Wochentipps: Adventliche Orgelmusik und Weihnachten in anderen Ländern
In unseren Wochentipps wird es diesmal deutlich weihnachtlicher – mit adventlicher Orgelmusik in der Antoniterkirche, dem Weihnachtskonzert der Ehrenfelder Kantorei und dem Vortrag „Wie wird Weihnachten in Ghana gefeiert?“ sowie Musik und Texten zum Advent in der Friedenskirche Bedburg. Zudem gibt es ein Austauschtreffen zum Thema „Jugend partizipieren – so geht´s!“, das Oratorium „The Messiah“ von Händel und eine Online-Veranstaltung mit dem Titel “Möge die Macht mit dir sein, Jesus Frodo!“. Die Zusammenfassung in der Übersicht:
02.12.2021, 17:00
Ev. Jugendpfarramt Köln
Evangelisches Jugendpfarramt, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Austauschtreffen: Jugend partizipieren – so geht´s! ONLINE
Einladung an junge Menschen aus den Evangelischen Kirchengemeinden
Spätestens seit den Beschlüssen der Evangelischen Kirche im Rheinland auf der Landessynode 2021 ist Partizipation – die Beteiligung von Jugendlichen – keine freiwillige Kür mehr, sondern Pflicht für die Evangelischen Kirchengemeinden. Wie sie gelingen kann, im Sinne von echter Mitbestimmung, dazu findet im Evangelischen Jugendpfarramt, Kartäuserwall 24b, am Donnerstag, 2. Dezember, 17 bis 20 Uhr, ein Austauschtreffen statt. Die Veranstaltenden möchten mit Blick auf die Gestaltung von Gremien mit Jugendlichen ins Gespräch kommen und aus erster Hand erfahren, was sie erwarten und wie Gremien partizipativer gestaltet werden könnten. Denn „Die Plätze, die von Jugendlichen besetzt werden, sollen nicht nur der Quote, sondern der Mitbestimmung dienen“, so das Jugendpfarramt. Teilnehmende können auch per Zoom mitdiskutieren. Eine Anmeldung auf der Homepage unter www.jupf.de/online-anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
03.12.2021, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Adventliche Orgelmusik in der Antoniterkirche
Johannes Quack spielt in der Reihe Kirchentöne
Zu einem Konzert mit adventlicher Orgelmusik von Max Reger, Lothar Graap, Andrew Carter und anderen lädt die Evangelische Gemeinde Köln am Freitag, 3. Dezember, 18.15 Uhr, ein. Kirchenmusikdirektor Johannes Quack spielt die Werke an der Willi-Peter-Orgel in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Der Eintritt ist frei.
04.12.2021, 19:30
Evangelische Immanuelgemeinde Köln-Longerich
Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln
Weihnachtskonzert der Ehrenfelder Kantorei
Einladung in die Immanuelkirche Longerich
Zu einem vorweihnachtlichen Konzert mit der Ehrenfelder Kantorei am Samstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr, lädt die Evangelische Immanuel-Gemeinde Köln-Longerich in die Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11, ein. Unter der Leitung von Joachim Diessner führt Ehrenfelder Kantorei, das Ensemble Harmonie Universelle auf historischen Instrumenten sowie vier Gesangssolistinnen und -solisten das Weihnachtsoratorium (Teile 4-6) von Johann Sebastian Bach auf. Der Eintritt kostet 18 Euro. Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der 2G-Regel statt.
05.12.2021, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf
Weihnachten in einem anderen Land
Wie wird Weihnachten in Ghana gefeiert?
Am Sonntag, 5. Dezember, 15 Uhr, erzählt Eunice Eshun-Kathol im Evangelischen Gemeindehaus Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, von ihren persönlichen Erinnerungen aus Ghana an das Weihnachtsfest. Ergänzt werden die Erinnerungen durch landestypische Musik und Geschichten. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
05.12.2021, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Oratorium „The Messiah“ von Händel
Die Pauluskantorei und das „Ensemble 07“ treten in der Pauluskirche auf
Am Sonntag, 5. Dezember, 16 Uhr, führt die Pauluskantorei den 1. Teil des Oratoriums „The Messiah“ von Georg Friedrich Händel in der Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, auf. In dieser Aufführung unter der Leitung von Thomas Becker singen außerdem: Kristi Vrooman (Sopran), Anna Fischer (Alt), Jens Lauterbach (Tenor) und Markus Auerbach (Bass). Das Orchester „Ensemble 07“ und Bläsersolisten unterstützen diese Aufführung. Der Eintritt ist frei. Der Einlass erfolgt nach den dann geltenden Bestimmungen der Coronaschutzverordnung.
www. evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de
05.12.2021, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Musik und Texte zum Advent
Einladung in die Friedenskirche Bedburg
Am Sonntag, 5. Dezember, 17 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen in die Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, zu einer Stunde mit Musik und Texten zum Advent ein. Ausführende sind Christine Hoffmann (Sopran), Rimma Hahn (0rgel und Klavier) sowie Pfarrer Gebhard Müller und Rainer Siegmund (beide Texte). Der Eintritt ist frei. Es gilt die 3G-Regel.
07.12.2021, 19:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Online: “Möge die Macht mit dir sein, Jesus Frodo!“ ONLINE
Warum Science-Fiction und Fantasy wahrer sind, als wir glauben.
Die Magie von „Star Wars“ und „Der Herr der Ringe“ zieht viele Menschen in ihren Bann – manchmal mehr als die Bibel. „Woran liegt es, dass uns imaginäre Reisen in den Weltraum und durch Mittelerde so faszinieren?“ und „Was unterscheidet die großen biblischen Erzählungen von den großen literarischen und filmischen Fiktionen unserer Zeit?“ – Diesen Fragen geht Professor Dr. Ralf Frisch am Dienstag, 7. Dezember, 19 bis 21 Uhr, in einer Online-Veranstaltung der Melanchthon-Akademie nach. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de
Text: APK
Foto(s): APK
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Vier Themen hatte der Stadtsuperintendent für seinen mündlichen Bericht über das vergangene Jahr ausgewählt. Zunächst erinnerte Bernhard Seiger daran, dass sich der neu gewählte Verbandsvorstand während der ersten Sitzungen nur virtuell treffen konnte. Mittlerweile habe es aber Treffen in Präsenz gegeben, und man habe noch effizienter die Arbeit aufgenommen.
Deutliche Worte fand Bernhard Seiger für die Genehmigung des Muezzin-Rufes durch die Stadtverwaltung unter Federführung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Für die evangelische Kirche vertrete ich die Position, dass die Muslime in unserer Stadt selbstverständlich das Recht haben, ihren Glauben öffentlich zu leben. Das versteht sich auf der Grundlage der Religionsfreiheit, die das Grundgesetz garantiert, und das versteht sich aus Respekt vor den vielen Menschen, zu deren Leben und Identität die Ausübung ihrer Religion, in dem Fall des Islam, gehört.“ Für die Kritiker hat er wenig Verständnis: „Es wird mit der Unfreiheit der Christinnen und Christen in muslimisch geprägten Ländern wie der Türkei und dem Irak argumentiert. Es ist wahr, christliche Minderheiten werden zum Beispiel in vielen Ländern des Nahen Ostens unterdrückt, bedroht und verfolgt. Das erfüllt uns in der internationalen Ökumene mit großer Sorge, und hier ist unsere Stimme und unser Eintreten für unsere Glaubensgeschwister wichtig. Es macht aber überhaupt keinen Sinn, Religionsbeschränkungen in der Bundesrepublik damit zu begründen, dass zum Beispiel in der Türkei keine Kirchen gebaut werden dürfen. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, ein hohes Gut und sie sollte in allen Ländern herrschen. Das ist eine Haltung, die weltweit Standard sein sollte. Wir können in unserem Land so leben, dass Religionen respektvoll miteinander leben und dies als Beitrag zum Frieden beispielgebend vertreten. Wir können uns aber nicht von Irrtümern anderer abhängig machen.“ Nachdenken müsse man intensiv über die Frage: „Welche Rolle spielt Religion in der modernen, pluralen und ausdifferenzierten Gesellschaft? Das Zusammenwirken der Religionen ist Teil der Lösung des komplizierten Zusammenlebens in einer dynamischen Gesellschaft, es ist nicht Teil des Problems, wie manche denken.“
Lothar Ebert, Vorsitzender des Beratungsausschusses für Haushalts- und Finanzfragen, stellte den Jahresabschluss für 2020 und den Haushalt für 2022 vor. Bei einer Bilanzsumme in Höhe von 111.585.129 Euro ergibt sich für 2020 ein Fehlbetrag in Höhe von 2.605.239 Euro. Dieser Fehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag aus 2019 in Höhe von 1.890.378 Euro verrechnet und durch eine Rücklagen-Entnahme in Höhe von 714.861,26 Euro aus der Allgemeinen Ausgleichsrücklage ausgeglichen. Für das Jahr 2022 rechnet Lothar Ebert mit Netto-Kirchensteueraufkommen in Höhe von 93.213.486 Euro. Nach Abzug aller Umlagen stehen 42.071.897 Euro als Verteilsumme für die Gemeinden zur Verfügung. Nach Abzug der Mittel für die Kirchenkreise verbleiben 39.608.303 Euro. Somit erhalten die Gemeinden bei 261.685 Gemeindegliedern 160 Euro pro Kopf, 2021 waren es 155 Euro. Lothar Ebert plant im kommenden Jahr eine Rücklagenzuführung in Höhe von rund 4 Mio. Euro bei gleichzeitigen Rücklagenentnahmen in Höhe von 712.545 Euro. Unter diesen Voraussetzungen soll der Haushalt für 2022 ausgeglichen sein.
„Mut baut Zukunft“ lautet das Motto des Kirchbautags 2022, der vom 8. bis 11. September in Köln stattfindet. Normalerweise alle drei Jahre treffen sich unter der Regie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) etwa 500 Architektinnen und Architekten, Theologinnen und Theologen, bildende Künstlerinnen und Künstler und anderen Personen, die sich für den evangelischen Kirchenbau besonders engagieren und für die Entwicklung des kirchlichen Bauens und der Kunst mitverantwortlich zeichnen. In Referaten und Diskussionen werden die aktuellen Fragen des Kirchenbaus und der Kunst behandelt und anhand von aktuellen Projekten gezeigt. Die Idee, einen Kirchbautag in Köln auszurichten, entstand durch die auch überregional wahrgenommene richtungsweisende Neubautätigkeit der evangelischen Gemeinden in der Region. Die leitende Landeskirchenbaudirektorin Gudrun Gotthard erläuterte der Verbandsvertretung die Ideen für Köln. „Es geht um die Wahrnehmung und Wertschätzung der lokalen Projekte vor Ort. Impulse strahlen in andere Landeskirchen aus. Es handelt sich um eine Mischung aus Kirchentag und kreativem Fachkongress“, sagte Gotthard. „Wir wollen eine Drehscheibe zwischen Theologinnen und Theologen und Architektinnen und Architekten sein.“





Im großen Begegnungsraum kamen dann immer wieder alle zusammen. Auch hier gab es Mitmachaktionen: Auf einer Karte des Evangelischen Kirchenverbandes wurden die Standorte der Einrichtungen farbig markiert. Von Bedburg ganz im Westen bis Lindlar am östlichen Rand und von Worringen im Norden bis nach Wesseling im Süden kamen fast 90 Punkte zusammen. Auf einem Zeitstrahl konnten die Kitaleitungen eintragen, wie lange sie schon in einer evangelischen oder diakonischen Kita arbeiten. Mit den meisten Jahren punktete eine Mitarbeiterin, die 1978 angefangen hat. „Da waren viele andere Teilnehmerinnen noch gar nicht geboren“, meinte Petra Beitzel, Fachberaterin des Diakonischen Werkes, die den Begegnungsraum leitete. Auf einer mehrere Meter langen Schnur wurden bunte Perlen aufgefädelt, die die Zahl der Mitarbeitenden pro Team symbolisierten. Gezeichnet fand sich die Perlenkette am Ende des Tages wieder auf einem mehrere Meter breiten Wandbild, auf dem Christoph Illigens die Ergebnisse des Tages visualisierte. Die Methode des „graphic recording“ war nur eine von vielen kreativen Ansätzen des Tages.