Das Kölner Augustinerkloster lag im Mittelalter nur wenige Häuserblöcke von der Antoniterkirche entfernt und ist die sechste Station der VIA REFORMATA. An dem Ort, an dem heute unter anderem ein Hotel, ein Supermarkt und ein Parkhaus stehen, lebte im 16. Jahrhundert ein Augustiner-Eremiten-Orden.
Dieser hielt alle drei Jahre ein Generalkapitel ab. Um an einer solchen Versammlung teilzunehmen, reiste im Jahr 1512 der Augustinermönch Martin Luther nach Köln. Die vom 8. bis zum 12. Mai stattfindende Zusammenkunft sollte die Kölner Augustiner-Eremiten stärken, die sich 1509 dieser strengen Richtung ihres Ordens angeschlossen hatten.
Über Verlauf und Inhalt der Beratungen des Generalkapitels in Köln ist leider nichts mehr bekannt. Doch wurde Köln so zu einer Lutherstadt, auch wenn Martin Luther zu dieser Zeit noch nicht als Reformator in Erscheinung getreten war. Für die Anfänge der reformatorischen Bewegung in Köln spielte der Augustiner-Eremiten-Orden eine wichtige Rolle.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/20211013_Nr11.png45008000https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-10 23:00:002021-12-16 05:00:08Adventskalender: Das 11. Türchen öffnet sich
Eine Welle des Lichts für verstorbene Kinder: „Der zweite Sonntag im Dezember ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder. Er nennt sich auch ,Worldwide Candle Lighting Day‘. Es gibt die Tradition, dass Menschen, die um ein verstorbenes Kind trauern, um 19 Ortszeit eine Kerze ins Fenster stellen. Um die Trauer sichtbar zu machen, um die Kinder zu ehren und deren Leben zu gedenken. Wenn das weltweit gemacht, dann geht quasi eine Welle des Lichts um die ganze Welt. Deswegen haben wir das Datum gewählt, um einen besonderen Gottesdienst zu gestalten“, sagt Pfarrerin Dr. Dorit Felsch. Am Sonntag, 12. Dezember, um 18 Uhr findet deswegen unter dem Titel „Wie Sterne – so klein, so leuchtend…“ ein Gottesdienst in der Christuskirche am Stadtgarten statt. „Wir haben dabei Kinder, die sehr früh gestorben sind, also im Mutterleib, und während oder nach der Geburt, speziell im Blick. Gerade bei den Menschen, die Kinder sehr früh verlieren, ist ein Thema, dass es oft sehr wenig sichtbar ist. Weil kaum jemand dieses Kind in dem Sinne ,gekannt‘ hat, weil es nur eine kurze Zeit außerhalb des Mutterleibes hatte. Das ist noch ein Extra-Schmerz – wo ist eigentlich der Raum, dass dieses Kind da war und bleibend in unseren Herzens ist?“
Trauer und bleibende Liebe
Ob Geburt und Tod erst kurz oder schon viele Jahre zurückliegen, es braucht immer wieder einen Raum für den Schmerz und die Trauer und genauso für die Erinnerung, die Liebe und die Gemeinschaft. Eingeladen sind Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwister, Freunde und Freundinnen – alle, die um ein früh verstorbenes Kind trauern, es im Herzen tragen und vermissen. Wer nicht selber kommen kann, aber möchte, dass der Name eines Kindes im Gottesdienst genannt wird, kann den Namen per WhatsApp an 0176-23743554 schicken. „Wir wünschen uns, dass alle einen Raum teilen können mit Trauer, Schmerz und der liebenvollen Erinnerung und deswegen werden auch die Namen genannt. Dass beides Raum hat – die Trauer, aber auch die bleibende Liebe. Diese Kinder sind in den Herzen und Gedanken noch da“, sagt Dr. Dorit Felsch.
Ein Tabuthema
Die Pfarrerin unterstreicht die Wichtigkeit, das Thema öffentlich zu machen: „Es ist tatsächlich noch ein Tabu über den Tod von Kindern zu sprechen. Dies erleben Betroffene immer wieder. Es erfährt oft nicht viel Verständnis. Das ist nichts, was nach einer gewissen Zeit wieder gut ist. Dieses Thema ist daher ein wichtiger Teil von Kirche – wir machen das öffentlich, um die Menschen zu erreichen und das Thema darf und muss auch sichtbar sein in der Gesellschaft.“
Der Gottesdienst wird gestaltet von Dorit Felsch, Eli Wolf, Miriam Haseleu und dem Team von #HimmelAufKoeln (ein Projekt des Kirchenkreis Köln-Mitte).
Der Gottesdienst findet als Hybrid-Veranstaltung statt. Bei Präsenz gilt 3G, man kann aber auch online dabei sein.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/Kirche-Koeln-Medien-Gedenkgottesdienst-20216-3-e1639135715122.jpg12682256https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-10 17:00:002021-12-15 09:00:04„Wie Sterne – so klein, so leuchtend“: Gottesdienst für verstorbene Kinder
Erst- und Boosterimpfung mit Moderna: Am Sonntag, 12. Dezember, von 13 bis 15 Uhr, gibt es eine Impfaktion in Dünnwald für alle ab 30 Jahren. „Herr Drosten hat ja kürzlich gesagt, dass sich jeder so schnell wie möglich boostern lassen soll. Das möchten wir unterstützen. Wir denken, dass das soziale Leben und auch Kirchenleben möglichst gut aufrecht erhalten werden können, wenn sich viele Menschen impfen lassen können. Wir möchten gerne zum gelungenen Zusammenleben der Gemeinschaft etwas beitragen und als Gemeinde etwas tun“, sagt Torsten Krall, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dünnwald.
Die Impfaktion ist durch einen Impuls aus der Gemeinde entstanden. „Das ist das Schöne in einer Gemeinde, dass Menschen auf einen zukommen. Ein Betriebsarzt aus unserer Gemeinde ist mit dem Angebot der Impfaktion auf uns zugekommen, und dann haben wir sofort gesagt, klar, kein Problem“, erklärt der Pfarrer. Die Impfaktion findet in der Evangelischen Kirchengemeinde, Amselstrasse 22, Dünnwald, statt.
Es gab bisher nur positives Feedback, sagt Thorsten Krall: „Die Werbung läuft ja hautpsächlich über die sozialen Medien – Instagram, Facebook und Whatsapp Status – da haben wir schon einige positive Rückmeldungen und Absichterklärungen gehört.“ Der Abstand zur letzten Impfung sollte fünf Monate betragen, bei Johnson&Johnson vier Wochen. Die Krankenkassenkarte und der Personalausweis sollten mitgebracht werden.
Impfaktion in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Am Sonntag, 19. Dezember, 9 Uhr, bieten Ärztinnen und Ärzte im Gemeindesaal der Gnadenkirche Bergisch Gladbach, „Engel am Dom“, Hauptstraße 258, allen Impfwilligen ein kostenloses Impfangebot gegen Covid 19 an. Das kostenlose Impfangebot richtet sich vordringlich an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die bisher keinen Impftermin erhalten haben. Darüber hinaus können sich bereits Geimpfte boostern lassen, deren zweite Impfung mindestens fünf bis sechs Monate zurückliegt. Zur Stärkung der Impfwilligen wird vor oder nach der Impfung ein kleiner Imbiss gereicht.
Um Anmeldung per Telefon 02202/38037 im Gemeindebüro wird gebeten. Der Erlös der Impfaktion geht zu 100 Prozent an eine Hilfsaktion der Gnadenkirche im Township Dordabis in Namibia. Spenden für das Projekt sind willkommen. Da der Impfstoff Moderna geimpft wird, können gemäß den Empfehlungen Menschen im Alter unter 30 Jahren nicht berücksichtigt werden.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/Impfaktion-scaled-1.jpg14392560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-10 13:00:002021-12-15 04:10:03Impfaktionen in der Evangelischen Kirchengemeinde Dünnwald und Bergisch Gladbach
„Ein Band, das immer verbindet“: So hieß der Gedenkgottesdienst 2021 aus der Kapelle der Kinderklinik Amsterdamer Straße mit Pfarrerin Christa Schindler und Gemeindereferentin Martina Kött. „Das Freundschaftsband ist ein Zeichen der Verbundenheit. Die Bänder, die heute hier am Altar hängen, sind sehr viel mehr als Freundschaftsbänder, sie sind Bänder der Liebe. Ganz unterschiedlich haben Sie sie gestaltet; beschriftet oder bemalt“, erklärt Gemeindereferentin Martina Kött. „Wir sind sehr dankbar, dass Sie Ihr Band an uns zurückgeschickt haben, ist es doch ein Symbol und Ausdruck einer innigen Beziehung zu ihrem Kind, die niemals endet. Eine Beziehung, die bereits im Mutterleib begonnen hat, als die Mama und das heranwachsende Kind durch die Nabelschnur untrennbar verbunden waren.“
Wenn man nicht mehr zusammen sein kann, wenn die Geschwister nicht mehr miteinander spielen können, wenn die Eltern nicht mehr mit ihrem Kind sprechen oder kuscheln können, wenn Großeltern nicht mehr Zeit mit ihrem Enkelkind verbringen können, dann reißt der Tod eine große Lücke in das Leben. „Was kann dann helfen, mit diesem Verlust zurechtzukommen?“, fragt Gemeindereferentin Martina Kött. „Die Nähe geliebter Menschen, das gemeinsame Schweigen und Trauern, das Aushalten der Hilflosigkeit, das da sein – und was bleibt sonst? Der Glaube an Gott, der uns den Weg durch das Leben weisen kann, ein Gott, der jedem Menschen, der mir das Leben geschenkt hat, in seinen Händen hält und ihn auch am Ende seines irdischen Lebens nicht aufgibt.“
Der gesamte Text zum Nachlesen:
Ich begrüße Sie, liebe Eltern, Geschwister, Angehörige zu diesem Online-Gottesdienst. Auf diese Weise treffen wir uns heute zum ersten Mal. Das ist ungewöhnlich und wir dachten, es ist wichtig, wir sollten uns wie in vielen Jahren zuvor treffen: an die Kinder, die gestorben sind, denken und uns gegenseitig trösten. Die Kinder begleiten uns und unser Leben immer wieder, in Gedanken und Gefühlen, immer wieder ist es so. Dann ist die Erinnerung wieder da und sie braucht Raum und braucht Zeit. Wie ein Band begleiten die Erinnerungen und die Wünsche unser Leben, manchmal ist es traurig schön und es gehört einfach dazu, traurig zu sein. Wir versammeln uns heute zu dem Thema „Ein Band, das immer verbindet“. Sie haben uns Bänder zugeschickt, die von ihren Kindern und ihrer Liebe zu ihren Kindern erzählen und zu diesem Leben, auch in diesem Gottesdienst. Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Unsere Hilfe kommt von Gott, er hat Himmel und Erde gemacht und wird nicht das aus der Hand geben, was er gemacht hat. Darauf wollen wir vertrauen. Amen.
Wir hören Gedanken zu Psalm 139: Gott, du kennst mich und du achtest auf mich, nie gibst du mich verloren. Ich sitze oder stehe, ich liege oder gehe – du hältst deine Hand über mir, meine Wege sind dir bekannt, auch was ich denke oder sage. Du kennst es. Mein Leben liegt vor dir, wenn ich in Schwierigkeiten bin, willst du mich begleiten, wenn ich nicht aus noch ein weiß, und mich am liebsten verstecken möchte. Dann bleibt dir meine Not nicht verborgen, denn Gott, du achtest mich und du gehst mit mir, auch wenn ich es oft nicht spüre. Nie gibst du mich verloren. Amen.
Aus dem Johannes-Evangelium: Jesus sagte zu ihr, ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Liebe Eltern und Geschwister, Großeltern und Paten, Freunde und Freundinnen der verstorbenen Kinder, liebe Trauernde. Sie alle kennen ja Freundschaftsbänder, immer wieder kommen sie in Mode. Mal sind sie geknüpft oder geflochten und werden an einen guten Freund und eine gute Freundin verschenkt. Das Freundschaftsband ist ein Zeichen der Verbundenheit. Die Bänder, die heute hier am Altar hängen, sind sehr viel mehr als Freundschaftsbänder, sie sind Bänder der Liebe. Ganz unterschiedlich haben Sie sie gestaltet; beschriftet oder bemalt. Wir sind sehr dankbar, dass Sie Ihr Band an uns zurückgeschickt haben, ist es doch ein Symbol und Ausdruck einer innigen Beziehung zu ihrem Kind, die niemals endet. Eine Beziehung, die bereits im Mutterleib begonnen hat, als die Mama und das heranwachsende Kind durch die Nabelschnur untrennbar verbunden waren. Sie durften dann Ihr Kind auf seinem viel zu kurzen Lebensweg begleiten. Wenn ein Kind stirbt, ist etwas fürchterliches geschehen – für die Eltern, Geschwister, die Großeltern, die gesamte Familie, die Freundinnen und Freunde, nichts ist mehr, wie es vorher war. Die Welt scheint stillzustehen. Das Leben wird bestimmt durch Schmerz, Wut und Verzweiflung. Der beschwerliche und steinige Weg der Trauer muss bewältigt werden, von dem man meint, dass er nie endet. Das ist seit jeher die Situation von Trauernden. Die Situation derer, die einen lieben Menschen verloren haben. Verbunden bleiben, auch wenn man sich nicht mehr hat. Wenn man nicht mehr zusammen sein kann, wenn die Geschwister nicht mehr miteinander spielen können, wenn die Eltern nicht mehr mit ihrem Kind sprechen oder kuscheln können, wenn Großeltern nicht mehr Zeit mit ihrem Enkelkind verbringen können. Der Tod reißt eine große Lücke in das Leben.
Was kann dann helfen, mit diesem Verlust zurechtzukommen? Die Nähe geliebter Menschen, das gemeinsame Schweigen und Trauern, das Aushalten der Hilflosigkeit, das „da sein“ – und was bleibt sonst? Der Glaube an Gott, der uns den Weg durch das Leben weisen kann, ein Gott, der jedem Menschen, dem er das Leben geschenkt hat, in seinen Händen hält und ihn auch am Ende seines irdischen Lebens nicht aufgibt. Da ist einer, der Tragen hilft, der als Vater und Mutter, mit liebt, der uns mit unserer Last und Traurigkeit nicht allein lässt. Einer, der uns durch die Auferstehung Jesu gezeigt hat, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Das Band der Liebe Gottes zerreißt nicht. Es ist ein Band des Lebens und der Zukunft. Ich weiß nicht, wo sie heute in ihrer Trauer stehen, in der tiefen Verzweiflung, in einer Suche nach Hoffnung, im allmählichen Begreifen, im neu Entdecken des Lebens oder im dankbaren Erinnern. Eins aber ist ganz sicher: Ihr Kind ist und bleibt in ihrem Herzen und so wünsche ich Ihnen, dass mit dem Band Kraft und Zuversicht weiter wachsen als Band der Hoffnung und der Liebe.
Im Vertrauen auf deine Zusage, dass du, Gott, uns auf all unseren Wegen behütest, wollen wir unsere Bitten zu dir tragen. Wir bitten für die Eltern der verstorbenen Kinder, lass sie immer wieder spüren, dass sie durch das Band der Liebe untrennbar mit ihnen verbunden sind.
Wir bitten für die Kinder und Jugendlichen, denen der Tod eine Schwester oder einen Bruder genommen hat, lass sie Menschen finden, die ihre Trauer verstehen und die sie begleiten – auf dem Weg zu ihrem eigenen Leben. Wir bitten für alle, die hier im Kinderkrankenhaus arbeiten, schenke ihnen weiter viel Kraft und großes Engagement für die pflegerische und ärztliche Behandlung sowie die Begleitung der Kinder und Jugendlichen. Wir bitten für alle, die um ihr Kind trauern, dass sie trotz ihres Schmerzes jenen Faden der Hoffnung entdecken, der ihnen den nächsten Schritt zeigt. Schenke ihnen Mitmenschen, die ihnen beistehen und sie aufrichten.
Wir beten gemeinsam: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Gott segne und behüte uns. Gott begleite uns auf unserem Weg und schenke uns seinen Frieden. Amen
Ankündigung Gottesdienst „Wie Sterne – so klein, so leuchtend“:
Am Sonntag, 12. Dezember 2021, um 18 Uhr findet unter dem Titel „Wie Sterne – so klein, so leuchtend…“ ein Gottesdienst in der Christuskirche am Stadtgarten statt. Eingeladen sind Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwister, Freunde und Freundinnen – alle, die um ein früh verstorbenes Kind trauern, es im Herzen tragen und vermissen. Ob Geburt und Tod erst kurz oder schon viele Jahre zurückliegen, es braucht immer wieder einen Raum für den Schmerz und die Trauer und genauso für die Erinnerung, die Liebe und die Gemeinschaft. Der Gottesdienst am 2. Sonntag im Dezember, dem Weltgedenktag für verstorbene Kinder, soll dafür Raum bieten. Wir laden ganz herzlich ein, zum Gottesdienst zu kommen (es gilt 3G) oder online dabei zu sein. (Link zum Livestream: https://www.youtube.com/c/kirchekoeln) Wer nicht selber kommen kann, aber möchte, dass der Name eines Kindes im Gottesdienst genannt wird, kann den Namen gerne per WhatsApp an 0176-23743554 schicken. Der Gottesdienst wird gestaltet von Dorit Felsch, Eli Wolf, Miriam Haseleu und dem Team von #HimmelAufKoeln (ein Projekt des Kirchenkreis Köln-Mitte).
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/Gedenkgottesdienst-2-e1639058658571.jpg7301297https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-10 08:14:002021-12-14 09:00:04Ein Band, das immer verbindet: Gedenkgottesdienst aus der Kinderklinik
Die Antoniterkirche ist eine sehr wichtige Station auf der VIA Reformata. Anfang des 19. Jahrhunderts durften die evangelischen Christinnen und Christen hier ihren ersten Gottesdienst in einer eigenen Kirche feiern.
In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erhielt die Kirche bundesweite Aufmerksamkeit. Von 1968 an trafen sich hier unter anderem Dorothee Sölle, Fulbert Steffensky, Marie Veit und andere Personen und gegründeten das „Politische Nachtgebet“. Nach ihrer Ansicht ist „jeder theologische Satz auch ein politischer“.
Heute wird die gotische Kirche in einem Ensemble vom Weltstadthaus von Renzo Piano und dem neuen AntoniterQuartier eingerahmt. Seit Jahrzehnten ist die Antoniterkirche ein prominenter Ort einer vielgestaltigen protestantischen Citykirchenarbeit. Das täglich geöffnete Gotteshaus wird von vielen Menschen als Ort der Ruhe und Einkehr genutzt.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/20211013_Nr10.png45008000https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-09 23:00:002021-12-14 04:00:04Adventskalender: Das 10. Türchen öffnet sich
Produktive Stille – ein Widerspruch? Ganz und gar nicht. Die Melanchthon-Akademie wird an vier Terminen zeigen, wie Stille und Aktivität mit dem Alltag verbunden werden können. Stille, um einen Raum zu finden, in dem man sich selbst begegnen kann: „Still werden und Ruhe erleben sind nur ein Teil des Formats“, erklärt Daniela Krause-Wack, Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie. „Wir möchten Aktivitäten Raum geben, die Reflexion und Ausgleich ermöglichen.“ – „Durch aktive Stille werden wir produktiv: Neue Gedanken entstehen durch neue Erfahrungen – und Pausen“, ergänzt ihre Kollegin Lena Marie Felde. An vier Terminen im nächsten Jahr (22.01., 26.03.22, 25.06., 30.09.22) wird es daher Zeit zum aktiven Zur-Ruhe-Kommen geben. Das Besondere dabei: Die Impulse werden an vier verschiedenen Orten in den Gemeinden gesetzt: in der Melanchthon-Akademie Südstadt, in der evangelischen Kirche Weiden, in der Kapelle der Stille in Poll und im Gemeindehaus Christuskirche in Brühl.
Kunst und Wort, Tanz, Gedanken und Gelassenheit und Sehen
Jeder Termin hat ein anderes Thema. Dazu haben sich die beiden Studienleiterinnen der Bereiche Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung sowie Kultur und Kreativität zusammengetan, um gemeinsam mit den Dozierenden ihrer Bereiche Schnittstellen zwischen Kultur und Persönlichkeitsentwicklung auszuloten, die Stille erfahrbar machen: Mit Robelis Rodriguez konnten sie eine venezolanische Atelierkünstlerin und Pädagogin gewinnen, die zeigt, wie man das Wort künstlerisch be- und dadurch verarbeiten kann. Die Tanzlehrerin Nicole Eßer führt in den Meditativen Tanz ein, der den Stilleraum tänzerisch ertastet, ein Zur-Ruhe-Kommen durch Bewegung. Coach und Dozentin für Themen, die in die Tiefe gehen, Sybille Kaminski, zeigt Techniken zum gelasseneren Umgang mit Gedanken und wie dadurch Stille in den Alltag zurückkehren kann. Und Ada von Lüninck, Lehrerin für Alexandertechnik und Begleiterin von Meditationen in der Tradition des Ashram Jesu, führt ein in Sehenstechniken zur bewussteren Wahrnehmung.
Stille und Produktivität als Erfahrungsraum
„Man kann sich für alle vier Termine anmelden oder auch nur einen wahrnehmen. Wenn es eine Resonanz gibt, und Lust aufkommt, an einer bestimmten Stelle weiterzumachen, finden sich Anschlussangebote an der Melanchthon-Akademie“, Lena Marie Felde. „Wir wünschen uns, dass die produktive Stille einen Erfahrungsraum eröffnet, in dem sich Teilnehmende einfach treiben lassen können und schauen, wohin die Reise an diesem Tag geht.“
„Wir möchten einen Raum öffnen, in dem man jenseits aller Alltagsthematiken und Rollen sein darf, zur Ruhe kommt und eine Tätigkeit neu kennenlernt, die Spaß macht und neue Denk- und Handlungsräume eröffnet“, beschreibt Daniela Krause-Wack.
Termine, Themen und Dozentinnen
22.01. Kunst und Wort I mit Robelis Rodriguez, Melanchthon-Akademie Südstadt
26.03. Tanz I mit Nicole Eßer, Ev. Kirche Weiden
25.06. Gedanken und Gelassenheit I mit Sybille Kaminski, Kapelle der Stille in Poll
3.09. Sehen I mit Ada von Lüninck, Gemeindehaus Christuskirche in Brühl
Gesamtleitung: Lena Marie Felde und Daniela Krause-Wack. Alle Orte sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Teilnahmebeitrag: 25 Euro pro Termin.
Nur wenige hundert Meter von der Herzogstraße entfernt in der Schildergasse liegt die fünfte Station der VIA REFORMATA, die evangelische AntoniterCitykirche.
Das Grundstück im Herzen Kölns wurde dem Antoniterorden schon im Jahr 1298 übergeben. Die Ordensmänner betrieben ein Krankenhaus und waren unter anderem sehr erfolgreich in der Behandlung von Vergiftungen. Daher bekamen sie oft hohe Spenden von dankbaren Patienten. Mit dem Geld bauten sie eine eigene Kirche. Die dreischiffige gotische Pfeilerbasilika mit Kreuzrippengewölbe wurde 1378 eingeweiht. Evangelisch ist die Antoniterkirche seit Anfang des 19. Jahrhunderts.
Im Zuge der Säkularisation während der französischen Besatzung des Rheinlandes erhielten evangelische Christinnen und Christen in Köln erstmals das Recht auf freie Religionsausübung. Am 19. Mai 1805 konnte die Evangelische Gemeinde Köln ihren ersten öffentlichen Gottesdienst in der Antoniterkirche feiern.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/20211013_Nr9.png45008000https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-08 23:00:002021-12-12 09:10:02Adventskalender: Das 9. Türchen öffnet sich
Die Kalenderjahr nähert sich langsam dem Ende. Die Tage werden dunkler, das Laub auf dem Boden üppiger. In diesen Tipps finden Sie Hinweise auf sehr unterschiedliche Angebote, der Vorweihnachtszeit zu begegnen: Ein Konzert mit den „Himmeltöchtern“, a capella Musik zum Advent, ein Weihnachtsoratorium, ein Christmas-Konzert und ein Adventstreffen. Weniger weihnachtlich, aber nicht minder empfehlenswert sind ein digitaler Rundgang zur Geschichte Kölner Jüdinnen, ein Vortrag im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, die Wiedereinweihung der Christuskirche und ein online Kneipenquiz für Jugendliche.
09.12.2021, 19:00 Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln Die Geschichte Kölner Jüdinnen wird bei einem digitalen Rundgang erlebbar
Zum Ende des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“
Am Ende des Festjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ stellt der Kölner Frauengeschichtsverein sein Ergebnis einer Spurensuche zu oft weniger bekannten Biographien Kölner Jüdinnen vor. Am Donnerstag, 9. Dezember, 19 bis 21 Uhr, präsentiert Irene Franken einen digitalen Rundgang zu etwa 30 Stationen in Köln, an denen Interessierte dem Leben, Wirken und oft tragischen Schicksal von Kölner Jüdinnen auf die Spur kommen können. In der Melanchthon Akademie, Kartäuserwall 24b, möchte sie im Anschluss an ihren Vortrag gemeinsam mit Pfarrerin Dorothee Schaper mit den Teilnehmenden ins Gespräch kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de wird gebeten. Es gilt die 2G-Regel. Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de www.melanchthon-akademie.de
09.12.2021, 19:30 Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche, Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz „Von Eva bis Maria von Nazareth“
Vortrag im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“
Der Vortrag von Monika Möller „Von Eva bis Maria von Nazareth“ am Donnerstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr, in der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, gibt Beispiele für die Rolle der Frau im Judentum. Die Referentin ist Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln/Tel Aviv-Yafo und stellt an diesem Abend einige interessante, teilweise weniger bekannte, Frauengestalten der Bibel vor. Sie sind die Vorbilder, die bis heute die Stellung der Frau im Judentum prägen. Der Eintritt ist frei. Die aktuellen Corona-Regeln wie etwa die „3-G-Regel“ sind zu beachten. www.kirche-porz.de
10.12.2021, 18:15 Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln Konzert mit den „Himmelstöchtern“ in der Antoniterkirche
Benjamin Britten’s „Ceremony of Carols”
In der Reihe “Kirchentöne“ sind am Freitag, 10. Dezember, 18.15 Uhr, die „Himmelstöchter“ zu Gast in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Anne-Katrin Knäpper (Sopran), Daniela Bär (Sopran), Angéla Rupprecht (Mezzo-Sopran), Eva Sauerland (Alt) sowie Constanze Jarcyk (Harfe) präsentieren ihr Programm „Wolcum yole!“ mit Benjamin Britten’s „Ceremony of Carols“ und Weihnachtsliedern aus Osteuropa. Der Eintritt ist frei. www.antonitercitykirche.de
10.12.2021, 20:00 Ev. Jugendpfarramt Köln
Internet +++Änderung+++: Kneipenquiz findet nur online statt ONLINE
Moderiertes Quiz mit Preisverleihung und Überraschungen
Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen kann das Kneipenquiz am Freitag, 10. Dezember, 20 bis 23 Uhr, leider nicht live stattfinden. Es wird auf eine Online-Version abgeändert. Gespielt wird in Vierer-Teams. Wer bereits angemeldet ist bleibt dies. Wer noch teilnehmen möchte, kann sich unter https://www.jupf.de/online-anmeldungen/ anmelden. Zum lustigen Quizabend sind junge Menschen im Alter ab 16 Jahren eingeladen. An der Organisation der Veranstaltung sind die Evangelischen Kirchengemeinden Ichthys, Bedburg-Niederderaußem-Glessen, Ehrenfeld, Köln-Klettenberg, die Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld sowie das Evangelische Jugendpfarramt beteiligt. www.jupf.de
11.12.2021, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen A capella Musik zum Advent
KonzertChor Bergisch Gladbach singt in der Zeltkirche
A cappella Musik zum Advent mit Werken von Mendelssohn, Lauridsen, Schütz und anderen trägt der KonzertChor Bergisch Gladbach unter der Leitung von Rodrigo Cardodo Affonso am Samstag, 11. Dezember, 18 Uhr, in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, vor. Um Anmeldung per E-Mail an kontakt@konzertchor-gl.de wird gebeten. Das Konzert findet unter Auflage der aktuellen Verordnungen zum Corona-Schutz statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten. www.kirche-bensberg.de
12.12.2021, 10:15 Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl Festgottesdienst 70 Jahre Wiedereinweihung der Christuskirche
Kirche wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut
Die Christuskirche ist die älteste der Gemeindekirche der Evangelkischen Kirchengemeinde Brühl. 1888 wurde sie erbaut und im März 1945 vollständig zerstört. Doch durch einen Kraftakt der Kirchengemeinde konnte das Gebäude neu errichtet werden und wurde am 11. Dezember 1951 in einem festlichen Gottesdienst wieder in Dienst genommen. Aus diesem Grund feiert die Gemeinde am Sonntag, 12. Dezember, 10.15 Uhr, in der Christuskirche, Mayersweg 10, einen Festgottesdienst „70 Jahre Wiedereinweihung“. Eine Anmeldung ist erforderlich. Es gilt 3G und Maskenpflicht. Im Anschluss an den Gottesdienst wird eine kleine Ausstellung mit Bildern aus der Geschichte der Kirche gezeigt. www.kirche-bruehl.de
12.12.2021, 11:00 Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln Rodenkirchener Kammerchor und Orchester führt das Weihnachtsoratorium V auf
Kantatengottesdienst und Musikschulkonzert in Rondorf
„Ehre sei dir, Gott, gesungen“ – Die 5. Kantate aus dem Weihnachtsoratorium (BWV 248) von Johann Sebastian Bach wird am Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr, im Gottesdienst in der Emmanuelkirche Ronforf, Carl-Jatho-Straße 1, aufgeführt. Ausführende sind der Rodenkirchener Kammerchor und Orchester e. V. unter der Leitung von Arndt Martin Henzelmann. Um 16 Uhr beginnt dann ein Weihnachtskonzert zum Mitsingen der Musikschule Papageno. Ausführende sind hierbei ein Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Rondorf, Mitglieder des Rodenkirchener KammerChors und Orchesters sowie die Papageno Philharmoniker. Peter Stein hat die Einstudierung vorgenommen. Die Leitung des Konzerts hat Arndt Martin Henzelmann. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eintrittskarten können per E-Mail an arndt.henzelmann@gmx.de reserviert werden. www.rkco-koeln.de
12.12.2021, 18:00 Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße, 50825 Köln A Countertenor’s Christmas – The 19th Season
Konzert in der Versöhnungskirche
Internationale Weihnachtsmusik aus drei Jahrhunderten mit Werken von Johann Sebastian Bach, Rutter, Fischer und anderen erklingen am Sonntag, 12. Dezember, 18 Uhr, in der Versöhnungskirche Ehrenfeld, Eisheiligenstraße 32-42. Ausführende sind Arnon Zlotnik und Joachim Diessner (beide Countertenor) sowie Markus Belmann (Orgel). Als Gäste sind Stefanie Brijoux und Ute Eisenhut (beide Sopran), Melissa Hegney (Mezzosopran) sowie Thomas Höft (Lesungen) eingeladen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Es gilt die aktuelle Corona-Regel. www.evangelisch-ehrenfeld.de; www.rkco-koeln.de
15.12.2021, 19:00 Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, 50354 Hürth-Efferen Offene Türen im Advent
Adventstreffen online und präsentisch
Die Aktion „Ökumenische offene Türen im Advent“ der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Hürth hat wieder begonnen. Von Mittwoch, 1. Dezember, bis Mittwoch, 22. Dezember, öffnen immer montags bis freitags, 19 Uhr, Hürtherinnen und Hürther ihre Türen und Wohnzimmer um sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Aufgrund der Pandemie finden die Treffen online über Zoom statt. Immer mittwochs findet das Angebot zusätzlich präsentisch in einer der Kirchen statt. Am Mittwoch, 15. Dezember, 19 Uhr, kommen die Interessierten in der Evangelischen Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, zusammen. Am Mittwoch, 22. Dezember, 19 Uhr, trifft man sich in der Katholischen Kirche St. Mariä Geburt, Bachstraße 77-79. An allen Abenden werden adventliche Texte und Melodien vorgetragen. Die Zugangsdaten: Telefon 06971049922; Meeting-ID 69412642231, Kenncode 581909. www.evangelisch-in-huerth.de
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/16x9_23-scaled-1.jpg14402560https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-08 08:14:002021-12-11 23:10:02Wochentipps: Online Kneipenquiz und Festgottesdienste im Advent
In der Herzogstraße nahe der heutigen Fußgängerzone lebte fast zehn Jahre lang Gerhard Westerburg, ein Mann, der mit ganzem Herzen der Lehre der Reformatoren anhing. Als um 1534 in Münster die so genannten Täufer zusammenströmten, zog es auch Westerburg dorthin und er ließ sich taufen.
Zurück in Köln taufte er unter anderem seine Ehefrau und viele andere Menschen. Es bildete sich eine Wiedertäufergemeinde, die bis zu 700 Personen umfasst haben soll. Als Westerburg ein Haftbefehl drohte, verließ er im Sommer 1534 die Stadt Köln. Von 1542 an arbeitete er im Dienst von Herzog Albrechts von Preußen und wurde später Pfarrer der reformierten Gemeinde Dyckhausen.
Die Anliegen der Wiedertäufer – Taufe auf ein eigenes Bekenntnis, Pazifismus und flache Gemeindestrukturen – führten zur Bildung von eigenständigen Gemeinden. Zwischen den Freikirchen und den evangelischen Kirchen entwickelten sich über die Jahrhunderte immer wieder Spannungen. Heute besteht in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) eine enge Zusammenarbeit.
https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2021/12/20211013_Nr8.png45008000https://www.kirche-rechtsrheinisch.de/wp-content/uploads/2020/02/logo2.png2021-12-07 23:00:002021-12-11 13:10:02Adventskalender: Das 8. Türchen öffnet sich
Gerade jetzt benötigen Kinder und Jugendliche Unterstützung, weil sie auf der Suche nach ihrer Identität von Zukunftsängsten, Unsicherheit und Isolation durch Kontaktbeschränkungen besonders hart getroffen wurden. Deshalb unterstützt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region mit seiner Diakoniespende 2021/2022 das Jugendhaus TREFFER. Die Besonderheit der Diakoniespende: Der Kirchenverband Köln verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen von 100.000 Euro.
Insbesondere in Zeiten, in denen allgemein über Politikverdrossenheit geklagt wird, ist es wichtig, Jugendliche zu politischem Denken und zu Teilhabe zu motivieren. Im Buchheimer Jugendhaus TREFFER funktioniert das mittlerweile auch preisgekrönt. Visionen eines neuen Kölns – „My new City“ des Jugendhaus TREFFER erhält den ersten Preis bei den Jugendfilmtagen „Köln kurz 2021“ der Bürgerstiftung.
So waren die jungen Leute im Frühjahr dieses Jahres am Start, um sich im Rahmen der JugendPolitikTage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Gedanken über ihre Stadt und deren Zukunft zu machen. „Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit haben wir unter anderem darüber diskutiert, dass Formate wie die JugendPolitikTage auch Jugendlichen aus bildungsferneren Familien offenstehen müssen. Wir haben uns gefragt, wie eine kinder- und jugendgemäße Stadt Köln aussehen könnte“, berichtet Kristina Kilders vom Team des TREFFER. Entstanden ist aus all diesen Ideen und Ansätzen das Video „My new City“, das als Beitrag der Kölner eingereicht und auch gezeigt wurde.
Viel Kreativität
Und das später sogar noch bei einem anderen Wettbewerb den ersten Preis bekam. Denn die Kölner Bürgerstiftung hatte im Zuge des Jugendfilmpreises „Köln Kurz 2021“ dazu aufgerufen, unter dem Motto „Mein Köln morgen – zeig uns deine Vorstellung der Zukunft der Stadt“ Videos einzureichen. Was läge da näher, als sich in der Altersklasse 13 bis 15 Jahre mit dem Video zu beteiligen, zu dem es schon in Frühling erste Ideen gab und das dann unter erschwerten Bedingungen in der Pandemie-Zeit mit viel Kreativität und in Kooperation mit dem Kölner Jugendzentrum Dachlow umgesetzt wurde?
„My new City“ wurde zum Sieger – mit seiner Rapmusik, stimmigen Bildern und dem Wunsch der beteiligten Kids nach weniger Umweltverschmutzung, weniger Müll, mehr Sicherheit, mehr Chancen auf Bildung und Arbeit und mehr sozialer Gerechtigkeit für alle Generationen. Die jungen Leute sprechen sich im Video für Gemeinschaft und gegen Einsamkeit aus und erzählen von ihrer Liebe zu Köln, das letztlich ja doch auch irgendwie schön ist. Dieses Engagement beeindruckte auch die Organisatoren des Wettbewerbs, und so überreichte der Kölner Bürgermeister, Dr. Ralf Heinen, einer der Schirmherren der diesjährigen Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region, den Preis im Filmforum NRW des Museums Ludwig. „Wir alle sind mächtig stolz auf diesen Erfolg!“, freuen sich Kristina Kilders und Lutz Gebhard vom Jugendhaus TREFFER.
Song „Alle Menschen sind gleich!“
Und es gibt noch mehr Freude. So sagt Lutz Gebhard: „Außerdem waren die Jugendlichen mit ihren Beiträgen beim traditionellen Kölner Wettbewerb ‚Dissen-mit mir nicht!‘ erfolgreich. Ceyda mit ihrem Song ‚alle Menschen sind gleich!‘ sowie ein gemeinsam erarbeiteter ‚Traumfänger‘, der den dritten Platz unter sehr vielen Beiträgen holte.“
So können Sie das Jugendhaus TREFFER unterstützen. Jeder auf diese Weise gespendete Cent, bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000,00 € wird vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region verdoppelt!