Passionszeit 2026: Aschekreuz, Fastengruppen und Passionskonzerte

Zwischen Aschermittwoch und Ostern lädt die evangelische Kirche jedes Jahr zu einer besonderen Zeit des Innehaltens ein: Die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt, erinnert an den Weg Jesu bis zum Kreuz und eröffnet zugleich Raum für persönliche Besinnung, neue Perspektiven und bewusst gelebten Alltag. In dieser Zeit geht es weniger um Verzicht als um Aufmerksamkeit – für sich selbst, für andere und für das, was trägt. Die Evangelische Kirche in Deutschland begleitet diese Wochen mit ihrer bundesweiten Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“, die 2026 unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ steht und dazu ermutigt, Mitgefühl, Empathie und einen achtsamen Umgang miteinander neu einzuüben. Auch im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region greifen zahlreiche Kirchengemeinden die Passionszeit mit vielfältigen Angeboten auf. Dazu gehören Andachten und Gottesdienste, Fastengruppen zum gemeinsamen Austausch, musikalische Veranstaltungen und Konzerte ebenso wie ökumenische Feiern zum Aschermittwoch mit der Austeilung des Aschekreuzes oder interkulturelle Begegnungen wie das gemeinsame Fastenbrechen. Die folgenden Termine geben einen Überblick über ausgewählte Angebote in Köln und im Rhein-Erft-Kreis.

KÖLN

18.02.2026, 18:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
„Mit Gefühl! – Sieben Wochen ohne Härte“
Fastengruppe zur Aktion der Evangelischen Kirche in Deutschland
Mit Beginn der Fastenzeit beteiligt sich die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll an der evangelischen Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“ und lädt zu einer offenen Fastengruppe unter dem Motto „Mit Gefühl! – Sieben Wochen ohne Härte“ ein. Die Gruppe trifft sich von Aschermittwoch, 18. Februar, bis Ostern an sieben Mittwochabenden, jeweils von 18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr, in der St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31. Die Abende werden von Pfarrer Tim Lahr geleitet. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Eine Anmeldung ist erwünscht.
www.evangelisch-deutzpoll.de

18.02.2026, 19:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Auftakt zum Fastengruppentreffen in Weidenpesch
Mit einem gemeinsamen Auftakt zur Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ lädt die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln am Aschermittwoch, 18. Februar, 19 Uhr, in die Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, ein. Die Auftaktveranstaltung eröffnet die Sieben-Wochen-ohne-Gruppe, die die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst als Phase der Besinnung, des Innehaltens und des Austauschs gestalten möchte. Angeregt vom diesjährigen Fastenmotto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ geht es darum, dem eigenen Denken und Handeln nachzuspüren, neue Perspektiven zu erproben und sich als fühlende und mitfühlende Menschen neu zu entdecken. Informationen und Anmeldung sind bei Susanne Zimmermann per E-Mail an susanne.zimmermann@ekir.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
www.begegnungsgemeinde.de

19.02.2026, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Thomaskirche, Neusser Wall 61, 50670 Köln
Passionsandacht am Feuer
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Ruhe, Licht und Besinnung prägen das „Passionsfeuer“, zu dem die Evangelische Gemeinde Köln am Donnerstag, 19. Februar, 19 Uhr, auf den Kirchplatz der Thomaskirche, Neusser Wall 61, einlädt. Diakon Andreas Mittmann gestaltet die Passionsandacht am Feuer, die in der Passionszeit seit Jahren fester Bestandteil des Gemeindelebens ist. In den Wochen vor Ostern treffen sich die Teilnehmenden jeweils donnerstags für etwa eine halbe Stunde zu einer kurzen Andacht und einem bewussten gemeinsamen Innehalten am Abend. Das Thema der diesjährigen Reihe lautet „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ und greift damit das Motto der Fastenaktion der Evangelischen Kirche auf. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Andacht in der Kirche am Kerzentisch statt.
www.thomaskirche-koeln.de

18.02.2026, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Sankt Peter, Leonhard-Tietz-Straße 6, 50676 Köln
„Ökumenischer Aschermittwoch“
Gemeinsamer Gottesdienst zum Beginn der Passionszeit
Zum Beginn der Passionszeit feiern die Evangelische Gemeinde Köln und die katholische Nachbargemeinde am Mittwoch, 18. Februar, 18 Uhr, einen ökumenischen Aschermittwochsgottesdienst in Sankt Peter, Leonhard-Tietz-Straße 6. In der gemeinsamen Feier mit Pater Kessler und Pfarrer Markus Herzberg steht der Übergang in die Passionszeit im Mittelpunkt. Die Austeilung des Aschekreuzes lädt dazu ein, innezuhalten, sich neu auszurichten und den Weg der kommenden Wochen bewusst zu beginnen.
www.antonitercitykirche.de

18.02.2026, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Trinitatiskirche Neubrück, Europaring 31-35, 51109 Köln
Passionsandachten in Vingst-Neubrück-Höhenberg
Sechs Andachten laden zur Einkehr in der Fastenzeit ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg lädt von Mittwoch, 18. Februar, bis Mittwoch, 25. März, jeweils 18 Uhr, zu einer Reihe von sechs Passionsandachten in der Trinitatiskirche Neubrück, Europaring 31-35, und der Erlöserkirche Höhenberg-Vingst, Burgstraße 75, ein. Die Andachten finden im wöchentlichen Wechsel zwischen beiden Kirchen statt und begleiten die Gemeinde durch die Fastenzeit bis Ostern. Den Auftakt gestaltet Pastor J. Wolke am 18. Februar in der Trinitatiskirche Neubrück. Zudem gestalten Prädikantin Ch. Winterhoff (25.2. und 4.3.) sowie Prädikant A. Helmer (11. und 18.3.) je zwei Passionsandachten. Den Abschluss der Passionsandachten gestaltet dann wieder Pastor J. Wolke am 25. März in der Erlöserkirche Höhenberg-Vingst.
www.vingstneubrueckhoehenberg.de

22.02.2026, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe am 1. Sonntag der Passionszeit (Invokavit)
Beginn der Passionszeit mit dem Projekt „Perspektivwechsel“
Mit der „Evangelischen Messe am 1. Sonntag der Passionszeit (Invokavit)“ beginnt am Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, die Passionszeit, zugleich startet das Projekt „Perspektivwechsel“, das den Gottesdienst in besonderer Weise prägt. In der Evangelischen Gemeinde Köln gestaltet Pfarrer Markus Herzberg die Messe, die die biblischen Versuchungserzählungen zum Ausgangspunkt nimmt und danach fragt, wie es mit Gottes Hilfe gelingen kann, Versuchungen zu widerstehen. Im Rahmen des Projekts „Perspektivwechsel“ werden die Kirchenbänke so angeordnet, dass die Gemeinde einander gegenübersitzt und Gemeinschaft neu und bewusster wahrgenommen wird, mit ungewohnten Blickachsen, neuen Eindrücken und einer veränderten Atmosphäre des Miteinanders. Der Gottesdienst kann auch im Livestream unter www.antonitercitykirche.de mitgefeiert werden.
www.antonitercitykirche.de

25.02.2026, 19:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Evangelische Kirche Weiden / Gemeindezentrum Jochen-Klepper-Haus, Aachener Straße 1208, 50858 Köln-Weiden
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Gemeinsames Innehalten und neue Impulse in der Passionszeit
In der Passionszeit lädt die Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich zu einer Reihe von Treffen zum Motto der Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland in die Evangelische Kirche Weiden, Aachener Straße 1208, ein. Die Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“ der Evangelischen Kirche in Deutschland, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“. Begleitet wird die Reihe von Pfarrerin Dagmar Müller. Los geht es am Mittwoch, 25. Februar, 19 Uhr. Danach finden die Treffen immer dienstags, 19 Uhr, am 3., 10., 17. und 31. März, statt.
www.ev-kirche-weiden.de

26.02.2026, 19:30
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“
Orgelmusik zur Fasten- und Passionszeit
Orgelmusik zur Fasten- und Passionszeit erklingt beim Konzert „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“ am Donnerstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Rolf Müller, Kantor und Organist am Altenberger Dom, gestaltet den Abend mit einem anspruchsvollen Programm, das Werke von Georg Muffat, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Max Reger sowie Alexandre Guilmant umfasst. Darin geht es um Themen wie etwa Klage, Bitte und Hoffnung. Im Zentrum stehen unter anderem Kompositionen und Bearbeitungen zu „Aus tiefer Not schrei’ ich zu Dir“ sowie mehrere romantische Deutungen des Chorals „O Haupt voll Blut und Wunden“, die den geistlichen Charakter der Passionszeit musikalisch vertiefen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

08.03.2026, 17:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
ev. Gemeindezentrum Köln-Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Interkulturelles Fastenbrechen
Begegnung, Austausch und gemeinsames Essen in der Fastenzeit
Beim „Interkulturellen Fastenbrechen“ kommen am Sonntag, 8. März, von 17 bis 20 Uhr Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen im Evangelischen Gemeindezentrum Worringen zusammen, um das Miteinander, gemeinsame Werte und unterschiedliche Traditionen kennenzulernen und zu feiern. Zu der interreligiösen Begegnung laden der deutsch-arabische Freundschaftsverein Sadaaka, der Sozialdienst Katholischer Männer sowie die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen der persönliche Austausch, das gegenseitige Verständnis und das gemeinsame Essen nach Sonnenuntergang. Um Anmeldung wird gebeten bei Volker Hofmann-Hanke unter Telefon 0221/786034 oder per E-Mail an hofmann-hanke@hoffnungsgemeinde-koeln.de.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

11.03.2026, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche, Thurner Str. 105, 51069 Köln
Passionsandachten
Einladung in die Pauluskirche
Zu drei Passionsandachten immer mittwochs, 19.30 Uhr, am 11., 18. und 25. März, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Pfarrer Klaus Völkl gestaltet die Liturgie.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

27.03.2026, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„KirchenTöne: Markus-Passion“ von Reinhard Keiser
Passionskonzert mit Solistinnen, Solisten und Orchester
Die Markus-Passion von Reinhard Keiser steht am Freitag, 27. März, 18.15 Uhr, im Mittelpunkt eines Konzerts der Reihe „KirchenTöne“ in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes Quack musizieren Susanne König (Sopran), Sita Grabbe (Alt), Peter Schmitz (Tenor), Kuno Wübbena (Tenor) und Gustav Muthmann (Bass) gemeinsam mit einem Orchester und gestalten ein Passionskonzert, das zu den selten aufgeführten Werken der barocken Kirchenmusik zählt. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Förderverein Kirchenmusik an der Antoniterkirche sind erwünscht.
www.antonitercitykirche.de

28.03.2026, 18:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orgelvesper – „Komposition trifft Improvisation“
Musik der Passionszeit in der Trinitatiskirche
In der Passionszeit lädt die Trinitatiskirche am Samstag, 28. März, 18 Uhr, zur Orgelvesper „Komposition trifft Improvisation“ in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Im Mittelpunkt stehen komponierte und improvisierte Werke für Orgel, die den Spannungsbogen zwischen barocker Formstrenge und romantischer Klangsprache aufnehmen. Zu hören sind Kompositionen von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert und weiteren Komponisten, ergänzt durch freie Improvisationen. Die Orgelvesper wird gestaltet von Wolf-Rüdiger Spieler, Kirchenmusiker und Programmleiter der Trinitatiskirche. Die liturgische Begleitung übernimmt Pfarrer Klaus Völkl von der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.
www.trinitatiskirche-koeln.de

RHEIN-ERFT-KREIS

17.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, 50354 Hürth-Efferen
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“
Fastengruppe der besonderen Art in der Passionszeit
Bewusst innehalten, das eigene Leben anschauen und neue Impulse für mehr Mitgefühl entdecken: Die Fastengruppe „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth trifft sich ab Dienstag, 17. Februar, wöchentlich von 19 bis 20 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12. Bis Dienstag, 31. März, lädt die Gruppe dazu ein, Texte aus dem Kalender „Sieben Wochen ohne“, der Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland, zu lesen und zu hören, den Impulsen gemeinsam nachzugehen und Erfahrungen aus dem Alltag miteinander zu teilen. Die Treffen sind offen für alle, unabhängig davon, ob nur einzelne Termine oder die gesamte Reihe besucht werden.
www.evangelisch-in-huerth.de

18.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Passionsandachten in der Christuskirche
Sieben Wochen, die anders sind
Die Zeit der Passion lädt dazu ein, innezuhalten und den eigenen Lebensweg bewusst in den Blick zu nehmen: Die Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl beginnen am Mittwoch, 18. Februar, 19 Uhr, in der Christuskirche, Mayersweg 10. An insgesamt sieben Mittwochabenden, jeweils 19 Uhr, wird Raum gegeben für Andacht, Stille und persönliche Fragen nach dem, was trägt, was fehlt und wohin der eigene Weg führt, wenn Pläne sich ändern oder Kreuze auftauchen. Die weiteren Andachten finden am 25. Februar sowie am 4., 11., 18. und 25. März statt.
www.kirche-bruehl.de

19.02.2026, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
Passionsandachten in Kerpen
Innehalten mit Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk
Die Evangelische Kirchengemeinde Kerpen lädt in der Passionszeit zu wöchentlichen Passionsandachten ein, die jeweils donnerstags, 19 Uhr, in der Johanneskirche, Filzengraben 19, gehalten werden. Die Reihe beginnt am Donnerstag, 19. Februar, und wird am 26. Februar sowie am 5., 12., 19. und 26. März fortgesetzt. Ziel ist es, die Wochen zwischen Karneval und Ostern bewusst zu gestalten und innezuhalten. Im Anschluss besteht jeweils Gelegenheit, bei einer Tasse Tee miteinander ins Gespräch zu kommen. Gestaltet wird die Reihe von einem Vorbereitungsteam gemeinsam mit Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk.
www.evangelisch-in-kerpen.de

19.02.2026, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, 50321 Brühl
Fastengruppe 2026 „Jenseits des Lebens“
Bilder und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod
Was erwartet Menschen jenseits des Lebens, welche Hoffnungen verbinden sie mit einem Leben nach dem Tod und wie tröstlich oder fragwürdig sind die Bilder, die darüber kursieren: Mit diesen Fragen beschäftigt sich in der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl die Fastengruppe 2026 „Jenseits des Lebens“, die am Donnerstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, in der Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, beginnt. An sechs Donnerstagen in der Passionszeit trifft sich die Gruppe jeweils um 19.30 Uhr, um sich über persönliche Vorstellungen, biblische Bilder und kulturelle Deutungen des Lebens nach dem Tod auszutauschen und diese gemeinsam zu bedenken; dazu gehören auch Fragen nach Wiedererkennen, Gemeinschaft und der Bedeutung populärer Bilder zwischen Trost und Kitsch. Die Treffen finden am 19. und 26. Februar sowie am 5., 12. und 19. März statt. Außerdem bereitet die Fastengruppe den Gottesdienst mit Tischabendmahl am Gründonnerstag, 2. April, vor und gestaltet ihn mit. Eine Anmeldung bis Donnerstag, 30. Januar, bei Pfarrer Stefan Jansen-Haß unter Telefon 02232/153920 oder per E-Mail an stefan.jansen-hass@ekir.de wird erbeten.
www.kirche-bruehl.de

01.03.2026, 17:30
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Ev. Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt
Fastenbrechen

22.03.2026, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim
Zentralgottesdienst Johannes-Passion

Text: APK, Stand: 22.01.2026
Foto(s): APK/AI

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Evangelischer Karneval vernetzt: Das neue Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“ verbindet Gemeinden in Köln und im Rhein-Erft-Kreis

Karneval gehört im Rheinland zur DNA – und das gilt auch für die evangelische Kirche. Im Rhein-Erft-Kreis und in Köln engagieren sich viele Gemeinden seit Jahren im Karneval. Jetzt werden diese Aktivitäten gebündelt – im evangelischen Karnevalsnetzwerk Blauköpp.

Pfarrer Oliver Kießig ist einer der Initiatoren. Er sagt: „Wir vernetzen das Karnevalsengagement in den Gemeinden in Köln und Regionen. Die evangelische Kirche ist eigentlich schon immer im Karneval dabei, macht Gottesdienste, Sitzungen, ganz viele andere Veranstaltungen. Und die Idee ist, all das zusammenzubringen und die Leute, die sich im Karneval und in der evangelischen Kirche engagieren, zu vernetzen.“

Für evangelischen Karneval gibt es im Rhein-Erft-Kreis viele Beispiele. Heike Kümpel lebt in Kerpen, ist im offiziellen Karneval aktiv und feiert seit Jahren als Prädikantin Gottesdienste mit dem jeweiligen Kerpener Dreigestirn. Sie erzählt: „Es gibt Gemeinden wie zum Beispiel Elsdorf, Pulheim und Kerpen, in denen es Gottesdienste mit Dreigestirn gibt. Es gibt Gruppen in den Gemeinden, die Karnevalsfeiern machen und es gibt Pfarrsitzungen, in denen auch evangelische Gemeindeglieder zum Beispiel im Elferrat sitzen, und die damit ökumenischen Charakter haben.“

Mit dem Netzwerk Blauköpp sollen genau solche Initiativen sichtbarer werden und Menschen miteinander in Kontakt kommen, die evangelischen Karneval feiern und leben. Pfarrer Oliver Kießig rechnet dabei mit einer Beteiligung von rund zwanzig Kirchengemeinden: „Wir laden die Gemeinden ein und die, die sich engagieren, und vernetzen uns mit ihnen. Dann schauen wir, wohin es sich entwickelt. Vielleicht wird irgendwann eine Karnevalsgesellschaft gegründet und dann ist man ganz offizieller Teil dieses Vereinswesens. Vielleicht bleibt es auch ein Netzwerk.“

Egal in welcher Form – die Blauköpp stehen für evangelischen Karneval, der verbindet: im Rhein-Erft-Kreis, in Köln und der Region. Alle Termine und Informationen zum evangelischen Karneval gibt es online unter www.blaukoepp.de

Dieser Beitrag ist auch zu hören in der Sendung Himmel und Erde bei Radio Erft.

Text: Sammy Wintersohl
Foto(s): Archiv/Collage: APK

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Ehrenamtliche Seelsorge-Ausbildung startet am 20. Februar

Seelsorge ist eine grundlegende Aufgabe der evangelischen Kirche. Die nächste qualifizierte Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche in verschiedenen Seelsorgefeldern startet am 20. Februar. „Wir haben noch allerletzte freie Plätze“, Pfarrerin Dr. Dorit Felsch, die gemeinsam mit Pfarrerin Dagmar Schwirschke die Ausbildung verantwortet. „Wir freuen uns sehr auf den neuen Kurs. Es ist großartig, dass sich immer wieder Menschen entscheiden, ehrenamtlich in der Seelsorge tätig zu sein. Der Bedarf dafür ist da. Und wir erleben, wie gut es Menschen in schwierigen Lebenssituation tut, dass Seelsorgende da sind und empathisch das Schwere mit aushalten.“ Momentan gibt es pro Halbjahr einen Kursdurchgang, nach Februar also wieder ab September 2026.

Die Ausbildung umfasst 150 Unterrichtsstunden und ist gemäß den Richtlinien der Evangelischen Kirche im Rheinland eine qualifizierte Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche in verschiedenen Seelsorgefeldern. Am Anfang steht die „große Basisausbildung“ mit 110 Unterrichtsstunden. Anschließend folgt ein Spezialisierungsmodul im Umfang von 40 Unterrichtsstunden, in dem in die Besonderheiten des gewählten Seelsorgefeldes eingeführt wird. Die Ausbildung dauert etwa ein Jahr. Sie findet in einer festen Gruppe statt, die sich an Abenden und Wochenenden trifft. Die genauen Termine erhält man auf Anfrage.

„Wir suchen offene, empathische Menschen aller Altersgruppen und beruflichen Hintergründe, die Zeit und Lust auf eine intensive und spannende Ausbildung und dieses besondere Ehrenamt haben“, erklärt Dr. Dorit Felsch. Die Ausbildung ist für die Teilnehmenden kostenlos. Im Gegenzug verpflichten sie sich dazu, nach ihrem Abschluss mindestens drei Jahre lang in einem Seelsorgefeld des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region (bzw. eines Kölner Kirchenkreises) mitzuarbeiten

Inhalte der Ausbildung:

  • Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Förderung von Beziehungs- und Gesprächskompetenz
  • Einübung seelsorglicher Gesprächsführung
  • Schulung eines personzentrierten, realitätsbezogenen, achtungsvollen Gesprächsverhaltens
  • Respekt vor der Person und Biographie der*des Anderen
  • Wahrnehmung und Respektieren der eigenen Belastungsgrenzen
  • Wahrnehmung und Wertschätzung der Eigenkompetenz und der Ressourcen des Gegenübers
  • Bewusste Auseinandersetzung mit eigenen Wert- und Glaubenshaltungen
  • Umgang mit seelsorglichen Themen wie: Beziehungskonflikte, Einsamkeit, Krisen, Suizidalität, Tod und Trauer, religiöse und spirituelle Fragen

Die Ausbildungskonzepte orientieren sich u.a. an gesprächstherapeutischen, personzentrierten und systemisch-ressourcenorientierten Ansätzen.

Jetzt hier bewerben: Bewerbungsbogen zum Download

Kontakt

Ausbildung Ehrenamtlicher in Seelsorge
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Kartäusergasse 9-11
50678 Köln
Tel: 0176 – 326 370 38 (Di und Mi 9-15 Uhr)
Mail: seelsorge-ausbildung.kirche-koeln@ekir.de

www.lebenswege-begleiten.koeln

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Zentraler Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen in armenischer Kirche

Das Logo der Gebetswoche 2026Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat am vergangenen Freitag zur Feier des zentralen Gottesdienstes zur Gebetswoche für die Einheit der Christen in die armenisch-apostolische Diözesankirche St. Sahak-St. Mesrop in Köln eingeladen. Damit hat der Gottesdienst erstmals in einer armenisch-apostolischen Kirche stattgefunden. Die Feier stand unter dem Motto der Gebetswoche: „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ (Eph 4,4).

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird weltweit vom Ökumenischen Rat der Kirchen und vom Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen verantwortet. Der zentrale Gottesdienst in Deutschland wurde in diesem Jahr vorbereitet von der Armenisch-Apostolischen Kirche und der ACK in Deutschland.

Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie und Mitglied der ACK, war beim zentralen Gottesdienst vorbei:

Wie haben Sie den Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen persönlich erlebt – was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Martin Bock: Die Armenisch-Apostolische Diözesankirche St. Sahak-St. Mesrop in Köln-Niehl, die ursprünglich eine römisch-katholische Kirche war und schon vor 30 Jahren zu einer neuen Heimat für die armenische Kirche wurde, war an diesem Abend voller Menschen: aus der Kölner armenischen Gemeinde, aus den Nachbargemeinden, Mitglieder der ACK Köln und Nordrhein-Westfalen waren da, sowie Vertreter:innen des Bistums Köln, der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Weitgereiste der ACK Deutschland und der Ökumenischen Zentrale in Frankfurt. Der Gottesdienst war als eine Lichtfeier gestaltet, mit Texten und Melodien der armenischen Kirche, die den Auf- und Untergang der Sonne, das Licht, das auf und durch die Schöpfung fließt, mit dem Glanz und der Herrlichkeit des dreieinigen Gottes zusammen sieht und lobt. Diese Schöpfungs- und zugleich auf Gottes Geheimnis bezogene Frömmigkeit ist innig und schön, aber auch fremd. Die Texte, die wir gebetet haben, sind Jahrhunderte alt, sie gehen zum Teil bis in die Gründungszeit der armenischen Kirche im 4. Jahrhundert zurück. Besonders in Erinnerung ist mir die Musik geblieben: das weltberühmte Geghard Vocal Ensemble aus Armenien unter der Leitung von Anahit Papayan hat einfach wunderbar gesungen. Dieser Frauenchor wurde 2001 am mittelalterlichen UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Geghard gegründet und gilt international als eines der herausragenden Ensembles für armenische sakrale Musik.

Die Feier war geprägt von armenischer Liturgie, Musik und Symbolik. Wie haben Sie die Stimmung und das Miteinander der verschiedenen Kirchen an diesem Abend wahrgenommen?

Martin Bock: Durch die Musik und die so atmosphärisch dichten Gebetstexte entstand zwischen den Vertretern der Kirchen und der ganzen Gemeinde eine enge Verbindung und eine vertraute Stimmung. Es haben sich alle gewissermaßen von sich weg und hin zum Licht als Quelle und „Nahrung“ orientiert. In der Predigt erinnerte der Vorsitzende der ACK, Reverend Christopher Easthill, daran, was es heute in politischen Welt bedeutet, „Lichtbringer zu sein“: „Für das Nazi-Regime war ein zerstrittener Kontrahent fraglos besser als ein geeinter Gegner“ – als auch auf aktuelle Entwicklungen: „Überall auf der Welt haben Eigennutz, Machtliebe, Gier, Ab- und Ausgrenzung, sowie Angst- und Hassbotschaften gerade Konjunktur.“ Gegen diese Kräfte sollten die Christen „gemeinsam und geeint das Licht vom Licht entgegen“ stellen. Mit dieser Formulierung „Licht vom Licht“ hat Reverend Easthill noch einmal einen Bogen zum Jubiläum des nicänischen Glaubensbekenntnisses im vergangenen Jahr geschlagen. Von Gott und seinem Sohn Jesus Christus so, als „Licht vom Licht“ zu sprechen, ist durchaus gesellschaftlich relevant; es zeigt, dass Christ:innen allen Grund und Kraft haben, sich – wie gerade in Minneapolis – den menschenfeindlichen Spaltungskräften entgegenzustellen, ja entgegenzubeten!

Wenn Sie auf den Gottesdienst insgesamt zurückblicken: Was hat er aus Ihrer Sicht für die ökumenische Gemeinschaft in Köln und darüber hinaus bewirkt?

Martin Bock: Mit diesem Gottesdienst sollte die Gebetswoche für die Einheit der Christen ja abgeschlossen werden. Das war eine gute Idee, die Verbindung zwischen den Christ:innen in Deutschland nicht nur am Anfang, wie am 18. Januar in Nürnberg geschehen, zu initiieren, sondern sie mit dieser Lichtfeier kraftvoll abzuschließen. Mit einem fröhlichen Fest und leckerem Essen ging dieser Tag dann auch zu Ende. Die armenische Gemeinde mit ihrem Vertreter, Archimandrit Yeghishe Avetisyan, ist fester Bestandteil der Kölner Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, diese Gemeinschaft wurde am letzten Sonntag auf jeden Fall bestärkt und bekräftigt. Darüber freuen wir uns.

Text: APK
Foto(s): Martin Bock/APK:Canva-Collage

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Susanne Beuth als ACK-Vorsitzende verabschiedet – Jubiläumsabend würdigte Frauen in der Ökumene

„Dies ist wahrscheinlich die letzte Verabschiedung aus einem deiner zahlreichen Ehrenämter“, wandte sich Dr. Martin Bock an Susanne Beuth. Die ehemalige Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Mitte war seit 2019 die erste weibliche Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln und wurde an einem Abend im Haus der Evangelischen Kirche aus dem Amt verabschiedet. Der Abend stand im Zeichen eines Jubiläums. Vor ziemlich genau 100 Jahren – 1925 – trafen sich in Stockholm 600 Delegierte aus 37 Ländern zur ersten „Weltkonferenz für Praktisches Christentum“, die als Meilenstein für die ökumenische Bewegung gilt. Unter den Delegierten waren 70 Frauen, deren Namen eher unbekannt sind. Pfarrerin Ursula Thomé hat sich auf Spurensuche gemacht und stellte ihren Vortrag unter das Motto „Wer Frauen sucht, wird sie finden“. Martin Bock wies scherzhaft darauf hin, dass es dabei nicht um eine Partnerschaftsvermittlung handele.

Almuth Voss stellte die Referentin vor. „Wir kennen uns bereits seit dem Studium.“ Thomé war bis zu ihrem Ruhestand lange Jahre Ansprechpartnerin für Ökumene in sieben Kirchenkreisen im westlichen Ruhrgebiet. Internationale Begegnungen seien ihr immer sehr wichtig gewesen, sagte Voss. Leider habe das Konzil von Nicäa, das vor 1700 Jahren stattgefunden habe, im vergangenen Jahr die „Weltkonferenz für Praktisches Christentum“ sozusagen aus den Schlagzeilen verdrängt, so Voss.

70 Frauen unter 600 Delegierten

Ursula Thomé erinnerte daran, dass es 1925 in der damaligen Weimarer Republik eine kurze stabile Phase der Demokratie gegeben habe. In jenen Jahren habe eine weltweit agierende solidarische Frauenbewegung das Wahlrecht für Frauen erstritten. Viele Frauen, die an dem Kongress in Stockholm teilnahmen, hätten sich aus dem Wahlrechtsengagement gekannt. Ursula Thomé wies auf das große Engagement des Stockholmer Bischofs Nathan Söderblom für das Zustandekommen der Konferenz in Stockholm hin. „Er war international sehr gut vernetzt.“ Nicht zuletzt habe die Frage „Schaffen wir das Reich Gottes, oder bezeugen wir es nur?“ eine große Rolle gespielt. Weitere Themen waren Frieden, die soziale Frage, Kinderarbeit, die oft desolate Wohnsituation von Familien und Alkoholismus. Aus Deutschland nahmen fünf Frauen teil. Bekannte Teilnehmerinnen waren Elsa Brundström und Selma Lagerlöf. Sechs der 600 Delegierten kamen aus Ländern außerhalb von Europa.

Das Frauenbankett als Demonstration

Wichtig sei das Frauenbankett gewesen, berichtete Thomé. Daran hätten die weiblichen Delegierten teilgenommen, Frauen von männlichen Delegierten und deren Töchter. Gastgeberin sei Anna Söderblom gewesen, Gattin des schon erwähnten Bischofs. „Das Bankett war eine Demonstration des öffentlichen schwedischen Frauenlebens“, sagte Thomé. Eine der deutschen Delegiertinnen war Dr. Carola Barth, die 1907 in Jena promoviert worden war. Barth leitete ab 1921 das städtische Lyzeum in Köln-Mülheim, wurde aber 1934 von den Nazis aus dem Schuldienst entfernt. Sie hat in vielen kirchlichen Gremien gearbeitet und sich für die Völkerverständigung stark gemacht.

Lucy Gardner – „Herzensfrau“ der Referentin

Prägend für die Konferenz war Lucy Gardner. Die englische Quäkerin und Friedensaktivistin sei ihre „Herzensfrau“, bekannte Thomé. Die Ökumenikerin, Krankenschwester und Lehrerin habe bei der Stockholmer Konferenz über die Redezeit gewacht und sei dabei durchaus resolut gewesen. 100 Jahre nach der Konferenz hat es wieder ein ökumenisches Treffen in der schwedischen Hauptstadt gegeben. Ursula Thomé war dabei. Wieder standen Themen wie Krieg und Frieden, soziale Ungerechtigkeiten und Gleichberechtigung von Frauen auf der Tagesordnung. „Diesmal waren deutlich mehr Frauen dabei als vor 100 Jahren“, erzählte Thomé. Auch der Rechtsruck in vielen europäischen Ländern und der wachsende Nationalismus wurden besprochen. Vernetzung sei für die Ökumene sehr wichtig, sagte Thomé. Stockholm habe allen gutgetan: „Man braucht solche Höhepunkte für die Ökumene wie diese Festwoche. Und Kirchentage.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Christliche Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause: Das Interesse ist groß

Das Interesse ist groß: Einige Menschen haben sich bereits für das neue gemeinschaftliche Wohnprojekt auf dem Campus Kartause gemeldet – eine christliche Wohngemeinschaft, die sich an der Vision der ökumenischen Community of Iona orientiert. Das Wohnprojekt wird Anfang 2027 bezugsfertig sein; in naher Zukunft können die ersten Mietverträge geschlossen werden.

Was ist die ökumenische Community of Iona?

Es handelt sich um eine christliche, überkonfessionelle  Gemeinschaft von Menschen aus allen Kontinenten, die ihr Zentrum in einer alten Benediktinischen Abtei mit dazugehöriger Klosteranlage auf der schottischen Insel Iona hat. Dort leben Menschen zwischen sieben Wochen bis drei Jahren in einfachen Verhältnissen zusammen. Ziel ihrer Arbeit ist es, das christliche Zeugnis in der Mitverantwortung für Umwelt und Gesellschaft zu leben. Die Gemeinschaft tut das unter anderem durch neue Gottesdienstformen und Lieder sowie den Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden. In der Gemeinschaft von Iona sind lesbische und schwule, bi-,trans-, intersexuelle und queere Menschen (LSBTIQ) herzlich willkommen. 260 Mitglieder, 1600 assoziierte Mitglieder und 1600 Freunde bilden weltweit die Gemeinschaft von Iona – dort, wo sie leben und ihr Christsein teilen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der (englischsprachigen) Internetseite der Community.

Gemeinsames Wohnprojekt auf dem Campus Kartause

Inspiriert von der Vision der ökumenischen Community of Iona und in der Überzeugung, dass Gemeinschaft verändernde Kraft hat, gehen die Menschen dieser Wohngemeinschaft auf einen Weg mit diesen Werten:

  •    der Sehnsucht nach einer gerechten und friedvollen Welt, in der das Leben für alle Geschöpfe blühen kann.
  •    einer Gemeinschaft, die sich als ein offener Prozess versteht.
  •    einem geistliches Leben, dessen Formen sich in der konkreten  Gemeinschaft entwickeln wird.

Die Menschen, die sich auf dieses Projekt einlassen, vertrauen auf die verändernde Kraft einer Gemeinschaft, die respektvoll miteinander umgeht, im Hören, Sprechen und Teilen. Für ein gelingendes Miteinander seien Bewusstsein für eigene Bedürfnisse und Fähigkeiten ebenso wichtig wie Freude am geistlichen Austausch: „Wer gemeinschaftlich leben will, sollte sich darüber bewusst sein: Was brauche ich und was kann ich geben? Neugierde, etwas Mut, Lust am Miteinander und auf Neues, das erscheint mir ein guter Mix“, erklärt Antje Rinecker, Studienleiterin der Melanchthon-Akademie.

Das Wohnprojekt umfasst neun Appartements sowie großzügige Gemeinschaftsbereiche mit Küche und Essbereich. Die Wohnflächen der Appartements liegen zwischen 59 und 83 Quadratmetern inklusive anteiliger Gemeinschaftsräume. Der Mietpreis beträgt voraussichtlich 18 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Nebenkosten. Interessierte sollten sich idealerweise für mindestens drei Jahre zum gemeinschaftlichen Leben verpflichten.
Kontakt für Interessierte: rinecker@melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): APK-Archiv

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Unsere Wochentipps: „Moving Sounds“, Frauentag und „Mannheim und Mozart“

Ein musikalischer Auftakt, inspirierende Begegnungen und wichtigen Amtseinführungen prägen die kirchlichen Veranstaltungen zum Monatswechsel im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Von spirituellen Klangreisen über den traditionsreichen Frauentag bis hin zu feierlichen Gottesdiensten mit Einführung und Verabschiedung – das Programm unserer Wochentipps verbindet dieses Mal Musik, Gemeinschaft und Zuversicht. Familien kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte.

Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek

Mit einem Gottesdienst werden Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek am Donnerstag, 29. Januar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, in ihre neuen Ämter eingeführt. Die Einführung nimmt Pfarrer Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent, vor. Pfarrerin Nena Raab übernimmt die 54. Verbandspfarrstelle am Berufskolleg Ehrenfeld. Pfarrer Radomir Nosek übernimmt die Aufgabe als Bezirksbeauftragter im Referat für Berufskollegs im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang statt. Für die Planung wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 22. Januar, per E-Mail an berufskolleg.kirche-koeln@ekir.de oder telefonisch unter 0221/3382278 gebeten.
www.reli-koeln.de

„MOVING SOUNDS“ – Intuitive Klangreisen zwischen Komposition und Improvisation

Das Ensemble „MOVING SOUNDS“ ist am Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr (Einlass 17 Uhr), in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh Straße 5, zu Gast. Tara Bouman (Klarinette) und Markus Stockhausen (Trompete) verweben intuitive Musik mit eigenen Kompositionen und gestalten ihr Spiel spontan aus der Schwingung des Raumes und seiner Akustik heraus, wobei sie das Publikum auf eine gemeinsame musikalische Entdeckungsreise mitnehmen. Nach zahlreichen Konzerten unter anderem in Italien, der Schweiz, England, Norwegen, Frankreich, Spanien, den USA und Chile ist das Ensemble nun in Köln zu erleben. Veranstalter ist die Diakonie Michaelshoven. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.diakonie-michaelshoven.de

31. Frauentag im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch

Der Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch lädt am Samstag, 31. Januar, 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr, zum 31. Frauentag in das Berufsförderungswerk der Diakonie Michaelshoven, Martinsweg 11, ein. Unter dem Motto „Hoffnung – Vertrauen – Zuversicht“ erwarten die Teilnehmerinnen vielfältige Workshops, die Mut machen und neue Perspektiven eröffnen. Kirchenmusikerin Barbara Bannasch lädt dazu ein, mit Musik Vertrauen und Zuversicht zu erleben, während Religionspädagogin Magdalene Otto der Frage nachgeht, warum Hoffnung heute nötiger ist denn je. In einem weiteren Angebot stellen Pfarrerin Andrea Döhrer und andere Referentinnen hoffnungsvolle Texte zuversichtlicher Frauen aus vergangenen Jahrhunderten vor. Wer die eigene Stimme entdecken möchte, findet im Workshop von Christa Menke kreative Impulse, und Tanzpädagogin Marlene Preuß führt mit meditativen Elementen auf die „Spuren biblischer Frauen“. Die Teilnahme kostet 15 Euro, einschließlich Mittagessen, Getränken, Kaffee und Kuchen, und ist am Tagungsort zu zahlen. Eine Anmeldung unter www.kkk-sued.de/anmeldung-frauentag ist erforderlich.
www.evangelisch-linksrheinisch.de

„Mannheim und Mozart“ – Konzert des ENSEMBLE 07

Mit dem Programm „Mannheim und Mozart“ ist das ENSEMBLE 07 – Freies Kammerorchester Köln am Samstag, 31. Januar, 18 Uhr, in der Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach zu Gast. Das Orchester widmet sich Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Stamitz und Franz Xaver Richter und verbindet musikalische Transparenz mit einer historisch orientierten Aufführungspraxis, wie sie für das ENSEMBLE 07 prägend ist.
www.zumfriedengottes.de

Gottesdienst mit Verabschiedung Pfarrer Christoph Nötzel

Nach fast vier Jahrzehnten im kirchlichen Dienst verabschiedet sich Pfarrer Christoph Nötzel zum Februar 2026 in den Ruhestand. Die Evangelische Christusgemeinde an der Glessener Höhe lädt aus diesem Anlass am Sonntag, 1. Februar, 10.15 Uhr, in die Gnadenkirche Brauweiler, Friedhofsweg 4, zum Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein ein. Rund 20 Jahre wirkte der gebürtige Bonner als Gemeindepfarrer in Altenberg/Schildgen, bevor er 2010 Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste in der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde. Zu seinen Projekten hier zählen die „Missionale“, das „GlaubMalBuch“ sowie zahlreiche Veröffentlichungen zur Stärkung kirchlicher Arbeit. Seit 2019 arbeitet er wieder als Gemeindepfarrer in der Evangelischen Christusgemeinde an der Glessener Höhe (vormals Evangelische Kirchengemeinde Brauweiler-Königsdorf).
www.evangelische-christusgemeinde.de

Familiengottesdienst mit Einführung von Pfarrerin Anna-Maari Tölle

In einem Familiengottesdienst führt die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl am Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, in der Stephanuskirche, Brehmstraße 4–6, Pfarrerin Anna-Maari Tölle in ihr Amt ein. In der modernen Kirche mit ihrem großen Glasfenster und dem festlich geschmückten Altar wird der Gottesdienst gemeinsam von der Gemeinde gestaltet und richtet sich ausdrücklich an Familien.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

„Die Orgelmaus erzählt“

Neugierig, verspielt und mit viel Musik wird am Sonntag, 1. Februar, 15.30 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ in Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, die Orgel zum Erzählen gebracht, wenn die Evangelische Heilig Geist Gemeinde Köln Land zu dem Gesprächskonzert „Die Orgelmaus erzählt“ einlädt. Julia Diedrich und Daniela Bosenius nehmen Kinder im Alter ab vier Jahren ebenso wie erwachsene Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Entdeckungsreise und vermitteln auf kurzweilige Weise die Funktionsweise der Orgel. Spielerische Elemente und anschauliche Erklärungen machen das Konzert zu einem gemeinsamen Erlebnis für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.
www.evkirche-ichthys.de

Alle Karnevalsgottesdienste finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Charlotte Horn: „TelefonSeelsorge bedeutet: Da sein für Menschen in Not“

Pfarrerin Charlotte Horn, Leiterin der Evangelischen TelefonSeelsorge Köln, spricht über ihre Motivation, über die Bedeutung des Zuhörens in Krisen und darüber, wie TelefonSeelsorge Menschen in Not Halt, Würde und neue Perspektiven gibt:

Warum ist TelefonSeelsorge wichtig?

Charlotte Horn: TelefonSeelsorge bedeutet: Da sein für Menschen in Not. Manche, die anrufen, sind in einer akuten Krise, andere leiden über lange Zeit und rufen dann auch häufiger an. Es geht um Themen, die sonst „auf der Rückseite unseres Alltags“ bleiben: Menschen rufen an, weil sie niemanden haben oder weil sie ihre Familie oder den Freundeskreis mit ihrem Problem nicht immer neu belasten wollen. Oder auch, weil sie gerade wegen der Anonymität hier ihre Scham überwinden können, über das zu sprechen, was sie bedrückt.

Was könnte mich motivieren, bei der TelefonSeelsorge ehrenamtlich mitzuarbeiten?

Charlotte Horn:  Wer bei uns ehrenamtlich mitarbeiten will, sollte offen und lebenserfahren sein, sich auf andere Menschen ohne Wertung einstellen können. Man muss psychisch belastbar sein und bereit, sich mit sich selbst und den eigenen Krisen auseinanderzusetzen und Neues zu lernen. Der Einsatz umfasst 15 Stunden pro Monat, auch Nachtdienste. Da wir anonym und verschwiegen arbeiten, kann man mit diesem Ehrenamt keine öffentliche Anerkennung bekommen – jedenfalls nicht persönlich. Wertschätzung erfahren wir in der TS-Gemeinschaft daher vor allem voneinander. Eine unserer Supervisorinnen hat uns neulich ein schönes Feedback gegeben: „Ich blicke hier in so viele schöne Gesichter. Gesichter, die von innen leuchten.“ Vielleicht hat diese Wahrnehmung auch damit zu tun: in diesem Ehrenamt sind Menschen bereit, sich immer neu auch mit sich selber und ihren Lebensthemen auseinanderzusetzen. Nur wer sich selber vertieft kennt, auch die eigene Verletzlichkeit, kann bei anderen angstfrei genau hinhören, was Sache ist. Und weil wir persönliche Themen miteinander besprechen, schweißt das natürlich zusammen. So ist  für viele die Verbundenheit untereinander das Rückgrat ihres Telefondienstes. Wir erleben diese Verbundenheit bei gemeinsamen Fortbildungen, Supervisionen, bei Gottesdiensten und bei Festen, die wir feiern. Da wird es dann auch mal lustig und leicht und beschwingt. Humor ist eine wichtige Kraftquelle.

Was sind in Ihren Augen die brennendsten Themen?

Charlotte Horn: Ein besonderes Thema am Telefon sind Suizidgedanken und Suizidabsichten.  Dass es die TelefonSeelsorge gibt, liegt (auch) an der Unerträglichkeit des Phänomens Suizid. Menschen töten sich selbst – aus akuter Verzweiflung, in schwerster Depression. Wahrscheinlich hätte es in den allermeisten Fällen eine andere Lösung gegeben. Denn Menschen wollen in der Regel nicht tot sein, sie wollen nur nicht so weiterleben, wie sie es gerade tun müssen. Die TelefonSeelsorge begleitet auch Menschen in tiefster Verzweiflung, um ihnen ein Innehalten zu ermöglichen. Damit sie im Gespräch über das Unerträgliche ihrer Situation vielleicht eine Perspektive finden, die ihnen das Weiterleben ermöglicht. Deshalb werden alle Mitarbeitenden bei der TelefonSeelsorge für Gespräche mit Menschen in suizidalen Krisen geschult und weitergebildet. Unsere Mitarbeitenden können das Thema sensibel aufgreifen, und sie können es auch aktiv ansprechen, wenn es notwendig erscheint.

Was hat Sie veranlasst, sich auf diese Stelle zu bewerben?

Charlotte Horn: Viele Jahre lang war ich ehrenamtlich Telefonseelsorgerin – neben meinem Beruf als Schulpfarrerin an einem Kölner Gymnasium. Der ehrenamtliche Dienst am Telefon hat mich über die Jahre geprägt. Die Gespräche am Telefon waren bewegend. Und ich konnte sie in der Supervisionsgruppe besprechen; die Supervisionen helfen, diese Eindrücke zu verarbeiten, eigene Muster zu erkennen und sich weiterzuentwickeln. Ich habe gelernt, bewusster zu reagieren und innerlich gelassener zu werden. Für dieses schöne und auch anspruchsvolle Ehrenamt werden alle bei uns in einer einjährigen Ausbildung qualifiziert und anschließend durch regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen begleitet und unterstützt. Unter anderem für die Organisation dieser fachlichen Begleitung bin ich nun  als Leiterin zuständig.

Das Thema des Programmheftes der Melanchthon-Akademie heißt für dieses Halbjahr: „Reparierbar?“ Was fällt Ihnen im Zusammenhang mit der TelefonSeelsorge dazu ein?

Charlotte Horn: Bei uns geht es nicht ums Reparieren. Wiederkehrende Themen am Telefon sind: Überforderung, mangelnde Anerkennung, Scham. Weitere Themen sind: Beziehungsprobleme, Krankheit, Trauer, Einsamkeit, Stress, Ängste. Es rufen uns Menschen aller Altersgruppen an, manche mehrmals über Wochen, manche einmal. Unsere Haltung ist: wir wissen nicht die Lösung, aber wir unterstützen dabei, dass die Anrufenden  sich sortieren, aussprechen, Kontakt spüren –  und den nächsten Schritt im eigenen Alltag für sich finden. Aktuell wirbt sogar ein deutscher Rapper in einem seiner Videoclips am Ende darum, sich in der Not an die Telefonseelsorge zu wenden (apache207, Song: Mann muss). In dem Song geht es  um die gesellschaftlichen Zwänge, unter denen viele Jungs und Männer leiden, weil sie mit einem schwierigen Bild von Männlichkeit einhergehen. Am Ende des  Videoclips wird  die Nummer der Telefonseelsorge eingeblendet. Hier darf man sich – am Telefon – auch mal schwach und verletzlich zeigen, das ist die Botschaft.

Alle Infos finden Sie hier:   Evangelische TelefonSeelsorge Köln – Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Die nächste qualifizierte Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche in verschiedenen Seelsorgefeldern startet am 21. Februar. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier: www.lebenswege-begleiten.koeln

Text: Antje Rinecker
Foto(s): APK

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„ALAAF – Mer dun et för Kölle!“: Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region laden ein

Unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ feiert Köln in der Session 2026 den Karneval. Das Motto bringt zum Ausdruck, dass in diesem Jahr insbesondere die vielen Ehrenamtlichen, die den Karneval Jahr für Jahr mit Ideen, Herzblut und Einsatz möglich machen, gewürdigt werden sollen. Der Straßenkarneval wird am Donnerstag, 12. Februar, eröffnet und geht bis Dienstag, 17. Februar. Schon in den Wochen davor greifen zahlreiche Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region die fünfte Jahreszeit auf und laden zu karnevalistischen Gottesdiensten, Feiern, Konzerten und Begegnungen ein. Zwischen Alaaf und Amen, Musik und Liturgie, Tanz, Gebet und Gemeinschaft zeigen die Veranstaltungen, wie eng Karneval und kirchliches Leben in Köln miteinander verbunden sind. Hier eine Übersicht:

Köln

Karnevalsgottesdienst: Kölsche Psalmen, Lieder und Café in Vogelsang

Mit kölschen Psalmen, bekannten Liedern und viel „jecker“ Stimmung wird der Karnevalsgottesdienst am Sonntag, 1. Februar, 10.45 Uhr, in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, gefeiert. Noch vor den tollen Tagen verbindet der Gottesdienst karnevalistische Lebensfreude mit evangelischer Tradition. Musikalisch wirken unter anderem Mariechen, Hochwürden und die Vogelsängerinnen mit. Verkleidungen sind willkommen, der Gottesdienst kann aber selbstverständlich auch ohne Kostüm besucht werden. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum karnevalistischen Kirchencafé ins Gemeindehaus ein.
http://www.evangelisch-ehrenfeld.de

Familiengottesdienst zu Karneval. Bunt, fröhlich und familiennah durch die fünfte Jahreszeit

Ein Famwww.evangelisch-ehrenfeld.deiliengottesdienst zu Karneval bringt am Sonntag, 1. Februar, 11.11 Uhr, in der Petruskirche Köln-Merheim, Kieskaulerweg 53, Jung und Alt zusammen und verbindet karnevalistische Freude mit gottesdienstlicher Gemeinschaft. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Daniel Rösler, unterstützt von Hubert und der Ballettschule Herberhold, die mit tänzerischen Beiträgen beteiligt ist.
www.brueck-merheim.de

Einsingen in den Karneval. Mit dem Ukulelen Schmölzje Colonia

Mit alten und neuen Karnevalsliedern startet das Seniorennetzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg am Donnerstag, 5. Februar, 15 Uhr, im Café Lamerdin, Einhardtstraße 5/Ecke Wittekindstraße, in die Karnevalszeit. Das Ukulelen Schmölzje Colonia kommt zu Besuch und begleitet das gemeinsame Singen. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Darin enthalten sind Kaffee, Tee und Berliner. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro unter Telefon 0221/94401313 (Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr) entgegen.
http://www.kirche-klettenberg.de

„Kult-Karnevals-Party“. Karneval mit Live-Musik, Dreigestirn und Tanzgruppen

Mit Live-Musik, Auftritten des Dreigestirns und Tanzgruppen feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Freitag, 6. Februar, 18 bis 23 Uhr, die „Kult-Karnevals-Party“ in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Kinder-Karnevals-Party in der Melanchthonkirche. Buntes Programm für junge Jecken

Ein närrisches Programm für Kinder bietet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Samstag, 7. Februar, mit der „Kinder-Karnevals-Party“, die in zwei Zeitfenstern von 12 bis 14 Uhr sowie von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, stattfindet. Spiel, Musik und karnevalistische Stimmung stehen im Mittelpunkt dieses Angebots für Familien. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Familiengottesdienst zu Karneval mit Taufmöglichkeit. Karnevalistisch, fröhlich und zum Mitmachen für Jung und Alt

Kölsche Musik, Humor und bewegende Momente prägen den „Jecken Mitmachgottesdienst“, der am Samstag, 7. Februar, 14 Uhr, in der Friedenskirche Worringen der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden, Hackenbroicher Straße 59–61, gefeiert wird. Der karnevalistisch geprägte Gottesdienst richtet sich an Menschen jeden Alters und verbindet Spaß und Freude mit nachdenklichen und berührenden Elementen. Wer möchte, kann sich aktiv beteiligen, einen Witz erzählen oder etwas vorführen. So entsteht ein lebendiger Gottesdienst zwischen „Amen und Alaaf“, der Glauben und Karneval auf besondere Weise zusammenbringt.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

Joddesdeens op Kölsch. Gemeinsam mit Karnevalsvereinen

Ein Gottesdienst „op Kölsch“, zusammen mit den Holweider Karnevalsvereinen, mit den Tanzgruppen KG „Die Isenburger“ und der KG „Die Burgwächter“ findet am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Versöhnungskirche, Buschfeldstraße 30, statt. Im Anschluss an den jecken Gottesdienst lädt die Karnevalsgesellschaft (KG) „Die Isenburger“ zu einem karnevalistischen Frühschoppen in ihr Domizil an der Bergisch Gladbacher Straße ein.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein: Mit Musik und gemeinsamem Frühstück

Mit Musik, karnevalistischer Stimmung und einem gemeinsamen Frühstück lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt am Sonntag, 8. Februar, 10.30 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein in das Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße, ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Thiesbonenkamp, musikalisch begleitet von der Gruppe kalkbrass sowie der Biene, die für schwungvolle Akzente sorgen.
http://www.evangelisch-kalk-humboldt.de

„Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“. Karnevalistische Führung mit Günter Leitner

Unter dem Titel „Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“ lädt das Stadtführungsprogramm AntoniterCityTours am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, zu einer karnevalistischen Führung mit Günter Leitner ein. Der Rundgang folgt der Chronologie des Kölner Karnevals und führt zu ausgewählten Stationen wie dem Gürzenich, dem Rote-Funken-Platz, dem Ostermann-Brunnen und dem Jan-von-Werth-Brunnen, an denen Geschichte, Rituale und prägende Figuren des kölschen Brauchtums anschaulich werden. Treffpunkt ist der Gürzenich, Martinstraße 29-37/Günter-Wand-Platz (am Gürzenich Aufzug). Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung zu den Führungen unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich. Tickets können vorab unter www.eventim.de oder www.koelnticket.de erworben werden.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsgottesdienst in der Melanchthonkirche. Gemeinsam mit Vereinen und Gästen

Gemeinsam mit Vereinen, Gästen aus dem Veedel und der Hausband feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, einen Karnevals-Gottesdienst in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, kostümiert zu kommen und Karneval und Glauben miteinander zu verbinden.
http://www.melanchthonkirche.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Gottesdienst mit der Kapelle „Blos mer jet“

Einen Gottesdienst in kölscher Mundart feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Evangelischen Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstraße 1. Unter dem Titel „Joddesdeens op Kölsch“ verbindet der Gottesdienst geistliche Inhalte mit kölscher Sprache und Musik. Mit dabei ist die Gruppe „Blos mer jet“. Pfarrer Otmar Baumberger gestaltet die Liturgie.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

„Kölscher Joddesdienst“ — auch im Livestream. Gottesdienst op Kölsch mit Musik, Predigt und bunten Kostümen

Op Kölsch, mit Musik zum Mitsingen und einer Kirche voller Menschen in bunten Kostümen wird der „Kölsche Joddesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, gefeiert und zugleich per Livestream übertragen. Pfarrer Ivo Masanek gestaltet den Gottesdienst gemeinsam mit einem kölschen Team, die Predigt hält Gemeindemitglied Dr. Karl Beuth in feinstem Kölsch. Das Motto lautet „Kirche un Minsche“. Für die musikalische Gestaltung sorgen kölsche Tön zum Mitsingen mit dem Gerold-Kürten-Singkreis unter der Leitung von Stefan Krüger. Parallel findet ein kölscher Kinderjoddesdienst statt, zu dem Kinder ebenfalls gern kostümiert kommen können. Der Livestream wird über www.kirche-klettenberg.de übertragen.
www.kirche-klettenberg.de

„Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“
Fröhliche Karnevalsparty für Kinder in Longerich

Tanzen, lachen und ausgelassen Karneval feiern heißt es bei der „Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“ am Dienstag, 10. Februar, 17 bis 19 Uhr, in der Immanuelkirche Longerich der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln, Paul-Humburg-Straße 11. Eingeladen sind alle Kinder, die Lust auf Musik, Bewegung und gute Laune haben und gerne im Kostüm feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Tickets kosten 3 Euro und sind ab Dienstag, 21. Januar, im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Eine Anmeldung ist bei Ina Fimpeler unter Telefon 0177 7 20 65 04 oder bei Andrea Zaminer unter Telefon 0174 7 93 09 78 erforderlich.
http://www.begegnungsgemeinde.de

„Melaten Alaaf!“ – Friedhofsführung zu Kölner Karnevalisten. Karnevalsgeschichte zwischen Grabkunst, Musik und Stadtgeschichte

Das Stadtführungsprogramms AntoniterCityTours bietet mit der Führung „Melaten Alaaf!“ am Samstag, 7. Februar, 11 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, eine besondere Entdeckungstour über den Melatenfriedhof an. Stadtführer Günter Leitner führt zu den Grabstätten bekannter Kölner Karnevalisten und erzählt von Leben, Werk und Wirkung prägender Persönlichkeiten der fünften Jahreszeit. Vorgestellt werden unter anderem Marie-Luise Nikuta, Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz, Horst Muys und Thomas Liessem sowie weitere bekannte Namen der Kölner Karnevalsgeschichte. Der Rundgang verbindet kölsche Kultur, Musikgeschichte und Erinnerungsorte und richtet den Blick auf den Karneval aus ungewohnter Perspektive. Treffpunkt ist die Trauerhalle am Eingang Piusstraße. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren. Buntes Tanzvergnügen zum Auftakt der jecken Tage

Mit Musik, Tanz und viel guter Laune stimmt eine Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren am Mittwoch, 11. Februar, 17 bis 19 Uhr, im Gemeindezentrum der Evangelischen Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11, auf die jecken Tage ein. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt dazu ein, im Kostüm und in fröhlicher Atmosphäre zu feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets sind am Mittwoch, 21. und 28. Januar, sowie am Mittwoch, 4. Februar, jeweils von 17 bis 18 Uhr im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Karten können auch über WhatsApp unter der Telefonnummer 0173/3054761 oder per E-Mail an andrea.zaminer@ekir.de oder telefonisch unter 0174/7930978 vorbestellt werden.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Pänz, Alaaf & Halleluja“. Karnevalsparty für Familien

Bunt, laut und fröhlich wird es bei der Karnevalsparty „Pänz, Alaaf & Halleluja“, die am Donnerstag, 12. Februar, 15 Uhr, in der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll gefeiert wird. Kinder und ihre erwachsenen Jecken sind eingeladen, gemeinsam zu tanzen, zu singen und Weiberfastnacht mit viel Bewegung, Musik und guter Stimmung zu erleben. Tickets sind online erhältlich unter „Pänz.Alaaf&Halleluja – Karnevalsparty für Kinder und Familien“ unter www.rausgegangen.de.
http://www.evangelisch-deutzpoll.de

„JECK AS HELL“ – Queere Karnevalsparty in der Kartäuserkirche. Karneval zwischen Glitzer, Musik und Gemeinschaft

Eine queere Karnevalsparty unter dem Titel „JECK AS HELL“ findet am Samstag, 14. Februar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, statt. In besonderer Atmosphäre verbindet die Veranstaltung Karnevalsmusik, Popklassiker und ausgelassenes Feiern mit einem offenen, respektvollen Miteinander und setzt damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft. Neben Tanz und Musik gehört auch ein Kostümwettbewerb zum Programm. Willkommen sind queere Menschen, Freundinnen und Freunde sowie alle, die Karneval jenseits klassischer Konventionen feiern möchten. Ein Awareness-Team ist während der Veranstaltung ansprechbar und sorgt für einen achtsamen Rahmen. Der Eintritt kostet 12 Euro inklusive der Vorverkaufsgebühr bei rausgegangen.de.
http://www.queere-kirche-koeln.de

Ökumenische Karnevalsandacht. Jeck und feierlich den Karnevalssonntag beginnen

Jeck und zugleich feierlich wird der „Ökumenische Karnevalsgottesdienst“ am Sonntag, 15. Februar, 9.30 Uhr, in der Kirche Sankt Pankratius am Worringer Bruch, Sankt Tönnisstraße 33, gefeiert. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt gemeinsam mit den ökumenischen Partnern dazu ein, den Karnevalssonntag mit einer besonderen Andacht zu beginnen, bei der sich Engagierte aus Karnevalsvereinen, Fahnenabordnungen sowie der Prinz mit seinem Hofstaat versammeln.
http://www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Mess op Kölsch“ am Karnevalssonntag. „Alaaf – mer dun et för Kölle“ mit Musik und Kostümen

Kölsche Töne, karnevalistische Atmosphäre und liturgische Tradition verbinden sich am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, bei der „Mess op Kölsch“ unter dem Titel „Alaaf – mer dun et för Kölle“. Gefeiert wird eine evangelische Messe mit kölscher Musik und Kostümen. Die Musik gestaltet Thomas Frerichs, die Liturgie Pfarrer Herzberg.
http://www.antonitercitykirche.de

Karnevalsgottesdienst in der Friedenskirche Mülheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Karnevalsgottesdienst – „Familienkirche bunt kostümiert“. Mit kölschen Liedern, Konfetti und biblischer Geschichte

Mit kölschen Liedern, Konfetti und viel Platz für Klein und Groß wird der Karnevalsgottesdienst der „Familienkirche bunt kostümiert“ am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Pauluskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus, Dreisamweg 9–11, gefeiert. Der Gottesdienst richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbindet eine biblische Geschichte rund ums Feiern mit Musik, Bewegung und fröhlicher Atmosphäre. Teilnehmende in Kostümen sind willkommen, aber kein Muss. Im Anschluss gibt es Kölsch, Limo und kleine Snacks, gern auch ergänzt durch mitgebrachte Beiträge.
www.kirche-hoehenhaus.de

Gottesdienst an Fastelovend. Jeck gefeierter Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé

Mit einem Karnevals-Gottesdienst an Fastelovend wird am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock der närrische Höhepunkt kirchlich gefeiert. Pfarrer Oliver J. Kießig und Prädikant Achim Wenzel gestalten den Gottesdienst, der Glauben, Humor und rheinische Lebensfreude miteinander verbindet. Im Anschluss sind alle zum Kirchencafé eingeladen.
http://www.melanchthonkirche.de

„Kumm, loss mer fiere“. Farbenfroher Karnevalsgottesdienst mit Musik und Buffet

Bunt, kölsch und fröhlich wird der Karnevalsgottesdienst „Kumm, loss mer fiere“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15. Der Gottesdienst verbindet eine gereimte, stellenweise bissige Predigt mit kölschen Karnevalsliedern, gemeinsamem Schunkeln und der Freude an vielen kostümierten Jecken. Im Anschluss wird bei Getränken angestoßen und ein buntes Buffet geteilt. Beiträge zum Buffet sind herzlich willkommen.
http://www.dem-himmel-so-nah.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalsgottesdienst mit Tradition in Widdersdorf

Der „Joddesdeens op Kölsch“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ der Evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde Köln Land, Zum Dammfelde 37, ist seit 1998 fester Bestandteil des Fastelovends im Veedel Widdersdorf und verbindet Glauben, kölsche Sprache und karnevalistische Tradition auf besondere Weise. Im Anschluss daran macht sich eine größere Gruppe aus der Gemeinde gemeinsam auf den Weg zum lokalen Karnevalszug und feiert dort weiter.
www.evkirche-ichthys.de

Joddesdeens „op Kölsch“. Mit Umtrunk im Gemeindehaus

Zu einem Gottesdienst „op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 11.11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Im Anschluss gibt es einen Umtrunk im Gemeindehaus.
http://www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst in der Kreuzkirche Buchheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Rhein-Erft-Kreis

„Hillije Mess met Kölsche Tön“. Karnevalsmesse mit evangelischer Beteiligung

Kölsche Töne und gelebte Ökumene prägen die „Hillije Mess met Kölsche Tön“, die am Sonntag, 1. Februar, 10.11 Uhr, in der katholischen Kirche St. Mariä Geburt, Bachstraße 77–79, in Hürth gefeiert wird. Zu der Karnevalsmesse laden die Evangelische Kirchengemeinde Hürth und die katholische Gemeinde gemeinsam ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Werner Friesdorf und Pfarrerin Franziska Boury. Zudem wirken Prinz Fabian der Erste und die Gruppe Palaver mit und bringen karnevalistische Akzente in Liturgie und Musik ein.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Familiengottesdienst zu Fastelovend. Anschließend Party im Keller

Zu einem Familiengottesdienst zu Fastelovend lädt die Evangelische Heilig Geist Gemeinde Köln Land am Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Pfarrer Volker Meiling und Team gestalten den Gottesdienst, zu dem auch das Dreigestirn erwartet wird. Im Anschluss kann im Keller der Kirche weitergefeiert werden.
http://www.kirchepulheim.de

Ökumenische Fastelovendsvesper. „Mer dun et för Jott und die Minsche“

Eine ökumenische Fastelovendsvesper „Mer dun et för Jott und die Minsche“ wird am Samstag, 7. Februar, 17 Uhr, in der Kirche der Versöhnung der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, gefeiert. In karnevalistischer Atmosphäre verbindet die Vesper rheinische Lebensfreude mit Besinnung und gemeinsamer Andacht und setzt dabei ein ökumenisches Zeichen mitten in der närrischen Zeit. Willkommen sind alle, die Lust haben mitzufeiern, ob verkleidet oder unverkleidet, denn alle Jecken sind eingeladen, diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu erleben.
http://www.kirche-lechenich.de

Fastelovend-Gottesdienst in Pulheim. Jecker Gottesdienst mit Dreigestirn, Musik und Gemeinschaft

Fröhlich, kölsch und gemeinschaftlich wird der „Fastelovend-Gottesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, in der Evangelischen Kirchengemeinde Pulheim gefeiert. Prädikant Sammy Wintersohl gestaltet die Liturgie, begleitet vom Pulheimer Dreigestirn, das unter dem Motto „Mir alle sin Pullem“ den Gottesdienst mitprägt. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Bläsergruppe „Jeck op Blech“, die rheinischen Schwung und gute Stimmung in die Kirche bringt. Der Gottesdienst verbindet Glauben, Lebensfreude und Fastelovend, wie er in Pulheim gelebt wird, und lädt ausdrücklich dazu ein, verkleidet zu kommen. Im Anschluss gibt es für alle noch eine süße Stärkung und Gelegenheit zum Austausch.
http://www.kirchepulheim.de

„Karnevalssingen“. Beliebte Karnevalslieder aus alter Zeit

Fröhliches gemeinsames Singen steht beim „Karnevalssingen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth am Montag, 9. Februar, 15 Uhr, im Gemeindehaus der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, im Mittelpunkt. Das „Karnevalssingen“ lädt dazu ein, bekannte Karnevalslieder aus früheren Zeiten anzustimmen und in geselliger Runde zu genießen. Wer mag, kann kostümiert kommen. Für Knabbereien und Getränke ist gesorgt. Eine Anmeldung im Gemeindebüro unter 02233/33216 oder digital unter eih.digital/karnevalssingen ist erforderlich.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Gottesdienst am Karnevalssonntag. Anschließend Frühschoppen

Am Sonntag, 15. Februar, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling im Anschluss an den Gottesdienst in der Kreuzkirche, Kronenweg 67, zu einem karnevalistischen Frühschoppen ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.
http://www.evangelisch-wesseling.de

Zentralgottesdienst „Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalistisch, herzlich und mitten aus dem Veedel

Kölsch, jeck und gemeinschaftlich wird der „Joddesdeens op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 10.11 Uhr, in der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, gefeiert. Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft lädt dazu ein, den Glauben in kölscher Sprache und karnevalistischer Stimmung zu erleben und gemeinsam zu feiern.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

 

Hier gehts zum Evangelischen Karnevalsnetzwerk der Blauköppe in Köln.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

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Wohnprojekt im „Campus Kartause“: Warum Christiane Pawlik Teil der neuen christlichen Wohngemeinschaft werden möchte

Auf dem Gelände des Campus Kartause, des ehemaligen Kartäuserklosters, ist eine christliche Wohngemeinschaft geplant. Bald können die ersten Mietverträge unterschrieben werden. Christiane Pawlik möchte dort einziehen. Sie erhofft sich von der christlichen Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause eine wohlwollende, lebendige Gemeinschaft, in der Nächstenliebe gelebt wird, Verantwortung übernommen wird und Raum für gemeinsames Menschsein entsteht – ohne Dogmen, aber mit viel Miteinander, Spiritualität und Offenheit.

Gemeinschaftliches Leben bringt Nähe, Tiefe – aber auch Herausforderungen. Was erhoffen Sie sich persönlich vom Leben in der christlichen Wohngemeinschaft?

Christiane Pawlik: Ich erhoffe mir eine wohlwollende, lebendige Gemeinschaft, verbunden durch das Band christlicher Nächstenliebe – das Teilen von Zeit innerhalb meines weltlichen und christlichen Lebens mit der Chance, ein WIR-Gefühl zu entwickeln und zu leben.

Was möchten Sie selbst in diese Gemeinschaft einbringen?

Christiane Pawlik: Ich bringe mich mit meiner Person ein, mit all meinen Möglichkeiten und meiner Neugier auf dieses Projekt.

Wenn Sie an die Zukunft des Projekts denken: Welche Art von Miteinander, Spiritualität oder Alltag wünschen Sie sich für die Menschen, die dort zusammenleben werden?

Christiane Pawlik:  Ich wünsche mir das Schaffen von Gemeinsamkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Verbindungen, ich wünsche mir christliches Handeln in zu findenden Strukturen ohne Dogma, ich wünsche mir ein Neben- und ein Miteinander, ich möchte lachen, lieben, weinen, tanzen, beten, still sein, trauern – eben Mensch sein.

Text: APK
Foto(s): Privat

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