Unsere Wochentipps: Weihnachtsoratorium und Konzert mit „The Trailriders“
Unsere Wochentipps werden adventlich: Entdecken Sie festliche Veranstaltungen, besinnliche Gottesdienste und kreative Aktivitäten, die Ihnen helfen, die Vorfreude auf Weihnachten zu genießen und gemeinsam mit anderen die besinnliche Zeit zu erleben. Lassen Sie sich inspirieren und stimmen Sie sich auf die wunderbare Adventszeit ein!
29.11.2024
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal-Altenberg
Festakt zur Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels
Am Freitag, 29. November, wird im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, in einem Festakt das Europäische Kulturerbe-Siegel an die Altenberger Klosterlandschaft verliehen. Mit dabei sind Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau- u. Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen; Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises; Bürgermeister Robert Lennerts, Bürgermeister der Gemeinde Odenthal; Pfarrerin Claudia Posche, Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen; Pfarrer Thomas Taxacher, Leitender Pfarrer im Seelsorgebereich Odenthal/Altenberg sowie die Domorganisten Kirchenmusikdirektor Andreas Meisner und Rolf Müller.
29.11.2024, 18:00
Evangelischer Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen
Gottesdienst im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch
Im Rahmen der Orange Days beteiligen sich Frauen aus dem Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch mit einem Gottesdienst am Freitag, 29. November, 18 Uhr, in der Friedenskirche, Wallstraße 70, an den Aktionstagen. Die Orange Days setzen weltweit mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Der kreiskirchliche Gottesdienst richtet sich an alle, die ihr Nein zur Gewalt gemeinsam aussprechen und vor Gott bringen wollen und dies im Gebet beklagen und biblisch bedenken möchten.
29.11.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johann-Bugenhagen-Kirche, Domkauler Weg 36, 50171 Kerpen-Blatzheim
Konzert mit „The Trailriders“
“Songs for a winter’s night”
Mit “Songs for a winter’s night” präsentieren „The Trailriders“ in der evangelischen Johann-Bugenhagen-Kirche, Domkauler Weg 36, am Freitag, 29. November, 19 Uhr, ihr neues Programm zur Advents- und Weihnachtszeit. Mit Gitarren und Gesang werden zunächst eher romantische und melancholische Klänge angestimmt. Im zweiten Teil des Konzerts erklingt dann eine Mischung aus meist fröhlichen und schwungvollen Arrangements bekannter Weihnachtsklassiker. Mit ihrem typischen Akustik-Gitarrensound haben Ulf Below, Sandra und Uwe van Egdom amerikanische Weihnachtshits wie „Jingle Bells“, „Here comes Santa Claus“, „Silver bells“, „Mary did you know“ und vieles mehr vorbereitet. Wie immer verzichten die Künstler auf technische Hilfsmittel und Verstärkung und so erlebt der Besucher handgemachten Gitarrensound und unverfälschten Live-Gesang. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
www.evangelisch-in-kerpen.de
30.11.2024, 16:00
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Weihnachtsoratorium nach Johann Sebastian Bach
Aufführung der Kantaten IV – VI
Das Weihnachtsoratorium, komponiert von Johann Sebastian Bach, kommt am Samstag, 30. November, 16 Uhr, in der Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, zur Aufführung. Ausführende sind Rebecca Hagen (Sopran), Alina Göke (Alt), Fabian Strotmann (Tenor) sowie Leo Bögeholz Gründer (Bass) sowie das Neue Rheinische Kammerorchester und die Clarenbachkantorei unter der Leitung von Hanna Wolf-Bohlen. Zu Gehör kommen die Kantaten IV-VI. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Tickets gibt es in der Klarenbachbuchhandlung, Aachener Str. 458, und im Gemeindebüro, Peter-von-Fliesteden-Straße 2. Der Kartenvorverkauf startet am Freitag, 1. November. Das Konzert kommt auch am Sonntag, 1. Dezember, 16 Uhr, am gleichen Ort zur Aufführung.
www.clarenbachgemeinde.de
30.11.2024, 18:00
Evangelisches Jugendreferat Köln und Region
Evangelisches Jugendreferat, Vor den Siebenburgen 2, 50676 Köln
1. Konsolennacht im Jugendreferat
Für Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren
In der Nacht von Samstag, 30. November, 18 Uhr auf Sonntag, 1. Dezember, 10 Uhr, lädt das Evangelische Jugendreferat Köln und Region junge Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren zu einer Konsolennacht in das Jugendreferat, Vor den Siebenburgen 2,ein. Interessierte tauchen in dieser Nacht ein, in spannende EAFC-Matches auf der Playstation oder liefern sich actiongeladene Mario Kart-Rennen auf der Nintendo Switch; die Möglichkeiten sind vielfältig und der Spaß ist garantiert. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich auszuruhen. Es werden Ruheräume eingerichtet, in denen die Jugendlichen mit Isomatte und Schlafsack entspannen können. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt sowohl Abendessen als auch Frühstück.
www.juref-koeln.de
01.12.2024, 17:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Weihnachtsoratorium mit dem reger chor köln
Die Kantaten I bis III kommen zur Aufführung
Der reger chor köln unter der Leitung von Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, bringt am Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr, das Weihnachtsoratorium (BWV 248) von Johann Sebastian Bach zur Aufführung. In der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, sind die Kantaten I bis III zu hören. Solistinnen und Solisten sind Melanie Spitau (Sopran), Soyeon Lee (Alt), Wolfgang Klose (Tenor) und Sebastian Seitz (Bass). Außerdem musiziert das Ensemble spielWerk mit Konzertmeister Sebastian Soete. Der reger chor köln widmet sich dem Vortrag geistlicher Werke vom Frühbarock bis in die Gegenwart. Das Ensemble spielWERK wird von Sebastian Soete geleitet und führt seit 2012 Kammer- und Orchestermusik in unterschiedlichen Besetzungen und Stilen auf. Es musiziert regelmäßig mit dem reger chor köln. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
www.trinitatiskirche-koeln.de
Text: APK
Foto(s): Canva/APK
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„Tatsächlich erleben wir gerade, wie groß die Sorge in weiten Teilen der Gesellschaft ist, dass die freiheitlich, demokratischen Grundfeste auch in unserem Land ins Wanken geraten“, sagte Superintendentin Kerstin Herrenbrück zu Beginn des Gottesdienstes. „Dass wir heute gemeinsam, in ökumenischer Verbundenheit, bekräftigen, dass Extremismus und Diskriminierung in unserer Gesellschaft nicht zu dulden ist, das ist ein starkes Zeichen.“
Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Katholischen Büros in Berlin, plädierte dafür, soziale Medien offensiv zu nutzen, um positive Botschaften zu verbreiten: „Die Demokratie ist auf Menschen angewiesen, die sich für sie einsetzen. Wir müssen das Engagement sichtbar machen und Werte wie Menschenwürde und Respekt in den Mittelpunkt rücken.“ Ein zentraler Diskussionspunkt war die Frage, wie die Gesellschaft radikalen Strömungen entgegentreten kann. „Wir müssen mit den Menschen reden, bevor sie sich abwenden“, sagte er weiter. Jüsten betonte, wie wichtig es sei, den Dialog mit enttäuschten Bürgerinnen und Bürgern aufrechtzuerhalten. Auch Innenminister Reul schloss sich diesem Appell an: „Probleme müssen klar benannt und Lösungen geliefert werden. Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass sich die Dinge von allein verbessern.“
Es sollte ein Gebäudekomplex entstehen, der an einem Ort sowohl soziale als bildungsorientierte evangelische Einrichtungen wie das Sozialwerk, die Mütterschule und Berufsschule vereinigte. Architekt Werner Haupt wurde mit der Planung und Umsetzung beauftragt.
Das Haus der ev. Jugend wurde als erstes Gebäude fertig gestellt (14.10.1961). Ziel war es einen zentralen Ort zu schaffen, an dem Vernetzung sowohl zwischen den Jugendlichen, zwischen den Jugendmitarbeitern der Gemeinden als auch eine bessere Kontaktaufnahme zwischen Jugendlichen und Mitarbeitenden der Gemeinden für Jugendarbeit stattfinden konnte. Ferner sollten die jungen Menschen in ihrer Entwicklung, freien Meinungsbildung und Religiosität unterstützt werden. Das neue Haus sollte zudem Räumlichkeiten für die Beratung und Koordination der Jugendarbeit sowie Organisation von Ferienfreizeiten bieten. Ein Blick in das erste überlieferte Programmheft aus dem Jahr 1962-1963 zeigt ein vielfältiges Angebot, das neben Film- und Tanzabenden, Seminare zu religiösen, gesellschaftlichen und politischen Themen (auch in Fremdsprachen) sowie musikalische und sportliche Veranstaltungen, aufwies. Ferner gehörte ein regelmäßiger Austausch von Jugendgruppenleitern aus Ost und West dazu. Für auswärtige Gäste bot das Haus der ev. Jugend auch Übernachtungsmöglichkeiten.
Zwei Jahre später wurde auch das zweite Gebäude, die Mütterschule, feierlich eröffnet (18.02.1963). Die Mütterschule, die vom evangelischen Frauenbildungswerk e.V. betrieben wurde, konnte durch das neue Gebäude ihr Kursangebot ausbauen und zu einem Zentrum für die ganze Familie werden. In der Urkunde wird der Anspruch noch wie folgt beschrieben: „Wir leben in einer Zeit, in der Familie als Hort rechter Gottesfurcht und wahrer Frömmigkeit durch die Hast des Berufslebens und Angst vor der Zukunft vielfach gefährdet ist. Darum sieht es die Synode Köln als ihre Aufgabe an, durch die Errichtung dieses Hauses Gelegenheit zu schaffen, daß Frauen und Mädchen in ihren mütterlichen Gaben und Aufgaben so gefördert werden, daß sie im Geiste Jesu Christi zum Segen für alles ihnen anvertraute Leben wirken können.“ Auch wenn hier noch der Fokus auf den Bedürfnissen von Frauen nach Orientierung, besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf und in gewisser Weise auch Selbstfindung liegt, so wird das Angebot bereits wenige Jahre nach der Eröffnung bereits erweitert. Für junge Väter werden spezielle Kurse angeboten. Damit waren die ersten Schritte, ein Ort für die gesamte Familie zu werden, getan. Namentlich wurde dieser Entwicklung mit Verabschiedung des Weiterbildungsgesetzes (1975) auch Rechnung getragen. Die Mütterschule hieß von nun an Evangelische Eltern- und Familienbildungsstätte.





Der Stadtsuperintendent berichtete auch über die Arbeiten am Campus Kartause. Diese sind im Zeit- und Kostenplan. Am Reformationstag habe man den Grundstein gelegt. Die Besucherinnen und Besucher hätten in der Baugrube gestanden und erstmals die Dimensionen des Vorhabens wahrgenommen. In einem Jahr wolle man Richtfest feiern, ein Jahr später werde der Campus eröffnet. „Wir sind mit der Diakonie Michaelshoven und dem Studierendenwerk als Mieter in guten Gesprächen“, erklärte Bernhard Seiger. Kirche baue gegen den Trend. „Warum tun wir das? Weil wir an die Zukunft glauben. An die Zukunft unserer Arbeit, an die Menschen, die auf dem Campus leben und lernen und arbeiten werden, und an die Zukunft unserer Kirche. Der Campus knüpft an eine Wurzel der Reformation an: Das große Vertrauen in Bildung. Unser Bauprojekt ist ein Zeugnis dafür, dass wir an den Auftrag der Erneuerung glauben. Wir setzen in unserem Tun auf die nächste Generation und auf die Arbeit unserer Bildungseinrichtungen und ihr Zusammenwirken.“
Ausgeschieden aus dem Vorstand des Kirchenverbandes sind Pfarrerin Dagmar Schwirschke aus der Gehörlosenseelsorge, Pfarrer Klaus Völkl aus Dellbrück/Holweide, Heide Manscheff aus Nippes, Dr. Bernhard Hausberg aus Altenberg/Schildgen, Professor Dr. Udo Bühler aus Sindorf, Artur Broch aus Nippes und Lothar Ebert aus Hürth.


