Pilgern, Musik, Literatur & Genuss – unsere Wochentipps vom 29. April bis 5. Mai

Manchmal braucht es nur einen ersten Schritt – auf dem Jakobsweg, in ein Konzert oder in eine fremde Küche. Unsere Wochentipps vom 29. April bis 5. Mai haben eines gemeinsam: Sie laden ein, den Alltag kurz hinter sich zu lassen und etwas zu erleben, das noch lange nachhallt. Unsere Wochentipps enthalten Pilgertouren, feurige Orgelmusik, stimmungsvolle Chorkonzerte, eine bewegende Lesung und eine kulinarische Reise durch Afrika.

 

Pilgern auf dem Jakobsweg von Kerpen nach Aachen

Ein Angebot der Kerpener Kirchengemeinden
Wer schon einmal daran gedacht hat, einfach loszugehen, hat dazu vom 29. bis 31. Mai Gelegenheit: Die drei evangelischen Kirchengemeinden in Kerpen (Kerpen, Sindorf und Melanchthon Kerpen) bieten eine gemeinsame Pilgerreise auf dem Jakobsweg von Kerpen nach Aachen an. Ein Vortreffen für Interessierte findet am Donnerstag, 30. April, 19 Uhr, im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Kerpen, Filzengraben 17, in Kerpen statt. Die dreitägige Pilgertour richtet sich ausdrücklich an alle, die sich das Losgehen bisher noch nicht getraut haben. Geschlafen wird schlicht auf Isomatten in Gemeindehäusern. Das Gepäck wird transportiert, so dass die Teilnehmenden tagsüber lediglich mit leichtem Rucksack unterwegs sind. Weitere Informationen gibt es unter www.evangelisch-in-kerpen.de.
http://www.evangelisch-in-kerpen.de

Orgelkonzert zum Thema „Feuer“

Martin Herchenröder zu Gast in der Trinitatiskirche
Ein Orgelkonzert unter dem Titel „Feuer“ steht am Donnerstag, 30. April, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, auf dem Programm. Martin Herchenröder, Komponist, Organist und Professor an der Universität Siegen, spielt Werke, die das Element des Feuers in unterschiedlichen Klangsprachen aufgreifen. Das Programm reicht von Johann Sebastian Bachs Fantasie g-Moll (BWV 542) und dem Choral „Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist“ (BWV 667) über Nicolaus Bruhns‘ Präludium e-Moll bis zu Olivier Messiaens „Les langues de feu“ aus der Messe de la Pentecôte und der sechsten Méditation aus den „Neuf méditations sur le mystère de la Sainte Trinité“. Ergänzt wird das Programm durch William Albrights „Nocturne in Grey and Gold: Chelsea Snow“ aus den Whistler Nocturnes sowie zwei eigene Kompositionen Herchenröders: „Erscheinung aus zungen reden“ und „Northern Lights“. Herchenröder, dessen Werke von renommierten Orchestern, Ensembles und Solisten weltweit aufgeführt werden, ist seit 2008 ständiger Gastprofessor an der Eastman School of Music in Rochester. Der Eintritt ist frei.
http://www.trinitatiskirche-koeln.de

Konzert: „Voices of Light“

Zwei Kammerchöre erkunden den Klang des Lichts
Unter dem Titel „Voices of Light“ begegnen sich zwei Kammerchöre am Samstag, 2. Mai, 18 Uhr, in der Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10. Der Kammerchor Constant aus Köln und der Phemios Kammerchor aus Lübeck haben sich beim Deutschen Chorfestival des Verbandes Deutscher KammerChöre 2023 in Lübeck kennengelernt. Sie präsentieren ein Programm, das den Klang des Lichts in vielen Facetten erkundet. Der musikalische Bogen spannt sich von der leuchtenden Vokalpolyphonie Giovanni Pierluigi da Palestrinas bis zu schwebenden Klanglandschaften zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten wie Caroline Shaw, Dobrinka Tabakova und Ēriks Ešenvalds. Die beiden Chöre singen dabei auch gemeinsam. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
http://www.brueckenschlag-gemeinde.de

Jazz meets Ordinarium, Swing meets Baroque, Pop meets Klassik

Zwei Chöre präsentieren besondere Cross-Over-Musik
Rund 80 Sängerinnen und Sänger präsentieren am Sonntag, 3. Mai, 17 Uhr, in der Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, ein außergewöhnliches Cross-Over-Programm. Der Chor Aufbruch Brühl unter der Leitung von Valerie Nieswandt und der Chor St. Matthäus aus Alfter unter der Leitung von Constantin Scholl verbinden gemeinsam mit einem Jazz-Ensemble Stile, die selten zusammenfinden: Will Todds Jazz Missa Brevis, Henry O. Millsbys Swing-Interpretationen bekannter Barock-Kompositionen sowie eine abwechslungsreiche Mischung aus Pop- und Klassik-Stücken. Jazzstile wie Swing, Latin Groove und Ballade treffen auf chorale Elemente. Der Eintritt wird noch bekannt gegeben.
http://www.kirche-bruehl.de

Lesung mit Sarah Levy: „Kein anderes Land“

Deutsch-israelische Autorin liest aus ihren Aufzeichnungen
Die deutsch-israelische Autorin und Journalistin Sarah Levy liest am Montag, 4. Mai, 19 Uhr, in der Karl Rahner Akademie, Jabachstraße 4-8, aus ihrem Buch „Kein anderes Land, Aufzeichnungen aus Israel“. Sarah Levy schildert, wie der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 ihr Leben als junge Mutter in Tel Aviv veränderte und wie Radikalisierung und Polarisierung ein ganzes Land prägen. Die Einführung übernimmt Professor Jürgen Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Eine Anmeldung unter anmeldung@koelnische-gesellschaft.de ist erforderlich.
anmeldung@koelnische-gesellschaft.de, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
http://www.melanchthon-akademie.de

Kulinarische Reise durch Afrika

Kochkurs mit Spezialitäten aus Süd-, Ost- und Westafrika
Die Evangelische Familienbildungsstätte Köln lädt am Dienstag, 5. Mai, von 18 Uhr bis 21.45 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, zu einer kulinarischen Reise durch Afrika ein. Der Kochkurs führt zunächst in den Süden des Kontinents mit dem würzigen Nationalgericht Bobotie und der Tradition des Braai, dem südafrikanischen Grillen. Auf den Tisch kommen zartes Lamm oder würziges Hühnchen mit selbstgemachten Grillsaucen und Chakalaka, dem beliebten pikanten Krautsalat. Anschließend geht es weiter nach Ost- und Westafrika mit typischen Spezialitäten aus Kenia und Nigeria. Der Abend richtet sich an alle, die gerne neue Aromen entdecken und über den Tellerrand schauen möchten. Mitzubringen sind eine Schürze und geeignete Behältnisse für Reste. Die Teilnahme kostet 38 Euro. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/474455-0, per E-Mail an info@fbs-koeln.org oder auf der Homepage www.fbs-koeln.org ist erforderlich.
http://www.fbs-koeln.org

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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„Wann kann ich endlich ich sein?“ – Late-Night-Gottesdienst der Queeren Kirche Köln bei der c/o-pop

Viele Besucher und Besucherinnen feiern im Veranstaltungssaal des Bürgerzentrums Ehrenfled mit der Queeren Gemeinde und dem Queeren Chor.

Als die „wunderbare Ludi“ – wie Pfarrer Tim Lahr sie nennt – zu singen beginnt, füllt sich der Saal vor der Bühne im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Sie ist in rotes Licht getaucht. Ludi trägt ein schulterfreies Glitzerkleid und einen gestutzten Bart. Mit dem queeren Chor im Rücken singt sie die kämpferische Hymne „Survivor“, bekannt geworden durch das Cover der Band Destiny’s Child. Die Besucherinnen und Besucher wippen oder singen sofort mit. Viele kennen den Text: „I’m a survivor, I’m gonna make it…“ – übersetzt: „Ich bin eine Überlebende, ich werde es schaffen.“ Sie sind bei dem Late-Night-Format der Queeren Kirche Köln mit dem Titel „It’s Queer Church“ zu Gast, das am späten Abend im Rahmen der c/o-pop stattfindet.

„Wir sind eine echte evangelische Kirche“ – und beten auch zu Madonna

Pfarrer Tim Lahr begrüßt die c/o-Pop-Gemeinschaft: „Wir sind eine echte evangelische Kirche“, sagt er. „Natürlich beten wir auch zu Madonna und Lady Gaga, aber manchmal beten wir auch zu Gott und Jesus.“ Es ist ein unkonventionelles Gottesdienstformat, eingebettet in Popmelodien, die einen Bezug zum Gottesdienst-Thema aufweisen. Wir sind „Survivor“, Überlebende, sagt Lahr. „Wir fragen uns immer wieder, ob wir so angenommen werden, wie wir sind. Und wir wissen, dass Gott uns so annimmt.“ Und deswegen singt die Gemeinschaft nun „Take me as I am“ – „Nimm mich wie ich bin.“ Das anschließende Gebet schließt Lahr mit einer Frage an Gott: „Wann kann ich endlich ich sein?“ Sie bewegt die queere Gemeinschaft sehr.

Sieben fette Kühe – eine Predigt über queere Errungenschaften

Der Pfarrer macht in der Predigt darauf aufmerksam, dass bereits einiges erreicht sei. Er bezieht sich auf die biblische Geschichte vom Traum des Pharaos (1. Mose 41), in dem sieben fette Kühe von sieben mageren gefressen werden. Josef deutet dies als Vorhersage, dass auf sieben Jahre Überfluss sieben Jahre Hungersnot folgen. Lahr hat seine eigene Deutung: Es gab eine gute Zeit für uns Queers.

Es gab sieben fette Jahre, sieben fette Kühe, die er wie folgt benennt: Bei der „Ehe für alle“, die mittlerweile möglich sei, handele es sich um so eine fette Kuh. Eine weitere sei die Sichtbarkeit der queeren Menschen in den sozialen Medien. Viele würden sich zeigen. Das führe leider auch dazu, dass andere Dinge sichtbar werden, nämlich der Hass dagegen. Dann sei da auch noch die „Pride-wurde-Mainstream-Kuh“. Plötzlich sei die Regenbogenflagge überall zu sehen gewesen. Das sei zwar auch dem Trend geschuldet und habe manchmal mit „Queer Washing“ zu tun. „Trotzdem hatte das natürlich auch etwas Bestätigendes, etwas Schönes“, so Lahr. „Es sind Firmengelder in Diversity-Programme geflossen.“ Eine weitere fette Kuh sei das endlich beschlossene Selbstbestimmungsgesetz, das trans-, intergeschlechtlichen und nicht-binären Personen in Deutschland ermöglicht, ihren Geschlechtseintrag und Vornamen durch eine einfache Erklärung beim Standesamt zu ändern.

Sieben queere Kühe schimmerten während der Predigt auf dem Bildschirm im Hintergrund der Bühne.

Die fünfte fette Kuh sei die queere Repräsentation in Politik und Popkultur. „Man hat gemerkt, auch der Bundestag ist deutlich queerer geworden“, sagt Lahr, „Netflix-Serien haben plötzlich queere Geschichten.“ Bei der sechsten fetten Kuh handele es sich um die intersektionale Kuh. Das Thema Intersektionalität, also Mehrfachdiskriminierungen, sei mehr in den Fokus gerückt – dass Menschen nicht nur wegen einer Eigenschaft, sondern möglicherweise auf mehrfache Weise diskriminiert werden. „Die siebte und letzte fette Kuh habe ich die Queer-Joy-Kuh genannt“, sagt Lahr. „Wir konnten stolz sein, wir konnten uns feiern.“ Sogar in kleinen Dörfern seien CSDs entstanden. Die vorhandenen seien größer geworden.

„Wir müssen alle weiter dafür kämpfen, dass die Kühe dick bleiben“

Nun keimten allerdings Sorgen auf: „Wir alle haben das Gefühl, den Kühen wird zunehmend das Futter geraubt. Sie werden mit Dreck beworfen“, schilderte Lahr. Die Sprache gegen queere Menschen, überhaupt gegen marginalisierte Gruppen, würde härter. „Bewahrt euch in euren Herzen all das Gute, was ihr in den letzten sieben Jahren erfahren habt“, riet der Pfarrer. „Wir müssen nun alle weiter dafür kämpfen, dass die Kühe dick bleiben.“

Auch in den biblischen Geschichten hätten Menschen immer wieder Mangelerfahrungen gemacht und Kraft aus ihrer Spiritualität, aus ihrem Glauben gezogen. „Sie haben groß geträumt“, so Lahr, „und haben sich diese Träume immer bewahrt.“ Deswegen seien diese Geschichten vielleicht auch über viele tausende Jahre erhalten geblieben. Und so endete der poppige Gottesdienst hoffnungsvoll – mit einem umgedichteten Song der Band ABBA: „Mama Mia, holy is your name… your love, everyone’s included.“

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

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STADTRADELN 2026: „Kirche radelt“ geht in die nächste Runde – Jetzt mitradeln!

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr startet das STADTRADELN 2026 in eine neue Runde. Mit dem 10. Juni beginnt die dreiwöchige Aktion, bei der wir gemeinsam als Team „Kirche radelt“ wieder kräftig in die Pedale treten. Ziel ist es, den Radverkehr zu fördern, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Jeder Kilometer zählt, jeder Beitrag macht einen Unterschied. Im vergangenen Jahr hat sich das Team „Kirche radelt“ erstmals an der Aktion beteiligt. Mit 42 Teilnehmenden und über 10.000 gefahrenen Kilometern hat der EKV Köln und Region ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität gesetzt.

Im Rahmen der städtischen Wertung erreichte das Team Platz 49. Gleichzeitig wurde einmal mehr deutlich, dass gemeinsames Radfahren nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz ist, sondern zugleich den Zusammenhalt stärkt und die Gemeinschaft spürbar verbindet.

In diesem Jahr ist das Ziel, die Beteiligung deutlich zu steigern und über 100 Teilnehmende für die Aktion zu gewinnen, die das Team aktiv unterstützen und gemeinsam viele Kilometer sammeln.

Über folgenden Link können Sie sich direkt unserem Team „Kirche radelt“ anschließen: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=16691.

So funktioniert das Sammeln von Kilometern:

Alle Fahrten und Kilometer, die Sie während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurücklegen, können online im Kilometer-Buch eingetragen oder direkt über die STADTRADELN-App erfasst werden.

Teilnehmende ohne Internetzugang können die gefahrenen Kilometer wöchentlich über einen Erfassungsbogen an die lokale STADTRADELN-Koordination melden.

Der Ort der gefahrenen Kilometer spielt keine Rolle, da Klimaschutz an keiner Stadt- oder Landesgrenze endet.

Ausgeschlossen sind Fahrten und Kilometer im Rahmen von (Rad-)Wettkämpfen sowie Trainingseinheiten auf stationären Fahrrädern.

Die Häufigkeit der Einträge (einzeln, täglich oder jeweils zum Ende einer Woche) kann frei gewählt werden.

Nachtragefrist: Nach dem 21-tägigen Aktionszeitraum können Kilometer noch bis zu sieben Tage nachgetragen oder korrigiert werden. Danach sind keine Änderungen mehr möglich.

Informationen zur STADTRADELN-App finden Sie hier: https://www.stadtradeln.de/app.

Text: Marco Beumers/APK
Foto(s): Klima-Bündnis Services/STADTRADELN/kirchekoeln/ Felix Krammer

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„Für viele im Veedel ist das Café Lichtblick ein zweites Zuhause“

An einem unscheinbaren Bäumchen im Café Lichtblick hängen kleine Zettel. Wer genauer hinschaut, versteht schnell, was es damit auf sich hat: Menschen, die etwas übrig haben, spendieren damit anderen ein Frühstück, einen Kaffee, ein Ei oder ein Eis. Wer einen Zettel abnimmt, geht damit einfach zum Tresen – und bekommt, was draufsteht. Kein Antrag, kein Formular, keine peinliche Nachfrage. Solidarität, ganz ohne Bürokratie. Dieser sogenannte Sponsorenbaum ist vielleicht das schönste Symbol für das, was das Café Lichtblick an der Gisbertstraße 98 in Köln-Mülheim seit drei Jahrzehnten ausmacht.

Dreißig Jahre – das ist eine lange Zeit für ein Projekt, das einst in einem ehemaligen Supermarkt begann. 1996 haben die evangelische Brückenschlag-Gemeinde und die katholische Pfarrgemeinde St. Hubertus und St. Mariä Geburt das ökumenische Café gemeinsam aus der Taufe gehoben. Rechtlich und finanziell liegt die Verantwortung bei der evangelischen Gemeinde, die auch Eigentümerin des Ladenlokals ist. Dass zwei Konfessionen an einem Strang ziehen, ist bis heute kein Selbstläufer – hier aber funktioniert es, und zwar seit einer Generation.

Mer dun et för de Lück“

Das erklärte Ziel war von Beginn an, Kirche nicht in den vier Wänden des Gotteshauses einzumauern, sondern mitten ins Veedel zu tragen. „Einen Ort der Begegnung für Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten bieten und damit Kirche in den Alltag bringen“ – so steht es in der Selbstbeschreibung des Projekts. Mission und Diakonie also, Glauben weitergeben und den Nächsten dienen. Klingt nach Sonntagspredigt, ist hier aber gelebter Alltag. Beim diesjährigen Veedelszug brachte die Fußgruppe des Cafés die Botschaft auf einen eingängigen Nenner: „Mer dun et för de Lück.“ Klarer geht es kaum.

Das Café Lichtblick an der Gisbertstraße 98 in Köln-Mülheim.
Das Café Lichtblick an der Gisbertstraße 98 in Köln-Mülheim.

Birte Kathage leitet das Café Lichtblick seit Mai 2025. Sie ist die Frau, die den Laden am Laufen hält – zusammen mit vier Minijobberinnen und Minijobbern und sage und schreibe 44 Ehrenamtlichen. Die sind zwischen 14 und 80 Jahre alt, was schon für sich genommen bemerkenswert ist. Für Kathage ist der diakonische Ansatz das Herzstück des Hauses: „Dafür stehen zum Beispiel unsere Kleiderkammer und der Secondhand-Laden.“ Im Keller befinden sich meterlange Ständer und Regale voller Kleidung – gegen eine kleine Spende kann sich dort jeder bedienen, der etwas braucht.

Das Herzstück bleibt aber das Café selbst. Frühstück gibt es dort von morgens bis abends, für kleines Geld – was im Kölner Gastronomieumfeld schon fast revolutionär anmutet. Dazu Kuchen, warme und kalte alkoholfreie Getränke sowie Produkte aus fairem Handel: Kaffee, Schokolade, Honig und mehr. Wer Bücher mag, wird ebenfalls fündig: Im kleinen Buchladen lassen sich neue Titel bestellen und zeitnah abholen, sogar E-Books sind im Angebot. Man bezahlt bar oder per EC-Karte und bekommt den Download-Link per Mail. Secondhand-Bücher gibt es auch – deren Preis richtet sich nach ihrer Dicke, gemessen in Zentimetern. Eine charmante Idee. Gut für Lesenden, dass die Autoren und Autorinnen so nicht bezahlt werden.

Das Programm geht weit über Kaffee und Kuchen hinaus. Lesungen gehören seit den Anfangstagen dazu, Informationsabende zu Themen wie Pflege sind fester Bestandteil des Angebots, Sozialberatung inklusive. 25 Frauen und Männer treffen sich einmal im Monat zum offenen Singen. Mittwochs wird Spanisch gelehrt. Es gibt Spielenachmittage, einen Strickkreis und einmal im Monat eine Computer-Sprechstunde für alle, die mit der digitalen Welt noch ein wenig fremdeln.

Hilde Kuck ist von Anfang an dabei – ehrenamtlich, versteht sich. Sie erinnert sich an eine Familie, die unlängst zu Besuch war: die 90-jährige Oma, ihre Tochter, deren Sohn und dessen Tochter. Vier Generationen unter einem Dach, in einem Café im Veedel. Das sagt mehr über das Lichtblick als jede Jubiläumsbroschüre. „Für viele im Veedel ist das Café Lichtblick ein zweites Zuhause“, sagt Birte Kathage. Hilde Kucks Geschichte ist der Beweis.

Was sich die Leiterin für die nächsten Jahre wünscht? Mehr Mitstreiter, vor allem jüngere. „Ich würde mich freuen, wenn wir das Team auf eine noch breitere Basis stellen könnten.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Eine Spitzendecke aus Metall – Brühls evangelische Gemeinde plant ungewöhnliches Gemeindehaus

Architekt Ulrich Königs erläutert die Raumaufteilung des Neubaus.

Jemand hat eine weiße Spitzendecke über das doppelstöckige Gebäude gelegt. So sieht der Entwurf ein wenig aus. Eine mit Ornamenten versehene Metallverkleidung ummantelt den oberen und den rechten Bereich. Darunter glänzt die breite Fensterfront im Erdgeschoss. Ein riesiges doppelstöckiges Erkerfenster ragt daneben hervor und verleiht dem Bau Profil. Die Architekten Königs stellten den ungewöhnlichen Entwurf bei einem Informationsabend in der Christuskirche vor – für das neue Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde an der Mayersweg 5–7 in Brühl. Viele Interessierte waren gekommen, darunter der Bürgermeister Marc Prokop und der technische Beigeordnete der Stadt Brühl, Ralf Ritter.

Das Ornament der Fassade hätten die Architekten aus der Lutherrose und dem Kreuzornament über der Tür des alten Gemeindehauses weiterentwickelt, erklärte er. In der Abstraktion und der Wiederholung habe sich dann wie bei einer Tapete ein Muster entwickelt, das ein charakteristisches Bild abgäbe und Identität stifte. Die halb perforierte Metallfassade diene gleichzeitig als Sonnenschutz, der auch die energetische Stabilisierung des Gebäudes gewährleiste. „Wir wollen einen Holzbau errichten“, betonte der Architekt. Er weise eine günstige CO2-Bilanz auf. Zudem wolle man mit einer Wärmepumpe arbeiten und Solarenergie möglich machen. Zwei Drittel des Daches würden als Gründach genutzt. Darüber würden sich nicht nur Bienen und Insekten freuen, sondern es diene auch als Regenpufferspeicher.

Raumaufteilung: Offen, barrierefrei und gemeinschaftsorientiert

Der geplante Neubau mit Vorplatz. (Credit: Königs Architekten)

Das Erdgeschoss soll eine breite Glasfront mit bodentiefen Fenstern erhalten. Dahinter befindet sich ein langgestrecktes Foyer, das zu einer auf der linken Gebäudeseite gelegenen Bibliothek führt. In dem rechten Bereich hinter dem Foyer sollen Büros, ein Pfarrgemeindebüro und ein Doppelbüro liegen. Dort wird es auch ein barrierefreies WC geben. Eine Treppe und ein Aufzug werden in der Mitte ins Obergeschoss führen. Auf der rechten Erdgeschossseite wird es zunächst eine große Küche geben. Ganz rechts gelangt man dann durch eine Flügeltür in den großen Gemeindesaal, mit direktem Zugang zur Küche und zum Foyer. Der Saal soll Platz für etwa 100 Stühle bieten. Zudem erhält er Schrankelemente, die in die Wand integriert sind. Vom Gemeindesaal können die Gäste auch direkt in den Garten oder auf den Vorplatz hinaustreten.

Der Veranstaltungssaal des Neubaus. (Credit: Königs Architekten)

Auf dem Weg zum Obergeschoss können Besucherinnen und Besucher vom Mittelpodest der Treppe durch ein großes Fenster in der Rückwand auf das Max-Ernst-Museum blicken und gelangen dann auf eine offene Galerie. Im Obergeschoss sind zudem ein großer Sitzungsraum, eine größere WC-Anlage, ein Kreativraum mit einem Lager für Gruppen und Workshops und ein zusätzliches Büro vorgesehen, darunter ein kleineres für Einzelgespräche. Der große Vorplatz wird eine wassergebundene Oberfläche erhalten, für verschiedene Nutzungen – wie beispielsweise Flohmärkte – zur Verfügung stehen und mit einigen Bäumen bepflanzt sein.

„Wir haben darum gekämpft, das Gebäude zu erhalten. Es ist nicht möglich.“

Viele Besucher und Besucherinnen melden sich zu Wort. Pfarrerin Sandra Nehring reicht das Mikrophon herum.

Manche Besucherinnen und Besucher fremdelten allerdings mit der modernen Gestalt des Hauses, einen Steinwurf vom Brühler Schloss und dem Max-Ernst-Museum entfernt. Sie stellten die Frage, ob das alte Gemeindehaus denn wirklich abgerissen werden müsse. Pfarrerin Sandra Nehring konnte das klar beantworten: „Wir wollten nicht neu bauen“, sagte sie. „Wir wollten das vorhandene Gebäude sanieren.“ Doch es sei zu schadhaft. Der gesamte Keller sei verschimmelt. Das Wasser stehe bis zum Erdgeschoss in den Wänden. Die alten Tonrohre seien gebrochen, ein Stück Decke bereits vom Gemeindebüro heruntergefallen. Das Obergeschoss sei bis unter das Dach vom Wurm befallen. Das Gebäude ließe sich auch nicht barrierefrei umbauen. „Wir haben dann zumindest die Fassade erhalten wollen“, schildert Nehring, „aber festgestellt, dass Wasser so stark in sie eingedrungen ist, dass sie zerbröckeln würde. Wir haben darum gekämpft, das Gebäude zu erhalten. Es ist nicht möglich.“

Der technische Beigeordnete der Stadt Brühl, Ralf Ritter, ergänzte: „Man kann nach einem Abriss natürlich am historischen Beispiel orientiert wieder aufbauen. Aber das macht die Dinge nicht unbedingt besser“, betonte er. Und die Gemeinde müsse ein gewisses Programm an Räumen unterbringen. Der Bau müsse zudem bezahlbar sein.

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch/ Königs Architekten.

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Sommerferien 2026 im Blick: Noch freie Plätze bei evangelischen Freizeiten

Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen rücken näher: Vom 13. Juli bis zum 26. August 2026 heißt es für viele Kinder und Jugendliche endlich wieder raus aus dem Alltag und rein in neue Erlebnisse. Die Zeit bis dahin vergeht oft schneller als gedacht – und bei einigen Freizeiten der evangelischen Kirchengemeinden in Köln und Region sind aktuell noch Plätze frei.

Auf der Internetseite kirche.me/freizeiten finden Kinder, Jugendliche und Eltern eine übersichtliche Sammlung. Die Plattform bündelt die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinden und macht sie zentral auffindbar – von kurzen Freizeiten in der Nähe bis hin zu mehrwöchigen Reisen im In- und Ausland.

Kinder- und Jugendfreizeiten gehören zu den wichtigsten Bausteinen evangelischer Jugendarbeit. Sie bieten nicht nur Erholung, sondern sind intensive Lern- und Erfahrungsräume. Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen, Neues ausprobieren und über sich selbst hinauswachsen – all das prägt diese Angebote. Möglich wird dies durch das große Engagement haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitender in den Gemeinden, die jedes Jahr ein breites, altersgerechtes Programm auf die Beine stellen.

Die Freizeiten unterscheiden sich in Dauer, Zielgruppe und Ausrichtung, haben aber eines gemeinsam: Sie eröffnen jungen Menschen Freiräume jenseits des Alltags. Gemeinsames Kochen, kreative Projekte, Sport, Naturerlebnisse und spirituelle Impulse fördern Teamgeist, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung. Andachten und Gespräche laden dazu ein, Fragen nach Sinn, Glauben und Zusammenleben zu stellen.

Alle Freizeiten sind offen für Kinder und Jugendliche – unabhängig von Herkunft, Religion oder sexueller Identität – und tragen bewusst ein christliches Profil. Das Evangelische Jugendreferat Köln und Region unterstützt die Gemeinden organisatorisch, leitet Zuschüsse von Stadt und Land weiter, qualifiziert Mitarbeitende und steht im Hintergrund als verlässliches Backup.

Text: APK/AI
Foto(s): APK/Screenshot kirche.me/freizeiten

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Die besten Partys finden in der Küche statt! NEUE FBS Kochkurse im 2. Halbjahr 2026 – Genuss, Vielfalt & neue Formate

Ob du die Aromen Indiens entdecken, am Grill zum Profi werden oder mit der Kraft der 5 Elemente kochen möchtest – im zweiten Halbjahr 2026 laden wir dich ein, gemeinsam mit uns in der Küche zu feiern. Denn die besten Partys finden da statt, wo es brutzelt, duftet und schmeckt! Wir haben unser Kursangebot für dich erweitert: Mit neuen Formaten wie dem Frauenflow Küche, der Küche der 100-Jährigen oder dem Online-Kurs Jobfood für Frauen gehen wir noch gezielter auf deine Bedürfnisse ein. Ob mediterran, griechisch, indisch oder asiatisch inspiriert – bei uns reist du kulinarisch um die Welt, ohne Köln zu verlassen. Neu und besonders ans Herz gelegt: Unsere 5-Elemente-Kochkursreihe durch die Jahreszeiten, spannende Erlebnisse für Familien in der FerienKochWerkstatt und gesellige Abende wie Beats & Burger oder Papas kochen – weil Kochen verbindet, entspannt und einfach Freude macht. Schau rein, schnapp dir deinen Lieblingsabend – und melde dich an, bevor die Plätze weg sind!

Alle Kurse sind einzeln buchbar. Anmeldung und weitere Informationen direkt über die verlinkten Kurse.

 

Die Küche der 100-Jährigen

Kursnr. 261F5119
Beginn Sa., 13.06.2026, 17:00 – 20:45 Uhr< Dauer 1 x 5 Gebühr 38,00 € Was ist das Geheimnis jener Menschen, die gesund und glücklich alt werden? In diesem Kochkurs tauchst du ein in die mediterrane Ernährungsweise, wie sie seit Generationen gelebt wird – voller Kräuter und Gewürze, sonnengereiftem Gemüse, reinen Ölen und liebevoller Einfachheit. Du erfährst, wie die mediterrane Küche und die mediterrane Diät wesentlich zu Vitalität, Freude und Langlebigkeit beiträgt. Gemeinsam kochen wir Gerichte, die Körper und Seele nähren, die Mitte stärken, Entzündungen vorbeugen und den Stoffwechsel beleben – inspiriert von der Kochkunst der griechischen Wurzeln unserer Kursleiterin, sowie deren Erfahrung in der spanischen und italienischen Küche.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5119/kursname/Die%20Kueche%20der%20100-Jaehrigen/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5119/kursname/Die%20Kueche%20der%20100-Jaehrigen/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5119/kursname/Die%20Kueche%20der%20100-Jaehrigen/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5119/kursname/Die%20Kueche%20der%20100-Jaehrigen/

 

Ein Abend in Griechenland – vegetarisch griechisch kochen und genießen.

Kursnr. 261F5120
Beginn Fr., 10.07.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 38,00 €
In gemütlicher Atmosphäre gemeinsam authentische vegetarische griechische Gerichte kochen. Reise mit Maria, deiner Kursleitung kulinarisch in ihr Heimatland Griechenland. Frische Kräuter, gutes Olivenöl und mediterrane Lebensfreude stehen im Mittelpunkt. Lass dich inspirieren vom Duft der Ägäis und entdecke neue Lieblingsrezepte für deine Küche.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5120/kursname/Ein%20Abend%20in%20Griechenland%20-%20vegetarisch%20griechisch%20kochen%20und%20geniessen/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5120/kursname/Ein%20Abend%20in%20Griechenland%20-%20vegetarisch%20griechisch%20kochen%20und%20geniessen/

Ein Abend in Griechenland – griechisch kochen und genießen mit Fisch und Fleisch

Kursnr. 262F5113
Beginn Sa., 12.09.2026, 17:00 – 20:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 44,50 €
Koche in gemütlicher Atmosphäre authentische griechische Gerichte.
Reise mit unserer Kursleitung Maria kulinarisch in ihr Heimatland Griechenland. Frische Kräuter, Fisch oder Fleisch, gutes Olivenöl und mediterrane Lebensfreude stehen im Mittelpunkt. Lass dich inspirieren vom Duft der Ägäis und entdecke neue Lieblingsrezepte für deine Küche.
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5113/kursname/Ein%20Abend%20in%20Griechenland%20-%20griechisch%20kochen%20und%20geniessen%20mit%20Fisch%20und%20Fleisch/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5113/kursname/Ein%20Abend%20in%20Griechenland%20-%20griechisch%20kochen%20und%20geniessen%20mit%20Fisch%20und%20Fleisch/kategorie-id/393/

 

NEU! EXTRA FÜR FRAUEN konzipiert. In unserem neues Bereich:

Frauenleben. Ganz Frau Sein.

Frauenflow Küche – intuitiv, stärkend und nährend.

Kursnr. 262F5114
Beginn Fr., 02.10.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 44,50 €
Tauche ein in deine weibliche Kochkraft. In diesem Kochkurs verbinden wir das Wissen der 5-Elemente-Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin mit der mediterranen Küche: warm, aromatisch und voller Leben.
Gemeinsam kochen wir Gerichte, die deinen natürlichen Rhythmus fördern, dein Hormonsystem sanft unterstützen und Körper, Geist und Seele nähren. Du lernst, wie du mit den fünf Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) dein inneres Gleichgewicht stärken kannst und wie Olivenöl, Kräuter, Hülsenfrüchte, saisonales Gemüse und aromatische Gewürze dich mit mediterraner Lebensfreude erfüllen. Genieße wohltuende Küchenmomente, inspirierenden Austausch mit anderen Frauen und neue Impulse, um deine Ernährung harmonisch und weiblich-kraftvoll zu gestalten.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5114/kursname/Frauenflow%20Kueche%20-%20intuitiv%20staerkend%20und%20naehrend/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5114/kursname/Frauenflow%20Kueche%20-%20intuitiv%20staerkend%20und%20naehrend/

 

ONLINE COOKING – Jobfood für Frauen. Stark und energetisch durch den Tag.

Kursnr. 262F5102
Beginn Mo., 28.09.2026, 19:00 – 21:15 Uhr
Dauer 1 x 3
Gebühr 22,50 €
Dieser Kurs richtet sich an berufstätige Frauen, die Job, Familie und persönliche Weiterentwicklung unter einen Hut bringen möchten. Cleveres Meal Prep spart Zeit, reduziert Stress und sorgt dafür, dass du und deine Liebsten auch an hektischen Tagen gut versorgt seid. Wir setzen auf praktische Strategien, die gesunde Vorbereitung einfach, nachhaltig und stärkend machen. Im Mittelpunkt stehst du und deine Bedürfnisse, damit du energiegeladen, fokussiert und stark durch den Tag kommst – während deine Familie mitversorgt ist.
Jobfood für Frauen mitten im Leben. Energie und Fokus mit Ernährung als deiner Superkraft.
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5102/kursname/ONLINE%20COOKING%20-%20Jobfood%20fuer%20Frauen%20Stark%20und%20energetisch%20durch%20den%20Tag/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5102/kursname/ONLINE%20COOKING%20-%20Jobfood%20fuer%20Frauen%20Stark%20und%20energetisch%20durch%20den%20Tag/kategorie-id/393/

 

Unsere neue Kochreihe: die 5-Elemente-Küche. Ein Kochkurs zu jeder Jahreszeit.

In dieser Kochkursreihe widmen wir uns jeder Jahreszeit mit ihren besonderen Lebensmitteln und Energien. In jedem Kurs lernst du, wie du mit ausgewählten, saisonalen Zutaten alle fünf Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – in Balance bringst. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine anti-entzündliche und die Mitte stärkende Ernährung, die Körper und Geist gleichermaßen nährt. Ideal für alle, die in die 5-Elemente-Küche eintauchen wollen und bewusst mit saisonalen Lebensmitteln kochen möchten. Unsere gelernte 5-Elemente-Köchin Maria begleitet dich liebevoll.

5-Elemente-Küche. Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten. Sommer.

Kursnr. 261F5121
Beginn Fr., 17.07.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 41,00 €
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5121/kursname/5-Elemente-Kueche%20Kochen%20im%20Einklang%20mit%20den%20Jahreszeiten%20Sommer/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5121/kursname/5-Elemente-Kueche%20Kochen%20im%20Einklang%20mit%20den%20Jahreszeiten%20Sommer/

 

5-Elemente-Küche. Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten. Herbst.

Kursnr. 62F5115
Beginn Fr., 16.10.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 44,50 €
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5115/kursname/5-Elemente-Kueche%20Kochen%20im%20Einklang%20mit%20den%20Jahreszeiten%20Herbst/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5115/kursname/5-Elemente-Kueche%20Kochen%20im%20Einklang%20mit%20den%20Jahreszeiten%20Herbst/

 

5-Elemente-Küche. Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten. Winter.

Kursnr. 262F5116
Beginn Mi., 02.12.2026, 18:00 – 21:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 44,50 €
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5116/kursname/5-Elemente-Kueche%20Kochen%20im%20Einklang%20mit%20den%20Jahreszeiten%20Winter/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5116/kursname/5-Elemente-Kueche%20Kochen%20im%20Einklang%20mit%20den%20Jahreszeiten%20Winter/

 

Besondere Formate- besonderer Preis!

Papas kochen. – Genuss, der verbindet.

Kursnr. 262F5003
Beginn Di., 08.09.2026, 19:00 – 22:00 Uhr
Dauer 3 x 4
Gebühr 42,00 €
Unsere neue Kochreihe richtet sich an alle aktiven Papas, die Lust haben, gemeinsam mit anderen Vätern leckere, familienfreundliche Lieblings-Gerichte zu zaubern. In entspannter Atmosphäre wird geschnippelt, gebrutzelt und gelacht und du hast viel Zeit für den Austausch mit den anderen Gleichgesinnten. Du bekommst alltagstaugliche Tipps zu gesunder Familienernährung, du lernst praktische Kochtechniken und bekommst Einkaufs- und Lagerhaltungstipps für noch mehr Nachhaltigkeit in eurem Haushalt.
Einfach. Lecker. Gemeinsam. Melde dich jetzt an und sei dabei.
Durch eine Förderung des Projektes ist für die Teilnahme am Kurs lediglich die Lebensmittelumlage zu zahlen.
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5003/kursname/Papas%20kochen%20-%20Genuss%20der%20verbindet/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5003/kursname/Papas%20kochen%20-%20Genuss%20der%20verbindet/kategorie-id/393/

 

Beats & Burger. – Junger Campus Sommernacht Kochevent

Kursnr. 261F545
Beginn Do., 9.7.2026, 18:00 – 21:00 Uhr
Dauer 1 x 4
Gebühr 15,00 €
Brutzeln, Schnippeln, Austauschen bei chilligen Klängen.
Wir kochen gemeinsam im Rahmen der Sommernächte des Jungen Campus und in Kooperation mit dem Ernährungsrat der Stadt Köln. Du erlebst eine Kochsession mit chilligen Beats & veggie Burgern. Anschließend essen wir gemeinsam auf der schönen begrünten Terrasse und lassen das After-Office-Event ausklingen.
Treffpunkt ist das EKV-Casino, Kartäusergasse 9-11.
https://www.fbs-koeln.org/info/anfahrt/“>https://www.fbs-koeln.org/info/anfahrt/

https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F545/kursname/Beats%20Burger%20-%20Junger%20Campus%20Sommernacht%20Kochevent/kategorie-id/

 

Ferienkochwerkstatt.- nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Sommerferien

FerienKochWerkstatt: Sommerpicknick – coole Drinks und fancy Snacks ab 5 Jahren

Kursnr. 261F2405
Beginn Sa., 18.07.2026, 15:30 – 19:15 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 40,00 €
Willkommen in unserer KinderKochWerkstatt! – Was gibt es Schöneres, als an einem warmen Sommertag gemeinsam draußen zu picknicken? In diesem Eltern-Kind-Kochkurs bereiten wir kreative und leckere Snacks zu, die perfekt für ein Sommerpicknick sind! Wir rollen köstliche Egg-Spin Wheels, die nicht nur gut schmecken, sondern auch toll aussehen. Als süße Überraschung gibt es selbstgemachte Schoko-Lollies, die garantiert für leuchtende Kinderaugen sorgen. Zur Erfrischung mixen wir einen gekühlten Kräutertee, der nicht nur lecker, sondern auch gesund ist. Nach dem gemeinsamen Kochen geht es nach draußen, wo wir gemeinsam picknicken und uns mit dem lustigen Bewegungsspiel „Simon sagt“ austoben.
Ein Sommerferientag voller Spaß, leckerer Snacks und gemeinsamer Erlebnisse – so macht der Sommer noch mehr Freude.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kinder/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F2405/kursname/FerienKochWerkstatt%20Sommerpicknick%20-%20coole%20Drinks%20und%20fancy%20Snacks%20ab%205%20Jahren/kategorie-id/392/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kinder/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F2405/kursname/FerienKochWerkstatt%20Sommerpicknick%20-%20coole%20Drinks%20und%20fancy%20Snacks%20ab%205%20Jahren/kategorie-id/392/

 

Herbstferien

FerienKochWerkstatt: Gruselschmaus für (Groß-) Väter und Kinder ab 5 Jahren

Kursnr. 262F2401
Beginn Sa., 24.10.2026, 16:00 – 19:00 Uhr
Dauer 1 x 4
Gebühr 39,00 €
Heute feiern wir Halloween mit einem gruseligen Menü, das Kinder lieben: Von Monster-Augen-Suppe über Mumien-Würstchen bis zu Hexenhut-Cupcakes – alles gesund, lecker und schaurig schön! Macht euch bereit für einen köstlich-spukigen Abend voller Spaß, Farben und Halloween-Magie:
Monster-Augen-Suppe – Tomatensuppe mit Mozzarella-Kugeln als Augen.
Mumien-Würstchen – Würstchen in Blätterteig mit Senf-Augen.
Gruselige Gemüse-Finger – Karotten- und Gurkensticks mit Mandelspitzen.
Friedhof-Kartoffelpüree – Kartoffelpüree mit Brokkoli und Brezel-Grabsteinen.
Hexenhut-Cupcakes – Schoko-Cupcakes mit umgedrehten Schokokegeln als Hüte.
Blut-Punsch – Roter Fruchtpunsch mit Trauben-Augen
Bitte bring geeignete Behältnisse für Reste mit und ganz viel Lust auf gruseligen Kochspaß.
Ihr könnt euch gerne ein wenig verkleiden.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F2401/kursname/FerienKochWerkstatt%20Gruselschmaus%20fuer%20Gross-%20Vaeter%20und%20Kinder%20ab%205%20Jahren/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F2401/kursname/FerienKochWerkstatt%20Gruselschmaus%20fuer%20Gross-%20Vaeter%20und%20Kinder%20ab%205%20Jahren/

Taste of India- Traditionelle indische vegetarische Gerichte bunt und frisch

Kursnr. 261F5118
Beginn Sa., 11.07.2026, 17:00 – 20:45 Uhr
Dauer 1 x 5
Gebühr 41,00 €
Heute Abend tauchen wir ein in die indisch-vegetarische Küche mit traditionellen Gerichten aus frischem, buntem Gemüse, hausgemachtem Käse und hausgemachten Gewürzen und Ghee.
Wir kochen gemeinsam und nach indischer Hausfrauenart: Spinat Pakora (frittierter Spinat gefüllt mit würzigen Kartoffeln) mit Dip, Naan Roti (indisches Fladenbrot), Erdnuss Reis (Basmatireis mit Erdnüssen), Linsensuppe mit Gemüse, Karahi Paneer (Curry mit hausgemachtem Paneer, Paprika und Zwiebeln), Doi Brinjal (Auberginen-Joghurt-Curry) und Shrikhand (Safran-Joghurt). Hunger bekommen?
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5118/kursname/Taste%20of%20India-%20Traditionelle%20indische%20vegetarische%20Gerichte%20bunt%20und%20frisch/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5118/kursname/Taste%20of%20India-%20Traditionelle%20indische%20vegetarische%20Gerichte%20bunt%20und%20frisch/kategorie-id/393/

 

Sommergrillen

Kursnr. 261F5112
Beginn Mi., 10.06.2026, 18:00 – 22:30 Uhr
Dauer 1 x 6
Gebühr 42,00 €
Ein entspannter Grillabend für alle, jenseits von Grillwürstchen und Nackensteaks. Erfahre in diesem Grillkurs alles rund um das Thema. Gemeinsam bereiten wir Räucherlachs auf dem Zedernbrett, Hähnchen mit Pesto und Foccaccia auf einem Keramikgrill zu. Die klassischen Burger dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Der Kurs ist für Einsteiger und Fortgeschrittene Grillmeister gleichermaßen geeignet.
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5112/kursname/Sommergrillen/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5112/kursname/Sommergrillen/kategorie-id/393/

 

Warum mitmachen?

Die Ferienwerkstätten der fbs sind mehr als nur Beschäftigung: Sie sind Orte für Begegnung, Lernen, Kreativität und gemeinsames Erleben. In kleinen Gruppen und unter fachkundiger Anleitung entsteht Raum für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – echte Qualitätszeit miteinander.

Veranstalter:

Evangelische Familienbildungsstätte Köln
Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln
www.fbs-koeln.org

Jetzt anmelden – die Wintermonate werden warm, kreativ und gemeinschaftlich!

Text: APK
Foto(s): APK/AI

Der Beitrag Die besten Partys finden in der Küche statt! NEUE FBS Kochkurse im 2. Halbjahr 2026 – Genuss, Vielfalt & neue Formate erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Weingarten im Klosterhof der Kartäuserkirche, Nachbarschaftsfest und „Musik im Veedel“

Ob Musik, Begegnung oder Mitmachangebote für Groß und Klein – die kommenden Tage in Köln bieten wieder viele gute Gründe, vorbeizuschauen und Kirche lebendig zu erleben: Am Samstag, 25. April, startet der Kinderkirchentag „Wer singt, hat keine Angst!“ um 10 Uhr, ab 14 Uhr folgt das Nachbarschaftsfest rund um die Erlöserkirche, und um 19 Uhr laden gleich zwei Veranstaltungen ein – das Orchester Südstadt Tango sowie die Mülheimer Nacht in der Friedenskirche. Am Sonntag, 26. April, geht es um 16 Uhr weiter mit „Musik im Veedel“ zugunsten von Geflüchteten. Und ab Mittwoch, 29. April, öffnet der Weingarten im Klosterhof der Kartäuserkirche täglich ab 17 Uhr (am Wochenende ab 15 Uhr) seine Türen.

Orchester Südstadt Tango

Das Orchester Südstadt Tango bringt am Samstag, 25. April, 19 Uhr, argentinisches Lebensgefühl in die Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13. Das 15 bis 20-köpfige Ensemble unter der Leitung von Stephan Langenberg, Bandoneonist und Tangomusiker, spielt Tangos aus 100 Jahren – von Villoldo bis Piazzolla. Die ungewöhnliche Besetzung aus Bläsern, Streichern, Akkordeons, Bandoneons, Bass und Klavier zelebriert den Tango Argentino in all seinen Facetten. Dies reicht vom historischen Tango über den Tango Nuevo bis hin zum Klezmer-Tango. Langenberg komponiert und arrangiert die Stücke selbst. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
www.zumfriedengottes.de

Mülheimer Nacht in der Friedenskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Mülheimer Nacht am Samstag, 25. April. In der Friedenskirche, Wallstraße 70, eröffnen dort um 19 Uhr Klaus der Geiger und Marian Peters das stadteilweite Kulturfestival. Im Anschluss präsentieren Nina’s Rusty Horns old-fashioned New Orleans Jazz. Ab 22 Uhr folgt Weltmusik mit Siavash Rastani mit Band und Gästen. Das Festival wird vom Kulturbunker Köln-Mülheim organisiert. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-koeln-muelheim.de

Kinderkirchentag – „Wer singt, hat keine Angst!“

Ein KinderKirchentag steht am Samstag, 25. April, 10 bis 17 Uhr, in der Thomaskirche, Neusser Wall 61, auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht ein Kinderchorworkshop mit Liedern und Texten aus dem Kindermusical „Wer singt, hat keine Angst“ vom Kirchenchorwerk der Nordkirche. Dies ist ein Angebot für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, mit und ohne Chorerfahrung, mit und ohne Eltern. Parallel dazu gibt es für Erwachsene ein eigenes Programm mit Bibelarbeit und Diskussion. Mittags treffen sich alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Essen mit theologischem Impuls. Den Abschluss des Tages bildet ein Musikgottesdienst (16 bis 17 Uhr), in dem die Ergebnisse des Workshops präsentiert werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Thomaskirche, der Evangelischen Gemeinde Köln, der Evangelischen Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld und „hier+weiter – Evangelisch Leben in Köln“. Die Teilnahme kostet (nach Möglichkeit) 5 Euro. Das Mittagessen ist im Angebot enthalten. Eine Anmeldung unter www.hierundweiter.de/kinderkirchentag bis Freitag, 24. April, ist erforderlich.
www.hierundweiter.de

Gottesdienst und Nachbarschaftsfest rund um die Erlöserkirche

Rund um die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, feiert die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln am Samstag, 25. April, 14 bis 18 Uhr, ein Nachbarschaftsfest mit Gottesdienst, Musik und vielen Begegnungsmöglichkeiten. Unter dem Motto „Hallo Nachbar*in! Hallo Kirche!“ beginnt das Programm um 14 Uhr mit einem Familiengottesdienst im Dialog. Ab 15 Uhr folgen Nachbarschaftsbrot mit Kräuterbutter, Gespräche auf der Plauderbank, Poesie am Bücherschrank sowie Kuchen, Leckeres vom Grill und Angebote für Kinder wie Basteln und Hüpfburg. Auch Begegnungen mit dem „Dialog“ von Wolfgang Göddertz sind angekündigt. Ab 16 Uhr gibt es Musik und Tanzen auf dem Vorplatz, bevor der Nachmittag ab 17.30 Uhr mit dem Abendsingen am Feuer ausklingt.
www.begegnungsgemeinde.de

„Musik im Veedel“ zugunsten von Geflüchteten

Bereits zum sechsten Mal veranstalten die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl und der Runde Tisch Riehl gemeinsam ein Benefizkonzert in der Reihe „Musik im Veedel“. Am Sonntag, 26. April, 16 Uhr, steht in der Stephanuskirche, Brehmstraße 4-6, ein bunter Mix aus Chormusik, Rock, Blues und Chansons auf dem Programm. Die Spenden des Abends kommen zwei Projekten zugute: dem Runden Tisch Riehl, der sich um die Arbeit mit Geflüchteten in und um Riehl kümmert, sowie „Zuflucht – das Zentrum für Kirchenasyl Köln“, das in den Räumen der Nathanael-Gemeinde in Köln-Bilderstöckchen bis zu zehn Menschen in akuter Abschiebegefahr einen sicheren Ort bietet. Das Zentrum wird von Kirche und Zivilgesellschaft getragen; Haupt- und Ehrenamtliche sorgen gemeinsam für ein stabiles und würdiges Umfeld. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

Weingarten 2026 im Klosterhof der Kartäuserkirche

Zwei Wochen lang verwandelt sich das Klostergelände der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, in einen stimmungsvollen Weingarten: Ab Mittwoch, 29. April, 17 Uhr, öffnet die KG Ponyhof e. V. den Innenhof, das Kleine Galiläa und den Garten für Gäste. Dann werden dort feine Weine, kaltes Gaffel Kölsch und Limonade von Fritz angeboten. An Wochenenden beginnt der Weingarten bereits ab 15 Uhr. Hunderte Sitzplätze auf Bänken, der Wiese und an Tischen laden zum Verweilen ein. Alle arbeiten ehrenamtlich mit. Der gesamte Erlös fließt in soziale Projekte der KG Ponyhof.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Weingarten im Klosterhof der Kartäuserkirche, Nachbarschaftsfest und „Musik im Veedel“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kreativ, farbenfroh und entspannt – Aquarell- und Nähkurse der fbs Köln im Sommer und Herbst 2026

Die warme Jahreszeit bringt neue Motive, neue Ideen – und neue Kurse! Die Evangelische Familienbildungsstätte Köln (fbs) lädt zum Malen und Nähen ein: In den Online-Aquarell-Workshops entstehen leuchtende Mohnblumen, bunte Fische, geheimnisvolle Pilze und stimmungsvolle Nebellandschaften – bequem von zu Hause aus, für Anfänger und Fortgeschrittene. Wer lieber mit Stoff und Faden kreativ wird, findet in den Nähworkshops in der Kölner Südstadt den perfekten Rahmen – ob an einem entspannten Sonntag oder beim Nähen der eigenen Narrenkappe für den Kölner Karneval. Hier ist für jeden etwas dabei.

Alle Kurse sind einzeln buchbar. Anmeldung und weitere Informationen direkt über die verlinkten Kurse.

 

Online Aquarell-Workshop – Mohnblumen

Kursnr. 261F5804
Beginn Fr., 29.05.2026, 19:00 – 22:00 Uhr
Dauer 1 x 4
Gebühr 25,00 €
Im Mai beginnt der Mohn seine prächtigen Blüten zu zeigen. Aber nicht nur die Blüten, auch die Mohnknospen und die spätere getrocknete Kapsel sehen toll aus und bieten schöne Aquarellmotive, die wir gemeinsam malen. Dieser Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene konzipiert.
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5804/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Mohnblumen/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F5804/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Mohnblumen/kategorie-id/393/

 

Online Aquarell-Workshop – Fische – Farbenfreude und Glitzer

Kursnr. 262F5801
Beginn Fr., 04.09.2026, 19:00 – 22:00 Uhr
Dauer 1 x 4
Gebühr 26,00 €
Von bunten Musterfischen, die ganz phantasievoll sein dürfen, bis zu Fischmotiven im klassischen Aquarellstil darf heute alles aufs Papier schwimmen. Ein Abend voller Farbenfreude und Glitzers.
Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5801/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Fische%20-%20Farbenfreude%20und%20Glitzer/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5801/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Fische%20-%20Farbenfreude%20und%20Glitzer/

 

Online Aquarell-Workshop – Pilzparty

Kursnr. 262F5802
Beginn Fr., 09.10.2026, 19:00 – 22:00 Uhr
Dauer 1 x 4
Gebühr 26,00 €
Die Pilze fangen an zu sprießen und es gibt so viele tolle Exemplare, die es verdienen von uns gemalt zu werden. Neben Steinpilz, Pfifferling und Co, schauen wir uns auch besondere Exemplare, wie Tintlinge oder den Grünspan-Täuschling an. Lasst uns gemeinsam Spaß beim Malen haben und uns über dieses besondere, ganz eigene Reich an Lebewesen austauschen.
Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5802/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Pilzparty/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5802/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Pilzparty/

 

Online Aquarell-Workshop – Nebel-Landschaften mit Pflanzen

Kursnr. 262F5803
Beginn Fr., 06.11.2026, 19:00 – 22:00 Uhr
Dauer 1 x 4
Gebühr 26,00 €
Mit dem Herbst zieht auch wieder Nebel auf. Diesen fangen wir mit interessanten Farbverläufen ein, bei dem die Aquarellfarben sich in ihrer Besonderheit entfalten können.
Mit z.B. Pflanzenmotiven im Vordergrund bekommen die Bilder Tiefe und einen besonderen Akzent.
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5803/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Nebel-Landschaften%20mit%20Pflanzen/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F5803/kursname/Online%20Aquarell-Workshop%20-%20Nebel-Landschaften%20mit%20Pflanzen/

 

Nähen am Sonntag ab 13 Jahren / 3 mögliche  Termine

Nähworkshop für Alle! Von absolute Anfänger bis Fortgeschrittene

Entfessle Deine Kreativität in unserem Nähworkshop in der Kölner Südstadt für Alle!
Du möchtest die Kunst des Nähens entdecken oder Deine Fähigkeiten auf das nächste Level bringen? Unser Nähworkshop ist genau das Richtige für Dich! Egal, ob Du absolute*r Anfänger*in oder erfahrener Profi bist, bei uns bist Du willkommen. Ab 13 Jahren öffnet sich für Dich die Welt der Stoffe und Designs.
Warum Du teilnehmen solltest:
Inspirierende Projekte: Lerne, wie du stylische Jutebeutel, gemütliche Leseknochen, elegante Kissenbezüge, praktische Utensilos und kreative Stiftemäppchen kreierst.
Professionelle Anleitung: Unsere erfahrene Nähprofis steht dir mit Rat und Tat zur Seite, um deinen individuellen Stil zu entfalten.
Gemeinschaft und Spaß: Knüpfe neue Kontakte in der herzlichen Atmosphäre unseres Nähworkshops und genieße einen kreativen Tag voller Entspannung und Freude.
Erlebnis für jeden Level: Von der ersten Stoffauswahl bis hin zu fortgeschrittenen Techniken – Du wirst überrascht sein, was Du alles schaffen kannst!

 

Kursnr. 261F574
Beginn So., 28.06.2026, 11:00 – 16:15 Uhr
Dauer 1 x 7
Gebühr 30,00 €
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F574/kursname/Naehworkshop%20fuer%20Alle%20Von%20absolute%20Anfaenger%20bis%20Fortgeschrittene/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/261F574/kursname/Naehworkshop%20fuer%20Alle%20Von%20absolute%20Anfaenger%20bis%20Fortgeschrittene/

 

Kursnr. 262F570
Beginn So., 20.09.2026, 11:00 – 16:15 Uhr
Dauer 1 x 7
Gebühr 30,00 €
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F570/kursname/Naehworkshop%20fuer%20Alle%20Von%20absolute%20Anfaenger%20bis%20Fortgeschrittene/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F570/kursname/Naehworkshop%20fuer%20Alle%20Von%20absolute%20Anfaenger%20bis%20Fortgeschrittene/kategorie-id/393/

 

Kursnr. 262F572
Beginn So., 15.11.2026, 11:00 – 16:15 Uhr
Dauer 1 x 7
Gebühr 30,00 €
https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F572/kursname/Naehworkshop%20fuer%20Alle%20Von%20absolute%20Anfaenger%20bis%20Fortgeschrittene/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F572/kursname/Naehworkshop%20fuer%20Alle%20Von%20absolute%20Anfaenger%20bis%20Fortgeschrittene/

 

Kölle Alaaf! Näh dir deine Narrenkappe

Kursnr. 262F571
Beginn Sa., 10.10.2026, 10:00 – 16:45 Uhr
Dauer 1 x 9
Gebühr 38,50 €
„Jedem Jeck sing Kapp“ – nähe dir deine ganz individuelle Narrenkappe. Dabei sind deiner Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob schön kölsch in rut/wiess oder schön bunt – bereits bei der Stoffauswahl hast du komplette Narrenfreiheit. Verziere deine Kappe dann noch ganz nach deinen Wünschen – mit Glöckchen oder Borte, mit Webband oder Spitze. Unser erfahrener Kursleiter begleitet dich Schritt für Schritt mit vielen Tipps und Tricks bei der Herstellung deiner jecken und einzigartigen Kopfbedeckung.
https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F571/kursname/Koelle%20Alaaf%20Naeh%20dir%20deine%20Narrenkappe/kategorie-id/393/“>https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/262F571/kursname/Koelle%20Alaaf%20Naeh%20dir%20deine%20Narrenkappe/kategorie-id/393/

 

Warum mitmachen?

Die Ferienwerkstätten der fbs sind mehr als nur Beschäftigung: Sie sind Orte für Begegnung, Lernen, Kreativität und gemeinsames Erleben. In kleinen Gruppen und unter fachkundiger Anleitung entsteht Raum für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – echte Qualitätszeit miteinander.

Veranstalter:

Evangelische Familienbildungsstätte Köln
Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln
www.fbs-koeln.org

Jetzt anmelden – die Wintermonate werden warm, kreativ und gemeinschaftlich!

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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„Schulter an Schulter“ – Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille: Zeichen für christlich-jüdischen Dialog

Judentum und Christentum „Schulter an Schulter“ – dieser Vorstellung widmete sich ein ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen AntoniterCityKirche mit Stadtsuperintendent Bernhard Seiger. Anlass war die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille. Im Festsaal des Gürzenichs ehrte der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pater Prof. Dr. Christian M. Rutishauser SJ. Ausgezeichnet wurde der Schweizer Jesuit und Judaistik-Professor für sein vielfältiges jahrzehntelanges Engagement für den christlich-jüdischen Dialog.

In der Antoniterkirche wurde neben Rutishauser mit Rafi Rothenberg auch ein jüdischer Gast namentlich willkommen geheißen. Der Vorsitzende der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln „Gescher LaMassoret e.V.“ rezitierte eingangs Psalm 1 auf Hebräisch und sprach vor dem Friedensgruß ein hebräisches Friedensgebet.

Diakon Freiwald mit Impuls „Juden und Christen in Köln“

Am Gottesdienst wirkten mit: Norbert Bauer (Leiter Karl Rahner-Akademie, v. l.), Pfarrer Prof. em. Dr. Hanspeter Heinz, Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Barbara Schulz (Lektorin Antoniterkirche), Diakon Jens Freiwald, Pfarrer Dr. Martin Bock (Leiter der Melanchthon-Akademie),  Citykirchenpfarrer Markus Herzberg und Thomas Gruner (Katholisches Stadtdekanat Köln).
Am Gottesdienst wirkten mit: Norbert Bauer (Leiter Karl Rahner-Akademie, v. l.), Pfarrer Prof. em. Dr. Hanspeter Heinz, Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Barbara Schulz (Lektorin Antoniterkirche), Diakon Jens Freiwald, Pfarrer Dr. Martin Bock (Leiter der Melanchthon-Akademie),  Citykirchenpfarrer Markus Herzberg und Thomas Gruner (Katholisches Stadtdekanat Köln).

Der katholische Diakon Jens Freiwald ging mit einem Impuls auf „1700 Jahre (und mehr) Juden und Christen in Köln“ ein. Der Vorsitzende des Theologischen Ausschusses der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sprach von der Vision, dass beide Seiten in Köln gemeinsam die Barmherzigkeit Gottes bezeugten. „Dass diese Vision Wirklichkeit werde, sichtbar und heilsam für diese Welt, dafür haben wir gerade gebetet.“ Nur sieben Jahre lägen zwischen der Erwähnung des ersten Kölner Bischofs Maternus 314 und der frühesten Nennung einer jüdischen Gemeinde in Köln in einem Dekret von Kaiser Konstantin 321.

„Diese bis heute 1700 Jahre waren weniger von einem Schulter an Schulter, als von einer mehr oder minder misstrauischen Koexistenz bis hin zu manifestem Antijudaismus und Pogromen an der jüdischen Bevölkerung geprägt“, fasste der Diakon zusammen. Im christlichen Antijudaismus habe auch der mörderische Antisemitismus der Nazis gewurzelt – und dieser seinen grausamen Höhepunkt im Menschheitsverbrechen der Shoah erreicht. Wir dürften dankbar sein, dass trotz all des Leides, das Kölnerinnen und Kölner ihren jüdischen Mitbürgern zugefügt hätten, nach der Nazidiktatur hier erneut jüdisches Leben entstanden sei und sich entwickelt habe.

Rutishauser auch in der Jury des „Internationalen Kunstwettbewerbs Kölner Dom“ engagiert

Zu Rutishausers zahlreichen Verdiensten um den christlich-jüdischen Dialog zähle sein Engagement in der Jury des „Internationalen Kunstwettbewerbs Kölner Dom zum christlich-jüdischen Verhältnis heute“, so Freiwald. Dieser Wettbewerb stelle einen Höhepunkt der seit Beginn dieses Jahrhunderts stattfindenden Auseinandersetzung mit antijüdischen Artefakten im Kölner Dom dar.

Dr. Martin Bock über Zefanja und Martin Buber

Pfarrer und MAK-Leiter Dr. Martin Bock predigt.
Pfarrer und MAK-Leiter Dr. Martin Bock predigt.

In der ersten von zwei Predigten widmete sich der evangelische Pfarrer Dr. Martin Bock einem Text aus dem Buch des Propheten Zefanja (3,9-13) in der Hebräischen Bibel. Eingangs rief der Leiter der Melanchthon-Akademie eine eindrückliche Rede des Religionsphilosophen Martin Buber in Erinnerung – gehalten in einem Religionsgespräch mit dem Bonner evangelischen Neutestamentler Karl Ludwig Schmidt Anfang 1933. Bock sprach von den Zeugnissen der Jahrhunderte langen „Vergegnung“ (eine Wortschöpfung Bubers) von Juden und Christen. Das Fehlen ihrer wirklichen Begegnung habe sich weltweit, ebenso in Worms und im Kölner Dom in Kunstwerken festgeschrieben und dann auch im rassischen Antisemitismus.

Mit ihrem Austausch hätten der Jude und der Christ dem Rassismus der Nazis etwas Biblisches entgegensetzen wollen, so Bock. Jedoch sei Schmidt wie die Kirchen der Auffassung gewesen, „dass in der Tat die Kirchen den Bund Gottes auf sich übertragen bekommen haben und Israel seine Bestimmung verloren habe“, sagte der Theologe. Von einer solchen Sicht von „Vergegnungen“ bis in die Tiefe seien Juden und Christen heute weit entfernt. „Dafür bedurfte es einer großen Anstrengung der Ökumene und eines großen, großen Schreckens, zu sehen, dass genau diese tatsächlich unbiblische Theologie und die fehlende Solidarität und der Hochmut dazu geführt haben“, dass das Judentum auch im Holocaust weitgehend alleine geblieben sei. „Dass es dem Rassismus und Antisemitismus ausgeliefert wurde und zwar deshalb, weil die Kirche ihn innerlich mitgetragen hat.“

Der Prophet Zefanja habe ungefähr im 7. Jahrhundert vor Christus in einer Zukunftsvision davon gesprochen, dass alle einmütig den Namen des Herrn anrufen und ihm „Schulter an Schulter miteinander“ – auf Hebräisch „mit einer Schulter“ – dienen würden, so Bock. Dass wir radikal anders sprechen und handeln, einander gewähren lassen und voneinander lernen würden. „Ich brauche nicht zu sagen, wie weit unsere Welt von diesem Bild entfernt ist“, sprang Bock in die Gegenwart.

Markus Herzberg über „Ecclesia und Synagoga“

In der zweiten Predigt sprach Citykirchenpfarrer  Markus Herzberg über einen neutestamentlichen Text aus dem Matthäus-Evangelium (5,17-20; Jesus und die Tora).Der Theologe erinnerte sich an seine Studienzeit in Bochum und die dortige Probsteikirche. Dabei habe sich ihm in einem mittelalterlichen Seitenaltar ein  abscheuliches Bild geboten – die „Begegnung“ der schönen, stolzen, bekrönten Ecclesia mit der Synagoga, dargestellt mit Augenbinde, gebrochener Lanze und verlorener Krone: „Zwei allegorische weibliche Figuren, die in der Ikonografie des Mittelalters personifiziert das Christentum und das Judentum symbolisieren.“

Dieses Altarbild zeige deutlich, welche verachtende Feindlichkeit und welchen ungeheuren Antisemitismus die Kirchen mit geschaffen hätten, konstatierte Herzberg. Der Matthäus-Text klinge geradezu wie eine Antwort des jüdischen Rabbis Jeschua von Nazareth darauf: „Denkt nicht, ich sei gekommen um die Tora oder die Propheten außer Kraft zu setzen.“ Jesu Anspruch sei es, die ganze Tora und die Propheten zu erfüllen. Gottes Wort warte darauf, die Realität zu gestalten und zu verändern. „Der Gegensatz zur Auflösung der Tora und der Propheten ist nicht die Einhaltung, sondern die Realisation und Gestaltwerdung ihrer Worte auf dieser Erde und im Leben der Menschen“, legte der Theologe aus.

Wer Jesu Worte höre, könne Synagoga und Ecclesia einzig und allein als zwei aneinander interessierte, sich auf Augenhöhe begegnende Frauen Schulter an Schulter darstellen, betonte der Pfarrer. Laut Herzberg geht es Jesus darum, dass in allen Geboten der Tora das Liebesgebot gehört und beachtet wird. Jedes der Gebote fordere über seinen Wortlaut hinausgehend zur bedingungslosen Nächstenliebe auf: „Wenn wir es so hören und leben, dann, nur dann stehen Judentum und Christentum Schulter an Schulter im Glauben, im Hoffen (…) auf das die Gerechtigkeit überfließend sei.“

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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