Spannendes und vielfältiges Programm beim KinderGottesdienstTag am Samstag

Am Samstag, 07. März, findet von 10 Uhr bis 15 Uhr ein Jubiläum im Zentrum der Martin-Luther-Kirche in Porz-Wahnheide statt. Alle in der Kinderkirche Tätigen sind gemeinsam mit ihren Kindergottesdienstkindern (6-12 Jahre) eingeladen einen KinderGottesdienstTag zu feiern.

Es gibt ein spannendes und vielfältiges Programm und als Gast bietet Matthias Jungermann von „Radieschenfieber“ ein kulinarisches Highlight. Für Essen und Trinken ist gesorgt und für Besuchende entstehen keine Kosten.

Um eine schriftliche Anmeldung mit Uhrzeit und Personenanzahl wird gebeten: walter.kunz@ekir.de.

Das Programm

10 Uhr Ankommen, Begrüßung, Singen

10:30 bis 12:00 Uhr Vier Stationen zum Mitmachen für Jung und Alt

  • Erzählung im Sandsack, Die Speisung der 5000
  • Wir bedrucken Taschen
  • Wir malen – ein Fingerstempelspaß
  • Wir bereiten einen leckeren Nachtisch zu

12:00 Uhr Mittagessen, Pause, Spiele

13.00 Uhr Singen, Tanzen, Präsentation der Ergebnisse vom Vormittag

13:45 Uhr Treff in der Kirche

14:00 bis 15:00 Uhr Als Gast bietet uns Matthias Jungermann von „Radieschenfieber“ (http://www.radieschenfieber.de/) „Ein appetitliches Nummernprogramm“.

 

Wer nicht den ganzen Vormittag teilnehmen möchte oder kann, ist dennoch herzlich zur Vorstellung von Matthias Jungermann ab 13:45 Uhr eingeladen.

Adresse

Zentrum der Martin-Luther-Kirche in Porz-Wahnheide Sportplatzstraße / Ecke Neue Heide, 51147 Köln

 

Text: Walter Kunz/APK
Foto(s): Gemeindebrief.de

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Rat der Religionen tritt für Respekt und Wertschätzung und gegen Rassismus und Ausgrenzung ein

Der Rat der Religionen in der Stadt Köln hat angesichts des tragischen Anschlags im hessischen Hanau und weiterer tätlicher Übergriffe gemeinsam ein Statement verabschiedet. Darin heißt es: „Die Mitglieder des Rats der Religionen sind sich nach eigenen Aussagen bewusst, dass auch Angehörige ihrer Glaubensgemeinschaft anfällig für rassistisches Gedankengut sein können. Sie verpflichten sich deshalb, in ihren eigenen Religions- und Glaubensgemeinschaften verstärkt für Respekt und Wertschätzung und gegen Rassismus und Ausgrenzung einzutreten.“ Mit diesem Statement nehmen sich die Religionsgemeinschaften auch selbst in die Pflicht und setzen so ein Zeichen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte Anfang der Woche zu einer Sondersitzung des Rates der Religionen eingeladen. Weiteres Ziel des Gespräches war es, über die aktuelle Sicherheitslage, die Gefahren extremistischen Terrors für die Demokratie sowie geeignete zivilgesellschaftliche Gegenmaßnahmen zu beraten. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger vertrat den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region in der Sondersitzung. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte zu dem Treffen: „Wir müssen gemeinsam und entschlossen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorgehen und darüber aufklären. Für unser tägliches Handeln bedeutet das, die Würde jedes Menschen zu achten und einander mit Respekt zu begegnen.“

Die Mitglieder des Rates der Religionen bekräftigten auch die „Kölner Erklärung“ aus dem Jahr 2007, in der sie sich für das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner einsetzen und jede Form von Diskriminierung, Terror und Gewalt ablehnen. Nach dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau bekundeten die Mitglieder des Rates der Religionen ihr tiefes Mitgefühl mit den Familien und Freunden der Opfer, denen unfassbares und vollkommen unnötiges Leid zugefügt wurde. Angesichts dieser rechtsextremen Morde bekannte sich der Rat der Religionen ausdrücklich zu den Inhalten der „Kölner Friedensverpflichtung“ von 2006 und der „Kölner Erklärung“ von 2007.

Darin wird unter anderem ausgeführt: „Gegenseitige Achtung, Akzeptanz und Toleranz sind ebenso Grundlage unseres gemeinsamen Handelns wie die Achtung der Menschenrechte, die Unverletzlichkeit der Würde des Menschen und die Achtung des religiösen Bekenntnisses des jeweils anderen. Wir distanzieren uns von jeder Art von Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Religionsfeindlichkeit und jeglicher Form des Rassismus.“ Der Rat der Religionen verfolgt das gemeinsame Ziel, in die Stadt Köln hineinzuwirken, um die Zukunft in einem vertrauensvollen Dialog der Menschen verschiedenster Religionszugehörigkeiten friedlich zu gestalten und eine Diskriminierung einzelner Glaubensrichtungen zu verhindern.

Text: Stadt Köln / APK
Foto(s): APK

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„Steh auf und geh!“ – Weltgebetstags-Gottesdienste 2020 im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region

„Steh auf und geh!“ lautet das Motto des Weltgebetstages der Frauen, zu dem in diesem Jahr zahlreiche Gemeinden zu Gottesdiensten und Veranstaltungen einladen. Das Motto, das sich an eine Bibelstelle aus Johannes 5 anlehnt, wurde liturgisch von Frauen aus Simbabwe vorbereitet, die damit die Situation und die gesellschaftlichen Fragen ihres krisengeplagten Landes im südlichen Afrika aufgreifen.

Die Weltgebetstags-Bewegung setzt sich seit mehr als 100 Jahren, über alle Grenzen hinweg, für eine verbesserte Lebenssituation von Frauen und Mädchen in deren Ländern ein. Jeweils am ersten Freitag im März wird in mehr als 120 Ländern der Weltgebetstag der Frauen gefeiert.

In Köln und Region wird der Tag oft ökumenisch gefeiert. Die Veranstaltungen und Gottesdienste finden im jährlichen Wechsel in der evangelischen oder katholischen Kirche vor Ort statt. Mit den Kollekten aus den Gottesdiensten in diesem Jahr werden lokale Frauengruppen und Organisationen in Simbabwe unterstützt. Frauen und Männer sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

Nachfolgende Gottesdienste und Veranstaltungen sind in Köln und Region geplant:

Stadtgebiet Köln

Zentraler Gottesdienst am Vorabend zum Weltgebetstag der Frauen
  • St. Andreas, Komödienstraße 8, 50667 Köln
    05.03., 18:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Gemeinde Köln
  • Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
    08.03., 09:45 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst mit Musik und Texten zu Simbabwe. Prädikantin Alisa Pisu, Pfarrerin Anna Quaas und Team sowie Kantor Thomas Frerichs und Kartäuserchor. Anschließend Mittagessen
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
  • St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
    06.03. 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
  • Kapelle der Still, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln-Poll
    06.03. 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
  • St. Bruno, Klettenberggürtel 71, 50939 Köln
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
  • St. Stephan, Bachemer Straße 104A, 50931 Köln
    06.03. 16:00 Uhr, „Simbabwe“-Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Nippes
  • Evangelische Lutherkirche Nippes, Siebachstraße 85/Ecke Merheimer Straße 112, 50733 Köln,
    06.03., 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Essen
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
  • Evangelische Clarenbachkirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln,
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst mit anschließendem Imbiss im Clarenbachstift
Evangelische Kirchengemeinde Weiden/Lövenich
  • Heilig-Geist-Kirche, Bunzlauer Straße 25, 50858 Köln
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Immanuel-Gemeinde Köln-Longerich
  • St. Bernhard, Hansenstraße 39, 50737 Köln
    06.03., 16:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein
    06.03., 19:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein
Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
  • Pfarrkirche Heilige Drei Könige, Hahnenstraße 21, 50997 Köln
    06.03. 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
  • Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
    06.03., 18:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, anschließend Beisammensein
  • Auferstehungskirche Bocklemünd, 50829 Köln,
    06.03., 15:00 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst mit Pfarrer Thorsten Sommerfeld
  • St. Johannes v.d. lat. Tore, Venloer Straße 1228, 50829 Köln
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, anschließend Beisammensein,
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
  • St. Peter, Subbelrather Straße/Simarplatz, 50825 Köln-Neuehrenfeld,
    06.03., 15:00 Uhr, Gottesdienst zum Weltgebetstag
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
  • Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln,
    06.03., 17:00 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst. Anschließend Büfett mit landestypischen Speisen.
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
  • St. Quirinus, Bergstraße 89, Mauenheim, 50739 Köln
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
  • Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
    06.03., 17:00, ökumenischer Gottesdienst zum Motto des Weltgebetstages „Steh auf und geh!“. Anschließend gemeinsames Essen und Trinken
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
  • St. Mariä Namen Esch, Martinusstraße 24, 50765 Köln
    06.03., 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus
  • Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
    06.03., 16:00 Uhr, Kaffeetrinken und Austausch
    06.03., 17:00 Uhr, Gottesdienst mit Pfarrerin Astrid Krall
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
  • Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
    06.03., 16:00 Uhr, Gottesdienst zum Weltgebetstag mit Superintendentin Andrea Vogel und einem ökumenischen Team.
Evangelische Kirchengemeinde Porz
  • Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
    06.03., 15:00 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst
  • Hoffnungskirche Porz-Finkenberg, Theodor-Heuss-Straße 1, 51149 Köln
    06.03., 17 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
  • St. Aegidius Wahn, Heidestraße 14, 51147 Köln
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst mit anschließenden Gesprächen und Kaffeetrinken
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
  • St. Theodor, An St. Theodor, 51103 Köln-Vingst
    06.03., 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
  • St. Hubertus Flittard, Hubertusstraße 3, 51061 Köln
    06.03., 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem geselligem Beisammensein
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Niehl
  • St. Clemens, Friedrich-Karl-Straße 222, 50735 Köln
    06.03., 18 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Imbiss

Rheinisch-Bergischer Kreis

Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
  • St. Servatius-Kirche Hoffnungsthal, Poltesgarten 10, 51503 Rösrath,
    06.03., 15:00 Uhr, Informationen zur Situation von Frauen in Simbabwe mit Bildern auf großer Leinwand sowie Kaffee und Kuchen
    06.03., 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst nach der WGT-Ordnung, vorbereitet von Frauen aus der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
  • Herz-Jesu-Kirche Schildgen, Altenberger-Dom-Straße 140, 51467 Bergisch Gladbach
    06.03. 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, anschließend gemütliches Beisammensein
  • Altenberger Dom, Altenberg, 51467 Bergisch Gladbach
    06.03. 15:30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, anschließend Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
  • Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg, 51429 Bergisch Gladbach
    06.03., 18:30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, vorbereitet von Konfirmandinnen und Konfirmanden und dem Ökumene-Kreis. Im Anschluss Beisammensein und Spezialitäten aus Simbabwe
  • Evangelische Kirche Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach
    06.03., 17:00 Uhr, Einführung in das Thema und Gottesdienst. Anschließend Beisammensein und Spezialitäten aus Simbabwe

Rhein-Erft-Kreis

Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
  • St. Joseph Köttingen, Otto-Hue-Straße, 50374 Erftstadt
    06.03. 10:45 Uhr, Gottesdienst, anschließend Beisammensein im Pfarrheim
  • Friedenskirche Liblar (BZ), Schlunkweg 52, 50374 Erftstadt
    06.03. 15:00 Uhr, Gottesdienst, anschließend Beisammensein im Gemeindehaus
  • St. Lambertus Bliesheim, Lambertusstraße, Lambertusstraße, 50374 Erftstadt
    06.03. 15:00 Uhr, Gottesdienst, anschließend Beisammensein im Pfarrheim
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
  • Lukaskirche Brüggen, Kirchweg, 50169 Kerpen-Brüggen
    06.03. 16:00 Uhr, Gottesdienst mit Gitarrencombo, anschließend Beisammensein bei Kaffee und Kuchen
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
  • St. Severin, An St. Severin, 50226 Frechen
    06.03. 15:00 Uhr, Ländervortrag Simbabwe und Kaffeetrinken
    06.03. 17:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Horrem
  • St. Mariä Himmelfahrt Kirche, Matthias-Werner-Straße 15, 50226 Frechen-Grefrath
    06.03. 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
  • Martin-Luther-Kirche Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
    07.03., 19:30 Uhr, Gottesdienst im Kerzenschein zum Weltgebetstags-Motto „Steh auf und geh!“ mit Pfarrerin Franziska Boury
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
  • Pfarrkirche St. Quirinius, Kirchplatz 3, Kerpen-Mödrath, 50171 Kerpen
    06.03., 15:00 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag. Anschließend Kaffeetrinken und Gespräch im Gemeindehaus
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
  • Christus-Kirche, Carl-Schurz-Straße 2/Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen
    06.03., 16:30 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst, Pfarrer Drensler. Anschließend kleiner Imbiss im katholischen Pfarrheim
  • Apostel-Paulus-Kirche Heppendorf, Johann-Josef-Wolf-Straße, 50189 Elsdorf-Heppendorf
    06.03. 15:00 Uhr, Weltgebetstag, Pfarrer Drensler
  • St. Dionysius Sindorf-Heppendorf, Alefstraße 17, 50189 Elsdorf
    06.03., 15:00 Uhr, Gottesdienst, anschließend Kaffeetrinken
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
  • Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
    06.03. 16:30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, anschließend Beisammensein mit Köstlichkeiten aus Simbabwe
Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
  • Friedrich-von-Bodelschwingh-Gemeindezentrum Glessen, Hohe Straße 49, 50129 Bergheim
    06.03. 15 Uhr, ökumenischer Gottesdienst. Anschließend gemütliches Beisammensein und Kaffeetrinken im katholischen Pfarrheim, Pfarrer-Tirtey-Straße 2 in Glessen
Evangelische Kirchengemeinde an der Erft, Bereich Quadrath-Ichendorf
  • St. Laurentius-Kirche Quadrath
    06.03. 15:00 Uhr (Ansingen 14:45 Uhr), ökumenischer Gottesdienst. Im Anschluss Vortrag über Simbabwe und Kaffee und Kuchen
Evangelische Kirchengemeinde an der Erft, Bereich Bergheim-Zieverich-Elsdorf
  • Lutherkirche Elsdorf, Aachener Straße 174, 50189 Elsdorf
    06.03., 15:00 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken im Lutherzentrum
  • St. Hubertus, Luisenstraße 18, 50126 Bergheim-Kenten,
    06.03.,15:00 Uhr, Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken im Pfarrheim St. Hubertus
Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
  • Kirchenladen Sinthern, Am Hoppeberg 5, 50259 Pulheim-Sinthern
    06.03., 19:00 Uhr, Weltgebetstags-Gottesdienst. Anschließend Büfett mit landestypischen Speisen
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
  • Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c, 50259 Pulheim
    06.03. 15:00 Uhr, Gottesdienst im Gemeindesaal
  • Pfarrsaal St. Kosmas und Damian, Escher Straße 4, 50259 Pulheim
    06.03. 19:00 Uhr, Gottesdienst

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Gottesdienst-Termine sind die jeweiligen Gemeinden selbst verantwortlich.

Weitere Informationen: www.weltgebetstag.de .

Text: APK
Foto(s): Nonhlanhla-Mathe

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Noch Plätze frei: Gemeinsam zu den Passionsspielen in Oberammergau



Gemeindefahrt führt zu Kultur und Natur Oberbayerns

Bei einer kombinierten Bahn-Bus-Reise der Evangelischen Kirchengemeinde Porz von Donnerstag, 21. Mai, bis Donnerstag, 28. Mai, können die Teilnehmenden unter fachkundiger Reiseleitung die bayrischen Städte Augsburg und Nürnberg erkunden und die Idylle Oberbayerns genießen. Höhepunkt der Gemeindereise ist der Besuch der Passionsspiele 2020 in Oberammergau. Der Reisepreis liegt bei 1.400 Euro pro Person. Wer dabei sein möchte, kann sich jetzt noch im Gemeindebüro anmelden.

Kontakt:

Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Porz, Telefon 02203/955 46 29, E-Mail buero@kirche-porz.de, www.kirche-porz.de

Text: Beate Bowien-Jansen, Evangelische Kirchengemeinde Porz
Foto(s): Beate Bowien-Jansen, Evangelische Kirchengemeinde Porz / © Passionsspiele Oberammergau 2020

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Viele Besucherinnen und Besucher beim Neujahrsempfang in Bergisch Gladbach

Die Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach feierte einen traditionellen Neujahrsempfang in der Andreaskirche Schildgen. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, aus der Ökumene, Repräsentantinnen und Repräsentanten der Stadt, der Parteien, der pädagogischen Einrichtungen, des evangelischen Krankenhauses sowie Pfarrerinnen und Pfarrer aus den verschiedenen Stadtteilen feierten gemeinsam einen Festgottesdienst. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Altenberg (Leitung Dr. Gerhard Heywang) und von der Domkantorei Altenberg (Leitung KMD Andreas Meisner) mitgestaltet.

„Ich bin nicht Jesus!“

Die Festpredigt über die Jahreslosung 2020: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ hielt Pfarrer Joachim Hall aus Wuppertal. Pfarrer Hall gestaltete sechs Jahre lang den Verkündigungsteil bei den jährlichen großen Missionale-Treffen in den Kölner Messehallen.

Mit viel Humor, lebendig und tiefsinnig sprach er über den Hintergrund dieser Losung aus dem Markusevangelium. Im Zentrum der Geschichte dahinter steht die Heilung eines epileptischen Kindes durch Jesus. Speziell auf den Vater des Kindes legte Pfarrer Hall den Fokus: „Ein Hoch auf diesen Vater!“, rief der Prediger aus. Dieser Mann stehe zu seinem Vertrauen zu Jesus und er stehe zugleich zu seinen Zweifeln. Beides gehöre zu ihm.

Hall wandte sich nachdrücklich gegen alle Versuche, Menschen einzureden, wenn sie nur genug glaubten, könnten sie alle Krankheiten besiegen. „Ich bin nicht Jesus!“ – diesen Ausspruch eines seiner jugendlichen Mitarbeitenden gab Pfarrer Hall allen, die in den Gemeinden Verantwortung tragen, als Entlastung und heilsame Selbstbegrenzung mit auf den Weg des Glaubens.

Superintendentin Andrea Vogel wünschte Allen Gottes Segen für das neue Jahrzehnt

Superintendentin Andrea Vogel wünschte im Namen des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch den Versammelten Gottes Segen für das neue Jahrzehnt. Darüber hinaus wünschte sie ein entdeckungsreiches Jahr, denn Im Jahr 2020 würden durch die Presbyteriumswahlen in manchen Gemeinden Veränderungen anstehen.

Veränderungen könnten auch gut sein und zu neuen Entdeckungen führen. Die Superintendentin sprach ihre Hoffnung aus, dass das neue Jahr in den Gemeinden, in der Stadt und in ihren Einrichtungen entdeckungsreich und hoffentlich friedlich sein werde.

Im Anschluss fand ein Empfang in den Gemeinderäumen statt, der liebevoll von den Ehrenamtlichen vorbereitet worden war.

Text: Jürgen Manderla
Foto(s): Andreas Meisner

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„Es kommen Gäste von überall her“ – Einführung von Pfarrerin Kornelia Imig in Lindlar

Endlich hat die Evangelische Kirchengemeinde Lindlar wieder eine eigene Pfarrerin. Nach ihrer Wahl durch das Presbyterium im vergangenen Herbst stand nun die offizielle Einführung durch Superintendentin Andrea Vogel in der Jubilate Kirche auf dem Programm. Die Kirche war voll besetzt, viele Gäste aus benachbarten Gemeinden sowie Familie und Freunde der neuen Pfarrerin waren zur Amtseinführung gekommen.

„Es kommen Gäste von überall her“

Pfarrer Stephan Romot begrüßte die Gemeinde und viele Gäste, darunter auch Vertreter der katholischen Gemeinde, mit diesen Worten aus dem Lukas-Evangelium. „Wir ernennen heute die erste Pfarrerin in Lindlar seit 70 Jahren“, war Stephan Romot sichtlich stolz. „Wir leben von Gottes Güte, unser Alltag wird uns dadurch gegeben, auch der heutige Gottesdienst – dafür sind wir Gott dankbar.“

Nach einigen Gemeindeinfos und einem Dankeslied wurde gemeinsam Psalm 86 gebetet: „Weise mir Herr deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.“ Anschließend verlas ein Presbyter einen Paulus Brief: „Das Evangelium ist eine Kraft Gottes, hier wird Gerechtigkeit offenbart.“

Andrea Vogel: „Ich habe mit der Pfarrerin eine lange Geschichte.“

Nach dem Glaubensbekenntnis trat Superintendentin Andrea Vogel ans Mikrofon. Zunächst verlas sie den obligatorischen Text der Ernennungsurkunde. „Wir erwarten, dass Sie das Amt nach der Kirchenordnung gewissenhaft führen und Ihre Aufgaben erfüllen.“

Dann machte Andrea Vogel einige persönliche Bemerkungen zu Kornelia Imig. „Ich habe mit der Pfarrerin eine lange Geschichte. Zuerst habe ich sie 2009 kennengelernt. Ihr Vertrag lief aus, es gab keine neue Stelle.“ Für die Kirche sei das eine schwierige Zeit gewesen. Man habe Bedarf an Pfarrern gehabt, aber zu wenige Stellen ausgewiesen. Kornelia Imig ist nach einigen Zwischenstationen im Jahr 2012 auf eine unbefristete Stelle als Springerin gekommen. „Dort hat sie unschätzbare Erfahrungen sammeln können und sich eine große Wertschätzung aufgebaut.“ Das sehe man heute an den Besuchern des Gottesdienstes: „Noch nie waren so viele Vertreter aus anderen Kirchenkreisen da. Frau Imig ist gut vernetzt, sie hatte vier Gemeinden zu betreuen, es war eine ganz wichtige Aufgabe. Alle waren froh, dass Sie diesen Dienst getan haben.“

Andrea Vogel weist daraufhin, dass nichts so bleibe, wie es ist und verweist dabei auf Paulus: „Seit mutig und seit stark, alle Eure Dinge lasst in Liebe geschehen. Eine gute Gemeinschaft zeichnet sich durch Achtsamkeit aus.“

Amtseinführung: Zitate aus der Bibel

Mit Zitaten aus der Bibel führte Andrea Vogel die neue Pfarrerin in ihr Amt ein. „Sei getrost und unverzagt, weiche nicht vom Gesetz, damit Du das Recht ausrichten kannst.“ Dann musste Kornelia Imig die entscheidende Frage beantworten: „Bist du bereit dein Amt zur Ehre Gottes zu führen?“ Die Antwort war ein klares „Ja, mit Gottes Hilfe.“ Auch die Gemeinde wurde gefragt: „Wollt ihr Kornelia Imig als Pfarrerin?“ Auch hier war die Antwort ein klares „Ja, mit Gottes Hilfe.“ Anschließend wurde für die neue Pfarerrin gebetet. „Herr erfülle sie mit deinem Geist, bewahre sie in Zweifeln, schenke ihr Mut.“

Viele Presbyter, Pfarrerskollegen, ein Vorgänger und Freunde hatten persönliche Worte für Kornelia Imig mitgebracht. „In einer nicht einfachen Zeit hast du uns gezeigt, dass der Trost in Jesus liegt.“ „Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern den von Kraft Liebe und Besonnenheit.“ „Friede sei mit dir, Zuversicht und Glaube, hab keine Angst, der Herr ist mit dir.“ Zum Abschluss richtete Andrea Vogel noch ein persönliches Wort an die Gemeinde: „Lasst Euch ihren Dienst gefallen.“ Auch Werner Koch, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums, hieß Kornelia Imig willkommen: „Du bist uns sehr willkommen. Das Wort Christi möge durch deinen Dienst reichlich unter uns wohnen.“

Kornelia Imig: „Die frohe Botschaft ist die tiefste Freude meines Lebens“

Nach einem Chorgesang trat Kornelia Imig für ihre erste Predigt als neue Pfarrerin an die Kanzel. „Gott ist das Licht der ganzen Welt. Es kommen Gäste von überall her.“ Man könne das Paulus-Zitat auch umgekehrt sehen, dass die Menschen ausschwärmen. Alle seien geprägt von der Kraft Gottes, „die Kraft, keinen verpasst.“

Kernthema der Predigt war das Vertrauen in Gott. Das Evangelium nach Matthäus berichtet von einem Hauptmann, dessen Knecht krank ist. Er wolle, nicht, dass Jesus „unter sein Dach kommt, dessen bin ich nicht würdig.“ Er glaubt an das Wort Gottes: „Sprich nur ein Wort und mein Knecht wird gesund.“ Jesus war überrascht über das Vertrauen dieses Hauptmannes, der an sich ja eine große Truppe befehligt. Jesus belohnt das Vertrauen: „Geh hin, es geschehe, was du geglaubt hast.“ Der Knecht wurde gesund. „Hier treffen zwei Welten aufeinander. Einmal Jesus, er hat die Menschen das beten gelehrt. Er hat die Menschen berührt, viele sind ihm gefolgt. Auf der anderen Seite der römische Hauptmann er hat Bedienstete, befehligt Hunderte.“ Hier zeige sich die Wirkung von Worten. Worte seien mächtig, können verbinden oder trennen, können Vertrauen schaffen oder zerstören.

Jesus könnte auch zu uns sagen, schenkt mir Euer Vertrauen. Er sei gekommen, dass er mit seinem Wort in uns wohne. „Gottes Wort tut was es sagt, es schenkt uns unsere Lebenszeit.“ Das Lebenswort Gottes sei ein Liebeswort. Alles Weitere liege allerdings an uns: „Gott kann die Annahme seines Wortes, die Liebe nicht erzwingen.“

Auch Kornelia Imig hatte ein persönliches Wort für die Gemeinde: „Als ich die Ausschreibung gelesen habe, stand dort, die Gemeinde wünsche sich eine Person mit ausgeprägter Freude an der Verkündigung des Evangeliums. Das war es für mich, ich habe mich beworben. Die frohe Botschaft ist die tiefste Freude meines Lebens.“

Mit den Fürbitten, einem Vaterunser sowie dem Segen für alle endete der Gottesdienst. Es gab danach noch viele anregende Gespräche mit der neuen Pfarrerin.

Text: Dr. Klemens Surmann
Foto(s): Dr. Klemens Surmann

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Auf der Krempe steht ein Beffchen, als könne es nicht anders – Stadtsuperintendent begrüßt Dreigestirn im Haus der Evangelischen Kirche

Sollte irgendjemand Zweifel daran gehabt haben, dass der neue Stadtsuperintendent die schwierigste Herausforderung seines Amtes meistern würde, wurde er eines Besseren belehrt. Dr. Bernhard Seiger kann Karneval. Das konnte jeder und jede bei seinem ersten Empfang des Dreigestirns im Haus der Evangelischen Kirche schon an reinen Äußerlichkeiten feststellen.

Gipfel-Treffen

Das Kölner Dreigestirn 2020 mit Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger

Der Stadtsuperintendent im Schreiner-Outfit. „Ich komme aus einer Handwerkerfamilie. Mein Großvater war Schreiner.“ Und auf der Krempe seines zünftigen Hutes stand, als könne es nicht anders, ein leibhaftiges Beffchen. Dass der Höchste, den der kölsche Fasteleer zu bieten hat, also Prinz Christian II., den Höchsten, den der kölsche Protestantismus in seinen Reihen hat, also Stadtsuperintendent Seiger, durch die Bank als „de Jong“ ansprach, war keineswegs despektierlich sondern freundschaftlich gemeint.

In alten Zeiten wurden Würdenträger von den Jecken schon mal falsch herum auf Esel gebunden und durch die Stadt getrieben. So gesehen erging es „dem Jong“ inmitten des jecken Protestantenschmölzjes ausgesprochen gut.

 

 

„Et Hätz schleiht em Veedel”

In seiner Begrüßung von Prinz Christian II. (Christian Krath), Jungfrau Griet (Ralf Schumacher) und Bauer Frank (Frank Breuer) vom Reiter-Korps Jan von Werth lobte er das Motto der Session „Et Hätz schleiht em Veedel“: „Ich könnte mir kein besseres vorstellen. Wir haben ein Zuhause dort, wo man sich kennt. Und dort entscheidet sich, wie man miteinander umgeht. Und wir gehören zusammen, so unterschiedlich wir sind.“

„Lokal fühlen”

Dr. Seiger erinnerte an den Gottesdienst zur Sessionseröffnung im Dom. „Dort habe ich gesagt: Global und digital denken und wahrnehmen, aber lokal fühlen. Das heißt ,Et Hätz schleiht em Veedel‘. Die Nachbarschaft, die Menschen, die machen es, dass unser Herz sich wohlfühlt.“ Tusch, Alaaf, Beffchentorte. Letzte überreichte Dr. Seiger in guter alter Tradition an das Dreigestirn. Dann lud der Stadtsuperintendent das Dreigestirn zur Prot‘s-Sitzung in der kommenden Session ein. Dann wird wieder protestantisch-jeck in der Kartäuserkirche gefeiert.

Musikalisches Trifolium im Haus der Evangelischen Kirche

Prinz Christian II. feiert mit den Blauköpp

Das Trifolium in dieser Session ist musikalisch unterwegs. Der Prinz verzichtet auf große Reden und singt lieber mit den Jecken. Das Repertoire reicht von „En unserm Veedel“ bis zum „Stammbaum“. Der Evangelischen Stadtkirchenverband Köln und Region bedankt sich für den Besuch des Dreigestirn mit einer Spende für dessen Projekt, im übernächsten Rosenmontagszug einen Wagen für Menschen mit Handicap auf den Weg zu schicken. Nochmal Beifall der Versammelten.

Tusch, Alaaf: Abmarsch, Klatschmarsch, frohes Fest. Die Party im Haus der Evangelischen Kirche dauerte noch länger. Moderator und Pfarrer Hans Mörtter sowie Kantor Thomas Frerichs hatten den jecken Spontanchor bestens im Griff. Und: Dass die beiden Strohballen am Eingang als besonderes Zeichen der Wertschätzung des Reiterkorps Jan von Werth aufgestellt worden waren, erschloss sich dem verwunderten Laien erst auf Nachfrage. Aber nette Idee.

 

Der Empfang des Kölner Dreigestirns

Der Empfang des Kölner Dreigestirns 2020 im Haus der Evangelischen Kirche war live auf Facebook und kann hier angesehen werden:

Empfang des Kölner Dreigestirns im Haus der Evangelischen Kirche

Gepostet von Evangelischer Kirchenverband Köln und Region am Mittwoch, 5. Februar 2020

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann/APK

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Theologenausbildung, Kirchentag und Schutz vor Missbrauch – Die Ergebnisse der rheinischen Landessynode

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat bei ihren fünftägigen Beratungen, die am Donnerstag in Bad Neuenahr zu Ende gingen, über zahlreiche Themen diskutiert und über eine Reihe von Vorlagen und Kirchengesetzen entschieden. Mit dabei waren auch die Synodalen der vier Kirchenkreise in Köln und Region. Schwerpunkt der Synode war in diesem Jahr das Thema Diakonie.

Diakoniesynode

„Ich habe mich gefreut, dass diese Landessynode als Diakoniesynode geplant wurde und sich Impulse aus den Arbeitsbereichen von Gehörlosenseelsorge bis Obdachlosenarbeit in Andachten und „Unterbrechungen“ durch die ganze Woche zogen“, sagte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger nach der Synode. „Es wurde deutlich, dass Diakonie und Kirche konzeptionell und theologisch enger zusammen gesehen werden müssen, als das oft geschieht. Es wurde Wertschätzung ausgesprochen für die Leistungen der in der Diakonie tätigen Menschen und dass die unterschiedlichen Trägerformen dabei alle einen wichtigen Beitrag leisten. Ich habe gemerkt, dass wir im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region mit unserem Weg, die Diakonie entscheidungsfreudiger, wirtschaftlich effektiver und zugleich nah an der verfassten Kirche zu gestalten, richtig liegen. Das Feld ,gemeindenahe Diakonie‘ zu entwickeln, ist eine Aufgabe für unsere Gemeinden und unser Diakonisches Werk.“

Präsesbericht

Präses Manfred Rekowski rief in seinem Jahresbericht zum Eintreten gegen Antisemitismus, Hass und Populismus auf und wies auf den konsequenten Klimaschutz hin. Im Bereich der Flüchtlingshilfe forderte die Landessynode eine staatliche Seenotrettung und bat die Kirchengemeinden und Kirchenkreise, das Aktionsbündnis „United 4 Rescue – Gemeinsam Retten!“ zu unterstützen. Die EU solle die Verteilung von Flüchtlingen regeln und Deutschland unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus überfüllten griechischen Lagern aufnehmen. Nötig sei auch ein Rechtsanspruch auf die Zusammenführung von Familien. Außerdem erneuerte die Synode ihre Forderung nach einer Kindergrundsicherung zur Armutsbekämpfung. Angesichts des wachsenden Antisemitismus soll der Dialog mit dem Judentum vertieft werden. Schon vor 40 Jahren hatte die Landessynode zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden einen Beschluss gefasst. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger sagte hierzu: „Als wichtiger Ertrag bleibt für mich auch die Erinnerung an ,40 Jahre rheinischer Synodalbeschluss‘ hängen. Die Ansagen zur Weiterarbeit am Thema und die Ermutigung zum christlich-jüdischen Dialog sind gerade auch mit Blick auf das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Köln“ in 2021 weiterführend.“

Die Landessynode 2020 zählt 206 stimmberechtigte Mitglieder

Die rund 200 anwesenden Synodalen in der Evangelische Kirche im Rheinland verabschiedeten viele Gesetze und besetzten Positionen neu. Ein neues Gesetz gegen sexualisierte Gewalt sieht vor, dass Beschäftigte künftig alle fünf Jahre das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis vorlegen müssen. Dies gilt auch für Ehrenamtliche, die in intensivem Kontakt mit Minderjährigen stehen. Für Menschen, die rechtskräftig wegen Missbrauchs verurteilt wurden, gilt ein Beschäftigungsverbot. Ein Verdacht auf Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung muss an eine zentrale Anlaufstelle gemeldet werden. Weiter lädt die rheinische Kirche den Deutschen Evangelischen Kirchentag ab 2027 ins Rheinland ein. Für das Großereignis werden 8,5 Millionen Euro zurückgelegt. Wo der Kirchentag stattfindet, entscheidet das Präsidium.

Finanzen

Auch im Bereich der Finanzen beschloss die Synode Änderungen. Landeskirche, Kirchenkreise und Kirchengemeinden erhalten 2021 mindestens 70 Millionen Euro mehr als im Jahr 2020. Das ist ein Plus von zehn Prozent oder knapp 30 Euro pro Kirchenmitglied. Grund hierfür ist, dass die Umlage für die Versorgung der Ruhestands-Pfarrerinnen und -Pfarrer sowie der Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten von 25 auf 18 Prozent des Kirchensteueraufkommens sinkt. „Ich begrüße die neue Umlagensystematik für landeskirchliche und gesamtkirchliche Aufgaben“, sagte Seiger zu diesem Entschluss. „So bleibt der Anteil der Kirchensteuern, die beim Kirchenverband und damit bei den Gemeinden der Region verbleiben, kalkulierbarer. Es entsteht so auch Druck auf den anderen Ebenen, die Erfüllung von Aufgaben der Einnahmeentwicklung anzupassen.“

Für lange Diskussionen und Debatten sorgte der Tagesordnungspunkt der Finanzsoftware „Wilken“. Die Ausgaben für die Einführung der Software werden weit über den geplanten Kosten liegen. Nach einem Prüfbericht liegen diese Mehrkosten bei rund 3,4 Millionen Euro. Gründe hierfür waren eine unzureichende Kostenschätzung, handwerkliche Fehler und ein zu ehrgeiziger Zeitplan. Über die Konsequenzen beraten mehrere Ausschüsse, ihre Ergebnisse werden auf der Synode 2021 diskutiert. Eine weitere Entscheidung in Sachen Finanzen fällten die Abgeordneten der Kirchenkreise in Bad Neuenahr. So hebt die rheinische Kirche ihren Kürzungsbeschluss auf und finanziert mit knapp 2,8 Millionen Euro pro Jahr die Kirchliche Hochschule (KiHo) Wuppertal/Bethel. Die Hochschule wird gemeinsam mit der westfälischen Kirche und von der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel getragen. Ein neuer Studiengang ermöglicht hier künftig auch eine berufsbegleitende Theologenausbildung.

Kirchenleitung

v.r. Präses Manfred Rekowski mit Superintendent Markus Zimmermann

In der Kirchenleitung wurden zwei Positionen neu besetzt. Die Pfarrerinnen Christiane Münker-Lütkehans aus Moers und Almut van Niekerk aus Sankt Augustin wurden als neue Mitglieder in die Kirchenleitung gewählt. Präses Manfred Rekowski wird nach Ende seiner achtjährigen Amtszeit bei der nächsten Wahl Anfang 2021 nicht mehr antreten. Besonders gefreut hat sich Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord. Er wurde zum neuen Vorsitzenden des Ständigen Finanzausschusses der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt. Er erhielt 125 der 191 abgegebenen Stimmen. Zimmermann tritt sein Amt am 1. April 2020 an. Ebenfalls in neue Ämter gewählt wurde Prof. Dr. Udo Bühler aus dem Kirchenkreis Köln-Süd. Er wird neues Mitglied in der Spruchkammer nach der Lehrbeanstandungsordnung in der Landeskirche. Sammy Wintersohl wird Mitglied im Ausschuss für öffentliche Verantwortung.

Fazit zur „Kurz-Synode”

Insgesamt hatte die Synode einen Tag weniger getagt als in den Jahren zuvor. Im Herbst hatte es eine eintägige „Kurz-Synode“ gegeben. „Ich empfinde es als einen Nachteil für die Synodenkultur, dass die Sitzungswoche um einen Tag gekürzt wurde“, sagte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger hierzu. „Dies hat der Entwicklung eines inneren Synodenprozesses geschadet. Wichtige Themen wurden oft unter Zeitdruck abgehandelt und konnten kaum gewürdigt werden. Es konnte weder in den Ausschüssen, noch im Plenum thematisch differenziert genug über strittige Fragen gesprochen werden. Es gibt auch eine Form von Effizienzdenken, die Kreativität erstickt. So freue ich mich, dass die Synode 2021 wieder im üblichen Rhythmus stattfinden wird.“

v.l. Superintendentin Andrea Vogel, Ursula Hölzer und Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger

Die nächste Synode wird erst wieder im Januar 2021 stattfinden. Auf dieser Wahlsynode werden wieder Ämter neu und erneut zu besetzen sein. Viele der Kölner Synodalen werden dann erneut mit dabei sein. Für Ursula Holzer aus dem Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch war es leider die letzte Landessynode. Sie wird im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein. Auch wenn der ehemaligen Finanzkirchmeisterin der Abschied nicht leicht fiel, ein Foto mit Superintendentin Andrea Vogel ist eine bleibende Erinnerung und ein Dank für ihren Einsatz für den Kirchenkreis.

Text: APK
Foto(s): APK

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„Wir kennen die Richtung, wir haben seinen Stern gesehen.“ – Entpflichtung von Pfarrer Dr. Rudolf Roosen

„Ich habe 20 Jahre lang einen würdevollen Gemeindeabbau erlebt.“ Mit diesen Worten zitierte Andrea Vogel, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, Pfarrer Dr. Rudolf Roosen, als sie ihn im Gottesdienst zum 4. Advent in der Kreuzkirche in Buchheim entpflichtete.

Der Abbau, den auch andere, kleiner werdende Gemeinden zu bewältigen hätten, sei „schmerzhaft“, doch wenn das Wort „würdevoll“ hinzukomme, lasse sich sagen: „Es ist gut geschehen.“ Dem scheidenden Pfarrer sei zu danken, dass er den Prozess mitgetragen habe, sagte Vogel. 33 Jahre war Roosen im Pfarrberuf tätig;

Werdegang

Nach Stationen in Bergisch Gladbach und Wuppertal-Barmen trat er 1998 seinen Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Buchforst-Buchheim an. Im letzten Gemeindebrief, den er gestaltet hat, schreibt er: „Manches ist weniger geworden in den letzten 20 Jahren: die Anzahl der Gemeindemitglieder, die Anzahl der beruflich Mitarbeitenden, selbst die Zahl unsere Kirchen und Gemeindehäuser hat abgenommen.“

Sowohl das Gemeindezentrum in Buchforst mit der Auferstehungskirche als auch das große Gemeindehaus in Buchheim habe man aufgeben müssen. „So etwas tut man nicht leichtfertig. Aber Verantwortung zu tragen bedeutete für mich immer auch, mich den Gegebenheiten zu stellen und die Ereignisse nicht einfach laufen zu lassen.“

Höhepunkt

Ein Höhepunkt in Roosens Amtszeit war die Feier zum 50-jähigen Bestehen der Kreuzkirche im Dezember 2012; aus diesem Anlass erschien ein Heft mit zahlreichen„Erinnerungen aus 50 Jahren“. beigesteuert von zahlreichen, auch ehemaligen Gemeindemitgliedern. Dies erwähnte Vogel ebenso wie das Engagement Roosens bei Aufgaben wie der Gestaltung der Gottesdienste, der Pflege des Kontakts zu Schulen und der ökumenischen Arbeit.

Und sie hob hervor, dass es Roosen, der offiziell erst im März 2020 in den Ruhestand tritt, sich nicht nehmen lasse, noch die Weihnachtsgottesdienste zu halten. Um auszudrücken, was sie ihm für den „neuen Wegabschnitt“ wünsche, wählte die Superintendentin eine Stelle aus dem Buch Nehemia aus: „Bekümmert euch nicht, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“

„Mit Dankbarkeit und Freude“ blicke er auf 33 Jahre im Pfarrberuf zurück, schreibt Roosen im Gemeindebrief. Seine Tätigkeit sei ihm in all den Jahren „Berufung“ und „Dienst“ gewesen, mehr, als es Wörter wie „Beruf“ oder „Job“ ausdrücken würden.

Was es benötigt

Im gut besuchten Gottesdienst, den Organist Markus Zehnpfennig und der Chor „Cantemus“ der Kreuzkirche musikalisch gestalteten, sagte er, kein Mensch könne aus eigener Leistung und eigenem Vermögen vor Gott bestehen, sondern alle seien angewiesen auf seine Vergebung, seinen Schutz und sein „unsichtbares Geleit“. Ausgehend von der Stelle im Lukas-Evangelium, wo der Engel Gabriel der Jungfrau Maria die Geburt Jesu ankündigt, stellte Rossen Betrachtungen zu Bedeutung des Advents an. Das Wichtigste sei, „dass wir uns berühren lassen von dieser Jahreszeit, von der Botschaft Gottes“; dies sei nichts für „Rationalisten“, sondern für Menschen, die Gefühle aufnehmen könnten und Gespür für Magisches hätten.

Das Unterwegssein im Leben lasse sich mit der Reise der Heiligen Drei Könige vergleichen, deren Bezeichnung als „Magoi“ im Matthäus-Evangelium die Einheitsübersetzung mit „Sterndeuter“ wiedergibt: Sie würden ins Ungewisse aufbrechen und Umwege gehen, seien aber stets geleitet von einer Gewissheit: „Wir haben seinen Stern gesehen.“ Für die Orientierung auf der Lebens-Reise brauche es nicht viel Gepäck: Die zehn Gebote, das Vaterunser, das doppelte Liebesgebot „passen in jeden Rucksack“. Somit seien „wir alle in der Lage, ein Leben der Liebe zum Nächsten und in Verantwortung vor Gott zu führen“, denn: „Wir kennen die Richtung, wir haben seinen Stern gesehen.“

Die Pfarrstelle der Gemeinde wird nicht in bisheriger Form neu besetzt. Ab März versieht Pfarrer Christoph Rau für den Zeitraum von zwei Jahren den „Pastoralen Dienst im Übergang“.

Text: Clemens Schminke
Foto(s): Clemens Schminke

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Segen für Karnevalisten – ökumenischer Gottesdienst im Dom mit Kardinal Woelki und Stadtsuperintendent Seiger

Kirche und Karneval – das gehört in Köln untrennbar zusammen. Deshalb gibt es die von Kardinal Meisner vor Jahren begründete Tradition, dass sich das Kölner Dreigestirn in jedem Jahr den Segen von ganz oben im Kölner Dom abholt. Mit dabei waren in dieser Session mehrere tausend Jecken sowie viele Karnevalsvereine mit ihren Standarten. Kardinal Woelki und Stadtsuperintendent Bernhard Sieger gaben den Segen für die neue Session.

Dombesuch in Ornat und mit Standarte

Beeindruckend sah es aus, als sich die Karnevalisten langsam sammelten, um rechtzeitig in den Dom zu kommen. Bunte Kostüme, Uniformen und Standartenträger prägten das bunte Bild rund um die mächtige Kirche, die fröhliche Atmosphäre wurde beim feierlichen Einzug mit in das Gotteshaus genommen. Der Wortgottesdienst, zu dem evangelische und katholische Kirche gemeinsam eingeladen hatten, war geprägt von karnevalistischen, aber auch ernsten Momenten. Es wurde gesungen, sogar geschunkelt und applaudiert, in ernsten Momenten auch nachdenklich geschwiegen.

Karnevalskerze zum Schutz für die Session vom Kinderdreigestirn gestaltet

Kölner Kinderdreigestirn

Zu Beginn des Gottesdienstes hat Kardinal Woelki eine Karnevalskerze gesegnet, die vom designierten Kinderdreigestirn gestaltet wurde. Mit der Kerze bitten die Kölner Karnevalisten um Schutz für die Session. Symbolhaft soll diese Kerze die Karnevalszeit erleuchten. Sie wird bis Aschermittwoch im Dom brennen und kann dort besichtigt werden. Auch hier wurde das Sessionsotto ”Et Hätz schleiht em Veedel “ verwirklicht – alle 86 Veedel sind auf der Kerze abgebildet.

Gottesdienst im Zeichen der Veedel und ganz locker

„Was für mein herrliches Bild“ schwärmte Kardinal Woelki spontan beim Anblick der bunten Gottesdienstbesucherinnen und -besucher. „Das ist einer der schönsten Gottesdienste überhaupt und dazu noch der am zweit-meist-besuchte Gottesdienst hier im Dom.“ Der Gottesdienst stand im Zeichen des Sessionsmottos „Et Hätz schleiht em Veedel.“

Der Kardinal wies darauf hin, „in unserem Leben gibt es Schuld, Versagen und Sünde. Dafür bitten wir Gott um Vergebung.“ Die Lesung aus dem 1. Johannesbrief befasste sich mit dem Thema Nächstenliebe. „Wer liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.“ Seine Predigt begann der in Köln-Mülheim aufgewachsene Kardinal mit der Anrede „Leev Fastovendsfründe“ , womit er sogleich die jecken Herzen auf seiner Seite hatte. „Ich weiß, was es bedeutet, seine Heimatstadt zu verlassen, ich musste drei Jahre nach Berlin.“ Da merke man, was man zurücklasse, die Heimat, die bekannten Menschen. „Wir in Köln nennen das Veedel.“ Das Leben hier stelle ein „Jeföhl“ dar und das ergebe sich aus den Menschen, mit denen man dort lebt.

„Gott hat ein mitfühlendes Herz, wenn Christen geben, vermissen sie nichts, dann werden sie reicher.“ Das Ganze nenne sich Geborgenheit. Auch die Gemeinsamkeit der Kirchen war dem Kardinal ein Anliegen: “Ich freue mich, dass wir hier zusammen einen ökumenischen Gottesdienst begehen.”

Bernhard Seiger: Global denken, lokal fühlen

Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger

Das sah Stadtsuperintendent Bernhard Seiger ganz genauso: „Schön, dass wir hier zusammen den Gottesdienst feiern“ – so eröffnete er seine Predigt im Kölner Dom. „Zusammengehörigkeit ist für Christen gerade in der globalen Welt immer wichtiger.“ Es sei immer wichtiger, zu wissen, wo man hingehöre. „Als Christ ist man nie alleine unterwegs.“ Die gegenseitige Fürsorge der Menschen verwirkliche sich besonders auf der lokalen Ebene.

Egal, was in der Welt passiere, das aktuelle Sessionsmotto rufe zu lokalem Zusammenhalt auf. „Global denken und lokal fühlen – das brauchen wir in der heutigen Zeit.“ Zum Schluss zitierte Bernhard Seiger „ein ganz einfaches Gebot, was wir alle kennen: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Der Nächste sei immer der andere, der einem gerade begegne.

Kollekte für SKM und SKF

Die Kollekte kommt in diesem Jahr dem Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in der Siedlung „Im Mönchsfeld“ im Kölner Norden zugute. Hier bieten die katholische Kirchengemeinde, der SkF und der SKM gemeinsam wertvolle Hilfen für Familien, Jugendliche und Kinder an.

Kölsche Fürbitten und kölsche Gaben

Kölner Dreigestirn

Die Fürbitten wurden in karnevalistischen Stil in Kölsch vom erwachsenen und vom Kinderdreigestirn gesprochen. Göttlicher Beistand für die Jecken, eine schützende Hand über die Veedel und die Bitte um ein friedliches Karnevalsfest standen dabei im Mittelpunkt. Ein besonderes Gebet galt den Opfern des Unfalls in Südtirol, darunter auch eine junge Kölnerin.

Nach den Fürbitten übergaben die Pänz von Jan van Werth dem Kardinal einige typisch kölsche Gaben wie ein Kölschfass, einen Karnevalsorden oder eine Karnevalskappe, die er sofort begeistert über seine Kardinalsmütze zog. Den Präsentkorb mit Süßigkeiten reichte er gleich weiter an eine Obdachlosenunterkunft, „die freuen sich wie jeck darüber.“

Kölsches Finale

Auch die Musik bei diesem Gottesdienst war dem Motto angepasst. Gemeinsam sangen alle das Lied vom Veedel sowie die Hymne vom Stammbaum. Kardinal Woelki intonierte gemeinsam mit Bernhard Seiger die kölschen Lieder, schnell sang die ganze Gemeinde lauthals mit. Mit einem Vaterunser sowie dem Segen für alle Karnevalisten und einem beeindruckenden Ausmarsch war der Gottesdienst dann beendet.

Text: Dr. Klemens Surmann
Foto(s): APK

Der Beitrag Segen für Karnevalisten – ökumenischer Gottesdienst im Dom mit Kardinal Woelki und Stadtsuperintendent Seiger erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.