Pfarrer Torsten Krall zum neuen Superintendenten gewählt

Am Freitag, den 29. April 2022 fand die Kreissynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch in Refrath statt. Nach zwei Jahren die erste präsentische Synode.

Die Synode startete mit einem Open-Air-Gottesdienst in der Kirche am Vürfels zum Thema Frieden, gestaltet von Pfarrerin Marion Rauber und Pfarrer Samuel Dörr (beide Ev. Kirchengemeinde Bensberg).

Von den 113 stimmberechtigten Mitgliedern waren 101 gekommen um, neben Themen wie dem Klimaziel 2035 und der Neustrukturierung der Jugendreferate auch einen neuen Superintendenten zu wählen.

Pfarrer Torsten Krall, bisher Assessor im Kirchenkreis, wurde mit großer Mehrheit zum Superintendenten gewählt. Die vorzeitig Wahl war notwendig, weil Superintendentin Vogel ab Juli 2022 im Ruhestand ist. Auf die freiwerdende Position des Assessors wurde Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, auch mit großer Mehrheit, gewählt (bisher 1. Stellvertretende Skriba).

Viel Applaus und Blumen zum Abschied

Zum Schluss wurde Superintendentin Vogel für 14 Jahre Dienst als Superintendentin gedankt. Pfarrer Schmidt, Vorsitzender des Nominierungsausschusses, betonte, dass Frau Vogel immer den Blick nach vorne gerichtet hat und trotzdem immer in Kontakt mit den Kirchengemeinden und den Presbyterien stand. Es gab Blumen und stehenden Applaus zum Schluss ihrer letzten Synode.

Einen ausführlichen Bericht zur Kreissynode finden Sie hier.

Kreissynode am 29. April 2022

Die Unterlagen für die Synode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch am 29. April 2022 sind versendet und liegen den Synodalen bereits vor.
Wir hoffen darauf, dass die präsentische Sitzung wie geplant stattfinden kann.
Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl eines neuen Superintendenten/einer neuen Superintendentin, da Frau Superintendentin Vogel Mitte dieses Jahres ihren Dienst offiziell beendet.
Wir bitten Gott um seinen Segen für unsere Beratungen und Entscheidungen.

„Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden“

Die Osterbotschaft lässt uns aufatmen und ermutigt zum Leben –
auch und trotz dieser schwierigen Zeiten, trotz der Unsicherheiten und
trotz des Krieges in Europa.

Auch im Leid und der Trauer wird der Blick vom Kreuz auf die Welt frei gegeben,
in der wir kleine Zeichen von Hoffnung und Neubeginn entdecken.

Lassen Sie sich anstecken von der Hoffnung auf Neubeginn,

die hinter dem Kreuz erkennbar ist.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit.
Seien Sie von Herzen gegrüßt von Ihrer Superintendentin Andrea Vogel

Aktion „Friedenslichter“ Orte und Uhrzeiten

Fassungslos blicken wir, wie so viele Menschen, auf die Situation in der Ukraine. Um unserer Sorge Ausdruck zu verleihen und Halt zu suchen, laden wir als Kirchen in der Region dazu ein:
Zünden Sie mit uns Lichter an. Sprechen Sie mit uns Gebete.
Dafür öffnen verschiedene Kirchen in der Region zu verschiedenen Zeiten, um so Anlaufstelle für die Menschen in Köln und im Umland zu sein. Von Aschermittwoch an eine Woche lang.
Auf der Übersicht sehen Sie, welche Kirche wann geöffnet ist.
Kommen Sie dazu. Entzünden Sie ein Licht. Und suchen Sie Halt. Und tragen Sie es weiter. Erzählen Sie anderen davon.
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen der Verbundenheit, ein Zeichen des Friedens.

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Friedenslichter

Gott, Friedensliebende
Was kann ich tun,
wenn mich die Bilder des Krieges treffen?
Ohne Macht und Idee bin ich.
Ich sehe die Gewalt,
die sich scheinbar unaufhaltsam ihre Wege bahnt.

Gott, Friedensstifter
Ich lege die Hände in den Schoß
und bitte dich:
Mache dem Krieg ein Ende.
Beschütze die Menschen in der Ukraine.
Tröste die Getroffenen in ihrem Leid.
Bringe die Gewalttätigen zur Vernunft.
Zeige mir, was ich tun kann.

Gott, du hast Frieden versprochen.
Die Welt braucht dich.

Amen

Einführungsgottesdienst für neuen Skriba

In einem Abendgottesdienst in der Kreuzkirche Buchheim wurde Pfarrer Sebastian Baer-Henney am Sonntag, 13. Februar 2022 durch Superintendentin Vogel in sein Amt als Skriba eingeführt.

Superintendentin Vogel erläuterte zu Beginn des Gottesdienstes nochmal die Aufgaben des Kreissynodalvorstandes im Allgemeinen und die Rolle des Skriba im Besonderen.

Nach der Lesung und einer kurzen Ansprache wurde die Einsegnung vollzogen.
Mitglieder des Kreissynodalvorstandes bedachten Pfarrer Baer-Henney mit Voten.

Passend zum Lesungstext nach Jeremia 9, 22-23 hielt Pfarrer Baer-Henney nach der Einsegnung seine Predigt.

Der Gottesdienst wurde begleitet durch Kantor Ch. Spering.

Im Anschluss gab es vor der Kirche einen kleinen, coronakonformen Umtrunk.

[Text: Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch Linhart; Bilder: N. Linhart]

Mitglieder des KSV bei der Einsegnung des Skriba

Skriba Bear-Henney bei seiner Predigt

Mitglieder des Kreissynodalvorstandes

Die anwesenden Mitglieder des Kreissynodalvorstandes

 

 

 

 

 

Gerade in dieser Zeit denken wir zurück an die Erfahrungen des vergangenen Jahres, die u.a. durch die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe gekennzeichnet sind. Manches haben wir neu wahrgenommen. Wir haben erlebt, wie kostbar es ist, wenn wir einander begleiten und Kraft geben. Ich hoffe, dass Sie sich stärken können an solchen mutmachenden Erfahrungen des letzten Jahres.

Ein hoffnungsvolles Jahr 2022 wünsche Ihnen.

Ihre

Andrea Vogel (Superintendentin)

Superintendentin Vogel

Digitale Kreissynode die III.

Die präsentisch geplante Synode, die er erst am 8.11. abends durch einen Beschluss des Kreissynodalvorstandes zu einer weiteren digitalen Synode wurde, begann am 13.11 um 8.30 Uhr mit einer Andacht aus dem Verwaltungsamt. Pfarrerin Thiesbonenkamp und Pfarrer Hankwitz aus der  Ev. Kirchengemeinde Kalk-Humboldt haben die Andacht unter das Thema -Neue Wege in Gemeinde- gestellt. Sie wurden musikalisch begleitet von Kreiskantor Wegst.

Von den 117 stimmberechtigten Synodalen hatten sich 92 eingeloggt. Darüber hinaus konnten 22 Gäste und Beratende begrüßt werden. Dr. Volker Haarmann sprach als Vertreter der Landeskirche ein Grußwort.

Wir stellen einen Teil der Ergebnisse vor:

Für die Position des Skriba gab es 2 Bewerber. Pfarrer Sebastian Baer-Henney wurde mit einer knappen Mehrheit gewählt. Die Einführung in sein Amt wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres erfolgen.

Die beymeister haben Ihr Projekt „start again“ vorgestellt und die Zusage über Finanzmittel für weitere zwei Jahre erhalten.

Anträge an die Landessynode zu den Themen „Veränderung der Lebensordnung“ aus der Tauf-AG des Ev. Kirchenverbandes Köln und Region und „Impfgerechtigkeit“ aus dem Ausschuss für Mission und Ökumene wurden beraten und zur Abstimmung gestellt. Der erste Antrag wurde abgelehnt, der zweite mit großer Mehrheit angenommen.

Nach weiteren Beratungen und Beschlüssen zu Finanzen, Pfarrstellenrahmenplan und kirchliche Personalplanung verabschiedete die Superintendentin noch die Mitglieder der Synode, die letztmalig teilgenommen hatten.

 

Kreissynode am 13. November 2021 präsentisch geplant…

Aufgrund der steigenden Inzidenzen hat der Kreissynodalvorstand in seiner Sitzung am 08. November 2021 beschlossen, die präsentisch geplante Kreissynode am 13. November 2021 in digitaler Form durchzuführen. Die entsprechenden Links sind an alle stimmberechtigten Mitglieder und angemeldeten Beratenden und Gäste versendet worden.

Die Kreissynode unseres Kirchenkreises ist für den 13. November 2021 präsentisch geplant.
Nachdem die letzte präsentisch Synode Corona bedingt im November 2019 stattfand, hoffen wir, dass wir in diesem Jahr nicht noch auf die digitale Variante umschwenken müssen.

Das aktuelle Corona-Geschehen behalten wir gut im Auge und sind auf alle Eventualitäten eingestellt.

Wir starten um 8.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kartäuserkirche.
Die anschließenden Beratungen finden im Haus der Ev. Kirche in der Kartäusergasse 9, 50678 Köln statt. Die Unterlagen sind an alle stimmberechtigten Mitglieder und angemeldeten Beratenden und Gäste versendet worden.

Text und Bild: Linhart

Altarraum der Pauluskirche Köln-Höhenhaus

Gottesdienst zum Männersonntag

Am Sonntag den 24.10. fand in der Pauluskirche der Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus der alljährliche Gottesdienst zum Männersonntag statt. Dieses Jahr ging es um die Bibelstelle „Macht das Beste aus der Zeit“ [Kol 4,5]. Der synodale Arbeitskreis für Männerarbeit im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch hatte hierzu zusammen mit Prädikant Hartmut Melenk einen spannenden Gottesdienst entwickelt.

Das Leben ist geprägt von Umbrüchen, Aufbrüchen und Chancen. Wie man sie wahrnimmt und mit ihnen umgeht bestimmt, ob es uns gelingt das Beste aus unserer Zeit zu machen und auch herauszufinden, was dies für uns ist. In Gedanken und Fürbitten, vorgetragen von den Mitgliedern des synodalen Arbeitskreises, gab es ganz persönliche Erfahrungen hierzu zu hören.  Ob nun der Umgang mit der Corona-Pandemie, dem Erwachsenwerden der Kinder oder der Reflektion mit Gott, viele Aspekte sind entscheidend für ein gelungenes Leben.

So gingen die fast 50 Besucherinnen und Besucher mit neuen Impulsen aus dem Gottesdienst. Viele blieben noch bei einem Kaffee unter freiem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein, um sich über das gerade Gehörte auszutauschen.

Foto und Text: J.Ruchmann