Archivale Februar: Pfarrer Christian Gottlieb Bruch

Pfarrer Christian Gottlieb Bruch hatte einen besonderen Anteil an der Vereinigung der lutherischen und reformierten Gemeinden in Köln: Er wurde am 14.01.1771 in Pirmasens geboren. Sein Vater, Christian Ludwig Bruch, war Hof- und Feldapotheker. Bruch studierte in Marburg und Jena Theologie. Ordiniert wurde er am 16.08.1789 in Zweibrücken. Nach seiner Zeit als Feldprediger in Bergzabern (1789-1793), übernahm er verschiedene Pfarrstellen in Meisenheim, Trarbach und Veldenz.

Zum Zeitpunkt seines Amtsantrittes als Pfarrer der lutherischen Gemeinde in Köln, am 08.09.1803, fand er zwei evangelische Konfessionen vor, die Lutherische und die Reformierte. Seit 1802 durften protestantische Bürgerinnen und Bürger ihre Religion frei ausüben, doch fehlte es an genügend Platz, so dass sich beide Konfessionen die Antoniterkirche als Gottesdiensthaus und einen Friedhof teilten. Ferner gebrauchten sie ein Gesangbuch, einen Katechismus und auch finanzielle Einnahmen wurden paritätisch verteilt. Auch die Unterricht der Kinder fand in einem gemeinsamen Schulgebäude statt. Ein wesentlicher Unterschied bestand zwischen den beiden Gemeinden vor allem in der Zelebrierung des Abendmahls.

Du sollst sein, teure Gemeinde […] unter Ihm, dem Einen Hirten, Eine einzige Herde!“

Für Pfarrer Bruch war diese Situation nicht haltbar, so dass er sich für die Vereinigung beim Kirchenrat im Sinne der Kabinettsordre König Friedrich Wilhelms III. vom 27.09.1817 (Unionsaufruf), einsetzte. Er bezeichnete die Gemeinschaft der Protestanten als „eine Vereinigung der Liebe, nicht des Wortes und des Ausdrucks, sondern des Herzens, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.“ Am 30.04.1826 konnte die Union der beiden Konfessionen feierlich begangen werden. Pfarrer Bruch übergab der unierten Gemeinde die Urkunde und hob in seiner Rede die endlich erreichte Vereinigung feierlich hervor.

1823 wurde Bruch in das Amt des Superintendenten des 1817 gegründeten Kirchenkreises Mülheim am Rhein gewählt. Er trat die Nachfolge von Pfarrer Heinrich Wilhelm Mühlinghaus an.

Für sein Engagement wurde Bruch der philosophische Doktorgrad der Marburger Universität und später die Ehrendoktorwürde der Bonner theologischen Fakultät zu teil. Bruch wirkte auch im Rat des Konsistoriums der Provinz Jülich-Cleve-Berg. Er war Schulinspektor und Präses des Kölner Lokalkonsistoriums. Bruch starb am 30. Mai 1836

Text: Stefanie Sternemann
Foto(s): Stefanie Sternemann

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Solidarisch aus der Pandemie – Evangelische Kirche unterstützt Aufruf von „Köln stellt sich quer“ und Kölner Stadtanzeiger

Die vier evangelischen Kirchenkreise in Köln und Region unterstützen den Aufruf des Aktionsbündnisses „Köln stellt sich quer“ und des Kölner Stadtanzeigers, in dem sich viele Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft für Solidarität und einen demokratischen Umgang mit der Corona-Pandemie aussprechen. „Unsere besondere Solidarität gilt den vulnerablen Gruppen wie älteren und armen Menschen, den Kindern und Jugendlichen, den Beschäftigten im Gesundheits- und Bildungswesen, den in den kritischen Infrastrukturen Tätigen und den vielen Menschen, die in Kultur und Gastronomie arbeiten“, heißt es in dem Aufruf, der von den vier Superintendentinnen und Superintendenten Bernhard Seiger, Markus Zimmermann, Andrea Vogel und Susanne Beuth, von Jörg Zeyßig, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Köln und Region gGmbH, und Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, mit unterstützt wird.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner sprechen sich für die Unterstützung von allen renommierten wissenschaftlichen Expertinnen und Experten empfohlenen Maßnahmen zur wirkungsvollen Bekämpfung der Pandemie wie Impfen, Boostern, Masken- und Testpflicht, Abstandsgebote sowie temporär notwendige Einschränkungen aus. Weiter heißt es: „In aller Deutlichkeit wenden wir uns jedoch gegen provokative Verweigerungen gegenüber demokratisch entschiedenen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, wie zum Beispiel der Maskenpflicht. Wir verurteilen die verbalen und tätlichen Angriffe auf Mitarbeiter:innen von Ordnungsämtern und Polizist:innen, auf  Politiker:innen, Journalist:innen, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen.“ Außerdem grenzen sie sich klar von demokratiefeindlichen Strömungen ab: „Wir appellieren an alle, die ihr grundgesetzlich garantiertes Demonstrationsrecht wahrnehmen, sich unmissverständlich von einer kleinen, lautstarken Minderheit rechter Populisten und Extremisten zu distanzieren, die den Protest für ihre nationalistischen und rassistischen Ziele instrumentalisieren, und nicht gemeinsam mit ihnen auf die Straße zu gehen. Diesen Personen und Gruppen geht es nicht um Corona. Sie hetzen gezielt Menschen auf, mit dem Ziel, unsere Demokratie zu destabilisieren und zu beseitigen.“

Mit dem Aufruf setzen die Vertreterinnen und Vertreter der Kölner Stadtgesellschaft, die aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Kultur und Sport stammen, ein öffentliches Zeichen für ein „demokratisches, solidarisches und friedliches Köln“ auch in dieser schwierigen Zeit der Pandemie.

Den gesamten Aufruf lesen Sie hier:


Solidarisch aus der Pandemie

 Liebe Kölnerinnen und Kölner,

seit zwei Jahren bestimmt Corona unser Leben. Wir alle sind erschöpft, aber fest entschlossen, die Pandemie gemeinsam und solidarisch zu überwinden.

Unsere besondere Solidarität gilt den vulnerablen Gruppen wie älteren und armen Menschen, den Kindern und Jugendlichen, den Beschäftigten im Gesundheits- und Bildungswesen, den in den kritischen Infrastrukturen Tätigen und den vielen Menschen, die in Kultur und Gastronomie arbeiten.

Deshalb unterstützen wir die von allen renommierten wissenschaftlichen Expert:innen empfohlenen Maßnahmen zur wirkungsvollen Bekämpfung der Pandemie wie Impfen, Boostern, Masken- und Testpflicht, Abstandsgebote sowie temporär notwendige Einschränkungen.

Wir treten dafür ein, dass solche Maßnahmen von demokratisch gewählten Parlamenten debattiert, entschieden und auf das Notwendige beschränkt werden.

Wir setzen uns dafür ein,

  • die Arbeitsbedingungen – finanziell und personell – in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu verbessern;
  • einen unbürokratischen Ausgleich der materiellen Schäden durch die Corona-Schutzmaßnahmen für die betroffenen Berufsgruppen zu schaffen;
  • ärmere Länder bei der Pandemiebekämpfung  zu unterstützen, insbesondere durch Versorgung mit Impfstoff.

Für uns ist die Meinungs-, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit ein hohes Gut. Dies gilt natürlich auch für Menschen, die friedlich und unter Beachtung der Regeln gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern demonstrieren.

In aller Deutlichkeit wenden wir uns jedoch gegen provokative Verweigerungen gegenüber demokratisch entschiedenen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, wie zum Beispiel der Maskenpflicht. Wir verurteilen die verbalen und tätlichen Angriffe auf Mitarbeiter:innen von Ordnungsämtern und Polizist:innen, auf  Politiker:innen, Journalist:innen, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen.

Wir setzen uns nachdrücklich ein für die Verteidigung der Pressefreiheit und für einen wissenschafts- und faktenbasierten Journalismus, der aufklärt.

Wir verurteilen die Diffamierung der Presse und der öffentlich-rechtlichen Medien mit Begriffen  wie „Lügenpresse“ und „Systempresse“ und  die  Verunglimpfung  unserer freiheitlichen Demokratie als „Diktatur“.

Insbesondere wenden wir uns gegen antisemitische Verschwörungstheorien.

Wir appellieren an alle, die ihr grundgesetzlich garantiertes Demonstrationsrecht wahrnehmen, sich unmissverständlich von einer kleinen, lautstarken Minderheit rechter Populisten und Extremisten zu distanzieren, die den Protest für ihre nationalistischen und rassistischen Ziele instrumentalisieren, und nicht gemeinsam mit ihnen auf die Straße zu gehen. Diesen Personen und Gruppen geht es nicht um Corona. Sie hetzen gezielt Menschen auf, mit dem Ziel, unsere Demokratie zu destabilisieren und zu beseitigen.

Wir stehen für ein demokratisches, solidarisches und friedliches Köln.

Text: APK
Foto(s): APK

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Wochentipps: Zum Valentinstag gibt’s den „Gottesdienst für Verliebte“

Das Fest der Liebenden: Am 14. Februar ist wieder Valentinstag. Deswegen dürfen diese Wochentipps natürlich nicht fehlen: Es gibt am Montag einen „Gottesdienst für Verliebte“ in der Pauluskirche Zündorf und den ökumenischen Gottesdienst „Ein Segen für die Liebe“ in die Kirche St. Rochus. Auch musikalische Tipps sind wieder mit dabei: Es wird Jazz und Pop-Musik mit Judith Simon, eine Orgelvesper mit Thomas Wegst und Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und ein Sitzkissenkonzert für Familien „Vom Wünschen und Zaubern“ geben. Die Online-Veranstaltungen: Die Online-Diskussion „In der Kirche geht es um Macht“ und der Online-Vortrag „Philipp Melanchthon zum 525. Geburtstag – Lebensformen – Konturen einer Ethik für die Stadt der Zukunft“ finden am Freitag und am Mittwoch statt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie kann es kurzfristig zu Veränderungen kommen. Eventuell müssen Gottesdienste oder Veranstaltungen abgesagt oder in Online-Formate abgewandelt werden. Bitte erkundigen Sie sich bei jeweiligen Kirchengemeinden und Einrichtungen, ob es beim jetzigen Stand der Planungen bleibt.

10.02.2022, 19:00
Melanchthon-Akademie
Internet
Online: In der Kirche geht es um Macht ONLINE
Schattenseiten – Anstößiges aus der Theologie
Christliche Kirchen betonen bei internen Abstimmungen gerne die Einmütigkeit, mit der sie zu einer Entscheidung gekommen sind. Dies ist tief im Selbstverständnis der Kirchen verankert. Diese Orientierung hat eine sehr große theologische Bedeutung und ist auch im ökumenischen Miteinander unterschiedlicher Kirchen immer wieder leitend. Doch zugleich weicht das Leben der Christinnen und Christen von dieser Norm immer wieder ab. Schon im Neuen Testament gibt es versteckte und offene Hinweise auf Meinungsverschiedenheiten und Konflikte. Der Frage „Wie kann man die Verwerfungen, die das Ringen um Macht immer wieder hervorruft, so gestalten, dass die Existenzgrundlage von Kirchen, Leib Christi zu sein, nicht verleugnet wird?“ diskutiert Professorin Rebekka Klein am Donnerstag, 10. Februar, 19 bis 21 Uhr, online mit den Teilnehmenden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter https://eu01web.zoom.us/webinar/register/WN_qmD5rHPCQn-9GOggzE2nIQ ist erforderlich.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

12.02.2022, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Jazz und Pop-Musik mit Judith Simon
Liedernachmittag in der Auferstehungskirche
Zu einem Liedernachmittag mit der Kölner Sängerin Judith Simon am Samstag, 12. Februar, 16 Uhr, in der Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf ein. Die Sängerin bietet ein Repertoire von Jazz und Pop mit einer ganz besonderen, klaren Stimme und wird von Jonas Liesenfeld (Violine) begleitet. Judith Simon arbeitet als Songwriterin, Stimmcoach, Chorleiterin und tritt mit verschiedenen Bands auf. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstlerin wird gebeten.

www.gemeinde-bickendorf.de

12.02.2022, 18:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orgelvesper mit Thomas Wegst und Stadtsuperintendent Bernhard Seiger
Werke von Bruhns, Buxtehude und Tunder erklingen
Am Samstag, 12. Februar, 18 bis 19 Uhr, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zu einer Orgelvesper in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Thomas Wegst, Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch spielt ausgewählte Musik von Nikolaus Bruhns (1665-1697), Dietrich Buxtehude (1637-1707) sowie Franz Tunder (1614-1667). Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, gestaltet den liturgischen Rahmen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.trinitatiskirche-koeln.de

13.02.2022, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Jakobuskirche, Unter Eschen 24, 50321 Brühl
„Vom Wünschen und Zaubern“
Ein Sitzkissenkonzert für Familien
Am Sonntag, 13. Februar, 15 Uhr, nimmt nach über zweijähriger Pause das erste Sitzkissenkonzert die Tradition der Brühler Eltern-Kind-Konzerte auf und führt in der Evangelischen Jakobuskirche Brühl, Unter Eschen 24, Familien mit kleinen Kindern in die wunderbare Welt vom Wünschen und Zaubern. Statt unbequemer Stühle gibt es Gymnastikmatten auf dem Boden. Musik verknüpft mit einer spannenden Geschichte machen das Konzert für die ganze Familie zu einem schönen Erlebnis. Laura Lüdicke (Sopran) und Kirchenmusikerin Ruth Dobernecker (Klavier) tragen Arien und Lieder von Georg Friedrich Händel, Robert Schumann, Franz Schubert und anderen vor. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Für Erwachsene gilt 2G und Maskenpflicht. Wegen der begrenzten Platzanzahl ist eine Anmeldung per E-Mail an ruth.dobernecker@ekir.de erforderlich.

www.kirche-bruehl.de

14.02.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche, Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Gottesdienst für Verliebte
Zu einem Gottesdienst für Verliebte am Montag, 14. Februar, 19 Uhr, lädt Pfarrer Dr. Rolf Theobold in die Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, ein.

www.kirche-porz.de

14.02.2022, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
St. Rochus, Rochusstraße 98, 50827 Köln
„Ein Segen für die Liebe“
Ökumenischer Gottesdienst am Valentinstag
Frisch verliebte oder lange verbundene Paare lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf zu einem ökumenischen Gottesdienst am Valentinstag, Montag, 14. Februar, 20 Uhr, in die Kirche St. Rochus, Rochusstraße 98, ein. Gefeiert wird die Liebe: mit Musik, biblischen Impulsen und einem Segen.

www.gemeinde-bickendorf.de

16.02.2022, 19:00
Melanchthon-Akademie
Internet
„Lebensformen – Konturen einer Ethik für die Stadt der Zukunft“ ONLINE
Philipp Melanchthon zum 525. Geburtstag
Wenn heute über die Stadt von morgen nachgedacht wird, stellt sich neben ökologischen, architektonischen, technischen, ökonomischen, sozialen und politischen Fragen auch die Frage nach ethischen Orientierungen. Mit dem Begriff der Lebensformen bringt die Ethik über Regeln und Prinzipien hinaus auch die Frage ins Spiel, was alles zu einem „guten“ menschlichen Leben gehört. Vor dem Hintergrund technischer Entwicklungen widmet sich der Online-Vortrag von Stefan Heuser, Professor für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik an der Technischen Universität Braunschweig, am Mittwoch, 16. Februar, 19 Uhr, dieser Frage. Dabei bezieht er auch Einsichten aus Philipp Melanchthons Ethik mit ein. An diesem Abend begeht die Melanchthon-Akademie den 525. Geburtstag Philipp Melanchthons, der am 16.2.1497 geboren wurde. Der Namensgeber der Akademie hat sich als stadtsensibler Reformer und theologischer Ethiker und Pädagoge einen Namen gemacht. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Diakoniespende TREFFER: Fotografie im Verhältnis zu Licht

Das Jugendhaus TREFFER in Köln-Buchheim ist der Empfänger der Diakoniespende 2021/22 des evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Der TREFFER bietet Jugendlichen – nicht nur aus dem Stadtteil Buchheim – ein Zuhause und verschiedenste Möglichkeiten, sich einzubringen. Sei es durch Musik, Kreativangebote wie die Fotoaktion in der Kölner Oper, durch Diskussionen oder die Chance, Einblicke in die Politik zu nehmen und aktiv an der Gestaltung der eigenen Stadt mitzuwirken. Das Besondere an der Diakoniespende: Der Kirchenverband Köln verdoppelt jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen von 100.000 Euro.

Hinter die Kulissen der Kölner Oper schauen – das darf nicht jeder. Und diesen außergewöhnlichen Ausflug mit der Kamera unternehmen, unterstützt und begleitet von dem Profifotografen, Tobias Zielony, das ist mal richtig spannend.

Darum gab es im Jugendhaus TREFFER, wie Leiter Lutz Gebhard berichtet, einen regelrechten Run auf die verfügbaren Plätze für die Exkursion nach Deutz in die Räume der Oper. 16 Jugendliche hatten letztendlich die Möglichkeit, sich mit dem TƒΩΩhema Fotografie im Verhältnis zu Licht auf und vor der Bühne der Kinderoper „Hänsel und Gretel“ auseinander zu setzen.

„Talente sollten gefördert werden“

Begrüßt wurden sie von Intendantin Dr. Birgit Meyer, die die diesjährige Diakoniespende als Unterstützerin gerne mitgetragen hat: „Wir freuen uns, dass wir den Jugendlichen des TREFFER heute diese Möglichkeit bieten können. Talente sollten gefördert werden.“

Von diesen Talenten, von der Kreativität und dem Engagement der Jugendlichen, diese vier Stunden in der Oper für ihre Fotografie zu nutzen, war auch Andreas Grüter, Leiter der Beleuchtungsabteilung der Oper, beeindruckt: „Fotografie scheint bei unseren jungen Besucher*innen ein Riesenthema zu sein. Ich finde es großartig, was für tolle Ideen sie haben, sich und den Ort in Szene zu setzen.“

Auch Tobias Zielony, international tätiger und bekannter Fotograf aus Berlin, dessen Arbeiten die Jugendlichen von einem Besuch des Essener Folkwang Museums kannten, war voll des Lobes, während er Bildausschnitte diskutierte und technische Kniffe erklärte. „Es ist eine Herausforderung, in Dunkelheit zu fotografieren. Das funktioniert hier schon sehr gut.“ Für ihn war es die erste Kooperation mit dem Jugendhaus TREFFER, und er freute sich nicht nur über das große Interesse der Mädchen und Jungen, sondern auch darüber, dass die Aktion nach einigen Terminverschiebungen nun stattfinden konnte.

Allerdings wurde es auch höchste Zeit fürs Fotografieren, denn die Ergebnisse des Tages in der Oper sollen schon vom 20. bis 22. Mai Bestandteil einer Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln im Rahmen des „NEXT! Festival der Jungen Photoszene“ werden. Dazu sagt Thekla Ehling: Das ist ein Projekt im Rahmen von ,dive in. Programm für digitale Interaktionen‘ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm Neustart Kultur.“

„Viele tolle Ideen umgesetzt“

Die Fotografin wird die Beiträge der Jugendlichen aus dem TREFFER kuratieren und – so ist der aktuelle Plan – bei der Auswahl und der Hängung die jungen Fotografinnen und Fotografen einbeziehen. Leicht wird die Auswahl sicherlich niemandem fallen, denn mit den zehn Kameras des TREFFER wurden eine Menge guter Bilder gemacht. Thekla Ehlings Eindruck war: „Da wurden unglaublich viele tolle Ideen umgesetzt, es gab ausgeklügelte Perspektiven und die Jugendlichen sind super auf das auf der Bühne und im Zuschauerraum herrschende Licht- und Schattenspiel eingegangen.

Das große Interesse an Fotografie und der Technik war vor allem bei Joudi, Marua und Melisa spürbar. Die drei Mädels nutzten das Licht für sich, setzten Posen um und begutachteten mit viel Selbstkritik die Ergebnisse im Kameradisplay. „Das machen wir nochmal“, sagte Melisa mit Nachdruck und stellte Marua mit dem LED-Licht neu in Position, um Joudi noch einmal abzulichten. „Ich möchte irgendwann die Technik wirklich beherrschen. Ich finde Fotografie einfach faszinierend“, erklärte die sechzehnjährige Melisa.

Genau auf dieses Interesse hatten Tina Kilders und Lutz Gebhard, Leiter des TREFFER, gehofft. Denn für die beiden war der Nachmittag nicht nur eine spannende Exkursion, sondern auch die Chance, die Jugendlichen mit den Berufsfeldern des Fotografen/der Fotografin und denen, die sich in einer Oper auftun, in Berührung zu bringen. „Jugendliche haben sich schon mit dem Team der Beleuchtungsabteilung unterhalten und auch die Frage nach Maskenbildnerei kam auf“, berichteten beide erfreut.

Die Ausstellung „NEXT! Festival der jungen Photoszene“, in der unter anderem Fotos des Workshops zu sehen sein werden, findet vom 20. bis zum 22. Mai 2022 im Museum für Angewandte Kunst in Köln sowie an weiteren außermusealen Orten statt.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Daniela Krause-Wack: „Bildung ist ein Türöffner“

Daniela Krause-Wack ist seit zwei Jahren Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und zuständig für die Fachbereiche Persönlichkeit, Gesundheit, Kommunikation. Vor ihrem Start in Köln arbeitet die ausgebildete Sozialpädagogin und Diakonin knapp sieben Jahre lang in einer diakonischen Einrichtung in Potsdam. Dort hat sie sich neben seelsorgerlichen und liturgischen Aufgaben insbesondere mit der Ausgestaltung diakonischer Kultur beschäftigt. Sie sagt: „Mich beschäftigt die Frage, welchen Einfluss Spiritualität und Kirche in Gruppen und Institutionen nimmt. Und ich denke, dass diese Frage sehr viel mit unseren eigen persönlichen Erfahrungen und Entfaltungsräumen zu tun hat und mit der Art, wie Kirche spricht.“ Ein Gespräch über Körperlichkeit im christlichen Glauben, Selbstfürsorge und persönliche Weiterentwicklung:

Körperlichkeit und Spirituelles – wie passt das zusammen?

Daniela Krause-Wack: In der Melanchthon-Akademie gibt es sehr viele Angebote, die Körperlichkeit und auch den Umgang mit Stress in den Mittelpunkt stellen. Meine Vorgängerin Angelika Kirchhof hat dies mit engagierten, kompetenten Menschen großartig aufgebaut. Wir möchten die verschiedensten Zielgruppen erreichen, und ihnen dabei helfen, gesund zu sein und eine Verbindung zu ihrem Körper herzustellen. Diese körperorientierte Dimension ist gerade in der Pandemie sehr wichtig, unabhängig davon, dass dieses Thema ohnehin ein Zukunftstrend ist. Wir gehen ja in vielen Bereichen in Kommunikation mit gesellschaftlichen Trends und zeigen Perspektiven dazu auf. Mit dem Körper zu arbeiten: Das ist eine richtiggehende Sehnsucht der Menschen, die häufig eine spirituelle Dimension mit sich bringt, und braucht von daher in der Akademie einen Platz. Die Menschen können sich über das Körperliche selbst verorten und ihren Platz in der Welt hinterfragen. Wir lernen immer mehr darüber, wie Seele, Körper und Geist miteinander verbunden sind.

Wie sieht es im Gottesdienst aus?

Daniela Krause-Wack: Wir falten unsere Hände, wir stehen auf und setzen uns wieder hin. Das wird der Fülle der christlichen Spiritualität nur bedingt gerecht. Schon Paulus sagte, dass der Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Und davon ausgehend stellt sich die Frage: Wie gehen wir dann mit ihm um? Dieser Frage bin ich weiter auf die Spur gegangen.

Deswegen findet sich in Programm der Melanchthon-Akademie nun auch das christliche Yoga?

Daniela Krause-Wack: Ja, genau. Das ist ein Ansatzpunkt. In der alten Yogatradition stand der Sportaspekt ursprünglich gar nicht im Fokus, sondern der Körper sollte auf die Meditation vorbereitet werden. Das christliche Yoga ist von Pia Wick gemeinsam mit Pfarrern und Pfarrerinnen und Theologen und Theologinnen entwickelt worden. Pia Wick ist Yogalehrerin und Christin und hat eine eigene Yogapraxis. Sie verbindet biblische Texte mit Yogaübungen (Kurs-Infos für März s.u.) und hat darüber auch im Online-„PowerTalk“ in der Mittagspause referiert. Auf diese körpernahe und emotionale Art und Weise spüren die Teilnehmenden die Bibelworte ganz anders. Wie fühlt es sich denn an, wenn Körper ein Tempel sein soll? Oder: Gott legt uns ein leichtes Joch auf die Schultern. Was heißt das? Wo fühle ich das? In welcher Übung kann ich das umsetzen?

Wie schauen Sie auf die vergangenen zwei Jahre?

Daniela Krause-Wack: In der Akademie finden dauerhaft Reflektionsprozesse für unsere Angebote statt. Das finde ich wunderbar. Ein wichtiges Element meiner Arbeit ist der Austausch mit Dozierenden. In den letzten zwei Jahren habe durch diesen Austausch unglaublich viel gelernt, Fragen gestellt und mir Schwerpunkte erklären lassen. Ich bin erstmal die Hörende, das ist wichtig. Vieles entsteht im Prozess, im Reflektieren. In den vergangenen zwei Jahren war natürlich auch die Corona-Pandemie ein wichtiges Thema in der Erwachsenenbildung. Wie halten wir den Laden am Laufen? Wie schaffen wir es, Veranstaltungen durchzuführen? Wie kriegen wir Hygienekonzepte umgesetzt? Wie digitalisieren wir auf eine sinnvolle Art und Weise? Die Dozenten haben sich auf die digitalen Herausforderungen eingelassen und es sind wundervolle neue didaktische Konzepte entstanden. Durch technische Umfragetools konnten wir eine andere Form der Beteiligung schaffen. Wir sind ganz andere Kommunikationswege gegangen und konnten andere Zielgruppen erreichen. Viele digitale Kurse werden sogar besser gebucht als die Kurse in Präsenz. Menschen, die sich gerade mitten in einer Familienphase befinden, können an den digitalen Formaten einfacher teilnehmen. Für uns ist es mittlerweile normal, dass Kursteilnehmende nicht aus Köln kommen oder sich in ihrem Urlaub dazu schalten.

Was wird Sie in Zukunft beschäftigen?

Daniela Krause-Wack: Die Digitalisierung wird uns weiter beschäftigen und ich glaube, dass ein großer Aspekt sein wird, Menschen in den verschiedensten Lebensphasen etwas zu bieten. Wir müssen in Lebensphasen denken! Bildungsurlaube sind auch tolle Formate, weil man Raum bekommt, um über die eigene Rolle zu reflektieren und Neues zu lernen. Ein Punkt, an dem ich weiter arbeiten werde, ist daher, Angebote für die Menschen zu schaffen, die in ihren spezifischen Lebenssituationen hilfreich sind: Wissen zu vermitteln, so dass sie gestärkt weitergehen können, mit Themen wie gewaltfreier Kommunikation, Herausforderungen mit dem Älterwerden, „Inneres Kind“-Arbeit, Erkennen der eigenen Bedürfnisse, die in einem schlummern, Resilienz, der Umgang mit Krisen wie der Klimakrise, Selbstfürsorge. Vieles davon haben wir in unserem Hauptbildungsort „Schule“ nicht gelernt. Die Erwachsenenbildung ist deswegen enorm wichtig: Bildung fungiert hier als Türöffner zur Umgestaltung des Lebens. Ein Kernstück ist dabei aus meiner Perspektive das Thema: Selbstfürsorge.

Was bedeutet für Sie Selbstfürsorge?

Daniela Krause-Wack: Selbstfürsorge und Selbstliebe ist mehr als Insta-Selflove und ein Hashtag-Trend, sondern ein Grundbedürfnis des Menschen, das auch im Christentum zentral ist. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – hier ist die Selbstliebe der Referenzpunkt. Wer mit sich selbst fürsorglich umgeht, kann auch besser mit anderen fürsorglich umgehen. Als Kirche müssen wir die MitarbeiterInnen stärken und dieses Thema hat deswegen auch eine großen Organisationsaspekt. Als Diakonin möchte ich neben den fachlichen Komponenten der Angebote auch immer wieder die christliche Perspektive mit hinein flechten.

Kurs „Christliches Yoga – bewegt, gestärkt und entspannt“

Christliches Yoga ist eine wirksame Technik, die hilft, inneren Frieden zu erleben. Der Kurs findet Samstag, 12.03., und Sonntag, 13.03., jeweils von 10.30 bis 16.30 Uhr statt. Durch verschiedene Entspannungsübungen werden die Teilnehmenden still und ruhig. Atemtechniken erfrischen und schenken einen klaren, wachen Geist. Yogaübungen stärken, dehnen und richten auf. Die Bibel wird uns mit ihren vielfältigen Inspirationen bewegen. Erfahrung mit Yoga ist keine Voraussetzung für dieses Wochenende, aber der Wunsch nach Bewegung und Stille, um tiefer in das Körperwissen von Yoga und der Bibel einzutauchen. Die leichten Übungen können alle Teilnehmenden ausführen und entsprechend ihrer Befindlichkeit anpassen.

www.melanchthon-akademie.de

Text: Frauke Komander
Foto(s): Daniela Krause-Wack

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Online-Vortrag „In der Kirche geht es um Macht“

Die Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region hat am 10. Februar von 19 bis 21 Uhr den Online-Vortrag „In der Kirche geht es um Macht. Schattenseiten – Anstößiges aus der Theologie“ im Programm. Professorin Rebekka Klein spricht über kirchliches Selbstverständnis, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte.

Sie sagt: Christliche Kirchen betonen bei internen Abstimmungen gerne die Einmütigkeit, mit der sie zu einer Entscheidung gekommen sind. Dies ist tief im Selbstverständnis der Kirchen verankert. Die biblischen Texte betonen immer wieder die Einheit christlicher Gemeinden. Sie sind Leib Christi, sie sind geführt durch den einen Geist Gottes. Christinnen und Christen sind einmütig beisammen und gestalten gemeinsam ihr Leben. Diese Orientierung hat eine sehr große theologische Bedeutung und ist auch im ökumenischen Miteinander unterschiedlicher Kirchen immer wieder leitend.

Doch zugleich weicht das Leben der Christinnen und Christen von dieser Norm immer wieder ab. Schon im Neuen Testament gibt es versteckte und offene Hinweise auf Meinungsverschiedenheiten und Konflikte. Es geht immer auch um ein  Ringen um Souveränität, um Gestaltungsmacht aber auch um die Macht der Deutung des eigenen Auftrags. Doch wie gehen Menschen in den Kirchen mit diesem Ringen um Souveränität, mit dem Machtproblem um? Wie kann man die Verwerfungen, die das Ringen um Macht immer wieder hervorruft, so gestalten, dass die Existenzgrundlage von Kirchen, Leib Christi zu sein, nicht verleugnet wird? Über diese Fragen wird in der Veranstaltung diskutiert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Ev. Akademie im Rheinland und dem Ev. Forum Bonn statt. Die Anmeldung ist bis unmittelbar vor dem Vortrag möglich. Der Kurs Nr. 1039B ist kostenlos. Mit diesem Link kann man sich bei der ONLINE-Veranstaltung anmelden:

https://eu01web.zoom.us/webinar/register/WN_qmD5rHPCQn-9GOggzE2nIQ

Kontakt

Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region
Kartäuserwall 24b
50678 Köln
Telefon 0221 / 931803-0
Fax 0221 / 931803-20

Text: APK
Foto(s): J. Taubitz

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Kirche2go fragt: Was ist Beten?

Kirche2go fragt: Was ist Beten? Diakon Tobias Heinz erklärt in Kirche2go zunächst einmal, was Jesus über das Beten gesagt hat: Beten ist wie bitten, wie suchen, wie finden. Er teilt aber auch seine ganz persönlichen Momenten, in denen er gebetet hat, was er dann dachte, an wen er dachte und was er gefühlt hat. Er spricht über heilige Momente. Beten ist für ihn Alltag, „so sehr Alltag, dass es wie joggen ist. Ich renne einfach los, kriege den Kopf frei und konzentriere mich auf nichts außer auf meinen nächsten Schritte und meinen Atem.“ Was das alles mit dem Trinken eines Capuccinos oder Kölschs zu tun hat, erfahren Sie in dieser Folge von „Kirche2go“.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Dann schauen Sie doch rein und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Der gesamte Text zum Nachlesen:

Jesus wollte seine Jüngerinnen und Jüngern erklären, wie die Sache mit dem Beten funktioniert. Und dann hat er gesagt: „Bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan“. Er redet halt gern in Bildern und Gleichnissen. Beten ist demnach wie bitten, wie suchen, wie finden, wie klopfen. Ich würde jetzt andere Sachen auswählen, um das Beten zu erklären. Vor genau drei Wochen war ich am Meer und ich hab da einfach nur gesessen und auf die Wellen geguckt und gedacht: „Danke, dass ich hier sein darf, danke, dass ich lebe.“ Beten ist für mich etwas ganz ganz Alltägliches. Beten ist wie in die Stadt gehen, da wo das Leben gerade wieder explodiert. Da sitze ich, trinke Cappuccino oder mein Kölsch und beobachte einfach nur die Menschen: die Frau mit Kinderwagen, den Obdachlosen, der Flaschen sammelt, die alte Frau mit Rollator. Und mein Hingucken wird zur Fürbitte. Und beten ist für mich hinhören – auf die Worte eines Freundes und auf seinen Ratschlag. Und beten ist für mich still sein, in den heiligen Momenten, und ich glaube, wir checken alle, wenn wir den heiligen Moment erleben. Beten ist für mich so sehr Alltag, dass es wie joggen ist. Ich renne einfach los, kriege den Kopf frei und konzentriere mich auf nichts außer auf meinen nächsten Schritte und meinen Atem. Und Beten ist für mich wie einschlafen. Ich lasse meine ganzen wirren Gedanken mal sein, denke an nichts und gehe hinüber ins Land der Träume. Deswegen würde ich empfehlen: Lasst uns mehr beten, mehr nur dasitzen, mehr beobachten, mehr bei unseren Lieben sein, still sein in den heiligen Momenten und gut einschlafen.

Text: Frauke Komander
Foto(s): APK

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Diakonin Jutta Unterbusch zur Prädikantin ordiniert

Der feierliche Rahmen war hervorragend gegeben, als Diakonin Jutta Unterbusch in Begleitung  von Pfarrerin Andrea Vogel, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-rechtsrheinisch, am Ende des Menschenzugs in die zwischen 1959 und 1961 erbaute Heilig-Geist-Kirche in Bergisch Gladbach-Hand einzog. Sie stand im Mittelpunkt des mit Klängen von Oboe und Orgel eröffneten (und später auch geschlossenen) Gottesdienstes, denn nur wenige Momente trennten sie noch von der Ordination zur Prädikantin der Gemeinde.

Bevor der gemeindeeigene Chor „Cantanova“ das geistliche Lied „Make my day“ anstimmte, begrüßte Pfarrer Carsten Bierei die Anwesenden, unter denen sich natürlich auch zahlreiche Freunde, Bekannte und Verwandte der 50-jährigen Hauptprotagonistin befanden. „Ein Stück weit erfüllt sich heute die große Mission, und schön, dass Ihr, liebe Brüder und Schwestern, heute alle hier seid zur Ordinationsfeier.“

Unorthodoxer Werdegang

Jutta Unterbuschs kirchliche Karriere umfasst eine eher ungewöhnliche Historie. „Mein erster Gang zum Abendmahl war bei der Taufe meiner Tochter, als ich 25 Jahre alt war. Sonst war ich nur Weihnachten in der Kirche und bei meiner Hochzeit. Ansonsten habe ich sie aufgrund negativer Erlebnisse während meines Konfirmandenunterrichts gemieden, in dem mir damals ein beängstigendes Gottesbild vermittelt wurde“, räumt die Mutter von zwei, inzwischen erwachsenen Kindern ein.

Als der damalige Pfarrer nach der Taufe ihre Bereitschaft zur Übernahme einer integrativen Spielgruppe abfragte und eine Bekannte ihre Kinder zum Kindergottesdienst einlud, wurde indes die Basis für einen Neustart gelegt. „Nachdem ich die Kinder bei ihr abgegeben hatte, bin ich rüber in die Kirche und wollte eigentlich nur die Ruhe und kurze Auszeit genießen. Dann habe ich aber gemerkt, dass sehr viele Antworten auf Fragen kamen, die ich so für mich noch nicht gestellt hatte. Dabei fühlte ich mich unheimlich aufgehoben, und schon bald taten sich weitere neue Türen für mich auf.“ So wirkte sie später gerne in der Bücherei mit, übernahm weitere Spielgruppen wie auch eine Frauengruppe und hielt die Mittwochs-Andachten im angeschlossenen Kindergarten. „Während dieser Zeit, meinen neuen Glauben auf Drei- bis Sechsjährige ´herunterzubrechen´, habe ich viel auch über mich gelernt.“

Schon bald engagierte sich Jutta Unterbusch im Gemeindebüro, führte Bürotätigkeiten aus und bereitete die sonntäglichen Gottesdienste vor. Schließlich erfolgte eine Anstellung als Gemeindehelferin, bei der sie sich seitdem um die Besuchsdienste kümmert. „Hierfür benötigte ich eine Fortbildung, denn ich musste lernen, mich besser abzugrenzen, was mir zunächst sehr schwer fiel. Dabei hat man mir dann zur Diakonen-Ausbildung, die ich 2017 beendete, geraten, der sich letztlich der Ordinationskurs anschloss.“

Verspäteter Ausbildungsstart

Bevor dieser mit der Überreichung der Urkunde seinen krönenden Abschluss finden sollte, wandte sich Superintendentin Andrea Vogel an die Gottesdienstbesucher und verlas den entsprechenden Text. „Sie wird ihren Dienst als Prädikantin in dieser Gemeinde wahrnehmen und hat sich bereiterklärt, sich auf die in unserer Kirche geltenden Bekenntnisgrundlagen zu verpflichten. Das bedeutet, dass sie bereit ist, das Evangelium zu verkündigen, wie es grundlegend bezeugt ist in der heiligen Schrift des Alten und Neuen Testaments“, schickte die Superintendentin weiterhin in ihrer Ansprache voraus.

Bereits im September 2017 stellte das Presbyterium der Gemeinde den Antrag auf Unterbuschs Ausbildung zur Prädikantin, mit der ihr das Recht zugesprochen wird, kirchliche Amtshandlungen ausführen und Gottesdienste leiten zu können. Doch erst im November 2020 konnte die aufgrund ihrer anderen kirchlichen Tätigkeit verkürzte Ausbildung beginnen.

Gott als Quelle

Wie im Einsegnungsspruch bei ihrer Diakonen-Ausbildung erkor die Diakonin für ihre Ordination einen Psalmvers, der Gott als Quelle (Psalm 36, Vers 10) versinnbildlicht. Superintendentin Vogel zog hieraus ihre Schlüsse. „Wir alle suchen doch immer wieder nach Quellen, die uns neue Kraft schenken und die uns forttragen können. Sie werden gesucht werden müssen, wenn wir sie benötigen. Das ist auch ein Teil unserer Aufgaben: Zu spüren, welche neue oder tragende Quellen es gibt und jemandem hierfür die Augen zu öffnen.“

Kurz darauf war es soweit, und Andrea Vogel fragte Jutta Unterbusch, ob sie bereit sei, das Amt zu übernehmen, was sie gerne mit dem Bekenntnis „Ja, mit Gottes Hilfe“ bekräftigte. Nachdem auch die versammelte Gemeinde ihren Willen bekundet hatte, sie als Prädikantin anzunehmen, waren Gemeindemitglieder, Angehörige und weitere Personen eingeladen, eigene Worte an die neue Gemeinde-Prädikantin zu richten und ihr durch Handauf- respektive -anlegung gute Wünsche für ihre neue Aufgabe auf den Weg zu geben. Hiervon machten zahlreiche Personen gerne Gebrauch.

Die biblische Rolle der Frau

Jutta Unterbusch ist bestrebt, sich in zukünftigen Gottesdiensten auch den ihr wichtigen Themen Nachhaltigkeit sowie dem Umgang mit der Schöpfung als Gottes Geschenk widmen zu können. Reizvoll findet sie auch die Rolle der Frau. „Bei meiner Examensarbeit für die Diakonen-Ausbildung beschäftigte ich mich mit dem Thema ´Ämter im Neuen Testament´, wobei ich den Fokus auf die Rolle der Frau gelegt habe. Es ist faszinierend, dass die Bibel, die in einer absolut patriarchalen Welt geschrieben wurde, der Frau einen so großen Raum einräumt. Und eine meiner Gruppen, die ich betreue, wünscht sich, das Bild und die Aufgabe der Frauen in der Bibel noch genauer zu betrachten. Das könnte sehr spannend werden.“ Ansonsten möchte sie sich für ihre Predigten gerne an der Perikopenordnung orientieren. „Da ergibt sich automatisch immer ein Thema und ganz oft auch etwas, auf dass ich selbst nicht drauf gekommen wäre.“

Text: Holger Hoeck
Foto(s): Holger Hoeck

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Wochentipps: Ausstellung “Natur und Mensch” und Frauengesprächsreihe „Zeit-für-Mich“

Neuer Mittwoch, neue Wochentipps: Morgen gibt es die Veranstaltung „Mehr Bürgerbeteiligung durch Bürgerräte? Wenn die Demokratie würfelt“. Die Kunstausstellung “Natur und Mensch” von Michael Schultheis findet in der Johanneskirche statt. Bei der Frauengesprächsreihe „Zeit-für-Mich“ können sich die teilnehmenden Frauen über ihren Glauben austauschen. Im Kirchenladen Sinthern treffen sich Betroffene zu der Selbsthilfegruppe „Depression“.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie kann es kurzfristig zu Veränderungen kommen. Eventuell müssen Gottesdienste oder Veranstaltungen abgesagt oder in Online-Formate abgewandelt werden. Bitte erkundigen Sie sich bei jeweiligen Kirchengemeinden und Einrichtungen, ob es beim jetzigen Stand der Planungen bleibt.

Die Übersicht:

03.02.2022, 19:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
„Wenn die Demokratie würfelt“
Mehr Bürgerbeteiligung durch Bürgerräte?
Sogenannte Bürgerräte werden bereits in verschiedenen Ländern per Losverfahren gewählt und von der kommunalen bis zur nationalen Ebene bei politischen Entscheidungen zu Rate gezogen. In Köln haben Grüne, CDU und Volt vereinbart, Bürgerräte zur Beratung des Stadtrates bei wichtigen Entscheidungen nutzen zu wollen. In diesem Jahr will die Stadt erstmals einen Bürgerrat einberufen. In der Veranstaltung „Wenn die Demokratie würfelt“ am Donnerstag, 3. Februar, 19 Uhr bis 21.30 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, informiert Thorsten Sterk, Bürgerrat-Experte, über Verfahren und Praxis von nach dem Zufallsprinzip zusammengestellten Bürgerversammlungen. Außerdem stellt Dr. Rainer Heinz, Leiter des Büros Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln, die Pläne der Stadt vor. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

06.02.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Johanneskirche, Am Schildchen 15, 51109 Köln
Kunstausstellung: “Natur und Mensch” von Michael Schultheis
Kultur in der Johanneskirche
Die Arbeiten von Michael Schultheis zum Thema Natur stellen Farben und Oberflächen in den Vordergrund: Strukturen von Felsen, Wellen, Wolken und dem Erdboden lassen sich erahnen. Sie werden kontrastiert durch metallische Platten, Stäbe und Folien. Die ausgewählten Bilder gehen einen Weg zwischen Assoziationen an unberührter Natur und dem Eingriff des Menschen in diese. Zu sehen sind die Werke noch bis Sonntag, 20. März, in der Johanneskirche Brück, Am Schildchen 15. Die Kirche ist sonntags im Anschluss an die Gottesdienste sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0221/843387 oder per E-Mail an jane.dunker@ekir.de. Beim Besuch gelten die aktuellen Corona-Regeln.

www.ekir.de/brueck-merheim/kulturelle-veranstaltungen-572.php

09.02.2022, 00:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Das neue Format „Zeit-für-Mich“
Austausch über den Glauben
Das „Zeit-für-Dich“-Team lädt zu einer neuen Frauengesprächsreihe in das Gemeindehaus Buchheim, Dellbrücker Straße 54, ein. Am Mittwoch, 9. Februar, geht es los: In gemütlicher Atmosphäre, mit Kerzen, Getränken und Knabbereien sprechen die Teilnehmenden über ein Glaubensthema. Zu den Treffen wird an jedem zweiten Mittwoch im Monat eingeladen. Nähere Infos sind per E-Mail an info@zeitfuerdich-koeln.de erhältlich.

www.ekibubu.de

09.02.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
Kirchenladen Sinthern, Am Hoppeberg 5, 50259 Pulheim-Sinthern
Neue Selbsthilfegruppe „Depression“
Betroffene treffen sich im Kirchenladen Sinthern
Die Diagnose „Depression“ ist in der Gesellschaft häufig ein Tabuthema. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, sich in einem geschützten Raum mit anderen Erkrankten austauschen zu können. Das gemeinsame Gespräch und der Erfahrungsaustausch stärken das Selbstbewusstsein und verbessern die Lebenssituation. Die Evangelische Kirchengemeinde Ichthys in Pulheim-Geyen, -Sinthern, -Manstedten und Köln-Widdersdorf bietet dazu eine neue Selbsthilfegruppe im Evangelischen Kirchenladen Sinthern, Am Hoppeberg 5, an. Die Teilnehmenden treffen sich alle 14 Tage, mittwochs von 17 bis 19 Uhr. Wer teilnehmen möchte, kann vorab per Telefon 0221/504628 oder per E-Mail an liane.scholz@ekir.de mit Pfarrerin Liane Scholz Kontakt aufnehmen.

www.evkirche-ichthys.de

Text: APK
Foto(s): APK

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„Inbetween: mitten im Leben“ – Ausstellung in der Zeltkirche Kippekausen

„Inbetween: mitten im Leben“ – noch bis zum 20. Februar wird in der Evangelischen Zeltkirche in Bergisch Gladbach eine Auswahl von Plastiken, Figuren und Bildern des Frankenforster Künstlers Hermann J. Bach gezeigt. Der ehemalige Lehrer für Kunst und Naturwissenschaften ist seit Jahren „auf der Suche nach Antworten auf die Frage, was uns Menschen in der Zeitspanne unseres Lebens beeinflusst, umtreibt und verletzt“. Seine Kunst stellt Fragen nach dem Verhältnis von Leben und Tod, Körper und Geist, Gott und Welt in unserem Leben, über die Bach ins Gespräch kommen möchte. Denkanstöße und Deutungen zu einzelnen Exponaten sollen im Verlauf der Ausstellung auch im Mittelpunkt von Gottesdiensten der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg stehen.

„Meine Mutter starb, da war ich 12 Jahre alt, und als meine erste Frau starb, war ich 34 Jahre alt. Da setzt man sich zwangsläufig mit Themen wie Leben und Tod auseinander. Die Hauptthemen meines künstlerischen Lebens sind grundsätzlich das Verhältnis von Mensch, Natur und Technik – wie geht der Mensch mit der Natur um? Da sehen wir ja  auch stets das Thema der Vergänglichkeit“, sagt Bach. Von 1985 bis 2018 war er Lehrer an der GHS Bielstein (Wiehl) in den Fächern Kunst, Physik, Chemie, Mathematik. Woher kommen wir, wohin gehen wir – dies seien Fragen, denen er sich gerne und intensiv stelle. „Es ist nur eins im Leben sicher, dass man stirbt. Die Bilder und die Objekte, die in der Kirche gezeigt werden, sind sehr, sehr persönlich, und spiegeln mein Leben in den letzten zehn Jahren wider“, erklärt der gebürtige Kölner.

Was die Menschen aus der Ausstellung mitnehmen sollen? „Ein Beispiel: Ich hatte eine Ausstellung im Altenheim von meinem Vater, und ein Objekt mit dem Spruch ,Narben bleiben immer‘ wurde gezeigt. Eine Frau war davon sehr berührt und hat sogar intensiv geweint“, erinnert sich Bach. „Die Menschen sollen dazu inspiriert werden, sich ihre eigenen Gedanken zu dem Thema der Vergänglichkeit zu machen. In meinen Ausstellungen soll man sich auch darüber austauschen, was man in den Objekten sieht – sie sollen auch als Gesprächsanlass fungieren.“

Leben und Tod sind für ihn keine Gegensätze: „Das eine gehört zum anderen und kann ohne einander nicht existieren. Das Leben will gelebt sein mit all seinen Höhen und Tiefen“, sagt Bach. Ein Objekt zeige zum Beispiel das „Gehalten werden von Mächten, dieses Gefühl, dass es eine Kraft gibt, die uns trägt“. Diese Erfahrung möchte er weiter geben.

Die Ausstellung ist freitags von 18.00 bis 20.00 Uhr und sonntags nach den Gottesdiensten sowie auf Anfrage geöffnet. Am 6. Februar um 18 Uhr wird es eine musikalische Vesper geben und am 20. Februar um 10.45 Uhr einen Gottesdienst zur der Ausstellung. Die Ausstellung ist in der Evangelischen Zeltkirche, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach, zu sehen.

https://www.kirche-bensberg.de/inbetween-mitten-im-leben-ausstellung-in-der-zeltkirche-kippekausen/

Herman J. Bach – Einzel-Ausstellungen (Auswahl)

  •  2020 Teilnahme am Kunstpreis “Environment and Art Award 2020”, Bad Honnef
  • 2019 „Engelwege“ Eine Intervention zum Engelmuseum, Engelskirchen
  • 2018 „Inbetween: Im Angesicht des Lebens“; Ragozkistift, Eckenhagen
  • 2017 „Im Angesicht des Lebens“, Köln-Mülheim, Kulturbunker
  • 2015 “Inbetween: in der Tür”, Kolumbarium Rösrath-Kleineichen
  • 2014 „Inbetween: mitten im Leben“; St. Elisabeth Pflegeheim, Prüm
  • 2014 „Inbetween: Körper und Sein“; Kulturpunkt Wipperfürth
  • 2011 „Holzwelten 2“, Regionalforstamt Gummersbach
  • 2010 „Elementenfänger“, BASt, Bensberg
  • 2012 „Werden und Vergehen“, St. Michael, Köln
  • 2006 „Erdgeboren“; Alte Vogtei, Burbach
  • 2005 ‚De re natura‘, Altes Lyzeum Olpe
  • 2004 Einweihung der Plastik „Teil des Ganzen“, GHS Bielstein, Wiehl

Text: Frauke Komander
Foto(s): Hermann J. Bach

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