Reflektionen aus Eden – Bilderzyklus „Die Schöpfung lässt grüßen“ von Heinz Diekmann in der Ostheimer Auferstehungskirche

„Zuerst der Mensch und dann die Natur?“ könnte eine provokante Leitfrage des Künstlers Heinz Diekmann lauten. In seinen Werken setzt sich der Maler, Fotograf und Lyriker seit jeher mit den Geschöpfen auseinander, die unter dem Hoheitsanspruch des „Homo sapiens“ leiden. In der Auferstehungskirche der evangelischen Kirchengemeinde Köln Rath-Ostheim zeigt der Buchheimer unter dem Titel „Die Schöpfung lässt grüßen“ noch bis zum 15. Januar seine dunkel-funkelnden Öl- und Acrylgemälde sowie Mischtechniken, die den kritischen Gedanken des Ungleichgewichts zwischen den Kreaturen als verspielte, in- und auseinanderfließende Fantasiewelten aufgreifen. Dabei pflanzt Diekmann seine sureal anmutenden Visionen vornehmlich in den Nährboden eines bereits bestehenden Bildnisses, dessen Facetten oftmals im neuen Werk durchschimmern.

„Ich mag diese Form der Kommunikation. Die alten Bilder haben ihre eigene Geschichte, wenn sich jemand dafür entscheidet, sie an den Straßenrand zu stellen und wegzugeben. Das ursprüngliche Motiv, beispielsweise ein Foto der Golden-Gate-Bridge in San Francisco, vereint sich dann mit meinen Malereien, etwa den Tieren, die aus ihrer beschädigten, weil ausgebeuteten Umwelt in die Stadt ziehen und sich ihren Platz wieder zurückholen“, berichtet der freischaffende Künstler. Der sehenswerte Bilderzyklus aus einer Produktionsphase der letzten drei Jahre vereinigt sich im Gotteshaus mit dem Leuchten der bunten Glasfenster über dem Altar und reflektiert sowohl die Zerbrechlichkeit als auch die Einzigartigkeit des Lebens.

Nicht nur mit dem Gehalt der Exponate auch über den Zeitpunkt der Ausstellungeröffnung zeigt sich Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning erfreut: „Das passt hervorragend zum Gedenken an den christlichen Franziskus- oder Schöpfungstag. Auch das Erntedankfest greift ja die Verantwortung des Menschen für alles, was auf der Erde lebt auf. Damit verbunden sollte auch das Gefühl der Dankbarkeit für die Schöpfung und die Vielfalt auf unserem Planeten sein. Als ich die Bilder sah, hätte ich spontan zu mindestens zwei Werken eine Predigt halten können, so inspirierend wirkten sie auf mich, wenngleich es sich hier nicht um sakrale Kunst handelt“, so die Geistliche. Die bisherige Ausstellungsresonanz beschreibt Stangenberg-Wingerning als facettenreich: „Wir hatten vorher einen sehr gegenständlich geprägten Kunst-Event hier, bei dem es um architektonische Ojekte handelte. Das waren klare Formen. Nun werden die Betrachter aufgefordert, zu interpretieren. Einige der Besucher zeigten sich zunächst von den skurilen Figuren und die sie stellenweise umgebende Finsternis irritiert. Doch im Nachhinein wurde deutlich, dass es sich um eine schöpfungsbejahende Ausstellung handelt, die zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur anregt. Die eigentliche Aussage der Bilder ist positiv und die Menschen schätzen die Herausforderung mit den für sie eher ungewöhnlichen Motiven.“

Auch der einstige Inhaber einer Werbeagentur zeigt sich von den Reaktionen und der Möglichkeit zur freien Deutung angetan: „Ich vergebe in der Regel keine Titel für meine Arbeiten. Das behindert die Imagination. Die Leute sollen keine Vorgaben erhalten und sich stattdessen ihre eigenen Gedanken machen.“ Mit einem Lachen erinnert sich der gebürtige Westfale an die Entwicklung des Ausstellungsvorhabens: „Der Kontakt kam durch meine Bekanntschaft mit der Kalker Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer zustande, die wiederum im Chor der Auferstehungskirche singt. Wir waren uns alle schnell einig, dass wir etwas Gemeinsames entwickeln wollen, doch in Bezug auf ein konkretes Thema hatte ich schlicht keine Idee. Als ich dann das erste mal in der Kirche zu Besuch war, kam mir als erstes eine Katze durch die Türe entgegen und musterte mich. Da wusste ich, dass es verstärkt um Tiere gehen musste“, verweist Heinz Diekmann auf Gemeindemitglied und Pfarrerinnen-Hauskatze Kila, die vielleicht in einer der Malereien verewigt wurde.

Die Ausstellung ist hier zu sehen: Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Öffnungszeiten: sonntags 9.30 – 11.30 Uhr, mittwochs/freitags 14.00 – 16.00 Uhr

Weitere Informationen unter: www.heinz-diekmann.de oder www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

 

Text: Thomas Dahl
Foto(s): Thomas Dahl

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Marcel Thelen ist neuer Leiter der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Köln und Region

Marcel Thelen ist neuer Leiter der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Anfang Oktober wurde der Diplom Psychologe in einem Gottesdienst in der Antoniterkirche von Superintendentin Susanne Beuth und Pfarrer i.R. Wolfgang Jacobs in sein neues Leitungsamt eingeführt. Thelen tritt die Nachfolge von Dr. Juliane Arnold an. Die Psychologin leitete 26 Jahre die Evangelische Beratungsstelle. In diesem Jahr wechselte sie als Psychologische Leiterin der Evangelischen Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung in der Evangelischen Kirche im Rheinland nach Düsseldorf. Die Evangelische Beratungsstelle Köln verfügt über Standorte in der Kölner Innenstadt, Frechen und Bergisch Gladbach-Bensberg.

Der Gottesdienst und anschließende Empfang im neuen AntoniterQuartier fanden aufgrund der Pandemie im kleinen, „familiären“ Rahmen statt. Der Kreis der geladenen Gäste setzte sich aus hauptamtlichen Mitarbeitenden der Beratungsstelle, Mitgliedern des Fachausschusses für Beratung im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region, Leitenden verschiedener Einrichtungen sowie Vertretenden von Kooperationspartnern zusammen.

„Achten Sie auf sich selber!“, sagte Ulrike Grave-Herkenrath, stellvertretende Vorsitzende des Verbandsfachausschusses dem neuen Leiter der Beratungsstelle – und versicherte ihm die Unterstützung des Ausschusses und seines gesamten Teams. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen.“ weiter warb Grave-Herkenrath für einen partnerschaftlichen Umgang, ein gemeinsames Kümmern um Ratsuchende von Beratungsstelle und Kommune – gerade auch im Hinblick auf die dringend notwendige finanzielle Unterstützung der evangelischen Einrichtung.

Susanne Beuth, die als stellvertretende Stadtsuperintendentin für den Fachausschuss zuständig ist, predigte im Gottesdienst über einen Text aus Apostelgeschichte 6. In dieser Geschichte stehe so vieles, das für die Arbeit in einer Gemeinde und auch in einer Beratungsstelle eine hohe Relevanz habe. Konflikte gehörten einfach zum Leben. Aber es sei auch wichtig, dass jemand Probleme anspreche. In dem biblischen Text hatten die zwölf Apostel die schnell gewachsene Gemeinde zusammengerufen, um ein Problem bei der Verteilung von Lebensmitteln zu lösen. Sie hätten die Gemeinde überzeugt, dass nicht sie, sondern andere sich darum kümmern und die Aufgabe meistern könnten.

„Die Zwölf nehmen die davon Betroffenen mit“, und hätten alle aufgerufen, diejenigen zu suchen, denen sie vertrauen würden. Auch in der Beratung müssten die Ratsuchenden selbst zur Problemlösung beitragen, stellte Beuth einen direkten Bezug her. Es sei immer notwendig, gemeinsam Wege und Lösungen zu suchen. Dass die Zwölf überdies betont hätten, nicht alles machen zu können und zu wollen, bezeichnete die Superintendentin als vorbildhaft. Andere um Hilfe zu bitten sei nicht immer leicht. Delegieren verlange Vertrauen in die Fähigkeiten der anderen. In der Kirche seien viele unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen, werde der Verschiedenheit Raum gegeben. Auch in den Beratungsstellen arbeiten multiprofessionelle Teams mit verschiedenen Kompetenzen zusammen, um Ratsuchenden zuzuhören und ihnen individuell zu helfen. Der Tradition des Kirchenverbandes folgend, bat Beuth um den Segen Gottes für den neuen Leiter und die Mitarbeitenden an den Standorten: „Wir sind zuversichtlich, dass wir den Richtigen gefunden haben.“

Aufgewachsen ist Marcel Thelen in der Eifel. Nach dem Abitur am Gymnasium in Steinfeld studierte er in Köln ein Psychologie. Schon in dieser Zeit ließ er sich zum Therapeuten und Supervisor in der Marte Meo Methode ausbilden, die sich an der natürlichen Entwicklung des Menschen orientiert. Nach seinem Studienabschluss im Jahr 2013 arbeitete Thelen in unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe und Schulpsychologie. Von 2015 bis Mitte 2019 war Thelen, der auch Systemischer Therapeut ist, im Psychologischen Beratungszentrum der Evangelischen Gemeinde Düren mit dem Schwerpunkt Jugend- und Familienberatung tätig. Juli 2019 wechselte er in die Evangelische Beratungsstelle in Köln.

„Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich hier stehe“, gestand Thelen auf dem Empfang. Das neue Amt versteht er als Herausforderung, die das Leben mit sich bringt. Es sei nicht sein Plan gewesen, die Leitung zu übernehmen. Aber sein Arbeitsfeld habe sicher mit familiären Prägung zu tun: Seine Mutter, eine Heilpädagogin, ist seit vierzig Jahren im Hermann-Josef-Haus in Urft tätig, einer Einrichtung für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Sein Vater war Sonderschullehrer.

Er habe seine Bewerbung auf die Leitungsstelle bei den Kolleginnen und Kollegen transparent gemacht und von allen Kolleginnen udn Kollegen Unterstützung erfahren, berichtet Thelen weiter. „Ich konnte Strukturen kennenlernen und Einblicke erhalten“. Beratung und Seelsorge verfügen aus seiner Sicht über eine große Nähe. Darin sieht er eine „total fruchtbare Verbindung“ in der Arbeit der Beratungsstelle. Beratung von Menschen gehört für ihn zum evangelischen Profil. Kirche habe die besondere Möglichkeit, auch Beratung in Ehe- und Lebensfragen anzubieten. Dies sei ein hohes Gut, das von Ratsuchenden als sehr wichtig empfunden werde.

In der Leitungsfunktion ist Thelen nicht nur mit Verwaltungsaufgaben betraut. Unverändert wird er auch beratend tätig sein, vor allem in der Erziehungs-, der Ehe- und Lebensberatung: „Ich schätze alle Bereiche, mag die Abwechslung und Vielfältigkeit.“ Wichtig ist ihm, Beruf und Privatleben zu trennen. Selbstfürsorge hält er für unerlässlich. Dazu zählen für ihn auch sportlicher Ausgleich und regelmäßige Besuche in der Eifeler Heimat.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Für den Nächsten da sein – Kronenkreuz in der Andreaskirche Schildgen verliehen

Nur vierzig Besucherinnen und Besucher durften kommen, doch auch wenn es dadurch ein wenig trist aussah, der Anlass des Festgottesdienstes in der Evangelischen Kirchengemeinde Schildgen war doch umso schöner. Gleich drei Gemeindemitglieder wurden von Superintendentin Andrea Vogel mit dem Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet. Pfarrerin Eva Manderla begrüßte die Festgemeinde unter anderem mit den Worten: „Wenn es etwas kalt ist, liegt es an dem Lüftungskonzept, ohne das wir gar keine Gottesdienste hier veranstalten könnten.“ Auch Vogel ging kurz auf das Thema der Pandemie ein: „Die Verleihung ist schon einmal wegen Corona geplatzt und stand jetzt wieder auf der Kippe.“

Dann ging es aber auch schon zum Kern des Gottesdienstes. „Die Sonnenblumen in unserer Dekoration erinnern an das Erntedankfest“, sagte Pfarrerin Manderla. „Und wir haben heute viel zu danken.“ Damit waren Anne Akkermann, Ingrid Zeutschel und Friedel Biebeler gemeint, die in diesem Gottesdienst alle drei das goldene Kronenkreuz der Diakonie überreicht bekamen. Das Kronenkreuz wird als Dank und Anerkennung für ein langjähriges Engagement für die Diakonie verliehen.

Superintendentin Andrea Vogel ging in ihrer Predigt auf das Thema Nächstenliebe ein und verband dieses mit dem Auftrag der Diakonie. „Diakonie ist der Dienst am Menschen im kirchlichen Raum.“  Überall gebe es tätige Nächstenliebe, wie zum Beispiel auch in Form von Einkaufengehen für ältere Menschen, was gerade in Corona Zeiten eine besondere Bedeutung habe. „Wer ist der Nächste?“ fragte sie weiter. „Das ist immer der, der gerade Hilfe braucht.“ Weiter sagte sie: „Diakonie ist hören und tun. Es ist eine zutiefst menschliche Hilfeleistung, wenn ein Mensch für den anderen etwas tut.“ Zum Schluss ihrer Predigt betonte Andrea Vogel eindringlich das Miteinander: „Menschen behandeln sich nicht als Sachen, sie sehen sich als Mitgeschöpfe und sind aufeinander angewiesen. Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

Auch die Verleihung des Kronenkreuzes verlief mit dem durch Corona erforderlichen Abstand. Mit ausgestrecktem Arm überreichte Pfarrer Jürgen Manderla die Anstecknadeln und jeweils einen Blumenstrauß. Andrea Vogel und Eva Manderla würdigten Anne Akkermann, Ingrid Zeutschel und Friedel Biebeler in einer kurzen persönlichen Laudatio. Darin hieß es: „Anne Akkermann hat über viele Jahre die Diakonie hochgehalten. Sie gehört zum Urgestein der Kirchengemeinde. Seit 1980 ist sie im Diakoniekreis der Gemeinde engagiert und hat noch viele andere Ämter übernommen. Friedel Biebeler ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Sie engagiert sich als Leiterin einer Gruppe für Menschen mit Handicap und geht auch mit Bedürftigen direkt zur Behörde, wenn es mit einem Antrag nicht klappt. Ingrid Zeutschel ist seit 1980 im Diakoniekreis engagiert. Sie hat zusammen mit den anderen die diakonische Arbeit hervorragend koordiniert. Dazu gehören insbesondere der Besuchsdienst bei Senioren, die Vermittlung an beratende Institutionen sowie der Fahrdienst für den Seniorenkreis.“

Text: Dr. Klemens Surmann
Foto(s): Dr. Klemens Surmann

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Büchereiarbeit im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Mit ihrem vielfältigen Angebot haben die Evangelischen Öffentlichen Büchereien der Kirchengemeinden im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch seit den Fünfzigerjahren schon viele Menschen aller Altersstufen erreicht. Dabei hat die Büchereiarbeit in den letzten Jahren einen Imagewandel erfahren. Evangelische Büchereien haben sich von reinen Bildungsstätten zu Orten der Begegnung in den Gemeinden verändert – durch ihren Öffentlichkeitsstatus auch als niederschwelliges Angebot für kirchenferne Menschen.

Neben ihrem ‚Kerngeschäft‘, der Ausleihe von Büchern und anderen Medien tragen die Mitarbeitende der Büchereien mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen zu einem lebhaften Gemeindeleben bei. Autorenlesungen, Buchvorstellungen, Vorlesestunden und anderes mehr werden für ein breites Publikum angeboten. Im Besonderen werden für die Kleinsten Spiel- und Bastelstunden zum Erwerb des Bibliotheksführerscheins nach einer Aktion des Borromäusvereins e.V. organisiert. Klassenführungen und regelmäßige Besuche von Grundschulklassen machen die Schülerinnen und Schüler mit dem Angebot der Bücherei in ihrer Nachbarschaft vertraut.

Ein ganz besonderes Highlight war in diesem Sommer wieder eine Leseförderaktion, die die EÖB der Andreaskirche in Schildgen für die Grundschulen vor Ort organisierte.
Unter der Überschrift Ferienzeit = Lesezeit wurden alle Grundschülerinnen und Grundschüler durch einen Flyer eingeladen sich in der Bücherei mit Ferienlektüre einzudecken. Wer am Ende der Ferien mindestens drei Bücher gelesen hatte, erhielt eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Mehr als 40 Kinder nutzten trotz der Auflagen durch die Coronapandemie diese Gelegenheit und konnten sich Ende August ihre Belohnung abholen.

Ende August 2018 überraschte und erfreute die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Isabel Pfeiffer-Poensgen, mit der Nachricht, dass die Landesregierung 1,25 Millionen Euro für die ehrenamtliche kirchliche Büchereiarbeit in den kommenden drei Jahren zur Verfügung stellt, da sie den Wert der Arbeit der kirchlichen Büchereien erkannt hat und damit würdigen und unterstützen möchte. Aus unserem Kirchenkreis beteiligt sich die Bücherei in Schildgen an diesem Projekt und hat bisher zweimal erhebliche Mittel, bzw. Medien bei der Landeskirchlichen Büchereifachstelle beantragt und erhalten.

Die Büchereiarbeit in unserem Kirchenkreis erfolgt ausschließlich ehrenamtlich. Mehr als 35 Ehrenamtliche waren im Jahr 2019 in den folgenden Büchereien im Einsatz:
*(siehe Anmerkung unten)

• Evangelische Öffentliche Bücherei Altenberg/Schildgen im Gemeindezentrum der Andreaskirche in Schildgen
Öffnungszeiten: Freitag 15:00 Uhr – 18:00 Uhr, Sonntag 11:00 Uhr – 12:00 Uhr
Mittwoch 8:00 Uhr – 9:00 Uhr in der KiTa Schneckenhaus
Donnerstag 8:30 Uhr – 9:30 Uhr in der KiTa Katterbach

• Evangelische Öffentliche Bücherei der Heilig Geist Kirche in Bergisch Gladbach-Hand
Öffnungszeiten: Mittwoch 16:00 Uhr – 17:00 Uhr, Sonntag 9:30 Uhr – 12:00 Uhr

• Evangelische Öffentliche Bücherei im Gemeindezentrum an der Zeltkirche in Bergisch Gladbach Ortsteil Kippekausen
Öffnungszeiten: Mittwoch 14:30 Uhr – 15:30 Uhr, Donnerstag 9:30 Uhr – 11:30 Uhr
Freitag 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

• Evangelische Öffentliche Bücherei der Martin-Luther Kirche in Porz-Wahn-Heide
Öffnungszeiten: Dienstag 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

Weitere Einzelheiten zu den Büchereien können auf der Homepage des jeweiligen Trägers (der zugehörigen Kirchengemeinde) gefunden werden.

Eine Krankenhausbücherei unterhalten im Kirchenkreis die Evangelischen Krankenhäuser in Bergisch Gladbach und Köln Kalk. Hier gehen Ehrenamtliche, die den Grünen Damen angeschlossen sind, mit dem Bücherwagen über die Stationen und bieten Bücher und CDs zur Unterhaltung an. Natürlich kommt auch hier das Gespräch mit den Patienten nicht zu kurz.

Regina Petri
Synodalbeauftragte und Fachberaterin für Büchereiarbeit im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Weiter Auskünfte und Beratung zu Evangelischen Öffentlichen Büchereien erhalten Sie unter folgender Adresse: buecherei@andreaskirche-schildgen.de

* Anmerkung: Alle oben beschriebenen Öffnungszeiten der Büchereien und Ausleihzeiten in den Krankenhäusern sind in diesen Corona-Zeiten nur mit Einschränkungen möglich oder entfallen gänzlich. Vor dem Besuch einer Einrichtung empfiehlt es sich, beim jeweiligen Pfarramt die aktuelle Situation zu erfragen.

 

Bücherei an der Andreaskirche in Schildgen

Wochentipps in Köln und Region mit Musiktheater, Kammerkonzert und Orgelvesper

Wochentipps mit Musiktheater, Kammerkonzert und Orgelvesper – Musikalisch gestalten mehrere Kirchengemeinden die Herbstferien und liefern damit kulturelle Höhepunkte in Köln und Region. Den Beginn macht das Biblisches Musiktheater „Joseph und seine Brüder“ am Donnerstag in der Lutherkirche in der Kölner Südstadt. Am Sonntagabend gestaltet Wolf-Rüdiger Spieler die Orgelvesper in der AntoniterCityKirche. In Bergisch Gladbach-Kippekausen startet der „Musikalische Herbst“. Am kommenden Mittwochabend lädt die Lutherkirche in der Südstadt von Köln zu einem Konzert mit Musik zwischen Orient und Okzident in die Welt der mystischen Klänge ein. Auf Grund der Corona-Schutzmaßnahmen kann es zu Programmänderungen kommen, bitte beachten Sie auch die Informationen der lokalen Veranstalter.

 

15.10.2020, 19:30 – Evangelische Gemeinde Köln, Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt

„Joseph und seine Brüder“ – Biblisches Musiktheater – Konzert des ZAMUS in der Lutherkirche

Die biblische Geschichte von Joseph und seinen Brüdern handelt von starken Emotionen: Hass, Neid und Eifersucht. Am Donnerstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, wird die Geschichte als biblisches Musiktheater in drei Akten in der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, aufgeführt. Elam Rotem, Cembalist, Komponist und künstlerischer Leiter des Vokalquintetts „Profetti della Quinta“, das sich auf Renaissancemusik spezialisiert hat, führt mit „Joseph und seine Brüder“ eine Neukomposition im Stil von Claudio Monteverdi auf. Gesungen wird in hebräischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Weitere Solisten sind Doron Schleifer und Roman Melis (beide Countertenor) sowie Lior Lebovici und Jacob Lawrence (beide Tenor). Elam Rotem ist ein in Israel geborener und in der Schweiz lebender Komponist, Sänger und Cembalist. Das Konzert ist eine Veranstaltung vom Zentrum für Alte Musik (ZAMUS) und findet unter dem Motto „Kopieren ist Kreieren – Joseph und seine Brüder – Early Music: Reload“ statt. Eintrittskarten zwischen 18 und 28 Euro sind über Kölnticket erhältlich. www.lutherkirche-koeln.de

 

18.10.2020, 18:00 – Evangelische Gemeinde Köln, AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln

Orgelvesper in der Antoniterkirche – Improvisationen mit Wolf-Rüdiger Spieler

Die Evangelische Gemeinde Köln lädt zu einer Orgelvesper am Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr, in die AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, ein. Liturg des Abends ist Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln. Wolf-Rüdiger Spieler, Programmdirektor der Trinitatiskirche, spielt an der Willi-Peter-Orgel Improvisationen über Themen von Ludwig van Beethoven. Der Eintritt ist frei. www.antonitercitykirche.de

 

18.10.2020, 18:00, Evangelische Kirchengemeinde Bensberg, Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen

Kammerkonzert in der Zeltkirche – Musikalischer Herbst in Kippekausen

Ein Kammerkonzert für Flöte, Saxofon und Pianoforte findet im Rahmen des musikalischen Herbstes der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg am Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), statt. In der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, musizieren Martin Fredebeul (Jazzsaxofonist und Improvisator), Berthold Wicke (Pianist und Kantor der Luther-Kirche in Bonn) sowie Wolfgang Mader (Flötist, Komponist und Mitglied des Beethoven-Orchesters Bonn). Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von George Gershwin, Claude Debussy und Johann Sebastian Bach. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten. In der Kirche steht nur eine begrenzte Anzahl von etwa 50 Sitzplätzen zur Verfügung. www.kirche-bensberg.de

 

21.10.2020, 20:00 – Evangelische Gemeinde Köln, Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt

Konzert mit Mikail Aslan und Cemil Qocgiri – Die Welt der mystischen Klänge

Die virtuosen Tenbur-Spieler Mikail Aslan und Cemil Qocgiri begeistern seit 20 Jahren mit Eigenkompositionen und Interpretationen traditioneller Stücke aus ihrer Heimat das Publikum. Am Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr, präsentieren sie ihre Musik, die zwischen Orient und Okzident angesiedelt ist, bei einem Konzert in der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4. Ihre musikalischen Wurzeln liegen in der zazaischen, kurdischen, armenischen und türkischen Musikkultur. Der Eintritt kostet 25 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf unter https://lutherkirche.ticket.io. www.suedstadt-leben-koeln.de

 

Text: APK
Foto(s): APK

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Luther Festspiel in Köln am Rhein – Archivale Oktober

Am 31.10. ist es wieder soweit. Wir feiern den Reformationstag. Doch wie kam es überhaupt dazu?

1517 schlug Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Dieses Jahr wird gemeinhin als Anfangspunkt der Reformation betrachtet. Jedoch ist das genaue Datum des Thesenanschlags ist nicht überliefert. Der 31.Oktober wurde erst 100 Jahre später als Gedenktag eingeführt.[1] Seitdem wurde der Reformationstag auf vielfältige Weise gefeiert.

Archivale des Monats

Eine Form des feierlichen Gedenkens zeigt die Archivale des Monats. Es handelt sich um ein Festspiel, welches in Köln 1889 als Gastspiel mit tatkräftiger Unterstützung von Kölner Bürgerinnen und Bürgern aufgeführt wurde. Autor dieses Festspiel war Hans Herrig (1845-1892), dessen Stücke sich durch starke Religiosität und Historizität auszeichneten.[2] Die Uraufführung fand zur 400-Jahr-Feier der Reformation in Worms statt. 1889 führte der aus Straßburg stammende Alexander Heßler, ein berühmter zeitgenössischer Opernsänger, Theaterschauspieler,- regisseur und -direktor das Festspiel in Köln auf. Das Programmheft zeigt auf der Titelseite eine Abbildung des Reformators als Gelehrten. Auf den nachfolgenden Seiten wurden die Texte der zehn Gesänge gedruckt, die unterteilt werden durch kleine Lutherrosen. Den Abschluss bildet die Darstellung einer kleinen Putte.

Erinnerungskultur: Reformation

Andere Formen des feierlichen Erinnerns stellen auch Lesungen und Gottesdienste dar. So zelebriert der Evangelische Kirchenverband alljährlich einen feierlichen Gottesdienst zur Reformation wie bspw. in diesem Jahr im Altenberger Dom. 2017, zum 500jährigen Lutherjubiläum, wurde erstmalig ein Luther-Musical aufgeführt, an dem viele Chöre aus der gesamten Bundesrepublik teilnahmen und welches in verschiedenen Regionen Deutschlands gastierte. Seit einiger Zeit werden sogar Computerspiele oder auch Apps angeboten. In diesen können Kinder und Jugendliche mit Martin Luther gemeinsam virtuelle Abenteuer erleben und erfahren so auf spielerische Art und Weise, wie es zur Reformation gekommen ist. An diesen Entwicklungen lässt sich sehen, dass Erinnerungskultur nie statisch ist, sondern ein sich weiter entwickelnder Prozess.

Luther-Festspiel



 

Das Archiv des Evangelischen Kirchenverbandes wünscht Ihnen schon jetzt einen schönen Reformationstag.

Quellen

[1] Dorothea Wendebourg: Im Anfang war das Reformationsjubiläum. Eine kurze Geschichte von Reformationsfeiern und Lutherbildern, online: https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_47026_1.pdf/96cd9b69-e44e-4fb2-91b9-0f01870faa0c [27.08.20].

[2] Vgl.: Ludwig Fränkel: „Herrig, Hans“, in : Allgemeine Deutsche Biographie (1905), online: http://www.deutsche-biographie.de/html [31.08.20].

Text: Stefanie Schensar
Foto(s): Stefanie Schensar

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Keine guten Zeiten für Hoffnung – oder doch erst recht?

Es sind herausfordernde Zeiten: Die Erde brennt, die ökologischen Kipppunkte sind überschritten, ein Virus geht um die Welt und die Infektionszahlen steigen aktuell deutlich. Es scheint, als ob dieser Herbst keine gute Zeit für die Hoffnung ist.

„… über die Hoffnung, die in euch ist”

Insgesamt drei Impuls-Abende der Melanchthon-Akademie Köln und der Evangelischen Akademie im Rheinland setzen aktuell einen Kontrapunkt. Unter dem Titel „… über die Hoffnung, die in euch ist“ laden die Online-Seminare dazu ein, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Bildern christlicher Hoffnung zu beschäftigen. Was können diese Bilder vermitteln, um hoffnungs- und handlungsfähig zu werden und zu bleiben?

Mit einer Auftaktveranstaltung zur Frage: „Worauf hoffst du?“. Pfarrerin Johanna Klee, Studienleiterin im Theologischen Zentrum in Braunschweig, begann der erste der drei Impuls-Abende. Hier wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt: Worauf hoffen Sie? Welche Vorstellung, welche Geschichte sind dabei für Sie wichtig? Der Vortrag und die Gespräche an diesem Abend wurden von dem Zeichner und Karikaturisten Michael Hüter mit spontanen Skizzen begleitet. So entstanden Hoffnungsbilder – gegen den Trend.

Herzliche Einladung zur Teilnahme:

Der zweite Abend mit Pfarrerin Stefanie Hoffmann von der Stabsstelle Digitalisierung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nimmt am 29. Oktober 2020 die Kirche im digitalen 21. Jahrhundert in den Blick: Kann Hoffnung zur Triebfeder werden, die Kirche verändert?

Der dritte Abend am 12. November 2020 leitet über von der Reflektion zum Handeln. „Wie gelingt es mir, weder in Aktionismus noch in Lähmung zu verfallen, und wie gehe ich damit um, wenn mir Verzweiflung den Zugang zur Hoffnung versperrt?“ Impulse dazu kommen von Dr. Martin Horstmann, Studienleiter an der Melanchthon-Akademie Köln.

Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr als Zoom-Konferenz. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Anmeldung ist ab sofort im Tagungssekretariat möglich:
anna.veerahoo@akademie.ekir.de

Mehr Informationen zu den drei Abenden finden Sie unter:

www.ev-akademie-rheinland.de

Text: MAK/APK
Foto(s): Ev. Akademie Rheinland

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Kirche2go: Scheitern und Krisen

Wieso scheitern wir? Braucht es Krisen im Leben und warum müssen wir manchmal versagen? ,,Das gehört, davon bin ich fest überzeugt, zum menschlichen Leben mit dazu, dass wir scheitern,“ so Pfarrer Niko Ballmann. ,,Was ich allerdings glaube ist, dass wir als Christinnen und Christen beauftragt sind mit diesem Scheitern anders umzugehen als man das vielleicht sonst so macht in der Gesellschaft.“ Bei Kirche2go erkläre Ballmann, wieso er davon überzeugt ist, dass Christinnen und Christen anders mit Krisen und versagen umgehen könnten als andere Menschen. Was machen sie anders und wieso? Ballmann versucht bei Kirche2go eine Erklärung. Und vielleicht ist es diese Antwort, die uns heute oder Morgen etwas besser genau durch diese eine, aktuelle Krise trägt…

 

Weitere Videos? Dann schauen Sie rein oder abonnieren Sie unseren Youtubekanal: www.youtube.com/kirchekoeln

 

Den Text zum Nachlesen

Scheitern und Krisen Man hat so ein bisschen den Eindruck oder von vielen wird das so vermittelt: wenn man Christin, wenn man Christ ist, dann scheint die Sonne über einen, dann lebt man ein wunderbares Leben weil man eine Beziehung zu Gott hat und weil alleine dadurch schon alles was man tut gelingt. Es wissen aber auch alle Christinnen und Christen die an Gott glauben, dass das überhaupt nicht stimmt. Natürlich sind wir normale Menschen und wir leben in einer Welt die gezeichnet ist von Leid von Brüchen und auch von persönlichen Scheitern. Das gehört, davon bin ich fest überzeugt, zum menschlichen Leben mit dazu, dass wir scheitern. Was ich allerdings glaube ist, dass wir als Christinnen und Christen beauftragt sind mit diesem Scheitern anders umzugehen als man das vielleicht sonst so macht in der Gesellschaft. Denn ich bin sehr davon überzeugt, dass wir als Christen und Christen dazu berufen sind zu sehen, dass dieses Scheitern, dass dieses Hinfallen nicht unseren Wert ausmacht uns nicht definiert sondern dass in Scheitern Chancen stecken, nämlich was Neues zu lernen, Dinge vielleicht noch mal anders zu betrachten und immer wieder aufzustehen und das vielleicht auch in der Gewissheit, dass wir nicht alleine laufen sondern dass da ein Gott ist, der mitgeht einen Gott, der selbst dann wenn wir auf dem Boden liegen und seine Hand reicht, uns hilft aufzustehen. Daran glaube ich und darauf hoffe ich und dann ist Scheitern tatsächlich etwas, was zum Leben dazu gehört und etwas das wir für uns nutzen können um uns weiterzuentwickeln. Von daher glaube ich, tut es auch manchmal gut mal hinzufallen sich aufzurappeln und vielleicht noch mal in eine komplett neue Richtung zu gehen.

Text: APK/Ballmann
Foto(s): APK/Thorsten Levin

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HEUTE ABEND LIVE in Bedburg und auf Facebook: „Alternative Energien – Wie geht regionale Energieerzeugung?”

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sowie die Evangelischen Kirchenkreise Köln-Süd und Köln-Nord laden heute Abend um 19:30 Uhr in Bedburg zu einer Diskussion zum Thema „Alternative Energien – Wie geht regionale Energieerzeugung?” ein. Der Kohleausstieg ist in diesem Jahr per Gesetz beschlossen worden. Für die betroffene Region im Westen von Köln bedeutet dies für die kommenden Jahrzehnte eine besondere Herausforderung. Aufgabe ist es, den Ausstieg und den damit zusammenhängenden Strukturwandel zu gestalten und zu begleiten.

Bei der heutigen Veranstaltung aus der Reihe „Kirche diskutiert anders“ werden in Bedburg Expertinnen und Experten über das Thema „Wie kann regionale Energieerzeugung im heutigen Gebiet des Braunkohletagebaus in Zukunft aussehen?“ diskutieren. Gäste auf dem Podium sind Marie-Luise Schaller (Vertreterin der Zukunftsagentur), Sascha Solbach (Bürgermeister Bedburg), Ulrich Bemmann (Leiter Erneuerbare Energien RheinEnergie AG), Joachim Schwister (Beigeordneter Stadt Kerpen), Gebhard Müller (Pfarrer) und Jens Edler-Krupp (Head of Business Development Onshore Wind Germany/ Innogy).

Die Veranstaltung findet am 08.10.2020 um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus der Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg statt.

Aufgrund der Hygienerichtlinien in Zeiten der Corona-Pandemie gibt es nur eine bestimmte Anzahl an Plätzen für Besucherinnen und Besucher. Der Abend wird live auf dem Facebook-Kanal www.facebook.com/kirchekoeln übertragen. Zuschauerinnen und Zuschauer können über die Kommentarfunktion Fragen stellen, die an dem Abend aufgegriffen werden.


Folgende weitere Veranstaltung ist geplant:

„Strukturwandel gestalten – Ohne Angst in die Zukunft?!“
05.11.2020, 19.30 Uhr, Evangelische Kirchengemeinde Sindorf, Augsburger Str. 23, 50170 Kerpen-Sindorf

Der Strukturwandel ist schon jetzt in vollem Gange. Wie erlebe ich Wandel, wie gehe ich mit der Veränderung um? Diskussion mit Andreas Büttgen (Buirer für Buir), Reimar Molitor (GF Region Köln/ Bonn e.V.), Simone Drensler (Pfarrerin), Willibert Düster (Umsiedler Epprath) und Michael Eyll-Vetter (Leiter Tagebauentwicklung / RWE Power AG).

Text: APK
Foto(s): APK

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Wochenendtipps: Tag der Restauration und andere Highlights

Am 10.10.20 findet um 11 Uhr eine ganz besondere Veranstaltung statt. Am „Tag der Restauration“ werden weltweit die Türen der Restaurationswerkstätten für Besucherinnen und Besucher geöffnet. In Köln wartet auf demHeumarkt ein ganz besonderes Highlight auf die Besucherinnen und Besucher. Hier wird der „Notfallcontainer“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Container ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kölner Notfallverbundes für Archive und Bibliotheken und der städtischen Berufsfeuerwehr. Auch das Archiv des Ev. Kirchenverbandes Köln und Region ist beteiligt.

Uns allen sind noch die schrecklichen Bilder des eingestürzten Stadtarchivs 2009 in Erinnerung. Als Folge bildete sich der Notfallverbund, an dem verschiedene Kölner Archive und Bibliotheken beteiligt sind. Dieser Notfallcontainer ist weltweit einzigartig. Er bietet alles um eine Erstversorgung von Kulturgut bei bspw. Wasserschäden vor Ort durchführen zu können. Seine Mehrfunktionalität bietet nicht nur genügend Platz als Arbeitsraum, sondern auch ausreichend Lagerkapazitäten für die bei einer Havarie notwendigen Materialien. Mit diesem abgeschlossenen Projekt ist ein Meilenstein für die Verbesserung der städtischen Notfallversorgung sowie auch der Prävention von Folgeschäden durch eine nicht sachgerechte und zeitnahe Erstversorgung erreicht worden.


Weitere empfehlenswerte Veranstaltungen in Köln und Region finden Sie in dieser Auflistung:

Chorweiler in Concert – „Tamigu-Trio“

Das „Tamigu Trio“ mit Michael Nachbar (Violine), Tamara Buslova (Piano) und Günther Wiesemann (Perkussion) ist am Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr, zu Gast in der Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32. Das Trio trägt ein Werk Ludwig van Beethovens, eine Sonate von Johann Sebastian Bach, ein Werk des französischen Barockmeisters Louis-Nicolas Clérambault und anderes vor. Der Eintritt ist frei. www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

„Deine Seele will blühen“ – Konzertlesung mit Dania König

In ihren Liedern, Geschichten und poetischen Gedanken spürt Dania König der göttlichen Gegenwart nach und lädt ihr Publikum dazu ein, es ihr gleichzutun: innehalten, hinhören und wahrnehmen. Ihr Alltag als Mutter, Künstlerin und Lebensliebhaberin inspiriert sie dazu. Am Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, liest sie in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, aus ihrem neuen Buch „Deine Seele will blühen“ und singt und spielt auserwählte Lieder aus ihren CD-Veröffentlichungen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ende der Veranstaltung ist willkommen. Plätze können unter E-Mail kulturinderkirche@web.de reserviert werden. www.kirche-frechen.de

Forum Klettenberg: „Was uns trägt“ – Konzert mit Eddi und Willibert Pauels

„Was uns trägt“ – so lautet der Titel des Konzerts von Eddi, ehemals Mitglied der Wise Guys, und Willibert Pauels, katholischer Diakon und Büttenredner im Kölner Karneval. Am Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, wird das „beseelende und beflügelnde Programm“ auf die Bühne in der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, kommen. Aufgrund der Hygieneregelungen gibt es nur ein begrenztes Platzkontingent. Tickets gibt es ausschließlich im Vorverkauf über die Homepage https://www.tickets.eddihueneke.de/produkte zum Preis von 21 Euro, ermäßigt 13 Euro. www.kirche-klettenberg.de

Lieder- und Lyrikabend in Zollstock – Thema „Liebe und Freundschaft“

Zu einem Lieder- und Lyrikabend zum Thema „Liebe und Freundschaft“ am Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock ein. Im Kirchsaal der Melanchthonkirche Zollstock, Breniger Straße 18, treten unter der Leitung von Barbara Bannasch (Konzeptkonzeption), Achim Wenzel (Gesang und Gitarre), Hartmut Neubauer (Flügel) sowie der Ad-hoc-Chor mit Zollstocktett auf. Der Eintritt ist frei. Um verbindliche Anmeldung im Gemeindebüro per E-Mail Koeln-Zollstock@ekir.de oder per Telefon 0221/93643610 (AB) wird gebeten. www.melanchthonkirche.de

Genossenschaften: Potenziale für Kirchengemeinden – Ein Seminar für aktive Gemeindeglieder

Die Genossenschaftsidee erlebt derzeit eine Renaissance. Für die Entwicklung der Kirchengemeinden und für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil kann sie von Nutzen sein. Das Seminar „Genossenschaften: Potenziale für Kirchengemeinden“ am Samstag, 10. Oktober, 10 bis 17 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, gibt einen ersten Überblick über die Möglichkeiten, sich als Kirchengemeinde in die Entwicklung von Genossenschaften auf kommunaler Ebene einzubringen. Neben einer Einführung in die Prinzipien und Wesensmerkmale von Genossenschaften und der Vorstellung von konkreten Praxisbeispielen stehen die Fragen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. www.melanchthon-akademie.de

Jazzkonzert „Night and Day“ – Weltberühmte Jazz-Standards in der Auferstehungskirche Bocklemünd

Am Sonntag, 11. Oktober, 16 Uhr, findet in der Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, ein Jazzkonzert statt. Saskia Bordemann (Gesang), Andreas Lehmköster (Gitarre) und Axel Tillmann (Klavier) bieten ein Repertoire von Jazzstücken an. Dazu gehören Jazz-Standards wie etwa „Night and Day“, „Autumn leaves“ und „All of me“. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten. www.gemeinde-bickendorf.de

Orgelmusik im Altenberger Dom – Organist Christian-Markus Raiser aus Karlsruhe zu Gast

Stilistisch sehr vielfältig ist das Programm von Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser aus Karlsruhe, das am Sonntag, 11. Oktober, 14.30 Uhr, im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz, zu hören ist. Unter dem Titel „Musik – mit und ohne Worte“ bringt er Werke aus drei Jahrhunderten aus Deutschland und Frankreich zu Gehör. Der Organist lehrt an den Musikhochschulen Trossingen und Heidelberg, leitet unter anderem den Bach-Chor Karlsruhe und entwickelte die Stadtkirche Karlsruhe zu einem Zentrum der Kirchenmusik in Baden. Der Eintritt ist frei. www.altenberger-dommusik.de

Text: Schensar/APK
Foto(s): Notfallverbund der Stadt Köln

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