Weltgebetstag 2026: „Kommt! Bringt eure Last.“ – Impulse aus Nigeria

Am ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen weltweit den Weltgebetstag. Diese ökumenische Bewegung verbindet Menschen in über 150 Ländern durch einen gemeinsamen Gottesdienst, dessen Liturgie jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet wird. Der Weltgebetstag steht für gelebte Ökumene, weltweite Solidarität und das Engagement für Gerechtigkeit und Frieden – insbesondere für Frauen und Mädchen.

Nigeria im Mittelpunkt

In diesem Jahr stammt die Gottesdienstordnung aus Nigeria. Unter dem biblischen Leitwort „Kommt! Bringt eure Last.“ (Matthäus 11,28) laden nigerianische Christinnen ein, innezuhalten und Entlastung zu suchen. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und geprägt von einer beeindruckenden kulturellen, sprachlichen und religiösen Vielfalt. Zugleich stehen die Menschen vor großen Herausforderungen: soziale Spannungen, Armut, Gewalt und die Folgen des Klimawandels belasten den Alltag vieler Nigerianerinnen und Nigerianer. In den Texten, Gebeten und Liedern des Weltgebetstags 2026 erzählen die Verfasserinnen von den Lasten, die sie tragen – aber auch von ihrem Glauben, ihrer Hoffnung und ihrer Stärke, mit der sie immer wieder innere Rastplätze finden.

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Region

Im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region laden zahlreiche Gemeinden am Freitag, 6. März 2026, zu ökumenischen Gottesdiensten, Ländernachmittagen und -abenden sowie Begegnungstreffen ein. Die Veranstaltungen bieten Gelegenheit, mehr über Nigeria zu erfahren, gemeinsam zu beten und sich bei Kaffee, Kuchen oder landestypischen Spezialitäten auszutauschen. Alle Interessierten – Frauen und Männer – sind herzlich willkommen.

Veranstaltungen zum Weltgebetstag 2026

Köln

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Ev. Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Andacht zum Weltgebetstag – Das Land Nigeria steht im Mittelpunkt
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Katholische Kirche St. Clemens, Kirchstraße 2, 51063 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
Anschließend sind alle zu Kaffee und Austausch in das Peter-Beier-Haus, Wallstraße 93, eingeladen. www.kirche-koeln-muelheim.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
St. Ägidius, Frankfurter Straße 177, 51147 Köln
Gottesdienst zum Weltgebetstag – „Kommt! Bringt eure Last.“
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen im Ägidiusheim. www.kirche-porz-wahnheide.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
St. Engelbert, Theoderichstraße, 51103 Köln-Humboldt
Weltgebetstag, Frauenteam

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Katholische Kirche St. Nikolaus, Nikolausplatz 17, 50937 Köln
Weltgebetstagsgottesdienst – Nigeria: „Kommt! Bringt eure Last.“
Im Anschluss ist ein Beisammensein im Tersteegenhaus, Emmastraße 6, vorgesehen. www.kirche-klettenberg.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Johanneskirche, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Ökumenischer Gottesdienst

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal und Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3–5, 50968 Köln
Weltgebetstag aus Nigeria
Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal.
www.kirche-raderthal.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Pfarrheim St. Pius X, René-Bohn-Str. 1, 51061 Köln
Weltgebetstag
Themennachmittag mit Andacht in Flittard.
Es gibt eine Länderkunde zum Thema Nigeria sowie eine Andacht mit Liedern und Gebeten zu den Anliegen des nigerianischen Vorbereitungskreises. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch. Der ökumenische Chor „Miteinander“ sorgt für den musikalischen Rahmen.

06.03.2026, 16:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Weltgebetstag 2026: „Kommt! Bringt eure Last.“ – Ökumenischer Gottesdienst
Gestaltet wird der Gottesdienst in Zusammenarbeit mit Frauen der katholischen und philippinischen Gemeinde. www.evangelisch-ehrenfeld.de

06.03.2026, 16:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
St. Theodor, Burgstraße 42, 51103 Köln
Weltgebetstag 2026 – Ökumenischer Gottesdienst – „Kommt! Bringt eure Last.“
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zu Informationen über Nigeria. www.vingstneubrueckhoehenberg.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen
Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln
Weltgebetstag 2026 – Ökumenischer Gottesdienst
Die Predigt hält Pfarrerin im Ruhestand Marianne Leverenz. www.rondorf.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Katholische Kirche St. Albertus-Magnus, Suitbert-Heimbach-Platz 11, 50935 Köln
Weltgebetstag – Frauen laden ein – Nigeria
Prädikantin Dr. H. Henneken

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes und Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
St. Marien, Baudriplatz 17, 50733 Köln
Weltgebetstag 2026 mit Impulsen aus Nigeria – Ökumenischer Gottesdienst
Gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Engelbert und St. Bonifatius sowie der Katholischen „Kirche im Veedel“ Nippes/Bilderstöckchen. www.lutherkirche-nippes.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Katholische Kirche St. Bernhard, Hansenstraße 39, 50739 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinden im Kölner Norden
Katholische Kirche Hl. Johannes XXIII., Kopenhagener Straße 5, 50765 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Hoffnungskirche, Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
www.kirche-porz.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Katholische Kirche Christi Verklärung, Taborplatz 2, 50767 Köln
Gottesdienst zum Weltgebetstag

06.03.2026, 18:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Gustav-Adolf-Haus, Köln-Humboldt, Hachenburger Straße, 51105 Köln
Weltgebetstag
Sibylle Reiche & Team

06.03.2026, 18:30 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Reformationskirche, Mehlemer Straße 29/Ecke Goethestraße, 50968 Köln
Weltgebetstag 2026 in Bayenthal – Gottesdienst nach der Ordnung aus Nigeria
Spenden sind willkommen. www.kirche-bayenthal.de

06.03.2026, 19:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche, Houdainer Straße 32, 51143 Köln
Ökumenischer Gottesdienst

Rhein-Erft-Kreis

06.03.2026, 14:30 Uhr
Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen
Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, 50169 Kerpen-Brüggen
Weltgebetstag 2026 – Ökumenischer Gottesdienst – „Kommt! Bringt eure Last.“
Ab 14.30 Uhr Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, um 16 Uhr Gottesdienst. www.kirche-brueggen.de

06.03.2026, 14:45 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„Kommt! Bringt eure Last.“ – Ökumenischer Weltgebetstag 2026
Ab 14.45 Uhr Ankommen und Stehkaffee, 15.20 Uhr Vortrag mit Bildern, 16.30 Uhr Gottesdienst, anschließend herzhafter Imbiss. www.kirche-frechen.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Pfarrheim St. Martin, Hubert-Vilz-Platz, 50374 Erftstadt
Weltgebetstag – Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken
www.kirche-lechenich.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Pfarrzentrum St. Kilian, Franz-Busbach-Str. 10, 50374 Erftstadt
Weltgebetstag – Kaffeetrinken im Pfarrsaal
Um 15 Uhr Kaffeetrinken, um 16 Uhr Gottesdienst. www.kirche-lechenich.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
St. Kunibert, Gymicher Hauptstraße, 50374 Erftstadt-Gymnich
Weltgebetstag – Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken
www.kirche-lechenich.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
St. Remigius, Kirchstraße 45, 50126 Bergheim
Gottesdienst der Frauen in Bergheim – Ökumenisches Gebet zum Weltgebetstag
Im Anschluss Kaffee und Kuchen. www.trinitatis-kirchengemeinde.de

06.03.2026, 16:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Straße 2, 50170 Kerpen
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Im Anschluss im Pfarrheim St. Maria Königin: Informationen über Nigeria, typisches Essen und Beisammensein. www.evangelisch-in-sindorf.de

06.03.2026, 16:30 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
„Kommt! Bringt eure Last.“ – Weltgebetstag 2026
www.evangelisch-wesseling.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
Friedenskirche Liblar, Schlunkweg 52, 50374 Erftstadt-Liblar
Weltgebetstag der Frauen 2026 – Ökumenischer Gottesdienst
Musikalische Gestaltung durch die CVJM-Band. Im Anschluss Beisammensein im Gemeindehaus. www.kirche-erftstadt.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Franziska Boury. www.evangelisch-in-huerth.de

06.03.2026, 18:00 Uhr
Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen
Katholische Kirche Christus König, Hauptstraße 200, 50169 Kerpen
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
www.kirche-horrem.de

06.03.2026, 18:00 Uhr
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
St. Laurentius Quadrath, Graf-Otto-Str. 5, 50127 Bergheim
Weltgebetstag der Frauen – Ökumenischer Gottesdienst in Quadrath-Ichendorf
Im Anschluss Beisammensein im Pfarrheim.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

Rheinisch-Bergischer Kreis

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Kirche St. Servatius, Gartenstraße 13, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Ökumenischer Weltgebetstag 2026
Um 15 Uhr Landesvorstellung bei Kaffee, um 17 Uhr Gottesdienst. www.evkirche-roesrath.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Katholische Kirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 20a, 51427 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst in Refrath
Im Anschluss Kaffeetrinken im Gemeindezentrum. www.kirche-bensberg.de

06.03.2026, 15:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Ev. Andreaskirche Schildgen, Voiswinkeler Str. 40, 51467 Bergisch Gladbach
Gottesdienst zum Weltgebetstag – anschließend Kaffeetrinken
Der Frauenchor Schildgen und Andreas Meisner (Orgel) übernehmen die musikalische Gestaltung. www.andreaskirche-schildgen.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst in Herkenrath
Im Anschluss geselliges Beisammensein mit Verkostung nigerianischer Spezialitäten. www.kirche-bensberg.de

06.03.2026, 17:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
„Kommt! Bringt eure Last.“ – Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026
www.altenberg-dom.de

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Unsere Wochentipps: Keltische Musiktradition und Experimentalvortrag „Blasen und Schäume“

Diese Woche haben wir wieder abwechslungsreiche Wochentipps für Sie: Beim Literaturkreis „Be hope. Sei Hoffnung!“ der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln dreht sich alles um das Thema Hoffnung in der Literatur, während das „Duo PLANXTIES & AIRS“ in der Kartäuserkirche mit traditionellen irischen und englischen Melodien für einen besonderen Klanggenuß sorgt. Die Antoniterkirche feiert das 60-jährige Jubiläum der 10-Minuten-Andacht mit einem musikalischen Rahmenprogramm, und die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde blickt stolz auf 30 Jahre „Lichtblick – Café + mehr“ in Köln-Stammheim zurück. Den Abschluss bildet ein unterhaltsamer Experimentalvortrag über „Blasen und Schäume“ in der Andreaskirche Schildgen – der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei!

Literaturkreis „Be hope. Sei Hoffnung!“

Mit dem Literaturkreis „Be hope. Sei Hoffnung!“ lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln zu zwei Abenden ein, die sich literarisch mit dem Thema Hoffnung auseinandersetzen. Die Auftakttreffen finden am Donnerstag, 26. Februar, 19 Uhr, sowie am Donnerstag, 19. März, 19 Uhr, in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, statt. Vorgestellt werden unterschiedliche Bücher, die Hoffnung aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, darunter Titel zur Geschichte der Hoffnung, Romane mit zuversichtlichem Blick sowie Texte aus dem Bereich der Lebenshilfe. Gemeinsam entscheidet die Gruppe, welche Bücher im weiteren Verlauf gelesen und welche ausführlicher vorgestellt und besprochen werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.begegnungsgemeinde.de

„Duo PLANXTIES & AIRS“

Traditionelle Melodien aus Irland und England erklingen bei einem Konzert mit dem „Duo PLANXTIES & AIRS“ am Samstag, 28. Februar, 17 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Ulrike von Weiß (Orgel) und Claus von Weiß (Whistles und Low Whistles) verbinden historische Tanz- und Liedmelodien mit eigenen Kompositionen von Claus von Weiß zu einem farbigen Klangbild zwischen sakralem Raum und keltischer Musiktradition. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

„60 Jahre 10-Minuten-Andacht“

Seit sechs Jahrzehnten bieten die 10-Minuten-Andachten mitten in der Kölner Innenstadt Raum für Stille, Musik und Besinnung, und dieses Jubiläum wird am Freitag, 27. Februar, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, gefeiert. Louisa Noack und Pfarrer Markus Herzberg gestalten die Jubiläumsandacht „60 Jahre 10-Minuten-Andacht“, die an die Anfänge des Formats im Jahr 1966 erinnert und zugleich seine Aktualität für Menschen im Alltag der Großstadt aufgreift. Im Anschluss erklingen im Antonius Saal des Citykirchenzentrums KirchenTöne mit Jaroslava Ihnatenko an der Gitarre und Vera Nebylova am Violoncello. Auf dem Programm stehen Werke von Franz Schubert, Niccolò Paganini und Astor Piazzolla. Der Eintritt ist frei.
www.antonitercitykirche.de

30 Jahre „Lichtblick – Café + mehr“ in Köln-Stammheim

Mit einem Festgottesdienst feiert die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim am Sonntag, 1. März, 10.30 Uhr, in der Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, das 30-jährige Bestehen des „Lichtblick – Café + mehr“, Gisbertstraße 98. Was vor drei Jahrzehnten als innovativer Erprobungsraum für Kirche im Alltag begann, ist heute ein fester Bestandteil des Veedels: Das „Lichtblick“ bringt Menschen zusammen, steht mit offenem Ohr zur Seite und gestaltet einen Willkommensraum mit Café, Buchhandlung, Eine-Welt-Verkauf und Kleiderkammer. Im Anschluss an den Gottesdienst wird bei einem Glas Sekt auf drei Jahrzehnte „Lichtblick“ angestoßen.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

Experimentalvortrag „Blasen und Schäume“

Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen lädt am Sonntag, 1. März, 17 Uhr, zu einem Benefizvortrag in den Gemeindesaal der Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, ein. Dr. Gerhard Heywang, Vorsitzender des Fördervereins des Gemeindezentrums Andreaskirche, nimmt das Publikum mit auf eine unterhaltsame und lehrreiche Reise in die Welt von Blasen und Schäumen. Der Experimentalvortrag verbindet anschauliche Versuche mit wissenschaftlichen Erklärungen. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang werden Spenden für den Förderverein gesammelt.
www.andreaskirche-schildgen.de

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Warum werden Menschen rechtsradikal? Frühjahrstagung im März beleuchtet Ursachen, Motive und Prävention

Rechtsradikale Einstellungen sind längst kein Randphänomen mehr. Wahlerfolge extremistischer Parteien, rassistische Gewalt und antisemitische Ressentiments stellen Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor enorme Herausforderungen. Was treibt Menschen in rechtsradikale Denk- und Gefühlswelten? Welche psychologischen, sozialen und theologischen Faktoren wirken dabei – und wie kann Prävention gelingen?

Diesen Fragen widmet sich die Frühjahrstagung 2026 „Warum rechtsradikal? Ursachen, Motive und Prävention“, die am 13. und 14. März 2026 in Köln stattfindet. Veranstaltet wird sie gemeinsam von der Melanchthon-Akademie und der C. G. Jung-Gesellschaft Köln.

Die Tagung bringt Expert*innen aus Psychologie, Medizin, Theologie und politischer Bildungsarbeit zusammen und verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisnahen Perspektiven. Ziel ist es, Radikalisierungsprozesse besser zu verstehen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Gesellschaft, Kirche und Zivilgesellschaft aufzuzeigen.

Zum Auftakt am Freitag, 13. März, wird im ODEON-Lichtspieltheater der Spielfilm „Mit der Faust in die Welt schlagen“ gezeigt. Im anschließenden Filmgespräch gibt ein Berater von NinA NRW Einblicke in Ausstiegsarbeit aus extrem rechten Strukturen.

Am Samstag, 14. März, stehen Fachvorträge und Workshops im Mittelpunkt. Dr. Matthias Gabriel analysiert rechtsextreme Mythen im 21. Jahrhundert und ihr Radikalisierungspotenzial. Die Theologin Philine Lewek beleuchtet das Phänomen eines „neurechten Christentums“ und politische Deutungsmachtkonflikte.

Praxisnahe Workshops widmen sich dem Umgang mit rechten Parolen, den psychologischen Mechanismen von Fremdenangst sowie der Stärkung von Menschen und Organisationen in Bedrohungssituationen.

Termin: 13.–14. März 2026
Ort: Haus der evangelischen Kirche, Köln
Kosten: 95 Euro (inkl. Catering)

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.melanchthon-akademie.de
www.cgjung.org

Text: Lea Braun/APK
Foto(s): APK/AI

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Kirche in der (Klima)Krise – Zwischen unbequemen Wahrheiten und Handlungsspielräumen

„Was, wenn nicht alles gut geht?“ – Diese Frage stand über dem Fachtag „Über Leben in Kollapsen. Kirche und Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurinnen angesichts von Krieg, Faschismus und Klima-Endgame“, veranstaltet von der Melanchthon-Akademie (MAK), der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen (VRK) in Kassel sowie der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), Ev. Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. (Berlin).

MAK-Studienleiter Dr. Martin Horstmann beschrieb das Chaos als einen beherrschenden Zustand unserer Gegenwart und warf die Frage auf, ob das Chaos nicht auch als Chance wahrgenommen werden könne und „neue Gestaltungskraft“ wecken könne. Damit war auch der emotionale Rahmen der Veranstaltung im Haus der Ev. Kirche gesetzt: den ökologischen und politischen Tatsachen ins Auge blickend, aber auf der Suche nach Kraftquellen, Gestaltungsräumen und Resilienz.

Anmerkungen bzw. Fragen an die Referierenden konnten auf Zettel geschrieben werden.
Anmerkungen bzw. Fragen an die Referierenden konnten auf Zettel geschrieben werden.

Gabriela Hund vom „Netzwerk Tiefe Anpassung“ stellte Dr. Thomas Köhler als ersten Keynote Speaker vor. Der Politikwissenschaftler (Pestel Institut für Systemforschung und Prognose gGmbH) fragte: „Wie sprechen wir über eine Welt, die zerfällt, über Climate Endgame, Krieg und Faschismus?“ Köhler berichtete von der auch psychisch belastenden Arbeit am „Climate-Endgame-Projekt“ in den Jahren 2023/24. „Das ist nichts, was die Lebensqualität steigert!“, bekannte er und fasste die gewonnenen Erkenntnisse prägnant zusammen: „Es wird fies und bösartig, aber wir können auch gewinnen.“ Als historisches Beispiel für eine Kollapssituation führte Thomas Köhler die unmittelbare Nachkriegszeit in Deutschland an, eindrücklich illustriert durch eine Aufnahme des Berliner Reichstags aus dem Juni 1946.

„Klima Doom-Porn verkauft sich gut“

Dabei ist sich Köhler des schmalen Grats zwischen faktenbasierter, warnender Aufklärung und angstlustgetriebener Faszination für apokalyptische Szenarien sehr wohl bewusst: „Klima Doom-Porn verkauft sich gut“, bemerkte er. Köhler erinnerte an Greta Thunbergs denkwürdige Rede („How dare you!“) vor den vereinten Nationen im Jahr 2019, in der die junge Schwedin Panik als einzig adäquate Reaktion auf die drohende Klimakatastrophe geradezu einforderte.

Als wesentliche Messpunkte für den Grad der Akutheit der klimatischen Entwicklungen haben sich die 16 sogenannten „Kipppunkte“ (tipping points) etabliert, die Johan Rockström auf dem World Economic Forum 2023 formulierte. „This is a planetary crisis“, konstatierte der Direktor des Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) damals.

Den Zusammenhang zwischen Klimakatastrophe und Faschismus formulierten Naomi Klein und Astra Taylor in ihrem Buch „End times fascism“. Die Autorinnen machen in Bezug auf diese Bedrohung vier relevante Personengruppen aus: „Brutalisten“ (z.B. Donald J. Trump), Milliardäre (z.B. Elon Musk), „Opportunisten“ (z.B. J. D. Vance) und christliche Fundamentalisten.

Der zweite Teil der Keynote war der Progressiven Öko-/ Degrowth-Moderne gewidmet und rückte die ermutigenden Transformationsschritte in den Fokus, die in den vergangenen Jahren vollzogen wurden. Disruptiver Wandel im Energiesektor durch die Entwicklung von Speichermethoden, im Ernährungssektor (z.B. durch „Laborfleisch“) und im Mobilitätssektor (E-Mobilität).

„Über Kollaps reden: Was löst das in mir aus?“

Um dem Gehörten nachzuspüren, konnten sich die Teilnehmenden einige Minuten lang mit der Frage auseinandersetzen: „Über Kollaps reden: Was löst das in mir aus?“ Anschließend  bildeten sich Kleingruppen zum Austausch. Dabei ging es unter anderem darum, wie und wo man in seiner Betroffenheit und seinem Engagement Verbündete findet und was trotz allem Hoffnung gibt. Zwischen Ohnmachtsgefühlen und Inseln des Gelingens, zwischen individueller Verantwortung und systemischen Fehlsteuerungen wurde gemeinsam nach Standpunkten, Perspektiven und Kommunikationsstrategien gesucht.

Die zweite Keynote des Tages kam von Philipp Ackermann. Er befasste sich mit der „Theologie im Klimakollaps“ und suchte (noch) nicht nach Antworten, sondern zunächst nach den richtigen Fragen. Auch Ackermann nahm Bezug auf Greta Thunbergs berühmte Rede von 2019 und wies auf die Ambivalenz des Hoffnungsbegriffs hin. Die „christliche Hoffnung“ als Balsam auf einer Wunde, die eigentlich schmerzen sollte?

Studienleiter Dr. Martin Horstmann begrüßte die Teilnehmenden des Studientages.
Studienleiter Dr. Martin Horstmann begrüßte die Teilnehmenden des Studientages.

Ackermann bezeichnete Klimagerechtigkeit als sein Lebensthema und gab zu, dass er mit der damaligen Öko-Theologie nichts anfangen konnte, sie als „realitätsfern“ wahrgenommen habe. Daraus ergaben sich für den Theologen zahlreiche Fragen: Wie können Theologie und Seelsorge die Klimafrage adäquat thematisieren? Was bedeutet es heute noch, von der Bewohnbarkeit der Erde zu sprechen? Wie können wir konkret leben, wenn die klimatischen Bedingen immer instabiler werden? Und nicht zuletzt: Was können die Kirchen tun?

Philipp Ackermann wies darauf hin, dass – in klimatischen Hinsicht – die letzten 11.700 Jahre relativ stabil waren. Anhand einer Grafik zeigte er, dass die CO2-Konzentration durchgängig bei etwa 280 ppm gelegen habe. Seit 200 Jahren, also mit Beginn der Industrialisierung, sei dieser Wert um 50% angestiegen. 2023 war das heißeste Jahr seit 100.000 Jahren, stellte Ackermann fest. Die Folgen: Überflutungen, Waldbrände, Trinkwasserknappheit (und in deren Folge bewaffnete Konflikte) sowie jene kollektive Gereiztheit, sich unter dem Oberbegriff „sozialer Stress“ zusammenfassen lässt.

Autoritäre Bewegungen (z.B. die Brexit-Kampagne) nutzen, so Ackermann, die Angst vor Kontrollverlust. Dabei sei Stabilität nie der Normalzustand gewesen. Geflüchtete als unfreiwillige „Expert*innen“ im Umgang mit Unsicherheit und Kontrollverlust könnten eine wertvolle Quelle für Resilienstrategien sein, vermutete er. „Kirchen haben Schätze“, ist Ackermann überzeugt, allerdings dürfe die Hoffnung (als eine der christlichen Tugenden) nicht als „Pflaster“ dienen. Viel spannender sei im Krisenkontext die Erzählung von der Arche Noah. Dabei legte Ackermann den Fokus nicht auf die göttliche Rettung, sondern auf konkretes Handeln und die daraus erwachsende Selbstwirksamkeit. Ackermann brachte das auf die prägnante Formel: „Krisenmanagement statt Happy End“. Als „Lehre für heute“ konstatierte der Theologe, dass es wichtig sei, „Räume zu schaffen, um Krisen besprechbar zu machen“, so wie das Projekt „Caritas macht Klima“ in Essen. Seine Empfehlung: „Wir sollten nicht auf Wunder hoffen, sondern Archen bauen!“

Was das bedeuten kann, formulierte Ackermann in drei konkreten Forderungen: Erstens ein Perspektivwechsel vom (passiven) Opfermodus in den (aktiven) Gestaltungsmodus, zweitens die Etablierung einer Klimapastoral und drittens eine Hinwendung zu Sozialraumorientierung und lokalen Netzwerken in der caritativen Arbeit.

Text: Priska Mielke
Foto(s): Priska Mielke

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Hoffnung – Vertrauen – Zuversicht: Frauentag des Kirchenkreises Köln-Linksrheinisch im Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven

Eine Stirnlampe hängt im kahlen Hoffnungsbaum auf der Bühne – ein leuchtendes Symbol für das, was rund achtzig Frauen an diesem Tag suchen: Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht. Diese drei Begriffe prägten den ersten Frauentag im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch, der zum Jahresbeginn aus den drei linksrheinischen Kirchenkreisen Köln-Nord, Köln-Mitte und Köln-Süd entstanden ist. Im Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven im südlichen Kölner Stadtteil Rodenkirchen begrüßte die Hürther Pfarrerin Franziska Boury für das Organisationsteam die Teilnehmerinnen. „Es ist zwar der erste Frauentag im fusionierten Kirchenkreis, aber noch das alte Team von Köln-Süd und damit der 31. Frauentag, den wir für sie vorbereitet haben“, informierte Boury. Im Austausch mit den Kolleginnen aus den beiden weiteren ehemaligen Kirchenkreisen schaue man, was sich aus dieser Verschmelzung für die Frauenarbeit entwickeln könne.

Musikalische Premiere und gemeinsamer Feiertag

Am Beginn „der Auszeit vom Alltag und Stärkung für den Alltag“ stand eine Premiere: Das Organisationsteam hatte sich erstmals zu einem musikalischen Ensemble geformt, das die Lieder zum Auftakt der Andacht auf verschiedenen Instrumenten begleitete. Boury charakterisierte die knapp achtstündige Veranstaltung als gemeinsam begangenen Feiertag. „Wir feiern und denken daran: Gott ist die Fülle unseres Lebens“, betete sie. „Wir wissen nicht, was die Zukunft uns bringt. Lass uns niemals die Hoffnung aufgeben und darauf vertrauen, dass du uns für die Zuversicht stärkst.“

Stirnlampe als Symbol für Handeln, Ziele, Wünsche – und das Hoffen

Pfarrerin Simone Semmelmann-Werner und die Konzertsängerin Christa Menke hatten die Stirnlampe in den kahlen Hoffnungsbaum gehängt. „Sie ist ein Symbol für zukunftsgerichtetes Handeln, für Ziele und Wünsche. Dafür, dass wir wachsam sein wollen für das Wesentliche in unserem Leben und in der Welt“, erläuterte die Pfarrerin. Das habe viel mit Hoffnung zu tun. Eine Art der Hoffnung sei, für andere zu hoffen, wobei „in meinem Hoffen bleibe ich bei mir“. Eine zweite Form sei, für andere und ihrer statt zu hoffen, weil ihnen gerade die Hoffnung fehle. Was man sich wünsche, „gilt es auch in den Blick zu nehmen“, legte Menke ermutigend „Fußspuren“ hin zum Baum. Es gehe darum, „dass wir erste Schritte wagen dorthin, wo wir das Glück ahnen“, sprach sie mit Psalm 139 „Hoffnung für alle“ aus.

Experiment zum Thema Vertrauen

Was hat es mit dem Vertrauen auf sich? Die Tanz- und Religionspädagogin Marlene Preuß lud mittels eines Experiments ein, dies zu überprüfen. Pärchen wurden gebildet, wobei eine Person ihre Augen schloss, um von der zweiten wortlos eine Minute sicher durch den belebten Saal geführt zu werden. „Als sie die Augen geschlossen hatten, konnten sie den Weg nicht mehr sehen und mussten vertrauen“, beschrieb die Kirchenmusikerin Veronika Metzger. „Vertrauen, dass jemand da ist, der hält, der es gut mit uns meint. Im Leben ist es oft ähnlich.“ Vertrauen bedeute, trotzdem weiterzugehen – nicht immer alles selbst in der Hand zu haben, sondern sich führen zu lassen.

Kindernothilfe: Stärkung und Schutz von Kindern weltweit

Die Kirchenmusikerin Barbara Banasch und die Religionspädagogin Magdalene Otto brachten das Logo der Kindernothilfe e.V. am Hoffnungsbaum an. Beide berichteten von ihrer langjährigen Unterstützung der christlichen Kinderrechtsorganisation, von Patenschaften und ihrer Förderung von Heimen und Projekten. „Wir unterstützen die Kinder in ihrer Hoffnung auf eine gute Zukunft durch Bildung, Friedensarbeit und zum Wachsen zur Selbstbestimmung“, fasste Banasch zusammen. Vor zwei Jahren wurde das Ehepaar Otto auf das Projekt „Stoppt Genitalverstümmelung bei Mädchen“ aufmerksam. Speziell in Somalia seien damals neunzig Prozent der Mädchen Opfer eines solchen Eingriffs geworden, mit zumeist lebenslangen Wunden an Körper und Seele. Es wecke Zuversicht, mit unserem Geld das Leid von Mädchen und Frauen verringern zu können, griff Otto eines der zentralen Worte des Tages auf. „Zuversicht für die Betroffenen, Zuversicht aber auch bei uns, dass wir die Welt zum Guten ändern können.“ Die Kollekte erzielte die stattliche Summe von gut 800 Euro.

Acht Workshops für individuelle Vertiefung

In acht Workshops, von denen jede Teilnehmerin zwei besuchte, wurde in unterschiedlicher Weise auf „die sich gegenseitig bestärkenden, miteinander verwobenen“ drei Worte des Tagesthemas eingegangen. In der Beschäftigung mit Bibel- und anderen Texten, im Umgang mit Instrumenten und Stimme, mittels Tanz und weiteren kreativen Methoden beleuchteten die Frauen individuell und gemeinsam die Bedeutung der Begriffe für das eigene (Er-)Leben. Am Ende des Tages leuchtete die Stirnlampe noch immer im Hoffnungsbaum – als Ermutigung, erste Schritte zu wagen.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Ehrenamtliche Seelsorge: Zuhören, begleiten, da sein – jetzt neue Ausbildungskurse

Wenn Menschen in schwierige Lebensphasen geraten, sind es oft leise Begegnungen, die zählen. In der ehrenamtlichen Seelsorge der Evangelischen Kirche in Köln und Region engagieren sich Frauen und Männer, die genau dort ansetzen: im persönlichen Gespräch, im aufmerksamen Zuhören, im verlässlichen Dasein – im Pflegeheim, im Krankenhaus, im Gefängnis oder in der Notfallseelsorge.

Begleitung im Pflegeheim

Ulrike Riemer aus Kürten besucht regelmäßig Menschen in einem Pflegeheim. Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, hört zu, hält auch Stille aus. Dabei erlebt sie sehr unterschiedliche Formen des Umgangs mit dem Älterwerden und dem nahenden Lebensende. „Es ist sehr spannend, zu sehen, wie unterschiedlich diese Menschen mit ihrer Situation umgehen. Ich habe so den Eindruck, dass die Menschen, so wie sie ihr Leben gelebt haben, so leben sie dann auch diese schwierige Phase am Ende des Lebens.“

Auf die Ausbildung zur ehrenamtlichen Seelsorgerin wurde sie eher zufällig aufmerksam – durch eine kleine Anzeige in der Zeitung. „Ich habe das Bergische Handelsblatt und ich wollte es gerade ins Altpapier tun. Und dann fällt mir ein Blick auf eine Anzeige, bei den kleinen Anzeigen ehrenamtliche Seelsorge.“ Aus einem kleinen Moment wurde eine bewusste Entscheidung für ein langfristiges Engagement.

Seelsorge hinter Gefängnismauern

Rolf Kruczinna aus Bensberg engagiert sich ebenfalls ehrenamtlich – allerdings an einem anderen Ort: Er besucht Gefangene in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf. Dort sucht er das Gespräch mit Männern, die oft schwere Brüche in ihrer Biografie erlebt haben. „Sie da ein Stück weit zu begleiten und überhaupt ihnen zu zeigen, dass jemand sie versteht oder diese Gefühle mitträgt, ist schon eine ganze Menge, auch wenn ich vieles nicht ändern kann.“ Für ihn bedeutet Seelsorge vor allem: Präsenz zeigen, Verständnis signalisieren, Gefühle ernst nehmen – auch dort, wo äußere Umstände kaum veränderbar sind.

Ausbildung zur ehrenamtlichen Seelsorge

Grundlage für dieses Engagement ist eine rund einjährige, kostenfreie Ausbildung der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Die Kurse werden jeweils im Frühjahr und im Herbst angeboten. Inhalte sind unter anderem Selbsterfahrung, Gesprächsführung und praktische Übungen. Begleitende Supervision unterstützt die Teilnehmenden in ihrem Lernprozess. Wer sich für die ehrenamtliche Seelsorge interessiert, findet weitere Informationen unter: www.lebenswege-begleiten.koeln

Ehrenamtliche Seelsorge lebt von Menschen, die bereit sind zuzuhören – und anderen in schwierigen Momenten ihres Lebens zur Seite zu stehen.

Text: APK
Foto(s): APK/AI

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Passionszeit Mit Gefühl! – 7 Wochen ohne Härte. Ein persönlicher Impuls von Torsten Krall

Die Passionszeit ist eine Zeit des Innehaltens – zwischen dem Trubel des Karnevals und der Stille vor Ostern. Sieben Wochen, in denen wir einladen, einmal tiefer zu schauen. Nicht auf Superhelden und große Gesten, sondern auf das, was uns wirklich bewegt. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region startet dazu eine besondere Videoreihe: Jede Woche gibt ein Stellvertretender Stadtsuperintendent einen persönlichen Impuls – ehrlich, nachdenklich und nah am Leben.

Den Auftakt macht Torsten Krall, Stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Er stellt eine Frage, die zunächst spielerisch klingt – und dann überraschend tief geht: Welche Superkraft hättest du dir gewünscht? Und was hat das mit einem König, einem Gebet und deiner eigenen Sehnsucht zu tun? König Salomo bat Gott einst nicht um Macht oder Reichtum – sondern um ein hörendes Herz. Ein Wunsch, der uns auch heute noch etwas sagen kann.

Torsten Krall lädt ein, in dieser Passionszeit genau das zu wagen: in sich hineinzuhören, der eigenen Sehnsucht nachzuspüren und ehrlich zu sich selbst zu sein.

 Schau jetzt das erste Video und lass dich für diese Passionszeit inspirieren.

 

 

Text: APK
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: Soulfood, Liebeslieder und Papierkunst – Kultur zwischen Genuss, Klang und Poesie

Unsere Wochentipps feiern die Sinne: In Porz-Eil wird „Soulfood“ wörtlich genommen – Ike Bolik serviert Musik, Worte und ein gemeinsames Essen als Gesamtkunstwerk. Wer es visuell mag, sollte nach Weidenpesch: Dort verwandelt Wolfgang Heuwinkel den Urstoff Papier in vielschichtige Kunstwerke, die zum Dialog einladen. Die Liebe klingt derweil in Bergisch Gladbach nach – eine Woche nach dem Valentinstag lässt Organistin Miriam Schulze die Orgel von Sehnsucht, Leidenschaft und Wehmut erzählen. Wer Stille sucht, findet sie zwischen den Noten: in der Kartäuserkirche beim Zusammenspiel von Cello und Klavier oder bei der Orgelvesper in der Trinitatiskirche. Und für alle, die sich von Worten berühren lassen wollen: In Brühl lebt Mascha Kaléko wieder auf – mit Berliner Witz und einer Melancholie, die bis heute nachhallt.

„Soulfood“ – Konzert und Lesung mit Ike Bolik. Klang, Wort und Geschmack in der Markuskirche

Ein Abend zwischen Musik, Sprache und gemeinsamem Essen erwartet das Publikum am Freitag, 20. Februar, 18 Uhr, in der Markuskirche Porz-Eil, Martin-Luther-Straße 38. Unter dem Titel „Soulfood“ verbindet Ike Bolik Konzert, Wort und kulinarische Elemente zu einem besonderen Format, das Raum für Genuss und Atmosphäre schafft. Die Teilnahme kostet 18 Euro, ermäßigt 15 Euro. Im Eintrittspreis ist das Essen enthalten.
www.kirche-porz.de

Begegnung Dialog Verwandlung – Schöpfungen aus dem Urstoff Papier. Wolfgang Heuwinkel zeigt in der KunstKircheKöln seine Papierkunst

Die Ausstellung „Begegnung Dialog Verwandlung – Schöpfungen aus dem Urstoff Papier“ des Künstlers Wolfgang Heuwinkel wird am Freitag, 20. Februar, 18 Uhr, mit einer Vernissage in der Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, eröffnet. Heuwinkel schafft aus dem Urstoff Papier vielschichtige Kunstwerke, die Begegnung, Dialog und Verwandlung thematisieren. Bei der Vernissage spricht der Künstler mit Kurator Holger Hagedorn über sein Werk, begleitet von einer Klang-Performance des Musikers Konstantinos Angelos Gavrias zur Licht-Installation. Ein umfangreiches Begleitprogramm vertieft die Ausstellungsthemen: Am Donnerstag, 5. März, 15 Uhr, gibt Heuwinkel in einem Gesprächsnachmittag Einblicke in die Tiefenschichten seiner Arbeit mit Papier. Am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, findet ein offenes SoulCollage-Atelier unter dem Motto „Schöpferisch sein – mit Gefühl“ statt, das sich mit Mitgefühl und Verwandlung befasst. Am Samstag, 14. März, 9.30 Uhr, thematisiert Pfarrerin Christina Schlarp beim Frauenfrühstück den Dialog und die Verwandlung briefeschreibender Frauen. Kurator Holger Hagedorn führt am Sonntag, 15. März, 16 Uhr, durch die Ausstellung. Die Finissage am Sonntag, 29. März, 17 Uhr, bietet ein Bilanzgespräch mit Farbinstallation zum Palmsonntag und musikalischer Gestaltung durch Martin Bock an der Klarinette. Alle Veranstaltungen finden in der Erlöserkirche statt. Der Eintritt ist frei. Für das SoulCollage-Atelier und das Frauenfrühstück ist eine Anmeldung unter Telefon 0221/74590333 oder per E-Mail an Anmeldung@KunstKircheKoeln.de erforderlich.
www.begegnungsgemeinde.de

„Luft & Liebe“ – Liebesbeweise an der Orgel. Monatskonzert mit Orgelmusik über Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft

Unter dem Titel „Luft & Liebe“ gestaltet die Organistin Miriam Schulze am Samstag, 21. Februar, 17 Uhr, in der evangelischen Gnadenkirche, Hauptstraße 256, ein Monatskonzert mit Orgelmusik, die den unterschiedlichen Facetten der Liebe nachspürt. Eine Woche nach dem Valentinstag führt das Programm durch Werke verschiedener Epochen, verbunden mit Liebesgeschichten, die von Hochzeitsfreude, Leidenschaft und Sehnsucht ebenso erzählen wie von Verlust, Trauer und Wehmut. Zu hören sind unter anderem ein Hochzeitsmarsch, ein Love-Rag und ein Werk von Antonio Vivaldi, die zeigen, wie farbenreich und erzählerisch die Orgel Gefühle zwischen „himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“ ausdrücken kann. Der Eintritt ist frei.
www.gnadenkirche-gl.de

Konzert „between notes“ Musik für Cello und Klavier

Zwischen Klang und Stille bewegt sich das Konzert „between notes“, das am Samstag, 21. Februar, 18 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, stattfindet. Die Cellistin Jana Morgenstern und die Pianistin Ioana Voaideș gestalten den Abend und treten mit ihren Instrumenten in einen musikalischen Dialog. Jana Morgenstern studiert in der Klasse von Professor Jan Ickert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Ioana Voaideș ist Studentin an der Hochschule für Musik Nürnberg in der Klasse von Professor Wolfgang Manz. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

Orgelvesper mit Kreiskantor Thomas Pehlken. Musik und Wort in der Trinitatiskirche

Musik und geistliche Impulse verbinden sich in der Orgelvesper am Samstag, 21. Februar, 18 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, zu der der Evangelische Kirchenverband Köln und Region einlädt. Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, übernimmt die liturgische Gestaltung, an der Orgel ist Thomas Pehlken, Kreiskantor im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch, zu hören. Auf dem Programm stehen Werke von Joseph G. Rheinberger, Max Reger, Johannes Brahms sowie Sigfrid Karg-Elert. Dazu gehören Sätze aus der ersten Orgelsinfonie Rheinbergers sowie Choralfantasien und Fugen, die den meditativen Charakter der Vesper musikalisch vertiefen. Der Eintritt ist frei.
www.trinitatiskirche-koeln.de

Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Uwe Rescheleit. Gottesdienst mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Stephanuskirche

Mit einem feierlichen Abschiedsgottesdienst nimmt die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl am Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr, in der Stephanuskirche, Brehmstraße 4–6, Abschied von ihrem langjährigen Gemeindepfarrer Uwe Rescheleit. Gemeinsam mit Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Pfarrerin Miriam Haseleu, Pfarrerin Anna-Maari Tölle und Pfarrer Eckhart Altemüller gestaltet Pfarrer Uwe Rescheleit den Gottesdienst, der seinen Abschied nach mehr als 22 Jahren im Pfarrdienst markiert. Zunächst war er in Riehl tätig, später prägte er die Arbeit der Fusionsgemeinde Niehl-Riehl entscheidend mit. Aus familiären Gründen zieht es ihn nun nach Hamburg.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

„Halte dich an Wunder!“. Leben und Werk von Mascha Kaléko

Lyrik, Lebensgeschichte und literarische Zeitgeschichte stehen im Mittelpunkt des Abends „Halte dich an Wunder!“, der am Montag, 23. Februar, 20 Uhr, im Gemeindesaal der Evangelischen Christuskirche, Mayersweg 7, stattfindet. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Gespräche über Gott und die Welt – Literatur im Gespräch“ und widmet sich Leben und Werk der Dichterin Mascha Kaléko, deren Verse bis heute mit Berliner Witz ebenso berühren wie mit nachdenklich-melancholischem Ton. Thematisiert werden ihr bewegtes Leben zwischen Flucht, Exil und Heimatlosigkeit sowie ihr literarisches Schaffen im Umfeld der Berliner Avantgarde der 1920er-Jahre und darüber hinaus. Die Leitung des Abends hat Pfarrerin Renate Gerhard. Die Teilnahme ist kostenfrei.
www.kirche-bruehl.de

 

 

Text: APK
Foto(s): APK

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Passionszeit 2026 beginnt: Aschekreuz, Fastengruppen und Passionskonzerte

Zwischen heute und Ostern lädt die evangelische Kirche jedes Jahr zu einer besonderen Zeit des Innehaltens ein: Die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt, erinnert an den Weg Jesu bis zum Kreuz und eröffnet zugleich Raum für persönliche Besinnung, neue Perspektiven und bewusst gelebten Alltag. In dieser Zeit geht es weniger um Verzicht als um Aufmerksamkeit – für sich selbst, für andere und für das, was trägt. Die Evangelische Kirche in Deutschland begleitet diese Wochen mit ihrer bundesweiten Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“, die 2026 unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ steht und dazu ermutigt, Mitgefühl, Empathie und einen achtsamen Umgang miteinander neu einzuüben. Auch im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region greifen zahlreiche Kirchengemeinden die Passionszeit mit vielfältigen Angeboten auf. Dazu gehören Andachten und Gottesdienste, Fastengruppen zum gemeinsamen Austausch, musikalische Veranstaltungen und Konzerte ebenso wie ökumenische Feiern zum Aschermittwoch mit der Austeilung des Aschekreuzes oder interkulturelle Begegnungen wie das gemeinsame Fastenbrechen. Die folgenden Termine geben einen Überblick über ausgewählte Angebote in Köln und im Rhein-Erft-Kreis.

KÖLN

18.02.2026, 19:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Auftakt zum Fastengruppentreffen in Weidenpesch
Mit einem gemeinsamen Auftakt zur Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln am Aschermittwoch, 18. Februar, 19 Uhr, in die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, ein. Die Auftaktveranstaltung eröffnet die Sieben-Wochen-ohne-Gruppe, die die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst als Phase der Besinnung, des Innehaltens und des Austauschs gestalten möchte. Angeregt vom diesjährigen Fastenmotto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ geht es darum, dem eigenen Denken und Handeln nachzuspüren, neue Perspektiven zu erproben und sich als fühlende und mitfühlende Menschen neu zu entdecken. Informationen und Anmeldung sind bei Susanne Zimmermann per E-Mail an susanne.zimmermann@ekir.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
www.begegnungsgemeinde.de

19.02.2026, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Thomaskirche, Neusser Wall 61, 50670 Köln
Passionsandacht am Feuer
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Ruhe, Licht und Besinnung prägen das „Passionsfeuer“, zu dem die Evangelische Gemeinde Köln am Donnerstag, 19. Februar, 19 Uhr, auf den Kirchplatz der Thomaskirche, Neusser Wall 61, einlädt. Diakon Andreas Mittmann gestaltet die Passionsandacht am Feuer, die in der Passionszeit seit Jahren fester Bestandteil des Gemeindelebens ist. In den Wochen vor Ostern treffen sich die Teilnehmenden jeweils donnerstags für etwa eine halbe Stunde zu einer kurzen Andacht und einem bewussten gemeinsamen Innehalten am Abend. Das Thema der diesjährigen Reihe lautet „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ und greift damit das Motto der Fastenaktion der Evangelischen Kirche auf. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Andacht in der Kirche am Kerzentisch statt.
www.thomaskirche-koeln.de

24.02.2026, 19:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Evangelische Kirche Weiden / Gemeindezentrum Jochen-Klepper-Haus, Aachener Straße 1208, 50858 Köln-Weiden
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Gemeinsames Innehalten und neue Impulse in der Passionszeit
In der Passionszeit lädt die Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich zu einer Reihe von Treffen zum Motto der Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland in die Evangelische Kirche Weiden, Aachener Straße 1208, ein. Die Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“ der Evangelischen Kirche in Deutschland, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“. Begleitet wird die Reihe von Pfarrerin Dagmar Müller. Die Treffen finden jeweils dienstags, 19 Uhr, am 24. Februar sowie am 3., 10., 17. und 31. März, statt.
www.ev-kirche-weiden.de

18.02.2026, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Sankt Peter, Leonhard-Tietz-Straße 6, 50676 Köln
„Ökumenischer Aschermittwoch“
Gemeinsamer Gottesdienst zum Beginn der Passionszeit
Zum Beginn der Passionszeit feiern die Evangelische Gemeinde Köln und die katholische Nachbargemeinde am Mittwoch, 18. Februar, 18 Uhr, einen ökumenischen Aschermittwochsgottesdienst in Sankt Peter, Leonhard-Tietz-Straße 6. In der gemeinsamen Feier mit Pater Kessler und Pfarrer Markus Herzberg steht der Übergang in die Passionszeit im Mittelpunkt. Die Austeilung des Aschekreuzes lädt dazu ein, innezuhalten, sich neu auszurichten und den Weg der kommenden Wochen bewusst zu beginnen.
www.antonitercitykirche.de

18.02.2026, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Trinitatiskirche, Köln-Neubrück, Europaring 35, 51109 Köln
Passionsandachten
Einladung in die Trinitatiskirche Neubrück

Die Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg lädt in der Passionszeit zu wöchentlichen Andachten mit Pastor Jörg Wolke ein. Interessierte treffen sich in der Trinitatiskirche Neubrück, Europaring 35, immer mittwochs, 18 Uhr, am 18. und 25. Februar, sowie am 4., 11., 18. und 25. März.
www.vingstneubrueckhoehenberg.de

22.02.2026, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe am 1. Sonntag der Passionszeit (Invokavit)
Beginn der Passionszeit mit dem Projekt „Perspektivwechsel“
Mit der „Evangelischen Messe am 1. Sonntag der Passionszeit (Invokavit)“ beginnt am Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, die Passionszeit, zugleich startet das Projekt „Perspektivwechsel“, das den Gottesdienst in besonderer Weise prägt. In der Evangelischen Gemeinde Köln gestaltet Pfarrer Markus Herzberg die Messe, die die biblischen Versuchungserzählungen zum Ausgangspunkt nimmt und danach fragt, wie es mit Gottes Hilfe gelingen kann, Versuchungen zu widerstehen. Im Rahmen des Projekts „Perspektivwechsel“ werden die Kirchenbänke so angeordnet, dass die Gemeinde einander gegenübersitzt und Gemeinschaft neu und bewusster wahrgenommen wird, mit ungewohnten Blickachsen, neuen Eindrücken und einer veränderten Atmosphäre des Miteinanders. Der Gottesdienst kann auch im Livestream unter www.antonitercitykirche.de mitgefeiert werden.
www.antonitercitykirche.de

26.02.2026, 19:30
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“
Orgelmusik zur Fasten- und Passionszeit
Orgelmusik zur Fasten- und Passionszeit erklingt beim Konzert „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“ am Donnerstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Rolf Müller, Kantor und Organist am Altenberger Dom, gestaltet den Abend mit einem anspruchsvollen Programm, das Werke von Georg Muffat, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Max Reger sowie Alexandre Guilmant umfasst. Darin geht es um Themen wie etwa Klage, Bitte und Hoffnung. Im Zentrum stehen unter anderem Kompositionen und Bearbeitungen zu „Aus tiefer Not schrei’ ich zu Dir“ sowie mehrere romantische Deutungen des Chorals „O Haupt voll Blut und Wunden“, die den geistlichen Charakter der Passionszeit musikalisch vertiefen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

08.03.2026, 17:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
ev. Gemeindezentrum Köln-Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Interkulturelles Fastenbrechen
Begegnung, Austausch und gemeinsames Essen in der Fastenzeit
Beim „Interkulturellen Fastenbrechen“ kommen am Sonntag, 8. März, von 17 bis 20 Uhr Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen im Evangelischen Gemeindezentrum Worringen zusammen, um das Miteinander, gemeinsame Werte und unterschiedliche Traditionen kennenzulernen und zu feiern. Zu der interreligiösen Begegnung laden der deutsch-arabische Freundschaftsverein Sadaaka, der Sozialdienst Katholischer Männer sowie die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen der persönliche Austausch, das gegenseitige Verständnis und das gemeinsame Essen nach Sonnenuntergang. Um Anmeldung wird gebeten bei Volker Hofmann-Hanke unter Telefon 0221/786034 oder per E-Mail an hofmann-hanke@hoffnungsgemeinde-koeln.de.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

11.03.2026, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche, Thurner Str. 105, 51069 Köln
Passionsandachten
Einladung in die Pauluskirche
Zu drei Passionsandachten immer mittwochs, 19.30 Uhr, am 11., 18. und 25. März, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Pfarrer Klaus Völkl gestaltet die Liturgie.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

27.03.2026, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„KirchenTöne: Markus-Passion“ von Reinhard Keiser
Passionskonzert mit Solistinnen, Solisten und Orchester
Die Markus-Passion von Reinhard Keiser steht am Freitag, 27. März, 18.15 Uhr, im Mittelpunkt eines Konzerts der Reihe „KirchenTöne“ in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes Quack musizieren Susanne König (Sopran), Sita Grabbe (Alt), Peter Schmitz (Tenor), Kuno Wübbena (Tenor) und Gustav Muthmann (Bass) gemeinsam mit einem Orchester und gestalten ein Passionskonzert, das zu den selten aufgeführten Werken der barocken Kirchenmusik zählt. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Förderverein Kirchenmusik an der Antoniterkirche sind erwünscht.
www.antonitercitykirche.de

28.03.2026, 18:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orgelvesper – „Komposition trifft Improvisation“
Musik der Passionszeit in der Trinitatiskirche
In der Passionszeit lädt die Trinitatiskirche am Samstag, 28. März, 18 Uhr, zur Orgelvesper „Komposition trifft Improvisation“ in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Im Mittelpunkt stehen komponierte und improvisierte Werke für Orgel, die den Spannungsbogen zwischen barocker Formstrenge und romantischer Klangsprache aufnehmen. Zu hören sind Kompositionen von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert und weiteren Komponisten, ergänzt durch freie Improvisationen. Die Orgelvesper wird gestaltet von Wolf-Rüdiger Spieler, Kirchenmusiker und Programmleiter der Trinitatiskirche. Die liturgische Begleitung übernimmt Pfarrer Klaus Völkl von der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

RHEIN-ERFT-KREIS

17.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, 50354 Hürth-Efferen
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Fastengruppe der besonderen Art in der Passionszeit
Bewusst innehalten, das eigene Leben anschauen und neue Impulse für mehr Mitgefühl entdecken: Die Fastengruppe „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth trifft sich ab Dienstag, 17. Februar, wöchentlich von 19 bis 20 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12. Bis Dienstag, 31. März, lädt die Gruppe dazu ein, Texte aus dem Kalender „Sieben Wochen ohne“, der Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland, zu lesen und zu hören, den Impulsen gemeinsam nachzugehen und Erfahrungen aus dem Alltag miteinander zu teilen. Die Treffen sind offen für alle, unabhängig davon, ob nur einzelne Termine oder die gesamte Reihe besucht werden.
www.evangelisch-in-huerth.de

18.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Passionsandachten in der Christuskirche
Sieben Wochen, die anders sind
Die Zeit der Passion lädt dazu ein, innezuhalten und den eigenen Lebensweg bewusst in den Blick zu nehmen: Die Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl beginnen am Mittwoch, 18. Februar, 19 Uhr, in der Christuskirche, Mayersweg 10. An insgesamt sieben Mittwochabenden, jeweils 19 Uhr, wird Raum gegeben für Andacht, Stille und persönliche Fragen nach dem, was trägt, was fehlt und wohin der eigene Weg führt, wenn Pläne sich ändern oder Kreuze auftauchen. Die weiteren Andachten finden am 25. Februar sowie am 4., 11., 18. und 25. März statt.
www.kirche-bruehl.de

19.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
Passionsandachten in Kerpen
Innehalten mit Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk
Die Evangelische Kirchengemeinde Kerpen lädt in der Passionszeit zu wöchentlichen Passionsandachten ein, die jeweils donnerstags, 19 Uhr, in der Johanneskirche, Filzengraben 19, gehalten werden. Die Reihe beginnt am Donnerstag, 19. Februar, und wird am 26. Februar sowie am 5., 12., 19. und 26. März fortgesetzt. Ziel ist es, die Wochen zwischen Karneval und Ostern bewusst zu gestalten und innezuhalten. Im Anschluss besteht jeweils Gelegenheit, bei einer Tasse Tee miteinander ins Gespräch zu kommen. Gestaltet wird die Reihe von einem Vorbereitungsteam gemeinsam mit Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk.
www.evangelisch-in-kerpen.de

19.02.2026, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, 50321 Brühl
Fastengruppe 2026 „Jenseits des Lebens“
Bilder und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod
Was erwartet Menschen jenseits des Lebens, welche Hoffnungen verbinden sie mit einem Leben nach dem Tod und wie tröstlich oder fragwürdig sind die Bilder, die darüber kursieren: Mit diesen Fragen beschäftigt sich in der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl die Fastengruppe 2026 „Jenseits des Lebens“, die am Donnerstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, in der Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, beginnt. An sechs Donnerstagen in der Passionszeit trifft sich die Gruppe jeweils um 19.30 Uhr, um sich über persönliche Vorstellungen, biblische Bilder und kulturelle Deutungen des Lebens nach dem Tod auszutauschen und diese gemeinsam zu bedenken; dazu gehören auch Fragen nach Wiedererkennen, Gemeinschaft und der Bedeutung populärer Bilder zwischen Trost und Kitsch. Die Treffen finden am 19. und 26. Februar sowie am 5., 12. und 19. März statt. Außerdem bereitet die Fastengruppe den Gottesdienst mit Tischabendmahl am Gründonnerstag, 2. April, vor und gestaltet ihn mit. Eine Anmeldung bis Donnerstag, 30. Januar, bei Pfarrer Stefan Jansen-Haß unter Telefon 02232/153920 oder per E-Mail an stefan.jansen-hass@ekir.de wird erbeten.
www.kirche-bruehl.de

01.03.2026, 17:30
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt
Fastenbrechen

22.03.2026, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim
Zentralgottesdienst Johannes-Passion

Text: APK, Stand: 22.01.2026
Foto(s): APK/AI

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Wat fiers du? – Karneval mit Herz und Tiefgang

Endlich ist es wieder so weit: Fastelovend!

Du bist bunt, verkleidet als das, was du schon immer mal sein wolltest. Du wirfst Konfetti und Kamelle, singst jecke Lieder und schunkelst ausgelassen durch die Veedel. Die Straßen sind voll, die Stimmung ist ausgelassen – und du mittendrin. Aber mal ehrlich: Was feiern wir eigentlich wirklich?

Klar, Karneval ist Spaß an der Freud. Doch wenn wir genauer hinschauen, steckt oft mehr dahinter. Vielleicht feierst du gerade einen neuen Job. Vielleicht eine ganz besondere Freundschaft oder deine große Liebe. Vielleicht feierst du einfach das Leben selbst – mit allem, was dazugehört.

Und hoffentlich feierst du auch dich. Genauso wie du bist. Mach das! Denn Gott tut es auch.

In unserem neuen Video nehmen wir dich mit in die jecken Straßen und stellen dir eine einfache Frage: Wat fieres du?

 Schau jetzt rein und lass dich inspirieren:

Text: APK
Foto(s): APK

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