Unsere Wochentipps: „Moving Sounds“, Frauentag und „Mannheim und Mozart“

Ein musikalischer Auftakt, inspirierende Begegnungen und wichtigen Amtseinführungen prägen die kirchlichen Veranstaltungen zum Monatswechsel im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Von spirituellen Klangreisen über den traditionsreichen Frauentag bis hin zu feierlichen Gottesdiensten mit Einführung und Verabschiedung – das Programm unserer Wochentipps verbindet dieses Mal Musik, Gemeinschaft und Zuversicht. Familien kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte.

Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek

Mit einem Gottesdienst werden Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek am Donnerstag, 29. Januar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, in ihre neuen Ämter eingeführt. Die Einführung nimmt Pfarrer Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent, vor. Pfarrerin Nena Raab übernimmt die 54. Verbandspfarrstelle am Berufskolleg Ehrenfeld. Pfarrer Radomir Nosek übernimmt die Aufgabe als Bezirksbeauftragter im Referat für Berufskollegs im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang statt. Für die Planung wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 22. Januar, per E-Mail an berufskolleg.kirche-koeln@ekir.de oder telefonisch unter 0221/3382278 gebeten.
www.reli-koeln.de

„MOVING SOUNDS“ – Intuitive Klangreisen zwischen Komposition und Improvisation

Das Ensemble „MOVING SOUNDS“ ist am Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr (Einlass 17 Uhr), in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh Straße 5, zu Gast. Tara Bouman (Klarinette) und Markus Stockhausen (Trompete) verweben intuitive Musik mit eigenen Kompositionen und gestalten ihr Spiel spontan aus der Schwingung des Raumes und seiner Akustik heraus, wobei sie das Publikum auf eine gemeinsame musikalische Entdeckungsreise mitnehmen. Nach zahlreichen Konzerten unter anderem in Italien, der Schweiz, England, Norwegen, Frankreich, Spanien, den USA und Chile ist das Ensemble nun in Köln zu erleben. Veranstalter ist die Diakonie Michaelshoven. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.diakonie-michaelshoven.de

31. Frauentag im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch

Der Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch lädt am Samstag, 31. Januar, 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr, zum 31. Frauentag in das Berufsförderungswerk der Diakonie Michaelshoven, Martinsweg 11, ein. Unter dem Motto „Hoffnung – Vertrauen – Zuversicht“ erwarten die Teilnehmerinnen vielfältige Workshops, die Mut machen und neue Perspektiven eröffnen. Kirchenmusikerin Barbara Bannasch lädt dazu ein, mit Musik Vertrauen und Zuversicht zu erleben, während Religionspädagogin Magdalene Otto der Frage nachgeht, warum Hoffnung heute nötiger ist denn je. In einem weiteren Angebot stellen Pfarrerin Andrea Döhrer und andere Referentinnen hoffnungsvolle Texte zuversichtlicher Frauen aus vergangenen Jahrhunderten vor. Wer die eigene Stimme entdecken möchte, findet im Workshop von Christa Menke kreative Impulse, und Tanzpädagogin Marlene Preuß führt mit meditativen Elementen auf die „Spuren biblischer Frauen“. Die Teilnahme kostet 15 Euro, einschließlich Mittagessen, Getränken, Kaffee und Kuchen, und ist am Tagungsort zu zahlen. Eine Anmeldung unter www.kkk-sued.de/anmeldung-frauentag ist erforderlich.
www.evangelisch-linksrheinisch.de

„Mannheim und Mozart“ – Konzert des ENSEMBLE 07

Mit dem Programm „Mannheim und Mozart“ ist das ENSEMBLE 07 – Freies Kammerorchester Köln am Samstag, 31. Januar, 18 Uhr, in der Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach zu Gast. Das Orchester widmet sich Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Stamitz und Franz Xaver Richter und verbindet musikalische Transparenz mit einer historisch orientierten Aufführungspraxis, wie sie für das ENSEMBLE 07 prägend ist.
www.zumfriedengottes.de

Gottesdienst mit Verabschiedung Pfarrer Christoph Nötzel

Nach fast vier Jahrzehnten im kirchlichen Dienst verabschiedet sich Pfarrer Christoph Nötzel zum Februar 2026 in den Ruhestand. Die Evangelische Christusgemeinde an der Glessener Höhe lädt aus diesem Anlass am Sonntag, 1. Februar, 10.15 Uhr, in die Gnadenkirche Brauweiler, Friedhofsweg 4, zum Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein ein. Rund 20 Jahre wirkte der gebürtige Bonner als Gemeindepfarrer in Altenberg/Schildgen, bevor er 2010 Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste in der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde. Zu seinen Projekten hier zählen die „Missionale“, das „GlaubMalBuch“ sowie zahlreiche Veröffentlichungen zur Stärkung kirchlicher Arbeit. Seit 2019 arbeitet er wieder als Gemeindepfarrer in der Evangelischen Christusgemeinde an der Glessener Höhe (vormals Evangelische Kirchengemeinde Brauweiler-Königsdorf).
www.evangelische-christusgemeinde.de

Familiengottesdienst mit Einführung von Pfarrerin Anna-Maari Tölle

In einem Familiengottesdienst führt die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl am Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, in der Stephanuskirche, Brehmstraße 4–6, Pfarrerin Anna-Maari Tölle in ihr Amt ein. In der modernen Kirche mit ihrem großen Glasfenster und dem festlich geschmückten Altar wird der Gottesdienst gemeinsam von der Gemeinde gestaltet und richtet sich ausdrücklich an Familien.
www.ev-kirche-niehl-riehl.de

„Die Orgelmaus erzählt“

Neugierig, verspielt und mit viel Musik wird am Sonntag, 1. Februar, 15.30 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ in Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, die Orgel zum Erzählen gebracht, wenn die Evangelische Heilig Geist Gemeinde Köln Land zu dem Gesprächskonzert „Die Orgelmaus erzählt“ einlädt. Julia Diedrich und Daniela Bosenius nehmen Kinder im Alter ab vier Jahren ebenso wie erwachsene Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Entdeckungsreise und vermitteln auf kurzweilige Weise die Funktionsweise der Orgel. Spielerische Elemente und anschauliche Erklärungen machen das Konzert zu einem gemeinsamen Erlebnis für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.
www.evkirche-ichthys.de

Alle Karnevalsgottesdienste finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

Der Beitrag Unsere Wochentipps: „Moving Sounds“, Frauentag und „Mannheim und Mozart“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Charlotte Horn: „TelefonSeelsorge bedeutet: Da sein für Menschen in Not“

Pfarrerin Charlotte Horn, Leiterin der Evangelischen TelefonSeelsorge Köln, spricht über ihre Motivation, über die Bedeutung des Zuhörens in Krisen und darüber, wie TelefonSeelsorge Menschen in Not Halt, Würde und neue Perspektiven gibt:

Warum ist TelefonSeelsorge wichtig?

Charlotte Horn: TelefonSeelsorge bedeutet: Da sein für Menschen in Not. Manche, die anrufen, sind in einer akuten Krise, andere leiden über lange Zeit und rufen dann auch häufiger an. Es geht um Themen, die sonst „auf der Rückseite unseres Alltags“ bleiben: Menschen rufen an, weil sie niemanden haben oder weil sie ihre Familie oder den Freundeskreis mit ihrem Problem nicht immer neu belasten wollen. Oder auch, weil sie gerade wegen der Anonymität hier ihre Scham überwinden können, über das zu sprechen, was sie bedrückt.

Was könnte mich motivieren, bei der TelefonSeelsorge ehrenamtlich mitzuarbeiten?

Charlotte Horn:  Wer bei uns ehrenamtlich mitarbeiten will, sollte offen und lebenserfahren sein, sich auf andere Menschen ohne Wertung einstellen können. Man muss psychisch belastbar sein und bereit, sich mit sich selbst und den eigenen Krisen auseinanderzusetzen und Neues zu lernen. Der Einsatz umfasst 15 Stunden pro Monat, auch Nachtdienste. Da wir anonym und verschwiegen arbeiten, kann man mit diesem Ehrenamt keine öffentliche Anerkennung bekommen – jedenfalls nicht persönlich. Wertschätzung erfahren wir in der TS-Gemeinschaft daher vor allem voneinander. Eine unserer Supervisorinnen hat uns neulich ein schönes Feedback gegeben: „Ich blicke hier in so viele schöne Gesichter. Gesichter, die von innen leuchten.“ Vielleicht hat diese Wahrnehmung auch damit zu tun: in diesem Ehrenamt sind Menschen bereit, sich immer neu auch mit sich selber und ihren Lebensthemen auseinanderzusetzen. Nur wer sich selber vertieft kennt, auch die eigene Verletzlichkeit, kann bei anderen angstfrei genau hinhören, was Sache ist. Und weil wir persönliche Themen miteinander besprechen, schweißt das natürlich zusammen. So ist  für viele die Verbundenheit untereinander das Rückgrat ihres Telefondienstes. Wir erleben diese Verbundenheit bei gemeinsamen Fortbildungen, Supervisionen, bei Gottesdiensten und bei Festen, die wir feiern. Da wird es dann auch mal lustig und leicht und beschwingt. Humor ist eine wichtige Kraftquelle.

Was sind in Ihren Augen die brennendsten Themen?

Charlotte Horn: Ein besonderes Thema am Telefon sind Suizidgedanken und Suizidabsichten.  Dass es die TelefonSeelsorge gibt, liegt (auch) an der Unerträglichkeit des Phänomens Suizid. Menschen töten sich selbst – aus akuter Verzweiflung, in schwerster Depression. Wahrscheinlich hätte es in den allermeisten Fällen eine andere Lösung gegeben. Denn Menschen wollen in der Regel nicht tot sein, sie wollen nur nicht so weiterleben, wie sie es gerade tun müssen. Die TelefonSeelsorge begleitet auch Menschen in tiefster Verzweiflung, um ihnen ein Innehalten zu ermöglichen. Damit sie im Gespräch über das Unerträgliche ihrer Situation vielleicht eine Perspektive finden, die ihnen das Weiterleben ermöglicht. Deshalb werden alle Mitarbeitenden bei der TelefonSeelsorge für Gespräche mit Menschen in suizidalen Krisen geschult und weitergebildet. Unsere Mitarbeitenden können das Thema sensibel aufgreifen, und sie können es auch aktiv ansprechen, wenn es notwendig erscheint.

Was hat Sie veranlasst, sich auf diese Stelle zu bewerben?

Charlotte Horn: Viele Jahre lang war ich ehrenamtlich Telefonseelsorgerin – neben meinem Beruf als Schulpfarrerin an einem Kölner Gymnasium. Der ehrenamtliche Dienst am Telefon hat mich über die Jahre geprägt. Die Gespräche am Telefon waren bewegend. Und ich konnte sie in der Supervisionsgruppe besprechen; die Supervisionen helfen, diese Eindrücke zu verarbeiten, eigene Muster zu erkennen und sich weiterzuentwickeln. Ich habe gelernt, bewusster zu reagieren und innerlich gelassener zu werden. Für dieses schöne und auch anspruchsvolle Ehrenamt werden alle bei uns in einer einjährigen Ausbildung qualifiziert und anschließend durch regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen begleitet und unterstützt. Unter anderem für die Organisation dieser fachlichen Begleitung bin ich nun  als Leiterin zuständig.

Das Thema des Programmheftes der Melanchthon-Akademie heißt für dieses Halbjahr: „Reparierbar?“ Was fällt Ihnen im Zusammenhang mit der TelefonSeelsorge dazu ein?

Charlotte Horn: Bei uns geht es nicht ums Reparieren. Wiederkehrende Themen am Telefon sind: Überforderung, mangelnde Anerkennung, Scham. Weitere Themen sind: Beziehungsprobleme, Krankheit, Trauer, Einsamkeit, Stress, Ängste. Es rufen uns Menschen aller Altersgruppen an, manche mehrmals über Wochen, manche einmal. Unsere Haltung ist: wir wissen nicht die Lösung, aber wir unterstützen dabei, dass die Anrufenden  sich sortieren, aussprechen, Kontakt spüren –  und den nächsten Schritt im eigenen Alltag für sich finden. Aktuell wirbt sogar ein deutscher Rapper in einem seiner Videoclips am Ende darum, sich in der Not an die Telefonseelsorge zu wenden (apache207, Song: Mann muss). In dem Song geht es  um die gesellschaftlichen Zwänge, unter denen viele Jungs und Männer leiden, weil sie mit einem schwierigen Bild von Männlichkeit einhergehen. Am Ende des  Videoclips wird  die Nummer der Telefonseelsorge eingeblendet. Hier darf man sich – am Telefon – auch mal schwach und verletzlich zeigen, das ist die Botschaft.

Alle Infos finden Sie hier:   Evangelische TelefonSeelsorge Köln – Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Die nächste qualifizierte Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche in verschiedenen Seelsorgefeldern startet am 21. Februar. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier: www.lebenswege-begleiten.koeln

Text: Antje Rinecker
Foto(s): APK

Der Beitrag Charlotte Horn: „TelefonSeelsorge bedeutet: Da sein für Menschen in Not“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

„ALAAF – Mer dun et för Kölle!“: Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region laden ein

Unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ feiert Köln in der Session 2026 den Karneval. Das Motto bringt zum Ausdruck, dass in diesem Jahr insbesondere die vielen Ehrenamtlichen, die den Karneval Jahr für Jahr mit Ideen, Herzblut und Einsatz möglich machen, gewürdigt werden sollen. Der Straßenkarneval wird am Donnerstag, 12. Februar, eröffnet und geht bis Dienstag, 17. Februar. Schon in den Wochen davor greifen zahlreiche Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region die fünfte Jahreszeit auf und laden zu karnevalistischen Gottesdiensten, Feiern, Konzerten und Begegnungen ein. Zwischen Alaaf und Amen, Musik und Liturgie, Tanz, Gebet und Gemeinschaft zeigen die Veranstaltungen, wie eng Karneval und kirchliches Leben in Köln miteinander verbunden sind. Hier eine Übersicht:

Köln

Karnevalsgottesdienst: Kölsche Psalmen, Lieder und Café in Vogelsang

Mit kölschen Psalmen, bekannten Liedern und viel „jecker“ Stimmung wird der Karnevalsgottesdienst am Sonntag, 1. Februar, 10.45 Uhr, in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, gefeiert. Noch vor den tollen Tagen verbindet der Gottesdienst karnevalistische Lebensfreude mit evangelischer Tradition. Musikalisch wirken unter anderem Mariechen, Hochwürden und die Vogelsängerinnen mit. Verkleidungen sind willkommen, der Gottesdienst kann aber selbstverständlich auch ohne Kostüm besucht werden. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum karnevalistischen Kirchencafé ins Gemeindehaus ein.
http://www.evangelisch-ehrenfeld.de

Familiengottesdienst zu Karneval. Bunt, fröhlich und familiennah durch die fünfte Jahreszeit

Ein Famwww.evangelisch-ehrenfeld.deiliengottesdienst zu Karneval bringt am Sonntag, 1. Februar, 11.11 Uhr, in der Petruskirche Köln-Merheim, Kieskaulerweg 53, Jung und Alt zusammen und verbindet karnevalistische Freude mit gottesdienstlicher Gemeinschaft. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Daniel Rösler, unterstützt von Hubert und der Ballettschule Herberhold, die mit tänzerischen Beiträgen beteiligt ist.
www.brueck-merheim.de

Einsingen in den Karneval. Mit dem Ukulelen Schmölzje Colonia

Mit alten und neuen Karnevalsliedern startet das Seniorennetzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg am Donnerstag, 5. Februar, 15 Uhr, im Café Lamerdin, Einhardtstraße 5/Ecke Wittekindstraße, in die Karnevalszeit. Das Ukulelen Schmölzje Colonia kommt zu Besuch und begleitet das gemeinsame Singen. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Darin enthalten sind Kaffee, Tee und Berliner. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro unter Telefon 0221/94401313 (Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr) entgegen.
http://www.kirche-klettenberg.de

„Kult-Karnevals-Party“. Karneval mit Live-Musik, Dreigestirn und Tanzgruppen

Mit Live-Musik, Auftritten des Dreigestirns und Tanzgruppen feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Freitag, 6. Februar, 18 bis 23 Uhr, die „Kult-Karnevals-Party“ in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Kinder-Karnevals-Party in der Melanchthonkirche. Buntes Programm für junge Jecken

Ein närrisches Programm für Kinder bietet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Samstag, 7. Februar, mit der „Kinder-Karnevals-Party“, die in zwei Zeitfenstern von 12 bis 14 Uhr sowie von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, stattfindet. Spiel, Musik und karnevalistische Stimmung stehen im Mittelpunkt dieses Angebots für Familien. Der Kartenvorverkauf erfolgt freitags zwischen 10 und 14 Uhr im Gemeindebüro.
http://www.melanchthonkirche.de

Familiengottesdienst zu Karneval mit Taufmöglichkeit. Karnevalistisch, fröhlich und zum Mitmachen für Jung und Alt

Kölsche Musik, Humor und bewegende Momente prägen den „Jecken Mitmachgottesdienst“, der am Samstag, 7. Februar, 14 Uhr, in der Friedenskirche Worringen der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden, Hackenbroicher Straße 59–61, gefeiert wird. Der karnevalistisch geprägte Gottesdienst richtet sich an Menschen jeden Alters und verbindet Spaß und Freude mit nachdenklichen und berührenden Elementen. Wer möchte, kann sich aktiv beteiligen, einen Witz erzählen oder etwas vorführen. So entsteht ein lebendiger Gottesdienst zwischen „Amen und Alaaf“, der Glauben und Karneval auf besondere Weise zusammenbringt.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

Joddesdeens op Kölsch. Gemeinsam mit Karnevalsvereinen

Ein Gottesdienst „op Kölsch“, zusammen mit den Holweider Karnevalsvereinen, mit den Tanzgruppen KG „Die Isenburger“ und der KG „Die Burgwächter“ findet am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Versöhnungskirche, Buschfeldstraße 30, statt. Im Anschluss an den jecken Gottesdienst lädt die Karnevalsgesellschaft (KG) „Die Isenburger“ zu einem karnevalistischen Frühschoppen in ihr Domizil an der Bergisch Gladbacher Straße ein.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein: Mit Musik und gemeinsamem Frühstück

Mit Musik, karnevalistischer Stimmung und einem gemeinsamen Frühstück lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt am Sonntag, 8. Februar, 10.30 Uhr, zu einem Karnevalsgottesdienst für Groß und Klein in das Gustav-Adolf-Haus Humboldt, Hachenburger Straße, ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Thiesbonenkamp, musikalisch begleitet von der Gruppe kalkbrass sowie der Biene, die für schwungvolle Akzente sorgen.
http://www.evangelisch-kalk-humboldt.de

„Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“. Karnevalistische Führung mit Günter Leitner

Unter dem Titel „Kölle Alaaf! – Eine Spurenlese des Kölner Karnevals“ lädt das Stadtführungsprogramm AntoniterCityTours am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, zu einer karnevalistischen Führung mit Günter Leitner ein. Der Rundgang folgt der Chronologie des Kölner Karnevals und führt zu ausgewählten Stationen wie dem Gürzenich, dem Rote-Funken-Platz, dem Ostermann-Brunnen und dem Jan-von-Werth-Brunnen, an denen Geschichte, Rituale und prägende Figuren des kölschen Brauchtums anschaulich werden. Treffpunkt ist der Gürzenich, Martinstraße 29-37/Günter-Wand-Platz (am Gürzenich Aufzug). Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung zu den Führungen unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich. Tickets können vorab unter www.eventim.de oder www.koelnticket.de erworben werden.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsgottesdienst in der Melanchthonkirche. Gemeinsam mit Vereinen und Gästen

Gemeinsam mit Vereinen, Gästen aus dem Veedel und der Hausband feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, einen Karnevals-Gottesdienst in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, kostümiert zu kommen und Karneval und Glauben miteinander zu verbinden.
http://www.melanchthonkirche.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Gottesdienst mit der Kapelle „Blos mer jet“

Einen Gottesdienst in kölscher Mundart feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Evangelischen Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstraße 1. Unter dem Titel „Joddesdeens op Kölsch“ verbindet der Gottesdienst geistliche Inhalte mit kölscher Sprache und Musik. Mit dabei ist die Gruppe „Blos mer jet“. Pfarrer Otmar Baumberger gestaltet die Liturgie.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

„Kölscher Joddesdienst“ — auch im Livestream. Gottesdienst op Kölsch mit Musik, Predigt und bunten Kostümen

Op Kölsch, mit Musik zum Mitsingen und einer Kirche voller Menschen in bunten Kostümen wird der „Kölsche Joddesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, gefeiert und zugleich per Livestream übertragen. Pfarrer Ivo Masanek gestaltet den Gottesdienst gemeinsam mit einem kölschen Team, die Predigt hält Gemeindemitglied Dr. Karl Beuth in feinstem Kölsch. Das Motto lautet „Kirche un Minsche“. Für die musikalische Gestaltung sorgen kölsche Tön zum Mitsingen mit dem Gerold-Kürten-Singkreis unter der Leitung von Stefan Krüger. Parallel findet ein kölscher Kinderjoddesdienst statt, zu dem Kinder ebenfalls gern kostümiert kommen können. Der Livestream wird über www.kirche-klettenberg.de übertragen.
www.kirche-klettenberg.de

„Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“
Fröhliche Karnevalsparty für Kinder in Longerich

Tanzen, lachen und ausgelassen Karneval feiern heißt es bei der „Kinderkarnevalsdisco – Wir feiern die jecken Tage!“ am Dienstag, 10. Februar, 17 bis 19 Uhr, in der Immanuelkirche Longerich der Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln, Paul-Humburg-Straße 11. Eingeladen sind alle Kinder, die Lust auf Musik, Bewegung und gute Laune haben und gerne im Kostüm feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Tickets kosten 3 Euro und sind ab Dienstag, 21. Januar, im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Eine Anmeldung ist bei Ina Fimpeler unter Telefon 0177 7 20 65 04 oder bei Andrea Zaminer unter Telefon 0174 7 93 09 78 erforderlich.
http://www.begegnungsgemeinde.de

„Melaten Alaaf!“ – Friedhofsführung zu Kölner Karnevalisten. Karnevalsgeschichte zwischen Grabkunst, Musik und Stadtgeschichte

Das Stadtführungsprogramms AntoniterCityTours bietet mit der Führung „Melaten Alaaf!“ am Samstag, 7. Februar, 11 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, eine besondere Entdeckungstour über den Melatenfriedhof an. Stadtführer Günter Leitner führt zu den Grabstätten bekannter Kölner Karnevalisten und erzählt von Leben, Werk und Wirkung prägender Persönlichkeiten der fünften Jahreszeit. Vorgestellt werden unter anderem Marie-Luise Nikuta, Willi Ostermann, Toni Steingass, Jupp Schmitz, Horst Muys und Thomas Liessem sowie weitere bekannte Namen der Kölner Karnevalsgeschichte. Der Rundgang verbindet kölsche Kultur, Musikgeschichte und Erinnerungsorte und richtet den Blick auf den Karneval aus ungewohnter Perspektive. Treffpunkt ist die Trauerhalle am Eingang Piusstraße. Die Teilnahme kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung unter www.antonitercitytours.de ist erforderlich.
http://www.antonitercitytours.de

Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren. Buntes Tanzvergnügen zum Auftakt der jecken Tage

Mit Musik, Tanz und viel guter Laune stimmt eine Karnevalsdisco für Kinder im Alter ab 6 Jahren am Mittwoch, 11. Februar, 17 bis 19 Uhr, im Gemeindezentrum der Evangelischen Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11, auf die jecken Tage ein. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt dazu ein, im Kostüm und in fröhlicher Atmosphäre zu feiern. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets sind am Mittwoch, 21. und 28. Januar, sowie am Mittwoch, 4. Februar, jeweils von 17 bis 18 Uhr im Longericher Kindertreff bei Annika Boden erhältlich. Karten können auch über WhatsApp unter der Telefonnummer 0173/3054761 oder per E-Mail an andrea.zaminer@ekir.de oder telefonisch unter 0174/7930978 vorbestellt werden.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Pänz, Alaaf & Halleluja“. Karnevalsparty für Familien

Bunt, laut und fröhlich wird es bei der Karnevalsparty „Pänz, Alaaf & Halleluja“, die am Donnerstag, 12. Februar, 15 Uhr, in der St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll gefeiert wird. Kinder und ihre erwachsenen Jecken sind eingeladen, gemeinsam zu tanzen, zu singen und Weiberfastnacht mit viel Bewegung, Musik und guter Stimmung zu erleben. Tickets sind online erhältlich unter „Pänz.Alaaf&Halleluja – Karnevalsparty für Kinder und Familien“ unter www.rausgegangen.de.
http://www.evangelisch-deutzpoll.de

„JECK AS HELL“ – Queere Karnevalsparty in der Kartäuserkirche. Karneval zwischen Glitzer, Musik und Gemeinschaft

Eine queere Karnevalsparty unter dem Titel „JECK AS HELL“ findet am Samstag, 14. Februar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, statt. In besonderer Atmosphäre verbindet die Veranstaltung Karnevalsmusik, Popklassiker und ausgelassenes Feiern mit einem offenen, respektvollen Miteinander und setzt damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft. Neben Tanz und Musik gehört auch ein Kostümwettbewerb zum Programm. Willkommen sind queere Menschen, Freundinnen und Freunde sowie alle, die Karneval jenseits klassischer Konventionen feiern möchten. Ein Awareness-Team ist während der Veranstaltung ansprechbar und sorgt für einen achtsamen Rahmen. Der Eintritt kostet 12 Euro inklusive der Vorverkaufsgebühr bei rausgegangen.de.
http://www.queere-kirche-koeln.de

Ökumenische Karnevalsandacht. Jeck und feierlich den Karnevalssonntag beginnen

Jeck und zugleich feierlich wird der „Ökumenische Karnevalsgottesdienst“ am Sonntag, 15. Februar, 9.30 Uhr, in der Kirche Sankt Pankratius am Worringer Bruch, Sankt Tönnisstraße 33, gefeiert. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt gemeinsam mit den ökumenischen Partnern dazu ein, den Karnevalssonntag mit einer besonderen Andacht zu beginnen, bei der sich Engagierte aus Karnevalsvereinen, Fahnenabordnungen sowie der Prinz mit seinem Hofstaat versammeln.
http://www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Mess op Kölsch“ am Karnevalssonntag. „Alaaf – mer dun et för Kölle“ mit Musik und Kostümen

Kölsche Töne, karnevalistische Atmosphäre und liturgische Tradition verbinden sich am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, bei der „Mess op Kölsch“ unter dem Titel „Alaaf – mer dun et för Kölle“. Gefeiert wird eine evangelische Messe mit kölscher Musik und Kostümen. Die Musik gestaltet Thomas Frerichs, die Liturgie Pfarrer Herzberg.
http://www.antonitercitykirche.de

Karnevalsgottesdienst in der Friedenskirche Mülheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 10 Uhr, in der Friedenskirche Mülheim, Wallstraße 70, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Karnevalsgottesdienst – „Familienkirche bunt kostümiert“. Mit kölschen Liedern, Konfetti und biblischer Geschichte

Mit kölschen Liedern, Konfetti und viel Platz für Klein und Groß wird der Karnevalsgottesdienst der „Familienkirche bunt kostümiert“ am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Pauluskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus, Dreisamweg 9–11, gefeiert. Der Gottesdienst richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbindet eine biblische Geschichte rund ums Feiern mit Musik, Bewegung und fröhlicher Atmosphäre. Teilnehmende in Kostümen sind willkommen, aber kein Muss. Im Anschluss gibt es Kölsch, Limo und kleine Snacks, gern auch ergänzt durch mitgebrachte Beiträge.
www.kirche-hoehenhaus.de

Gottesdienst an Fastelovend. Jeck gefeierter Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé

Mit einem Karnevals-Gottesdienst an Fastelovend wird am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock der närrische Höhepunkt kirchlich gefeiert. Pfarrer Oliver J. Kießig und Prädikant Achim Wenzel gestalten den Gottesdienst, der Glauben, Humor und rheinische Lebensfreude miteinander verbindet. Im Anschluss sind alle zum Kirchencafé eingeladen.
http://www.melanchthonkirche.de

„Kumm, loss mer fiere“. Farbenfroher Karnevalsgottesdienst mit Musik und Buffet

Bunt, kölsch und fröhlich wird der Karnevalsgottesdienst „Kumm, loss mer fiere“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Köln-Pesch, Montessoristraße 15. Der Gottesdienst verbindet eine gereimte, stellenweise bissige Predigt mit kölschen Karnevalsliedern, gemeinsamem Schunkeln und der Freude an vielen kostümierten Jecken. Im Anschluss wird bei Getränken angestoßen und ein buntes Buffet geteilt. Beiträge zum Buffet sind herzlich willkommen.
http://www.dem-himmel-so-nah.de

„Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalsgottesdienst mit Tradition in Widdersdorf

Der „Joddesdeens op Kölsch“ am Karnevalssonntag, 15. Februar, 11 Uhr, im Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ der Evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde Köln Land, Zum Dammfelde 37, ist seit 1998 fester Bestandteil des Fastelovends im Veedel Widdersdorf und verbindet Glauben, kölsche Sprache und karnevalistische Tradition auf besondere Weise. Im Anschluss daran macht sich eine größere Gruppe aus der Gemeinde gemeinsam auf den Weg zum lokalen Karnevalszug und feiert dort weiter.
www.evkirche-ichthys.de

Joddesdeens „op Kölsch“. Mit Umtrunk im Gemeindehaus

Zu einem Gottesdienst „op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 11.11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide in die Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, ein. Im Anschluss gibt es einen Umtrunk im Gemeindehaus.
http://www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Karnevalsgottesdienst in der Kreuzkirche Buchheim. Jeck gefeierter Gottesdienst in der fünften Jahreszeit

Mit einem Karnevalsgottesdienst feiert die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, die fünfte Jahreszeit. Pfarrer Heiko Kruse gestaltet den Gottesdienst, der rheinische Lebensfreude und gottesdienstliche Elemente miteinander verbindet und Raum für Humor, Gemeinschaft und Glauben im Zeichen des Karnevals bietet.
http://www.muelheim.kirchekoeln.de

Rhein-Erft-Kreis

„Hillije Mess met Kölsche Tön“. Karnevalsmesse mit evangelischer Beteiligung

Kölsche Töne und gelebte Ökumene prägen die „Hillije Mess met Kölsche Tön“, die am Sonntag, 1. Februar, 10.11 Uhr, in der katholischen Kirche St. Mariä Geburt, Bachstraße 77–79, in Hürth gefeiert wird. Zu der Karnevalsmesse laden die Evangelische Kirchengemeinde Hürth und die katholische Gemeinde gemeinsam ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Werner Friesdorf und Pfarrerin Franziska Boury. Zudem wirken Prinz Fabian der Erste und die Gruppe Palaver mit und bringen karnevalistische Akzente in Liturgie und Musik ein.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Familiengottesdienst zu Fastelovend. Anschließend Party im Keller

Zu einem Familiengottesdienst zu Fastelovend lädt die Evangelische Heilig Geist Gemeinde Köln Land am Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Pfarrer Volker Meiling und Team gestalten den Gottesdienst, zu dem auch das Dreigestirn erwartet wird. Im Anschluss kann im Keller der Kirche weitergefeiert werden.
http://www.kirchepulheim.de

Ökumenische Fastelovendsvesper. „Mer dun et för Jott und die Minsche“

Eine ökumenische Fastelovendsvesper „Mer dun et för Jott und die Minsche“ wird am Samstag, 7. Februar, 17 Uhr, in der Kirche der Versöhnung der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, gefeiert. In karnevalistischer Atmosphäre verbindet die Vesper rheinische Lebensfreude mit Besinnung und gemeinsamer Andacht und setzt dabei ein ökumenisches Zeichen mitten in der närrischen Zeit. Willkommen sind alle, die Lust haben mitzufeiern, ob verkleidet oder unverkleidet, denn alle Jecken sind eingeladen, diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu erleben.
http://www.kirche-lechenich.de

Fastelovend-Gottesdienst in Pulheim. Jecker Gottesdienst mit Dreigestirn, Musik und Gemeinschaft

Fröhlich, kölsch und gemeinschaftlich wird der „Fastelovend-Gottesdienst“ am Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, in der Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, in der Evangelischen Kirchengemeinde Pulheim gefeiert. Prädikant Sammy Wintersohl gestaltet die Liturgie, begleitet vom Pulheimer Dreigestirn, das unter dem Motto „Mir alle sin Pullem“ den Gottesdienst mitprägt. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Bläsergruppe „Jeck op Blech“, die rheinischen Schwung und gute Stimmung in die Kirche bringt. Der Gottesdienst verbindet Glauben, Lebensfreude und Fastelovend, wie er in Pulheim gelebt wird, und lädt ausdrücklich dazu ein, verkleidet zu kommen. Im Anschluss gibt es für alle noch eine süße Stärkung und Gelegenheit zum Austausch.
http://www.kirchepulheim.de

„Karnevalssingen“. Beliebte Karnevalslieder aus alter Zeit

Fröhliches gemeinsames Singen steht beim „Karnevalssingen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hürth am Montag, 9. Februar, 15 Uhr, im Gemeindehaus der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12, im Mittelpunkt. Das „Karnevalssingen“ lädt dazu ein, bekannte Karnevalslieder aus früheren Zeiten anzustimmen und in geselliger Runde zu genießen. Wer mag, kann kostümiert kommen. Für Knabbereien und Getränke ist gesorgt. Eine Anmeldung im Gemeindebüro unter 02233/33216 oder digital unter eih.digital/karnevalssingen ist erforderlich.
http://www.evangelisch-in-huerth.de

Gottesdienst am Karnevalssonntag. Anschließend Frühschoppen

Am Sonntag, 15. Februar, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling im Anschluss an den Gottesdienst in der Kreuzkirche, Kronenweg 67, zu einem karnevalistischen Frühschoppen ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.
http://www.evangelisch-wesseling.de

Zentralgottesdienst „Joddesdeens op Kölsch“. Karnevalistisch, herzlich und mitten aus dem Veedel

Kölsch, jeck und gemeinschaftlich wird der „Joddesdeens op Kölsch“ am Sonntag, 15. Februar, 10.11 Uhr, in der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, gefeiert. Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft lädt dazu ein, den Glauben in kölscher Sprache und karnevalistischer Stimmung zu erleben und gemeinsam zu feiern.
www.trinitatis-kirchengemeinde.de

 

Hier gehts zum Evangelischen Karnevalsnetzwerk der Blauköppe in Köln.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

Der Beitrag „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“: Gottesdienste und Veranstaltungen in Köln und Region laden ein erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Wohnprojekt im „Campus Kartause“: Warum Christiane Pawlik Teil der neuen christlichen Wohngemeinschaft werden möchte

Auf dem Gelände des Campus Kartause, des ehemaligen Kartäuserklosters, ist eine christliche Wohngemeinschaft geplant. Bald können die ersten Mietverträge unterschrieben werden. Christiane Pawlik möchte dort einziehen. Sie erhofft sich von der christlichen Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause eine wohlwollende, lebendige Gemeinschaft, in der Nächstenliebe gelebt wird, Verantwortung übernommen wird und Raum für gemeinsames Menschsein entsteht – ohne Dogmen, aber mit viel Miteinander, Spiritualität und Offenheit.

Gemeinschaftliches Leben bringt Nähe, Tiefe – aber auch Herausforderungen. Was erhoffen Sie sich persönlich vom Leben in der christlichen Wohngemeinschaft?

Christiane Pawlik: Ich erhoffe mir eine wohlwollende, lebendige Gemeinschaft, verbunden durch das Band christlicher Nächstenliebe – das Teilen von Zeit innerhalb meines weltlichen und christlichen Lebens mit der Chance, ein WIR-Gefühl zu entwickeln und zu leben.

Was möchten Sie selbst in diese Gemeinschaft einbringen?

Christiane Pawlik: Ich bringe mich mit meiner Person ein, mit all meinen Möglichkeiten und meiner Neugier auf dieses Projekt.

Wenn Sie an die Zukunft des Projekts denken: Welche Art von Miteinander, Spiritualität oder Alltag wünschen Sie sich für die Menschen, die dort zusammenleben werden?

Christiane Pawlik:  Ich wünsche mir das Schaffen von Gemeinsamkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Verbindungen, ich wünsche mir christliches Handeln in zu findenden Strukturen ohne Dogma, ich wünsche mir ein Neben- und ein Miteinander, ich möchte lachen, lieben, weinen, tanzen, beten, still sein, trauern – eben Mensch sein.

Text: APK
Foto(s): Privat

Der Beitrag Wohnprojekt im „Campus Kartause“: Warum Christiane Pawlik Teil der neuen christlichen Wohngemeinschaft werden möchte erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Landessynode bringt Finanzstrategie mit Änderungen auf den Weg

Mit einer Abendmahlsfeier im Saal des Bonner Maritim-Hotels ist am Dienstag die 80. ordentliche Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zu Ende gegangen. Fünf Tage lang wurde intensiv beraten, debattiert, abgestimmt und gewählt. Dabei haben die rund 180 Delegierten aus den Kirchenkreisen der EKiR verschiedene große Themen behandelt.

Plenum der 80. Landessynode im Maritim Hotel Bonn. Foto: EKiR/Meike Böschemeyer
Plenum der 80. Landessynode im Maritim Hotel Bonn. Foto: EKiR/Meike Böschemeyer

Die Synode hat eine landeskirchliche Haushaltskonsolidierung mit einer Einsparsumme von mehr als 30 Millionen Euro für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht. Vizepräses Antje Menn stellte eine neue Meldestelle für beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende vor, die im kirchlichen Kontext rassistische Erfahrungen machen. Die Landeskirche hat sich verpflichtet, die Bekämpfung von Armut voranzutreiben. Generalstaatsanwalt a. D. Horst Bien berichtete aus der Arbeit der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission für den Verbund West. In einem Ökumene-Talk ermutigte die libanesische Pfarrerin Najla Kassab zum Gespräch mit Andersdenkenden. Die Synode verurteilte einen vermeintlich christlichen Nationalismus und forderte den Schutz von Menschen- und Demonstrationsrechten sowie einen Abschiebestopp in den Iran. Konzeptionell sollen sich die Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) in den nächsten beiden Jahren auf Kirchenkreisebene partizipativ und standortbezogen weiter, zum Beispiel hin zu Gemeinden junger Erwachsener entwickeln.

„Die Synode stand vor der großen Aufgabe, die Arbeit der Landeskirche so zu planen, dass sie jährlich 30 Mio Euro weniger Kirchensteuermittel beansprucht. Es hat mir sehr viel Hoffnung gemacht, dass dies miteinander gelungen ist. Dabei ist z.B. das Anliegen der Kreissynode Köln-Rechtsrheinisch berücksichtigt worden, Innovationen in unserer Kirche weiter zu begleiten und zu unterstützen. Bei allen Einschnitten hat die Synode bedacht, dass besonders Menschen in Notlagen weiter geholfen wird“, fasst Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, zusammen.

„Ich war wieder sehr beeindruckt von der Klugheit der Synode und dem Bestreben, einmütige Beschlüsse zu fassen. Als ein wesentliches Beispiel nenne ich den Beschluss zur ,Finanzstrategie‘. Die Synode hat sowohl an dem Ziel festgehalten, dass bis 2030 insgesamt 33 Millionen im landeskirchlichen Haushalt eingespart werden müssen. Gleichzeitig hat sie aber sehr differenziert und sensibel Änderungen an der einen oder anderen Stelle der vorgeschlagenen Maßnahmen vorgenommen. Der Kompass dabei war: ,Was brauchen wir als Kirche der Zukunft?‘ und ,Wie nehmen wir im Sinne des Evangeliums Partei für die Armen?’“, sagt Pfarrer Markus Zimmermann, Vorsitzender des Bevollmächtigtenausschusses im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch. „Nicht ausschließlich und einseitig hat die Synode nur eine Reduktion von bisherigen Tätigkeitsbereichen auf landeskirchlicher Ebene beschlossen, sondern Vorschläge gemacht oder bestätigt, die die Transformation von Bereichen vorsehen, z.B. ESG an Kirchenkreise anbinden und die Übergabe von Trägerschaft der Wohnheime an andere kirchliche Träger. Natürlich kommt jetzt auch auf uns in Köln und der Region viel Arbeit zu, gute Lösungen zu finden. Aber mit Zuversicht und Klugheit werden wir die finden!“

„Es ist eine schwere Aufgabe gewesen, 31,7 Mio. € im landeskirchlichen Haushalt einzusparen. Es war klar, dass dies mehrere Arbeitsbereiche hart treffen wird“, sagt Stadtsuperintendent Bernhard Seiger mit Blick auf die Synode. „Für uns Kölner ist relevant, dass die Landeskirche die Trägerschaft der ESG, der Evangelischen Studierendengemeinde, aufgeben wird. Wir werden die Umstellung auf eine breiter aufgestellte Arbeit mit jungen Erwachsenen in Kölner Trägerschaft unterstützen und ein Konzept dazu entwickeln. Darüber werden wir dann mit der Landeskirche bezüglich der Mitfinanzierung verhandeln. Der ESG-Hahn soll als Identifikationszeichen dabei erhalten bleiben. Es ist so wichtig, dass wir die wichtigen Kontaktflächen mit jungen Erwachsenen, die wir als Kirche haben, engagiert nutzen und weiterentwickeln. Ich bin dankbar, dass es gelungen ist, einige soziale Unausgewogenheiten die das Konzept der Kirchenleitung hatte, zu korrigieren. Dies betrifft z.B. den Arbeitslosenfonds, durch den Projekte mit Langzeitarbeitslosen gefördert werden. Insgesamt war es wichtig, das Sparziel zu erreichen, denn alle Ebenen unserer Kirche müssen mit ausgeglichenen Haushalten planen. Ich bin ebenso dankbar, dass es durch das Engagement der Synodalausschüsse gelungen ist, eine Initiative zu starten, die strategische Leitlinien für weitere Finanzveränderungen in den nächsten Jahren zusammen mit dem Blickwinkel der AG „Kirche der Zukunft“ entwickelt.“

Im Februar 2025 hatte die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland beschlossen, im landeskirchlichen Haushalt bis 2030 strukturell mindestens 33 Millionen Euro einzusparen. Heute wurden auf der Tagung der 80. Landessynode Maßnahmen mit einer Nettoeinsparsumme von 30,7 Millionen Euro verabschiedet. Das sind rund 20 Prozent des Kirchensteueraufkommens für den Haushalt. Darüber hinaus besteht Potenzial für weitere Einsparungen und Mehreinnahmen durch Prüfaufträge und die Einführung freiwilliger Elternbeiträge in den evangelischen Schulen (u.a. in Hilden, Burscheid, Düsseldorf und Aachen).

Präses Dr. Thorsten Latzel hält am 16. Januar 2026 seinen „Bericht über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse“ vor der Landessynode. Foto: EKiR/Meike Böschemeyer
Präses Dr. Thorsten Latzel hält am 16. Januar 2026 seinen „Bericht über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse“ vor der Landessynode. Foto: EKiR/Meike Böschemeyer

Die Finanzstrategie umfasst neben der Kompensation des prognostizierten Haushaltsdefizits von 26 Millionen Euro im Jahr 2030 auch einen Risikopuffer sowie ein Budget für künftige, noch nicht festgelegte Innovationen. Der Beschluss war in einem breit angelegten Prozess erarbeitet und in den synodalen Ausschüssen vor und während der Synode intensiv beraten worden. Gegenüber dem ursprünglich von der Kirchenleitung eingebrachten Vorschlag gab es Anpassungen bei den Studierendengemeinden, dem Arbeitslosen- und dem Härtefonds, dem Landespfarramt für Weltanschauungsfragen, der Stabsstelle Vielfalt und Gender sowie der Flüchtlingsarbeit. Durch diese Anpassungen reduziert sich die ursprünglich vorgesehene Einsparsumme von 31,8 Millionen Euro um insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Weiter für andere da sein

Notwendig wurde der Finanzprozess wegen sinkender Einnahmen und steigender Kosten. So hat die rheinische Kirche im vergangenen Jahr rund 68.500 Mitglieder verloren, etwa je zur Hälfte durch Demografie und Austritte. Ziel ist es, vorausschauend zu handeln, bevor finanzielle Engpässe entstehen. Die kirchliche Arbeit soll unabhängiger von der Kirchensteuer werden. Die Evangelische Kirche im Rheinland will so auch als Kirche mit weniger Ressourcen weiter für andere da sein. Die Leitkriterien der Finanzstrategie für die Kirche der Zukunft sind zusammengefasst: unmittelbar an der Sache Christi orientiert; nahe bei den Menschen; flexibel in den Formen; effizient im Einsatz der verbleibenden Ressourcen. Darauf basiert das jetzt beschlossene Maßnahmenpaket, das sich nur auf den landeskirchlichen Haushalt bezieht. Ein Überblick über die wichtigsten Bereiche:

Anpassungen bei Studierendengemeinden (ESG) und Wohnheimen

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist Trägerin von ESGn an insgesamt neun Standorten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Aufgrund der zahlreichen Eingaben vor und während der Synode wurde beschlossen, dass die Marke „ESG“ auch künftig erhalten bleibt. Konzeptionell entwickeln sich die ESGn in den nächsten beiden Jahren auf Kirchenkreisebene partizipativ und standortbezogen weiter, zum Beispiel hin zu Gemeinden junger Erwachsener. Die Kontaktfläche zu den Hochschulen bleibt Teil der Konzepte. Die Landeskirche übernimmt dauerhaft Verantwortung für die neuen Gemeindeformen, indem sie diese finanziell unterstützt. In die Konzepte werden die Fragen des Studienbegleitprogramms für internationale Studierende und der Wohnheime aufgenommen.

Foto: EKiR/Meike Böschemeyer
Foto: EKiR/Meike Böschemeyer

Die Landeskirche gibt bis 2030 die Trägerschaft für ihre sechs Wohnheime mit insgesamt 381 Plätzen auf. Davon ist auch ein Wohnheim in Köln betroffen. Eine Übertragung der Wohnheime auf kirchliche Träger oder, falls das nicht möglich ist, auf Studierendenwerke oder andere Träger zur Übernahme des Betriebs bzw. der Gebäude wird partizipativ und standortbezogen geprüft. Falls das nicht möglich ist, wird eine anderweitige Nutzung, z. B. als sozialer Wohnraum, erwogen. Sollte auch diese Option nicht realisierbar sein, wird ein Verkauf der Immobilien und Liegenschaften angestrebt.

Arbeitslosenfonds und Härtefonds werden weiter unterstützt

Die Landessynode hat entgegen dem ursprünglichen Vorschlag für eine Beibehaltung des Arbeitslosenfonds gestimmt und nur eine Kürzung um 250.000 Euro auf künftig 750.000 Euro beschlossen. Für den Härtefonds stellt die Landeskirche weiterhin 70.000 Euro, statt bisher 125.000 Euro, zur Verfügung. Gleichzeitig soll der Härtefonds in den Kollektenplan aufgenommen werden mit dem Ziel, die ursprüngliche Summe aufrecht zu erhalten.

Verzicht und Abmilderung von Kürzungen

Verzichtet hat die Landessynode auf eine 20-prozentige Kürzung in der Flüchtlingsarbeit. Die Kürzung bei der Stabsstelle Vielfalt und Gender wurde von den geplanten 20 Prozent auf 13,5 Prozent reduziert. Die Aufgabe des Landespfarramts für Weltanschauungsfragen im Jahr 2027 wurde zwar beschlossen. Neu ist aber der Prüfauftrag für eine Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und möglichen weiteren Partnern in der Region, um eine gemeinsame Stelle für Weltanschauungsfragen zu etablieren. Dazu würde die rheinische Kirche dann auch einen finanziellen Beitrag leisten.

Evangelische Schulen in landeskirchlicher Trägerschaft

Foto: EKiR/Meike Böschemeyer
Foto: EKiR/Meike Böschemeyer

Die Evangelische Kirche im Rheinland trägt zehn evangelische Schulen mit besonderem kirchlichen Bildungsauftrag. Aufgrund sinkender Kirchensteuereinnahmen wird die Finanzierung in substanziellem Umfang auf kontinuierliche, freiwillige Elternbeiträge umgestellt. Ziel ist es, die langfristige Stabilität und Handlungsfähigkeit der Schulen zu sichern und ihre Finanzierung nachhaltig und zukunftsfest aufzustellen. Gleichzeitig gilt auch weiterhin: Niemand wird ausgeschlossen, weil Familien keinen Beitrag leisten können. Die Umsetzung ist ab dem Schuljahr 2027/28 geplant. Zugleich sind Investitionen zur Stärkung des evangelischen Profils sowie in die Gebäude vorgesehen.

Haus der Stille in Rengsdorf

Für das Haus der Stille hat die Landessynode den Vorschlag des Beirats aufgegriffen, einer Konzeptgruppe für die Entwicklung eines Finanzplans Zeit bis Anfang 2028 zu geben. Ziel ist, dass die Immobilie dann ab 2029 unabhängig von Kirchensteuermitteln weiterbetrieben werden kann. Die Landeskirche stellt weiterhin Finanzmittel für Personal in der geistlichen Begleitung zur Verfügung.

Vereinte Evangelische Mission (VEM)

Der Zuschuss zur VEM mit ihren 39 Mitgliedern (15 Kirchen in Afrika, 17 in Asien, sechs in Deutschland und die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) wird um 20 Prozent reduziert. Die Reduzierung erfolgt in Schritten von jährlich zwei Prozentpunkten bis 2036. Gemeinsame Projekte zum Aufbau regionaler ökologischer Landwirtschaft, zur Traumaheilung oder zum Schutz von Frauen vor Gewalt sollen dadurch nicht gefährdet werden. Die Kürzungen werden für die Landeskirche nur zur Hälfte wirksam, da mehr Geld an den Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) fließen wird.

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Eine weitere beschlossene Maßnahme sieht Verhandlungen über eine schrittweise Reduzierung des Generalzuschusses an das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe vor. Verhandlungsziel ist eine Reduzierung des Zuschusses aus Kirchensteuermitteln im Umfang von 20 Prozent bis 2030. Für die Folgejahre ist eine kontinuierliche Anpassung an die Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen vorgesehen. Bei der Reduzierung des Zuschusses geht es um organisatorische und finanzielle Synergien durch vertiefte Zusammenarbeit und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Das verlangt eine gemeinsame strategische Klärung der Aufgabenverteilung von Kirche und Diakonie.

Verwaltungskosten

Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl (r.) von den "Blauköpp" mit Dr. Thorsten Latzel (2.v.r), Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Antje Menn, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl (r.) von den „Blauköpp“ mit Dr. Thorsten Latzel (2.v.r), Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Antje Menn, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Neben Kürzungen in der Verwaltung wurde ein Prüfauftrag beschlossen, um Aufgaben und Strukturen des Landeskirchenamts zu vereinfachen und zu reduzieren. Das beinhaltet eine umfassende Aufgabenkritik und Synergien durch Kooperationen mit anderen Landeskirchen.

Jecker Abschluss: Verleihung des Sessionsordens der Kölner „Blauköpp“

Zum Ende der Synode hielten die Delegierten einen Rückblick auf die vergangenen fünf Tage. Dieser zitierte viele verbale Stilblüten aus den Ausschüssen und dem Plenum. Auch Oliver J. Kießig (l.) und Sammy Wintersohl (r.) brachten ein Stück „jecken Frohsinn“ in den Plenarsaal in Bonn. Im Namen der Kölner „Blauköpp“ verliehen sie den Sessionsorden der „Blauköpp“ an Dr. Thorsten Latzel (2.v.r), Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Antje Menn, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland. Das evangelische Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“, ein Projekt von hier+weiter und verbindet Kirche und Fastelovend auf besondere Weise. Die „Blauköpp“  vernetzen evangelische Karnevalsaktivitäten in Köln und Region. Sie bringen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen zusammen, teilen Termine, feiern gemeinsam und sorgen dafür, dass evangelische Präsenz im Fastelovend sichtbar bleibt.

Stichwort: Landessynode 2026

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland ist das oberste Leitungsgremium der mit gut zwei Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die 80. Landessynode hat 184 stimmberechtigte Mitglieder, sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen, aus den 34 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland. Sie tagt vom 16. bis 20. Januar 2026 im Maritim Hotel Bonn.

Weitere Informationen: www.ekir.de

Text: APK/ekir.de
Foto(s): EKiR/Meike Böschemeyer/APK

Der Beitrag Landessynode bringt Finanzstrategie mit Änderungen auf den Weg erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Jazz-Duo, Joscho Stephan Trio und Konzert für Cello und Klavier

Ob inspirierende Musik, spannende Gespräche, feierliche Gottesdienste oder außergewöhnliche Führungen – auch diese Woche bietet euch die Wochentipps wieder viele Highlights. Freut euch auf das Konzert des Jazz-Duos „Unterwegs“ im Ernst-Flatow-Haus, einen Abend mit dem Joscho Stephan Trio in der Johanneskirche Klettenberg, den Willkommensgottesdienst mit anschließendem Gründungsfest der Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen, ein Konzert für Cello und Klavier in der Christuskirche Dellbrück, einen philosophisch-biblischen Abend zum Thema „Keinerlei Könige!“ in der Melanchthon-Akademie sowie den Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek in der Kartäuserkirche.

Jazz-Duo „Unterwegs“

Das Jazz-Duo „unterwegs“ mit Karsten Zahn (Klarinette) und Conny Brüssel (Klavier und Akkordeon) gibt am Donnerstag, 22. Januar, 19 Uhr, im Ernst-Flatow-Haus, Vogelsanger Straße 153, ein Konzert. Ihre eigenen Kompositionen haben stets einen Bezug zum persönlichen Erleben. Aber auch einige ausgewählte Standards und Stücke zeitgenössischer Musiker gehören zum Repertoire des Duos. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelisch-ehrenfeld.de

Joscho Stephan Trio – Konzert auf Jokis Bühne

Das Joscho Stephan Trio ist am Freitag, 23. Januar, 20 Uhr, in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, zu Gast und gibt auf Jokis Bühne ein Konzert zur Präsentation seiner neuen CD. Geprägt vom unverwechselbaren Gitarrenspiel Joscho Stephans entwickelt das Trio den klassischen Swing à la Django Reinhardt eindrucksvoll weiter. Ergänzt durch Sven Jungbeck an der Gitarre und Volker Kamp am Kontrabass verbindet die Formation Swing mit Elementen aus Latin, Klassik, Pop und Rock. Der Eintritt kostet 22,40 Euro, ermäßigt 19,20 Euro, jeweils inklusive Vorverkaufsgebühr. Karten gibt es unter www.jokis-buehne.tickettoaster.de.
www.kirche-klettenberg.de

„Zwei Wege – ein Ziel“: Willkommensgottesdienst der Evangelischen Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen

Mit einem Willkommensgottesdienst feiert die Evangelische Melanchthon-Kirchengemeinde Kerpen am Sonntag, 25. Januar, 14 Uhr, in der Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10–14,  ihre Gründung. Unter dem Leitgedanken „Zwei Wege – ein Ziel“ wird die neue Kirchengemeinde offiziell begrüßt, die aus den bisherigen Gemeinden Brüggen und Horrem hervorgegangen ist, und der Beginn eines gemeinsamen Weges markiert. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Gründungsfest in die Gemeinderäume der Lukaskirche nach Brüggen/Erft, Waldstraße 22, eingeladen, wo bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch besteht. Den Abschluss des Tages bildet ein musikalischer Abendgottesdienst, der um 18 Uhr in der Lukaskirche gefeiert wird und alle anspricht, die den Gründungstag ruhig ausklingen lassen möchten.
www.kirche-horrem.de

„Erinnerung und Hoffnung“ – Konzert für Cello und Klavier

„Erinnerung und Hoffnung“ ist der Titel eines Konzerts am Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr, in der Christuskirche, Dellbrücker Mauspfad 363. Das Konzert für Cello und Klavier mit Ulrike Tiedemann (Violoncello) und Mechthild Brand (Klavier) wird von der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide veranstaltet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

„Keinerlei Könige!“ – Philologie und Philosophie. Königliche Selbstinszenierung aktueller Machthaber

Wie Vorstellungen von Herrschaft entstehen, wie sie legitimiert werden und warum sie immer wieder scheitern, steht im Mittelpunkt des Abends „Keinerlei Könige!“ aus der Reihe „Philologie und Philosophie“, der am Montag, 26. Januar, 18 Uhr bis 21.30 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6, stattfindet. Der Judaist und Philologe Ulrich Berzbach sowie der Philosoph und Theologe Dr. Ralf Buttermann stellen jeweils einen biblischen und einen philosophischen Text zum Thema Herrscher und Herrschaft vor und laden zur gemeinsamen Diskussion ein. Ausgehend von der Hebräischen Bibel wird das biblische Königtum als gescheitertes Modell gelesen, mit Blick auf falsche Erwartungen an königliche Macht, grundlegende Kritik an ihrer Konstruktion und alternative Gegenentwürfe. In philosophischer Perspektive werden anhand von „Fußnoten zu Platon“ Begriffe von Herrschaft und Königtum sowie ihre innere Logik hinterfragt, insbesondere dort, wo behauptete Ausnahmezustände oder apokalyptische Endzeitvorstellungen zur Rechtfertigung von Machtansprüchen dienen. Anhand von Originaltexten wird gemeinsam nachgelesen und diskutiert, warum solche Inanspruchnahmen nicht tragen. Die Teilnahme kostet 17 Euro. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9318030 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
www.melanchthon-akademie.de

Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek

Mit einem Gottesdienst werden Pfarrerin Nena Raab und Pfarrer Radomir Nosek am Donnerstag, 29. Januar, 16 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, in ihre neuen Ämter eingeführt. Die Einführung nimmt Pfarrer Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent, vor. Pfarrerin Nena Raab übernimmt die 54. Verbandspfarrstelle am Berufskolleg Ehrenfeld. Pfarrer Radomir Nosek übernimmt die Aufgabe als Bezirksbeauftragter im Referat für Berufskollegs im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang statt. Für die Planung wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 22. Januar, per E-Mail an berufskolleg.kirche-koeln@ekir.de oder telefonisch unter 0221/3382278 gebeten.
www.reli-koeln.de

Hier finden Sie alle Veranstaltungshighlights zur Gebetswoche für die Einheit der Christen:

 

Text: APK
Foto(s): APK/AI

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Jazz-Duo, Joscho Stephan Trio und Konzert für Cello und Klavier erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Ein funkelnder Höhepunkt: Blauköpp verleihen Sessionsorden ans Prinzenpaar Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III.

Gemeinsam feiern wir Tradition, Verbundenheit und Frohsinn – Bonn Alaaf! Die „Blauköpp“ haben am Rande der rheinischen Landessynode dem Prinzenpaar Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III. den ersten Sessionsorden der „Blauköpp“ verliehen.

Das Prinzenpaar in der Kölner Nachbarstadt Bonn: Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III.

Prinz Roland I. (bürgerlich: Roland Müller) ist schon seit vielen Jahren ein engagiertes Mitglied der Karnevalsszene. Als waschechter Bonner bringt er nicht nur viel Humor, sondern auch Organisationstalent mit – und ist bekannt für seine schwungvollen Reden und seine Liebe zu den traditionellen Karnevalsliedern.

Seine Prinzessin, Bonna Stephanie III. (bürgerlich: Stephanie Schröder), ist nicht nur die First Lady des Bonner Karnevals, sondern auch im Vereinsleben eine zentrale Figur. Mit Charme, Herz und ihrer ansteckenden Energie begeistert sie Jung und Alt – ob auf der Bühne, beim Moderieren von Veranstaltungen oder hinter den Kulissen.

Das Paar führt durch die Session, repräsentiert die örtliche Narrenkultur und steht für Zusammenhalt, Lebensfreude und echte rheinische Tradition.

 „Blauköpp“: evangelisches Karnevalsnetzwerk

Der Sessionsorden und das „Krätzje“, also eine klassische Karnevalsmütze. Ein Logo bzw. Emblem ist gerade in Arbeit und soll das Krätzche zieren.
Der Sessionsorden und das „Krätzje“, also eine klassische Karnevalsmütze. Ein Logo bzw. Emblem ist gerade in Arbeit und soll das Krätzche zieren.

Das evangelische Karnevalsnetzwerk „Blauköpp“, ein Projekt von hier+weiter, verbindet Kirche und Fastelovend auf besondere Weise. „Der Name ‚Blauköpp‘ ist typisch kölsch: ein bisschen Selbstironie, ein bisschen Geschichte und viel Augenzwinkern. Früher wurden evangelische Christen im Rheinland scherzhaft als ‚Blauköpp‘ bezeichnet, angelehnt an die blauen Mützen preußischer Beamter. Preußisch, nüchtern, protestantisch, das passte aus kölscher Sicht wunderbar. Was als Seitenhieb begann, haben wir selbstbewusst übernommen“, erzählt Oliver J. Kießig, Mitinitiator der „Blauköpp“. „Heute steht ‚Blauköpp‘ für evangelische Jecke, die wissen: Man kann den Glauben ernst nehmen, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Wir tragen den Namen mit Stolz und einem Lächeln.“

Die „Blauköpp“  vernetzen evangelische Karnevalsaktivitäten in Köln und Region. Sie bringen Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen zusammen, teilen Termine, feiern gemeinsam und sorgen dafür, dass evangelische Präsenz im Fastelovend sichtbar bleibt.

Der Sessionsorden: Ein funkelndes Schmuckstück

Der  Sessionsorden stellt die Jecken in den Mittelpunkt: bunt, vielfältig und mit ganz viel Herz. Die Farben und Formen stehen für die Unterschiedlichkeit der Menschen, die Karneval feiern, glauben, zweifeln und lachen. Gemeinsam mit dem Segensbüro „Hätzjeföhl“ haben die „Blauköpp“ das Sessionsmotto 2026 kreativ abgewandelt: Aus „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ wurde „SÄJE – Mer dun et för Kölle!“. Der Beitrag: Segen schenken, gute Worte, offene Herzen.

Weitere Infos zu den „Blauköpp“ unter: http://www.blaukoepp.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Ein funkelnder Höhepunkt: Blauköpp verleihen Sessionsorden ans Prinzenpaar Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III. erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Erinnern an die Opfer der Shoa: Gedenkstunde am Löwenbrunnen und Gedenkveranstaltung in der Antoniterkirche

Wie gelingt Erinnern in einer Zeit, in der die letzten Zeitzeugen verstummen? Zwei Gedenkveranstaltungen in Köln am 27. Januar – am Löwenbrunnen und in der Antoniterkirche – zeigen wie Erinnerung weitergetragen, gestaltet und mit aktuellen Fragen verbunden werden kann. Jugendliche, Wissenschaft, Musik und Stadtgesellschaft begegnen sich an diesem Tag im Zeichen des Gedenkens – und im Zeichen der Verantwortung.

„Gedenken am Holocaustgedenktag“ Erinnerung an deportierte und ermordete jüdische Kinder und Jugendliche aus Köln

Mit dem „Gedenken am Holocaustgedenktag“ wird am Dienstag, 27. Januar, 12.30 Uhr bis 14 Uhr, am Löwenbrunnen am Lern- und Gedenkort Jawne auf dem Erich-Klibansky-Platz an die aus Köln deportierten und ermordeten jüdischen Kinder und Jugendlichen erinnert. Der Löwenbrunnen, dessen eingravierte Namen an mehr als 1.100 Kinder und Jugendliche erinnern, befindet sich an dem Ort, an dem seit 1919 das jüdische Reform-Realgymnasium Jawne stand, das erste jüdische Gymnasium im Rheinland. Heute hält hier der Lern- und Gedenkort Jawne die Geschichte der Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler wach. Im Mittelpunkt der Gedenkstunde stehen inhaltliche Beiträge von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen, die sich mit den Lebensgeschichten deportierter Kinder auseinandergesetzt und diese für die Gedenkveranstaltung aufgearbeitet haben. Organisiert wird das Gedenken vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region in Zusammenarbeit mit der Melanchthon-Akademie sowie mit Beteiligung des Katholischen Stadtdekanats, der Stadt Köln, der Synagogengemeinde Köln, Masorti Rheinland und des Arbeitskreises „Lern- und Gedenkort Jawne“.
http://www.melanchthon-akademie.de

„Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“ Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Ein Bündnis aus zahlreichen Veranstalter*innen und Unterstützer*innen
Am Dienstag, 27. Januar, 18 Uhr, findet in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt, die unter dem Titel „Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“ von einem breiten Bündnis aus Veranstalterinnen, Veranstaltern und Unterstützenden getragen wird. Am Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz steht in diesem Jahr die Geschichte der Universität Köln im Nationalsozialismus im Mittelpunkt und damit die Frage, welche Folgen es hat, wenn kritisches Denken unterdrückt und Wissenschaft politischer Macht untergeordnet wird. Erinnern heißt an diesem Abend auch, an die frühe Rolle der Universität Köln bei der Gleichschaltung der Hochschulen zu erinnern sowie an die Vertreibung jüdischer und politisch unerwünschter Lehrender und Studierender. Zugleich wird das begangene Unrecht in den Blick genommen, das nach 1945 über lange Zeit nicht aufgearbeitet wurde. Grußworte und Beiträge sprechen Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend, Renate Fuhrmann, Klaus Nierhoff und Laura Suderland. Musikalisch gestaltet wird die Gedenkstunde von Akiko Ahrendt (Violine) und Leonhard Huhn (Saxofon). Im Anschluss schließt sich ein Mahngang zum Rautenstrauch-Joest-Museum an, bei dem Dr. Anna Brus spricht.
http://www.antonitercitykirche.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Erinnern an die Opfer der Shoa: Gedenkstunde am Löwenbrunnen und Gedenkveranstaltung in der Antoniterkirche erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Berufen, um Verantwortung zu übernehmen. Hans Pfau in Kreissynodalvorstand eingeführt – ein Zeichen für gelebtes Ehrenamt

Am ersten Sonntag nach Epiphanias stand der Gottesdienst in der Porzer Friedenskirche im Zeichen der „Epiphanie“, der Offenbarung Gottes in der Person Jesus Christus. Pfarrer Bernd Flamming eröffnete ihn mit dem Wochenspruch aus dem Römerbrief: „Welche der Geist Gottes zeigt, das sind Gottes Kinder“, und widmete sich in seiner Predigt dem Taufritual. Wichtigster Teil des Gottesdienstes war jedoch eine andere Art der Initiation: Hans Pfau wurde feierlich als stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch eingeführt.

Superintendentin Kerstin Herrenbrück und Superintenden Torsten Krall führen Hans Pfau in sein Amt ein.

Superintendentin Kerstin Herrenbrück erklärte: „Wir setzen unsere Kreissynodalvorstände aus haupt- und ehrenamtlichen Leitungspersonen zusammen, die unterschiedliche berufliche und persönliche Kompetenzen haben.“ Gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Superintendent Torsten Krall stand sie zur Einführung im Altarraum. „Wir sind gemeinsam hier, um zu zeigen, dass wir in Gemeinschaft unterwegs sind, im Auftrag Jesu Christi, um seine Kirche zu bauen, zu verändern und weiterzubringen“, so Herrenbrück. „Wir haben uns gefreut, dass du, Hans, von der Kreissynode als neues Vorstandsmitglied gewählt worden bist.“ Pfau sei in der Gemeinde verwurzelt, wisse, wie es laufe, packe an und sei daran interessiert, dass es mit den Partnergemeinden funktioniere.

Superintendentin Herrenbrück: Kirche gestalten im Auftrag Christi

Der 65-jährige ehemalige Sparkassenbetriebswirt und geborene Porzer ist langjähriges Gemeindemitglied, verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit 2020 ist er Presbyter in der Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide, seit 2021 Finanzkirchmeister. Seine Wurzeln liegen in der katholischen Kirche. „Ich bin Anfang 2000 konvertiert“, erzählte Pfau, „weil der Rest der Familie evangelisch war. Ich habe mich aber in der evangelischen Kirche auch immer sehr wohl gefühlt.“ Nun wolle er in der Kreissynode an Veränderungsprozessen mitwirken. „Es gibt eine immer engere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden bei weniger Ressourcen. Das ist ein fließender Prozess.“ Pfau legte im Gottesdienst das Versprechen ab, sein Amt sorgfältig und treu auszuüben, durch Wort und Tat im Glauben an Jesus Christus.

Superintendent Krall betonte, dass er dabei auch Rückhalt vor Ort brauche. „Die Kirche soll und kann nicht von oben regiert werden“, sagte er. „Dazu braucht es Leitende, die sich dessen bewusst sind, und eine Gemeinde, die das lebt und selbst Verantwortung übernimmt.“

Tauferinnerung und Gemeinschaft – Pfarrer Flamming spricht über Berufung und Gnade

Pfarrer Bernd Flamming hält eine Predigt über die Taufe.

Pfarrer Flamming vermittelte in seiner Predigt anschaulich die Bedeutung der Taufe als Aufnahme in die christliche Gemeinschaft. Auch er sei als Baby getauft worden. „Getauft werden müsse man, so habe ich später erfahren, wegen der Sünden. Die müssten abgewaschen werden. Sonst komme man nicht in den Himmel.“ Damals habe er nicht verstanden, warum man Babys taufe. Später im Kindergottesdienst habe er vom Sündenfall gehört: „Niemand hat mir erklärt, warum der liebe Gott allen Menschen böse ist, nur weil Eva einen Apfel von einem Baum gemobst hat.“ Daher habe er beschlossen, die Taufe könne nicht so wichtig sein. Erst später habe er ihre Bedeutung erkannt: Man müsse sich Palästina zur Zeit Jesu vorstellen – unruhige Zeiten, in denen Prediger das Ende der Welt verkündeten. Viele Menschen wollten ihrem Leben eine neue Richtung geben. Johannes taufte sie zur Buße. Als Jesus sich taufen lassen wollte, habe Johannes gezögert: „Eigentlich müsstest du mich taufen, nicht ich dich.“ Doch Jesus bestand darauf – es sei Gottes Wille. Es gehe darum, die Gerechtigkeit zu erfüllen. Das sei wie eine Proklamation gewesen, so Flamming: Der verschlossene Himmel öffnet sich, Gott greift ein, errichtet eine Brücke und wohnt als Christus unter den Menschen.

„Unsere Taufe ist wichtig, weil sich durch uns der schwebende Himmel zeigt, weil wir mit unserem Namen gerufen werden und uns versichert wird, dass wir Gottes geliebte Kinder sind, mit Christus an unserer Seite“, sagte Flamming. Jede Taufe sei unlösbar mit der Jesu verbunden.

Text: Susanne Esch
Foto(s): Susanne Esch

Der Beitrag Berufen, um Verantwortung zu übernehmen. Hans Pfau in Kreissynodalvorstand eingeführt – ein Zeichen für gelebtes Ehrenamt erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Bildungsurlaub bei der Melanchthon-Akademie: Bis zu fünf Tage bezahlt weiterbilden und neue Perspektiven entdecken

Raus aus dem Alltag – rein ins Bergische oder in die lebendige Südstadt: Bis zu fünf  Tage bezahlt weiterbilden und neue Perspektiven entdecken. Arbeitnehmer*innen in Nordrhein-Westfalen haben Anspruch auf bis zu fünf Tage bezahlte Freistellung zur persönlichen Fort- und Weiterbildung. Möglich macht das das Bildungsurlaubsgesetz (AWbG NRW) – eine tolle Gelegenheit für alle, die sich persönlich und beruflich weiterentwickeln möchten.

Ein Interview mit Lea Braun, Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie:

Was unterscheidet einen Bildungsurlaub bei der Melanchthon-Akademie von klassischen Weiterbildungen – und was schätzen Teilnehmende besonders daran?

Lea Braun: Neben fachlichem Wissen stehen persönliche Weiterentwicklung, gesellschaftliche Reflexion und ethische Fragestellungen im Fokus. Statt trockener Theorie setzen die Veranstaltungen auf dialogisches Lernen, kreative Ansätze und erfahrungsorientierte Methoden.

Wie reagieren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Praxis auf Bildungsurlaubsanträge – und was raten Sie Teilnehmenden, die sich zum ersten Mal trauen möchten?

Lea Braun: Die wenigsten Arbeitnehmer*innen wissen um dieses Recht. Daher wird es selten genutzt. Dabei liegt darin eine wunderbare Chance, um außerhalb von eigenen Frei- und Urlaubszeiten die eigene Weiterbildung zu fokussieren. Das nutzt sowohl Ihnen persönlich, als auch Ihrem Arbeitgeber. Ich rate Ihnen es einfach mal zu auszuprobieren und Ihr Recht wahrzunehmen.

Warum ist es gerade heute wichtig, sich auch im beruflichen Kontext mit ganz anderen Themen zu beschäftigen?

Lea Braun: In der Zeit des Bildungsurlaubs lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Viele von uns sind in unserem Alltag stark eingespannt und es fehlt an Zeit, um sich mit Routinen, der eigenen Gesundheit oder einem thematischen Schwerpunkt auseinander zu setzen. Der Bildungsurlaub als gesetzlich verankertes Recht bietet die Chance sich für die eigene Persönlichkeitsentwicklung Zeit zu nehmen und mit neuen Gedanken zu gesellschaftlichen oder politischen Themen zurück an den Arbeitsplatz zu kehren.

 

 So einfach geht’s zum Bildungsurlaub

Wählen Sie Ihren Wunschkurs aus dem Programm und nehmen Sie Kontakt mit der Melanchthon-Akademie auf. Sie reservieren Ihren Platz und stellen Ihnen die passenden Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zur Verfügung. Nach dessen Genehmigung steht Ihrem Bildungsurlaub nichts mehr im Weg! Das Angebot reicht von Gesundheitsbildung und Resilienz über theologische Fragestellungen bis hin zu ökologischen Themen. Das gesamte Programm finden Sie online hier – Rubrik Bildungsurlaub & Studienreisen

 

Eine Auswahl:

Mi-Fr, 08.04.-10.04.2026  | 180€ | U390BR | Anke Makai

Stressbewältigung durch Achtsamkeitsschulung

Die Methode der Achtsamkeits-Schulung wurde von Prof. Jon Kabat-Zinn in den 80er Jahren im klinischen Kontext entwickelt und hat sich als hilfreiche, anerkannte und wissenschaftlich wirksam belegte Methode zum Umgang mit Stress, Schmerz, Depression und jeglicher Art von schwierigen Erfahrungen verbreitet. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen werden eine nicht-wertende Haltung, Innehalten, Ruhe, Klarheit und Akzeptanz entwickelt.

 

Mo-Fr, 13.07.-17.07.2026 | 300€ | U301BR | Christiane Schwager

Ressourcen stärken: Selbstmanagement und Selbstsorge

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie selbstbestimmt und souverän auf neue Herausforderungen reagieren können, indem Sie gezielt innere Kraftquellen aktivieren und eine konsequent ressourcen- und lösungsorientierte Haltung entwickeln. Anhand von Techniken und Methoden aus dem systemischen Coaching, der Stressprävention und dem Resilienztraining sowie Übungen zur mentalen Selbststeuerung entwickeln Sie Strategien, um Herausforderungen souverän zu begegnen.

 

Mo-Fr, 20.07.-24.07.2026 | 300€ | U389 | Claudia Satory

Schreiben als Lebenskompass in Beruf und Alltag

Durch schriftliche Reflexion erkunden wir unsere Lebensgeschichte, um den roten Faden unseres Daseins zu entdecken. Das Ziel ist, sich anzunehmen und den persönlichen und beruflichen Weg für ein glückliches Leben zu ebnen. Das Seminar hat einen hohen Selbsterfahrungswert, der uns offenbart, wie die Dinge wirklich liegen und wir in die Lage versetzt werden, unser Leben mit neuen Vorzeichen zu gestalten.

Text: Lea Braun/APK
Foto(s): MAK-Archiv

Der Beitrag Bildungsurlaub bei der Melanchthon-Akademie: Bis zu fünf Tage bezahlt weiterbilden und neue Perspektiven entdecken erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.