Unsere Wochentipps: Musical „Der junge Goethe“, Bonhoeffer-Film und „Alle-Kinder-Bibel“

Ob Bibel, Bach oder Bonhoeffer – unsere Wochentipps halten wieder ein vielfältiges Programm bereit. Heute starten wir mit dem Booklaunch der „Alle-Kinder-Bibel 2“ in der Christuskirche. Weiter geht’s am Freitag mit der barocken Markuspassion in Lindenthal sowie dem Musical „Der junge Goethe“ in Schildgen. Wer sich auf den Kirchentag einstimmen möchte, ist am Montag in Mülheim genau richtig. Am Dienstag wird es mit der Lesung zu Philipp Staabs Buch „Anpassung“ in der Abtei Brauweiler gesellschaftspolitisch. Den Mittwoch schließlich prägen gleich mehrere Veranstaltungen – unter anderem ein spannendes Podiumsgespräch zum Streit um Bonhoeffer in der Kartäuserkirche und eine literarische Erinnerung an Dorothee Sölle in Braunsfeld.

02.04.2025, 17:30
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Band 2 der „Alle-Kinder-Bibel“ erscheint am 10. März 2025
Booklaunch in der Christuskirche
Nach dem großen Erfolg der „Alle-Kinder-Bibel“ erscheint am 10. März Band 2 der rassismus- und vielfaltssensiblen Kinderbibel im Neukirchener Verlag. Am Mittwoch, 2. April, 17.30 Uhr, findet in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, die offizielle Buchpräsentation der „Alle-Kinder-Bibel 2“ statt. Mit 26 weiteren Bibelgeschichten vermittelt sie Kindern im Vor- und Grundschulalter einen weltoffenen Glauben. Bei der Booklaunch mit dabei sind Andrea Karimé, die Autorin, und die Anna Lisicki-Hehn, die Illustratorin, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppe, die für einen Gedankenaustausch zur Verfügung stehen. Sarah Vecera moderiert das Gespräch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
www.neukirchenerverlage.de

04.04.2025, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Markuspassion
Passionskonzert mit der Paul-Gerhardt-Kantorei
Die Evangelische Kirchenemeinde Köln-Lindenthal lädt am Freitag, 4. April, 19.30 Uhr, zu einer Aufführung der Markuspassion in die Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, ein.  Das barocke Meisterwerk in der Bearbeitung von Johann Sebastian Bach wird unter der Leitung von Bertold Seitzer aufgeführt. Es wirken mit: Die Paul-Gerhardt-Kantorei, Lothar Blum (Tenor, Evangelist), Susanne Duwe (Sopran), Dorothee Merkel (Alt), Ralf Rhiel (Bass), Johannes Quack (Cembalo) und ein Instrumentalensemble. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.
www.evangelisch-in-lindenthal.de

04.04.2025, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach-Schildgen
Musical in der Andreaskirche: „Der junge Goethe“
Karten sind ab sofort verfügbar
Nach zweieinhalb Jahren ist es wieder soweit: Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen lädt zu einer Musical-Aufführung in die Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, ein. Am Freitag, Samstag und Sonntag, 4., 5. und 6. April, jeweils 20 Uhr (Sonntag 19.30 Uhr), steht das Musical „Der junge Goethe“ auf dem Programm. Der Musicalchor der Andreaskirche Schildgen hat viel Arbeit, Liebe, Zeit und Freude in die Vorbereitungen gesteckt. Mit Schauspiel, Tanz, Gesang und geschneiderten Kostümen möchte das Ensemble die Zuschauerinnen und Zuschauer begeistern. Eintrittskarten können ab sofort per E-Mail an andreaskirche.schildgen@ekir.de reserviert werden. Dazu werden der Tag der Aufführung, der Name und die Anzahl der Karten benötigt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.andreaskirche-schildgen.de

07.04.2025, 17:30
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Gemeindehaus, Buchheim, Dellbrücker Straße 54, 51067 Köln
Mutig stark beherzt
Vorbereitung auf den Kirchentag
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mülheim lädt am Montag, 7. April, ab 18.00 Uhr, alle Menschen, die den Kirchentag in Hannover (30. April bis 4. Mai) gerne besuchen möchten, herzlich zu einem Treffen ein in das Gemeindehaus Buchhheim, Dellbrücker Str. 54, 51067 Köln. An dem Abend gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch und zur Planung von Verabredungen. Außerdem sollen die Angebote des Kirchentagsprogramms besprochen werden. Und es wird auch schon in das Liederheft geschaut – um die Vorfreude auf den Kirchentag zu erhöhen und zu teilen. Für einen Snack ist gesorgt.
www.kirche-koeln-muelheim.de

08.04.2025, 20:00
Melanchthon-Akademie
Kaisersaal der Abtei Brauweiler; Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim
„Anpassung – die richtige Strategie gegen die Klimakrise?“
Lesung und Gespräch in der Abtei Brauweiler
Der Berliner Soziologe Philipp Staab stellt am Dienstag, 8. April, 20 Uhr, im Kaisersaal der Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstraße 19, sein viel beachtetes Buch „Anpassung – die richtige Strategie gegen die Klimakrise?“ vor. Für den Autor ist der Begriff der „Anpassung“ das „Leitmotiv der nächsten Gesellschaft“. An diesem Abend geht es auch um die Frage, was dies mit Blick auf die Aussage von seinem Berliner Kollegen Andreas Reckwitz bedeutet, der in seinem neusten Buch darüber nachdenkt, dass diese Anpassung nicht ohne das Akzeptieren von (Wohlstands-) Verlusten geschehen wird? Die Lesung ist eine Kooperation des Freundeskreises der Abtei Brauweiler mit der Melanchthon-Akademie. Der Eintritt kostet 10 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
siehe Link im Text, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

09.04.2025, 19:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Streit um Bonhoeffer – Versuche rechter Vereinnahmung
Ein Podiumsgespräch am 80. Jahrestag der Ermordung Dietrich Bonhoeffers
Nicht nur in den USA ist ein Streit um die angemessene Deutung des Werkes von Dietrich Bonhoeffer entbrannt. Im Kontext sogenannter Christlicher Nationalisten findet sich in den USA schon seit einigen Jahren eine Widerstands-Rhetorik, die sich auf Dietrich Bonhoeffer beruft. In diesem Zusammenhang ist der in den USA im November 2024 angelaufene und in Deutschland am 11. März 2025 anlaufende Film „Bonhoeffer: Pastor. Spy. Assassin“ (in Deutschland: „Bonhoeffer“) über den deutschen Theologen, Gegner des Nationalsozialismus und Widerstandskämpfer umstritten. Kritiker werfen dem Film vor, dass er ein Bild Bonhoeffers zeichnet, das eher dem evangelikalen oder fundamentalistischem Spektrum zuzuordnen ist. Am 80. Jahrestag der Ermordung Dietrich Bonhoeffers, am Mittwoch, 9. April, 19 Uhr, widmet sich ein fachkundiges Podium in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, diesen „Versuchen rechter Vereinnahmung“. Auf dem Podium diskutieren: Mathias Bonhoeffer, Pfarrer und Großneffe Dietrich Bonhoeffers, Arnd Henze, Publizist und evangelischer Theologe, Philine Lewek, Theologin und Doktorandin im Rahmen des Graduiertenkolleg „Deutungsmacht“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Rostock. Veranstalterinnen der Diskussion sind die Evangelische Gemeinde Köln/Kartäuserkirche, die Melanchthon-Akademie sowie die Evangelische Akademie im Rheinland. Der Eintritt ist frei.09.04.2025, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln

09.04.2025, 19:00
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Gemeindehaus, Peter-von-Fliesteden-Straße 2, 50933 Köln
Dorothee Sölle: Theologin – Poetin – Prophetin
Erinnerung an ein Gemeindemitglied
Dorothee Sölle (1929–2003) stammte aus Köln, lebte lange in Braunsfeld und ist als Theologin Mitbegründerin des Politischen Nachtgebets in Köln gewesen. In einer Veranstaltung aus Anlass des Jubiläums „75 Jahre Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld“ am Mittwoch, 9. April, 19 Uhr, im Gemeindehaus, Peter-von-Fliesteden-Straße 2, erinnern Pfarrerin Christina Schlarp, Evangelische Begegnungsgemeinde Köln, und Pfarrerin Ulrike Graupner, Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld, mit Lesungen an die bekannte Poetin und Prophetin. Der Eintritt ist frei.
www.clarenbachgemeinde.de

Text: APK
Foto(s): APK

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MAK lädt in die Abtei Brauweiler: Anpassung – die richtige Strategie gegen die Klimakrise?

Anpassung – die richtige Strategie gegen die Klimakrise? Der Berliner Soziologe Philipp Staab stellt am Dienstag, 8. April, 20 Uhr bis 21.30 Uhr, im Kaisersaal der Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstraße 19, sein viel beachtetes Buch „Anpassung. Leitmotiv der nächsten Gesellschaft“ vor. Für den Autor ist der Begriff der „Anpassung“ das „Leitmotiv der nächsten Gesellschaft“.

Philipp Staab schreibt, dass in der Moderne der Glaube dominierte, die Welt ließe sich gestalten und der Fortschritt sorge quasi automatisch für ein besseres Morgen. Erderwärmung, Wachstumskrise und subjektive Überlastungen haben laut Staab diesen Optimismus erschüttert. Heute gehe es in erster Linie darum, die Katastrophe abzuschwächen. Und selbst wenn dies gelingen sollte, werde man mit dem Wandel umgehen müssen. Fragen der Selbsterhaltung überlagerten dann jene der individuellen und kollektiven Selbstentfaltung. Anpassung werde zum Leitmotiv der Gesellschaft. Auch die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass Menschen im Angesicht der Interdependenz und der ökologischen Gefahren nicht länger der grenzenlosen Emanzipation huldigen können. Stattdessen, so Philipp Staab, wird die nächste Gesellschaft vor allem mit der Stabilisierung einer prekär werdenden Ordnung befasst sein.

Philipp Staab, geboren 1983, ist Professor für die Soziologie der Zukunft der Arbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2021 wurde er mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Er beschäftigt sich in seinen Forschungen mit dem ökonomischen, sozialen und politischen Wandel spätmoderner Gesellschaften.

Die Lesung ist eine Kooperation des Freundeskreises der Abtei Brauweiler mit der Melanchthon-Akademie.

Der Eintritt kostet 14,40 Euro. Eine Anmeldung ist hier erforderlich.

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Stephan Hössl

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Diakoniespende 24/25 – Digitalwerkstatt im Vringstreff vernetzt Wohnungslose mit der Welt

In der digitalen Welt Schritt zu halten, ist gar nicht so leicht. Aber, um im wahrsten Sinne des Wortes, mit der Welt vernetzt zu bleiben, gehört es heute einfach dazu, sich mit E-Mails auszukennen, die Funktionen des Smartphones zu beherrschen. Das gilt fast noch ein Stück mehr für wohnungslose beziehungsweise obdachlose Menschen, denn das Telefon wird zur Verbindung mit der Außenwelt, ist wichtig, um nicht völlig abgehängt zu werden.

Florine Calleen bietet seit 2021 daher im Vringstreff eine regelmäßige Digitalwerkstatt an. In kleinen Gruppen oder Einzelgesprächen hilft die Kölnerin den Gästen des Vringstreff auf die Sprünge. Sie mag das Vringsviertel sehr, beschreibt es als einzigartig und freut sich auch immer über die bunte Mischung an Menschen, die vorbeischaut, wenn die Digitalwerkstatt geöffnet hat. Unterstützt wird sie oft von Sabine Rupp, stellvertretende Geschäftsführerin des Begegnungsortes, der noch bis Ende September Empfänger der Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region ist.

Die Wichtigkeit digitaler Teilhabe

Florine Calleen berichtet lachend von ihrem Faible für alles Digitale, für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, kurz KI, für Social Media, die Gestaltung von Webseiten – und davon, dass sie diese Faszination und ihr Wissen gerne weitergibt. Das macht sie nicht nur im Vringstreff, sondern auch in Kursen an der Kölner Volkshochschule und bei weiteren Bildungsträgern. Das Besondere sei immer, zunächst eine gemeinsame Sprache und das richtige Tempo zu finden. „Oft sitzen hier Anfänger, die ganz grundlegend wissen möchten, wie ihr Smartphone funktioniert.“ Um Privatsphäre zu wahren und dem Datenschutz Genüge zu tun, demonstriert die Expertin die jeweiligen Schritte, die ein Nachrichtendienst, das Bezahlen mit Paypal oder das Senden einer E-Mail erfordern, an ihrem eigenen Android-Gerät.

Bei Interesse bietet sie Einzeltermine an, um sich intensiver kümmern zu können. Allerdings hat sie beobachtet, dass Gruppentermine effizienter sein können, weil die Teilnehmenden sich gegenseitig helfen, so auch miteinander ins Gespräch kommen. Was besprochen wird, geht auf das zurück, was die gerade nachgefragt, was gewünscht wird. Oft kommen zur Digitalwerkstatt auch Menschen aus der Nachbarschaft des Vringstreff ohne Berührungsängste, um in guter Atmosphäre ihre Fragen zu stellen.

Digitale Teilhabe sei wichtig für Menschen ohne festen Wohnsitz, in sozialen Notlagen oder schwierigen wirtschaftlichen Umständen: „Diese Menschen halten über das Telefon Kontakt zur Familie. Sie finden über das Internet Busfahrpläne oder Standorte von Sozialkaufhäusern. Familien mit geringem Einkommen können sich über kostenlose Freizeit- oder Kulturangebote informieren.“

Die Termine der Digitalwerkstatt hängen jeweils an der Tür des Vringstreff aus und finden sich außerdem auf der Website.

www.vringstreff.de

Spenden Sie an:

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: VRINGSTREFF
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC: COKSDE33XXX

Online-Spende hier möglich.

www.diakoniespende-koeln.de

Halbzeit bei der Diakoniespende für den Vringstreff: Spendenscheck in Höhe von 300.000 Euro übergeben

Bis zu einer Spendensumme von 100 000 Euro, das verspricht der Kirchenverband, wird die Diakoniespende traditionell verdoppelt. Zur Halbzeit wurde daher ein erster Scheck überreicht, der eine sehr beeindruckende Summe zeigte: Seit dem Start am 1. Oktober sind 208 381 Euro zusammengekommen, plus die 100 000 Euro, die der Kirchenverband dazugibt. Klicken Sie hier für mehr Infos:

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Auf dem letzten Lebensweg begleitet: Fünf Jahre Hospiz am Quirlsberg

„Leben bis zuletzt“: Unter diesem Leitgedanken eröffnete vor fünf Jahren das stationäre Hospiz am Quirlsberg. Seitdem ist die Einrichtung des Gesundheitscampus Quirlsberg zu einer festen Institution im Rheinisch-Bergischen Kreis geworden. Schwerstkranke Menschen können hier ihre letzte Lebensphase in Würde verbringen. Ein engagiertes Team sorgt für eine Atmosphäre der Geborgenheit und individuellen Betreuung. Zahlreiche bewegende Begegnungen, interessante und lustige Anekdoten und auch eine große Krise erlebten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Eröffnung bis heute.

Insbesondere die Anfangszeit war besonders spannend, erinnert sich Pflegedienstleiterin Monika Meihack: „Ich weiß noch, wie aufgeregt und bis in die Haarspitzen motiviert wir waren. Überall waren noch Handwerker unterwegs, gleichzeitig haben wir uns eingerichtet und an jeder Ecke gab es noch etwas zu tun. Das Team bestand aus Menschen mit völlig unterschiedlichen Charakteren und Eigenschaften, die sich zum größten Teil vorher nicht kannten, aber aus unterschiedlichen Gründen dem Hospizgedanken nachgehen und ihn leben wollten.“

Eine weltweite Krise schweißt das Team zusammen

Als sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade eingelebt hatten, mussten sie sich einer Herausforderung stellen, die so keiner erahnen konnte. „Wenige Wochen nach unserem Start begann die Corona-Pandemie“, so Meihack. Das in der gemeinsamen Zusammenarbeit noch junge Team meisterte diese unerwartete und wahrscheinlich größte Herausforderung der ersten fünf Jahre jedoch sehr gut. Meihack: „Wir sind zusammengewachsen und haben gelernt, unsere jeweiligen Stärken zu nutzen und gut aufeinander aufzupassen.“

Heute kümmern sich 20 examinierte Pflegekräfte, eine Hauswirtschafterin und eine Reinigungskraft individuell um jeweils acht Gäste. „Wir haben dadurch sehr viel Zeit für unsere Gäste. Das ist nicht vergleichbar mit den Personalschlüsseln in Krankenhäusern oder Senioreneinrichtungen“, erklärt Meihack. Viel Wert wird auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. Eine Besonderheit außerdem: Das Anfangsteam ist nahezu unverändert geblieben. „Wir haben Zuwachs bekommen, aber gegangen ist in den ersten fünf Jahren keiner. Das wurde uns von anderen Hospizen, die wir in der Planungsphase besucht haben, ganz anders prognostiziert.“

Lediglich Monika Brecht, die im Hospiz für den Sozialen Dienst und die Koordination des Ehrenamts verantwortlich war, verabschiedete sich kürzlich in den wohlverdienten Ruhestand und übergab den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Anna Maria Schulze.

Das Ehrenamt ist immer dabei

Schulze kümmert sich aktuell unter anderem um 35 Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich für das Hospiz und die Gäste engagieren. „Sie unterstützen uns auf unterschiedliche Weise und sind eine tolle Bereicherung für das Team“, sagt Schulze. Egal ob Aquariumspflege, Unterstützung bei Festen und Feiern oder der wöchentliche Kaffeeklatsch – das Ehrenamt ist fast rund um die Uhr zum Wohle der Gäste im Einsatz. „Weitere ehrenamtliche Hilfe ist jederzeit willkommen“, wirbt die Ehrenamtskoordinatorin. „Viele Tätigkeiten sind denkbar: Kochen mit den Gästen, künstlerische Betätigungen, Hilfe im Garten oder ein gutes Gespräch.“

Kooperationspartner

Ein weiterer wichtiger Baustein des Hospizes sind Kooperationspartner, allen voran die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die sich um die palliativmedizinische Versorgung der Hospiz-Gäste kümmern. „Wir arbeiten vertrauensvoll zusammen“, sagt Monika Meihack. Gleiches gelte auch für die Kooperationen mit der Kirchengemeinde im Bereich der Seelsorge, benachbarten Krankenhäusern, den ambulanten Hospizdiensten, dem direkten Nachbarn Seniorenzentrum Haus An der Jüch sowie dem ambulanten Hospiz „Die Brücke“. Letzteres unterstützt das Hospiz bei Spendensammlungen und bei der Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtler.

Leben bis zuletzt

Der Leitgedanke des Hospizes am Quirlsberg prägt die tägliche Arbeit. „Der Gast steht immer im Mittelpunkt. Wir möchten bestmögliche Lebensqualität bieten. Das ist für alle Beteiligten das oberste Ziel“, betont Meihack. Dies bedeutet zum einen Pflege und z.B. die Linderung von Symptomen und Schmerzen, aber vor allem alles, was sich der jeweilige Gast wünscht und was das Leben lebenswert macht.

„Unsere Gäste haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche“, erzählt Meihack. „Einige wünschen sich Ruhe, etwa nach einem langen Krankenhausaufenthalt. Andere schätzen die vielfältigen Aktivitäten, die wir hier regelmäßig anbieten, wie etwa Massagen oder Klangschalen- und Musiktherapie. Und wir feiern viel: Karneval, Oktoberfest oder Weihnachten, dazu Livemusik und Geburtstagspartys – bei uns ist immer etwas los.“

Und auch Sonderwünsche erfüllt das Hospiz-Team sehr gerne. „Ein Gast wollte jede Nacht um drei Uhr einen großen Eisbecher essen. Und den hat er von uns auch bekommen“, erinnert sich Meihack an eine von vielen Anekdoten. „Wir versuchen, alles zu ermöglichen.“ Bei besonderen Wünschen unterstützen die verschiedenen Wünschewagen aus der Region. Sei es eine Fahrt ans Meer, ein Besuch im Fußballstadion oder das Wiedersehen mit der weit entfernt lebenden besten Freundin.

Gäste und Angehörige

Gäste und Angehörige schätzen die positive Einstellung zum Leben im Hospiz. Meihack: „Ein Gast sagte zu mir: ‚Es ist schön, dass hier so viel Leben stattfindet, wir sind ja schließlich noch da.‘ Das bringt es gut auf den Punkt.“ Im Hospiz spielt sich die gesamte Bandbreite des Lebens ab. „Wir haben viele verschiedene Familienkonstellationen kennengelernt, die nicht immer von Harmonie geprägt waren. Freundschaften sind entstanden, wir haben gemeinsam die Geburt von Enkelkindern gefeiert, genauso Hochzeiten und auch Scheidungen haben wir schon miterlebt.“

Ein Highlight ist der jährlich stattfindende Spendenritt von Kindern zugunsten des Hospizes mit Renate Bock und ihren Pferden. Am Ende der Wanderung von Moitzfeld zum Hospiz dreht traditionell ein Pferd oder Pony eine Runde durch die Räumlichkeiten und schaut bei den Gästen sogar direkt am Bett vorbei. Meihack: „Tiere sind bei unseren Gästen gern gesehener Besuch.“ Neben Pferden waren schon Alpakas, Eulen und Greifvögel zu Gast. Hund Sam besucht das Hospiz zudem zweimal pro Woche.

Der Umgang mit Angehörigen ist im Vergleich zu den Gästen noch einmal eine ganz andere Aufgabe. „Es ist manchmal sehr herausfordernd, wenn der Gast gedanklich im Sterbeprozess schon deutlich weiter ist als seine Angehörigen“, sagt Meihack. „Es ist uns bislang aber meist sehr gut gelungen, die Angehörigen auf dem Weg des Loslassens zu begleiten und zu unterstützen. Wir haben viele schöne Begegnungen mit Familien gehabt, mit denen wir teilweise heute immer noch in Kontakt stehen.“

In fünf Jahren begleitete das Team mehr als 550 Gäste auf dem letzten Lebensweg. Meihack: „Wir haben als Team gelernt, mit unterschiedlichen Ritualen von unseren Gästen Abschied zu nehmen. Jeder einzelne Gast und seine Geschichte bei uns sind besonders.“

Wie viel Zeit den Gästen im Hospiz bleibt, ist sehr unterschiedlich – angefangen von wenigen Stunden bis zu elf Monate. Und einige ziehen sogar wieder aus. Bei zwei bis vier Gästen pro Jahr verbessert sich der gesundheitliche Zustand so sehr, dass sie wieder nach Hause gehen oder in eine Senioreneinrichtung umziehen können.“

Das letzte Zuhause

Die vielen schönen Geschichten mitten aus dem Leben der vergangenen fünf Jahre zeigen, dass das Hospiz kein Ort ist, an dem es nur um Tod und Trauer geht, sondern das letzte Zuhause mit allen emotionalen Facetten. „Viele Menschen können sich nicht vorstellen, in einem Hospiz zu arbeiten, weil es hier immer nur traurig sei“, sagt Meihack über das typische Außenbild von Hospizen. „Die Wahrheit ist: Bei uns wird ganz viel gelacht und wir erleben viele tolle Momente mit unseren Gästen und Angehörigen. Sie sind unverfälscht und offen, denn sie müssen sich nicht verstellen. Wir lachen über Jugendsünden und verpfuschte Tattoos oder erinnern uns gemeinsam an die erste große Liebe. Die Gespräche mit den Gästen sind der schönste und wertvollste Aspekt unserer Arbeit. Wir lachen gemeinsam und wir trauern gemeinsam.“

Eine Erfolgsgeschichte

„Das Hospiz ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Einrichtungsleiter Thomas Stokowy, der das Hospiz gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Monika Meihack verantwortet. „Der Bedarf an Hospiz-Plätzen in der Region ist seit unserem Start unverändert hoch. Wir leisten hier einen wichtigen Beitrag für die palliative Versorgung im Rheinisch-Bergischen Kreis“, so Stokowy.

Für Sebastian Haeger, Geschäftsführer des Gesundheitscampus Quirlsberg, ist das Hospiz ein elementarer Bestandteil des ganzheitlichen Versorgungsmodells. „Mit dem Hospiz unterstreichen wir unseren Anspruch, in jeder Lebenslage ein verlässlicher Partner für die Menschen in der Region zu sein“, so Haeger. „Ich gratuliere dem gesamten Team zum ersten kleinen Jubiläum, bedanke mich für die sehr gute Arbeit der vergangenen Jahre und wünsche für die Zukunft weiterhin alles Gute.“

Hintergrund: Das Hospiz am Quirlsberg

Das stationäre Hospiz am Quirlsberg in Bergisch Gladbach ist eine stationäre Einrichtung, in der schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Phase ihres Lebens palliativpflegerisch sowie palliativmedizinisch versorgt werden, wenn eine ambulante Versorgung nicht mehr möglich ist und ein Krankenhausaufenthalt nicht mehr infrage kommt.

Das Hospiz verfügt über acht möblierte Gästezimmer, jeweils mit eigenem Bad, Internet und TV. Jedes Zimmer hat Zugang zu einer dem Gast zugehörigen Terrasse. Die große Gemeinschaftsküche und der Wintergarten geben die Möglichkeit für ein geselliges Miteinander, sofern der Gast dies wünscht. Angehörige, Freunde und alle, die dem Gast nahestehen, sind stets gern gesehen.

Eine Aufnahme ins Hospiz ist für die Gäste kostenlos. Der Großteil der Hospizfinanzierung wird durch die Kranken- und Pflegekassen getragen. Allerdings muss das Hospiz jedes Jahr fünf Prozent der laufenden Kosten selbst tragen und ist dafür, wie alle Hospize in Deutschland, auf finanzielle Unterstützung durch Spenden angewiesen.

Spendenkonto

Hospiz am Quirlsberg
IBAN: DE04 3706 2600 3601 0061 37

www.evk-hospiz.de

Text: Daniel Beer
Foto(s): Susanne Prothmann/Daniel Beer

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EVK Bergisch Gladbach gründet Darmkrebszentrum

Darmkrebs ist oft ein Tabuthema, dabei haben bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung viele Patientinnen und Patienten gute Heilungschancen: Das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK) hat nun ein spezialisiertes Darmkrebszentrum gegründet und damit die medizinische Versorgung in der Region verbessert. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Andreas Hecker, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Dr. med. Daniela Müller-Gerbes, Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie, Pneumologie und Innere Medizin mit Diabetologie, bietet das Zentrum eine umfassende und interdisziplinäre Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs. Die Koordination des Zentrums übernimmt Oberärztin Nicole Cürten.

Das interdisziplinäre Team des Darmkrebszentrums setzt sich aus erfahrenen Ärzten sowie speziell geschulten Pflegekräften und Therapeuten zusammen. Ein umfassendes Versorgungsangebot mit psychoonkologischer und sozialer Betreuung sowie Seelsorge stellt sicher, dass die Patientinnen und Patienten nicht nur medizinisch, sondern auch darüber hinaus umfassend betreut werden.

Begleitung von der Diagnosestellung über die Therapie bis hin zur Nachsorge

Von links Dr. Hecker, Dr. Müller-Gerbes und Frau Cürten.
Von links Dr. Hecker, Dr. Müller-Gerbes und Frau Cürten.

„Neben der hohen medizinischen Qualität legen wir besonderen Wert auf die persönliche Betreuung unserer Patientinnen und Patienten. Wir begleiten sie von der Diagnosestellung über die Therapie bis hin zur Nachsorge und stehen ihnen mit einem kompetenten Team zur Seite“, betont Cürten.

Neben höchstmoderner Diagnostik sowie medikamentöser und operativer Therapie – unter anderem mit dem einzigen daVinci-OP-Roboter im Rheinisch-Bergischen-Kreis – legt das EVK großen Wert auf Vorsorge und Nachsorge. Ein besonderer Schwerpunkt ist das Präventions- und Rehabilitationsangebot Qfit des Gesundheitscampus Quirlsberg. Leiter Marcel Kleinschmidt und sein Team bieten hier unter anderem gezielte Sport- und Bewegungsangebote, Physiotherapie sowie Ernährungsberatung.

Verschiedene Kooperationspartner wie Onkologen, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten

Das Darmkrebszentrum arbeitet außerdem eng mit verschiedenen Kooperationspartnern wie Onkologen, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten zusammen. In einer wöchentlichen Tumorkonferenz treffen sich alle Beteiligten, um gemeinsam die optimale Therapie für jeden einzelnen Patienten zu besprechen.

Das Klinikum strebt mit dem Darmkrebszentrum die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) an. „Studien zeigen, dass der Behandlungserfolg in zertifizierten Darmkrebszentren nachweislich größer ist“, erklärt Dr. Hecker. „Deshalb arbeiten wir vom ersten Tag an nach den Qualitätsrichtlinien der DKG, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten.“ Zentrumskoordinatorin Nicole Cürten bringt Erfahrung im Aufbau eines zertifizierten Darmkrebszentrum mit.

„Ein starkes Zeichen im Kampf gegen Darmkrebs“

Die hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung bei der Behandlung onkologischer Erkrankungen belegt das EVK bereits seit vielen Jahren mit dem zertifizierten Brustzentrum sowie dem zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum.

„Mit diesem umfassenden und spezialisierten Angebot setzen wir ein starkes Zeichen im Kampf gegen Darmkrebs“, sagt EVK-Geschäftsführer Sebastian Haeger. „Dies ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region. Die Menschen können sich auch in diesem Bereich auf die medizinische Spitzenqualität bei uns verlassen.“

Darmkrebsmonat März

Der Monat März steht traditionell im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Gemeinsam machen Gesundheitsinstitutionen darauf aufmerksam, dass durch Vorsorge und Früherkennung Darmkrebs meist verhindert bzw. geheilt werden kann. Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Jedes Jahr sterben rund 23.000 Menschen daran. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt jährlich bei rund 55.000 Fällen.

Text: Daniel Beer
Foto(s): Susanne Prothmann

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Kirche2go fragt: Was ist die Seele?

Kirche2go fragt: Was ist die Seele? Und wo sitzt sie? Pfarrerin Laura Kadur erzählt Ihnen mehr dazu in diesem Video. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Seele in der Bibel ursprünglich eigentlich so gar nicht vorkommt?

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Der ganze Text zum Nachlesen:

Was ist eigentlich die Seele und wo sitzt sie? Was unterscheidet uns Menschen eigentlich von Häusern, von Maschinen? „Wo eigens ist uns die Seele“, das was uns lebendig macht, wenn man so will. Wenn man Kinder fragt, was die Seele ist, dann ist das was Unsterbliches. Etwas das immer überdauert und was den Menschen eigentlich zum Menschen macht. Diese Vorstellung, dass wir eine Seele haben, ist in der Bibel eigentlich tatsächlich gar nicht so angelegt. Das Alte Testament kennt nur den Menschen in seinem Jetzt, in seiner jetzigen Lebendigkeit. Es gibt so was, das nennt sich „Neffesch“ auf Hebräisch, das heißt „Kehle“, da kommt das ganze Verlangen quasi her. Da ist der Geist Gottes, der Atem Gottes in dieser Kehle. Und im Neuen Testament, die Psyche, das kennt man vielleicht schon aus der Psychologie, da geht es um das, was das Leben fördert, also das, was das Leben des einzelnen Menschen lebenswert macht. Das übersetzt das neue Testament auf auch oft mit „Seele“. Durch die Entwicklungen in der Philosophie, die wir haben, ist es irgendwann passiert, dass Leib und Seele voneinander getrennt worden sind. Deshalb hatte die Seele plötzlich etwas Unsterbliches an sich. In der Religion, in der ich Zuhause bin, also im Christentum, ist es so, dass wir an die Auferstehung der Toten glauben. Und diese Unsterblichkeit der Seele, dass also etwas überdauert, das ist ja erstmal der Auferstehung so ein bisschen fremd, weil wir natürlich daran glauben, dass wir ganz neu geschöpft werden. Allerdings glaube ich auch, dass etwas von uns bleibt, dass das nach unserem Tod bei Gott geborgen ist, dass wir eine Verbindung haben zwischen dem, wie wir jetzt sind und so, wie wir glauben, auferstehen zu können bei Gott. Das kann man „Seele“ nennen, wenn es einem leichter fällt. Einen wirklich guten Begriff gibt es dafür vielleicht gar nicht. Wenn man mich also fragt, wo sitzt die Seele? Dann würde ich sagen, sie sitzt auf jeden Fall in uns drin und wir spüren sie, wenn wir angerührt sind durch etwas, wenn wir uns auch mitreißen lassen, wenn wir sehen und spüren, dass wir eben keine leblosen Maschinen sind, sondern fühlende begeisternde Wesen. Und diese Seele, die gehört zu Gott und darum geht es eigentlich nur.

Text: APK
Foto(s): APK

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„Getrennt. Gesegnet.“ – Gottesdienst für Getrennte und Geschiedene am 15. April

Gottesdienst für Getrennte und Geschiedene: Am Dienstag, 15. April, 19 Uhr, können sich Menschen, die sich in der Phase nach Trennung und Scheidung befinden, in der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein einen Segen für die Zeit danach geben lassen. Wer eine Scheidung durchleidet oder eine Trennung nach langer Zweisamkeit, ist oft in den Grundfesten erschüttert. Der Plan war anders, und doch ist die Beziehung auseinander gegangen. Da kann es gut tun, Halt zu bekommen. Deshalb wird in der Karwoche, an der Trennlinie zwischen Trauer und Hoffnung gemeinsam mit dem Team des Segensbüros „Hätzjeföhl“ in Mülheim und zeitgleich in mindestens fünf weiteren evangelischen Kirchen dieses Angebot gemacht, das helfen kann, Abschied zu nehmen, Worte für die Trauer zu finden und Kraft zu tanken.

Ein Interview mit Pfarrer Sebastian Baer-Henney vom Segensbüro Haetzjeföhl, Initiator der Veranstalter:

Wie sind Sie auf die Idee zu diesem besonderen Angebot gekommen?

Der Gottesdienst wird an folgenden Orten stattfinden: Altenberger Dom, Friedenskirche Mülheim, Buchladen Neusser Straße in Nippes, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Jubilate-Forum Lindlar, Erlöserkirche Rodenkirchen, Friedenskirche in Pulheim-Sinnersdorf, Christuskirche am Stadtgarten, Melanchthonkirche Zollstock.
Der Gottesdienst wird an folgenden Orten stattfinden: Altenberger Dom, Friedenskirche Mülheim, Buchladen Neusser Straße in Nippes, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Jubilate-Forum Lindlar, Erlöserkirche Rodenkirchen, Friedenskirche in Pulheim-Sinnersdorf, Christuskirche am Stadtgarten, Melanchthonkirche Zollstock.
Pfarrer Sebastian Baer-Henney und Pfarrerin Inga Waschke vom Segensbüro.
Pfarrer Sebastian Baer-Henney und Pfarrerin Inga Waschke vom Segensbüro.

Sebastian Baer-Henney: Trennungen sind ein Thema, das kirchlicherseits etwas aus dem Blick geraten ist. In positiver Hinsicht kann man sagen: Wir gut, dass die Auflösung einer Partnerschaft kein Aufreger mehr ist. Das war mal anders. Dennoch gibt es unserer Meinung nach zu wenig Möglichkeiten, Trennungen kirchlich begleiten zu lassen, zumindest in Form von Ritualen. Natürlich: Seelsorge und Beratungsstellen machen sehr gute Arbeit. Wenn man aber eine Trennung als einen Schritt sieht, der durch ein spirituelles Ritual mitgetragen wird, dann haben wir als Kirche da an vielen Stellen noch Nachholbedarf. Mit unserem Trennungssegen springen wir in diese Bresche und laden Gemeinden ein, das mit zu gestalten.

Welche Bedeutung hat der Segen in der Phase nach einer Trennung oder Scheidung – und wie kann er den Betroffenen Kraft geben?

Sebastian Baer-Henney: Wie alle Lebenseinschnitte führen Trennungen zu einer großen Verunsicherung. Das ganze Lebenssystem wird erschüttert, und alles muss sich neu ordnen. Dazu kommt das Gefühl, an den eigenen Ansprüchen gescheitert zu sein, vielleicht mischen sich auch Gefühle der Erleichterung und Befreiung unter – auf jeden Fall ist es aber eine Phase, die von Trauer und Schmerz begleitet ist. Hier kann es helfen, einen Ankerpunkt zu bekommen, Gott um seinen Segen, um ihre Begleitung zu bitten. Das alles muss aber in einem Rahmen geschehen, der Schweigen aushält – wir wollen keine Selbsthilfegruppe bieten, die zur Verarbeitung einlädt. So etwas können andere besser. Wir bringen unsere Gefühle vor Gott und erleben in der Gemeinschaft einen Gottesraum, in dem das Durcheinander unserer Emotionen Platz hat.

Ist der Gottesdienst auch für Angehörige oder Freund*innen gedacht, die jemanden in der Trennungszeit begleiten?

Sebastian Baer-Henney: In erster Linie geht es um die Bearbeitung der eigenen Erfahrungen. Menschen können alleine kommen oder – was seltener der Fall ist – auch als Paar, das die Beziehungszeit hinter sich lassen möchte. Natürlich kann ich auch eine Person mitnehmen, die mir Kraft gibt, manchmal braucht man ja menschlichen Rückhalt.

Warum wurde die Karwoche bewusst als Zeitpunkt für diesen Gottesdienst gewählt?

Sebastian Baer-Henney: In der Karwoche treffen Leben und Tod aufeinander. Jesus stirbt und wird wieder lebendig. Ein Weg geht zu Ende, ein neuer beginnt. Es geht uns nicht darum, das Vergangene einfach wegzuwischen. Um aber irgendwann einen neuen Weg beginnen zu können, braucht es Wegmarken, an denen man Gepäck ablegen oder neu sortieren kann. Wir bieten eine solche Wegmarke, eine Station zum Innehalten, Bilanz-Ziehen. Mit offenem Ausgang. Einfach einen kleinen Moment im Angesicht der großen Herausforderung.

www.hätzjeföhl.de

Text: APK/Frauke Komander
Foto(s): Haetzjeföhl

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Unsere Wochentipps: Veranstaltungshighlights der nächsten Tage

nIn den nächsten Tagen finden in Köln und Umgebung mehrere kirchliche Veranstaltungen statt – darunter Treffen zur Vernetzung, thematische Studientage, musikalische Angebote und ein Gemeindejubiläum. Diese Auswahl bietet einen Einblick in die Vielfalt kirchlicher Aktivitäten und richtet sich gleichermaßen an Interessierte aus Haupt- und Ehrenamt sowie an die breite Öffentlichkeit.

Alle Veranstaltungen finden Sie hier.


27.03.2025, 19:00
Queere Kirche Köln
Oya Müllem, Buchheimer Straße 17, 51063 Köln
Vernetzungstreffen der Queeren Kirche
Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sind eingeladen
Im Rahmen des Projekts „hier + weiter“ lädt das Queere Netzwerk am Donnerstag, 27. März, 19 bis 20 Uhr, zu einem Vernetzungstreffen für alle LGBTQIA+, die in der evangelischen Kirche in Köln und der Region als haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende tätig sind. Das Treffen findet unter dem Motto “Bildet Banden!“ im Oya Müllem, Buchheimer Straße 17, statt. Im Mittelpunkt stehen lockeres Zusammenkommen und gegenseitiges Kennenlernen. Für das leibliche Wohl stehen Getränke und Snacks zur Verfügung. Wer nicht dabei sein kann, aber über weitere Vernetzungsmöglichkeiten informiert werden möchte, kann eine E-Mail an dorothea.ugi@ekir.de schreiben.
www.queere-kirche-koeln.de

28.03.2025, 10:00
Melanchthon-Akademie
Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
Traumasensiblere Kirche werden
Weiterdenken – ein Jahr nach der ForuM-Studie
Ein Jahr nach der Veröffentlichung der ForuM-Studie lädt die Melanchthon-Akademie ein, gemeinsam zu fragen und auszuloten, was passieren muss, um auf dem Weg zu einer traumasensibleren Kirche zu sein. Der Studientag am Freitag, 28. März, 10 bis 16 Uhr, im Haus der Kirche, Kartäusergasse 9–11, mit Vorträgen und Workshop-Angeboten soll Motivation und Auftakt sein, sich auf den Weg zu machen. Vortragende sind die Professorinnen Michaela Geiger und Katharina von Kellenbach, die aus biblisch-theologischer und sozialethischer Perspektive sprechen. Workshops zu einzelnen thematischen Aspekten vertiefen das Vordenken. Kunst, Musik und kulturelle Interaktion bieten Freiräume zum Empowerment und Lust zum Weiterleben. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist bis Freitag, 21. März, erforderlich.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

30.03.2025, 11:00
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Festgottesdienst in der Clarenbachkirche
75 Jahre Evangelische Clarenbachgemeinde Köln-Braunsfeld
Am 1. April 1950 wurde die Evangelische Clarenbachgemeinde Köln-Braunsfeld gegründet. Das feiert die Gemeinde mit mehreren Veranstaltungen. Los geht es am Sonntag, 30. März, 11 Uhr, mit einem Festgottesdienst in der Clarenbachkirche, Aachener Straße 458. Gestaltet wird der Gottesdienst von Arnd Henze (Predigt), Theologe und Journalist, Pfarrerin Ulrike Graupner, Pfarrer i. R. Uwe Zimmermann, der Clarenbach-Kantorei unter der Leitung von Hanna Wolf-Bohlen sowie dem Clarenbach-Posaunenchor unter der Leitung von Jakob Valder. Im Anschluss an den Festgottesdienst gibt es einen Jubiläumsempfang im Gemeindehaus, Peter-von-Fliesteden-Straße 2.
www.clarenbachgemeinde.de

30.03.2025, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„25 Jahre und kein bisschen leiser“ – „The Voices – der Chor e. V.“
Konzert in der Evangelischen Kirche Frechen
„The Voices – der Chor e. V.“ kehrt mit seinem Frühjahrskonzert am Sonntag, 30. März, 16 Uhr, zu seinen Wurzeln zurück. Denn der Chor ging hervor aus dem „Singteam“ der Evangelischen Kirche Frechen sowie der Gruppe „TEN SING“ des CVJM Frechen. In der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, präsentiert der Chor in seinem Programm „25 Jahre und kein bisschen leiser“ neben Klassikern wie „In the ghetto“ von Elvis Presley und „Slipping through my fingers“ von Abba auch aktuelle Songs wie „Shake it off“ von Taylor Swift und „Liebe gewinnt“ von Brings. „The Voices“ sind neben ihren anspruchsvollen Arrangements vor allem auch bekannt für ihre ansteckende Fröhlichkeit und den Spaß am Singen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. „The Voices – der Chor e. V.“ kehrt mit seinem Frühjahrskonzert am Sonntag, 30. März, 16 Uhr, zu seinen Wurzeln zurück. Denn der Chor ging hervor aus dem „Singteam“ der Evangelischen Kirche Frechen sowie der Gruppe „TEN SING“ des CVJM Frechen. In der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, präsentiert der Chor in seinem Programm „25 Jahre und kein bisschen leiser“ neben Klassikern wie „In the ghetto“ von Elvis Presley und „Slipping through my fingers“ von Abba auch aktuelle Songs wie „Shake it off“ von Taylor Swift und „Liebe gewinnt“ von Brings. „The Voices“ sind neben ihren anspruchsvollen Arrangements vor allem auch bekannt für ihre ansteckende Fröhlichkeit und den Spaß am Singen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.kirche-frechen.de

01.04.2025, 19:30
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Gemeindesaal der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
„Dorothea und Lilli“
Queere Geschichte zwischen Köln und Wien
Zu einer musikalischen Lesung am Tag des Wahlrechts für Frauen, Dienstag, 1. April, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf, Birkenallee 20, laden die Gemeinde und die Melanchthon-Akademie ein. Erzählt wird die Geschichte von „Dorothea und Lilli“, die eine Modeschneiderin in Köln und die andere Schauspielerin in Wien. 1938 begegnen sie sich in Köln. Was aus ihrer Freundschaft und Liebe zur Zeit des Nationalsozialismus wird, tragen Dorothee Schaper und Almuth Voss (beide Sprecherinnen) sowie Thomas Frerichs am Klavier vor. Der Eintritt ist frei.
www.ev-in-junkersdorf.de

02.04.2025, 17:30
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Band 2 der „Alle-Kinder-Bibel“ Buchpräsentation am 2. April
Booklaunch in der Christuskirche
Nach dem großen Erfolg der „Alle-Kinder-Bibel“ erschien am 10. März Band 2 der rassismus- und vielfaltssensiblen Kinderbibel im Neukirchener Verlag. Am Mittwoch, 2. April, 17.30 Uhr, findet in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, die offizielle Buchpräsentation der „Alle-Kinder-Bibel 2“ statt. Mit 26 weiteren Bibelgeschichten vermittelt sie Kindern im Vor- und Grundschulalter einen weltoffenen Glauben. Bei der Booklaunch mit dabei sind Andrea Karimé, die Autorin, und die Anna Lisicki-Hehn, die Illustratorin, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppe, die für einen Gedankenaustausch zur Verfügung stehen. Sarah Vecera moderiert das Gespräch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
www.neukirchenerverlage.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Lange Nacht der Kirchen in Köln: Fest für die Sinne und die Seele

Die Lange Nacht der Kirchen in Köln war auch in diesem Jahr ein Erfolg. Am Freitag haben 30 christliche Kirchen in der Kölner Innenstadt ihre Türen geöffnet und boten ein abwechslungsreiches Programm, das Besucher aus allen Teilen der Stadt anzog.

Ob „experience and adventure“, „listen and reflect“ oder „calm and smooth“ – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Besucher konnten neue Perspektiven entdecken, zur Ruhe kommen, Live-Musik genießen und die besondere Atmosphäre der Kirchenräume auf sich wirken lassen.

Ein Highlight war die Christuskirche, die mit Licht, Klang, Cake-Pops und Tee eine Oase der Stille und des Genusses schuf. In der Antoniterkirche begeisterte das Konzert „Bariton trifft Orgel“ zum Geburtstag von Johann Sebastian Bach. Die Trinitatiskirche lud mit Lesungen und meditativer Orgelmusik zur Besinnung ein, während die Kartäuserkirche mit ihren stimmungsvollen Iona-Andachten und Begegnungen im Kreuzgang verzauberte.

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Text: Frauke Komander
Foto(s): Frauke Komander

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Von Osterbäckerei bis Aquarellkunst – der Frühling bei der fbs

Die Tage werden länger, Ostern steht vor der Tür, und die Natur beginnt zu blühen – die perfekte Zeit, um kreativ zu werden, Neues auszuprobieren und gemeinsame Erlebnisse zu genießen! In den kommenden Wochen bietet die fbs Evangelische Familienbildungsstätte Köln ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein: Beim „Kinder Kunst & Schabernack“-Workshop entstehen fröhlich-bunte Osterdekorationen (29. März) oder kreative Frühlingskunstwerke (10. Mai). In der KinderKochWerkstatt wird gemeinsam gebacken – von süßen Osterleckereien (5. April) bis hin zu hausgemachter Pasta mit frischem Pesto (3. Mai). Für Naturbegeisterte gibt es die Möglichkeit, Saatbomben herzustellen (4. April) oder bei einem Wildkräuterspaziergang essbare Pflanzen zu entdecken (25. Mai). Wer lieber künstlerisch aktiv wird, kann sich beim Online-Aquarell-Workshop (16. Mai) mit blühenden Blumen kreativ entfalten.

Basteln für Kinder

Kinder, Kunst & Schabernack: Fröhlich bunte Oster-Bastel-Ei ab 5 Jahren

Kreativer Osterworkshop für Kinder in Köln: Am Samstag, 29. März 2025, von 10 bis 12:15 Uhr, findet in Köln der Workshop „Kinder Kunst & Schabernack“ statt. Der kreative Kurs bietet Kindern ab fünf Jahren die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Eltern fantasievolle Osteraccessoires zu gestalten. Dabei kommen verschiedene Materialien und Techniken zum Einsatz – von bunten Bändern über Glitzer bis hin zu lustigen Hasenfiguren. Der Workshop lädt dazu ein, den Frühling mit farbenfrohen Bastelprojekten zu begrüßen. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro.

Kinder, Kunst & Schabernack: Bastelfieber im Frühling ab 5 Jahren

Frühlingshafter Bastelspaß für Kinder in Köln: Am Samstag, 10. Mai 2025, von 10 bis 12:15 Uhr, lädt der Workshop „Kinder Kunst & Schabernack“ Kinder ab fünf Jahren und ihre Eltern zum kreativen Gestalten ein. Im Mittelpunkt stehen farbenfrohe Frühlingsmotive wie Blumen, Schmetterlinge und frische Dekorationen. Mit unterschiedlichen Materialien und Techniken entstehen einzigartige Kunstwerke, die den Frühling in die eigenen vier Wände bringen. Kleben, Schneiden, Malen und Glitzern sind ausdrücklich erwünscht. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro.

Kochen mit Kindern

KinderKochWerkstatt: Osterbäckerei für Eltern mit Kindern ab 3 Jahren

Osterbäckerei für Kinder und Eltern in Köln: Am Samstag, 5. April 2025, von 10 bis 13 Uhr, öffnet die KinderKochWerkstatt ihre Türen für einen besonderen Eltern-Kind-Kurs. Gemeinsam werden süße und herzhafte Schäfchen, Hasen und Nester aus Quark-Öl-Teig gebacken – perfekt zum direkten Vernaschen, als Hingucker auf der Ostertafel oder als liebevolles Geschenk. Die Teilnahmegebühr beträgt 29 Euro. Schürzen und ein Behältnis für das Gebäck sollten mitgebracht werden.

KinderKochWerkstatt: Pasta! Pasta! Für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren

Familien-Kochkurs: Selbstgemachte Ravioli und Pesto entdecken: Am Samstag, 3. Mai 2025, von 10 bis 13 Uhr, lädt die KinderKochWerkstatt zu einem besonderen Eltern-Kind-Kurs ein. Im Mittelpunkt stehen selbstgemachte Ravioli – gefüllt mit kreativen Zutaten und begleitet von einem frischen, grünen Pesto. Der Kurs zeigt, wie einfach hausgemachte Pasta zubereitet werden kann und richtet sich an Kinder ab fünf Jahren mit ihren Eltern. Die Teilnahmegebühr beträgt 31 Euro. Schürzen und Behälter für Reste sollten mitgebracht werden.

Naturerleben mit Kindern

Saatbomben selbst herstellen. Ab 2 Jahren

Naturworkshop „Saatbomben selbst herstellen“: Am Freitag, 4. April 2025, von 15:30 bis 17:45 Uhr, lädt ein inklusiver Naturworkshop im Stadtgarten Mülheim dazu ein, Saatbomben herzustellen. Die mit Blumensamen gefüllten Erdkugeln bieten Bienen und anderen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle und können im Anschluss mit nach Hause genommen oder in der städtischen Natur verteilt werden. Der Workshop richtet sich an Familien mit Kindern ab zwei Jahren und kostet 18 Euro. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Treffpunkt ist der Stadtgarten in Mühlheim.

Wildkräuterspaziergang für Eltern mit Kindern von 3-6 Jahren

Wildkräuterspaziergang für Familien: Am Sonntag, 25. Mai 2025, von 15:15 bis 17:30 Uhr, lädt ein Wildkräuterspaziergang dazu ein, essbare Pflanzen auf Wiesen zu entdecken. Gemeinsam werden verschiedene Wildkräuter bestimmt und anschließend zu einer selbstgemachten Limonade verarbeitet und verkostet. Der Naturworkshop richtet sich an Eltern mit Kindern von 3 bis 6 Jahren und kostet 18 Euro. Treffpunkt ist die Kitschburger Straße in der Nähe des Kreisverkehrs Friedrich-Schmidt-Straße.

Malen und Kreativ für Erwachsene

Online Aquarell-Workshop: Blumen, Blumen, Blumen

Online-Aquarell-Workshop: Blumen in voller Blüte:Am Freitag, 16. Mai 2025, von 19 bis 22 Uhr, bietet ein kreativer Online-Workshop die Möglichkeit, die Farbenpracht blühender Blumen mit Aquarellfarben festzuhalten. Unter Anleitung entstehen kunstvolle Illustrationen, die den Frühling ins Haus holen. Der Kurs kostet 25 Euro. Eine Materialliste wird zwei Wochen vor Beginn per Mail verschickt.

Die fbs

Die fbs Evangelische Familienbildungsstätte ist eine anerkannte Weiterbildungseinrichtung nach dem 1. Weiterbildungsgesetz NRW. Jährlich planen sie ca. 13.000 Unterrichtstunden. Träger der fbs ist der Verein „Familienbildung im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region e.V.“ Elf hauptamtliche und ca. 160 freie Mitarbeitende sind bei der fbs beschäftigt. Sie arbeiten für ein lebendiges und zeitgemäßes Programmangebot, um Familien in verschiedenen Lebensphasen mit unterschiedlichen Themen und Angebotsformaten zu begleiten.

Weitere Informationen finden Sie www.fbs-koeln.org.

Text: APK
Foto(s): APK

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