„Karneval ist für mich eine Zeit, die Kraft gibt“ – Markus Herzberg über Freude, Verantwortung und sein Amt als Regimentspfarrer.

Markus Herzberg ist evangelischer Pfarrer an der AntoniterCityKirche Köln und leitet seit mehr als einem Jahrzehnt diese zentrale Gemeinde im Herzen der Domstadt. Zusätzlich bringt der gebürtige Duisburger seine kirchliche Erfahrung ein als Regiments-Pfarrer der Traditionsgesellschaft KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e. V. Köln – einem der ältesten und lebendigsten Korps im Festkomitee des Kölner Karnevals.

Im Video „5 Fragen: 5 Antworten“ erklärt Markus Herzberg, was es für ihn bedeutet, Glaube und Fastelovend miteinander zu verbinden, wie Karneval Kraft und Gemeinschaft stiften kann und warum sein Amt des Regiments-Pfarrers für ihn eine große Herzens-Sache ist.

https://treuerhusar.de/

Text: Markus Herzberg
Foto(s): APK

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Kölle Alaaf! Ökumenischer Segen für Karnevalisten beim Rosenmontagszug 2026

Rosenmontag in Köln und die Wagen rollen, die Jecken feiern und der Segen ist längst gespendet. Beim Richtfest in der Wagenbauhalle am Maarweg vor einigen Tagen zeigte das Festkomitee Kölner Karneval: Dieser Zoch hat Haltung, Humor und eine ordentliche Portion kölsche Schärfe. Da wurden die Persiflagewagen für den Kölner Rosenmontagszug erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Das Kinderdreigestirn und das „Große“ Dreigestirn – Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne – durchschnitten feierlich das Band. Dann hieß es: Tor op, Blick frei!

Ein besonderer Moment des Richtfestes war der ökumenische Segen. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und der katholische Stadtdechant Robert Kleine segneten gemeinsam die Menschen, die den Rosenmontagszug möglich machen: die Jecken auf den Wagen, die Feiernden am Straßenrand – ebenso wie Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienste und alle Helferinnen und Helfer. Denn gesegnet werden in der evangelischen Kirche nicht Dinge, sondern Menschen. Menschen, die feiern. Menschen, die Verantwortung tragen. Und Menschen, die dafür sorgen, dass Köln heute friedlich und fröhlich Alaaf sagen kann.

Die Wagen des diesjährigen Zuges sind bissig, politisch und provokant – und genau das ist gewollt. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger fand dafür beim Richtfest klare Worte: „Manche Wagen sind ganz schön provokant und scharf geworden. Meinungsfreiheit und Satire werden weltweit bedroht. Gut, dass Köln zeigt: Hier nicht!“ Und bissig ist der Zug wirklich: Konrad Adenauer schaut mit Tränen in den Augen vom Himmel auf sein geliebtes Kölle. Friedrich Merz wird ebenfalls aufs Korn genommen. Dazu kommen Wagen zu Bundeswehr, Künstlicher Intelligenz, internationaler Politik – und zu kölschen Dauerbrennern wie Baustellen, Umleitungen und Stadtchaos. 21 Persiflagen gehören in diesem Jahr zum größten Rosenmontagszug Deutschlands. 19 davon wurden beim Richtfest gezeigt, zwei blieben bis zum Zug geheim.

Heute ziehen sie durch die Stadt. Unter dem Motto „Alaaf – mer dun et för Kölle“ feiern Hunderttausende Menschen einen Karneval, der bunt ist, politisch, fröhlich – und klar in der Haltung. Rosenmontag – mir sin bereit. Kölle Alaaf!






 

Text: APK
Foto(s): APK

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Ein Loblied auf das Ehrenamt: Ökumenischer Gottesdienst für alle Karnevalisten im Dom mit Stadtsuperintendent Bernhard Seiger

Stadtdechant Robert Kleine bei der Segnung der Kerze des Kinderdreigestirns

Einmal im Jahr darf der Stadtdechant den Festkomitee-Präsidenten „nass machen“. Mit unverhohlener Freude sorgte Robert Kleine bei der Segnung der Kerze des Kinderdreigestirns dafür, dass Christoph Kuckelkorn – in seiner letzten Session als Präsident – ein paar Spritzer abbekam. Gemeinsam mit Kleine leitete Stadtsuperintendent Bernhard Seiger den ökumenischen Gottesdienst für Karnevalisten im Kölner Dom im Januar. Eindrucksvoll war der Einzug der Plaggen, deren Träger:innen sich hinter dem Altar versammelten. Viele Gesellschaften hatten Vertreter:innen geschickt, auch das Dreigestirn, das Kinderdreigestirn und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester waren dabei.

„Mer dunn et för Kölle“ – und das mit Sinn

Das Sessionsmotto zog sich wie ein roter Faden durch die Feier. Seiger erinnerte daran, dass Ehrenamt weite Horizonte eröffnet: „Im Ehrenamt dienen wir einer Aufgabe, die größer ist als wir selbst.“ Er dankte dem Festkomitee und allen Engagierten, insbesondere Kuckelkorn für neun Jahre Präsidentschaft – auch unter schweren Bedingungen, etwa der pandemiebedingten Absage des Rosenmontagszugs oder der Organisation der Friedensdemo 2022. Die Motivation, so Seiger, sei oft die Liebe zur Stadt – auch zu ihren Schattenseiten: „Viele Baustellen, Unfertiges – und der FC ist auch nicht immer auf der Siegerstraße.“ Ehrenamtliche in Karneval, Politik, Sport, Verwaltung oder Feuerwehr würden dazu beitragen, dass Köln lebenswert bleibe. Und: „Wenn ich viel schenke, ist die Chance groß, dass mir auch etwas geschenkt wird.“

Tradition mit einem Augenzwinkern

Kinderdreigestirn und designiertes Dreigestirn (Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne) gemeinsam im ökumenischen Gottesdienst für Karnevalisten und Karnevalistinnen im Kölner Dom

Kleine bezeichnete den Fastelovend als festen Bestandteil der Stadtkultur – getragen von unzähligen freiwillig Engagierten. Er zitierte den ersten Korintherbrief: „Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, so sind wir alle durch den einen Geist zu einem Leib geworden.“ Das Ehrenamt im Karneval sei ein lebendiges Bild dafür. Auch wenn nicht jeder im Rampenlicht stehe, seien alle wichtig. Lieder wie „Spring“ von Brings oder „En unserm Veedel“ spiegelten das Miteinander in Köln wider. „Jesus ging dorthin, wo die Menschen lebten. Und auch der Karneval lebt im Veedel – getragen von Ehrenamtlichen.“ Das Lied „Mir sin eins“ von Kasalla erinnere daran, dass Köln aus Menschen bestehe – nicht aus Steinen. Kleine betonte: „Nicht Leistung macht uns wertvoll, sondern dass wir Teil der Gemeinschaft sind. Im Ehrenamt zeigt sich das ganz deutlich: Jede helfende Hand zählt.“

Köln lebt vom Mitmachen

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger betonte in seiner Predigt die Bedeutung des Ehrenamts für das gesellschaftliche Miteinander in Köln

Seiger und Kleine erinnerten abschließend daran, wie sehr das soziale Leben Kölns vom Engagement vieler getragen werde – ob im Karneval, in Gemeinden oder in Nachbarschaften. Das Ehrenamt sei keine Pflicht, sondern Ausdruck von Gemeinschaft, Verantwortung und Liebe zur Stadt.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Ein Orden wie das Veedel – bunt, lebendig, vielfältig. Pfarrer Oliver Kießig über den neuen Orden für Zollstock

Mit einem neuen Orden und einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm setzt die Kirchengemeinde in Köln-Zollstock auch in der Session 2026 ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Engagement. Das bunte Karnevalsgeschehen steht ganz im Zeichen des Mottos „Alaaf – Mer tun et för Zollstock“ – eine Hommage an die Menschen, die das Veedel mit Leben füllen. Im Interview spricht Pfarrer Oliver Kießig – Vorsitzender des Gemeindeausschusses und aktives Mitglied der Roten Funken – über die Symbolik des Ordens, das geplante Programm und die besondere Atmosphäre der Session.

Wie sieht der neue Orden aus?

Der neue Orden greift das Sessionsmotto 2026 auf: „Alaaf – Mer tun et för Kölle.“ Für unsere Gemeinde haben wir es bewusst abgewandelt in „Alaaf – Mer tun et för Zollstock“. Damit bringen wir zum Ausdruck, wie stark unser Veedel von Menschen geprägt wird, die sich engagieren, anpacken und das Miteinander gestalten.
Optisch ist der Orden farbenfroh und lebendig, fast wie ein kleines Wimmelbild: viele Figuren, viele Szenen, viel Bewegung. Wer ihn in der Hand hält, entdeckt immer wieder neue Details. Er steht damit sinnbildlich für die Vielfalt unseres Stadtteils.

Was ist darauf zu sehen – und warum?

Der Orden zeigt Menschen aus dem Veedel, die sich auf ganz unterschiedliche Weise einbringen. Einige Personen sind bewusst erkennbar gestaltet – etwa unsere Gemeindesekretärin, der Präsident des Schützenvereins oder der Leiter unseres Bläserchores. Sie stehen stellvertretend für viele Engagierte, die Zollstock das ganze Jahr über lebendig halten.
Andere Figuren sind allgemein gehalten, damit sich möglichst viele Menschen in ihnen wiederfinden können. Denn genau das möchten wir mit dem Orden ausdrücken: Jede und jeder trägt etwas zu unserem Veedel bei. Zollstock lebt von seiner Vielfalt – und das wollten wir darstellen.

Was gefällt dir daran besonders gut?

Am meisten begeistert mich die Farbenfroheit und Lebendigkeit des Ordens. Er ist nicht nur schön anzuschauen, sondern erzählt auch eine Geschichte. Und es macht wirklich Freude, immer wieder neue kleine Elemente zu entdecken. Der Orden lädt dazu ein, hinzuschauen und sich selbst als Teil dieses bunten Miteinanders zu verstehen.

Was kommt auf die Jecken in der Session 2026 zu?

Unsere Gemeinde wird auch 2026 wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm anbieten.
Los geht es am 11. Januar mit unserem traditionellen Karnevalsflohmarkt, der jedes Jahr viele Menschen anzieht.
Am 6. Februar feiern wir eine große Karnevalsparty. Am 7. Februar stehen die Kinder im Mittelpunkt – da finden gleich mehrere Kinderkarnevalspartys statt.
Spirituell wird es am 8. und 15. Februar, wenn wir zu unseren Karnevalsgottesdiensten einladen.
Beim Zollstocker Dienstagszug am 17. Februar sind wir selbstverständlich wieder mit einer eigenen Gruppe dabei – ein Highlight für viele aus der Gemeinde.
Und etwas ganz Neues kommt in diesem Jahr hinzu: Zum ersten Mal wird es am 17. Februar auch eine Nubbelverbrennung geben – ein ritueller und zugleich humorvoller Abschluss des jecken Treibens.

Worauf freust du dich besonders?

Ich freue mich auf die besondere Atmosphäre, die der Karneval in unser Veedel bringt. Menschen, die sich sonst vielleicht gar nicht kennen, kommen miteinander ins Gespräch, feiern zusammen, lachen, tanzen und teilen unbeschwerte Momente. Diese Leichtigkeit und dieses gemeinsame Erleben sind für mich das Schönste an der Session – und jedes Jahr aufs Neue bewegend.

Text: Oliver Kießig/ APK
Foto(s): Oliver Kießig/ APK

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Von Gott gesehen: Wer bist du hinter dem Kostüm?

Vielleicht hast du heute eine Riesen-Nase. Oder Disco-Glitzer. Ein bisschen drüber. Ein bisschen wild. Vielleicht bist du ein Leopard mit Funkeln. Oder verborgen hinter einer goldenen Maske.

Ein Kostüm gibt dir Freiheit. Du darfst ausprobieren, laut sein oder leise, stark oder verspielt.

Und im Alltag? Da tragen wir auch Rollen. Mutter. Kollege. Freundin. Die, die immer funktioniert. Karneval erinnert uns daran: Du bist mehr als eine Rolle. Mehr als das, was von dir erwartet wird. Du darfst wechseln. Du darfst du selbst sein. Oder jemand anderes – für einen Moment.

Und Gott? Der sieht dich ohne Maske und liebt dich genau so.

Text: APK
Foto(s): APK

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Kirche2go fragt: Passen Karneval und Kirche zusammen?

Kirche2go fragt: Passen Karneval und Kirche zusammen? Otmar Baumberger, Pfarrer i.R. und Karnevalsjeck, erklärt, dass Jesus sowohl Lachen als auch Weinen kannte und dass es wichtig ist, alle Emotionen zuzulassen, um eine starke Gemeinschaft zu bilden. Er betont die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt, insbesondere in Zeiten von Hass und Terror, und zeigt, dass sowohl bei Kirche als auch beim Karneval Menschen zusammenkommen, um das Leben zu feiern und die Herausforderungen des Lebens anzugehen.

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Der ganze Beitrag zum Nachlesen

Liebe Fastelovend-Gemeinde. Liebe Fastelovendfründe, würd man normal in einer Karnevalssitzung jetzt sagen. Wir Evangelischen haben da schon viel Ähnlichkeiten, mit dem, was sich im Kölner Karneval im Fasteleer sich ja alles tut. In der Welt ist dieses und jenes los. Da gibt’s Kriege, da gibt’s ganz schlimme Sachen, Hass, Terror, die ganzen unsozialen Medien sind voll davon. Dass wir in dieser Zeit sagen: wir nehmen davor kein Reißaus, wir sind Menschen, die thematisieren das. Das sieht man Rosenmontagszug, das sieht man überall, dass man merkt, das muss zum Thema gemacht werden. Aber rundherum um das Kreuz sind helle Farben, da ist Gold, da ist Rot, da ist etwas von Leben. Das ist wie das Leben nach dem Tod – aber schon vorher, schon bei den Menschen ein bisschen zu zeigen. Dafür sind wir Christen und Karnevalisten zusammen. Dass wir das zusammen mit den Menschen feiern können: jo jo, ne ne, jo jo, ne ne… Das ist, was der Kölsche dazu meint. Aber das ist endlich das schöne, dass wir das zusammen machen können. Und so kann man sagen, ich kann noch stundenlang weiterreden, man kann sagen, das ist so etwas, was Karneval und Kirche, was Frauen und Männer, große, kleine, Knechte, Herren, alles zusammen miteinander machen. Da soll der Jesus dabei sein und er wird bestimmt jedes Mal nach und mit uns kriesche. Hanns Dieter Hüsch hat gesagt: Und siehe da, Christus lächelt. Eine schöne Session uns allen zusammen. Alaaf!

Text: Otmar Baumberger
Foto(s): Thorsten Levin

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Weite Herzen und sichere Wege – der jecke Segen zum Start des Straßenkarnevals von Oliver Kießig

Oliver Kießig ist Pfarrer an der Melanchthonkirche in Köln-Zollstock. Sonntags steht er meist auf der Kanzel – zum Start des Straßenkarnevals aber ist er draußen unterwegs, mitten auf den Straßen Kölns. Als Regimentspastor der Roten Funken Köln begleitet er das närrische Treiben seelsorglich und mit einem besonderen Blick auf Gemeinschaft, Verantwortung und Miteinander.

In diesem Video teilt Oliver den jecken Segen zum Karneval: für weite Herzen, sichere Heimwege, ehrliches Lachen und für all die Menschen, mit denen wir unterwegs sind. Denn Karneval ist mehr als Feiern – er ist Begegnung, Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft.

Der jecke Segen lädt dazu ein, achtsam zu feiern, füreinander da zu sein – und selbst Segen für andere zu werden.

Kölle alaaf!

Text: Oliver Kießig/ APK
Foto(s): Oliver Kießig

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Jeck för de jode Zweck: Dreigestirn sammelt für Krankenstation Caya und engagiert sich gegen die Spaltung der Gesellschaft.

Karnevalistisch-evangelische Einigkeit: Prinz Niklas I., Bauer Clemens, Jungfrau Aenne und Stadtsuperintendent Bernhard Seiger. Der Besuch des Dreigestirns ist seit 20 Jahren Tradition.

Der Kölner Karnevalsprinz Prinz Niklas I. (Niklas Jüngling) pflegt die Ökumene auch im häuslichen Umfeld. „Ich bin ja vom anderen Verein, aber immerhin ist meine Freundin evangelisch“, gestand der katholisch getaufte jecke Würdenträger beim Empfang im Haus der Evangelischen Kirche. Niklas I., Bauer Clemens (Clemens von Blanckart) und Jungfrau Aenne (Stefan Blatt) absolvierten ihren längst traditionellen Besuch bei den protestantischen Blauköpp und wurden von Stadtsuperintendent Bernhard Seiger begrüßt. Zuvor hatte Südstadtkantor Thomas Frerichs mit kölschen Liedern das jecke Schmölzje stimmungsvoll auf den Auftritt der Tollitäten eingestimmt.

„Loss mer all zosamme stonn“ – Appell gegen gesellschaftliche Spaltung

„Wir leben unseren Traum“, rief Niklas I. stellvertretend für seine Kollegen aus dem Dreigestirn. Es sei absolut beeindruckend, wie viel Spaß Köln am Karneval habe. „Dass Menschen aller Couleur gemeinsam feiern, macht unseren Fastelovend so liebenswert.“ Beeindruckend sei der ökumenische Gottesdienst der Karnevalisten Anfang Januar im Dom gewesen. Niklas I. erteilte der Spaltung der Gesellschaft eine Absage. „Loss mer all zosamne stonn. Das können nur wir Lück schaffe.“

Ökumene verbindet – Stadtsuperintendent Seiger im bunten Beffchen

Die Jungfrau tanzt: Stefan Blatt alias Jungfrau Aenne zeigt, dass Karneval ohne Schwoof nur halb so schön wär.

„Es ist die Ökumene, die uns verbindet“, sagte Bernhard Seiger. „Wir stehen für Zuversicht. Wir glauben ans Gelingen.“ Der Stadtsuperintendent trug selbstredend das bunte Beffchen, das an das Richter-Fenster im Dom erinnert und ihm vom Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckenkorn beim Gottesdienst der Karnevalisten überreicht worden war. Seiger erinnerte daran, dass das Dreigestirn für Caya, die Krankenstation für Wohnungslose in Mülheim, sammelt. Selbstverständlich werde der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sich mit einer namhaften Spende beteiligen.

Campus Kartause wird fristgerecht fertig – Jubel im Publikum

Für Jubel im Publikum sorgte die Ankündigung des Stadtsuperintendenten – im Zimmermanns-Kostüm –, dass der Campus Kartause Ende des Jahres fristgerecht fertiggestellt wird. Nachdem Seiger den Tollitäten Blaukopp-Orden überreicht hatte und unter tatkräftiger Hilfe von Thomas Frerichs das Stammbaum-Lied gesungen worden war, hieß es für das Dreigestirn: „Abmarsch, Klatschmarch und raus mit tosendem Applaus.“

Mehr jecke Bilder findet ihr hier:

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Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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KÖLLE ALAAF! Wenn Brauchtum auf Engagement trifft: Das Kölner Dreigestirn zu Gast bei den Blauköpp

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger empfing zusammen mit den Blauköpp das Kölner Dreigestirn 2026. Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne sorgten für herrlich jecke Stimmung bei den Narren im Haus des evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Der Besuch beim Evangelischen Kirchenverband Köln und Region ist seit über 20 Jahren Tradition, auch dieses Mal mit jeder Menge Alaaf, Ordensverleihung durch die Blauköpp und natürlich einer Beffchentorte.
Das diesjährige Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ rückt das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Ein Thema, das Kirche und Karneval verbindet: Beide leben von Menschen, die sich mit Herzblut engagieren.

 

▶ Reinschauen und mitschunkeln!

Text: APK
Foto(s): APK

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„ALAAF – Mer dun et för Kölle!“: Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region laden ein

Unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ feiert Köln in der Session 2026 den Karneval. Das Motto bringt zum Ausdruck, dass in diesem Jahr insbesondere die vielen Ehrenamtlichen, die den Karneval Jahr für Jahr mit Ideen, Herzblut und Einsatz möglich machen, gewürdigt werden sollen. Der Straßenkarneval wird am Donnerstag, 12. Februar, eröffnet und geht bis Dienstag, 17. Februar. Schon in den Wochen davor greifen zahlreiche Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region die fünfte Jahreszeit auf und laden zu karnevalistischen Gottesdiensten, Feiern, Konzerten und Begegnungen ein. Zwischen Alaaf und Amen, Musik und Liturgie, Tanz, Gebet und Gemeinschaft zeigen die Veranstaltungen, wie eng Karneval und kirchliches Leben in Köln miteinander verbunden sind. Hier eine Übersicht:

Köln

Karnevalsgottesdienst: Kölsche Psalmen, Lieder und Café in Vogelsang

Mit kölschen Psalmen, bekannten Liedern und viel „jecker“ Stimmung wird der Karnevalsgottesdienst am Sonntag, 1. Februar, 10.45 Uhr, in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, gefeiert. Noch vor den tollen Tagen verbindet der Gottesdienst karnevalistische Lebensfreude mit evangelischer Tradition. Musikalisch wirken unter anderem Mariechen, Hochwürden und die Vogelsängerinnen mit. Verkleidungen sind willkommen, der Gottesdienst kann aber selbstverständlich auch ohne Kostüm besucht werden. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum karnevalistischen Kirchencafé ins Gemeindehaus ein.
http://www.evangelisch-ehrenfeld.de

Familiengottesdienst zu Karneval. Bunt, fröhlich und familiennah durch die fünfte Jahreszeit

Ein Famwww.evangelisch-ehrenfeld.deiliengottesdienst zu Karneval bringt am Sonntag, 1. Februar, 11.11 Uhr, in der Petruskirche Köln-Merheim, Kieskaulerweg 53, Jung und Alt zusammen und verbindet karnevalistische Freude mit gottesdienstlicher Gemeinschaft. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Daniel Rösler, unterstützt von Hubert und der Ballettschule Herberhold, die mit tänzerischen Beiträgen beteiligt ist.
www.brueck-merheim.de

Einsingen in den Karneval. Mit dem Ukulelen Schmölzje Colonia

Mit alten und neuen Karnevalsliedern startet das Seniorennetzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg am Donnerstag, 5. Februar, 15 Uhr, im Café Lamerdin, Einhardtstraße 5/Ecke Wittekindstraße, in die Karnevalszeit. Das Ukulelen Schmölzje Colonia kommt zu Besuch und begleitet das gemeinsame Singen. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Darin enthalten sind Kaffee, Tee und Berliner. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro unter Telefon 0221/94401313 (Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr) entgegen.
http://www.kirche-klettenberg.de

„Kult-Karnevals-Party“. Karneval mit Live-Musik, Dreigestirn und Tanzgruppen

Mit Live-Musik, Auftritten des Dreigestirns und Tanzgruppen feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Freitag, 6. Februar, 18 bis 23 Uhr, die „Kult-Karnevals-Party“ in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Kinder-Karnevals-Party in der Melanchthonkirche. Buntes Programm für junge Jecken

Ein närrisches Programm für Kinder bietet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Samstag, 7. Februar, mit der „Kinder-Karnevals-Party“, die in zwei Zeitfenstern von 12 bis 14 Uhr sowie von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, stattfindet. Spiel, Musik und karnevalistische Stimmung stehen im Mittelpunkt dieses Angebots für Familien. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Familiengottesdienst zu Karneval mit Taufmöglichkeit. Karnevalistisch, fröhlich und zum Mitmachen für Jung und Alt

Kölsche Musik, Humor und bewegende Momente prägen den „Jecken Mitmachgottesdienst“, der am Samstag, 7. Februar, 14 Uhr, in der Friedenskirche Worringen der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden, Hackenbroicher Straße 59–61, gefeiert wird. Der karnevalistisch geprägte Gottesdienst richtet sich an Menschen jeden Alters und verbindet Spaß und Freude mit nachdenklichen und berührenden Elementen. Wer möchte, kann sich aktiv beteiligen, einen Witz erzählen oder etwas vorführen. So entsteht ein lebendiger Gottesdienst zwischen „Amen und Alaaf“, der Glauben und Karneval auf besondere Weise zusammenbringt.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

Joddesdeens op Kölsch. Gemeinsam mit Karnevalsvereinen

Ein Gottesdienst „op Kölsch“, zusammen mit den Holweider Karnevalsvereinen, mit den Tanzgruppen KG „Die Isenburger“ und der KG „Die Burgwächter“ findet am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Versöhnungskirche, Buschfeldstraße 30, statt. Im Anschluss an den jecken Gottesdienst lädt die Karnevalsgesellschaft (KG) „Die Isenburger“ zu einem karnevalistischen Frühschoppen in ihr Domizil an der Bergisch Gladbacher Straße ein.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein: Mit Musik und gemeinsamem Frühstück

Mit Musik, karnevalistischer Stimmung und einem gemeinsamen Frühstück lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt am Sonntag, 8. Februar, 10.30 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein in das Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße, ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Thiesbonenkamp, musikalisch begleitet von der Gruppe kalkbrass sowie der Biene, die für schwungvolle Akzente sorgen.
http://www.evangelisch-kalk-humboldt.de

„Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“. Karnevalistische Führung mit Günter Leitner

Unter dem Titel „Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“ lädt das Stadtführungsprogramm AntoniterCityTours am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, zu einer karnevalistischen Führung mit Günter Leitner ein. Der Rundgang folgt der Chronologie des Kölner Karnevals und führt zu ausgewählten Stationen wie dem Gürzenich, dem Rote-Funken-Platz, dem Ostermann-Brunnen und dem Jan-von-Werth-Brunnen, an denen Geschichte, Rituale und prägende Figuren des kölschen Brauchtums anschaulich werden. Treffpunkt ist der Gürzenich, Martinstraße 29-37/Günter-Wand-Platz (am Gürzenich Aufzug). Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung zu den Führungen unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich. Tickets können vorab unter www.eventim.de oder www.koelnticket.de erworben werden.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsgottesdienst in der Melanchthonkirche. Gemeinsam mit Vereinen und Gästen

Gemeinsam mit Vereinen, Gästen aus dem Veedel und der Hausband feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, einen Karnevals-Gottesdienst in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, kostümiert zu kommen und Karneval und Glauben miteinander zu verbinden.
http://www.melanchthonkirche.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Gottesdienst mit der Kapelle „Blos mer jet“

Einen Gottesdienst in kölscher Mundart feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Evangelischen Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstraße 1. Unter dem Titel „Joddesdeens op Kölsch“ verbindet der Gottesdienst geistliche Inhalte mit kölscher Sprache und Musik. Mit dabei ist die Gruppe „Blos mer jet“. Pfarrer Otmar Baumberger gestaltet die Liturgie.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

„Kölscher Joddesdienst“ — auch im Livestream. Gottesdienst op Kölsch mit Musik, Predigt und bunten Kostümen

Op Kölsch, mit Musik zum Mitsingen und einer Kirche voller Menschen in bunten Kostümen wird der „Kölsche Joddesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, gefeiert und zugleich per Livestream übertragen. Pfarrer Ivo Masanek gestaltet den Gottesdienst gemeinsam mit einem kölschen Team, die Predigt hält Gemeindemitglied Dr. Karl Beuth in feinstem Kölsch. Das Motto lautet „Kirche un Minsche“. Für die musikalische Gestaltung sorgen kölsche Tön zum Mitsingen mit dem Gerold-Kürten-Singkreis unter der Leitung von Stefan Krüger. Parallel findet ein kölscher Kinderjoddesdienst statt, zu dem Kinder ebenfalls gern kostümiert kommen können. Der Livestream wird über www.kirche-klettenberg.de übertragen.
www.kirche-klettenberg.de

„Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“
Fröhliche Karnevalsparty für Kinder in Longerich

Tanzen, lachen und ausgelassen Karneval feiern heißt es bei der „Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“ am Dienstag, 10. Februar, 17 bis 19 Uhr, in der Immanuelkirche Longerich der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln, Paul-Humburg-Straße 11. Eingeladen sind alle Kinder, die Lust auf Musik, Bewegung und gute Laune haben und gerne im Kostüm feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Tickets kosten 3 Euro und sind ab Dienstag, 21. Januar, im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Eine Anmeldung ist bei Ina Fimpeler unter Telefon 0177 7 20 65 04 oder bei Andrea Zaminer unter Telefon 0174 7 93 09 78 erforderlich.
http://www.begegnungsgemeinde.de

„Melaten Alaaf!“ – Friedhofsführung zu Kölner Karnevalisten. Karnevalsgeschichte zwischen Grabkunst, Musik und Stadtgeschichte

Das Stadtführungsprogramms AntoniterCityTours bietet mit der Führung „Melaten Alaaf!“ am Samstag, 7. Februar, 11 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, eine besondere Entdeckungstour über den Melatenfriedhof an. Stadtführer Günter Leitner führt zu den Grabstätten bekannter Kölner Karnevalisten und erzählt von Leben, Werk und Wirkung prägender Persönlichkeiten der fünften Jahreszeit. Vorgestellt werden unter anderem Marie-Luise Nikuta, Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz, Horst Muys und Thomas Liessem sowie weitere bekannte Namen der Kölner Karnevalsgeschichte. Der Rundgang verbindet kölsche Kultur, Musikgeschichte und Erinnerungsorte und richtet den Blick auf den Karneval aus ungewohnter Perspektive. Treffpunkt ist die Trauerhalle am Eingang Piusstraße. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren. Buntes Tanzvergnügen zum Auftakt der jecken Tage

Mit Musik, Tanz und viel guter Laune stimmt eine Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren am Mittwoch, 11. Februar, 17 bis 19 Uhr, im Gemeindezentrum der Evangelischen Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11, auf die jecken Tage ein. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt dazu ein, im Kostüm und in fröhlicher Atmosphäre zu feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets sind am Mittwoch, 21. und 28. Januar, sowie am Mittwoch, 4. Februar, jeweils von 17 bis 18 Uhr im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Karten können auch über WhatsApp unter der Telefonnummer 0173/3054761 oder per E-Mail an andrea.zaminer@ekir.de oder telefonisch unter 0174/7930978 vorbestellt werden.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Pänz, Alaaf & Halleluja“. Karnevalsparty für Familien

Bunt, laut und fröhlich wird es bei der Karnevalsparty „Pänz, Alaaf & Halleluja“, die am Donnerstag, 12. Februar, 15 Uhr, in der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll gefeiert wird. Kinder und ihre erwachsenen Jecken sind eingeladen, gemeinsam zu tanzen, zu singen und Weiberfastnacht mit viel Bewegung, Musik und guter Stimmung zu erleben. Tickets sind online erhältlich unter „Pänz.Alaaf&Halleluja – Karnevalsparty für Kinder und Familien“ unter www.rausgegangen.de.
http://www.evangelisch-deutzpoll.de

„JECK AS HELL“ – Queere Karnevalsparty in der Kartäuserkirche. Karneval zwischen Glitzer, Musik und Gemeinschaft

Eine queere Karnevalsparty unter dem Titel „JECK AS HELL“ findet am Samstag, 14. Februar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, statt. In besonderer Atmosphäre verbindet die Veranstaltung Karnevalsmusik, Popklassiker und ausgelassenes Feiern mit einem offenen, respektvollen Miteinander und setzt damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft. Neben Tanz und Musik gehört auch ein Kostümwettbewerb zum Programm. Willkommen sind queere Menschen, Freundinnen und Freunde sowie alle, die Karneval jenseits klassischer Konventionen feiern möchten. Ein Awareness-Team ist während der Veranstaltung ansprechbar und sorgt für einen achtsamen Rahmen. Der Eintritt kostet 12 Euro inklusive der Vorverkaufsgebühr bei rausgegangen.de.
http://www.queere-kirche-koeln.de

Ökumenische Karnevalsandacht. Jeck und feierlich den Karnevalssonntag beginnen

Jeck und zugleich feierlich wird der „Ökumenische Karnevalsgottesdienst“ am Sonntag, 15. Februar, 9.30 Uhr, in der Kirche Sankt Pankratius am Worringer Bruch, Sankt Tönnisstraße 33, gefeiert. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt gemeinsam mit den ökumenischen Partnern dazu ein, den Karnevalssonntag mit einer besonderen Andacht zu beginnen, bei der sich Engagierte aus Karnevalsvereinen, Fahnenabordnungen sowie der Prinz mit seinem Hofstaat versammeln.
http://www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Mess op Kölsch“ am Karnevalssonntag. „Alaaf – mer dun et för Kölle“ mit Musik und Kostümen

Kölsche Töne, karnevalistische Atmosphäre und liturgische Tradition verbinden sich am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, bei der „Mess op Kölsch“ unter dem Titel „Alaaf – mer dun et för Kölle“. Gefeiert wird eine evangelische Messe mit kölscher Musik und Kostümen. Die Musik gestaltet Thomas Frerichs, die Liturgie Pfarrer Herzberg.
http://www.antonitercitykirche.de

Karnevalsgottesdienst in der Friedenskirche Mülheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Karnevalsgottesdienst – „Familienkirche bunt kostümiert“. Mit kölschen Liedern, Konfetti und biblischer Geschichte

Mit kölschen Liedern, Konfetti und viel Platz für Klein und Groß wird der Karnevalsgottesdienst der „Familienkirche bunt kostümiert“ am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Pauluskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus, Dreisamweg 9–11, gefeiert. Der Gottesdienst richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbindet eine biblische Geschichte rund ums Feiern mit Musik, Bewegung und fröhlicher Atmosphäre. Teilnehmende in Kostümen sind willkommen, aber kein Muss. Im Anschluss gibt es Kölsch, Limo und kleine Snacks, gern auch ergänzt durch mitgebrachte Beiträge.
www.kirche-hoehenhaus.de

Gottesdienst an Fastelovend. Jeck gefeierter Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé

Mit einem Karnevals-Gottesdienst an Fastelovend wird am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock der närrische Höhepunkt kirchlich gefeiert. Pfarrer Oliver J. Kießig und Prädikant Achim Wenzel gestalten den Gottesdienst, der Glauben, Humor und rheinische Lebensfreude miteinander verbindet. Im Anschluss sind alle zum Kirchencafé eingeladen.
http://www.melanchthonkirche.de

„Kumm, loss mer fiere“. Farbenfroher Karnevalsgottesdienst mit Musik und Buffet

Bunt, kölsch und fröhlich wird der Karnevalsgottesdienst „Kumm, loss mer fiere“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15. Der Gottesdienst verbindet eine gereimte, stellenweise bissige Predigt mit kölschen Karnevalsliedern, gemeinsamem Schunkeln und der Freude an vielen kostümierten Jecken. Im Anschluss wird bei Getränken angestoßen und ein buntes Buffet geteilt. Beiträge zum Buffet sind herzlich willkommen.
http://www.dem-himmel-so-nah.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalsgottesdienst mit Tradition in Widdersdorf

Der „Joddesdeens op Kölsch“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ der Evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde Köln Land, Zum Dammfelde 37, ist seit 1998 fester Bestandteil des Fastelovends im Veedel Widdersdorf und verbindet Glauben, kölsche Sprache und karnevalistische Tradition auf besondere Weise. Im Anschluss daran macht sich eine größere Gruppe aus der Gemeinde gemeinsam auf den Weg zum lokalen Karnevalszug und feiert dort weiter.
www.evkirche-ichthys.de

Joddesdeens „op Kölsch“. Mit Umtrunk im Gemeindehaus

Zu einem Gottesdienst „op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 11.11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Im Anschluss gibt es einen Umtrunk im Gemeindehaus.
http://www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst in der Kreuzkirche Buchheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Karnevalszug in Junkersdorf – „Mer dun et för Kölle“.Gruppe der Kirche geht zum 11. Mal mit
Eine Gruppe der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf beteiligt sich am Dienstag, 17. Februar, 14 Uhr, am Karnevalszug durch das Veedel Junkersdorf und folgt damit dem Kölner Karnevalsmotto „Mer dun et för Kölle“. Die Teilnehmenden mit den blauen Punkten sind im Stadtteil längst bekannt, das bewährte Kostüm kommt erneut zum Einsatz, und erstmals nehmen auch die Fusionsgemeinden aus Braunsfeld sowie Weiden/Lövenich teil. Musikalisch begleitet der Posaunenchor den Zug und sorgt für den typischen karnevalistischen Klang. Im Anschluss an den Umzug klingt der Nachmittag mit Musik, Suppe und Kölsch im Gemeindesaal, Birkenallee 20, aus. Wurfmaterial wird als Gesamtpaket organisiert, die Kosten betragen 10 Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung im Gemeindebüro per Telefon 0221/486794 oder per E-Mail an junkersdorf@ekir.de ist erforderlich.
www.ev-in-junkersdorf.de

 

Rhein-Erft-Kreis

„Hillije Mess met Kölsche Tön“. Karnevalsmesse mit evangelischer Beteiligung

Kölsche Töne und gelebte Ökumene prägen die „Hillije Mess met Kölsche Tön“, die am Sonntag, 1. Februar, 10.11 Uhr, in der katholischen Kirche St. Mariä Geburt, Bachstraße 77–79, in Hürth gefeiert wird. Zu der Karnevalsmesse laden die Evangelische Kirchengemeinde Hürth und die katholische Gemeinde gemeinsam ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Werner Friesdorf und Pfarrerin Franziska Boury. Zudem wirken Prinz Fabian der Erste und die Gruppe Palaver mit und bringen karnevalistische Akzente in Liturgie und Musik ein.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Familiengottesdienst zu Fastelovend. Anschließend Party im Keller

Zu einem Familiengottesdienst zu Fastelovend lädt die Evangelische Heilig Geist Gemeinde Köln Land am Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Pfarrer Volker Meiling und Team gestalten den Gottesdienst, zu dem auch das Dreigestirn erwartet wird. Im Anschluss kann im Keller der Kirche weitergefeiert werden.
http://www.kirchepulheim.de

Ökumenische Fastelovendsvesper. „Mer dun et för Jott und die Minsche“

Eine ökumenische Fastelovendsvesper „Mer dun et för Jott und die Minsche“ wird am Samstag, 7. Februar, 17 Uhr, in der Kirche der Versöhnung der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, gefeiert. In karnevalistischer Atmosphäre verbindet die Vesper rheinische Lebensfreude mit Besinnung und gemeinsamer Andacht und setzt dabei ein ökumenisches Zeichen mitten in der närrischen Zeit. Willkommen sind alle, die Lust haben mitzufeiern, ob verkleidet oder unverkleidet, denn alle Jecken sind eingeladen, diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu erleben.
http://www.kirche-lechenich.de

Fastelovend-Gottesdienst in Pulheim. Jecker Gottesdienst mit Dreigestirn, Musik und Gemeinschaft

Fröhlich, kölsch und gemeinschaftlich wird der „Fastelovend-Gottesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, in der Evangelischen Kirchengemeinde Pulheim gefeiert. Prädikant Sammy Wintersohl gestaltet die Liturgie, begleitet vom Pulheimer Dreigestirn, das unter dem Motto „Mir alle sin Pullem“ den Gottesdienst mitprägt. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Bläsergruppe „Jeck op Blech“, die rheinischen Schwung und gute Stimmung in die Kirche bringt. Der Gottesdienst verbindet Glauben, Lebensfreude und Fastelovend, wie er in Pulheim gelebt wird, und lädt ausdrücklich dazu ein, verkleidet zu kommen. Im Anschluss gibt es für alle noch eine süße Stärkung und Gelegenheit zum Austausch.
http://www.kirchepulheim.de

„Karnevalssingen“. Beliebte Karnevalslieder aus alter Zeit

Fröhliches gemeinsames Singen steht beim „Karnevalssingen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth am Montag, 9. Februar, 15 Uhr, im Gemeindehaus der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, im Mittelpunkt. Das „Karnevalssingen“ lädt dazu ein, bekannte Karnevalslieder aus früheren Zeiten anzustimmen und in geselliger Runde zu genießen. Wer mag, kann kostümiert kommen. Für Knabbereien und Getränke ist gesorgt. Eine Anmeldung im Gemeindebüro unter 02233/33216 oder digital unter eih.digital/karnevalssingen ist erforderlich.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Gottesdienst am Karnevalssonntag. Anschließend Frühschoppen

Am Sonntag, 15. Februar, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling im Anschluss an den Gottesdienst in der Kreuzkirche, Kronenweg 67, zu einem karnevalistischen Frühschoppen ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.
http://www.evangelisch-wesseling.de

Zentralgottesdienst „Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalistisch, herzlich und mitten aus dem Veedel

Kölsch, jeck und gemeinschaftlich wird der „Joddesdeens op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 10.11 Uhr, in der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, gefeiert. Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft lädt dazu ein, den Glauben in kölscher Sprache und karnevalistischer Stimmung zu erleben und gemeinsam zu feiern.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

Rheinisch-Bergischer Kreis

Familienkarnevalsparty.Buntes Karnevalsfest für Kinder und ihre Familien

Buntes Karnevalsfest für Kinder und ihre Familien Mit Musik, Bewegung und kreativen Angeboten wird am Donnerstag, 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Jubilate-Forum, Auf dem Korb, in Lindlar, Karneval gefeiert: Die Familienkarnevalsparty richtet sich an Kinder und alle, die dazugehören, und bietet Raum für gemeinsames Feiern in fröhlicher Atmosphäre. Auf dem Programm stehen eine Minidisco, Bastelangebote sowie ein Mitbringbuffet, zu dem alle Gäste etwas beitragen können. Informationen zur Veranstaltung gibt Pfarrerin Jenny Scheier unter Telefon 01525 6768889. Mit Musik, Bewegung und kreativen Angeboten wird am Donnerstag, 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Jubilate-Forum in Lindlar,  Auf dem Korb, Karneval gefeiert: Auf dem Programm stehen eine Minidisco, Bastelangebote sowie ein Mitbringbuffet, zu dem alle Gäste etwas beitragen können. Die Familienkarnevalsparty richtet sich an Kinder und alle, die dazugehören. Informationen zur Veranstaltung gibt Pfarrerin Jenny Scheier unter Telefon 01525/6768889.
www.ev-kirche-lindlar.de

 

Hier gehts zum Evangelischen Karnevalsnetzwerk der Blauköpp in Köln.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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