Buß- und Bettag 2024: Übersicht der Gottesdienste in Köln und der Region

Am morgigen Buß- und Bettag stehen in vielen Gottesdiensten und Andachten in den evangelischen Kirchengemeinden in Köln und der Region Fragen menschlicher Fehlbarkeit, Umkehr und Vergebung im Mittelpunkt. Dieser kirchliche Feiertag wird immer am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag begangen. In Nordrhein-Westfalen wurde der Buß- und Bettag 1995 als gesetzlicher Feiertag abgeschafft.

Hier eine Übersicht mit Gottesdiensten am Mittwoch, 20. November, in den Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region:

KÖLN

Evangelische Gemeinde Köln

20.11.2024, 18:00, Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Buß- und Bettag – Bußgottesdienst,

Pfarrer Markus Herzberg

20.11.2024, 18:00, Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Erzähl mir vom Frieden“ Ökumenischer Bittgottesdienst,

Ökumenekreis

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll

20.11.2024, 19:00, Marktplatz Poll, Poller Weg 1, 51149 Köln
Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst auf dem Poller Marktplatz,

Pfarrer Roger Brandl & Team

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg

20.11.2024, 18:30, Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln

Ökumenischer Gottesdienst zu Buß- und Bettag: „Wer hilft hier Wem?“,

Pfarrerin Susanne Beuth, Julia Castor, Martin Horzella

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal

20.11.2024, 18:00, Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Ökumenisches Friedensgebet,

Pfarrerin Ulrike Gebhardt

Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl

20.11.2024, 11:30, Kirche St. Engelbert, Riehler Gürtel, 50735 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag,

Pfarrer Uwe Rescheleit, Diakon Dirk Küffen

Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld

20.11.2024, 17:00, Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln, Ökumenischer Gottesdienst zu Buß- und Bettag

20.11.2024, 19:00, Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße 32-42, 50825 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zu Buß- und Bettag

Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld

20.11.2024, 19:00, Ev. Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Str. 458, 50933 Köln,

Ökumenischer Gottesdienst „Unfriede herrscht auf der Erde“

Pfarrerin Ulrike Graupner, Diakon Dr. Holger Bade, Ökumene Team

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch

20.11.2024, 19:00, Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln,

Gottesdienst am Buß- und Bettag

Evangelische Begegnungsgemeinde Köln

20.11.2024, 19:00, Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln
Gottesdienst zu Buß- und Bettag mit Eröffnung der Diakoniesammlung

Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf

20.11.2024, 19:00, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20, 50858 Köln
Gottesdienst an Buß- und Bettag mit Posaunenchor,

Pfarrerin Judith Schaefer

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden

20.11.2024, 19:00, Kirche Christi Verklärung, Taborplatz, 50767 Köln,

Ökumenischer Gottesdienst in Köln Heimersdorf,

Heimersdorfer Ökumene-Kreis

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim

20.11.2024, 19:00, Kirchengemeinde St. Hubertus, Olpener Str. 954, 51109 Köln
Ökumenischer Gottesdienst,

Ökumene-Team und Pfarrer

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide

20.11.2024, 19:00, Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag,

Pfarrer Klaus Völkl, Diakon Tschunitsch und Team

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald

20.11.2024, 19:30, Pauluskirche, Dreisamweg 9, 51061 Köln

Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrerin Astrid Krall-Packbier

Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg

20.11.2024, 18:00, Trinitatiskirche, Europaring 35, 51109 Köln
Ökumenischer Gottesdienst zu Buß- und Bettag

Pastor Jörg Wolke

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim

– 20.11.2024, 17:30, Ev. Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Taizégottesdienst am Buß- und Bettag

Pfarrer Dr. Gerhard Wenzel

20.11.2024, 19:00, Katholische Erlöserkirche, Erlöserkirchstraße 8, 51107 Köln
Ökumenischer Basardankgottesdienst

Pfarrer Dr. Gerhard Wenzel, Pfarrer Gerd Breidenbach

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein

20.11.2024, 19:00, Auferstehungskirche Buchforst, Kopernikusstraße 34, 51065 Köln

Gottesdienst am Buß- und Bettag

Pfarrer Johannes Vorländer

Evangelische Kirchengemeinde Porz

20.11.2024, 18:30, Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Gottesdienst am Buß- und Bettag

Pfarrer Dr. Rolf Theobold

Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide

20.11.2024, 18:00, Friedenskirche, Kastanienweg 8, 51145 Köln
Gemeinsamer Gottesdienst am Buß- und Bettag

Pfarrer Dirk Vanhauer

Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim

– Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, 51061 Köln
20.11.2024, 19:00, Taizé-Gebet am Buß- und Bettag

Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt

20.11.2024, 18:00, Jesus Christus-Kirche, Buchforststraße 2, 51103 Köln
Taizé-Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrerin Selma Thiesbohnenkamp

RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Pulheim

20.11.2024, 18:00, Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, 50259 Pulheim
Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrer Volker Meiling
20.11.2024, 19:00, Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c, 50259 Pulheim
Gottesdienst von Jugendlichen am Buß- und Bettag
Luisa Brenner, Johannes Böttcher

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft

20.11.2024, 19:00, Petrikirche Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim
Zentralgottesdienst

Pfarrerin Ronja Voldrich

Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft

20.11.2024, 18:30, Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen
Gottesdienst an Buß- und Bettag

Pfarrerin Gesa Francke und die Konfirmandinnen und Konfirmanden

Evangelische Kirchengemeinde Brühl

20.11.2024, 19:00, Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Gottesdienst am Buß- und Bettag
Pfarrerin Renate Gerhard
20.11.2024, 19:00, St. Blasius (Meschenich), Brühler Landstraße 425, 50997 Köln
Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag
Vikarin Lea Hehenwarter (Predigt), Arbeitskreis Ökumene in Meschenich (Liturgie)

Evangelische Kirchengemeinde Horrem

20.11.2024, 19:00, Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
Ökumenische Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrer Jens Greve

Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt

20.11.2024, 19:00, Friedenskirche, Schlunkweg 50, 50374 Erftstadt

Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrerin Andrea Döhrer und katholische Kollegen

Evangelische Kirchengemeinde Sindorf

20.11.2024, 19:00, Christus-Kirche, Carl-Schurz-Straße 2, 50170 Kerpen
Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrer Hendrik Schnabel

Evangelische Kirchengemeinde Kerpen

20.11.2024, 19:00, Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19, 50171 Kerpen
Gottesdienst am Buß- und Bettag

Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk

Evangelische Kirchengemeinde Hürth

20.11.2024, 18:00, Friedenskirche in Hürth-Efferen, Martin-Luther-Straße 12, 50354 Hürth
Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrerin Franziska Boury, Pfarrvikar Werner Friesdorf, Kirchenmusikerin Veronika Metzger

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen

20.11.2024, 19:00, Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Pfarrerin Claudia Posche, Rolf Müller (Orgel)

20.11.2024, 18:30, Herz-Jesu-Kirche Schildgen, Altenberger-Dom-Straße, 51467 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Gottesdienst an Buß- und Bettag

Pfarrerin Eva Manderla, Pfarrer Thomas Biju, Frauenchor unter der Leitung von Sieglinde Underberg

Evangelische Kirchengemeinde Bensberg

20.11.2024, 19:00, Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach

Buß- und Bettag mal anders

Diakon Rainer Beerhenke

20.11.2024, 15:00, Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
Gottesdienst an Buß- und Bettag

Pfarrer Robert Dwornicki

20.11.2024, 19:30, Ev. Kirche Refrath, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach
Gottesdienst an Buß- und Bettag

Pfarrerin Marion Rauber

20.11.2024, 19:30, St. Antonius Abbas, Im Fronhof 28, 51429 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Gottesdienst an Buß- und Bettag

Pfarrerin Birgit Dwornicki

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach

20.11.2024, 18:00, [ONLINE] und präsent, Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Gottesdienst an der Heilig-Geist-Kirche

20.11.2024, 18:00, Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl

20.11.2024, 15:00, Kirche zum Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, 51467 Bergisch Gladbach
Nachmittagsgottesdienst
20.11.2024, 19:00, Kirche zum Heilsbrunnen, Im Kleefeld 23, 51467 Bergisch Gladbach Andacht zum Buß- und Bettag

Evangelische Kirchengemeinde Delling

20.11.2024, 19:00, Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten
Buß-und Bettag – Gemeinschaftsgottesdienst

Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath

20.11.2024, 19:00, Volberger Kirche, Volberg 1, 51503 Rösrath
Abendandacht

Pfarrer Thomas Rusch

Text: APK
Foto(s): APK

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Erinnerung bewahren: Julio Goslar und der Volkstrauertag

Am Sonntag, dem Volkstrauertag, erinnert Pfarrerin Miriam Haseleu auf WDR 4 an Julio Goslar, einen bedeutenden Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde Köln-Nippes. Seine Lebensgeschichte steht exemplarisch für die Grausamkeit und Ungerechtigkeit der NS-Zeit – und für die Verantwortung der Kirche, sich dieser Geschichte zu stellen.

Schild des Julio-Goslar-Hauses  in der Ev. Kirchengemeinde Köln-Nippes

Trotz seiner evangelischen Taufe wurde Goslar von den Nationalsozialisten als „jüdisch“ verfolgt, aus seinem Amt gedrängt und Zwangsarbeit unterworfen. Während seine Gemeinde damals größtenteils schwieg, gelang ihm und seiner Familie die Flucht in den Untergrund, wo sie mit Hilfe von Freunden den Krieg überlebten. Erst auf Druck der alliierten Militärregierung erhielt er nach dem Krieg seine Anstellung als Kirchenmusiker zurück.

Pfarrerin Haseleu betont die Bedeutung der Erinnerungskultur und fordert dazu auf, wachsam für die Würde jedes Menschen einzutreten: „Es ist wichtig, einzuschreiten, wenn Menschen diskriminiert, ausgeschlossen oder verfolgt werden.“

Der Beitrag wird am Sonntagmorgen um 8:55 Uhr auf WDR 4 ausgestrahlt. Wer bereits vorab mehr erfahren oder weitere Andachten von Pfarrerin Miriam Haseleu hören möchte, findet diese in der Mediathek von WDR 4.

Text: APK/Haseleu
Foto(s): Haseleu/AI

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Kirche2go fragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pfarrer und einem Pastor?

Kirche2go fragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pfarrer und einem Pastor? Priester gibt es nur in der katholischen Kirche. In der evangelischen Kirche ist ein Pfarrer ein ausgebildeter Geistlicher im Dienst der Kirche. Der Begriff „Pastor“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt „Hirte“.

Dieses und viele weitere Videos finden Sie auf unserem Youtubekanal: https://bit.ly/2JDf32o

Den gesamten Text zum Nachlesen

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pfarrer und einem Pastor? Gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Priester gibt es nur in der katholischen Kirche. Die Priesterweihe gilt bei den Katholiken als Sakrament und wird von einem Bischof durchgeführt. Nur ein geweihter Priester darf in der katholischen Kirche das Abendmahl feiern und Sakramente spenden, also taufen, die Beichte abnehmen und so weiter. Ein Priester ist auch ein Pfarrer, wenn er eine Gemeinde leitet.

In der evangelischen Kirche ist ein Pfarrer ein ausgebildeter Geistlicher im Dienst der Kirche. Nach abgeschlossenem Studium und Ausbildung wird er ordiniert und darf dann zum Beispiel predigen, trauen oder Abendmahl feiern. Der evangelische Pfarrer muss – im Gegensatz zu einem katholischen Pfarrer – nicht unbedingt eine Gemeinde leiten.

Der Begriff „Pastor“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt „Hirte“. Pastor ist ein allgemeiner Titel für Geistliche im Gemeindedienst. Bei den Katholiken ist ein Priester ein Pastor, wenn er keine Pfarrei leitet. In der evangelischen Kirche wird „Pastor“ vor allem in Nord- und Mitteldeutschland verwendet, während in den anderen Teilen Deutschlands, in Österreich und der Schweiz der Begriff „Pfarrer“ gebräuchlich ist.

Text: APK
Foto(s): APK

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Juref bedankt sich: Danke-Event für Ehrenamtliche in der Game Night in Kerpen/Sindorf

Jedes Jahr im November sagt die Evangelische Jugend Köln und Region (Juref) ganz bewusst „Danke“ an alle ehrenamtlich Aktiven in der Kinder- und Jugendarbeit. Dank der Ehrenamtlichen können viele wertvolle Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit realisiert werden – von Ferienfreizeiten über Unterstützung bei großen Events wie der Gamescom bis hin zu regelmäßigen Treffen in Jugendzentren und Gemeinden. Diese Arbeit ist unbezahlbar und unverzichtbar.

Anfang November fand dieses Danke-Event in der Game Night in Kerpen statt.  „Der Boden ist Lava“ bot den besten Platz für Challenges und war ein ungebrochener Renner des ganzen Abends. Der interaktive LED-Boden reagiert in Echtzeit auf die Bewegungen der Spieler:innen und schaffte eine spannende, aber auch schweißtreibende Atmosphäre. Die Ehrenamtlichen erwartete außerdem ein breites Spektrum an Spielen und Aktivitäten. Von klassischen Arcade-Games wie Pac-Man, Flipper und Space Invaders bis hin zu Crossy Road. Hot Wheels, Dart, Basketball oder Bowling.

„Ehrenamt ist das Herzstück unserer Arbeit“, betonte Daniel Drewes vom Evangelischen Jugendreferat. Mehr als 120 Jugendliche folgten der Einladung und genossen einen Abend voller Bewegung, Begegnung und Austausch. Nach einem kurzen Impuls von Alissa Höhne, der theologischen Referentin, konnte sich die Ehrenamtlichen frei entfalten, neue Leute kennenlernen und die vergangenen Monate Revue passieren lassen.

Mehr als 400 junge Menschen ab 14 Jahren engagieren sich in verschiedenen Bereichen

In der Evangelischen Jugend Köln und Region engagieren sich mehr als 400 junge Menschen ab 14 Jahren in verschiedenen Bereichen, und es ist selbstverständlich, ihnen für ihre Zeit und ihr Engagement zu danken. „Heute geben wir euch ein Stück Zeit zurück – Zeit, in der ihr einfach nur genießen dürft, ohne an Projektplanung oder Organisation zu denken“, so Daniel Drewes.

Das Event zeigte eindrucksvoll, wie viel Freude gemeinsames Engagement und Miteinander bereiten können. Die Jugendlichen genossen den Abend in vollen Zügen, und das Lachen und die Begeisterung im Raum waren der beste Beweis dafür, wie wichtig solche Zusammenkünfte sind. Ein großes Dankeschön geht an alle, die mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung die Evangelische Kinder- und Jugendarbeit in Köln und Region so lebendig machen.

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Gemeinsam
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Text: Claudia Klein-Adorf
Foto(s): Claudia Klein-Adorf

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Volkstrauertag – Gemeinsam erinnern und innehalten am 17. November

Am Volkstrauertag wird der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Es ist ein Tag der Erinnerung und des Nachdenkens, aber auch der Hoffnung, dass sich alle für Frieden und Versöhnung einsetzen. Auch in diesem Jahr sind alle eingeladen, gemeinsam in Gottesdiensten, Andachten und Kranzniederlegungen innezuhalten und zu beten. Die evangelische Kirche tut dies oft auch in ökumenischer Gemeinschaft und Verbundenheit.

Die Angebote am Volkstrauertag aus dem Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region reichen von Köln über Rösrath bis nach Erftstadt-Kierdorf.

Gottesdienste und Veranstaltungen am 17. November 2024 im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt aller Nationen

17.11.2024, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln

Evangelische Messe am Volkstrauertag

Pfarrer Dr. Martin Bock predigt in der Antoniterkirche
Zu einer evangelischen Messe am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln am Sonntag, 17. November, 10 Uhr, in die Antoniterkirche, Schildergasse 57, ein. In seiner Predigt verbindet Pfarrer Dr. Martin Bock ein Gleichnis vom Weltgericht mit dem Wochenspruch. „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“, heißt es im Gleichnis vom Weltgericht. Dem Horizont des Gerichts stellt der Wochenspruch die bleibende Verbindung mit Christus an die Seite: „Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn“. Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres wird in der Regel als Friedenssonntag oder Volkstrauertag gefeiert. Der Gottesdienst kann auch im Livestream mitgefeiert werden.


17.11.2024, 11:00
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Christuskirche Forsbach, Bensberger Straße 238, 51503 Rösrath

Kurzandacht und Kranzniederlegung

Volkstrauertag 2024

Eine Kurzandacht mit anschließender Kranzniederlegung findet am Sonntag, 17. November, 11 Uhr, dem Volkstrauertag, in der Christuskirche Forsbach, Bensberger Straße 238, statt. Die Andacht wird von Pfarrer Armin Kopper geleitet.
www.evkirche-roesrath.de


17.11.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
St. Martinus, Martinusplatz 11, 50374 Erftstadt-Kierdorf

Andacht zum Volkstrauertag

Ökumenische Einladung in die Kirche St. Martinus

Zu einer ökumenischen Andacht am Volkstrauertag Sonntag, 17. November, 15 Uhr, laden die Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft und die Katholische Kirche in Erftstadt-Kierdorf ein. Pfarrerin Gesa Francke und Pfarrer Johannes Günther gestalten die Andacht.

www.kirche-brueggen.de


17.11.2024, 17:00,

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
„Zerbrochen, zerplatzt, vergangen“

Der andere Gottesdienst zum Volkstrauertag

Zu einem Gottesdienst zum Volkstrauertag am Sonntag, 17. November, 17 Uhr, lädt die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden in die Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, ein. Marie Goltz und Team gestalten diesen besonderen Gottesdienst unter dem Motto „Zerbrochen, zerplatzt, vergangen“

www.hoffnungsgemeinde-koeln.de


17.11.2024, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln

Orgelvesper am Volkstrauertag

Werke von Bach, Vierne und Duruflé erklingen

Am Volkstrauertag, Sonntag, 17. Dezember, 18 Uhr, erklingen in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, Werke von Johann Sebastian Bach, Louis Vierne und Maurice Duruflé. An der Antoniterorgel musiziert Dominik Tukaj. Die Vesper feiert mit Ihnen Pfarrer Dr. Martin Bock gestaltet die Liturgie.

www.antonitercitykirche.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Wochentipps: Lesungen, Konzerte und Diskussionen

In den kommenden sieben Tagen lädt die Evangelische Kirche in Köln und Region zu vielfältigen Veranstaltungen ein. Ob inspirierende Lesungen, bewegende Konzerte oder gesellschaftliche Diskussionen – unsere Tipps bieten Gelegenheiten zum Nachdenken, Innehalten und Mitgestalten.

15.11.2024, 18:30
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
„Was bleibt, ist die Seele“
Autorenlesung mit musikalischer Begleitung
Schriftstellerin Anette Welp liest aus ihrer 2018 veröffentlichten Erzählung „Mein Mensch stirbt“ und dem 2023 erschienen Büchlein „Fragen über Fragen. Plötzlich und unerwartet“ am Freitag, 15. November, 18.30 Uhr, in der Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2. Grundlage für „Mein Mensch stirbt“ waren die Tagebucheintragungen der Autorin während des Sterbeprozesses ihres Vaters. „Was ist schlimmer: Einen Menschen über einen langen Zeitraum beim Sterben zu begleiten oder einen Menschen plötzlich zu verlieren?“ Diese Frage stellt die Autorin auch in diesem Büchlein in den Raum. Sie schreibt mit großer Sensibilität über den im ersten Augenblick schockierenden Moment der Todesnachricht, über die aufbrechenden Emotionen, dem Suchen nach neuen Wegen. Der unerwartete Verlust eines Menschen wirft oftmals Fragen auf. Die Autorin wendet sich an das verstorbene „Du“ und stellt im direkten Zwiegespräch Fragen. Sie erinnert an die schönen Momente und öffnet den Blick auf das eigene Weiterleben. Ihre Lesung wird musikalisch von Ulrich Kisters mit Klavier, Akkordeon und Percussion begleitet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
www.kirche-ehrenfeld.de

15.11.2024, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Str. 2 / Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen-Sindorf
Church Jazz Night
Einladung in die Christus-Kirche
Caixa Cubo aus Brasilien, das sind Henrique Gomide (Klavier), João Fideles (Schlagzeug) sowie Noa Stroeter (Bass). Das Trio tritt am Freitag, 15. November, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Rahmen der Church-Jazz-Night in der Evangelischen Christus-Kirche Sindorf, Carl-Schurz-Straße 2, auf. Die Musiker gelten als eines der bedeutendsten Trios der modernen brasilianischen Jazzszene. Die drei alten Freunde haben sich der traditionellen Musik ihres Landes verschrieben und mischen brasilianische Stile wie Choro und Baiao mit zeitgenössischen Jazzklängen. In diesem Herbst wird das Trio sein neues Album „Modo Avião“ veröffentlichen. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 10 Euro.
www.evangelisch-in-sindorf.de

16.11.2024, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Konzert mit dem Posaunenchor
Thema ist die Dunkelheit in all ihren Facetten
Der Posaunenchor der Evangelischen Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld setzt sich in seinen diesjährigen Konzerten musikalisch mit dem Thema Dunkelheit auseinander. Die Musikerinnen und Musiker laden zu zwei Konzerten ein: Am Samstag, 16. November, 18 Uhr, treten sie in der Christuskirche Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, auf. Am Sonntag, 17. November, 18 Uhr, sind sie in der Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, zu Gast. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
www.christuskirche-mitten-im-leben.de

16.11.2024, 20:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
Kirche Groß St. Martin, An Groß St. Martin, 50667 Köln
Konzert „Da Pacem“
Zum Gedenken an den Novemberpogrom 1938
Seit nunmehr 30 Jahren erinnert die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit dem Förderverein für Romanische Kirchen mit dem Gedenkkonzert „Da Pacem“ an die Novemberpogrome gegen Jüdinnen und Juden am 9. November 1938. Das Konzert am Samstag, 16. November, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) in der Kirche Groß St. Martin, An Groß St. Martin, ist ganz den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gewidmet. Die Trauer und das Innehalten stehen im Vordergrund. Die Musik des Deutsch-Französischen Chores unter der Leitung von Cécilia Bazile sowie der Solistinnen und Solisten soll dabei unterstützen, die Trauer und die sprachlos machenden Gräueltaten zum Ausdruck zu bringen. Zugleich fordert die Veranstaltung dazu auf, gegenüber aktuellem Antisemitismus wachsam zu sein und sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung aller Minderheiten zur Wehr zu setzen. Außerdem drückt der Titel des Konzerts „Gib Frieden“ eine Hoffnung aus, auf ein Leben in Freiheit und Sicherheit für alle. Zwischen den Musikstücken werden Zeitzeugenberichte gelesen. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
www.koelnische-gesellschaft.de

17.11.2024, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Adressat unbekannt“ – Lesung mit Musik
Der Briefroman von Kathrine Kressmann Taylor
„Adressat unbekannt“ – 1938 erscheint im „Story Magazine“, New York, der kurze Roman von Kathrine Kressmann Taylor. Das literarische Meisterwerk erzählt die tragische Geschichte vom Ende einer Freundschaft durch die zersetzende Wirkung nationalsozialistischen Gedankenguts. Er ist als Briefwechsel zwischen einem amerikanischen Juden und seinem deutschen Freund zu Beginn der Machtergreifung Hitlers 1933/34 konzipiert. Am Sonntag, 17. November, 18 Uhr, lesen Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe und Pfarrer Mathias Bonhoeffer, musikalisch begleitet von Thomas Frerichs, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, die Geschichte vor. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

19.11.2024, 19:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
„Fundament erschüttert? Extremismus in unserer Gesellschaft“
Altenberger Forum Kirche und Politik
Unter dem Titel „Fundament erschüttert“ beschäftigt sich das diesjährige Altenberger Forum Kirche und Politik am Dienstag, 19. November, mit dem Extremismus in der Gesellschaft. An der Podiumsdiskussion  im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1, nehmen Innenminister Herbert Reul (CDU), Prälat Karl Jüsten vom Kommissariat der deutschen Bischöfe, Dr. Sabrina Krauss, Professorin für Psychologie, und Professor Marc Ziegele, Kommunikations- und Medienwissenschaftler, teil. Wolfgang Meyer, Journalist (WDR 5), moderiert das Gespräch, an dem sich auch das Publikum beteiligen kann. Thema ist der Umgang mit rechtsextremen Parteien wie etwa der AfD und die Frage „Wieweit erschüttern sie das Fundament unserer Demokratie?“ Sowohl die Deutsche Bischofskonferenz wie die Evangelische Kirche in Deutschland haben sich eindeutig gegen rechtsextreme Parteien positioniert und erklärt, dass die AfD für Christinnen und Christen nicht wählbar sei. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2. Anschließend gibt es einen Imbiss und Getränke. Die Podiumsdiskussion startet um 20 Uhr im benachbarten Martin-Luther-Haus. Veranstalter sind der Ökumeneausschuss im Rheinisch-Bergischen Kreis und der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird gestreamt und kann zeitgleich oder im Nachhinein auch im Internet unter www.bildungswerk-gladbach.de oder www.rbk-direkt.de verfolgt werden.
www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): AI

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Diakoniespende 2024/2025: Ein Stück Zuhause – Marco Hoek ist Stammgast im Vringstreff 

Marco Hoek bleibt nicht lange allein, als er sich an den Tisch im Bistro des Vringstreff setzt. Der 54-Jährige ist einer der Stammgäste der Begegnungsstätte, kennt den Vringstreff seit seiner Gründung 1996 und hat immer gleich Gesprächspartner, mit denen er sich lächelnd austauscht. Wenn er zum Mittagessen kommt, setzt er sich meistens zunächst an die Theke, plaudert bei einem Kaffee zum Ankommen mit Freunden und Bekannten, bevor er das Mittagessen genießt. Lässt es seine Arbeit in der Porzer Alexianer Klostergärtnerei zu, ist Marco Hoek gerne auch nachmittags im Severinsviertel. Denn dann findet sich immer jemand, mit dem er Karten oder Mensch-ärgere-dich-nicht spielen kann. Auch Urlaubstage nutzt er, um freitags zum Frühstück oder von Montag bis Donnerstag zum Mittagessen zu kommen.

Für Marco Hoek ist die Begegnungsstätte ein Stück Zuhause und auch ein bisschen ein Rettungsanker. Denn der gelernte Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehtechnik hat große Lebenskrisen – auch mit Unterstützung des Vringstreff – gemeistert. Mit Ende 20 sei er körperlich und geistig vollkommen ausgebrannt gewesen, blickt Marco Hoek zurück. Das Arbeiten im Drei-Schichtbetrieb eines Kölner Automobilbauers war auf Dauer zu viel für ihn. „Ich konnte einfach nicht mehr. Ich verlor erst den Job, ein halbes Jahr später auch die Wohnung“, erzählt er ganz offen. Zehn Jahre sei er obdachlos gewesen, hatte zudem ein Alkoholproblem. Damals half ihm der Vringstreff, postalisch erreichbar zu sein, unterstützte bei Briefwechseln mit Ämtern oder den Kölner Verkehrsbetrieben. Ein offenes Ohr fand sich auch immer, wenn Marco Hoek über seine Sorgen sprechen wollte.

Inzwischen ist der Kölner seit zehn Jahren trocken, hat seit 2010 wieder einen festen Wohnsitz und ist bei den Alexianern im Werkstattrat engagiert, weil er sich gerne für andere Menschen einsetzen möchte. Der Vringstreff gehört weiterhin fest zu seinem Leben. Bis heute ist die Begegnungsstätte seine kontoführende Stelle und ein Ort, wo Marco Hoek sich entspannt wohlfühlen und willkommen fühlen kann. Rund 45 Minuten Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln nimmt er daher von seiner Wohnung in Höhenberg aus gerne auf sich, um ins Vringsveedel zu kommen. „Hier gibt es einen so netten Menschenschlag. Jeder ist ansprechbar und bemüht sich, zu helfen oder Hilfe zu vermitteln und man hat immer das Gefühl, mit Respekt wahrgenommen zu werden.“

Seine Kolleginnen und Kollegen in der Klostergärtnerei hat er längst schon mal zum Essen mitgebracht und sagt: „Ich empfehle den Vringstreff immer gerne im Freundes- und Bekanntenkreis weiter. Hier weiß man einfach, dass es Menschen gibt, die sich für dich einsetzen.“

Die Begegnungsstätte Vringstreff im Severinsviertel ist noch bis September 2025 Empfänger der Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region. Bis zu einer Summe von 100.000 Euro verdoppelt der Kirchenverband die Summe.

IHRE HILFE WIRKT DOPPELT

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro im Zeitraum vom 01.10.2024 bis zum 30.09.2025.

SPENDEN SIE AN
Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: VRINGSTREFF
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC: COKSDE33XXX

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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„Der Buchspazierer“ in der Martin-Luther-Kirche: Autor Carsten Henn las in seiner Heimatstadt Hürth aus seinem Erfolgsroman

Von einem Heimspiel zu sprechen, wäre wohl untertrieben. Die Lesung mit Carsten Henn in der Hürther Martin-Luther-Kirche geriet eher zu einem Fan-Treffen. Auch Henns Eltern waren gekommen. Der Autor hat in seiner Heimatstadt Hürth, in der er auch lebt, das Albert-Schweizer-Gymnasium besucht. Er ist dort also kein Unbekannter. Bundesweit bekannt wurde Carsten Henn nach seinem Erfolg mit dem Roman „Der Buchspazierer“, der auf der Jahresbestsellerliste 2021 auf dem sechsten Platz landete.

Und man ist kein Prophet, wenn man davon ausgeht, dass in diesen Wochen noch zahlreiche weitere Bücher verkauft. Gerade läuft „Der Buchspazierer“ mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle in den Kinos.

„Schön, wieder hier zu sein“

Henn las im Rahmen der Reihe „Kulturkirche Hürth“, die vor zwei Jahren ihren Auftakt hatte. Mit einer Lesung von Henn. „Schön, wieder hier zu sein“, grüßte der Autor denn auch in die Runde. Seit dem 10. Oktober läuft „Der Buchspazierer“ in den Kinos. „Alle, die das Buch nach dem Film lesen, haben jetzt natürlich das Bild von Christoph Maria Herbst als ,Buchspazierer‘ vor Augen.“ Das Buch sei eine Hommage an die Bücher und ihre Macht, und an alle Buchhändler und Buchhändlerinnen und Bibliothekare und Bibliothekarinnen, deren Leidenschaft es sei, Literatur zu empfehlen.

„Leider hat es die Buchhändlerin Ursel Schäfer aus dem Buch nicht in den Film geschafft.“ Das gelte im Übrigen auch für die Katze namens „Hund“. Katzen und Hunde seien in Filmen wahnsinnig teuer, hat Henn von dem Produktionsteam erfahren. „Jeder, der eine Katze hat, weiß, wie teuer das werden kann“, verwies er unter dem Gelächter des Publikums auf den Eigensinn der Tiere.

Es gibt ein reales Vorbild für den „Buchspazierer“. Der hat in Aachen tatsächlich Bücher zu seinen Kundinnen und Kunden zu Fuß gebracht, erzählte Henn. Getroffen habe er ihn aber nicht. „Ich wollte nicht, dass ich entweder seine Geschichte erzähle, oder eben ganz bewusst nicht seine Geschichte erzähle.“ Henn berichtete, dass er für seine Bücher sonst immer vor Ort recherchiere. „Ich reise dahin und gucke mir an, was da los ist. Wenn ich mich als Autor vorstelle, öffnet das Türen. In einer Gin-Destillerie habe ich gesagt ,Guten Tag, ich würde gern jemanden bei Ihnen ermorden.‘ Der, mit dem ich gesprochen habe, hat geantwortet, dass er einen Vorschlag machen könne, wen.“ Danach wurde Henn zu einer Betriebsführung eingeladen.

Internationale Ausgaben des „Buchspazierers“

Interessant sei, dass Leserinnen und Leser den „Buchspazierer“ in ganz unterschiedlichen Städten verorten würden. „Aachen, Heidelberg, Freiburg, Lübeck, Münster.“ Es sei keine davon. „Ich brauchte eine Stadt, die ich selbst kreieren konnte, eine Modellbaustadt.“

Danach zeigte Henn auf einer Leinwand internationale Ausgaben des „Buchspazierers“. Die Layouts der Buchcover unterschieden sich deutlich. Bei einer Ausgabe habe er besonders gestutzt, gestand der Autor. „Der ,Buchspazierer‘ in Thailand ist nur halb so dick wie das Original.“ Aber so sei das Autorenleben. Man verkaufe die Rechte und habe danach keinen Einfluss mehr.

„Die goldene Schreibmaschine“, ein All-Age-Roman

Das jüngste Buch des Hürther Schriftstellers heißt „Die goldene Schreibmaschine“, ein Fantasy-Roman für Menschen ab zehn Jahren. Die Hauptfigur Emily entdeckt in der Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, eine zweite geheime Bibliothek. Dort steht jedes Buch, das jemals geschrieben wurde. Und dort steht auch eine goldene Schreibmaschine mit magischen Kräften. Wenn man auf dieser Maschine Texte schreibt und in die Bücher klebt, kann man deren Handlung ändern. Und die Änderungen greifen – Magie – auch in die Realität ein. Das Buch sei ursprünglich als Kinderbuch angelegt gewesen, erklärte Henn. „Aber ich habe so viele positive Rückmeldungen von Erwachsenen bekommen, dass man wohl sagen kann: Es ist ein All-Age-Roman.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Die Wahl zur Doppelspitze – Ein historischer Schritt für den Kirchenkreis. Nachrichten von der Kreissynode des Ev. Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch hat mit großer Mehrheit Torsten Krall und Kerstin Herrenbrück zur Doppelspitze in ihre neuen Ämter gewählt. In dieser Form ist er der erste Kirchenkreis in der Evangelischen Kirche in Deutschland mit zwei Superintendent:innen im Amt. Möglich wurde dies durch das sogenannte Erprobungsgesetz, das von der Kirchenleitung genehmigt wurde.

Torsten Krall, geboren 1970, wuchs in einem kleinen Dorf nahe Mönchengladbach auf. Er studierte Theologie in Heidelberg, Berlin und Bonn. Seit 2004 ist er Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dünnwald. 2020 wurde er zum Synodalassessor gewählt und 2022 zum Superintendenten des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch ernannt. 

Kerstin Herrenbrück ist Pfarrerin in Köln-Höhenhaus, seit über 24 Jahren in der kirchlichen Arbeit tätig und seit 2022 Synodalassessorin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. Seit diesem Zeitpunkt haben sie und Krall die Doppelspitze „ein bisschen erprobt, ein wenig erfahren“ und traten motiviert „für eine richtige, echte Doppelspitze“ an.

Mit einer überwältigenden Mehrheit von knapp 90 % wählten die Synodalen das Duo zu ihrer Doppelspitze in der Leitung des Kirchenkreises. Der Kirchenkreis setzt mit dieser Wahl ein deutliches Zeichen für neue Wege in der kirchlichen Leitung. 

Ein neues Kapitel durch das Erprobungsgesetz

Das Erprobungsgesetz, welches die Wahl dieser Doppelspitze möglich machte, wurde von der Kirchenleitung entwickelt, um Pilotprojekte und neue Leitungsmodelle in der kirchlichen Struktur zu ermöglichen. In diesem Rahmen darf der Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch als erster innerhalb der Rheinischen Landeskirche ein Modell mit zwei gleichberechtigten Superintendent:innen erproben. „Die Doppelspitze ist offiziell eine Erprobung“, erklärt Krall. „In acht Jahren stehen nicht nur die Personen, sondern auch das ganze Modell zur Wiederwahl.“ Eine Besonderheit dabei ist, dass das Amt des Assessors bzw. der Assessorin entfällt, da beide Superintendent:innen als stimmberechtigte Mitglieder sowohl im Kreissynodalvorstand als auch in der Kreissynode vertreten sind. Einzig die Vertretung bei der Landessynode erfolgt durch nur eine Person aus der Doppelspitze.

Wahlen weiterer Ämter und Berufungen

Sebastian Baer-Henney

Die Synode wählte Pfarrerin Kerstin Herrenbrück und Pfarrer Torsten Krall als Doppelspitze in das Amt der Superintendentin und des Superintendenten. Pfarrer Sebastian Baer-Henney aus der Ev. Kirchengemeinde Mülheim am Rhein wurde in seinem Amt als Skriba bestätigt. 

Als neue stimmberechtigte Synodalälteste wurden Katja Gärtner, Christa Hastedt und Hartmut Melenk für die Amtszeit bis 2032 gewählt. Dr. Thomas Dräger wurde zum Synodalältesten für die Amtszeit bis 2028 gewählt. Die stellvertretenden Synodalältesten für die Amtszeit bis 2032 sind Andrea Grafenschäfer, Anette Ludolphy und Jörg Schröder.

Kreativer Auftakt mit einem Gottesdienst in der Kartäuserkirche

Der Abendmahlsgottesdienst in Kartäuserkirche  vor der Synode.

Die Synode wurde mit einem Gottesdienst in der Kartäuserkirche eröffnet, der von Pfarrer Heiko Kruse (Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein), Vikarin Rebekka Rüger (Köln-Höhenhaus) und Vikar Joscha Halm (Köln-Dellbrück/Holweide) gestaltet wurde. Der Abendmahls-Gottesdienst, der eine ruhige und besinnliche Atmosphäre schuf, stellte das Thema Frieden in den Mittelpunkt.

Im Gottesdienst wurde auch der plötzliche Tod des Finanzleiters Marvin Kohlert gewürdigt, der die Synodalen mit großer Trauer und Bestürzung zurückließ. Die Gedenkfeier findet am 13.11. um 9 Uhr in der Kreuzkirche in Köln-Buchheim statt.

 

Eröffnung und Begrüßung der Synode

Oberkirchenrätin Wiebke Janssen

Im Haus der Evangelischen Kirche setzte sich die Synode mit ihren Beratungen fort. Superintendent Torsten Krall eröffnete die Plenarsitzung und begrüßte alle Anwesenden und Gäste. 

Grußworte sprachen Elisabeth Grumfeld für den Katholikenausschuss der Stadt Köln, die neue Studienleiterin der Melanchthon-Akademie, Antje Rienecker, die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Köln gGmbH, Martina Schönhals, Superintendent Bernd-Ekkehart Scholten vom Nachbar-Kirchenkreis Leverkusen sowie Oberkirchenrätin Wibke Janssen seitens der Landeskirche. 

 

Finanzbericht und Beschlüsse zum Haushalt

Finanzkirchmeister Jörg Rehnitz stellte die zentralen Punkte vor, die den Haushalt beeinflussen. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Projekt „Beymeister“, das in den kommenden zwei Jahren gefördert werden soll, sowie die Personalkosten für die Doppelspitze.

Im Anschluss präsentierte Rehnitz den Finanzbericht des Kirchenkreises und erläuterte die Bilanz des Jahresabschlusses. Er führte die Synodalen durch die wichtigsten Eckpunkte des Haushalts für die Jahre 2025 und 2026. Zur Entlastung des Superintendenten und der Superintendentin in ihrer Funktion als Doppelspitze sind 1,5 Stellen vorgesehen: Eine davon wird durch den Evangelischen Kirchenverband Köln & Region finanziert, während eine 0,5-Stelle durch Rücklagen gedeckt wird.

Die Synode verabschiedete schließlich die Haushaltsentwürfe für 2025 und 2026. Im Ergebnisplan für das Jahr 2025 ist ein Gesamtertrag von 1.147.332 EUR und ein Gesamtaufwand von 1.238.539 EUR vorgesehen. Für das Jahr 2026 sind Erträge in Höhe von 1.139.726 EUR und Aufwendungen in Höhe von 1.272.154 EUR geplant.

Die kreiskirchliche Kollekte wird zweckgebunden für die Unterstützung der Projekte „Erprobungsraum Kalk kennen“ und „Erprobungsraum Mütopia“ sowie für das Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V. eingesetzt.

Bericht des Superintendenten Krall und der Assessorin Herrenbrück

Superintendent und Assessorin berichteten gemeinsam über ihre Arbeit als Doppelspitze und betonten, wie wichtig es sei, eine „Kirche, die auf Demokratie und Verständigung setzt“, zu gestalten. Sie begrüßten die Synodalen als Zeichen dafür, dass die Kirche gemeinsam gestaltet werden kann und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aktiv angegangen werden.

Kerstin Herrenbrück

Ein Schwerpunkt des Berichts lag auf der Aufgabe, den „zunehmenden Spaltungstendenzen entgegenzuwirken“. Sie betonten, wie entscheidend es sei, Antisemitismus sowie Islamfeindlichkeit entschlossen entgegenzutreten, und berichteten über die Teilnahme vieler Kirchenmitglieder an Gedenkveranstaltungen zum 9. November in Köln. Das gemeinsame Auftreten von Christen und Muslimen, empfangen von einem hebräischen Gebet vor der Synagoge, sei „ein Zeichen des Friedens und der Verständigung“. Ebenso wurde das Engagement für die queere Gemeinschaft hervorgehoben: „Was für ein Erlebnis war es, beim diesjährigen CSD auf einem Truck der Queeren Kirche mitzufahren… bunt und schrill – in der großen Vielfalt der Liebe.“ Der Kirchenkreis wolle als „safe space – ein sicherer Ort“ für alle Menschen dienen und sich gegen jede Form der Diskriminierung stellen.

Auch der sensible Umgang mit den Ergebnissen der FORUM-Studie, die eine vertiefte Prävention und Aufarbeitung im Bereich sexueller Grenzverletzungen fordert, wurde angesprochen. Der Superintendent und die Assessorin betonten die Bedeutung der eingerichteten Stabsstelle, der Beratungsstellen und Vertrauenspersonen, die Betroffenen als Erstkontakt zur Verfügung stehen. „Wir möchten sicherstellen, dass alle Menschen, die in irgendeiner Weise betroffen sind, bei uns Beratung und Schutz finden.“

Torsten Krall

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Notwendigkeit, die kirchlichen Strukturen zukunftsfähig zu gestalten. Der Superintendent und die Assessorin reflektierten die wachsenden Anforderungen und Aufgaben im Amt des Superintendenten und stellten fest, dass die „Doppelspitze offiziell eine Erprobung“ sei. Der Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch ist der erste innerhalb der Rheinischen Kirche, der dieses Modell einführt. Sie betonten, dass das Modell zunächst auf acht Jahre begrenzt ist und dann gemeinsam evaluiert werden soll, um zu prüfen: „Hat das wirklich etwas gebracht? Fällt es uns leichter, bei den Menschen zu sein?“ Dieses Pilotprojekt erlaubt es, neue Wege der Leitung auszuprobieren, ohne den Anspruch zu erheben, alle Antworten zu kennen.

Der Superintendent und die Assessorin betonten abschließend, dass sie sich verpflichtet fühlen, „die Aufgaben zu erkennen“ und sich dafür einzusetzen, eine moderne, flexible Kirche zu gestalten, die nahe an den Bedürfnissen der Menschen ist und offen für Veränderungen bleibt. Sie dankten den Synodalen für das Vertrauen und schlossen mit der Hoffnung, dass die Synodalen genauso gespannt wie sie selbst seien, was noch alles gemeinsam erreicht werden kann.

Den vollständigen Bericht von Torsten Krall und Kerstin Herrenbrück lesen Sie hier.

Gebäudebedarfsplanung: Zukunftsvisionen für Gebäude und Gemeinden

Ein bedeutendes Thema der Synode war die Gebäudebedarfsplanung, die bis 2027 abgeschlossen sein soll. Der Kirchenkreis hat die Gesellschaft für Projektentwicklung sowie die Antoniter Siedlungsgesellschaft beauftragt, den Prozess zu begleiten. Ziel ist es, eine langfristige Strategie zu entwickeln, die angesichts steigender Kosten und rückläufiger Kirchensteuer sicherstellt, dass Gebäude bedarfsgerecht und sinnvoll genutzt werden. Erste Bewertungen zur Gebäudenutzung wurden bereits erhoben und sollen im Sommer 2025 abgeschlossen sein.

Regionen: Strukturelle Zusammenarbeit zur Stärkung der Gemeindearbeit

Ein weiterer zentraler Punkt war der Prozess der Regionalisierung, der in den vergangenen Monaten durch mehrere Workshops aktiv gefördert wurde. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden zu stärken, Ressourcen effizienter zu nutzen und ein belastbares Netzwerk aufzubauen.

Herrenbrück betonte: „Vor einem Jahr haben wir beschlossen, künftig in Regionen zu arbeiten – also über die Grenzen einzelner Gemeinden hinaus zu denken. Damals war es ein ambitioniertes Ziel, und heute stehen Entscheidungen zur Struktur an. Doch wir mussten feststellen, dass es mehr Zeit braucht, auch Ängste zu hören und zu verstehen. Für konkrete Strukturen war es einfach noch zu früh. Es ist gut, dass wir uns die Zeit nehmen – und auch weiter nehmen werden.“

Frau Herrenbrück erläuterte den aktuellen Stand des Regionalisierungs-prozesses: Aus jedem Presbyterium wurden haupt- und ehrenamtliche Mitglieder benannt, die in den regionalen Steuerungsgruppen mitarbeiten. Jeweils zwei Vertreterinnen und Vertreter aus diesen Steuerungsgruppen werden gemeinsam mit der Superintendentin bzw. dem Superintendenten die Steuerungsgruppe auf Kirchenkreisebene bilden und den Prozess weiter begleiten.




Während der Kreissynode arbeiteten die Synodalen in Kleingruppen, die den jeweiligen Regionen zugeordnet waren, intensiv an zwei zentralen Fragen:

1. Was hat uns im Prozess gut getan? Was hat den Prozess vorangebracht?

2. Was brauchen wir noch? Welche Unterstützung benötigen wir?

Das Ergebnis dieser Kleingruppenarbeit wird nun als „Hausaufgabe“ der Leitung des Kirchenkreises anvertraut, um die gewonnenen Erkenntnisse und Vorschläge in den weiteren Prozess einfließen zu lassen und die nächsten Schritte gezielt zu planen.

Pfarrstellenrahmenplan

Gemäß dem Pfarrstellenrahmenplan der Landeskirche beträgt der Umfang der Pfarrstellen des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch bis zum Jahr 2030 insgesamt 28,11 Pfarrstellen. Davon entfallen 5,96 Stellen auf funktionale Dienste, wodurch 22,15 Stellen für den parochialen Dienst in den Gemeinden verbleiben. Die Kreissynode beschloss die vorgelegte Rahmenkonzeption für den parochialen Dienst im Zeitraum 2025 bis 2030 und nahm den Personalbericht 2024 zur Kenntnis.

Berichte der Synodalbeauftragten und weitere Beschlüsse

Neben den Hauptthemen legten auch die Synodalbeauftragten ihre jährlichen Berichte vor, in denen sie über die Erfolge und Herausforderungen ihrer jeweiligen Arbeitsbereiche informierten. 

 


In diesem Jahr wird der Gemeindebericht der Evangelischen Kirchengemeinde Lindlar besonders gewürdigt. Der Gemeindebericht der Evangelischen Kirchengemeinde Lindlar hebt Anpassungen durch personelle Veränderungen und pandemiebedingte Herausforderungen hervor. Eine Kooperation mit einer benachbarten Gemeinde wurde eingegangen, und trotz des Verlusts einer Kirchenmusikerin bleibt die Kirchenmusik ein zentraler Bestandteil, unterstützt durch neue Chorleiterinnen.

Die Gottesdienste wurden strukturell verändert, was zu mehr Besuchern führte. Eine Diakonenstelle wird eingerichtet, und die Gottesdienstbegleitung erfolgt vorübergehend durch Gemeindeglieder. Zudem wird das Gebäude in Schmitzhöhe aufgrund der geringen Nutzungsmöglichkeiten von der Gemeinde getrennt.

Abschluss und Ausblick

Die Sitzung wird mit einem Dank der Superintendentin und des Superintendenten geschlossen. Besonders gewürdigt wird die Arbeit von Geschäftsführer Peter Ebenfeld sowie der Verwaltungsmitarbeitenden, die maßgeblich für die Organisation und das gute Klima der Synode verantwortlich waren. Zudem gilt der Dank dem Kirchenverband für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die technische Unterstützung.

Die nächsten Synoden des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch finden am 13. Juni 2025 (Bürgerzentrum Steinbreche Refrath) und am 8. November 2025 (Haus der Evangelischen Kirche, Köln) statt. 


Ev. Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Der Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch umfasst mehr als der Name auf den ersten Blick aussagt: von dem rechtsrheinischen Teil der Millionenstadt Köln erstreckt sich der Kirchenkreis über Rösrath und Bergisch Gladbach hinaus bis nach Kürten im Rheinisch-Bergischen Kreis und Lindlar im Oberbergischen Kreis. Auch der Altenberger Dom gehört zum Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch.

Der neue Kreissynodalvorstand des Ev. Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch

 

Text: Ebels
Foto(s): Ebels

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Ganz Köln wird jeck – Ihre Liebe wird gesegnet: Heiraten am 11.11.

Countdown: In drei Tagen ist der 11.11.! Ganz Köln wird jeck, die Session beginnt, die fünfte Jahreszeit bricht an. „Heiraten am 11.11., das wäre fein, oder? Wir segnen euch! Alaaf Hochzeitsfest!“, freut sich Pfarrer Sebstian Baer-Henney auf den Beginn der fünften Jahrzeit. Denn für viele Paare ist es ein Traum, an diesem besonderen Tag zu heiraten. Paare können daher am Montag, 11.11., im Orangerie Theater Volksgarten „Ja“ sagen und sich von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer segnen lassen: entweder als Segnung Ihrer Beziehung oder als eingetragene kirchliche Hochzeit.

Die Aktion von „Hätzjeföhl – Segensbüro Köln & Region“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region findet unter dem Motto „Krapfen, Kölsch und Ja ich will!“ im Orangerie Theater Volksgarten, Volksgartenstraße 25, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber keine Voraussetzung für eine Segnung. Alle sind willkommen.

Für die Zeremonie sollten die Paare eine halbe Stunde einplanen. Sie können so kommen, wie sie sind: zu zweit oder mit Gästen, im Karnevalskostüm oder im Smoking und Brautkleid. Wichtig: Die Segnung und die kirchliche Hochzeit sind unabhängig von der sexuellen Identität. Die Liebe zwischen Menschen ist ein Geschenk Gottes, das wir sehr gerne segnen.

Kirchliche Hochzeit

Die kirchliche Hochzeit ist eine Amtshandlung und wird in die Kirchbücher eingetragen. Wichtig: Eine oder einer muss Mitglied der evangelischen Kirche sein, und das Paar ist bereits standesamtlich verheiratet. Bitte dann unbedingt die standesamtliche Urkunde mitbringen.

Segnung der Beziehung

Für die Segnung der Beziehung muss man weder Mitglied einer christlichen Kirche, noch standesamtlich verheiratet sein.

Weitere Informationen finden Sie auf www.haetzjefoehl.de.

Text: APK
Foto(s): APK

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