Oster-Impuls der Superintendentin Vogel

Ostern – Tag der Auferstehung

 

Ostern – Tag der Hoffnung

Das Dunkel wird vom Licht eingeholt,
das Leid und die Trauer – von Trost und Hoffnung erhellt.

Hoffnung steigt auf – wie ein Sonnenaufgang.

„Der Herr ist auferstanden –  er ist wahrhaftig auferstanden“

Die Botschaft von Ostern lässt uns aufatmen. Sie ermutigt zum Leben – mitten in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie.

Der Glaube, dass der Auferstandene uns begleitet, gibt Mut und Kraft, neue Wege zu sehen und aufzubrechen.

„Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.
Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.

Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“

[Markus 16, 2-7]

Gesegnete Ostertage wünscht Ihnen
Ihre Superintendentin

Andrea Vogel

[Grafik: Pfeffer]

juleica-Logo

JuLeiCa-Schulung im Kirchenkreis gestartet

Am letzten Februar-Wochenende startete der neue Jugendleitercard-Kurs im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch. 22 Jugendliche ab 16 Jahren lassen sich in diesem Jahrgang durch ein bundeseinheitliches Qualifizierungsprogramm zu Jugendgruppenleitern/innen ausbilden, die dann in evangelischen Gemeinden Kinder- und Jugendangebote machen und Freizeiten begleiten.

Angeboten wird die Schulung vom Ev. Referat für Jugend, Frauen und Männer im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch. Wie auch im letzten Jahr stellt Corona dabei alle Seiten vor besondere Herausforderungen. So startete der Kurs digital mit dem Themenbereich „Recht“, der sich sehr gut  online vermitteln lässt.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist ein starker Beleg dafür, dass evangelische Kinder- und Jugendarbeit auch in Pandemie-Zeiten Jugendliche erreicht und sie für die Arbeit begeistert. Dank gebührt all den vielen Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen in den Gemeinden, die im vergangenen Jahr so wichtige Arbeit geleistet haben.

Es geht im JuLeiCa-Kurs nun weiter mit zwei Wochenenden in Präsenz, die voraussichtlich Ende März bzw. Mai stattfinden. Auch hier wird sich erst in den laufenden Wochen zeigen, in welcher Form dies geht. Ein herzlicher Dank geht an die Ehrenamtlichen aus dem Mentoring-Programm des Ev. Referats und die hauptberufliche Kollegin Julia Händler (Bergisch Gladbach/Heilsbrunnen), welche die JuLeiCa dieses Jahr unterstützen.

Wir begrüßen in diesem JuLeiCa-Lehrgang Jugendliche aus den folgenden Gemeinden: Köln-Höhenhaus, Volberg-Forsbach-Rösrath, Köln-Rath-Ostheim, Bergisch Gladbach, Porz und Altenberg/Schildgen.

Kreissynode tagt am 28. Mai 2021 digital

Foto: Sandra Schildwächter

Der Kreissynodalvorstand hat in seiner Sitzung am 17. Januar 2021 beschlossen, dass die Kreissynode, die für den 28. Mai 2021 geplant ist, zur Eindämmung der Corona-Pandemie, digital tagen wird.
Nachdem die Kreissynode erstmals im Herbst 2020 digital stattfand konnte man sich gut auf dieses Format erneut einlassen.
Die stimmberechtigten Synodenmitglieder wurden bereits per E-Mail informiert.

Gott ist unsere Zuversicht – Weihnachtsgruß der Superintendentin

Eine gesegnete Weihnachtszeit

und ein gutes, zuversichtliches Jahr 2021 wünsche ich Ihnen

 

„Unsere Zuversicht ist bei Gott“, mit diesem hoffnungsvollen Psalmwort grüße ich Sie am Ende eines Jahres, das für uns von dem Umgang mit der Corona Pandemie gekennzeichnet war. Wir bewegen uns zwischen Lähmung und Neubeginn, zwischen Erstarrung und phantasievollen, kreativen neuen Wegen.

Unser Glaube, aus dem heraus wir die Arbeit an unterschiedlichen Orten tun, möge uns tragen in das neue Jahr, in dem wir hoffentlich wieder mehr präsente Begegnungen erleben können und spüren, wie kostbar das miteinander Gestalten ist. Möge diese Hoffnung Sie alle tragen in Ihrer Arbeit, Ihrem Engagement, in Ihren Erfolgen und auch manchmal im Scheitern.

Eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gutes, zuversichtliches Jahr 2021 wünsche ich Ihnen.

Ihre

Andrea Vogel, Superintendentin

 

Foto: Nahler (Gemeindebrief)

Neuer Kreissynodalvorstand per Digitaler-Kreissynode gewählt

Am Samstag, 14. November 2020 startete um 9.00 Uhr die erste digitale Kreissynode mit einer Andacht von Pfarrer Dr. Rolf Theobold aus der Ev. Kirchengemeinde Porz.
Von der ursprünglich geplanten Form einer präsenten Kreissynode war der Kirchenkreis aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kurzfristig auf die digitale Variante umgeschwungen.
Viele Überlegungen und Planungen im Voraus mussten doppelt angestellt und auf das digitale Format angepasst werden.
Wir danken hier ausdrücklich Assessor Torsten Krall und Synodenmitglied Markus Dietz für die planerische und technische Unterstützung, die auch eine gute und zeitintensive Vorbereitung beinhaltete.
In einem straffen Zeitplan hieß es Entscheidungen zu beraten und Beschlüsse zu fassen.
Alle anwesenden Mitglieder haben sich vorbildlich eingebracht und somit zum reibungslosen Ablauf beigetragen. Auch hierfür ein großer Dank.

Superintendentin Vogel sprach in ihrem Bericht über Veränderungen im Kirchenkreis durch Corona in Bezug auf die Gesellschaft, die Gottesdienste, die Seelsorge. Über die Digitalisierung der Kirche, die Visite des Kirchenkreises durch die Kirchenleitung und die Gestaltung der Zukunft. Zum Abschluss ihres Berichtes dankte Frau Superintendentin Vogel den scheidenden Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes für die gute Zusammenarbeit.

Es wurden neben dem Haushalt für die Jahre 2021 und 2022 auch ein Antrag vom theologischen Ausschuss zum Thema Antisemitismus beraten. Weiterhin stand eine Vielzahl von Wahlen auf der Tagesordnung: Synodalbeauftragte, Ausschussbesetzungen, Vorsitz und stellvertretender Vorsitz im Finanzausschuss, stellvertretendes Mitglied im Vorstand der Rechnungsprüfungsstelle Köln-Bonn-Hessen und nicht zuletzt die Besetzung der freiwerdenden Plätze im Kreissynodalvorstand.

Der neue Kreissynodalvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Superintendentin Andrea Vogel
Assessor Torsten Krall
Skriba Martin Häusling
1. Synodalältester Hartmut Melenk
2. Synodalälteste Uta von Lonski
3. Synodalälteste Silke Hörstgen
4. Synodalältester Bernd Flamming
5. Synodalälteste Manguela Fokuhl
6. Synodalältester Jörg Rehnitz

  1. Stellvertretende Skriba Kerstin Herrenbrück
    2. Stellvertretender Skriba Carsten Bierei
    1. Stellvertretende Synodalältester Jörg Schröder
    2. Stellvertretende Synodalältester Norbert Wingensiefen
    3. Stellvertretende Synodalältester Andy Rudziewski
    4. Stellvertretende Synodalältester Joachim Ruppersberg
    5. Stellvertretende Synodalälteste Heike Wilhelm
    6. Stellvertretende Synodalälteste Christiane Friedrich

Die Einführung ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Hier werden dann auch die aus dem Kreissynodalvorstand ausscheidenden Mitglieder geehrt.

Von der Synode verabschiedet wurden Pfarrer Dietrich Kamphenkel (Ev. Kirchengemeinde Kalk-Humboldt), Pfarrer Günter Wißmann (Hans-Böckler Berufskolleg) und Pfarrer Wolfgang Graf (Ev. Kirchengemeinde Bensberg), die alle bis zur nächsten Kreissynode in den Ruhestand eintreten werden.

Superintendentin Vogel leitete durch die Sitzung (Blick auf den Bildschirm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufbau und Einrichtung der Technik

 

Blick hinter die Kulissen

 

 

LEGO-Bautage in Schildgen

In der ersten Herbstferienwoche gab es – ganz planmäßig – die LEGO-Bautage im Bezirk Schildgen der Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen. Und es war für alle, Kinder, Eltern und Ehrenamtliche eine große Freude, dass sie stattfinden konnten. Denn die LEGO-Bautage in den Osterferien, geplant mit der Ev. Kirchengemeinde Kalk/Humboldt, mussten wegen des Lockdowns leider abgesagt werden.

So stürmten am Donnerstag, den 15.10.  sechszehn Kinder mit Alltagsmasken das Gemeindezentrum, um eine große gemeinsame Stadt zu bauen. Begleitet wurden sie dabei von einem sechsköpfigen Team. Streng nach den Regeln der Coronaschutzverordnung fand das Projekt statt: Lüften, Alltagsmasken, Desinfizieren und Abstandhalten. Die Kinder und Helfer wurden in zwei Bezugsgruppen geteilt, die keinen Kontakt miteinander hatten. Erst am dritten Tag, zur Präsentation, wurden die in zwei Räumen gebauten Stadthälften zusammengefügt und eine große Stadt entstand.

Mit einem mulmigen Gefühl waren alle in das Projekt gestartet: welche Auswirkungen die Schutzvorkehrungen auf die Stimmung der Kinder haben würden. Aber die Kinder kannten all die Regeln bereits aus der Schule und verhielten sich vorbildlich.  So war die Stimmung fröhlich und entspannt – fast wie immer.

Die Kinder haben die Zeit sehr genossen und die Eltern hatten ein gutes Gefühl. Das haben die vielen lobenden Rückmeldungen gezeigt. Ev. Kinder- und Jugendarbeit ist ein wichtiger und positiv wirkender Faktor zur Bewältigung dieser manchmal oft schweren Zeit: sie ist ohne Zweifel systemrelevant.

Text und Fotos: J.Ruchmann

Herbstsynode findet digital statt

Die geplante Präsenzsynode am 14. November 2020 muss aufgrund der allgemeinen Corona-Lage in einer Videokonferenz stattfinden.

Die Zugangsdaten für die Testsynode am 06. November 2020 wurden bereits letzte Woche an alle angemeldeten stimmberechtigten Mitglieder versendet.

Diese Woche wurden nun die schriftlichen Unterlagen versandfertig gemacht und per Post verschickt. Es handelt sich um ca. 60 kg Papier, die den Weg in die Briefkästen finden mussten.

In dieser Synode werden Wahlen unter anderem zum Kreissynodalvorstand durchgeführt.
Darüber hinaus sollen die Besetzung der Fachausschüsse und der Haushaltsplan beschloßen werden.

Die Synode startet am Samstag, 14. November 2020 um 9.00 Uhr mit einer Andacht.

Büchereiarbeit im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Mit ihrem vielfältigen Angebot haben die Evangelischen Öffentlichen Büchereien der Kirchengemeinden im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch seit den Fünfzigerjahren schon viele Menschen aller Altersstufen erreicht. Dabei hat die Büchereiarbeit in den letzten Jahren einen Imagewandel erfahren. Evangelische Büchereien haben sich von reinen Bildungsstätten zu Orten der Begegnung in den Gemeinden verändert – durch ihren Öffentlichkeitsstatus auch als niederschwelliges Angebot für kirchenferne Menschen.

Neben ihrem ‚Kerngeschäft‘, der Ausleihe von Büchern und anderen Medien tragen die Mitarbeitende der Büchereien mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen zu einem lebhaften Gemeindeleben bei. Autorenlesungen, Buchvorstellungen, Vorlesestunden und anderes mehr werden für ein breites Publikum angeboten. Im Besonderen werden für die Kleinsten Spiel- und Bastelstunden zum Erwerb des Bibliotheksführerscheins nach einer Aktion des Borromäusvereins e.V. organisiert. Klassenführungen und regelmäßige Besuche von Grundschulklassen machen die Schülerinnen und Schüler mit dem Angebot der Bücherei in ihrer Nachbarschaft vertraut.

Ein ganz besonderes Highlight war in diesem Sommer wieder eine Leseförderaktion, die die EÖB der Andreaskirche in Schildgen für die Grundschulen vor Ort organisierte.
Unter der Überschrift Ferienzeit = Lesezeit wurden alle Grundschülerinnen und Grundschüler durch einen Flyer eingeladen sich in der Bücherei mit Ferienlektüre einzudecken. Wer am Ende der Ferien mindestens drei Bücher gelesen hatte, erhielt eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Mehr als 40 Kinder nutzten trotz der Auflagen durch die Coronapandemie diese Gelegenheit und konnten sich Ende August ihre Belohnung abholen.

Ende August 2018 überraschte und erfreute die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Isabel Pfeiffer-Poensgen, mit der Nachricht, dass die Landesregierung 1,25 Millionen Euro für die ehrenamtliche kirchliche Büchereiarbeit in den kommenden drei Jahren zur Verfügung stellt, da sie den Wert der Arbeit der kirchlichen Büchereien erkannt hat und damit würdigen und unterstützen möchte. Aus unserem Kirchenkreis beteiligt sich die Bücherei in Schildgen an diesem Projekt und hat bisher zweimal erhebliche Mittel, bzw. Medien bei der Landeskirchlichen Büchereifachstelle beantragt und erhalten.

Die Büchereiarbeit in unserem Kirchenkreis erfolgt ausschließlich ehrenamtlich. Mehr als 35 Ehrenamtliche waren im Jahr 2019 in den folgenden Büchereien im Einsatz:
*(siehe Anmerkung unten)

• Evangelische Öffentliche Bücherei Altenberg/Schildgen im Gemeindezentrum der Andreaskirche in Schildgen
Öffnungszeiten: Freitag 15:00 Uhr – 18:00 Uhr, Sonntag 11:00 Uhr – 12:00 Uhr
Mittwoch 8:00 Uhr – 9:00 Uhr in der KiTa Schneckenhaus
Donnerstag 8:30 Uhr – 9:30 Uhr in der KiTa Katterbach

• Evangelische Öffentliche Bücherei der Heilig Geist Kirche in Bergisch Gladbach-Hand
Öffnungszeiten: Mittwoch 16:00 Uhr – 17:00 Uhr, Sonntag 9:30 Uhr – 12:00 Uhr

• Evangelische Öffentliche Bücherei im Gemeindezentrum an der Zeltkirche in Bergisch Gladbach Ortsteil Kippekausen
Öffnungszeiten: Mittwoch 14:30 Uhr – 15:30 Uhr, Donnerstag 9:30 Uhr – 11:30 Uhr
Freitag 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

• Evangelische Öffentliche Bücherei der Martin-Luther Kirche in Porz-Wahn-Heide
Öffnungszeiten: Dienstag 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

Weitere Einzelheiten zu den Büchereien können auf der Homepage des jeweiligen Trägers (der zugehörigen Kirchengemeinde) gefunden werden.

Eine Krankenhausbücherei unterhalten im Kirchenkreis die Evangelischen Krankenhäuser in Bergisch Gladbach und Köln Kalk. Hier gehen Ehrenamtliche, die den Grünen Damen angeschlossen sind, mit dem Bücherwagen über die Stationen und bieten Bücher und CDs zur Unterhaltung an. Natürlich kommt auch hier das Gespräch mit den Patienten nicht zu kurz.

Regina Petri
Synodalbeauftragte und Fachberaterin für Büchereiarbeit im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Weiter Auskünfte und Beratung zu Evangelischen Öffentlichen Büchereien erhalten Sie unter folgender Adresse: buecherei@andreaskirche-schildgen.de

* Anmerkung: Alle oben beschriebenen Öffnungszeiten der Büchereien und Ausleihzeiten in den Krankenhäusern sind in diesen Corona-Zeiten nur mit Einschränkungen möglich oder entfallen gänzlich. Vor dem Besuch einer Einrichtung empfiehlt es sich, beim jeweiligen Pfarramt die aktuelle Situation zu erfragen.

 

Bücherei an der Andreaskirche in Schildgen

Mit Abstand, Masken und Regen – Pfarrer Torsten Krall in das Amt des Assessors im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch eingeführt