Nena Raab in die Kreuzkirche Wesseling, Kronenweg 67, ein. „… durch das Band des Friedens“ – so lautet der Titel dieses Jahr. Frauen aus Palästina haben die Liturgie für den Gebetstag vorbereitet, der weltweit jedes Jahr am ersten Freitag im März gefeiert wird. Dieser Weltgebetstag und der Bezug auf eine konfliktintensive Region stellen besondere Herausforderungen dar um für Toleranz und Versöhnung zu beten und den Dialog zu unterstützen.
www.kirche-wesseling.de

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johann-Bugenhagen-Kirche, Domkauler Weg 36, 50171 Kerpen-Blatzheim
Weltgebetstags-Gottesdienst in der Johann-Bugenhagen-Kirche

01.03.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
Gottesdienst zum Weltgebetstag
„…durch das Band des Friedens“
Zum Weltgebetstags-Gottesdienst am Freitag, 1. März, 18 Uhr, laden Pfarrerin Franziska Boury und Kantorin Denise Seidel in die Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, ein. Schon im Jahr 2017 wurde bei der Weltgebetstags-Konferenz in Brasilien beschlossen, dass 2024 Palästina für die Vorbereitung der Liturgie des Weltgebetstages zuständig sein soll. Diese Entscheidungen fallen unabhängig von politischen Situationen. Weltweit wird so am 1. März unter dem Motto „…durch das Band des Friedens“ in den Gottesdiensten für alle Menschen auf der Welt um Frieden gebeten.
www.evangelisch-in-huerth.de

01.03.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Horrem
katholische Kirche Christus König in Horrem
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Motto: „… durch das Band des Friedens“
Die Evangelische Kirchengemeinde Horrem beteiligt sich mit einem ökumenischen Gottesdienst am Weltgebetstag am Freitag, 1. März, 18 Uhr, in der Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10-14.
www.kirche-horrem.de

01.03.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Kirchenladen Sinthern, Am Hoppeberg 5, 50259 Pulheim-Sinthern
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
Auch Männer sind willkommen
Die Evangelische Kirchengemeinde Ichthys in Pulheim-Geyen, -Sinthern, -Manstedten und Köln-Widdersdorf lädt zum ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März, 19 Uhr, in den Kirchenladen Sinthern, Am Hoppeberg 5, ein. Jedes Jahr bereiten christliche Frauen aus einem anderen Land den Gottesdienst zum Weltgebetstag vor. In diesem Jahr sind es Frauen aus Palästina. Auch Männer sind herzlich willkommen. Anschließend sind alle zum Essen eingeladen.
www.evkirche-ichthys.de

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Herz-Jesu-Kirche, Altenberger-Dom-Straße 140, 51467 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Motto: „… durch das Band des Friedens“
Der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März, feiern die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Altenberg und Schildgen gemeinsam in der Herz-Jesu-Kirche, Altenberger-Dom-Straße 140. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr und steht unter dem Motto „… durch das Band des Friedens“.
www.altenberg-dom.de

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche St. Elisabeth, In der Auen 57, 51427 Bergisch Gladbach
Weltgebetstags-Gottesdienst 2024

01.03.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
Weltgebetstags-Gottesdienst 2024: Palästina… durch das Band des Friedens

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Informationen und Spezialitäten aus Palästina
Zu einem Gottesdienst mit Informationen zum Land Palästina am Freitag, 1. März, 17 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg in das Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, ein. Anschließend gibt es eine Verkostung palästinensischer Spezialitäten. Parallel zum Gottesdienst gibt es ein Kinderprogramm.
www.kirche-bensberg.

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach
Kinderprogramm zum Weltgebetstag
Die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg bietet in diesem Jahr zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März, 17 Uhr, in Herkenrath auch ein Kinderprogramm an. Während die Eltern am Gottesdienst teilnehmen und sich über das Land informieren, können sich die Kinder beim Basteln, Spielen und einer Geschichte die Zeit vertreiben, um dann gemeinsam mit den Erwachsenen die Köstlichkeiten des Landes zu testen.

01.03.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Weltgebetstag der Frauen aus Palästina
Pfarrerin Claudia Posche und Pfarrer Thomas Taxacher

01.03.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Weltgebetstag
Weltgebetstag der Frauen, dieses Jahr mit dem Motto „… Durch das Band des Friedens“
Am Freitag, dem 1. März wird um 18 Uhr in der evangelischen Kirche in Kürten-Delling, Delling 16, 51515 Kürten, ein Gottesdienst anlässlich des „Weltgebetstages der Frauen“ stattfinden. In diesem Jahr steht der Gottesdienst unter besonderen Vorzeichen, weil er von Frauen aus Palästina erarbeitet wurde, was angesichts der erschütternden Ereignisse in Israel und im Gaza-Streifen eine besondere Aktualität erhält.
http://www.kirche-delling.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: Wasserklang-Konzert und „Zwischen.Zeit.Raum“

Unsere Wochentipps: Morgen lädt die Kirchengemeinde Köln-Nippes zu einer Leseshow mit Frank Goosen ein. Am Samstag findet der Konfi-Cup 2024 im Carlswerk statt. Die Melanchthon-Akademie verabschiedet sich von ihrem Gebäude mit einem Veranstaltungs- und Erkundungs-Wochenende. Die Kirchengemeinde Köln-Klettenberg veranstaltet das Friedenskonzert „Herzenssache“ für die Ukraine. In der Trinitatiskirche wird ein Konzert mit Leipziger Kirchkantaten von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Die Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide bietet ein besonderes Konzert mit Klaviermusik und elektronisch verarbeiteten Wasserklängen an. In der Kirchengemeinde Köln-Bayenthal gibt der Klaviervirtuose Menachem Har-Zahav ein Solokonzert. Außerdem startet die Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld mit dem „Braunsfelder Forum: Wünschet Jerusalem Frieden!“ eine neue Veranstaltungsreihe:

22.02.2024, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
Frank Goosen: „Spiel ab!“
Leseshow entführt das Publikum auf den Fußballplatz
In seinem Roman „Spiel ab!“ erzählt Frank Goosen mit Witz, Herz und Insiderwissen von einer aufmüpfigen Bochumer Jugendfußballmannschaft, einer ereignisreichen Saison in der Kreisliga und drei Männern, die von elf Teenagern mehr lernen, als sie je für möglich gehalten hätten. Am Donnerstag, 22. Februar, 20 Uhr, lädt er zu einer Leseshow in die Kulturkirche Nippes, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, ein. Der Eintritt kostet 22 Euro plus Vorverkaufsgebühr. Tickets gibt es unter www.kvstickets.com und in den Nippesser Buchhandlungen in der Neusser Straße und der Blücherstraße.
www.kulturkirche-koeln.de

24.02.2024, 00:00
Evangelisches Jugendreferat Köln und Region
Carlswerk, Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Konfi-Cup 2024
Fußballturnier der Evangelischen Kirche
Das Fußballturnier für Konfirmandinnen und Konfirmanden (Konfis) aus den vier Kirchenkreisen des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region findet in diesem Jahr am Samstag, 24. Februar, 10 bis 14 Uhr, im Carlswerk, Schanzenstraße 6-20, statt. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen, die zum Zeitpunkt des Turniers Konfis und jünger als 15 Jahre sind. Ein Team besteht jeweils aus einem Torhüter und fünf Feldspielerinnen und Feldspielern. Es wird in gemischten Teams gespielt. Die Siegerteams werden mit Preisen belohnt. Zuschauerinnen und Zuschauer zum Anfeuern der Teams sind herzlich willkommen.
www.juref.evangelische-jugend.koeln

24.02.2024
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Zwischen.Zeit.Raum – Abschied vom Gebäude der MAK
Open Space, Gespräch und Erkundung im leeren Raum
Die Melanchthon Akademie (MAK) ist mit ihrem Veranstaltungsprogramm seit langem ein Ort für theologische, gesellschaftspolitische, kulturelle, interreligiöse, persönlichkeitsentwickelnde, nachhaltigkeitssensible und inklusionsoffene Fragestellungen. Nun entsteht auf dem Gelände am Kartäuserwall 24 in der Kölner Südstadt ein neues barrierefreies und multifunktionales Gebäudeensemble, der „Campus Kartause“. Bevor das alte Gebäude, in dem sich auch das Evangelische Jugendreferat Köln und die Evangelische Familienbildungsstätte Köln befinden, abgerissen wird, sind alle zum Veranstaltungs- und Erkundungs-Wochenende „Zwischen.Zeit.Raum„, am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Februar, in die leeren Räume eingeladen. Menschen im Umfeld von Flucht und Migration, Kulturschaffende aus dem Akademieumfeld, Dozierende und Studienleitende der Akademie werden das Haus auf ihre jeweils eigene Art beleben und bespielen. In den Räumen lassen sich Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Performances, Gesang und Kulinarisches hören, sehen und finden. Das ganze Haus verwandelt sich noch einmal in einen vielfältigen Denk-, Tanz- Diskussions-, Klang- Kunst-, Lese- , Stille und Begegnungsraum. Los geht es am Samstag, 14 Uhr, beim gemeinsamen Auftakt und Focus(ingprozess). Ab 19 Uhr gibt es Musik zum Mitsingen und Zuhören. Am Sonntag, 17 Uhr, findet der endgültige gemeinsame Abschied statt. Dazwischen gibt es Lesungen, Gespräche sowie die Möglichkeit zur Beteiligung im Open Space. Der Eintritt ist frei. Bis zur geplanten Fertigstellung des Campus Kartause Ende 2026 befinden sich die Bildungsangebote der Akademie in ihrem Interim im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11. Das Programm von Zwischen.Zeit.Raum kann auf der Webseite www.melanchthon-akademie.de nachgelesen werden.
www.melanchthon-akademie.de

24.02.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln
Konzert „Herzenssache“ im Tersteegenhaus
Friedenskonzert für die Ukraine
Am Samstag, 24. Februar, jährt sich der Kriegsbeginn in der Ukraine zum zweiten Mal. Das ist der Anlass für das dritte Solidaritäts-Konzert für die Ukraine der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg im Tersteegenhaus, Emmastraße 6. Am Samstag, 24. Februar, 18 Uhr, wird es wieder die bewährte musikalische Mischung geben: Klassik, Jazz, Gospel und ukrainische Musik wechseln sich ab. Der Erlös geht als Direkthilfe in die medizinische Versorgung vor Ort in der Ukraine. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
https://kirche-klettenberg.de/2024/01/19/herzenssache-friedenskonzert-ukraine-sa-24-2-18-uhr-terstee

25.02.2024, 17:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Konzert: „Leichtgesinnte Flattergeister“
Leipziger Kirchkantaten von Johann Sebastian Bach
Die Ensembles Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert unter der Leitung von Hermann Max führen in einem Konzert in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, am Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, Leipziger Kirchkantaten von Johann Sebastian Bach aus den ersten Wochen des Jahres 1724 auf. Also genau 300 Jahre später. Mit der Berufung ins Leipziger Thomaskantorat im Frühjahr 1723 brach für Johann Sebastian Bach eine neue Phase seiner künstlerischen Karriere an, die nahezu jede Woche die Komposition einer Kirchenkantate mit sich brachte. Das Konzert wird von WDR 3 gemeinsam mit musik+konzept e.V. angeboten. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Tickets gibt es unter Telefon 0221/552 558 oder per E-Mail an m.spering@musik-und-konzept.de sowie über KölnMusik unter Telefon 0221/2801.
www.trinitatiskirche-koeln.de

25.02.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
„Wasser“ – ein besonderes Konzert
Klaviermusik und elektronisch verarbeitete Wasserklänge
Wasser, sowohl als Symbol für das Leben als auch mit seiner zerstörerischen Kraft, durchzieht Mythen und Märchen der Welt und dient auch der Musik als Inspirationsquelle. In einer Veranstaltung am Sonntag, 25. Februar, 18 Uhr, in der Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, treten Texte aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen in einen Dialog mit Klaviermusik von Frédérick Chopin über Claude Debussy bis Lusiano Berio sowie mit elektronisch verarbeiteten Wasserklängen. Ausführende sind Sigrid Sachse (Klavier) und Georg Sachse (Rezitation, Elektronische Musik, Perkussion). Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.eikdh.de

25.02.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
Klavierkonzert mit Menachem Har-Zahav
Amerikanischer Klaviervirtuosen kommt nach Bayenthal
Der amerikanische Klaviervirtuose Menachem Har-Zahav wird am August-Förster-Flügel im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, am Sonntag, 25. Februar, 18 Uhr, ein Solokonzert geben. Er präsentiert ein Programm aus Werken von Frédéric Chopin, Johannes Brahms, Franz Liszt und dem Liszt-Schüler Carl Tausig (1841-1871). Der Titel des Konzerts „Das Geisterschiff“ ist einem Stück des letztgenannten, jung gestorbenen Komponisten entnommen. Der Eintritt kostet 20 Euro, für Kinder und Jugendliche 1 Euro sowie 10 Euro je Begleitperson bei maximal zwei Begleitpersonen pro Kind). Eintrittskarten gibt es über alle Eventim-Vorverkaufsstellen oder ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. In der Pause gibt es ein Angebot von Getränken und Knabbereien.
www.kirche-bayenthal.de

26.02.2024, 19:30
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbach-Kirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
„Braunsfelder“ Forum: „Wünschet Jerusalem Frieden!“
Clarenbachgemeinde startet neue Veranstaltungsreihe mit Abend zu Nahost
Seit dem brutalen Terrorangriff vom 7. Oktober hält die Hamas noch immer viele Geiseln in ihrer Gewalt. In der Folge hat sich im Gaza eine humanitäre Katastrophe entwickelt. Weltweit wächst die Kritik an der israelischen Kriegsführung. Dies geschieht mitunter allerdings sehr einseitig und ohne das vollständige Bild der Situation. Zugleich erleben die Menschen weltweit und auch in Deutschland eine beispiellose Welle von Antisemitismus und Hass gegen Jüdinnen und Juden. Die Diskussionen um die gescheiterte Veranstaltung von „Arsch Huh“ sowie um den von palästinensischen Christinnen vorbereiteten Weltgebetstag haben auch in Köln Verunsicherung ausgelöst. Das „Braunsfelder Forum“ mit dem Titel „Wünschet Jerusalem Frieden!“ am Montag, 26. Februar, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Evangelischen Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld, Peter-von-Fliesteden-Straße 2, will einen Raum bieten, sich dieser bedrückenden Realität zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Mitwirken werden Bettina Levy von der Synagogengemeinde Köln und die Vorsitzenden der Städtepartnerschaftsvereine mit Tel Aviv und Bethlehem. Live zugeschaltet aus Jerusalem werden der dortige Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland, Probst Joachim Lenz, und die palästinensische Pfarrerin Sally Azar ihre Erfahrungen schildern und Fragen aus dem Publikum beantworten. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Journalisten Arnd Henze.
www.clarenbachgemeinde.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz: Experten diskutieren bei Schulpolitischem Aschermittwoch

Dr. Frank Vogelsang weiß um die Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz (KI). Er warnt vor Hysterie. „Meist wurde das Neue in der Zeit, in der es neu war, überschätzt.“ Der Mensch sei immer noch das Maß aller Dinge, sagte Vogelsang. Der Leiter der Evangelischen Akademie im Rheinland mit Sitz in Bonn-Beuel war Gastredner beim Schulpolitischen Aschermittwoch, im Haus der Evangelischen Kirche. Das Schulreferat und das Pfarramt für Berufskollegs haben bereits zum 24. Mal diese Veranstaltung organisiert, die anstrebt, als kritischer Zwischenruf zu schulpolitischen Fragen und deren Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft verstanden zu werden. Die Schulleitungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schulämter und Bezirksregierungen folgten gerne der Einladung des Evangelischen Kirchenverbandes.

Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region sowie Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, hat zuvor die Schulleiter und Schulleiterinnen begrüßt: „Wir leben in Zeiten mit vielfältigen Veränderungen.“ Er nannte beispielhaft die Krise der Volksparteien, die Demokratie und die sinkenden Kirchenmitgliederzahlen. „Und die technischen Herausforderungen durch die KI sind gigantisch.“

Vogelsang warf einen Blick zurück. Der Begriff KI wurde bereits am 13. Juli 1956 geprägt auf einer Konferenz von Computerwissenschaftlern am Dartmouth College in New Hampshire. Die Fragestellungen damals: Wie kann es gelingen, dass Maschinen eigenständig eine Sprache nutzen, dass sie eigenständig Probleme lösen? Wie also können Maschinen so gebaut werden, dass sie sich verhalten wie Menschen? „Der Traum von der künstlichen, der von Menschen geschaffenen Intelligenz ist schon sehr alt“, sagte Vogelsang und erinnerte an die Sage von Rabbi Löw, der den Golem geschaffen habe, an die Aufregung um die Figur des schachspielenden Türken, die Geschichte von Frankenstein und in Science-Fiction-Romanen bevölkerten künstliche von Menschen geschaffene Wesen die Zukunftswelten.

Wahr sei aber auch: Die Lebenswelten vor allem der jungen Menschen veränderten sich sehr schnell. „Wer wird in Zukunft noch gebraucht? Die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen verunsichern.“  Entscheidend sei, dass man das menschliche Maß nicht aus den Augen verliere, sagte Vogelsang, Naturwissenschaftler und Theologe. In den 60er Jahren habe man erkennen müssen, dass man mit den damaligen Mitteln keine sehr komplexen Computersysteme bauen konnte. Das habe sich seit den 90er Jahren dramatisch verändert. „Nun war es tatsächlich möglich, digitale Systeme zu programmieren, die sich verhielten wie komplexere neuronale Netze und atemberaubende Ergebnisse erzielen.“

Zusammenspiel verschiedener Wissenschaften

Heutzutage sei die KI geprägt vom Zusammenspiel verschiedener Wissenschaften. Als da wären die Kognitionswissenschaften, die Informationswissenschaften und die Robotik. Entscheidend für die KI sei der Zugriff auf sehr große Datenbestände, um künstliche neuronale Netzwerke mit dem menschlichen Gehirn als Vorbild zu schaffen. Es gebe keine Algorithmen, die sich immer wiederholten, keine Routinen. Es gebe hochspezifische Aufgaben, die die KI besser und vor allem schneller löse als ein Mensch.

Wenn man die Multiplikation zweier zehnstelliger Zahlen betrachte, sei ein Taschenrechner für drei Euro dem Menschen auch himmelhoch überlegen. „Solche übermenschlichen Fähigkeiten regen mich nicht auf“, sagte Vogelsang und nannte ein Beispiel: Ein Gepard sei beim Laufen deutlich schneller als der Mensch. Ein Affe könne schneller auf Bäume klettern und ein Delphin schneller schwimmen. Wenn aber die Aufgabe laute: Laufe 100 Meter, schwimme 50 Meter und kletter dann auf einen Baum, seien die Tiere gegenüber dem Menschen chancenlos. Und: „Die KI fährt nicht mit dem Fahrrad nach Hause und geht dann einkaufen.“

Generell hat Vogelsang nicht den Eindruck, dass die Menschen überholt würden. Bei einem Experiment der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sollte eine autonom rollende Maschine den Weg von der Uni zum Aachener Dom selbstständig zurücklegen. Als überraschend eine Mülltonne auf dem Gehsteig stand, musste die Maschine eine halbe Stunde „nachdenken“, bevor sie die Tonne umkurvte. Die KI sei abhängig von den großen Datenmengen. Mit der Fallzahl 1 könne sie nicht umgehen.

Anders als der Mensch: Wenn er ein gefährliches Tier auf sich zulaufen sehe, ergreife er die Flucht. Oder wenn ein Kind in einen Kanal falle, gebe es kein langes Überlegen. Die KI sei eine gesellschaftliche und ethische Herausforderung in nie erlebter Stärke. Sie werde an der Lösung vieler Probleme einen sehr großen Anteil haben, etwa die Angebote im ÖPNV verbessern. Ein Problem seien personifizierte Daten, die es zu schützen gelte – etwa die bei Krankenkassen hinterlegten oder bei der Gesichtserkennung. Da sei die Europäische Union aber sehr restriktiv unterwegs.

Texte, Musik und Bilder in Zukunft maßgeblich von KI erstellt

Was den Arbeitsmarkt angehe, so Vogelsang, würden Berufe wie das Schreiben von Gebrauchstexten nicht überleben. „KI ist ein technischer Fortschritt, die viele besser Ausgebildete als Konkurrenz wahrnehmen. Zum Beispiel Juristen. Wir werden erleben, dass Texte, Musik und Bilder maßgeblich von KI erstellt werden. Was ist dann mit den Rechten?“ Problematisch könne auch die Kommunikation werden, etwa in den sozialen Netzwerken. „Was ist echt, was nicht? Wer schreibt, wer setzt ein Like?“ Man werde vielleicht irgendwann nur noch kommunizieren, wenn man das Gegenüber persönlich kenne.

Richtig sei auch: Bisher seien im Silicon Valley von Google, Facebook und Apple Innovationen entwickelt worden, die man der Masse zur Verfügung gestellt habe. „KI macht die Zentrale mächtig.“ Und: „Wenn sich eine Maschine intelligent verhält, ist sie intelligent.“ Und weiter: „Ja, Roboter können gehen. Aber sie brauchen dafür ein ganzes Rechenzentrum.“ Markus Zimmermann, der für Bildung und Schule im Kirchenverband zuständige Superintendent, zog ein Fazit: „Die KI ist ein Instrument. Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Wer ist denn dem Menschen ein wirkliches Gegenüber? Es ist Gott, der uns erfindet. Und wir Menschen sollten nie vergessen, dass wir uns brauchen.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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„Qualität des Lebens geht vor Quantität“: Anne und Nikolaus Schneider sprachen über „assistierten Suizid“

Mit einer Erinnerung an ein seelsorgerliches Gespräch begrüßt Markus Herzberg, Pfarrer an der Antoniterkirche, die Gäste im vollbesetzten Antonitersaal. „Eine Pfarrwitwe hat mir in dem Gespräch offenbart, dass sie in die Schweiz reisen wird, um dort einen begleiteten Suizid zu begehen.“ Am Vorabend der Reise hat Herzberg die Frau noch einmal besucht. „Sie hat sich nie so frei gefühlt wie an jenem Abend.“ Der Pfarrer wies auf den Flügel im Antonitersaal: „Den hat sie uns geschenkt.“ Und fuhr fort: „Wer sind wir denn, anderen zu sagen, wie sie sterben sollen? Rechtlich ist das gerade ein unbefriedigender Zustand.“

Anne Schneider und ihr Mann Nikolaus, ehemals Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der EKD, waren zu Gast bei der Reihe „TheoLogisch“, einer Kooperation der AntoniterCitykirche und der Melanchthon-Akademie. Thema war die assistierte Sterbehilfe. Beide sehen Handlungsbedarf beim Gesetzgeber. Es bestehe eine Grauzone. 2015 hat der Bundestag ein Gesetz erlassen, dass die sogenannte „geschäftsmäßige“ Sterbehilfe unter Strafe stellte.

Dieses Gesetz wurde 2020 vom Bundesverfassungsgericht als nicht verfassungskonform verworfen. Zwei Gesetzesinitiativen zur Sterbehilfe im Bundestag erreichten im vergangenen Jahr nicht die erforderlichen Mehrheiten. Anne Schneider, 2014 an Krebs erkrankt, bezog sich auf Psalm 139. „Der Zeitpunkt unseres Sterbens scheint Gott festgelegt zu haben. Wir wissen ihn nur noch nicht. Wir sind in Gottes Hand.“ Aber man dürfe sehr wohl am Zeitpunkt des Sterbens zweifeln, wenn es nicht an der Zeit sei.

„Können Suizid und die Assistenz vor Gottes Willen verantwortet werden?“

„Wir müssen Gottes Festlegung nicht akzeptieren“, erklärte die ehemalige Religions- und Mathematiklehrerin. „Können Suizid und die Assistenz vor Gottes Willen verantwortet werden?“ lautete Nikolaus Schneiders Einstiegsfrage. „Ich kann nicht sagen, ich habe gebetet, und Gott hat mir gesagt, welcher der richtige Weg ist.“ Deshalb sei Kirche immer widersprüchlich. Die Bibel sei kein Rezeptbuch. Sie sei das Zeugnis Gottes, das man aufnehmen, verstehen und aktualisieren müsse. „Wir brauchen eine respektvolle Streitkultur“, sagte der ehemalige Ratsvorsitzende. Ziel sei die spirituelle Gemeinsamkeit. Seine Frau sagte, sie glaube immer weniger an Gottes Werke im irdischen Leben.

Die eigene Todesverantwortung stehe der Verantwortung Gottes nicht entgegen. Ob Gott der Herr über Leben und Tod sei? „Gott handelt auch in unseren Entscheidungen. Er verfügt nicht nur über uns.“ Ihr Mann entgegnete: „Ein nicht hinterfragter Drang zur Autonomie kann zum Götzen werden. Ich werde zum Maß aller Dinge.“ Beim Sterben erlebe man Autonomieverlust. Man werde gestorben. „Das Tatwort ,sterben‘ belügt uns.“ Und weiter zum Thema Autonomie: „Aus theologischer Sicht stehen wir immer in einer Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen.“ Wenn man sich in Beziehung zu Gott denke, sei man nicht mehr autonom. „Gott hat und behält das letzte Wort über den Tod. Das erschreckt mich nicht. Ich lebe in vielen Beziehungen. Seit 60 Jahren mit meiner Frau, Freunden und Weggefährten.“

Anne Schneider erschreckt der Satz. „Wir werden gestorben. Da fühle ich mich hilflos ausgeliefert. Ausgeliefert an Gott und dessen Termin.“ Sie möchte erreichen, dass die Entscheidung für einen assistierten Suizid theologisch nicht mehr mit dem Begriff Sünde verknüpft wird. „Gott hat die Menschen zur Verantwortung berufen und befähigt. Wir dürfen anderen die Menschenwürde nicht absprechen.“ Der Tod sei für Christinnen und Christen kein grausamer Feind, sondern der Weg zu einem freien Leben bei Gott, erklärte Anne Schneider. Dogmatisch herrsche Klarheit, entgegnete ihr Mann. „Wir dürfen Gottes Gericht nicht vorwegnehmen.“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Und: „Der leidende Mensch braucht keine theologische Belehrung, sondern Anteilnahme und Begleitung.“ Wenn der Suizid Normalität werde, würden Türen geöffnet und das Leben nicht mehr als lebenswert erachtet, etwa bei Demenzkranken, anderen Erkrankten, Alten und Einsamen. Dann werde das Leben wertlos, wenn das Glück schwinde. „Menschen gehen nicht gedankenlos mit dem Suizid um.“ In Bezug auf die Gesetzeslage sagte Nikolaus Schneider, dass es Aufgabe des Staates sei, Leben zu schützen und nicht das Töten zu organisieren. Auch das Standesrecht der Ärzte verpflichte zu heilen statt zu schaden.

Die Strafe im Gesetz von 2015 habe nur die getroffen, die „geschäftsmäßig“, also regelmäßig und wiederholt, bei Suiziden assistiert hätten. Im ersten Paragrafen des Grundgesetzes heiße es „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ „Nicht das Leben“, fuhr Nikolaus Schneide fort. Der Staat gerate mit seinem Anspruch, Leben zu schützen, in Konflikt mit der persönlichen Freiheit des Menschen. Dazu gehöre auch, frei zu entscheiden. „Die Aufgabe, Leben zu schützen, muss mit dem Schutz der Menschenwürde zum Ausgleich gebracht werden.“

Pfarrer Herzberg und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, brachten mit konkreten Beispielen die unterschiedliche Sicht auf den assistierten Suizid auf den Punkt. Herzberg hatte einen Onkel, der an einem Tumor erkrankt war, der auf den Halswirbel drückte. Der Onkel war vom Hals abwärts gelähmt und hatte große Schmerzen. In einem katholischen Krankenhaus wurde ihm das selbstbestimmte, assistierte Abschiednehmen verwehrt. Bock kennt einen Vater, der seine schwerstbehinderte Tochter pflegt. „Dieser Vater erwartet von der Kirche ein starkes Wort zum Schutz des Lebens, wenn jemand sagt, dass das Kind nicht lebenswürdig sei. Gott ist ein Freund des Lebens.“

„Jedes Leben ist anders. Jedes Sterben ist anders. Jeder und jede sollte für sich selbst entscheiden. Das Sterben über Gesetze zu regeln, halte ich für schwierig.“ Nikolaus Schneider stellte klar: „Es gibt eine allgemeine Verunsicherung, was die finale Sedierung angeht. Schmerzen müssen auf jeden Fall konsequent behandelt werden. Die Qualität des Lebens geht vor Quantität.“ Anne Schneider setzte sich dafür ein, dass jeder über einen Behandlungsabbruch etwa bei einer Dialyse, frei entscheiden dürfe. Die finale Sedierung müssten katholische Krankenhäuser nicht selbst machen.

„Wem gehört mein Leben?“

Bock fragte in die Runde: „Wem gehört mein Leben? Gott oder dem Staat? Und welcher Gottesbegriff wird da verhandelt? Die patriarchalische Kirche schrieb vor, nach den Regeln des Katechismus zu leben. Diese Kirche hatte ein grundsätzliches Misstrauen in Freiheit des Einzelnen und die Verantwortung, zu der die Menschen berufen und befähigt sind. Diese Kirche hat das Gottesbild verdunkelt. Der liebende Gott stand da nicht im Mittelpunkt.“

Anne Schneider erinnerte daran, dass es in der Bibel keinen Text gebe, der den Suizid ablehne. „Mit und vor Gott leben in diesem Leben ohne Gott.“ Augustin habe den Selbstmord zur Todsünde erklärt. Töten im Krieg hingegen sei ausdrücklich erlaubt.

Ein Palliativmediziner aus dem Publikum erklärte, dass man in der Praxis den Begriff „palliative Sedierung“ verwende: „Wir verwenden Opiate wie Benzodiazepine. Ziel ist nicht die Tötung, sondern der Verzicht auf die Therapie. Das ist reversibel. Und es muss mit allen Beteiligten besprochen werden. Die palliative Sedierung steht im Widerspruch zu Tötung auf Verlangen.“

„Es ist nicht unsere Aufgabe, theologische Maßnahmen mit staatlicher Macht durchzusetzen“, erklärte Nikolaus Schneider. Seine Frau wandte ein: „Die Mehrheit der Menschen glaubt nicht an Gott. Gottesbilder wurden auch immer benutzt, um die Gesellschaft inhuman zu machen. Menschen, die an Gott glauben, sind nicht automatisch die humaneren.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Beim Jugendfestival Missionale anmelden: Ein Tag für Konfigruppen und junge Menschen

Nach dem erfolgreichen Jugendfestival Missionale im letzten Jahr geht das beliebte Event in die nächste Runde: Das Jugendfestival, das speziell für Konfigruppen und junge Menschen im Konfi-Alter konzipiert ist, findet am 16. März 2024 im Kulturbunker Köln-Mülheim, Berliner Straße 20, 51063 Köln, statt und verspricht einen Tag voller inspirierender Momente für junge Menschen. Die Anmeldung ist noch möglich!

Die Auftaktveranstaltung beginnt um 11:11 Uhr. Nach der Mittagspause haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen und sich thematisch auszutauschen. Die Abschlussveranstaltung mit dem Konzert findet um 16:30 Uhr statt und das Festival endet um 18 Uhr. Mit einem bunten Mix aus Workshops zu Themen wie Skaten, Christsein im Alltag, Kreativität, Bogenschießen, Apologetik, Social Media, Musik und vielem mehr wollen die Veranstalter den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten bieten, ihre Interessen und Talente weiterzuentwickeln.

Insbesondere für die Teamer gibt es spezielle Workshops zu Themen wie Lobpreis, Moderation und theologische Gespräche. Hier haben sie die Chance, sich mit anderen Teamern auszutauschen und neue Ideen und Fähigkeiten für ihre Jugendarbeit mitzunehmen.

Konzert der Band „October light“ aus Kroatien

Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. In der Mittagspause haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich stärken und neue Energie für den restlichen Tag zu tanken.

Ein Höhepunkt des Festivals ist die Abschlussveranstaltung mit einem Konzert der Band „October light“ aus Kroatien. Mit ihrer energiegeladenen Musik werden sie das Festival gebührend ausklingen lassen.

Der Kulturbunker Mülheim bietet mit Stellplätzen für Busse in der Nähe eine optimale Anbindung an den Bahnhof Messe-Deutz. Dadurch haben Gruppen aus dem gesamten Rheinland die Möglichkeit, an dem Festival teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Jugendfestival Missionale sind unter www.jugendfestival-missionale.de verfügbar.

Wer Fragen zum Tag und der Veranstaltung hat, kann sich an das Vorbereitungsteam unter info@jugendfestival-missionale.de wenden.

Zur Anmeldung geht es hier: https://jugendfestival-missionale.de/anmeldung/

Vorläufiges Programm

10:00 Ankommen Großspielgeräte, Verpflegungswagen
11:11 Auftaktveranstaltung mit vielen Gästen und Bands
12:15 Mittagspause
14:00 Workshop Ideen (für Teens): Heaven is a Halfpipe – Skaten, Christsein im Alltag, Lebensthemen, Kreatives, Bogenschießen, Apologetik, Social Media, Musik; für Teamer: Lobpreis, Moderation, Theologisches Gespräch
16:30 Abschlussveranstaltung mit Konzert
18:00 Ende

Text: APK
Foto(s): Screenshot Flyer/APK

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Zwischen.Zeit.Raum in der MAK: Open Space und Erkundung im leeren Raum

Die Melanchthon Akademie (MAK) ist mit ihrem Veranstaltungsprogramm seit langem ein Ort für theologische, gesellschaftspolitische, kulturelle, interreligiöse, persönlichkeitsentwickelnde, nachhaltigkeitssensible und inklusionsoffene Fragestellungen. Nun entsteht auf dem Gelände am Kartäuserwall 24 in der Kölner Südstadt ein neues barrierefreies und multifunktionales Gebäudeensemble, der „Campus Kartause“. Bevor das alte Gebäude, in dem sich auch das Evangelische Jugendreferat Köln und die Evangelische Familienbildungsstätte Köln befinden, abgerissen wird, sind alle zum Veranstaltungs- und Erkundungs-Wochenende „Zwischen.Zeit.Raum„, am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Februar, in die leeren Räume eingeladen.

Menschen im Umfeld von Flucht und Migration, Kulturschaffende aus dem Akademieumfeld, Dozierende und Studienleitende der Akademie werden das Haus auf ihre jeweils eigene Art beleben und bespielen. In den Räumen lassen sich Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Performances, Gesang und Kulinarisches hören, sehen und finden. Das ganze Haus verwandelt sich noch einmal in einen vielfältigen Denk-, Tanz-, Diskussions-, Klang-, Kunst-, Lese-, Stille und Begegnungsraum.

„Viele leere Räume zum Gestalten und Transformieren“

„Ein Haus im Umbruch, vor dem Abbruch und vor dem Anbruch eines neuen Hauses – viele leere Räume zum Gestalten und Transformieren – das ist eine ganz besondere und seltene Gelegenheit, die wir nicht verstreichen lassen konnten. Gerade in einer Gesellschaft und in einer Kirche, die sich so sehr in Transformation befindet“, sagt Dorothee Schaper, Pfarrerin und Studienleiterin bei der MAK. „Wir sind sehr erfreut, dass unsere Einladung sich zu beteiligen, von so vielen Dozierenden und Kulturschaffenden im Umfeld der Akademie so gut angenommen worden ist. Wir sind sehr gespannt, wie der ,Zwischen.Zeit.Raum‘ uns und alle Beteiligten und Besuchenden verwandeln wird.“

Los geht es am Samstag, 14 Uhr, beim gemeinsamen Auftakt und Focus(ingprozess). Ab 19 Uhr gibt es Musik zum Mitsingen und Zuhören.

Am Sonntag geht es um 12 Uhr los. Ab 17 Uhr findet der endgültige gemeinsame Abschied statt. Dazwischen gibt es Lesungen, Gespräche sowie die Möglichkeit zur Beteiligung im Open Space.

Der Eintritt ist frei. Bis zur geplanten Fertigstellung des Campus Kartause Ende 2026 befinden sich die Bildungsangebote der Akademie in ihrem Interim im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11.

Das Programm von Zwischen.Zeit.Raum erweitert sich ständig. Es kann auf der Webseite www.melanchthon-akademie.de nachgelesen werden.

Text: APK/Lea Braun/Lena Felde/Dorothee Schaper
Foto(s): APK/Lea Braun/Lena Felde/Dorothee Schaper

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Kirche2go fragt: Was ist die Passionszeit? Plus: Veranstaltungen zur Fasten- und Passionszeit

Kirche2go fragt: Was ist die Passionszeit? Als Passion wird im Christentum die Erinnerung das Leiden und Sterben von Jesus Christus bezeichnet. Schon im 4. Jahrhundert entwickelte sich eine Tradition, in der Passionszeit auch zu fasten. Gläubige verzichteten in der alten Kirche in dieser Zeit auf Fleisch und Wein, später auch auf Milch, Butter, Käse und Eier und begnügten sich mit einer Mahlzeit am Abend. Viele Christinnen und Christen fasten auch heute noch oder nehmen sich Zeit für Besinnung und Gebet.

Hier gibt’s außerdem Veranstaltungen zur Fasten- und Passionszeit:

KÖLN

14.02.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
„7 Wochen ohne Alleingänge!“ – Fastenaktion der evangelischen Kirche
Sieben Treffen in der St. Johanneskirche Deutz
Das diesjährige Motto der Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen ohne Alleingänge!“ ermutigt dazu, die Passionszeit von Mittwoch, 14. Februar, bis Mittwoch, 27. März, nicht allein zu durchwandern, sondern sich miteinander zu verbinden und gemeinsam bereichernde Erfahrungen zu machen. Pfarrer Tim Lahr lädt immer mittwochs, 18 bis 20 Uhr,  in die St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, ein. Die Themen der Woche im Einzelnen: 1. Woche (14. Februar): Gemeinsamer Auftakt – Miteinander gehen (Lukas 24,13-16); 2. Woche (21. Februar): Mit den Liebsten (Hohelied 2,8-10); 3. Woche (28. Februar): Mit denen da drüben (Lukas 19,5-7); 4. Woche (6. März): Mit der Schöpfung (Genesis 2,15); 5. Woche (13. März): Mit der weiten Welt (Apostelgeschichte 16,9); 6. Woche (20. März): Mit den Anvertrauten (Johannes 19,25-27); 7. Woche (27. März): Mit Gott (Psalm 139,9-10). Um Anmeldung wird gebeten.
www.evangelisch-deutzpoll.de

14.02.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche, Brehmstraße 4-6, 50735 Köln
Passionsandachten
Einladung in die Stephanuskirche
Zu zwei Passionsandachten am Mittwoch, 14. Februar, und Mittwoch, 13. März, jeweils 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl in die Stephanuskirche, Brehmstraße 4-6, ein.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

14.02.2024, 19:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, 50737 Köln
Fastenbeginn „Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge“
Einladung zu regelmäßigen Treffen in der Erlöserkirche
Pfarrerin Susanne Zimmermann
Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln schließt sich der Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“ der Evangelischen Kirche an und lädt unter dem Motto „Komm rüber! 7 Wochen ohne Alleingänge“ zu regelmäßigen Treffen in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße, ein. Los geht es am Mittwoch, 14. Februar, 19 Uhr, mit einem Motivationstreffen mit Pfarrerin Susanne Zimmermann. Weitere Informationen und Anmeldung zu den Terminen erfolgt über Pfarrerin Susanne Zimmermann per E-Mail an susanne.zimmermann@ekir.de.
www.begegnungsgemeinde.de

14.02.2024, 19:30
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, 51061 Köln
Passionszeit in der Immanuel-Kirche
30 Minuten „Ruhepunkt“
In der Fastenzeit lädt die Evangelische Brückenschlaggemeinde Köln-Flittard/stammheim immer mittwochs zu siebenmal „Ruhepunkt“ in die Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, ein. Von Mittwoch, 14. Februar, bis Mittwoch, 27. März, immer 19.30 Uhr, können Besuchende bei spirituellen und musikalischen Angeboten für eine halbe Stunde zur Ruhe und innerer Einkehr finden.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

15.02.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42, 50825 Köln
„möglich! Ein 50 Tage Abenteuer“
In der Fastenzeit nachhaltig leben
Zur Fasten- und Passionszeit, die am Aschermittwoch, 14. Februar, beginnt und mit Ostern endet, schließt sich die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld der Aktion „möglich! Ein 50 Tage Abenteuer“ an. Es geht um die Frage, ob und wie es möglich ist, noch das Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Immer donnerstags, 18 Uhr bis 18.30 Uhr, zwischen Aschermittwoch und Ostern, treffen sich Interessierte in der Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42. Der erste Termin findet am Donnerstag, 15. Februar, 18 Uhr, statt. Es geht darum, sich eine Herausforderung zu suchen und dann mutige und nachhaltige Schritte zu gehen. In der begleiteten Gruppe geht es dann um die gegenseitige Unterstützung und Motivation. Auch spirituelle Impulse kommen nicht zu kurz.
www.oikos-institut.de

15.02.2024, 18:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Auszeit – „Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge”
Sechs Andachten in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
„Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge” – unter diesem Motto steht die diesjährige
Fastenaktion der Evangelischen Kirche. Pfarrer Thomas Fresia lädt in der Passions- und Fastenzeit dazu ein, rüber ins Foyer des Gemeindehauses der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, zu kommen und die Wochen vor Ostern gemeinsam zu unterbrechen mit guten Gedanken, geistlichem Impuls und stimmungsvoller Musik. Das erste Treffen findet am Donnerstag, 15. Februar, 18.30 Uhr bis 19 Uhr, statt. Danach treffen sich Interessierte noch an folgenden Terminen: 22. und 29. Februar sowie 7., 14. und 21. März.
www.evangelisch-in-duennwald.de

15.02.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42, 50825 Köln
Abendandachten in der Passionszeit
„Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge“
Pfarrer Stefan Dross
Mit Texten aus der Bibel, Zitaten aus Literatur und Theologie, Gebeten und Liedern wird die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld die Abendandachten in der Passionszeit jeweils donnerstags, 19 Uhr, in der Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42, feiern. Lassen Sie sich einladen zu 7 spannenden Abenden. Am Ende der sieben Abende wird die Osterkerze angezündet. Beginn ist am Donnerstag, 15. Februar, 19 Uhr.
www.kirche-ehrenfeld.de

Rhein-Erft-Kreis

14.02.2024, 18:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim-Zieverich
Passionsandachten in der Christuskirche
Im Mittelpunkt steht die biblische Passionsgeschichte Jesu
An drei Abenden, immer mittwochs, 18 Uhr, am 14. und 28. Februar sowie am 13. März lädt die Evangelische Trinitatiskirchengemeinde an der Erft zu Passionsandachten in die Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, ein. Die Andachten werden von Pfarrer Martin Trautner und Pfarrerin Ronja Voldrich gestaltet.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

14.02.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Sieben Wochen – mal anders
Passionsandachten in der Christuskirche
Von Aschermittwoch bis Ostern lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl zu einer Reihe von Passionsandachten in die Christuskirche, Mayersweg 10, ein. Immer mittwochs, 19 Uhr, 14., 21. und 28. Februar sowie 6., 13., 20. und 27. März soll gemeinsam der Frage nachgespürt und entdeckt werden „Wo überall Gott in meinem Leben mich überraschen kann?“
www.kirche-bruehl.de

15.02.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
Passionsandachten 2024 in Kerpen
Einladung in die Johanneskirche
In diesem Jahr feiert die Evangelische Kirchengemeinde Kerpen ihre Passionsandachten mit ausgewählten Passionsliedern aus unterschiedlichen Epochen. Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk und das Vorbereitungsteam laden jeweils donnerstags, 19 Uhr, in die Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, ein. Die Termine: 15., 22. und 29. Februar, sowie 7., 14. und 21. März.
www.evangelisch-in-kerpen.de

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Der ganze Beitrag zum Nachlesen

Als Passion wird im Christentum die Erinnerung, das Leiden und Sterben von Jesus Christus bezeichnet. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Passionszeit, sie wird auch Fastenzeit genannt. Christinnen und Christen erinnern sich in diesen rund sieben Wochen vor Ostern an die Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung.  Die Passionszeit endet am Karfreitag.

Schon im 4. Jahrhundert entwickelte sich eine Tradition, in der Passionszeit auch zu fasten. Gläubige verzichteten in der alten Kirche in dieser Zeit auf Fleisch und Wein, später auch auf Milch, Butter, Käse und Eier und begnügten sich mit einer Mahlzeit am Abend. Viele Christinnen und Christen fasten auch heute noch oder nehmen sich Zeit für Besinnung und Gebet. Die Fastenzeit geht über 40 Tage, wobei die Sonntage nicht mitgezählt werden.

Das Markus- und das Lukas-Evangelium berichten beide davon, dass Jesus 40 Tage in die Wüste ging und dort fastete. Diese Zeit gilt als Zeit der Versuchung. Weitere Hintergründe für die Begehung von 40 Tagen bieten verschiedene Texte des Alten Testamentes. Es sind Zeiten des Übergangs, der Vorbereitung und der Läuterung.

Die Passionszeit lädt Menschen ein, über das Leiden und Sterben von Jesus Christus nachzudenken. So bereiten sie sich zugleich auf das Osterfest vor, an dem die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert wird. Durch dieses Ereignis haben Christinnen und Christen selbst Hoffnung auf das ewige Leben.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Was ist die Passionszeit? Plus: Veranstaltungen zur Fasten- und Passionszeit erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.