Vollversammlung #moodmachen: Der Jugendverband wird bunt

Jana, Tim und Luca aus der evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg wollen etwas für ihre Kirche bewegen. „Wir sind als Delegierte heute hier, um zu erfahren, was der Verband überhaupt vorhat, aber wir möchten uns auch mit anderen aus der Jugendarbeit vernetzen“, schildert Tim (27) die Beweggründe, warum die drei jungen Kölner und Kölnerinnen zur ersten Jugendverbandsvollversammlung im Haus der Evangelischen Kirche in Köln gekommen sind. Luca (23) ergänzt: „Unser Wunsch nach Vernetzung bezieht sich auf alle Generationen. Aber wir suchen auch nach Ideen, die Jüngeren an die Gemeinden zu binden.“

Der Austausch mit anderen ist es auch, der Jana (25) reizt – in mehrere Richtungen: „Wir freuen uns über Input, aber die Jugendarbeit in unserer Gemeinde ist schon sehr vielfältig. Da können wir durchaus Impulse liefern.“ Das Gespräch mit Stadtsuperintendent Bernhard Seiger beim Festhalten erster Gedanken im Rahmen des Open Space war entsprechend lebhaft.

Partizipation innerhalb der Gemeinden und Verbände

Engagiert und voller Ideen waren alle Teilnehmenden der Jugendverbandsvollversammlung unter dem Oberbergriff #moodmachen an diesem Wochenende. Rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren folgten der Einladung der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung, sich an zwei Tagen Gedanken zu machen, wie Partizipation innerhalb der Gemeinden und Verbände, aber auch der Politik und der Stadt selbst aussehen könnte.

Die Idee, eine Jugendverbandsvollversammlung ins Leben zu rufen, um Jugendbeteiligung stärker in den Fokus zu rücken, konkretisierte sich nach der Jugendsynode 2019 der Evangelischen Kirche im Rheinland. 2020 entstand der „Stammtisch Partizipation“ im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend Köln (AEJ), der erste Strukturen eines Jugendverbandes erarbeitete und als Ziel die Gründung einer Jugendverbandsvollversammlung mit Delegierten aus den Gemeinden der vier Kirchenkreise des evangelischen Kirchenverbandes, dem CVJM und der Adventjugend ins Auge fasste. Wichtige Schlagworte waren Vernetzung, jugendpolitische Positionierung, Partizipation.

Wie sieht Kirche aus?

Und nun war es soweit: Die erste Jugendverbandsvollversammlung, organisiert von Julia Körfgen (Referentin für Partizipation im Evangelischen Jugendpfarramt) unter dem Vorsitz von Nadja Agreiter und ihrer Stellvertreterin, Ulrike van Lengerich, (beide von der AEJ) startete mit einer Andacht durch Daniel Phan, Theologischer Referent des Evangelischen Jugendpfarramtes, der der Versammlung Mut und Kraft wünschte: „Durch die Einzigartigkeit der Teilnehmenden wird der Jugendverband bunt. Wir sollten uns an diesen beiden Tagen fragen, wie sieht Kirche aus, wenn wir realistisch träumen.“

„Wer sich viel zutraut, kann auch viel verändern“

Im Anschluss an die Andacht drückte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger im Interview mit Julia Körfgen, seine Freude darüber aus, dass die Jugend in Köln und Umgebung sich einbringen möchte, Ideen und Lust hat, Kirche zu gestalten. „Es hat keinen Sinn, Dinge über die jungen Menschen hinweg auf den Weg zu bringen. Wir müssen sie fragen, was sie möchten und bewegt und ihnen Gelegenheit geben, ihre Ideen umzusetzen“, ist der Theologe überzeugt und sagte der Jugendverbandsvollversammlung „alle Unterstützung zu, die möglich ist“. Christen und Christinnen seien mutige Menschen betonte der Stadtsuperintendent: „Wer sich viel zutraut, kann auch viel verändern.“

Dass die Delegierten sich nicht nur einiges zutrauen, sondern auch mit konkreten Vorstellungen in die Kartäusergasse gekommen waren, zeigte das Wochenende. Wie soll der Jugendverband sich nach außen hin präsentieren? „Vielfältig, divers, inklusiv“ waren nur einige der Antworten. Welche Themen sollen im Mittelpunkt stehen? Die Jugendlichen machten klar, dass sie Kirche anders denken möchten, dass sie Frieden, Klimakrise und Integration in den Blick nehmen möchten. Es geht ihnen um Werte wie Toleranz und Gemeinschaftsgefühl, darum, sich öffentlich zu zeigen, auch in der Politik mitzumischen, sich zu vernetzen.

„Die Teilnehmenden waren unglaublich kreativ“

Diese Impulse wurden in Workshops vertieft und Claudia Klein-Adorf, die als Vertreterin des Evangelischen Jugendpfarramts die Geschäftsführung des Jugendverbandes innehat, war beeindruckt: „Die Teilnehmenden waren unglaublich kreativ und haben tolle Ideen.“ Innerhalb der Workshops ging es auch darum, welche Möglichkeiten sich Jugendlichen überhaupt bieten, teilzuhaben. „Wir haben darüber gesprochen, dass wir uns unter anderem im Jugendhilfeausschuss einbringen können, um Einfluss auf die Verteilung von Geldern zu nehmen.“

Mit einem Quiz am Abend und einem, von den Jugendlichen gestalteten, Gottesdienst am Sonntag, ging das erste Treffen schließlich zu Ende und der Kreis schloss sich. Denn im Gottesdienst stand noch einmal das Motto #moodmachen, also auch der Mut, etwas zu bewegen im Mittelpunkt.

Die nächste Jugendverbandsvollversammlung mit Delegierten aus der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung ist für Samstag, 22. Oktober, geplant.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

Der Beitrag Vollversammlung #moodmachen: Der Jugendverband wird bunt erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Frühlingsempfang im Garten der Gnadenkirche

Der Krieg in der Ukraine hat den Mittelpunkt des Frühlingsempfangs der Evangelischen Kirchengemeinde gebildet: Im Kirchgarten der Gnadenkirche hatte sich hoher Besuch eingefunden. Neben Superintendentin Andrea Vogel war auch Stadtsuperintendent Bernhard Seiger bei strahlendem Wetter ins Bergische gekommen. Eigentlich hatte sich auch der Präses angekündigt. Volker Latzel hatte allerdings einen privaten Trauerfall. Statt seiner predigte Georg Kalinna, persönlicher Referent des Präses, beim Empfang.

Pfarrerin Birgit Dwornicki und Pfarrer Thomas Werner begrüßten die Gäste im Pfarrgarten, in dem sämtliche Stühle besetzt waren. Kalinna sprach über die Klugheit und wie sie in zahlreichen Geschichten der Bibel vorkommt.

Gleichnis von dem törichten und dem klugen Knecht

Der Referent des Präses erinnerte an das Gleichnis von dem törichten und dem klugen Knecht. „Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. Wenn aber der böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen, dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm seinen Platz geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern“, zitierte Kalinna aus dem Matthäus-Evangelium.

In der Zeit, in der der Herr abwesend sei, gebe es auf Erden zwei Arten von Knechten: Die guten und die bösen. Erstere seien die, ihren Mitknechten wohlgesonnen seien. Treue und Klugheit seien deren Voraussetzungen für den Dienst, den der Herr ihnen anvertraut habe. In eine ähnliche Richtung ziele das Gleichnis von den zehn Jungfrauen, von denen fünf klug und fünf töricht gewesen seien. Die Klugen hätten Öl für ihre Lampen bereit gehalten und wären bereit gewesen, als der Bräutigam gekommen sei. Und während die Törichten noch nach Öl gesucht hätten, seien die anderen mit ihm in den Hochzeitssaal gegangen. Als die Törichten später an die Tür geklopft hätten, habe der Herr gerufen: „Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“

„Bosheit kann man demaskieren“

Aus dem Lukas-Evangelium erinnerte Kalinna an das Gleichnis vom ungerechten Verwalter: Der Verwalter eines reichen Mannes wurde bei dem beschuldigt, den Besitz zu verschleudern. Der abgesetzte Verwalter sprach diejenigen an, die ihn beschuldigt hatten: „Und er rief zu sich die Schuldner seines Herrn, einen jeden für sich, und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Er sprach: Hundert Eimer Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich hin und schreib flugs fünfzig. Danach fragte er den zweiten: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Sack Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib achtzig. Und der Herr lobte den ungetreuen Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind unter ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts.“

Die biblische Klugheit wisse um dem Blick auf die Zukunft und was Gott für die Menschen bereit halte, sagte Kalinna. Entschlossenes Handeln in der jeweiligen Situation sei gefragt. Politische Veranwortungsträger müssten erkennen, dass sie mit Liebe allein nicht weiterkämen. Allerdings könne Propaganda die Liebe zum Vaterland für einen Angriffskrieg ausnutzen. Denn: „Dummheit ist gefährlicher als Bosheit. Bosheit kann man demaskieren.“ Nötig sei der scharfe Blick auf die Wahrheit. Und die Geschlossenheit des Westens mit all der Hilfsbereitschaft: „Klugheit im biblischen Sinn lässt sich vom Schicksal der anderen berühren.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

Der Beitrag Frühlingsempfang im Garten der Gnadenkirche erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Jugendkreuzweg: Jugendliche geben ihre Handys ab

Wenn Jugendliche ihre Handys freiwillig abgeben, muss das einen starken Anlass haben. Dieser Anlass war mit dem Ökumenischen Jugendkreuzweg der Evangelischen Jugend Köln gegeben, der in Kooperation mit der Katholischen Jugend stattfindet. Knapp 65 Jugendlichen haben Anfang April vier verschiedene Orte in Köln besucht, die das Thema des diesjährigen Kreuzweges „getaped: verbunden – gestützt – geheilt“ aufgriffen. „Ich war überrascht, dass so viele Jugendliche ihre Handys in Briefumschlägen abgegeben haben. Wir wollten damit mal die unsichtbaren Dinge wie Leistungsdruck, Stress in der Familie, Zukunftsängste, die die Jugendlichen belasten, sichtbar machen – und ihnen eine Möglichkeit geben, Lasten abzulegen“, sagte Daniel Phan, theologischer Referent des Evangelischen Jugendpfarramts.

Eine wichtige Intention des Ökumenische Kreuzweges ist es, die Lebenswirklichkeit junger Menschen abzubilden und aufzugreifen. „Jugendliche müssen gerade so viel Schweres durchmachen, wurden in dieser Pandemie oft übersehen und sind nun damit konfrontiert, dass ein Krieg mitten im Herzen Europas ausgebrochen ist“, sagte Daniel Phan. Dazu kommt die allgegenwärtige Sorge um den Klimawandel. Daher beschäftige sich die erste Station am Haus der evangelischen Kirche  mit dem Thema Krieg, Pandemie und Klimawandel.

Die nächste Station an der Kartäuserkirche stand unter dem Thema „belastet“. Hier konnten die Jugendlichen ihre Smartphones und Brieftaschen in Umschläge legen, damit sie ohne Ablenkung den weiteren Weg gehen konnten.

Die dritte Station „bloßgestellt“ befand sich an der katholischen Obdachlosenseelsorge Köln, Gubbio, im ehemaligen Franziskanerkloster in der Ulrichgasse. Dort haben sich die Jugendlichen mit dem Thema Ausgrenzung beschäftigt. „Wir wollten zeigen, was es heißt, am Rand der Gesellschaft zu stehen und dass es Menschen gibt, die den Belasteten beistehen“, sagte Daniel Phan.

Belastungen abgeben

An der letzten Station, die an der Jugendkirche Crux stattfand, konnten die Jugendlichen zurückblicken und „ihre Belastungen“ noch einmal bewusst mit einem Tape, das sie an das Kreuz kleben konnten, abgeben. „Das Feedback der Jugendlichen war richtig gut – gerade die Aktion mit dem Tape, das die Jugendlichen ans Kreuz als Zeichen der Hoffnung ankleben konnte, hat mich berührt“, beschrieb Daniel Phan.

Er resümierte: „Persönlich hat mir der Jugendkreuzweg sehr gut gefallen. Ich habe mich sehr über die zahlreichen Jugendlichen gefreut und dass endlich, nach zwei Jahren Pandemie, wieder ein Jugendkreuzweg stattfinden konnte.“

Text: Daniel Phan/Frauke Komander
Foto(s): Daniel Phan

Der Beitrag Jugendkreuzweg: Jugendliche geben ihre Handys ab erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

KalkKaleidoskop: Ausstellungsreihe im EVKK

Das Ev. Krankenhaus Köln-Kalk (EVKK) öffnet seine Türen für eine ungewöhnliche Begegnung mit Kunst und Kultur aus Kalk: Ab März 2022 ist das Foyer des Krankenhauses nicht mehr nur Eingangsbereich, sondern auch Ausstellungsraum. In Kooperation mit der Stiftung KalkGestalten zeigen hier Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtbezirk ihre persönlichen Perspektiven auf ein lebendiges und dynamisches Viertel und ermöglichen neue Ein- und Ausblicke in das Leben der Menschen vor Ort.

Motive aus dem Hier und Jetzt

Die Ausstellungsreihe zeigt im Foyer des Kalker Krankenhauses Fotografien von Anja Sauerwald und Stephan Strache. Die Künstler leben seit vielen Jahren in Köln-Kalk und haben sich in ihren Arbeiten häufig mit dem Leben in und um den Stadtbezirk auseinandergesetzt. Sauerwald zeigt im EVKK Bilder aus ihrer 2017 bis 2021 entstandenen Serie „Kalker Türen, Fenster & Fassaden.“ Sie widmet sich damit den alltäglichen und allgegenwärtigen Schnittstellen des privaten und des gesellschaftlichen Lebens. Einige Bilder der Serie hat sie bereits in ihrem populären Instagram-Account @feynschliff veröffentlicht.

Stephan Strache präsentiert im EVKK Arbeiten aus seinem aktuellen Projekt fɑːðəlænd. Der Titel ist die lautschriftliche Schreibweise des Wortes „fatherland“ und zugleich eine Hommage an den Roman „Faserland“ von Christian Kracht. Die Arbeiten Straches, die in kleinen Serien aus zwei oder drei Bildern konzipiert sind, zeigen Motive aus dem Hier und Jetzt und verweisen zugleich auf universelle Leitmotive wie Sehnsucht, Ankommen, Zueigenmachen und die Suche nach Identität.

Leben in all seinen Facetten

„Unser Haus ist seit seiner Gründung eng mit der Geschichte und dem Leben der Menschen in Kalk und den umliegenden Stadtbezirken verflochten“, sagt Marcus Kirchmann, Geschäftsführer des Ev. Krankenhauses Köln-Kalk. „Wir sind stolz darauf, ein Krankenhaus zu sein, das mitten in einem dynamischen und vielfältigen Viertel liegt, und einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass es den Menschen hier gut geht. Dieser Verbundenheit geben wir mit der Ausstellungsreihe KalkKaleidoskop einen besonderen Ausdruck: Wir laden unsere Besucherinnen und Besucher dazu ein, das Viertel, in dem wir gemeinsam zu Hause sind, neu in den Blick zu nehmen.“

Für Bernd Giesecke, Stiftung KalkGestalten e.V., ist die Ausstellungsreihe KalkKaleidoskop „ein wichtiger Beitrag zum kulturellen Leben und zur kulturellen Vielfalt in Kalk“: „In einem Krankenhaus spielen sich viele wichtige und einschneidende Kapitel von Lebensgeschichten ab. Das macht ein Haus wie das EVKK auch zu einem ganz besonderen Forum, um das Leben in all seinen Facetten in den Blick zu nehmen. Die Ausstellungsreihe „KalkKaleidoskop“ zeigt die Vielfalt und das Verbindende des gesellschaftlichen Miteinanders in Kalk an einem Ort, an dem sich viele Menschen begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können.“

Claudia Greven-Thürmer, Bezirksbürgermeisterin Köln-Kalk, begrüßt ebenfalls den Start des Ausstellungsreihe: „Für viele Menschen in Kalk ist das EVKK ganz selbstverständlich ‚das Kalker Krankenhaus‘. Das zeigt die wichtige Rolle, die es als eine tragende Säule der medizinischen Infrastruktur und Gesundheitsvorsorge im Stadtbezirk innehat. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass das EVKK mit der Ausstellungsreihe KalkKaleidoskop nun auch zu einer Plattform für lokale Kunst und Kultur wird. Es zeigt, dass das EVKK seine Rolle mit Herzblut und Engagement wahrnimmt und aktiv gesellschaftliches Miteinander und Dialog fördert und unterstützt.“

EVKK

Das Ev. Krankenhaus Köln-Kalk ist unabhängiger und eigenständiger Gesundheitsdienstleister mitten im Stadtbezirk Köln-Kalk. Es verfügt über sieben Hauptabteilungen mit über 400 Betten für die stationäre Patientenbetreuung und eine große Notfallambulanz.

Anja Sauerwald

Anja Sauerwald wurde 1969 in Marburg/Lahn geboren, ist freiberufliche Texterin und Online-Journalistin und lebt seit fast einem Vierteljahrhundert in Kalk, wo sie Gründungsmitglied des Literaturzirkels „Kalker Kaffee“ war, der bis 2017 existierte. Vor sechs Jahren begann sie mit Gebäude- und Architekturfotogafie auf Instagram. Insbesondere ihre Gebäudeablichtungen – vielfach aus Kalk – haben dort eine feste Fanbase. Im letzten Jahr nahm sie mit einigen analogen Bildern am Projekt STRASSENGOLD teil und hatte im Rahmen der 16. KalkKunst im Herbst 2021 ihre erste Ausstellung

Stephan Strache

Der Kölner Fotograf begreift sich als Geschichtenerzähler. Im Mittelpunkt seines fotografischen Interesses steht der Mensch. Im Foyer des EVKK zeigt er Arbeiten seines aktuellen Projektes fɑːðəlænd. Die teilweise noch unveröffentlichten Fotos sind in Köln-Kalk entstanden.

www.evkk.de

Text: Stefanie Boor
Foto(s): Stefanie Boor

Der Beitrag KalkKaleidoskop: Ausstellungsreihe im EVKK erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

„Action-Bound“: Jugendgottesdienst to go

Jetzt wird’s digital: „Orte von LEIDenschaft“ – unter diesem Thema hat am 26. März ein Jugendgottesdienst der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung stattgefunden. Und zwar mit der App „Action-Bound“: Als digitale Schnitzeljagd konnten die Konfirmanden und Konfirmandinnen und Jugendlichen aus den verschiedenen Kirchenkreisen in Köln und Umgebung verschiedene Orte in der Domstadt besuchen.

Die Schnitzeljagd-Stationen orientierten sich an der Passions- und Leidensgeschichte Jesu. Die Jugendlichen und Konfirmanden und Konfirmandinnen wurden dabei mit Gefühlen konfrontiert, die auch in der Passionsgeschichte Jesu zu finden sind. Gestartet wurde vor der AntoniterCityKirche in der Schildergasse. Dort ging es um das Gefühl der Liebe und der Erfahrung der Gemeinschaft, die auch beim letzten Abendmahl von Jesus und seinen Freunden zu finden war. In der Flora (die nächste Station des Action-Bounds) konnten die Jugendlichen in den „Garten Gethsemane“ eintauchen. Die Gefühle Angst, Trauer und Leid spielten dort eine große Rolle.

Mit der App konnten die Jugendlichen Fotos machen

Weitere Stationen beschäftigten sich auch mit dem Gefühl der Schwere, die Jugendliche insbesondere in der Schule und während der Corona-Zeit erleben mussten. Mithilfe der App konnten die Jugendlichen ihre eigenen Gedanken aufschreiben, Fotos machen und wurden durch Bilder und Lieder zum Nachdenken angeregt.

Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Fahrt auf dem Riesenrad am Zoo. Hier konnte – fast symbolisch – die zuvor erfahrene Schwere zurückgelassen und die Aussicht bei bestem Wetter genossen werden.

Der Abschluss fand in der nahegelegenen Thomaskirche statt. Dort wurde der Jugendgottesdienst reflektiert und mit den Jugendlichen besprochen. Dabei berichteten die Jugendlichen von ihren Erlebnissen und Eindrücken, sodass ein intensives Gemeinschaftsgefühl am Ende entstand.  „Dieser Jugendgottesdienst, den wir ,Orte von LEIDenschaften‘ genannt haben, hat uns am Ende gezeigt, mit welcher Leidenschaft Gott uns alle liebt. Mit all unseren Ängsten, Hoffnungen und Erwartungen,“ so die Zusammenfassung von Daniel Phan, theologischer Referent im Evangelischen Jugendpfarramt.

Text: Martina Schönhals
Foto(s): Martina Schönhals

Der Beitrag „Action-Bound“: Jugendgottesdienst to go erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Was ist Telefonseelsorge?

Kirche2go fragt: Was ist Telefonseelsorge? Die TelefonSeelsorge ist für jeden da, für alte und junge Menschen, Berufstätige, Hausfrauen, Auszubildende oder Rentner, für Menschen jeder Glaubensgemeinschaft und auch für Menschen ohne Kirchenzugehörigkeit. Die Mitarbeitenden der Telefonseelsorge sind rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr da. Wie viele Gespräche die Seelsorgerinnen und Seelsorger jedes Jahr führen, erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

In der Passionszeit 2022 erklärt Kirche2go jeden Freitag einen Aspekt aus dem Bereich Seelsorge.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Dann schauen Sie doch rein und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Der gesamte Text zum Nachlesen:

Kirche2go fragt: Was ist Telefonseelsorge?

Ein Mensch mit einem offenen Ohr ist oft nur einen Anruf entfernt. Die Mitarbeitenden der Telefonseelsorge sind rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr da.

Die TelefonSeelsorge ist für jeden da, für alte und junge Menschen, Berufstätige, Hausfrauen, Auszubildende oder Rentner, für Menschen jeder Glaubensgemeinschaft und auch für Menschen ohne Kirchenzugehörigkeit. Rund eine Million Gespräche führen die Seelsorgerinnen und Seelsorger jedes Jahr. Diese sind für die Anruferinnen und Anrufer kostenfrei.

Die Telefonseelsorge ist kostenfrei über die Rufnummer 0800 111 0 111 oder die Nummer 0800 111 0 222 erreichbar. Darüber hinaus ist die Telefonseelsorge auch per Mail oder per Chat erreichbar. Die Telefonseelsorge wird von der evangelische und der katholischen Kirche finanziert und organisiert. Sie ist ein ökumenisches Angebot der Kirchen.

Die Sorgen von Menschen in Not wiegen schwer und richten sich nicht nach Tages- oder Öffnungszeiten. Dafür hat die Telefonseelsorge auch mitten in der Nacht ein offenes Ohr. Die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sich ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bewusst und nehmen jeden Anruf ernst.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Was ist Telefonseelsorge? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Hannes Averbeck im Mülheim als Prädikant ordiniert

Die Ankündigung war kurz und ließ keine Fagen offen: „Hannes wird ordiniert.“ Hannes heißt mit Nachnamen Averbeck, ist Mitarbeiter bei der Jugendkirche geistreich und seit kurzem Prädikant. Pfarrer Torsten Krall, Synodal-Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, war in die Jugendkirche an der Adamstraße gekommen, um Averbeck in das neue Amt einzuführen. Damit darf der Prädikant Gottesdienste in den Kirchengemeinden leiten und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen vornehmen.

Krall zitierte aus dem Lukas-Evangelium. Nicht zuletzt, weil es so gut passe. Schließlich stammt Averbeck von einem Hof im niedersächsischen Visselhoevende. „Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“

Averbeck sei einer, der wisse, wie Jesus Christus spreche, fuhr der Assessor fort und verwies nochmals auf die Biographie des neuen Prädikanten: „Hannes Averbeck weiß, wie man mit einem Pflug umgeht. Er weiß, wie schwierig es ist, eine gerade Furche zu ziehen und die Erde auf links zu drehen.“ Er wisse aber auch um die eher ungeraden Wege. Averbeck ist gelernter Schonsteinfeger. 2011 bestand er in Stade die entsprechende Ausbildung: Als Innungsbester mit Auszeichnung.

„Ich will dir folgen, wohin du gehst“

Krall zitierte weiter aus der Lukas-Geschichte: „Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind.“

Aber wer zurück sehe, sei eben nicht geschickt für das Reich Gottes. „Ich möchte diese Geschichte als Mutmacherin verstehen“, sagte Krall. Es sei egal, was hinter einem liege. Es gelte, voraus zu schauen. Es werde etwas entstehen. Und man selbst sei verantwortlich dafür. „Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.“ Ein weiteres Wort aus dem Lukas-Evangelium.

„Jesus Christus ist der Ort für die eigene Ungeduld“

„Geduld heißt nicht nur abwarten, sondern manchmal auch ertragen“, machte Averbeck in seiner Predigt deutlich. Aber etwa den Krieg in der Ukraine wolle man nicht einfach nur aushalten.

Und die Klimakrise. „Ja, manchmal nimmt man wahr, dass die Dinge sehr schwer sind.“ Mancher Same trockne aus auf dem Felsen. „Die aber auf dem Fels sind die: Wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Sie haben aber keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht zur Reife.“

Aber der Sämann säe, so Averbeck,  ganz viel. Viel mehr, als aufgehen könne. Der Same sei das Wort Gottes. Das mit der Geduld habe Jesus Christus übrigens so nicht gemeint. „Jesus Christus ist der Ort für die eigene Ungeduld. Er verspricht, dass die Frucht wachsen wird. Jesus Christus lädt dich ein, seinem Versprechen zu folgen.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

Der Beitrag Hannes Averbeck im Mülheim als Prädikant ordiniert erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Gemeinsam die Hände reichen und humanitäre Hilfe leisten – Pfarrerin Miriam Haseleu über ihren Besuch in der Ukraine

„Indem Wohnraum angeboten wird, Essen verteilt wird, indem humanitäre Hilfe geleistet wird, begegnen sich Menschen sowohl in Transkarpatien als auch in Ungarn und auch bei uns.“ Mit diesen Worten fasst Pfarrerin Miriam Haseleu, nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung, nach einem Kurzbesuch in der Westukraine ihre Eindrücke zusammen. „Was ich besonders berührend finde, dass Völkerverständigung passiert“, sagt sie weiter. Im Moment ginge es hauptsächlich darum, die heftige Situation vor Ort zu gestalten. „Jetzt geht es darum, gemeinsam zu essen und gemeinsam die Hände zu reichen – damit können wir nicht warten.“

Miriam Haseleu war Teil einer Delegation der rheinischen Kirche, die unter der Leitung von Präses Dr. Thorsten Latzel vom 29. März bis 4. April 2022 zu Besuch bei der Reformierten Kirche in Ungarn (RKU) besucht hat. Präses Latzel wollte sich unter anderem über die Hilfe informieren, die Kirche und Diakonie für die Kriegsflüchtlinge aus der benachbarten Ukraine leisten.

Das Video ist knapp vier Minuten lang und vermittelt einen intensiven Eindruck der Arbeit mit Geflüchteten:

Die Berichterstattung zur Ungarnreise steht auch im Netz:

Das Interview im Wortlaut:

Was sind die wichtigsten Eindrücke der Arbeit der Kollegen in der Ukraine, die Sie mitnehmen?

Die Kollegen und Kolleginnen in Transkarpatien haben mich besonders berührt, weil sie zusammenarbeiten, weil sie Hoffnung haben und weil sie glauben, dass sie was bewirken können in dieser Krise, in diesem Krieg – für die Menschen, die zu ihnen kommen und für die Menschen, die dort vor Ort bleiben, weil sie ihre Heimat ist. Und sie tun alles mit den Mitteln, die sie haben und gemeinsam.

Sie sagen, „weil sie glauben, dass sie etwas bewirken“. Glauben sie auch, dass sie etwas bewirken können?

Ich glaube, sie bewegen schon ganz viel, weil sie die Menschen dort aufnehmen, weil sie dort Brote backen, die sie nach hier fahren, die sie dort vor Ort verteilen, weil sie zusammenstehen und das teilen, was ihnen zur Verfügung steht, sie arbeiten zusammen. Sie leben ihren Glauben gerade jetzt gemeinsam und ich glaube, das können wir von den Kolleginnen und Kollegen dort lernen, dass es jetzt darum geht, Völkerverständigung zu betreiben, einander freundlich zu begegnen, aufeinander zuzugehen, zu essen, zu sprechen, vielleicht zu spielen und das zu teilen, was wir haben.

Völkerverständigung ist das Stichwort: Werden sich die Eindrücke, die sie in der Ukraine gewonnen haben, in Ihre Flüchtlingsarbeit in Köln niederschlagen?

Ja, auf jeden Fall. Das braucht wahrscheinlich auch noch ein bisschen Zeit, um das zu verarbeiten. Was ich besonders berührend finde, dass Völkerverständigung passiert, indem Not entsteht. Und indem Wohnraum angeboten wird, Essen verteilt wird, indem humanitäre Hilfe geleistet wird, begegnen sich Menschen sowohl in Transkarpatien als auch in Ungarn und auch bei uns. Und ich glaube, dass Deutschland an vielen Stellen – natürlich, das wissen wir alle – bürokratisiert ist. Und im Moment geht es aber darum, diese heftige Situation zu gestalten. Und es geht jetzt darum, gemeinsam zu essen und gemeinsam die Hände zu reichen – damit können wir nicht warten.

Haben sich auf der Reise für sie neue Hinweise ergeben, wie und wo die Rheinische Kirche Gemeinden am besten helfen könnte?

Ja, es ist auf jeden Fall ein Weg, die reformierte ungarische Kirche zu unterstützen, die einen engen Kontakt mit Transkarpatien hat und von dort aus eben in der gesamten Ukraine geholfen wird, das ist ein Weg diese Kirchenpartnerschaft, die wir haben – die ich als großen Schatz erlebe und gerade erst neu entdecken darf – zu nutzen, um da die Beziehungen zu pflegen und auch Geld dorthin zu schicken, aber vielleicht auch um persönliche Kontakte zu knüpfen und zu nutzen, die jetzt wichtig und tragend sind.

Text: Frauke Komander/APK
Foto(s): Screenshot Video/APK

Der Beitrag Gemeinsam die Hände reichen und humanitäre Hilfe leisten – Pfarrerin Miriam Haseleu über ihren Besuch in der Ukraine erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Wochentipps: 111 Orte im und am Kölner Dom und Dietrich Bonhoeffer

Musik, Theater, Workshop und Lesung: Unsere Wochentipps haben wieder einiges zu bieten. Es gibt Musik und Kabarett „Was uns trägt“ in der Petruskirche, den Workshop „Umgang mit Angst und Ungewissheit durch den Krieg in der Ukraine“ und die Text- und Bildbetrachtung „111 Orte im und am Kölner Dom“. Außerdem findet ein musikalisches Theaterstück zu Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers statt und Uwe Melchert liest Walter Jens Verteidigungsrede des Judas.

Die Zusammenfassung in der Übersicht:

08.04.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Petruskirche, Kieskauler Weg 53, 51109 Köln
Musik und Kabarett: „Was uns trägt“
Eddi Hüneke und Willibert Pauls in der Petruskirche
„Was uns trägt“ ist der Titel eines Musik- und Kabarett-Programms am Sonntag, 8. April, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), in der Petruskirche Merheim, Kieskaulerweg 53. Der Musiker Eddi Hüneke und der Kabarettist und Diakon Willibert Pauls haben ein „wahrhaft beseelendes und beflügelndes“ Programm zusammengestellt. Es gilt die 2G-Regel. Eintrittskarten gibt es unter https://www.tickets.eddihueneke.de/produkte/44157-tickets-eddi-hueneke-was-uns-traegt-petruskirche-koeln-am-08-04-2022

www.ekir.de/brueck-merheim

10.04.2022, 11:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Bedrohung und Stress begegnen
Angesichts des Krieges in der Ukraine erleben viele Menschen Bedrohung und Stress in einer bisher oft unbekannten Intensität. Alte, stressvolle Situationen, die bisher gut bewältigt waren, können wiederauftauchen. Dies kann körperliche Reaktionen sowie vermehrt Sorge, Angst oder Hilflosigkeit hervorrufen. In einem Workshop am Sonntag, 10. April, 11 bis 17 Uhr, möchte Pfarrer Wilfried Depnering, Systemischer Therapeut und Traumatherapeut, helfen und aufzeigen, mit welchen Mitteln dem Stress in seinen vielfältigen Formen begegnet werden kann. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen, spirituellen und geistigen Ressourcen. Die Teilnahme kostet 36 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de oder telefonisch unter 0221/931803-0 ist erforderlich.

www.melanchthon-akademie.de

10.04.2022, 11:30
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
111 Orte im und am Kölner Dom
Eine Text- und Bildbetrachtung
Am Sonntag, 10. April, 11.30 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich zu einer besonderen Matinee im Anschluss an den Gottesdienst (Beginn 10 Uhr) in der Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, ein. Dr. Klaus Hadering, Leiter des Dombau-Archivs in Köln, entführt die Teilnehmenden in einer Text- und Bildbetrachtung zu bekannten und weniger bekannten Ecken im Kölner Dom. Der Eintritt ist frei.

www.kirche-lechenich.de

10.04.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Bonhoeffer – Der mit dem Lied“
Ein musikalisches Theaterstück zu Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers
Auf dem Hintergrund von Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers basiert die musikalische Theaterproduktion „Bonhoeffer – Der mit dem Lied“, das am Sonntag, 10. April, 18 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, aufgeführt wird. Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach versuchen in mal unterhaltsamer und mal bedrückender Weise das gesellschaftliche Zusammenspiel der deutschen Christinnen und Christen bis zum Jahr 1945 zu hinterfragen, aber auch das Spiegelbild der deutschen Gesellschaft nach 1945 zu durchleuchten.

www.kartaeuserkirche-koeln.de

10.04.2022, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
Philipp-Nicolai-Kirche, Mauenheim, Nibelungenstraße 62, 50739 Köln
„Der Fall Judas“
Uwe Melchert liest Walter Jens Verteidigungsrede des Judas
Der Fall Judas muss neu aufgerollt werden. Eine Geschichte wurde überliefert, ein Urteil gefällt, ein Sündenbock gebrandmarkt. Doch die Geschichte stimmt so nicht, das Urteil ist fragwürdig. Der Text „Der Fall Judas“ von Walter Jens betrachtet die Figur des Judas aus einem neuen Blickwinkel und vermittelt dem Publikum ein neues Bild des „ewigen Verräters“. Am Palmsonntag, 10. April, 18 Uhr, liest der Schauspieler Uwe Melchert in der Philipp-Nicolai-Kirche Mauenheim, Nibelungenstraße 62, die Verteidigungrede des Judas vor. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.kirche-mauwei.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Wochentipps: 111 Orte im und am Kölner Dom und Dietrich Bonhoeffer erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Beratungsbus für obdachlose Menschen in Köln im Einsatz

Um dem steigenden Bedarf an Hilfen und Unterstützung für obdachlose und wohnungslose Menschen in Köln nachzukommen, werden die Angebote der Wohnungslosenhilfe vor Ort ausgebaut und soll zudem mobil erfolgen. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Verein ARCHE für Obdachlose e.V. konnte die Diakonie Michaelshoven einen Beratungsbus anschaffen und zu einem mobilen Büro ausbauen.

Auch wurden die Streetworkstellen von der Stadt Köln aufgestockt. Somit sind im Kooperationsverbund mit dem Verein OASE insgesamt sechs Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen im Stadtgebiet Köln als Streetworker tätig und können nun wohnungs- und obdachlosen Menschen an den Kölner Hotspots, vor allem in der Kölner Innenstadt, schnelle und unbürokratische Hilfe und Unterstützung anbieten.

Voll funktionsfähiges Büro

Der Beratungsbus ist mit einem voll funktionsfähigen Büro ausgestattet, so dass dort beispielsweise notwendige Behördengänge oder Amtsbesuche vorbereitet oder gleich auf digitalem Weg erledigt werden können. Außerdem erfolgen auf mobilem Wege weitere Versorgungs- und Hilfsangebote, um den obdachlosen Menschen zur Seite zu stehen. Der Bus kann auch für Kältegänge im Winter eingesetzt werden, wenn es Meldungen über gefährdeten Personen gibt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreicht werden können. Um auch dieser benachteiligten Personengruppe die digitale Teilhabe zu ermöglich, ist der Beratungsbus zusätzlich mit einem WLAN Hotspot ausgerüstet.

Wochentags werden die Streetworker mit dem Beratungsbus verschiedene Plätze innerhalb der Stadt Köln anfahren und dort die Menschen gezielt ansprechen. Auch ist der besondere Einsatz im rechtsrheinischen Köln geplant, wo derzeit gerade die Bedarfe für Unterstützungsangebote für wohnungslose Menschen erfasst werden.

Text: Diakonie Michaelshoven
Foto(s): Diakonie Michaelshoven

Der Beitrag Beratungsbus für obdachlose Menschen in Köln im Einsatz erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.